Globale Erwärmung verlängert die Wachstumsperioden von Pflanzen

Linnea Lueken, Climate Realism

In einem kürzlich erschienenen Artikel der BBC wird über eine neue Studie von Forschern der Ohio State University (OSU) berichtet, die anhand historischer Dokumente festgestellt haben, dass sich die Vegetationsperiode der Bäume in der Region im Vergleich zum 19. Jahrhundert um fast einen Monat verlängert hat. Dies ist nicht überraschend. Zahlreiche Forschungsergebnisse und belastbare Daten zeigen auch, dass die Pflanzenwelt im Allgemeinen von dem zusätzlichen atmosphärischen CO₂ und der mäßigen Erwärmung profitiert.

Der Artikel „Climate change: trees grow for extra month as planet warms – study“ (Klimawandel: Bäume wachsen einen Monat länger, weil sich der Planet erwärmt) beschreibt eine OSU-Studie, die teilweise auf den Aufzeichnungen eines Landwirts aus Ohio zwischen 1883 und 1912 beruht. Der Landwirt dokumentierte detailliert die meteorologischen Daten und das Wachstum der Bäume auf seinem Grundstück von Saison zu Saison.

Der Hauptautor der Studie nahm dann zwischen 2010 und 2014 Daten aus der Heimatstadt des Landwirts auf und verglich das heutige Wachstum der Laubbäume mit den Aufzeichnungen des Landwirts. Er kam zu dem Schluss, dass die Blätter 15 Prozent länger an den Bäumen bleiben als im 19. Jahrhundert. Das entspricht etwa einem zusätzlichen Monat Wachstum.

Die BBC schreibt, dass die „Auswirkungen der längeren Wachstumsperiode unbekannt sind“, aber auch, dass, da Bäume während der Photosynthese Kohlendioxid aus der Atmosphäre aufnehmen, „die Forscher sagten, dass eine längere Wachstumsperiode wahrscheinlich bedeutet, dass sie mehr davon aufnehmen“.

Die Ergebnisse der Studie dürften diejenigen nicht überraschen, die sich mit den Daten über die Entwicklung des Pflanzenwachstums befassen.

Nach den Satellitendaten des Vegetationsindex‘ der NASA hat die Vegetationsdecke der Erde in den letzten zwanzig Jahren zugenommen. Je nachdem, welche statistische Analysemethode verwendet wird, wie in einem Beitrag auf Climate Realism erläutert, beträgt die Begrünung in den letzten zwanzig Jahren weltweit zwischen 5 und 10 Prozent. (Siehe Abbildung:)

Darüber hinaus beschreibt eine Studie von Harvard et al. aus dem Jahr 2020, dass allein die derzeitige Begrünung bis zum Jahr 2100 17 Jahre der vom Menschen verursachten Kohlendioxid-Emissionen ausgleichen wird und dass etwa 70 Prozent der Begrünung nach 1980 durch Kohlendioxid-Düngung verursacht wird. Eine andere Studie ergab, dass die Wüste Sahara in einem ähnlichen Zeitraum um etwa 8 % geschrumpft ist.

Die Begrünung der Erde ist sowohl für Menschen als auch für Tiere von Vorteil. Dies gilt vor allem für die großen Anbauregionen, wo die zusätzliche CO₂-Düngung zur Steigerung der Produktion und der Erträge wichtiger Nutzpflanzen beigetragen hat, wie bei Climate Realism unter anderem hier sowie hier und hier gezeigt wurde.

Scheinbar unfähig, eine Geschichte über den Klimawandel mit einer positiven Note zu beenden, warnen die Autoren des BBC-Berichts und die Forscher, dass „höhere, fluktuierende Temperaturen auch Bäume auf bisher unbekannte Weise belasten können.“

Die Ursachen sind „bisher unbekannt“, denn trotz der seit mehr als hundert Jahren andauernden Erwärmung gibt es keine Anzeichen für eine gefährliche Belastung, wohl aber für zahlreiche Vorteile.

Die BBC bemühte sich, mit dieser Geschichte eine alarmierende Botschaft zu vermitteln, denn die Nettoauswirkungen des zusätzlichen atmosphärischen CO₂ und der mäßigen Erwärmung über einen langen Zeitraum waren für die Pflanzenwelt, einschließlich der Bäume, größtenteils vorteilhaft und nicht schädlich. Die verfügbaren Daten belegen, dass die verlängerten Vegetationsperioden gut für das Wachstum der Wälder und die lebenswichtige Pflanzenproduktion auf der ganzen Welt waren und auch in Zukunft sein werden. Das OSU-Forschungsteam und die BBC-Berichterstatter sollten nicht versuchen, die Ergebnisse dieser Studie in den Wind zu schlagen, denn sie untermauern nur, was frühere Untersuchungen über die Vorteile des Klimawandels für das Pflanzenwachstum gezeigt haben.

Autorin:Linnea Lueken is a Research Fellow with the Arthur B. Robinson Center on Climate and Environmental Policy. While she was an intern with The Heartland Institute in 2018, she co-authored a Heartland Institute Policy Brief “Debunking Four Persistent Myths About Hydraulic Fracturing.”

Link: https://wattsupwiththat.com/2023/04/01/yes-bbc-global-warming-extends-plant-growing-seasons/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Kältereport Nr. 12 /2023

Christian Freuer

Vorbemerkung: Immer noch herrscht in Teilen der USA, vor allem in der Westhälfte, extremes winterliches Wetter, während in der Osthälfte die erste große (vorübergehende) Wärmeperiode zu verzeichnen ist. Ersteres führt zu immer neuen Extremen, Letzteres ist nicht rekordverdächtig. Während meiner Zeit in den USA gab es im April tageweise immer wieder Werte deutlich über 25°C.

Und: Kaum zu glauben: Kaum zieht auf der Südhalbkugel der Herbst ein, gibt es schon erste Meldungen über Kälte aus Neuseeland und Argentinien.

Anmerkung: Dieser Kältereport ist besonders lang. Viele ehrenamtliche Tätigkeiten hinderten mich jedoch daran, schon eher einen Report zusammenzustellen. Dieser Länge wegen sind unten einige weitere Meldungen aus den USA nur ansatzweise erwähnt.

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Meldungen vom 29. März 2023:

Denver: Kältester Jahresbeginn seit 1979

In weiten Teilen der USA war es im Jahr 2023 bisher extrem kalt, und das gilt auch für die Front Range.

Ab Dienstag ist dies Denvers kältester Start in ein Kalenderjahr seit 1979, laut Daten vom Denver International Airport und der Wetterbeobachtungsstation im Central Park der Stadt. Mit einer Durchschnittstemperatur von -0,9°C am DIA und -0,8°C im Central Park liegt Denver knapp 4 K unter dem langfristigen Jahresdurchschnitt.

Der große Frost ist natürlich nicht nur auf Denver beschränkt – der gesamte Westen der USA hat ein historisch kaltes und schneereiches erstes Quartal 2023 erlebt, mit einer Schneedecke in Colorado, Utah, Nevada und Kalifornien, die alle bisherigen Rekorde übertroffen hat.

Gleiches Bild in Kanada:

In Winnipeg hat der März, wenn man die kanadischen Klimanormalwerte von 1989 bis 2010 zugrunde legt, etwa über die Hälfte des Monats Temperaturen über Null. Die Tatsache, dass es in Winnipeg in diesem Jahr keinen einzigen gab, ist bemerkenswert.

Das letzte Mal, dass ein März in Winnipeg keine Temperaturen über 0°C aufwies, war im Jahr 1899.

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Es wird am 4. Juli Skibetrieb geben

Kalifornien

Der Schneesturm vom Dienstag hat die Schneedecke in Kalifornien auf ein neues Rekordniveau gebracht und eine weitere Runde von Lawinen- und Wintersturmwarnungen ausgelöst.

In dieser Woche beträgt die Schneedecke in Kalifornien 227 % des Durchschnittswerts vom 1. April. „Das ist höher als jeder andere Messwert seit der Einrichtung des Schneesensornetzwerkes Mitte der 1980er Jahre“, sagte Sean de Guzman, Leiter der Abteilung für Schneemessungen und Wasserversorgungsprognosen des DWR.

Es ist auch noch mehr Schnee im Anmarsch – an einigen Stellen über 60 cm.

Nevada

Auch das Lee Canyon Resort in Nevada verzeichnet Rekordschneefall.

Resort Market Director Jim Seely bestätigt, dass sich bisher 650 cm angesammelt haben, was den bisherigen Rekord (640 cm aus dem Jahr 2005) übertrifft. Und mit weiteren 4 cm, die bis Mittwochabend vorhergesagt werden, wird diese Saison weiterhin die Bücher umschreiben.

Utah

Am 25. März gab die Alta Ski Area bekannt, dass diese Saison die schneereichste aller Zeiten ist und noch mehr Schnee auf dem Weg ist.

Seit der ersten Schneeflocke am 22. Oktober hat Alta über 19 m Schnee angehäuft.
Das ist ein Durchschnitt von fast 13 cm pro Tag.

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„Einmal in einer Generation-Schnee“ trifft Nordamerikas heißeste Wüste

Zusätzlich zu den oben genannten historischen Schneemengen hat auch Arizona beeindruckende Mengen an Schnee zu verzeichnen.

In Flagstaff zum Beispiel sind in dieser Saison bisher 335 cm Schnee gefallen – die größte Ansammlung seit mehr als 70 Jahren.

Und noch etwas, das ich Anfang des Monats übersehen habe:

In weiten Teilen der Sonora-Wüste, die sich über 100.000 Quadratmeilen in den mexikanischen Bundesstaaten Sonora, Baja California und Baja California Sur sowie in den amerikanischen Bundesstaaten Arizona und Kalifornien erstreckt, fielen Anfang März unglaublich seltene 10 cm Schnee!:

Abb. 1: Schnee umgibt die Kakteen in der Sonora-Wüste von Arizona [Jack Dykinga/naturepl.com].

„Dieser Schnee ist höchst unerwartet“, sagte der Meteorologe und ehemalige NOAA-Chefwissenschaftler Ryan Maue. „Es ist kommt höchstens einmal in einer Generation vor.“

Link: https://electroverse.info/denvers-coldest-start-to-a-year-since-1979-skiing-on-4th-of-july-once-in-a-generation-snow-hits-north-americas-hottest-desert/
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Meldungen vom 30. März 2023:

Temperatur-Kälterekorde im gesamten Mittleren Westen

Der Winter weigert sich in den meisten Teilen des amerikanischen Kontinents, aufzuhören.

Während andernorts eine Handvoll Kälterekorde fielen – darunter San Franciscos Höchstwert von 11°C (der niedrigste Tageswert in den Büchern seit 1875, gleichauf mit 2006), North Carolinas neuer monatlicher Tiefstwert (bemerkenswert, wenn man bedenkt, dass es Ende März ist) und 22°C in Naples, Florida (gleichauf mit dem Tiefstwert von 1995) – beschränkten sich die meisten der in den letzten 24 Stunden gefallenen Temperaturrekorde auf den Mittleren Westen.

Zu den neuen Rekorden im Mittleren Westen gehörten ein Tiefstwert von -25°C in Bismark, North Dakota, der den alten Rekord von -22°C aus dem Jahr 1964 übertraf, und ein Tiefstwert von -25°C in Aberdeen, South Dakota, der den bisherigen Rekord von -23°C aus dem Jahr 1969 deutlich übertraf.

Auch die Schneefallrekorde purzeln überall im Landesinneren, darunter die fast 6 cm, die am Fargo Hector IAP gemessen wurden, was den alten Wert von 5 cm aus dem Jahr 1940 übertrifft.

Noch mehr Schnee in den Bergen Kaliforniens

Die Zahlen des Flughafens Hector verblassen im Vergleich zu den epischen Schneemengen, die weiterhin auf die kalifornischen Berge niedergehen. Mammoth verkündete seine bisher schneereichste Saison, nachdem zusätzliche 71 cm die Gesamtmenge auf 17,6 Meter in der Hauptlodge und auf 22,1 Meter auf dem Gipfel erhöht hatten.

Eine unerbittliche Kette starker Stürme, die Ende Dezember begann und nun bis in den Frühling hinein anhält, ließ die Schneedecke landesweit auf den höchsten Stand aller Zeiten ansteigen und führte dazu, dass in Dutzenden von Bezirken der Notstand ausgerufen wurde; im Gegenzug ließen die Winterstürme die Wasserreservoirs auf ein historisches Niveau ansteigen – eine wichtige Quelle für Kaliforniens Wasser.

Am Mittwoch, dem 29. März, lag der Wassergehalt der Schneedecke in der Sierra bei 234 % des Durchschnittswerts vom 1. April – ein Allzeithoch.

Diese „unerwartete“ Wende hat eine Rücknahme vieler Beschränkungen der Wassernutzung ermöglicht, obwohl Gouverneur Gavin Newsom sich weigert, die Dürre für beendet zu erklären. Ein solches Eingeständnis würde die Gesichter der AGW-Parteimitglieder unweigerlich in die Länge ziehen.

Eis und Schnee bis in den April hinein

Der Monat März war ein außergewöhnlich kalter und schneereicher Monat. Und auch für den April werden aktive Wetterlagen mit reichlich Schnee und historischen Tiefstwerten vorhergesagt.

In der Stadt Jackson in Wyoming wird der März beispielsweise mit Temperaturen enden, die etwa 5,5°C unter dem langjährigen Durchschnitt liegen, so dass der Monat an einen typischen Februar erinnert.
Auch war es für Jackson insgesamt ein sehr kalter und lang anhaltender Winter. Seit dem 2. November war es dort nicht mehr milder als 10°C, eine Serie von 147 Tagen, die sich der längsten Serie in den Aufzeichnungen – 163 Tage – nähert und die Chance hat, diese zu übertreffen.

Es folgt der Ausblick auf April mit weiteren Schneestürmen im Westteil der USA {die aus heutiger Sicht – 5. April – auch eingetroffen sind}. Mehr dazu in Meldungen weiter unten.

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Das kalte Frühjahr in Israel

Der Frühling hat zwar in Israel Einzug gehalten, aber die Temperaturen sinken weiter und bringen die Gefahr von Schnee auf dem Berg Hermon mit sich.

Nach Angaben des israelischen Wetterdienstes (IMS) werden die Temperaturen bis zum Ende der Woche unter dem Durchschnitt liegen.

Auch sind im Gebiet Beit Jamal in der Nähe von Beit Shemesh Rekordniederschläge gefallen.

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Rekord-Tiefstwerte in Neuseeland

Kälte war in letzter Zeit das vorherrschende Wettermerkmal in Neuseeland, und nach Angaben des Wetterdienstes sind weitere rekordverdächtige Tiefstwerte zu erwarten.

Der Meterologe Andrew James sagte, dass ein Kältluftkörper über das Land gezogen sei und antarktische Luft weiter nach Norden getrieben habe.

„Das hat die Temperaturen im ganzen Land sinken lassen“, sagte James, „die Kälte ist bis nach Kaitaia im Norden zu spüren, wo es im Moment nur 6°C warm ist“, sagte er kurz nach 6 Uhr morgens.

Am kältesten war es in Tekapo, wo über Nacht ein Tiefstwert von -3,9°C gemessen wurde.

Für Auckland wird die kälteste Nacht seit März 1965 vorhergesagt, als in der Stadt 6,6 °C gemessen wurden. Im Norden wird für Kerikeri ein Temperaturrückgang von 6 °C erwartet, was laut MetService-Daten der niedrigsten Märztemperatur seit 1978 entsprechen würde.

Es folgen Befürchtungen hinsichtlich des bevor stehenden Winters.

Link: https://electroverse.info/records-slain-across-midwest-snowy-california-ice-and-snow-to-extend-into-april-israels-cold-spring-new-zealand/

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Meldungen vom 31. März 2023:

Der brutale Winter hinterlässt tiefe Spuren in der Wildnis von Wyoming

In weiten Teilen der USA herrscht ein harter, lang anhaltender Winter mit extrem niedrigen Temperaturen und einer hohen Schneedecke. Wildtiermanager im Bundesstaat Wyoming beispielsweise beobachten die Auswirkungen auf das Großwild und stellen eine erhöhte Sterblichkeit fest.

„Wyoming ist an harte Winter gewöhnt, aber es ist schon eine Weile her, dass wir einen Winter hatten, in dem so strenge Bedingungen im ganzen Bundesstaat herrschten“, sagte Doug Brimeyer, stellvertretender Leiter des Wyoming Game and Fish Department für Wildtiere. „Die Wildtiermanager im ganzen Bundesstaat sind sich der Auswirkungen des Winters auf die Großwildpopulationen sehr bewusst“.

Heißt es aber nicht immer, dass durch WÄRME das große Aussterben einsetzen soll?! A. d. Übers.

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Der bitterkalte März in Indien

Trotz eines warmen Monatsbeginns [ natürlich verursacht durch CO₂] dominieren seither natürliche Einflüsse und haben den März 2023 in die Top 10 der kältesten März-Monate in ganz Indien gebracht (in Büchern, die bis 1951 zurückreichen).

„Der März 2023 hat eine radikale Veränderung der Temperaturen im Vergleich zu den historischen Durchschnittswerten erfahren“, berichtet hindustantimes.com.

Ein Pendeln zwischen den Extremen.

Wie in der nachstehenden Grafik zu sehen ist, schüttelten die Befürworter der globalen Erwärmung in der ersten Monatshälfte ihre Fäuste gegen das atmosphärische Kohlendioxid am Himmel und warfen der Regierung blindlings Geld zu, um alles besser zu machen, aber ein tiefer Temperatursturz ab dem 15. März ließ sie seltsam verstummen:

Der durchschnittliche Höchstwert für Indien bis zum 29. März liegt nach Angaben des India Meteorological Department (IMD) bei 30,35 °C und damit 0,96 °C unter dem älteren, vom IMD verwendeten Durchschnitt von 1981-2010.

Am 28. Februar hatte das IMD einen überdurchschnittlich warmen März vorausgesagt. Die ersten beiden Wochen folgten dem Drehbuch. Doch dann stürzten die Temperaturen in ganz Indien ab. Seit dem 16. März war jeder Tag um mindestens 1,3 °C kälter als der multidekadische Durchschnitt. Die Wochen, die am 21. und 28. März endeten, waren sogar um 3,5 °C bzw. 2,3 °C kälter, wobei die erste Woche als die kälteste Märzwoche in Indien seit Beginn der Aufzeichnungen in die Geschichte eingehen wird.

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Es folgt noch ein Beitrag zu Polarlichtern aufgrund eines Sonnensturms.

Link: https://electroverse.info/brutal-winter-taking-toll-on-wyoming-wildlife-indias-bitter-march-solar-wind-arrives/

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Meldungen vom 3. April 2023:

In Kanada immer noch nirgendwo 20°C

Kanada wartet immer noch auf einen Temperaturwert von 20 °C, wobei 2014 das letzte Jahr war, in dem dieser Wert so spät erreicht wurde.

Die Vorhersage sagt, dass es diese Woche passieren könnte, aber ein mächtiges Tief aus Colorado wird die Trennlinie sein.

Nach Angaben des Wetterdienstes The Weather Network könnte der Süden Ontarios am Mittwoch nahe an die 20 °C herankommen, während beispielsweise der Süden Manitobas im Winter feststeckt und mit Schneeverwehungen und Schneestürmen zu kämpfen hat.

Es ist fast 50 Tage her, dass in Winnipeg, Manitoba, eine Temperatur über dem Gefrierpunkt gemessen wurde.

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Frostiger März in Skandinavien

Rekorde brechende Kälte hat Skandinavien in den letzten Wochen heimgesucht.

Der März 2023 war in Finnland außergewöhnlich kalt, vor allem im Norden, wo die durchschnittlichen Temperaturanomalien für den Monat bis zu 5,2 K unter der multidekadischen Norm lagen.

Auch in Schweden war der März 2023 historisch kalt und zudem sehr schneereich.
Die Temperaturanomalien lagen im Norden des Landes um 5 K unter der Norm:

Tödliche Lawinen in Norwegen

Anderswo in Skandinavien sind nach wochenlangen heftigen Schneefällen mindestens vier Menschen bei Lawinenabgängen in Norwegen ums Leben gekommen.

Die Behörden warnen die Menschen nun vor Ausflügen in die Berge.

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Südhalbkugel: Frühe Kälte beschränkt sich nicht nur auf Neuseeland:

Monatliche Tiefstwerte in Argentinien

Während in Argentinien in letzter Zeit die Hitze dominierte, hat der Herbst nun mit einem rekordverdächtigen Knall zugeschlagen.

Santa Cruz City stellte zum Abschluss der letzten Woche drei März-Tiefsttemperaturrekorde in Folge auf, welche alle die alte Marke von -4°C aus dem Jahr 1972 übertrafen. Auch in Trelew wurde am 31. März ein Tiefstwert von -1,7 °C gemessen, womit der dortige Märzrekord von -1,6 °C aus dem Jahr 2002 gebrochen wurde.

Praktisch ganz Patagonien fiel am Wochenende unter 0 °C, und die Kälte zieht sich nun bis in den April hinein, auch nach Norden hin, etwa nach Uruguay, Paraguay, Bolivien und Südbrasilien.

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Schneefall in Nordchina

In Nordchina, insbesondere in der Autonomen Region Innere Mongolei, hat es für die Jahreszeit ungewöhnlich viel geschneit. In den kommenden Tagen wird mit einer weiteren Verschärfung gerechnet, da eine heftige Kältewelle ungewöhnlich weit nach Süden vordringt.

Zum Abschluss des Monats März gab es zum Beispiel in Lhasa den stärksten Märzschnee seit 2009 (Sonnenminimum des Zyklus 23).

Das örtliche Wetteramt rechnet für diese Woche mit weiteren heftigen Regen- und Schneefällen sowie einer Verschärfung der Kältewelle und rät den Bürgern im Norden, entsprechende Vorsichtsmaßnahmen zu treffen.

Link: https://electroverse.info/canada-20c-freezing-scandinavia-norwegian-avalanches-records-argentina-snow-strikes-china/

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Meldungen vom 4. April 2023:

Nochmals Frostverschärfung in Sibirien

Nach einem brutal kalten Winter in Sibirien erweist sich der Frühling als ebenso hart – vor allem in den nördlichen Regionen.

Hier weigert sich der Winter, aufzuhören, und Temperaturanomalien bis zu 12 K unter der multidekadischen Norm sind an der Tagesordnung.

In dieser Woche ist eine weitere Verschärfung zu erwarten: Für heute, den 4. April, werden -30 °C in Taimyr und -18 °C in Evenkia vorhergesagt.

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Und noch einmal in die USA:

Rekord-Schneefall in Michigan – mehr ist auf dem Weg

Der Norden Michigans und die obere Halbinsel [in den Michigan-See] wurden in den letzten Tagen von erstaunlichen Schneemengen heimgesucht, und der nicht enden wollende Winter 2022-23 zieht sich nun bis in den April hinein.

Eine Schneewelle nach der anderen zog durch, wobei sich an manchen Stellen über 10 cm pro Stunde ansammelten.

Der Schnee führte zu weit verbreiteten Stromausfällen, deren Behebung sich durch die schlechten Wetterbedingungen verzögerte.

„Da sich das rekordverdächtige Schneefallereignis dem Ende zuneigt, hier einige der höchsten Schneefallmeldungen, die wir erhalten haben“, so die NWS-Meteorologen in Gaylord, die auf die 56 cm in Norway [in Michigan], die 51 cm in Kinross und die 47 cm in Sault Ste. Marie – einen neuen Rekord – hinwiesen, um nur drei zu nennen.

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Boise, Idaho, bricht einen seit 124 Jahren bestehenden Kälterekord

Die obige Vorhersage ist eine besonders deprimierende Nachricht für die Einwohner von Boise, Idaho, die seit mehr als 150 Tagen nicht mehr die 60°F-Marke erreicht haben [15,5°C].

Nach Angaben des National Weather Service (NWS) lag der Rekord der Stadt für die meisten aufeinanderfolgenden Tage unter 60F zuvor bei 153 Tagen – vor 124 Jahren, im Jahr 1899 – aber dieser Rekord wurde am Montag, den 4. April auf 154 Tage verlängert.

Für das Gebiet von Boise werden für den Rest der Woche hohe Temperaturen von deutlich unter 15°C vorhergesagt, was bedeutet, dass die Stadt am Freitag wahrscheinlich einen neuen Rekord von 158 Tagen aufstellen wird. Der NWS sieht dann „nahe 15°C“ am Samstag und ein Hoch „nahe 20°!C“ am Ostersonntag. Aber bis dahin werden die ungewöhnlichen Tiefstwerte und der für die Jahreszeit untypische Schnee weiter anhalten.

Historisch gesehen ist der Schnee in Boise am 24. März vorbei und erledigt. Aber nicht in diesem Jahr. Und auch nicht letztes Jahr, als am 9. Mai 1 cm fiel. Spuren von Schnee im Juni gab es seit 1872 nur viermal, zuletzt im Juni 2008 (tiefes Sonnenminimum des Zyklus 23).

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Der eisige März in Norwegen

Neben Finnland und Schweden (wir berichteten gestern) hatte auch Norwegen einen historisch kalten März 2023 zu verzeichnen. Der Monat war landesweit sehr kalt und schloss mit einer Temperaturanomalie von 2,9 °C unter der Norm.

Link: https://electroverse.info/siberia-freeze-record-snow-michigan-boise-breaks-124-year-cold-record-norways-icy-march/

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Und nun, um es nicht gar zu einseitig aussehen zulassen, kommt hier eine Hitze-Meldung vom 5. April 2023, und zwar von den Kapverdischen Inseln vor der Küste Afrikas:

Hitze auf den Kapverdischen Inseln

Ursache für die große Hitze ist eine besondere Wetterlage. Heiße und trockene Winde aus der Sahara ließen die Temperaturen auf den Kapverden stark ansteigen. Dieses Windphänomen wird „Calima“ oder „Bruma seca“ genannt und tritt immer wieder auf. Dabei wird auch viel Saharastaub bis weit in den Atlantik transportiert, der dann die Inseln erreicht.

Link: https://www.wetteronline.de/wetterticker/sengende-hitze-auf-den-kapverden-rekord-fuer-april–2c25ebca-39e9-46e8-9875-48f76d9100e3

Zur Wetterlage:

Quelle                                                                                                                         Quelle

Auffällig ist die extrem weit südliche Lage eines Höhentiefs im 500-hPa-Niveau (links) vor der afrikanischen Küste. Auf seiner Nordostflanke konnte sich Sahara-Luft bis zu der Inselgruppe durchsetzen, aber südlich davon dürfte es ungewöhnlich kühle gewesen sein – von dort gibt es aber keine Meldungen. Das Höhentief ist später nach Osten in die Sahara gezogen und brachte in der Westsahara Schauer (rechts), was auch nicht allzu häufig vorkommt.

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Und weiter geht es mit Kalt-Meldungen, hier vom 5. April 2023:

Rückkehr des Winters nach Europa

Diese Woche wird Europa von einem heftigen Wintereinbruch heimgesucht, der strengen Frost und heftige Schneefälle im April mit sich bringt.

Die Temperaturen sind in ganz Frankreich unter den Gefrierpunkt gesunken; praktisch das ganze Land ist betroffen, sogar das Mittelmeer.

Die dramatische Veränderung der Bedingungen, die „Rückkehr des Winters“, wird der französischen Landwirtschaft große Verluste bescheren. Optimistische Schätzungen des Agrarklimatologen Serge Zaka gehen davon aus, dass 30 % der blühenden Obstbäume zerstört werden.

In der Nacht zum Dienstag herrschten in vielen Regionen Frankreichs Temperaturen von bis zu -7°C, wobei die meisten Thermometer Frost anzeigten. Die Tagestemperaturen werden in der wärmenden Aprilsonne steigen, aber es wird immer noch weitaus kälter sein als die saisonale Norm.

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Rekordschneefall auf dem Balkan

Die heftige Kälte in Europa beschränkt sich nicht auf die zentralen Regionen, auch auf dem Balkan kehrt der Winter unerwartet zurück.

Ungewöhnliche Frühjahrs-Kaltluftvorstöße und rekordverdächtige Schneefälle haben am Dienstag den westlichen Balkan heimgesucht und zu erheblichen Behinderungen geführt. Die Bewohner von Städten in Serbien, Bosnien und dem Kosovo erwachten mit dem seltenen Anblick von Bäumen und Sträuchern, die mit Aprilschnee bedeckt waren.

Was die Rekorde betrifft, so hat Belgrad am Dienstag mit 20 cm die höchste Schneehöhe erreicht, die jemals in der Stadt im April aufgezeichnet wurde (und damit den alten Rekord von 10 cm aus dem Jahr 2021 übertroffen), der bis in das Jahr 1888 zurückreicht.

Mit einer Höchsttemperatur von nur 1 Grad Celsius war der Dienstag zudem vermutlich der kälteste Apriltag, der jemals in Belgrad verzeichnet wurde.

Auch in Bosnien, im Kosovo und in Kroatien werden Rekorde gebrochen, ebenso wie in Rumänien, wo starker Schnee die Karpaten bedeckt hat und zu erheblichen Behinderungen führte.

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Und nochmals in die USA! Das wird spannend, wie es dort mit der AGW-Propaganda weitergeht:

216 cm Schnee in Alta, Utah

Die nicht enden wollenden Schneestürme im Westen der USA haben die Gesamtschneemenge in Alta auf 21,6 m erhöht – und damit die bisherigen Rekorde weit hinter sich gelassen.

Snowbird erreichte am Dienstagmorgen 20 m und übertraf damit die bisherige Höchstmarke von 19 m aus dem Jahr 2010/11.

Und weiter in den USA:

Noch ein „gefährlicher Blizzard“ in den Nördlichen Großen Ebenen

Ein starkes Tiefdrucksystem im Westen des Landes hat sich zu einem „gefährlichen Schneesturm“ entwickelt, der nun die nördlichen Ebenen heimsucht.

Die Meteorologen von AccuWeather warnen vor einem weiterenSchnee in dieser Woche, der nur wenige Tage nach dem letzten Schneesturm auftrat, der von den nördlichen Ebenen bis nach Nord-Michigan tobte.

Dieser jüngste Wintersturm sorgt für außergewöhnliche Schneemengen in einem weitläufigen Gebiet – es werden die bisher höchsten der gesamten Wintersaison vorhergesagt, und das will schon etwas heißen.

Duluth, Minnesota, zum Beispiel, erwartet 25 cm durch den jüngsten Sturm. Ein solcher Wert würde diesen Winter zum schneereichsten in der Geschichte machen und den derzeitigen Spitzenplatz verdrängen: die 3,43 m, die der Winter 1995-96 (Sonnenminimum des Zyklus 22) brachte.

Link: https://electroverse.info/winter-returns-to-europe-record-snows-hit-the-balkans-alta-850-inches-northern-plain-blizzards/

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Meldungen vom 6. April 2023:

Es folgen zunächst zwei weitere Meldungen aus den USA über weitere monatliche Kälterekorde und historische Schneehöhen. Dann kommt aber noch das hier:

Schneepflüge auf Hawaii

Auf Hawaiis Big Island sind Schneepflüge im Einsatz, um den Schnee zu beseitigen, der weiterhin auf dem Mauna Kea fällt.

Ein Schneesturm im April hat in dieser Woche rund 20 cm Schnee fallen lassen und die Behörden gezwungen, eine Reihe von Straßen zu sperren.

„Die Zufahrtsstraße zum Gipfel des Mauna Kea ist für die Öffentlichkeit an der Besucher-Informationsstation auf einer Höhe von 2800 m aufgrund von Schneemassen, Temperaturen unter dem Gefrierpunkt, hoher Luftfeuchtigkeit und nassen Straßen, die sich wahrscheinlich zu eisigen Bedingungen entwickeln werden, GESCHLOSSEN“, schrieben die Mauna Kea-Ranger in einer Aktualisierung.

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April-Kälte in weiten Teilen Europas

Bereits das vierte Jahr in Folge haben strenge Aprilfröste die Anbaugebiete des Kontinents heimgesucht.

In Spanien wurden am Mittwoch eine Reihe von Tiefsttemperaturen gemessen, darunter -4,5 °C in Vitoria und außergewöhnliche -6,6 °C in Burgos – noch nie war es in Spanien im April so kalt.

Auch die niedrigen Lagen Polens war es mit einem Tiefstwert von -7°C extrem kalt; in Italien wurden -4,9°C gemessen; auch in Frankreich wurden langjährige Rekorde gebrochen; in Österreich fielen am Mittwoch alle – d. h. 100 % der Stationen des Landes – unter 0°C, was das erste Mal seit 2003 im April der Fall war.

Tödliche Lawine in Indien

Im indischen Bundesstaat Sikkim sind nach einem schweren Lawinenabgang mindestens sieben Menschen ums Leben gekommen und viele weitere sind verschüttet.

Nach einer schneereichen Saison, zu der auch ein bitterkalter März gehörte, gibt es nun eine Reihe tödlicher Lawinenabgänge in den höheren Lagen Indiens. Die jüngste Lawine ereignete sich in der Nähe einer Straße, die Gangtok mit dem Nathu-La-Pass und dem nahe gelegenen Changu-See verbindet. Nach Angaben der indischen Armee begrub sie sechs Fahrzeuge mit bis zu 30 Touristen unter sich.

Link: https://electroverse.info/monthly-lows-fall-across-u-s-april-blizzards-snowplows-in-hawaii-april-cold-europe-deadly-indian-avalanche/

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wird fortgesetzt … (mit Kältereport Nr. (13 / 2023)

Redaktionsschluss für diesen Report: 6. April 2023

Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE




Warum wir eine unabhängige globale Klima-Temperatur-Datenbank brauchen

Anthony Watts

[Alle Hervorhebungen in diesem Beitrag vom Übersetzer]

Seit Beginn der Debatte über die globale Erwärmung, die heute als „Klimawandel“ bezeichnet wird, gibt es eine unumstößliche, aber wenig bekannte Tatsache: Alle Temperaturmessstationen, die verwendet werden, um Feststellungen über den Zustand der Erdtemperatur zu treffen, werden von Regierungen kontrolliert.

Als Dr. James Hansen, der damalige Direktor des Institute for Space Studies der NASA in Manhattan, im Juni 1988 vor dem Energy and Natural Resources Committee des US-Senats erklärte, dass „die globale Erwärmung begonnen hat“, stützte er sich auf Temperaturdaten, die von Regierungen auf der ganzen Welt von einem Wetterstationsnetz gesammelt wurden, welches nie dazu gedacht war, ein „globales Erwärmungssignal“ zu erkennen.

Tatsächlich musste Dr. Hansen neuartige statistische Verfahren entwickeln, um dieses Signal der globalen Erwärmung aus den Daten herauszukitzeln. Das Problem ist, dass diese Wetterstationsnetze nie dafür ausgelegt waren, ein solches Signal zu erkennen. Sie waren eigentlich für die Überprüfung von Wettervorhersagen gedacht, um festzustellen, ob die Vorhersagen von Behörden wie dem U.S. Weather Bureau (jetzt National Weather Service NWS) korrekt waren. Wenn man Temperatur- und Niederschlagsvorhersagen für einen Ort macht und es keine Rückmeldung über die tatsächlich erreichten Temperaturen und die aufgezeichneten Niederschläge gibt, ist es unmöglich, die Genauigkeit der Vorhersage zu verbessern.

Das ursprüngliche Netz von Wetterstationen, das so genannte Cooperative Observer Program (COOP), wurde 1891 eingerichtet, um ein Ad-hoc-Wetterbeobachtungsnetz zu formalisieren, das seit 1873 vom U.S. Army Signal Service betrieben wurde. Erst später begann man, das COOP-Netz für die Klimabeobachtung zu nutzen, da für die Klimabeobachtung mindestens 30 Jahre an Daten von Wetterstationen erforderlich sind, bevor ein „Normalklima“ für einen Ort ermittelt werden kann. Nachdem das Cooperative Observer Program in den Vereinigten Staaten eingerichtet worden war, folgten andere Länder bald und duplizierten den Aufbau des US-Netzwerks auf globaler Ebene. (Mehr hier und hier).

Das COOP-Netz hat jedoch mehrere schwerwiegende Probleme, wenn es um die Erkennung des Klimawandels auf nationaler und globaler Ebene geht. Die von freiwilligen COOP-Beobachtern in den USA gemessenen Temperaturen werden bei der Aufzeichnung der Daten auf einem Papierformular namens B-91 auf das nächste ganze Grad Fahrenheit gerundet.* Vergleicht man solche grob aufgezeichneten Temperaturdaten mit den Behauptungen über die globale Erwärmung, die seit Ende des 19. Jahrhunderts um 1,8°F (1,0°C) zugenommen haben soll, so stellt sich die Frage nach der Genauigkeit und Präzision der COOP-Temperaturdaten.

[*Einschub des Übersetzers: Bis zum Beginn stündlicher Berechnungen wurde in Deutschland das so genannte „Klimamittel“ nach den „Mannheimer Stunden“ {06, 14, 21 UTC} errechnet, und zwar nach der Formel

Tmittel = (TT06 + TT12 + 2 TT21) ÷ 4

Sollte sich bei der Rundung ein Wert n,5 ergeben, wurde grundsätzlich zur geraden Zahl gemittelt. Aus 4,25 wurde 4,2 und aus 4,35 wurde 4,4.

Ende Einschub]

Noch besorgniserregender ist, dass mehr als 90 % der COOP-Stationen in den Vereinigten Staaten, die zur Aufzeichnung von Klimadaten verwendet werden, im Laufe der Zeit durch lokale Verstädterung oder Kontaminierung beeinträchtigt wurden, wobei Hunderte von COOP-Stationen durch die Nähe von Abgasen von Klimaanlagen, Abgasen von Flugzeugen auf Flughäfen sowie Beton, Asphalt und Gebäuden, die in der Nähe der Stationen entstanden sind, stark beeinträchtigt wurden. All diese Wärmequellen und Wärmesenken bewirken nur eines: eine Verzerrung der aufgezeichneten Temperaturen nach oben.

Der Kern des Problems ist folgender: Die NWS-Publikation „Requirements and Standards for Climate Observations“ (Anforderungen und Standards für Klimabeobachtungen) schreibt vor, dass Temperaturmessgeräte „über ebenem Gelände (Erde oder Grasnarbe), das typisch für das Gebiet um die Station ist, und mindestens 30 m von jeder ausgedehnten betonierten oder gepflasterten Fläche entfernt stehen müssen“, und dass „alle Anstrengungen unternommen werden, um Gebiete zu vermeiden, in denen unwegsames Gelände oder Luftabfluss nachweislich zu nicht repräsentativen Temperaturdaten führen“. Wie in diesem Bericht ausführlich dargelegt wird, werden diese Anweisungen jedoch regelmäßig verletzt, und zwar nicht nur im US-amerikanischen Netzwerk, sondern auch im Global Historical Climate Network GHCN.

Dies ist nicht nur ein Problem der USA, sondern ein globales Problem. Es gibt Beispiele für ähnlich beeinträchtigte Stationen in der ganzen Welt, darunter Italien sowie UK nebst China, Afrika und Australien.

„Angesichts dieser weit verbreiteten Verfälschung des Messumfelds kann man sich nicht auf die Temperaturaufzeichnungen als Indikatoren für den globalen Wandel verlassen“, sagte John Christy, Professor für Atmosphärenwissenschaften an der University of Alabama in Huntsville und ehemaliger Hauptautor des IPCC.

Tatsache ist, dass alle globalen Temperaturdaten von Regierungsbehörden aufgezeichnet und zusammengestellt werden, und dass die Daten aufgrund von Korruptionsproblemen, Rundungen und anderen Anpassungen, die auf die Daten angewendet werden, fragwürdig sind. Im Wesentlichen handelt es sich bei den gemeldeten globalen Temperaturen um einen Mischmasch aus gerundeten, angepassten und verfälschten Messwerten und nicht um eine genaue Darstellung der Erdtemperatur. Auch wenn Wissenschaftler behaupten, die Daten seien genau, kann jeder Laie vermuten, dass es sich bei all den aufgezeigten Problemen unmöglich um genaue Daten handeln kann, sondern nur um eine Schätzung mit großer Unsicherheit.

Es existiert nur ein einziger unabhängiger globaler Temperaturdatensatz, der unabhängig von den Erhebungs- und Berichterstattungsmethoden der Regierung ist, und das sind die satellitengestützten globalen Temperaturdaten der University of Alabama in Huntsville (UAH), die von Dr. John Christy und Dr. Roy Spencer verwaltet werden.

Aber selbst der UAH-Satellitendatensatz vermittelt kein vollständiges und genaues Bild der globalen Temperatur, da das Satellitensystem nur begrenzt funktioniert. Gegenwärtig misst das System die atmosphärische Temperatur der unteren Troposphäre bis zu einer Höhe von etwa 8 Kilometern.

Bislang gibt es nur ein Netz von klimafähigen Wetterstationen, das genau genug ist, um ein Signal des Klimawandels vollständig zu erkennen. Dabei handelt es sich um das U.S. Climate Reference Network (USCRN), ein hochmodernes automatisiertes System, das speziell für die genaue Messung von Klimatrends an der Oberfläche entwickelt wurde. Seit seiner Inbetriebnahme im Jahr 2005 hat es keinen signifikanten Erwärmungstrend in den Vereinigten Staaten festgestellt, der auf den Klimawandel zurückgeführt werden könnte.

Leider werden die Daten des USCRN-Netzwerks von der US-Regierung unter Verschluss gehalten und nicht in den monatlichen oder jährlichen globalen Klimaberichten veröffentlicht. Sie wurden auch nicht weltweit eingesetzt.

In Anbetracht des staatlichen Monopols auf die Verwendung verfälschter Temperaturdaten, der fragwürdigen Genauigkeit und der deutlichen Zurückhaltung, der Öffentlichkeit hoch genaue Temperaturdaten des USCRN zur Verfügung zu stellen, ist es an der Zeit, eine wirklich unabhängige globale Temperaturaufzeichnung zu erstellen.

Das ist keine „Raketenwissenschaft“. In Anbetracht der Tatsache, dass die Regierungen Milliarden von Steuergeldern für Programme zur Eindämmung des Klimawandels ausgeben, ist es da nicht sinnvoll, das Wichtigste – die tatsächliche Temperatur – so genau wie möglich zu ermitteln? Sollten wir angesichts der heutigen Technologie nicht mit einem Netzwerk und einer Datenerfassung, die sich nicht auf ein 100 Jahre altes System stützt, die Notwendigkeit bestätigen und validieren? Wenn wir einen Menschen auf den Mond schicken können, können wir doch sicher auch die Temperatur auf unserem eigenen Planeten genau messen.

Anthony Watts is a senior fellow for environment and climate at The Heartland Institute.

Link: https://wattsupwiththat.com/2023/04/06/why-we-need-an-independent-global-climate-temperature-database/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Anmerkung: Mit eben dieser Problematik befasst sich ausführlich auch die Dissertation von Dipl.-Ing. Michael Limburg.

 




Das Betrugsdezernat in Klima-/Wetterangelegenheiten, setzt seine Arbeit fort… Teil 2

Teil 2: Die raffinierten Manipulationen des Lügensenders ZDF und Co. zur Aufrechterhaltung der Klimalüge

Matthias Baritz, Josef Kowatsch und Raimund Leistenschneider

Zu Abbildung 11: Seine Lügen im Wortlaut: „Wie steht es beim Klimawandel? Gestern hatten wir hier berichtet, was Fachleute weltweit befürchten. Heute, hat der Deutsche Wetterdienst das abgelaufene Jahr bilanziert und kurz gesagt: Die Sonne, die schien extrem viel und insgesamt regnete es etwas zu wenig. Und besonders auffällig: Die Durchschnittstemperatur lag 2,3 Grad über dem langjährigen Mittel.“

Gelogen ist bereits der Begriff „langjähriges Mittel“, weil ein solcher Begriff ohne Jahresangabe weder in der Wissenschaft noch in der Meteorologie besteht, da er viel zu wage und unpräzise ist. In der Meteorologie wurde von der Vorgängerorganisation der WMO in 1930 für statistische Zwecke – Klima ist nichts anderes als der statistische Mittelwert des Wetters – der klimatologische Refferenszeitraum, mit einer willkürlich festgelegten Länge von 30 Jahren, eingeführt. Der für statistische Zwecke, wie in Abb.11 einzig gültige klimatologische Referenzzeitraum ist der aktuelle von 1991 – 2020. Der DWD sagt hierzu:

„Mit dem Jahr 2021 gilt eine neue 30-jährige Klimanormalperiode: der Zeitraum 1991-2020. Sie stellt den neuen Standard für klimabezogene Analysen und Anwendungen dar“ und weiter „Die zuletzt gültige Periode war der Zeitraum 1961-1990“.Will heißen, die von Herrn Terli gezeigte Graphik ist ungültig, da sie sich auf einen nicht mehr gültigen Referenzzeitraum bezieht, nämlich den von 1961 bis 1990. Der DWD schreibt dazu:

„Mit Ende des Jahres 2020 wurde die Referenzperiode Vergleichsperiode für aktuelle klimatologische Bewertungen durch die Periode 1991 bis 2020 ersetzt.“

In Abb.11 ist indes überhaupt kein Bezugspunkt angegeben, was bereits unzulässig ist und der Manipulation der Zuschauer dient. Die dort zu sehende Temperaturangabe, die die Abweichung angibt, zeigt die Temperaturabweichung zum alten und laut DWD nicht mehr zu verwendenden Referenzzeitraum von 1961 – 1990! Warum das ZDF diesen ungültigen Basiswert für seine Zuschauermanipulation wählte, zeigt Abb. 12.

Abb.12, Quelle: M. Baritz nach Daten des DWD, zeigt die Jahresmitteltemperatur von Deutschland von 1931 (dem Beginn der jeweils 30 jährigen klimatologischen Referenz-Zeiträume) bis 2020 und dazu die Mittel der drei bisherigen Referenz-Zeiträume.

Deutlich ist zu sehen, dass der Referenz-Zeitraum (Bezugspunkt), den das ZDF wählte, der kälteste Referenz-Zeitraum ist. So etwas wird allgemein mit Irreführung, bzw. Manipulation des Zuschauers bezeichnet.

Wird der nach DWD zulässige Bezugspunkt (Referenz-Zeitraum von 1991 – 2020) gewählt, reduziert sich die Abweichung auf lediglich +1,2°C. Ein Wert, der zum einen im natürlichen Schwankungsbereich des Wetters/Klima (Mittelwert des Wetters) liegt und aus den im Teil 1 gezeigten Manipulationen des DWD hervorgeht, sowie der Umstellung der Messwerterfassung, die höhere Messwerte im Vergleich des vorher üblichen Messverfahrens liefert, obwohl sich an den Temperaturen selbst gar nichts geändert hat. Siehe hierzu den Artikel der Autoren „Das unbrauchbare Messnetz des Deutschen Wetterdienstes für Temperaturvergleiche“.

Das ZDF ist somit deckungsgleich mit der zeitlosen Mediensatire „Network“, mit Peter Finch als dortigen Nachrichtensprecher. Seine Worte (Auszug):

Von uns (Anmerkung: Fernsehen) werdet ihr nie die Wahrheit hören. Wir erzählen euch das, was ihr hören wollt (Anmerkung: sollt). Wir lügen wie die Teufel… Wir erzählen euch jeden Scheiß, den ihr hören wollt (Anmerkung: sollt). Wir handeln mit Illusionen. Nichts davon ist wahr… Ihr fängt an, den Blödsinn zu glauben, den wir hier verzapfen. Ihr fängt an zu glauben, dass die Röhre*4) die Wirklichkeit ist.“

*4) 1976, als der Film in die Kinos kam, gab es noch keine Flachbildschirme, sondern Bildröhren, die die Bilder für den Betrachter darstellten.

Ob Bildröhren oder Flachbildschirme: Lüge/Falschinformation bleibt Lüge und Manipulation bleibt Manipulation.

Was es insgesamt mit solchen Vergleichen auf sich hat, hatten die Autoren ausführlich in diesem Artikel bereits dargelegt. Dass Klimaaktivisten von solchen Lügen/Manipulationen nicht ablassen, ist den Autoren natürlich klar: Dient ein solches Lügengeflecht doch zur Aufrechterhaltung der Klimalüge um eine angebliche Klimakrise oder gar Klimakatastrophe, weil wissenschaftliche Belege fehlen und das Wetter mehr und mehr nicht mitspielt. Der Aufrechterhaltung ihrer Macht und Einflussnahme, sowie der Manipulation für Wählerstimmen.

Abb.13, Quelle: (https://www.climate4you.com/ ) zeigt die mit Satelliten der NASA gemessene Globaltemperatur (deren Abweichungen) von 1979 bis zum 09.03.2023. Nachdem seit knapp 10 Jahren die Temperaturen nicht mehr steigen, beginnen diese jetzt zu fallen!

Doch mit dem gezeigten Beispiel, die Bevölkerung, im Sinne einer (gar nicht vorhandenen) Klimakrise, zu manipulieren, nicht genug.

Wenn Herr Terli, der im Auftrag des ZDF, ebenfalls Millionen Zuschauer mit seinen falschen Aussagen hier sowie hier oder hier im Sinne der Clique um eine angebliche Klimakrise manipuliert, am 01.03.2023 in seiner heute-Wettervorhersage so „nebenbei“, ohne erkennbaren Zusammenhang zu seinem Wetterbericht, den Zuschauern mitteilt, es sei viel zu trocken, so liegt dahinter ebenfalls eine geschickte Manipulation der Zuschauer. Eine Manipulation, die den Zuschauer sozusagen, um es salopp auszudrücken, auf eine „neue Sau“ einstimmen soll, die „durchs Dorf gejagt wird“.

Dies wurde ein paar Tage später deutlich, als das grün geführte Wichtigtuer-Ministerium, von dem der „Deutsche Michel“ nicht weiß, wozu es eigentlich gut ist, außer, um Verbote zu ersinnen, sowie massenhaft Arbeitsplätze zu vernichten, seine Pläne dazu veröffentlichte, um sich wieder einmal, wichtig zu tun. Das Ministerium selbst nennt sich Bundesumweltministerium und dessen Pläne sind der deutschlandweite Wasserplan, der Unsummen von Milliarden (unsere Milliarden an Steuergelder) kostet, weil es angeblich viel zu trocken ist.

Und weiter, als das ebenfalls grün geführte Landwirtschaftsministerium vor ca. 10 Tagen seinen Waldschadensbericht vorstellte. Ein Bericht, der von ihm in Auftrag gegeben und bezahlt wurde und man sich daher an den berühmten 10 Fingern abzählen kann, wie der Bericht ausfällt. Ein Bericht, der ebenfalls zum Kerninhalt hat, der Wald sei stark gefährdet, weil es viel zu trocken ist. Was es in Wirklichkeit mit diesem Waldschadensbericht auf sich hat, wird hier oder hier deutlich.

Und dies alles ist im Kontext (Vorbereitung) der „Sau“ zu sehen, die international, Ende März, in New York, „durch’s Dorf gejagt“ wurde. Die Rede ist von der UN-Wasserkonferenz, die erstmals seit 1977 (!) wieder stattgefunden hat. Zu der zahllose Delegierte (natürlich auch die Bundesumweltministerin) zu Lustreisen, Entschuldigung, natürlich zu unser aller Besten, klimaUNneutral mit Flugzeug anreisten. Wie war das doch noch: „Wasser predigen und Wein saufen.“ Was es mit allem auf sich hat, ob tatsächlich Wasserknappheit (mal abgesehen der Länder, in der diese seit Jahrhunderten herrscht und durch Abholzung beschleunigt wurde) vorliegt, zeigen die Abb. 14-16.

Und wenn Frau Horneffer am 30.03.2023 in ihrer heute-Wettervorhersage sagt: „Morgen geht der März zu Ende. Es ist der nasseste März seit 2001. Deutschlandweit fielen 90 l/m², 60% mehr als im vieljährigen meteorologischen Mittel*5). Die Dürre der letzten Jahre konnte das nicht ausgleichen“ so ist dies ebenfalls im o.g. Kontext der Manipulation der Zuschauer zu sehen. Denn mit der Wettervorhersage der nächsten Tage hat dies nichts, aber auch rein gar nichts zu tun, wohl aber – da jeder den nassen und verregneten März mitbekommen hat, zu dem der erneute Irrsinn grüner Politik so gar nicht passt – mit der Absicht, der Bevölkerung, die (vermeintliche) Notwendigkeit grüner Regierungspolitik „unterjubeln“ zu wollen.

*5) Auch hier eine unwissenschaftliche Aussge, da nicht angegeben wurde, welches meteorologische Mittel gemeint ist. Aber dies alles stört natürlich Personen, denen es ausdrücklich nur um die Manipulation der Bevölkerung hin zu einer (vermeintlichen) Klimakrise geht, natürlich nicht. Mehr noch, solche Details können dabei gar nicht gebraucht werden, da Pseudo-Wissenschaft als Druckmittel gegen die Bevölkerung genutzt wird!

Abb.14, Quelle: Bundesumweltamt zeigt, dass kein negativer Trend beim Niederschlag zu verzeichnen ist. Mehr noch, der lineare Trend ist deutlich ansteigend (um 8%)! In Deutschland fällt also nicht weniger, sondern immer mehr Niederschlag. Dies sagt das Umweltbundesamt. Offensichtlich weiß dort die linke Hand nicht, was die rechte tut! Doch darum geht es den grünen Lügnern ja gar nicht, sondern darum, sich und ihre irrwitzigen Klimapläne auf Kosten der Wahrheit und der Bevölkerung umzusetzen.

Und wie sieht die globale Situation aus?

Abb.15: Auch weltweit ist nach den Daten der NOAA und des NCDC keine Trockenheit zu verzeichnen. Mehr noch, die heutigen Jahre sind ebenfalls regenreicher geworden. Man vergleiche heute mit der Situation um 1900.

Bei irgendwelchen Aussagen zu einem angeblichen Handelszwang und zu Lasten uns aller (denn wir haben die Beschlüsse mit Geld und unseren Arbeitsplätzen, die dabei verloren gehen, zu bezahlen), wegen einer angeblichen Klimakrise, soll man sich nicht von irgendwelchen Titeln blenden oder gar beeindrucken lassen. Hermann Göring, der in der Naziterrordiktatur von 1933 – 1945, nach Hitler, 2. Mann im Staat, war in der Weimarer Republik – der ersten deutschen Demokratie – Reichstagspräsident*6) und war trotzdem ein Lump.

*6) Göring wurde nach den Sommerwahlen (Juli) 1932, mit Hilfe des konservativen Zentrums, zum Reichstagspräsidenten gewählt. Die Machtergreifung, zumindest die des Parlaments, fand also nicht erst am 30.Januar 1933 statt, sondern bereits 1932, mit der Wahl Görings zum Reichstagspräsidenten.

Abb.16, Quelle: wetteronline.de, zeigt die Märzwettervorhersage für Mainz: Regen, Regen, Regen,….

Abb.16 entlarvt noch eine weitere Manipulation der öffentlich-rechtlichen als Lüge und Versuch, abermals die Bevölkerung in Richtung Klimakrise zu manipulieren:

In den Märztagen war in den öffentlich-rechtlichen von ARD und ZDF vermehrt zu hören, wir hätten Aprilwetter. Die Absicht dahinter ist klar. Da die Natur / Wetter immer weniger „mitspielt“, dass Gerede eine Klimakrise zu untermauern, da weder Regenmangel, noch vergleichbare Hitze vorhanden ist, muss auf Manipulationskunstgriffe gebaut werden und der Bevölkerung (unterschwellig) weis gemacht werden, wir hätten im März bereits Aprilwetter. Das Wetter wäre also bereits 1 Monat voraus, was natürlich dem Klimawandel / Klimakrise zuzuschreiben ist.

Abb.16 und die Abb.17 zeigen, um was für einen Unsinn es sich bei der Aussage, wir hätten Aprilwetter, also Frühlingswetter mit Wintereinlagen, handelt. Die 14-Tage-Vorhersage für Mainz und den März, zeigt von den Temperaturen etwas ganz anderes: Nämlich Spätwinterwetter mit wenigen Frühlingseinlagen. Wärmeeinlagen, die sich dann zeigen, wenn die Sonne scheint. Ist sie weg, wird es empfindlich kalt, denn einzig die Sonne bringt die Wärme. Was nicht verwundert, ist doch der jetzigen Sonnenstand (über Horizont) mit dem von Mitte September identisch und jeder weiß, wie wohltuend die Septembersonne wärmt.

Abb.17, Quelle: Josef Kowatsch, nach Daten des DWD, zeigt die März- und Apriltemperaturen der letzten 35 Jahre. Man braucht nur die Werte zu vergleichen, um zu sehen, was für einen Unsinn die Aussage ist, wir hätten im März Aprilwetter.

Die Temperatursteigung im Betrachtungszeitraum für den Monat April beruht auf der vermehrten Sonnenscheindauer und des damit verbundenen höheren Strahlungseintrages der Sonne auf die Erdoberfläche, was die Autoren in ihrem Beitrag „Klimaschwindel bei DWD, ZDF und Co. oder wie Öffentlichkeit und Politik getäuscht werden, Teil 1“ ausführlich darlegten.

Das heutige Manipulationsschema entspricht in seiner Struktur, exakt dem zu Beginn des 20. Jahrhunderts, als ein sehr düsteres Kapitel unserer Geschichte begann. Daher dieses Beispiel und seine Parallelen zu Heute. Denn wohl jeder kennt die Aussage: „Von der (deutschen) Geschichte lernen.“ Aus der Geschichte kann jedoch nur dann gelernt werden, wenn man diese Geschichte auch kennt. Beginnen wollen die Autoren (Leistenschneider) mit einer bewusst äußerst provokanten Aussage:

Den 1. Weltkrieg hat die Welt den Juden zu verdanken. Der jetzige Aufschrei unserer Leser, wie kann Leistenschneider so etwas behaupten und EIKE dies auch noch abdrucken ist selbstverständlich voll berechtigt (!), denn natürlich haben die Juden den 1. Weltkrieg nicht verschuldet. Aber wieso diese Aussage?

In der Wissenschaft ist seit langem bekannt, dass eine Propaganda-Lüge in der Bevölkerung dann die nachhaltigste Wirkung erzielt, wenn sie einen Kern von „Wahrheit“ enthält. Was aber ist der Kern der „Wahrheit“, die zuerst von konservativen Kreisen in der Weimarer-Republik aufgegriffen (erfunden) wurde und später dann von den Nazis weiter verwendet wurde?

Als die Generale den deutschen Kaiser im Sommer 1914 dazu drängten, den Kriegszustand auszurufen – dies durfte nur der Kaiser – entgegnete Wilhelm II, dies nur zu tun, wenn sicher ist, dass England nicht in einen Krieg gegen Deutschland eintritt. Der deutsche Kaiser hatte zu England engste Beziehungen:

Die englische Königin Victoria war seine Großmutter und Wilhelm ihr Lieblingsenkel*7). Dies deshalb, weil er sie an ihren geliebten und viel zu früh verstorbenen Mann, aus dem Haus Sachsen-Coburg und Gotha (im 1.WK in England umbenannt in Haus Windsor) erinnerte. Für dessen frühen Tod machte sie ihren ältesten Sohn, den Thronfolger und späteren König Eduard VII, verantwortlich. Ein Zerwürfnis, das soweit ging, dass sie nicht an der Hochzeit ihres Sohnes teilnahm. Dort der bevorzugte Lieblingsenkel und dort der geschmähte, eigene Sohn. Ein bilaterales „Erbe“ beider Männer, das zeitlebens die britisch-deutschen Beziehungen belastete.

*7) Königin Victoria war seine Lieblingsverwandte. Sie verstarb in seinen Armen. Er war eigens (geheim, das englische Königshaus – siehe obiges Zerwürfnis – wollte ihn nicht) von Berlin nach England gereist. Überliefert sind seine Worte: Das Volk ahnt ja nicht, wie lieb ich die Königin habe, wie tief sie mit allen meinen Kinder- und Jugendgedanken verflochten ist. Darum versteht auch niemand, wie ich immer die Sorge habe, plötzlich die Nachricht von ihrem hoffnungslosen Erkranken oder Tode zu bekommen, ohne die Möglichkeit, sie noch einmal zu sehen.“

Zu diesen familiären Bindungen, kamen viele Reisen nach England, in denen er die englische Industrie und vor allem den englischen Schiffbau bewunderte. Weiter trug der deutsche Kaiser den Titel „Admiral der englischen Flotte“.

Wilhelm II schickte im Sommer 1914 seinen engen Vertrauen und Freund nach London, um die Lage zu sondieren. Sein enger Vertrauter, in einer für Deutschland so wichtigen Angelegenheit, war nicht etwa ein von Bismark, bzw. einer seiner Nachkommen oder sonst jemand aus dem Hochadel, nein, sein enger Vertrauter, bereits seit vielen Jahren, war ein bürgerlicher, aus armen Verhältnissen kommend (dänische Einwanderer) und dazu ein Jude. Die Rede ist vom Reeder und Generaldirektor (heute vergleichbar mit Vorstandsvorsitzender) der HAPAG, Albert Ballin.

Leicht kann man sich den Neid und (vorerst noch verborgenen) Hass im Militär, dem Adel und Geldadel, was in jener Zeit oft ein und dasselbe war, vorstellen, dass der Kaiser einen bürgerlichen, ihnen vorzog.

Abb.18, Quelle, zeigt den deutschen Kaiser mit seinem Vertrauten Albert Ballin, dem Reeder des Kaisers, wie er auch genannt wurde, der sich zeitlebens für den Frieden einsetzte und schon daher den Militärs, die im Sommer 1914 unbedingt den Krieg wollten, ein Dorn im Auge war. „Der dümmste und blutigste Krieg, den die Welt je gesehen hat“, waren seine Worte zum 1. WK. Der vorgenannten Neid und der daraus entstandene Hass, äußerte sich vorerst „nur“ in Schmähworten wie z.B. „Kaiserjude“.

Der Kaiser bewunderte den äußerst erfolgreichen Chef der HAPAG, dessen Wahlspruch lautete: „Mein Feld ist die Welt“ und damit genau die Linie seines Freundes, die des Kaisers traf. Dennoch blieb Ballin in der traditionsbewussten Hamburger Kaufmannschaft zeitlebens ein Außenseiter, wegen seiner armen Herkunft und, weil von bekannt war, dass für ihn eine Konversion nicht in Frage kam. Als äußerst erfolgreicher Manager (er hat z.B. 1891 die Kreuzfahrten mit Schiffen erfunden), der die schwerfällige HAPAG zur größten Reederei der Welt aufbaute, musste er sozusagen vom Adel/Geldadel anerkannt werden. Errangen dessen Handelsschiffe nicht nur das Blaue Band, sondern waren die größten und komfortabelsten Schiffe seiner Zeit und die HAPAG, das größte Transportunternehmen der Welt. Einer der wahren Gründe für den Ausbruch des 1 WK: Die Konkurrenz Englands und Deutschlands im weltweiten Handel, damit dem Geld und damit der Macht. Zum Vergleich, noch Ende der 1880-Jahre wurden in Liverpool 40% der Welthandels abgefertigt.

Albert Ballin, der in London mit hochrangigen britischen Ministern sprach, berichtete nach seiner Rückkehr dem Kaiser, England sei nicht bereit, in einen Krieg gegen Deutschland einzutreten. Nur ein unbedeutender Marineminister, mit Namen Winston Churchill, wolle einen Krieg gegen Deutschland. Der Kaiser unterschrieb daraufhin die Mobilmachung und einen Tag später den Kriegszustand gegen Fankreich. Deutschland trat damit in der 1.WK ein. Dies alles war in der deutschen Bevölkerung durch die Zeitungen bekannt!

Doch selbst, wenn Albert Ballin dem deutschen Kaiser eine entgegengesetzte Nachricht aus London mitgeteilt hätte, darf mit Recht daran gezweifelt werden, ob sich der Kaiser, gegen seine kriegslüsternden Generale hätte durchsetzen können, die im Sommer 1914 längst die Macht in Deutschland übernommen hatten! Es handelte sich also lediglich um eine oberflächliche Wahrheit, die einer Überprüfung / Analyse, niemals standgehalten hat. Doch solche Wahrheiten können Demagogen, die mit ihrem Lügengeflecht die Bevölkerung für ihre eigenen politischen Ziele manipulieren wollen, nicht gebrauchen.

Albert Ballin beging am 9. November 1918, dem Tag vom Ende der deutschen Monarchie und der Ausrufung der Republik, Selbstmord. Aus Furcht vor Racheakten, weil man ihn für den 1. Weltkrieg und die daraus entstandene Lage Deutschlands verantwortlich machen würde. Er kannte seine Widersacher, deren „Stunde der Abrechnung“ nun gekommen war, nur zu gut. All dies weiß die Nachwelt durch seine und die Aufzeichnungen seiner Tochter. Aufzeichnungen, die nicht im November 1918 verbrannt und erst 2018 gefunden wurden.

Die Judenverfolgung / Ermordung (z.B. der deutsch jüdische Außenminister Walter Rathenau, 1922) begann nicht, wie Richard von Weizsäcker in seiner zu Unrecht hoch gelobten Rede von 1991 sagte, mit der Machtergreifung der Nazis im Januar 1933, sondern viel früher, im November 1918 (die unterschwelligen Anfeindungen noch früher, so wurden ohne Beweise, osteuropäische Juden – Auswanderer – für den Ausbruch der Cholera-Epidemie in Hamburg von 1892 verantwortlich gemacht) und es waren nicht die Nazis – die gab es damals noch gar nicht – die dies „erfanden“, sondern die Deutschen. Natürlich nicht der Arbeiter oder der Angestellte,…, sondern die Militärführung, der Adel und Geldadel, was in jenen Tagen oft ein und dasselbe war. Eine Propagandalüge, aufgebaut, um eine vermeintliche, vordergründige Wahrheit, die in Wirklichkeit aus Neid, Hass, Rachsucht bestand und, weil man einen Sündenbock suchte, einen Sündenbock, um die eigene Schuld am Ausbruch des 1. WK und der damit verbundenen Misere Deutschlands, sowie eklatante militärische Fehlentscheidungen*8) vertuschen zu wollen. Aber dies konnte ein Richard von Weizsäcker nicht eingestehen. Hätte er damit doch seinen eigenen Stand ins Blickfeld gerückt.

Abb.19: Zeitgenössiges Bild aus dem Jahr 1919 von der Dolchstoßlüge. Man beachte bereits damals den Davidstern.

In der Endphase des 1. WK sollte Ballin, auf Wunsch der Obersten Heeresleitung, Waffenstillstandsverhandlungen mit England führen, was bereits als erster Schritt zu sehen ist, einem Juden und damit ein ganzen Volk als Sündenbock zu installieren. Denn im Herbst 1918 waren die Armeen der Generale längst am Ende und die Generale wussten zu genau, dass jedwedes Ergebnis aus Verhandlungen, für Deutschland alles andere als günstig ausfallen würde. Mit alldem sie selbst nichts zu tun haben wollten. Also versuchten sie, einen Sündenbock vorzuschieben. Den sie dann im Staatssekretär (Politiker = Dolchstoßlüge) Matthias Erzberger fanden. Der dann im Jahr 1921 von rechten Terroristen ermordet wurde, der übrigens von der Presse (!) als Jude bezeichnet wurde, was gar nicht stimmte, denn er war Katholik.

*8) In Erwartung eines schnellen Sieges an der Westfront (die deutschen Truppen kamen dort sehr schnell voran) traf die Oberste Heeresleitung eine frappierende (Fehl)Entscheidung, was aus Militär-historischer Sicht den Sieg an der Westfront kostete, zumindest, einen enormen strategischen Vorteil. Sie zog Ende August 1914 2 Armee-Korps von der Westfront zur Ostfront ab, weil dort die russische Armee in Ostpreußen eingedrungen war. Als die zwei Armee-Korps dort ankamen, war die für die deutsche Armee siegreiche Entscheidungsschlacht in Tannenberg bereits vorbei. Als dann am 3. September 1914 die deutschen Truppen im Westen die Marne überquerten, waren sie nur noch 18km von Paris entfernt und die französische Regierung war in Erwartung der deutschen Besetzung bereits aus Paris geflohen. Was dann geschah, nannte man die Frankreich „Das Wunder an der Marne“, was jedoch rein gar nichts mit einem Wunder, sondern mit militärischer Notwendigkeit zu tun hatte.

Die deutschen Heeresverbände hatten wegen ihres schnellen Vormarsches und, weil die zwei Armee-Korps fehlten (!), die Verbindung untereinander verloren, was die akute Gefahr beinhaltet, dass die einzelnen Verbände eingekesselt und vernichtet werden. Ohne Kampfhandlungen zogen sich daher die deutschen Truppen wieder weit zurück, was dann zum bekannten und zermürbenden Grabenkrieg an der Westfront führte. All dies musste natürlich unbedingt vertuscht werden und ein Sündenbock für die eigene Mitschuld am Ausbruch des 1. WK und das eigene, heute würde man sagen, Missmanagement, gefunden werden. Was dann mit der Dolchstoßlüge (Abb.19) und alles, was damit verbunden war, sozusagen umgesetzt wurde.

Aber was hat dies alles mit heute und der Lüge um eine menschengemachte Erderwärmung / der angeblichen Klimakatastrophe zu tun?

Antwort: Weil beide Lügengebilde nach exakt dem gleichen Grundmuster der Manipulation der Bevölkerung ablaufen. Auch heute wird bei dem Lügengebilde einer angeblichen menschengemachten Klimaerwärmung, basierend auf sog. Treibhausgasen, gelogen, betrogen und vertuscht, siehe dieses Video. Auch heute besteht die Propagandamanipulation aus einem Kern von Wahrheit, der in der Bevölkerung bekannt ist. Diese Wahrheit ist:

1) Im 20. Jahrhundert stiegen die Temperaturen. Was nun niemanden verwundern kann, da gerade (um 1850) die in der Wissenschaft bekannte „Kleine Eiszeit“, nach ca. 300 Jahren, zu Ende ging.

2) In einem kurzen Zeitabschnitt der Geschichte, der atmosphärische CO2-Pegel mit dem Anstieg der Temperaturen parallel verläuft.

Auch bei diesem angeblichen Kern der Wahrheit, handel es sich um eine vordergründige Wahrheit, die einer Überprüfung / Analyse nicht standhält, was EIKE in hunderten Artikeln eingehend bewiesen hat und die Mehrzahl der Wissenschaftler unterstützt diese Aussage. Sie haben richtig gelesen: Auch die Aussage der Klimaprofiteure, die Mehrzahl aller Wissenschaftler (97%) wären der Überzeugung, der Mensch sei am Klimawandel schuld, ist eine Propagandalüge. In Wirklichkeit sind dies nur 0,5%!!! Siehe hierzu den sehenswerten Bericht auf youtube. Und auch bei dieser Propagandalüge, bei der die o.g. Punkte 1 und 2 in der Bevölkerung bekannt sind, ist die Presse diejenige, die die Lüge in der Bevölkerung am Leben erhält…

Abb.20, Quelle, zeigt, dass selbst in jüngerer Zeit der Erdepoche der letzten 140 Jahre, die Aussage, der atmosphärische CO₂-Pegel wäre der Treiber der Erdtemperatur, falsch ist. Lediglich für einen kurzen Zeitraum (ab ca. 1980) ist dies so. In der Wissenschaft muss indes eine These, will sie zumindest den Anschein der Richtigkeit aufweisen, grundsätzlich gelten und nicht für das eine Jahrzehnt gelten und dann für das adere Jahrzehnt auf einmal nicht gelten.

Abb.21 entlarvt die Lüge, CO sei ein Temperaturtreiber, noch deutlicher:

Abb.21 unten, Quelle: siehe Chart, zeigt die Temperatur im Holozän der letzten 11 Jahre und oben (wissenschaftliche Quellen siehe ebenfalls Chart) dazu den atmosphärischen CO₂-Pegel. Wie für jedermann sofort ersichtlich: Zwischen Temperatur und atmosphärischen CO₂-Pegel besteht keinerlei Zusammenhang.

Bei all den Manipulationen und Tricksereien, die bisher bei den Temperaturmessungen herausgekommen sind, muss leider davon ausgegangen werden, dass der immer schneller und weiter steigende CO₂-Pegel mittlerweile ebenfalls auf Manipulationen / Fälschungen beruht.

Abb.22 zeigt die gleiche Studien. Hier wurden beiden Ergebnisse übereinandergelegt: Zwischen Temperatur und CO₂ besteht kein Zusammenhang! Siehe hierzu auch hier. Ein lebensnotwendiges Molekül (Abb.24), ohne das kein Leben auf der Erde existiert, wird verteufelt und soll abgeschafft werden. So etwas wird dann beschönigend mit klimaneutral beschrieben.

Abb.23 der Stanford Univerisity zeigt exemplarisch, wie eine Pflanze bei unterschiedlichen atmosphärischen CO₂-Konzentrationen wächst. Der jetzige atmosphärische CO₂-Pegel von angeblich rund 400ppm ist also nicht optimal.

Abb.24, Quelle. CO₂ lässt die Erde und die Sahara ergrünen, wie die NASA mit ihren Untersuchungen belegte.

Auszug (übersetzt): „Laut einer neuen Studie, die am 25. April in der Zeitschrift Nature Climate Change veröffentlicht wurde, haben ein Viertel bis die Hälfte der bewachsenen Länder der Erde in den letzten 35 Jahren eine deutliche Begrünung gezeigt, was hauptsächlich auf den Anstieg des atmosphärischen Kohlendioxids zurückzuführen ist.“

Wir stehen hier vor dem wohl größten Betrug der Neuzeit: Der angeblichen menschengemachten Klimaerwärmung, basierend auf sog. Treibhausgasen und wieder ist es die Presse, die diese Lüge(n) mit geschickter Manipulation verbreitet und dabei bezahlte Klimaverbrecher der „Letzten Generation“ verharmlosend als Klimaaktivisten bezeichnet, die für ihre Verbrechen nicht erkennbar haftbar gemacht werden.

Während in der Weimarer Republik, der ersten deutschen Demokratie, bekanntlich die Justiz auf den rechten Auge blind war, so ist sie dies heute, in der zweiten deutschen Demokratie, offensichtlich auf dem linken, grün eingefärbten Auge. Denn bezahlte Klimaverbrecher werden nicht ihrer gerechten Strafe zugeführt und wenn doch mal ein Urteil ergeht, dann ist dies auffallend milde. Den Verbrechern / Putschisten, die in der Weimarer Republik der überwiegenden Mehrheit ihren Willen aufzwingen wollte, wurde „patriotische Vaterlandsliebe“ zugebilligt. Sie hätten nur Deutschland retten wollen. Den heutigen Klimaverbrechern, die ebenfalls der überwiegenden Mehrheit ihren Willen aufzwingen will, wird zugebilligt, sie wollten die Welt retten. Alles in den 1920er-Jahren irgendwie, in umgesetzter Polung, schon mal dagewesen.

Bezeichnend in diesem Zusammenhang, dass während der Naziterrorherrschaft, die Juristen (neben den Ärzten) die größte Gruppe der Parteimitglieder zählte. Nicht die weniger Gebildeten fielen auf Hitler und die Nazis herein. Genau das Gegenteil war der Fall. Irgendwie wie heute, „nur“ mit anderen Vorzeichen und die Farbe ist nicht mehr braun.

Werte Damen und Herren von der Zeit: Die Schurken, sind nicht, wie Sie in Ihrem Artikel, den die Autoren kurz im 1. Teil angerissen haben, in den Chefetagen der deutschen Industrie / der deutschen Wirtschaft zu finden – dort findet man allenfalls politische Volltrottel – sondern in der Redaktion / bei den Journalisten oder sollten die Autoren besser sagen, bei den nützlichen Idioten*9) der Zeit und Co. zu finden. Dieselbe Art von Schurken, die bereits Hitler den Weg zur Macht ebneten. Denn auch damals war nicht die Industrie der Übeltäter – so viele Wählerstimmen hat die Industrie gar nicht erreichen können, sondern die Presse. Aber dies hört die (Qualitäts)Presse nicht gern, wird sie in Verantwortung gezogen.

*9) Erklärung, siehe den Artikel der Autoren „Die Regenmacher vom Deutschen Wetterdienst oder, wie Temperaturen auf raffinierte Weise warm gemacht werden. Teil 2″. Dort ab Abb.19.

Als Hitler 1932 die deutsche Staatsbürgerschaft erhielt und dadurch an den anstehenden Wahlen zum Reichspräsidenten – in der Weimarer Republik wurde der Präsident direkt vom Volk gewählt – teilnehmen konnte, reiste Hitler von Wahlkundgebung zu Wahlkundgebung und drosch immerzu seine Hetze und abstruse Weltanschauung herunter und jedes Mal wurden seine Tiraden von der Presse und vor allem dem Rundfunk (in Analogie, heute das Fernsehen) einem Millionen-Publikum unterbreitet (bekannt gemacht), wodurch Hitler gegen Hindenburg einen „Achtungserfolg“ mit fast 40% der Stimmen erzielte.

Abb.25, Quelle: Hitler bei einer Wahlkundgebung im Berliner Lustgarten. Seine Hetze, abstruse Weltanschauung und Geldversprechungen wurden vom Rundfunk millionenfach verbreitet. Was dann daraus wurde, ist allseits bekannt: Unsägliches Elend und Tod / Mord an Millionen….

Da die Presse / Journalisten (und auch viele Politiker) nichts aber auch rein gar nichts aus der deutschen Geschichte gelernt haben, obliegt es, freien und finanziell unabhängigen Berichterstattern, wie wir sie auf EIKE und ihren nahestehenden Websites finden, die Bevölkerung aufzuklären. Über die Propagandalügen unserer Zeit schonungslos zu berichten und – dies geht nur mit Ihrer Mithilfe – unser Land ein weiteres Mal vor Zerstörung durch eine Ideologie, die nichts anderes, als die eigene Macht im Auge und damit den eigenen finanziellen Vorteil hat, zu bewahren. Besondere Vorsicht ist immer dann geboten, wenn Ideologie mit Geldversprechungen einher geht.

Angesichts seiner Geschichte sind das Letzte, was unser Land braucht, Klima- und Verbotsterror.

Raimund Listenschneider – EIKE

Josef Kowatsch – Naturbeobachter, aktiver Naturschützer und unabhängiger, weil unbezahlter Klimaforscher

Matthias Baritz – Naturwissenschaftler und Naturschützer

 




Weitere Klima-Phantastereien von der BBC

Chris Morrison, The Daily Sceptic

Zahllose Programme der Mainstream-Medien übernehmen inzwischen extremistische grüne Klimapropaganda in ihre Sendungen, scheinbar ohne den Wunsch, selbst die haarsträubendsten und unwahrscheinlichsten Aussagen zu hinterfragen. Die SendungStart the Week“ auf BBC Radio 4 vom vergangenen Montag ist ein Beispiel dafür, wie Fiktion mit ausgewählten Fakten vermischt, mit fehlerhafter politischer Net-Zero-Propaganda übergossen und als gelehrter Beitrag zu unserem Verständnis des Klimazusammenbruchs präsentiert wird. Um es nicht zu sehr auf die Spitze zu treiben: Die ganze Angelegenheit war ein einseitiges, falsch informiertes Verwirrspiel.

Da extreme Wetterereignisse immer häufiger auftreten, sind wir nicht mehr im Einklang mit der Natur, fragte die Moderatorin Kirsty Wark. Die Frage war rhetorisch, denn im selben Satz fügte sie hinzu: „Wie und warum ist es dazu gekommen, und könnten wir Menschen eine Klimakatastrophe verursachen?“ Aber extreme Wetterereignisse werden nicht häufiger. Das Einzige, was passiert zu sein scheint ist, dass die BBC, wie die meisten Mainstream-Medien, begonnen hat, jedes Unwetter-Ereignis zu katastrophisieren. Letztes Jahr veröffentlichten vier führende italienische Wissenschaftler eine gemeinsame Untersuchung der historischen Klimatrends und kamen zu dem Schluss, dass die Ausrufung eines „Klimanotstands“ durch die Daten nicht gestützt wird.

Im Laufe ihrer Arbeit stellten die Wissenschaftler fest, dass die Niederschlagsintensität und -häufigkeit in vielen Teilen der Welt unverändert ist. Tropische Wirbelstürme und Zyklone zeigen langfristig kaum Veränderungen, und das Gleiche gilt für Tornados in den USA. Andere meteorologische Kategorien wie Naturkatastrophen, Überschwemmungen, Dürren und die Produktivität von Ökosystemen zeigen keinen „eindeutig positiven Trend bei extremen Ereignissen“.

In der BBC-Sendung waren drei Gäste zu Gast, die Wark halfen, „die Geschichte und die Auswirkungen des Klimas zu vermitteln“. Dabei handelte es sich um den Oxforder Historiker Professor Peter Frankopan, Professorin Dame Jane Francis, Direktorin des British Antarctic Survey, und die Klimabuchautorin Jessie Greengrass.

Frankopan stellte fest, dass wir in einer Welt der „Kaskadeneffekte“ leben, fragte, wie wir einen Punkt der „existenziellen Bedrohung“ erreicht haben, und deutete an, dass wir ein anhaltendes „Massenaussterben“ erleben. Man kann sich nur fragen, ob Schüler in einem Geschichtsunterricht in Frankopan nicht Fragen stellen sollten, die in die Richtung gehen, welche Kaskadeneffekte und welche existenziellen Bedrohungen? Bei dieser Panikmache handelt es sich lediglich um die Wiederholung von Aktivistenmeinungen, für die es kaum wissenschaftliche Belege gibt. Was das in den Mainstream-Medien ständig wiederholte „Massenaussterben“ betrifft, so deuten die Beweise auf etwas völlig anderes hin. Die grundlegende Angst vor dem Aussterben stammt vom World Wildlife Fund und der Zoological Society of London, welche die unwahrscheinliche Behauptung aufstellten, dass die Zahl der Wirbeltiere auf dem gesamten Planeten seit 1970 um 69 % zurückgegangen sei. Eine Gruppe kanadischer Biologen hat jedoch kürzlich nachgewiesen, dass diese Zahl eine statistische Laune ist. Sie stellten fest, dass die Schätzung auf 2,4 % der Wildtierpopulationen zurückzuführen ist, und fügten hinzu: „Wenn man diese extrem rückläufigen Populationen ausschließt, geht der globale Trend zu einem Anstieg über.“

Die Antarktis-Wissenschaftlerin Jane Francis sagte, das Klima verändere sich schnell und wir müssten Kohlendioxid aus der Atmosphäre entfernen. Zur Untermauerung ihrer Beobachtungen verwies sie auf die Eiskernuntersuchungen in der Antarktis und stellte richtig fest, dass Luftblasen einen genauen Hinweis auf die frühere Atmosphäre geben. Daraus und aus anderen im Eis vorhandenen Elementen lassen sich sowohl die Temperatur als auch die CO₂-Menge in der Atmosphäre in den vergangenen 800 000 Jahren ableiten. Francis nannte jedoch keine weiteren Einzelheiten, möglicherweise weil die in Wostok gebohrten Eiskerne darauf hindeuten, dass die Temperaturen oft schneller steigen als der CO₂-Gehalt.

Eine bahnbrechende wissenschaftliche Arbeit aus dem Jahr 1999 (Petit et al.) kam zu dem Schluss, dass der CO₂-Gehalt der Temperatur während der beginnenden Vergletscherung um mehrere Jahrtausende hinterherhinkte. Das obige Schaubild zeigt, dass Temperatur und CO₂-Gehalt über viele Zeiträume, insbesondere während des gegenwärtigen Holozäns, im Allgemeinen nicht im Gleichschritt verlaufen. Eine plausiblere Beobachtung könnte sein, dass aus natürlichen Gründen steigende Temperaturen zu höheren CO₂-Werten führen, da das Gas an der Erdoberfläche freigesetzt wird.

Es gab eine Reihe von Beiträgen der Autorin Jessie Greengrass, die sich in ihrem neuen Buch „The High House“ auf die Arche Noah beruft, die korrekt als Fiktion bezeichnet wird. Darin geht es um eine Heldin, die ihre Familie verlässt, weil sie sich so große Sorgen um das Klima macht, dass sie auf globaler Ebene etwas bewirken will. Es wurden keine weiteren Einzelheiten über diese globale Veränderung genannt, obwohl es keine Überraschung wäre, wenn sie sehr laut schreien und sich an Dinge kleben würde. Wie Noah ist auch Greengrass besorgt über Überschwemmungen und macht sich Sorgen um die Pazifikinseln (von denen die meisten jüngsten Daten zufolge immer größer werden) und England, das ihrer Meinung nach in Zukunft ein „Rückgrat“ sein könnte.

Aber genug der Fiktion, zurück zur Fiktion. Professor Francis zeigte sich besorgt über extreme Wetterverhältnisse, „die wir verursacht haben“, und verwies auf den jüngsten Hurrikan in Mississippi mit dem Hinweis, dass solche Ereignisse „häufiger und schlimmer“ geworden seien. Bedauerlicherweise haben sich in diese Aussagen ein paar kleine Fehler eingeschlichen, nämlich dass es ein Tornado war, der Mississippi getroffen hat, und kein Hurrikan, und dass die jüngste Bilanz keineswegs schlechter, sondern besser geworden ist.

Natürlich befindet sich Francis in guter Gesellschaft, wenn er behauptet, dass in Bezug auf die Tornados in den USA schwarz weiß ist. Der Meteorologe Michael Mann von der Penn State University behauptet, dass die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse „darauf hindeuten, dass wir aufgrund des vom Menschen verursachten Klimawandels mehr dieser riesigen (Tornado-)Ausbrüche erwarten können“, während Jennifer Francis, Wissenschaftlerin am Woodwell Climate Research Center, gegenüber dem Guardian erklärte, dass der Klimawandel „einige der Zutaten, die für einen Ausbruch wie diesen erforderlich sind, wahrscheinlicher macht“.

Der Autor Greengrass kam zu dem Schluss, dass wir „den Klimawandel auf jede erdenkliche Art und Weise allen möglichen Zuhörern nahe bringen müssen“. Es ist nichts dagegen einzuwenden, dass die BBC versucht, interessante Sendungen mit interessanten Menschen zu machen, die eine lebhafte Debatte über nachrichtenrelevante Themen führen. Aber beim Klimawandel bedeutet die vor Jahren getroffene Entscheidung, eine Debatte über die so genannte „gefestigte“, aber unbewiesene wissenschaftliche Darstellung zu vermeiden, dass fast jede verrückte grüne Meinung und Agitprop ausgestrahlt werden kann, ohne dass der Versuch unternommen wird, ihre Stichhaltigkeit zu hinterfragen. Diese sterile Herangehensweise sollte den wilderen Bereichen der sozialen Medien überlassen werden und kann nicht rechtfertigen, dass jeder, der im Vereinigten Königreich einen terrestrischen Fernsehempfänger besitzt, mit einer saftigen Rundfunkgebühr belastet wird.

Chris Morrison is the Daily Sceptic’s Environment Editor.

Link: https://wattsupwiththat.com/2023/04/01/more-climate-fiction-from-the-bbc/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE