Zentralengland und Deutschland im Vergleich – wie entwickelten sich die Niederschläge und Temperaturen?

Stefan Kämpfe

Mit den langfristigen Flächenmitteln von Zentralengland und Deutschland stehen zwei ganz sicher nicht fehler- und manipulierungsfreie Niederschlags- und Temperaturreihen zum Vergleich; auch sind die Temperaturwerte mehr oder weniger stark durch Wärmeinseleffekte belastet. Darum soll es hier aber nicht vordergründig gehen. Über einhundert Jahre lang galt trotz leichter Schwankungen: Deutschland war (wegen der Mittel- und Hochgebirge) niederschlagsreicher und wegen seines kontinentaleren Klimas mit Ausnahme des Sommers kühler als Zentralengland. Doch neuerdings deuten sich Änderungen an.

Einführung

Weil halbwegs brauchbare Flächenmittel des Niederschlages in Deutschland nur seit 1881 vorliegen, beginnen die Betrachtungen mit diesem Jahr und reichen bis 2022. Selbiges gilt für die Temperatur-Flächenmittel (in Zentralengland reichen die Niederschlagsmittel bis 1873 und die der Lufttemperatur, freilich mit starken Qualitätseinschränkungen, bis 1659 zurück). Die Betrachtungen dieses Beitrages konzentrieren sich auf die Jahresmittel; Arbeiten zu den einzelnen Jahreszeiten sind für weitere Folgen geplant, wobei dem Sommer die größte Aufmerksamkeit gelten wird.

Die Niederschlagsverhältnisse

Betrachten wir zunächst einmal die langfristige Entwicklung der Jahresniederschlagsmengen. Beide Reihen zeigen einen schwach positiven Trend; es wurde also etwas feuchter. Auf den ersten Blick ist er in Deutschland sogar etwas deutlicher (auf höheren Signifikanz-Niveaus sind beide Trends nicht signifikant).

Abbildung 1: Etwas stärkere Zunahme der deutschen Jahresniederschläge 1881 bis 2022.

Doch ganz am Ende des Betrachtungszeitraumes, so ab den frühen 2000er Jahren, scheint Deutschland merklich abzufallen. Das wird deutlicher, wenn man statt der Lineartrends Gleitende Mittelwerte betrachtet.

Abbildung 2: Selber Betrachtungszeitraum, aber nun mit Endbetonten Gleitmitteln. Man achte auf den starken Rückgang nur der deutschen Niederschläge seit den 2000er Jahren.

Noch ist der Zeitraum dieses Rückgangs in Deutschland zu kurz, um als dauerhaft klimatisch relevant zu gelten; doch folgende Indizien stimmen zumindest nachdenklich: Die momentane AMO-Warmphase könnte zwar eine gewisse Ursache sein, doch gab es eine solche auch zur Mitte des 20. Jahrhunderts – ohne entsprechenden starken Rückgang der deutschen Jahresniederschläge. Und der aktuelle Rückgang fällt in etwa mit dem massiven Ausbau der Wind- und Solarenergie in West- und Mitteleuropa zusammen – könnten vielleicht die riesigen Windparks das Niederschlagsverhalten beeinflussen? Es lag nahe, einmal die Entwicklung der jährlichen Niederschlagsdifferenzen (Zentralengland minus Deutschland) zu betrachten. Langfristig sieht sie so aus:

Abbildung 3: Langfristig zwar noch leicht fallende Niederschlagsdifferenzen zwischen Zentralengland und Deutschland; aber nur am Beginn und vor allem am Ende des Zeitraumes war der Unterschied zwischen beiden Reihen gering.

Nun wissen wir alle um die merkliche, sprunghafte Klimaänderung, welche Ende der 1980er Jahre einsetzte und seit dieser Zeit aufgrund einer erhöhten winterlichen Westlagenhäufigkeit und –Intensität (oft positive NAO) einerseits und merklich sonnigerer, zirkulationsschwacher Sommerhalbjahre andererseits zu höheren Lufttemperaturen und geändertem Niederschlagsverhalten führte; außerdem nahm die Häufigkeit der in allen Jahreszeiten erwärmend wirkenden S- und SW-Lagen wegen der AMO-Warmphase merklich zu. Diese seit nun dreieinhalb Jahrzehnten andauernde „Kleine Warmzeit“ manifestierte sich auch in einem merklichen Ansteigen der Niederschlagsdifferenzen zwischen Zentralengland und Deutschland; ob diese Entwicklung weiter anhält, muss abgewartet werden.

Abbildung 4: Seit 1988 nahm die Niederschlagsdifferenzen zwischen Zentralengland und Deutschland merklich zu; freilich ist dieser Trend wegen der enormen Schwankungen (noch) wenig vertrauenswürdig.

Die Jahrestemperaturen

Schon langfristig zeigt sich ein leichtes „Aufholen“ (stärkere Erwärmung) Deutschlands; mögliche Ursachen sind geänderte Häufigkeiten von Großwetterlagen, die trägere Erwärmung des Atlantiks sowie stärkere Wärmeinseleffekte. Beide Reihen erwärmten sich auch merklich, weil der Beginn des Betrachtungszeitraumes in die Spätphase der so genannten „Kleinen Eiszeit“ fällt und sich seitdem aufgrund solarer Effekte eine Erholung der Temperaturen ereignete, welche mit dem bevorstehenden Höhepunkt des etwa tausendjährigen EDDY-Zyklus der Sonnenaktivität vermutlich bald kulminieren wird. Anders als bei den Niederschlägen lagen jedoch beide Reihen niemals so eng zusammen wie momentan, was anhand der Darstellung mit den Gleitmitteln besonders deutlich wird. Eine so starke Annäherung kann wohl auch nicht allein mit möglichen Homogenisierungen oder Datenmanipulationen erklärt werden; man darf gespannt sein, ob Deutschland Zentralengland vielleicht bald gar überholt.

Abbildungen 5a und 5b: Oben (5a) die lineare Temperaturentwicklung beider Reihen; unten (5b) die Gleitenden Mittel. Man achte auf das starke Aufholen Deutschlands ab etwa den frühen 2000er Jahren!

Folglich blieb auch die Temperaturdifferenz beider Reihen, welche stets in Kelvin angegeben wird (1 K=1°C) über etwa einhundert Jahre bei leichten Schwankungen fast unverändert zwischen 1 und 1,5 Kelvin, um dann erst ab etwa den späten 1990er Jahren merklich abzunehmen; aber schon seit 1988 wird die Abnahme sichtbar.

Abbildungen 6a und 6b: Oben (6a) die lineare Temperaturdifferenzentwicklung Zentralengland minus Deutschland langfristig, unten (6b) die seit 1988. Während Zentralengland im Jahresmittel über einhundert Jahre lang fast stets um gut 1 bis 1,5K wärmer als Deutschland war, fiel diese Differenz in den letzten dreieinhalb Jahrzehnten unter 1K.

Es ist ein offenes Geheimnis, dass vor allem der Sommer, teils aber auch der Herbst, die wesentlichen Treiber dieser Entwicklungen waren; sie wurden nur in Deutschland seit den späten 1980er Jahren merklich wärmer und teilweise auch trockener; Letzteres gilt auch für den Lenz.

Stefan Kämpfe, Diplomagraringenieur, unabhängiger Natur- und Klimaforscher

 




Der Spender von Just Stop Oil erhielt 110 Millionen Pfund an grünen Subventionen vom Steuerzahler

Chris Morrison, The Daily Sceptic

Alternative Energieunternehmen, die von Just Stop Oil und dem Zahlmeister der Labour-Partei Dale Vince geleitet werden, haben in den letzten 20 Jahren Subventionen in Höhe von rund 110 Millionen Pfund vom Steuerzahler erhalten. Vince’s Firma Ecotricity behauptet, sie sei ein Unternehmen, das „keine Dividende“ ausschüttet und dessen Geld – „das ganze Geld“ – in unsere Mission „Großbritannien grüner zu machen“ fließt. Aber jeder Arbeiter ist seines Lohnes würdig. In Vince’s Fall sind es über 43 Millionen Pfund (vor Steuern), die das Unternehmen in Form von Gehältern, Aktienrückkäufen, Darlehen und Erlösen aus dem Verkauf einer Tochtergesellschaft erhalten hat. Einige dieser Zahlungen sind offenbar steuerlich günstiger als die Ausschüttung von Dividenden.

Diese finanziellen Details und eine umfassende Entlarvung vieler der wilden Umweltbehauptungen, die Vince in letzter Zeit in den öffentlichen Medien verbreitet hat, sind in einem kürzlich erschienenen Substack-Artikel enthalten, der von dem investigativen Net Zero-Autor David Turver geschrieben wurde. In den letzten 10 Jahren hat Vince der Labour Party etwa 1,5 Millionen Pfund gespendet. Kürzlich erklärte die Labour-Partei, sie werde alle neuen Öl- und Gasbohrungen verbieten, was unter ihren schwindenden Anhängern aus der Arbeiterklasse große Besorgnis hervorrief. Vince hat auch viele hunderttausend Pfund an die störenden Just Stop Oil-Demonstranten gespendet, deren rüpelhafte Taktik zu kostspieligen Verzögerungen auf britischen Straßen und zu Irritationen bei großen Sportveranstaltungen geführt hat. Kürzlich rechtfertigte Vince seine finanzielle Großzügigkeit gegenüber dem Guardian mit den Worten: „Ich möchte mit den Dingen, die ich tue, die Politik beeinflussen“.

Turver vertritt eine andere Meinung über Just Stop Oil und stellt fest, dass die Organisation „versucht, uns zu zwingen, ihre Weltanschauung zu akzeptieren, ohne sich um kleinere Unannehmlichkeiten wie die Wahlurne kümmern zu müssen“.

Sicherlich hat Vince ein politisches Interesse daran, die Subventionen für erneuerbare Energien am Laufen zu halten. Trotz ständiger Behauptungen, dass grüne Energie immer billiger wird, müssen die britischen Stromkunden jedes Jahr 12 Milliarden Pfund an Subventionen für erneuerbare Energien zahlen, die kaum 5 % des gesamten britischen Energieverbrauchs decken. Im Fall von Vince Turver stellt sich die Frage, ob es möglich ist, dass er von einem nicht enden wollenden Strom von Subventionen abhängig ist, um sein Imperium über Wasser zu halten.

Es gibt eine Reihe von Möglichkeiten, wie Wind- und Solaranbieter Subventionen für die Energieerzeugung erhalten können. Der Enthüllungsjournalist Ben Pile hat errechnet, dass Ecotricity seit 2002 89 Millionen Pfund aus dem Renewables Obligations Certificate Scheme erhalten hat, davon 53 Millionen Pfund seit 2014-15. Darüber hinaus fand Turver weitere 9 Millionen Pfund an Subventionen in Tochterunternehmen. Ecotricity hat außerdem mehr als 16 Millionen Pfund an „sonstigen Einnahmen“ für die Verwaltung von Einspeisetarifregelungen angegeben, also einer weiteren Form der Subventionierung der Stromerzeugung.

Dale Vince war in letzter Zeit sehr damit beschäftigt, seinen grünen Traum und die Aussichten von Ecotricity in einer Reihe von Radio- und Fernsehkanälen zu propagieren. Turver schlägt eine mögliche wirtschaftliche Erklärung für all diese Aktivitäten vor. Trotz aller Subventionen und der hohen Preise, die Ecotricity seinen Kunden in Rechnung stellt, scheint das Geld ein wenig knapp zu sein. Eine neue Holdinggesellschaft hat von einem Darlehen von Vince profitiert, verfügte aber Ende April 2022 über 70,8 Millionen Pfund in bar. Davon waren jedoch 29 Millionen Pfund durch Bankklauseln eingeschränkt. Demgegenüber, so Turver, stehen über 182 Mio. GBP an Schulden, die innerhalb eines Jahres fällig werden, einschließlich der an Vince zurückgezahlten Gelder. Außerdem stehen noch 44,2 Mio. £ an Öko-Anleihen aus. Angesichts der derzeit steigenden Zinssätze hätte Vince „versucht, sein grünes Image aufzupolieren, um die Anleger davon zu überzeugen, seine Anleihen zu behalten“.

Das Unternehmen hat verschiedene Szenarien einem Stresstest unterzogen; Einzelheiten dazu hier:

Aufgrund seiner „starken grünen Referenzen“ kann Ecotricity die Preise erhöhen, während der Verkauf von Vermögenswerten und alternative Finanzierungsquellen möglich sind. Erfreulicherweise kann das Unternehmen voraussagen, dass es in allen einzelnen Szenarien über genügend Barmittel verfügt, um seine Verpflichtungen zu erfüllen.

Wie bereits erwähnt, ist Vince regelmäßig in den Medien präsent, aber nicht alle Interviews der letzten Zeit waren von der Sorte „Warum sind Sie so tugendhaft und wunderbar?“. Letzten Monat traf er in der Talk-TV-Mittagssendung von Ian Collins auf Ben Pile. Die amüsierte, selbstzufriedene, alte Hippie-Persönlichkeit verschwand schnell unter Piles unerbittlicher Demontage seiner Öko-Behauptungen und wurde durch finstere Blicke, Beleidigungen und häufige Unterbrechungen ersetzt.

Während des Interviews stellte Vince eine Reihe von lächerlichen Behauptungen auf, darunter die Aussage, dass die globalen Temperaturen laut dem IPCC der Vereinten Nationen innerhalb von fünf Jahren um 3°C steigen werden und dass in den letzten 30 Jahren vier Millionen Menschen durch den Klimawandel gestorben sind. Die erste Aussage ist schlichtweg falsch, und für die zweite gibt es keine Beweise. Tatsächlich ist die Gesamtzahl der Todesopfer durch Naturkatastrophen nach allen zuverlässigen statistischen Angaben weiterhin rückläufig. Er behauptete auch, dass wir die Stromrechnungen auf den niedrigsten Stand aller Zeiten bringen und die Energiearmut beseitigen könnten, wenn wir von fossilen Brennstoffen auf erneuerbare Energien umsteigen würden. Turver geht auf diese Behauptung näher ein und weist darauf hin, dass wir erwarten könnten, dass Ecotricity, da es „100 % Ökostrom“ anbietet, den Kunden die billigste Energie anbietet.
Leider zeigt ein Vergleich mit Octopus, einem anderen Anbieter, der sich als „grün“ bezeichnet, sowie mit Eon Next und British Gas, dass Ecotricity die mit Abstand teuersten Einheitstarife für Strom und Gas hat. Und wenn es hart auf hart kommt, wie wir bei den Stresstests des Unternehmens gesehen haben, können die „starken grünen Referenzen“ die Preise noch weiter in die Höhe treiben.

Chris Morrison is the Daily Sceptic’s Environment Editor.

Link: https://wattsupwiththat.com/2023/07/09/just-stop-oil-donor-received-110-million-in-green-subsidies-from-taxpayer/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Kältereport Nr. 20 /2023

Christian Freuer

Vorbemerkung: Gerade heute wurde eine Meldung in den MSM verbreitet, wonach vor der Küste Floridas „außerordentlich hohe Wassertemperaturen“ gemessen worden sein sollen. Nun ja, weiter unten taucht eine Meldung von Bermuda auf, das ja von Florida nicht so weit entfernt ist.

Aber auch abgesehen davon hat Cap Allon wieder eine Fülle von Meldungen zusammengestellt. Eine Meldung, die jüngst auf der Website des EIKE schon veröffentlicht worden ist, wurde hier nicht mit aufgenommen.

Meldungen vom 23. Juni 2023:

Vieh in Brasilien vor Kälte umgekommen

Mindestens 3.000 Rinder sind im brasilianischen Bundesstaat Mato Grosso do Sul an Unterkühlung gestorben, wie auf der Website des staatlichen Veterinärdienstes zu lesen ist.

Diese Woche wurde die Region von starkem Frost heimgesucht, der die Temperaturen weit unter den saisonalen Durchschnitt fallen ließ.

Im Folgenden wird auch ein neuer Impfstoff dafür verantwortlich gemacht. Wie dem auch sei, die Kälte in Brasilien ist eine Tatsache.

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Arktis: Meereis hat sich der Küste Islands „ungewöhnlich stark genähert“

Wie in den letzten Tagen berichtet wurde, sind Schnee- und Eiszunahme in Grönland außergewöhnlich – insbesondere für diese Jahreszeit. Und auch das Meereis um Island ist „reichlich“ und hat sich „ungewöhnlich nahe“ an die Nordküste des Landes vorgeschoben.

Während die Medien eimerweise Tinte auf die Erwärmung des Nordatlantiks verwenden – ein natürliches Phänomen, das mit El Nino zusammenhängt – entdeckte ein Flug der Nordküstenwache gestern außergewöhnliche Mengen an Meereis direkt vor der isländischen Küste, was eine Bedrohung für die Seefahrer darstellt.

Das Eis reicht etwa acht bis neun Seemeilen vor Hornstrandir bis an die Küste heran, das ist näher als in letzter Zeit“, sagte der Meereis-Experte Ingibjörg Jónsdóttir, der an dem gestrigen Flug teilnahm.

Auch weiter draußen auf dem Meer sei das Meereis dicker, was für kleinere Schiffe gefährlich sein könnte, so Ingibjörg weiter.

Wir sehen das an den isländischen Ozeanen – wie oben beschrieben – und auch an den sehr kalten Gewässern vor der Westküste der USA, die in diesem Frühjahr die niedrigsten jemals aufgezeichneten Werte hatten. Am Scripps Pier in La Jolla im Norden San Diegos beispielsweise wurde im April eine Wassertemperatur von nur 10 Grad Celsius gemessen, ein Wert, der nur knapp unter dem bisherigen Tiefstwert von 9 Grad Celsius liegt. Auch in San Diego selbst liegen die Temperaturen seit November jeden Monat unter der Norm – eine weitere Tatsache, die verschleiert und ignoriert wird.

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Kirschbauern in British Columbia (Kanada) setzen Hubschrauber ein

Die Erzeuger im Westen Kanadas warnen, dass die rekordtiefen Temperaturen ihre Ernteerträge in diesem Jahr bis zu 50 % verringern könnten.

Die Kirschbauern in Okanagan litten bereits unter einem rekordverdächtig kalten Winter, doch nun haben historische Tiefsttemperaturen im Spätfrühling/Frühsommer in Verbindung mit den jüngsten schädlichen Regenfällen dazu geführt, dass die Landwirte außergewöhnliche Maßnahmen ergriffen haben, um ihre reifenden Früchte zu retten.

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Blizzard in den Australischen Alpen

Gestern war ein weiterer sehr kalter Tag in der südlichen Hälfte Australiens.
So kalt, dass unzählige Wetterstationen die niedrigsten Juni-Höchstwerte seit Beginn der Aufzeichnungen meldeten.

Auch in Shepperaton hob das Bureau of Meteorology unerklärlicherweise den gestern Morgen gemessenen Tiefstwert um 1,1°C an und verweigerte der Stadt damit einen neuen Allzeitrekord: [siehe letzter Kältereport]

Was der BoM jedoch nicht leugnen kann, sind die Schneesturm-Bedingungen, die derzeit über den australischen Alpen herrschen.

Die Skigebiete haben in der vergangenen Woche eine ordentliche Ladung Schnee abbekommen, die Schneehöhe in Spencers Creek beispielsweise betrug fast 60 cm. Und da die Vorhersage weitere 50 Zentimeter bis zum nächsten Dienstag voraussagt, wird erwartet, dass die Skigebiete genug Schnee erhalten, um weitere Gebiete zu erschließen.

All dieser australische Schnee zeichnet ein ähnliches Bild wie im letzten Jahr, das eine rekordverdächtige Saison war, in der ein Schneesturm nach dem anderen im Juni 1,2 m Schnee brachte, der im September in einer Spitzenschneehöhe von 2,3 m gipfelte.

Trotz dieser Daten aus der realen Welt muss der AGW-Moloch natürlich aufrechterhalten werden. Mountainwatch-Redakteur Reggae Elliss sagte kürzlich: „Der Klimawandel bedeutet, dass die Skisaison später beginnt und früher endet.“

Aha!

Link: Brazilian Cattle Freeze To Death; Sea Ice „Unusually Close“ To Icelandic Coast; B.C.’s Cherry Farmers Deploy Helicopters; + Blizzards Batter Australian Alps – Electroverse

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Meldungen vom 27. Juni 2023:

Weitere Rekord-Kälte in Australien – in Hochlagen im Zentrum seltene Flocken

Eine Luftmasse antarktischen Ursprungs ließ die Temperaturen in Australien wieder einmal abstürzen.

Im Westen des Landes wurden gestern neue Rekordtemperaturen für den Monat Juni gemessen, zum Beispiel am Kalgoorlie-Boulder Airport (9C) und auf Rottnest Island (5C). Die Kälte in Westaustralien hielt auch heute Morgen (27. Juni) an, als der Flughafen Perth mit -0,6 °C die viertniedrigste jemals gemessene Temperatur aufwies. Das letzte Mal, dass es in der Hauptstadt des Bundesstaates so kalt war, war im Juli 2012.

Es folgen weitere Einzelwerte.

Ungewöhnliche Tiefstwerte und weit verbreiteter Regen (und Schneefälle) erstrecken sich von der Kimberley in WA bis nach Victoria. Die Tageshöchsttemperaturen liegen etwa 10 °C unter dem Durchschnitt und sollen bis Donnerstag sogar bis zu 14 °C unter die Norm fallen.

In Zentralaustralien werden die Temperaturen in dieser Woche auf Werte nahe dem Gefrierpunkt sinken. Es wird „extrem kalt“ sein, räumte Billy Lynch, der leitende Meteorologe des BoM, ein.

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Abkühlung in Neu-Kaledonien (Südsee)

Kalte Nächte haben diese Woche viele tropische Pazifikinseln heimgesucht.

In der neukaledonischen Gemeinde Konè wurde ein Tiefstwert von 6,5 °C gemessen – ein Wert, der nur 0,3 °C über dem bisherigen Rekord-Minimum des Ortes liegt.

Ähnliche Werte wurden auf dem gesamten Archipel von Neukaledonien, z. B. auf der Ile Marè, und auch im nahe gelegenen Vanuatu und auf den Fidschi-Inseln gemessen.

Die Kälte erreichte sogar die subtropische Osterinsel mit 10,9 °C – ein seltener Tiefstwert.

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Immer noch viel Schnee in den Bergen von Utah

Das Alta-Skigebiet in Utah wurde bereits im April für die Saison geschlossen, aber der Berg ist immer noch mit meterhohem Schnee bedeckt.

Die Hauptrutsche ist ein beliebtes Ziel für Backcountry-Skifahrer, aber eine derartige Schneehöhe so spät im Jahr ist „völlig beispiellos“, berichtet powder.com.

Alta Ski Area verzeichnete in der vergangenen Saison eine historische Schneemenge von 23 m (75,25 feet)* und war damit eines von mindestens 19 Skigebieten in den USA, die ihre bisherigen Schneefallrekorde brachen.

[*Dieser Wert kommt mir zu hoch vor. Andererseits sind in Hochtälern des Gebietes schon mal mehr als 5 m Schnee gemessen worden. Die von Westen über den Pazifik heran wehende Meereskaltluft kann dort durch Stau-Effekte offenbar so große Schneemengen bringen. Leider habe ich aus anderen Quellen] nichts dazu gefunden.]

Link: Australia Endures More Record Cold, Rare Flakes Forecast For Central Peaks; New Caledonia Cools; + Feet Of Snow Still Blanketing Utah’s Peaks – Electroverse

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Meldungen vom 28. Juni 2023:

Weitere Tiefsttemperatur-Rekorde in Australien

Der Trend der letzten Jahre setzt sich fort: Australien bleibt das Jahr 2023 bislang anomal kühl.

Wie um diesen Umstand zu untzerstreichen erlebte das südaustralische Outback gestern den kältesten Junitag seit Beginn der Aufzeichnungen.

In Port Augusta zum Beispiel erreichte die Temperatur in den 24 Stunden bis 9 Uhr am Mittwoch mit einem Höchstwert von nur 10,1°C und war damit der kälteste Junitag, der jemals in der Stadt aufgezeichnet worden war (die Daten mehrerer Wetterstationen reichen bis ins Jahr 1957 zurück).

Es folgen noch weitere Beispiele.

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In der nächsten Meldung geht es um weitere skandalöse Praktiken des australischen Wetterbüros BoM. Sehr interessant, aber nicht Teil des Kältereports. Dann geht es wieder in die USA:


Weiterhin extreme sommerliche Schneehöhen auf dem Mammoth-Berg, Kalifornien

Mammoth Mountain, Kalifornien, hat im vergangenen Winter mehr als 20 m Schnee erhalten und damit den bisherigen Schneerekord gebrochen.

Infolgedessen hat Mammoth seine Saison bis Ende Juli verlängert – „mindestens“.

Abbildung: Bemühungen zum Räumen des Schnees (Mammoth-Berg)

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Tropische Pazifik-Inseln: Aktualisierung

Nach den gestrigen Tiefsttemperaturrekorden auf und um Neukaledonien sind heute weitere gefallen…

In La Roche (französisches Territorium) wurde am 28. Juni eine Tageshöchsttemperatur von nur 6,2 °C gemessen – ein neuer Rekord-Tiefstwert für diesen Monat.

Link: Australia Fells Monthly Low Temperature Records; BoM: Lies By Omission; + Deep Summer Snow Remains At Mammoth – Electroverse

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Meldungen vom 29. Juni 2023:

Die folgende Meldung hat auch nichts mit Kälte zu tun, wird aber hier vor dem Hintergrund des Hypes um die Brände in Kanada trotzdem übersetzt:

Alaskas rekordverdächtig niedrige Zahl von Waldbränden

Bis Montag (26. Juni) haben die Waldbrände in Alaska kaum 1.300 Hektar verbrannt – die kleinste Fläche zu dieser Jahreszeit in den Aufzeichnungen seit drei Jahrzehnten.

Das Alaska Interagency Coordination Center meldete insgesamt 129 Waldbrände im ganzen Land und 526 Hektar verbrannte Fläche. Von diesen Waldbränden wurden 110 durch Menschen ausgelöst, die anderen 19 durch Blitzschlag.

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Es folgen unter dem Link noch zwei Meldungen zu einer bevor stehenden massiven Kältewelle in Südafrika (mehr dazu, wenn es soweit ist) und über die zunehmende Dominanz der ökonomischen Macht der BRIC-Staaten.

Link: Alaska’s Record Low Wildfire Numbers; South Africa’s Incoming Polar Blast; + BRICS Domination – Electroverse

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Meldungen vom 30. Juni 2023:

Kälte und Schnee halten in Südafrika Einzug

Tiefsttemperaturen und heftige Schneefälle führen zu Unterbrechungen der Bergstraßen und -bahnen, welche die Berggemeinden von den südlichen Drakensbergen bis zum Ostkap verbinden.

In den westlichen und nördlichen Regionen wurden außerdem Verluste beim Viehbestand festgestellt.

Nasse und sehr kalte Bedingungen haben sich auch in den zentralen Provinzen Südafrikas ausgebreitet.

Ein Großteil des südlichen Afrikas leidet in dieser Woche unter einem anomalen Kälteeinbruch, wobei die Länder Mauritius, Sambia und Mosambik kürzlich beinahe die monatlichen Tiefsttemperaturrekorde für den Juni überboten haben.

Vor der Küste haben auch Madagaskar und die Insel La Réunion eine Art „Einfrieren“ erlebt. Gestern wurde in der Plaine de Chicot in den Bergen von La Réunion mit -1,1 °C ein neuer Tiefsttemperaturrekord für Juni aufgestellt.

Beeindruckende Schneemengen sorgen ebenfalls für Beeinträchtigungen:

https://youtu.be/Wj7b3x862Nw

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Die „tödlich kalten“ Flüsse Kaliforniens

„Die Wassertemperaturen in den Flüssen sind tödlich kalt. Überlegen Sie es sich zweimal, bevor Sie ohne Schwimmweste in die örtlichen Flüsse springen. Es könnte die letzte Entscheidung sein, die Sie jemals treffen“, warnte der Nationale Wetterdienst am Donnerstag.

Ein sehr kalter und historisch schneereicher Winter hat die Flüsse des Bundesstaates mit gefährlich kaltem Wasser überschwemmt, was bereits zum vorzeitigen Tod vieler Menschen, darunter auch Kinder, geführt hat.

Die rekordverdächtige Schneedecke, die sich im Laufe des Winters angesammelt hat, führt den Flüssen nun eiskaltes Wasser zu. Diese Situation wird sich an diesem Wochenende noch verschärfen, wenn die Temperaturen endlich auf sommerliche Werte steigen.

Dazu schreibt Blogger Cap Allon in einem Kommentar:

Der vergangene Winter war für die Mitglieder der AGW-Partei ein wahrhaft irritierender Winter, um ihr Gruppendenken zu verstehen – und diese Leute sind an ein wenig Doppeldenk gewöhnt, ihre Religion verlangt es.

Aber was auch immer Ihr Standpunkt oder Ihre Agenda sein mag, der Winter 2022-23 ist mit Sicherheit einer, an den man sich erinnern wird – solange das Ministerium für Wahrheit ihn nicht aus den Geschichtsbüchern streicht – vor allem im Westen der Vereinigten Staaten, wo mindestens 19 Skigebiete ihre bisherigen Schneedeckenrekorde gebrochen haben.

Unnötig zu sagen, dass dies NICHT das ist, was die Hypothese der globalen Erwärmung versprochen hat, egal wie viele stümperhafte Klimastudien das Gegenteil behaupten, und die Ereignisse des letzten Winters machen Behauptungen über „schneefreie Berge bis 2030/40/50“ völlig absurd.

Falls Sie an CAGW glauben, sind Sie Teil des Problems, und Ihr Engagement für Unwissenheit verdammt uns alle; Ihre Selbsterhaltung durch Konformität mit dem Dogma.

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Es folgen noch einige Meldungen, die man sich auch ansehen sollte, die aber ebenfalls nicht Thema eines Kältereports sind.

Link: Cold Sets In Across South Africa, Snow Too; California’s „Deadly Cold“ Rivers; Europe Warming ‚Twice As Fast‘ As Global Average; + Concerning Push For Geoengineering – Electroverse

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Meldungen vom 3. Juli 2023:

Millionen Australier vor einer „brutalen Kältewelle“

Am Wochenende fielen die Temperaturen in vielen australischen Bundesstaaten bis zu 15 Grad unter den Durchschnitt. Eine dichte Wolkendecke dämpfte die Tageshöchsttemperaturen und führte zu Rekordkälte auf dem gesamten Kontinent, insbesondere in den östlichen Bundesstaaten Queensland und NSW.

Die Australier haben einen kalten und nassen Start in den Juli hinter sich, und die Prognosen sagen eine Verschärfung im weiteren Verlauf des Monats voraus: „Ein massiver und noch kaum dagewesener Temperatursturz“, heißt es bei news.com.au.

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In der nächsten Meldung geht es um Besonderheiten des Jetstreams beider Hemisphären. Allon hat eine besondere Art, so etwas zu beschreiben – lesen! Aber es gehört nicht direkt in einen Kältereport!

Weiter geht es wieder in den USA:

Yosemite-Gletscher verzeichnen Rekordschneefälle

Die Gletscher im Yosemite-Nationalpark halten bis in den Sommer hinein durch, und zwar dank der rekordverdächtigen Schneemenge in der Sierra Nevada im letzten Winter. Bagger und Schneefräsen sind immer noch dabei, die Tioga Pass Road in Yosemite zu pflügen, fünf Wochen später als der durchschnittliche Öffnungstermin am 25. Mai.

Die aufeinanderfolgenden Winterstürme hinterließen fast 5 m Schnee auf dem Boden und brachen damit alle bisherigen Rekorde – ein Vorgang, der sich natürlich nicht auf Yosemite beschränkt: Der gesamte Westen der USA erlebte den schneereichsten Winter in der dokumentierten Geschichte.

Im Gegensatz zu den Proklamationen der AGW-Partei wurde der Winter 2022-23 von rekordverdächtig niedrigen Temperaturen und einem brutalen Schneesturm nach dem anderen heimgesucht, was zu Stromausfällen, orkanartigen Windböen und Lawinenabgängen führte. Die Bewohner haben es immer noch mit eingestürzten Dächern, zerbrochenen Fenstern und umgestürzten Bäumen zu tun.

Positiv ist jedoch, dass die Kälte und der Schnee jetzt zum Sommerskifahren einladen.

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Auch hier gibt es Weiteres Lesenswertes.

Link: Millions Of Aussies To Be Hit By „Brutal Cold Snap“; Wavy Jet Streams Have ‚Experts‘ Puzzled; Yosemite Glaciers Post Record Snowfall; Models Corn Belt Warming Fail; + Climate Clock – Electroverse

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Meldungen vom 6. Juli 2023:

Der kälteste vierte Juli aller Zeiten im Norden

Mäandrierende Jetstreams waren in letzter Zeit in den Nachrichten, da die AGW-Partei verzweifelt versucht, sie in ihre Hypothese der globalen Erwärmung einzubauen, obwohl die wissenschaftliche Literatur sie seit mehr als einem Jahrhundert einer geringen Sonnenaktivität zuschreibt – wie wir sie jetzt erleben, da die letzten beiden Sonnenzyklen (24 und der laufende 25) die schwächsten seit mindestens 200 Jahren sein werden.

Eine arktische Front zog am späten Montag von Kanada herab und war dafür verantwortlich, dass eine Reihe von Tiefsttemperatur-Rekorden am vierten Juli im gesamten Norden/Nordwesten – einschließlich Wyoming – gebrochen wurden.

Joshua Rowe, NWS-Meteorologe in der Stadt Riverton im Bundesstaat Wyoming, sagte, die Front habe dazu geführt, dass mehrere Rekorde für Tiefsttemperaturen aufgestellt wurden – ein neuer Rekord für den 4. Juli; der Flughafen von Lander erreichte nur 14,4°C – ebenfalls ein neuer Rekord für dieses Datum.

Aber die Rekorde beschränkten sich nicht nur auf den Cowboy-Staat. Auch in Montana, Nord- und Süddakota sowie in Nebraska wurden tägliche Tiefsttemperaturen und eine Handvoll Monatsrekorde aufgestellt.

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Moose Jaw bricht 105 Jahre alten Tiefsttemperaturrekord

Auch jenseits der Grenze wurden kalte Werte gemessen, unter anderem in der Stadt Moose Jaw im Süden Saskatchewans.

Zwischen 3:00 und 4:00 Uhr am Mittwochmorgen wurde in Moose Jaw offiziell ein Tiefstwert von 2,9 °C gemessen. Dies reichte aus, um den bisherigen Rekord für dieses Datum zu brechen – 3,3 °C aus dem Jahr 1918. Dies ist eine außergewöhnliche Leistung, vor allem wenn man bedenkt, dass die dritt- und viertnächste Marke bei 5 °C lag, die 1915 bzw. 1956 erreicht wurde.

Der Tiefstwert vom Mittwoch war wahrscheinlich noch kälter, so die Meteorologin Danielle Desjardins von Environment Canada: „Ich sehe einige vorläufige Daten, die darauf hindeuten, dass die Temperatur tatsächlich auf 2,2 °C gesunken ist, aber wir werden mehr wissen, sobald alle Daten vorliegen. Auf jeden Fall ist die Temperatur von 2,9 °C immer noch ein Rekord, aber mit 2,2 °C ist es vielleicht ein bisschen mehr als ein Rekord“.

Das ist natürlich extrem kalt für diese Jahreszeit, und zwar historisch gesehen. Der Juli in Moose Jaw hat eine durchschnittliche Temperatur von 26,1°C und eine durchschnittliche Temperatur von 12,3°C.

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Unterdurchschnittlicher Juni in Osteuropa

Die AGW-Partei ist eine schamlose Wärmejägerin, die ihren chronisch schlecht informierten Lesern nur Geschichten über warmes Wetter erzählt. Deshalb haben wir in letzter Zeit nicht viel über Europa gehört – es ist auf dem ganzen Kontinent unangenehm kühl geblieben.

Vom Westen bis zum Osten, vom Norden bis zum Süden dominiert der „Blues“, und er sorgt für eine sehr kühle erste Juliwoche; und zum Unglück für die Partei sieht es so aus, als würde sich das im Laufe des Monats noch verstärken.

Beginnen wir mit dem Juni: Während das britische Wetteramt behauptet, der letzte Monat sei der wärmste Juni gewesen, den Großbritannien je erlebt hat – was mit Sicherheit nicht der Fall war (siehe hier) – verzeichneten die östlichen Länder anomal warme und daher nicht berichtenswerte Monate.

So endete der Juni 2023 in Rumänien kälter als der multidekadische Durchschnitt, mit Anomalien unter -1°C, insbesondere im Südwesten.

Link: Coldest Fourth Of Julys Ever Up North; Moose Jaw Breaks 105-Year-Old Low Temperature Record; Below-Average June For Eastern Europe; + Journalists Instructed To Attribute „Any Extreme Heat To Human Caused Climate Change“ – Electroverse

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Meldungen vom 7. Juli 2023:

Kühler Juni in Pakistan, Fidschi und die USA

Pakistan

Der Juni 2023 schloss in Pakistan mit einer Durchschnittstemperatur von 31,26 °C, was deutliche -1,5 °C unter dem Durchschnitt von 1991-2020 liegt. Das Land erlebte außerdem den zweitnassesten Juni seit 63 Jahren.

Eine ganze Reihe von Tiefsttemperatur-Rekorden wurde gebrochen, von denen ich einige unten aufgeführt habe:

Der Tiefstwert von 18°C in Lasbella brach einen Monatsrekord, den es seit 1934 gehalten hatte, und die 17,5°C in Bahawal Nagar brachen einen Kälterekord aus dem Jahr 1985, während Bannu, Cherat, Faisalabad, Garhi Dupatta, Rawalpindi, Islamabad, Jehlum, Kotli, Lahore AP (und Stadt), Multan, Murree, Mizaffarabad, Peshawar und Sialkot zu den anderen pakistanischen Orten gehörten, wo im Juni langjährige Tiefsttemperatur-Rekorde gebrochen wurden.

Fidschi-Inseln

Auf der anderen Seite des Planeten (etwa 8.000 Meilen südöstlich) ist Fidschi ein weiteres Land, das im Juni 2023 einen überdurchschnittlich kalten Monat erlebte.

Der vergangene Monat endete mit 0,51 K unter dem multidekadischen Normalwert, obwohl in einigen Bereichen Rekordhitze aufgetreten war.

USA

Genau das haben wir in den Vereinigten Staaten erlebt…

Es wurde viel über die Hitzewelle in Texas im letzten Monat berichtet – es war heiß, das will ich nicht bestreiten – aber die Daten zeigen, dass der Juni in den Vereinigten Staaten insgesamt ein anomal kühler Monat war.

Die von den NOAA/ASMU-Satelliten gemessenen Temperaturen in der unteren Troposphäre lagen in den Lower 48 um 0,36 k unter dem 30-jährigen Durchschnitt. Ein kurzer Wärmeeinbruch erfasste Texas für etwa eine Woche, als ein meridionaler Jetstream tropische Luft ungewöhnlich weit nach Norden zog, aber im Nordosten und Nordwesten wurde arktische Luft im Gegenzug ungewöhnlich weit nach Süden getrieben:

https://twitter.com/i/status/1671275494229065731

Anmerkung: In diesem Twitter-Video zeigt sich u. A. auch der Hochkeil über Mitteleuropa, der uns eine kurze Hitzewelle beschert. Das Ganze ist gut geeignet, diese im globalen Zusammenhang zu beurteilen.

Link: Cool Junes For Pakistan, Fiji And The United States; + Record Lows Sweep Northern U.S. – Electroverse

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Meldungen vom 10 Juli 2023:

Sommerschnee in Skardu, Pakistan

Unerwarteter Sommerschneefall hat Deosai, Skardu, heimgesucht und einen Rekord gebrochen.

„Schnee im Juli ist ein Satz, den man nicht jeden Tag hört“, heißt es in der ersten Zeile eines Artikels auf aajenglish.tv, während pipanews.com schreibt: „Januar-ähnliches Wetter trifft Deosai im Monat Juli“.

Der seltene Schnee und die sinkenden Temperaturen haben die Sommertouristen überrascht, die in die ikonische pakistanische Region Gilgit-Baltistan strömen, die früher als die Nordgebiete bekannt war. Ganze 12 Zentimeter Schnee sind gefallen, die ersten Juliflocken in dem Tal seit fast 20 Jahren.

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Kalter Juni in der Türkei, der Slowakei, Serbien und Bermuda

Die folgenden vier Länder erlebten überdurchschnittlich kalte Junitage (zusätzlich zu den in der letzten Woche dokumentierten):

Türkei

Der Juni 2023 schloss in der Türkei mit einer Durchschnittstemperatur von 21,4°C, was 0,45°C unter dem mehrjährigen Durchschnitt liegt.

Serbien

Der mittel- und südosteuropäische Binnenstaat Serbien, der an der Kreuzung des Pannonischen Beckens liegt, verzeichnete ebenfalls einen kalten Juni, der in Zaječar bis zu -1,4 °C unter der Norm lag.

Auch in der nahe gelegenen Slowakei etwa 300 km nördlich war der Monat kühler als der Durchschnitt.

Bermuda

Und schließlich war der Juni 2023 auf den Bermudas – vorläufig – sehr kühl und außergewöhnlich feucht.

Die Durchschnittstemperatur schloss bei 24,3°C, was 1°C unter dem multidekadischen Durchschnitt liegt.

Die Gesamtniederschlagsmenge wurde mit 297,4 mm registriert, während die Norm bei nur 122,7 mm liegt.

Die kühlen und regnerischen Bedingungen wirkten sich auch auf die Meerestemperaturen aus, die auf 25 °C sanken – das liegt beachtliche 0,3 K unter dem Durchschnitt.

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Rekordverdächtig schneereicher Winter hebt [den Pegel des] Großen Salzsees

Die rekordverdächtigen Schneemassen des Winters schmelzen weiter und fließen durch die Bäche und Flüsse, die den Großen Salzsee in Utah speisen, so dass der Pegel des Sees in dieser Saison um erstaunliche 1,8 Meter im Vergleich zum letzten Jahr gestiegen ist.

Trotz des allgemeinen Geschreis von „Megadürre! Megadürre!“ freuen sich die örtlichen Landwirte, Skifahrer und Hausbesitzer stattdessen über den Anstieg des Großen Salzsees: „Endlich ist wieder Leben im Yachthafen“, sagt Tyler Oborn, ein Pontonführer.

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Tioga-Straße in Yosemite immer noch wegen Schnees geschlossen

Die Öffnung der Tioga Road, der Route durch das Hochland des Yosemite, hat sich in diesem Jahr erheblich verzögert.

Mit dem heutigen 10. Juli hat dieses Jahr die bisher am stärksten verzögerte Eröffnung der Straße – der 9. Juli 1938 – übertroffen.

Ein Bulldozer und ein Schneepflug arbeiten, um die Tioga Road, die Hochlandstraße des Yosemite-Nationalparks, zu räumen [Yosemite-Nationalpark]. Damit man eine Vorstellung bekommt: Der Bulldozer ist auf der Straße!

Selbst jetzt, im Juli, können die Parkranger noch immer kein Datum für die Eröffnung der Tioga Road nennen.

Link: Summer Snow In Skardu, Pakistan; Cold Junes For Turkey, Slovakia, Serbia & Bermuda; Record-Snowy Winter Raises Great Salt Lake; + Yosemite’s Tioga Road STILL Closed Due To Snow – Electroverse

striche

wird fortgesetzt … (mit Kältereport Nr. (21 / 2023)

Redaktionsschluss für diesen Report: 10 Juli 2023

Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE




Fossile und nicht-fossile Treibstoffe

Willis Eschenbach

In meinem letzten Beitrag The Myth Of Replacement Fossil Fuels habe ich mich mit dem neuen BP-Weltverbrauch an fossilen und nicht-fossilen Brennstoffen beschäftigt. In diesem Beitrag werde ich einen detaillierteren Blick auf einzelne Länder werfen und dann zu den weltweiten Werten zurückkehren. Für den Anfang möchte ich Ihnen sagen, was ich dabei herausgefunden habe.

Abbildung 1. Bevölkerung nach Ländern

Werfen wir nun einen Blick auf den Energieverbrauch der bevölkerungsreichsten Länder nach Quellen. Sie erinnern sich vielleicht an meinen letzten Beitrag, dass in vielen Analysen so genannte „Input-Äquivalent“-Werte für nicht-fossile Brennstoffe verwendet werden. Das sind die tatsächlichen Werte, multipliziert mit 2,5 oder mehr. Warum werden diese verwendet? Ich werde die Erklärung von BP wiederholen:

Diese künstlich aufgeblähten Energiewerte sind zwar durchaus nützlich, zeigen uns aber nicht, wie viel Energie tatsächlich aus den einzelnen Quellen stammt. Gehen wir also die größten Länder durch und zeigen den wahren Energieverbrauch nach Quellen. Wir beginnen mit China, obwohl Indien nach den neuesten Zahlen inzwischen das bevölkerungsreichste Land ist:

Abbildung 2 und Folgeabbildungen: Energienutzung nach Quelle, Jahr und Land.

China hat sich verpflichtet, den Höhepunkt seiner CO₂-Emissionen bis 2030 zu erreichen … und sieht ihn nicht. Merkwürdig ist, dass der in den meisten Ländern zu beobachtende Rückgang des Energieverbrauchs im Jahr 2020 in China erst im letzten Jahr eintritt.

China nutzt 8 % nicht-fossile Energie, die meisten davon sind Wasserkraftwerke. Der Anteil von Solar- und Windenergie liegt bei 2,8 % … und wird die fossilen Brennstoffe in absehbarer Zeit nicht überholen.

Man beachte, dass der chinesische Verbrauch von Öl, Gas und Kohle ansteigt … als nächstes kommt Indien:

Hier sehen wir die gleiche Situation bei Gas, Öl und Kohle wie in China – sie alle nehmen zu. Beachten Sie den Rückgang von COVID im Jahr 2020. Indien verbraucht etwa die Hälfte der nicht-fossilen und Solar-/Windenergie, die China nutzt.

Als Nächstes: die USA. Sie sind in mancher Hinsicht ganz anders und in anderem ähnlich:

Der Gesamtenergieverbrauch in den USA erreichte etwa im Jahr 2005 einen Tiefpunkt. Man sollte meinen, dass dies im Hinblick auf die CO₂-Emissionen eine gute Nachricht wäre. Ist es aber nicht.

Es spiegelt lediglich die Tatsache wider, dass aufgrund der steigenden Energiepreise in den USA infolge unseres verrückten Krieges gegen fossile Brennstoffe ein großer Teil der energieintensiven Industrie ins Ausland abgewandert ist, hauptsächlich nach Asien und Mexiko.

Beachten Sie auch, dass wir immer noch nur 9 % nicht-fossile Energie nutzen, und der größte Teil davon ist Kernkraft. Solar- und Windenergie machen gerade einmal 2,4 % aus … und wir haben etwas mehr als eine Billion Dollar für diesen lächerlichen Beitrag ausgegeben.

An zweiter Stelle in der Bevölkerungszahl stehen zu meiner Überraschung Indonesien und Pakistan. Wer hätte das gedacht? Hier ist Indonesien:

Man sieht, dass wie in China und Indien der Gesamtverbrauch fossiler Brennstoffe steigt. Den größten Beitrag zu diesem Anstieg leistet die Kohle. Der Anteil von Wind- und Sonnenenergie liegt bei weniger als 0,1 %. Ihr wichtigster nicht-fossiler Brennstoff ist Palmöl, das zur Herstellung von Biodiesel gemischt wird.

Dann haben wir Pakistan. Wind- und Solarenergie sind winzig, 0,6 %. Der größte Teil der nicht-fossilen Brennstoffe ist Wasserkraft, dazu kommt ein kleiner Anteil an Kernenergie:

An zweiter Stelle der Bevölkerungszahl steht Brasilien:

Brasilien nutzt eine Menge nicht-fossiler Brennstoffe, 29 %. Aber wie in den anderen Ländern ist der Anteil von Wind- und Sonnenenergie verschwindend gering. Brasilien nutzt Biokraftstoff aus seinen riesigen Zuckerrohrfeldern und Wasserkraft. Aber selbst mit all dem ist das Land immer noch stark von fossilen Brennstoffen abhängig.

BP hat keine Daten für Nigeria, daher möchte ich diese Reihe mit dem nächstgrößeren Land, Bangladesch, abschließen. Auch dieses Land ist im Wesentlichen auf fossile Brennstoffe angewiesen:

Mit diesen Ländern als Beispiel für unsere überwältigende Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen werfen einen Blick auf die Welt:

Abbildung 3. Wie in den obigen Diagrammen für die einzelnen Länder, aber für den gesamten Planeten.

Wie die größten Länder ist auch die Welt auf fossile Brennstoffe angewiesen. Der Anteil der nicht-fossilen Brennstoffe liegt bei nur 8 %, und der Anteil der Sonnen- und Windenergie beträgt weltweit nur 2,1 %.

Wenn man dies ein wenig aufschlüsselt, ergibt sich folgender globaler Einzelverbrauch von Öl, Gas und Kohle:

Abbildung 4. Verbrauch von Energie aus Öl, Kohle und Gas.

Trotz der Gerüchte über ihren Niedergang steigt der Verbrauch von Kohle, Öl und Gas weiter.
Wenn ich darauf hinweise, sagen die Leute oft etwas wie „Aber der Verbrauch nicht-fossiler Brennstoffe nimmt exponentiell zu! Wartet nur ein paar Jahre!“. Aber das Wachstum ist nicht wirklich exponentiell, es ist eher quadratisch. Bis zum Jahr 2050 sind die Unterschiede jedoch unbedeutend, und die Anpassung an die quadratische Kurve im Zeitraum seit 2000 ist weitaus besser als die exponentielle Kurve.

Nehmen wir also an, dass der nicht-fossile Verbrauch weiterhin mit einer im Wesentlichen exponentiellen (quadratischen) Rate zunimmt. Das wird natürlich nicht der Fall sein – in der realen Welt ist eine solche Wachstumsbeschleunigung nie von Dauer. Aber wir können so tun, als ob, richtig?

So sieht also ein beschleunigtes quadratisches Wachstum der nicht-fossilen Brennstoffe mit der derzeitigen Rate aus:

Abbildung 5. Quadratisches Wachstum der nicht-fossilen Brennstoffe, erweitert bis 2050. Ein exponentielles Wachstum, das sich am besten anpasst, endet mit demselben Wert und unterscheidet sich nur geringfügig von diesem. Der Exponentialwert ist jedoch eine sehr schlechte Anpassung für den Zeitraum 2000-2022, und die quadratische Beschleunigung ist eine sehr gute Anpassung für diesen Zeitraum.

Aha! Die nichtfossilen Brennstoffe gehen durch die Decke, und wenn das Wachstum anhält, wird der Verbrauch nichtfossiler Brennstoffe bis zum Jahr 2050 stark zugenommen haben. In dieser kurzen Zeit wird er sich mehr als verdoppeln! Was kann man daran nicht mögen?

Nun … hier ist der prognostizierte Anstieg des nicht-fossilen Verbrauchs im Vergleich zum prognostizierten linearen Wachstum des Verbrauchs fossiler Brennstoffe:

Abbildung 6. Wie in Abbildung 5, jedoch mit einer linearen Projektion des Verbrauchs fossiler Brennstoffe.

Auch hier verbessert ein Gefühl für Proportionen unser Verständnis der Problematik erheblich. Selbst bei einem beschleunigten Wachstum, entweder exponentiell oder quadratisch, sind die nicht-fossilen Brennstoffe noch weit davon entfernt, den Verbrauch fossiler Brennstoffe zu überholen. Das gilt selbst dann, wenn die Nutzung fossiler Brennstoffe morgen auf Null zurückgehen würde.

Infolgedessen stoßen Menschen, die sagen: „Schluss mit dem Öl“, und Menschen, die gegen die Nutzung fossiler Brennstoffe kämpfen, auf diese Regel:

Lass nicht los, was du hast, bis du etwas Besseres in die Hände bekommst.

Und die Wahrheit ist, dass wir trotz der Ausgaben für nicht-fossile Energien noch weit davon entfernt sind, etwas Besseres als fossile Brennstoffe zu haben.

Folglich sind alle Maßnahmen, die wir ergreifen, um fossile Energie teurer oder schwieriger zu beschaffen, aktiv zerstörerisch, insbesondere für die Armen. Den Politikern, den alarmistischen Klimawissenschaftlern und den aufgeblasenen Blutsaugern ist es egal, wenn die Benzinpreise steigen. Aber Sie können darauf wetten, dass es alleinerziehenden Müttern, die ihre Kinder ernähren müssen, nicht egal ist, und sie verfluchen bereits die „Just Stop Oil“-Leute und ihre Verbündeten, genau wie ich.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Mit dieser Hauptaussage im Hinterkopf wollen wir uns nun ein paar andere interessante Länder ansehen. Norwegen und Island werden oft als Wegbereiter für erneuerbare Energien angepriesen, deshalb hier ihre Diagramme. Erstens: Norwegen:

Norwegen bezieht fast die Hälfte seiner Energie aus nichtfossilen Quellen. Wie das? Durch Wasserkraft. Es ist jedoch erwähnenswert, dass seit etwa 1990 nur sehr wenig Wasserkraft hinzugekommen ist und die Differenz durch Gas ausgeglichen wurde …

Und hier ist Island:

Island hat als einziges Land viele Vulkane mit glühendem Magma nahe der Oberfläche. Dadurch verfügt das Land über eine riesige geothermische Ressource, die leicht zu erschließen ist. Zusammen mit der reichlich vorhandenen Wasserkraft gewinnt das Land zwei Drittel seiner Energie aus nichtfossilen Quellen, ohne Wind- oder Sonnenenergie.

Die Schlussfolgerung ist einfach. Wir müssen nur jedes Land der Welt mit vielen Bergen, reichlich Regen, einer Reihe von Vulkanen mit flachem Magma und keinen „Grünen“, die den Bau neuer Staudämme blockieren, ausstatten, dann können wir uns alle mit Energie aus Wasserkraft und Erdwärme versorgen!

[Kursiv im Original]

Es gibt übrigens noch eine andere Möglichkeit, einen hohen Anteil an nicht-fossiler Energie zu erhalten. Man muss die Energie nur so teuer machen, dass man alle energieintensiven Industrien oder Tätigkeiten aufgibt, und in der Zwischenzeit für teure Windenergie bezahlen. Hier ist das Aushängeschild für diesen Ansatz:

Schließen möchte ich mit einer Kuriosität, die den engen Zusammenhang zwischen Energienutzung und menschlichem Wohlergehen zeigt. Sie haben wahrscheinlich in den letzten Jahren beobachtet, wie die venezolanischen Sozialisten die Wirtschaft ihres Landes zerstört haben. Hier ist die Bilanz des venezolanischen Energieverbrauchs:

Wie ich in „Die unsoziale Realität des Sozialismus“ erörtert habe, zerstört dieser verderbliche wirtschaftliche Wahnsinn alles, was er berührt …

Zum Schluss: Vergessen Sie nie – Ihr Leben ist nicht aus einem einfachen Grund kurz, kränklich, kalt und brutal: Fossile Brennstoffe.

Link: https://wattsupwiththat.com/2023/07/07/fossil-and-non-fossil-fuels/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Technischer Hinweis des Übersetzers: Autor Eschenbach hat die Graphiken in diesem Beitrag nur teilweise nummeriert. Das ist übernommen. Außerdem scheint ihm das Satzzeichen Doppelpunkt (:) unbekannt zu sein. Sämtliche Doppelpunkte vor den Graphiken sind vom Übersetzer hinzugefügt, weil sie der deutschen Grammatik zufolge einfach dorthin gehören.

 




Der menschengemachte Klimaschwindel – Eine Geschichte von Lug, Schwindel, Fälschungen, Angstmache und Abzocke

Raimund Leistenschneider, Matthias Baritz, Josef Kowatsch

Unser Thema soll heute die weitere Offenlegung/dringender Verdacht von DWD-Fälschungen an seinem Messnetz, mit dem Ziel, (Klima)Angst zu verbreiten, sein. Denn eins sollte jedem klar sein, wenn Politik und Medien, wieder einmal eine Klimasau „durchs Dorf jagen“, dann stecken Geldabsichten dahinter, die, in Anlehnung an deren Korruptheit, so zu umschreiben sind: Sie nehmen es den Armen und geben es den Reichen. Doch dazu am Schluss mehr.

Bisher hatten die Autoren zur Aufklärung, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) seine Datensätze nachträglich verändert (u.M.n. fälscht – frühere Jahre werden kälter gemacht, damit der heutige Anstieg umso stärker ausfällt (hier), auf die Temperaturdatensätze mit ihren Messstationen konzentriert, siehe hier oder hier. Und jüngst in ihrem Bericht „Wie der DWD die Deutschlandtemperaturen durch seine Stationswechsel in den letzten 30 Jahren wärmer machte – Die Erwärmung beruht überwiegend auf Statistikmanipulation“ bewiesen, wie gewaltig diese Temperaturmanipulationen, durch geschicktes Verändern des DWD-Messnetzes, sind.

Wir bezweifeln nicht die Erwärmung seit 1881, bzw. seit 1988, aber wir beschreiben hier, dass diese durch den DWD, durch geschicktes Vorgehen, übertrieben wird, und dem Geschäftsmodell „Klimaangst erzeugen“ zugearbeitet wird. Nicht nur bei den Temperaturen.

Jetzt konzentrieren wir uns auf das Niederschlagsmessnetz des DWD und es hat den Anschein, dass hier die vermutlichen Manipulationen noch gravierender sind. Am 29. Juni war im Qualitätsfernsehen des ZDF folgendes zu sehen:

 

Abb.2: Der ZDF-Wetterfrosch, Herr Terli, vor der statistischen Regenverteilung im Juni 2023 in Deutschland. Dazu seine Worte: „Ein kleiner Rückblick in den Juni. Vor allem der Regen, der war zu wenig in diesem Monat. Nur 60% der üblichen Regenmenge ist runter gekommen. Der meiste Regen kam kompakt runter, mit dem Unwettertief hier über der Mitte. Etwa in Schleswig-Holstein hat´s kaum geregnet.“

Donnerwetter, wenn dass kein Anlass zur Besorgnis und ein weiterer Beweis für die vermeintliche Klimakrise / Klimakatastrophe ist, die die Qualitätsmedien unisono im Land verbreiten? Aber, wie heiß es doch noch gleich: „Ich glaube nur der Statistik, die ich selbst gefälscht habe.“ Daher wollen wir einen Blick auf die tatsächlich im Juni 2023 in Deutschland gefallene Regenmenge werfen. Dazu benutzen wir die Datensätze des DWD.

Abb.3, M. Baritz, nach Daten des DWD, zeigt für Deutschland und einige Bundesländer, wie Schleswig-Holstein, die Niederschlagsmenge im Juni 2023, im Vergleich zu den beiden klimatologischen Referenzzeiträumen 1961 – 1990 und 1991 – 2020 (der aktuell gültige).

Wie sagte doch noch Herr Terli: „… Etwa in Schleswig-Holstein hat´s kaum geregnet.“ Dazu seine Karte mit 1% Niederschlag in den meisten Regionen von Schleswig-Holstein. Nun, zwischen 1% und 31% ist ein gewaltiger Unterschied. Aber vielleicht hat Herr Terli einfach nur die drei vergessen. Aber, es soll nicht in Abrede gestellt werden: Im Vergleich zum langjährigen Mittel, war der Juni 2023 in Deutschland zu trocken. Mit 67% jedoch weit von einer Dürre entfernt. Wir wollen indes kein Spotlight abgeben, sondern das ganze bisherige Jahr betrachten.

Abb.4, M. Baritz, nach Daten des DWD, zeigt die Niederschlagsmenge über die Monate Januar – Mai 2023 in Deutschland. Wie in der Natur mit ihrer Unstetigkeit – wird fachlich Wetter genannt – nicht anders zu erwarten, ergibt sich ein einheitliches Bild: Einige Monate waren regenreicher und einige trockener.

Abb.5, M. Baritz, nach Daten des DWD, zeigt die Niederschlagsmenge der vorherigen Monate (vor Juni, Abb.2) für die einzelnen Bundesländer und rechter Balken, für Deutschland. Donnerwetter, das Jahr (Januar – Mai) war knapp 10% regenreicher als das langjährige Mittel. Entgegen Abb.2 ist dies gar nicht dazu geeignet, der Bevölkerung Angst vor einer angeblichen Dürre und Versteppung Deutschlands weis zu machen. Aber, warten wir mal ab, der Sommer, bekanntlich die trockenste Jahreszeit, hat ja gerade erst begonnen…

Wie eingangs bereits erwähnt und in Abb.1 bildhaft dargestellt: Wenn der Bevölkerung wieder einmal Angst eingejagt (manipuliert) werden soll, stecken vermutlich Geldabsichten dahinter. Denn die Bevölkerung soll „weich geklopft“ werden und der Ansicht sein, die Abzocke diene einem guten Zweck: Der Erhaltung der Lebensqualität und unserer Zukunft. Doch weit gefehlt, die Abzocke dient allein dazu, mit Steuern, Abgaben, Gebühren, den deutschen Michel wieder einmal „zur Kasse zu bitten“*1), um Finanzlöcher zu stopfen und leere Haushaltskassen zu füllen und die Reichen und Superreichen, die am Klimarummel verdienen, noch reicher zu machen. Dazu schreckt man in den politischen Stellen und deren Behörden nicht vor Lug und Schwindel zurück, wie die Autoren am Beispiel einer angeblichen Erwärmung in Deutschland, in den bereits gezeigten Links zu ihren Artikeln, bewiesen haben.

*1) Eine solche Abzocke, in Verbindung Trockenheit, wäre dergestalt, dass der Verbrauch von Wasser eingeschränkt, bzw. verboten wird. Ein Grundbedarf, wohlwissend, dass dieser von 99% der Bevölkerung überschritten wird, ist zum gegenwärtigen Preis zu haben, alles, was darüber hinaus-geht, kostet dann erheblich mehr. Natürlich alles für einen guten Zweck. Die Autoren sind davon überzeugt, dass in den „Schubladen“ der Verbotsparteien und deren Verbotsministerien, solche Pläne bereits liegen. Genauso, wie Urlaubsverbote mit dem Flieger.

Weder gibt es eine in der Menschheitsgeschichte nie da gewesene Temperaturerhöhung, noch irgendeinen Einfluss sog. Treibhausgase wie CO auf die Temperatur.

Abb.6 unten, Quelle: siehe Chart, zeigt die Temperatur im Holozän der letzten 11 tausend Jahre und oben (wissenschaftliche Quellen siehe ebenfalls Chart) dazu den atmosphärischen CO₂-Pegel im gleichen Zeitraum. Wie für jedermann sofort ersichtlich: Zwischen Temperatur und atmosphärischen CO₂-Pegel besteht keinerlei Zusammenhang. Obwohl mehrere Zeiträume in den letzten 10.000 Jahre deutlich wärmer waren als heute, lag der atmosphärische CO₂-Pegel weit unter dem heutigen Pegel.

Der gigantische Schwindel des DWD durch nachträgliche Messwerteänderung und geschickte Umstellung seines Messnetzes, hin zu wärmeren Messstationen – in wärmeren Gebieten Deutschlands, fachlich Wärmeinseleffekt genannt – bei den Temperaturmessungen, scheint bei den Niederschlagsmessungen noch gravierender zu sein.

Denn nicht nur bei den Temperaturen, sondern auch beim Niederschlag, hat der DWD seit der Jahrtausendwende sein Messnetz drastisch verändert/reduziert, so dass die heutigen Messungen grundsätzlich nicht mehr mit den Niederschlagsmessungen vor 2000 vergleichbar sind (hier). Auch hier das „gewünschte“ Ergebnis, einer vermeintlichen Klimakatastrophe, was dann als Dürre „verkauft“ wird.

Auszug: „Das DWD-Niederschlagsmessnetz besteht derzeit aus rund 1900 Messstellen. Seit etwa 60 Jahren liegen Tageswerte in hoher räumlicher Dichte vor, die in früheren Jahrzehnten teilweise aber noch deutlich höher war als heute. Von 1969 bis 2000 gab es beispielsweise mehr als 4000 Stationen.“

Dies deckt sich mit den Untersuchungen von Leistenschneider (Abb.8).

Abb.7, Quelle: Bundesumweltamt mit Quellenhinweis zum DWD zeigt, dass kein negativer Trend beim Niederschlag zu verzeichnen ist, wird der Klimazeitraum des DWD seit 1881 betrachtet. Mehr noch, der lineare Trend ist merklich ansteigend (um ca. 8%)! In Deutschland fällt also nicht weniger, sondern immer mehr Niederschlag. Dies zeigt das Umweltbundesamt und sagt der DWD. Leistenschneider hat dazu das Jahr 2000 markiert, zu dem der DWD hatte sein Niederschlagsmessnetz drastisch verändert und reduzierte, sowie die Messung auf elektronische Messung, mittels Fühler umgestellte. Auch der Niederschlag wird nun elektronisch erfasst. Und siehe da, plötzlich wird es in Deutschland erheblich trockener!

Da bei einer Veränderung des Messnetzes um mehr als 100%, nimmt man den aktuellen Wert von 1900 Messstationen, nicht mehr vom selben (nicht mal annähernd) Messnetz gesprochen werden kann, ergibt sich:

Die Schlussfolgerung, dass, wie bei den Temperaturen, die DWD-Vergleiche zu Jahren vor 2000, auch bei den Niederschlägen, zutiefst unseriös sind.

Abb.8, Leistenschneider, nach Datenquelle DWD, zeigt, dass just zum Zeitpunkt der Klimahype des IPCC in 1990 (First Assessment Report) der DWD sein Messnetz drastisch verändert und Messstationen stilllegt. Allein in den 1990-Jahren fast so viele, wie in 100 Jahren zuvor, um dann in den 2000-ern, als der jetzige DWD und WMO-Präsident (seit 2019), dass dazu im DWD führende Amt übernimmt, nochmals galoppierend zunimmt.

Der DWD misst an den meisten (ca. 90%) seiner Messstandorte mehr als nur eine Größe, wie die Temperatur, sondern 2 bis 8 unterschiedliche Größen/Parameter. Darunter auch den Niederschlag. Abb.8 deckt sich daher mit den v.g. Aussagen zu den Änderungen des DWD an seinem Niederschlagsmessnetz. Wir wollen uns Abb.7 genauer ansehen.

Abb.9, M. Baritz, nach Datenquelle DWD, zeigt die Niederschlagsmenge in Deutschland von 1881 – 2000. Also dem Zeitpunkt, zu dem der DWD sein Niederschlagsmessnetz drastisch verändert hat und, die Niederschlagsmenge in Deutschland (seit dieser Veränderung) von 2001 – 2022. In Deutschland hat urplötzlich die Trockenheit Einzug gehalten.

Die Autoren möchten nicht missverstanden werden. Sie stellen nicht in Abrede, dass es in Deutschland seit den 2000-Jahren weniger geregnet hat. Der Rückgang ist jedoch nicht so gravierend wie der DWD durch seine vermutlichen Datenmanipulation angibt. Das zeigen viele Einzelstationen wie z.B. Ellwangen. Das Regenniveau ist immer noch über dem Stand von 1970. Trotzdem ist im Ostalbkreis das Land vergleichsweise trocken.

Dafür sind aber nicht die angeblich ausbleibenden Niederschläge verantwortlich, sondern in erster Linie die großflächige Trockenlegung der deutschen Böden durch ständige Flächenversiegelungen, siehe Flächenversiegelungszähler (derzeitiger Stand 50 725 km²). Vor allem jedoch durch die planmäßigen Trockenlegungen von Feld, Wald, Wiesen, Ackerland und Fluren. Wer die Landschaft trockenlegt, braucht sich nicht zu wundern, dass sie irgendwann auch trockener ist. Wer die Waldböden trockenlegt, braucht nicht nach mehr Regen zu rufen. Der Niederschlag wird nicht mehr dort gehalten, wo er fällt, sondern sofort aus den Böden abgeführt und landet nach einer Woche wieder im Meer, anstatt wie früher, die Böden bis in größere Tiefen zu durchfeuchten und laufend den Grundwasserspiegel zu ergänzen.

Wer seine ganze Deutschlandfläche, insbesondere Feld, Wiesen, Wald und Fluren durch Drainagen gezielt und geplant trockenlegt hat, braucht sich nicht zu wundern, wenn die Böden im Sommer auch außerhalb der Siedlungen zur Steppe werden. Kleine Seen oder Regenrückhaltungen, in welchen der starke Winter- und Frühjahrsniederschlag von unseren Vorfahren aufgefangen wurde – zusätzlich ein Hochwasserschutz – verschwinden aus der freien Landschaft , um neuen Anbauböden oder Straßen Platz zu machen. Anstatt neue kleine Auffangseen, Weiher und Tümpel in die industriell genutzte Land- und Forstwirtschaft einzufügen und den Niederschlag in der Fläche zu behalten. Diese großflächigen Trockenlegungen zerstören selbstverständlich auch die ökologische Vielfalt unseres schönen Deutschlands.

Nicht ein ominöserCO-Anstieg und eine angebliche Klimaerhitzung sind dafür verantwortlich, sondern allein die großflächigen Trockenlegungen, die Zerstörung unserer einst ökologisch reichhaltigen und nasseren Natur- und Kulturlandschaft.

Abb.10, Quelle: Kowatsch. Weiher und Tümpel wurden in den letzten 100 Jahren gezielt aus der Landschaft eliminiert. Der Niederschlag fließt großflächig ab. So legen die Deutschen ihr Land selbst trocken und sorgen für Hochwasser bei Starkregen, weil die natürlichen Regenrückhaltungen entfernt wurden. Feuchtwiesen und nasse Flussauen sind trockengelegt und bebaut.

Gebiets- und Flurbezeichnungen wie Wasserstall, Wasserfurche, Wasserrinne, im Kies, im Brühl, in der Aue, Teich, Wagenrain, Benzenwiesen, Lachenwiesen, Hoarlachen, (Woaga sind Tümpel, Benze=Binse, Lachenwiesen von Wasserlache, Hoar=Haar=Sumpfgebiet), all diese Flächen sind inzwischen total trockengelegt. Das Wasser darf nicht mehr versickern, sondern fließt ab.

Trotz all der Argumente, warum unser Land trockener geworden ist, schließen die Autoren einen Rückgang des Niederschlags seit den 2000ern nicht aus. Denn genauso wie die Temperatur, obliegt die Niederschlagsmenge zyklischen Schwankungen, die der Sonnenaktivität geschuldet sind *2). Allein im Betrachtungszeitraum der Abb.9 war dies mehrmals der Fall, das es weniger regnete. So z.B. von 1940 – 1960 oder von 1881 – 1900. Nein, die Autoren finden es nur äußerst merkwürdig, dass just zu dem Zeitpunkt, als der DWD sein Niederschlagsmessnetz drastisch (von über 4000 Messstationen auf 1900) veränderte und auch noch die Messwerterfassung, eine Veränderung von über 100% stattfindet: Eine Spiegelung der Steigungsgeraden von mehr Regen zu weniger Regen um mehr als 100%.

*2) In der Wissenschaft – nicht erst seit Svensmark – ist seit lange bekannt, dass die solare Aktivität mittelbar und unmittelbar die Niederschlagsmenge auf der Erde steuert.

Wie sehr z.B. elektrische Effekte in der Atmosphäre die Kondensation und damit die Regenmenge steuern, wird bei einem Forbush-Ereignis (nach dem Geophysiker Scott E. Forbush, der den Effekt entdeckte) sichtbar. Ein Forbusch-Ereignis ist ein plötzlicher Abfall der kosmischen Strahlung wegen plötzlich auftretender starker Sonnenaktivität da durch erhöhte Sonnenaktivität der Sonnenwind die kosmische Strahlung von der Erde ablenkt (S. 382). Bei einem SCR-Ereignis (Solar Cosmic Ray) gelangen hochenergetische Protonen von der Sonne zur Erde.

Abb.11 zeigt den Rückgang bei Regen während einem Forbush-Ereignis (DuringForbush GCR decrease). Deutlich zeigt sich, dass die Niederschlagsmenge stark zurückgeht, was darauf zurückzuführen ist, dass weniger elektrisch geladene Aerosole für Regentropfen zur Verfügung stehen. Quelle

Abb.12 zeigt die Änderung des Regenfalls während eines SCR-Ereignisses (Duringground-level, SCR increase, Quelle wie oben). Dabei zeigt sich, dass die Regenmenge deutlich zunimmt, was auf die zunehmende Ionisation in der Atmosphäre und dadurch, eine Zunahme von elektrisch geladenen Aerosolpartikeln zurückzuführen ist.

Eine besondere Bedeutung kommt weiter der Bz-Komponente des IPF (InterplanetaryMangnetic Field) zu, da diese Komponente mit dem Erdmagnetfeld am stärksten wechselwirkt. So sind Polarlichter, die ein direkt beobachtbares Zeichen starker Sonnenaktivität sind, umso wahrscheinlicher, je stärker das IPF und je negativer deren Komponente, die Bz ist. Dies hängt damit zusammen, dass südlich (negativ) gerichtete Magnetfelder des IPF, die antiparallel zu den Magnetfeldlinien des Erdmagnetfeldes verlaufen, das Magnetfeld der Erde schwächen, so dass es dabei zu einem magnetischen Kurzschluss kommt (bei verschmelzen der Feldlinien). Das magn. Schutzschild der Erde ist dann durchlöchert und geladene Teilchen können bis in niedere Breiten in tiefere Schichten der Erdatmosphäre gelangen. Nach Untersuchungen der NASA gelangen bis zu 20-mal mehr geladene Teilchen dann in die unteren Atmosphärenschichten. Siehe auch den Artikel in scinexx „Sonnenaktivität: Kleine Schwankung, große Klima-Wirkung“.

Übrigens ist die solare magnetische Aktivität derzeit so stark wie seit 20 Jahren nicht mehr (hier). Und 2003 war das Maximum im Hauptsonnenzyklus, dem im Mittel 207 jährigen de Vries/Suess-Zyklus, als Europa seinen „Jahrhundertsommer“ erlebte und die Max Plank-Gesellschaft titelte: Sonne seit über 8.000 Jahren nicht mehr so aktiv wie heute“. Deren Auswirkungen spüren wir bis heute:

Der Temperaturunterschied zwischen Äquator und Polen verringert sich in einer solaren Erwärmungsphase. Weil sich die Polregionen schneller erwärmen. Dies ist sowohl dem Abkühlungsgesetz nach Newton, als auch den Strahlungsgesetzen nach Planck geschuldet. Als ein Ergebnis davon, ist seit Jahren der Grundstrom in der Westwinddrift vglw. gering, wodurch der Jetstream (Polarfrontjet) stark mäandriert und heiße Saharaluft zu uns bringt.

Abb.13, Quelle, zeigt die Sommerniederschläge nach Daten des DWD (blau) und dazu die AMO (wird von der Sonne moderiert). Beide verlaufen im Gleichklang (gestrichelte Linien).

Abb.13, Quelle, zeigt die Sommerniederschläge nach Daten des DWD (blau) und dazu die AMO (wird von der Sonne moderiert). Beide verlaufen im Gleichklang (gestrichelte Linien).

Wie gesagt, eine seit den 2000-ern und aktuell trockenere Phase ist/war zu erwarten und der starken solaren Aktivität geschuldet. Seltsam „nur“, deren angeblich gemessene Stärke in Abb.9, seit den drastischen Veränderungen des DWD.

Nun lässt sich das komplexe Wettergeschehen, zu dem auch der Niederschlag gehört, nicht auf eine einfache Formel, wie z.B. starke Sonnenaktivität = weniger Niederschlag reduzieren. So kann eine wärmere Atmosphäre mehr Wasserdampf aufnehmen. Kommt es dann zum Zusammentreffen mit Kaltluft oder wird die wärmere Luft an Gebirgsrücken zum Aufstieg gezwungen, gibt es mehr und stärkeren Niederschlag.

Abb. 14, Quelle: Multidecadal oscillatory behaviour of rainfall extremes in Europe zeigt den Zusammenhang der Starkniederschläge in Europa und der AMO und damit der solaren Aktivität und damit einer wärmeren oder kälteren Atmosphäre.

Der kurze Exkurs hat einmal mehr gezeigt, dass das Wettergeschehen nichts mit irgendwelchen Treibhausgasen wie CO zu tun hat und schon gar nicht menschengemacht ist, sondern einzig natürlichen Ursachen folgt. Das einzige, was am menschengemachten Klimawandel oder besser Klimaschwindel menschengemacht ist, sind die unserer Meinung nach massiven und raffinierten Manipulationen / Fälschungen am Messnetz, die die Parameter wie Temperatur oder Niederschlag als extrem darstellen, was beide keineswegs sind, sondern deren aktuelle Variabilität sich in langjährige Wetterbeobachtungen einfügt.

Doch längst oder besser gesagt niemals – Albert Einstein said 1917 no to CO2 radiative warming of the atmosphere (hier) – geht es im Billionen-schweren Klimarummel um „Klimaschutz“, oder gar seriöse Wissenschaft, sondern um Geld und Macht, sowie politische Pfründe. Indem der Normalbürger immer ärmer (geschröpft) wird und die Reichen, immer reicher.

Eine Heerschar unserer Meinung nach korrupter, sowie gleichgeschalteter Politiker macht Deutschland zu einem deindustrialisierten Trümmerhaufen, wie Friedrich Merz, so ähnlich jedenfalls, jüngst äußerte. Dass seine Union etwas Entscheidendes dagegen unternimmt, dem oben skizzierten Klimaschwindel sein längst verdientes Ende bereitet, ist den Autoren bisher entgangen. Denn mit dem Schwindel ist die gewaltigste Umverteilung von unten nach oben verbunden, die unser Land je gesehen hat: Die Reichen werden immer reicher und die Armen immer ärmer. Unglaublich, was dem eingangs erwähnten und in diesem Bericht weiter untermauertem Klimaschwindel bereits alles zum Opfer gefallen ist.

Da schwadroniert Frau Fahimi, die Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes, am 01. Mai, von einer Umverteilung von oben nach unten, die die Gewerkschaften einfordern… Frau Fahimi, falls Sie dass in Ihrer grenzenlosen politischen Einfalt nicht erkannt haben, diese Umverteilung – jedoch von unten nach oben – ist längst im Gange und es sind vor allem die Gewerkschaften, mit ihrer Heerschar von sog. Umwelt- und Klimabeauftragten, die längst dazu beigetragen haben, dass die Gewerkschaften ihre Identität und ihre gewerkschaftlichen Ziele aus den Augen verloren haben, die mit ihrem Geschwafel (Entschuldigung) einer Klimakrise ganz vorne dabei mitmischen, anstatt sich um den Erhalt und die zusätzliche Schaffung von Arbeitsplätzen zu kümmern. FORD-Saarlouis ist da nur ein Beispiel, wohin die Klimareise führt. Dies alles, in Zusammenarbeit mit den Chefetagen / Vorständen der deutschen Wirtschaft / Industrie, wo offensichtlich ausschließlich politische Volltrottel zu finden sind, bzw. Personen, die beim ersten Aufschrei lautstarker Minderheiten hinterm Sofa liegen und winseln…

In diesem Zusammenhang von Korruptheit und Täuschung ist weiter erwähnen, dass der amerikanische Präsident, seit seinem Amtsantritt, noch nie in Deutschland war und in knapp 1 1/2 Jahren sind bereits wieder US-Neuwahlen. Jüngst war er in Europa und besuchte einige Hauptstädte. Er war jedoch nicht in Deutschland und Deutschland galt mal als der beste Verbündete in Europa.

Ein anderer Staatsbesuch wurde (aus innerstaatlichen Gründen) ebenfalls abgesagt. Die Gründe dafür waren just an dem Tag zu Ende, als der Staatsbesuch hätte beginnen sollen. Da stellt sich die Frage: Was wissen die US-Geheimdienste, bzw. die französischen Geheimdienste, dass sie ihren Präsidenten von einem Besuch in Deutschland und dessen Regierung abraten? Was sich nur auf den Kanzler, den Vizekanzler und die Außenministerin beziehen kann!

Ein Vizekanzler, der von einem vermutlich korrupten Umfeld umgeben ist, die glänzend am Klimarummel verdienen. Ein Kanzler, der von Erinnerungslücken geplagt ist. Für die wir alle vollstes Verständnis haben, denn für jedermann nachvollziehbar, dass der Kanzler nicht gerne an die Arbeit und die Ergebnisse seiner Regierung erinnert werden will. Und eine Außenministerin, die zwar viel, um mit ihren eigenen Worten zu reden, klima-unneutral in der Welt umher reist, aber nichts zustande bringt*3).

Alle drei und deren Parteien nicht müde werden, mit dem Finger auf andere zu zeigen, welche Gefahr für unser Land von denen ausginge und dabei selbst das Sicherheitsrisiko sind. Dass Sicherheitsrisiko für unser Land, unsere Arbeitsplätze, unsere Zukunft und unsere Verbündete. Die Autoren sind dabei nicht überrascht, dass ausgerechnet unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger in Ostdeutschland die „Nase voll“ von den Lügen, Verboten, etc. haben und mit Sonneberg ein Zeichen gesetzt haben. Denn im Osten unseres Landes sind die Zeiten noch gut in Erinnerung, als eine selbsternannte „Elite“, die für sich die Ethik und Moral in Anspruch nahm, anrichtet. Während diese Zeit in Westdeutschland schon so lange zurück liegt, dass die Wenigsten sie noch selbst miterlebt hatten.

*3Frau Baerbock versucht ihr bestes, dies zu ändern. Das (fiktive) Interview der taz mit Frau Baerbock (Achtung Ironie):

Frau Baerbock, Sie haben jüngst damit begonnen, Esperanto zu lernen. Was sind Ihre Beweggründe?

Als Außenministerin ärgert es mich natürlich, auf der internationalen Bühne so wenig Gehör zu finden. Mit Esperanto wird sich dies sicherlich ändern. Auch, dass sich in Deutschland so viele über mein Bildungsniveau lustig machen. Deshalb habe ich mich spontan dazu entschlossen, meinen diesjährigen Urlaub in Esperanto zu verbringen.

Im Zusammenhang eines solch ausgeprägten Bildungsniveaus und Kompetenz wird man unweigerlich an ein Slapstik-Duo erinnert. In Anlehnung dessen von Dick und Baerbock gesprochen werden könnte. Wenn der Vizekanzler noch etwas an Gewicht zulegt, hätten wir das entsprechende Dreamduo des Jahres 2023: Habeck und Baerbock.

Wie sang doch Marius Müller-Westernhagen in einem seiner Lieder: „Ich geh‘ für Dich durch dick und dünn, aber nicht durch dick und doof.“ Als er in den 1980ern diese Zeilen schrieb, hatte er offenbar keine Vorstellung von Deutschland (und dessen Politik) des Jahres 2023. Ehrlich gesagt, die Autoren auch nicht!

Raimund Leistenschneider – EIKE

Matthias Baritz – Naturwissenschaftler und Naturschützer

Josef Kowatsch – Naturbeobachter, aktiver Naturschützer und unabhängiger, weil unbezahlter Klimaforscher