Kohlendioxid hat keinen Einfluss auf die Maitemperaturen. Die 15 wärmsten Maimonate Deutschlands in Form einer Tabelle

Von Josef Kowatsch

Der diesjährige Mai liegt im Mittelfeld. Der Deutsche Wetterdienst beginnt seine Temperaturzeitreihen im Jahre 1881. Wir haben schon des öfteren darauf hingewiesen, dass dieses Startjahr in einer Kältedepression lag, die bis 1900 anhielt. Diese Aussage trifft auch auf den Monat Mai zu. Von einem Kältetal aus betrachtet geht es immer nach oben.

Es existieren auch länger zurückliegende Deutschlanddaten, die sich aber nur auf wenige Stationen berufen können, bzw. die Daten wurden interpoliert. Bitte beachten: Die Wetterstationen vor 200 Jahren standen an viel kälteren Plätzen als heute und trotzdem waren die Maimonate teilweise wärmer. Wir verwenden für die nächste Grafik die Deutschlanddaten ab 1800, erst seit 1881 sind es die offiziellen DWD-Daten aus dieser Quelle.

In der Grafik 1 sind die wärmsten Maimonate in Form einer Tabelle aufgelistet. Man achte auf die Jahreszahlen der warmen Maimonate. Seit 1958, dem Beginn der steigenden CO-Konzentrationsmessungen waren nur 3 Maienjahre dabei

Grafik 1: Unser Dichter Johann Wolfgang Goethe lebte noch zu den Zeiten des viertwärmsten Maimonats (1811) in Deutschland. Der Mai 2023 ist keineswegs an 16.ter Stelle, mit seinen eher kühlen 13,1°C. Er wurde auf dieser Mai-Bundesligatabelle nur im Vergleich zu den 15 wärmsten eingezeichnet. Im Grunde gehört er zu den Absteigern. Ein Ausreißer aus der Neuzeit, der sonnenreiche Mai 2018 führt die Deutschland-Tabelle an.

Der Mai 2018 war u.a. deshalb so warm, weil er bei vielen der inzwischen fast 2500 DWD-Stationen einen Rekord an Sonnenstunden brachte. Die Sonne bestimmt die Wärme. Und die heutigen DWD-Wetterstationen stehen bevorzugt in Wärmeinseln, was vor über 100 Jahren nicht der Fall war. Viele Sonnenstunden von April bis September führen immer zu warmen Monaten.

Vergleich der deutschen Maimonate mit den CO-Messungen: Die Keeling Kurve seit 1958

Nur 3 der 15 wärmsten Maimonate Deutschlands (2018, 2000,1993) liegen im Zeitraum der ansteigenden CO-Keeling-Kurve. Letzte Jahre: 2021 noch 419,80 ppm, Mai 2022: 421 ppm, Mai 2023: 424 ppm

Grafik 2 vom 5.Juni 2023: Die CO₂-Konzentrationen der Atmosphäre steigen vor allem nach dem Kriege stark an. Behauptet wird, dass die Ursache des CO₂-Anstieges fast ausschließlich anthropogenen Ursprunges wäre. Wird behauptet. Zumindest seit der Corona-Krise darf man Zweifel anmelden, denn inzwischen ist der Wert im Mai 2023 auf 424 ppm angewachsen und keinesfalls in den 26 Monaten innerhalb des Coronazeitraumes stillgestanden oder gar gesunken.

Richtig, gesunken… er hätte sinken müssen, da die Abbauprozesse (Auswaschung) des Kohlendioxids aus der Atmosphäre während der globalen Coronaphase ungebremst anhielten.

Weiter gilt: Wenn der anthropogene Anteil lediglich 50% am Gesamtanstieg beteiligt wäre und der deutsche Ausstoß davon wiederum nur 1% beträgt, dann wäre die ganze deutsche Vorreiterrolle völlig sinnlos, auch wenn man an den CO-Ewärmungseffekt in der IPPC-Höhe glaubt. ( IPPC und PIK bezeichne ich als Klimakirche, denn dort werden die Glaubenssätze für die Glaubenskirche festgelegt)

Weiter wird von der Klimakirche behauptet, dass dieser CO2-Anstieg die Haupt-Ursache der Temperaturerwärmung wäre. Der Leser erkennt sofort, dass diese Behauptung grober Unfug ist. Zur Vertiefung dieser Hinweis auf unsere Artikel hier und hier.

Fazit: 1) Die CO-Konzentrationen steigen seit 1958 stetig an, sie sind auch im letzten Jahr trotz deutscher CO-Einsparungen mit 3 ppm weiter auf ein neues Rekordniveau gestiegen.

2) Der Monat Mai ist der Beweis, dass CO gar keinen oder höchstens einen minimalen Einfluss auf die Temperaturen hat.

3) Besonders in der Gegenwart fallen vor allem die Nachttemperaturen bei den deutschen Wetterstationen, oft doppelt so stark wie die Tagestemperaturen, hier als Beispiel die ländliche DWD-Station Dachwig in Thüringen seit dem Jahre 2000

Grafik 3: Bei ländlichen Stationen fallen seit dem Jahr 2000 (Gegenwart) die Mai-Nachttemperaturen besonders stark, siehe die negative Steigung im unteren blauen Graphen.

Ergebnis 1: Zwischen dem CO-Anstieg bei Grafik 2 und den Maitemperaturen der deutschen Wetterstationen gibt es überhaupt keinen Zusammenhang.

2) Das Treibhausgas Kohlendioxid wirkt im Monat Mai überhaupt nicht erwärmend, sondern eher abkühlend, vor allem nachts.

3) Kohlendioxid ist kein Klimakiller, sondern ein notwendiger Bestandteil der Schöpfung. Ohne CO wäre die Erde leblos wie der Mond.

Der richtige wissenschaftliche Denk- und Erkenntnisansatz kann nur sein, CO wirkt überhaupt nicht erwärmend. Andere Klimafaktoren bestimmen diesen unterschiedlichen Tag/Nacht Verlauf der Maitemperaturen.

Damit ist bewiesen:

Der von der Klimapanikkirche verbreitete CO Treibhauserwärmungsglaube ist eine Irrlehre. Es handelt sich um ein Geschäftsmodell, das unser Geld will. Begriffe wie Treibhaus, Klimakiller und Erderwärmung sind erfundene Begriffe einer Werbebranche, um die Deutschen zu ängstigen, um sie gefügig zu machen, damit sie ohne Aufbegehren bereit sind für eine CO-Ablaßhandelssteuer.

Dem muss die deutsche Bevölkerung entschieden entgegentreten, schon weil unsere Demokratie in Gefahr ist. CO ist ein lebensnotwendiges Gas, der Schöpfer hat das irdische Leben auf dem Element Kohlenstoff aufgebaut. Wer Kohlendioxid einschränken will, der handelt sündhaft gegen die Schöpfung des Lebens auf diesem Planeten.

Vorschlag: Wer weiterhin an einem Klimakiller Kohlendioxid entgegen dieser erdrückenden Gegenbeweise glaubt, für solche Menschen möge die neue Regierung eine CO-Freiwilligensteuer einführen, damit Angstgläubige ihr Gewissen beruhigen können. Und die über 300 von unseren Steuergeldern Beschäftigten beim PIK Potsdam sollten mit gutem Beispiel vorangehen und ihre jährliche Höhe der freiwilligen Klimasteuer veröffentlichen.

Wir wollen schließlich sehen, was den CO-Klimapanikpredigern ihre Klimarettung wert ist.

Für uns andere gilt: Klimaschutz ist Quatsch, weil nicht möglich. Wichtig bleiben Natur- und Umweltschutz.

Josef Kowatsch, Naturbeobachter und unabhängiger, weil unbezahlter Klimaforscher.

 




Kältereport Nr. 18 /2023

Christian Freuer

Vorbemerkung: Urlaubsbedingt (zum ersten Mal seit 4 Jahren!) ist die Pause zum vorigen Kältereport etwas länger. Meldungen haben sich aber trotzdem angehäuft. Hervorstechend: Man glaubt es kaum, aber kaum nähert sich der Winter auf der Südhalbkugel, wartet der 5. Kontinent schon wieder mit Kälterekorden auf.

Zunächst wird in Meldungen vom 26. Mai 2023 eine Zusammenfassung der Schneeverhältnisse in Skigebieten der westlichen USA gegeben. Darüber wurde bereits berichtet. Mit einem eindrucksvollen Bild wird das untermauert:

Weitere Meldungen, zunächst vom 29. Mai 2023:

NOAA: Verhältnis Kälterekorde zu Hitzerekorden ist 2 zu 1

An der Art und Weise, wie die NOAA globale Temperaturdaten erhebt, ist eine Menge falsch, aber selbst wenn sie den UHI ignorieren und die Daten fälschen, übertreffen die Rekord-Tiefsttemperaturen die Rekord-höchsttemperaturen im Verhgältnis 2:1.

Den offiziellen Zahlen der Behörde zufolge wurden in diesem Jahr (bis zum 21. Mai) weltweit 68 neue Tiefsttemperaturen gegenüber 34 neuen Höchsttemperaturen verzeichnet.

Dieses Missverhältnis wird noch deutlicher, wenn man allein die Vereinigten Staaten betrachtet, wo (ebenfalls bis zum 21. Mai) in diesem Jahr insgesamt 13 neue Tiefsttemperaturrekorde aufgestellt wurden, während es bei der Hitze nur einen einzigen gab.

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Es folgen zwei weitere Kurzbeiträge, in denen es um Falsch-Propaganda geht. Diese sind hier separat übersetzt.

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Australien: Tiefste Mai-Temperaturen jemals

Trotz gegenteiliger offizieller Verlautbarungen des BoM erlebt Australien einen anomal kalten Herbst.

Dieses Wochenende bescherte Australien weitere Rekord-Tiefsttemperaturen für den Monat Mai, vor allem im Osten des Landes.

Zu den gefallenen Temperatur-Rekorden in Queensland gehören Camooweal mit 1,7°C, was den bisherigen Mai-Tiefstwert aus dem Jahr 1939 bricht; Maryborough mit 1,9°C, dem niedrigsten Mai-Wert seit 1957; Bankstown mit 0,7°C; Tamworth mit -4,8°C; Lake Grace mit -0,7°C; Williamson mit 3,5°C; und Hughenden mit 1,4°C.

Wie bereits erwähnt, steht dies im Widerspruch zu den Vorhersagen des Bureau of Meteorology, das für 2023 einen heißen Herbst vorausgesagt hatte.

In weiten Teilen Australiens wurden die kühlsten Sommer seit Jahrzehnten verzeichnet, nachdem auch die Frühlings- und Wintermonate kälter als der Durchschnitt waren. Sydney, Melbourne, Canberra und Brisbane gehörten zu den wichtigsten Metropolen, die einen überdurchschnittlich kühlen Sommer erlebten, wobei letztere im Jahr 2022 auch den kältesten Winter seit Beginn von Aufzeichnungen erlebte.

Und das alles trotz 1) der Ignoranz des BoM gegenüber dem bekannten UHI-Effekt und 2) der Überholung der Wetterstationen des Landes, bei der alle Quecksilberthermometer durch neue, um 0,7°C höhere Temperaturen anzeigende elektronische Fühler ersetzt wurden.

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11 Todesopfer durch eine Lawine in Palistan

Heftige Schneefälle außerhalb der Saison haben im nordpakistanischen Distrikt Astrore mindestens 11 Todesopfer gefordert.

Örtlichen Medienberichten zufolge wurden am Samstag mindestens 11 Nomaden getötet und mehrere weitere werden noch vermisst, nachdem sie in der Nähe des Shunter-Passes im Distrikt Astore in Gilgit Baltistan von einem heftigen Schneerutsch erfasst worden waren.

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Kälte in den USA

Große Teile der USA, insbesondere der Osten, haben in letzter Zeit eine Art Rückkehr des Winters erlebt.

Am Wochenende war Savannah, Georgia, einer der kältesten Orte auf Meereshöhe in den Lower 48.
Am Samstag erreichte die Stadt an der Küste Georgias eine Tageshöchsttemperatur von nur 16°C – erstaunlich für den Mai. Nur in den Jahren 1913 und 1934 wurden nach dem heutigen 27. Mai niedrigere Temperaturen gemessen (10./11. Juni bzw. 28. Mai).

Außerdem wurden diese 16°C zwischen Mitternacht und 2 Uhr morgens gemessen – der Tageshöchstwert lag bei nur 14°C.

Auch im Nordosten war es in den letzten Wochen außergewöhnlich kühl, wo noch nie dagewesene Fröste die Obst- und Weingärten der Region vernichtet haben. Es war sogar so kalt, dass der US-Senat das USDA aufgefordert hat, eine „Ernte-Desaster-Erklärung“ abzugeben, um den von den Frösten verwüsteten, Tausende von Acres umfassenden Farmen im Nordosten Soforthilfe zu leisten.

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Weiterer Regen in vielen Gebieten Europas, nachdem die „Wissenschaft“ eine endlose Dürre ausgerufen hatte

Apropos propagandistisches Doppeldenken: Europa ist derzeit eine Brutstätte widersprüchlichen Unsinns.

„Was für eine Veränderung in Spanien“, heißt es in den lokalen Medien:

Dazu ein Twitter-Video:

https://twitter.com/MeteOrihuela/status/

Es folgt eine längere Darstellung, wie die MSM mit diesen Vorgängen umgehen. Es wird empfohlen, sich das unter dem Link mal anzusehen. Es gehört aber nicht zum Thema dieser Kältereports.

Link: https://electroverse.info/australias-coldest-ever-may-temps-avalanche-kills-11-in-pakistan-u-s-shivers-rains-continue-to-pound-europe/

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Meldungen vom 1. Juni 2023:

Grönland: Eindrucksvolle Zunahme der Schnee-Massenbilanz SMB

Nach der beeindruckenden Entwicklung der letzten Saison ist der grönländische Eisschild auch 2022-23 wieder aktiv.

Während des gesamten Monats Mai, einer Zeit, in der die Oberflächenmassenbilanz (SMB) normalerweise mit Blick auf die sommerliche Schmelzsaison einen Abwärtstrend aufweist, hat Grönland stattdessen einen Aufwärtstrend ausgebildet, der am Mittwoch in einem SMB-Zuwachs von ca. 4 Gigatonnen gipfelte – ein neuer Rekord für diese Jahreszeit, der in den Büchern des Dänischen Meteorologischen Instituts (DMI) bis ins Jahr 1981 zurückreicht.

Nach dem rekordverdächtigen Start in die Saison scheinen die Schnee-/Eismessungen in Grönland nun auch auf ein starkes Ende zuzusteuern.

Dies ist eine ähnliche Entwicklung wie in der letzten Saison, in der sich der Sommer ebenfalls als historisch kalt mit häufigen starken Schneestürmen erwies.

Außerdem nimmt der Eisschild insgesamt wieder zu, nachdem er von 1996 bis 2012 an Masse verloren hatte.

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Tiefsttemperaturen in Nordindien halten sich hartnäckig

Im indischen Bergstaat Himachal Pradesh ist die Temperatur in dieser Woche auf einen neuen Monatstiefststand gesunken.

Normalerweise ist der Mai eine Zeit blühender Blumen und sanfter Brisen. In diesem Jahr jedoch bot der Monat ein regenreiches Spektakel – in der letzten Woche gab es 325 % mehr Regen als üblich – und wahrhaft „extrem niedrige Temperaturen … die sowohl Einheimische als auch Touristen in Erstaunen versetzten“, berichtet himachalscape.com.

Dr. Surendra Paul, Direktor des Meteorologischen Zentrums in Shimla sagte, dass aufgrund der anhaltenden Regenfälle ein „enormer Temperaturrückgang“ zu beobachten war – ein Rückgang der durchschnittlichen Höchsttemperaturen im ganzen Bundesstaat um 7 °C und der Tiefsttemperaturen um 4 °C.

In Keylong wurde die niedrigste Temperatur der letzten Tage gemessen – erstaunliche 4,8 °C; auch in Kalpa, Shimla, Kukumasiri, Bharmour und Narkanda gab es erhebliche Temperaturstürze.

Ein Ende der Kälte und des Regens ist noch lange nicht in Sicht.

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Der rekord-kalte Mai in Australien

Das australische Amt für Meteorologie hat in letzter Zeit beruflich eine schwere Zeit hinter sich. Es hat die Aufgabe, einer frustrierend wachen Öffentlichkeit eine Erwärmungs-Katastrophe aufzuzwingen, doch Mutter Natur weigert sich strikt, mitzuspielen.

Der Mai 2023 war auf dem australischen Kontinent außergewöhnlich kalt. So kalt, dass mehr als 100 Wetterstationen die niedrigsten je gemessenen Mai-Temperaturen registrierten.

Frost, der sich bis ins tropische Queensland und das Northern Territory ausdehnte, war im Mai an der Tagesordnung, ebenso wie frühe Schneefälle in den südöstlichen Bergketten.

Der ABC-Meteorologe Tom Saunders berichtete, dass Sydney den kältesten Mai seit 1970 erlebte, mit einer Durchschnittstemperatur von nur 15°C. Die durchschnittliche Tiefsttemperatur in der Stadt lag laut Bom-Daten bei knapp 10°C, was den kältesten Mai seit 1957 bedeutet.

Auch in Melbourne herrschte eine anomal niedrige Durchschnittstemperatur von etwas mehr als 13 °C.

Auch in Brisbane setzte sich der Abkühlungstrend fort. Der letzte Winter (2022) war der kälteste Winter in der Geschichte der Stadt, und nach überdurchschnittlich kalten Monaten/Jahreszeiten seither wurde mit einem durchschnittlichen Minimum von 11,8°C der kältesten Mai seit 29 Jahren (seit 1994) verzeichnet (Mai 2023).

Abseits des städtischen Wärmeinseleffektes blieben die Temperaturen noch weitaus niedriger: In weiten Teilen des australischen Outbacks zum Beispiel lagen die Durchschnittswerte 10 °C unter der monatlichen Norm.

Link: https://electroverse.info/greenland-smb-gains-bone-chilling-chills-india-record-cold-may-for-australia/

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Hier eine Meldung bei wetteronline.de. Auch dort werden Kälterekorde genannt, immerhin, diesmal aus Finnland:

https://www.wetteronline.de/wetterticker/waehrend-mitternachtssonne-kaelterekord-in-finnland–b5d99810-bf79-4f59-a71b-baaff9b283b1

Mehr zu Nordeuropa im nächsten Meldeblock. Diese zeigen, dass es sich bei dieser Meldung nur um die „Spitze eines Eisberges“ handelt.

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Meldungen vom 5. Juni 2023:

China: Mai kälter als im Mittel

Trotz der entschlossenen Propaganda des Establishments, die Chinas Mai-Hitze als alles beherrschend bezeichnete, erlebte das Land insgesamt einen anomal kühlen Monat.

Im Süden war es heiß, daran besteht kein Zweifel, aber die ausgedehnte, rekordverdächtige Kälte im Westen erwies sich als die dominierende Kraft. Der Mai 2023 endete in China mit einer Durchschnittstemperatur von 16,3 °C, was 0,2 °C unter dem multidekadischen Durchschnitt liegt.

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Extreme Kälte in Nordeuropa

Seit einigen Tagen herrschen in Nordeuropa historisch niedrige Temperaturen.

Am Samstag wurde Lettland mit einer absoluten Juni-Kälte konfrontiert. In Stende im Bezirk Talsi sank die Temperatur auf -2 °C. Nach Angaben des lettischen Zentrums für Umwelt, Geologie und Meteorologie (LVĢMC) ist dies der niedrigste Juni-Tiefstwert in Lettland, der im Jahr 1941 in Rucava gemessen wurde.

Auch in anderen Regionen des Landes wurden neue Bestmarken gesetzt, darunter in Saldus, wo der bisherige Tiefstwert aus dem Jahr 1975 übertroffen wurde.

Auch Estland wurde von außergewöhnlichen Kältewerten heimgesucht. In Kuusiku, einer kleinen Gemeinde im Bezirk Rapla, sank die Temperatur auf -3,3°C und übertraf damit den Juni-Tiefstwert von 1941 um 0,6°C. Auch hier gab es regionale Rekorde, darunter -3,4 °C in Rautavaara und -0,5 °C in Viitasaari.

Und in Finnland ist der nationale Juni-Rekord ebenfalls gefallen. Die auf dem Saana-Hügel gemessenen -7,7 °C übertreffen den bisher kältesten Juni-Tiefstwert Finnlands – die -7 °C von 1962 – deutlich. Sommerlicher Schnee begleitete Finnlands historische Tiefstwerte ebenso wie starke Nordwinde, welche die gefühlte Temperatur auf -18,3°C sinken ließen.

Auch in Russland (europäischer Teil) hat es das Wetter „nicht eilig, ein Sommerregime zu etablieren“, berichtet hmn.ru.

In vielen Gebieten, vor allem in der Mitte und im Nordwesten des Landes, herrschte Sommerfrost. In den Regionen Murmansk, Leningrad, Pskow und Nowgorod beispielsweise wurden nachts Tiefstwerte zwischen -1°C und -4°C gemessen. Auch in der Region Twer sank die Temperatur unter den Gefrierpunkt.

Die Frostgefahr besteht auch in der neuen Woche, in der in Wologda und Leningrad sowie in Pskow und Nowgorod Tiefstwerte von -1°C, -2°C und -3°C vorhergesagt werden. Sogar in Moskau werden frostige Junitiefstwerte erwartet: Hier werden -1°C vorhergesagt.

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Kaltes Österreich

Der kühle Juni knüpft an den überdurchschnittlich kühlen Mai in vielen europäischen Ländern an, so auch in Österreich, wo sich der Sommerschnee ebenfalls als bemerkenswert erweist.

Der Mai 2023 war in Österreich rund 0,3 Grad kühler als im multidekadischen Mittel und um 23 Prozent feuchter.

Bemerkenswert ist auch, dass dies nun der dritte Frühling in Folge ist, der dem europäischen Kontinent außergewöhnliche Kälte beschert

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Rekord-kalter Juni-Beginn in Shimla, Nordindien

Wie thenewshimachal.com berichtet, „erlebt Shimla derzeit einen beispiellosen und rekordverdächtigen Kälteeinbruch“.

Das nordindische Shimla – die Hauptstadt und größte Stadt des nordindischen Bundesstaates Himachal Pradesh – hat gerade „einen zwei Jahrzehnte alten Rekord gebrochen, als die Tiefsttemperatur im Juni 2023 unter 10°C sank“, so thenewshimachal.com weiter.

Seit 1999 hat die Metropole Shimla keine so niedrigen Juni-Temperaturen mehr verzeichnet.

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Mai in Australien: Vorhersage vs. Realität

Zu Beginn der Saison sagte das australische Bureau of Meteorology (BoM) einen überdurchschnittlich heißen Herbst voraus – sie nannten es im Grunde eine todsichere Sache; eine todsichere Sache, auf die man sein Haus verwetten kann.

Beachten Sie den Grad ihrer Zuversicht: 80+% für weite Teile des Kontinents:

[Noch einmal: die Skala rechts zeigt Wahrscheinlichkeiten der Wärme]

Mutter Natur hatte jedoch andere Ideen und ließ die erzählfreudige Regierungsbehörde wieder einmal mit langen Gesichtern zurück:

Nach den anomalen Temperaturen im März und April hat ein außergewöhnlich kühler Mai den letzten Nagel in den Sarg des BoM geschlagen, der die Wärme propagiert. Der Monat endete historisch kalt, selbst nach den eigenen manipulierten Büchern der Behörde…

Trotz der katastrophalen globalen Erwärmung, der Umstellung auf höhere Werte zeigende elektronische Fühlerthermometer und komplizierter Computermodellierung mussten die Australier einen Mai hinnehmen, der um 1,6 °C unter dem multidekadischen Durchschnitt lag – eine erstaunliche Abweichung.

Insgesamt war der Herbst außergewöhnlich kalt und trocken – der kälteste Mai seit 1944 und der zweit-trockenste überhaupt.

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Cap Allon schließt diesen Meldungsblock mit einem Twitter-Video von Patrick Moore:

https://twitter.com/ANTlWEF/status/china-cold-extreme-chills-grip-europe-shimlas-record-cold-frigid-australia-may%2F

Link: https://electroverse.info/china-cold-extreme-chills-grip-europe-shimlas-record-cold-frigid-australia-may/

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Meldungen vom 6. Juni 2023:

Australien: Warnung vor einem Kaltlufteinbruch im Westen des Landes

Mehrere australische Bundesstaaten haben Warnungen vor starken Winden, heftigen Regenfällen und niedrigen Temperaturen herausgegeben, da eine „starke“ antarktische Front die südliche Hälfte des Landes überquert.

Was die Kälte betrifft, so sorgt eine sich langsam bewegende Polarfront über der Grenze zwischen Victoria und Südaustralien für anomale Kälte.

Heute (6. Juni) wurden in Westaustralien mindestens 15 Rekorde für die niedrigste Maximaltemperatur aufgestellt: In Dwellingup und Manjimup wurden jeweils Tageshöchstwerte von nur 8 °C erreicht – neue Juni-Rekorde, die bis in die Jahre 1959 bzw. 1960 zurückreichen.

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Frost in Neuseeland

In dieser Woche herrschen in weiten Teilen Neuseelands anomal niedrige Temperaturen.

Der Dienstagmorgen war für viele Kiwis ein weiterer kühler – und nasser – Tag, an dem in vielen Regionen Temperaturen unter dem Gefrierpunkt herrschten.

Um 7 Uhr morgens war der Lake Pukaki mit -5,2 °C der kälteste Ort, während es am benachbarten Lake Tekapo auf -4,6 °C kalt wurde.

Anderswo, in Queenstown, sank die Temperatur auf -2,4 °C, im benachbarten Wanaka auf -2C.

Die Kälte war allgegenwärtig und weit verbreitet, was zu Problemen wie Glatteis auf dem neuseeländischen Straßennetz führte; insbesondere auf der Crown Range Road gab es einige sehr gefährliche Stellen.

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Juni-Schnee in Colorado

Der Kalender sagt Sommer, die Berge in Colorado sagen Winter.

Hierzu gibt es ein Twitter-Video:

Es folgt noch ein Beitrag mit der Beschreibung, dass der Massen-Schnee in Kalifornien „wie ein Goldrausch“ daher kommt – jeder freut sich über das Ende/eine Unterbrechung der mehrjährigen Dürre. Fazit des Übersetzers: Es gleicht sich alles wieder aus!

Link: https://electroverse.info/alerts-issued-australia-freezing-lows-nz-june-snow-co-gold-rush-2-0/

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Meldungen vom 7. Juni 2023:

Dieser Meldungsblock beginnt mit einer Betrachtung zu Eisverhältnissen in der Arktis. Diese wird separat übersetzt.

Weitere Meldungen:

Rekord-Kälte in Weißrussland und Lettland

Die kühle zweite Hälfte des Frühlings in Europa setzt sich fort: In weiten Teilen des östlichen Kontinents herrschen die niedrigsten Juni-Temperaturen seit Beginn der Aufzeichnungen.

In Belarus sanken die Temperaturen am Morgen des 5. Juni in Bobruisk auf 1,7 °C.
Damit wurde der bisher niedrigste Juniwert für das Land seit 1977 (Sonnenminimum des Zyklus 20) übertroffen.

In Lettland wurde in Liepaja ein Tiefstwert von 2,4°C gemessen. Damit wurde der bisherige Juni-Tiefstwert von 3,8°C aus dem Jahr 2010 (kurz vor dem Ende des tiefen Minimums des Sonnenzyklus 23) deutlich übertroffen.

Weiter östlich beginnt der Sommer auch im europäischen Russland sehr kalt. Laut gismeteo.ru deuten die Bedingungen in Sankt Petersburg beispielsweise auf eine Wiederholung des Jahres 2017 hin, als der Juni und dann die gesamte Sommersaison außergewöhnlich kalt waren. „Der polare Trog wird das Eindringen von kühler Luft aus hohen Breitengraden ermöglichen“, heißt es bei gismeteo.ru. „Die Temperatur wird weiterhin um 2-4 Grad (C) unter der Klimanorm liegen.“

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Und wieder Australien:

Kälte bringt Perth an den Rand der Leistungsfähigkeit

Während der rekordverdächtigen Juni-Kälte in dieser Woche wurden zahlreiche Haushalte in Perth aufgefordert, ihren Stromverbrauch am Dienstagabend zu drosseln, um Stromausfälle zu vermeiden, nachdem der abendliche Energiebedarf auf ein rekordverdächtiges Niveau angestiegen war.

Am 6. Juni wurden in Westaustralien mindestens 15 Rekorde für die niedrigste Maximaltemperatur aufgestellt. In Perth sank die Temperatur am Dienstag um 13.30 Uhr unter 10 °C, wo sie dann auch verharrte und für einen untypisch kalten Nachmittag sorgte.

Es folgt der Hinweis auf eine sehr angespannte Stromversorgung in der Stadt.

Link: https://electroverse.info/thick-ice-stops-russian-ships-record-cold-belarus-and-latvia-perth-power-on-the-brink/

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Es gibt sogar Meldungen aus der deutschen Website wetteronline.com zu Schnee in den Alpen:

https://www.wetteronline.de/wetterticker/wanderer-aufgepasst-neuschnee-in-den-hochlagen-der-alpen-im-fruehsommer-birgt-gefahren–1044b98c-2fed-4b59-8551-ef4376d6d717

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Meldungen vom 8. Juni 2023:

Rekord-Kälte in British Columbia (B.C.)

In British Columbia werden in diesem Juni Kälterekorde aufgestellt.

Die Daten von Environment and Climate Change Canada (ECCC) zeigen, dass der Burns Lake und der Puntzi Mountain besonders kühl geblieben sind und Tiefstwerte von -5°C bzw. -4,9°C erreicht haben, womit die bisherigen Werte von 1999 und 2018 übertroffen wurden.

„Ein Hochdruckgebiet mit klarem Himmel brachte am Dienstagmorgen diese Kälte“, erklärte das ECCC.

In den kommenden Tagen wird es in British Columbia wieder wärmer werden, da die kalte Luftmasse nach Süden und in die Vereinigten Staaten abfließen wird [wobei sie sich natürlich erwärmt; Zusatz des Übersetzers].

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Es folgen unter diesem Link noch eine Meldung über Todesopfer am Mount Everest, die angeblich dem Klimawandel geschuldet sind, sowie eine weitere Betrachtung von Modellsimulationen bzgl. CO₂.

Link: https://electroverse.info/cold-b-c-climate-change-everest-deaths-models-overestimate-co2s-impact/

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wird fortgesetzt … (mit Kältereport Nr. (19 / 2023)

Redaktionsschluss für diesen Report: 9. Juni 2023

Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE




Waldbrände in Kanada: Daten vs. Hysterie

Cap Allon

„In diesem Jahr gab es in Kanada bereits 2355 Brände auf einer unglaublichen Fläche von 40.000 km²“, heißt es in den ersten Zeilen eines kürzlich erschienenen MSM-Artikels – ohne Kontext, nur mit scheinbar hohen Zahlen und einer Prise Übertreibung.

Die neuesten Daten des Canadian Interagency Forest Fire Centre (CIFFC) zeigen, dass es am 6. Juni 437 aktive Brände gab, womit sich die Gesamtzahl in diesem Jahr auf 2355 erhöht hat, was etwa 400 Brände über dem Zehnjahresdurchschnitt liegt.

„Waldbrände sind ein natürliches Phänomen“, heißt es in dem MSM-Artikel weiter, „aber durch den Klimawandel dauern sie länger und werden intensiver“.

Diese Behauptung wollen wir einmal näher unter die Lupe nehmen.

Das folgende Diagramm wurde mit freundlicher Genehmigung der National Forestry Database erstellt. Sie zeigt die jährliche Anzahl der Waldbrände in Kanada und deren flächenmäßige Ausdehnung seit 1990.

Studieren Sie das Diagramm. Das behauptete „Klimasignal“ ist einfach nicht vorhanden. Der Trend ist ganz klar rückläufig:

[Diese Graphik ist im Original interaktiv]

Als Nächstes wollen wir uns die Ursache der Brände ansehen.

Nehmen wir Alberta als Beispiel – einfach weil es an erster Stelle auf der alphabetischen Liste steht – so ist „menschliche Aktivität“ seit 2003 jedes Jahr der Hauptverursacher von Waldbränden in der Provinz, und zwar mit einigem Abstand, an zweiter Stelle stehen Blitzeinschläge und an dritter Stelle vorgeschriebene Verbrennungen.

In einem der letzten Jahre wurden 681 Brände durch Menschen verursacht, 89 durch Blitzschlag und 2 durch vorschriftsmäßige Verbrennungen (28 davon wurden nicht näher bezeichnet).

„Der Klimawandel führt dazu, dass [Waldbrände] länger andauern und intensiver sind“, lautet die Behauptung. Die Daten deuten jedoch darauf hin, dass menschliche Rücksichtslosigkeit die Hauptursache für die Brände ist – und selbst dann ist der Trend noch rückläufig.

Um dies zu untermauern, sollten wir uns das Diagramm noch einmal ansehen und auf das Jahr 2020 achten – insbesondere auf den dramatischen Rückgang. Das war das Jahr der Pandemie – Sie wissen schon, als die Kanadier wegen einer fiesen Grippe zwangsweise in ihren Häusern eingeschlossen wurden.

Seltsamerweise scheint auch die „globale Erwärmung“ in diesem Jahr einen Schnupfen bekommen zu haben, denn sowohl die Zahl der Waldbrände als auch die verbrannte Fläche erreichten einen historischen Tiefstand.

Ich versuche, mich auf dieser Website von fadenscheinigen Verschwörungstheorien fernzuhalten, aber helft mir ein wenig, ihr Klimaleugner. Erklären Sie die Satellitenbilder, die zeigen, dass die Brände in ganz Kanada gleichzeitig ausgebrochen sind. Die Aufnahmen sind gefälscht?

Möglicherweise. Entweder das, oder die meisten dieser Brände wurden, wie jedes Jahr, von Brandstiftern gelegt – nur dieses Mal vielleicht in einem zeitlich abgestimmten Angriff.

Nach dem, was ich in den letzten Jahren gesehen habe, halte ich es für durchaus möglich, dass eine Regierung, die wild entschlossen ist, ihre Kohlenstoffsteuer zu erhöhen und „den Klimawandel zu bekämpfen“, ein solches Spektakel inszeniert.

Und ihre pflichtbewussten Schoßhündchen in den Medien sind im Moment auf Hochtouren, wie dieser Tweet zeigt:

Ein weiteres Kuriosum: Kanadas Brände scheinen sehr patriotisch zu sein und halten sich größtenteils auf der Nordseite der US-Grenze:

Der Patriotismus der Brände ist natürlich eine große Erleichterung für die Amerikaner, die sich glücklich schätzen können, dass sie nicht wieder ein Jahr wie 1937 durchleben müssen, als alle drei Minuten ein Waldbrand ausbrach:

Die Wetter-besessenen Fernsehnachrichten lassen uns alle glauben, dass die Katastrophen immer schlimmer werden.

Das ist nicht der Fall – auch die Daten sprechen eine deutliche Sprache.

Im Jahr 1900 brannten jedes Jahr etwa 4,5 % der Landfläche der Welt. Im Laufe des letzten Jahrhunderts ist dieser Anteil auf etwa 3,2 % gesunken. Und in den letzten beiden Jahrzehnten zeigen Satellitenaufnahmen einen noch stärkeren Rückgang. Im Jahr 2021 brannten nur noch 2,5 %.

Hier die „offizielle“ Tabelle der Waldbrände in den Vereinigten Staaten:

Wie auch in Kanada ist der Trend rückläufig.

Aber es gibt noch mehr zu berichten.

Die Regierung Biden hat kürzlich alle Daten über Waldbrände vor 1983 gelöscht. Dies geschah, weil sich herausstellte, dass die Brandflächen zwischen 1910 und 1960 viel größer waren als heute und daher der gewünschten Korrelation zwischen AGW und Waldbränden widersprachen.

In typischer Orwell’scher Manier wischte die Regierung diese Jahrzehnte unbequemer Daten aus den Geschichtsbüchern und führte dabei die glanzlose Begründung an: „Es war nicht offiziell“ (hier verlinkt).

Außerdem ist das Jahr 1983 – der neue Ausgangspunkt – zufällig das Jahr mit der geringsten Brandfläche in der aufgezeichneten Geschichte:

Quelle: National Interagency Fire Center [NIFC].

Das Bild ist eindeutig: Es gibt keinen – das heißt null Komma null – Zusammenhang zwischen der Intensität und/oder Häufigkeit von Bränden und dem „Klimawandel“.

Wer etwas anderes behauptet, verbreitet unwissenschaftliche Propaganda.

Die Brandflächen in den USA sind tatsächlich um 90 % zurückgegangen, seit der CO₂-Gehalt auf dem vorindustriellen Niveau liegt.

Bezeichnenderweise hat die Biden-Regierung auch dieses Dokument kürzlich gelöscht:

Link: https://electroverse.info/canada-wildfires-data-vs-hysteria/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Dickes arktisches Eis zwingt russische Schiffe, einen langen Umweg zu fahren

Cap Allon

Das arktische Meereis schmilzt so schnell, dass es bis 2008… 2013… 2014… 2016… sicherlich bis zu den 2030er Jahren… auf jeden Fall bis zum Ende des Jahrhunderts verschwunden sein wird – es sei denn, der menschliche Wohlstand wird abgewürgt und unser Lebensstandard drastisch reduziert, dann wird alles gut.

Falschvorhersagen sind das Métier der AGW-Partei:

ABC News, 27. April 2008: „Sie wissen, dass der Klimawandel hartnäckig ist, wenn der Nordpol statt einer riesigen Schneedecke eine riesige Wasserfläche ist. In diesem Jahr bereiten sich Wissenschaftler in der Arktis zum ersten Mal auf diese Möglichkeit vor“.

Mark Serreze, leitender Wissenschaftler beim NSIDC, 12. Dezember 2007: Eisfrei bis 2012: „Die Arktis schreit auf“.

BBC News, 12. Dezember 2007: Arktis eisfrei bis 2013: „Unsere Projektion von 2013 für die Entfernung des Eises im Sommer berücksichtigt nicht die letzten beiden Minima in den Jahren 2005 und 2007 … In Anbetracht dieser Tatsache kann man also argumentieren, dass unsere Projektion von 2013 vielleicht schon zu konservativ ist“.

Sierra Club Kanada, 10. Juni 2013: Eisfrei bis 2014: „Ich bin noch zuversichtlicher geworden, was meine Vorhersage der totalen Zerstörung des arktischen Meereises im Jahr 2013 angeht.“

The Guardian, Sept 17, 2012: Endgültiger Zusammenbruch des Meereises innerhalb von 4 Jahren: „Einer der weltweit führenden Eisexperten hat den endgültigen Zusammenbruch des arktischen Meereises in den Sommermonaten innerhalb von vier Jahren vorausgesagt“ (nämlich Prof. Peter Wadhams von der Universität Cambridge).

Hier noch eine solche Phantasterei:

Trotz dieser Schlagzeilen hat das arktische Meer aber nicht gehorcht, wie die Daten zeigen.

Selbst am 6. Juni 2023 (dem jüngsten Datenpunkt) sind noch große Gebiete mit dickem, mehrjährigem Eis von 3 bis 4 Metern vorhanden:

Russland ist eine Nation, die der Propaganda von der eisfreien Zone keinen Glauben schenkt, ganz im Gegenteil: Putin sieht Jahrzehnte dicken Eises in der Arktis voraus, wie sein jüngster Bau von neun riesigen nuklearbetriebenen Eisbrechern zeigt, um Russlands arktische Operationen fortzusetzen.

Unten sind Aufnahmen des Eisbrechers „Jamal“ zu sehen, der im Jahr 2021 auf dem Nördlichen Seeweg eingesetzt wird:

Die erwähnten gescheiterten Propheten der Vergangenheit wären zweifellos schockiert (erfreut?) zu hören, dass dickes Eis im Jahr 2023 sogar Russlands neue Eisbrecher dazu zwingt, eine südliche Route zu nehmen, um die Arktis überhaupt erreichen zu können.

Diese Eisbrecher mit Nuklearantrieb gehören zu den leistungsstärksten der Welt, doch das diesjährige Eis – selbst im Mai und Juni, also weit nach dem Maximum im März – erweist sich selbst für sie als zu stark.

Putins neuester Eisbrecher, die Yevpatii Kolovrat (4020 Tonnen), hat sich der Pazifikflotte vor der Halbinsel Kamtschatka angeschlossen, die sich auf der anderen Seite des Beringmeers von Alaska befindet. Anstatt jedoch von der St. Petersburger Werft aus, in der es gebaut wurde, arktische Gewässer zu durchqueren, fuhr das Schiff in den Atlantik und weiter nach Süden ins Mittelmeer. Anschließend durchquerte es den Suezkanal und fuhr durch den Indischen Ozean in die Philippinische See, bevor es schließlich in seinem Heimathafen Petropawlowsk im Nordpazifik ankam.

Diese Route ist leicht doppelt so lang wie die Nordpassage nach Kamtschatka. Warum sollte Russlands neuester Eisbrecher nicht in den arktischen Gewässern fahren, für die er eigentlich gedacht ist? Die unbequeme Antwort: dickes, massives Eis.

[Hervorhebung im Original]

Daten des russischen Instituts für Arktis- und Antarktisforschung zeigten, dass die russischen arktischen Gewässer Anfang Mai von einer dicken Meereisschicht bedeckt waren. In der Laptewsee und der ostsibirischen See galten zwei Gürtel aus mehrjährigem Eis als unpassierbar, selbst für einen der stärksten Eisbrecher der Welt – benannt nach einem berühmten russischen Kriegshelden aus dem 13. Jahrhundert.

Dies war in den letzten Jahren das Thema, d. h. lang anhaltendes Meereis, nicht die saisonale Variante, die kommt und geht, behindert den arktischen Verkehr. Entgegen den Vorhersagen halten sich die mehrjährigen Eisschichten mit einer Dicke von 3 bis 4 m bis weit in die Schmelzsaison im Frühjahr hinein.

Die Yevpatii Kolovrat [siehe Abbildung unten] ist „nur“ in der Lage, 1,5 m dickes Eis zu durchbrechen und war daher selbst im Mai gezwungen, „den langen Weg zu nehmen“. Und sie ist nicht die Einzige, denn das dicke mehrjährige Eis hindert die meisten Schiffe seit Oktober 2022 daran, die arktischen Gewässer zu durchqueren.

Bild: RIA Novosti archive, image #186141 / Nikolai Zaytsev / CC-BY-SA 3.0
https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/

Link: https://electroverse.info/thick-ice-stops-russian-ships-record-cold-belarus-and-latvia-perth-power-on-the-brink/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Auch über Attributions-Studien kann man zu Erkenntnissen kommen

Helmut Kuntz

Im gerade vergangenen Mai wurde in Italien die Emilia-Romagna (wieder) von einer extremen Regenflut heimgesucht. Selbstverständlich Anlass für alle die es besonders genau wissen, darin unverkennbar und absolut sicher den ominösen Klimawandel erkennen zu können:
[7] SPIEGEL, 20.05.2023: Unwetter in Italien – Klimawandel bedroht Mittelmehrraum
Stürme, Überschwemmungen, Dürre: Der Klimawandel könnte Unwetter im Mittelmeerraum extremer machen, warnen Forscher – mit Folgen für Deutschland.
TAZ, 18.05.2023: Extremwetter infolge des Klimawandels: Italien wetterfest machen
Italien gilt als Hotspot des Klimawandels, die jüngste Flutkatastrophe ist nur ein Vorbote. Die Regierung braucht jetzt schnelle Konzepte.

Doch nun wurde Italiens Klima-Folter(er) rehabilitiert

Diese Überschrift ist eine leichte Abwandlung vom Header des Artikels „Italiens Klima-Folter“ auf Klimareporter.de von 2018 [1]. Er wurde damals aufgrund schlimmer Starkregen in Italien geschrieben, mit dem unvermeidbaren Hinweis, dass nur der Klimawandel dafür in Frage kommt und ein Professor vom PIK es selbstverständlich auch belegen – zumindest genauestens vermuten – kann.
Allerdings wurde zu den Mai-Ereignissen nun von honoriger Stelle eine Atrributionsstudie publiziert, die genau dieses Narrativ nicht nur in Frage stellt, sondern glatt verneint:
Merkur 04.06.2023: Überschwemmung in Italien: Studie untersucht Einfluss des Klimawandels und kommt zu überraschendem Ergebnis
… Intensive Regenfälle, wie sie in den vergangenen Wochen über der italienischen Emilia-Romagna niedergingen, sind durch den Klimawandel in dieser Region nicht wahrscheinlicher geworden … Auf der Basis von Wetterdaten und Computermodellen suchten die Forschenden nach Hinweisen auf den Einfluss des Klimawandels auf den Starkregen – und konnten keinen Trend feststellen.

Zusätzlich listet diese Studie noch, dass auch in Italien bezüglich den Anpassungsmaßnahmen gegen die dort ebenfalls regelmäßigen Extremniederschläge wohl ähnliche Zustände wie im Ahrtal herrschen, was aber weniger ein Licht auf die Verhältnisse in Italien, sondern auf die Ergebnisse von 16 Jahren „Merkel“ wirft.

Attributionsstudie “Limited net role for climate change in heavy spring rainfall in Emilia Romagna” [2]

Diese kommt zu dem überraschenden Schluss, dass der ominöse Klimawandel nicht! für dieses Ereignis verantwortlich gemacht werden kann:
[2] Attributionsstudie 2023
(Deepl-Übersetzung) …. Sowohl in den Stationsdaten als auch in anderen Beobachtungsdatenprodukten ist kein signifikanter Trend im Auftreten der 21-tägigen Frühjahrsniederschläge:
Die Regenmenge, die heute bei einem 200-jährigen Ereignis fällt, ist also die gleiche wie bei einem 200-jährigen Ereignis zu Beginn der Aufzeichnungen.
Um festzustellen, ob es tatsächlich keinen Trend gibt der auf den vom Menschen verursachten Klimawandel zurückzuführen ist, oder ob ein Trend durch Veränderungen anderer Einflussfaktoren für Niederschläge, wie Landnutzungsänderungen oder Aerosolveränderungen, überdeckt wird, betrachten wir dasselbe 21-Tage-Ereignis in Klimamodellen mit und ohne den vom Menschen verursachten Anstieg des Klimawandels.
Von den 19 verwendeten Modellen zeigt keines eine signifikante eine signifikante Änderung der Wahrscheinlichkeit oder Intensität des Auftretens eines solchen Ereignisses. Dies deutet darauf hin, dass im Gegensatz zu den meisten Teilen der Welt in der Region Emilia-Romagna im Frühjahr tatsächlich keine Zunahme von Starkregenereignissen festzustellen ist.
Folglich ist die Änderung der Intensität zwischen dem Klima von 2023 und einem 1,2°C kühleren Klima in diesen Datensätzen ebenfalls sehr gering und mit großen Unsicherheiten behaftet:
4 % Anstieg in den Stationszusammenfassungen (Unsicherheit: -49 % bis 30 %),
3 % Rückgang in MSWEP (Unsicherheit: -32 % bis 40 %) und
10 % Rückgang in ERA5 (Unsicherheit: -28 % bis 16 %).

Anbei eine Darstellung, wie die Studie zu ihren Ergebnissen kommt. Zuerst die Extrem-Niederschlagsdaten in der Studie:

Bild 1 In der Studie ermittelten und zur Auswertung angezogenen 21-Tage-Niederschlagsdaten der betroffenen Region für den Zeitraum 1950 bis Mai 2023. Quelle: [2] Figure 5: Time series of AMJ maxima of 21-day accumulated rainfall along with the ten-year running mean (shown by red line) for ER based on (a) station composites (b) MSWEP and (c) ERA5 datasets

Diese Niederschlagsverläufe wurden in Korrelation mit der Globaltemperatur verglichen:

Bild 2 Globaltemperaturverlauf

Umgesetzt in eine Darstellung des temperaturabhängigen Auftretens solcher Ereignisse, leiten sich dann die statistischen Wiederholraten ab. Der Unterschied zwischen den blauen und roten Begrenzungslinien der rechten Grafiken zeigt die berechnete Differenz zwischen der Ereignishäufigkeit bei aktueller Temperatur und einem 1,2 Grad kühlerem Klima:

Bild 3 [2] Figure 6: GEV fit with constant dispersion parameter, and location parameter scaled proportional to observed GMST, for the ER region based on (a) station composites (b) MSWEP and (c) ERA5. The 2023 event is included in the fit. Left: Observed AMJ Rx21d as a function of the smoothed GMST. The thick red line denotes the time-varying location parameter; the thinner lines above indicate 6-year and 40-year effective return levels. The vertical red lines show the 95% confidence interval for the location parameter for the 2023 climate and a 1.2ºC cooler climate. The 2023 observation is highlighted with the magenta box. Right: Return time plots for the climate of 2023 (red) and a climate with GMST 1.2 ºC cooler (blue). The past observations are shown twice: once shifted up to the current climate and once shifted down to the climate of the late nineteenth century. The markers show the data and the lines show the fits and uncertainty from the bootstrap. The magenta line shows the magnitude of the 2023 event. – Bild vom Autor ergänzt

Die Wetterdaten

In der Studie wird ein Zeitraum von 1950 bis aktuell, also von 73 Jahren zur Auswertung angezogen (Bild 1) und in Grafiken die damit bis zu 10.000 Jahre weit in die Zukunft „hochzurechnen“, als Mittelwert- Linien mit Vertrauensbereich eingetragen.

Die Verwendung solcher (für Niederschlagsereignisse) kurzer Zeiträume findet sich unisono in allen Attributionsstudien (die der Autor bisher angesehen hat). Dabei stellt sich die Frage, ob es nicht längere Datensätze gibt und wenn, warum diese dann nicht verwendet werden, allerdings auch, was sich dann vielleicht am Ergebnis ändern würde.

Zu Italien kann man erstaunt lesen, dass gerade in diesem Land die Wetteraufzeichnungen besonders lang und hochwertig seien:
[10] Observation data
Italy is one of the first countries that started to systematically collect meteorological observations. Meteorological instruments and a network of observations were developed by Galileo’s scholars and operated in the 17th century already. The rainfall series 55 collected in Padua since 1725 is the longest daily record in the world, and five other rainfall stations have been continuously in operation – with few missing values – since the eighteenth century (Bologna, Milan, Rome, Palermo and Turin). Therefore, a data set of enormous value has been accumulated in Italy over the last three centuries (Brunetti et al., 2006).

Und so findet sich beispielsweise die Langzeit-Wetteraufzeichnung von Bologna – einer Stadt mitten in der von der Flut betroffenen Emilia-Romagna – in Tagesauflösung in zwei Studien:

Bild 4 Langzeit-Wetterdaten von Bologna aus zwei Studien [10] und: [3] Figure A1. Time series of daily precipitation series in Bologna … with annual maximum rainfall depths marked ans additional showing climatic values (30-year averages) of annual maxima and of daily averages (adapted from Koutsoyiannis … )

Beim genaueren Vergleich sieht man, dass im unteren Verlauf [3] die in [10] um 1830 deutlich erkennbare, hohe Tagessumme fehlt, ansonsten stimmen die beiden Verläufe wohl überein.
Erkennbar ist, dass die extremen Tagesniederschläge eher abnehmen und ohne Vortrend spontan von einem Extrem unterbrochen werden können, was für Extremniederschlag allerdings ganz typisch ist. Auch das Ahrtal mit seinem schon drei Mal aufgezeichnetem, grob alle 100 Jahre auftretendem Extremst-Ereignis zeigt diesen Effekt.

In Griechenland zeigt sich übrigens dazu ein ähnliches Verhalten:

Bild 5 [3] Figure 3. Time series of daily precipitation series in Athens at the Hill of Nymphs station of the National Observatory of Athens (average daily values start in 1860 with a total length of 161 years; daily and maximum daily values start in 1864 with a total length of 155 years). The graph also shows (a) the high and low records, (b) the climatic values (30-year averages), and (c) the fitted linear trends. (Upper): average daily rainfall; (Lower): maximum daily rainfall.

Wie war es noch früher?

Nun würde man gerne wissen, wie es noch früher mit dem Extremniederschlag aussah.

Auch dazu findet sich eine Studie:
[11] Studie, Nazzareno Diodato at al.,
July 2019: A millenuium-long reconstruction of damaging hydrological events across Italyjan
Und diese zeigt, dass in Italien die schlimmsten Fluten ausgerechnet während der Kälte des ausgehenden Mittelalters bis grob zum Beginn der Industrialisierung geschahen. Ein Ergebnis, welches sich gut mit den Flutereignissen in Deutschland deckt und anhand der seit dem Mittelalter hinterlegten Flusspegeldaten über ganz Deutschland einfach nachgeprüft werden kann.

Bild 6 [11] 3. Overview of several environmental and climate patterns during the past twelve centuries (800–2017).

(F) Hydrological variability for the Po River Basin (brown curve) reconstructed by foraminiferal δ18O record-sediment core
(A) Evolution of the smoothed 11-year Gaussian flter of storm severity index sum – SSIS(GF) – in Italy (blue curve) with retreat/advance of the Langjökull glacier (Iceland) reconstructed from the Hvítárvatn lake varves (red curve).

Bei so vielen historischen Daten wundert man sich dann schon, warum die Attributionsstudie erst mit dem Jahr 1950 beginnt. Doch das hat „gute“ Gründe.

Falsche“ Daten würden das Ergebnis „stören“

Trägt man die zu korrelierende Globaltemperatur in den Niederschlagsverlauf von Bologna ein, sieht man sofort, dass kurz vor 1950 ein steiler Temperaturanstieg begann und ab dann der Extremniederschlag im Verlauf auch „günstiger“, also wenigstens etwas alarmistischer ausfällt. Betrachtet man allerdings den vollständigen Zeitbereich, finden sich in der kalten Zeit vor 1940 genau so hohe, sogar höhere Tagesextreme als danach. Mehr als etwas „unglücklich“, wenn man einen Anstieg mit steigender Temperatur belegen will.
Zudem: Nur bis 1900 … 1935 zeigt sich so etwas wie eine wirkliche Korrelation zwischen Temperaturanstieg und hohem Extremniederschlag.

Bild 7 Verlauf der Globaltemperatur vom Autor über die Niederschlagskurve von Bologna kopiert

Wenn man gerade bei den Daten ist. Unter den Temperaturdaten dieser Gegend finden sich schöne Beispiele für nachträgliche „Richtigstellungen“.
Beispielhaft der Datensatz von Rimini (ein vom Flutereignis stark betroffener Ort.

Bild 8 Temperaturverlauf von Rimini mit den nicht gelöschten Adjustierungen. Vom Autor ist der Verlauf der Rohdaten in orange grob nachgezeichnet. Bestimmt nicht zufällig zeigt der „richtiggestellte“, schwarze Temperaturverlauf in der Vergangenheit (erheblich) niedrigere Temperaturen

Die folgende Zusammenstellung von Grafiken zeigt direkt die Auswirkungen der (bewussten) Einschränkung der Datensatzlänge. Dass es bei erheblich kälteren Temperaturen ebenfalls vergleichbare Extremniederschlagsereignisse gibt, verschwindet völlig aus dem Auswertefokus:

Bild 9 Zusammenfassung der verschiedenen Daten durch den Autor

Was passiert nun, wenn man beispielhaft das Extremereignis von 1933 in die ursprüngliche Auswertung nachträgt, unter der Annahme, dass der Niederschlag damals ähnlich hoch wie beim diesjährigen Maiereignis war. Die Temperaturdifferenz dazu beträgt ungefähr minus 0,9 Kelvin.

Die Häufigkeitsbilder der Extremereignisse zeigen nun:
-Das aktuelle Ereignis ist unabhängig von der Temperatur,
-die Temperatur-Tendenz (Mittelwert ist die dicke, rote Linie), welche in den Grafiken b und c schon fällt und nur in a eine geringfügige Anstiegstendenz aufweist, würde wohl auch in a fallend werden.
-Die zusätzlich eingezeichneten, blauen Begrenzungslinie zeigen sowieso, dass die Gesamttendenz von Extremregen mit höherer Temperatur abnimmt.

Alleine diese Grafiken widerlegen damit zusätzlich den oft postulierten Klimawandeleinfluss, bestätigt also auch die Aussagen der anderen Attributionsstudien, dass Extremniederschlag bei Kälte häufiger vorkam.

Bild 10 Häufigkeitsgrafiken aus Bild 3 mit vom Autor nachgetragenen Ereignisdaten von 1933 und blauen Begrenzungslinien

Was ist von unseren „Klimawandel-Experten“ zu halten

Unabhängig davon, was man aus der Attributionsstudie herauslesen will, zeigt diese eines allerdings klar:
Keine der dortigen Regenfluten kann auf den ominösen Klimawandel bezogen werden. Und bis zum Auftreten der diesjährigen Maiflut, ab der man dann genauer hinsehen muss, zeigten dies alle Daten auf Anhieb überdeutlich, da sie bei tieferen Temperaturen höhere Extrempegel und auch Häufungen auswiesen (eingezeichnete, hellblaue, gestrichelte Begrenzungslinien im Bild 10).

Die vielen Fachpersonen welche über Jahre das Gegenteil behaupteten (und immer noch behaupten), lagen (und liegen) demnach erkennbar mit Falschaussagen daneben. Leider zeigen diese auch, wie man beim ominösen Klimawandel trotz vorhandener, eindeutiger Daten betrogen wird (rein persönliche Meinung des Autors).
[8] DERSTANDARD, 16. Sept. 2022: SCHWERE UNWETTER Italien: Nach der Rekorddürre die Sintflut
… Bei Unwettern in der italienischen Region Marken sind bisher zehn Menschen ums Leben gekommen. Flüsse, die zuvor fast ausgetrocknet waren, wurden zu zerstörerischen Fluten … Italien erweist sich immer mehr als Hotspot des Klimawandels: Wurden in Italien im Jahr 2009 noch rund 300 Extremwetterphänomene gezählt, waren es im Jahr 2019 laut der European Severe Weather Database mehr als 1.600 – eine Verfünffachung innerhalb von zehn Jahren.
… Wir sind es leid, in immer kürzeren Abständen Opfer der Klimakrise beklagen zu müssen“, erklärte der Chef der italienischen Grünen, Angelo Bonelli …
[1] 6.11.2018 (klimareporter.de): Italiens Klima-Folter
Schwere Unwetter halten Italien seit Tagen im Griff – mit über 30 Toten und gigantischen Schäden. Die Wetterextreme passen zu den Szenarien der Klimaforschung für eine aufgeheizte Welt. Betroffen ist nicht nur die Mittelmeerregion.

Zum gerade zitierten „klimareporter.de“: Dabei handelt es sich um die Nachfolgeplattform des Portals „klimaretter.info“, einer ehemaligen Hetzseite gegen „Klimaleugner“, welche unter Mitwirkung von Frau Claudia Kemfert betrieben wurde.
In der Nachfolge-Plattform „klimareporter.de“ ist Frau Kemfert ebenfalls als Mitglied im Herausgeberrat beteiligt.
Allerdings auch Frau Professor Friederike Otto, die Herausgeberin vieler Attributionsstudien, auch Mitautorin dieser Attributionsstudie.

Damit outet sich die in der Klimawandel-Attributionsforschung mit federführende Frau Professor Otto als bekennende und angepasste Klimaaktivistin. Für den Autor ist es deshalb auch kein Wunder, dass die unter ihrer Beteiligung entstehenden und publizierten Attributionsstudien solch eklatante, (bewusste) methodische Mängel aufweisen. Frau Kemfert geht ja ebenfalls so vor und „verzichtet“ zur Verbreitung ihrer Agenda auch teils recht konsequent auf wissenschaftliche Ansprüche (rein private Meinung des Autors, die dieser aus Mängeln in Publikationen von Frau Kemfert ableitet).

Quellen

[1] Klimareporter, 6.11.2018: Italiens Klima-Folter
[2] Attributionsstudie, Barnes, C at al., 2023 (14 Autoren): Limited net role for climate change in heavy spring rainfall in Emilia Romagna
[3] Studie Demetris Koutsoyiannis at al., 27 April 2023: In Search of Climate Crisis in Greece Using Hydrological Data: 404 Not Found
[4] Nathan J. L. Lenssen, at al.: Improvements in the GISTEMP Uncertainty Model
[5] NASA GISS Surface Temperature Analysis (v4)
[6] WELT, 04.11.2016 : KATASTROPHENJUBILÄUM Wie in Italien schon einmal die Welt unterging
[7] SPIEGEL, 20.05.2023: Unwetter in Italien Klimawandel bedroht Mittelmehrraum
[8] DERSTANDARD, 16. Sept. 2022: SCHWERE UNWETTER Italien: Nach der Rekorddürre die Sintflut
[10] Studie Rui Guo and Alberto Montanari, 21. October 2022: Historical rainfall data in Northern Italy predict larger meteorological drought hazard than climate projections
[11] Studie, Nazzareno Diodato at al., July 2019: A millenuium-long reconstruction of damaging hydrological events across Italyjan
[11] 3. Overview of several environmental and climate patterns during the past twelve centuries (800–2017).