Neue Studie: Fossile Muscheln belegen einstige wärmere Meere vor der Küste Südaustraliens

Cap Allon

Eine neue Studie hat anhand fossiler Weichtierschalen die Meerestemperaturen an der südlichen Küste Australiens in der Vergangenheit rekonstruiert und dabei gezeigt, dass die Meeresbedingungen während vergangener Warmzeiten häufig wärmer waren als heute – und über lange Zeiträume hinweg natürlichen Schwankungen unterlagen.

Forscher analysierten die chemische Zusammensetzung von 201 fossilen Meeresweichtieren, die aus Küstenablagerungen auf der Yorke-Halbinsel in Südaustralien geborgen worden waren. Die Schalen stammen aus zwei wichtigen Zwischeneiszeiten: dem Letzten Interglazial (vor etwa 127.000–115.000 Jahren) und dem Holozän (der aktuellen Zwischeneiszeit, die vor etwa 11.700 Jahren begann).

Durch die Messung der in den Schalen erhaltenen stabilen Sauerstoff- und Kohlenstoffisotope konnten die Wissenschaftler die zu Lebzeiten der Tiere herrschenden Meerestemperaturen (SSTs) abschätzen.

Die Ergebnisse zeigen, dass die Küstengewässer im Süden Australiens in beiden Perioden oft wärmer waren als heute, mit Temperaturen, die bis zu etwa 4 °C über den heutigen Durchschnittswerten lagen.

Die rekonstruierten SSTs lagen während der letzten Warmzeit zwischen 17,6 °C und 22,9 °C und während des Holozäns zwischen 15,7 °C und 23 °C. Zum Vergleich: Die heutigen Meerestemperaturen in den gleichen Regionen liegen typischerweise zwischen 15 °C im Winter und 19 °C im Sommer.

Die Muscheln zeigten zudem, dass die Temperaturen während dieser Zwischeneiszeiten nicht stabil waren. Meeresdaten aus der Region deuten darauf hin, dass die Meerestemperaturen über Zeiträume von mehreren Jahrtausenden um 5 °C bis 6 °C schwankten, was das Ausmaß der natürlichen Schwankungen im Ozeansystem verdeutlicht.

Im weiteren Verlauf der Studie wurden die Kohlenstoffisotopensignale in den Muscheln untersucht. Diese deuten darauf hin, dass Südaustralien während der letzten Zwischeneiszeit feuchter war und mehr Süßwasser in die Küstengewässer floss. Geologische Beweise stützen diese Annahme. Sedimente aus dieser Zeit zeigen ausgedehnte Mündungsgebiete und das Vorkommen von Brackwasserarten, die einen erheblichen Süßwasserzufluss benötigen.

Auch der Meeresspiegel lag während dieser vergangenen Warmphasen höher. Geologische Aufzeichnungen zeigen, dass der Meeresspiegel in Südaustralien während der letzten Zwischeneiszeit etwa 2 bis 5 Meter über dem heutigen Niveau lag, während der Höchststand im mittleren Holozän etwa 1 bis 3 Meter über dem heutigen Niveau lag.

Das Küstenklima Südaustraliens war in der relativ jüngeren Vergangenheit von wärmeren Meeren, höheren Meeresspiegeln und starken natürlichen Temperaturschwankungen geprägt. Das Ozeansystem war schon immer dynamisch.

Link: https://electroverse.substack.com/p/record-snow-pounds-the-alps-rare?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke. Die oben verlinkte Studie ist aber frei zugänglich)

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Neubewertung des Klimawandels

Nicola Scafetta

Mein neues Buch ist jetzt veröffentlicht; Titel:

The Frontier of Climate Science: Solar Variability, Natural Cycles and Model Uncertainty

[Die Grenzen der Klimawissenschaft: Sonnenvariabilität, natürliche Zyklen und Modellunsicherheit]

Seit mehr als zwanzig Jahren beschäftige ich mich in meiner Forschung mit dem Zusammenspiel von Klimadynamik, Sonnenvariabilität und komplexen Systemen. In dieser Zeit habe ich beobachtet, wie sich die Klimadebatte zunehmend polarisiert hat und oft auf eine eng gefasste Sichtweise reduziert wurde, die wenig Raum für Unsicherheiten oder alternative Interpretationen lässt.

Mein neues Buch, „The Frontier of Climate Science“, wurde geschrieben, um diese Lücke zu schließen. Es ist weder als Gegen-Dogma noch als politische Stellungnahme gedacht. Es ist eine wissenschaftliche Reise – eine, die untersucht, was wir wissen, was wir annehmen und was am Klimasystem noch ungeklärt ist.

In diesem Beitrag möchte ich einige der Gründe für das Buch erläutern und einige seiner zentralen Themen hervorheben.

Im Laufe der Jahre bin ich immer mehr zu der Überzeugung gelangt, dass das Klimasystem nicht vollständig durch eine einzige Erklärungslinie verstanden werden kann. Der vorherrschende Attributionsrahmen ist derjenige, der derzeit vom IPCC vertreten wird. Er führt fast die gesamte Erwärmung seit 1850 auf anthropogene Einflüsse zurück. Diese Einschätzung stützt sich jedoch auf globale Klimamodelle (GCMs), die zwar hochentwickelt sind, aber dennoch Schwierigkeiten mit grundlegenden Aspekten der natürlichen Variabilität haben.

Zusammenfassung des Buches

Wie gut verstehen wir das Klima der Erde wirklich? Welche Naturkräfte entziehen sich noch unserem Verständnis? Ist „Netto-Null“ der einzig gangbare Weg in die Zukunft?

„The Frontier of Climate Science“ untersucht die Klimadynamik unter den Gesichtspunkten der Physik, komplexer Systeme und der Astronomie und fasst dabei mehrere Jahrzehnte begutachteter Forschungsergebnisse zusammen.

Das Buch unterzieht die wissenschaftlichen Grundlagen der modernen Klimatheorie, die Entwicklung der IPCC-Bewertungen und die Grenzen globaler Klimamodelle (GCMs) im Vergleich zu Beobachtungen einer kritischen Prüfung. Es untersucht natürliche Schwankungen über verschiedene Zeitskalen hinweg, darunter ozeanische Oszillationen, solare Variabilität und astronomische Zyklen, die sowohl die Sonnen- als auch die Klimavariabilität beeinflussen, und integriert dabei Satellitendaten, paläoklimatische Rekonstruktionen und empirische Modellierungsansätze.

Aus diesen Erkenntnissen ergibt sich eine ausgewogene Sichtweise auf Klimarisiken, die eine pragmatische Anpassung gegenüber eng gefassten politischen Strategien wie „Net Zero“ bevorzugt. Mit zahlreichen Erkenntnissen und analytischen Ansätzen hilft das Buch den Lesern, Klimaschwankungen zu verstehen, Risiken einzuschätzen, kritisch zu denken und zentrale offene Fragen der Klimawissenschaft zu erörtern.

Es ist empfohlen von der International Association for Gondwana Research (IAGR) und vom „Centro di Ricerca Previsione, Prevenzione e Controllo dei Rischi Geologici“ (CERI) der Universität La Sapienza in Rom.

Aus dem Vorwort von Prof. M. Santosh:

Dieses Buch … bietet einen hervorragenden Einblick in die tiefgründigen Bereiche der Klimatologie, der Physik komplexer Systeme und der Astronomie, indem es drei zentrale Aspekte beleuchtet: (1) Wie gut verstehen wir das Klima der Erde wirklich? (2) Welche Naturkräfte entziehen sich noch unserem Verständnis? (3) Ist die Netto-Null-Bilanz der einzige gangbare Weg in die Zukunft?“

Auf der Grundlage einer fundierten Analyse formuliert der Autor aufschlussreiche Perspektiven, welche die ausschließliche Zuschreibung der globalen Erwärmung im letzten Jahrhundert an menschliche Aktivitäten entmystifizieren und dem dynamischen Zusammenspiel terrestrischer und kosmischer Kräfte mehr Bedeutung beimessen.

Dieses Werk bietet einen hervorragenden Einblick in die Klimatologie als dynamische Wissenschaft und fordert adaptive Strategien, die auf wirtschaftlicher Nachhaltigkeit und sozialer Gerechtigkeit beruhen, um den Herausforderungen des Klimawandels zu begegnen.

Aus dem Vorwort von Prof. Alberto Prestininzi:

In ‚The Frontier of Climate Science‘ entwirft Scafetta eine theoretische und didaktische Reise, die den Leser durch die vielfältigen Dimensionen des Klimasystems führt. Das Buch ist als kritischer Dialog konzipiert, in dem die Prozesse, die das Klima der Erde bestimmen – von denen viele noch immer kaum verstanden oder unterschätzt werden –, eingehend untersucht werden.

Das Ziel ist es, Fakten von Rhetorik zu unterscheiden und der Wissenschaft ihre Rolle als pluralistische, iterative und undogmatische Forschung zurückzugeben.

Scafettas Werk fügt sich nahtlos in diese lange Tradition wissenschaftlicher Forschung ein, jedoch mit einer theoretischen und systemischen Perspektive … ‚The Frontier of Climate Science‘ ist somit ein Werk, das zum Nachdenken, zur Überprüfung und zur Debatte anregt.“

Aus dem Vorwort von Prof. Judith Curry:

Der bahnbrechende Beitrag von ‚The Frontier of Climate Science‘ besteht in einem neuen wissenschaftlichen Paradigma, das einen umfassenderen Interpretationsrahmen bietet, mit dem sich die Unstimmigkeiten des derzeitigen Modells des anthropogenen Klimawandels auflösen lassen.

Die Sonnenvariabilität und ihre Rolle beim Klimawandel gehören nach wie vor zu den tiefgreifendsten und ungelösten Fragen der modernen Klimawissenschaft. Scafetta liefert überzeugende Argumente dafür, dass es an der Zeit ist, die Sonne wieder in den Mittelpunkt der Klimadiskussion zu rücken.

Eine gesunde wissenschaftliche Kultur zeichnet sich durch Pluralismus, methodische Strenge und einen offenen Dialog aus. Nur unter diesem Blickwinkel kann die Klimawissenschaft glaubwürdig, anpassungsfähig und wirklich informativ bleiben … Scafettas Rahmenkonzept bietet eine wertvolle Gelegenheit zum Engagement.

1. Warum ich dieses Buch geschrieben habe

Mein Ziel war es, diese Themen zu einer schlüssigen, interdisziplinären Perspektive zusammenzuführen – einer Perspektive, die nicht nur die Bandbreite der wissenschaftlichen Debatte reflektiert, sondern auch die vielfältigen Dimensionen des Problems, mit denen ich mich in meinen eigenen wissenschaftlichen Veröffentlichungen der letzten zwei Jahrzehnte beschäftigt habe, von der Sonnenvariabilität bis hin zu Klimaschwankungen, von Datenverzerrungen bis hin zur empirischen Modellierung.

2. Das Klima als multiskaliges, oszillierendes System

Eines der auffälligsten Merkmale der Klimageschichte der Erde ist ihre rhythmische natürliche Struktur. Im gesamten Holozän lassen sich beobachten:

• Schwankungen im Zeitraum von mehreren Jahrzehnten (~60 Jahre),

• Schwankungen im Zeitraum von mehreren Jahrhunderten,

• Zyklen im Zeitraum von mehreren Jahrtausenden wie der Eddy-Zyklus,

• und der Hallstatt-Bray-Zyklus.

Diese Muster zeigen sich in Eisbohrkernen, marinen Sedimenten, Baumringen und historischen Dokumenten. Sie korrelieren zudem mit solaren und astronomischen Proxies. Diese Zyklen sind nicht spekulativ; sie gehören zu den zuverlässigsten Merkmalen der Paläoklimaforschung.

Die derzeitigen GCMs reproduzieren diese Schwankungen jedoch nicht mit der richtigen Amplitude oder dem richtigen zeitlichen Ablauf.

Dies ist kein nebensächliches Detail. Wenn Modelle die natürliche Hintergrundvariabilität des Klimasystems nicht erfassen können, wird die Zuordnung der globalen Erwärmung von 1850–1900 bis heute von Natur aus unsicher, da jeder nicht modellierte natürliche Beitrag zur Erwärmung (beispielsweise aufgrund einer Zunahme der Sonnenaktivität im gleichen Zeitraum) zwangsläufig den Anteil der Erwärmung verringert, der mit Sicherheit anthropogenen Antrieben zugeordnet werden kann. Und wenn der anthropogene Beitrag zur vergangenen Erwärmung geringer ist als angenommen, dann muss auch sein Beitrag zur zukünftigen Erwärmung – und damit das damit verbundene Klimarisiko – proportional reduziert werden.

3. Beobachtungsdaten: unverzichtbar, aber unvollkommen

Ein weiterer Grund für die Abfassung des Buches war die zunehmende Diskrepanz zwischen verschiedenen Beobachtungsdatensätzen.

Temperaturaufzeichnungen sind unverzichtbar, unterliegen jedoch folgenden Einflüssen:

• Urbanisierung und Veränderungen der Landnutzung,

• Standortverlagerungen von Messstationen,

• Änderungen bei den Messgeräten,

• Homogenisierungsalgorithmen, die zu künstlicher Konvergenz führen können.

Satellitendatensätze zeigen dagegen seit 1980 eine um 20–30 % geringere Erwärmung, insbesondere über den ländlichen Gebieten der nördlichen Hemisphäre. Rekonstruktionen, die ausschließlich auf Messstationen in ländlichen Gebieten basieren, zeigen ebenfalls eine schwächere langfristige Erwärmung.

Diese Diskrepanzen stellen die Tatsache der globalen Erwärmung nicht in Frage, vergrößern jedoch den Unsicherheitsbereich. Ein ausgereiftes wissenschaftliches Fachgebiet sollte dies offen anerkennen.

4. Die Sonne: ein komplexerer Akteur als oftmals angenommen

Meine Arbeit zur Sonnenvariabilität begann vor mehr als zwei Jahrzehnten, unter anderem durch meine Beteiligung am ACRIM-Experiment der NASA-JPL, das darauf ausgelegt war, die gesamte Sonneneinstrahlung aus dem Weltraum zu messen. Im Laufe der Zeit wurde mir immer klarer, dass der Einfluss der Sonne auf das Klima erheblich ist, dass eine angemessene Bewertung jedoch die Klärung der seit langem bestehenden Kontroversen um die Sonnenvariabilität auf Zeitskalen erfordert, die über den 11-jährigen Sonnenzyklus hinausgehen – Kontroversen, die für das Verständnis des natürlichen Beitrags zum modernen Klimawandel nach wie vor von zentraler Bedeutung sind.

Das Buch behandelt:

• die Kontroverse um ACRIM und PMOD,

• die spektrale Sonnenvariabilität,

• die magnetische Modulation kosmischer Strahlung,

• wolkenbedingte Prozesse

• sowie die mögliche Rolle planetarischer harmonischer Wellen.

Es geht nicht darum, dass „die Sonne alles erklärt“. Vielmehr geht es darum, dass aktuelle Modelle eine allzu vereinfachte Darstellung der Sonnenvariabilität enthalten, was erklären könnte, warum sie die Erwärmung nach 1850 im Wesentlichen nicht auf Sonnenveränderungen zurückführen.

Diese Annahme verdient eine erneute Überprüfung.

Aktuelle Hypothesen, wonach sich die solare Aktivität über einen Zeitraum von mehreren Jahrtausenden nur minimal verändert habe, können die im gesamten Holozän beobachteten starken Zusammenhänge zwischen solaren Schwankungen und dokumentierten Klimaveränderungen zwangsläufig nicht erklären. Geht man davon aus, dass langfristige solare Schwankungen vernachlässigbar sind, lassen sich diese empirischen Zusammenhänge wissenschaftlich nicht erklären, was die Notwendigkeit unterstreicht, die zugrunde liegenden Annahmen zu überdenken.

5. Das „Hot-Model“-Problem und die Klimasensitivität

Ein wiederkehrendes Thema in der aktuellen Literatur ist die Tendenz vieler CMIP6-Modelle, zu hohe Werte zu liefern. Sie neigen häufig dazu:

• die Erwärmung seit 1980 zu überschätzen,

• die Erwärmungspause von 2000 bis 2014 nicht nachzubilden,

• die quasi-60-jährige Oszillation zu übersehen,

• und einen tropischen troposphärischen Hotspot vorherzusagen, der sich weiterhin nicht nachweisen lässt.

Diese Probleme wirken sich direkt auf die Schätzungen der Gleichgewichts-Klimasensitivität (ECS) aus.

Meine empirischen Analysen legen nahe:

  • ECS ≈ 2.2 ± 0.5 °C,
  • oder ≈ 1.1 ± 0.4 °C wenn die langfristige Sonnenvariabilität größer ist und zusätzliche Prozesse aktiv sind.

Ein niedrigerer ECS-Wert deutet auf eine moderatere zukünftige Erwärmung hin und verringert die Notwendigkeit extremer Klimaschutzmaßnahmen.

6. Politische Implikationen: Ein Plädoyer für Realismus statt Realitätsblindheit

Das Buch ist keine politische Abhandlung. Doch wissenschaftliche Schlussfolgerungen haben zwangsläufig politische Implikationen.

Wenn natürliche Schwankungen eine größere Rolle spielen als derzeit angenommen, wenn Beobachtungsdaten ungelöste Verzerrungen enthalten und wenn der ECS-Wert niedriger ist, dann wird die Rechtfertigung für die aggressivsten Netto-Null-Strategien weniger eindeutig. Moderate Klimaschutzmaßnahmen in Verbindung mit anpassungsfähiger Resilienz könnten effektiver und wirtschaftlich nachhaltiger sein.

Dies ist eine der zentralen Botschaften des Buches, in dem ich zu dem Schluss komme, dass die Gesamtheit der empirischen Belege darauf hindeutet, dass die Umsetzung der aggressiven Netto-Null-Klimaschutzmaßnahmen des SSP1-Szenarios letztlich nicht notwendig sein könnte, um das Ziel des Pariser Abkommens zu erreichen, die globalen Temperaturen bis 2100 unter 2 °C zu halten, da das gleiche Ziel auch im Rahmen des moderateren und kostengünstigeren SSP2-Szenarios erreicht werden könnte, das den Schwerpunkt auf Anpassung in Verbindung mit moderaten Klimaschutzmaßnahmen legt.

Das ist kein Aufruf zur Untätigkeit. Es ist ein Aufruf zu auf Beweisen beruhendem Realismus.

7. Planetarische harmonische Wellen: eine mögliche Ursache für die beobachteten Klimazyklen

Ein weiteres Thema, das im letzten Teil des Buches behandelt wird, betrifft den physikalischen Ursprung der klimatischen Schwingungen, die sowohl in modernen als auch in paläoklimatischen Aufzeichnungen beobachtet werden. Im Laufe der Jahre habe ich gezeigt, dass viele dieser Schwankungen – darunter die ~20-jährigen, ~60-jährigen, ~115-jährigen sowie längere Jahrtausend- und Multi-Jahrtausendzyklen – eng mit der harmonischen Struktur übereinstimmen, die durch die gravitativen und elektromagnetischen Wechselwirkungen zwischen den Planeten, insbesondere Jupiter und Saturn, erzeugt wird.

Dies impliziert keinen simplen deterministischen Zusammenhang. Vielmehr deutet es darauf hin, dass sich das Sonnensystem wie ein gekoppeltes dynamisches System verhält, in dem planetarische Bewegungen die Sonnenaktivität und damit das Klima der Erde modulieren können. Die Übereinstimmung zwischen planetarischen Schwingungen, Sonnenvariabilität und klimatischen Schwankungen im gesamten Holozän ist auffällig, und es ist schwierig, diese Korrelationen als bloße Zufälle zu interpretieren.

Im sechsten und letzten Abschnitt des Buches untersuche ich diese Modelle und Zusammenhänge im Detail und beleuchte dabei die astronomischen Grundlagen, die empirischen Belege sowie die möglichen physikalischen Wechselwirkungen – von der solaren Modulation bis hin zur Gezeitenkraft –, welche die Planetenbewegungen mit langfristigen Klimaschwankungen in Verbindung bringen könnten. Auch wenn dieser Forschungsansatz noch offen und komplex ist, bietet er einen vielversprechenden Rahmen für das Verständnis des Ursprungs der quasi-periodischen Strukturen, die sowohl in der Sonnenaktivität als auch im Klimawandel beobachtet werden und die aktuelle GCMs nicht reproduzieren können.

8. Meine Hoffnungen bzgl. dieses Buches

Meine Absicht ist es nicht, die Debatte zu beenden, sondern sie zu erweitern. Die Klimawissenschaft ist ein dynamisches Fachgebiet, und ihre Stärke liegt in ihrer Fähigkeit zur Selbstkorrektur.

Ich hoffe, dass das Buch Folgendes fördert:

• einen pluralistischeren wissenschaftlichen Dialog,

• ein tieferes Verständnis für natürliche Schwankungen,

• eine erneute Konzentration auf empirische Belege,

• und eine vorsichtigere Interpretation von Modellprognosen.

Vor allem hoffe ich, dass es die Leser daran erinnert, dass Wissenschaft nicht durch Konsens, sondern durch ständiges Hinterfragen voranschreitet.

9. Danksagung: Der Wert des wissenschaftlichen Dialogs

Ich bin den angesehenen Wissenschaftlern, welche die Vorworte zu diesem Buch verfasst haben – Prof. M. Santosh, Prof. Alberto Prestininzi und Prof. Judith Curry – zutiefst dankbar. Ihre Sichtweisen reflektieren jahrzehntelange Erfahrung in den Bereichen Geologie, Geophysik und Klimawissenschaft, und ihre Bereitschaft, sich mit den Themen des Buches auseinanderzusetzen, ist sowohl eine Ehre als auch ein Beweis für die Bedeutung eines offenen wissenschaftlichen Dialogs.

Mein Dank gilt auch der International Association for Gondwana Research (IAGR) und dem Centro di Ricerca Previsione, Prevenzione e Controllo dei Rischi Geologici (CERI) an der Universität La Sapienza in Rom. Ihre Unterstützung und ihr wissenschaftliches Umfeld haben maßgeblich dazu beigetragen, den interdisziplinären Ansatz zu fördern, der dieser Arbeit zugrunde liegt.

10. Abschließende Bemerkungen

Das Klimasystem ist komplex, faszinierend und noch immer nicht vollständig erforscht. Mein Buch ist ein Versuch, diese Komplexität mit intellektueller Ehrlichkeit und wissenschaftlicher Neugier zu ergründen. Ich freue mich auf die Diskussionen, die es anregen wird.

Das Buch ist hier erhältlich:

The Frontier of Climate Science: Solar variability, natural cycles and model uncertainty: Scafetta, Nicola: 9791298617605: Amazon.com: Books

The Frontier of Climate Science: Solar variability, natural cycles and model uncertainty by Nicola Scafetta, Paperback | Barnes & Noble®

Einen Auszug aus dem Buch mit Inhaltsverzeichnis, Vorworten und Einleitung können Sie hier herunterladen (PDF)

Link: https://judithcurry.com/2026/03/10/rethinking-climate-change/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




„Die sind doch verrückt:“ Klimawissenschaft und der Kult der Selbstverachtung

Terry L. Headley

Es gab eine Zeit, in der Umweltschutz eine auf Dankbarkeit statt auf Verurteilung beruhende Bewahrung der Natur bedeutete. Er reflektierte die Überzeugung, dass eine wohlhabende und selbstbewusste Gesellschaft ihr natürliches Erbe schützen könne, ohne jenen Fortschritt zu verleugnen, der diesen Schutz erst möglich gemacht hatte. Die amerikanische Tradition des Naturschutzes wuchs aus Stärke heraus, nicht aus Scham. In den letzten Jahrzehnten hat sich jedoch vieles von dem, was als gesicherte „Klimawissenschaft“ präsentiert wird, vom praktischen Umweltmanagement hin zu einer pauschalen moralischen Erzählung verschoben, die die industrielle Zivilisation selbst anklagt. Die Debatte beschränkt sich nicht mehr auf Atmosphärenchemie oder Vorhersagemodelle; sie hat sich zu einer umfassenderen philosophischen Behauptung entwickelt, dass der Fortschritt der Menschheit von Natur aus verdächtig sei.

Wissenschaft, richtig betrieben, ist iterativ und selbstkorrigierend. Sie schreitet durch Hinterfragen, Testen und Verfeinern voran. Doch der öffentliche Klimadiskurs weist zunehmend die Merkmale ideologischer Orthodoxie auf. Skepsis gegenüber Modellannahmen oder politischen Empfehlungen wird oft nicht mit Gegenargumenten, sondern mit moralischer Verurteilung beantwortet. Die Sprache der Häresie – „Leugnung“, „Anti-Wissenschaft“, „existenzielle Bedrohung“ – wird eingesetzt, um den Raum für akzeptable Meinungen einzuschränken. Wenn sich eine Disziplin als unumstritten darstellt und politische Meinungsverschiedenheiten als ethisches Versagen darstellt, ähnelt sie nicht mehr einer offenen Forschung, sondern einer Doktrin. Diese Wandlung verdient eine genaue Prüfung, nicht weil Umweltbelange unberechtigt wären, sondern weil intellektuelle Bescheidenheit für glaubwürdige Wissenschaft unerlässlich ist.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Die philosophische Grundhaltung des zeitgenössischen Klimaaktivismus‘ offenbart ein tieferes Unbehagen gegenüber dem menschlichen Fortschritt. An ihren radikaleren Rändern stellt die Bewegung die Menschheit nicht in erster Linie als Verwalterin, sondern als Verursacherin von Umweltverschmutzung dar. Menschliches Wirken wird als invasiv, Konsum als pathologisch und Wachstum als von Natur aus zerstörerisch beschrieben. Befürworter des „Degrowth“ argumentieren offen, dass eine geringere Wirtschaftsleistung und ein niedrigerer Lebensstandard eine moralische Verbesserung darstellen. Diskussionen über die Begrenzung der Geburtenrate im Namen der Reduzierung des CO₂-Fußabdrucks haben sich vom Randbereich in den akademischen Mainstream verlagert. Solche Argumente beruhen auf einer pessimistischen Anthropologie, die menschliches Gedeihen als mit der Umwelt unvereinbar ansieht.

Diese Sichtweise steht im Widerspruch zu den historischen Fakten. Die Verbreitung zuverlässiger, erschwinglicher Energie – aus Kohle, Öl und Erdgas – ermöglichte sanitäre Einrichtungen, die Krankheiten drastisch reduzierten, eine landwirtschaftliche Produktivität, die Hungersnöte lindern konnte, sowie eine Elektrifizierung, die Medizin und Bildung revolutionierte. Die Lebenserwartung stieg, die Säuglingssterblichkeit sank und die extreme Armut ging weltweit zurück. Diese Fortschritte waren kein Nebeneffekt der Industrialisierung; sie waren direkte Folgen des Energieüberflusses und technologischer Innovationen. Die Energiesysteme, die diese Verbesserungen ermöglichten, als moralisches Versagen zu bezeichnen bedeutet, die harten Realitäten des vorindustriellen Lebens zu übersehen, in dem Knappheit, Verletzlichkeit und verkürzte Lebenserwartung die Norm waren.

Die Klimarhetorik nimmt häufig theologische Züge an. Kohlenstoff fungiert als Symbol kollektiver Schuld. Die Industrialisierung wird als Sündenfall der Zivilisation dargestellt. Erlösung wird als Opfer dargestellt – weniger Annehmlichkeiten, eingeschränkte Mobilität, geringere Erwartungen. Atmosphärische Ziele werden zu moralischen Absolutismen erhoben, und extreme Wetterereignisse werden als Strafe für das moderne Leben interpretiert. Die verwendete Sprache geht oft über empirische Beschreibungen hinaus und dringt in den Bereich moralischer Dramatik vor. Diese Darstellung verlagert die Diskussion vom Risikomanagement zur Sühne und von der Abwägung von Kompromissen zur Forderung nach Reue.

Die Annäherung zwischen radikalem Klimaaktivismus und der seit langem bestehenden Kritik an Marktwirtschaften ist bemerkenswert. Der industrielle Kapitalismus wird von seinen Kritikern seit jeher als ausbeuterisch und moralisch zersetzend angesehen. Die Klimapolitik bietet ein wirkungsvolles Mittel, um diese Kritik unter dem Banner des Überlebens des Planeten voranzutreiben. Vorschläge zum Abbau der Infrastruktur für fossile Brennstoffe innerhalb knapper Zeitrahmen gehen einher mit Forderungen nach einer Neugestaltung von Verkehrssystemen, Wohnformen, Ernährungsgewohnheiten und Finanzstrukturen. Der Umfang reicht weit über das Emissionsmanagement hinaus und umfasst eine umfassende gesellschaftliche Transformation. Zentralisierte Autorität dehnt sich unweigerlich aus, wenn ganze Bereiche des Wirtschaftslebens für eine rasche Umstrukturierung ins Visier genommen werden.

Auch im öffentlichen Diskurs wird die Vorhersagesicherheit überbewertet. Klimamodelle sind komplexe Simulationen, die auf Annahmen hinsichtlich technologischer Entwicklung, Wirtschaftswachstum und Verhaltensänderungen beruhen. Sie liefern Szenarien und keine Garantien. Im Laufe der Zeit wurden die Prognosen revidiert, sobald neue Daten vorlagen und sich die Methoden verbesserten. Schwankungen des arktischen Eises, landwirtschaftliche Erträge und Messungen des Meeresspiegels veranschaulichen den sich wandelnden Charakter der Wissenschaft. Das Eingestehen von Unsicherheit hebt die Besorgnis über Umwelttrends nicht auf, rät jedoch davon ab, politische Entscheidungen als Reaktionen auf unfehlbare Prophezeiungen zu formulieren. Verantwortungsvolle Regierungsführung erfordert Abwägung statt Panik.

Die asymmetrische moralische Einordnung der weltweiten Emissionen verkompliziert die Diskussion zusätzlich. Die westlichen Industrienationen werden dazu gedrängt, den Verbrauch fossiler Brennstoffe rasch einzuschränken, während die Entwicklungsländer ihren Energieverbrauch weiter steigern, um ihren Lebensstandard zu erhöhen. Emissionen aus ressourcenabhängigen Regionen werden als rückschrittlich verurteilt, während im Ausland die energieintensive Fertigung floriert, um die weltweite Nachfrage zu decken. Die Atmosphäre macht keinen Unterschied zwischen den Quellen, die politische Rhetorik tut dies jedoch oft. Diese Inkonsistenz deutet darauf hin, dass kulturelle Narrative über die westliche Industrie und den Wohlstand mit Umweltargumenten verflochten sind.

Die Energiepolitik hat konkrete Auswirkungen auf die Menschen. Hohe Stromkosten belasten berufstätige Familien und Rentner, die von einem festen Einkommen leben. Die Produktion verlagert sich in Gebiete mit niedrigeren Energiepreisen, was die lokale Beschäftigungsbasis untergräbt. Die Netzsicherheit wird auf die Probe gestellt, wenn regelbare Erzeugungskapazitäten vorzeitig stillgelegt werden. Befürworter, die fordern, „es in der Erde zu lassen“, denken selten an die Existenzgrundlagen, die von der Ressourcenerschließung abhängen, oder an die Gemeinden, die sich um die Energieerzeugung herum strukturiert haben. Umweltziele müssen gegen wirtschaftliche Stabilität und sozialen Zusammenhalt abgewogen werden. Politische Maßnahmen, die dieses Gleichgewicht außer Acht lassen, laufen Gefahr, genau jene Bevölkerungsgruppen zu schädigen, die sie angeblich schützen wollen.

Am vielleicht besorgniserregendsten ist die Schürung von Hoffnungslosigkeit. Den jüngeren Generationen wird suggeriert, dass eine Katastrophe unmittelbar bevorstehe und ihre Zukunft vom ökologischen Niedergang geprägt sei. Angst wird als moralisches Erwachen dargestellt. Pessimismus wird zur intellektuellen Währung. Diese Erzählung steht in scharfem Kontrast zur amerikanischen Tradition, Herausforderungen durch Innovation und Entschlossenheit zu begegnen. Frühere Generationen sahen sich mit Weltkriegen, wirtschaftlichen Umbrüchen und schwerwiegender Umweltzerstörung konfrontiert, reagierten jedoch mit technologischen Durchbrüchen, regulatorischen Reformen und Investitionen in die Infrastruktur, anstatt die Zivilisation abzulehnen. Das Vertrauen in den menschlichen Erfindungsreichtum erwies sich immer wieder als gerechtfertigt.

Eine umsichtige Umwelt-Ethik erkennt an, dass Verantwortung und Wohlstand sich nicht gegenseitig ausschließen. Technologische Fortschritte können Emissionen senken, ohne dass dies einen wirtschaftlichen Rückgang erfordern würde. Effizienzsteigerungen, sauberere Verbrennungstechnologien und marktorientierte Innovationen haben bereits erhebliche Fortschritte im Umweltschutz bewirkt. Eine konstruktive Debatte über Zeitpläne, Kosten und Kompromisse ist keine Behinderung, sondern verantwortungsvolle Politikgestaltung. Die tiefergehende Frage bleibt anthropologischer Natur: Betrachten wir die Menschheit in erster Linie als ein Problem, das es einzudämmen gilt, oder als eine kreative Kraft, die zu Anpassung und Verbesserung fähig ist?

Wenn Umweltschutz zu Narrativen verkommt, welche die menschliche Existenz als von Natur aus zerstörerisch darstellen, überschreitet er die Grenze zum malthusianischen Wahnsinn. Eine Zivilisation, die Selbstverachtung verinnerlicht, läuft Gefahr, das für die Lösung komplexer Probleme notwendige Selbstvertrauen zu verlieren. Verantwortung sollte aus Dankbarkeit für die menschlichen Fähigkeiten erwachsen, nicht aus Feindseligkeit ihnen gegenüber. Die Herausforderung, die Auswirkungen auf die Umwelt in einer Welt mit Milliarden von Menschen zu bewältigen, erfordert Realismus, Innovation und Ausgewogenheit. Sie erfordert nicht die Übernahme einer Philosophie, die Fortschritt als Sünde betrachtet. Eine gesunde Gesellschaft kann sauberere Technologien anstreben und gleichzeitig die Würde, Kreativität und Widerstandsfähigkeit des Menschen bekräftigen.

Autor:

Terry L. Headley, MBA, MA, ist ein Kommunikations- und Forschungsexperte mit mehr als 25 Jahren Erfahrung im amerikanischen Energiesektor. Als ehemaliger Journalist und vieljähriger Kommunikationsleiter in der Branche hat er sich während seiner gesamten Karriere an der Schnittstelle zwischen Politik, Energiemärkten und strategischer Interessenvertretung bewegt. Headley hat große Kohle- und Energieunternehmen beraten, landesweite Kampagnen zur Bürgerbeteiligung entwickelt und mehrere Bücher verfasst, in denen er die Rolle traditioneller Energiequellen für den Wohlstand der USA untersucht. Seine Arbeit konzentriert sich auf Sicherheit der Energieversorgung, wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit und die kulturellen Auswirkungen der öffentlichen Politik.

Über die Hedley Company 

The Hedley Company – Communications & Research for Energy ist ein strategisches Beratungsunternehmen, das sich auf energiepolitische Analysen, Kommunikationsstrategien, Forschungsveröffentlichungen und die Entwicklung von Interessenvertretungs-Strategien spezialisiert hat. Das Unternehmen erstellt datengestützte Informationsberichte, Studien zu wirtschaftlichen Auswirkungen, politische Memoranden und Medienstrategien für Organisationen, die in den Bereichen Kohle, Erdgas und kritische Mineralien tätig sind. Mit dem Schwerpunkt auf Versorgungssicherheit, Erschwinglichkeit und nationaler Sicherheit unterstützt The Hedley Company Kunden, die in einer sich rasch wandelnden Energielandschaft auf fundierte Forschung und eine konsequente Kommunikation angewiesen sind.

This article was originally published by RealClearEnergy and made available via RealClearWire.

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/03/14/these-people-are-crazy-climate-science-and-the-cult-of-self-loathing/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Der Februar in aller Welt – Teil 2

Keine CO₂ Treibhauswirkung erkennbar.

Von Matthias Baritz, Josef Kowatsch

Teil 1 steht hier.

  • Weltweit fünftwärmster Februar seit der vorindustriellen Periode. Kann das stimmen?
  • Keine Korrelation mit dem CO₂-Anstieg, keine Treibhauswirkung erkennbar

Vorweg die Überraschung: Copernicus, die von der EU-Kommission und damit von uns finanzierte Erdbeobachtungsüberwachung meldet keinen wärmsten Februar aller Zeiten, nur den fünftwärmsten:Der Februar 2026 war gemäß dem europäischen Klimadienst Copernicus und dem europäischen Zentrum für mittelfristige Wettervorhersage ECMWF mit einer Temperaturabweichung von 1,49 °C zur vorindustriellen Referenzperiode der fünftwärmste seit Beginn der Aufzeichnungen“

Vorindustrielle Referenzperiode? Richtig ist: im vorindustriellen Zeitalter, also um 1850 gab es überhaupt keine mit heute vergleichbaren Messreihen. Große Teile der Welt waren noch nicht einmal entdeckt! Was soll also dieser „Copernicus“-Quatsch? Der Astronom Kopernikus aus Ostpreußen hat für die Wahrheit gegen die damals vorherrschende Meinung des damaligen Geschäfts- und Glaubensmodells gekämpft, nun wird sein Name missbraucht.

Aber alimentierte Wissenschaftler erfüllen halt ihren politischen Auftrag, Hauptsache das Geld der CO₂-Klimalüge fließt weiter auf ihr Monatskonto. Quelle, z.B. hier.

Der Februar-Temperaturverlauf, von Deutschland in alle Welt:

Die Februartemperaturentwicklung bei uns wurde ausführlich im Teil 1 behandelt. Zur Wiederholung nochmals die Februartemperaturentwicklung in Deutschland seit 1943, also die letzten 83 Jahre, die wir dann mit vielen Stationen aus aller Welt vergleichen.

Abb. 1: Die Februarmitteltemperaturen des Deutschen Wetterdienstes seit 1943 bis 2026, 83 Jahre

Wir erkennen mindestens 3 Teilabschnitte:

  1. deutliche Abkühlung im ersten Abschnitt bis 1987
  2. Temperatursprung von 1987 auf 1988 von 2 Grad
  3. Weitererwärmung seit 1988 bis heute laut DWD um fast 0,3 Grad/Jahrzehnt.

Das ist der ideologische, uns drangsalierende Glaube der CO₂-Treibhauskirche:

Abb. 2: Laut dem linksgrünen Geschäftsmodell CO₂-Treibhauserwärmung sollen ausschließlich Treibhausgase, und aus dieser Gruppe hauptsächlich das „umweltschädliche“ CO₂ für die starke Temperaturzunahme der letzten Jahrzehnte verantwortlich sein. CO₂ sei der Haupttemperaturregler, wird behauptet. Mit Strafsteuern verspricht die Politik mitsamt den anderen Klimarettern, die Welt vor dem drohenden Hitzeuntergang, vor der globalen Weltverbrennung zu bewahren.

Die CO₂-Konzentrationszunahme in der Atmosphäre:

Wir gehen von einer erheblichen CO₂-Konzentrationszunahme von fast 130 ppm seit 1943 aus, ob diese jedoch ausschließlich anthropogenen Ursprunges ist, wollen wir nicht diskutieren, sondern lediglich die vom PIK-Potsdam und vom Weltklimarat behauptete hohe CO₂-Kimasensitiviät – CO₂ als Haupttemperaturregler – anhand des Artikels in Frage stellen.

Merke: Die CO₂-Kurve der Konzentrationszunahme zeigt im Vergleich zur Entwicklung der deutschen Februartemperaturen keinerlei Ähnlichkeit. Ab 1988 bis heute handelt es sich um eine Zufallskorrelation.

Wir fragen uns: Ist vielleicht Deutschland in den letzten 39 Jahren eine Ausnahme oder gar ein Sonderfall? Wird nur bei uns der Februar in den letzten 39 Jahren wärmer? Wir werfen einen Blick nach Zentralengland:

Abb. 3: Wie in Deutschland (vergleiche Abb.1) deutliche Februarabkühlung ab 1943, Temperatursprung 87/88 ca. 1,5 K, dann weiterer Temperaturanstieg nach der Formel in der Grafik

Beachte nun: Laut Copernicus war es global der fünftwärmster Februar seit der vorindustriellen Zeit. Von einem fünftwärmsten Februar 2026 ist auch in den nachfolgenden Ländern nichts zu sehen. Aber wer überprüft schon Copernicus?

Info der KI: „Copernicus“ ist kein eigenständiges Institut, sondern das Erdbeobachtungsprogramm der Europäischen Union, das von der Europäischen Kommission geleitet wird. Die Copernicus-Klimawandeldienste (C3S) werden im Auftrag der EU vom Europäischen Zentrum für mittelfristige Wettervorhersage (ECMWF) implementiert. D.h. Die zentralen Partner von Copernicus arbeiten die politischen Vorgaben der EU ab.

Abb. 4: Bei unseren Nachbarn in den Niederlanden ein ähnliches Bild.

Und nun zum Vergleich das ganze restliche Westeuropa in den angegebenen Koordinaten

Abb. 5: Der Februar im angegebenen Koordinatenraum zeigt zunächst keine Temperaturzunahme, dann ab 1987 den plötzlichen Temperatursprung und ab 1988 die auch von Deutschland gewohnte Temperaturzunahme

Skandinavien und Nordeuropa

Norwegen: Kältester Februar seit 15 Jahren: Laut dem Norwegischen Meteorologischen Institut hat Norwegen den kältesten Februar seit 2010 verzeichnet. Die nationalen Temperaturen lagen im Februar durchschnittlich 3,1 °C unter dem Normalwert, während die gesamte Wintersaison 1,5 °C unter dem Durchschnitt lag. Die Kälte war im Norden am stärksten. Karasjok in Finnmark verzeichnete einen Monatsdurchschnitt von -19,1 °C, etwa 5,2 °C unter dem Normalwert. Im ganzen Land verzeichneten 17 Stationen den kältesten Februar seit Beginn der Aufzeichnungen.

[Siehe hierzu auch den Kältereport Nr. 10 / 2026]

Abb. 6: Der Februarverlauf von Skandinavien ähnelt dem von Mitteleuropa, der Temperatursprung ist etwas höher. Und niemals war 2026 der fünfwärmste Februar aller Zeiten.

Beginnen wir bei den Einzelstationen verschiedener geographischer Breiten im Norden

Abb. 7: In Murmansk ist der Temperaturabfall von 1943 bis 1987 auffällig, es wurde rasant kälter. Und dann der plötzlich und sehr kräftige Temperatursprung von fast 3 Grad auf ein höheres Temperaturniveau, auf dem man sich seit 1988 befindet.

Dann zu anderen Stationen in Skandinavien

Abb. 8a/b/c: Sehr kalter Februar 2026. Je weiter nördlich, desto größer der Temperatur-Sprung. Danach keine Weitererwärmung bis heute. Frage: Sieht jemand den fünftwärmsten Februar 2026 wenigstens seit 1943?

Fazit für Nordeuropa:

  1. der Februartemperaturverlauf ähnelt sehr stark dem von West- und Mitteleuropa, wobei der Februar 2026 ausgesprochen kalt war.
  2. Mit der CO₂-Zunahme (siehe Grafik 2) besteht absolut keine Korrelation

Merke: Mittel- West- und Nordeuropa ist ein relativ großes Gebiet, in diesem Gebiet ist der Februarverlauf ähnlich. Die Erwärmung des Februars erfolgte durch einen meist großen Temperatursprung im Jahre 1987/88. Vorher keine und nach dem Sprung auch keine Weitererwärmung.

Wissenschaftliche Erkenntnis:

  1. Wäre CO₂ der Haupttemperaturregler, dann hätte dieses Gas in ganz Nordeuropa nur den Temperatursprung 1987/88 verursacht und sonst nichts.
  2. CO₂ kann somit nicht der Haupttemperaturregler sein wie die politische Agenda mit ihren eigens bezahlten und damit gekauften Voodoo-Klimawissenschaftlern in diversen Instituten behaupten.

Auf der weiteren Suche nach dem weltweit fünftwärmsten Februar aller Zeiten

Auch in Teilen Ostasiens (beispielhaft hier Sapporo) und in Teilen der USA blieb seit 1988 eine Februar-Erwärmung aus. Siehe dazu die vielen Kälteberichte auf EIKE aus aller Welt, insbesondere aus Zentralasien.

Abb. 9: Februartemperaturen Sapporo/Japan mit Temperatursprung 87/88 von ca. 1,4K

USA und Grönland

Und die älteste Wetterstation in Virginia/USA, seit 1880 bei einer Farm gelegen, also fast ohne die Zusatzerwärmung des sich stark entwickelten Amerikas. Natürlich sind die Gebäude inzwischen erweitert, die Heizungen und der Energieverbrauch vervielfacht und vor der Farm führt inzwischen eine breite Schnellstraße vorbei. Zudem hat sich die einst weit entfernte Bezirkshauptstadt Harrisonburg mit den Vororten bis nah an die Farm ausgebreitet.

Abb.10: Die Station liegt bei einer Farm auf dem Land. Trotz starker CO₂-Zunahme seit 1880 hat sich der Monat Februar seit 145 Jahren kaum erwärmt. Der Verlauf über die Jahrzehnte ist jedoch anders als in Deutschland. Vor allem gibt es 1987 auf 1988 keinen Temperatursprung.

Und schließlich Grönland, die Temperaturaufzeichnung der Hauptstadt-Wetterstation.

Abb. 11: Keinerlei Februarerwärmung in der Hauptstadt Grönlands seit fast 90 Jahren. Ähnlich wie in Virginia fehlt auch in Grönland der Temperatursprung.

Unser Wetter-Stationen-Vergleich aus aller Welt liefert bisher folgendes Ergebnis:

1) In Mittel- West- und Nordeuropa wurde der Februar durch einen plötzlichen Temperatursprung im Jahre 1987 auf 1988 wärmer. Auf diesem höheren Niveau hält sich der Februar bis heute.

2) Auf Grönland und dem amerikanischen Kontinent wurde der Februar gar nicht wärmer, weil es keinen Temperatursprung gab.

Kleine Anmerkung. In den USA zeigen die Februartrendlinien in stark wachsenden Gebieten und Städten aufgrund des wachsenden Wärmeinseleffektes schon nach oben. Auffallend ist das besonders bei der Bundeshauptstadt Washington, eine deutliche, vom Menschen erzeugte Februarerwärmung aufgrund des stark angestiegenen Energieverbrauchs.

Diese anthropogene Wärmeinsel-Zusatzerwärmung führt zu höheren Temperaturen und nicht die gleichzeitige CO₂-Zunahme, denn 100 km westlich von Washington in Virginia, siehe Dale-Enterprise, zeigt sich dieselbe CO₂-Zunahme wie in Grafik 2

Ein kleiner Ausflug auf die Südhalbkugel, die DWD-Wetterstation Neumayer in der Antarktis.

Da diese Wetterstation einerseits WI-frei ist, andererseits aber auch die natürliche Umstellung der Wetterlagen von nördlichen auf vermehrt südliche Richtungen mit Sonnenstundenzunahme nicht mitgemacht hat, (wie auch?) zeigt diese Wetterstation auch einen gänzlich anderen Februar-Verlauf seit 1988 als die mittel- und westeuropäischen Wetterstationen.

Abb. 12: Die DWD-Wetterstation Neumayer in der Antarktis zeigt keinerlei Erwärmung seit 1984. Der Schnitt der Februartemperaturen liegt etwas unter – 8 Grad. Es gab auch keinen Temperatursprung von 1987 auf 1988. Wärmer heißt weniger als – 8 Grad, in der Grafik wäre das weiter nach oben zu 0 C hin. Bei einer solchen Kälte wird kein Antarktiseis, auch nicht im Sommer wegschmelzen. (Februar ist der letzte Sommermonat in der Antarktis) Dabei liegt die Station am Rande des Kontinents, bereits auf dem Schelfeis. Die Stationen weiter dem Pol zu sind natürlich wesentlich kälter.

Damit erkennen wir zugleich: Hätte es in Mittel- in West- und in Nordeuropa nicht diesen hohen und plötzlichen Temperatursprung gegeben, dann hätte sich auch der Februar bei uns nicht erwärmt. Der Temperatursprung im Jahre 1987 auf 1988 wurde vor uns bereits von einer holländischen Wissenschaftlergruppe beschrieben.

Unser Fazit: Kohlendioxid bewirkt keine erkennbaren Temperaturerhöhungen, wer oder was dann?

Was die plötzliche Änderung des Klimas zum Wärmeren ab 1987 in Mittel- und Westeuropa herbeiführte, das haben wir öfters schon beschrieben, z.B. hier.

Gründe der Erwärmung: In aller Kürze, Zeitraum 1987/88 bis heute

1)Die Umstellung der Luftzufuhr von NW auf SW-Wetterlagen, also auf vermehrt südliche Windrichtungen in ganz Mittel- und Westeuropa, damit könnte man den Temperatursprung 87/88 erklären, bzw. die plötzliche Änderung der Trendlinien.

2) Laut DWD die Zunahme der Sonnenstunden seit 1988 und wegen den wirkenden Luftreinhaltemaßnahmen die Zunahme der Strahlungsintensität.

3) Die ständige weitere Trockenlegung Deutschlands, dadurch verringert sich die Verdunstungskälte der Landschaft. Die Tage werden vor allem tagsüber wärmer. Zunahme der Tmax-Temperaturen vor allem in den Sommermonaten.

4) Stetige Zunahme der Wärmeinselflächen (WI) in Deutschland, nicht nur mehr Heizung und Autos, sondern auch: Die ständige weitere Bodenversiegelung und Asphaltierung einstiger Grünflächen, die Städte und Gemeinden fressen sich in die grüne einst kühlende, einst nicht trockengelegte Landschaft hinein – derzeit 50 ha je Tag in Deutschland, siehe Versiegelungszähler, Stand: etwa 51 000 km2 von 358 000 km2, tägliche Zunahme etwa 45 ha. (Zähler derzeit nicht erreichbar)

5) Die AMO-Warmphase, die aber auch zyklisch ein Ende finden wird.

6) Laut DWD und dem Physikochemiker Dr. Hans Rolf Dübal die Abnahme der Bewölkungsdichte, siehe: https://www.youtube.com/watch?v=ONZZGrw62SQ&t=1339s

7) Die Verringerung der Albedo seit 30 Jahren, dadurch wird weniger Sonnenenergie ins Weltall zurückreflektiert.

8) Die statistische Erwärmung der DWD Temperaturreihen durch Stationentausch. (Das dazugehörige Video ist nicht mehr aufrufbar)

9) Die gänzliche neue Erfassungsmethode der Tagestemperatur – Wetterhütte und Mannheimer Stunden seit 2000 allmählich abgeschafft- die digitale Mess-Einheit muss nun frei und ganztägig in der Sonne stehen mit einer genormten Abschirmung. Näheres hier

Und die Treibhausgase erwärmen nichts Nachweisbares, deshalb gilt: Der Begriff „Treibhausgas“ ist somit ein Fantasiebegriff aus der Werbebranche, der uns Angst einflößen soll, genauso wie diese völlig falsche UN-Definition von Klimawandel: Der Begriff „Klimawandel“ bezeichnet langfristige Temperatur- und Wetterveränderungen, die hauptsächlich durch menschliche Aktivitäten verursacht sind, insbesondere durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe.

Oder dieses Zitat, das vielfach von Klima-Scharlatanen verwendet wird, um uns zu ängstigen:

„Das Klima ist außer Kontrolle geraten, wir müssen es wieder in den Griff kriegen“ (oder sehr ähnliche Formulierungen) Wer hat das gesagt? Die KI antwortet: Eine direkte Zuordnung dieses exakten Wortlauts zu einer einzelnen berühmten Persönlichkeit ist anhand der Suchergebnisse nicht eindeutig möglich. Es entspricht jedoch inhaltlich sehr stark den Forderungen von António Guterres, dem UN-Generalsekretär, der mehrfach den „Klima-Notstand“ ausgerufen und betont hat, dass die Welt auf eine Hitzehölle zusteuert, wenn nicht gehandelt wird.

Bewahrung der Schöpfung: CO₂ ist Leben

Die Schöpfung dieser Erde basiert auf dem Element Kohlenstoff und CO₂ ist das notwendige Transportmittel, um das C-Atom in die organischen Zellen zu transportieren. Wer CO₂ bekämpfen will, versündigt sich an der Schöpfung, an der ökologischen Vielfalt des irdischen Lebens. Irgendwann muss das auch mal den Kirchen mitgeteilt werden.

CO₂ ist ein lebensnotwendiges Gas, genauso wie Sauerstoff und Wasser. Ohne CO₂ wäre die Erde kahl wie der Mond. Mehr CO₂ in der Atmosphäre wäre wünschenswert, denn es beschleunigt die Fotosynthese und lässt die Nahrungspflanzen schneller wachsen. CO₂ erhöht die ökologische Vielfalt dieser Erde. Kohlendioxid ist Leben!!

Wir haben zu wenig CO₂ in der Atmosphäre

Es mag erstaunen, dass die relativ geringe CO₂-Konzentration in der Luft überhaupt ausreicht, so viel pflanzliche Biomasse zu erzeugen. Der grüne Anteil der Flora soll übrigens um den Faktor 1000 höher sein als der der Fauna, welche sich ausschließlich aus Pflanzen ernährt.

Tatsächlich mussten die Pflanzen einige Tricks entwickeln, um mit diesem geringen Lebensangebot CO₂ überhaupt zurecht zu kommen. So haben die C3-Pflanzen ein Enzym mit dem Namen Rubisco entwickelt, das die Fotosynthese unterstützt. Muss das sein? Wäre mehr an CO₂ nicht viel besser für die Flora dieser Erde?

Also: CO₂ keine Temperaturerhöhungen, aber das notwendige Schöpfungsgas für die Erde

Klimaschutz und Umweltschutz sind nicht dasselbe.

Wirklicher Natur- und Umweltschutz will die Vielfalt der Arten und der Lebensräume für die Flora und Fauna erhalten. Und das geht nicht durch Verminderung des CO₂-Angebots, sondern besser wäre eine Erhöhung der CO₂-Konzentration. Der Erhalt der natürlichen Lebensräume muss endlich in den Mittelpunkt des politischen Handelns gerückt werden. Umweltschutz bedeutet Saubere Luft und sauberes Wasser und beides sind Grundrechte aller Lebewesen. Das Geschäftsmodell Klimaschutz ruiniert unsere Natur und Landschaft, Klimaschutz greift in das Privatleben der Bürger ein. Eine Gefahr für die Demokratie. Eine Gefahr für unser Deutschland mit seiner 1000-jährigen Kultur. Das Geschäftsmodell Klimarettung will letztlich unser Deutschland zerstören.

Die Februartemperaturreihen des Deutschen Wetterdienstes und die Temperaturen aus anderen Teilen der Welt beweisen: Es gibt keinen Klimanotstand, nirgendwo auf dieser Welt.

Deshalb muss auch keine drohende Klimagefahr bekämpft werden. CO₂ ist kein Giftgas und kein Klimakiller, sondern das notwendige Lebensgas. Eine Klimakatastrophe ist weit und breit nicht in Sicht.

Wie lange lassen wir uns dieses Geschäftsmodell Klimanotstand und CO₂-Klimalüge noch bieten? Warum wehren wir uns nicht? Warum lassen wir uns weiter ausrauben?

Josef Kowatsch, Naturbeobachter und unabhängiger, weil unbezahlter Klimaforscher

Matthias Baritz, Naturwissenschaftler und Naturschützer




Unbequeme Fakten bzgl. Windrädern

Craig Rucker, CFACT

Windkraftanlagen sind intermittierend, ineffizient, arbeits- und ressourcenintensiv und beanspruchen enorme Flächen an Land oder auf dem Wasser.

Diese riesigen Turbinen fordern einen hohen Tribut von Adlern, Falken, Vögeln, Fledermäusen und Meereslebewesen.

Am Samstag hatte ich die Ehre, mich einer engagierten Gruppe von Natur- und Energie-Aktivisten im Kapitol von Oklahoma anzuschließen, um ein klares „NEIN!“ gegen den rasanten Vorstoß zur Errichtung großtechnischer Windkraftanlagen im Osten Oklahomas zu verkünden.

Einige Teilnehmer bezeichneten die Veranstaltung als „Wendepunkt“ im Kampf um den Erhalt des ländlichen Charakters Oklahomas und den Schutz von Bewohnern und Tierwelt vor staatlich und bundesstaatlich subventionierten industriellen Übergriffen.

David Wojick, Senior Advisor bei CFACT, ist Bauingenieur und promovierter Wissenschaftler in Logik und analytischer Wissenschaftsphilosophie. Er ist ein brillanter Mathematiker und Politikanalyst.

Seit Jahren leistet David Pionierarbeit bei der Analyse der harten, unbequemen Fakten zu Wind- und Solarenergie sowie einer Vielzahl anderer kontraproduktiver staatlicher Initiativen.

David Wojicks Arbeit bei CFACT hat tiefgreifende positive Auswirkungen auf die Energie- und Umweltpolitik auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene.

Erst diese Woche veröffentlichte David auf CFACT.org einen Bericht* über eine Anhörung im Repräsentantenhaus zum „Migratory Bird Treaty Act“, einem Gesetz, das zum Schutz und Erhalt unserer Vogelwelt geschaffen worden war.

[*In deutscher Übersetzung hier]

Ein wichtiges Thema war das versehentliche Töten von Vögeln, das, wie David erklärt, von den Beamten als „incidental taking“ (zufällige Entnahme) bezeichnet wird. Wie David ironisch bemerkt: „Für den Vogel ist es nicht zufällig, sondern nur für den Betrieb der Anlage.“

Überrascht es Sie, dass es der Anhörung irgendwie gelungen ist, die massive „zufällige Tötung“ von Vögeln und Fledermäusen durch Windkraftanlagen zu überspringen, zu umgehen oder schlichtweg zu ignorieren?

Windkraftanlagen reißen nicht nur Adler, Falken, Vögel und Fledermäuse vom Himmel, sondern sobald sie errichtet sind, verlassen viele Arten das Gebiet und kehren nie wieder zurück.

Reichlich vorhandener, erschwinglicher Strom ist für das Wohlergehen der Menschen in einer modernen Gesellschaft unverzichtbar. Wind- und Solarenergie treiben die Kosten in die Höhe, schwächen das Stromnetz, erfordern eine Rund-um-die-Uhr-Reserve aus zuverlässigen Quellen und verursachen einen weitaus größeren ökologischen Fußabdruck als ihre Befürworter zugeben möchten.

Die intermittierenden Energiequellen Wind und Sonne sollten nicht von Umweltvorschriften ausgenommen werden, die gegenüber effizienten Energiequellen eifrig durchgesetzt werden.

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/03/13/inconvenient-wind-turbine-facts/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE