Benzin: In Megawatt-Stunden denken

David Wojick

Der Energiegehalt von Benzin und anderen Kraftstoffen wird in der Regel in Btu oder Kilojoule gemessen, wenn metrische Maße zur Anwendung kommen. Sie können aber auch in Kilowatt- oder Megawattstunden angegeben werden. Brennstoffenergie und elektrische Energie sind schließlich beide Energie.

Angesichts der von Biden angestrebten Elektrifizierung des gesamten Kraftstoffverbrauchs verdeutlicht diese Art der Messung die Fantasie dieser Politik. Die Menge an Elektrizität, die benötigt wird, um den normalen Kraftstoffverbrauch zu ersetzen, ist enorm.

In der Tat starrt uns dieses Umstellungsproblem ins Gesicht. In einem kürzlich erschienenen CFACT-Artikel wird darauf hingewiesen, dass die EPA vorschlägt, in die falsche Richtung zu regulieren. Sie wollen uns zwingen, auf Elektroautos umzusteigen, während sie gleichzeitig die Stromerzeugung aus fossilen Brennstoffen abschalten wollen.

Nehmen wir Virginia als unser Beispiel. Die Realität ist komplex, aber wir werden sie einfach genug halten, um das Gesamtbild zu erkennen.

Nach Angaben der EIA liegt der geschätzte Benzinverbrauch in Virginia im Jahr 2021 bei 440 Billionen Btu. Die Umrechnung lautet 3.412.000 btu = 1 MWh. Das sind also etwa 130 Millionen MWh an Benzinenergie. Außerdem beträgt die Stromerzeugung in Virginia im Jahr 2021 93,5 Millionen Mwh.

Die Energie des Benzins entspricht also dem 1,4-fachen der gesamten Stromerzeugung. Das ist eine Menge, oder? Wenn wir so viel Energie benötigen, um unsere Autos und leichten Nutzfahrzeuge anzutreiben, dann müssen wir eine Stromerzeugungskapazität aufbauen, die fast anderthalbmal so groß ist wie die derzeitige, um den Übergang zu schaffen. Außerdem müssen wir die kostspieligen Übertragungs-, Verteilungs- und Ladekapazitäten aufbauen, um den ganzen Strom zu den E-Fahrzeugen zu bringen.

Ich habe die Kostenschätzung für all dies noch nicht gesehen, aber es ist klar, dass sie enorm sind. Und wenn wir auch noch die meisten unserer bestehenden Stromerzeugungs-Kapazitäten abschalten sollen, weil sie mit fossilen Brennstoffen betrieben werden, ist das sicherlich unmöglich. Ich habe keinen Plan gesehen, der dieses Problem auch nur ansatzweise ernsthaft angeht, nur eine Menge leerer Worthülsen.

Allerdings würde eine echte Analyse sehr schnell sehr technisch werden. Zum Beispiel sind Automotoren nur zu etwa 40 % effizient. Man könnte also argumentieren, dass nur 40 % der 130 Millionen MWh, also 52 Millionen, für den Betrieb der elektrischen Version benötigt werden. Das ist immer noch weit mehr als die Hälfte der gegenwärtigen Erzeugung.

Aber auch das System der elektrischen Energie und der Elektroautos ist bei weitem nicht zu 100 % effizient. Es gibt Leitungsverluste, Speicherverluste, Motorverluste, usw. Wenn also 52 Millionen MWh verbraucht werden müssen, dann muss auch viel mehr erzeugt werden. Außerdem sind Elektroautos viel schwerer und verbrauchen daher mehr Energie.

Außerdem bleibt die Frage unbeantwortet, woher der ganze neue Strom kommen soll, wenn die Stromerzeugung aus fossilen Brennstoffen nicht oder nur mit energieintensiver Kohlenstoff-Abscheidung erlaubt ist. Dieses absurde Ziel ist ein separates Problem, das die Megawattstunden Benzin eindeutig aufwerfen.

Und das ist nur Benzin. Das Ziel von Biden ist es, so viele fossile Brennstoffe wie möglich zu elektrifizieren, einschließlich derer, die zur Stromerzeugung verwendet werden.

Erdgas ist ein echter Brummer. Laut EIA betrug der Verbrauch in Virginia im Jahr 2021 etwa 700 Billionen Btu, also fast doppelt so viel wie bei Benzin. Und viele Gasanwendungen sind effizient. Destillatöl, einschließlich Diesel und Heizöl, schlägt mit weiteren 200 Billionen Btu zu Buche. Selbst Kohle liegt bei etwa 70 Billionen Btu.

Man kann diese Megawattstunden-Analyse für jeden Staat (oder jedes Land) durchführen. Die Verbrauchsdaten für jeden Staat finden Sie hier. Die Daten zur Stromerzeugung finden Sie hier.

Dies sind enorme Zahlen. Wie die Beatles sangen: We’d all like to see the Plan.

Autor: David Wojick, Ph.D. is an independent analyst working at the intersection of science, technology and policy. For origins see http://www.stemed.info/engineer_tackles_confusion.html For over 100 prior articles for CFACT see http://www.cfact.org/author/david-wojick-ph-d/ Available for confidential research and consulting.

Link: https://www.cfact.org/2023/08/06/think-megawatt-hours-of-gasoline/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE




Hockeyschläger brechen: Antarktische Eiskern-Edition

David Middleton

Vorbemerkung des Übersetzers: Dieser Beitrag datiert zwar schon vor sechs Jahren, ist aber so grundlegend und bedeutsam, dass die EIKE-Redaktion ihn zur Übersetzung vorgeschlagen hat. Es geht um den historischen Verlauf des CO₂-Gehaltes der Luft in geologischen Zeiträumen. Da es absolut nicht ins Narrativ passt, dass der CO₂-Gehalt erdgeschichtlich gesehen fast durchweg viel höher lag als heute, ohne dass die Erde übergekocht ist [Antonio Guterres!], musste natürlich gemogelt werden, was das Zeug hält. Gleich die erste Graphik zeigt dies:

Quelle: NASA [aus dem Beitrag]

In einem Kommentar stellt Autor David Middleton dieser Darstellung eine höchstwahrscheinlich korrekte Darstellung gegenüber, die hier im Zusammenhang gleich mit gezeigt wird:

Quelle: dieser Kommentar

Mit Bezug auf obige NASA-Graphik leitet Middleton seinen Beitrag mit einem Zitat ein.

Ende Vorbemerkung

Grafik: Der unaufhaltsame Anstieg des Kohlendioxids

Alte Luftblasen, die im Eis eingeschlossen sind, ermöglichen es uns, in der Zeit zurückzureisen und zu sehen, wie die Erdatmosphäre und das Klima in der fernen Vergangenheit aussahen. Sie verraten uns, dass der Kohlendioxidgehalt (CO₂) in der Atmosphäre derzeit höher ist als zu jedem anderen Zeitpunkt in den letzten 400 000 Jahren. Während der Eiszeiten lag der CO₂-Gehalt bei etwa 200 Teilen pro Million (ppm) und während der wärmeren Zwischeneiszeiten bei etwa 280 ppm (siehe Schwankungen in der Grafik). Im Jahr 2013 überstieg der CO₂-Gehalt zum ersten Mal in der aufgezeichneten Geschichte die 400 ppm-Marke. Dieser jüngste unaufhaltsame CO₂-Anstieg steht in einem bemerkenswert konstanten Zusammenhang mit der Verbrennung fossiler Brennstoffe und lässt sich gut erklären, wenn man davon ausgeht, dass etwa 60 Prozent der Emissionen fossiler Brennstoffe in der Luft bleiben.

Wir stehen heute an der Schwelle eines neuen geologischen Zeitalters, das manche als „Anthropozän“ bezeichnen, in dem das Klima ganz anders ist als das, das unsere Vorfahren kannten.

[Bla, bla, bla…]

NASA

Wir haben alle schon Variationen dieses Mems gehört… ad nauseum… Sie sagen uns, dass der Kohlendioxidgehalt (CO₂) in der Atmosphäre höher ist als zu irgendeinem Zeitpunkt in den letzten 400.000 – 800.000 – 2,5 Millionen – 20 Millionen Jahren.

Diese Behauptung stützt sich im Allgemeinen auf die Tatsache, dass die antarktischen Eiskerne zu keinem Zeitpunkt in den letzten 800.000 Jahren einen interglazialen CO₂-Gehalt von mehr als 280-300 ppm aufweisen. Dies ist zwar richtig, aber sagt uns das tatsächlich, dass der atmosphärische CO₂-Gehalt in der vorindustriellen Zeit nicht deutlich über 300 ppm gelegen haben kann?

WAIS-Scheide und die Auswirkungen der Auflösung auf die Amplitude

Eiskern des Westantarktischen Eisschildes

Am 1. Dezember 2011 erreichte das von der National Science Foundation finanzierte WAIS-Divide-Eiskernprojekt (West Antarctic Ice Sheet WAIS) seine endgültige Tiefe von 3405 Metern und zog damit den bisher längsten US-Eiskern aus den Polarregionen. Die Eiszylinder mit einem Durchmesser von 12,2 Zentimetern, aus denen der Eiskern besteht, enthalten einzigartig detaillierte Informationen über die Umweltbedingungen der letzten 68.000 Jahre, wie z. B. die atmosphärische Konzentration von Treibhausgasen, die Temperatur der Oberflächenluft, Windmuster, die Ausdehnung des Meereises um die Antarktis und die durchschnittliche Temperatur des Ozeans. Die erfolgreiche Bergung des Eiskerns ist der Höhepunkt eines achtjährigen Projekts zur Erfassung des Paläoklimas in einem der entlegensten Teile des antarktischen Kontinents.

[…]

Im Eiskern des WAIS kann jeder der vergangenen 30.000 Jahre Schneefall in einzelnen Eisschichten identifiziert werden, wobei die Aufzeichnungen mit geringerer zeitlicher Auflösung bis 68.000 Jahre vor der Gegenwart reichen. Da die Eiskernaufzeichnungen eine Untersuchung des vergangenen Klimas in jährlicher Auflösung ermöglichen, helfen sie den Wissenschaftlern zu verstehen, warum sich das Klima abrupt ändern kann und wie sich das Klima im kommenden Jahrhundert entwickeln könnte.

Andere Eiskernprojekte haben Bohrkerne mit geringerer zeitlicher Auflösung hervorgebracht, die zeigen, dass der derzeitige Gehalt an Treibhausgasen in der Atmosphäre, zurückzuführen auf die Verbrennung fossiler Brennstoffe, der höchste seit mindestens 800 000 Jahren ist. Das Eis aus dem Eiskern von WAIS Divide, zwischen 30.000 und 68.000 Jahre alt, enthält zwar keine Aufzeichnungen mit jährlicher Auflösung, aber eine höhere zeitliche Auflösung als frühere Projekte.

[…]

WAIS Divide

Die folgende darin enthaltene Aussage erregte meine Aufmerksamkeit:

Andere Eiskernprojekte haben Bohrkerne mit geringerer zeitlicher Auflösung hervorgebracht, die zeigen, dass der derzeitige Gehalt an Treibhausgasen in der Atmosphäre, zurückzuführen auf die Verbrennung fossiler Brennstoffe, der höchste seit mindestens 800 000 Jahren ist

Dies wirft die Frage auf: Sind die Eisbohrkerne „mit geringerer zeitlicher Auflösung“ in der Lage, Verschiebungen des atmosphärischen CO₂ im Jahrhundertmaßstab aufzulösen? Wenn nicht, dann ist die Schlussfolgerung, „dass das derzeitige Niveau der atmosphärischen Treibhausgase, das auf die Verbrennung fossiler Brennstoffe zurückzuführen ist, das höchste seit mindestens 800.000 Jahren ist“, nicht belegt.

Die Eiskerne können keine CO₂-Verschiebungen aufklären, die in Zeiträumen auftreten, die kürzer sind als das Doppelte der Periode, in der die Blase eingeschlossen ist.

Nach Neftel et al. (1988) können CO₂-Fluktuationen mit einer Dauer von weniger als der doppelten Zeit des Blaseneinschlusses (entspricht etwa 134 Kalenderjahren im Fall des Byrd-Eises und bis zu 550 Kalenderjahren im Dome Concordia) weder im Eis nachgewiesen noch durch Entfaltung rekonstruiert werden. – McElwain et al., 2001

Hier ist ein schematisches Diagramm des Blaseneinfangprozesses für den Eiskern DE08:

Abbildung 1. Schematisches Diagramm des Blaseneinschlusses am Law Dome, Eiskern DE08.

Der DE08-Kern hat eine Auflösung von mindestens 30 Jahren, möglicherweise sogar nur 10 Jahren.

Ahn et al. (2012) verglichen die Auflösungen der Eiskerne WAIS Divide, Law Dome DE08 und Dronning Maud Land über die letzten 1000 Jahre und stellten wenig überraschend fest, dass der Kern mit der höchsten Auflösung (DE08) den größten Amplitudenbereich aufweist und einen starken, kurzzeitigen Rückgang des atmosphärischen CO₂ während des Tiefpunkts der Kleinen Eiszeit (ca. 1610 n. Chr.) auflöste.

Abbildung 2. Aus Ahn et al., 2012: „Atmospheric CO₂ for the last 1000 years“. WAIS Divide Daten (rot, diese Studie) werden mit denen des Law Dome (blau) [Etheridge et al., 1996; MacFarling Meure et al., 2006] und EPICA Dronning Maud Land (schwarz) [Siegenthaler et al., 2005] verglichen.

Zu dieser Grafik: Um den Vergleich der CO₂-Aufzeichnungen zu erleichtern, wurde ein Gauß-Filter (1σ = 10 Jahre) auf interpolierte jährliche Datensätze (dunklere Linien) angewendet. OSU steht für die Oregon State University und CMAR für CSIRO Marine and Atmospheric Research. Die Auflösung des DE08-Eiskerns ist so gut, dass er sogar eine Pause, möglicherweise sogar einen Rückgang des atmosphärischen CO₂ während der Abkühlungsperiode Mitte des 20. Jahrhunderts identifiziert haben könnte.

Die Stabilisierung der atmosphärischen CO₂-Konzentration in den 1940er und 1950er Jahren ist ein bemerkenswertes Merkmal in den Eiskernaufzeichnungen. Die neuen Messungen mit hoher Dichte bestätigen dieses Ergebnis und zeigen, dass sich die CO₂-Konzentration zwischen 1940 und 1955 bei 310-312 ppm stabilisierte. Die CH₄- und N₂O-Wachstumsraten nahmen in diesem Zeitraum ebenfalls ab, wobei die N₂O-Schwankungen mit der Messunsicherheit vergleichbar sind. Durch die Glättung aufgrund des Einschlusses von Luft im Eis (etwa 10 Jahre bei DE08) werden hochfrequente Schwankungen aus der Aufzeichnung entfernt, so dass die tatsächlichen atmosphärischen Schwankungen möglicherweise größer waren als in der Aufzeichnung der Eiskernluft dargestellt. Sogar ein Rückgang der atmosphärischen CO₂-Konzentration in der Mitte der 1940er Jahre steht im Einklang mit der Law Dome-Aufzeichnung und der Glättung der Lufteinschlüsse, was auf eine große zusätzliche Senke von ~3,0 PgC yr-1 hindeutet [Trudinger et al., 2002a]. Die d13CO₂-Aufzeichnungen aus dieser Zeit deuten darauf hin, dass diese zusätzliche Senke hauptsächlich ozeanisch war und nicht durch geringere fossile Emissionen oder die terrestrische Biosphäre verursacht wurde [Etheridge et al., 1996; Trudinger et al., 2002a]. Die Prozesse, die diese Reaktion verursachen könnten, sind noch unbekannt.

[11] Die CO₂-Stabilisierung erfolgte während eines Wechsels von anhaltenden El-Niño- zu La-Niña-Bedingungen [Allan und D’Arrigo, 1999]. Dies fiel zusammen mit einem Wechsel zwischen warmen und kalten Phasen der Pazifischen Dekadischen Oszillation [Mantua et al., 1997], niedrigeren Temperaturen [Moberg et al., 2005] und einer zunehmenden Abschwächung der nordatlantischen thermohalinen Zirkulation [Latif et al., 2004]. Die kombinierte Auswirkung dieser Faktoren auf die Spurengasbudgets ist derzeit noch nicht gut bekannt. Sie könnten für die atmosphärische CO₂-Konzentration von Bedeutung sein, wenn die Flüsse in Gebieten, die Kohlenstoff aufnehmen, wie z. B. der Nordpazifik, verstärkt werden, oder wenn der Abfluss aus den Tropen unterdrückt wird. – MacFarling Meure et al., 2006

Von etwa 1940 bis 1955 gelangten etwa 24 Milliarden Tonnen Kohlenstoff direkt aus den Auspuffrohren in die Ozeane und/oder die Biosphäre:

Abbildung 3. Der Law-Dome-Eiskern DE08 zeigt eine CO₂-„Pause“ in der Mitte des 20. Jahrhunderts.

Ahn et al. (2012) konstruierten eine Reihe synthetischer Eiskerne mit unterschiedlicher Auflösung, um den Unterschied zwischen den DE08- und WAIS-Divide-Eiskernen bei der Auflösung des LIA-CO₂-Einbruchs um 1610 n. Chr. zu erklären:

Abbildung 4. Aus Ahn et al., 2012: „Glättung einer imaginären atmosphärischen CO₂-Zeitreihe (grüne Linie). Die synthetische atmosphärische CO₂-Zeitreihe weist einen etwas stärkeren CO₂-Abfall auf als die Law Dome-Aufzeichnungen um ∼1600 n. Chr. Um das Ausmaß des CO₂-Rückgangs um ∼1600 n. Chr. besser vergleichen zu können, haben wir 3 ppm der CO₂-Konzentration von den WAIS Divide-Kernaufzeichnungen (blaue Linie) abgezogen und mit drei synthetischen Glättungskurven (lila Linien) verglichen.

Es besteht eine grundlegende Beziehung zwischen Frequenz und Amplitude. Wenn man einen Tiefpassfilter oder einen glättenden Durchschnitt auf eine Zeitreihe anwendet, schwächt man die Reaktion der Amplitude ab:

Abbildung 5. Sinuswelle mit angewandtem Tiefpassfilter und 10-pt-Glättungsdurchschnitt. Man beachte die Verringerung der Amplitude aufgrund der Filterung und/oder Glättung. (Quelle: Wood for Trees)

Ein perfekter Hockeystick wird gebrochen

Ich habe eine zusammengesetzte CO₂-Aufzeichnung aus Eiskernen (0-800 kyr BP) von Bereiter et al. (2014) heruntergeladen und den Standard-CO₂-Hockeystick erstellt:

Abbildung 6. Zusammengesetzte CO₂-Aufzeichnung (0-800 kyr BP) aus Bereiter et al. (2014).

Dies ist ein Kompositum aus den folgenden Eiskernen:

Diese Eiskerne weisen eine sehr unterschiedliche Auflösung auf. Petit et al. (1999) geben an, dass die CO₂-Auflösung für Vostok 1.500 Jahre beträgt. Lüthi et al. (2008) geben für Dome C eine CO₂-Auflösung von etwa 500 Jahren an. Es scheint, dass der hochauflösende Law Dome DE08-Kern einfach an die älteren Eiskerne mit niedrigerer Frequenz angefügt wurde.

Wendet man auf den DE08-Eiskern Glättungsfilter an, um die Auflösung der niedriger aufgelösten Eiskerne anzugleichen, ergibt sich ein deutlich anderes Bild.

Unter Verwendung der Informationen in Tabelle 1 aus Ahn et al., 2012:

Links in der rechten Spalte:

http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1029/2011GB004247/full#gbc1882-bib-0053

http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1029/2011GB004247/full#gbc1882-bib-0062

http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1029/2011GB004247/full#gbc1882-bib-0062

Ich habe die Beziehung zwischen der Eis-Gas-Alter-Differenz und der Gas-Alter-Verteilung aufgezeichnet und daraus eine Gas-Alter-Verteilung für den holozänen Teil des Vostok-Kerns berechnet:

Abbildung 7: Δice-Gaszeitalter im Vergleich zur Gasaltersverteilung legt eine Gasaltersverteilung von 130 Jahren für den holozänen Teil des Vostok-Eiskerns nahe.

Die Anwendung eines 130-Jahre-Glättungsfilters auf den DE08-Kern ergibt einen Hockeyschläger mit einer stark verkürzten Klinge:

Abbildung 8. Ein 130-Jahres-Glättungsfilter lässt den CO₂-Anstieg im Industriezeitalter weit weniger anomal erscheinen.

Wenn ich einen 500-Jahres-Glättungsfilter verwende, verliert der Hockeystick seine Form vollständig:

Abbildung 9. Ein 500-Jahre-Glättungsfilter entfernt die Klinge des Hockeysticks vollständig.

Ich habe nicht einmal versucht, den instrumentellen Datensatz zu verwenden, da es sich dabei um einen einzigen Datenpunkt mit der gleichen Auflösung wie bei den Vostok- und EPICA Dome C-Eiskernen handeln würde.

Schlussfolgerung

Die Eiskerne mit niedrigerer Frequenz sind nicht in der Lage, CO₂-Verschiebungen im Jahrhundertmaßstab aufzulösen. Daher können sie nicht verwendet werden, um die Möglichkeit kurzzeitiger Schwankungen auszuschließen, die mit dem Anstieg des atmosphärischen CO₂ im Industriezeitalter während des frühen Holozäns und Pleistozäns vergleichbar sind. Sie widersprechen also nicht den Schlussfolgerungen von Wagner et al. 1999:

Im Gegensatz zu den herkömmlichen Schätzungen von 270 bis 280 Teilen pro Million Volumenprozent (ppmv) in Eiskernen deutet das Signal der Stomatafrequenz darauf hin, dass die Kohlendioxid-Konzentration im frühen Holozän deutlich über 300 ppmv lag.

[…]

Die meisten der holozänen Eiskernaufzeichnungen aus der Antarktis haben keine ausreichende zeitliche Auflösung.

[…]

Unsere Ergebnisse widerlegen das Konzept der relativ stabilen holozänen CO₂-Konzentrationen von 270 bis 280 ppmv bis zur industriellen Revolution. SI-basierte CO₂-Rekonstruktionen könnten sogar darauf hindeuten, dass während des frühen Holozäns atmosphärische CO₂-Konzentrationen von 300 ppmv eher die Regel als die Ausnahme gewesen sein könnten.

Oder Wagner et al., 2004:

Die Mehrzahl der auf der Stomatafrequenz basierenden CO₂-Schätzungen für das Holozän unterstützen nicht das weithin akzeptierte Konzept vergleichsweise stabiler CO₂-Konzentrationen während der letzten 11 500 Jahre. Um der Kritik zu begegnen, dass diese Schwankungen der Stomata-Häufigkeit auf lokale Umweltveränderungen oder methodische Unzulänglichkeiten zurückzuführen sind, wurden mehrere Aufzeichnungen der Stomata-Häufigkeit für drei klimatische Schlüsselperioden während des Holozäns verglichen, nämlich die präboreale Oszillation, die 8,2 kyr Abkühlung und die Kleine Eiszeit. Die hochgradig vergleichbaren Fluktuationen in den paläoatmosphärischen CO₂-Aufzeichnungen, die von verschiedenen Kontinenten und Pflanzenarten (sommergrüne Angiospermen sowie Nadelbäume) unter Verwendung unterschiedlicher Kalibrierungsansätze gewonnen wurden, sind ein starker Beweis für die Integrität der blattbasierten CO₂-Quantifizierung.

References

Ahn, J., E. J. Brook, L. Mitchell, J. Rosen, J. R. McConnell, K. Taylor, D. Etheridge, and M. Rubino (2012), Atmospheric CO2 over the last 1000 years: A high-resolution record from the West Antarctic Ice Sheet (WAIS) Divide ice core, Global Biogeochem. Cycles, 26, GB2027, doi:10.1029/2011GB004247. LINK

Bereiter, Bernhard.  Sarah Eggleston, Jochen Schmitt, Christoph Nehrbass-Ahles, Thomas F. Stocker, Hubertus Fischer, Sepp Kipfstuhl and Jerome Chappellaz. 2015. Revision of the EPICA Dome C CO2 record from 800 to 600 kyr before present. Geophysical Research Letters. . doi: 10.1002/2014GL061957. LINK

Bereiter et al. (2014), Revision of the EPICA Dome C CO2 record from 800 to 600 kyr before present, Geophysical Research Letters, doi: 10.1002/2014GL061957.  Data

Lüthi, D., M. Le Floch, B. Bereiter, T. Blunier, J.-M. Barnola, U. Siegenthaler, D. Raynaud, J. Jouzel, H. Fischer, K. Kawamura, and T. F. Stocker. 2008. High-resolution carbon dioxide concentration record 650,000-800,000 years before present. Nature 453(7193):379-382, doi: 10.1038/nature06949.  LINK

MacFarling Meure, C., D. Etheridge, C. Trudinger, P. Steele, R. Langenfelds, T. van Ommen, A. Smith, and J. Elkins. 2006. The Law Dome CO2, CH4 and N2O Ice Core Records Extended to 2000 years BP. Geophysical Research Letters, Vol. 33, No. 14, L14810 10.1029/2006GL026152. LINK   Data

McElwain et al., 2001. Stomatal evidence for a decline in atmospheric CO2 concentration during the Younger Dryas stadial: a comparison with Antarctic ice core records. J. Quaternary Sci., Vol. 17 pp. 21–29. ISSN 0267-8179.  LINK

Petit J.R., Jouzel J., Raynaud D., Barkov N.I.,  Barnola J.M., Basile I., Bender M., Chappellaz J., Davis J., Delaygue G.,  Delmotte M., Kotlyakov V.M., Legrand M., Lipenkov V., Lorius C.,

Pépin L., Ritz C., Saltzman E., Stievenard M., 1999, Climate and Atmospheric History of the Past 420,000 years from the Vostok Ice Core, Antarctica, Nature, 399, pp.429-436. LINK

Petit, J.R., et al., 2001,  Vostok Ice Core Data for 420,000 Years, IGBP PAGES/World Data Center

for Paleoclimatology Data Contribution Series #2001-076.  NOAA/NGDC Paleoclimatology Program, Boulder CO, USA. LINK

Wagner F, et al., 1999. Century-scale shifts in Early Holocene CO2 concentration. Science 284:1971–1973.

Wagner F, Kouwenberg LLR, van Hoof TB, Visscher H, 2004. Reproducibility of Holocene atmospheric CO2 records based on stomatal frequency. Quat Sci Rev 23:1947–1954.  LINK

Weitere Lektüre

Fischer, H. A Short Primer on Ice Core Science. Climate and Environmental Physics, Physics Institute, University of Bern.  LINK

Featured Image Source

Link: https://wattsupwiththat.com/2017/03/28/breaking-hockey-sticks-antarctic-ice-core-edition/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Gegen die verzerrte Diskussion über Energie und Klima in der Welt

Alex Epstein

[Alle Hervorhebungen in diesem Beitrag im Original]

Die heutige Diskussion über Energie und Klima ist von fehlerhaftem Denken, irreführenden Begriffen, falschen Annahmen und menschenfeindlichen Werten geprägt, die alle dazu dienen, eine tödliche Politik zu fördern.

Unser manipuliertes Gespräch über Energie und Klima

Genauso wie Rechtssysteme manipuliert werden können, kann dies auch für kulturelle Gespräche gelten.

Wir alle kennen die Vorstellung von einem Rechtssystem, das gegen bestimmte Personengruppen manipuliert ist. In dem Klassiker „Wer die Nachtigall stört“ beispielsweise ist das Rechtssystem von (fiktivem) Maycomb County, AL, zutiefst rassistisch gegen Schwarze eingestellt, die Beweise für ihre Unschuld ignorieren und Pseudo-Beweise für ihre Schuld akzeptieren.

Ein manipuliertes Rechtssystem führt unweigerlich zu unmoralischen Ergebnissen – wie die Geschichte von Tom Robinson in To Kill a Mockingbird zeigt, einem guten Mann, der, nachdem er sich den sexuellen Avancen einer weißen Frau widersetzt hatte, verhaftet, angeklagt und wegen Vergewaltigung verurteilt wurde.

So wie ein Rechtssystem manipuliert werden kann, so kann auch die intellektuelle Konversation einer Kultur manipuliert werden. Um mit dem Beispiel des Rassismus fortzufahren: Leider ist es im Laufe der Geschichte gang und gäbe, dass das Gespräch über bestimmte rassische Minderheiten manipuliert wird. Ein Element, das dabei fast immer zum Tragen kommt, ist das Ignorieren der positiven Eigenschaften von Angehörigen der benachteiligten Gruppe und das Übertreiben oder Erfinden der negativen Eigenschaften.

In (leider zahlreichen) antisemitischen Kulturen ist es beispielsweise üblich, alle positiven Eigenschaften und Beiträge von Personen jüdischer Abstammung zu ignorieren und gleichzeitig die Vorstellung zu erwecken, alle Juden seien geizig und gefühllos.

4 häufige Wege, auf denen kulturelle Gespräche manipuliert werden

4 häufige Dimensionen, in denen das intellektuelle Gespräch in einer Kultur manipuliert werden kann, sind:

1. Schlechtes Denken. Zum Beispiel bei rassistischen Gesprächen die bereits erwähnten Beispiele des Ignorierens von Positivem und des Übertreibens oder Erfindens von Negativem.

2. Irreführende Terminologie. Wenn beispielsweise Juden als „gierig“ kritisiert werden, wird irreführenderweise 1) finanzieller Erfolg durch produktive Leistung – eine gute Sache – mit 2) Geld durch rücksichtslose Ausbeutung anderer – eine schlechte Sache – in Verbindung gebracht.

3. Falsche Annahmen. So wird beispielsweise in rassistischen kulturellen Gesprächen fälschlicherweise angenommen, dass die Ideen und der Charakter eines Menschen durch seine Hautfarbe bestimmt werden.

4. Menschenfeindliche Werte. Beispielsweise werden in rassistischen kulturellen Konversationen einige Kategorien von Menschen als von Natur aus nicht wertvoll angesehen.

Verzerrte Gespräche sind üblich – keine Verschwörung erforderlich

Wenn man sagt, dass ein Gespräch „verzerrt“ ist, bedeutet das nicht, dass es eine Verschwörung gibt, bei der ein paar Leute insgeheim beschließen, ein kulturelles Gespräch mit schlechter Denkweise, irreführender Terminologie, falschen Annahmen und/oder menschenfeindlichen Werten zu gestalten. (Obwohl dies durchaus vorkommen kann.)

Es geht darum, zu erkennen, dass sehr häufig, aus welchen Gründen auch immer, kulturelle Gespräche mit schlechter Denkweise, irreführender Terminologie, falschen Annahmen und menschenfeindlichen Werten geführt werden, die sie daran hindern, zu wahren und menschenfreundlichen Schlussfolgerungen zu gelangen.

Und die kulturelle Konversation, die ich untersuche, die Konversation über Energie und Klima, ist in einem Ausmaß manipuliert, welches sich kaum jemand vorstellen kann.

Um gegen die Manipulation anzugehen, muss man sie erst einmal verstehen

Um Ihnen dabei zu helfen, den manipulierten Charakter dieser Diskussion zu durchschauen, werde ich 12 Verzerrungen aufzeigen, die unsere globale Energie- und Klimagespräche manipulieren, um zu der verheerenden Schlussfolgerung zu gelangen, dass wir die Nutzung fossiler Brennstoffe schnell beenden sollten, um eine Klimakatastrophe zu verhindern.

Indem ich Sie auf diese Verzerrungen aufmerksam mache, hoffe ich

1. zu helfen, sie explizit aufzuzeigen, wann immer sie auftreten (was ständig der Fall ist).

2. zu helfen, Gespräche über Energie und Klima ohne diese Verzerrungen zu führen.

Nachdem ich die 12 Verzerrungen erklärt habe, werde ich Ihnen einige meiner bevorzugten „Argumente“ vorstellen, mit denen Sie das Gespräch neu gestalten können, so dass Andere die Wahrheit erkennen.

12 Verzerrungen, um die herum die Energie- und Klimagespräche manipuliert werden

1) (Schlechte Denkweise) Man betrachtet nur die negativen Nebenwirkungen fossiler Brennstoffe, während man die massiven und einzigartigen Vorteile fossiler Brennstoffe ignoriert.

2.) (Schlechte Denkweise) Nur die positiven Aspekte von Solar- und Windenergie zu betrachten und die offensichtlichen negativen Aspekte zu ignorieren. So werden z. B. Solar- und Windenergie als „sicher“ gepriesen, weil sie nicht wie Öl und Gas von Russland abhängig sind. Dabei sind sie in Wirklichkeit viel stärker von China abhängig als von Öl und Gas aus Russland.

3) (Schlechte Denkweise) Nur die negativen Aspekte der CO₂-Emissionen zu betrachten und die positiven zu ignorieren (z. B. das bessere Pflanzenwachstum und die Verhinderung von kältebedingten Todesfällen, die die hitzebedingten Todesfälle bei weitem übertreffen).

4) (Schlechte Denkweise) „Teilkostenrechnung“ für Solar- und Windenergie – Behauptung, sie seien billig, indem man nur einige ihrer Kosten betrachtet (z. B. Solarpaneele, Windturbinen), während man andere enorme Kosten ignoriert (z. B. die Kosten für eine 24/7-Lebenserhaltung für einen unzuverlässigen Input, der leicht gegen Null gehen kann).

5.) (Schlechte Denkweise) Ignorieren der massiven klimabezogenen Vorteile fossiler Brennstoffe – ihre Vorteile bei der Bewältigung der Klimagefahr – obwohl diese Vorteile bisher alle negativen Klima-Nebeneffekte fossiler Brennstoffe überwogen haben.

6.) (Irreführende Terminologie) Die Verwendung des vagen Begriffs „Klimawandel“ vermengt eine gewisse menschliche Beeinflussung des Klimas (der die große Mehrheit der Klimawissenschaftler zustimmt) mit einer katastrophalen menschlichen Beeinflussung des Klimas (die von der Klimawissenschaft und der Wirtschaft nicht unterstützt wird).

7.) (Irreführende Terminologie) Die Verwendung der Termini „Klimakrise“ oder „Klimanotstand“ als grundlegendes Substantiv, um auf den Zustand des heutigen Klimas zu verweisen, wodurch eine Katastrophe behauptet wird, ohne dass irgendwelche Beweise vorgelegt werden müssen.

8.) (Irreführende Terminologie) Die Begriffe „Energie“ und „Elektrizität“ werden austauschbar verwendet, obwohl die überwiegende Mehrheit der Energie, die unsere Maschinen antreibt, nicht Elektrizität ist, sondern die direkte Verbrennung fossiler Brennstoffe für den Transport, die industrielle Wärmeerzeugung oder die Beheizung von Wohnungen. Dies (zusammen mit der „Teilkostenrechnung“) trägt dazu bei, die falsche Vorstellung zu fördern, dass Sonnen- und Windenergie schnell die gesamte Energie aus fossilen Brennstoffen ersetzen kann.

9.) (Falsche Annahme) Behandlung des Klimas (und im weiteren Sinne der unbeeinflussten Natur) als „empfindlicher Ernährer“: ein stabiles, ausreichendes, sicheres Phänomen, das durch menschliche Einflüsse ruiniert wird, obwohl das Klima (und im weiteren Sinne die unbeeinflusste Natur) in Wirklichkeit dynamisch, defizitär und gefährlich ist – und durch menschliche Einflüsse viel sicherer wird (z. B. wird durch Bewässerung die Zahl der durch Dürre verursachten Todesfälle radikal reduziert).

10.) (menschenfeindlicher Wert) Der heutige weltweite Energieverbrauch wird als ausreichend oder sogar übermäßig angesehen, obwohl in den meisten Teilen der Welt ein verzweifelter Energiemangel herrscht. Z. B. verbrauchen 3 Milliarden Menschen weniger Strom als ein typischer amerikanischer Kühlschrank.

11.) (Menschenfeindlicher Wert) Die Behandlung der Auswirkungen des Menschen auf das Klima und im weiteren Sinne der Auswirkungen des Menschen auf die Natur als an sich schlecht. Z.B. die Annahme, dass alle „Klimaveränderungen“ schlecht sind, obwohl der CO₂-Anstieg eindeutig zu einer positiven Begrünung führt und die Erwärmung vielerorts viele Menschenleben retten wird (es sterben viel mehr Menschen an Kälte als an Hitze).

12.) (menschenfeindlicher Wert) Die Beseitigung der menschlichen Auswirkungen auf das Klima um jeden Preis (z. B. „Netto-Null“) zu unserem wichtigsten globalen Klima-, Energie- und politischen Ziel zu machen – anstatt die richtigen, menschenfreundlichen Ziele der Maximierung der Lebensqualität im Klima, der Ermächtigung der Menschen und des menschlichen Wohlergehens anzustreben.

Gegen unsere manipulierte Diskussion über Energie und Klima

Die Verzerrungen zu verstehen, um die herum unsere Energie- und Klimagespräche manipuliert werden, ist ein Schlüssel, um ihnen entgegenzuwirken, denn sobald man diese Verzerrungen versteht, kann man sie explizit und effektiv aufzeigen.

3 weitere Schlüssel sind:

● Erklären, was Ihrer Meinung nach der richtige Weg ist, um über Energie- und Klimafragen nachzudenken – und nicht nur Kritik an den falschen Wegen üben.

● Erläuterung der wesentlichen Fakten über Energie und Klima, die für die Politik relevant sind, und nicht nur die Widerlegung verschiedener Mythen.

● Für eine positive Energie- und Klimapolitik eintreten – und nicht nur negativ auf schlechte Politik reagieren.

Erklären, was Ihrer Meinung nach der richtige Weg ist, um über Energie- und Klimafragen nachzudenken – und nicht nur Kritik an den falschen Wegen üben

Im Folgenden erkläre ich, was meiner Meinung nach der richtige Ansatz ist, um über Energie- und Klimafragen nachzudenken – einschließlich meiner Denkmethoden, Annahmen und Werte – und das alles unter Verwendung einer präzisen Terminologie.

Denkweise
Zusammenfassung: Ich bin der Meinung, dass wir über fossile Brennstoffe so denken sollten, wie wir über jedes andere Produkt oder jede andere Technologie denken sollten: Wir sollten die Vorteile und die Nebenwirkungen sorgfältig abwägen. Und das schließt die vielen klimarelevanten Vorteile fossiler Brennstoffe ein, über die niemand spricht, wie z. B. ihre Fähigkeit, Dürren lindernde Bewässerungssysteme zu betreiben.

● Bei der Beurteilung, was mit einer Technologie geschehen soll, müssen wir nicht nur ihre negativen Nebenwirkungen, sondern auch ihre Vorteile berücksichtigen. So sind z. B. erdölbetriebene Geräte und Erdgasdünger für die Ernährung von 8 Milliarden Menschen unerlässlich.

● Obwohl wir natürlich nicht nur die negativen Nebenwirkungen, sondern auch die Vorteile der fossilen Brennstoffe berücksichtigen müssen, versäumen es die meisten ausgewiesenen Experten, dies zu tun.

So ignoriert z. B. der „Experten“-Klimaforscher Michael Mann in seinem Buch über fossile Brennstoffe und Klima zu 100 % die einzigartigen landwirtschaftlichen Vorteile der fossilen Brennstoffe.

Ein großer Vorteil der fossilen Brennstoffe ist die Fähigkeit, die Klimagefahr zu bewältigen – z. B. Kühlung, Heizung und Bewässerung mit fossilen Brennstoffen – was die negativen Auswirkungen der fossilen Brennstoffe auf das Klima potenziell neutralisieren kann.

● Obwohl wir natürlich die Vorteile der fossilen Brennstoffe bei der Eindämmung von Klimafolgen berücksichtigen müssen, versäumen es unsere ausgewiesenen Experten, dies zu tun. In den mehrtausendseitigen Berichten des UN IPCC wird beispielsweise die Meisterung des Klimas durch fossile Brennstoffe völlig außer Acht gelassen! Das ist so, als würde ein Polio-Bericht die Polio-Impfung auslassen.

● Wenn wir die klimatischen Nebenwirkungen der fossilen Brennstoffe sorgfältig abwägen, müssen wir sowohl Negatives (mehr Hitzewellen) als auch Positives (weniger Kältetote) berücksichtigen. Und wir müssen genau sein und dürfen nicht einige Auswirkungen mit großen Auswirkungen gleichsetzen.

● Obwohl wir natürlich sowohl die negativen als auch die positiven Auswirkungen des CO₂-Anstiegs genau berücksichtigen müssen, ignorieren die meisten ausgewiesenen Experten die großen positiven Auswirkungen (z. B. die globale Ökologisierung), während sie die negativen Auswirkungen als katastrophal darstellen (z. B. stellt Al Gore einen Anstieg des Meeresspiegels um 6 m als unmittelbar bevorstehend dar, obwohl die UNO in ihren Prognosen von einem Anstieg um 0,9 m/100 Jahre ausgeht).

Annahmen

Zusammenfassung: Ich glaube nicht, dass die Erde ein „empfindlicher Ernährer“ ist, den der menschliche Einfluss unweigerlich ruiniert, sondern eher ein „wildes Potenzial“, das der menschliche Einfluss im Allgemeinen verbessert, indem er die von Natur aus mangelhafte und gefährliche Umwelt der Erde in eine unnatürlich reichhaltige und sichere Umwelt verwandelt.

● Ein Großteil unserer Energie- und Klimagespräche basiert auf der falschen Annahme, die ich als „empfindlicher Ernährer“ bezeichne: Die Erde (einschließlich des Klimas) befindet sich in einem empfindlichen, nährenden Gleichgewicht – das stabil, ausreichend und sicher ist – aber die Menschen sind „Parasiten-Verschmutzer“, deren Einfluss das empfindliche Gleichgewicht und damit auch uns unweigerlich zerstört.

Wenn Sie glauben, dass die Erde ein „empfindlicher Ernährer“ ist und die Menschen „Parasiten-Verschmutzer“ sind, erwarten Sie, dass der fortgesetzte menschliche Einfluss auf die Erde unweigerlich zur Katastrophe führen wird. Deshalb glauben die Katastrophisten, dass ihre nächste Katastrophenvorhersage die richtige sein wird.

● In Wirklichkeit ist die Erde kein „empfindlicher Ernährer“, sondern ein „wildes Potenzial“ – sie ist dynamisch, defizitär und gefährlich – und die Menschen sind keine „Parasiten-Verschmutzer“, sondern „Erzeuger-Verbesserer, deren Einfluss im Allgemeinen neue Werte hervorbringt und daher die Welt für uns viel lebenswerter macht.

Werte

Zusammenfassung: Wenn wir darüber nachdenken, was wir in globalen Fragen wie Energie und Klima tun sollen, dann glaube ich, dass unser vorrangiges moralisches Ziel darin bestehen sollte, das menschliche Wohlergehen auf der Erde zu fördern – was eine Menge Auswirkungen bedeutet, da die Erde und ihr Klima von Natur aus nicht sehr lebenswert sind. Ich lehne den Gedanken ab, dass unser primäres Ziel darin bestehen sollte, unsere Auswirkungen auf die Erde zu eliminieren.

● Viele „Experten“ orientieren sich bei ihren Überlegungen zu globalen Fragen wie Energie und Klima implizit oder explizit an dem Ziel, die Auswirkungen des Menschen auf die Erde zu minimieren oder zu beseitigen. Das führende Ziel in Bezug auf das Klima ist heute zum Beispiel „Netto-Null-Emissionen“, was so viel bedeutet wie „Beseitigung der Auswirkungen des Menschen auf das Klima“.

● Wenn Ihr primäres Ziel darin besteht, die Auswirkungen des Menschen auf die Erde zu beseitigen, dann werden Sie zwangsläufig die heutige, stark belastete Erde als schlecht ansehen, obwohl sie noch nie so lebenswert für Menschen war. Beachten Sie, wie viele „Experten“ sagen, dass wir die Erde und ihr Klima „zerstört“ haben, obwohl die Menschen noch nie so gut gelebt haben – und auch sicherer als je zuvor vor Klimagefahren sind.

Ich glaube, dass unser Ziel für die Erde nicht darin bestehen sollte, die Auswirkungen des Menschen auf die Erde zu eliminieren – was, wenn man es konsequent betrachtet, Massenarmut und letztendlich den Tod bedeutet -, sondern das menschliche Wohlergehen auf der Erde zu fördern. Das bedeutet, dass wir die Erde stark beeinflussen müssen, aber auf intelligente Art und Weise, so dass die Vorteile für das menschliche Wohlergehen, die sich aus unseren Auswirkungen ergeben, die negativen Nebenwirkungen bei weitem überwiegen.

● Ich bin der Meinung, dass unser Ziel für das Klima nicht darin bestehen sollte, die Auswirkungen des Menschen zu eliminieren, sondern die Lebensqualität unter dem derzeitigen Klima zu maximieren. Wir wollen ein Klima, das für die Menschen so lebenswert wie möglich ist. Wenn wir fossile Brennstoffe nutzen und der Planet als Nebeneffekt insgesamt etwas wärmer ist, aber der Nutzen der ganzen Energie darin besteht, dass wir die Wahrscheinlichkeit, an klimabedingten Katastrophen wie Temperaturextremen, Stürmen und Überschwemmungen zu sterben, um das 50-fache verringert haben, dann ist das eine großartige Sache.

● Im letzten Jahrhundert haben uns die fossilen Brennstoffe in Bezug auf das Klima weitaus besser gestellt und die Zahl der Todesfälle durch Klimakatastrophen um den Faktor 50 gesenkt. Vergleichen Sie die heutige mit fossilen Brennstoffen betriebene „Klimabeherrschung“ mit der wirklichen „Klimakrise“ der Vergangenheit, als wir nur sehr wenig Einfluss auf das Klima hatten, aber durch das Klima terrorisiert wurden – weil das Klima von Natur aus so gefährlich ist und wir so wenig Energie und Technologie hatten, um es zu beherrschen.

Erläuterung der wesentlichen Fakten über Energie und Klima, die für politische Entscheidungen relevant sind, und nicht nur die Widerlegung verschiedener Mythen:

Vorteile fossiler Treibstoffe

Zusammenfassung: Wenn 8 Milliarden Menschen die kosteneffiziente Energie erhalten sollen, die sie brauchen, um zu gedeihen – auch um unserem von Natur aus gefährlichen Klima zu begegnen – dann muss die Nutzung fossiler Brennstoffe zunehmen. Eine rasche Einschränkung der Nutzung fossiler Brennstoffe, wie sie viele Experten befürworten, ist tödlich.

Unbestreitbare Energie-Tatsache 1: Kostengünstige Energie ist eine wesentliche Voraussetzung für menschliches Wohlergehen

Kostengünstige Energie – erschwingliche, zuverlässige, vielseitige und skalierbare Energie – ist für das menschliche Wohlergehen von entscheidender Bedeutung, da sie uns in die Lage versetzt, Maschinen einzusetzen, um produktiv und wohlhabend zu werden.

● Unbestreitbare Energie-Tatsache 2: Die Welt braucht viel mehr Energie

Milliarden von Menschen haben nicht die kosteneffiziente Energie, die sie für ihr Wohlergehen benötigen. 3 Milliarden verbrauchen weniger Strom als ein typischer amerikanischer Kühlschrank. 1/3 der Welt nutzt Holz/Dung zum Heizen/Kochen. Es wird viel mehr Energie benötigt.

Unbestreitbare Energie-Tatsache 3: Fossile Brennstoffe sind einzigartig kosteneffizient

Trotz mehr als 100 Jahren aggressiven Wettbewerbs liefern fossile Brennstoffe mehr als 80 % der weltweiten Energie, und ihr Anteil wächst weiter – vor allem in den Ländern, die am meisten Wert auf kostengünstige Energie legen, z.B. China.

Unbestreitbare Energie-Tatsache 4: Unzuverlässige Solar- und Windkraftanlagen können fossile Brennstoffe nicht ersetzen.

Trotz der Behauptungen, dass Solar- und Windenergie die fossilen Brennstoffe schnell ersetzen, liefern sie < 5 % der Weltenergie – nur Strom, ⅕ der Energie – und selbst der hängt von enormen Subventionen und zuverlässigen (meist fossil befeuerten) Kraftwerken ab.

● Unbestreitbare Energie-Tatsache 5: Fossile Brennstoffe verleihen uns eine unglaubliche Fähigkeit, um Wetter-Extremen zu begegnen.

Fossile Brennstoffe haben dazu beigetragen, die Zahl der Todesfälle durch Klimakatastrophen im letzten Jahrhundert um 98 % zu senken, indem sie die erstaunlichen Maschinen antreiben, die uns vor Stürmen, extremen Temperaturen und Dürren schützen.

Die Klima-Nebenwirkungen der Nutzung fossiler Brennstoffe

Zusammenfassung: Wenn es uns freisteht, fossile Brennstoffe zu nutzen, werden wir weiterhin eine Erwärmung haben, die wir bewältigen und mit der wir gedeihen können. Wenn wir eine „Netto-Null“-Politik verfolgen, wird das Klima kurzfristig weniger beeinträchtigt, aber das Klima und die Welt als Ganzes werden unvergleichlich weniger lebenswert sein, und Milliarden werden in Armut und vorzeitigen Tod stürzen.

● Unbestreitbare Klimafakten: CO₂-Emissionen korrelieren mit 1°C Erwärmung, + Ergrünung

Die CO₂-Emissionen aus fossilen Brennstoffen haben zur Erwärmung der letzten 170 Jahre beigetragen, aber diese Erwärmung war mild und überschaubar – 1° C. Hier sehen Sie, wie das im Vergleich zu normalen Temperaturschwankungen aussieht:

● Unbestreitbare Klima-Tatsache: Todesfälle durch Kälte übersteigen bei weitem die Todesfälle durch Hitze

Während führende Institutionen die Welt als zunehmend von hitzebedingten Todesfällen geplagt darstellen, ist es eine Tatsache, dass, obwohl die Erde um 1°C wärmer geworden ist, weit mehr Menschen an Kälte als an Hitze sterben (sogar in Indien!).

● Unbestreitbare Klima-Tatsache: Die Erwärmung durch CO₂ findet eher an kälteren Orten statt

Die vorherrschende Meinung in der Klimawissenschaft ist, dass sich die Erwärmung auf kältere Orte (nördliche Breiten) und zu kälteren Zeiten (nachts) und während kälterer Jahreszeiten (Winter) konzentrieren wird. Dies ist eine gute Nachricht.

Unbestreitbare Klimatatsache: Steigender CO₂-Gehalt führt zu abnehmender Erwärmung

Die Mainstream-Klimawissenschaft ist sich über eine Schlussfolgerung einig, die der Öffentlichkeit beschämenderweise nicht mitgeteilt wird: Der „Treibhauseffekt“ von CO₂ ist ein abnehmender Effekt, wobei zusätzliches CO₂ zu einer geringeren Erwärmung führt.

● Der einzige moralische und praktische Weg zur Verringerung der CO₂-Emissionen besteht in Innovationen, die kohlenstoffarme Energie weltweit wettbewerbsfähig machen. Solange fossile Brennstoffe für die Menschen, vor allem in den Entwicklungsländern, die kostengünstigste Option sind, werden sie sich (zu Recht) dafür entscheiden, CO₂ zu emittieren, anstatt noch weiter in die Armut abzurutschen.

● Solange Amerika und andere reiche Nationen der entwicklungsfeindlichen „grünen Energie“-Bewegung und dem „Klimanotstand“-Narrativ folgen, werden sie weiterhin sinnlose politische Maßnahmen ergreifen, die ihrer Wirtschaft und Sicherheit schaden, während sie nichts tun, um weltweit wettbewerbsfähige kohlenstoffarme Energie zu schaffen.

Die Wahrheit über Alternativen

Zusammenfassung: Keine Alternative oder Kombination von Alternativen zu fossilen Brennstoffen kann in naher Zukunft die einzigartige Kombination aus Erschwinglichkeit, Zuverlässigkeit, Vielseitigkeit und Skalierbarkeit fossiler Brennstoffe ersetzen – in einer Welt, die weit mehr Energie benötigt. Wir sollten jedoch die Alternativen von allen Beschränkungen befreien, die sie daran hindern, ihr volles Potenzial auszuschöpfen.

● Mythos: Wir können fossile Brennstoffe schnell und zu sehr geringen Kosten reduzieren.

Die Wahrheit: Fossile Brennstoffe sind eine einzigartig kosteneffiziente Energieform, weshalb sie 80 % des weltweiten Energiebedarfs ausmachen und weiter wachsen. Eine rasche Reduzierung der fossilen Brennstoffe in einer Welt, die viel mehr Energie benötigt, wäre katastrophal.

● Mythos: Solar- und Windenergie sind billig.

Die Wahrheit: Solar- und Windenergie sind unzuverlässige, parasitäre Energiequellen, die dem Netz zusätzliche Kosten verursachen.

Die Behauptung, Solar- und Windenergie seien „billig“, beruht darauf, dass die vollen Kosten für Solar- und Windenergie ignoriert werden – vor allem die Kosten für ein zuverlässiges Netz, das sie rund um die Uhr die Lebenserhaltung sichert.

● Mythos: Solar-/Windkraftanlagen sind billiger als fossile Brennstoffe, weil die „Stromgestehungskosten“ (LCOE) von Lazard für Solar-/Windkraftanlagen niedriger sind.

Wahrheit: Lazard gibt selbst zu, dass die Stromgestehungskosten viele Kosten von Solar-/Windkraftanlagen nicht berücksichtigen – vor allem die Kosten für ein zuverlässiges Netz, das rund um die Uhr die Lebenserhaltung sichert.

● Mythos: Solar- und Windenergie „gewinnen auf dem Markt“, indem sie fossile Brennstoffe und Kernkraft mit überlegener Wirtschaftlichkeit ausstechen.

Die Wahrheit: Unzuverlässige, parasitäre Solar- und Windkraftanlagen gewinnen“ nur, wenn sie massiv begünstigt werden – durch Auflagen, Subventionen und keine Strafen für Unzuverlässigkeit.

● Mythos: Kernkraft ist zu teuer, also sollten wir stattdessen Solar-/Windkraft nutzen.

Die Wahrheit: Solar- und Windenergie können keine zuverlässige Energie liefern, die Kernkraft schon. Und Kernkraft ist nur deshalb so teuer, weil sie mit Hilfe vieler „grüner“ Aktivisten fälschlicherweise als unsicher eingestuft und effektiv kriminalisiert wurde.

● Mythos: Solar- und Windenergie werden unsere Abhängigkeit von gegnerischen Energieversorgern verringern.

Die Wahrheit: Wenn Ihnen die Abhängigkeit Europas von Russland bei Erdgas Angst macht, sollten Sie Folgendes wissen: Amerika ist in Bezug auf viele Schlüsselkomponenten von Solarmodulen, Windturbinen und Batterien sogar noch stärker von China abhängig als Europa von Russland in Bezug auf Erdgas.

This piece originally appeared at alexepstein.substack.com and has been republished here with permission.

Link: https://cornwallalliance.org/2023/08/countering-the-worlds-rigged-conversation-about-energy-and-climate/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Ein sagenhaft erfolgreiches Geschäftsmodell

Wie mit der Klimahysterie Geld aus dem NICHTS gemacht wird!

Von Prof. Dr. Klaus-Dieter Döhler und Josef Kowatsch

Wäre es nicht so abgrundtief kriminell, dann könnte man den Erfindern dieses Geschäftsmodells zu ihrer Idee, das Klima der Erde retten zu wollen und ihrem sehr erfolgreichen Marketing nur gratulieren.

Zum Geschäftsmodell gehören neben vielen anderen vor allem der ehemalige amerikanische Vizepräsident Al Gore, der mit dem Handeln von heißer Luft (Kohlendioxid-Emissionsrechten) Milliarden gescheffelt hat und dem kanadischen Milliardär und Mitbegründer des „Weltklimarats“ IPCC Maurice Strong. Auch Hans-Joachim Schellnhuber, Stefan Rahmstorf und Ottmar Edenhofer aus Deutschland gehören dazu – für sie wurde mit deutschen Steuergeldern ein staatlich finanziertes Institut gebaut, das Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK). Man kann auch den vielen Geschäftemachern, darunter auch Greta Thunbergs „Entdecker“ und PR-Manager Ingmar Rentzhog, die mit ihren sogenannten „Green Energy Nachhaltigkeitsfonds“ den unbedarften Anlegern das Geld aus der Tasche ziehen, für ihr erfolgreiches Marketing gratulieren. Sie alle haben mittlerweile ungestört die Welt mit der Klima- und Energiewende versklavt. Und diejenigen, die das alles bezahlen müssen – nämlich die Verbraucher und die Steuerzahler – sind so naiv und klatschen auch noch Beifall.

Selbstverständlich geht das alles nur weil die Politik und die Medien diesen Betrug am Volk mittragen. In ausgebuffter „Relotius Manier“ haben die meisten Medien – es gab und gibt nur ganz wenige Ausnahmen – die „Energiewende-Versklavung“ mitgetragen und unterstützt (Anmerkung: Claas Relotius war ein mit vielen Preisen ausgezeichneter SPIEGEL-Journalist, der letztlich zugeben musste, dass seine SPIEGEL-Reportagen frei erfunden waren). Ebenso frei erfunden ist die Behauptung, das lebensnotwendige Kohlendioxid (CO) wäre für die nach der mittelalterlichen „kleinen Eiszeit“ erfolgte leichte Klimaerwärmung verantwortlich. Es gibt keine einzige naturwissenschaftlich fundierte Studie, und schon gar keinen Versuchsbeweis, die eine solche große Wirkung von COunterstützen. Selbst Albert Einstein und andere Physikergrößen haben diesem behaupteten Erwärmungseffekt keine Bedeutung beigemessen.

Unter dem Namen „Covering Climate Now“ haben sich international mehr als 500 Medien aus 57 Ländern mit dem Ziel einseitiger Berichterstattung über den Klimawandel sogar zu einem Verbund zusammengeschlossen, der verhindern soll, dass Berichte veröffentlicht werden, welche die Beteiligung von Kohlendioxid (CO₂) an der Erderwärmung bezweifeln. Zu dieser Medien Allianz gehören prominente Fernseh- und Radiosender, Tageszeitungen wie der „Guardian“ oder die „taz“, sowie Forschungseinrichtungen, z.B. die Universitäten von Princeton, Yale und das Massachusetts Institute of Technology (MIT).

Der Meteorologe Piers Corbyn beschrieb bereits im Dezember 2000 im Weather Action Bulletin: „Das Problem, mit dem wir konfrontiert sind ist, dass das meteorologische Establishment und die Lobby der globalen Erwärmung – das sind Forschungseinrichtungen und Forschungsgremien, die große Summen erhalten – inzwischen offenbar so korrumpiert sind, dass die Wissenschaftler in ihnen ihre Integrität verkauft haben.“

Bei diesem Geschäftsmodell arbeiten Hand in Hand: korrupte (Pseudo)Wissenschaftler, rot-grün infizierte Politiker aus fast allen Parteien, mit unseren Steuergeldern finanzierte Umwelt-Organisationen, sensationshungrige Medien und sogar Kirchen, Gewerkschaften und Unternehmen, die sich von der Energie- und Klimawende neue Mitglieder, neue Kunden und neue Geschäftsfelder versprechen. Sie reden den Bürgern und der Politik seit 1988 einen angeblich gefährlichen Erwärmungseffekt durch sogenannte „Treibhausgase“ ein. Was sie als Treibhausgase bezeichnen, das sind Wasserdampf (H O), CO und Methan (CH), also genau die drei essentiellen Molekül-Bausteine des Lebens, ohne die kein Leben auf der Erde möglich wäre.

Mit der Behauptung, das durch Verbrennung fossiler Energieträger emittierte COsei maßgeblich Schuld an der Erderwärmung handelt es sich vermutlich um das effektivste Ablenkungsmanöver seit den mittelalterlichen Hexenverbrennungen und dem teuersten Ablenkungsmanöver in der gesamten Menschheitsgeschichte. Die unbewiesene und seit über 100 Jahren mehrfach widerlegte Behauptung, COaus fossilen Energieträgern sei für die Erderwärmung verantwortlich, dient einzig dem Zweck, die Menschheit auf eine falsche Fährte zu locken. Das hat bislang auch sehr gut geklappt. Eine CO-Ablasshandelssteuer wurde eingeführt, ähnlich dem kirchlichen Sündenablass-Model im Mittelalter. Statt Begriffen wie „Erbsünde“, „Fegefeuer“, „Todsünde“, „Jüngstes Gericht“ und „ewige Verdammnis“, die bereits die Menschen im Mittelalter in panische Angst versetzt haben, hat die CO2-Ablasslobby zeitgemäße Begriffe wie „Erderhitzung“, „Klimakiller“, „Klimaweltuntergang“, „menschengemachter Klimawandel“, „klimaschädliches CO“, „Klimanotstand“, „Letzte Generation“ oder „Hitzetod der Erde“ geprägt. All dies mit dem Ziel, naiven, pubertierenden Kindern Angst und Schrecken einzujagen. Nichts ist leichter, als solche verängstigten Kinder dann auf ihre Eltern, Nachbarn und Lehrer anzusetzen. Diese sollen aus einem schlechten Gewissen heraus und mit der Absicht, sich von ihren angeblichen Klimasünden freizukaufen, alles bezahlen, um den Klima-Weltuntergang zu verhindern. Die Profite fließen in die Taschen der am Klima-Geschäftsmodell Beteiligten bis hinunter zu den Trauzeugen und Taufpaten grüner Politiker.

Dieser angebliche Klimanotstand mitsamt der von den Medien mitgetragenen Klimahysterie ist ein Geschäftsmodell ohne wissenschaftliche Berechtigung! COist nicht klimaschädlich! Im Gegenteil, ohne COwäre ein Leben auf der Erde nicht möglich! Ohne COwäre bereits die Entstehung des Lebens nicht möglich gewesen, denn von allen auf der Erde verfügbaren Elementen wie Sonne, Wasser, Mineralstoffe, Sauerstoff, Stickstoff und COhat nur das COden lebensnotwendigen Kohlenstoff (C) im Molekül, den die Pflanzen für ihr Wachstum, ihren Stoffwechsel und ihre Vermehrung benötigen. Ohne Kohlenstoff ist ein Leben wie wir es auf der Erde kennen, nicht möglich! Dennoch behaupten Apokalyptiker in Wissenschaft, Politik, Medien und Umweltorganisationen, COsei klimaschädlich, ja, es sei sogar „Müll in der Luft“ (Cordula Tutt, Wirtschaftswoche, im ARD-Presseclub am 16.6.2019). Wie kommen diese Wichtigtuer zu einer so absurden Behauptung? Da sie keineswegs dumm sind, gibt es nur eine Erklärung: Folge dem Geld!“

Deshalb wird es nichts nützen, Politiker, Medien, Pseudowissenschaftler oder Kirchenvertreter aufklären zu wollen, dass COkeinen Einfluss auf die Erderwärmung hat. Das wissen die selbst, denn wäre die rotgrüne Politik von der Schädlichkeit von COüberzeugt, dann hätte sie die emissionsfreien Kernkraftwerke nicht abgeschaltet! Vor lauter Angst und Sorge würden sie selbst kaum noch Auto oder Flugzeug benutzen und keine COausstoßenden Panzer in Kriegsgebiete liefern.

Seit Anbeginn der Menschheit machen sich die Gesellschaften die Erkenntnisse von Wissenschaft und Forschung zunutze. Seit 1988 aber, also seit der Gründung des sogenannten Weltklimarats läuft es anders herum. Seitdem bestimmt die Gesellschaft und der hysterische Straßenmob über die Vorgaben für Wissenschaft und Forschung (hier und hier). Wer dem nicht folgt, wird – wegen „Klimaleugnung“ – aus dem Arbeitsverhältnis entlassen oder anderweitig kalt gestellt. Die Klimalüge ist ein Billionengeschäft. Da kann man nicht zulassen, dass Wissenschaftler und sogar Nobelpreisträger die Wahrheit erzählen.

Seit Jahren wird naiven Kindern und Jugendlichen von skrupellosen Geschäftemachern Klima-Weltuntergangsstimmung eingebläut. Unter dem Druck jener verängstigten Kinder und Jugendlichen und der Illusion, grüne Wählerstimmen gewinnen zu können bog die Regierung Merkel nach dem Atomvorfall in Fukushima (Japan) in der Energie- und Klimapolitik auf einen Holzweg ein. Die heutige Regierung aus SPD, GRÜNEN und FDP hatte nach der Machtübernahme vor 2 Jahren dann nichts Eiligeres zu tun, als auf diesem energie- und klimapolitischen Holzweg auch noch zu rennen!

Wie hat eigentlich dieses Projekt der „Abzocke“ angefangen?

Der Weltklimarat (Intergovernmental Panel on Climate Change – IPCC)

Nach einer Anhörung von James Hansen, dem ehemaligen Direktor des Goddard Institute for Space Studies der NASA, beschloss der US-Senat 1988 neben dem bereits bestehenden United Nations Environment Program (UNEP) eine neue Organisation zu schaffen, den späteren „Weltklimarat“ (IPCC).

Die UNEP ist der Umweltarm der UNO und wurde damals von der Familie Rockefeller und ihrem Intimus, dem kanadischen Milliardär Maurice Strong (1929-2015) geleitet, der wiederum bestens befreundet war mit dem amerikanischen Vizepräsidenten Al Gore. Die neu gegründete Organisation IPCC erhielt, von Al Gore und Maurice Strong erarbeitet, zwei politische Aufgaben:

  • Festzustellen, dass die Erde einer Klimakatastrophe entgegengeht
  • und, dass diese Klimakatastrophe vom Menschen gemacht ist.

Wohlgemerkt, das IPCC soll keinesfalls ergebnisoffen erforschen, ob die Erde einer Klimakatastrophe entgegen geht, sondern soll nachweisen, dass sie einer Klimakatastrophe entgegen geht. Auch soll das IPCC keinesfalls ergebnisoffen erforschen, ob die angebliche Klimakatastrophe vom Menschen verschuldet ist, sondern soll nachweisen, dass dem so ist. Maurice Strong sah in der vorgegebenen Aufgabe des IPCC einen Hebel, die UNO zu einer Weltregierung auszubauen. Strongs Cousine, die US Journalistin Anna-Louise Strong, unterstützte seit 1921 propagandistisch den Aufbau des Kommunismus in Russland. Nachdem sie Stalin 1949 als Spionin verhaften ließ, wanderte sie nach China aus wo sie die Freundschaft mit Mao Zedong und Zhu Enlai erlangte. Strong selbst war mit vielen führenden Persönlichkeiten wie Justin Trudeau, Richard Nixon, den Rockefellers, Prinz Philip von Edinburgh, Saddam Hussein, George Soros und Mao Zedong gut vernetzt.

Maurice Strong, der im Alter von 14 Jahren die Schule abbrach, gründete ein esoterisches, globales Hauptquartier für die New-Age-Bewegung in San Luis Valley, Colorado, und half bei der Erstellung des 1987 Brundtland-Berichts, der die heutige grüne Bewegung auslöste. Später wurde er leitender Berater des damaligen U.N. Generalsekretärs Kofi Annan, und leitete die gigantische (40.000 Teilnehmer) „U.N. Konferenz über Umwelt und Entwicklung“ in Rio de Janeiro im Jahr 1992. Strong, der mit Tausenden von Bürokraten, Diplomaten und Politikern verantwortlich war für Ausarbeitung des Kyoto-Protokolls, erklärte: „Wir könnten an den Punkt kommen, an dem der einzige Weg zur Rettung der Welt der Zusammenbruch der industriellen Zivilisation ist“ (National Review Magazine, September 1, 1997).

Timothy Wirth, U.S. Unterstaatssekretär für globale Fragen, unterstützte Strongs Aussage: Wir müssen das Problem der globalen Erwärmung angehen. Selbst wenn die Theorie der globalen Erwärmung falsch ist, werden wir wirtschafts- und umweltpolitisch das Richtige tun“.

Richard Benedick, ein stellvertretender Staatssekretär, der damals die politischen Abteilungen des US-Außenministeriums leitete, erklärte: „Ein Abkommen über die globale Erwärmung muss auch dann umgesetzt werden, wenn es keine wissenschaftlichen Beweise für den [verstärkten] Treibhauseffekt gibt.“

Abbildung 1: Bei Gründung des Weltklimarats IPCC mitverantwortliche Meinungsbildner: Maurice Strong, Timothy Wirth und Richard Benedick (aus: Z. Jaworowski, 21st Century Science & Technology, Spring/Summer 2007, 14-28.

Der Weltklimarat befasst sich entsprechend seinem Auftrag so gut wie ausschließlich mit dem sogenannten „menschengemachten“ Klimawandel. Demzufolge soll angeblich das durch Verbrennen fossiler Energieträger emittierte COdas Klima der Erde stark erwärmen. Die natürlichen Schwankungen des Klimas werden weitgehend ausgeblendet. Ausgeblendet werden auch die wahren „menschengemachten“ Klima-Erwärmer, wie Solar und Windkraftanlagen, die Urbanisierung mit ihrer Versiegelung der Böden, siehe Versiegelungszähler, Stand bei Redaktionsschluss: 50 748 km² (auch hier) sowie die Verlegung von Wetterstationen aus dem kühleren ländlichen Raum in die wärmeren Stadtgebiete. Damit will man die Maiabkühlung bei den DWD-Stationen seit 1988 etwas abpuffern.

Im IPCC-Bericht von 2001 stand auf Seite 774 noch folgender Satz:

„In der Klimaforschung und -modellierung sollten wir erkennen, dass wir es mit einem gekoppelten, nichtlinearen, chaotischen System zu tun haben und daher eine langfristige Vorhersage zukünftiger Klimazustände nicht möglich ist“.

In den nachfolgenden Berichten wurde diese eigentlich wissenschaftlich richtige Aussage ohne Angaben von Gründen entfernt.

Im IPCC-Bericht von 1990 waren die erhöhten Temperaturen während der mittelalterlichen Warmzeit zwischen etwa den Jahren 1000 und 1350 und die niedrigen Temperaturen während der mittelalterlichen „kleinen Eiszeit“ zwischen etwa 1400 und 1850 noch klar zu erkennen. Im IPCC-Bericht von 2001 wurden die Höhen und Tiefen jener Temperaturen in den vergangenen tausend Jahren „glattgebügelt“. Man musste den Anschein erwecken, als sei die Zeit nach 1850 – dem Beginn der Industrialisierung – die wärmste Zeit der letzten tausend Jahre (siehe Abbildung). Der Erfinder dieser „Hockey Stick“ Temperaturkurve, an der sich der Weltklimarat IPCC, das PIK, die Bundesregierung und auch die meisten deutschen Medien noch immer orientieren, ist der amerikanische Klimaforscher Michael Mann, der wegen dieser erfundenen Temperaturkurve laut kanadischem Gerichtsbeschluss ungestraft als Fälscher wissenschaftlicher Daten bezeichnet werden darf, der anstatt an die Pennsylvania Staatsuniversität ins Pennsylvania Staatsgefängnis gehört.

Abbildung 2: Temperaturkurve der vergangenen tausend Jahre in den IPCC-Berichten von 1990 (links) und 2001 (rechts). Für den IPCC-Bericht von 2001 kreierte der U.S. Klimawissenschaftler Michael Mann die sogenannte „Hockey-Stick“ Temperaturkurve. Obwohl in dieser Kurve die mittelalterliche Wärmeperiode und die mittelalterliche kleine Eiszeit offensichtlich durch Datenmanipulation „weggebügelt“ wurden, bezieht sich das IPCC auch heute noch auf diese Temperaturkurve.

Das IPCC ist eine der schlimmsten Quellen für gefährliche Falschinformationen. Das dürfte wohl der Grund sein, weshalb mittlerweile die meisten seriösen Naturwissenschaftler den Weltklimarat verlassen haben. Soziologen, Ökonomen und Politologen geben nun den Ton an.

Wege der CO-Ablaßhandelssteuer, der Verkauf von heißer Luft

Al Gore war von 1993 bis 2001 Vizepräsident der Vereinigten Staaten. Er behauptete, COsei schuld an der Klimaerwärmung, und befand, COmüsse besteuert werden. Im 2005 in Kraft getretenen Kyoto-Protokoll wurde auf internationaler Ebene der CO₂-Emissionshandel eingeführt. Dabei vergeben Regierungen gegen Bezahlung Rechte an Unternehmen, COzu emittieren. Der Handel mit diesen Rechten wird z.B. über die „Chicago Climate Exchange“ abgewickelt, an der Banken, Versicherungen, Unternehmen und Privatpersonen beteiligt sind. Al Gores Investmentfond Generation Investment Management GIM besaß 10 % der Chicago Climate Exchange, der amerikanischen Terminbörse für den Handel mit Emissionsrechten und diese besitzt die Hälfte der European Climate Exchange. Gore ist zudem Partner des Investmentfonds Kleiner Perkins Caufield & Byers (KPCB) und leitet die Klimawandelabteilung der Firma. Im Zusammenhang mit seinem Engagement bei KPCB wurden im April 2009 bei einer Anhörung des Kongresses mögliche Interessenkonflikte thematisiert. Im November 2009 wurde bekannt, dass KPCB indirekt einen Staatsauftrag von 560 Millionen Dollar erhalten hatte (hier). Vor 2010 konnte Al Gore seinen Privatbesitz hauptsächlich mit Umweltgeschäften auf 100 Millionen Dollar verfünfzigfachen.

Die ganze Perversität der CO-Bepreisung zeigt sich darin, dass der Elektroautobauer Tesla jahrelang mehr Geld damit verdiente, CO-Emissionsrechte zu verkaufen als Elektroautos. So überwiesen die klassischen Auto-Konkurrenten 2020 an Tesla rund 1,6 Milliarden Dollar für CO-Zertifikate und Tesla konnte einen operativen Verlust von 826 Millionen in einen Bilanzgewinn von 721 Millionen verwandeln – willkommen in der Marktwirtschaft!

Mittlerweile gehen Mittelständler und Industrieunternehmen wegen der hohen Zusatzkosten für CO-Rechte pleite oder müssen mit dem Geld der Steuerzahler vor dem Ruin gerettet werden.

Abbildung 3: Einige Beispiele, mit welchen Aktivitäten Al Gore sein Geld mit dem Verkauf „heißer Luft“ verdient.

Nutznießer von diesem „Ablasshandel“ sind neben den Organisatoren des IPCC auch die Regierungen der unter den Vereinten Nationen zusammengeschlossenen Staaten. Sie verdienen an der Vergabe von CO-Emissionsrechten. Bei einem Preis von damals 14 US $ pro Tonne COentsprachen die im Rahmen des Kyoto Protokolls ermöglichten Emissionsrechte einem Wert von 2,3 Billionen $, das sind 2.300 Milliarden $. Hierbei handelt es sich um die größte Geldbeschaffungsmaschine durch internationale Verträge in der Geschichte der Menschheit. Und das ist nur der Anfang!

Mittlerweile ist der Emissionspreis für eine Tonne CO2 in Deutschland auf 30 Euro gestiegen. Nach dpa-Informationen aus Regierungskreisen soll der Preis zum 1. Januar 2024 auf 40 Euro pro Tonne steigen. In der Bundesregierung war zunächst sogar über eine Erhöhung des CO2-Preises 2024 auf 45 Euro pro Tonne debattiert worden. Diese zusätzliche Erhöhung ist politisch gewollt und dürfte nur noch eine Frage der Zeit sein. Erstmals lässt sich mit diesem Geschäftsmodell die Luft besteuern.

Al Gore wurde der erste CO2-Milliardär. Von jedem CO2-Emissionszertifikat bekommt er über den Emissionsrechtehandel eine Provision. Bei jeder Bewegung muss mit Al Gore abgerechnet werden.

Seine Vorträge über einen durch Treibhausgase ausgelösten und sich fortsetzende Klimaerhitzung der Erde fasste Al Gore 2006 im Film „Eine unbequeme Wahrheit“ (An Inconvenient Truth) zusammen. Wegen einiger Fehler und Übertreibungen darf dieser Film in britischen Schulen nicht ohne Richtigstellungen gezeigt werden. 2007 erhielt Al Gore für ihn den Oscar für den besten Dokumentarfilm und zusammen mit dem Weltklimarat IPCC den Friedensnobelpreis.

Der Weltklimarat IPCC ist keineswegs ein Gremium von Wissenschaftlern und er betreibt auch selbst keine Forschung. Ihm gehören stattdessen 195 Vertreter der Regierungen aller Länder an und üben entsprechend ihren politischen Einfluss aus.

Die besonders wichtigen „Summaries for Decision Makers“ werden zwischen den wissenschaftlichen und den politischen Mitgliedern ausgehandelt. Dabei kämpfen natürlich die Politikvertreter darum, ihnen genehme Sachverhalte zu betonen, selbst wenn sie durch den wissenschaftlichen Teil nicht gedeckt sind.

Bei der Formulierung des „Summary“ im 5. Weltklimabericht 2014 kämpfte beispielsweise die damalige deutsche Umweltministerin Barbara Hendricks darum, den Stillstand der Erderwärmung der letzten 15 Jahre zu verschweigen, mit der Begründung, sonst würde die sogenannte „Energiewende“ in Deutschland gefährdet. Selbst der SPIEGEL berichtete darüber.

Seit nunmehr 35 Jahren versucht das IPCC den Beweis zu erbringen, dass das durch Verbrennen von fossilen Energieträgern freigesetzte CO2 eine starke Klimaerwärmung verursacht – bislang ohne jeden Erfolg! Im Gegenteil, sämtliche Prognosen des IPCC haben sich bislang als falsch erwiesen und es sieht auch keineswegs so aus, als ob sich das ändern würde. Weshalb löst man dann dieses unnütze Gremium nicht einfach auf? Die Antwort: weil sich durch diesen – im wahrsten Sinne des Wortes – Verkauf von heißer Luft sehr viel Geld verdienen lässt.

Abbildung 4: Vergleich der Rechenergebnisse von Klimamodellen mit Messwerten: Temperatur-Mittelwerte über die tropische Troposphäre (0 bis ca. 15 km Höhe). Zur unmittelbaren Vergleichbarkeit wurden alle Kurven an den gleichen Ausgangspunkt angepasst (linearer Trend schneidet die Nulllinie im Jahr 1979, dem Beginn der Satellitenmessungen). Die beiden grünen Kurven sind reale Satelliten-Messungen, die übrigen Temperaturkurven sind allesamt Modellprojektionen. Fazit: die Modellprojektionen liegen alle deutlich höher als die Wirklichkeit (Quelle).

Fazit:«Die Politik macht das Klima! Wenn sie 2°C Erwärmung wegen des vom Menschen ausgebrachten CO2 benötigt, dann bekommt sie die. Auf Wunsch werden auch 6°C geliefert, vielleicht mit Aufpreis oder ohne Garantie. Es ist allerdings nur ihr Klima, ein Politiker-Klima, quasi. Das eigentliche, das vom Wetter geschaffene, das Wetter-Klima muss etwas anderes sein, denn das kann man beim IPCC nicht anfordern. Der Unterschied zwischen diesen beiden Klimata ist auch daran zu erkennen, dass das Wetter-Klima für das Jahr 2100 noch völlig unbekannt ist, während man vom Politiker-Klima schon jetzt weiss, wie katastrophal heiß es sein wird» (Hansruedi Tscheulin)

Grundsätzlich ist es im IPCC Sache der Politik zu entscheiden, was sie von der Wissenschaft will“, folgerte Professor Thomas Stocker hier (PDF).

Die weltweiten Investitionen in die Energiewende beliefen sich 2021 auf 755 Milliarden US-Dollar, umgerechnet 675 Milliarden Euro – ein Anstieg gegenüber 2020 um 27% und ein neuer Rekord. Das geht aus dem neuen Bericht Energy Transition Investment Trends 2022 der Analysten von BloombergNEF (BNEF) hervor.

So stark der Zuwachs bei den Investitionen im Jahr 2021 auch war – er reicht längst nicht aus, um die politisch gesteckten globalen Klimaziele zu erreichen. Im New Energy Outlook (NEO) hat BNEF 2021 drei alternative Szenarien für das Erreichen des globalen Nullpunkts bis 2050 bei einer globalen Erwärmung von 1,75 Grad skizziert. Daraus lässt sich ableiten, dass sich die Investitionen in den kommenden vier Jahren gegenüber 2021 verdreifachen müssen, um eines der drei Szenarien zu erreichen. Danach müssen sie sich nochmals verdoppeln, auf durchschnittlich 4,2 Billionen Dollar zwischen 2026 und 2030. 

Es stellt sich die Frage: Wurden die Entscheidungen über diese enorme Finanzierung der Erderwärmungsforschung aus der Besorgnis darüber getroffen, dass sich das Klima angeblich aufgrund der CO2-Emissionen der Industrie verändert, oder stehen hinter diesen Geldern, den IPCC-Aktivitäten, dem Kyoto-Protokoll, der Vereinbarung von Paris 2015 und all der grausamen Katastrophenpropaganda, der die Welt seit Jahren ausgesetzt ist andere, nicht näher bezeichnete Ideen?

Die Neue Zürcher Zeitung veröffentlichte am 14.11.2010 ein Interview unter dem Titel „Klimapolitik verteilt das Weltvermögen neu“, in dem der befragte Ottmar Edenhofer, Potsdam Institut für Klimafolgenforschung e.V. folgende bemerkenswerte Aussagen machte:

„Man muss sich von der Illusion frei machen, dass internationale Klimapolitik Umweltpolitik ist. Der Klimagipfel von Cancún Ende des Monats ist keine Klimakonferenz, sondern eine der größten Wirtschaftskonferenzen seit dem Zweiten Weltkrieg. Wir verteilen durch die Klimapolitik de facto das Weltvermögen um.“

Die wahren menschen-gemachten „Klimakiller“ sind nicht das CO2 , sondern Photovoltaik-, Windkraftanlagen sowie der humuszehrende Maisanbau für die Biogaserzeugung, ein Maisanbau, der Betonackerböden hinterlässt Sie fördern die Erderwärmung, verursachen Trockenperioden und bei Starkregen Überschwemmungen. Der Wärmeinseleffekt aufgrund Grünflächen-versiegelnder Bebauung hat zusätzlich zur Folge, dass sich Wetterstationen immer weiter in die Stadtzentren verlagern, wo die Temperaturen höher sind als in der freien Natur (hier). Zumindest ein Teil der globalen Temperaturmessungen im Laufe der vergangenen Jahrzehnte wurden hierdurch verfälscht. Es wurden höhere Temperaturen gemessen als in wenig besiedelten Gebieten, was den globalen Durchschnittswert Daten verfälschend nach oben trieb und somit den Anschein erweckte, es handele sich um überall gültige globale Erwärmung. Zudem betrieb der Deutsche Wetterdienst in den letzten 20 Jahren einen regen Austausch an Wetterstationen, kältere raus und wärmere rein in den DWD-Durchschnitt.

Nun fragen wir uns, was ist der wahre Grund hinter der unberechtigten Verteufelung des CO2?

Es ist nichts weiter als ein Ablenkungsmanöver der Energiewende-Gewinnler! Mit diesem Ablenkungsmanöver hat sich die seriöse Wissenschaft von den Energiewende-Gewinnlern leider in die Irre führen lassen. Um die seriöse Wissenschaft von den erderwärmenden Eigenschaften der Photovoltaik und der Windkraft abzulenken, haben Al Gore, der ehemalige Direktor des Goddard Institute for Space Studies der NASA James Hansen, der Datenfälscher Michael Mann, das PIK, Greta Thunbergs PR-Manager Ingmar Rentzhog und weitere Energiewende-Gewinnler den Verdacht einer Erderhitzung auf das CO2 gelenkt. Und das hat funktioniert, denn so wie ein Hund seine volle Aufmerksamkeit dem Knochen schenkt, den man ihm hinwirft, so schenkt die seriöse Wissenschaft seitdem leider ihre gesamte Aufmerksamkeit der wahren Rolle des CO2 am Wettergeschehen – die es nämlich gar nicht gibt – anstatt das Ablenkungsmanöver der Energiewende-Gewinnler vor den Augen der abgezockten Verbraucher und Steuerzahler ad absurdum zu führen. Die seriöse Wissenschaft kommt nämlich zu dem Schluss, dass CO2 wenig oder gar nicht zur Erderwärmung beiträgt. Im Gegenteil, durch seinen Düngeeffekt hat sich die Vegetation auf der Welt in den letzten 30 Jahren immens gesteigert und somit Hungersnöte verhindert. Der in den letzten Jahrzehnten gemessene Anstieg der CO2 Konzentrationen in der Luft hat durch seinen für das Wachstum notwendigen und feuchtigkeitsfördernden Effekt letztlich dazu beigetragen, dass die zahlenmäßig zunehmende Menschheit entsprechend zunehmend auch mit Nahrungsmitteln versorgt werden konnte. Wir haben leider immer noch Hunger auf der Welt, aber weniger als noch vor 20 Jahren (Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen – Wikipedia).

In der Zwischenzeit finden die zweifelhaften Machenschaften der Energiewende-Gewinnler an ganz anderer Stelle statt, und das mit der ausdrücklichen Zustimmung und Förderung durch schwarz-rot-grün-gelbe Politik, Panik-heischende Medien, infantile NGOs und der ahnungslosen Bevölkerung. Die Energiewende-Lobby hat uns mit Unterstützung durch staatlich geförderte Pseudo- und Leihwissenschaftler und mit Hilfe verlogener Argumente gewaltig verladen. Während seriöse Wissenschaftler ihre Zeit damit verschwendeten, die Fehler in den bislang völlig unbewiesenen CO2 -Behauptungen von Pseudo- und Leihwissenschaft, Politik und Medien zu identifizieren, machten Photovoltaik und Wind-Lobby Nägel mit Köpfen und verschandelten – finanziellen Gewinn bringend – die Landschaften mit erderwärmenden Sonnenkollektoren und Windrädern. Die Schuld für die ansteigenden Temperaturen und das Austrocknen der Böden gaben Sie einfach dem CO2 ohne auch nur einen einzigen Beweis dafür zu liefern. Auf diese Weise wurde die seriöse Wissenschaft damit neutralisiert, einem nicht-existenten Phantom nachzujagen, dem CO2, das nichts – aber auch gar nichts – mit dem Klimawandel zu tun hat. Somit wird verständlich, dass die Politiker so parteiübergreifend die Kids von „Fridays for Future“ (FFF) und „Extinction Rebellion“ für deren teilweise sogar kriminellen „Steilvorlagen“ so überschwänglich loben. Die FFF Gallionsfigur Greta Thunberg hat es sogar in Berlin bis auf den Schoß von Mutti Merkel und in Rom bis zu Papa Francesco geschafft. Der katholische Bischof Heiner Koch verglich Greta Thunberg gar mit Jesus Christus. Obwohl Greta beim Klimagipfel 2019 in New York die anwesende Schar der Politiker aufs schlimmste beschimpfte und beleidigte, klatschte ihr genau diese Politikerschar frenetischen Beifall. Wie bekloppt muss man eigentlich sein, um Politiker zu werden? Von denen hat keiner bemerkt wie sie von Greta und den Freitags-Demonstrierer*Innen am Nasenring durch die Manege gezogen wurden.

Franz-Josef Reischmann, der Pressesprecher der Deutschen Schutz-Gemeinschaft Schall für Mensch und Tier e.V. (DSGS e.V.) fragt die Politik nach den Kosten des Energie Erhaltungs-Gesetzes (EEG):

„Was hat der Energiewende-GAU denn nun wen gekostet? Im Jahr 2000 kostete die EEG-Umlage 0,16 Cent pro Kilowattstunde. Im Jahr 2018 betrug sie 6,88 Cent. Das ist eine Steigerung von 3.600 Prozent. Rechnet man die gesamten der „Klimarettung“ bekannten Positionen mit Umlagen, Abgaben und Steuern sowie die Kosten des jetzt beschlossenen Ausstiegs von etwa 40 bis 60 Milliarden zusammen, so ergibt sich eine Zahl, die selbst schlimmste Befürchtungen mehr als deutlich übertrifft: Zwanzig Jahre EEG haben bis 2020 rund eine halbe Billion Euro (500.000.000.000 Euro) gekostet (das ist eine 5 mit 11 Nullen). Das sind mehr als 6.000 Euro für jeden Bundesbürger, vom Baby bis zum Greis. 6.000 Euro auch von denen, die mit Zweit- und Drittjobs ihre Familie gerade so über Wasser halten und denen eine Stromabschaltung droht, weil sie die hohen Strompreise nicht mehr bezahlen können. Dafür konnte sich der Solarworld-Chef zusätzlich zu seinem Schlösschen Calmuth noch das Schloss Marienfels bei Remagen des Entertainers Thomas Gottschalk leisten. 2018 ging die von den Medien vielgepriesene Solarworld trotz vieler, vieler Subventionsmillionen Pleite, und die 3.000 Mitarbeiter saßen auf der Straße. Nicht so der Solarworld-Chef Frank Asbeck, einst Mitbegründer der Grünen. Der sitzt auf seinen Schlössern inmitten seiner selbstgeschossenen Jagdtrophäen, die er in seinen 10 Hektar Wald am Rheinufer erjagt. Oder er fährt mit seinem illustren Sportwagenfuhrpark umher.

Was hättet Ihr, liebe Politiker, mit den vergeudeten 500 Milliarden Euro nicht alles machen können. Die Brücken instandzuhalten, zum Beispiel. Und die Schulen renovieren und mehr Polizei einstellen, um die arbeitenden Steuerzahler besser vor nichtarbeitenden Bösewichten zu schützen. Auch die Pflegekräfte hätten anständig bezahlt werden können, und die Bundesbahn hätte auf Vordermann gebracht werden können. Ihr habt aus den ambitionierten deutschen Vorreitern verpeilte Geisterreiter gemacht, die auf Eurem halbtoten Pferd im Welt-Klima-Ranking hinter Malaysia und Uruguay her humpeln. Ihr habt aus begeisterungsfähigen Jugendlichen hysterische Irrgeleitete gemacht, die einem wirren Okkultismus hinterherlaufen, dessen Heilige ein autistischer Teenager ist. Schon in wenigen Jahren werden dieselben Freitagshüpfer gegen Euch demonstrieren und fragen, wo denn ihre Arbeitsplätze und der Wohlstand geblieben sind (hier).

Die Energiewende-Gewinnler konnten mittlerweile ein Wind- und Solar-Investitionsimperium aufbauen, gegen dessen Finanzmacht sowie politischer und medialer Unterstützung die seriöse Wissenschaft machtlos ist. Und was macht der Staat? Er hat sich unter dem Druck der Energiewendelobby und infantiler NGOs in eine aussichtslose Lage manövriert und kommt nun ohne Gesichtsverlust nicht mehr aus dem Energiewende-Schlamassel heraus. Das will er auch gar nicht, denn der größte Gewinner der Energiewende ist der Bundesfinanzminister.

Norbert Bolz beschreibt es in seinem Buch „Avantgarde der Angst (Matthes & Seiz, Berlin, 2020) sehr treffend: „Die grüne Elite, die uns die Klimakatastrophe prophezeit und zur Askese auffordert, lebt selbst sehr angenehm im Grand Hotel Abgrund. Sie versteht sich auf die Kunst, aus der apokalyptischen Drohung ein hochprofitables Geschäft zu drechseln. Und das führt uns zu den Hintermännern der Generation Greta. Wie einst »Nachhaltigkeit« wird jetzt »Klimawandel« zum Schlüsselbegriff des Big Business. Wie man die Rettung der Welt als Riesengeschäft aufzieht, zeigt zum Beispiel das Social-Media-Netzwerk des PR-Managers und Greta Thunberg „Entdeckers“ Ingmar Rentzhog »We don’t have time«. Und nun wird es niemanden mehr überraschen, dass die Klimaaktivistin Greta als Youth Advisor im Stiftungsrat seine Werbefigur war. Da ist es nur konsequent, dass Greta Fridays For Future zur Marke machen will; d. h. sie lässt sich die Jugendbewegung patentieren.

Zu den Förderern und Profiteuren des Katastrophendiskurses gehören aber auch nichtkommerzielle Akteure, so zum Beispiel aus den Reihen der engagierten Wissenschaft. Das funktioniert dann so: Am Anfang steht die Erfindung einer Krise; die Krise begründet die Notwendigkeit der Forschung; die Bedeutsamkeit dieser Forschungen legitimiert ihre staatliche Finanzierung; die Forschung im »öffentlichen Interesse« braucht eine politische Organisation — und so entsteht, was Wissenschaftstheoretiker »scientific bias« nennen. Zu Deutsch: Man findet immer, was man erwartet. Und immer ist es fünf vor zwölf oder schon später.“

Man könnte noch ergänzen: „alle diejenigen, die mit der korrupten Leih-Wissenschaft nicht einverstanden sind, werden gemobbt, als Leugner diffamiert und wenn sie nicht bereit sind, das Lügengebilde mitzutragen, verlieren sie ihren Job“. Beispiele gibt es genug.

Durch das jüngste Urteil des Bundesverfassungsgerichts wird den Übeltätern und den politisch Verantwortlichen auch noch diese Verantwortung für ihre Frevel abgenommen. Jetzt wird es auch verständlich, weshalb selbst die Mitglieder des Regierungskabinetts von dem Urteil so begeistert sind. Sie können nämlich jetzt ihre Hände in Unschuld waschen, weil sie ja nur das tun, was ihnen das Verfassungsgericht auferlegt hat. Im Mittelalter bestimmte die Kirche die Naturgesetze, heute werden sie vom Bundesverfassungsgericht festgelegt.

Zusammenfassung:

Bei diesem Geschäftsmodell „Erderhitzung durch sogenannte Treibhausgase“ – die korrekte Bezeichnung wäre „essentielle Lebensgase“ – arbeiten vor allem korrupte, bezahlte Wissenschaftler und Organisationen, die den Bürgern und der Politik seit 1988 einen angeblich durch diese „Lebensgase“ hervorgerufenen starken Erwärmungseffekt einreden wollen, Hand in Hand. Der Kopf dieses Geschäftsmodells ist eine superreiche Gruppe von Milliardären im IPCC und dessen Einflussbereich, nicht um das Klima zu schützen, sondern um durch Verkauf von heißer Luft, die ihnen noch nicht einmal gehört, Gelder für sich und ihre zweifelhaften Machenschaften zu generieren. Ihr Ziel ist, eine CO2-Ablasshandelssteuer einzuführen, ähnlich dem Sündenablass-Handelsmodell im Mittelalter, an welcher nicht nur die Kirche, sondern vor allem die Staaten, die Politiker und korrupte wissenschaftliche Institutionen mitverdienen. Ihre Vorgehensweise und ihr Werkzeug ist die geplante Angst- und Panikmache vor einem drohenden Weltuntergang durch ausschließlich von Menschen bei der Verbrennung fossiler Energieträger erzeugte und für den Fortbestand des Lebens essentielle Lebensgase, wie Wasser und Kohlendioxid. Zu diesem Geschäftsmodell gehören inzwischen auch die Medien mit ausgebildeten Angstreportern, die von Moderatoren als Experten bezeichnet werden. Ihr Auftrag ist dem lohnenden Geschäftsmodell Erderhitzung und Klimatod zuzuarbeiten. Es sind somit Experten der Angstmacherei und Experten zur Propagandierung der CO2-Klimalüge.

Belohnt werden diese Panikmacher für ihre durch Werbestrategen im PIK Potsdam entworfenen Angstübertreibungen und dreisten Lügen mit Wohlwollen, Weiterbeschäftigung und Berufsaufstieg. Wir normale Steuerzahler sollen aus einem schlechten Angstgewissen heraus alles bezahlen, um den angeblichen Klimaweltuntergang zu verhindern. Man will uns unseren durch Arbeit erworbenen Wohlstand weitgehend nehmen. Die Armen der Welt werden aber davon nichts abbekommenen, denn das Geld fließt ausschließlich in die geöffneten Taschen der Anhänger dieses modernen Ablasshandels bis hinunter zu den Taufpaten und Trauzeugen von Politikern. Wirklich seriöse Experten werden ins Abseits gestellt und verunglimpft, wie zum Beispiel der Nobelpreisträger Professor Clauser (hier) oder sie werden in den deutschen Medien gar nicht erwähnt.

Es wird Zeit, dass diesem Spuk vor allem in Deutschland endlich ein Ende bereitet wird. Wir brauchen einen Aufstand der Anständigen gegen dieses betrügerische Geschäftsmodell der angeblichen Klimarettung. Es muss endlich wieder Natur- und Umweltschutz in den Mittelpunkt des politischen Handelns gestellt werden. Dass Deutschland in heißen Sommern zur Steppe wird ist eine menschenverursachte Umweltsünde, der man durch unsere Vorschläge gegen sommerliche Trockenperioden entgegenwirken könnte, siehe hier.

Doch keineswegs will man die tagsüber stattfindende sommerliche Erwärmung eindämmen, das würde das Geschäftsmodell Klimapanik durch CO2 gefährden.

Prof. Dr. Klaus-Dieter Döhler, Naturwissenschaftler und Umweltschützer, vehementer Gegner von Wissenschafts-Korruption und Steuerverschwendung

Josef Kowatsch, aktiver Natur- und Umweltschützer und unabhängiger, weil unbezahlter Klimaforscher.

 




Unwiderlegbare Beweise: Der alarmistische Klimawissenschaftler Michael Mann hat die Öffentlichkeit falsch über eine Klimakrise informiert!

Jim Steele

[Alle Hervorhebungen im Original]

Kürzlich hob der Kommentator eines DemocracyNow-Videos das tragische Feuer in Lahaina hervor, indem er mit „100 Todesopfern und wahrscheinlich weit mehr, die mit der Klimakrise in Verbindung stehen“ begann und damit andeutete, dass das Feuer auf die Dürre des Klimawandels zurückzuführen sei.

Zum Beweis befragte sie Michael Mann, der vor Jahrzehnten maßgeblich an der Entstehung der Klimakrisen-Panik beteiligt war. Dementsprechend untermauerte Michael Mann die von ihr in die Welt gesetzte Verbindung zwischen Bränden und Klimawandel, indem er behauptete, dass der Klimawandel ein natürlich vorkommendes Druckgefälle verstärke, das zu starken Winden führe, die „mit einer epischen Dürre zusammenwirkten“. Seine erste große Lüge war es, eine epische Dürre zu beschuldigen. Meine beigefügten Abbildungen zeigen Daten für Maui County aus dem US Drought Monitor für die letzten 8 Jahre. Im Gegensatz zu Mann hat Data keine voreingenommene Meinung. Ein Internet-Link enthält eine längere Zeitreihe, aus der hervorgeht, dass die Dürre in Maui alle 4 bis 6 Jahre in einem groben Zyklus schwankt.

Bitte beachten Sie, dass Dürreperioden auf Maui auch saisonal bedingt sind. Weiße und gelbe Flächen stehen für Zeiten ohne Dürre, die normalerweise während der Regenzeit von Dezember bis Februar auftreten. Extreme und außergewöhnliche Dürreperioden (vielleicht die epische Dürre von Mann?) sind dunkelrot dargestellt. Die Website ist interaktiv, so dass Sie genau sehen können, welcher Prozentsatz von Maui County an einem beliebigen Tag in den letzten 23 Jahren von Trockenheit betroffen war. Meine roten Linien stellen vier Daten dar, die mit der unteren Reihe von vier Kästchen verknüpft sind, die den prozentualen Anteil von Maui County mit jeder Klassifizierung der Dürreintensität für diesen Tag zeigen.

Mein blauer Kasten markiert den 10. Mai 2023. Beachten Sie, dass es keine Dürreperioden und keine ungewöhnlich trockenen Bedingungen gab. Die roten Kästen zeigen ähnliche Daten wie das Feuer in Lahaina am 8. August. Die niederschlagsfreie Zeit auf Maui dauert in der Regel vom 25. Mai bis Ende Juli, so dass der frühe August normalerweise trocken ist. Dennoch gab es am 8. August 2023 keine extreme oder außergewöhnliche Trockenheit. Nur 15,9 % von Maui waren von einer schweren Dürre betroffen, während 64 % überhaupt nicht von einer Dürre betroffen waren. Hmmmm, wovon hat Alarmist Mike also gesprochen?

Die Dürre auf Maui ist eindeutig auf lokale Feuchtigkeitsbedingungen zurückzuführen. Maui County ist nur 1.161 Quadratmeilen groß, etwa so groß wie der kleine Staat Rhode Island. Wenn nur 185 Quadratmeilen von einer schweren Dürre betroffen sind, muss man schon einer Gehirnwäsche unterzogen werden, um zu glauben, dass die globale Erwärmung und die Verdunstung die Ursache für die nicht so epische Dürre von Mann sind. Außerdem ist Lahaina von Natur aus trocken, da es auf der Leeseite der Berge von Maui liegt, die den Passatwinden die Feuchtigkeit entreißen. In Lahaina fallen jedes Jahr nur 381 mm Regen, während es in den Bergen im Osten 7260 mm sind.

Und schließlich ist das invasive Grasland, welches das tödliche Feuer nach Lahaina getragen hat, im August abgestorben und benötigt nur einen halben Tag Trockenheit, um hochentzündlich zu werden. Es ist lächerlich, hundert Jahre CO₂-Erderwärmung für die Fülle an invasiven Gräsern verantwortlich zu machen, die an einem Tag trocknen. Aber Alarmist Mike hat diese Tatsache nie erwähnt. Glücklicherweise haben mehrere ehrliche Forschungsarbeiten die Bewohner von Maui gewarnt, dass sie die aufgegebenen Zuckerrohr- und Ananasfelder bewirtschaften müssen, um die Anhäufung von Feuerbrennstoff durch invasive Gräser zu verhindern. Leider haben sich die Regierungen nicht an ihre wissenschaftlichen Erkenntnisse gehalten.

Der zweite große Fehler von Mann besteht darin, dass er seine typischen Halbwahrheiten missbraucht, um zu behaupten, die Klimakrise habe ein größeres Druckgefälle verursacht, das zu ungewöhnlich starken Winden geführt habe. Da Maui die am weitesten nördlich gelegene hawaiianische Insel ist, wird sie von stärkeren nördlichen Passatwinden beeinflusst, die sich mit der Verstärkung des normalen Hochdrucksystems jeden Sommer intensivieren. Die Topographie Mauis verstärkt diese Winde durch die Bergtäler noch weiter. Starke Fallwinde, die alle 8-12 Jahre bis 150 km/h erreichen, haben „Gebäude zerstört, große Stromleitungsmasten umgestürzt und Bäume entwurzelt“. Ein- oder zweimal im Jahr treten starke, aber moderatere Winde auf. Während des Brandes schürten Winde mit Böen bis zu 100 km/h die Flammen. Diese Winde haben einen besonderen Namen bekommen, die Lahaina Winds. Die Einheimischen nennen sie auch „Lehua-Winde“ nach den roten Blüten des ʻōhiʻa lehua-Baums, die bei solchen Ereignissen die Landschaft überziehen. Die Lehua-Winde wurden offiziell im 1995 erschienenen Buch „A Natural History of the Hawaiian Islands“ und in Forschungsberichten von 1985 erwähnt. Sogar die http://maui-vacation-expert.com schreibt über diese heftigen Winde auf Maui.

Achtundneunzig Prozent der Brände auf Maui werden durch menschliche Unachtsamkeit ausgelöst. Ihr Ausmaß wird durch schlechte Landschaftspflege angeheizt. Dennoch macht Mann die natürliche Klimadynamik für diese Tragödie verantwortlich. Das ist so, als würde man das Meer dafür verantwortlich machen, dass ein Mann ertrunken ist, weil sein Boot durch schlechte Seemannschaft gekentert ist und er keine Schwimmweste dabei hatte. Aber Mann wird solche Klimaübertreibungen so lange wiederholen, bis er dumme Politiker dazu bringt, nur noch seine gefälschten Meinungen zu akzeptieren. Vorsicht, Leute!

Link: https://wattsupwiththat.com/2023/08/17/undeniable-proof-that-alarmist-climate-scientist-michael-mann-is-misinforming-the-public-about-a-climate-crisis/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE