Witz der Woche: Wow – so viel Klimawandel in nur fünf Jahren

Anthony Watts

Das wird die Faktenchecker auf den Plan rufen…. Mit den Worten „fehlender Kontext“…. „Das beweist nicht, dass der Klimawandel nicht real ist.“ usw.

Nun, ich bin nicht darauf aus, das zu beweisen, aber wenn ich es tue, dann kann man es mit Farbe schlimmer aussehen lassen, als es ist. Und genau das haben sie hier in Deutschland getan. Die Temperaturen sind in Grad Celsius, die Farben sind aus der Hölle.

Propaganda, reine Propaganda

Link: https://wattsupwiththat.com/2023/05/15/monday-mirthiness-wow-so-much-climate-change-in-five-years/




Joker, die den Dissens töten – und es Debatte nennen

Jennifer Marohasy

Im Jahr 2014, als Tony Abbott Premierminister von Australien war, und nach einer Reihe von vernichtenden Artikeln in der australischen Zeitung, die das Ausmaß der Temperatur-Manipulationen des BoM aufzeigten, damit die Erwärmung übertrieben wird, gab es die Gelegenheit für eine Überprüfung.

Es bestand die Möglichkeit, die Art und Weise, wie das Bureau of Meteorology nicht nur die aufgezeichneten Temperaturen verändert, sondern auch das Wetter vorhersagt, grundlegend zu überarbeiten.

Der Plan ging an das Kabinett und wurde vom damaligen Umweltminister Greg Hunt „abgeschmettert“. Er hat öffentlich stolz erklärt, dass er die Idee „gekillt“ hat.

Greg Hunt wollte, dass jeder weiß, dass er eingeschritten ist und den Gedanken zu Fall gebracht hat, und Tony Abbott ist nie gefragt worden, wie und warum er das zugelassen hat.

In der Zwischenzeit wurde der Journalist, der die Artikel geschrieben hatte, die die Forderung nach einer Überprüfung des Bureau auslösten, für eine Zeit nach Südamerika geschickt, und ich verlor meinen Lehrauftrag an der Central Queensland University. Das war im Jahr 2015.

In den acht Jahren seither hat das Amt die historischen Erwärmungstrends weiter übertrieben und gleichzeitig eine neue Reihe von Widerstandssonden in elektronischen Wetterstationen eingeführt, die bei gleichem Wetter noch höhere Temperaturen messen können.

Es ist nicht so, dass dies ohne Folgen geblieben wäre. Die Übertreibungen des Amtes haben weitreichende wirtschaftliche Eingriffe gerechtfertigt, so dass es in Australien keinen funktionierenden Energiemarkt mehr gibt. Stattdessen haben Regierungen auf beiden Seiten der Politik Hunderte von Milliarden an weiteren Steuergeldern bereitgestellt, und zwar immer schneller und mit immer mehr Gesetzen und Vorschriften, um den Übergang zu erneuerbaren Energien und die Schließung von Kohlekraftwerken zu erzwingen.

In der Zwischenzeit hat das Amt an immer schnelleren Widerstandssonden gearbeitet, die immer dünner werden und damit noch besser auf Schwankungen der Lufttemperatur reagieren – und auf politischen Druck für immer heißere Tage. Ohne die Trägheit der Marktkräfte oder eines Quecksilberthermometers, das ein oder zwei Minuten braucht, um sich an eine Veränderung der Lufttemperatur in Abhängigkeit von der Windgeschwindigkeit anzupassen, können die Sonden bei gleichem Wetter täglich höhere Temperaturen aufzeichnen.

Dies ermöglicht es dem Amt, immer wieder neue Hitzerekorde zu vermelden und zu behaupten, sie seien eine Folge der vom Menschen verursachten globalen Erwärmung. So hat das Amt beispielsweise am 22. September 2017 für Mildura einen neuen Rekord für den wärmsten September aller Zeiten aufgestellt und dies dann auf den gesamten Bundesstaat Victoria ausgedehnt, indem es behauptete, dass die höchsten Temperaturen seit 1889 auf Kohlenstoffemissionen zurückzuführen seien, ohne zu erklären, dass man denselben Effekt mit empfindlicheren Geräten erzielen kann. Die Temperaturen im Jahr 1889 wurden mit Quecksilberthermometern und nicht mit Widerstandssonden gemessen.

Es war der Aufruf dieses neuen Rekords für Mildura, der mich veranlasste, mich bei John Abbot, einem Wissenschaftler und Anwalt, über die Notwendigkeit der parallelen Daten zu beschweren. Dabei handelt es sich um Temperaturmessungen, die mit Quecksilberthermometern zur gleichen Zeit und am gleichen Ort wie die Messungen mit den Widerstandssonden vorgenommen wurden, so dass die Übertreibungen des Bureau überprüft werden können.

Es dauerte mehr als drei Jahre und ein Verfahren vor dem Berufungsgericht, bevor John Abbot im Rahmen der Informationsfreiheit auch nur einen kleinen Teil der parallelen Daten des BoM für den einen Standort des Flughafens Brisbane herausfinden konnte.

Nachdem ich die drei Jahre an Daten, die in Form von über 1.000 gescannten Berichten zur Verfügung gestellt wurden, analysiert und gezeigt hatte, dass die Messungen der Sonde und des Quecksilbers am Flughafen Brisbane unterschiedlich sind, wobei die Sonde manchmal bis zu 0,7 °C wärmer ist als das Quecksilber, und dass dieser Unterschied statistisch signifikant ist, und nachdem Graham Lloyd die Geschichte aufgeschrieben hatte, die am Samstag, dem 15. April, in The Weekend Australian veröffentlicht wurde, wurde ich in die Sendung von Chris Kenny auf Sky TV eingeladen.

Es war nicht die Hauptmeldung – am Montag, den 17. April.

Chris Kenny führte das Thema der katastrophalen, vom Menschen verursachten globalen Erwärmung als „eine Debatte“ ein. Dann stellte er mich als Biologin vor, die sich mit dem Bureau of Meteorology in einem „Streit“ über Messungen mit neuen Instrumenten befindet, welche die aktuellen Temperaturen überbewerten. Nur dass das Amt nicht mit mir streitet, sondern mich ignoriert – soweit es möglich ist, zumindest öffentlich.

Chris Kenny führte dennoch in das Thema ein, und zwar erst nach einem langen Abschnitt, in dem er beklagte, dass der Prinzessin von Wales Catherine angeblich der Zugang zum Krankenbett der Königin vor ihrem Tod verweigert wurde, weil sie befürchtete, die Herzogin von Sussex Meghan zu beleidigen.

Ich dachte, das sei eine alte Nachricht. Und sicherlich ohne wirtschaftliche Folgen – während unsere gesamte Wirtschaft mit großem Aufwand umstrukturiert wird, um die globale Erwärmung aufzuhalten, weil die Messungen zeigen, dass es immer heißer wird. In der Zwischenzeit durften die beiden königlichen Kommentatoren, die er vor mir hatte und die über Meghan sprachen, immer weiter und weiter reden, und sie durften sich auf eine „Debatte“ einlassen, insbesondere über die Politik innerhalb der Familien und darüber, dass Meghan einen störenden Einfluss hat.

Natürlich hätte Chris Kenny, wenn er zwei konservative Kommentatoren in der Sendung vor mir hätte, die mit Meghan debattieren, zumindest theoretisch einen konservativen Kommentator finden können, der mit mir über die Widerstandsproben und das Büro, das die Erwärmung hochtreibt, debattiert. Ganz zu schweigen davon, dass dies ein Grund ist, die Kartelle, die auf Kosten der Steuerzahler so viel Geld mit erneuerbaren Energien verdienen, weiter zu finanzieren.

Nur hat Chris Kenny das nicht getan und er will auch nicht, dass jemand mit mir oder dem Thema debattiert. Nicht über die Details des Themas, wie Temperaturen gemessen werden, oder die Geschichte der Konservativen, angefangen mit Margaret Thatcher, die das Thema in den Sand gesetzt haben. Die konservativen Medien stellen dieses Thema immer nur als die Schuld anderer dar, und sie erheben dieselben anderen in eine Position der Verehrung, sobald sie die Seite wechseln, sei es Patrick Moore oder Michael Shellenberger.

Wie Tucker Carson erklärt hat, seit er als beliebtester Moderator von Fox News abgesetzt wurde, weil er bei einem unpopulären Thema ins Detail ging – er zeigte sogar Aufnahmen des QAnon-Schamanen, der am 6. Januar friedlich von der Capitol-Polizei eskortiert wurde – muss man sich selbst zensieren, wenn man einen Job in den Mainstream-Medien haben will.

Und wenn Sie einen Job in der Politik wollen und sich nicht selbst zensieren können, dann holen Sie sich jemanden wie Greg Hunt, der das für Ihr gesamtes Team, das gesamte Kabinett tut – für Sie und Scotty und auch Peter Dutton.

ch habe beobachtet, dass die Konservativen in den letzten zehn Jahren bei diesem und den meisten anderen Themen mehr Gruppendenken an den Tag gelegt haben als die Grünen und die Laborpartei zusammen, obwohl sie behaupten, sie würden Debatten begrüßen. Wenn nur die Australian Broadcasting Corporation dies zuließe. Ganz zu schweigen davon, dass sie die meiste Zeit des letzten Jahrzehnts die Regierung stellten.

Timothy Crouse schrieb in seiner berühmten Analyse des Mainstream-Pack-Journalismus:

„In der Welt des reinen, objektiven Journalismus gilt: Je mehr Freiheit man dem Reporter lässt, desto mehr zensiert er sich selbst. Die Freiheit machte dem Reporter Angst, denn sie war eigentlich gar keine Freiheit.

Freiheit bedeutete lediglich, dass niemand alle Fallstricke und Fallen klar gekennzeichnet hatte, so dass der Reporter vorsichtig wurde wie ein Blinder auf einem Schlachtfeld“. [Ende]

Und so entwertete Chris Kenny meinen Beitrag, der den Konservativen möglicherweise genau die Munition lieferte, die sie brauchen, um gegen Net Zero zu argumentieren, indem er ihn ganz am Ende des Abends und nach dem amüsanten Klatsch über den Herzog und die Herzogin von Sussex platzierte.

Ich habe die Memoiren des ehemaligen Prinzen Harry, des Herzogs von Sussex, gelesen, in denen er gegen Ende das Verhältnis der königlichen Familie zu den britischen Medien beklagt. Er geht ausführlich darauf ein, dass sowohl Charles als auch die verstorbene Königin PR-Teams haben/hatten, die in ständiger Verhandlung mit den Medien stehen. Er erklärt, dass das, was berichtet wird, weniger mit den Nachrichten zu tun hat, als vielmehr mit dem, was beide Seiten im Rahmen ihrer eigenen bizarren Spielregeln zu einem bestimmten Zeitpunkt für angemessen und akzeptabel halten. Kein Wunder, dass es im Vereinigten Königreich nie eine richtige „Debatte“ über die vom Menschen verursachte globale Erwärmung gegeben hat. Der ehemalige Prinz und jetzige König Charles III. ist dafür bekannt, dass er dieses Thema als sein Lieblingsprojekt betrachtet, das die Medien aufgrund ihrer Spielregeln respektieren werden.

Ich wäre Chris Kenny dankbar, wenn er mich am Montag, den 17. April, nach dem Artikel von Graham Lloyd in der australischen Wochenendzeitung The Weekend in seiner Sendung zu Gast gehabt hätte, aber es gab keine Debatte, und es gibt keine Debatte. Das ist die destruktivste und schlimmste aller Lügen.

Darüber hinaus wiederholen die meisten Konservativen immer wieder die Behauptungen des Amtes, dass eine Katastrophe bevorstehe. Tim Wilson, der ehemalige Abgeordnete für Goldstein und ehemalige IPA-Mitarbeiter, ist ein großer Verfechter der offiziellen Linie in dieser Angelegenheit. Und dann ist da noch der ehemalige stellvertretende Premierminister Josh Frydenberg. Er ist genau der Richtige, wenn es darum geht, dass die Behörde die historischen Daten fälscht, und hätte zumindest versuchen können, etwas dagegen zu unternehmen, als er noch Umweltminister war. Warum bringt Chris Kenny oder einer der anderen Sky News-Kommentatoren nicht eine Debatte in Gang, indem er einen dieser Verfechter der katastrophalen Erwärmung und damit vermutlich auch der gefälschten historischen Temperaturrekonstruktionen des Bureau zu einer Debatte in seine Sendung holt?

Und dann ist da natürlich noch Greg Hunt. Im Jahr 2014 hat er offenbar Tony Abbotts Versuch, eine Untersuchung der industriellen Umgestaltung der australischen Temperaturgeschichte durch den Prozess der Homogenisierung zu erzwingen, der das Narrativ untermauert, das uns immer teureren und gleichzeitig immer unzuverlässigeren Strom beschert, „zunichte gemacht“.

Die meisten konservativen Politiker in Australien wissen bereits, dass es große Probleme mit der Charakterisierung unserer Temperaturgeschichte durch das Bureau gibt, und vielleicht sogar, dass die neuen rekordverdächtigen heißen Tage, die das Bureau ständig ankündigt, eine Folge von maßgeschneiderten Widerstandssonden und nicht der globalen Erwärmung sind. Aber sie tun so, als ob es nicht so wäre, und schauen weg.

Niemand will die Debatte wirklich führen – auf keiner Seite der australischen Politik.
Ich werde diese Geschichte als Teil einer Serie fortsetzen, die ich ‚Jokers, Off-Topic-Reviews und Trinken aus dem Alkoholthermometer‘ nenne.

Sie können meinen vorherigen Kommentar hier lesen.

Link: https://wattsupwiththat.com/2023/05/12/jokers-killing-dissent-while-calling-it-debate/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Die Eisheiligen kennen den CO₂-Treibhauseffekt nicht!

Sie werden schon lange kälter in Deutschland. Insbesondere in der Gegenwart kühlen sie stark ab.

2023 waren die fünf Eisheiligentage vom 11. bis 15.Mai durchschnittlich.

Josef Kowatsch, Matthias Baritz

Die Eisheiligen sind die Tage vom 11.Mai bis 15.Mai. Ähnlich wie an Weihnachten immer ein Warmluftvorstoß mit schöner Regelmäßigkeit erfolgt, so trifft sehr oft um die Monatsmitte des Wonnemonates ein Kaltluftstrom polaren Ursprungs bei uns ein. Die Eisheiligen sind deutlich kälter. Die fünf Tage davor und danach sind eindeutig wärmer geworden. Das zeigt die Grafik 1

Abb.1: Die Entwicklung des Temperaturverlauf der Tage im langjährigen Mittel (1988-2022) zeigt hier deutlich: Die fünf Tage vor (6. -10. Mai) und nach (16.-20. Mai) den Eisheiligen erwärmen (+0,5 bzw. +1,6 K) sich in den letzten 34 Jahren, während sich die Eisheiligen im gleichen Zeitraum deutlich abkühlen (-1,6 K). Hier am Beispiel DWD Potsdam stellvertretend für fast alle untersuchten Wetterstationen. Dies wurde in den letzten Jahren in unseren Artikeln ‘Die Eisheiligen im Mai werden immer kälter‘ oftmals thematisiert. Die Trendgeraden fallen!

Leider gibt es keine zuverlässigen DWD-Deutschland-Eisheiligentage seit mehr als 100 Jahren, wie auch, wenn damals an ganz anderen Orten als heute die Wetterdaten erhoben und bereits seit 2001 über die Hälfte der DWD-Stationen ausgetauscht wurde.

Wir müssen für einen langen Zeitraum also auf Einzelstationen zurückgreifen. So z.B. die Wetterstation Potsdam, wo seit 1893 Temperaturdaten erhoben werden, und wo zufälligerweise auch das Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung steht. Das PIK Potsdam ist das deutsche Glaubens-Zentrum einer menschengemachten CO-Erwärmung, das bereits in der Fassung des PIK so verankert ist. Es lässt somit per Satzung alle Fakten außer Acht, die nicht in ihr Glaubensbild der CO-Erwärmungssatzung passen. Man geht per Satzungsbeschluss davon aus, dass CO der alleinige temperaturbestimmende Faktor ist und befasst sich ausschließlich mit den Auswirkungen einer geglaubten zukünftigen Klimaerwärmung. Deswegen bedeutet das „K“ in PIK auch nicht Klima, sondern Klimafolgen.

Deshalb ziehen wir für diesen Artikel just jene Potsdamer DWD-Klimastation heran und fragen uns, wie entwickelten sich die fünf Eisheiligentage dort a) seit Bestehen der Station? und b) seit Bestehen des PIK?

Wir erwähnen noch, dass alle Temperaturdaten der Stationen die Originaldaten des DWD sind.

Eisheilige in Potsdam seit Bestehen der Klima-Station

Abb. 2: In dieser Grafik sind nicht die Schnitte der fünf Eisheiligen-Tage aufgelistet, sondern jeder einzelne Tag, für jedes Jahr also fünf Eintragungen. Wir sehen über die 131 Jahre fast keine Tendenz. Der Schnitt liegt bei 13,1°C. Die Eisheiligentagesrekorde, sowohl Minimum als auch Maximum liegen weit zurück.

Erg: Obwohl Potsdam seit 1893 stark in die Fläche gewachsen ist und der städtische Wärmeinseleffekt sich damit vergrößert hat, konnte Kohlendioxid so gut wie keine Erwärmung der Eisheiligen bewirken. Wie der DWD müsste auch das PIK Potsdam verkünden: Die Eisheiligen sind über einen langen Zeitraum CO-resistent.

Ein längerer Nachkriegszeitraum: 1958 bis 2023

Die Kohlendioxiderwärmungsgläubigen behaupten jedoch, dass insbesondere in den letzten Jahrzehnten die Temperaturen grundsätzlich gestiegen wären, da nach dem Kriege der CO-Ausstoß schon aufgrund des globalen Bevölkerungswachstums und des Wohlstandes besonders zugenommen hat. Deshalb stellen wir uns die Frage:

Wie verhalten sich dabei die Eisheiligen? Wohin ging beispielsweise der Trend seit der Mitte des letzten Jahrhunderts als im Jahre 1958 konstante CO-Messungen am Mouna Loa erhoben wurden.

Abb. 3: Die Keeling-Kurve mit den Messwerten des atmosphärischen Gehalts an Kohlenstoffdioxid in der Atmosphäre, gemessen am Mauna Loa., am 5. Mai 2023: 423 ppm. Die Regressionslinie kennt nur einen Trend, nämlich steil nach oben, in den letzten 20 Jahren etwa 2 ppm pro Jahr.

Behauptet wird von den gut bezahlten CO-Treibhausforschern, dass allein der CO-gehalt die irdischen Temperaturen bestimmen würde und die Klimasensitivität 2 bis 4°C betragen würde. Dazu wird mit irgendwelchen imaginären Kipppunkten der Bevölkerung und den gewählten Volksvertretern Angst gemacht.

Wir wollen diese gewollt Angst erzeugenden Aussagen des PIK Potsdam an ihrer eigenen Wetterstation überprüfen.

Abb. 4: Seit 1958, also seit knapp 70 Jahren zeigen die Eisheiligen bei der DWD-Station Potsdam eher eine leichte Tendenz zur Abkühlung, die aber nicht signifikant ist. Und just in diesem Zeitraum sind die CO₂-Konzentrationen weltweit stark gestiegen.

Die Grafik des PIK Potsam zeigt: Die Eisheiligen kennen den CO-Treibhauseffekt nicht. Der CO-Konzentrationsanstieg in der Atmosphäre hinterlässt keinerlei Erwärmungssignal. Die Behauptung, Kohlendioxid würde die Temperaturen nach oben treiben ist falsch.

Grafik 3 und Grafik 4 zeigen keinerlei Korrelation. Es gilt die Aussage von Einstein, schon ein Gegenbeweis genügt.

Die Eisheiligen seit dem Temperatursprung Ende der 80-Jahre

In unseren vorangehenden Artikeln haben wir stets betont, dass die DWD-Temperaturen erst 1988 durch einen Temperatursprung wärmer wurden. Temperatursprünge werden durch natürliche Gründe des stetigen Klimawandels verursacht. Von 1898 bis 1987 zeigen die DWD-Reihen keine Erwärmung, obgleich die Reihe nicht wärmeinselbereinigt ist und die DWD-Stationen vor 100 Jahren an kälteren Plätzen standen. Und genauso zeigt der Mait seit 1988 auch den plötzlichen Temperatursprung von 1,5 Grad.

Abb. 5: Der Gesamtmonat Mai wurde laut DWD erst 1988 durch einen plötzlichen Temperatursprung wärmer. Der Temperatursprung hat natürliche Ursachen, nämlich die Zunahme der Sonnenstunden, er ist nicht CO₂-verursacht. Die Sonne wirkt im Mai bereits wie im Juli, nämlich stark erwärmend.

Passend hierzu wieder mal ein FAKE-Bericht hier auf Wetteronline.

Die schreiben doch tatsächlich, Zitat “ Im langjährigen Maimittel ist zu erkennen, dass die Tiefsttemperaturen im Monatsverlauf mehr oder weniger kontinuierlich steigen…“ FAKE FAKE FAKE !!! Wer so etwas liest, muss es ja glauben, weil dies für die meisten Bürger nicht kontrollierbar ist. Leider veröffentlich der DWD auch keine Tiefsttemperaturen im Gebietsmittel. Ausgewählt wurden daher 30 DWD Stationen zur Überprüfung:

Wahr ist genau das Gegenteil. Monat Mai: …..dass die Tiefsttemperaturen mehr oder weniger kontinuierlich fallen, im Schnitt -0,2K/dec. Und die Eisheiligen (11.-15. Mai) zeigen diesen Trend noch viel deutlicher: -0,5K/dec.

Nun zu den fünf Eisheiligentagen. Frage: Zeigen die auch den Temperatursprung um 1988?

Die Antwort dieser Frage kann man bereits in den Grafiken 2 und 4 mit genauem Hinsehen beantworten, zur Verdeutlichung zeigen wir Potsdam und Dresden, Eisheiligen seit 1981, auch weil dabei noch ein 2.ter Eisheiligeneffekt erkennbar wird.

Abb.6 und 7 : Eisheiligenverlauf bei der DWD Station Potsdam und Dresden seit 1981

Abb.7: Auch alle anderen von uns untersuchten Wetterstationen – insgesamt 30 – zeigen einen ähnlichen Verlauf der Trendlinie seit 1981,

Erg 1: Bei den Eisheiligen gibt es keinen wärmenden Temperatursprung im Jahre 1988

Erg 2: Die Eisheiligen werden seit 1981, also seit 43 Jahren deutlich kälter. Das zeigen u.a. die beiden DWD-Stationen Potsdam und Dresden.

Erkenntnis und Fazit: sogar negative Korrelation

Damit gibt es sogar eine negative Korrelation zwischen CO-Konzentrationsanstieg und Eisheiligentemperaturen in Deutschland. Abkühlung ist das Gegenteil einer vorhergesagten Erwärmung. Deshalb muss die Frage in einer wissenschaftlichen Diskussion gestellt sein, wirkt das zunehmende atmosphärische Kohlendioxid kühlend auf die Eisheiligen?

Die Eisheiligen in der Gegenwart: Zunahme der Abkühlung

Seit 43 Jahren kälter, aber nähern wir uns der Gegenwart. Unter Gegenwart verstehen wir die Jahrtausendwende bis heute, man beachte in den folgenden Grafiken die Regressionslinien der Einzelstationen. Wir betrachten Wetterstationen quer durch Deutschland. Zunächst Schneifelforsthaus an der belgischen Grenze

Abb.8: In der Gegenwart und insbesondere bei ländlichen Stationen sind die 5 Eisheiligentage besonders kälter geworden. Grund: In den Städten werden kalte Maientage und Nächte einfach rausgeheizt, was eine weniger fallende Regressionslinie ergibt. Und selbstverständlich machen sich auch regionale Unterschiede erkennbar.

Abb. 9: Deutliche Abkühlung der Eisheiligen bei der DWD-Wetterstation Gießen.

Abb. 10: Große Kreisstadt Ellwangen im Ostalbkreis in BaWü

Abb. 11: Nürnberg-Netzstall, ein Aussiedlerhof in der freien Fläche. Vor 2005 stand die Station im ländlichen N-Fischbach.

Und eine Station ganz im Süden Deutschlands: Rosenheim in Bayern

Abb.12: Aus den Grafiken ist auch erkennbar, im Norden waren die fünf Eisheiligentage 2023 etwas wärmer als im Süden. Bitte mit der fallenden Trendlinie vergleichen.

Ergebnis: Die Eisheiligen werden in der Gegenwart, also seit der Jahrtausendwende noch kälter. Das bestätigen uns auch die vielen anderen Trendlinien von Wetterstationen in Berlin, Amtsberg, Düsseldorf, Hof, Hamburg usw. Im Gegenwartszeitraum haben die atmosphärischen CO-Konzentrationen besonders stark zugenommen, nämlich um 50 ppm. Je stärker die CO-Zunahme, desto kälter die Eisheiligen.

Und was vermeldet der Deutsche Wetterdienst über die Eisheiligen?

Kurzantwort: Dieses Jahr gar nichts, weil sie nicht warm waren. Aber sonst berichtet der DWD falsch über die Eisheiligen, nach DWD-Äußerungen werden die Eisheiligen in der Gegenwart eher wärmer. Und genauso falsch berichten dann die Wetterfrösche und die Main-Stream-Medien. Die Deutschen werden falsch informiert und die meisten glauben die Lüge und verteidigen sie auch noch, weil der Eisheiligenverlauf eklatant dem CO-Erwärmungsglaubensbekenntnis widerspricht.

Hinweis: Von einem grundsätzlichen Kälter werden der Eisheiligen in den letzten drei Jahrzehnten in Deutschland schreibt der DWD gar nichts, die DWD-Artikel in warmen Eisheiligenjahren sind im Schlussabschnitt sogar meist irreführend falsch, z.B. „…Auch wenn erst vor zwei Jahren die Eisheiligen richtig zuschlugen, sind sie in den vergangenen Jahren oft ganz ausgeblieben…“ und „…Kann man unter diesen Voraussetzungen überhaupt (noch) von einer echten Singularität sprechen? Viele Experten führen die Veränderungen auch auf den Klimawandel zurück, weshalb Kaltlufteinbrüche im Mai immer seltener frostig ausfallen…“ In warmen Jahren werden sie mitunter vom DWD auch irreführend als „Heißheilige“ bezeichnet.

Fazit: der DWD argumentiert bei den Eisheiligen oftmals gegen seine eigene Daten und beruft sich auf Experten, deren Namen nicht genannt werden. Damit meint er natürlich seine eigene politische Vorstandsriege, die ganz im Sinne der CO-Erwärmungserwartungen argumentieren muss. Dafür werden diese Leute auch bezahlt. Wir empfehlen dem DWD, unsere Artikel von EIKE zu übernehmen, damit die Leser von namentlich genannten Experten wie Baritz, Kowatsch, Kämpfe informiert werden.

Wenden wir uns wieder der Wissenschaft zu. Die Frage eines neutralen Klimaforschers wäre, weshalb die Eisheiligen in Deutschland seit einigen Jahrzehnten kälter werden?

Was könnten die Gründe sein für das fast beängstigende Kälterwerden der fünf Eisheiligentage in der Gegenwart?

Unter Gegenwart verstehen wir die Jahre nach der Jahrtausendwende

Wie man an den vielen Grafiken des Artikels erneut erkennt, hatte die Zunahme von Kohlendioxid in der Atmosphäre keinerlei wärmenden Einfluss auf den Schnitt der fünf Eisheiligentage. Im Gegenteil, die Eisheiligen wurden und werden kälter.

Einige der Gründe für das Kälter werden der fünf Eisheiligentage Mitte Mai haben wir (Kämpfe/Kowatsch) schon vor 6 Jahren ausführlich beim EIKE beschrieben.

Demnach haben sich die Großwetterlagen für Mitteleuropa geändert, das sind natürliche Ursachen der ständigen Klimaänderungen, die Nordwinde haben zu- und die Sonnenstunden während den 5 kalten Eisheiligentagen abgenommen. Vor allem südlich der Mainlinie waren die fünf Tage 2023 fast ohne Sonne.

Abb. 13: Die Abnahme der Sonnenstunden ist einer der Hauptgründe für das Kälterwerden der Eisheiligen in der Gegenwart. Dies zeigt sich bei allen untersuchten Wetterstationen des DWD, so auch in Klippeneck auf der Schwäbischen Alb.

Die Eisheiligen seit 1988, aufgeschlüsselt in Tag/Nachttemperaturen.

Seit dem Jahr 1988 – der Gründung des Weltklimarates, kühlen die Eisheiligen ab. Mamertus, Pankratz, Servatz, Bonnifaz und die kalte Sophie kennen diesen Club der Reichen mit seiner Satzung, die eine CO-Erwärmung verlangt, offenbar nicht.

Interessant dürfte für den Leser jedoch der Verlauf der Tages- und Nachttemperaturen dieser fünf Tage sein. In den folgenden Abbildungen gibt die obere graue Linie den Tagesverlauf an, die untere blaue den Nachtverlauf, gemessen in T-min.

Hier wieder einige ausgewählte Stationen: Dachwig, Geisenheim, Gießen, Potsdam, Nürnberg-Netzstall und Mittenwald-Buckelwiesen.

Abb. 14: Die negative Steigung der Nachttemperaturen ist deutlicher als die Abkühlung der Tagestemperaturen während der fünf Eisheiligentage

Abb.15: Auch am Mittelrhein im Weinbaugebiet Geisenheim ist die nächtliche Abkühlung der Eisheiligen stärker als am Tage

Abb.16: Die nächtliche Abkühlung (blauer Graph unten) ist bei der im freien Feld liegenden Wetterstation besonders Gießen besonders deutlich

Abb.17: Und auch Nürnberg-Netzstall zeigt diese deutliche nächtliche Abkühlung

Abb. 18: Besonders die Nächte kühlen in Potsdam aus.

Abb.19: Die Wetterstation Mittenwald-Buckelwiesen auf fast 1000m Höhe in den deutschen Alpen zeigt denselben Verlauf, die Messungen wurden inzwischen leider eingestellt. Deswegen fehlt der neue Wert von 2023.

Erkenntnis: Die Nachttemperaturen- erfasst über Tmin werden bei den Maieisheiligen viel stärker kälter als die Tagestemperaturen.

Warum? Die Abnahme der Tagestemperaturen haben wir mit dem Rückgang der Sonnenstunden erklärt. Für die noch stärkere Abnahme der Nachttemperaturen seit 1988 bieten wir hier keine Erklärung an. Hier sollten mehrere Möglichkeiten wissenschaftlich neutral diskutiert werden.

Daher die Frage auch hier an die Leser*innen zum naturwissenschaftlichen Diskurs dieses Phänomens: Warum kühlen die Nachttemperaturen der Eisheiligen stärker ab?

Fazit: Die CO-Konzentrationen steigen und die Eisheiligentage werden zunehmend kälter. Vor allem die Nachttemperaturen fallen besonders.

Die Eisheiligentage widerlegen die Behauptung einer CO-Treibhauserwärmung unserer Atmosphäre. Und zwar eindeutig. Die CO-Zunahme ist völlig wirkungslos auf den Temperaturverlauf der Eisheiligen. Es liegt sogar eine negative Korrelation vor.

Es wird Zeit, dass endlich Natur- und Umweltschutz in den Mittelpunkt des politischen Handelns gestellt werden und nicht der CO-Klimaschutz. Eine CO-Steuer schützt keine Natur und ändert am Verlauf der Eisheiligentemperaturen gar nichts. Die CO-Steuer will unser Geld. Es handelt sich um ein Geschäftsmodell. Dem müssen wir vereint entgegentreten.

Josef Kowatsch, aktiver Naturschützer und unabhängiger, weil unbezahlter Klimaforscher

Matthias Baritz, Naturwissenschaftler und Naturschützer

 




Neue Studie: Der Beaufort-Wirbel könnte eine „Süßwasser-Katastrophe“ heraufbeschwören

Cap Allon

[Vorbemerkung des Übersetzers: Der folgende Doppel-Beitrag kommt ebenfalls ziemlich alarmistisch daher, jedoch mit umgekehrtem Vorzeichen. Er soll hier dem Alarmismus der MSM gegenüber gestellt werden. Andererseits – dieser hier besprochene „Beaufort Gyre“ (Beaufort-Wirbel) im arktischen Ozean ist ein reales, beobachtetes Phänomen – und keineswegs ein Ergebnis irgendwelcher fabrizierten Simulationen. – Ende Vorbemerkung]

Eine aktuelle Studie hat den ersten Beobachtungsnachweis erbracht, dass sich der antizyklonale Beaufortwirbel – der größte Süßwasserspeicher im Arktischen Ozean, der seit Jahrzehnten auf unerklärliche Weise wächst – stabilisiert.

„Dynamische Ozean-Topographie“-Satelliteninformationen von 2011 bis 2019 und ein umfassender hydrographischer Datensatz von 2003 bis 2019 wurden kombiniert, um die Entwicklung der Höhe der Meeresoberfläche des Wirbels zu messen.

Frühere Beobachtungen, bei denen Daten bis 2014 verwendet wurden, dokumentierten eine Verstärkung des Wirbels seit 2003 und zeigten einen Anstieg des Süßwassergehalts um 40 % im Vergleich zur Klimatologie der 1970er Jahre.

Die Stabilisierung des Wirbels ist besorgniserregend, denn sie könnte ein Vorbote einer gewaltigen Süßwasserfreisetzung sein, die über eine Störung der atlantischen meridionalen Umwälzzirkulation (AMOC) erhebliche Auswirkungen auf das Erdklima hätte.

Ohne zu übertreiben, könnte dies der Auslöser für die nächste globale Abkühlung, ja sogar für die nächste Eiszeit sein (mehr dazu weiter unten).

Der Beaufortwirbel „ist in einen quasistabilen Zustand übergegangen, in dem sich die Zunahme der Meereshöhe des Wirbels verlangsamt hat und sich der Süßwassergehalt auf einem Plateau stabilisiert hat“, heißt es in der aktuellen Studie, die in Nature Geoscience veröffentlicht wurde.

„Darüber hinaus hat sich die kalte Halokline-Schicht, die das warme und salzige Atlantikwasser in der Tiefe isoliert, aufgrund des geringeren Zustroms von kaltem und salzigem Wasser aus dem Pazifik und dem Schelf der Tschuktschensee sowie des verstärkten Zustroms von leichterem Wasser aus der östlichen Beaufortsee erheblich ausgedünnt. Diese jüngste Veränderung des Beaufortwirbels ist mit einer südöstlichen Verschiebung seiner Lage verbunden, die auf Schwankungen der regionalen Windverhältnisse zurückzuführen ist“, heißt es in der Studie weiter.

Abbildung: Messungen an der Eiskante des westlichen Arktischen Ozeans. Quelle: Peigen Lin/Woods Hole Oceanographic Institution

„Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass eine fortgesetzte Ausdünnung der kalten Halokline-Schicht den gegenwärtigen stabilen Zustand modulieren und eine Süßwasserfreisetzung ermöglichen könnte. Dies wiederum könnte den subpolaren Nordatlantik mit Süßwasser versorgen und sich auf die AMOC auswirken“.

Die Hauptautorin der Studie, Peigen Lin, außerordentliche Professorin an der School of Oceanography der Shanghai Jiao Tong University in China, warnt vor den Folgen: „Die Menschen sollten sich bewusst sein, dass Veränderungen in der Zirkulation des Arktischen Ozeans das Klima beeinflussen könnten.“

Mitautor Robert Pickart, leitender Wissenschaftler in der Abteilung für Physikalische Ozeanographie des WHOI, sieht die Erwärmung ähnlich: Da der Wirbel das größte Süßwasserreservoir des Arktischen Ozeans ist, „könnte das Süßwasser, wenn es freigesetzt wird und sich in den Nordatlantik ausbreitet, die Umwälzzirkulation beeinflussen und im Extremfall unterbrechen.“

Abbildung: Messungen im Eis des westlichen Arktischen Ozeans. Quelle: Peigen Lin/Woods Hole Oceanographic Institution

Die Studie, die eine Untersuchung der langfristigen Trends des Beaufort-Wirbels und der Ursachen für die Ausdünnung der kalten Halokline-Schicht umfasst, quantifiziert die Entwicklung des Wirbels in Bezug auf seine Meeresoberflächenhöhe und seinen Süßwassergehalt: „Beides deutet darauf hin, dass sich der Beaufortwirbel im zweiten Jahrzehnt dieses Jahrhunderts stabilisiert hat“, so Lin.

Der kürzlich dokumentierte Zustand des Wirbels „stellt keine Rückkehr zum Ausgangszustand von 2003 dar, als der Wirbel schwach war und sich teilweise im südöstlichen Becken befand. Stattdessen hat sich der Wirbel unter dem verstärkten Windstress kontinuierlich verstärkt, obwohl er sich verkleinert hat, und er hat seine überschüssige Süßwasserspeicherung beibehalten“, heißt es in dem Papier.

Dazu ein Beitrag, den Cap Allon schon vor drei Jahren gepostet hatte:

Die „tickende Klimabombe“ der Arktis: Kleine Eiszeit steht bevor

Im Gegensatz zu ALLEM, was den Warmisten jemals erzählt haben, wird nun ein Eisverlust an den Polen als Auslöser für GLOBALE ABKÜHLUNG und EISZEITEN angesehen.

Seit zwei Jahrzehnten berichtet uns die NASA, dass sich die Pole während der „globalen“ Abkühlung tatsächlich erwärmen – dies ist wahrscheinlich auf einen GSM-bedingten meridionalen (wellenförmigen) Jetstream zurückzuführen, der die tropische Wärme anomal weit nach Norden umleitet UND/ODER auf einen Abbau der Ozonschicht hoch über den Polen, der zusätzliche solare/kosmische Strahlung – einschließlich ultravioletter Strahlung – hereinlässt.

Unabhängig vom genauen Mechanismus – ein Forschungsgebiet, das nach wie vor kaum erforscht ist – hat das arktische Meereis in den letzten Jahrzehnten auf natürliche Weise abgenommen, ein Vorgang, der nun eine echte und unausweichliche Katastrophe in Gang zu setzen droht: eine Bedrohung, die oft als „tickende Klimabombe“ bezeichnet wird.

Der Beaufortwirbel ist eine gewaltige, durch Wind angetriebene Strömung im Arktischen Ozean. Die Region reguliert seit Jahrtausenden das Klima und die Meereisbildung an der Spitze der Welt. In letzter Zeit ist jedoch etwas aus dem Ruder gelaufen.

Abbildung: Der Beaufortwirbel ist ein durch Wind angetriebenes Zirkulationssystem, das Süßwasser und Eis im Arktischen Ozean auffängt und vorantreibt. Quelle: NSIDC/AMAP

Abbildung: Der Wirbel beeinflusst das Klima. Quelle: Eric S. Taylor (Woods Hole Oceanographic Institution)

In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts folgte der Wirbel einem zyklischen Muster, bei dem er alle fünf bis sieben Jahre einen Gang höher schaltete und sich vorübergehend gegen den Uhrzeigersinn drehte, wodurch Eis und Süßwasser in den östlichen Arktischen Ozean und den Nordatlantik gedrückt wurden. Doch seit mehr als 17 Jahren dreht sich dieses Karussell aus Eis und Süßwasser schneller im Uhrzeigersinn und nimmt dabei immer mehr Süßwasser aus drei Quellen auf: schmelzendes Meereis, Abflusswasser, das aus russischen und nordamerikanischen Flüssen in den Arktischen Ozean fließt, und das relativ salzarme Wasser, welches aus der Beringsee hereinströmt.

e360.yale.edu berichtet: Heute fasst der Beaufort-Wirbel so viel Süßwasser wie alle Großen Seen zusammen, und seine anhaltende Rotation im Uhrzeigersinn verhindert, dass diese enormen Mengen an Eis und kaltem Süßwasser in den Nordatlantik gespült werden. Wissenschaftler sagen, dass sich der Wirbel unweigerlich abschwächen und die Richtung umkehren wird, und wenn dies geschieht, könnte er eine gewaltige Menge eisigen Süßwassers in den Nordatlantik spülen.

[Hervorhebung im Original]

Der Polar-Ozeanograph Andrey Proshutinsky von der Woods Hole Oceanographic Institution hat diesen erwarteten Wasserschwall als „tickende Klimabombe bezeichnet und darauf hingewiesen, dass selbst ein teilweiser Abfluss dieses wachsenden Reservoirs – nur 5 Prozent – das Klima in Island und Nordeuropa vorübergehend abkühlen könnte. Ein größerer Abfluss würde sogar drohen, den Golfstrom zu stoppen, was dazu führen würde, dass in Nord- und Westeuropa fast über Nacht eiszeitliche Bedingungen herrschen würden.

Abbildung: Der Golfstrom ist der Schlüssel zu dem milden, angenehmen Klima in Europa.

Wir wissen, dass dies der Fall ist, und haben detaillierte Aufzeichnungen über ein relativ junges Ereignis: In den 1960er und 1970er Jahren wurde ein Schwall frischen arktischen Wassers freigesetzt, der die obere halbe Meile von Teilen des Nordatlantiks abkühlte. Der britische Ozeanograph Robert R. Dickson bezeichnete dieses Ereignis als „Great Salinity Anomaly“ (Große Salzgehaltsanomalie), eine der anhaltendsten und extremsten Schwankungen des globalen Ozeanklimas, die im letzten Jahrhundert beobachtet wurden. Die Flut von Eis und Süßwasser kühlte Nordeuropa dramatisch ab und störte die Nahrungskette im Nordatlantik. Zwischen 1951 und 2010 fielen viele der außergewöhnlich kalten Winter in Europa in die Zeit der Großen Salzgehaltsanomalie.

Der diskutierte Vorgang wird von vielen für den Auslöser der Eiszeit gehalten, und eine kürzlich veröffentlichte wissenschaftliche Arbeit liefert weitere Unterstützung. Unter dem Titel „Evidence for extreme export of Arctic sea ice leading the abrupt onset of the Little Ice Age“ (Beweise für den extremen Export von arktischem Meereis, der zum abrupten Beginn der Kleinen Eiszeit führte) kombiniert die neue Studie maritime Sedimentkerne, die vom Arktischen Ozean bis zum Nordatlantik gebohrt wurden. Diese Aufzeichnungen zeigen, dass ein abrupter Anstieg des arktischen Meereises und des kalten Süßwassers, das in den Nordatlantik exportiert wurde, um das Jahr 1300 begann, in der Mitte des Jahrhunderts seinen Höhepunkt erreichte und am Ende desselben abrupt endete. Entscheidend ist, dass die Studie zu dem Schluss kommt, dass ein externer Antrieb durch Vulkane oder andere Ursachen nicht notwendig ist, um große Klimaschwankungen hervorzurufen – eine bisher weit verbreitete Annahme: „Diese Ergebnisse deuten stark darauf hin, dass diese Dinge aus heiterem Himmel aufgrund interner Schwankungen im Klimasystem auftreten können“, so Dr. Martin Miles, Forscher am Institut für Arktis- und Alpenforschung an der Universität von Colorado.

Das Klimapuzzle setzt sich weiterhin, wenn auch langsam, zusammen.

Der nächste Schub starker Abkühlung ist fällig – das Klima ist zyklisch, niemals linear – und die Freisetzung des Beaufortwirbels in Verbindung mit einer rasch abnehmenden Magnetosphäre und einem sich verstärkenden Großen Solaren Minimum hält alle notwendigen Schlüssel bereit.

Für noch weitere Informationen siehe hier, in deutscher Übersetzung hier.

Link: https://electroverse.info/indias-coldest-may-las-vegas-snow-beaufort-gyre-release/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Mitteilung an Medien: Vorstellung des Realitometers

Christopher Monckton of Brenchley

Seit 1990, als der IPCC seine ersten Vorhersagen zur globalen Erwärmung machte, ist ein Drittel des Jahrhunderts vergangen. In den 400 Monaten seit Januar 1990 haben sich die ursprünglichen Vorhersagen des IPCC, die von einer Erwärmung von 0,2 bis 0,5 °C pro Jahrzehnt für das folgende Jahrhundert ausgingen (siehe unten), als stark übertrieben erwiesen.

Im Jahr 1990 sagte der IPCC auch voraus, dass eine Verdoppelung des CO₂-Gehalts in der Luft im mittleren Bereich eine globale Erwärmung von 3 °C verursachen würde – die gleiche Erwärmung wie die vorhergesagte Erwärmung durch ein Jahrhundert anthropogener Emissionen aus allen Quellen. Im Jahr 2021 sagte der IPCC voraus, dass die Erwärmung durch eine CO₂-Verdopplung 2 bis 5 °C betragen würde, mit einer besten Schätzung von 3 °C, also dem Zehnfachen der dekadischen Vorhersagen von 1990.

Das Realitometer, das jeden Monat veröffentlicht wird, zeigt die reale globale Erwärmung pro Jahrhundert seit Januar 1990 aus dem monatlichen Satelliten-Temperaturdatensatz der Universität von Alabama in Huntsville (UAH), verglichen mit der Bandbreite der Vorhersagen des IPCC und mit der mittleren Bandbreite von 3,9 C Hundertjahres-Erwärmung, die in den CMIP6-Modellen vorhergesagt wird.

Das Realitometer zeigt eine reale Erwärmung von nur 1,33 C/Jahrhundert über ein Drittel eines Jahrhunderts. Die mittlere Vorhersage der CMIP6-Modelle von 3,9 °C erweist sich somit als schockierende Überschreitung der realen Erwärmung um 293 %. Die Vorhersagen des IPCC von 2-5 °C liegen zwischen 150 % und 375 % der realen Erwärmung. Seitdem hat der IPCC seine erstmals im Jahre 1990 erstellten Vorhersagen jedoch nicht reduziert, um sie in die Nähe der beobachteten Realität zu bringen.

Der IPCC stützte seine Vorhersagen im Jahr 1990 auf vier Emissionsszenarien A-D. Szenario A war das „Business-as-usual“-Szenario. Es ging von einem erheblichen Anstieg der jährlichen Emissionen im Vergleich zu 1990 aus. Szenario B sagte keinen Anstieg der jährlichen Emissionen im Vergleich zu 1990 voraus. In Wirklichkeit sind die jährlichen Emissionen seit 1990 um mehr als die Hälfte gestiegen. Die Emissionen bis 2021, dem letzten vollständigen Jahr, für das Zahlen vorliegen, entsprechen genau dem Business-as-usual-Szenario A. Doch die in Szenario A vorhergesagte Erwärmung tritt einfach nicht ein.

 

Das Realitometer stützt sich auf die von Satelliten gemessenen Temperaturanomalien, da diese Daten nicht wie die terrestrischen Daten durch den städtischen Wärmeinseleffekt, d. h. die direkte Erwärmung durch die nur unzureichend korrigierte Wärmeabgabe der Städte kontaminiert sind.

Anstelle anderer Satellitendaten (RSS v.4, NOAA v.4 und Washington U v.1) wird UAH v.6 verwendet, weil, wie Andy May in einer ausgezeichneten Kolumne an dieser Stelle hervorgehoben hat, nur UAH die falschen Daten in den älteren NOAA-11- bis NOAA-14-Satelliteninstrumenten korrigiert hat und weil die UAH-Daten nach dieser Korrektur weitaus besser als alle anderen Satellitendaten mit den Radiosondendaten übereinstimmen, einem unabhängigen Maßstab.

Monat für Monat wird das Realitometer zeigen, wie absurd übertrieben die offiziellen Vorhersagen der globalen Erwärmung waren und sind, auf denen die leicht zu manipulierenden Regierungen – nur in den westlichen Ländern – ihre die Wirtschaft zerstörende Netto-Null-Politik aufgebaut haben. Diese Politik beruht auf der Vorstellung, dass die globale Erwärmung im mittleren Bereich fast dreimal so stark sein wird wie bisher. Doch kein einziges Mainstream-Nachrichtenmedium hat darüber berichtet, wie verblüffend groß das Verhältnis zwischen Vorhersage und Realität ist.

Link: https://climaterealism.com/2023/05/note-to-media-introducing-the-realitometer/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE