Fast eine Milliarde Inder verbrauchen Kohle für die Kühlung ihrer Häuser.

Vijay Jayaraj

Indiens uneingeschränkte Nutzung von Kohle für die Stromerzeugung hilft 1,4 Milliarden Menschen, sich an intensive Hitzewellen anzupassen, bei denen das Thermometer 40 Grad Celsius anzeigt. Ich habe jedoch in den Mainstream-Medien keine einzige Meldung gesehen, in der hervorgehoben wird, warum Kohle für das Wohlbefinden – und sogar für das Überleben – der Menschen in meinem Land unerlässlich ist.

Stattdessen beklagen die Reporter, dass Indiens Einsatz von „schmutziger“ Kohle inmitten drückender Hitze die „Dekarbonisierung“ des Landes behindert. Deutlicher kann es nicht sein! Die Klimaeliten wollen die Nutzung fossiler Brennstoffe ohne Rücksicht auf die Auswirkungen auf die Menschen einschränken. Tod und Krankheit für Milliarden von Menschen, die in Armut leben, ist kein zu hoher Preis für das Erreichen des Klima-Nirwana.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Indien ist seit kurzem das bevölkerungsreichste Land der Welt und hat damit China überholt. Und der Prozentsatz der Inder, die in Energiearmut leben, ist immer noch viel höher als der der Chinesen. Selbst geringfügige Unterbrechungen der Energieversorgung könnten erhebliche negative Folgen für eine ohnehin sozioökonomisch schwache Bevölkerung haben.

Da Indien ein tropisches Land ist, sind sommerliche Extremtemperaturen in Indien sehr häufig. Mit dem Aufkommen der modernen Städte und der raschen Industrialisierung hat auch der „Urban Heat Island“-Effekt in den Städten zu einem künstlichen Anstieg der Temperaturen beigetragen. Zusammengenommen führen diese Faktoren zu hohen Sommertemperaturen.

Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr und andere vernünftige Maßnahmen sind zwar wichtig, aber nicht ausreichend. Eine Klimaanlage oder eine Fensterlüftung mit Hilfe von elektrisch betriebenen Ventilatoren ist für die Menschen entscheidend, um einen Hitzschlag und andere mit extremen Temperaturen verbundene Krankheiten zu vermeiden. Allerdings verfügen nur 24 Prozent der indischen Haushalte über Klimaanlagen. Andere verwenden Ventilatoren, die auf Tischen oder an der Decke montiert sind. Die Vorteile von Ventilatoren wurden in einem Lancet-Artikel dokumentiert, aber ohne zuverlässige Stromversorgung sind sie nutzlos.

Selbst in einigen der fortschrittlichsten indischen Städte werden häufige Stromausfälle gemeldet. Am 17. April meldete das Nationale Lastverteilungszentrum ein Stromdefizit von 22,53 Millionen Kilowattstunden. Solche Vorkommnisse fordern einen hohen Tribut von Menschen, die während Hitzewellen auf Kühlgeräte angewiesen sind.

Ich lebe in Indien und habe solche heißen und feuchten Sommernachmittage während längerer – und unangekündigter – Stromausfälle erlebt. Erst vor kurzem habe ich mir eine Batterie für die Notstromversorgung gekauft – eine Anschaffung, die sich ein Großteil der Milliarden Einwohner Indiens nicht leisten kann. Notstromanlagen für Haushalte sind selbst in wohlhabenderen Ländern eher selten, aber sie haben viel zuverlässigere Stromversorgungssysteme.

Kohle als Retter in der Not

Um die Energieversorgung besser zu gewährleisten, hat Indien Maßnahmen zur Aufstockung der Brennstoffvorräte in den Kohlekraftwerken ergriffen, um Engpässen vorzubeugen. In diesem Jahr wurden sowohl Züge als auch Schiffe für den Kohletransport im Land eingesetzt.

Nach Angaben des Kohleministeriums ist die indische Kohleproduktion in dem am 31. März zu Ende gegangenen Steuerjahr im Vergleich zum Vorjahr um fast 15 Prozent auf 893 Millionen Tonnen gestiegen, und für das kommende Jahr wird mit einem weiteren Anstieg gerechnet. Da für die kommenden Monate weitere Hitzewellen vorhergesagt werden und in den kommenden Jahren mit extremen Sommern in den von UHI betroffenen Städten zu rechnen ist, werden Kohleproduktion und -verbrauch zwangsläufig weiter steigen.

„Indien wird in den nächsten zwei Jahren ein Kohleüberschussland sein und 2025-26 mit dem Export von Kohle beginnen“, sagte der indische Kohleminister Pralhad Joshi.

Da mehr als 70 Prozent des Stroms aus Kohle gewonnen werden, erweist sich Indiens Entscheidung, sich einer den Energieverbrauch einschränkender Klimapolitik zu widersetzen, als lebensrettend.

Die indische strategische Denkfabrik NITI Ayog hat die Regierung aufgefordert, „eine maximale Produktion von Kohle sicherzustellen und darauf hinzuarbeiten, dass sie im Überfluss auf dem Markt verfügbar ist“, berichtet die Observer Resarch Foundation. „Die Regierung ist optimistisch, dass eine Steigerung der heimischen Kohleproduktion den ‚aufstrebenden Regionen‘ des Landes eine schnellere wirtschaftliche Entwicklung bringen wird.“

Dennoch behandeln die meisten Mainstream-Medien – besessen von einem erfundenen Klimanotstand – die Nutzung von Kohle als Problem und nicht als Sieg über Tod und Krankheit.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Vijay Jayaraj is a Research Associate at the CO2 Coalition, Arlington, Virginia. He holds a master’s degree in environmental sciences from the University of East Anglia, UK and resides in India.

Link: https://cornwallalliance.org/2023/05/nearly-a-billion-indians-use-coal-to-cope-with-heat-waves/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Es gibt keine „grüne Energiewende“

Ronald Stein

Der Grund für das Wachstum der Menschheit von 1 auf 8 Milliarden innerhalb von 200 Jahren ist einfach: Fossile Brennstoffe sind reichlich vorhanden, billig und effizient, so dass sie in großem Umfang zuverlässige und hochwertige Energie liefern, die von der Menschheit in nutzbare Produkte umgewandelt werden kann. „erneuerbare“ Energien hingegen können nichts für die Menschheit herstellen.

Fossile Brennstoffe haben dazu beigetragen, die Lebensqualität eines Teils der Menschheit zu revolutionieren, und Menschen in Armut, die diesen Segen verpasst haben, wollen zu Recht das, was die Menschen in den wohlhabenden und entwickelten Ländern bereits haben.

Kürzlich erklärte der CEO von Liberty Energy Chris Wright in seinem viralen Video, dass die Klimadebatte von unehrlichen Begriffen umgeben ist. Einer dieser Begriffe ist „Energiewende“. Dieser Begriff erweckt den Eindruck, dass es eine schnelle, einfache und skalierbare Alternative gibt, um fossile Brennstoffe ohne ernsthafte Auswirkungen auf die Menschheit abzuschaffen.

Die aktuelle Verteilung der Primärenergie nach Quellen und die Prognosen von Organisationen wie der EIA in ihrem International Energy Outlook 2021 zeigen, dass es diese „Energiewende“ nicht gibt. Wie Sie der EIA-Grafik in dem 51-seitigen ESG-Bericht von Liberty über die Verbesserung des menschlichen Lebens entnehmen können, wird derzeit keine durch Öl oder Gas erzeugte Primärenergiemenge durch „erneuerbare“ Energien ersetzt. Diese Energieträger erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Fossile Brennstoffe werden in erster Linie zur Herstellung von Produkten und Brennstoffen für die Menschheit verwendet, während „erneuerbare“ Energien nichts für die Menschheit herstellen.

Auch hier liegt der Hauptgrund dafür, dass die „erneuerbare“n Energien die fossilen Brennstoffe nicht ersetzen darin, dass Öl und Gas in größerem Umfang zur Herstellung von Produkten, Brennstoffen und Düngemitteln für die Menschheit verwendet werden, während die „erneuerbare“n Energien nur Strom aus Wind und Sonne erzeugen können. Die offensichtliche Feststellung ist, dass „erneuerbare“ Energien nichts für die Menschheit herstellen können! „erneuerbare“ Energien mit fossilen Brennstoffen zu vergleichen, ist wie Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Sie sind verschieden!

Ein paar Schlagzeilen aus dem Liberty-Bericht, die von der Elite oder den Medien nicht diskutiert werden:
Der weltweite Primärverbrauch an Produkten und Brennstoffen wird zwischen 2020 und 2050 um fast 50 % steigen, da die verarmten Menschen aus der Armut aufsteigen. Mindestens 80 Prozent der Menschheit, d.h. mehr als sechs Milliarden Menschen auf dieser Welt, leben von weniger als 10 Dollar pro Tag.

● Der Ölverbrauch, die Quelle für diese Industrieprodukte und Kraftstoffe, steigt in allen Szenarien der U.S. Energy Information Administration (EIA) an. Weltweit steigt der Verbrauch von Flüssigbrennstoff in der EIA-Prognose von durchschnittlich 99,4 Millionen Barrel pro Tag (b/d) im Jahr 2022 auf 100,9 Millionen b/d im Jahr 2023. Die höhere Verbrauchsprognose ist in erster Linie auf die Aufwärtskorrekturen des globalen Wirtschaftswachstums zurückzuführen.

● Der Erdgasverbrauch für Heiz- und Düngezwecke wird bis 2050 weiter steigen.

Leider wird in den Medien nur selten darüber berichtet oder auch nur zur Kenntnis genommen, dass „erneuerbare“ Energien und fossile Brennstoffe kaum miteinander verglichen werden können. Hinzu kommt, dass die so genannten „erneuerbaren“ Energien wie Wind- und Solarenergie zu 100 % mit Produkten erzeugt werden, die aus fossilen Brennstoffen hergestellt wurden!

This piece was adapted from an article that first appeared at Heartland.org and published here with permission.

Link: https://cornwallalliance.org/2023/05/there-is-no-green-energy-transition/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE




Der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus. Keine April- und Mai-Erwärmung seit der kleinen Eiszeit.

Die beiden Frühlingsmonate kennen den CO-Treibhauseffekt nicht.

Josef Kowatsch, Stefan Kämpfe

Das Bild oben war unser Eingangsbild zum Aprilartikel beim EIKE.

Komm lieber Mai und mache die Bäume wieder grün“, ein Maienlied aus der kleinen Eiszeit. Der Betrachter erkennt unschwer, in der freien Fläche Deutschlands – ca 85% der Gesamtfläche – muss es im April und Anfang Mai noch immer genauso kalt sein wie zur kleinen Eiszeit. Auf dem Bild sind Naturbäume diverser Art abgebildet, die wild am geeigneten Standort aufgewachsen sind, typische artgerechte Bäume am Bachlauf, hier am Schlierbach meist Erlen und Birken, aber auch Eichen. Der Standort ist nur 300 m vom Ortsrand Niederalfingen entfernt, direkt oberhalb des Freibades. Diese Aufnahme ist keine Ausnahme für einen kalten April 2023, jedes Jahr nahezu dasselbe Bild, seitdem ich die Natur beobachte. Das sind für diesen Standort fast 60 Jahre.

Der Naturbeobachter, der täglich draußen ist, kann in der Vegetationsrealität selbst beobachten, wie die ersten Maitage die Bäume in Deutschlands freier Fläche grün machen. Genauso wie es das Lied aus der kleinen Eiszeit beschreibt. Beweis hier: Am 7. Mai 2023, also genau eine Woche später sah es am gleichen Standort so aus:

Bild 2: Der gleiche Standort wie Bild 1. Der Mai ist gekommen und die Bäume werden grün, sie haben ausgeschlagen, wie es in den Maienlieder vor 200 Jahren schon heißt. Das Blattwerk ist aber noch keinesfalls voll ausgebildet. Das wird erst eine Woche später der Fall sein.

Der wachsende städtische Wärmeinseleffekt: Vegetationsvergleich

In der Stadt/Wohnorten ist es gerade im April/Mai viel wärmer wegen des UHI-Effektes, der im April/Mai besonders hoch ist. Außerdem sind die Stadtbäume gärtnerisch gezüchtete und veredelte Arten wie Kastanie oder Ahorn. Dazu das gezüchtete Strauchwerk in den Vorgärten der Bewohner wie japanische Kirsche, Felsenbirne, Flieder. Diese Zucht-Sorten hatten auch bereits am 7.Mai in unserer kleinen Wärmeinsel Hüttlingen ihr grünes Kronenwerk fast ausgebildet.

Der folgende Standort bei Bild 3 befindet sich nur 3 Kilometer entfernt vom Standort der beiden vorgehenden Bilder im Schlierbachtal. Der Unterschied im Grün der Vegetation ist überdeutlich und ein Beweis des ständig wachsenden städtischen Wärmeinseleffektes:

Bild 3: Selbst am Ortsrand ist es viel wärmer als außerhalb in der freien Fläche. Im Ort selbst sind bereits alle Bäume grün. Dieser Foto-Standort liegt sogar 40m höher als der nur 3 km entfernte Standort bei Bild 1 und 2.

Die Vegetation lässt sich von den Klimapanikmachern nicht täuschen.

In der freien Fläche außerhalb der Wärmeinseln ist es Ende April/Anfang Mai immer noch ähnlich kalt wie in der kleinen Eiszeit. Beobachtungen der Vegetation und Text der Maienlieder stimmen überein. Und die DWD-Temperaturdaten? Die nicht. Der Grund ist einfach. Heute sind auf freiem Felde, also draußen keine Wetterstationen mehr. Früher standen diese sogar bevorzugt außerhalb der Wohnorte: Bei unbeheizten Klöstern, bei Forsthäusern am Waldrand, bei Gutshöfen in freier Natur oder bei Bahnwärterhäuschen auf freier Strecke. Ich kenne in Deutschland nur eine einzige Ausnahme, die Wetterstation Amtsberg. Aber die Station gibt es erst seit 1981 und leider nicht seit 1881. Doch der Temperaturverlauf ist bereits eindeutig. Keine Erwärmung im April seit 43 Jahren. Und der Mai zeigt sogar eine negative Steigung.

Bild 4: Die sehr ländliche Station Amtsberg am Fuße des Erzgebirges steht in einem kleinen Ortsteil am Ortsrand im Vorgarten des Wetteramtsleiters. Der Standort blieb unverändert, genauso die Messeinrichtungen. Der kleine Weiler wurde kaum bebaut und die Bevölkerung hat nicht zugenommen. Also Temperaturen, die auch tatsächlich mit früher vergleichbar sind.

Ganz anders ist der Aprilverlauf der DWD-Messungen mit seinen 2500 Stationen in wachsenden Wärmeinseln.

Bild 5: Der DWD-Verlauf für den April zeigt eine deutlich steigende Regressionslinie.

Der Maiverlauf von Amtsberg und DWD seit 1981

Bild 6: Die CO₂-Konzentrationen steigen, aber der Mai wurde kälter, die Vegetation im Umkreis der Station, das ist die freie Fläche hat sich sogar leicht verspätet.

Bild 7: An den durch anthropogene Veränderungen wie Bebauungen und Trockenlegungen immer wärmer werdenden Standorten der DWD-Wetterstationen haben wir eine leicht steigende Trendlinie seit 1981. Wer dort wohnt, für den wurde es auch wärmer, was auch die Vegetation zeigt. Das ist aber keine CO₂-Treibhaus-Erwärmung. Die sekündlich zunehmende Bodenversiegelung bringt die Erwärmung. https://www.dr-frank-schroeter.de/Bodenverbrauch/Aktueller_Stand.htm

Zusammenfassung:

Die beiden Monate April und Mai trotzen dem CO-Treibhauseffekt

In der freien Fläche Deutschlands, das sind etwa 85% der Deutschlandfläche sind beide Monate schon lange nicht wärmer geworden.

Die Vegetationsbilder zeigen: Beide Monate sind außerhalb der städtischen Wärmeinseln wohl ähnlich kalt geblieben wie zur kleinen Eiszeit. Die aktuelle Vegetationsentwicklung Anfang Mai und der in den deutschen Volksliedern aus der kleinen Eiszeit beschriebene Vegetationsverlauf ähneln sich sehr.

Der CO-Treibhauseffekt zeigt keinerlei erwärmende Wirkung.

Weg mit der verwerflichen Klimaangstmache. Einen Klimaschutz gibt es überhaupt nicht. Das ist eine Erfindung der CO-Werbebranche, die unser Geld will.

Es wird Zeit, dass endlich Natur- und Umweltschutz in den Mittelpunkt der politischen Entscheidungen gestellt werden und nicht der auf CO-Verminderung beruhende nicht möglcihe Klimaschutz. Viele Maßnahmen der CO-Verminderung schaden der Natur und Umwelt, schaden der ökologischen Vielfalt und erhöhen den Wärmeinseleffekt.

Die Erde braucht mehr CO und nicht weniger.

Josef Kowatsch, Naturbeobachter, Natur- und Umweltschützer, neutraler, weil unbezahlter Klimaforscher.

Stefan Kämpfe, Diplomagraringenieur, unabhängiger Natur- und Klimaforscher.




Facebook zensiert die Unbequeme Wahrheit bzgl. der Temperaturen in der Antarktis

Paul Homewood, NOT A LOT OF PEOPLE KNOW THAT

Dies hier erschien heute bei mir auf Facebook:

Wenn man auf „SEE WHY“ klickt, erhält man das hier:

Und das hier ist das, was die Facebook-Zensoren uns nicht zeigen wollen:

[-135°F = -92,8°C]

Es ist ein Rätsel, warum sich Facebook auf USA Today als wissenschaftliche Quelle verlassen will. Vielleicht hätten sie tatsächlich überprüfen sollen, was echte Wissenschaftler sagen:

Abstract

Der antarktische Kontinent hat sich in den letzten sieben Jahrzehnten nicht erwärmt, obwohl die Konzentration von Treibhausgasen in der Atmosphäre monoton gestiegen ist.

In diesem Beitrag untersuchen wir, ob die hohe Orographie des antarktischen Eisschildes (AIS) dazu beigetragen hat, die Erwärmung des Kontinents zu verzögern. Zu diesem Zweck vergleichen wir die Reaktion des antarktischen Klimas auf eine CO₂-Verdoppelung bei heutiger Orographie mit der Reaktion bei einem abgeflachten AIS. Um unsere Ergebnisse zu untermauern, führen wir diese Übung mit zwei verschiedenen Klimamodellen durch. Wir stellen fest, dass die CO₂-Verdoppelung bei einem abgeflachten AIS einen stärkeren latenten Wärmetransport in Richtung des antarktischen Kontinents, eine stärkere Feuchtigkeitskonvergenz über dem Kontinent und infolgedessen eine stärkere oberflächenverstärkte Kondensationserwärmung bewirkt. Eine stärkere Feuchtigkeitskonvergenz über dem Kontinent wird durch die Abflachung der feuchten isentropen Oberflächen ermöglicht, wodurch die Feuchtigkeitsgradienten entlang der Bahnen, auf denen der außertropische polwärts gerichtete Feuchtigkeitstransport hauptsächlich stattfindet, verringert werden und somit mehr Feuchtigkeit den Pol erreichen kann. Außerdem verschwindet die polare meridionale Zelle, wenn die AIS abgeflacht ist, was eine größere CO₂-bedingte positive Temperaturadvektion in Richtung des antarktischen Kontinents ermöglicht. Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass die große Höhe der derzeitigen AIS eine wichtige Rolle bei der Verringerung der Anfälligkeit des antarktischen Kontinents für eine CO₂-bedingte Erwärmung spielt.

Ich werde das auf Facebook posten und sehen, wie lange es dauert, bis die Zensoren zuschlagen!

Link: https://wattsupwiththat.com/2023/05/08/facebook-censoring-the-inconvenient-truth-about-antarctic-temperatures/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Neue Umfrage: Befürchtungen bzgl. Klima nehmen ab

H. Sterling Burnett

Die Öffentlichkeit wird täglich mit einer Flut von Berichten über alle Medienplattformen – Print, Online und Rundfunk – bombardiert, in denen behauptet wird, dass der Mensch einen katastrophalen Klimawandel verursacht und dass nur ein tief greifender wirtschaftlicher Wandel, der eine stärkere Kontrolle der Regierung über unser Leben erfordert, ihn verhindern kann. Es ist wie die sagenumwobene chinesische Wasserfolter – das Tröpfchen, Tröpfchen, Tröpfchen des Klimaalarms – und das schon seit Jahrzehnten.

Trotzdem – oder vielleicht auch gerade deshalb – zeigen die jüngsten Meinungsumfragen, dass die Öffentlichkeit immer weniger davon überzeugt ist, dass der Mensch den Klimawandel verursacht. Die ganze Berichterstattung scheint auch nicht dazu beigetragen zu haben, dass sich der Stellenwert des Klimawandels im Vergleich zu anderen wichtigen politischen Themen verändert hat oder dass die Menschen bereit sind, für die Bekämpfung des Klimawandels zu zahlen.

Eine Umfrage nach der anderen, seit der Klimawandel in den späten 1980er Jahren zu einem Thema der öffentlichen Debatte wurde, zeigt ein paar Dinge ziemlich einheitlich. Im Allgemeinen, je nach Umfrage, akzeptiert eine Mehrheit der Menschen, dass der Klimawandel stattfindet. Wenn auch nicht die Mehrheit, so glaubt doch zumindest ein großer Prozentsatz der Menschen, dass der Klimawandel hauptsächlich vom Menschen verursacht wird. Der Klimawandel rangiert durchweg an oder nahe dem unteren Ende der Themen, die der Öffentlichkeit Sorgen bereiten. Und die meisten Menschen sind nicht bereit, viel für die Bekämpfung des Klimawandels zu zahlen.

In all den Jahren, seit die globale Erwärmung als Schreckgespenst des Umweltschutzes aufgetaucht ist, haben Umfragen gezeigt, dass sich die öffentliche Meinung zu diesem Thema kaum verändert hat. Und, was für Klimaschützer vielleicht noch alarmierender ist als der Klimawandel selbst, eine prominente Umfrage aus jüngster Zeit zeigt, dass quer durch alle politischen Richtungen der Glaube daran, dass der Mensch die Hauptursache für den Klimawandel ist, rückläufig ist, nachdem er in den letzten zehn Jahren meist zugenommen hat.

Eine kürzlich vom Energy Policy Institute an der University of Chicago und dem Associated Press-NORC Center for Public Affairs Research (UC/AP) durchgeführte Umfrage über die Einstellung zum Klima ergab, dass „eine Mehrheit der Amerikaner glaubt, dass der Klimawandel real ist und sich beschleunigt, aber weniger glauben, dass er größtenteils oder ganz vom Menschen verursacht wird.“

Menschen, die extreme Wetterereignisse erlebt haben, die von den Mainstream-Medien fälschlicherweise dem Klimawandel zugeschrieben werden, verfälschen diese Zahlen. Von denjenigen, die seit der letzten UC/AP-Umfrage kein extremes Wetterereignis erlebt haben, glauben nur 64 Prozent, dass der Klimawandel stattfindet, und nur 43 Prozent von ihnen denken, dass er hauptsächlich vom Menschen verursacht wird. Selbst unter denjenigen, die ein extremes Wetterereignis erlebt haben, glauben 54 Prozent, dass es hauptsächlich vom Menschen verursacht wurde, und nur 51 Prozent glauben, dass der Klimawandel sie persönlich betreffen wird. Die letztgenannte Zahl deutet darauf hin, dass eine beträchtliche Anzahl der Menschen, die durch extreme Wetterereignisse zu Schaden gekommen sind, klug genug ist, um die Lügen der Medien zu durchschauen, wonach der Klimawandel für jeden Tornado, jede Überschwemmung und jeden Wirbelsturm verantwortlich ist. Viele von ihnen erkennen offenbar stattdessen, dass extremes Wetter natürlich ist. Im Gegensatz dazu glauben nur 32 Prozent derjenigen, die noch nicht von extremen Wetterereignissen betroffen waren, dass der Klimawandel ihr Leben beeinflussen wird.

Der steile Rückgang der Zahl der Menschen aller politischen Richtungen, die glauben, dass der Mensch für den Klimawandel verantwortlich ist, ist wahrscheinlich die alarmierendste Erkenntnis aus der UC/AP-Umfrage für Klimaalarmisten und politisch verbundene Profiteure der grünen Energie. Politiker warnen regelmäßig, dass der vom Menschen verursachte Klimawandel eine „existenzielle Bedrohung“ für die Menschheit und den Planeten darstellt. Und Nachrichtenkonsumenten werden täglich mit einer Flut von Berichten konfrontiert, die die eine oder andere Katastrophe mit dem Klimawandel in Verbindung bringen. Die UC/AP-Umfrage zeigt jedoch, dass die tägliche Propaganda nicht den gewünschten Effekt hat.

Unter den befragten [US-]Demokraten sank die Zahl derer, die glauben, dass der Klimawandel vom Menschen verursacht wird, von 72 Prozent im Jahr 2018 auf 60 Prozent heute, ein Rückgang um 12 Prozentpunkte. Unter denjenigen, die sich als Unabhängige bezeichnen, sank der Glaube an einen vom Menschen verursachten Klimawandel um 19 Punkte, von 61 Prozent im Jahr 2018 auf 42 Prozent heute. Die Zahl der Republikaner, die glauben, dass der Mensch hauptsächlich für den Klimawandel verantwortlich ist, blieb im gleichen Zeitraum mit 33 Prozent konstant. Insgesamt gibt es laut der Umfrage jetzt mehr Menschen, die nicht glauben, dass der Mensch hauptsächlich für den Klimawandel verantwortlich ist, als solche, die dies glauben. Der Anteil derjenigen, die an den vom Menschen verursachten Klimawandel glauben, fiel von 60 Prozent im Jahr 2018 auf nur noch 49 Prozent.

Meiner Meinung nach war es schon immer so, dass der Klimawandel der springende Punkt ist: Wo rangiert der Klimawandel im Vergleich zu anderen politischen Themen, die der Öffentlichkeit wichtig sind, und wie viel sind die Menschen bereit, für die Bekämpfung des Klimawandels zu zahlen? Wie gesagt, die Antworten auf diese Fragen sind kein Trost für diejenigen, die behaupten, der Klimawandel sei die größte Gefahr für die Menschheit.

Fragen Sie die Öffentlichkeit nach fast jedem politischen Thema, das häufig in den Schlagzeilen steht, und die Befragten werden sagen, dass es wichtig ist: saubere Luft, Kriminalität, Wirtschaftswachstum, Bildung, Gesundheitsversorgung, Einwanderung, Arbeitsplätze, Rente, Steuern, Terrorismus und vieles mehr. Die Menschen sagen, dass sie alle wichtig sind. Was wir jedoch wirklich wissen müssen, ist, wie wichtig jedes Thema im Vergleich zu anderen Anliegen ist. In einer Welt, in der die Ressourcen und die Aufmerksamkeit der Wähler begrenzt sind, muss sich die Regierung darauf konzentrieren, was die Öffentlichkeit am meisten beschäftigt und was sie motiviert, wenn sie zur Wahl geht.

In einer kürzlich von Pew Research durchgeführten Umfrage wurde mehr als 5.000 Personen eine Liste mit 21 wichtigsten Anliegen oder Prioritäten vorgelegt, und sie sollten angeben, welche davon ihrer Meinung nach „vom Präsidenten und vom Kongress in diesem Jahr vorrangig behandelt werden sollten“. Es überrascht nicht, dass wie so oft die „Stärkung der Wirtschaft“ und die „Senkung der Gesundheitskosten“ die Liste anführten.

„Der Umgang mit dem Klimawandel“ lag zwar nicht auf dem letzten Platz, wie in den meisten früheren Umfragen, aber auf Platz 17 der Liste. Nur 37 Prozent der von Pew befragten Personen gaben an, dass dieses Thema höchste Priorität haben sollte. Dies bedeutet einen Rückgang der Besorgnis gegenüber der Pew-Umfrage von 2022, als der Umgang mit dem Klimawandel auf Platz 14 von 18 Prioritäten rangierte und 42 Prozent der Befragten sagten, dass dies „eine der obersten Prioritäten für den Präsidenten und den Kongress sein sollte“.

Die UC/AP-Umfrage bestätigt einmal mehr, dass die meisten Menschen – und damit meine ich die große Mehrheit – nicht bereit sind, für die Bekämpfung des Klimawandels zu zahlen. UC/AP berichtet sogar, dass:

Die Bereitschaft der Amerikaner, eine Gebühr zur Bekämpfung des Klimawandels zu zahlen, auf den niedrigsten Stand seit Beginn der APNORC/EPIC-Umfrage im Jahr 2016 gefallen ist.

Nur 38 Prozent der Amerikaner gaben an, dass sie bereit wären, 1 Dollar für eine monatliche Kohlenstoffgebühr zu zahlen, ein Rückgang um 14 Prozentpunkte gegenüber 2021.

Nicht einmal 12 Dollar pro Jahr, um die Erde vor der Zerstörung zu bewahren, also wirklich!

Die Unterstützung für eine Kohlenstoffabgabe sinkt von da an. Je höher die vorgeschlagene Gebühr ist, desto geringer ist die Unterstützung. Nur 29 Prozent der Menschen wären bereit, 20 Dollar pro Monat für die Bekämpfung des Klimawandels zu zahlen.

Die jeweiligen Umfrageergebnisse der UC/AP und von Pew stimmen mit den Ergebnissen früherer Umfragen zum Klimawandel überein. In einer Mitte 2010 von den Vereinten Nationen durchgeführten Umfrage mit mehr als 7 Millionen Befragten aus 195 Ländern (und damit der größten mir bekannten Stichprobengröße für eine klimabezogene Umfrage) wurden die Teilnehmer beispielsweise gebeten, 16 Prioritäten zu benennen. Eine qualitativ hochwertige Bildung stand an erster Stelle, während „Maßnahmen gegen den Klimawandel“ den letzten Platz belegte und 300.000 Stimmen weniger erhielt als „Zugang zu Telefon und Internet“, der auf Platz 15 der Liste landete.

Umfragen zeigen, dass die Mehrheit der Befragten den Klimawandel zwar für eine ernste Bedrohung hält, aber nicht bereit ist, viel zu zahlen, um ihn zu bekämpfen.

In einer von der Washington Post und der Kaiser Family Foundation durchgeführten Umfrage aus dem Jahr 2019 gaben beispielsweise 60 Prozent der Befragten an, dass sie glauben, die Welt habe weniger als zehn Jahre Zeit, um die schlimmsten Auswirkungen des Klimawandels zu verhindern – wobei die meisten dieser Befragten behaupteten, die Welt habe zwei Jahre oder weniger Zeit zum Handeln. Außerdem waren 70 Prozent der Befragten „sehr“ oder „etwas“ besorgt, dass der Klimawandel die Gesundheit der Amerikaner beeinträchtigen könnte.

Trotzdem waren 51 Prozent der Befragten „eher“ oder „stark“ dagegen, eine monatliche Steuer von 2 Dollar auf die Stromrechnungen von US-Haushalten zu zahlen, um den Klimawandel zu bekämpfen. In ähnlicher Weise würden 61 Prozent eine Erhöhung der Benzinsteuer um 10 Cent pro Gallone zur Bekämpfung des Klimawandels ablehnen. Die Zahl der Befragten, die eine Erhöhung der Stromrechnung und der Benzinsteuer ablehnen, stieg stark an, als die vorgeschlagenen Gebühren erhöht wurden: 71 Prozent sprachen sich gegen eine monatliche Steuer von 10 Dollar auf die Stromrechnungen von US-Haushalten aus, und 74 Prozent lehnten eine Erhöhung der Benzinsteuer um 25 Cent pro Gallone ab.

Um es klar zu sagen: Diese relativ bescheidenen Kostensteigerungen liegen weit unter den jährlichen Preiserhöhungen von mehreren Tausend Dollar, die die Regierung Biden den amerikanischen Haushalten in ihren Bemühungen zur Bekämpfung des Klimawandels bereits auferlegt hat.

Bedeutet dies, dass viele der Befragten Fatalisten sind? Oder deutet es darauf hin, dass sie, wenn es hart auf hart kommt und ihr hart verdientes Geld auf dem Spiel steht, nicht wirklich glauben, dass eine Klimaapokalypse bevorsteht? Ich weiß es nicht.

Ich habe es schon einmal gesagt, und ich werde es wiederholen: Die Besorgnis über den Klimawandel ist meilenweit und zentimetertief. Die Menschen haben gesprochen, wenn die Politiker nur zuhören würden.

Sources: EPIC/AP; Climate Change Weekly; Climate Change Weekly; Pew Research Center

Link: https://heartlanddailynews.com/2023/04/climate-change-weekly-469-new-survey-shows-climate-concern-is-declining/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Anmerkung des Übersetzers: Mir ist nicht bekannt, ob es hierzulande eine ähnliche Umfrage gibt. Mir fehlt allerdings auch die Zeit zu recherchieren. Kann einer der Kommentatoren hierzu etwas beisteuern?