Kältereport Nr. 17 /2023

Christian Freuer

Vorbemerkung: Es wird immer deutlicher, dass der Winter in manchen Gebieten auf der Nordhalbkugel IMMER NOCH und auf der Südhalbkugel JETZT SCHON sein Stelldichein gibt. Und wieder sind auch Gegenden erwähnt, an denen man das gar nicht so erwartet. Und es ist auch immer wieder bemerkenswert, dass KEIN EINZIGER dieser Vorgänge Eingang in die MSM findet, obwohl es in manchen Gebieten zu einer echten Kälte-Katastrophe kommt (Mongolei).

Meldungen vom 15. Mai 2023:

Der vierte kalte Winter in Alaska in Folge

Alaska galt einst als Hoffnungsträger in der AGW-Kohlenmine: nach vier überdurchschnittlich kalten Wintern in Folge, die in einer historisch kalten Wintersaison 2022-23 kulminierten, hat The Last Frontier diesen Status jedoch mit Sicherheit verloren – die Katastrophisten müssen sich nun anderweitig umsehen, um ihr Narrativ zu untermauern.

Den Daten der NOAA zufolge und trotz der offiziellen Vorhersagen der Behörde, die durchweg „überdurchschnittlich warme“ Jahreszeiten ankündigten, hat sich in den letzten vier Wintern in Alaska ein starker Abkühlungstrend abgezeichnet.

Auch der Old Farmer’s Almanac ist von der Rolle. Er sagte für 2022-23 einen „viel milderen als normalen Winter“ mit unterdurchschnittlichen Schneefällen voraus. Das war an beiden Fronten falsch. In weiten Teilen Alaskas fielen historische Schneemengen von über 250 cm, und in Anchorage wurde ein neuer Rekord für Schneereste aufgestellt, die bis weit in den April hinein auf dem Boden liegen blieben.

Der April war auch ein historisch kalter Monat in ganz Alaska, mit einer Durchschnittstemperatur von -8,7 Grad Celsius, was 5,5 Grad Celsius unter der multidekadischen Norm liegt und den viertkältesten April in 99 Jahren NOAA-Aufzeichnungen darstellt.

Der Schnee hat sich nun bis in den Mai hinein fortgesetzt und noch mehr Rekorde purzeln lassen.

Dazu gibt es ein Twitter-Video.

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Immer neue Kälterekorde in „Down Under“

Eisige polare Luftmassen dominieren weiterhin in weiten Teilen Australiens – zuletzt im Westen. In der zweiten Hälfte dieser Woche ist jedoch mit einem kontinentweiten Kaltluftausbruch aus der Antarktis zu rechnen.

Australien kühlt sich ab, und der Beweis dafür liegt in Messungen: In den letzten sechs Jahren war es in Down Under überdurchschnittlich kalt, und die Liste der Städte, die die kältesten Jahreszeiten seit Beginn der Aufzeichnungen verzeichneten, wird immer länger (wie z. B. Brisbane im letzten Winter).

Im Mai 2023 setzt sich dieser Abkühlungstrend fort, und bereits zu Beginn des Monats wurden in einer Vielzahl von Orten die niedrigsten Mai-Temperaturen aller Zeiten gemessen – unter anderem in Cooma, Omeo, Bombala und Canberra. In Sydney wurde am vergangenen Sonntag mit 7,1 °C die niedrigste Temperatur zu Beginn des Herbstes seit 85 Jahren (seit 1938) gemessen.

Am Wochenende war der Westen an der Reihe zu frieren.

Weite Teile Westaustraliens erlebten gerade den kältesten Maimorgen seit mindestens zwei Jahrzehnten. Sowohl am Sonntag- als auch am Montagmorgen sank die Temperatur in Broome beispielsweise auf 11,5 °C und erreichte damit den niedrigsten Herbstwert seit 1999.

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Mai-Schnee in Europa – und sogar in Spanien

Der meteorologische Sommer steht zwar kurz vor der Tür, aber in den höheren Lagen Europas gibt es weitere und ungewöhnlich starke Schneefälle – und die Medien sind trotz all ihres Geschreis um „schneelose Winter“ bezeichnenderweise still geworden.

In den französischen Alpen haben Tignes und Les 2 Alpes zu Beginn des Monats Mai enorme Schneemengen abbekommen, und die Akkumulationen sind seitdem weiter gestiegen. In jüngster Zeit war Österreich an der Reihe, einen späten Wintereinbruch zu erleben, und Hintertux beispielsweise meldete allein in den letzten Tagen einen halben Meter Neuschnee.

Der heftige Mai-Schnee in Europa beschränkt sich nicht nur auf die Alpen.

Weite Teile Skandinaviens wurden in letzter Zeit außerhalb der Saison begraben, ebenso wie die Berge Nordspaniens, wo sich in den letzten Tagen – nach absurden MSM-Wärmemeldungen über eine Hitzewelle zu Beginn der Saison – mehrere Zentimeter Schnee angesammelt haben.

Teile der Iberischen Halbinsel wurden in letzter Zeit von einer polaren Kältewelle heimgesucht, die in La Raya, einer Bergregion im Fürstentum Asturien im Nordwesten Spaniens, zu „ungewöhnlichen Schneefällen“ führte, wie Reuters berichtet.

Auch hierzu ein Twitter-Video.

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Rekord-Frost in Russland und der Ukraine

Die Ukraine ist ein weiteres europäisches Land, das in letzter Zeit ungewöhnlich kalte und schneereiche Bedingungen verzeichnete. Rekordverdächtige Fröste haben auch das transkontinentale Russland heimgesucht.

Historische Tiefsttemperaturen wurden in Yubileinaya, Jakutien, gemessen, wo die Temperatur weit unter die jahreszeitlich üblichen Werte sank. Am 13. Mai sank das Thermometer hier auf -24,5 °C und übertraf damit den bisherigen Mai-Tiefstwert von -24,1 °C, der vor 70 Jahren, im Jahr 1958, gemessen wurde.

Auch starker Schneefall war ein Thema.

In den letzten Tagen sind die Schneemengen beispielsweise auf der Halbinsel Taimyr im Norden Russlands gewachsen. Selbst Mitte Mai liegt die Schneedecke in Norilsk immer noch bei über 35 cm, und in Chatanga gibt es noch außergewöhnliche Schneeverwehungen von fast einem Meter Höhe.

Auf dem Weg nach Westen und zurück nach Europa fallen die nächtlichen Tiefstwerte in der Ukraine routinemäßig um 6 bis 12 °C unter die Norm und brechen in einer Reihe von Städten Rekorde.

Um nur zwei zu nennen: in der südwestlichen Stadt Izmail wurde am 13. Mai ein Tiefstwert von 3,6°C gemessen – der tiefste Maiwert seit 1976 (Sonnenminimum des Zyklus 20); und in der zentralen Stadt Kryvyi Rih wurde am Wochenende ein Tiefstwert von -0,5°C gemessen – ein neuer Mai-Tiefstwert, der den bisherigen Rekord aus dem Jahr 1988 (Sonnenminimum des Zyklus 21) bricht.

Link: https://electroverse.info/alaskas-cold-winter-records-australia-may-snow-hits-spain-record-frosts-ukraine-russia/

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Meldungen vom 16. Mai 2023:

Das Jahr ohne Frühling in UK

Das Jahr 2023 war im Vereinigten Königreich bisher kalt und nass, und der Frühling weigert sich immer noch, Mitte Mai zu beginnen.

Selbst die etablierten Meteorologen können sich nicht erklären, warum sich die düsteren Bedingungen des Winters immer noch hinziehen, und sind selbst schockiert über „all die starken Fröste, die wir in diesem Frühjahr hatten“.

Der BBC-Meteorologe Tomasz Schafernaker sagte, dass ihn die Leute auf der Straße ansprechen und fragen, wann der Frühling endlich kommt. Womit haben wir es verdient, dass sich dieses kalte, düstere Wetter so lange hinzieht?

Schafernaker zufolge liegt die Antwort in den Geschichtsbüchern, insbesondere in den Wetterbedingungen der 1970er und 1980er Jahre.

Der BBC-Meteorologe erklärt das tatsächlich mit der globalen Erwärmung:

„Von Zeit zu Zeit kehren wir zu früheren Wettergewohnheiten zurück, und genau das erleben wir in diesem Jahr … Aber vor allem dank des Klimawandels sind die Temperaturen schleichend gestiegen – der Schnee ist seltener geworden, und der Frühling hat gelegentlich auch sehr warmes Wetter gebracht. Und daran haben wir uns gewöhnt.“

Im Folgenden werden diese Aussagen detailliert widerlegt. Dabei zitiert Cap Allon den Meteorologen immer wieder und stellt seinen Aussagen die Fakten gegenüber. Es würde zu weit führen, das alles hier zu übersetzen, aber der Blogger setzt als Schlussbemerkung:

Zweitägige Hitzewellen im Sommer sind natürlich leicht zu erklären: „Die globale Erwärmung sorgt dafür, dass mittlere bis hohe Temperaturen von 30 Grad Celsius und geringe Niederschläge an der Tagesordnung sind“ – eine Standardantwort, mit der sich jedes doppeldenkende Mondkalb zu begnügen scheint; rekordverdächtige Kälteperioden hingegen bereiten dem Establishment große Kopfschmerzen – nicht zuletzt, weil sie zunehmen.

Schafernaker nennt die Situation „kompliziert“ – und belässt es tatsächlich dabei…

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Wegen Rekordschnees sind die Straßen im Yosemite Park bis mindestens Juli geschlossen

Nach einer rekordverdächtigen Saison fällt in den höheren Lagen des Westens weiterhin Schnee.
Die Tioga Road und die Glacier Point Road im Yosemite-Nationalpark bleiben auf absehbare Zeit wegen des Schnees geschlossen.

Jedes Frühjahr räumen die Arbeiter 45,5 Meilen der Straße zwischen Crane Flat und Tioga Pass. Zum Zeitpunkt der Aktualisierung am Wochenende (13. Mai) haben die Schneepflüge bisher nur 11 Meilen geräumt und nähern sich kaum White Wolf, wo die Dächer gerade erst wieder auftauchen:

Abb: Ein Großteil des Hochlandes ist immer noch unter Schnee begraben.

Es folgen Hinweise auf große Probleme der Scheeräumung in Utah und Kalifornien und dass das Budget für diesen Zweck doppelt so hoch ist wie üblich. Blogger Cap Allon schreibt dazu am Ende:

Nichts drückt „katastrophale globale Erwärmung“ deutlicher aus als eine annähernde Verdoppelung des Schneeräumungsbudgets eines Staates.

Link: https://electroverse.info/uk-cold-pneumonia-front-midwest-yosemite-park-roads-closed-solar-filaments/

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Meldungen vom 22. Mai 2023:

In Australien halten sich zum ersten Mal seit 1997 ganzjährige Schneeflecken, während die Rekordkälte anhält

Der australische Kontinent kühlt sich ab. Die Daten sind da sehr eindeutig.

Anomale und oft rekordverdächtige Kälte hat das Land in den letzten Jahren immer wieder heimgesucht, und 2023 war es nicht anders.

Von Perth bis Sydney und zuletzt auch in Griffith (NSW) wurden immer wieder neue Tiefstwerte gemessen: Hier sank das Thermometer am Wochenende auf -2,3 °C, was die niedrigste jemals aufgezeichnete Mai-Temperatur in der Stadt bedeutete.

Im Mai dieses Jahres führte eine Gruppe von Doktoranden Forschungen über die australischen Schneeflecken durch.

Im Gegensatz zu den Lehren der AGW-Partei fanden sie heraus, dass ein Schneefleck das Jahr bis zur nächsten Schneesaison überlebt hat – eine Leistung, die es in Australien seit 1997 (Sonnenminimum des 22. Zyklus) nicht mehr gegeben hat. Tatsächlich schafften es drei Flecken, die Sommerschmelze zu überleben.

Hier folgt ein Video, das Anfang Mai dieses Jahres aufgenommen wurde und einen der Eiskerne zeigt, der gebohrt wurde.

An der Stelle auf dem Mount Twynam in 2100 m Höhe lag zum Zeitpunkt der Bohrung der Schnee etwa 40 cm hoch. Seitdem hat das Gebiet jedoch neue Schneeschichten erhalten, da die australische Wintersaison (wieder einmal) früh begonnen hat.

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Überraschender Mai-Schnee in der Region Gulmarg in Kaschmir

In der indischen Region Kaschmir herrschen auch im Juni noch winterliche Bedingungen.

Das Skigebiet von Gulmarg im Kaschmirtal überrascht die Touristen weiterhin mit massiven Schneefällen und eisiger Kälte. In Apharwat liegt immer noch 30 cm Schnee auf den Pisten, was täglich Tausende von Touristen anlockt.

„Wir erleben eine Wintersaison mitten im Sommer; so große Kälte habe ich nicht erwartet“, sagte ein Tourist.

Im Mai kam es zu einem dramatischen Wetterumschwung, und in den höheren Lagen des Kaschmirtals fiel seltener Schnee außerhalb der Saison. Auch die Temperaturen liegen weiterhin deutlich unter dem Normalwert, so dass die Skisaison rundherum verlängert werden kann.

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Frost in Europa

In weiten Teilen Europas ist es eiskalt. Darüber hinaus haben die höheren Lagen des Kontinents trotz der „Kein Schnee!“-Rufe des Mainstreams weiterhin reichlich Schnee im Spätfrühling erhalten.

In den vergangenen Nächten war es in weiten Teilen Mittel- und Osteuropas außergewöhnlich kalt, und obwohl „The Science“ eine drohende verheerende Dürre vorausgesagt hat, hat es wieder geregnet (in Form von starkem Schneefall in den Alpen und Pyrenäen).

In einem aktuellen Reuters-Artikel heißt es, es bestehe kaum eine Chance, dass die Niederschläge die zugrunde liegende Dürre beseitigen: „Zu dieser Jahreszeit können wir nur punktuelle und lokale Stürme haben, die das Niederschlagsdefizit nicht beheben werden“, sagte Jorge Olcina, Professor für geografische Analyse an der Universität von Alicante, ein Sprachrohr der AGW und Liebling der MSM.

Nun, die Regenfälle sind da, Olcina, und sie erweisen sich als stark, anhaltend und weit verbreitet – vor allem in den Regionen, um die sich „The Science“ angeblich am meisten sorgt: Spanien, Portugal und Südfrankreich.

Es folgen mehrere Twitter.Videos und Bilder zu den Überschwemmungen in Italien. Dann geht es weiter:

Um auf die Kälterekorde zurückzukommen: In den tiefen Lagen Frankreichs und Deutschlands herrschte in letzter Zeit Frost, der nicht der Jahreszeit entsprach.

In der Kleinstadt Wittingen (71 m ü.d.M.) beispielsweise wurde mit -1,6 °C ein neuer Mai-Rekord aufgestellt. An mindestens 16 tief gelegenen Stationen in ganz Deutschland, darunter auch in der Metropole Hannover, gab es ebenfalls seltene Spätfröste.

Für Skandinavien, die Alpen und die Pyrenäen wird bis in den Juni hinein Schnee vorhergesagt – erstaunlich!

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Es folgt ein längerer Abschnitt zu einem überraschenden geomagnetischen Sturm.

Link: https://electroverse.info/australia-year-round-snow-rare-may-snow-hits-kashmir-frosts-europe-surprise-geomagnetic-storm/

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Meldungen vom 23. Mai 2023:

Tödlicher Schneesturm in der Mongolei

Die Mongolei hatte einen brutalen und tödlichen Winter 2022-23 zu überstehen, der nach Angaben von Save the Children zu massiven Viehverlusten und dem Leid von 212.000 Menschen führte. Jetzt, im späten Frühjahr, wird das Land weiterhin von tödlichen Schneestürmen heimgesucht.

Derzeit herrscht in 13 der 21 Provinzen der Mongolei ein „Dzud“ – ein für die Mongolei einzigartiges Naturphänomen, bei dem starker Schneefall und extreme Kälte zur Verknappung von Weideflächen für das Vieh führen. Zwischen 1940 und 2015 wurden zweimal pro Jahrzehnt offizielle „Dzud-Erklärungen“ abgegeben. In den letzten Jahren haben die Dzuds jedoch an Häufigkeit zugenommen, so dass sie nun jährlich vorkommen.

Wie auf die zunehmenden „Kältewellen“ in Indien hat auch die AGW-Partei auch hier keine Antwort auf dieses Phänomen.

Wie Xinhua berichtet, hat die Rückkehr des Winters im Land auch umfangreiche Schäden an Gebäuden und Infrastruktureinrichtungen wie Straßen und Stromleitungen verursacht.

Die Kälte und der Schnee haben auch zahlreiche Tiere getötet, so die NEMA weiter, was zu den enormen Winterverlusten beiträgt.

„Das Klima ist ganz anders als in meiner Kindheit“, sagte Delgerbat Anfang Mai. „Als ich jung war, war der Schnee um diese Zeit geschmolzen und es war bereits Frühling, aber jetzt kommt der Frühling so spät.“

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Starker Schneefall in Mendoza, Argentinien, lässt Tausende stranden

Am Sonntag saßen Tausende von chilenischen Reisenden in der argentinischen Provinz Mendoza im Schnee fest.

Der Cristo-Redentor-Weg, eine Verbindung zwischen Argentinien und Chile, wurde aufgrund der starken Schneefälle geschlossen – eine gemeinsame Entscheidung beider Länder – und im Grenzort Las Cuevas bildeten sich bald lange Autoschlangen.

Auch dazu gibt es im Original Twitter-Videos.

Link: https://electroverse.info/deadly-snow-storms-sweep-mongolia-heavy-snow-traps-thousands-in-argentina/

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Meldungen vom 24. Mai 2023:

Außer-saisonaler Schnee in Südspanien

„The Science“ hat zuversichtlich einen Sommer mit verheerender Dürre in Europa vorausgesagt (und tut es immer noch). In dieser Woche jedoch regnet – und schneit – es in Strömen, so dass diese Befürchtungen, die von der Agenda gesteuert werden, nichts weiter sind als willkürlich aus der Luft gegriffener Unsinn.

Die rekordverdächtigen Niederschläge in Europa werden weiterhin von anomaler Kälte begleitet, die dazu führt, dass ein Großteil des Regens in höheren Lagen als weiterer Frühjahrsschnee fällt. Das gilt sogar für Südspanien.

Hier, in der Sierra Nevada in der andalusischen Provinz Granada, kommt es zu „beträchtlichen Ansammlungen“, berichtet Meteored mit freundlicher Genehmigung von @websierranevada, und „mehr davon wird in den kommenden Tagen erwartet“.

Es folgen dazu ein Video sowie ein Twitter-Video.

Der Schnee in Europa ist in diesem Jahr später gekommen, aber er holt die viel dokumentierten Defizite des Winters jetzt locker auf.

Hier ein Blick auf den Berg Triglav in den Ostalpen:

Diese unbequeme Realität wurde von den MSM mit dröhnendem Schweigen bedacht.

Die Propagandaschreier werden natürlich zurückkommen, wahrscheinlich während der unvermeidlichen Hitzewelle im Sommer, aber im Moment liefert Europa nicht die „Katastrophen-Soße“, auf die die AGW-Partei gehofft hatte – und auf die sie noch vor einer Woche voll und ganz gesetzt hatte.

Link: https://electroverse.info/snow-clips-southern-spain-3-3-ft-hits-parts-of-kyrgyzstan-frosts-destroy-ne-vineyards-orchards/

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wird fortgesetzt … (mit Kältereport Nr. (18 / 2023)

Redaktionsschluss für diesen Report: 24. Mai 2023

Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE




Europäischer Krieg gegen Lebensmittel ignoriert Wasserverschmutzung

Duggan Flanakin

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation haben 31 Millionen Europäer keinen Zugang zu öffentlichen sanitären Einrichtungen und 48 Millionen zu Hause kein Leitungswasser. Mindestens 300.000 Europäer folgen der Praxis von San Francisco, offen zu defäkieren – allerdings auf dem Land und nicht auf öffentlichen Straßen. Aber genau wie in den Vereinigten Staaten ist die Wasserqualität dem „Klimawandel“ untergeordnet worden.

An einer anderen Front hat die Europäische Kommission ein „Nachhaltiges EU-Lebensmittelsystem“ beschlossen, eine Initiative, die darauf abzielt, die Agrarpolitik für die europäischen Landwirte von oben herab festzulegen – von Bürokraten, von denen die meisten noch nie ein Feld bestellt haben. Die in Tschechien ansässige Society for Animals kommentierte, dass ein verbindlicher Rahmen für ein nachhaltiges Lebensmittelsystem die Bereiche Umwelt, Klima, Wasser, Luft, Boden, die Auswirkungen auf Nutztiere für Lebensmittel sowie Handel, Transport, wirtschaftliche Instrumente und strenge Regeln für die Einfuhr von Lebensmitteln abdecken muss – Landwirte müssen sich nicht bewerben.

Im einstmals wohlhabenden Europa, so berichtete das Europäische Umweltbüro [EEB] im Jahr 2021, .läuft mehr als ein Fünftel aller Europäer Gefahr, in Armut oder soziale Ausgrenzung zu geraten, weil Lebensmittel als Ware und nicht als Menschenrecht angesehen werden. Nur Bürokraten können Europa retten, fügen sie hinzu. Die Landwirte müssen nicht konsultiert werden.

Das EEB erklärte, dass „es absurd ist zu erwarten, dass man den Menschen einfach Informationen über den Nährwert oder die Nachhaltigkeit von Lebensmitteln gibt und sich darauf verlässt, dass sie (die Menschen) die ‚richtige‘ Wahl treffen“, und dass die von den Marktkräften verursachten Übel in der „Lebensmittelumgebung“ nicht zu bekämpfen sind. Nur wenn die politischen Entscheidungsträger „ihrer Rolle als Verteidiger des Gemeinwohls gerecht werden“ und „alle ihnen zur Verfügung stehenden politischen Instrumente einsetzen“, besteht die Hoffnung, dass die europäischen Essgewohnheiten den Forderungen der Bürokraten entsprechen werden.

Zu den bürokratischen „Lösungen“ gehört vor allem die Behauptung, dass „Europa eine moralische Verantwortung hat, die für unseren eigenen Lebensmittelkonsum benötigten Flächen und Ressourcen zu reduzieren“. Der Grund? Wir leben „in einer Welt, in der das fruchtbare Land aufgrund des Klimawandels und der Umweltzerstörung schrumpft und die Weltbevölkerung wächst“.

Seltsamerweise berichtete die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen im Jahr 2021, dass die weltweite Wertschöpfung in der Land- und Forstwirtschaft sowie in der Fischerei zwischen 2000 und 2019 real um 73 Prozent gestiegen ist und die Gesamtproduktion von Primärkulturen im gleichen Zeitraum um 53 Prozent zugenommen hat. In der Landwirtschaft sind 27 Prozent der weltweiten Arbeitskräfte beschäftigt. [Tatsache ist, dass der Anstieg des Kohlendioxidgehalts in den letzten drei Jahrzehnten zu einer Zunahme des grünen Laubes in den Trockengebieten der Erde um 11 Prozent geführt hat.]

Ein Teil dieses großen Plans wurde bereits in den Niederlanden umgesetzt, wo die Regierung im Jahr 2022 einen Plan zum Aufkauf und zur Schließung von bis zu 3.000 Bauernhöfen „in der Nähe von ökologisch sensiblen Gebieten“ ankündigte, um die Naturschutzvorschriften der Europäischen Union einzuhalten. Konkret ist die Landwirtschaft für etwa die Hälfte der Stickstoffemissionen verantwortlich, die angeblich zum Verschwinden einheimischer Arten führen.

Die Europäische Volkspartei setzte sich für die Landwirte ein und bezeichnete die Landwirtschaft als „strategischen Sektor“, der für die Ernährungssicherheit in Europa und darüber hinaus sorgt und eine entscheidende Rolle für die Vitalität und die Wirtschaft der ländlichen Gemeinden spielt.

Die EVP wandte sich gegen das vorgeschlagene Gesetz zur Wiederherstellung der Natur und wies darauf hin, dass die Umsetzung bestehender Naturschutzgesetze zu bürokratischen Alpträumen und Planungsblockaden geführt habe, welche die wirtschaftliche Lebensfähigkeit des ländlichen Raums, die Ernährungssicherheit, die Erzeugung erneuerbarer Energien und wichtige Infrastrukturen gefährdeten. Solche Gesetze, so die EVP, seien ein direkter Angriff auf die Eigentumsrechte, und 10 Prozent der landwirtschaftlichen Flächen aus der Produktion zu nehmen, sei äußerst unverantwortlich.

Zum Leidwesen der Planer hat die Bauern-Bürger-Bewegung (BBB), die 2019 im Gefolge der weit verbreiteten Proteste der Landwirte (z. B. durch die Blockade von Autobahnen mit Traktoren) gegründet wurde, im März mit fast 20 Prozent der Stimmen 15 Sitze im niederländischen Senat gewonnen. Ziel der BBB ist es, den Plan der Regierung zu bekämpfen, die Landwirte von ihrem Land zu vertreiben und die Vieh- und Pflanzenproduktion zu reduzieren – d. h. ihre Lebensgrundlage vor der städtischen Missachtung derjenigen zu schützen, die sie ernähren.

In Europa wird um die Zukunft der Landwirtschaft gekämpft – und in einer Welt, die von der städtischen Politik dominiert wird, werden Landwirte und andere Landbewohner, deren Lebensunterhalt seit Jahrhunderten mit dem der Landwirte verflochten ist, als „nicht dazugehörig“ betrachtet. Schließlich ernähren sich die Städter heute von stark verarbeiteten Lebensmitteln und lernen Köstlichkeiten wie Kunstfleisch und Grillen kennen.

In den Vereinigten Staaten setzt die Biden-Regierung den Krieg ihres früheren Chefs gegen die Landwirtschaft fort. Laut einer „Studie“, die in den Obama-Jahren mit einem Zuschuss von 10 Millionen Dollar finanziert wurde, sterben durch Feinstaub (Staub- und Rußemissionen) aus landwirtschaftlichen Betrieben jährlich 17.000 Amerikaner. Papperlapapp, sagt die Union of Concerned Scientists und zitiert andere Studien, die behaupten, dass Feinstaub zwischen 100.000 und 200.000 Menschen pro Jahr tötet. Bereits 2011 behauptete EPA-Administratorin Lisa Jackson, Feinstaub sei für ein Fünftel aller Todesfälle in den USA verantwortlich.

Sowohl in Europa als auch in den USA hat der Eifer der städtischen „Intellektuellen“ (Bürokraten), Landwirte und Landbewohner anzugreifen, in dem Maße zugenommen, wie die globalistischen Institutionen an Reichtum und Macht gewonnen haben. Die Machtkonzentration macht es den sehr Reichen leichter, Einfluss zu nehmen, und wie bei den Impfstofftricks der Pharmaindustrie im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie scheinen die von der Regierung geschaffenen Regeln immer den Reichen auf Kosten des einfachen Volkes zu nutzen.

Für die Wohlhabenden ist es wenig profitabel, veraltete Wasser-, Abwasser- und Kanalisationsleitungen zu ersetzen, Flüsse und Bäche von der angesammelten Verschmutzung zu befreien oder sogar fließendes Wasser für die Menschen in abgelegenen Gemeinden bereitzustellen. Für die Bürokraten ist es nicht sexy, dem einfachen Volk die Möglichkeit zu geben, sich in gesäuberten Seen und Flüssen zu erholen. Die Vorschriften, die sie den Landwirten und den ländlichen Gebieten auferlegen, haben keinen Einfluss auf ihr Leben.

In Europa und Amerika – und auch in den Entwicklungsländern – kämpfen die Menschen, die von und auf dem Land leben, um ihre Häuser und Familien vor der „Weisheit“ der städtischen Eliten zu schützen. Dies ist letztlich die große Schlacht unserer Zeit. (Anmerkung: KIs brauchen weder Nahrung noch Wasser, um sich zu ernähren).

Autor: Duggan Flanakin is a Senior Policy Analyst with the Committee For A Constructive Tomorrow. A former Senior Fellow with the Texas Public Policy Foundation, Mr. Flanakin authored definitive works on the creation of the Texas Commission on Environmental Quality and on environmental education in Texas. A brief history of his multifaceted career appears in his book, „Infinite Galaxies: Poems from the Dugout.“

Link: https://www.cfact.org/2023/05/15/europeans-war-against-food-ignores-water-pollution/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Klimawandel: Hurrikan über Deutschland – oder doch nicht?

Was ist ein Kaltlufttropfen?

Kurzbeitrag von Dipl.-Met. Christian Freuer

In diesem Beitrag geht es nicht um große Klima- oder Energiegeschichten, sondern um einen kleinräumigen, aber markanten Vorgang. Man betrachte einmal das Bild oben, hier noch einmal gezeigt:

Abb. 1: Wetterradar vom 24. 5. 2023 vormittags Quelle: wetteronline.de

Man erkennt eine deutliche Wirbelstruktur mit einem wolkenfreien kleinen Gebiet genau im Zentrum. Jedem, der schon mal ein Satellitenbild von einem Hurrikan gesehen hat, dürfte die Ähnlichkeit mit einem solchen auffallen (beim Autor dieser Zeilen war das jedenfalls so).

Aber natürlich handelt es sich nicht einmal ansatzweise um ein derartiges Extremereignis. Dennoch soll hier kurz beschrieben werden, was es damit auf sich hat.

Zunächst zur Druckverteilung am Boden. Abb. 2 zeigt den Bodendruck vom 24. Mai 2023, 09 UTC (= 11 MESZ):

Abb. 2: Bodendruck. Quelle: wetteronline.de

Wie man sieht, sieht man – nichts! Und warum sieht man nichts? Das werden wir gleich sehen. Jedenfalls zeigt sich im Bodendruckfeld über Deutschland ein Hochdruckkeil – keine Spur von einem irgendwie gearteten Tiefdruckwirbel.

Nun gleichen ja die Verhältnisse am Boden nur der Spur eines Schlittschuhläufers auf dem Eis. Der Schlittschuhläufer selbst befindet sich natürlich weiter oben. Gleiches gilt natürlich für das Wetter – gebacken wird es in höheren Luftschichten. Also schauen wir mal nach oben, und zwar in die beste Referenz-Fläche für uns Meteorologen – das 500-hPa-Niveau.

Abb. 3: Höhe der 500-hPa-Fläche über Mitteleuropa, gleiche Zeit wie Abb. 2. Quelle: wetterzentrale.de

Zur Erklärung der Darstellung: Auf der Farbskala unter der Abbildung erkennt man beim Wechsel von gelb zu grün die Zahl 552. Rechts daneben zur nächsten Gelb-Abstufung findest sich die Zahl 556. Man hänge an diese Zahlen ein Null. Dann bedeutet die Zahl 5520, dass an dieser Stelle in einer Höhe von 5520 m über NN der Luftdruck genau 500 hPa entspricht. Dieses Niveau liegt umso tiefer, je kälter die Luftmasse ist. – Die weißen Linien markieren den Bodendruck entsprechend Abb. 2.

Hier sieht man nun natürlich eine sehr deutliche Tiefdruck-Struktur. Es handelt sich dabei um einen kleinen Kaltluftkörper, der ringsum von wärmerer Luft umgeben ist. Da der Wind auf der NH bekanntlich entgegen dem Uhrzeigersinn um ein Tiefdruckgebiet kreist, wird die Wolkenstruktur in Abb. 1 leicht erklärbar.

Dass es sich tatsächlich um einen kleinen Kaltluftkörper handelt, erkennt man eine „Etage“ tiefer, nämlich im 850-hPa-Niveau:

Abb. 4: Temperatur (bunt) im 850-hPa-Niveau, gleiche Zeit wie Abb. 2. Quelle: wetterzentrale.de

Diese Temperaturverteilung spricht für sich. Die weißen Linien kennzeichnen die Höhe, in welcher der Luftdruck genau 850 hPa beträgt – die Zahl 150 rechts neben der grünen Fläche bedeutet eine Höhe von genau 1500 m ü NN.

Diese Höhenlinien zeigen schon keine abgeschlossene zyklonale Struktur mehr, sondern lediglich noch einen Trog. Immerhin – am Boden befindet sich unter diesem Trog ein Hochdruckkeil (s. Abb. 2).

Unter uns Synoptikern wird so etwas als „Kaltlufttropfen“ bezeichnet.

Im Winter ist ein solches Gebilde mit einem Vorstoß sehr kalter Luft verbunden, meist großräumig unter -10 Grad. Im Frühjahr und Sommer treten in einem solchen Gebilde dagegen Schauer und auch Gewitter auf. Wie Abb. 1 zeigt, ist davon diesmal jedoch nur ansatzweise etwas zu sehen. Bei fortschreitendem Tagesgang wird es wohl noch mehr Schauer geben, aber keine Extrementwicklungen. Die numerischen Wettervorhersage-Modelle zeigen auch kaum Niederschlag. Ursache hierfür ist wohl der Umstand, dass allgemein über Mitteleuropa eher kühle Luftmassen liegen. Hätte es zuvor einen Vorstoß heißer subtropischer Luft gegeben, wären die Wettervorgänge im Bereich dieses Kaltlufttropfens sicher ausgeprägter gewesen.

Der kleine Wirbel verlagerte sich während der Folgetage zügig weiter nach Westen bis Südwesten über Spanien (wo tatsächlich Einiges an Gewittern in der dortigen Warmluft simuliert wird) und den Atlantik hinweg, ohne seine ausgeprägte Struktur zu verlieren. Nach einigen Tagen wurde er dann von einem Trog vor Neufundland „eingefangen“ (Abb. 5)

Abb. 5: Simulierte Verlagerung des kleinen Höhenwirbels. Vor Neufundland ist am letzten Tag der Trog erkennbar, in welchem er noch einen Tag später aufging.

Gute Reise, kleiner Wirbel!




Biden führt einen erschreckenden, selbstmörderischen Krieg gegen die Energiesicherheit

Larry Bell

Der neue 681-seitige EPA-Regelungsvorschlag der Biden-Regierung zur Begrenzung der Treibhausgas-Emissionen von kohle- und gasbefeuerten Kraftwerken ist nur der jüngste Versuch, Amerikas Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen, seinen Wohlstand und seine globale Sicherheit zu beseitigen.

Der jüngste Angriff der EPA auf fossile Brennstoffe

Obwohl der Oberste Gerichtshof im vergangenen Jahr die Umsetzung des „Clean Power Plan“ von Obama blockiert hat, der eine Umstellung der Energieversorgung von Kohle auf erneuerbare Energien erzwungen hätte, will die EPA nun auch Erdgas auf ihre Abschussliste setzen.

Gemäß Abschnitt 111 des Clean Air Act (CAA) kann die EPA „Schadstoffe“ aus stationären Energiequellen durch das „beste System zur Emissionsreduzierung“ regulieren, welches „angemessen nachgewiesen“ ist.

Bei der Anwendung dieser CAA-Bestimmung durch die EPA gibt es eine Reihe von großen Problemen.

Erstens: Kohlendioxid ist kein Schadstoff. Es ist ein pflanzliches Lebensmittel, das für alles kohlenstoffhaltige Leben auf unserem Planeten unerlässlich ist, wobei die atmosphärischen Konzentrationen etwa zehnmal höher waren, als die großen Dinosaurier dank einer üppigen Flora herrschten.

Was den zweiten Punkt betrifft, so will die EPA verlangen, dass Kraftwerke für fossile Brennstoffe Technologien zur Kohlenstoffabscheidung und zur Erzeugung von „grünem Wasserstoff“ aus „erneuerbarer Elektrizität“ einsetzen, die in keiner Weise ausreichend nachgewiesen sind.

Wie die Redakteure des Wall Street Journal kürzlich feststellten, ist es drei- bis viermal teurer, Gaskraftwerke dazu zu bringen, „treibhausgasarmen“ Wasserstoff zu verwenden, der aus erneuerbarer Elektrizität hergestellt wird.

Auch die vorgeschriebene Kohlenstoffabscheidung ist derzeit nicht kosteneffizient – und wird es wahrscheinlich auch nie sein – was allein schon durch die Tatsache belegt ist, dass weltweit nur ein einziges kommerzielles Kohlekraftwerk die Kohlenstoffabscheidung zur Emissionsreduzierung einsetzt, und kein einziges Gaskraftwerk.

Das Journal schätzt, dass sich die Kosten für die Stromerzeugung verdoppeln würden, wenn die Kohlenstoffabscheidung durchgesetzt würde. Außerdem müssten Tausende von Kilometern an Pipelines gebaut und genehmigt werden, um den Kohlenstoff zu geologischen Strukturen zu transportieren, wo er verpresst werden kann, wobei die gleichen behördlichen Hindernisse zu überwinden wären wie bei der Beförderung von Öl und Erdgas.

Landwirte in Iowa kämpfen schon jetzt gegen eine geplante Pipeline, die CO₂ aus Ethanolanlagen zu unterirdischen Felsformationen in North Dakota und Illinois transportieren soll.

Überlastung der Stromnetze durch grüne Kobolde

Während die Biden-EPA einen sinnlosen, zerstörerischen Krieg gegen die reichlich vorhandenen, zuverlässigen fossilen Energieträger führt, um den seit vielen Millionen Jahre andauernden Klimawandel zu beenden, drängt sie gleichzeitig Elektrofahrzeuge und eine immer länger werdende Liste anderer Strom verbrauchender Geräte in die ohnehin schon belasteten Stromnetze.

In einem ersten Versuch, eine Änderung des Verbraucherverhaltens zu erzwingen, unterzeichnete Joe eine Durchführungsverordnung, die vorschreibt, dass die Hälfte aller bis 2030 verkauften Neufahrzeuge „Null-Emissions-Modelle“ sein müssen.

Diese Definition gilt für Plug-in-Hybrid-Elektrofahrzeuge (PHEVs), Batterie-Elektrofahrzeuge (BEVs) und Brennstoffzellen-Elektrofahrzeuge (FCEVs), aber herkömmliche Hybride und neuere Fahrzeuge mit Mid-Hybrid-Technologie erfüllen diese Bedingungen nicht.

In einem Interview mit Bloomberg News im Januar bezeichnete der Kommissar für Produktsicherheit Richard Trumka Jr. Erdgasöfen als „versteckte Gefahr“ und warnte, dass „jede Option auf dem Tisch liegt. Produkte, die nicht sicher gemacht werden können, können verboten werden“.

Als Nächstes plant das Energieministerium eine Effizienznorm, welche die Installation von Erdgasöfen bestraft, deren Betrieb nach eigenen Analysen weniger als ein Drittel so teuer ist wie der von Elektrizität pro Energieeinheit.

Mit einer endgültigen DOE-Regelung, die in Kürze erwartet wird, werden die einzigen Gasöfen, die wahrscheinlich überleben werden, teurer und schwieriger in Millionen von Häusern zu installieren sein, insbesondere in älteren Häusern mit begrenztem Platzangebot.

Der Mythos vom „Überfluss an sauberer Energie“ wird fortgeschrieben

All diesen Vorschlägen ist ein fataler Irrtum gemeinsam, nämlich die Annahme, dass die „saubere Energie“ (gemeint sind immer Wind- und Sonnenenergie, die 3 % oder weniger des US-amerikanischen und weltweiten Bedarfs decken) hochgefahren werden kann, um die mehr als 80 % zu ersetzen, die zuverlässig durch Kohlenwasserstoffe bereitgestellt werden.

In der realen Welt muss man sich darüber im Klaren sein, dass sowohl die Wind- als auch die Solarenergie unstetige Energiequellen sind, wobei die Leistung eines typischen Windparks oft tagelang unter 10 % der Nennkapazität“ fällt, während die Solarenergie nachts vollständig verschwindet und an bewölkten Tagen um 50 % oder mehr sinkt.

Eine weitere grundlegende Tatsache ist, dass mit fossilen Brennstoffen betriebene Turbinen benötigt werden, um die Stromnetze auszugleichen, wenn die Sonnenstrahlen und freundlichen Brisen nicht verfügbar sind.

Ein großes Problem dabei ist, dass es sich bei den für diesen Zweck am weitesten verbreiteten Backup-„Spinnreserve“-Systemen um „Open-Cycle“-Turbinen handelt, die je nach Bedarf schnell hoch- und heruntergedrosselt werden können, aber etwa doppelt so viel Gas verbrauchen wie „Combined-Cycle“-Turbinen, die Standardstrom im Versorgungsmaßstab liefern.

Dementsprechend emittieren diese Turbinen mit offenem Kreislauf etwa die doppelte Menge an CO₂ im Vergleich zu herkömmlichen Kombikraftwerken unter dem irreführenden Vorwand der Emissionssenkung.

Hinzu kommt, dass es keine adäquate, erschwingliche Energiespeicherlösung für Zeiten gibt, in denen die regionale Stromversorgung wetterbedingt oder aus anderen Gründen über mehrere Tage unterbrochen ist.

So liegen die Kosten für Batteriespeicher derzeit bei etwa 600.000 Dollar pro MWh, während jedes zusätzliche MW an Wind- und Solarenergie in Kalifornien etwa 120 Millionen Dollar an Investitionen erfordert.

Es ist zu erwarten, dass diese Kosten in die Höhe schnellen werden, da die astronomischen Mengen an Lithium und Kobalt, die für diese Batterien benötigt werden, durch die weltweit steigende Nachfrage und die von den chinesischen und kongolesischen Lieferketten kontrollierten Preise beeinflusst werden.

Während China weiterhin durchschnittlich alle 10 Tage ein neues Kohlekraftwerk baut, um seine Wirtschaft zu stützen, drängen amerikanische und europäische Hersteller von Elektrofahrzeugen nach Peking, um die lebenswichtigen Märkte für Seltene Erden zu kaufen, die sie mit mehr als 80 % des weltweit verfügbaren Angebots monopolisieren.

Sehen hier auch Andere noch ein böses Ende kommen?

This piece originally appeared at Newsmax.com and has been republished here with permission.

Link: https://cornwallalliance.org/2023/05/biden-wages-terrifying-suicidal-war-on-energy-security/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Kältester Mai in Delhi seit 1901: dröhnendes Schweigen in den Massenmedien

Vijay Jayaraj

[Allen, welche die „Kältereports“ regelmäßig lesen, ist das hier natürlich schon bekannt. Die Übersetzung erfolgt hier zur Bestätigung der darin gebrachten Meldungen. A. d. Übers.]

Am 4. Mai wurde in der indischen Hauptstadt Neu-Delhi der drittkälteste Mai-Morgen seit 1901 verzeichnet. Mit 16 Grad Celsius wachten die 32 Millionen Einwohner der Region an einem relativ kalten Morgen in einem Monat auf, der normalerweise der heißeste des Jahres ist.

Warum also gibt es einen Temperaturrekord, obwohl die vorherrschende Meinung besagt, dass der Klimawandel unsere Umgebung wärmer gemacht hat als früher? Ist dies nur eine Abweichung?

Während sich die westlichen Medien mit dem warmen Wetter in Spanien beschäftigten, verzeichnete Indiens Hauptstadt einen sehr kalten Sommermorgen. Tatsächlich sind die meisten Kälte-Rekorde in Delhi in den westlichen Medien, die sich vor allem für die extremen Sommertemperaturen in der Stadt interessieren, nicht bekannt geworden.

Die rekordtiefen Wintertemperaturen, die Delhi seit 2017 erlebt, werden von der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen. Im Dezember 2018 verzeichnete Delhi eine durchschnittliche Tiefsttemperatur von 7°C, die drittniedrigste der letzten 50 Jahre. Am 30. Dezember 2019 lag die Höchsttemperatur bei 9°C und war damit der kälteste Dezembertag seit 122 Jahren.

Wie weltweit ist auch in Delhi die Winterkälte ein größeres Problem als die Sommerhitze. Studien zufolge sind 6,5 Prozent aller Todesfälle in Indien auf kurzzeitige extreme Temperaturen zurückzuführen, davon 88 Prozent auf kaltes Wetter und nur 12 Prozent auf heißes Wetter.

Dies ist ein Beispiel für die Voreingenommenheit der Medien, die bei der Berichterstattung über Wetterereignisse ein Narrativ der apokalyptischen Erwärmung fördern. Zu dieser einseitigen Berichterstattung gehört auch, dass die Medien den wahren Grund für die Rekordtemperaturen im Sommer nicht anerkennen: den städtischen Wärmeinsel-Effekt (UHI).

Städtischer Wärmeinsel-Effekt, nicht Klima, stellt Rekorde auf

Während meiner Tätigkeit als Klimaberater in Neu-Delhi wohnte ich in der Nähe der Temperatur-Messstation Safdarjung. Nach Angaben des Indian Meteorological Department war die höchste jemals in Safdarjung gemessene Temperatur 47°C am 29. Mai 1944.

Diese Höchsttemperatur, die vor fast 80 Jahren an dieser Station gemessen wurde, ist von der Erwärmung des 21. Jahrhunderts, die uns angeblich mit dem Untergang bedroht, noch nicht übertroffen worden, und der Grund dafür ist wahrscheinlich der Standort der Station.

Im Gegensatz zu den anderen Temperatur-Messstationen in Delhi befindet sich die Safdarjung-Station in einem relativ grünen Teil der Stadt. Daher ist sie weniger anfällig für den städtischen Wärmeinseleffekt und hat folglich nicht die irrsinnig hohen Temperaturen von 49°C registriert, die in und um Delhi zu beobachten sind.

Mahesh Palawat, Vizepräsident von Skymet Weather Services, sagt: „Die Wetterstation Safdarjung befindet sich in einem ziemlich grünen Gebiet, verglichen mit dem Rest von Delhi, das viele stark betonierte Flächen ohne viel Grün aufweist. Die Temperaturen in diesen Teilen der Stadt werden daher verständlicherweise höher sein.“

Der Grund dafür, dass die Thermometer in Delhi neue Höchstwerte aufzeichnen, sind also die Betonstrukturen und Bürgersteige der Städte und andere Landschaftsveränderungen. Wetterbeamte weisen auch darauf hin, dass einige der neueren automatischen Wettermessgeräte, die in stark urbanisierten Gebieten eingesetzt werden, fehleranfällig sein können.

„Die meisten Observatorien in Delhi verfügen über automatische Systeme, die fehleranfällig sind, weil sie Bimetalle verwenden, die sich bei unterschiedlichen Wetterbedingungen zusammenziehen und ausdehnen können“, sagt ein Beamter des India Meteorological Department gegenüber der Hindustan Times. Er fügte hinzu, dass anomale Temperaturspitzen der fehleranfälligen Stationen mit den Messwerten älterer Stationen wie Safdarjung verglichen werden sollten, um „eine genauere Vorstellung von der Temperatur zu erhalten.“

Man braucht nur ein wenig gesunden Menschenverstand, um die Auswirkungen der künstlichen Wärmeinsel auf die Thermometer in Städten und Flughäfen zu verstehen. Allerdings stellen vorgefasste Meinungen über eine katastrophale Erwärmung ernsthafte Hürden dar, um diese Realität zu begreifen.

Der Fall Delhi zeigt, dass die Erwärmung kein kontinuierliches und noch nie dagewesenes Phänomen ist, wie manche behaupten. Stattdessen sehen wir ein chaotisches Klimasystem mit unvorhersehbaren Wettermustern am Werk. Außerdem müssen wir die Auswirkungen der städtischen Wärmeinsel bedenken, wenn wir Nachrichten über rekordverdächtige Sommertemperaturen lesen.

Vijay Jayaraj is a Research Associate at the CO2 Coalition, Arlington, Virginia. He holds a master’s degree in environmental sciences from the University of East Anglia, UK and resides in India.

Link: https://co2coalition.org/2023/05/15/media-ignore-delhis-coldest-may-since-1901/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE