Hollywood-Klimagipfel: Ein pompöses Spektakel mit prominentem Gutmenschentum*

[*Virtue Signaling: Der Übersetzer dankt Herrn Dr. Jens Schneider für diesen Übersetzungsvorschlag!]

Charles Rotter

Hollywood, das Land der Träume und großen Erzählungen, bereitet sich auf eine weitere Ausgabe des selbsternannten und glamourösen Hollywood Climate Summit vor. Ziel ist es, so heißt es, den Klimawandel direkt anzugehen und die Unterhaltungsindustrie dazu zu bringen, diese Botschaft zu vermitteln.

Bildinschrift: Hollywood-Klimagipfel

Der Hollywood.Klimagipfel (Climate Summit) ist eine jährlich stattfindende, mehrtägige Konferenz, die Tausenden von Fachleuten aus der Unterhaltungs- und Medienbranche die Möglichkeit bietet, sich gemeinsam für den Klimaschutz einzusetzen. Wir bringen Filmemacher, Führungskräfte, Künstler, Aktivisten, Klimaorganisationen, Wissenschaftler und andere Experten für interaktive, handlungsorientierte Programme und berufliche Entwicklungsmöglichkeiten zusammen. Unsere Hauptkonferenz findet in Los Angeles statt, und wir werden hybride Workshops und virtuelle Vernetzungsmöglichkeiten für das internationale Publikum anbieten.

Es ist die Zeit des prominenten Aktivismus‘, und die großen Namen der Leinwand sind bereit, sich für die Sache des Klimawandels einzusetzen. Die zweifache Oscar-Preisträgerin Jane Fonda wird bei der Veranstaltung eine Rede halten, nachdem sie sich bereits mehrfach für das Thema eingesetzt hat – von ihrer Protestbewegung „Fire Drill Fridays“ bis hin zu ihren Büchern. Helfen diese hochkarätigen Veranstaltungen tatsächlich der Sache, die sie zu vertreten vorgeben, oder handelt es sich dabei lediglich um eine Tugenddemonstration unter dem Deckmantel der Sorge um die Umwelt?

Machen wir uns zunächst klar, dass der Klimawandel ein komplexes Thema ist, das nur wenige dieser hochbezahlten Schaufensterpuppen auch nur annähernd verstehen. Es geht um wissenschaftliche Theorien und Modelle, mit denen versucht wird, die langfristigen globalen Auswirkungen vorherzusagen, und diese Vorhersagen variieren stark und sind weit davon entfernt, sicher zu sein, und sind oft schlichtweg falsch. Während einige alarmistische Forscher vor einer drohenden Katastrophe warnen (z. B. Mann), sind andere gelassener und glauben entweder, dass die geringfügigen Veränderungen, die möglicherweise auftreten, Teil normaler natürlicher Fluktuationen sind (Soon) oder dass sie nicht annähernd katastrophale Ausmaße annehmen (Pielke Jr.).

Es ist wichtig, daran zu denken, dass wirtschaftliche und politische Interessen eine wichtige Rolle bei der Gestaltung der öffentlichen Darstellung des Klimawandels spielen.

Der nun schon im vierten Jahr stattfindende Hollywood Climate Summit ist eine hochkarätige Veranstaltung. Mit einer Vielzahl von Prominenten, Filmemachern, Wissenschaftlern und Aktivisten zielt der Gipfel darauf ab, „die Kultur der Branche zu verändern“ und den globalen Einfluss der Unterhaltungsindustrie zu nutzen. Es stellt sich jedoch die Frage, ob es bei diesen Veranstaltungen mit ihrer Starpower und ihrem Glanz wirklich darum geht, greifbare Veränderungen herbeizuführen, oder ob sie lediglich dazu dienen, mit ihrem Umweltbonus zu protzen und gleichzeitig eine Reihe parteipolitischer Präferenzen und Ideologien zu propagieren.

Schauen Sie sich die Agenda und das Narrativ, das sie fördern, genau an. Eine der von Fonda geführten Diskussionen wird sich um SB1137 drehen, eine kalifornische Gesetzesvorlage, die 2024 zur Abstimmung ansteht und darauf abzielt, die Nähe von Öl- und Gasbohrungen zu Wohnhäusern und anderen Orten stark zu regulieren. Dies wird wahrscheinlich zu erheblichen wirtschaftlichen Einbußen und Arbeitsplatzverlusten im Bundesstaat führen, ohne dass es eine klare Ersatzstrategie gibt. Dies wird wahrscheinlich die Armut verschärfen und sich negativ auf den Lebensunterhalt auswirken, was eine neue Reihe von Problemen und Elend mit sich bringen wird.

Solche von Prominenten unterstützten Veranstaltungen lassen auch bequemerweise die Tatsache außer Acht, dass die Unterhaltungsindustrie selbst erheblich zu den Kohlenstoffemissionen beiträgt – sei es durch ausgedehnte Reisen, energieintensive Filmproduktionen oder einen verschwenderischen Lebensstil. Die Heuchelei wirft die Frage auf: Wie sehr sind die Stars bereit, ihre eigenen Gewohnheiten und ihren Lebensstil zu ändern, um den vermeintlichen Klimanotstand wirklich zu bekämpfen?

Es ist wichtig, zwischen einem echten Dialog und öffentlichkeitswirksamen Veranstaltungen zu unterscheiden. Wir müssen die uns dargebotenen Narrative kritisch bewerten und uns vor Versuchen hüten, die öffentliche Meinung für bestimmte politische Ziele zu manipulieren. Die Welt ist komplex, und das Klima ist da keine Ausnahme. Lösungen für tatsächliche Probleme werden wahrscheinlich eher in unvoreingenommener wissenschaftlicher Forschung, technologischer Innovation und anpassungsfähigen Managementstrategien zu finden sein als in mit Stars besetzten, von der Agenda bestimmten Veranstaltungen.

Link: https://wattsupwiththat.com/2023/06/23/hollywood-climate-summit-a-pompous-spectacle-of-celebrity-virtue-signaling/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Interne Frage des Übersetzers: Weiß einer der Kommentatoren eine bessere Übersetzung für den Terminus „virtue signaling“?




Climategate geht weiter

Dr. Andreas Müller

Der ClimateGate-Skandal erschütterte 2009 kurzzeitig die Klimawissenschaft.
Die Absenkung und Entfernung alter Hitzerekorde geht aber weiter und neue Rekorde sind in Deutschland leichter geworden.

Im Jahr 2009 begann der sogenannte ClimateGate-Skandal, als die eMails eines englischen Klimaforschungsinstituts gehackt und veröffentlicht wurden:

Die veröffentlichten eMails legten nahe, dass Temperatur- und andere Klimadaten nicht nur in Einzelfällen, sondern mit gängigen „Tricks“ routinemäßig manipuliert wurden. Außerdem diskutierten die hochrangigen „Forscher“ Möglichkeiten, wie sie die Herausgabe ihrer Rohdaten an die Öffentlichkeit vermeiden konnten. Eine schöne Sammlung und Bewertung ausgewählter eMails findet sich in diesem PDF. Ein Beispiel:
„Ich habe gerade Mikes Nature-Trick genutzt, indem ich die tatsächlichen Temperaturen bei jeder Serie der letzten 20 Jahre (also ab 1981) und bei den Daten von Keith ab 1961 mit berücksichtigt habe, um den Rückgang zu verbergen“

Der Veröffentlichung der E-Mails folgte unmittelbar die Relativierung:

Die „peinlichen“ E-Mails seien „ungeschickt“, aber kein Game Changer.
Ungeschickt war vielleicht, dass sie so geschrieben wurden – ohne Vorsicht für den Fall, dass sie bekannt werden könnten. Gerade deshalb konnten sie aber die Geisteshaltung in der Arbeit der Klimaforscher zeigen.
Und so ging dann auch die offizielle „Untersuchung“ der Vorgänge weiter:
„Den Forschern sei wissenschaftlich wenig vorzuwerfen, auch der seit Aufkommen der Affäre im November immer wieder kritisierte Umgang mit Temperaturrekonstruktionen aus Baumjahresringen sei angemessen gewesen. Allerdings wurde die statistische Auswertung moniert“

Der Vorwurf, dass die Untersuchung den Umgang mit den Daten reingewaschen (whitewashed) habe, wurde selbst in kritischeren Artikeln zurückgewiesen:

Dort war dann etwa zu lesen, dass diese führenden Klimaforscher den wissenschaftlichen Diskurs behindert hätten, indem sie sich absprachen, kritische Arbeiten in Peer Reviews zu blockieren und Journale, die diese Arbeiten veröffentlichen, auf eine schwarze Liste zu setzen!

Faktenchecks und Wikipedia stellen heute jedenfalls fest, den Wissenschaftlern sei nichts vorzuwerfen gewesen. Es sei nur ein kleiner Hackerzwischenfall gewesen, die eMails falsch interpretiert, von bösen Klimaleugnern natürlich.

Überarbeitung von alten Messdaten ist Realität

BEISPIEL 1: Messdaten von Hohenpeißenberg

Hohenpeißenberg, 60 Kliometer südwestlich von München, ist das Bergobservatorium mit der längsten Temperaturhistorie der Welt. In einer Veröffentlichung von 1997 veröffentlichte der spätere Leiter des Observatoriums Wolfgang Fricke, diese Grafik der in Hohenpeißenberg gemessenen Temperatur von 1781-1995:

Was diese Grafik zeigt, ist für die Klimadebatte einigermaßen spektakulär:
Zwar stieg die Jahresdurchschnittstemperatur in Hohenpeißenberg von 1890 bis 1995 von ca. 5,7 auf 6,7°C, also um etwa ein Grad. Aber um etwa 1790 war sie etwa ebenso hoch gewesen wie 1995. Der Erwärmung der letzten 100 Jahre hatte also nur die Abkühlung der 100 Jahre davor wieder ausgeglichen.

Der Deutsche Wetterdienst veröffentlichte vor einiger Zeit diesen Temperaturverlauf für Hohenpeißenberg:

Temperaturhistorie Hohenpeißenberg heute: sehr nahe am Hockey-Stick

Eine Montage beider Grafiken in eine wurde von Katharina Münz erstellt:

Die Bearbeitung der Daten wird vom DWD bestätigt und in dieser Veröffentlichung (ausgerechnet aus dem ClimateGate-Jahr 2009) erläutert. Die Originaldaten wurden in dieser Weise modifiziert:

Begründung sei ein Fehler in den 1781-1850 verwendeten Thermometern, der schon im 19. Jahrhundert entdeckt, aber nicht angemessen behandelt worden sei. Für die Korrekturen von 1879-1900 ist eine andere Fehlerquelle verantwortlich. Gleichzeitig wurden die Temperaturdaten aller DWD-Stationen, die baugleiche Thermometer verwendeten entsprechend abgesenkt, mehr als 150 Jahre, nachdem die Messungen durchgeführt und ins Protokoll geschrieben wurden.

Beispiel 2: Der Rekord im Death Valley

Das Death Valley in der Mojave-Wüste im US-Bundestaat Kalifornien ist der trockenste Nationalpark der USA und ein Hitzepol der Welt. Im Jahr 1913 wurde dort die höchste bisher gemessene Temperatur auf der Erdoberfläche gemessen. An dieses Ereignis hat die Süddeutsche Zeitung 100 Jahre später erinnert:

2013: Süddeutsche Zeitung erinnert an den Temperaturrekord von 1913

Im Jahr 2020 hat dieselbe Süddeutsche jedoch einen neuen Temperaturrekord verkündet:

Wie kann das sein, dass eine 2,3°C niedrigere Temperatur einen neuen Rekord bedeutet? Die Süddeutsche Zeitung schreibt:

„Im Juli 1913 sollen im Death Valley 56,7 Grad Celsius gemessen worden sein. Doch an diesem Wert gibt es Zweifel; das damalige Messgerät ist mit den viel präziseren, heutigen Messinstrumenten nicht zu vergleichen. Auch der offiziell zweithöchste Wert, 55 Grad in Tunesien im Jahr 1931, wird von Meteorologen seit einiger Zeit kritisch gesehen. Der vergangene Sonntag könnte also als heißester Tag seit Beginn der Messungen in die Geschichtsbücher eingehen, sollte die WMO die alten Messungen für ungültig erklären – was sie bei anderen vermeintlichen historischen Rekordmessungen bereits getan hat“

Wie man dem Wikipedia-Eintrag entnimmt, ist der alte Rekord bis heute wohl noch nicht für „ungültig“ erklärt. Dort heißt es:
„Jedoch führen einige Meteorologen dieses Ergebnis, gestützt durch neuere Untersuchungen, auf einen Beobachtungsfehler zurück“
Dafür wird nur eine Veröffentlichung angegeben, die auch formuliert, dass 2020 ein neuer Rekord gemessen worden sein könnte. Die beiden Zweifler heißen Burt (er schrieb es in einem Blog) und Herrera. Sie zweifeln sowohl am alten als auch am neuen Rekord, und genau Burt bezweifelt auch den tunesischen Zweitplatzierten. Mehr ist da nicht. Im Artikel heißt es noch, dass es „kein Interesse“ gebe, die alten Rekorde in Frage zu stellen und dass so ein Verfahren lange dauere. Alles in allem ist es nicht viel mehr als eine Einzelbehauptung in einem Blog, die die Süddeutsche Zeitung veranlasst hat, einen neuen Rekord groß zu verkünden und nur im Kleingedruckten zu erwähnen, dass er stark im Konjunktiv steht. Der Autor tat so, als seien die alten Rekorde aus dem Death Valley und Tunesien schon so gut wie gestrichen: Wunschdenken?

Zweifel an neuen Messungen

Im Jahr 2015 erschien in der Augsburger Allgemeinen ein lesenswertes Interview mit dem Meteorologen Klaus Hager (Sicherungskopie hier). In diesem Interview behauptet der Meteorologe:

Über dem Artikel hat die Augsburger Allgemeine einen „Hinweis“ hinzugefügt:
„Hinweis: Dieser Artikel wird aktuell einmal mehr massiv in sozialen Netzwerken verbreitet. Wir weisen deshalb darauf hin, dass dieser Bericht aus dem Jahr 2015 stammtund möglicherweise veraltet ist bzw. nicht den aktuellen Stand der Dinge widerspiegelt. Der Deutsche Wetterdienst hat in der Zwischenzeit eine Stellungnahme zu dem Text veröffentlicht

Als ob das Alter von einigen Jahren etwas an der Brisanz der Aussagen ändern würde!
Man Vergleiche das mit dem Eichfehler, den der Meteorologe in Hohenpeißenberg im Jahr 1850 entdeckt hat und den der DWD dann fast 160 Jahre später in zahlreiche Messreihen eingearbeitet hat. Was Haager beschreibt, ist nichts anderes als eine Eichmessung, die einen Eichfehler zeigen würde. Diese Messungen wurden im Rahmen einer Diplomarbeit durchgeführt, die er selbst betreut hat. War die Eichmessung von 1850 mehr wert? Immerhin beschreibt die Arbeit von Peter Winkler eine komplexe Serie nachträglicher und theoretischer Überlegungen zur damaligen Eichmessung, an deren Ende dann die Korrektur vieler Temperaturdaten stand.

In der Stellungnahme zu Haagers Interview macht der DWD aber folgendes Zugeständnis:
„Der Vergleich der Extremwerte zeigte, dass die automatischen Messungen bei hohen Maxima etwas größere Werte liefern als die manuellen Messungen und bei niedrigen Minima etwas niedrigere Messwerte„

Einerseits ist daran zu kritisieren, dass keine Angabe gemacht wird, wie groß denn diese Unterschiede bei Extremwerten ausfallen (können). Das wäre eine wichtige Angabe im Vergleich zu den 0,9°C von Haager aber auch zu den 0,6°C von 1850 in Hohenpeißenberg. Die Angabe „etwas“ ist verdächtig vage gehalten.
Andererseits kompensieren die erniedrigten Minima nicht die erhöhten Maxima in einer Zeit, in der Medien (wie die Süddeutsche Zeitung, siehe oben) vor allem darauf scharf sind, Hitze-Maxima der Gegenwart zu verkünden und solche der Vergangenheit in Frage zu stellen.
Die Chance, Temperaturrekorde für Deutschland zu verkünden, ist durch die Umstellung der Messtechnik also objektiv erhöht worden. Man wüsste schon gerne um wieviel!

Fazit

Es wird in der Klimaforschung und Meteorologie auch daran gearbeitet, alte Temperatur-Messungen abzusenken, nicht heimlich als Trick, über den nur in eMails „ungeschickt“ gesprochen wird wie bei ClimateGate, sondern ganz offiziell. Ich habe hier ausreichend dokumentiert, dass im Ergebnis alte Hitzerekorde abgesenkt oder wegdiskutiert und neue Hitzerekorde leichter möglich werden.
Und insbesondere manche Medien verraten ein großes strukturelles Bedürfnis danach, alte Temperatur-Rekorde zu streichen und neue zu verkünden.
Der Grund ist naheliegend: beides stärkt das Narrativ, dass es heute so heiß sei wie noch zuvor, nicht nur im Death Valley, sondern auf der ganzen Welt. Langfristig sind das schlechte Karten für die Hitzerekorde von 1913 im Death Valley und von 1931 in Tunesien.

„Wer die Vergangenheit beherrscht, beherrscht die Zukunft. Wer die Gegenwart beherrscht, beherrscht die Vergangenheit“ George Orwell

Nachtrag 8.5.2023
Ich hatte versucht, die Original-Veröffentlichung im Promet-Magazin zu finden, in der Wolfgang Fricke, die Grafik zur Temperaturhistorie von Hohenpeißenberg veröffentlicht hatte. Diese Veröffentlichung aus einer Zeit, in der der Kampfbegriff der „Klimaleugnung“ noch gar nicht erfunden war, ist sehr wertvoll. Katharina Münz hat das Promet-Heft jetzt gefunden! Vielen Dank! Ich stelle das gute Stück jetzt auch hier bereit.

Dieses Dokument aus einer Zeit, als der Begriff ‚Klimaleugner‘ noch gar nicht erfunden war, konnte ich deshalb jetzt auch oben im Beitrag verlinken.
Die fachliche Redaktion des Heftes hatte im Jahr 1997 offensichtlich derselbe Peter Winkler, der 12 Jahre später die Arbeit zur Überarbeitung der Messdaten veröffentlicht hat. Und über Teile dieser Arbeit, z.B. die veränderten Ablesezeiten, schrieb Wolfgang Fricke ebenfalls schon etwas 1997 in dieser Veröffentlichung. Das sollte ein etwas genaueres Studium wert sein.

Nachtrag 9.5.2023
Hintergrund zur Temperaturhistorie

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Nachtrag 12.5.2023
Hier ein interessantes Video zum Thema.

Die Ergebnisse aus den Eisbohrkernen von Grönland und andere würden also sehr gut zur alten, unbearbeiteten Messreihe von Hohenpeißenberg passen.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf dem Blog des Autors hier.

Von Prof. Ganteför gibt es dazu dieses Video sowie ein weiteres von vor drei Jahren.

 




„Kältester Mai jemals nördlich von 80°N“

Cap Allon

Laut dem professionellen Meteorologen und Wetter-Prognostiker Joe Bastardi erlebte die Arktis (80°N) gerade den kältesten Mai in den Aufzeichnungen des Dänischen Meteorologischen Instituts (DMI), welche 65 Jahre zurückreichen (bis 1958).

Bastardi schreibt via Twitter: „Nur ein, vielleicht zwei Tage waren durchschnittlich…“.

Dies wird in der unten eingebetteten, vergrößerten DMI-Grafik veranschaulicht, die den Mittelwert von 1958 bis 2023 (blaue Linie) und die tägliche Durchschnittstemperatur für 2023 (orange Linie) zeigt:

Weit unterdurchschnittliche Temperaturen traten im Mai nördlich von 80N auf und hielten bis in den Juni hinein an – Daily Mean Temp +80N, mit ERA40 [DMI].

„Und das, obwohl Klimaaktivisten eine absurde GFS-Wärme über der Arktis angeben2, so Bastardi weiter. „Sie können verdammt sicher sein, dass es Schlagzeilen machen würde, wenn es der wärmste Mai seit Beginn der Aufzeichnungen wäre.“

Im Gegenzug führte der kalte Mai zu einem soliden Vormarsch des arktischen Meereises:

Bastardi verweist auch auf die globalen Mai-Temperaturen und weist auf die offensichtliche NOAA-Verschleierung hin; ein weiteres Beispiel dafür, dass nicht die ganze Geschichte gezeigt wird.

Die „Perzentilenkarte“ der NOAA für Mai 2023 ist erschienen, und wieder einmal zeigen die tatsächlichen Temperaturen, wie absurd verzerrt sie ist.

Unten stehen die tatsächlichen Temperaturanomalien für den Mai, auf welche Bastardi verweist:

Und so zeigt die NOAA das:

Wenn man sich die Interpretation der Daten durch die NOAA anschaut, hat man keine Ahnung, wie anomal kalt es zum Beispiel in der Arktis war.

Nun, die NOAA lügt hier nicht wirklich, sie verschleiert – sie verbiegt die Daten und Statistiken, um ihr Ziel zu erreichen, oder, genauer gesagt, um die Befehle ihrer Matrix-Meister zu erfüllen, die, zumindest meiner Meinung nach, die „Weltherrschaft durch Terror“ anstreben.

Deprimierenderweise ist die Verschleierung durch Regierungsbehörden nichts Neues. Sie hat sich immer wieder gezeigt. Doch die pflichtbewussten Gehorsamen unter uns (d. h. die Massen) schlucken sie weiterhin: „Warum sollte uns die Regierung anlügen?“ – die dümmste aller Entgegnungen.

Der Februar 2021 war in weiten Teilen der Welt ein Monat mit wahrhaft historischer Kälte, wenn man sich die Verfälschungen in der Vergangenheit ansieht.

Das ist jedoch NICHT der Eindruck, den man bekommt, wenn man nur Zugang zu der absurden „Perzentilenkarte“ der NOAA hat:

Umgeht man jedoch die Irreführung durch die NOAA und schlüsselt die Daten auf, so zeigt sich, dass die USA den kältesten Februar seit 1989 erlebten; die südliche Hemisphäre verzeichnete den kältesten Februar seit 2012; ganz Zentral- und Nordasien fror; während große Teile Afrikas, Südasiens und Südamerikas ebenfalls kältere Monate als der Durchschnitt erlebten.

Die selten zitierte NOAA-Karte „Abweichungen vom Durchschnitt“ gibt einen viel besseren Überblick über den Stand der Dinge im Februar 2021:

Vergleichen Sie die beiden Karten selbst, und beachten Sie, dass sie exakt dieselben Daten für denselben Zeitraum verwenden und dennoch völlig unterschiedliche Eindrücke von diesem Monat vermitteln.

Link: https://electroverse.info/coldest-may-80n-greenland-gains-warmer-in-the-past-zharkova-interview/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Die Erde sieht aus wie der Jupiter – ist es dieser Planet, auf den die NASA hinab gesunken ist?

Paul Homewood, NOT A LOT OF PEOPLE KNOW THAT

Es fällt mir schwer, mir etwas noch Betrügerischeres als diese Aussage der NASA vorzustellen:

Es versteht sich von selbst, dass die Erde ganz und gar nicht so aussieht. Die Treibhausgase richten auch keine „Verwüstung“ an. Und da CO₂ unsichtbar ist – warum sollte man versuchen, die Menschen davon zu überzeugen, dass es das nicht ist?

Wenn die NASA die Öffentlichkeit wirklich über die Auswirkungen von Kohlendioxid informieren will, warum veröffentlicht sie dann nicht, was ihre eigenen Satellitendaten zeigen?

Link: https://wattsupwiththat.com/2023/06/23/earth-looks-like-jupiter-is-this-what-nasa-has-descended-to/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Kältereport Nr. 19 /2023

Christian Freuer

Vorbemerkung: In diesem Report ist viel von Grönland die Rede, wo Eis und Schnee auch im Frühjahr zu nehmen. Gleich mehrfach schreibt Blogger Cap Allon etwas dazu, vermutlich weil er jedes Mal dachte, es sei ein einmaliges Ereignis.

Aber auch Australien taucht wieder in den Meldungen auf, wobei die Datenverfälschung des BoM (Bureau of Meteorology) immer wieder angesprochen werden. Und auch aus Südamerika kommen Meldungen über Kalt-Ereignisse. Könnte ein interessanter Winter auf der Südhemisphäre werden.

Hier aber die aktuellen Meldungen:

Meldungen vom 12. Juni 2023:

Rekord-Kälte in Europa

Die Kälte in Nord- und Osteuropa hält an und verschärft sich an einigen Stellen.

Frost war in diesem Monat an der Tagesordnung, und in vielen Ländern wurden Rekordtiefsttemperaturen erreicht.

Am Wochenende stellte Estland einen neuen Tiefstwert für den Monat Juni auf. Der am Sonntagmorgen in der Stadt Narva gemessene Wert von -1,5 °C übertraf den bisher niedrigsten Juni-Wert von -0,9 °C aus dem Jahr 1982 deutlich.

Tägliche Kälterekorde gab es in letzter Zeit auch im ganzen Land, da sich der Zustrom von Luft arktischen Ursprungs fortsetzt.

Dieser Teil der Welt hat gerade einen kühlen Mai hinter sich.

In der Slowakei war der Mai überdurchschnittlich kalt, mit Durchschnittswerten, die teilweise um -1,1 °C unter der Norm lagen.

Der Mai in der Tschechischen Republik war ähnlich kühl und schloss mit einer Durchschnittstemperatur von 12,6 °C, was 0,5 °C unter dem multidekadischen Durchschnitt liegt.

Die Juni-Kälte hat viele nord- und osteuropäische Länder, darunter Finnland, Lettland und Russland, getroffen.

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Schnee-Massenbilanz in Grönland steigt

Nach den beeindruckenden Zuwachsraten der letzten Saison ist der grönländische Eisschild auch 2022-23 wieder am Zug.

Bislang hat Grönland im Juni – einer Zeit, in der die SMB-Werte (Surface Mass Balance) normalerweise im Zuge der sommerlichen Schmelzsaison abnehmen – einen Aufwärtstrend gezeigt, der am Sonntag in einem SMB-Zuwachs von etwa 3 Gigatonnen gipfelte – ein neuer Rekord für diese Jahreszeit, der in den Büchern des Dänischen Meteorologischen Instituts (DMI) bis ins Jahr 1981 zurückreicht.

Damit setzt sich die Tendenz des Monats Mai fort, in dem die Schnee- und Eisansammlungen während des gesamten Monats zunahmen.

Wie in der nachstehenden Acc. SMB-Grafik zu sehen ist, haben die Gesamtwerte dieser Saison (blaue Linie) kürzlich den Mittelwert von 1981-2010 (graue Linie) geknackt – und es gibt keine Anzeichen dafür, dass sie aufhören.

Die Temperaturen auf Grönland werden voraussichtlich den ganzen Juni über deutlich unter dem Durchschnitt liegen.

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Schneereichster Juni jemals auf dem Mt Washington

Dieser Monat war schon jetzt der schneereichste Juni in der Geschichte des Mount Washington – und es werden noch mehr Flocken erwartet.

Am Samstag, dem 10. Juni, gab das Mount Washington Observatory bekannt, dass in diesem Monat fast jeden Tag Schnee gefallen ist, wodurch die Juni-Gesamtzahl der Schneehöhe auf 20 cm gestiegen ist – ein neuer Rekord in den Büchern, die bis ins Jahr 1932 zurückreichen.

[Mount Washington: Mit fast 2000 m ü. NN der höchste Berg im Nordosten der USA im US-Bundesstaat New Hampshire]

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Sommer-Schnee in Kalifornien erreicht fast 4 m

Nach einer historischen, rekordverdächtigen Schneesaison (mit einer Gesamtschneehöhe von über 20 m) sind einige kalifornische Skigebiete auch im Juni noch zum Skifahren geöffnet.

Alpine in Palisades Tahoe ist den ganzen Juni über von Freitag bis Sonntag in Betrieb, und Mammoth Mountain mit seiner Basis von fast 4 m hat vor, die Saison bis in den Juli hinein zu verlängern.

Link: https://electroverse.info/record-cold-europe-greenland-smb-mt-washingtons-snowiest-june-ever-californias-summer-snow-aircraft-turbulence-climate-change/

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Meldungen vom 14. Juni 2023:

Kaltes Italien

In Italien war es in den letzten Monaten sehr kalt und nass – Tatsachen, die die offiziellen Prognosen der AGW-Partei zu einem Witz machen.

Der Mai 2023 war in ganz Italien ein weiterer kühler und regnerischer Monat mit einer durchschnittlichen Temperaturanomalie von 0,14°C unter der multidekadischen Norm.

Die Region Ligurien war außergewöhnlich nass, wobei Gebiete wie die Emilia Romagna den nassesten Mai aller Zeiten verzeichneten.

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Der extreme Kälteeinbruch in Südamerika

Nach einigen Wochen anomaler Wärme ist Südamerika nun von einem Wetterumschwung betroffen.

In weiten Teilen Argentiniens wurde Frost registriert, und auch in Chile, Uruguay, Paraguay, Bolivien und Peru stürzen die Temperaturen stark ab.

Am Mittwoch wird Brasilien von einem wahren Wintereinbruch heimgesucht, wenn sich das Kaltluftband nordwärts und weit in die Tropen hinein bewegt.

Die Kaltfront ist bereits über Paraná und São Paulo, Curitiba, hinweg gezigen, wo sie 48 Stunden lang ununterbrochenen Regen und Tageshöchsttemperaturen von knapp 10 °C gebracht hat. Ebenso wurde in Puerto Maldonado, Peru, ein außergewöhnlich niedriger Höchstwert von 12,6 °C gemessen.

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Es folgt unter dem Link noch ein Beitrag zum vermutlich kommenden El Nino.

Link: https://electroverse.info/cool-italy-south-americas-extreme-temperature-drop-el-nino-exaggerations/

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Meldungen vom 15. Juni 2023:

Kältester Mai jemals nördlich von 80°N“

Laut dem professionellen Meteorologen und Wettervorhersager Joe Bastardi erlebte die Arktis (80N) gerade den kältesten Mai in den Aufzeichnungen des Dänischen Meteorologischen Instituts (DMI) (die 65 Jahre zurückreichen, bis 1958).

Bastardi schreibt via Twitter: „Nur ein, vielleicht zwei Tage waren durchschnittlich…“.

Dies wird in der unten eingebetteten, vergrößerten DMI-Grafik veranschaulicht, die den Mittelwert von 1958 bis 2023 (blaue Linie) und die tägliche Durchschnittstemperatur für 2023 (orange Linie) zeigt:

Es folgt eine detaillierte Beschreibung, wie die NOAA einen falschen Eindruck zu erwecken versucht. Das wird separat übersetzt.

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Historischer Zuwachs von Schnee und Eis in Grönland

Auf dem grönländischen Eisschild akkumulieren sich Mitte Juni gewaltige Schneemengen – rekordverdächtig.
Gestern, am 14. Juni, verzeichnete der Gletscher einen erstaunlichen Zuwachs von 5 Gigatonnen – und das zu einer Jahreszeit, in der er normalerweise an Masse verliert:

Auch das ist keine Anomalie.

Im fünften der letzten sieben Jahre lag die Eiszunahme an der Oberfläche Grönlands über dem Mittelwert von 1981-2010.

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Es folgt unter dem Link noch ein Video mit Prof. Dr. Valentina Zharkova.

Link: https://electroverse.info/coldest-may-80n-greenland-gains-warmer-in-the-past-zharkova-interview/

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Meldungen vom 19. Juni 2023:

Weltweit wartet man immer noch auf den ersten Wert von 50°C – schon jetzt der späteste Zeitpunkt seit Jahrzehnten

Trotz der unablässigen Propaganda und trotz der Klimamodelle, die zuversichtlich das Gegenteil behaupten, hat die Welt im Jahr 2023 immer noch nicht die 50°C-Marke erreicht – die längste Zeitspanne seit mehreren Jahrzehnten.

Auch in Europa wurden in diesem Jahr noch keine 40 °C erreicht.

Es folgen noch weitere Ausführungen bzgl. Propaganda. Interessant zu lesen, aber nicht Teil des Kältereports.

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Kalifornien: Wo sind die dreistelligen Temperaturen?*

[*Damit ist die Marke von 100°F gemeint ≅ 37,8°C]

Ein Beispiel dafür ist Kalifornien.

In dieser Woche beginnt der Sommer, aber in weiten Teilen des Golden State fühlt es sich immer noch wie Frühling an.

Sacramento zum Beispiel hat im Jahr 2023 noch keinen Tag mit über 40 Grad erlebt und wird es wahrscheinlich auch im Juli nicht – zum ersten Mal seit 1998.

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Rekord-kaltes Australien

Australiens jüngste Vorstöße aus der Antarktis haben die Temperaturen im ganzen Land, insbesondere in den südlichen Regionen, auf Rekordwerte sinken lassen, und der Frost wird sich in absehbarer Zeit noch verstärken.

Die sinkenden Temperaturen am Wochenende brachten den ersten Schnee der Saison in die alpinen Gebiete und brachen auch die Tiefsttemperaturrekorde für den Monat Juni in Westaustralien, Queensland, NSW und sogar im sonst so warmen Northern Territory.

„Dies ist auf die Kaltfront im Südosten zurückzuführen“, sagte die Meteorologin Bradlyn Oakes von Sky News Australia, „es wird erwartet, dass sich die Kälte im Laufe der Woche wiederholen und verstärken wird“, fügte sie hinzu.

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Kurzmeldungen: Der Mai in der Türkei und in Taiwan

Nur kurz: Die Temperaturdaten für Mai 2023 liegen für die Türkei und auch für Taiwan vor.

Die Türkei beendete den Monat mit einer Durchschnittstemperatur von 16,4°C, was 0,7°C unter der multidekadischen Norm liegt.

In Taiwan lag der Mai mit 23,6°C um 0,08C unter dem Durchschnitt.

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Historische Tiefstwerte und seltener Schnee in Südamerika

Nachdem die Luftmassen antarktischen Ursprungs in Südamerika bereits Argentinien und Chile erfasst haben, breiten sie sich nun ungewöhnlich weit nach Norden aus.

Die Kälte ist bis in den Amazonas vorgedrungen und hat sogar die südkolumbianische Stadt Leticia (4°S) an der Grenze zu Peru und Brasilien erreicht, wo vor kurzem eine Tageshöchsttemperatur von nur 18,7 °C gemessen wurde – ein neuer Rekord für einen Tiefstwert im Juni.

Die Kälte hat auch Bolivien erfasst – von Norden bis Süden, von Osten bis Westen. Die größte landwirtschaftliche Region des Landes, Santa Cruz, leidet unter einer „überraschenden Welle von Schnee und Eis, die bleibende Schäden an den Ernten verursacht und in anderen Teilen des Landes das Vieh getötet hat“, berichtet reuters.com. „Weite Teile der Region, die unter anderem für den Anbau von Sorghum, Sojabohnen und Weizen bekannt ist, sind von einer Schneedecke überzogen.“

In den nördlichen Teilen Boliviens hat der große Frost mit Tiefstwerten von -9°C historische Maßstäbe gesprengt.

Es folgt noch ein Video zu diesem Vorgang.

Link: https://electroverse.info/no-50c-122f-california-where-are-the-100s-record-cold-australia-rare-snows-s-america/

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Meldungen vom 20. Juni 2023:

Skandinavische Skigebiete speichern Rekord-Schneemengen

Skigebiete in ganz Skandinavien geben an, dass sie im Hinblick auf den Sommer 2023 mehr Schnee als je zuvor gehortet haben.

Der auch als „Snowfarming“ bezeichnete Prozess ermöglicht es den Skigebieten, sich einen Vorsprung für die nächste Saison zu verschaffen, indem sie den Schnee im Frühherbst wieder ausbreiten, um eine Basis zu schaffen.

Ein Teil des Schnees wird durch die sommerliche Schmelze verloren gehen, erklärt snow-forecast.com, aber dank Abdeckungen und Isolierung – wie z. B. Rinde – überlebt der größte Teil der Packung.

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Australiens Kaltluftzustrom verstärkt sich und bringt 30 cm Schnee

Die Realität widersetzt sich weiterhin den offiziellen Vorhersagen des Bureau of Meteorology, sinken doch die Temperaturen in ganz Australien weiterhin weit unter den Durchschnitt, während der zweite Vorstoß aus der Antarktis stammender Luftmassen innerhalb weniger Tage die südlichen und östlichen Bundesstaaten des Landes einhüllt.

Die Temperaturen sanken am Dienstagmorgen in weiten Teilen von Victoria, Tasmanien, den ACT und New South Wales unter den Gefrierpunkt, wobei in der Nacht in alpinen Gebieten wie Oberon, westlich der Blue Mountains, Schneefälle bis zu 30 cm beobachtet wurden.

Es folgen einige Werte anderer Orte.

Außerdem sank die Temperatur in Sydney am Montag auf nur 1,8 °C, was den kältesten Juni-Morgen seit Beginn der Aufzeichnungen in der Metropole bedeutete (wohlgemerkt wurde diese Messstelle erst vor 12 Jahren eingerichtet).

Der Schnee war ebenso beeindruckend. Laut der leitenden BoM-Meteorologin Miriam Bradbury wurden im gesamten australischen Alpengebiet mehr als 30 cm gemeldet, und sie rechnet damit, dass noch viel mehr kommen wird. „Man kann mit Fug und Recht behaupten, dass der Winter in vollem Gange ist“, kommentierte sie.

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Seltene Juni-Schneeflocken am Stevens Pass, rekordverdächtig kalter Yakima

Laut snow-forecast.com fielen am Stevens Pass [1280 m ü. NN im US-Bundestaat Washington State] über das Wochenende acht Zentimeter Schnee, und auch in der Region um Mount Rainier gab es für die Jahreszeit ungewöhnlich viel Schnee.

Der Schnee wurde durch ein Tiefdruckgebiet erzeugt, das den Bundesstaat Washington überquert, erklärt der Nationale Wetterdienst. Es lässt die Tageshöchsttemperaturen auf Werte zwischen 10°C und 15°C sinken. Die Meteorologen des NWS bezeichnen den Schnee Mitte Juni als „selten“.

Die Kälte in Washington hat sich als rekordverdächtig erwiesen. Am frühen Montagmorgen wurde am Yakima Air Terminal ein Tiefstwert von 1,66 Grad Celsius gemessen, ein Wert, der die bisher niedrigste Temperatur für dieses Datum am 19. Juni 1996 (Sonnenminimum des 22. Zyklus) übertraf und etwa 7 Grad unter dem Durchschnitt lag.

„Es ist sehr ungewöhnlich, diese Temperaturen so spät im Juni zu sehen“, sagte Colby Goatley, ein Meteorologe im NWS-Büro Pendleton. „Unsere Station südlich von uns (in Medford, Oregon.) musste für heute Morgen eine Frostwarnung herausgeben. Die Höchsttemperatur am Montag lag bei nur 19,4°C, verglichen mit der durchschnittlichen Höchsttemperatur von 27,2°C.

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Es folgt ein Beitrag zu einer Tirade der Grünen in Irland gegen Redefreiheit. Auch das wird separat übersetzt.

Link: https://electroverse.info/scandinavian-record-snow-australias-cold-front-june-flakes-stevens-pass-record-cold-yakima-irish-green-party-censorship/

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Meldungen vom 21. Juni 2023:

Außerordentliche Kälte in British Columbia, Kanada

Gestern, am 20. Juni, herrschten in Britisch-Kolumbien ungewöhnlich niedrige Temperaturen – Rekordwerte für diese Jahreszeit.

Im Folgenden sind einige der gefällten Rekordwerte aufgeführt:

Es wird eine Reihe von Werten gelistet.

Auch südlich der Grenze erweist sich die Juni-Kälte zum Teil als historisch.

Es ist zwar der erste Tag des Sommers, aber die Temperatur im kalifornischen Sacramento Valley beispielsweise fühlt sich alles andere als sommerlich an. Mit Höchstwerten wenig über 20°C ist es dort weiterhin etwa 7 Grad kühler als im Durchschnitt.

Am Lake Tahoe wurde diese Woche ein 30 Jahre alter Tiefsttemperaturrekord gebrochen. Laut NWS-Daten lag der Höchstwert von 12,2°C am Lake Tahoe Airport am Montag ganze 10°C unter der jahreszeitlichen Norm und brach den Rekord von 1995 für die niedrigste Höchsttemperatur. Und am Dienstag wurde ein weiterer Rekord gebrochen, wiederum ein Rekord aus dem Jahr 1995 (1995: Sonnenminimum des Zyklus 22).

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Starker Sommerschneefall in Kanada und den USA

Heftiger, rekordverdächtiger Sommerschnee begleitet weiterhin Nordamerikas außergewöhnliche Kälte – ein überraschender Ausbruch winterlichen Wetters, der die „Feuer-und-Brand“– anfeuernden Klimaalarmisten zum Schweigen gebracht hat.

Es ist schon der 21. Juni, aber viele Skigebiete im Westen Kanadas haben bereits mehrere Zentimeter Schnee erhalten.

In den höchsten Lagen von British Columbia und Alberta wurden Schneemengen bis 60 cm gemeldet.

Marmot Basin zum Beispiel – ein wenig beachtetes Skigebiet in Alberta – hat mindestens 20 cm Neuschnee erhalten.

In ganz Alberta hat sich in den höheren Lagen seit Tagen schwerer Nassschnee angesammelt, und es wird noch mehr kommen. In einigen Gebieten wie Jasper sind bereits 61 cm gefallen – ein für den Sommer unglaublich seltenes Ereignis.

„Willkommen im Januar“, twitterte der offizielle Blog des Jasper-Nationalparks, während sich der Schnee auftürmte.

Und wie die Kälte ist auch der Schnee nicht auf den Norden beschränkt. Im Tamarack Resort in Idaho sind mehr als 15 cm Schnee gefallen, und auch im Beaver Creek Resort in Colorado wurde ein leichter Schneefall gemeldet. Mt. Bachelor in Oregon war gezwungen, seinen Sommerbetrieb vorübergehend einzustellen, weil die Pisten in der Nachsaison stark verschneit waren.

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Und noch einmal Australien:

Kalt-Temperaturrekorde in ganz Australien gebrochen

Die australische Ostküste wurde von einer weiteren rekordverdächtigen Kältewelle heimgesucht, so dass die Forderungen des Bureau of Meteorology nach einem „überdurchschnittlich warmen Winter“ nur noch mehr zur Makulatur werden.

Der Tiefstwert von -7,2°C am Mittwoch in Canberra war der tiefste Juniwert seit 1986 (Sonnenminimum des 21. Zyklus).

Auch im Landesinneren von NSW wurden heute Morgen zahlreiche Temperaturrekorde für den Monat Juni gebrochen, unter anderem in Bathurst mit -7,5°C, in Scone mit -5,1°C, in Hillston mit -4°C, in Peak Hill mit -2,8°C und in Paterson mit -0,3°C.

Die -5,1°C in Scone waren die niedrigste Temperatur, die je in einem Monat in der Stadt gemessen wurde, und stellten den Rekord vom August 1991 ein.

Auch in Richmond, nordwestlich von Sydney gelegen, wurde ein neuer Tiefsttemperaturrekord aufgestellt. Die am Mittwochmorgen gemessenen -6,2 °C übertraf den bisherigen Rekord aus dem Juni 2002 um ein ganzes Grad Celsius.

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Es folgt noch ein Abschnitt zu einer sehr starken Eruption auf der Sonne (X-Flare)

Link: https://electroverse.info/exceptional-cold-and-snow-north-america-australia-record-cold-x-flare/

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Meldungen vom 22. Juni 2023:

Es folgt zunächst ein Beitrag, wie das australische Wetteramt BoM einen Kälterekord in ein Warm-Ereignis verwandelt, indem die Temperatur einfach um 1,1°C höher verkauft wurde als gemessen.

Rekord von Lawinen-Abgängen in Utah

Wie praktisch alle westlichen US-Bundesstaaten verzeichnete auch Utah im vergangenen Winter historische Schneemengen.

Ein Ergebnis der beispiellosen Schneedecke waren Lawinenabgänge, die nach Angaben des Leiters des Utah Avalanche Center Chad Brackelsburg insgesamt 1.188 betrugen. Eine „herausragende“ Leistung, so Brackelsburg, die alle vorherigen Jahre übertrifft.

In seinem Anfang dieser Woche veröffentlichten Jahresbericht geht das Utah Avalanche Center auf die 92 Menschen ein, die im Winter und Frühjahr von den Lawinen mitgerissen und verschüttet wurden, von denen drei ums Leben kamen.

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Grönlands Schnee- und Eiszunahme im Sommer verstärkt sich

Dem grönländischen Eisschild geht es seit 2017 außerordentlich gut, und seit seinem Tiefpunkt im Jahr 2012 hat es eine deutliche Trendwende gegeben.

Trotz gegenteiliger Behauptungen des Mainstreams hat sich der Gletscher auch in dieser Saison unglaublich gut gehalten und sich geweigert, zu schmelzen, obwohl der Juli immer näher rückt; stattdessen hat er sogar an Masse zugenommen.

Grönland verzeichnete im Jahr 2022 den stärksten Start in eine Schnee-/Eissaison aller Zeiten, und seine Oberflächenmassenbilanz (SMB) – eine Berechnung, die zur Bestimmung der „Gesundheit“ eines Gletschers verwendet wird – ist seither beim Mittelwert von 1981-2010 verharrt.

Jetzt, Ende Juni, ist die SMB wieder auf dem Vormarsch und übersteigt erneut das multidekadische Mittel.

Gerade gestern, am 21. Juni – dem offiziellen Sommeranfang – hat Grönland monströse 4 Gigatonnen an Masse ZUGELEGT.

Nachstehend ein genauerer Blick auf die historischen Zuwächse vom Mittwoch (die in den Büchern des Dänischen Meteorologischen Instituts seit 1981 als beispiellos gelten):

Man beachte auch die kumulierte Oberflächenmassenbilanz für die Saison 2022-23 (blaue Linie unten).

Man erkennt den rekordverdächtigen Start (Sept.-Dez.), das Halten des Mittelwerts von 1981-2010 (graue Linie) von Januar bis April und nun das endgültige Durchbrechen dieses Mittelwerts im Juni – eine Zeit, in der der Eisschild normalerweise an Masse verlieren würde.

Diese Saison ist keine Anomalie [mehr], denn es ist die fünfte der letzten sieben Jahre, in denen die Eiszunahme über dem Mittelwert lag.

Link: https://electroverse.info/shepparton-all-time-cold-utah-avalanche-record-greenlands-summer-gains/

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wird fortgesetzt … (mit Kältereport Nr. (20 / 2023)

Redaktionsschluss für diesen Report: 22. Juni 2023

Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE