Kältereport Nr. 23 /2026

Meldungen vom 1. Juni 2026:

Kanada: Skigebiet Sunshine Village wiedereröffnet

Das Banff Sunshine Village öffnet nach einem außergewöhnlich schneereichen Winter in den kanadischen Rocky Mountains wieder für den Sommerskibetrieb.

Laut SnowForecast war dies der zweit-schneereichste Winter in der fast 100-jährigen Geschichte des Sunshine Village, mit mehr als 10 Metern Neuschnee. SkiBig3 bezifferte die Gesamtmenge auf 1.025 cm – ein neuer Rekord an der Schneemessstation im oberen Bereich des Skigebiets.

Der Schnee hat lange genug gehalten, damit das Resort in Alberta vom 20. Juni bis zum 5. Juli wieder öffnen kann, wobei der Strawberry Express voraussichtlich in Betrieb sein wird.

Dies folgt auf einen kalten Winter und Frühling in weiten Teilen Kanadas und Alaskas, wo extrem niedrige Tiefsttemperaturen und starker Schneefall die Jahreszeiten prägten.

Das Skigebiet Sunshine ist normalerweise nur von November bis Mai geöffnet.

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Europa zweigeteilt

In ganz Osteuropa überwiegen die Kälte anzeigenden Blau- und Violetttöne.

Länder wie Polen, Weißrussland, die Ukraine, die Balkanstaaten und Westrussland liegen unter dem Einfluss eines ausgedehnten Kaltluftkörpers.

GFS-Temperaturabweichungen in 2 m Höhe am 30. Mai [tropicaltidbits.com]

In den ukrainischen Karpaten gab es Ende Mai wieder Schnee. Im Chornohora-Gebirge fiel am Wochenende ebenfalls Schnee, und es wurden Minustemperaturen gemessen.

Während die Wärme im Westen als Beweis für eine Überhitzung des Kontinents angeführt wird, werden Kälte und Schnee im Osten ignoriert.

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Antarktis: Winterkälte verschärft sich

In Concordia wurden nun vier Tage in Folge Temperaturen um die -76 °C gemessen.

An der französisch-italienischen Forschungsstation auf dem Dome C in der Ostantarktis lagen die Tiefsttemperaturen der letzten vier Tage bei:

28. Mai: -76,1 °C

29. Mai: -75,4 °C

30. Mai: -76,2 °C

31. Mai: -75,9 °C, vorläufig

Die höchste Temperatur im gleichen Zeitraum betrug lediglich -70,1 °C und wurde am 29. Mai gemessen.

Die typischen Mai-Werte in Concordia liegen bei Höchsttemperaturen um -61 °C und Tiefsttemperaturen um -65 °C.

Selbst für Dome-C-Verhältnisse ist eine Temperaturabfolge von -75 °C bis -76 °C Ende Mai ein starker Einbruch in den frühen Winter.

Und es wird noch kälter werden.

Link: https://electroverse.substack.com/p/sunshine-village-reopens-for-summer?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 2. Juni 2026:

USA: Schnee auf dem Mount Washington

Der Juni begann mit Schnee auf dem Mount Washington in New Hampshire.

[Das ist mit einer Höhe von 1917 m ü. NN der höchste Berg in New Hampshire. A. d. Übers.]

Am Wochenende traf eine Kaltfront Ende Mai auf Neuengland. In den höheren Lagen fielen mehr als 15 cm Schnee.

Begünstigt durch starken Wind wurden auf der Mount Washington Auto Road Schneeverwehungen von bis zu 1,20 m Höhe gemeldet, was zur Sperrung von Straßen führte.

Am 1. Juni lag rund um den Gipfel und auf den oberen Hängen, die von Wildcat aus zu sehen sind, noch immer Schnee.

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China: Sommerschnee am Kältepol von China

Ein sibirischer Kaltluftkörper zog am Montag über Genhe in der Inneren Mongolei hinweg und bedeckte Dächer, Straßen und Felder mit einer dünnen Schneeschicht.

Laut den örtlichen Wetterbehörden fielen in den nördlichen Städten Jinhe, Mangui und Alongshan mehrere Zentimeter Schnee.

Genhe ist als „Kältepol Chinas“ bekannt. Die Tiefsttemperaturen im Winter können unter -50 °C fallen. Schnee ist hier nichts Ungewöhnliches. Doch Schnee im Juni liegt außerhalb des normalen Zeitraums. Die durchschnittliche Schneesaison in Genhe endet Anfang Mai, wobei die Durchschnittshöchsttemperaturen im Juni bei etwa 22 °C liegen.

Die Behörden forderten Landwirte und Viehzüchter auf, Ernte- und landwirtschaftliche Verluste zu melden, die durch Entschädigungsregelungen abgedeckt sind.

Link: https://electroverse.substack.com/p/mount-washington-white-summer-snow?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Eine Meldung vom 3. Juni 2026:

Russland: Juni-Kälte von Krasnodar bis nach Sibirien

Russland hat den Juni insgesamt mit kaltem Wetter begonnen.

Im Süden stellte Primorsko-Akhtarsk am Asowschen Meer am 2. Juni einen neuen Tages-Tiefstwert auf. Die Temperatur fiel auf 10,3 °C und unterbot damit den bisherigen Rekordwert für den 2. Juni von 11,1 °C aus dem Jahr 1951.

Dies folgte auf einen starken Kälteeinbruch Ende Mai in der Region Krasnodar.

Am 31. Mai wurden in Sotschi, Tuapse, Primorsko-Akhtarsk und Krasnaja Poljana Rekord-Tiefstwerte gemeldet. In Sotschi sank die Temperatur auf 8,6 °C und unterbot damit einen Wert aus dem Jahr 1904. In Tuapse fiel die Temperatur auf 9,6 °C und brach damit dem Rekord von 1956. In Krasnaja Poljana sank die Temperatur auf 3 °C.

Russische Berichte führten dies auf anhaltenden Regen, starke Bewölkung und vor allem auf das Eindringen arktischer Luft zurück. In den Bergen fiel Schnee. An der Küste gab es heftigen Regen. Die Kälte hielt bis in den Juni hinein an und droht, weitere Rekorde entlang der südlichen Grenze Russlands zu brechen.

Weiter östlich ist auch Sibirien wieder in den Winter zurückgefallen.

Frostwarnungen galten von Omsk und Nowosibirsk bis nach Kemerowo, in die Region Altai und nach Orenburg. Für die Nacht wurden Tiefsttemperaturen bis -5 °C vorhergesagt – kalt genug, um Ernten, Gärten und die Frühjahrsvegetation zu zerstören.

Im Gebiet Kemerowo lagen die Tagestemperaturen bei knapp 4 °C. Aus Kusbass wurde Schnee gemeldet. Tuwa war mit nassem Schnee, Gewittern, Hagel und zerstörerischen Winden konfrontiert. In Burjatien gab es in den Bergen nassen Schnee und einen starken Temperaturabfall. Rund um Irkutsk und den Baikalsee lag in höheren Lagen weiterhin Schnee, wobei weiterer Frost erwartet wurde.

In weiten Teilen Sibiriens wurden die Heizungen wieder eingeschaltet.

Link: https://electroverse.substack.com/p/russia-starts-june-cold-from-krasnodar?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 4. Juni 2026:

Juni-Schnee in den europäischen Alpen

In den europäischen Alpen liegt wieder Schnee. Im Juni. Weniger als eine Woche, nachdem der Kontinent durch eine dreitägige Hitzewelle „zum Untergang verurteilt“ war.

In Italien werden diese Woche in fast 60 Skigebieten mindestens 15 cm Schnee vorhergesagt, darunter Breuil-Cervinia, La Thuile, Livigno, Passo Tonale und Sestriere.

Cervinia meldet an seinen höheren Hängen immer noch 100 cm.

Schneefreie Hänge gelten als Klimabeweis. Schnee im Juni wird nicht gemeldet. Hitze ist Klimawandel. Kälte ist Wetter.

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Antarktis: Frost nähert sich der –100°F-Marke

Am 3. Juni wurden an der Amundsen-Scott-Südpolstation -73,2 °C (-99,8 °F) gemessen.

Die letzte Temperatur unter -100 °F am Südpol wurde am 4. September 2023 verzeichnet, als die Station -75,5 °C (-103,9 °F) erreichte.

Dieser jüngste Wert wurde früh im antarktischen Winter gemessen, etwa drei Wochen vor der Sommersonnenwende im Juni.

Ein Wert nahe -100 °F am 3. Juni ist ein starker Temperatursturz zu Beginn der Saison.

Link: https://electroverse.substack.com/p/european-alps-get-june-snow-south?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 5. Juni 2026:

Frankreich: Harter Übergang von Sommer-Hitze zu Sommer-Kälte

In Frankreich ist die Stimmung von Hitzewellen-Panik zu Sommerkälte umgeschlagen.

Letzte Woche galten die roten Warnkarten Ende Mai noch als nationaler Notfall.

Nun meldet Météo-France, dass Regen, Gewitter und kühle Luft zurückgekehrt sind, wobei der 5. Juni landesweit der kühlste Tag der Woche werden soll. Die Höchsttemperaturen liegen im Allgemeinen 7 °C unter dem Normalwert.

Der Klimanotstand ist vorerst vom Tisch.

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Mongolei: Juni-Schnee in den zentralen Teilen des Landes

Aus der Zentralmongolei wird diese Woche von weit verbreiteten Schneefällen berichtet.

In Yesunzuil Soum in der Provinz Uvurkhangai fällt Schnee, wobei sich laut der mongolischen Nationalagentur für Meteorologie und Umweltüberwachung bereits 15 cm angesammelt haben.

Die Mongolei hat ein raues Kontinentalklima mit langen Wintern und einer kurzen Vegetationsperiode. Schnee im Sommer ist auf dem mongolischen Plateau zwar nicht unbekannt, aber selten, insbesondere wenn er eine so hohe Schneedecke über der zentralen Steppe hinterlässt.

Eine Studie aus dem Jahr 2026 für den Zeitraum von 1981 bis 2020 stufte die Schneefälle im Sommer auf dem Plateau als klimatische Anomalien ein. Eine separate, vom UNDP unterstützte Dzud-Bewertung ergab, dass auch die Winter in der Mongolei strenger geworden sind. Das Land hat in den letzten 20 Jahren sechs schwere Dzuds erlebt, wobei die Häufigkeit seit dem Jahr 2000 zugenommen hat. Der Abstand zwischen den großen Ereignissen hat sich von 8–9 Jahren nach 2000 auf 7–8 Jahre nach 2010 und auf nur noch 3–4 Jahre nach 2018 verkürzt. Der Dzud von 2023–24 tötete 8,1 Millionen Tiere, 12,5 % des mongolischen Viehbestands.

Die jüngste Kältewelle zieht nun weiter nach Süden.

Der Juni-Ausblick für China warnt vor starken Regenfällen, bewölkten Tagen mit niedrigen Temperaturen, insbesondere in den nördlichen Gebieten, sowie vor Hochwassergefahr weiter südlich. In Süd- und Ostchina wird hinter der Front ein starker Temperaturrückgang erwartet.

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Neufundland, Kanada: Seltener Sommerschnee in St. John’s

Der St. John’s International Airport meldete diese Woche Schneefall; auch in der Umgebung von Airport Heights und Windsor Lake fielen Schneeflocken.

In den höher gelegenen Gebieten Neufundlands war die Wahrscheinlichkeit für Schneeverwehungen am größten, dort fielen mehr als 5 cm Schnee.

Schnee im Juni ist in St. John’s sehr selten.

In den Aufzeichnungen, die bis ins Jahr 1874 zurückreichen, wurde in St. John zwischen dem 1. und 13. Juni nur 18 mal messbarer Schnee verzeichnet. Der letzte Fall ereignete sich 2021, als sich am 10. Juni 2,2 cm Schnee ansammelten. Der Juni-Rekord liegt bei 13,5 cm, ebenfalls am 10. Juni, aufgestellt im Jahr 1959.

Die Temperaturen in ganz Kanada und Alaska hatten es dieses Jahr schwer. Nun tauchen endlich vereinzelte Wärmegebiete auf, doch die Kälte lässt sich nur schwer vertreiben.

In Sydney in Nova Scotia fielen am 29. Mai 7,6 cm Schnee. Damit wurde der bisherige Rekordwert für die Spätsaison von 7,1 cm übertroffen, der am gleichen Tag im Jahr 1941 gemessen worden war. Die Höchsttemperatur in Sydney erreichte an diesem Tag nur 4,3 °C, was die drittkälteste Höchsttemperatur darstellt, die jemals so spät in der Saison gemessen worden ist.

Link: https://electroverse.substack.com/p/france-flips-june-snow-covers-central?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

Wird fortgesetzt mit Kältereport Nr. 24 / 2026

Redaktionsschluss für diesen Report: 5. Juni 2026

Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Der Mai wird nicht wärmer: Keine CO₂-Erwärmungswirkung erkennbar. Teil 2

Von Matthias Baritz, Josef Kowatsch

Teil 1 hier

Teil 2: Der unterschiedliche Verlauf der Tag- und Nachttemperaturen im Monat Mai (Tmax/Tmin)

– Der Klimawandel (Erwärmung) fand in Mittel- und Westeuropa erst im Jahre 1987/88 mit einem Temperatursprung statt.

– Seitdem ist keine weitere Maierwärmung erkennbar, im Gegenteil

– Entgegen der Treibhaustheorie wird der Mai vor allem nachts kälter, uns insbesondere seit dem Jahre 2000

– Die Schere zwischen Tag- und Nachttemperaturen öffnet sich seit dem Temperatursprung 1988

Der diesjährige Mai 2026, der DWD gibt den Mai-Durchschnitt nun mit 14,05°C an. Der diesjährige Mai war vor allem in der Monatsmitte und insbesondere um die Eisheiligentage sehr kalt, am Schluss aber sommerlich warm. Die Sonnenstunden lagen mit 255 h deutlich über dem Schnitt, die Niederschlagsmenge mit 66,7 l/m² leicht darunter (96% im Vergleich zu 1991-2020). Einordnung siehe Grafiken weiter unten.

Bevor wir uns den Tag- und Nachttemperaturen des Wonnemonates über einen längeren Zeitraum betrachten, soll nochmals der allgemeine Verlauf aus Teil 1, der DWD-Mai seit 1915 hier gezeigt werden

Abb.1 und 2: Vergleich zwischen dem Mai Temperaturverlauf ab 1915 und der Kohlendioxidkonzentration. Steiler und stetiger CO₂-Anstieg in der Atmosphäre, vor allem seit 1987 bis heute eine Zunahme von über 80 ppm. Stand heute: 0,043%. Die von UC San Diego (NOAA) geschätzten Daten vor 1958 haben wir weggelassen.

Ergebnis: Die Daten des Deutschen Wetterdienstes zeigen: Es gibt keine Korrelation zwischen dem Temperaturverhalten des Monats Mai und der steten Zunahme der CO₂-Konzentrationen in der Atmosphäre.

Damit ist diese Definition des Treibhauseffektes, die bei allen Youtube-Klimafilmen eingeblendet ist, eindeutig falsch: United Nations • Der Begriff „Klimawandel“ bezeichnet langfristige Temperatur- und Wetterveränderungen, die hauptsächlich durch menschliche Aktivitäten verursacht sind, insbesondere durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe.

Richtig ist: 1) Es gibt keine Korrelation zwischen CO₂-Zunahme und Maitemperaturen. 2) Und damit auch keine durch CO₂ verursachte Klimakatastrophe. 3) Und CO₂ ist nicht der globale Temperaturregler. Wissenschaftler, die der UN-Definition widersprechen, werden mit strafenden Maßnahmen belegt, siehe Henrik Svensmark. Aber auch Klimawissenschaftler, die eine (schwächere) wärmende Wirkung von CO₂ anerkennen, jedoch die Klimakatastrophe bestreiten, haben starke berufliche Nachteile, siehe https://www.youtube.com/watch?v=vunhii5cjvM

Nun zum Teil 2: Der Maiverlauf von Deutschland mit Tmax und Tmin

Noch eindeutiger wird die Nichtkorrelation zwischen CO₂-Anstieg und Maitemperaturen, wenn man die Tageshöchst- und die Nachttiefsttemperaturen mit einzeichnet. Die liegen allerdings beim DWD erst zuverlässig nach dem Kriege vor.

Wir möchten hervorheben, dass der Deutsche Wetterdienst zwar die Tages- und Nachttemperaturen bei seinen Wetterstationen erfasst, aber noch niemals irgendwelche Auswertungen vorgenommen hat. Der DWD hat auch noch niemals Grafiken der nächtlichen Tmin und der tagsüber gemessenen Tmax veröffentlicht. Warum werden die überhaupt mitgemessen, wenn keine Auswertung erfolgt?

Wir haben das für die EIKE-Leser getan, die Auswertungen der DWD-Daten widerlegen erst recht den Glauben an einen CO₂-Temperaturregler.

Abb.3: Die obere Reihe zeigt die Tageshöchst- die untere Reihe die nächtlichen T-min Verläufe, die mittlere Grafikreihe den Tagesmittelverlauf. Mehr als etwa 537 Stationen gibt es nicht, die durchgehend alle drei Reihen messen. Allerdings wurden die Standorte der Messstationen im Zeitraum oftmals verändert.

Ergebnis: Ein gänzlich anderer Verlauf vor und nach dem Temperatursprung

Tmax: bis 1987 deutlich fallend, Temperatursprung, seitdem fast ebene Trendlinie

Schnitt: bis 1987 fallend, Temperatursprung, danach leicht fallend.

Tmin: ab 1947 unbedeutend fallend, Temperatursprung, seit 1988 werden die Nächte kälter.

Erkenntnis: vor dem Temperatursprung hat sich die Schere zwischen Tmax und Tmin leicht verringert, nach dem Temperatursprung geht die Schere zwischen Tmax und Tmin auseinander. Vor allem die Mainächte werden kälter, die Tage tagsüber bleiben gleich.

Wo ist der angeblich stark und stetig wirkende CO₂-Treibhauseffekt in den beiden Maitemperaturgrafiken erkennbar? Antwort: Nirgendwo.

Beachte: Der DWD veröffentlicht solche Grafiken nicht. Der Grund ist offensichtlich: Vor allem die fallenden Nachttemperaturen widerlegen den behaupteten wärmenden Treibhauseffekt. Ohne Grafiken kann der politische Vorstand des DWD alles gegenüber den Medien behaupten, die Redakteure der Medien überprüfen eh nichts und verlangen auch niemals nach Grafiken. Dabei betonen die Redakteure doch, dass sie ausgiebig recherchieren würden! Doch aufgepasst: Recherche heißt lediglich, dass sie überprüfen, ob der Betreffende etwas so gesagt hat wie wiedergegeben, also ob man ihn richtig zitiert hat. Recherche heißt nicht, ob er auch die Wahrheit gesagt hat. Vor allem Politiker wissen das, die Bevölkerung nicht. Von investigativem Journalismus kann hier nicht die Rede sein. Dies könnte man eher als Haltungs- oder Gesinnungsjournalismus bezeichnen.

Merke: Durch die Temperaturreihen des Monats Mai und die dazugehörige Grafik beweist der Deutsche Wetterdienst erneut: Es gibt keinen erkennbaren wärmenden Einfluss von Kohlendioxid auf den Temperaturverlauf.

CO₂ kann nicht über 40 Jahre lang bis 1987 abkühlend wirken, dann mit der Gründung des Weltklimarates plötzlich aufgeschreckt werden und einen Temperatursprung verursachen und dann wieder einschlafen, bzw. nachts sogar abkühlend wirken.

Dabei sollte doch laut dem RTL-Klimaexperten Christian Häckl der Treibhauseffekt nachts stärker wirken als tagsüber, hier seine Theorie ausführlich beschrieben Es gibt nur einen Nachteil: die Vorhersagen dieses CO₂-Glaubensjüngers sind grottenfalsch, weil die Realität der DWD-Temperaturreihen das Gegenteil von dem zeigt, was Häckl schreibt. Es ist aber auch zu dumm, wenn der DWD zwar die T-min/T-max erhebt, aber selbst nirgendwo eine Grafik anbietet, und überzeugte Treibhausexperten dann ohne Beweis irgendwas behaupten dürfen. Doch raten wir Herrn Häckl, sich wenigstens die Daten der in der RTL-Nähe befindlichen Wetterstation Düsseldorf geben zu lassen, siehe unten Grafik 8

Auch der deutsche Physiknobelpreisträger von 2021, Klaus Hasselmann hat behauptet: Der Treibhauseffekt soll nachts stärker wirken als tagsüber, was ihm und seinem Team angeblich durch Satellitenmessungen bestätigt wurde. „Sogar bestätigt“. So seine Behauptungen. Und damit habe er die CO₂-Fußabdrücke in der Atmosphäre gefunden und als erster bestätigt. Auf diese Weise wird Hasselmann im neuen Buch von Axel Bojanowski in einem ganzen Kapitel ab Seite 142 als Entdecker des nächtlichen CO₂-Signals gelobt: Titel: „Was Sie schon immer übers Klima wissen wollten“. Und wir, bzw. die DWD-Temperaturreihen haben die Behauptungen des deutschen Nobelpreisträgers soeben durch die Abb. 3 widerlegt.

Was wäre wenn CO₂ tatsächlich der hauptsächliche globale Temperaturregler wäre, der weltweit die Temperaturen bestimmt?

Würde diese Glaubensbehauptung der politisch indoktrinierten Klimaerwärmungssekte, unterstützt durch Voodoo-Wissenschaftler stimmen, dann bräuchte man weltweit überhaupt nur eine Wetterstation und durch Umrechnung könnte man jede Temperatur an jedem x-beliebigen Ort der Erde ausrechnen!

Dabei bestreitet das Autorenteam nicht, dass CO₂ und andere Moleküle im IR-Bereich absorbieren. Aber die daraus abgeleitete Hypothese einer starken Atmosphärenerwärmung ist nicht nachweisbar. Wir haben bisher gezeigt: CO₂ wirkt allerhöchstens unscheinbar in homöopathischen Dosen.

Erkenntnis: Das Treibhauserwärmungsmodell der bezahlten Wissenschaft und der Politik ist ein Geschäftsmodell. Es handelt sich um eine bewusst geplante Panikmache, eine Wissenschaft des finsteren Mittelalters, die vor allem Kinder und Jugendliche in Angst und Schrecken versetzen will. Da geht’s nur ums Geld und einen CO₂-Ablaßhandel. Diesem Vorhaben müssen wir energisch entgegentreten.

Außer den Maitemperaturreihen des Deutschen Wetterdienstes gibt es noch weitere Gründe, die zeigen, dass Kohlendioxid keine oder nur eine minimale Erwärmungswirkung hat: So gibt es keinen Versuchsnachweis, der die behaupteten 2 bis 5 Grad Klimasensitivität nachweisen kann. Es gibt auch keinerlei technischen Anwendungen dieses behaupteten Treibhauseffektes. Und es gibt keinerlei Freibeobachtungen, wo eine dauerhaft erhöhte CO₂-Konzentration für ein wärmeres Gebiet sorgt.

Schlussfolgerungen der seriösen Naturwissenschaft aus den DWD-Datenreihen:

Kohlendioxid kann über 100 Jahre erst gar nicht wirken, dann im Jahre 1987 auf 1988 just zur Gründung des Weltklimarates wie mit einem Zeitzünder versehen plötzlich aufschrecken und eine plötzliche Erwärmungswirkung von einem Grad hinzaubern, um dann wieder in den Dornröschenschlaf zu verfallen. Solche physikalischen Gaseigenschaften gibt es nicht.

Und: Eine Klimapanik vor einer angeblichen Erderhitzung durch Treibhausgase ist völlig unbegründet. Sie ist ein raffiniertes Geschäftsmodell, das über Angst- und Panikmache unser Geld will in Form einer CO₂-Abzockesteuer oder überhöhten Energiepreisen.

Der Temperatursprung 1987/88 findet in ganz Mittel- und Westeuropa!!!, siehe hier

Dieser Temperatursprung 87/88 in jeder Temperaturreihe ist natürlichen Ursprungs, denn CO₂ ist nicht für die Zunahme der Sonnenstunden und die plötzliche Änderung der Großwetterlagen verantwortlich, was allerdings auch niemand der CO₂-Treibhausgläubigen behauptet. Ihre Taktik ist: Der Temperatursprung wird geleugnet. Die bezahlten CO₂-Angstmacher erwähnen diesen Temperatursprung überhaupt nicht, sondern sie zeichnen eine durchgehende Linie mit einem früheren Beginn und behaupten, der Anstieg sei einzig durch CO₂-verursacht. So verwendete der grüne Umweltminister von BaWü, Untersteller gegenüber den Autoren stets das Jahr 1931 als Startjahr, natürlich ohne überhaupt eine Grafik zu zeigen. Nur so daher geschwätzt.

Damit haben wir aber ein Problem. Wenn nicht Kohlendioxid den Temperatursprung verursacht hat, wer oder was dann?

Für die richtige Erklärung finden wir mindestens 5 Gründe des höheren Wärmeplateaus seit 1988:

1. Natürliche Ursachen: Die Änderung der Großwetterlagen. Rein statistisch haben die Südwestwetterlagen im Mai wie in allen Monaten zugenommen und die kälteren nördlichen und östlichen Wetterlagen abgenommen. Das zeigt u.a. die Zunahme des Saharastaubes, der mit den Süd- und Südwestwinden zu uns getragen wird. Doch es gibt viele andere Gründe für natürliche Ursachen von Klimaänderungen. Hier sei auf die ausführlichen Artikel von Stefan Kämpfe verwiesen, hier und hier

2. Die Sonnenstunden: Mit der plötzlichen Drehung der Windrichtung auf mehr südliche Wetterlagen haben die Maisonnenstunden ab 1988 im Schnitt schlagartig zugenommen, ebenfalls auf ein höheres Stundenplateau. Mehr Sonnenstunden bedingt tagsüber eine natürliche Erwärmung, andererseits wird dadurch auch die Höhe des menschenverursachten Wärmeinseleffektes gesteigert. Der WI-effekt ist deshalb seit 1988 stärker angewachsen, als im Zeitraum bis 1987

Leider erfasst der DWD die Sonnenstunden für Deutschland erst seit 1951. Trotzdem ergibt sich bereits ein eindeutiger und erstaunlicher Zusammenhang zwischen Sonnenstunden und Temperaturverlauf, siehe Grafik 3. Der Sprung auf ein höheres Niveau ist deutlich erkennbar. Ebenso die anschließende Abnahme der Stunden.

Grafik 4: Die Sonne schien keinesfalls gleichmäßig im Monat Mai der letzten 76 Jahre. Neben den jährlichen Differenzen sind die beiden Trendlinien bemerkenswert. Man beachte 87/88

Mit den Sonnenstunden hat zugleich auch die Intensität der Sonnenstrahlung zugenommen, nähere Erläuterungen hier: Martin Wild’s Übersichtsartikel „Global dimming and brightening“, A review, J. Geophys. Res., 114, D00D16, doi:10.1029/2008JD011470.1.

Ergebnis: Auch die Sonnenscheindauer zeigt den Temperatursprung. Die Sonnenscheindauer hat von 1951 bis 1987 stark abgenommen, das hat den Mai damals vor allem tagsüber kälter gemacht. Aufgrund der Änderung der Großwetterlagen erfolgte ab 1987 auf 1988 plötzlich ein starker Anstieg der Sonnenscheindauer auf ein höheres Niveau. Das hat den Mai plötzlich wärmer gemacht. Auf diesem höheren Wärmeplateau mit mehr südlichen Wetterlagen befindet sich der Mai in Deutschland noch heute, allerdings mit absteigender Tendenz, da auch die Sonnenscheindauer sich verringert.

3. Der Wärmeinseleffekt: Die Standorte der DWD-Stationen sind aufgrund der Bebauung und Bevölkerungszunahme, sowie des steigenden Energieverbrauchs wärmer geworden, und sie werden weiter wärmer. Dazu nimmt die Flächenversiegelung in Deutschland laufend zu, was den Wärmeinseleffekt des letzten Frühlingsmonats ständig erhöht, (derzeit ist ein Siebtel der Gesamtfläche Deutschlands versiegelt) siehe Flächenversiegelungszähler. Aktueller Stand: 50 900 km²

4. Niederschläge im Monat Mai. Sie sind leicht zunehmend seit 1988. Die südlichen und SW-Strömungen seit 1988 brachten auch mehr Niederschläge und damit eine höhere Verdunstungskälte in Bodennähe, vor allem bei ländlichen Wetterstationen. In der Stadt fließt der Regen sofort in die Kanalisation, es verdunstet viel weniger Wasser. Insgesamt wird der zunehmende Mairegen auch ein Grund sein, dass der Mai im Gegensatz zu anderen Monaten, seit 1988 bis heute nicht wärmer wird, sondern sogar leicht abkühlt, obwohl die wärmende Flächenversiegelung und Trockenlegung Deutschlands zunimmt.

Grafik 5: Der Niederschlag im Monat Mai hat seit 1988 zugenommen. 2024 lag weit über dem Schnitt der deutlich steigenden Trendlinie

5. Eine statistische Erwärmung. Die Erfassung der Tagestemperaturen durch Flüssigkeitsthermometer in der Wetterhütte wurde abgeschafft, ebenso die Abschaffung der Tagesmittelerrechnung mittels Mannheimer Stunden durch eine rundum digitale Tageserfassung. Zudem wurden auch Wetterstationen durch Tausch an wärmere Plätze verlegt. Also eine statistische Erwärmung vor allem in den letzten 3 Jahrzehnten.

Zu diesem Thema haben wir vor kurzem eine vierteilige Reihe aufgelegt, siehe hier:

Teil 1

Teil 2

Teil 3

Teil 4

Nebenbei: Die Windhäufigkeit hat allgemein seit 1988 abgenommen wie Stefan Kämpfe in seiner acht Artikeln lange Reihe beschrieben hat. Schlecht für die Windräder bzw. für die alternative Stromerzeugung. Die auch im Mai abnehmende Windstärke zeigt das nächste Diagramm.

Abb. 6: signifikante Abnahme der Windstärke im Mai in den letzten 21 Jahren

6) Das Wetter wird im Weltall gemacht

Unser Sonnensystem rast durch den Kosmos und trifft stets unterschiedliche Weltallbedingungen an. Die kosmische Strahlung wirkt auf die oberen Atmosphärenschichten und verändert vor allem die Wolkendicke und damit auch das Klima, abrupt oder auch langsam. Mit dieser Klimaproblematik hat sich der dänische Klimawissenschaftler Henrik Svensmark ausführlich beschäftigt, siehe hier.

Neuerdings wollen Staaten durch technische Maßnahmen die Atmosphäre, die Wolkendichte und die Strahlungsintensität beeinflussen und zusätzliche Wolkenverschleierungen erzeugen, bekannt unter dem neuen Fachbegriff Geo-Engineering. Da es keine menschengemachte CO₂-Klimakatastrophe gibt und auch zukünftig nicht geben wird, lehnen wir als aktive Natur- und Umweltschützer dieses Geschäftsmodell rigoros ab.

Sicherlich gibt es noch eine Vielzahl an weiteren Gründen, weshalb es in Mittel- und Westeuropa 1987/88 zu einem plötzlichen Temperatursprung auf ein höheres Temperatur-Niveau gab. Wir rufen die Leser auf, noch weitere mögliche Gründe zu nennen und zur Diskussion zu stellen. So funktioniert Wissenserwerb in der Wissenschaft.

Halten wir fest: Die Änderung der Großwetterlagen in Mittel- und Westeuropa brachten ab 1988 die zusätzliche Maiwärme für das höhere Wärmeplateau, auf dem wir uns heute noch befinden. Vor allem im letzten Maidrittel, nach den Eisheiligen nahmen Südwetterlagen zu.

Wir wissen, dass CO₂ allerhöchstens in homöopathischen Dosen wirkt, d.h. nur durch andere Gründe (wie von uns oben genannt) können diese nun folgenden leicht vom DWD-Schnitt der 537 Stationen abweichenden Trendlinien einzelner Stationen erklärt werden. Bei einer einzigen CO₂-Temperaturreglerwirkung würde es keine regionalen Temperaturabweichungen über längere Zeiträume geben, sondern nur jährliche, die sich nach 30 Jahren jedoch wieder ausgleichen würden.

Doch diese regionalen Unterschiede gibt es, und was für welche: beginnen wir mit Bad Lippspringe am Rande des Teutoburger Waldes, eher ländlich

Abb.7: Vor dem Temperatursprung 1987/88 schließt sich die Schere zwischen Tages- und Nachttemperaturen. Die Tage tagsüber wurden kälter, die Nächte nicht. Nach dem Temperatursprung öffnet sie sich deutlich. Vor allem die Nächte werden bei der Station Bad Lippspringe seit 1988 spürbar kälter, siehe stark negative Regressionsformel. Nur tagsüber hält sich die Temperatur auf dem höheren Plateau seit 1988

Wir betrachten nun den Zeitraum nach dem letzten Temperatursprung bis heute bei einzelnen ausgewählten städtischen DWD-Stationen

DWD-Wetterstation Düsseldorf

Standort im Flughafengelände. Der Flughafen der NRW-Landeshauptstadt wurde in den letzten 40 Jahren stark ausgebaut, es kam also viel an vom Menschen erzeugter Wärmeinsel-Wärme dazu. Trotzdem können wir dem RTL CO₂-Treibhausexperten Christian Häckl zeigen, dass seine dahin geschwätzte These von der stärkeren nächtlichen CO₂-Erwärmungswirkung falsch ist, und zwar mittels den Temperaturreihen DWD-Wetterstation in der Landeshauptstadt des Privatsenders.

Nicht nur wir fragen uns, weshalb werden von diesen Treibhaus-Voodoo-Schwätzern niemals Grafiken der letzten Jahrzehnte verlangt? Wir stellen diese kostenlos bereit, so wie hier bei Düsseldorf?

Grafik 8: Die nächtlichen T-min Temperaturen fallen deutlich am stärksten. Der Verlauf der Tagestemperaturen ist ausgeglichen. Die Schere zwischen T-max und T-min öffnet sich seit dem Klimasprung 1988

Herr Häckl und Nobelpreisträger Hasselmann, das war’s dann wohl mit Ihrer Theorie der stärkeren nächtlichen Erwärmung durch den angeblichen CO₂-Treibhauseffekt. Und angeblich auch noch bewiesen durch Satellitenmessungen.

Frage an die Leser: Wie müssten die drei Graphen verlaufen, wenn CO₂ – wie von der Treibhauskirche behauptet – der bestimmende Temperaturtreiber, der globale Regler wäre und dazu auch noch nachts stärker wirken würde als tagsüber?

DWD-Wetterstation Memmingen

Die Station wurde im Jahre 2000 an den jetzigen Standort westlich der Stadt in eine landwirtschaftlich geprägte Gegend versetzt. Wir nehmen deshalb nur die dort gemessenen Temperaturwerte ab 2000, immerhin auch bereits 27 Werte.

Zugleich zeigt sich ein weiterer Maitrend, dazu bitte die negative Steigungen aller drei Graphen im Diagramm beachten: Ab 2000 wird der Monat Mai in Deutschland wieder kälter, auch tagsüber. Und: Ab 2000 bis heute wird der Mai vor allem nachts kälter. Das erinnert sehr an die Ergebnisse aus unseren Artikeln zu den Eisheiligen, die fünf Tage Mitte Mai, die auch nächtlich besonders kälter werden.

Abb. 9: Man beachte vor allem die Steigungsunterschiede zwischen Tag- und Nachttemperaturen. Mit über 0,036 °C/jährlich geht die Schere der beiden Trendlinien am stärksten auseinander.

Ergebnis: Vor allem seit der Jahrtausendwende wird der Mai wieder kälter, und vor allem nachts (blauer Graph) wird der Monat kälter.

München, mitten in der Stadt

Abb. 10: Geringere Steigungsunterschiede in der Innenstadt zwischen Tag/Nacht. Aber auch hier ist deutlich erkennbar, dass die Mainächte stärker abkühlen als Tmax.

Und zum Schluss eine ländliche DWD-Wetterstation in Thüringen: Dachwig

Abb. 11: Auch im Herzen Thüringens geht die Öffnungsschere T-Max/T-Min deutlich auseinander. Der Mai wurde leicht kälter (mittlerer Graph). Überraschend sind jedoch die Tagestemperaturen. Die sind bei dieser DWD-Wetterstation gestiegen. Allerdings nur noch bis zur Jahrtausendwende. Ein Diagramm ab 2000 bis heute wie Abb. 9 würde auch bei Dachwig den kälter werdenden Mai zeigen.

Wir erkennen, die Maitemperaturen verhalten sich bei den einzelnen DWD-Stationen völlig unterschiedlich, je nach Standort und Region. Wir führen dieses Verhalten auf örtliche Klimaunterschiede, hauptsächlich Sonnenstunden und Mainiederschläge zurück. Die CO₂-Konzentrationen sind jedoch überall gleich hoch, derzeit 430 ppm=0,043%

Und folgern:

  1. Wäre CO₂ der alleinige Temperaturtreiber, dann müssten alle Wetterstationen über diesen langen Zeitraum identisch bei den Steigungslinien sein
  2. Es dürfte wegen der starken CO₂-Zunahme keine Abkühlung (negative Steigungsformeln) geben, wo zudem laut Chr. Häckl und Nobelpreisträger Hasselmann der Treibhauseffekt nachts stärker wirken soll.

Lieblich war die Maiennacht, Silberwölklein flogen, heißt es in einem wunderschönen deutschen Frühlingsgedicht von Nikolaus Lenau. Alle Grafiken der deutschen DWD-Wetterstationen zeigen: Das war einmal, die Maiennächte werden seit 1988 immer kälter. Und im neuen Jahrtausend besonders. Frage an die Gläubigen der CO₂-Treibhauskirche: Wirkt etwa CO₂ nachts kühlend oder macht das wärmende Treibhausgas einfach um Deutschland einen großen Bogen? Abgeschreckt durch unsere Regierung? Was haltet ihr von den beiden gut alimentierten Voodoo-Experten Hasselmann und Häckl?

Schlussfolgerung:

Die globalen CO₂-Konzentrationen steigen, der Mai wird nicht wärmer. Zwischen den Temperaturverläufen des Monats Mai und dem CO₂-Anstieg besteht keinerlei erkennbarer Zusammenhang, sondern nur Zufallskorrelationen für kurze Zeitabschnitte.

Die Verfasser leugnen jedoch nicht die physikalischen Eigenschaften des Moleküls CO₂, übrigens ein lineares Molekül und nicht gewinkelt, das im IR-Bereich absorbiert und sofort wieder emittiert. Dazu haben Sie im Studium selbst Versuche durchgeführt. Aber die von einigen Physikern daraus abgeleitete Erwärmung der Atmosphäre konnte bislang nicht nachgewiesen werden. Es gibt lediglich theoretische Berechnungen, aber genauso viele theoretischen Gegenrechnungen von namhaften Physikern. Es gibt auch keinerlei technische Erfindungen, die auf einem CO₂-Erwärmungseffekt beruhen würden. Eine CO₂-Wärmepumpe wäre nämlich toll, die Heizungsprobleme wären gelöst.

Auch der Monat Mai zeugt anhand der Originaldaten des Deutschen Wetterdienstes: Die CO₂-Erwärmungslehre ist eine gewollte Irrlehre.

Keinesfalls ist CO₂ der Haupttemperaturtreiber. Der einzige Sinn dieser Irrlehre ist, unter der Bevölkerung eine Klimaerhitzungsangst zu erzeugen, ähnlich der Sündenangst im Mittelalter mit ewiger Verdammnis. Leider ist diese Angstmache bei Kindern und Jugendlichen schon vielfach gelungen. Die angeblichen CO₂ Klimawandel-Beweise anhand Katastrophenmeldungen wie Hochwasser, Taifune und sonstige Unwetterschäden sind eine Folge diverser Ursachen, meist ein Behördenversagen, oftmals jedoch einfach nach bekannter Medienart übertrieben. Bei der CO₂-Treibhaustheorie handelt sich um einen wissenschaftlichen Irrtum. Ein gewollter Irrtum. Es ist ein Geschäftsmodell auf falschen naturwissenschaftlichen Denk- und Rechengrundlagen aufgebaut. Die daraus abgeleitete Klimapanik, siehe Terrororganisation „letzte Generation“ ist gewollt und will unser Geld. Das von uns zwangsrekrutierte Geld soll unser Gewissen beruhigen. Ein Loskauf von der erfundenen CO₂-Schuld. Das CO₂-Geschäftsmodell ist dem Sündenablasshandelsmodell der Kirche im Mittelalter nachempfunden. Panische Gewissensangst erzeugen, von der man sich freikaufen kann. Und viele Deutsche fallen drauf rein. Die CO₂-Steuer nebst anderen unnützen Klimaabgaben soll uns arm machen, sie ist eine nimmer versiegende Geldeinnahmequelle der Interessengruppen, hilft jedoch überhaupt keinem Klima. Im Gegenteil: Die durchgeführten Klimarettungsmaßnahmen schaden oft der Natur und Umwelt und erzeugen lokale Wärmeinseln.

Die Erde braucht mehr CO₂ in der Atmosphäre und nicht weniger. Der derzeitige Gehalt an 0,043% liegt an der untersten Grenze. Das Leben der Erde ist auf Kohlenstoff aufgebaut und CO₂ ist das notwendige Transportmittel, welches den Kohlenstoff dorthin bringt, wo er zum Lebenserhalt benötigt wird. Wer CO₂ verteufelt, handelt gegen die Schöpfung, und zerstört Natur und Umwelt. Erstaunlich, dass dies die christlichen Kirchen noch nicht begriffen haben.

Der Bedeutung von Kohlendioxid haben wir einen eigenen Artikel gewidmet.

Natur- und Umweltschutz ist und bleiben wichtig, Natur- und Umweltschutz ist was ganz anderes als der politische grünsozialistische Klimaschutz: Gerade dieser Mai hat gezeigt, der Niederschlag muss dort gehalten werden, wo er niedergeht, nämlich in der freien Versickerungsfläche. Das ist eine alte Forderung von uns aktiven Naturschützern. Keinesfalls darf er schneller durch den Ort geleitet werden durch irgendwelche Barrikaden, Schutzmauern oder Sandsäcke. Aber nach diesem Prinzip wird immer noch der HWS der Städte und Gemeinden betrieben, ein absolutes Behörden- und Politikversagen von Leuten, die nicht für Natur- und Umweltschutz eintreten, sondern nur am Geld interessiert sind.

Richtiger Hochwasserschutz ist umgesetzter Naturschutz und bedeutet in der Realität: ein Rückhalt des Niederschlages in der Landschaft, wo der Regen wieder versickern darf, um unsere Grundwasservorräte aufzufüllen. Die Bäche brauchen wieder ihre Überflutungsauen. Hierfür sind Gesetzesvorgaben nötig. Angewandter Naturschutz heißt, es müssen freie Rückhalteflächen in der Landschaft geschaffen werden, großflächige Bach- Flussauen und Versickerungsauen, die zur ökologischen Vielfalt und damit zum Erhalt der Schöpfung beitragen. Die großflächige jahrzehntelange Trockenlegung der Landböden (mit dem Wasser spülen wir auch unsere WCs) bis in größere Tiefen lässt automatisch den Meeresspiegel steigen. Das einst im Boden bis in hunderte Meter Tiefe eingespeicherte Wasser ist nun im Meer und hat dort den Meeresspiegel erhöht. Das bisschen Gletscherschmelze der Alpen ist dagegen kaum erwähnenswert.

Eine CO₂-Einsparung ist fortgesetzter, jedoch politisch gewollter Blödsinn, ein Teil des Geschäftsmodells Klimapanik mit den CO₂-Abzockesteuern. Die teuren CO₂-Reduzierungsmaßnahmen helfen weder dem Klima noch der Natur noch dem Hochwasserschutz. Sie sind eine Sünde an der Schöpfung Erde.

Wir fordern unsere Leser ausdrücklich auf, diese Grafiken der Klimawahrheiten zu kopieren und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Und bitte hier in den Kommentaren über die Reaktionen berichten.

Matthias Baritz, Naturschützer und Naturwissenschaftler Josef Kowatsch, Naturbeobachter, Naturschützer und unabhängiger, weil unbezahlter Klimaforscher.

 




Endlich! Das Klima-Kartenhaus zerfällt

Peter Murphy

Die vorherrschende Darstellung des Klimawandels hat in den letzten Tagen einen herben Rückschlag erlitten, haben doch Wissenschaftler des IPCC von ihren eher abwegigen Klimaprognosen für das 21. Jahrhundert Abstand genommen.

Extreme Prognosen von einem Temperaturanstieg um 4 bis 5 Grad, so schrieben die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift „Geoscientific Model Development“, „sind mittlerweile unglaubwürdig geworden“. Das bedeutet, dass Vorhersagen über rapide steigende CO₂-Emissionen und höhere Temperaturen endlich verworfen werden, die angeblich zu einem raschen Anstieg des Meeresspiegels, Überschwemmungen, Ernteausfällen und sogar zum Aussterben der Menschheit führen sollen.

Diese seit langem bestehende Erzählung vom Klimawandel, die schon immer ein Kartenhaus war, das darauf abzielte, Gesellschaften durch Angst zur Unterwerfung zu zwingen, bricht zusammen – zunächst allmählich, nun plötzlich, um einen Satz von Ernest Hemingway zu zitieren.

Es stellt sich heraus, dass selbst Klimawissenschaftler, die von der UNO bezahlt werden, ein Mindestmaß an Selbstachtung besitzen, so dass sie wahnwitzige Vorhersagen nicht länger verteidigen können, die von Anfang an nie plausibel waren.

„Für das 21. Jahrhundert wird die Bandbreite zukünftiger Klimaszenarien geringer ausfallen als bisher angenommen“, schrieben die Wissenschaftler. Um ihr Gesicht zu wahren, führen sie die Abmilderung der düsteren Klimawandelprognosen auf „[niedrigere] Kosten für erneuerbare Energien, die Entwicklung der Klimapolitik und die jüngsten Emissionstrends“ zurück. Tatsächlich müssen diese Genies nun ihre Worte in langatmigem Fachjargon zurücknehmen.

Glauben sie oder irgendjemand sonst wirklich, dass ein paar Windräder und Solarmodule, die wie eine Handvoll mikroskopisch kleiner Flecken über die Landmasse des Planeten verstreut sind – die selbst nur 30 % der Erde ausmacht –, irgendetwas bewirkt haben?

Diese seit langem angewandten Panik-Propaganda des IPCC und seiner Erfüllungsgehilfen aus Universitäten, NGOs und Regierungsbehörden haben zweifellos ihre Wirkung gezeigt, insbesondere bei jungen Menschen. Das erinnert mich an eine Begegnung vor 18 Monaten, als ich als Teil der Delegation des „Committee for a Constructive Tomorrow“ am UN-Klimagipfel COP29 in Baku in Aserbaidschan teilnahm.

CFACT-Präsident Craig Rucker und ich nahmen uns etwas Zeit, um die Altstadt zu besuchen. In dieser Touristenenklave von Baku trafen wir drei amerikanische College-Studenten aus North Carolina, die ebenfalls an der Konferenz teilnahmen. Wir kamen ins Gespräch über den Klimawandel.

Es gab weder Streit noch Bitterkeit, sondern lediglich einen angenehmen Gedankenaustausch. Craig erklärte ihnen in seiner gewohnten freundlichen, aber gründlichen Art, dass die Auswirkungen des Klimawandels keineswegs so gravierend seien, wie es die UNO oder die scheidende Biden-Regierung behaupteten. Es handele sich nicht um eine „existenzielle Bedrohung“; die seit fast 40 Jahren geäußerten Weltuntergangsprognosen zum Klima hätten sich nie bewahrheitet; es sei in Ordnung, Kinder zu bekommen; und so weiter.

Von den drei Studierenden glaubte einer das Ganze nicht, eines der Mädchen machte einen unsicheren, fragenden Eindruck, während das andere Mädchen sichtlich erleichtert wirkte, als wäre ihr eine Last von den Schultern genommen worden. Alle drei waren ihr ganzes Leben lang in Klimafragen getäuscht worden, angefangen vielleicht bei den Zeichentrickfilmen am Samstagmorgen über heuchlerische Hollywood-Schauspieler bis hin zu Unternehmensbetrügern, die nach Regierungsaufträgen gierten, und scharlatanischen Hochschulprofessoren, die alle den gleichen Propaganda-Cocktail tranken.

Angesichts dieser neuesten Erkenntnisse der IPCC-Wissenschaftler dürfte die vorherrschende Erzählung all dieser Institutionen ins Wanken geraten, da sie den vor uns liegenden wissenschaftlichen, planetarischen und menschlichen Realitäten nicht länger standhalten kann.

Am Nordpol und in der Antarktis gibt es im jeweiligen Wintern nach wie vor massive Eisansammlungen. Der Atlantik wird weder Miami noch Obamas Villa an der Küste von Martha’s Vineyard verschlingen. Neue Technologien wie künstliche Intelligenz und militärische Hardware können weder jetzt noch jemals mit Wind- und Solarenergie betrieben werden. Flüssigerdgas ist reichlich vorhanden und verbreitet sich dank wachsender US-Exporte weltweit, und die CO₂-freie (vorausgesetzt, das spielt eine Rolle) Kernenergie erlebt langsam, aber unaufhaltsam ein Comeback.

Auch die höheren Benzinpreise infolge des Krieges der USA gegen den Iran sind ein deutliches Zeichen. Die Amerikaner verabscheuen Benzinpreise von 4,50 Dollar pro Gallone [ca. 4 l], die Kalifornier hassen sie bei über 6 Dollar noch mehr. Dieser Krieg hat ein Ende, hoffentlich eher früher als später, woraufhin sich die globalen Ölmärkte beruhigen und die Benzinpreise sinken werden. Doch Klimapolitik für sogenannte grüne Energie kann nur in einer Welt mit hohen Öl- und Gaspreisen überleben und expandieren – und genau dort will die Klimalobby, dass es auf unbestimmte Zeit so bleibt.

Mit Ausnahme der klimabegeistertsten und leichtgläubigsten Politiker werden die meisten der übrigen gewählten Amtsträger es nicht dulden – und nicht riskieren, dafür verantwortlich gemacht zu werden –, dass die Energiepreise durch die Durchsetzung klimapolitischer Maßnahmen dauerhaft in die Höhe schnellen, wissen sie doch genau, wie unbeliebt diese derzeit in der Öffentlichkeit sind.

Natürlich wird der vom IPCC angeführte „Klimawandel-Industriekomplex“ weder verschwinden noch zugeben, dass er unsinnige Hysterie verbreitet hat. Der Spektakel wird weitergehen, doch ihre Glaubwürdigkeit und ihre jahrzehntelange Panikmache unter dem falschen Deckmantel der Wissenschaft sollten nie wieder ernst genommen werden.

Was jene Studentin aus North Carolina angeht, die eine enorme Erleichterung empfand, dass der Klimawandel keine Bedrohung für ihre Zukunft darstellt, so hoffe ich, dass Millionen weitere Menschen ebenso empfinden werden, während diese kolossale Lüge vom Klima-Armageddon weiter unter ihrem eigenen Gewicht zusammenbricht.

This article first appeared in the Washington Examiner (here).

Link: https://www.cfact.org/2026/06/01/the-climate-house-of-cards-is-finally-collapsing/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Anmerkung des Übersetzers: Zumindest hier für unser Land erscheint mir auch diese Darstellung zu optimistisch – die Medien ziehen nach wie vor nicht mit.




Beobachtungen widersprechen dem Drehbuch

Cap Allon

Die Ozeane erwärmen sich. Die Niederschläge werden heftiger. Das Meereis schmilzt. Der Schnee verschwindet. Die Stürme werden heftiger. CO₂ erklärt alles.

So lautet das gängige Narrativ.

Eine Studie des dänischen Physischen Geografen und Klimaforschers Ole Humlum aus dem Jahr 2026 widerspricht dem jedoch.

Ozeane

Argo-Daten aus den Jahren 2004 bis 2021 zeigen, dass sich die oberen 1.900 m der Weltmeere um etwa 0,037 °C erwärmt haben.

Das ist eine winzige Veränderung, und sie verläuft nicht gleichmäßig. Die tropischen Ozeane erwärmten sich hauptsächlich in der Nähe der Oberfläche. Die Ozeane rund um die Antarktis erwärmten sich bis in eine Tiefe von etwa 500 m. Die Ozeane rund um die Arktis kühlten sich sogar ab.

Meeresspiegel

Der Meeresspiegel wird in Metern angegeben. Viele Pegelmesser zeigen, wenn überhaupt, Zentimeter an.

Humlum nennt Korsør in Dänemark, wo Messungen seit 1897 einen linearen Anstieg von etwa 0,83 mm pro Jahr zeigen.

Setzt sich dieser Trend fort, beträgt der Anstieg bis 2150 etwa 10 cm.

Meereis

Zwar ist das arktische Meereis seit Beginn der Satellitenbeobachtung zurückgegangen, doch hat es nicht den drastischen Einbruch genommen, wie er in Krisenprognosen dargestellt wird.

Humlum stellt fest, dass die arktische Meereisfläche im September zwischen 2022 und 2025 deutlich über allen Modellprognosen des IPCC lag:

Die Schneebedeckung der nördlichen Hemisphäre wird seit den frühen 1970er Jahren per Satellit gemessen.

Humlum zeigt, dass die durchschnittliche Schneebedeckung weitgehend stabil geblieben ist.

Die Schneebedeckung im Winter ist sehr stabil. Im Frühling und Sommer ist sie leicht rückläufig. Im Herbst ist sie leicht gestiegen.

Stürme

Stürme retten die Geschichte nicht.

Humlum stellt seit 1980 keinen eindeutigen Aufwärtstrend bei der Zahl der tropischen Wirbelstürme weltweit fest.

Die kumulierte Zyklonenenergie im Atlantik zeigt Schwankungen, aber keine geradlinige Krisenkurve.

Regen

Wärmere Luft kann mehr Wasserdampf aufnehmen. Diese Tatsache wird immer wieder herangezogen um zu behaupten, dass die globale Erwärmung zwangsläufig zu einer Verschlechterung der Niederschlagslage führen müsse.

Humlum legt jedoch globale Niederschlagsdaten von 1979 bis 2026 vor und stellt einen Trend fest, der nahe bei Null liegt:

Wolken

Wolken spielen dabei eine entscheidende Rolle.

Humlum verweist auf einen Rückgang der globalen Wolkendecke von etwa 64 % auf 61 % zwischen den frühen 1980er Jahren und 2019. Im ungefähr gleichen Zeitraum stieg die globale Temperatur Berichten zufolge um etwa 0,7 °C.

Weniger Wolken bedeuten, dass mehr Sonnenenergie die Erdoberfläche erreicht. Das ist grundlegende Strahlungsphysik.

Klimamodelle tun sich mit Wolken schwer.

Doch Wolken sind einer der wichtigsten Einflussfaktoren für die kurzfristige Temperatur.

In Europa lässt sich dieser Zusammenhang deutlich erkennen.

Copernicus zufolge hat die Sonnenscheindauer über dem europäischen Festland in den letzten vier Jahrzehnten zugenommen. Und seit 2006 war jedes Jahr (mit Ausnahme von 2010) sonniger als der Durchschnitt der Jahre 1991–2020.

Im Jahr 2025 lag die Sonnenscheindauer in Europa etwa 5 % über dem Durchschnitt:

Die Bewölkung lag im Jahr 2025 unter dem Normalwert, mit einer landesweiten Abweichung von etwa -3 %:

Bei genauerer Betrachtung zeigen die DWD-Daten (unten) Gleiches für Deutschland.

Das obere Diagramm stellt die höchste in Deutschland seit 1951 gemessene Temperatur pro Jahr dar. Das untere Diagramm zeigt die jährliche Sonnenscheindauer im gleichen Zeitraum. Beide weisen einen Aufwärtstrend auf.

Das Rekord-Hitzejahr 2003 verzeichnete auch die höchste Sonnenscheindauer in der Reihe.

Im Jahr 2025 verzeichnete Deutschland 1.187 kWh/m², eine der höchsten Werte seit Beginn der zuverlässigen Aufzeichnungen im Jahr 1983:

Weniger Wolken. Mehr Sonnenschein. Mehr Sonneneinstrahlung erreicht die Erdoberfläche.

Ein klarerer Himmel lässt die Tageshöchsttemperaturen steigen. Durch die wärmestauende Lage der Messstationen steigen diese Werte noch weiter. Städtische Oberflächen und ungünstige Standorte lassen zudem die nächtlichen Tiefsttemperaturen steigen, da sie die Wärme speichern.

Weniger Wolken und die zunehmende Urbanisierung treiben die „globale Erwärmung“ voran.

Die Frage ist nur, in welchem Ausmaß.

Link: https://electroverse.substack.com/p/sunshine-village-reopens-for-summer?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Die Natur lässt die Sonne stärker scheinen

Willis Eschenbach

Mehrere Personen haben angemerkt, dass die verringerte Gesamtalbedo im CERES-Datensatz nicht nur die zusätzliche Energie liefert, die erforderlich ist, um ein Vierteljahrhundert der Erwärmung zu erklären. Sie liefert auch Veränderungen in der gesamten absorbierten Sonnenstrahlung (ASR, einfallende Sonnenstrahlung minus reflektierte Sonnenstrahlung), die sehr gut mit der Erwärmung übereinstimmen:

Abbildung 1. Normalisierte ASR und langwellige Strahlung, die von der Erdoberfläche nach oben abgestrahlt wird. „Normalisiert“ bedeutet, dass der Mittelwert auf Null und die Standardabweichung auf Eins festgelegt wurden.

Ein Problem der CERES-Daten besteht jedoch darin, dass sie nur die letzten 25 Jahre abdecken. Anstelle der Albedo wollte ich daher lieber die „Sonnenscheinstunden“ betrachten. Dies ist der prozentuale Anteil der Tageslichtstunden eines Tages, einer Woche, eines Monats oder eines Jahres, in denen die Sonne scheint. Es handelt sich nicht um Albedo, aber es hängt damit zusammen. Einige Untersuchungen ergaben, dass der längste Datensatz, über den wir verfügen, aus Oxford in UK stammt. Hier ist dieser Datensatz:

Abbildung 2. Jährlicher prozentualer Anteil der Tageslichtstunden, in denen die Sonne in Oxford in UK scheint. Die gelbe Linie ist eine CEEMD-Glättung der Daten.

Höchst interessant. Auch wenn dies nicht dasselbe ist wie ASR, nimmt es ganz eindeutig zu.

Als Nächstes habe ich mir Europa angesehen. Copernicus verfügt über einen Datensatz, der die Sonnenstunden dort zeigt. Er ist kürzer und beginnt erst im Jahr 1983. Abbildung 3 zeigt die Copernicus-Daten:

Abbildung 3. Durchschnittlicher jährlicher prozentualer Anteil der Tageslichtstunden, in denen die Sonne in Europa scheint. Die gelbe Linie stellt eine CEEMD-Glättung der Daten dar.

Also habe ich weiter gesucht. Mein nächster Datensatz stammte aus den USA. Vor etwa 1900 ist die Erfassung lückenhaft, aber nach 1900 gibt es über 100 Stationen, die Sonnenstunden erfassen. Daher habe ich nicht versucht, sie flächengewichtet zu berechnen, sondern einfach einen direkten Durchschnitt gebildet:

Abbildung 4. Durchschnittlicher jährlicher Prozentsatz der Tageslichtstunden, in denen in den USA die Sonne scheint. Die gelbe Linie stellt eine CEEMD-Glättung der Daten dar.

Nachdem ich festgestellt hatte, dass der Prozentsatz der Sonnenstunden in allen Datensätzen zunahm, die ich finden konnte, und nachdem ich gesehen hatte, dass die von CERES gemessene absorbierte Sonnenstrahlung zunahm, wandte ich mich wieder dem CERES-Datensatz zu. Zur Erinnerung: „ASR“, die absorbierte Sonnenstrahlung, ist die Sonnenstrahlung an der Obergrenze der Atmosphäre abzüglich der Sonnenreflexionen durch Wolken, Aerosole und die Erdoberfläche. Hier sehen Sie, was mit der ASR geschieht, dargestellt zusammen mit dem theoretischen Anstieg des Antriebs durch CO₂:

Abbildung 5. Weltweite monatliche absorbierte Sonnenstrahlung (ASR, Sonnenstrahlung abzüglich reflektierter Sonnenstrahlung) und der theoretische Anstieg des „Forcings“ (abwärts gerichtete Strahlung aufgrund von CO₂) im gleichen Zeitraum.

Man beachte nun, dass eines der Kernargumente der Befürworter der These, wonach allein CO₂ die jüngste globale Erwärmung verursacht, darin besteht, dass es keine natürliche Erklärung für die Erwärmung gibt. Hier bringt das IPCC dieses Argument vor: Wenn den Modellen nur natürliche Antriebe zugeführt werden, können sie den Temperaturanstieg nicht nachbilden:

Abbildung 6. Modelle mit natürlichen Antrieben (blau) und mit natürlichen plus anthropogenen Antrieben (rot)

Wie die oben dargestellten ASR-Daten jedoch zeigen, liefert die Veränderung der Albedo genügend Sonnenenergie, um den Temperaturanstieg auch ohne Treibhausgase zu erklären.

Beachten Sie jedoch, dass dies NICHT bedeutet, dass Treibhausgase keine Rolle bei der Temperaturbildung spielen. Es bedeutet lediglich, dass sie nur einen Teil des Gesamtbildes ausmachen. Wie ich in meiner kürzlich veröffentlichten, von Fachkollegen begutachteten Studie mit dem Titel „Computational implementation and empirical validation of a Constructal climate model“ [etwa: Computergestützte Umsetzung und empirische Validierung eines konstruierten Klimamodells] gezeigt habe, braucht man sowohl die Albedo als auch die Treibhausgase, um die Veränderungen der Erdtemperatur zu erklären.

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/05/31/nature-turns-up-the-sunshine/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE