Auswirkungen der Urbanisierung auf die GHCN-Temperaturtrends, Teil III: Verwendung der Bevölkerungsdichte, 1880-2015

Roy W. Spencer, Ph. D., Global Warming Blog

Dies ist der dritte Teil meiner (nicht enden wollenden, wie es scheint) Serie über die Messung der Auswirkungen von städtischen Wärmeinseln (Urban Heat Islands, UHI) auf die Temperaturtrends an der Landoberfläche.

In Teil I [in deutscher Übersetzung hier] und Teil II [in deutscher Übersetzung hier] habe ich den Landsat-basierten „bebauten“ Strukturdatensatz als Stellvertreter für die Verstädterung hervorgehoben. Ich bin sicher, dass wir ihn im Rahmen unseres Zuschusses des Energieministeriums weiter untersuchen werden, um (hauptsächlich) satellitengestützte Methoden und Datensätze zum Testen von Klimamodellen und deren Vorhersagen der globalen Erwärmung zu untersuchen.

Ein Großteil der ursprünglichen Forschung zum UHI-Effekt (z. B. T.R. Oke, 1973 und später) bezog sich auf die Erwärmung im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung von Städten. Da die Bevölkerungsdatensätze viel weiter zurückreichen als der Satellitenzeitraum, können sie Informationen über den UHI-Effekt liefern, die bis weit vor 1900 zurückreichen. In den letzten Wochen habe ich einen Umweg über die Landsat-Diagnose menschlicher Siedlungsstrukturen als Näherungswert für die Urbanisierung und die Bevölkerungsdichte gemacht. Dabei musste ich mich mit Problemen im Zusammenhang mit niedrigen Korrelationen und der linearen Regression (insbesondere der Regressionsverdünnung) auseinandersetzen. Ich habe beschlossen, hier nicht darauf einzugehen, weil es etwas zu technisch ist.

Je tiefer ich in dieses Projekt einsteige, desto mehr lerne ich.

Urbanisierungs-Effekte von 1880 bis 2015

Ich habe viele Ergebnisse, die ich zeigen könnte, aber ich denke, ich werde nur eines davon vorstellen, welches von Interesse sein dürfte. Ich verwende Dutzende (in den ersten Jahren) bis Hunderttausende von 2-Stationen-Paaren von Temperaturdifferenzen und PD-Differenzen* und sortiere diese nach der kleinsten bis zur größten durchschnittlichen PD der 2-Stationen. Dann führe ich Regressionen in separaten PD-Intervallen (12 bis 19) durch, um die Veränderung der Temperatur mit der Bevölkerungsdichte (dT/dPD) zu ermitteln. Diese Koeffizienten sind in der Tat Tangenten an die nichtlineare Funktion, die die PD mit dem UHI-Erwärmungseffekt verbindet. Die unten gezeigten Daten stammen aus dem Monat Juni in 20-Jahres-Intervallen von 1880 bis 2015 im Breitenbereich 20N bis 80N.

[*PD = Population Density = Bevölkerungsdichte]

Durch Aufsummieren dieser Regressionskoeffizienten (Integration, in Worten der Infinitesimalrechnung) von Null PD bis zum maximalen PD-Durchschnittswert von zwei Stationen ermittle ich Kurven von PD und UHI-Effekt. Ich habe mir eine ganze Reihe veröffentlichter UHI-Papiere angesehen und kann keinen ähnlichen Ansatz für das UHI-Problem finden.

Abb. 1. UHI-Erwärmungskurven als Funktion der 10×10 km großen Bevölkerungsdichte an GHCN-Temperaturmessstationen in fünf verschiedenen 20-Jahres-Zeiträumen von 1800 bis 2015. Die Bevölkerungsdichte (PD, Personen pro km²) und die Temperaturdaten stammen alle 10 Jahre aus dem Monat Juni, und alle Stationspaare in einem Umkreis von 150 km und in einem Höhenabstand von 300 m zueinander wurden berücksichtigt. Die PD-Daten stammen aus dem HYDE 3.2-Datensatz, der auf einem ~10×10 km großen globalen Gitter basiert.

Ich muss zugeben, dass die Ergebnisse in Abb. 1 nicht das sind, was ich erwartet habe. Sie zeigen, dass der gesamte UHI-Effekt im späten 19. Jahrhundert stärker war und sich seitdem etwas abgeschwächt hat. (Zur Erinnerung: Da diese Ergebnisse auf Differenzen zwischen zwei Stationen beruhen, handelt es sich um räumliche Beziehungen, d. h. in den Jahren 1880, 1890 und 1900 ist der Temperaturunterschied zwischen ländlichen und dicht besiedelten Gebieten größer als in späteren Jahrzehnten).

Ich habe keine schlüssige Erklärung dafür, und Vorschläge sind willkommen.

Wären die Ergebnisse umgekehrt, würde ich vermuten, dass dies auf größere Fehler bei den frühen Bevölkerungsschätzungen zurückzuführen ist, da Fehler bei der unabhängigen Variable (PD) die Regressionssteigung (dT/dPD) unter die „wahre“ Beziehung senken (Regressionsverdünnung). Aber genau das Gegenteil ist der Fall. Und es kann nicht an der viel geringeren Anzahl von Stationen in den frühen Perioden liegen, denn das führt nur zu Rauschen in den Regressionskoeffizienten, nicht aber zu systematischer Verzerrung.

Einige Gedanken dazu

Nach der Lektüre der Fachliteratur halte ich dies für einen ziemlich neuen Ansatz, der ein häufiges Problem vermeidet: die übliche Einteilung der Stationen in „ländliche“ und „städtische“ Kategorien. Da die Kurven in Abb. 1 nicht linear sind, wird eine fast ländliche Station bei einem gegebenen Bevölkerungszuwachs eine viel stärkere Erwärmung erfahren als ein sehr städtischer Standort. Daher sind frühere Untersuchungen, die nur geringe Unterschiede in den Temperaturtrends zwischen städtischen und ländlichen Standorten festgestellt haben, nicht wirklich aussagekräftig. Meine Methode umgeht dieses Problem, indem ich Kurven konstruiere, die bei einer Bevölkerungsdichte von Null beginnen (wirklich ländliche Bedingungen).

[Hervorhebungen im Original]

Letztendlich wird all dies zu einer Schätzung darüber führen, wie viel der Erwärmung auf dem Land (z. B. seit 1880) auf den Wärmeinseleffekt in Städten zurückzuführen ist. Wie ich bereits erwähnt habe, glaube ich nicht, dass er groß sein wird. Aber es muss dokumentiert werden.

Link: https://wattsupwiththat.com/2023/03/18/urbanization-effects-on-ghcn-temperature-trends-part-iii-using-population-density-1880-2015/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Stadt in Illinois lehnt Solarwüste ab

Bonner Cohen, Ph. D.

In einem beeindruckenden Rückschlag für die Solarenergie hat die Stadt Pontiac, Illinois, Pläne für den Bau eines Solarenergieprojekts zunichte gemacht, das ein leeres Grundstück in der Stadt in eine strahlende Solarwüste verwandeln würde.

In einer emotionalen Anhörung am 13. Februar vor der Planungs- und Baugenehmigungsbehörde der Stadt Pontiac lehnten Beamte der Stadt den Antrag der Bundleflower Solar LLC auf Umwidmung des Grundstücks ab, damit dort bis zu 5.568 Photovoltaik-Solarzellen installiert werden können. Einige Tage später zog Bundleflower Solar seinen Antrag ganz zurück und beendete damit ein Projekt, das bei den Einwohnern der Stadt auf heftigen Widerstand gestoßen war.

Zu allem Überfluss änderte auch noch der Eigentümer des 20 Hektar großen Grundstücks, auf dem Tausende von Solarzellen installiert werden sollten, seine Meinung und sprach sich gegen das Projekt aus.

Die dramatische Kehrtwende zeigt, was passieren kann, wenn die Bürger gut darüber informiert sind, wie schädlich Solar- (und Wind-) Projekte sind, und sich dann mobilisieren, um die mit viel Geld ausgestatteten Entwickler erneuerbarer Energien davon abzuhalten, ihre Gemeinden zu ruinieren.

CFACT informiert die Bürger

CFACT war froh, in dieser David-gegen-Goliath-Konfrontation behilflich zu sein. Zwei Wochen vor der entscheidenden Anhörung veröffentlichten wir einen Artikel über das Projekt, in dem wir aufzeigten, dass die Einwohner Pontiacs in keiner Weise von dem Solarprojekt in ihrer Stadt profitieren würden. Der Artikel erschien auch in der Zeitschrift Real Clear Energy, wodurch er eine größere Verbreitung fand. Besorgte Einwohner schickten den Artikel per E-Mail an ihre Verbündeten und verteilten Ausdrucke an alle. CFACT riet den Gegnern des Projekts auch, die Anhörung zu besuchen, wo sie – gewappnet mit den in dem Artikel enthaltenen Informationen – dem Planfeststellungsausschuss überzeugende Argumente gegen das Projekt vorlegten.

Die Anhörungen des Planfeststellungsausschusses werden in der Regel von denjenigen gewonnen, die erscheinen, und die wenigen lokalen Befürworter des Solarprojekts wurden von den gut informierten Gegnern von Bundleflower Solar regelrecht überrollt.

Auf der Grundlage der von CFACT bereitgestellten Informationen wiesen die Anwohner darauf hin, dass die Solarenergie unstetig ist und nicht rund um die Uhr Strom liefern kann. Sie wussten, dass die Tausenden von Solarmodulen nachts keinen Strom produzieren würden, keinen Strom an bewölkten und regnerischen Tagen und keinen Strom, wenn sie in den langen, kalten Wintern im Norden von Illinois mit Schnee bedeckt sind. Ein Zeichen dafür, wie unseriös das Projekt war, ist die Tatsache, dass der Projektträger nicht einmal vorhatte, Pufferbatterien zu installieren, die bei Abwesenheit der Sonne Strom liefern sollten. Diese Batterien haben natürlich ihre eigenen Umweltprobleme und sind ein weiterer Grund, warum Gemeinden Solar- und Windprojekte, die sie einschließen, vermeiden sollten.

Die Einwohner von Pontiac könnten auch feststellen, dass der Projektentwickler in erster Linie daran interessiert war, großzügige Subventionen des Bundes und des Staates zu kassieren, und dass er ohne diese Subventionen der Steuerzahler niemals in Betracht gezogen hätte, das Projekt in ihrer Stadt durchzuführen.

Pontiac liefert eine Vorlage

Letztendlich ist Pontiac – eine Stadt mit 11.000 Einwohnern, etwa 60 Meilen südwestlich von Chicago gelegen – einer Katastrophe entgangen. Sie wird keinen weißen Elefanten beherbergen, dessen einziger Zweck es ist, engstirnigen Unternehmensinteressen als Teil des sich ständig ausbreitenden Klima-Industriekomplexes zu dienen.

Der Widerstand, den die Einwohner von Pontiac geleistet haben, sollte als Vorbild für andere Gemeinden im ganzen Land dienen und zeigen, wie diese verschwenderischen Projekte gestoppt werden können.

Warum kann man sich an dieser Vorlage nicht auch hierzulande ein Beispiel nehmen?

Autor: Bonner Cohen, Ph. D., is a senior policy analyst with CFACT, where he focuses on natural resources, energy, property rights, and geopolitical developments. Articles by Dr. Cohen have appeared in The Wall Street Journal, Forbes, Investor’s Busines Daily, The New York Post, The Washington Examiner, The Washington Times, The Hill, The Epoch Times, The Philadelphia Inquirer, The Atlanta Journal-Constitution, The Miami Herald, and dozens of other newspapers around the country. He has been interviewed on Fox News, Fox Business Network, CNN, NBC News, NPR, BBC, BBC Worldwide Television, N24 (German-language news network), and scores of radio stations in the U.S. and Canada. He has testified before the U.S. Senate Energy and Natural Resources Committee, the U.S. Senate Environment and Public Works Committee, the U.S. House Judiciary Committee, and the U.S. House Natural Resources Committee. Dr. Cohen has addressed conferences in the United States, United Kingdom, Germany, and Bangladesh. He has a B.A. from the University of Georgia and a Ph. D. – summa cum laude – from the University of Munich.

Link: https://www.cfact.org/2023/03/11/illinois-town-nixes-solar-desert/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Kältereport Nr. 10 /2023

Christian Freuer

Vorbemerkung: Erwartungsgemäß spielen die Vorgänge in den USA auch in diesem Report eine Rolle. Man kann schon sagen, dass es für fast die gesamten USA ein extrem strenger und schneereicher Winter war. Es dürfte nur eine Frage der Zeit sein, wann es in Europa so weit ist.

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Meldungen vom 10. März 2023:

Steigende Zahl von Todesopfern in San Bernardino: Menschen wurden erfroren in ihren Wohnungen gefunden

Der Strom ist ausgefallen, die Thermometer zeigen Minusgrade an, und der Schnee steht bis zu den Dachsparren – und niemanden scheint es zu kümmern.

Es folgt eine längere Beschreibung der Auswirkungen von extremer Kälte und Schnee in der San Bernardino County, Kalifornien – einschließlich mehrerer Todesopfer, die in ihren Häusern vom Schnee eingeschlossen waren. Das Gebiet ist von Natur aus Wüste. Die lokalen Medien strotzten jahrelang nur von Warm-Propaganda, und man war schlicht und ergreifend in keiner Weise vorbereitet auf Schnee und Kälte – auch die Behörden nicht.

Da es in diesen Reports aber hauptsächlich um die Wetter-Fakten geht, wird darauf nicht näher eingegangen.

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Leiden in UK

Eine ähnliche Misere herrscht auch in UK.

Hier machen steigende Energiepreise, sinkender Lebensstandard und ungewöhnliche Kälte im März das Leben besonders schwer.

Auch hier eine Beschreibung der Auswirkungen. Dann aber folgt ein Twitter-Video über einen „Schnee-Tornado“ in Schottland:

https://twitter.com/i/status/1633845848605085700

Es folgt ein Kommentar einer Bewohnerin in Schottland, die sich bitter beklagt über Kälte und die ihre Not schildert. Sie erhebt schwere Anklagen gegen die Regierung Sunak. Auch dieser Brief geht an der Thematik dieser Kältereports vorbei, aber es wird dringend empfohlen, ihn uner dem u. g. Link mal zu lesen!

Link: https://electroverse.info/death-toll-rises-in-san-bernardino-people-found-frozen-in-their-homes-uk-hardships-swings/

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Meldungen vom 11. März 2023:

Seltene Schnee-Walzen in Nordirland

Seltene Schneewalzen wurden auf Feldern in der nordirischen Grafschaft Down gesichtet.

Diese natürlich vorkommenden „Walzen“ bilden sich, wenn starke Winde über ein flaches, schneebedecktes Feld oder einen Berghang wehen. Nach Angaben der Royal Meteorological Society (RMETS) müssen drei Bedingungen erfüllt sein: Der Boden muss vereist oder mit einer Schneekruste bedeckt sein, der Wind muss stark und böig sein, und der Schneefall muss nass und mindestens ein paar Zentimeter tief sein.

Das folgende Foto wurde letzte Woche in Annahilt aufgenommen, nachdem es in UK heftig geschneit hatte:

Bild: Schneewalzen sehen normalerweise aus wie Heuballen, Krapfen oder eine Schweizer Rolle [Adam Mantell].

Der schwere, anomale Schnee verursachte überall in UK, sogar in den südlichen Teilen, erhebliche Störungen – viele Schulen und Unternehmen blieben geschlossen, und in Zehntausenden von Haushalten fiel der Strom aus.

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Kalter Februar in fast ganz Westeuropa

Trotz der Beteuerungen des Mainstreams, dass Europa einen „katastrophal warmen Winter“ erlebt hat, sagen die Daten etwas anderes – vor allem, was West- (und auch Ost-) Europa betrifft.

Der Februar 2023 hatte in Portugal eine Durchschnittstemperatur von 9,94 °C, was 0,4 °C unter der älteren Norm von 1971 bis 2000 liegt, die dort verwendet wird. Es war auch ein extrem trockener Monat, fielen doch nur 11 % des üblichen Niederschlags.

Der Februar in Spanien war ähnlich kühl und lag mit einer Durchschnittstemperatur von 6,7°C um 0,4°C unter der Norm für den Zeitraum 1991-2020:

Bild: Kühles Spanien im Februar 2023 [AEMET].

Im östlichen Mittelmeerraum lag die Temperatur in Zypern im vergangenen Monat um -0,5 °C unter der multidekadischen Norm. Das Land stellte am 8. des Monats einen neuen Kälterekord auf, als auf dem Trodos-Gebirge -12,8°C gemessen wurden.

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Kühle Karibik

In den letzten Wochen und Monaten herrschte auf den karibischen Inseln außergewöhnliche (relative) Kälte.

Zuletzt gab es am 10. März eine sehr kühle Nacht auf der Insel Martinique. Mit einem Tiefstwert von 12,2°C in La Morne Rouge wurde auf Martinique die niedrigste Märztemperatur seit Beginn der Aufzeichnungen gemessen. Es war auch die zweitniedrigste Temperatur, die jemals auf der Insel gemessen wurde, nur übertroffen (um 0,1°C) von dem Tiefstwert im Dezember 2022.

Die Daten für Februar 2023 liegen ebenfalls vor: Martinique erlebte einen überdurchschnittlich kühlen Monat.

Es folgen weitere Angaben zu Kalt-Extremwerten auf anderen Inseln der Karibik.

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Kalifornien: Von extreme Dürre zu keiner Dürre mehr innerhalb von nur vier Monaten – dank historischem Schnee

Die „schlimmste Dürre seit 1.200 Jahren“ in Kalifornien ist dank historischer Schneefälle vorbei. Doch die Alarmisten beklagen jetzt die nächste „Klimakatastrophe“: Überschwemmungen.

„Einmalige Schneestürme“ ließen Dr. Tony Phillips in den Bergen der östlichen Sierra stranden. Als Inhaber der stets ausgezeichneten Website spaceweather.com hat Dr. Phillips derzeit „nur 10 Schlittenhunde und eine Satellitenschüssel, um die Website zu aktualisieren“.

!Alles ist in Ordnung“, schreibt er, und die Arbeit an der Website geht „größtenteils wie gewohnt voran, wenn auch etwas langsamer“.

Dank einer rekordverdächtigen Schneedecke hat sich die mehrjährige „Megadürre“ in Kalifornien deutlich abgeschwächt. Große Teile des Staates, vor allem die zentralen Regionen, haben sich innerhalb von nur vier Monaten von einer „extremen Dürre“ in eine „keine Dürre“ verwandelt.

Anderswo:

Auch anderswo auf der nördlichen Hemisphäre gibt es in dieser Saison enorme Schneefälle – nicht nur in Kalifornien.

Die folgende Grafik wurde von Environment Canada zur Verfügung gestellt. Sie zeigt die aktuelle Wassermenge, die in der saisonalen Schneedecke (in Kubikkilometern) in den Landgebieten der nördlichen Hemisphäre (ohne Grönland) gespeichert ist, im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 1998-2011. Die Schneehöhe aus der CMC-Analyse wird in ein Schneewasser-Äquivalent umgerechnet, wobei eine Dichteklimatologie verwendet wird, die aus Schneemessdaten gewonnen wird.

Die Grafik spricht für sich selbst:

Viele Bergbewohner sind nach wie vor im Schnee gefangen, andere können angesichts der nicht geräumten Straßen noch nicht einmal ihre Häuser erreichen:

Dieses Foto von Getty Images kann hier wg. Copyright nicht gezeigt werden. Es sieht sehr eindrucksvoll aus.

Dieser scheinbar „endlose Winter“ beschränkt sich nicht nur auf Kalifornien, die Kälte und der Schnee ziehen sich über weite Teile Nordamerikas hin. In Missoula, Montana, zum Beispiel bricht die Anzahl der aufeinanderfolgenden Tage mit einer Schneehöhe von 2 cm oder mehr auf dem Boden Rekorde.

„Wir hatten 111 Tage, an denen wir eine Schneehöhe von 2 cm oder mehr verzeichnet haben“, so Bob Nester, leitender Meteorologe beim NWS Missoula Forecast Office. „Das ist der drittlängste Zeitraum seit 1893.“

Die offizielle Messung wird vom NWS-Büro am Missoula International Airport vorgenommen, aber Nester merkte an, dass in anderen Gebieten von Missoula – zum Beispiel in den South Hills – mehr Schnee und eine andauernde Schneedecke zu verzeichnen sind.

Der Allzeitrekord für aufeinanderfolgende Tage mit 2 cm oder mehr Schnee im NWS-Büro in Missoula liegt bei 122 Tagen, aufgestellt im Winter 1996-97 (Sonnenminimum des Zyklus 22). Die zweitlängste aufgezeichnete Zeitspanne betrug 115 Tage in den Jahren 1978-79 (Sonnenminimum des Zyklus 20).

Link: https://electroverse.info/rare-snow-rollers-ni-cold-february-europe-cool-caribbean-california-historic-snow/

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Meldungen vom 14. März 2023:

Es folgt zunächst eine Meldung über eine außerordentliche Sonnen-Eruption. Näheres dazu unter spaceweather.com vom 13. März 2023.

Historisch kalter Winter in Sibirien

Der Winter 2022-23 war in Mittel- und Ostrussland historisch kalt.

In Jakutien und im Fernen Osten zum Beispiel lagen die saisonalen Anomalien um 4 K unter dem Durchschnitt.

In den meisten Teilen Sibiriens herrschte seit November letzten Jahres rekordverdächtiger Frost. Und selbst ein milderer westlicher Teil des Landes (d. h. das europäische Russland) konnte nicht verhindern, dass das riesige 17,1 Mio. km² große Land eine Gesamtanomalie von -0,5 °C unter der multidekadischen Norm aufwies.

Und trotz aller alarmistischen Schlagzeilen der Medien über den milden Winter in Europa, 1) war es in Westeuropa in dieser Saison relativ kühl (ich habe es erlebt), und 2) wurden nur in Mitteleuropa und einem Teil des Ostens anomal hohe Temperaturen registriert – und das auf einer Fläche von etwas mehr als 1 Million km². Ich rechne mal nach: Russland ist 17x größer und hatte eine Winteranomalie von -0,5°C = Abkühlung.

Anderswo

Auch im Süden Russlands, in Ländern wie der Mongolei und Kasachstan, herrschte ein eisiger Winter, und auch in Westasien mussten Länder wie Iran, Irak, Afghanistan und Pakistan eine schlimme, tödliche und energieraubende Kälteperiode überstehen.

Und erst kürzlich hat die Türkei, ein Stückchen weiter westlich gelegen, einen sehr kalten Februar hinter sich. Der letzte Monat endete mit einer Durchschnittstemperatur von 3,35 °C, das sind 0,74 K unter dem Durchschnitt.

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Jüngste Stürme lassen die Schneedecke in den USA auf ein Allzeithoch steigen

Die Schneedecke im Westen der USA hat dank der jüngsten Schneefälle einen historischen Stand erreicht.

Beginnend in den Bergen der Sierra Nevada übertraf die Schneehöhe diese Woche alle bisherigen Rekorde.

Nach Angaben des CDWR ist die Schneedecke in der südlichen Sierra – von den Landkreisen San Joaquin und Mono bis zum Kreis Kern – um 257 % höher als der Durchschnitt für diese Jahreszeit und um 247 % höher als der Durchschnitt für das Maximum der Schneehöhe am 1. April.

Auch in der Central Sierra und der Northern Sierra ist die Schneedecke mit 218 % bzw. 168 % des Durchschnitts enorm erhöht.

„Seit diesem Wochenende scheint die südliche Sierra die höchste Schneedecke in der aufgezeichneten Geschichte zu haben. Nicht nur für das Kalenderdatum, sondern für *jedes* Datum“, twitterte Daniel Swain, Klimawissenschaftler an der UCLA und der Nature Conservancy.

Aus den Karten des CDWR geht hervor, dass dieses Jahr die Saison 1982-1983 – den bisherigen Rekordhalter – übertroffen hat.

Bild: Wassergehalt des Schnees in Prozent vom Mittel des 1. April ind Nord-, Mittel- und Südkalifornien. Graphik aus diesem Tweet.

Noch eine Impression aus diesem Tweet:

Auch Mammoth wurde von einer scheinbar nicht enden wollenden Serie von Monsterstürmen heimgesucht.

Infolgedessen haben die saisonalen Gesamtwerte in der Main Lodge die Marke von 15 m erreicht, und weitere Niederschläge sind absehbar.

Der Allzeit-Rekord der Main Lodge liegt bei 17 m, und es ist wahrscheinlich, diesen Wert zu brechen, vielleicht sogar bis Ende März: OpenSnow meldet allein für die nächsten 10 Tage mehrere Stürme, die mehr als 120 cm bringen könnten.

Natürlich beschränken sich die beispiellosen Schneemengen dieser Saison nicht nur auf Kalifornien.

Am 13. März waren rekordverdächtige 42,4 % der Fläche der USA mit Schnee bedeckt.

Die landesweite Schneedecke in den Bergen Utahs zum Beispiel betrug am Montag 58 cm, wie aus den Daten des Federal Natural Resources Conservation Service hervorgeht. Diese Zahl liegt nur geringfügig unter dem Allzeitrekord für Mitte März, der 1997 aufgestellt wurde (Sonnenminimum oder Zyklus 22):

Grafik: Schneedecke in den Bergen am Montag Nachmittag (in schwarz) im Vergleich zu den Durchschnittswerten seit 1980. Der Stand von 58 cm liegt 0,5 cm unter dem Allzeitrekord vom 13. März 1997. (Photo: Natural Resources Conservation Service)

Link: https://electroverse.info/extremely-rare-farside-cme-historically-cold-winter-for-siberia-u-s-all-time-snow/

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Vom 15. März datiert eine Meldung bei wetteronline über Hitze in Argentinien – der Vollständigkeit halber wird hier der Link genannt:

https://www.wetteronline.de/wetterticker/grosse-hitze-in-argentinien-zehntausende-menschen-von-stromausfaellen-betroffen–6509157b-f520-47d7-bbb9-b52bc3b13570

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Meldungen vom 16. März 2023:

Schneestürme an beiden Küsten der USA

Mehr als eine halbe Million Amerikaner waren am Mittwoch zeitweise ohne Strom, nachdem Schneestürme an beiden Küsten den Winter 2022-23 verlängerten.

In Kalifornien wurde in 40 der 58 Landkreise des Bundesstaates der Notstand ausgerufen. An der anderen Küste fiel in Teilen von New York, New Hampshire und Massachusetts mehr als ein Meter Schnee von Mitte März.

Der Nordostwind sorgte für Schneemassen, geknickte Stromleitungen und umgestürzte Bäume. Hunderte von Schulen und Unternehmen wurden geschlossen und der Staat New York sowie mehrere Landkreise in New Jersey in den Ausnahmezustand versetzt.

Es geht noch längere Zeit so weiter, mit Meldungen aus allen Teilen der USA. Blogger Cap Allon streut dabei immer wieder ein, wie es für die MSM immer schwieriger wird, den strengen Winter in den gesamten USA der „globalen Erwärmung“ in die Schuhe zu schieben.

Aber immerhin, es gibt auch wieder zwei Meldungen auf dem Alarmisten-Blog wetteronline dazu:

https://www.wetteronline.de/wetterticker/sessellift-fast-begraben-schneerekorde-in-kalifornien–2963ce91-4227-4b25-9fe0-a2b6c6dba546 und

https://www.wetteronline.de/wetterticker/schnee-in-kalifornien-rekorde-in-den-bergen-sessellifte-fast-begraben–2963ce91-4227-4b25-9fe0-a2b6c6dba546

Weiter geht es mit Meldungen aus Europa:

Meterweise Neuschnee in den Alpen

Es schneit wieder in den Alpen. Die jüngsten Schneefälle folgen auf die gewaltigen Schneefälle in Frankreich und in den Skigebieten in Österreich, Italien und der Schweiz am vergangenen Wochenende.

Die Schneefälle dieser Woche erweisen sich als weitreichender als die vom Wochenende, berichtet inthesnow.com, mit Gebieten weiter östlich, die beträchtliche Anhäufungen sogar bis hinunter in die Täler verzeichnen.

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Moskauer Schneewehen

„Je näher der Sommer kommt, desto höher werden die Schneeverwehungen“, berichtet die russische Wetter-Website hmn.ru.

Die Wärme hat es nicht eilig, sich in der Hauptstadtregion niederzulassen, so die Website weiter, während dicke Wolken weiterhin Schnee auf Moskaus Straßen bringen.

In dieser Woche ist die Schneedecke in der Stadt wieder gewachsen, so dass der Schnee jetzt höher liegt als für diese Jahreszeit üblich. Im letzten Jahr betrug die Schneehöhe am 14. März 16 cm, in diesem Jahr lag sie am 14. März bei 40 cm.

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Es folgt erneut ein längerer Beitrag zu Vorgängen auf der Sonne.

Link: https://electroverse.info/bicoastal-snowstorms-pummel-u-s-snow-pounds-alps-moscow-drifts-polar-radio-blackout/

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Meldungen vom 17. März 2023:

Die erste Meldung befasst sich mit Lawinenabgängen in den Alpen nach den erwähnten Schneefällen. Aber dann geht es weiter:

Kalter Februar in Dominica und auf Barbados

In der Karibik ist es schon seit Monaten ungewöhnlich kühl, und auch im Februar war es nicht anders.

Letzten Monat schloss Dominica, ein gebirgiger karibischer Inselstaat mit natürlichen heißen Quellen und tropischen Regenwäldern, mit einer Durchschnittstemperatur von 25,15°C, was 0,35 K unter der multidekadischen Norm liegt.

Auch auf Barbados lag die Durchschnittstemperatur im Februar 2023 bei 25,8 °C und damit 0,3 K unter der Norm.

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Hier folgt noch ein längerer Beitrag in mehreren Abschnitten zur massiven und selbst verschuldeten Energiekrise in UK.

Link: https://electroverse.info/deadly-avalanches-in-europe-cold-febs-for-dominica-and-barbados-brits-soaring-energy-prices/

wird fortgesetzt … (mit Kältereport Nr. (11 / 2023)

Redaktionsschluss für diesen Report: 17. März 2023

Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE




Der neue Haushalt Großbritanniens ist der Anfang vom Ende für Net Zero via „erneuerbarer“ Energie

Presseerklärung des GWPF

London, 16. März – Net Zero Watch begrüßte heute vorsichtig den Frühjahrshaushalt des [UK-]Kanzlers, der neben der Ausweitung der Zuschüsse zu den Energierechnungen für Haushalte auch mehrere wichtige Ankündigungen zur Energieversorgung enthält:

1. 20 Milliarden Pfund werden für die Kohlenstoffabscheidung, -nutzung und -speicherung (Carbon Capture Utilisation and Storage – CCUS) zur Verfügung gestellt, was die weitere Nutzung kostengünstiger und hochproduktiver fossiler Brennstoffe ermöglicht. (Absatz 4.100)

2. Bestätigung der bereits angekündigten Einrichtung Great British Nuclear (GBN) zur Förderung der Entwicklung von kleinen modularen Reaktoren (SMR) (Ziffer 4.101).

3. Ankündigung von Plänen für einen neuen Rahmen für Control for Low Carbon Levies (CLCL), der seit 2017 nicht mehr aktualisiert wurde. (Ziff. 4.102)

Die für die Kohlenstoffabscheidung vorgesehene Summe ist beträchtlich, und Industrieunternehmen wie das Kraftwerk Drax setzen sich bereits dafür ein, einen Teil dieser Unterstützung zu erhalten, um einen Vorschlag zur Abscheidung von Emissionen zu entwickeln, die bei der Verbrennung von (meist amerikanischen) Bäumen in ihrem Kraftwerk in Yorkshire entstehen. Allerdings wird damit auch der Weg für den Bau neuer Kohlekraftwerke und vielleicht hochentwickelter Gaskraftwerke geebnet, ohne die langfristigen Netto-Null-Ziele zu verletzen.

Diese Brennstoffe sind von überlegener physikalischer (thermodynamischer) Qualität und hochproduktiv, was bedeutet, dass die zusätzlichen Kosten ein angemessener Preis für kontrollierbare Generatoren sein könnten, die die Versorgungssicherheit von UK stärken, die in den letzten Jahrzehnten durch die unzuverlässige Wind- und Solarstromerzeugung so stark untergraben wurde.

Besorgniserregend ist jedoch, dass nicht klar ist, wie diese hohe Subvention aufgebracht werden soll, und es ist zu hoffen, dass sie nicht regressiv auf die Rechnungen der Verbraucher aufgeschlagen wird, wie es derzeit bei den Subventionen für erneuerbare Energien der Fall ist.

Die Bestätigung der Unterstützung für die neue Einrichtung Great British Nuclear sollte ebenfalls mit Vorsicht begrüßt werden. Die Kernenergie, sowohl für die Strom- als auch für die industrielle Wärmeerzeugung, ist für das Vereinigte Königreich im Prinzip allein aus wirtschaftlichen Gründen eine sehr interessante Option, wobei ihr emissionsarmes Profil ein wünschenswerter Bonus ist. Im Haushaltstext wird betont, dass die Aufgabe des GBN darin besteht, kleinere Projekte zu unterstützen, nicht aber Großprojekte wie Sizewell C. Ob dies auch die von Rolls Royce vorgeschlagenen mittelgroßen Reaktoren einschließt, ist unklar.

Ein neuer Rahmen zur Kontrolle der Auswirkungen kohlenstoffarmer Abgaben auf die Verbraucherkosten ist dringend erforderlich. Die Renewables Obligation (RO) kostet die Verbraucher derzeit 7 Milliarden Pfund pro Jahr und wird nach den heute veröffentlichten Schätzungen des OBR bis 2027 voraussichtlich auf über 8 Milliarden Pfund steigen.

Der Haushalt enthält zwar keine Einzelheiten über das neue Abgabenkontrollsystem, aber der Text enthält die interessante Feststellung, dass der neue Rahmen „unsere Prioritäten im Bereich der Energiesicherheit widerspiegeln wird“ (Ziffer 4.102). Was dies in der Praxis bedeutet, bleibt abzuwarten, aber wetterabhängige Stromerzeuger wie Wind- und Solaranlagen, die wenig oder gar nicht zur Energiesicherheit beitragen, haben viel zu befürchten.

Dr. John Constable, der Energiedirektor von Net Zero Watch, sagt dazu:

„Was nicht weitergehen kann, muss irgendwann aufhören. Der heutige Haushalt ist ein sehr kleiner, aber bedeutender Schritt in der allmählichen Rückabwicklung der verfehlten Agenda für erneuerbare Energien der letzten zwanzig Jahre. Dies ist kein aufregender Haushalt, aber wahrscheinlich ein Meilenstein.“

Dr. Benny Peiser, der Direktor von Net Zero Watch, sagte:

„Mit dem Vorstoß Chinas in den Nahen Osten, der Genehmigung massiver Ölbohrungen durch Präsident Biden und der Ablehnung des von der EU geplanten ICE-Fahrverbots durch Deutschland ist es ganz offensichtlich, dass wir Zeugen einer Veränderung des politischen Klimas werden. Für die westlichen Staats- und Regierungschefs bietet sich nun die Gelegenheit, eine allmähliche Rückkehr zu politischem und energiepolitischem Realismus einzuleiten.“

Link: https://www.netzerowatch.com/uks-new-budget-is-the-beginning-of-the-end-for-renewables-based-net-zero/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Behauptung: Eine Mehrheit der Wähler glaubt, Klimawandel sei eine falsche Religion

Eric Worrall

„…die Klimareligion hat eigentlich nichts mit dem Klima zu tun. Es geht um Macht, Kontrolle, Herrschaft und die Rechtfertigung für den eigenen Erfolg. …“

Ist der Klimawandel eine falsche Religion?

Eine Mehrheit der Wähler stimmt der Kritik eines republikanischen Präsidentschaftskandidaten zu, der den Klimawandel als „Religion“ bezeichnet, bei der es in Wirklichkeit gar nicht um das Klima geht.

Eine neue landesweite Telefon- und Online-Umfrage von Rasmussen Reports zeigt, dass 60 % der voraussichtlichen US-Wähler der jüngsten Aussage von Vivek Ramasamy zustimmen – darunter 47 %, die ihm voll und ganz zustimmen – dass der Klimawandel zu einer Religion geworden ist, die „eigentlich nichts mit dem Klima zu tun hat“ und bei der es nur um Macht und Kontrolle geht. Fünfunddreißig Prozent (35 %) sind mit Ramaswamys Aussage nicht einverstanden, darunter 25 %, die ihr voll und ganz zustimmen. (Um den Wortlaut der Umfrage zu sehen, klicken Sie hier.)

Neunundsiebzig Prozent (79 %) der Republikaner, 45 % der Demokraten und 60 % der Wähler, die keiner der großen Parteien angehören, stimmen Ramaswamys Beschreibung des Klimawandels als Religion zumindest teilweise zu.

Einundzwanzig Prozent (21%) der Wähler glauben, dass sich das Problem des Klimawandels bessert, gegenüber 18% im Mai 2022. LINK ZUM KLIMAWANDEL: Demokraten besorgter als andere Wähler Zweiunddreißig Prozent (32%) sind der Meinung, dass sich der Klimawandel verschlimmert, ein Rückgang gegenüber 38% im Mai letzten Jahres. Zweiundvierzig Prozent (42%) glauben, dass das Problem des Klimawandels in etwa gleich bleibt.

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Das Fox News Interview, das diese Umfrage ausgelöst hat (beachten Sie, dass der Link im obigen Artikel falsch ist):

Vivek Ramaswamy enthüllt das „schmutzige kleine Geheimnis“ der Klimareligion: „Es geht nur um Macht und Kontrolle“.

Die Klimareligion legt die USA in Fesseln, sagt der GOP*-Präsidentschaftskandidat

[*GOP = Grand Old Party = die US-Republikaner. A. d. Übers.]

Von Fox News Mitarbeiter | Fox News

Der Mitbegründer und Vorstandsvorsitzende von Strive Asset Management, Vivek Ramaswamy, der seine Kandidatur als Präsidentschaftskandidat der GOP 2024 angekündigt hat, diskutierte bei „Sunday Morning Futures“ darüber, wie die Klimareligion Amerika fesselt und warum sie aufgegeben werden muss.

Moderatorin MARIA BARTIROMO: … Die Hauptpriorität der Biden-Regierung ist die Klimawandel-Agenda. Das ist ein Ansatz für die gesamte Regierung, und er hat die nationale Sicherheit beeinträchtigt, die darin besteht, unabhängig von Öl und Energie zu sein.

VIVEK RAMASWAMY: … Ich meine, man denke nur daran, dass man der Ukraine mit einer Hand mehr als 40 Milliarden Dollar zukommen lässt, während Biden gleichzeitig Lobbyarbeit betreibt, um die EU von ihrem russischen Ölimportverbot abzuhalten. Der Grund dafür ist, dass wir unserer eigenen Industrie für fossile Brennstoffe in den Fuß geschossen haben, und zwar wegen dieser Klimareligion, aber das schmutzige kleine Geheimnis, das nicht viele Leute wissen ist, dass die Klimareligion eigentlich nichts mit dem Klima zu tun hat. Es geht nur um Macht, Kontrolle, Herrschaft und die Entschuldigung für Amerikas eigenen Erfolg. … Was sie wirklich wollen, ist Amerika zu bestrafen und diese Agenda der globalen Gleichheit zu etablieren, die es auch China erlaubt, uns einzuholen …

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Ein Wort der Warnung. Es handelt sich um einen einzigen Datenpunkt, der offensichtlich deutlich von anderen Umfragen abweicht, die besagen, dass eine Mehrheit über den Klimawandel besorgt ist.

Aber vielleicht wendet sich das Blatt ja gerade.

Für die Wind- und Solarfanatiker ist in letzter Zeit eine Menge schief gelaufen. Biden, der Präsident mit der wohl größten Bilanz bei der Subventionierung unzuverlässiger Wind- und Solarenergie in der Geschichte Amerikas, hatte die Chance, die Energiepreise mit seinen Sonnenkollektoren und Windturbinen zu senken. Stattdessen lieferte er das Spektakel eines US-Außenministers, der zu den Saudis kroch und um Zugang zu ihrem Öl bettelte – Öl, das durch die Keystone-Pipeline und andere Erdölprojekte, die die Biden-Regierung sabotierte, hätte geliefert werden können.

Energiepreise in Großbritannien und Deutschland: Der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz hat auf unglaubliche Weise ein Energiewunder versprochen, aber Großbritannien und Europa haben schon lange auf die versprochene Belohnung für all die Entbehrungen und die Billionen Pfund und Euro gewartet, die sie in den letzten Jahrzehnten ausgegeben haben.

Die von Großbritannien und Deutschland ergriffenen Maßnahmen, um angesichts der Unterbrechung der russischen Gaslieferungen und des völligen Versagens der Energieprogramme der Klimaalarmisten eine Katastrophe abzuwenden, sind mehr als peinlich. Deutschland lässt Dörfer, alte Wälder und sogar einen Windpark abreißen, um Kohle auszugraben. Damit soll eine weitere Deindustrialisierung verhindert werden, welche durch die wahnwitzige Abhängigkeit von Wind- und Sonnenenergie verursacht wird. Großbritannien hat die Stilllegung seiner maroden Kohlekraftwerke aufgeschoben. Gerade noch rechtzeitig, brauchte man doch dort diese Kohlekraftwerke gerade letzte Woche wieder.

In Australien hat Premierminister Albanese mit dem Versprechen einer deutlichen Senkung der Energiepreise gewonnen, und dieses Versprechen steht nun auf wackligen Beinen. Die Energiepreise für Privathaushalte werden im nächsten Jahr um 20 oder 30 % steigen – wer weiß. Was wir wissen, ist, dass es eine Menge sein wird – und die spottbillige Kohlekraft, die die Preise senkt, soll abgeschaltet werden.

Da sich die Versprechen der Klimareligion abnutzen und die Sorge um das Klima angesichts des Hypothekenstresses und der steigenden Energierechnungen ins Wanken gerät, ist diese Rasmussen-Umfrage vielleicht das, was sie zu sein scheint – ein frühes Anzeichen für eine Veränderung der öffentlichen Meinung zum Klimawandel und zu Klimaschutzmaßnahmen.

Link: https://wattsupwiththat.com/2023/03/15/claim-a-majority-of-voters-believe-climate-change-is-a-false-religion/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE