Januar und Februar verhalten sich vollkommen unterschiedlich. Nicht nur in Deutschland, Teil 2

Teil 2: der CO₂-Treibhauseffekt hat keine erkennbare Wirkung

Von Matthias Baritz, Josef Kowatsch

  1. Die beiden Wintermonate Januar und Februar entwickeln sich seit 1987/88 vollkommen unterschiedlich im Verlauf, deutschland- und auch europaweit.
  2. Damit ist die Erwärmung durch CO₂ als Haupttemperaturtreiber widerlegt.

Das ist der derzeitige ideologische Glaube der Treibhauskirche. Er bestimmt leider immer noch die deutsche Politik.

Abb. 1: Laut dem linksgrünen Geschäftsmodell CO₂-Treibhauserwärmung sollen ausschließlich Treibhausgase, und aus dieser Gruppe hauptsächlich CO₂ für die starke Temperaturzunahme der letzten Jahrzehnte verantwortlich sein. CO₂ sei der Haupttemperaturregler, wird behauptet. Mit Strafsteuern, genannt Klimarettungssteuern verspricht die Politik mitsamt den anderen Klimarettern, die Welt vor dem drohenden Hitzeuntergang, vor der globalen Weltverbrennung zu bewahren.

Diese CO₂-Überhitzungsmärchen sind natürlich ein ausgedachtes Geschäftsmodell. Das haben wir im letzten Artikel anhand des Verlaufs der Temperaturtrendgeraden der beiden Wintermonate Januar und Februar für die verschiedensten DWD Einzelstationen gezeigt. Der Grund dieses Artikels war die Kritik in einem Kommentar zu unserem Artikel, in dem wir den Dezember und Januar verglichen: Zitat: „...Da der Dezember astronomisch fast noch ein Herbstmonat…… Im Januar ist der Winter erst richtig angekommen. Hier ist ein Vergleich mit Februar eher angebracht…“ Zitat Ende.

Teil 1 über Deutschland steht hier.

Wir gehen nun aus Deutschland heraus und zeigen, dass das unterschiedliche Verhalten der Temperaturtrendgeraden nicht nur auf Deutschland beschränkt ist. Beginnen wir ganz im Norden Europas, Skandinavien.

Abb. 2: obere graue Kurve: CO₂-Zunahme, Januar blau, Februar orange. Die Temperaturen im Februar (orange) steigen tendenziell und haben wohl nur eine scheinbare minimale Korrelation mit der CO₂- Keeling Kurve. Die Temperatur-Trendgerade des Januars verhält sich entgegen gesetzt dazu. Der Januar wird kälter. Quelle ECMWF ERA 5

Ergebnis: Der Februar wird seit 1988 unbedeutend wärmer in Skandinavien, während der Januar seit 1988 tendenziell deutlich kälter wird. Anhand dreier Einzelstationen aus den skandinavischen Ländern ist dies noch besser ersichtlich:

Abb. 3a – 3c: Deutlich fallende Temperaturtrendlinie für den Januar (blaue Linie=kälter), die Februartemperaturtrendlinie ist nahezu gleichbleibend seit 1988. Quelle: https://www.ncei.noaa.gov/

Dies sind nur drei Stationen, stellvertretend für viele andere, die wir untersucht haben: Enorme Spreizung der Temperaturtrendgeraden beider Monate seit 1988.

Komisch oder? Hält CO₂ im Januar etwa Winterschlaf und startet dann erst im Februar richtig los, fragen wir mal etwas ironisch?

Gehen wir zu unseren südlichen Nachbarn nach Österreich:

Abb. 4: Auch in Österreich gehen die Temperaturtrendlinien auseinander, obwohl auch dort der Februar unmittelbar auf den 31. Januar folgt

Wir halten fest:

  • Der Januar zeigt in Skandinavien und Österreich (genauso wie in Deutschland) keine Erwärmung!
  • Der Februarerwärmung ist fast überall nachweisbar, im Norden etwas weniger als in Deutschland oder Österreich
  • Die Schere der Temperaturtrendgeraden der beiden Monate geht auseinander

Eine CO bedingte Erwärmung scheidet aufgrund der unterschiedlichen Trendlinien aber aus.

Merke: Kohlendioxid kann nicht für den ganzen Januar aussetzen und dann im Februar stark erwärmend wirken. Solche Gaseigenschaften gibt es auch in Österreich nicht.

Damit steht fest: Der Temperaturverlauf von Januar und dem darauffolgenden Februar kann überhaupt nicht durch eine „Treibhauseigenschaft“ des Kohlendioxids erklärt werden. Es gilt vielmehr: CO ist kein Treibhausgas oder es wirkt allerhöchstens in homöopathischen Dosen.

Betrachten wir nun Datensätze außerhalb des europäischen Festlandes. Hier bietet sich wieder Virginia in den Vereinigten Staaten an.

Abb. 5: Wie in Europa laufen auch hier im US-Bundesstaat Virginia die Temperatur-Trendgeraden auseinander. Januar wird tendenziell kälter, der Februar wärmer. Quelle: NOAA Climate Divisional Database

Es stellt sich wiederum die Frage, was diese Temperaturverläufe mit dem CO zu tun haben sollen, mit der Lüge, wonach CO₂ wäre die alleinige Ursache der Temperaturentwicklung wäre. Antwort: GAR NICHTS! Wie kann das Spurengas CO im Januar kühlend wirken und im Februar wärmend.

Oder doch andersherum???

Abb. 6: Im US-Bundesstaat Montana verlaufen die Temperaturtrendgeraden entgegengesetzt zu denen bisher betrachteten: Der Februar wird tendenziell kälter, der Januar wärmer! Quelle: NOAA Climate Divisional Database

Oder gar nicht? Wie in Grönland:

Abb. 7: In Zentralgrönland gibt es fast 90 Jahre lang keine signifikante Temperaturänderung. Man beachte das Gebiet der Koordinaten. Tendenziell bleiben diese über den gesamten Zeitraum konstant. Es gibt auch keinen Temperatursprung 1987/88. Von einer gefährlichen Klimaerwärmung mit bevorstehender Eisschmelze ist nirgendwo was in Sicht. Nicht nur die Kölner können aufatmen. Ihr Dom wird nicht in Bälde unter Wasser stehen!!! Quelle: ECMWF ERA 5

Nicht nur die Kölner, auch die 60 000 Grönländer selbst wohnen doch direkt am Küstenstreifen ihrer großen Insel. Ihre Ansiedlungen werden nicht vom steigenden Meeresspiegel überschwemmt werden.

Wir sehen somit keinerlei Wirkung von CO₂ als maßgeblicher Temperaturtreiber. Auch die großen Jahresausschläge der Monate nach oben und unten zeigen, dass andere Ursachen die jeweiligen Temperaturen in einem bestimmten Jahr maßgebend bestimmen. Wäre CO₂ der bestimmende Faktor, dann dürfte es von Jahr zu Jahr nicht solch erhebliche Temperaturunterschiede geben.

Unsere Grafiken, insbesondere die letzten drei, zeigen, dass eine stete Erwärmung durch CO ausgeschlossen werden muss. In diesen Beispielen würde das CO eine zeitliche Abhängigkeit (Januar-Februar) und eine vom Ort (Virginia-Montana) abhängige Eigenschaft besitzen.

Ergebnis: CO -Erwärmung kann nicht von Ort und Zeit abhängen und ist somit hier als Ursachenfaktor nicht feststellbar. CO₂ wirkt, falls überhaupt, allerhöchstens in homöopathischen Dosen irgendwo versteckt mit.

Grundforderung von uns Natur- und Umweltschützern:

  1. Die werbemäßig geplante und von der Regierung gewollte CO-Klimahysterie, sowie die Abzocke durch CO₂-Klimasteuern muss auch in Deutschland sofort und endgültig eingestellt werden. Diese Klimaschutzsteuer, die alles nur nicht das Klima schützt, ruiniert unser Land. Das ist übrigens auch der beabsichtige Sinn der ganzen linksgrünen Klima-Hysterie.
  2. Wer sich zur CO₂-Erwärmungsglaubenskirche bekennt, der soll freiwillig seine persönliche CO₂-Steuer bezahlen, um sich von seinem persönlichen mitschuldig geglaubten CO₂-Fußabdruck freizukaufen so wie die törichten Gläubigen des Ablasshandels im Mittelalter. Mit gutem Beispiel uns vorangehen, das ist eben gerade nicht die Sache dieser neuen Ablasskirche.
  3. Wir sind auch gegen teure CO-Reduzierungsmaßnahmen, die dem Klima nichts nützen, sondern der Natur und Umwelt oft zusätzlich schaden. Wir lehnen auch jede Luftbesprühung aus Flugzeugen mit weißen Chemikalien-Staubwolken ab, um die Sonneneinstrahlung zu reflektieren und die Albedo der Erde wieder zu vergrößern.
  4. Hört endlich auf mit der CO₂-Klimalüge und den völlig wertlosen Klimarettungsmaßnahmen.

Wer die Schöpfung schützen will, der muss CO₂ schützen.

Eine positive Eigenschaft hat die CO-Zunahme der Atmosphäre. Das notwendige Wachstums- und Düngemittel aller Pflanzen nimmt zu, mehr CO führt zu einem beschleunigten Ergrünen, steigert die Hektarerträge und bekämpft somit den Hunger in der Welt. Ohne Kohlendioxid wäre die Erde kahl wie der Mond. Das Leben auf der Erde braucht Wasser, Sauerstoff, ausreichend Kohlendioxid und eine angenehm milde Temperatur. Der optimale CO-gehalt der Atmosphäre liegt nicht bei 420 ppm wie derzeit, sondern etwa bei 800 bis 1200ppm, das ist um die 0,1%. Nicht nur für das Pflanzenwachstum, sondern wahrscheinlich für alle Lebewesen, also auch für uns eine Art Wohlfühlfaktor. Von dieser Idealkonzentration sind wir derzeit weit entfernt. Das Leben auf der Erde braucht mehr und nicht weniger CO in der Luft. Untersuchungen der NASA bestätigen dies (auch hier) Und vor allem dieser Versuchsbeweis.

Der optimale Konzentrationsgehalt der Lebensverbindung Kohlendioxid in der Atmosphäre, dem irdischen Schöpfungsgas sollte endlich wissenschaftlich an den Universitäten erforscht werden

Es wird Zeit, dass endlich Natur- und Umweltschutz in den Mittelpunkt des politischen Handelns gerückt werden und nicht das teure Geschäftsmodell Klimaschutz, das keinerlei Klima schützt, sondern über gesteuerte Panik- und Angstmache auf unser Geld zielt. Klimaschutz und Umweltschutz sind Gegensätze und keine Ergänzungen. Klimaschutz zerstört die Ökologie unserer Landschaft, zerstört die Vielfalt der Schöpfung.

Gegen die Terrorgruppe „letzte Generation“ und andere Klima-Chaotenanstifter der angeblichen Klimarettung muss mit allen gesetzlichen Mitteln vorgegangen werden, da die Gruppen keine Natur- und Umweltschützer sind, sondern bezahlte Chaos- und Unruheanstifter. Eine große Gefahr für unsere Demokratie. Abzocke ohne Gegenleistung nennt man das Geschäftsmodell, das ähnlich wie das Sündenablassmodell der Kirche im Mittelalter funktioniert – ausführlich hier von unserer Arbeitsgruppe beschrieben.

Als aktive Natur- und Umweltschützer setzen wir uns für die ökologische Vielfalt unserer Landschaft, für den Erhalt der ökologischen Lebensräume mit ihren natürlichen Biotopen ein.

                                            Nicht so,                                                                                           sondern so

Josef Kowatsch, Naturbeobachter und unabhängiger, weil unbezahlter Klimaforscher

Matthias Baritz, Naturwissenschaftler und Naturschützer

 




Kurzmeldungen aus Klima und Energie – Ausgabe 9 /2026

Meldung vom 8. März 2026:

Meereis um die Antarktis erholt sich auf normale Werte

Das antarktische Meereis hat sich seit den Tiefstständen von 2023 deutlich erholt und liegt nun fast wieder auf dem normalen Niveau.

Die neuesten Daten zeigen, dass die Abweichung der Meereisausdehnung nahe am Referenzwert für den Zeitraum 1991–2020 liegt – der höchste Wert seit 2021. In den letzten drei Jahren hat sich das antarktische Meereis um rund 2,5 Millionen km² ausgedehnt.

Nachdem die Anomalie im Jahr 2023 auf etwa -2,5 Millionen km² gesunken war, stieg sie stetig wieder in Richtung Null, wodurch das antarktische Meereis praktisch wieder auf das für die heutige Zeit typische Niveau zurückkehrte.

Im Gegensatz zur Arktis sind solche Schwankungen im antarktischen System üblich. Das Meereis unterliegt von Jahr zu Jahr starken Schwankungen, da sich Winde, Ozeanzirkulation und atmosphärische Muster rund um den Südlichen Ozean verändern.

Der starke Rückgang in den Jahren 2022–23 ereignete sich während einer Phase ungewöhnlicher atmosphärischer Bedingungen. Der Ausbruch des Hunga Tonga im Januar 2022 schleuderte eine beispiellose Menge Wasserdampf in die Stratosphäre, was vermutlich die Zirkulation in der südlichen Hemisphäre vorübergehend gestört hat.

Unabhängig von den Ursachen zeigen die neuesten Zahlen, dass sich das antarktische Meereis entgegen den gängigen Prognosen schnell erholt:

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Neue Studie: Gegenwärtige Erwärmung ist alles andere als ungewöhnlich

Eine neue Studie, die Daten aus antarktischen Eisbohrkernen analysiert, legt nahe, dass der Anstieg der globalen Temperatur um etwa 1,1 °C im letzten Jahrhundert im Vergleich zur langen Geschichte des natürlichen Klimas nicht ungewöhnlich ist.

Die Studie des emeritierten Professors Les Hatton von der Kingston University untersucht Temperaturveränderungen, die in antarktischen Eiskernen erhalten geblieben sind – eine der aussagekräftigsten Aufzeichnungen, die wir über das Klima der Vergangenheit haben.

Wenn in der Antarktis Schnee fällt, schließt er winzige Luftblasen ein. Im Laufe von Tausenden von Jahren verdichten sich diese Schichten zu Eis und bewahren so einen chemischen Bericht über die Atmosphäre und die Temperatur zum Zeitpunkt des Schneefalls.

Der in der Studie verwendete EPICA–Vostok-Datensatz reicht etwa 800.000 Jahre zurück, wobei Temperaturschätzungen etwa einmal pro Jahrhundert aufgezeichnet wurden.

Hatton untersuchte lediglich die letzten 20.000 Jahre (den Zeitraum seit dem Ende der letzten Eiszeit) und stellte fest, dass es in etwa 16 % aller Jahrhunderte zu einer Erwärmung von mindestens 1,1 °C kam. Etwa jedes sechste Jahrhundert erwärmte sich ebenso stark wie die letzten hundert Jahre. Tatsächlich war es während der vorangegangenen Warmzeit vor etwa 125.000 Jahren um mehrere Grad wärmer als heute.

[Hervorhebungen im Original]

Hatton stellte außerdem fest, dass die Temperaturen während der Zwischeneiszeiten von Jahrhundert zu Jahrhundert recht stark schwanken. Und seit dem Ende der letzten Eiszeit sind die Temperaturen um etwa 12 °C gestiegen, während sich riesige Eisschilde in Nordamerika und Europa zurückzogen.

Ein Anstieg um 1,1 °C über ein Jahrhundert liegt durchaus im Bereich der natürlichen Schwankungen, die im Eis aufgezeichnet worden sind.

Link: https://electroverse.substack.com/p/major-late-season-snowstorms-target?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 10. März 2026:

Deutschland: Kosten des Nuklear-Ausstiegs sind gigantisch

Deutschlands Entscheidung, seine Kernkraftwerke stillzulegen, wirkt sich weiterhin auf das gesamte Energiesystem aus.

Laut JPMorgan hätte Deutschland im Jahr 2024 etwa 50 % weniger fossile Brennstoffe zur Stromerzeugung verbraucht, darunter 84 % weniger Erdgas, wenn es seine Kernkraftwerke weiter betrieben hätte.

Stattdessen hat Berlin zuverlässige Kernkraftkapazitäten stillgelegt und durch ein System ersetzt, das stark auf Kohle, Gas und importierten Strom angewiesen ist, wenn Wind- und Solarenergie ausfallen – was natürlich häufig vorkommt (jede Nacht/an bewölkten Tagen bei Solarenergie).

Die wirtschaftlichen Kosten sind ebenso verheerend.

JPMorgan schätzt, dass die Strompreise in Deutschland heute um etwa 25 % niedriger wären, wenn die Kernenergie weiterhin Teil des Energiemix‘ gewesen wäre. Außerdem hätte das Land nur etwa halb so viel Strom aus den Nachbarländern importieren müssen.

Mit anderen Worten: Deutschland hat eine Flotte emissionsfreier Reaktoren stillgelegt, mehr fossile Brennstoffe verbrannt, die Preise in die Höhe getrieben und ist stärker von ausländischem Strom abhängig geworden – alles im Namen der „Rettung des Planeten“ durch eine „Energiewende“.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Kaum eine politische Entscheidung verdeutlicht die Kluft zwischen Klimarhetorik und physischer Realität so deutlich.

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Der stille Rückzug aus dem Klima-Alarm

In Kanada streicht die Regierung mehr als 800 Stellen bei „Environment and Climate Change Canada“ (ECCC) im Rahmen eines umfassenderen Plans, den öffentlichen Dienst in den nächsten drei Jahren um rund 15 % zu verkleinern.

Wie zu erwarten war, melden sich Wissenschaftler zu Wort. Ein kürzlich in „The Conversation“ erschienener Artikel warnt davor, dass Entlassungen die arktischen Forschungsteams zerschlagen könnten, die sich mit Umweltgiften und langfristigen ökologischen Trends befassen.

Jahrzehntelang haben sich ganze Karrieren und Fachbereiche um das Narrativ einer bevorstehenden Klimakatastrophe herum entwickelt. Diese Strukturen erzeugten einen stetigen Strom alarmierender Berichte, Schlagzeilen und politischer Forderungen.

Nun beginnen Regierungen, die zunehmendem wirtschaftlichem Druck und politischem Widerstand ausgesetzt sind, die riesigen Bürokratien neu zu bewerten, die rund um die Klimapolitik und die Umweltüberwachung aufgebaut worden waren.

Und nun werden die Mittel gekürzt.

Wenn die Budgets schrumpfen, stellen Regierungen kritische Fragen dazu, welche Programme tatsächlich einen Mehrwert bieten. Die ausufernde Klimabürokratie – einst politisch unantastbar – ist plötzlich nicht mehr immun.

Der gleiche Wandel erfasst auch die Medien. Sender, die einst fast täglich Klimabeiträge ausstrahlten, stellen fest, dass das Publikum sich im Allgemeinen nicht mehr für apokalyptische Narrative interessiert.

Laut der Aktivisten-Propaganda-Organisation Media Matters hat CBS News kürzlich seine Berichterstattung zum Klimawandel reduziert – eine Entwicklung, die nach Ansicht der Gruppe einen umfassenderen redaktionellen Wandel innerhalb des Senders widerspiegelt. Media Matters bezeichnete diese Entwicklung als „besorgniserregenden Rückschritt“.

Jahrelang haben die großen Sender die Medienlandschaft mit Unsinn über die Klimakrise überschwemmt, während sie Unsicherheiten, abweichende Forschungsergebnisse oder unbequeme Daten ausgeblendet haben. Die Berichterstattung glich eher Aktivismus als Journalismus. Nun schraubt sogar der Mainstream seine Berichterstattung zurück.

Link: https://electroverse.substack.com/p/antarctica-below-60c-as-sea-ice-stabilizes?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldung vom 11. März 2026:

Neue Studie stellt einen zentralen Eckpunkt des IPCC in Frage

Eine neue Studie unter der Leitung von Jonathan Cohler kommt zu dem Schluss, dass eine der wichtigsten Kennzahlen des IPCC – das sogenannte Energieungleichgewicht der Erde – auf Sand gebaut ist.

Der sechste Sachstandsbericht des IPCC (AR6) schätzt das Energieungleichgewicht der Erde auf etwa 0,7 W/m² – das bedeutet, dass der Planet pro Quadratmeter vermutlich um diesen Betrag an Energie zunimmt (was größtenteils auf menschliche Emissionen zurückgeführt wird). Da Satelliten dieses Ungleichgewicht allein nicht präzise messen können, werden ihre Strahlungsmessungen angepasst, um sie mit den Schätzungen der Wärmeaufnahme durch den Ozean in Einklang zu bringen, die hauptsächlich aus Argo-Bojen abgeleitet werden.

Argo ist ein bedeutendes Beobachtungssystem, doch seine Standard-Bojen erfassen in der Regel nur die oberen 2000 m in einem 10-Tage-Zyklus, sodass ein Großteil des Ozeans ungemessen bleibt. Die Strahlungsmessungen der Satelliten werden dann angepasst, um sie mit diesen Schätzungen der Wärmeaufnahme des Ozeans in Einklang zu bringen.

Und nach Cohler et al. fangen genau hier die Probleme an.

In ihrer Arbeit argumentieren sie, dass die Messungen im Ozean zu spärlich sind und große Lücken durch statistische Interpolation gefüllt werden. Das Verfahren ist anfällig für übersehene Wirbel, Strömungen, Lücken in der Tiefsee und in den Polargebieten, die Drift von Messbojen sowie für Entscheidungen bei der Datenverarbeitung, wie etwa die Auswahl der Referenzlinie. Berücksichtigt man diese strukturellen Unsicherheiten, schätzen die Autoren die tatsächliche Unsicherheit auf mindestens ± 1 W/m² bei einem Konfidenzniveau von 95 % – weit größer als die in den großen Bewertungen angegebenen Unsicherheitsbereiche und sogar größer als das behauptete Ungleichgewicht von 0,7 W/m² selbst.

Die Schlagzeilenzahl des IPCC ist laut dieser neuen Studie keineswegs eine harte Messung, sondern vielmehr ein modellabhängiges Konstrukt, das auf spärlichen Daten und Annahmen auf Annahmen aufbaut.

All dies beweist nun nicht, dass die Ozeane keine Wärme aufnehmen. Es bedeutet jedoch, dass das Vertrauen in die Genauigkeit der Schätzungen stark überbewertet wurde. Selbst in den gängigen Bewertungen wird eingeräumt, dass das Energieungleichgewicht der Erde schwer zu überwachen ist, da es im Vergleich zu den weitaus größeren Energieflüssen, die in den Planeten ein- und aus ihm austreten, verschwindend gering ist; Cohler et al. gehen noch einen Schritt weiter und argumentieren, dass die Unsicherheit so groß ist, dass die zentrale Zahl des IPCC nicht als feststehende Beobachtungs Tatsache behandelt werden kann.

Ein großer Teil der modernen Klimakommunikation stützt sich auf die Behauptung, dass die überschüssige Wärme des Planeten präzise gemessen, quantifiziert und erfasst wird. Diese zentrale Messgröße beruht jedoch auf spärlichen Probenahmen in der oberen Meeresoberfläche, statistischen Interpolationen und zirkulären Kalibrierungen.

Link: https://electroverse.substack.com/p/blizzards-batter-central-asia-europes?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE




Beispiel einer Wärmeinsel-Verzerrung an einer offiziellen Klima-Station

Neue Temperaturstudie in Reno stellt starke städtische Wärmeinseleffekte an offizieller Klimastation fest

Anthony Watts

Unabhängiges Referenzsystem zeigt, dass die Flughafenstation Temperaturen meldet, die bis zu 1,5°C höher sind als die einer nahe gelegenen, ordnungsgemäß platzierten Station. Die offiziellen Temperaturmessungen am Reno-Tahoe International Airport sind aufgrund des städtischen Wärmeinseleffekts ungenau zu hoch.

SCHAUMBURG, ILLINOIS (10. März 2026) – Eine neue Analyse des Heartland Institute hat ergeben, dass die offizielle Temperaturmessstation am Reno-Tahoe International Airport durchweg höhere Temperaturen misst als eine nahegelegene, ordnungsgemäß platzierte Referenzstation. Dies zeigt, wie die Platzierung der Station und die örtlichen Gegebenheiten zu messbaren Verzerrungen der Temperaturmessungen führen können.

Dies ist besonders wichtig, da Reno oft als „die Stadt mit der schnellsten Erwärmung in den Vereinigten Staaten“ bezeichnet wird, wobei die Ursache dafür eindeutig im Klimawandel gesehen wird. Die offizielle Klimabeobachtungsstation der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) in Reno wird als Automated Surface Observing System (ASOS)-Station bezeichnet und befindet sich zwischen den Rollbahnen des Flughafens.

Der Bericht „Global Open Atmospheric Temperature System (GOATS): What Was Accomplished in Reno“ präsentiert die Ergebnisse eines zweijährigen Vergleichs zwischen der ASOS-Station des Flughafens und einer unabhängig betriebenen, hochmodernen Referenzstation, die strengen Standortstandards entspricht.

Der Vergleich zeigt, dass die ASOS-Station des Flughafens – umgeben von Asphalt, Start- und Landebahnen und Infrastruktur – deutlich höhere Temperaturen gemessen hat als die GOATS-Station, die nur knapp 2 km entfernt auf einer geeigneten Grasfläche ohne wärmespeichernde Oberflächen in der Nähe steht.

„Diese Messungen zeigen, dass allein die Platzierung der Station zu einer erheblichen Verzerrung der gemeldeten Temperaturdaten nach oben führen kann“, sagte Anthony Watts, Senior Fellow für Umwelt und Klima am Heartland Institute und Entwickler des Global Open Atmospheric Temperature System (GOATS). „Wenn Thermometer in der Nähe von wärmespeichernden Oberflächen wie Asphalt und Gebäuden aufgestellt werden, messen sie die Temperatur dieser Umgebung – nicht unbedingt die der allgemeinen Atmosphäre.“

Zwei Jahre parallele Messungen

Die GOATS-Referenzstation wurde im Dezember 2023 mit Genehmigung der Flughafenbehörde in der Nähe des internationalen Flughafens Reno-Tahoe installiert und sammelte fast zwei Jahre lang parallel zur offiziellen Flughafenstation Messdaten.

Die Forscher verglichen die täglichen Höchsttemperaturen (Tmax), die täglichen Tiefsttemperaturen (Tmin) und die täglichen Durchschnittstemperaturen (Tavg) der Jahre 2024 und 2025. Die Ergebnisse zeigten ein einheitliches Muster: Die offizielle Flughafenstation meldete an den meisten Tagen höhere Temperaturen.

Die durchschnittlichen Temperaturunterschiede zwischen der offiziellen ASOS-Station und der GOATS-Station waren wie folgt:

[Die folgenden Temperaturdaten sind wie in den USA üblich in Grad Fahrenheit angegeben und wurden hier gleich in Grad Celsius umgerechnet. A. d. Übers.]

2024

  • Höchstwerte: +0,75°C
  • Tiefstwerte: +1,62°C
  • Tagesmittel: +1,18°C

2025

  • Höchstwerte +0,36°C
  • Tiefstwerte: +1.20°C
  • Tagesmittel: +0,79°C

Die Flughafenstation meldete in beiden Messjahren in mehr als 90 Prozent der Nächte höhere Nachttemperaturen.

[Hervorhebung im Original]

Nächtliche Tiefstwerte zeigen die größte Differenz

Die Forscher stellten den größten Unterschied zwischen den Stationen bei den nächtlichen Tiefsttemperaturen fest. Dieses Phänomen ist ein klassischer Indikator für den städtischen Wärmeinseleffekt (Urban Heat Island, UHI), bei dem die tagsüber von Straßenbelägen, Beton und nahegelegenen Infrastrukturen absorbierte Wärme nachts langsam wieder abgegeben wird.

Weil Klimadaten häufig auf täglichen Durchschnittstemperaturen basieren, berechnet anhand der Tageshöchst- und -tiefsttemperaturen, können erhöhte Nachttemperaturen die langfristigen klimatischen Temperaturaufzeichnungen erheblich beeinflussen.

„Der städtische Wärmeinseleffekt ist gut dokumentiert“, so Watts. „Das Experiment in Reno zeigt, wie stark diese Effekte die Messungen beeinflussen können, wenn die Messgeräte in der Nähe künstlicher Wärmequellen aufgestellt werden.“

Konfirmation früherer nationaler Ergebnisse

Das Reno-Experiment baut auf den Ergebnissen des Berichts „Corrupted Climate Stations: The Official U.S. Surface Temperature Record Remains Fatally Flawed” (Korrupte Klimastationen: Die offiziellen Temperaturdaten der USA sind nach wie vor fatal fehlerhaft) des Heartland Institute aus dem Jahr 2022 auf, in dem weit verbreitete Probleme bei der Standortwahl offizieller Wetterstationen in den USA dokumentiert worden sind.

Im Gegensatz zu früheren Untersuchungen, die sich mit der Standortwahl der Stationen befassten, liefert das Reno-Experiment direkte Vergleichsmessungen, die unter identischen Wetterbedingungen durchgeführt wurden.

[Hervorhebung im Original]

„Dieses Projekt zeigt in der Praxis, wie sich die Lage eines Mikrostandorts auf die gemeldeten Temperaturen auswirkt”, sagte Watts. „Es zeigt, dass die Integrität der Messungen überprüft werden muss, bevor Schlussfolgerungen über langfristige Klimatrends gezogen werden können.”

Implikationen bzgl. Klimadaten und die Politik

Temperaturmessungen spielen eine wichtige Rolle bei der Gestaltung öffentlicher Diskussionen über Klimatrends und der Gestaltung von Energie-, Umwelt- und Infrastrukturpolitik.

Der Bericht kommt zu dem Schluss, dass die Platzierung von Messstationen und die Exposition von Mikrolagen bei Klimadatenprüfungen und politischen Bewertungen ausdrücklich bewertet werden sollten.

„Wenn Temperaturmessstationen durch nahegelegene Wärmequellen beeinflusst werden, müssen diese Auswirkungen verstanden und berücksichtigt werden“, sagte Watts. „Andernfalls laufen politische Entscheidungsträger Gefahr, Entscheidungen auf der Grundlage von Messungen zu treffen, die lokale Wärme-Beeinflussungen enthalten.“

Über GOATS

Das Global Open Atmospheric Temperature System (GOATS) ist ein unabhängiges Netzwerk zur Messung der Temperatur, das sich am United States Climate Reference Network (USCRN) der National Oceanic and Atmospheric Administration orientiert, dem höchsten Standard der US-Bundesregierung für verzerrungsarme Temperaturmessungen.

GOATS-Stationen verwenden dreifach redundante Sensoren, geeignete Sonnenschutzvorrichtungen und strenge Standortstandards, um den Einfluss künstlicher Wärmequellen in der Nähe zu minimieren. Sie zeichnen die Temperatur minütlich auf und veröffentlichen die Daten offen und ohne Anpassungen.

Die GOATS-Station am Flughafen Reno-Tahoe, aufgestellt von Anthony Watts

Mike Alger, ein Veteran des lokalen Fernsehens in Reno (Nevada) war maßgeblich daran beteiligt, die Genehmigung für die Aufstellung der GOATS-Station auf dem Flughafengelände neben dem Flughafen zu erhalten, um die Nähe zu gewährleisten. Nach Auswertung der Ergebnisse äußerte er sich wie folgt:

„Seit Jahrzehnten habe ich vermutet, dass die Temperaturen am Flughafen Reno aufgrund des städtischen Wärmeinseleffekts deutlich zu hoch sind. Diese Studie zeigt sehr deutlich, dass der Wärmeinseleffekt nicht nur vorhanden, sondern sogar dramatisch ausgeprägt ist. Die Verwendung von Temperaturaufzeichnungen dieser Station und vieler anderer ähnlicher Stationen muss bei der Bewertung der Klima-Temperaturentwicklung überprüft werden.“

Der vollständige Report „Global Open Atmospheric Temperature System (GOATS): What Was Accomplished in Reno,” ist hier verfügbar. Die vollständigen Daten sind hier einzusehen. Ein technisches Whitepaper zum GOATS-Projekt steht hier.

The Heartland Institute is a national free market think tank founded in 1984 that The Economist magazine called “the world’s most prominent think-tank promoting skepticism about man-made climate change.”

Der UHI ist real, zumindest in Reno:

Temperatur-Querschnitt am 28. Oktober 2008 um 23.15 Uhr Ortszeit in Reno. Temperaturbereich 45°F ~ 7,2°C; 57°F ~ 13,9°C. Wie üblich ist die Differenz zwischen Innenstadtlagen und Randgebieten abends am größten.

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/03/10/new-temperature-study-in-reno-finds-strong-urban-heat-island-bias-at-official-climate-station/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Klimawandel — Wo die Experten sich selbst zum Narren machen

Francis Menton, THE MANHATTAN CONTRARIAN

In letzter Zeit wurde viel über den Niedergang der Fachkompetenz in Amerika geschrieben. Bei einem Thema nach dem anderen haben sich diejenigen, die sich als Experten ausgaben, als völlig falsch liegend erwiesen. COVID lieferte zahlreiche Beispiele: von den Ursprüngen (stammte es aus einem Laborunfall?) über die Wirksamkeit von Impfstoffen bis hin zur Notwendigkeit von Lockdowns und „Social Distancing“. Ein weiteres berühmtes Beispiel war der Laptop von Hunter Biden, von dem über 50 „Experten“ aus den Geheimdiensten behaupteten, er weise „die klassischen Merkmale“ „russischer Desinformation“ auf.

Aber gibt es einen Bereich, in dem sich selbst ernannte Experten noch lächerlicher gemacht haben als beim Thema „Klimawandel“?

Auf der Grundlage von Modellen und Zusicherungen von „Experten“, wonach es eine „Klimakrise“ gebe, die nur durch den Übergang zu einer neuen Energiezukunft mit Windrädern und Solarzellen gelöst werden könne, ist eine mehrere Billionen Dollar schwere Industrie entstanden. Die Regierung würde dies einfach anordnen! Präsident Joe Biden und seine Regierung haben sich diese Darstellung voll und ganz zu eigen gemacht. Eine der ersten Durchführungsverordnungen Bidens (Nr. 14008, 20. Januar 2021) verkündete die „Klimakrise“, deren Lösung in einer „regierungsweiten“ Agenda zur Umgestaltung des Energiesystems zu finden sei. Auszug:

Die Vereinigten Staaten und die Welt stehen vor einer tiefgreifenden Klimakrise. Wir haben nur wenig Zeit, um im In- und Ausland Maßnahmen zu ergreifen, um die katastrophalsten Auswirkungen dieser Krise zu vermeiden und die Chancen zu nutzen, die der Kampf gegen den Klimawandel bietet. . . . Wir müssen auf die Wissenschaft hören – und handeln. . . . Es ist die Politik meiner Regierung, die gesamten Kapazitäten ihrer Behörden zu bündeln und einzusetzen, um die Klimakrise zu bekämpfen und einen regierungsweiten Ansatz umzusetzen, der die Klimabelastung in allen Wirtschaftsbereichen verringert. . . .

Im Anschluss an diese Durchführungsverordnung erließen die EPA, das Energieministerium, das Innenministerium, die SEC und viele weitere Behörden Vorschriften, um fossile Brennstoffe einzuschränken und einen mythischen Übergang zu erneuerbaren Energien voranzutreiben. Mit fossilen Brennstoffen betriebene Kraftwerke sollten per Verordnung verboten werden. Gleiches galt für Fahrzeuge ohne Elektroantrieb. Der (falsch benannte) „Inflation Reduction Act“ von 2022 warf zusätzlich Hunderte von Milliarden Dollar ohne Obergrenze für „grüne Energie“ in den Mix. Der Privatsektor folgte mit fast einhelligen Bekenntnissen zur Agenda. Vor weniger als vier Jahren befanden wir uns genau an diesem Punkt.

Heute, in der realen Welt, glaubt das niemand mehr. Und mit „realer Welt“ meine ich den privaten Sektor. Ford, GM und Stellantis/Chrysler haben ihre Investitionen in Elektrofahrzeuge massiv abgeschrieben. Die „Net Zero Banking Alliance“ – ein Kartell, dem im Wesentlichen alle großen Banken angehörten und das versprochen hatte, Investitionen in die Infrastruktur für fossile Brennstoffe zu unterbinden – löste sich im Oktober 2025 auf.

Und noch mehr: Vor ein paar Wochen berichtete Latitude Media, dass der von Bill Gates unterstützte riesige Fonds für grüne Energie namens Breakthrough Energy seine Tochtergesellschaft Catalyst schloss. Das ist die Einrichtung, die Finanzmittel für die vermeintlich neuen Technologien bereitstellte, die nötig waren, um die Energiewende zu ermöglichen. Auszug:

Breakthrough Energy hat beschlossen, keine neuen Investitionen mehr über Catalyst zu tätigen, seinem einzigartigen Projektfinanzierungszweig. Dies ist der jüngste Rückschlag für Klimatechnik-Start-ups, die versuchen, in einem ohnehin schon schwierigen Markt zu wachsen. . . . Catalyst hatte sich zum Ziel gesetzt, insgesamt 15 Milliarden US-Dollar an Projektfinanzierungen für Technologien wie grünen Wasserstoff, nachhaltigen Flugkraftstoff, Direktluftabscheidung, Langzeit-Energiespeicherung sowie kohlenstoffarmen Zement und Stahl zu mobilisieren.

Es sieht so aus, als würde „philanthropisches Kapital“ nicht die Lösung für grüne Energie sein. Kein privates Kapital mehr für „grünen Wasserstoff“ und „Kohlenstoffabscheidung“ – zwei Technologien, die der „Manhattan Contrarian“ als hoffnungslos unwirtschaftlich verspottet hat. Lara Pierpoint von der Prime Coalition äußerte sich dazu wie folgt:

„Die Tatsache, dass Catalyst verschwindet, ist ein schwerer Schlag“, sagte Lara Pierpoint, Geschäftsführerin von Trellis Climate bei der Prime Coalition, die philanthropisches Kapital in Klimatechnologie-Start-ups investiert, in einem Interview mit Latitude Media. „Es gibt keinen Ersatz für das, was Catalyst geleistet hat.“

Und natürlich verschwindet unter Präsident Trump auch der massive Geldsegen der US-Bundesregierung für grüne Energie rapide.

Aber keine Sorge – die „Experten“ sind immer noch da draußen und machen sich lächerlich, als wäre nichts passiert. Ich spreche insbesondere von Leuten in gemeinnützigen Organisationen und an Universitäten, die ihre Existenz nicht durch Gewinne oder Erfolge rechtfertigen müssen. Ich könnte aus Hunderten von Beispielen wählen, aber für den heutigen „Klimawandel-Experten-Trottel des Tages“ möchte ich meine eigene Alma Mater, die Yale University, herausgreifen.

Besuchen Sie die Website von Yale – oder vielleicht sollte man besser sagen: die Websites – und Sie werden Hunderte von Seiten über die verschiedenen Klimainitiativen, Programme und Mitteilungen der Universität finden. All diese scheinen unverändert weiterzulaufen, als hätte sich nichts geändert. Schauen Sie sich zum Beispiel den „Yale Sustainability Plan 2025“ an, ein Dokument von über 50 Seiten. Es gibt zwar kein Veröffentlichungsdatum, aber dieses Dokument wurde eindeutig verfasst, nachdem Donald Trump zum zweiten Mal Präsident geworden war. Ich zitiere einige ausgewählte Auszüge:

Ambitionen, Ziele und Vorgaben

Yales Nachhaltigkeitsverpflichtungen für 2025 sind in neun Ambitionen gegliedert. Diese werden durch 20 Ziele und 38 Vorgaben konkretisiert. Jedes Ziel wird durch zahlreiche Strategien untermauert; wichtige taktische Meilensteine sind in den Tabellen „Schritte“ und „Ziele“ aufgeführt.

Jegliche Ähnlichkeit mit einem sowjetischen Fünfjahresplan ist rein zufällig. Aus dem gleichen Nachhaltigkeitsplan stammt hier ein Beispiel für akademisches Schreiben, nach dem auch Sie streben können, wenn Sie nur einen schicken Ivy-League-Abschluss erwerben können:

Dieser Plan schafft die Voraussetzungen für eine Wissenschaft, die gängige Annahmen hinterfragt und dazu beiträgt, Wege in eine nachhaltigere Zukunft zu ebnen. Er wurde konzipiert, um den Austausch und die Zusammenarbeit zwischen den akademischen Disziplinen sowie zwischen den wissenschaftlichen und operativen Bereichen der Universität zu fördern. Dieser Plan bietet eine dynamische und verbindende Plattform für die Beteiligung aller Mitglieder der Yale-Gemeinschaft, einschließlich Studierender, Alumni, Lehrkräfte, Mitarbeiter und Führungskräfte. Er wird zudem auf einer Vielzahl von Partnerschaften mit führenden Institutionen und Netzwerken in allen Teilen der Welt und in allen Bereichen aufbauen und diese bereichern.

Puh! Hat ihnen schon jemand gesagt, dass die CO₂-Emissionen in der realen Welt Jahr für Jahr kontinuierlich steigen und die Emissionen von Yale so gering sind, dass man es gar nicht bemerken würde, wenn man sie auf null reduzieren würde? Anscheinend nicht, denn der Nachhaltigkeitsplan enthält separate Teilpläne für Einrichtungen wie die Bibliothek, die Theologische Fakultät und das Sportprogramm.

Und dann gibt es noch das Yale Climate Communications Program, dessen Zweck offenbar darin besteht, der Bevölkerung Angst einzujagen, um den Geldhahn weiter offen zu halten. Ihr Argument:

Die globale Erwärmung ist eine der größten Bedrohungen – und Chancen – des 21. Jahrhunderts. Unser gemeinsames Schicksal wird von den Entscheidungen von 8 Milliarden Menschen bestimmt, Tendenz steigend. Wir sind Wissenschaftler, welche die Ursachen und Folgen der öffentlichen Meinung und des Verhaltens untersuchen.

Yales Klima-„Experten“ werden durch ein Stiftungsvermögen von 44 Milliarden Dollar unterstützt, dazu kommen regelmäßige Zuschüsse von linken Stiftungen, deren Gesamtvermögen ein Vielfaches davon beträgt. Sie werden so schnell nicht verschwinden. Wir können uns also auf absehbare Zeit darauf freuen, von ihrer Torheit unterhalten zu werden.

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/03/12/climate-change-where-the-experts-make-fools-of-themselves/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Anmerkung des Übersetzers: Den Optimismus bzgl. eines Zusammenbruchs des Klimawahns und vor allem die Wahrnehmung desselben in der Öffentlichkeit hierzulande kann ich nicht teilen. Dafür sind wir Deutsche zu Medien-hörig, und solange diese auf der Wahnwelle weiter schwimmen, habe ich wenig Hoffnung. Nur zu gerne würde ich mich aber eines Besseren belehren lassen.

 




Kältereport Nr. 11 / 2026

Vorbemerkung: Dieser Kältereport ist kürzer als sonst. Cap Allon bringt meist nur ein oder zwei aktuelle Meldungen, dafür jedoch eine ganze Reihe von Nachrichten, die Eingang in die nächste Ausgabe der „Kurzmeldungen“ finden werden. Den Anfang der nächsten Woche deutet sich in den USA eine Mega-Entwicklung an, die hier aber als Vorausschau nur kurz Eingang findet.

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Einer Meldung vom 10. Februar 2026:

Antarktis: unter –60°C – Meereis stabilisiert sich

Die eisige Kälte der Antarktis ist früh zurückgekehrt.

Am 8. März sanken die Temperaturen an der Concordia-Station auf -60,3 °C und markierten damit den ersten Wert unter -60 °C in dieser Saison.

Solche Extremwerte sind für das Hochplateau der Ostantarktis nicht ungewöhnlich, wo klarer Himmel, trockene Luft und lange Polarnächte dafür sorgen, dass Wärme rasch ins All abstrahlt. Wenn das Sonnenlicht im Winter nachlässt, sinken die Temperaturen regelmäßig stark ab. Dennoch wird die Schwelle von -60 °C normalerweise erst später im Herbst unterschritten, nicht bereits Anfang März.

Dieser Messwert wurde verzeichnet, während sich das antarktische Meereis nach der sommerlichen Schmelzperiode stabilisiert.

Nach Angaben des NSIDC erreichte das Meereis des Kontinents am 26. Februar mit 2,58 Millionen km² sein jährliches Minimum. Diese vorläufige Zahl stellt eine deutliche Erholung gegenüber dem 2023 beobachteten Tiefstand dar und liegt nahe am Durchschnitt der Jahre 1981–2010.

„Während des größten Teils des Jahres lag das antarktische Meereis deutlich unter dem Tagesdurchschnitt“, sagte Ted Scambos, leitender Wissenschaftler am CIRES und Mitarbeiter des NSIDC. „Dann drückten im Januar und Februar starke Winde aus dem Süden das Meereis in der Weddellsee nach außen. Dies verlangsamte den allgemeinen Rückgang der Ausdehnung und führte zu einem nahezu durchschnittlichen Minimum.“

Das Gesamtbild bestätigt, was die Daten aus der Antarktis schon seit langem zeigen: enorme Schwankungen von Jahr zu Jahr, die in erster Linie durch Wind- und Ozeanströmungen bedingt sind.

Link: https://electroverse.substack.com/p/antarctica-below-60c-as-sea-ice-stabilizes?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Eine Meldung vom 11. März 2026:

Zentral-Asien: schwere Schneestürme

Ein heftiger Schneesturm in der späten Saison traf Astana in Kasachstan und brachte viel Schnee sowie extreme Kälte über die Hauptstadt und die umliegende Steppe.

Der Flugverkehr wurde beeinträchtigt, und die Straßen wurden schnell unpassierbar; auf der Autobahn zwischen Astana und Karaganda kam es zu einer Massenkarambolage mit sieben Fahrzeugen.

Die Temperaturen sanken rapide, als sich der Sturm verstärkte.

In der Hauptstadt wurden am frühen Mittwoch Tiefstwerte von -27 °C gemessen.

Im gesamten Norden Kasachstans sind die Tiefstwerte weitgehend auf -20 °C gefallen, begleitet von starkem Schneefall und Schneestürmen.

Der Kälteeinbruch ist Teil einer größeren arktischen Kaltluftwelle, die diese Woche über Zentral- und Nordasien hinwegfegt. Winterliche Bedingungen und Schnee haben unter dem Einfluss der gleichen arktischen Luftmasse auch Kirgisistan, Tadschikistan und Westchina erreicht.

Später Schneefall ist in der Steppe zwar üblich, doch die Kombination aus bitterer Kälte, starken Winden und weitreichenden Schneefällen hat zu einem der härtesten Kälteeinbrüche im März der letzten Jahre in Zentralasien geführt.

Link: https://electroverse.substack.com/p/blizzards-batter-central-asia-europes?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 12. März 2026:

Türkei: Rekord-Schneefälle im Osten des Landes

Im Osten der Türkei haben die Schneehöhen in den Bergen der Provinz Van ein außergewöhnliches Ausmaß erreicht.

Am Karabet-Pass entlang der Autobahn Van–Bahçesaray hat die Schneehöhe laut der türkischen Generaldirektion für Meteorologie auf einer Höhe von etwa 3.000 m 3,38 m erreicht.

Diese Schneehöhe zählt zu den extremsten Werten, die jemals im Land gemessen worden sind.

Der Pass ist seit dem 27. Dezember wegen ununterbrochenen Schneefalls und der anhaltenden Lawinengefahr für den Verkehr gesperrt. Da die Hauptstraße verschüttet ist, können die Einwohner von Bahçesaray die Provinzhauptstadt Van nur über einen 250 km langen Umweg erreichen.

In einigen Gebieten in der Nähe von Van hat die Schneehöhe inoffiziellen Angaben zufolge 4 m überschritten, so dass schwere Maschinen Tunnel durch die Schneemassen graben mussten, um die lokalen Straßen befahrbar zu halten.

Dazu gibt es ein YouTube-Video

Auch die Schneefälle in der gesamten Region Ostanatolien haben in letzter Zeit für Aufsehen gesorgt, so dass die Behörden Lawinenwarnungen für die Berggebiete in der Nähe der östlichen Schwarzmeerregion und entlang der türkisch-iranischen Grenze herausgegeben haben.

Die Region Bahçesaray selbst ist vor Ort als „neunter Planet“ bekannt – ein Spitzname, der auf die ungewöhnlich langen Winter und die anhaltende Schneedecke hinweist, die regelmäßig bis weit in den Frühling hinein bestehen bleibt.

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USA: Schwerer Schneesturm droht im Gebiet der Großen Seen

Auf die Vereinigten Staaten zielt ein heftiger arktischer Kälteeinbruch zum Saisonende zu, wobei für Anfang nächster Woche ein schwerer Schneesturm erwartet wird, der die Region der Großen Seen heimsuchen wird.

Ein Ausläufer des Polarwirbels wird sich zwischen Sonntag und Dienstag von der kanadischen Arktis nach Süden ausbreiten und dabei eine Kaltluftmasse von winterlicher Stärke freisetzen, die in den letzten Wochen über Nordkanada gestaut war.

Wenn diese Luftmasse in die kontinentalen Vereinigten Staaten vordringt, wird sie auf ein sich verstärkendes Sturmsystem über dem Mittleren Westen und den Großen Seen treffen.

Das Ergebnis könnte eine heftige „Bombenzyklone“ zum Ende des Winters sein.

Link: https://electroverse.substack.com/p/record-snowfall-buries-eastern-turkey?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 13. März 2026:

China: Schwerer Schnee- und Kälteeinbruch in Xinjiang

Eine massive Kältewelle fegte diese Woche über den Nordwesten Chinas hinweg und bedeckte Teile von Xinjiang unter einer dicken Schneedecke.

In Urumqi führten starke Winde und heftige Schneefälle zu einer raschen Verschlechterung der Sichtverhältnisse, als arktische Luft nach Süden strömte. Die Temperaturen fielen innerhalb weniger Stunden um 20 Grad Celsius.

Der Sturm führte schnell zu Verkehrsbeeinträchtigungen. Abschnitte der Qitai-Schnellstraße wurden durch den Schnee blockiert, wodurch Fahrzeuge festsaßen.

Heftige Schneefälle breiteten sich über den Norden Xinjiangs aus, als die Kaltfront durchzog.

So sieht die Lage in Zentralasien in letzter Zeit aus: Eine wirklich ungewöhnliche Kältewelle erstreckt sich von der arktischen Küste Sibiriens über Kasachstan, Usbekistan, Turkmenistan und Afghanistan bis hinein in den Iran.

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Tasmanien, Australien: Rückkehr des Schnees

Eine ausgeprägte Kaltfront ist über Südaustralien hinweggezogen und hat Tasmanien frühen Schnee beschert.

Das Tiefdruckgebiet zog Anfang der Woche über Victoria und New South Wales hinweg, drückte kältere Luft nach Norden und ließ die Temperaturen in den südlichen Bundesstaaten sinken.

Tasmanien wurde am stärksten davon getroffen.

Am Donnerstag wurden am Mount Williams Schneeschauer gemeldet, und in den höheren Lagen der Insel wird weiterer Schneefall erwartet. Laut Wettervorhersagen wird auch am Mount Wellington mit Neuschnee gerechnet.

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USA: Hitze und Schneesturm gehen in den nördlichen Staaten Hand in Hand

Anfang nächster Woche wird sich über Nordamerika im 500hPa-Niveau ein starker Hochkeil bilden. Er erzeugt zunächst einen „Hitzedom“ zu Beginn der Saison. Während sich dieser Hochdruckkeil verstärkt, wird der Jetstream stark nach Norden in Richtung Kanada abgelenkt, bevor er über die östliche Hälfte des Kontinents nach Süden abfällt.

Auf der Rückseite kann sich dann ein arktischer Trog bis in die zentralen Teile der USA ausdehnen.

Das sieht aus heutiger Sicht (13. März) wirklich interessant aus. Tatsächlich treten derartig extreme Temperatursprünge zwar nicht in jedem Jahr, aber doch immer wieder auf. So konnte ich im September 1978 in Texas, genauer in der rund 1000 m hoch gelegenen Stadt Amarillo eines Tages eine Mittagstemperatur von 34°C dokumentieren. Am Abend des gleichen Tages, also nur 12 Stunden später, meldete die Stadt bei +1°C und starkem, vermutlich eisig kaltem Nordwind Schneeregen.

Mehr dazu wie angekündigt nächste Woche bei Eintreten des Ereignisses. A. d. Übers.

Link: https://electroverse.substack.com/p/blizzard-hits-xinjiang-as-temperatures?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

Wird fortgesetzt mit Kältereport Nr. 12 / 2026

Redaktionsschluss für diesen Report: 13. März 2026

Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE