Europäischer Krieg gegen Lebensmittel ignoriert Wasserverschmutzung

Duggan Flanakin

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation haben 31 Millionen Europäer keinen Zugang zu öffentlichen sanitären Einrichtungen und 48 Millionen zu Hause kein Leitungswasser. Mindestens 300.000 Europäer folgen der Praxis von San Francisco, offen zu defäkieren – allerdings auf dem Land und nicht auf öffentlichen Straßen. Aber genau wie in den Vereinigten Staaten ist die Wasserqualität dem „Klimawandel“ untergeordnet worden.

An einer anderen Front hat die Europäische Kommission ein „Nachhaltiges EU-Lebensmittelsystem“ beschlossen, eine Initiative, die darauf abzielt, die Agrarpolitik für die europäischen Landwirte von oben herab festzulegen – von Bürokraten, von denen die meisten noch nie ein Feld bestellt haben. Die in Tschechien ansässige Society for Animals kommentierte, dass ein verbindlicher Rahmen für ein nachhaltiges Lebensmittelsystem die Bereiche Umwelt, Klima, Wasser, Luft, Boden, die Auswirkungen auf Nutztiere für Lebensmittel sowie Handel, Transport, wirtschaftliche Instrumente und strenge Regeln für die Einfuhr von Lebensmitteln abdecken muss – Landwirte müssen sich nicht bewerben.

Im einstmals wohlhabenden Europa, so berichtete das Europäische Umweltbüro [EEB] im Jahr 2021, .läuft mehr als ein Fünftel aller Europäer Gefahr, in Armut oder soziale Ausgrenzung zu geraten, weil Lebensmittel als Ware und nicht als Menschenrecht angesehen werden. Nur Bürokraten können Europa retten, fügen sie hinzu. Die Landwirte müssen nicht konsultiert werden.

Das EEB erklärte, dass „es absurd ist zu erwarten, dass man den Menschen einfach Informationen über den Nährwert oder die Nachhaltigkeit von Lebensmitteln gibt und sich darauf verlässt, dass sie (die Menschen) die ‚richtige‘ Wahl treffen“, und dass die von den Marktkräften verursachten Übel in der „Lebensmittelumgebung“ nicht zu bekämpfen sind. Nur wenn die politischen Entscheidungsträger „ihrer Rolle als Verteidiger des Gemeinwohls gerecht werden“ und „alle ihnen zur Verfügung stehenden politischen Instrumente einsetzen“, besteht die Hoffnung, dass die europäischen Essgewohnheiten den Forderungen der Bürokraten entsprechen werden.

Zu den bürokratischen „Lösungen“ gehört vor allem die Behauptung, dass „Europa eine moralische Verantwortung hat, die für unseren eigenen Lebensmittelkonsum benötigten Flächen und Ressourcen zu reduzieren“. Der Grund? Wir leben „in einer Welt, in der das fruchtbare Land aufgrund des Klimawandels und der Umweltzerstörung schrumpft und die Weltbevölkerung wächst“.

Seltsamerweise berichtete die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen im Jahr 2021, dass die weltweite Wertschöpfung in der Land- und Forstwirtschaft sowie in der Fischerei zwischen 2000 und 2019 real um 73 Prozent gestiegen ist und die Gesamtproduktion von Primärkulturen im gleichen Zeitraum um 53 Prozent zugenommen hat. In der Landwirtschaft sind 27 Prozent der weltweiten Arbeitskräfte beschäftigt. [Tatsache ist, dass der Anstieg des Kohlendioxidgehalts in den letzten drei Jahrzehnten zu einer Zunahme des grünen Laubes in den Trockengebieten der Erde um 11 Prozent geführt hat.]

Ein Teil dieses großen Plans wurde bereits in den Niederlanden umgesetzt, wo die Regierung im Jahr 2022 einen Plan zum Aufkauf und zur Schließung von bis zu 3.000 Bauernhöfen „in der Nähe von ökologisch sensiblen Gebieten“ ankündigte, um die Naturschutzvorschriften der Europäischen Union einzuhalten. Konkret ist die Landwirtschaft für etwa die Hälfte der Stickstoffemissionen verantwortlich, die angeblich zum Verschwinden einheimischer Arten führen.

Die Europäische Volkspartei setzte sich für die Landwirte ein und bezeichnete die Landwirtschaft als „strategischen Sektor“, der für die Ernährungssicherheit in Europa und darüber hinaus sorgt und eine entscheidende Rolle für die Vitalität und die Wirtschaft der ländlichen Gemeinden spielt.

Die EVP wandte sich gegen das vorgeschlagene Gesetz zur Wiederherstellung der Natur und wies darauf hin, dass die Umsetzung bestehender Naturschutzgesetze zu bürokratischen Alpträumen und Planungsblockaden geführt habe, welche die wirtschaftliche Lebensfähigkeit des ländlichen Raums, die Ernährungssicherheit, die Erzeugung erneuerbarer Energien und wichtige Infrastrukturen gefährdeten. Solche Gesetze, so die EVP, seien ein direkter Angriff auf die Eigentumsrechte, und 10 Prozent der landwirtschaftlichen Flächen aus der Produktion zu nehmen, sei äußerst unverantwortlich.

Zum Leidwesen der Planer hat die Bauern-Bürger-Bewegung (BBB), die 2019 im Gefolge der weit verbreiteten Proteste der Landwirte (z. B. durch die Blockade von Autobahnen mit Traktoren) gegründet wurde, im März mit fast 20 Prozent der Stimmen 15 Sitze im niederländischen Senat gewonnen. Ziel der BBB ist es, den Plan der Regierung zu bekämpfen, die Landwirte von ihrem Land zu vertreiben und die Vieh- und Pflanzenproduktion zu reduzieren – d. h. ihre Lebensgrundlage vor der städtischen Missachtung derjenigen zu schützen, die sie ernähren.

In Europa wird um die Zukunft der Landwirtschaft gekämpft – und in einer Welt, die von der städtischen Politik dominiert wird, werden Landwirte und andere Landbewohner, deren Lebensunterhalt seit Jahrhunderten mit dem der Landwirte verflochten ist, als „nicht dazugehörig“ betrachtet. Schließlich ernähren sich die Städter heute von stark verarbeiteten Lebensmitteln und lernen Köstlichkeiten wie Kunstfleisch und Grillen kennen.

In den Vereinigten Staaten setzt die Biden-Regierung den Krieg ihres früheren Chefs gegen die Landwirtschaft fort. Laut einer „Studie“, die in den Obama-Jahren mit einem Zuschuss von 10 Millionen Dollar finanziert wurde, sterben durch Feinstaub (Staub- und Rußemissionen) aus landwirtschaftlichen Betrieben jährlich 17.000 Amerikaner. Papperlapapp, sagt die Union of Concerned Scientists und zitiert andere Studien, die behaupten, dass Feinstaub zwischen 100.000 und 200.000 Menschen pro Jahr tötet. Bereits 2011 behauptete EPA-Administratorin Lisa Jackson, Feinstaub sei für ein Fünftel aller Todesfälle in den USA verantwortlich.

Sowohl in Europa als auch in den USA hat der Eifer der städtischen „Intellektuellen“ (Bürokraten), Landwirte und Landbewohner anzugreifen, in dem Maße zugenommen, wie die globalistischen Institutionen an Reichtum und Macht gewonnen haben. Die Machtkonzentration macht es den sehr Reichen leichter, Einfluss zu nehmen, und wie bei den Impfstofftricks der Pharmaindustrie im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie scheinen die von der Regierung geschaffenen Regeln immer den Reichen auf Kosten des einfachen Volkes zu nutzen.

Für die Wohlhabenden ist es wenig profitabel, veraltete Wasser-, Abwasser- und Kanalisationsleitungen zu ersetzen, Flüsse und Bäche von der angesammelten Verschmutzung zu befreien oder sogar fließendes Wasser für die Menschen in abgelegenen Gemeinden bereitzustellen. Für die Bürokraten ist es nicht sexy, dem einfachen Volk die Möglichkeit zu geben, sich in gesäuberten Seen und Flüssen zu erholen. Die Vorschriften, die sie den Landwirten und den ländlichen Gebieten auferlegen, haben keinen Einfluss auf ihr Leben.

In Europa und Amerika – und auch in den Entwicklungsländern – kämpfen die Menschen, die von und auf dem Land leben, um ihre Häuser und Familien vor der „Weisheit“ der städtischen Eliten zu schützen. Dies ist letztlich die große Schlacht unserer Zeit. (Anmerkung: KIs brauchen weder Nahrung noch Wasser, um sich zu ernähren).

Autor: Duggan Flanakin is a Senior Policy Analyst with the Committee For A Constructive Tomorrow. A former Senior Fellow with the Texas Public Policy Foundation, Mr. Flanakin authored definitive works on the creation of the Texas Commission on Environmental Quality and on environmental education in Texas. A brief history of his multifaceted career appears in his book, „Infinite Galaxies: Poems from the Dugout.“

Link: https://www.cfact.org/2023/05/15/europeans-war-against-food-ignores-water-pollution/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Klimawandel: Hurrikan über Deutschland – oder doch nicht?

Was ist ein Kaltlufttropfen?

Kurzbeitrag von Dipl.-Met. Christian Freuer

In diesem Beitrag geht es nicht um große Klima- oder Energiegeschichten, sondern um einen kleinräumigen, aber markanten Vorgang. Man betrachte einmal das Bild oben, hier noch einmal gezeigt:

Abb. 1: Wetterradar vom 24. 5. 2023 vormittags Quelle: wetteronline.de

Man erkennt eine deutliche Wirbelstruktur mit einem wolkenfreien kleinen Gebiet genau im Zentrum. Jedem, der schon mal ein Satellitenbild von einem Hurrikan gesehen hat, dürfte die Ähnlichkeit mit einem solchen auffallen (beim Autor dieser Zeilen war das jedenfalls so).

Aber natürlich handelt es sich nicht einmal ansatzweise um ein derartiges Extremereignis. Dennoch soll hier kurz beschrieben werden, was es damit auf sich hat.

Zunächst zur Druckverteilung am Boden. Abb. 2 zeigt den Bodendruck vom 24. Mai 2023, 09 UTC (= 11 MESZ):

Abb. 2: Bodendruck. Quelle: wetteronline.de

Wie man sieht, sieht man – nichts! Und warum sieht man nichts? Das werden wir gleich sehen. Jedenfalls zeigt sich im Bodendruckfeld über Deutschland ein Hochdruckkeil – keine Spur von einem irgendwie gearteten Tiefdruckwirbel.

Nun gleichen ja die Verhältnisse am Boden nur der Spur eines Schlittschuhläufers auf dem Eis. Der Schlittschuhläufer selbst befindet sich natürlich weiter oben. Gleiches gilt natürlich für das Wetter – gebacken wird es in höheren Luftschichten. Also schauen wir mal nach oben, und zwar in die beste Referenz-Fläche für uns Meteorologen – das 500-hPa-Niveau.

Abb. 3: Höhe der 500-hPa-Fläche über Mitteleuropa, gleiche Zeit wie Abb. 2. Quelle: wetterzentrale.de

Zur Erklärung der Darstellung: Auf der Farbskala unter der Abbildung erkennt man beim Wechsel von gelb zu grün die Zahl 552. Rechts daneben zur nächsten Gelb-Abstufung findest sich die Zahl 556. Man hänge an diese Zahlen ein Null. Dann bedeutet die Zahl 5520, dass an dieser Stelle in einer Höhe von 5520 m über NN der Luftdruck genau 500 hPa entspricht. Dieses Niveau liegt umso tiefer, je kälter die Luftmasse ist. – Die weißen Linien markieren den Bodendruck entsprechend Abb. 2.

Hier sieht man nun natürlich eine sehr deutliche Tiefdruck-Struktur. Es handelt sich dabei um einen kleinen Kaltluftkörper, der ringsum von wärmerer Luft umgeben ist. Da der Wind auf der NH bekanntlich entgegen dem Uhrzeigersinn um ein Tiefdruckgebiet kreist, wird die Wolkenstruktur in Abb. 1 leicht erklärbar.

Dass es sich tatsächlich um einen kleinen Kaltluftkörper handelt, erkennt man eine „Etage“ tiefer, nämlich im 850-hPa-Niveau:

Abb. 4: Temperatur (bunt) im 850-hPa-Niveau, gleiche Zeit wie Abb. 2. Quelle: wetterzentrale.de

Diese Temperaturverteilung spricht für sich. Die weißen Linien kennzeichnen die Höhe, in welcher der Luftdruck genau 850 hPa beträgt – die Zahl 150 rechts neben der grünen Fläche bedeutet eine Höhe von genau 1500 m ü NN.

Diese Höhenlinien zeigen schon keine abgeschlossene zyklonale Struktur mehr, sondern lediglich noch einen Trog. Immerhin – am Boden befindet sich unter diesem Trog ein Hochdruckkeil (s. Abb. 2).

Unter uns Synoptikern wird so etwas als „Kaltlufttropfen“ bezeichnet.

Im Winter ist ein solches Gebilde mit einem Vorstoß sehr kalter Luft verbunden, meist großräumig unter -10 Grad. Im Frühjahr und Sommer treten in einem solchen Gebilde dagegen Schauer und auch Gewitter auf. Wie Abb. 1 zeigt, ist davon diesmal jedoch nur ansatzweise etwas zu sehen. Bei fortschreitendem Tagesgang wird es wohl noch mehr Schauer geben, aber keine Extrementwicklungen. Die numerischen Wettervorhersage-Modelle zeigen auch kaum Niederschlag. Ursache hierfür ist wohl der Umstand, dass allgemein über Mitteleuropa eher kühle Luftmassen liegen. Hätte es zuvor einen Vorstoß heißer subtropischer Luft gegeben, wären die Wettervorgänge im Bereich dieses Kaltlufttropfens sicher ausgeprägter gewesen.

Der kleine Wirbel verlagerte sich während der Folgetage zügig weiter nach Westen bis Südwesten über Spanien (wo tatsächlich Einiges an Gewittern in der dortigen Warmluft simuliert wird) und den Atlantik hinweg, ohne seine ausgeprägte Struktur zu verlieren. Nach einigen Tagen wurde er dann von einem Trog vor Neufundland „eingefangen“ (Abb. 5)

Abb. 5: Simulierte Verlagerung des kleinen Höhenwirbels. Vor Neufundland ist am letzten Tag der Trog erkennbar, in welchem er noch einen Tag später aufging.

Gute Reise, kleiner Wirbel!




Biden führt einen erschreckenden, selbstmörderischen Krieg gegen die Energiesicherheit

Larry Bell

Der neue 681-seitige EPA-Regelungsvorschlag der Biden-Regierung zur Begrenzung der Treibhausgas-Emissionen von kohle- und gasbefeuerten Kraftwerken ist nur der jüngste Versuch, Amerikas Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen, seinen Wohlstand und seine globale Sicherheit zu beseitigen.

Der jüngste Angriff der EPA auf fossile Brennstoffe

Obwohl der Oberste Gerichtshof im vergangenen Jahr die Umsetzung des „Clean Power Plan“ von Obama blockiert hat, der eine Umstellung der Energieversorgung von Kohle auf erneuerbare Energien erzwungen hätte, will die EPA nun auch Erdgas auf ihre Abschussliste setzen.

Gemäß Abschnitt 111 des Clean Air Act (CAA) kann die EPA „Schadstoffe“ aus stationären Energiequellen durch das „beste System zur Emissionsreduzierung“ regulieren, welches „angemessen nachgewiesen“ ist.

Bei der Anwendung dieser CAA-Bestimmung durch die EPA gibt es eine Reihe von großen Problemen.

Erstens: Kohlendioxid ist kein Schadstoff. Es ist ein pflanzliches Lebensmittel, das für alles kohlenstoffhaltige Leben auf unserem Planeten unerlässlich ist, wobei die atmosphärischen Konzentrationen etwa zehnmal höher waren, als die großen Dinosaurier dank einer üppigen Flora herrschten.

Was den zweiten Punkt betrifft, so will die EPA verlangen, dass Kraftwerke für fossile Brennstoffe Technologien zur Kohlenstoffabscheidung und zur Erzeugung von „grünem Wasserstoff“ aus „erneuerbarer Elektrizität“ einsetzen, die in keiner Weise ausreichend nachgewiesen sind.

Wie die Redakteure des Wall Street Journal kürzlich feststellten, ist es drei- bis viermal teurer, Gaskraftwerke dazu zu bringen, „treibhausgasarmen“ Wasserstoff zu verwenden, der aus erneuerbarer Elektrizität hergestellt wird.

Auch die vorgeschriebene Kohlenstoffabscheidung ist derzeit nicht kosteneffizient – und wird es wahrscheinlich auch nie sein – was allein schon durch die Tatsache belegt ist, dass weltweit nur ein einziges kommerzielles Kohlekraftwerk die Kohlenstoffabscheidung zur Emissionsreduzierung einsetzt, und kein einziges Gaskraftwerk.

Das Journal schätzt, dass sich die Kosten für die Stromerzeugung verdoppeln würden, wenn die Kohlenstoffabscheidung durchgesetzt würde. Außerdem müssten Tausende von Kilometern an Pipelines gebaut und genehmigt werden, um den Kohlenstoff zu geologischen Strukturen zu transportieren, wo er verpresst werden kann, wobei die gleichen behördlichen Hindernisse zu überwinden wären wie bei der Beförderung von Öl und Erdgas.

Landwirte in Iowa kämpfen schon jetzt gegen eine geplante Pipeline, die CO₂ aus Ethanolanlagen zu unterirdischen Felsformationen in North Dakota und Illinois transportieren soll.

Überlastung der Stromnetze durch grüne Kobolde

Während die Biden-EPA einen sinnlosen, zerstörerischen Krieg gegen die reichlich vorhandenen, zuverlässigen fossilen Energieträger führt, um den seit vielen Millionen Jahre andauernden Klimawandel zu beenden, drängt sie gleichzeitig Elektrofahrzeuge und eine immer länger werdende Liste anderer Strom verbrauchender Geräte in die ohnehin schon belasteten Stromnetze.

In einem ersten Versuch, eine Änderung des Verbraucherverhaltens zu erzwingen, unterzeichnete Joe eine Durchführungsverordnung, die vorschreibt, dass die Hälfte aller bis 2030 verkauften Neufahrzeuge „Null-Emissions-Modelle“ sein müssen.

Diese Definition gilt für Plug-in-Hybrid-Elektrofahrzeuge (PHEVs), Batterie-Elektrofahrzeuge (BEVs) und Brennstoffzellen-Elektrofahrzeuge (FCEVs), aber herkömmliche Hybride und neuere Fahrzeuge mit Mid-Hybrid-Technologie erfüllen diese Bedingungen nicht.

In einem Interview mit Bloomberg News im Januar bezeichnete der Kommissar für Produktsicherheit Richard Trumka Jr. Erdgasöfen als „versteckte Gefahr“ und warnte, dass „jede Option auf dem Tisch liegt. Produkte, die nicht sicher gemacht werden können, können verboten werden“.

Als Nächstes plant das Energieministerium eine Effizienznorm, welche die Installation von Erdgasöfen bestraft, deren Betrieb nach eigenen Analysen weniger als ein Drittel so teuer ist wie der von Elektrizität pro Energieeinheit.

Mit einer endgültigen DOE-Regelung, die in Kürze erwartet wird, werden die einzigen Gasöfen, die wahrscheinlich überleben werden, teurer und schwieriger in Millionen von Häusern zu installieren sein, insbesondere in älteren Häusern mit begrenztem Platzangebot.

Der Mythos vom „Überfluss an sauberer Energie“ wird fortgeschrieben

All diesen Vorschlägen ist ein fataler Irrtum gemeinsam, nämlich die Annahme, dass die „saubere Energie“ (gemeint sind immer Wind- und Sonnenenergie, die 3 % oder weniger des US-amerikanischen und weltweiten Bedarfs decken) hochgefahren werden kann, um die mehr als 80 % zu ersetzen, die zuverlässig durch Kohlenwasserstoffe bereitgestellt werden.

In der realen Welt muss man sich darüber im Klaren sein, dass sowohl die Wind- als auch die Solarenergie unstetige Energiequellen sind, wobei die Leistung eines typischen Windparks oft tagelang unter 10 % der Nennkapazität“ fällt, während die Solarenergie nachts vollständig verschwindet und an bewölkten Tagen um 50 % oder mehr sinkt.

Eine weitere grundlegende Tatsache ist, dass mit fossilen Brennstoffen betriebene Turbinen benötigt werden, um die Stromnetze auszugleichen, wenn die Sonnenstrahlen und freundlichen Brisen nicht verfügbar sind.

Ein großes Problem dabei ist, dass es sich bei den für diesen Zweck am weitesten verbreiteten Backup-„Spinnreserve“-Systemen um „Open-Cycle“-Turbinen handelt, die je nach Bedarf schnell hoch- und heruntergedrosselt werden können, aber etwa doppelt so viel Gas verbrauchen wie „Combined-Cycle“-Turbinen, die Standardstrom im Versorgungsmaßstab liefern.

Dementsprechend emittieren diese Turbinen mit offenem Kreislauf etwa die doppelte Menge an CO₂ im Vergleich zu herkömmlichen Kombikraftwerken unter dem irreführenden Vorwand der Emissionssenkung.

Hinzu kommt, dass es keine adäquate, erschwingliche Energiespeicherlösung für Zeiten gibt, in denen die regionale Stromversorgung wetterbedingt oder aus anderen Gründen über mehrere Tage unterbrochen ist.

So liegen die Kosten für Batteriespeicher derzeit bei etwa 600.000 Dollar pro MWh, während jedes zusätzliche MW an Wind- und Solarenergie in Kalifornien etwa 120 Millionen Dollar an Investitionen erfordert.

Es ist zu erwarten, dass diese Kosten in die Höhe schnellen werden, da die astronomischen Mengen an Lithium und Kobalt, die für diese Batterien benötigt werden, durch die weltweit steigende Nachfrage und die von den chinesischen und kongolesischen Lieferketten kontrollierten Preise beeinflusst werden.

Während China weiterhin durchschnittlich alle 10 Tage ein neues Kohlekraftwerk baut, um seine Wirtschaft zu stützen, drängen amerikanische und europäische Hersteller von Elektrofahrzeugen nach Peking, um die lebenswichtigen Märkte für Seltene Erden zu kaufen, die sie mit mehr als 80 % des weltweit verfügbaren Angebots monopolisieren.

Sehen hier auch Andere noch ein böses Ende kommen?

This piece originally appeared at Newsmax.com and has been republished here with permission.

Link: https://cornwallalliance.org/2023/05/biden-wages-terrifying-suicidal-war-on-energy-security/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Kältester Mai in Delhi seit 1901: dröhnendes Schweigen in den Massenmedien

Vijay Jayaraj

[Allen, welche die „Kältereports“ regelmäßig lesen, ist das hier natürlich schon bekannt. Die Übersetzung erfolgt hier zur Bestätigung der darin gebrachten Meldungen. A. d. Übers.]

Am 4. Mai wurde in der indischen Hauptstadt Neu-Delhi der drittkälteste Mai-Morgen seit 1901 verzeichnet. Mit 16 Grad Celsius wachten die 32 Millionen Einwohner der Region an einem relativ kalten Morgen in einem Monat auf, der normalerweise der heißeste des Jahres ist.

Warum also gibt es einen Temperaturrekord, obwohl die vorherrschende Meinung besagt, dass der Klimawandel unsere Umgebung wärmer gemacht hat als früher? Ist dies nur eine Abweichung?

Während sich die westlichen Medien mit dem warmen Wetter in Spanien beschäftigten, verzeichnete Indiens Hauptstadt einen sehr kalten Sommermorgen. Tatsächlich sind die meisten Kälte-Rekorde in Delhi in den westlichen Medien, die sich vor allem für die extremen Sommertemperaturen in der Stadt interessieren, nicht bekannt geworden.

Die rekordtiefen Wintertemperaturen, die Delhi seit 2017 erlebt, werden von der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen. Im Dezember 2018 verzeichnete Delhi eine durchschnittliche Tiefsttemperatur von 7°C, die drittniedrigste der letzten 50 Jahre. Am 30. Dezember 2019 lag die Höchsttemperatur bei 9°C und war damit der kälteste Dezembertag seit 122 Jahren.

Wie weltweit ist auch in Delhi die Winterkälte ein größeres Problem als die Sommerhitze. Studien zufolge sind 6,5 Prozent aller Todesfälle in Indien auf kurzzeitige extreme Temperaturen zurückzuführen, davon 88 Prozent auf kaltes Wetter und nur 12 Prozent auf heißes Wetter.

Dies ist ein Beispiel für die Voreingenommenheit der Medien, die bei der Berichterstattung über Wetterereignisse ein Narrativ der apokalyptischen Erwärmung fördern. Zu dieser einseitigen Berichterstattung gehört auch, dass die Medien den wahren Grund für die Rekordtemperaturen im Sommer nicht anerkennen: den städtischen Wärmeinsel-Effekt (UHI).

Städtischer Wärmeinsel-Effekt, nicht Klima, stellt Rekorde auf

Während meiner Tätigkeit als Klimaberater in Neu-Delhi wohnte ich in der Nähe der Temperatur-Messstation Safdarjung. Nach Angaben des Indian Meteorological Department war die höchste jemals in Safdarjung gemessene Temperatur 47°C am 29. Mai 1944.

Diese Höchsttemperatur, die vor fast 80 Jahren an dieser Station gemessen wurde, ist von der Erwärmung des 21. Jahrhunderts, die uns angeblich mit dem Untergang bedroht, noch nicht übertroffen worden, und der Grund dafür ist wahrscheinlich der Standort der Station.

Im Gegensatz zu den anderen Temperatur-Messstationen in Delhi befindet sich die Safdarjung-Station in einem relativ grünen Teil der Stadt. Daher ist sie weniger anfällig für den städtischen Wärmeinseleffekt und hat folglich nicht die irrsinnig hohen Temperaturen von 49°C registriert, die in und um Delhi zu beobachten sind.

Mahesh Palawat, Vizepräsident von Skymet Weather Services, sagt: „Die Wetterstation Safdarjung befindet sich in einem ziemlich grünen Gebiet, verglichen mit dem Rest von Delhi, das viele stark betonierte Flächen ohne viel Grün aufweist. Die Temperaturen in diesen Teilen der Stadt werden daher verständlicherweise höher sein.“

Der Grund dafür, dass die Thermometer in Delhi neue Höchstwerte aufzeichnen, sind also die Betonstrukturen und Bürgersteige der Städte und andere Landschaftsveränderungen. Wetterbeamte weisen auch darauf hin, dass einige der neueren automatischen Wettermessgeräte, die in stark urbanisierten Gebieten eingesetzt werden, fehleranfällig sein können.

„Die meisten Observatorien in Delhi verfügen über automatische Systeme, die fehleranfällig sind, weil sie Bimetalle verwenden, die sich bei unterschiedlichen Wetterbedingungen zusammenziehen und ausdehnen können“, sagt ein Beamter des India Meteorological Department gegenüber der Hindustan Times. Er fügte hinzu, dass anomale Temperaturspitzen der fehleranfälligen Stationen mit den Messwerten älterer Stationen wie Safdarjung verglichen werden sollten, um „eine genauere Vorstellung von der Temperatur zu erhalten.“

Man braucht nur ein wenig gesunden Menschenverstand, um die Auswirkungen der künstlichen Wärmeinsel auf die Thermometer in Städten und Flughäfen zu verstehen. Allerdings stellen vorgefasste Meinungen über eine katastrophale Erwärmung ernsthafte Hürden dar, um diese Realität zu begreifen.

Der Fall Delhi zeigt, dass die Erwärmung kein kontinuierliches und noch nie dagewesenes Phänomen ist, wie manche behaupten. Stattdessen sehen wir ein chaotisches Klimasystem mit unvorhersehbaren Wettermustern am Werk. Außerdem müssen wir die Auswirkungen der städtischen Wärmeinsel bedenken, wenn wir Nachrichten über rekordverdächtige Sommertemperaturen lesen.

Vijay Jayaraj is a Research Associate at the CO2 Coalition, Arlington, Virginia. He holds a master’s degree in environmental sciences from the University of East Anglia, UK and resides in India.

Link: https://co2coalition.org/2023/05/15/media-ignore-delhis-coldest-may-since-1901/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Italien kehrt zur nuklearen Vernunft zurück. Sollten wir das nicht auch tun?*

[*Mit „wir“ sind die USA gemeint, aber natürlich sollte auch D sich angesprochen fühlen! A. d. Übers.]

Duggan Flanakin

Das italienische Parlament hat Premierministerin Giorgia Meloni sein Vertrauen ausgesprochen. Es hat in dieser Woche ihren Plan zur Wiedereinführung von Kernkraftwerken in den italienischen Energiemix formell unterstützt und damit das 1987 verhängte Moratorium für die Kernenergie aufgehoben. Unterdessen leidet das energiearme Deutschland unter der Abschaltung aller seiner 17 Kernkraftwerke.

In den USA wurden seit 2013 11 Kernreaktoren geschlossen, acht weitere der 94 verbleibenden Reaktoren sollen bis 2025 stillgelegt werden. Obwohl sich die Präsidenten Trump und Biden für eine Aufstockung des Kernenergie-Portfolios der USA ausgesprochen haben, ist der bürokratielastige Vorschriften-Dschungel in den USA nach wie vor darauf ausgelegt, die Genehmigung und den Bau von Anlagen über Jahrzehnte hinauszuzögern.

Die traurige Wahrheit ist, dass die Energiekrise unmittelbar bevorsteht – wir haben keine Jahrzehnte Zeit für politische Spielchen. Eine weitere Wahrheit ist, dass Wind- und Solarenergie das US-Netz nicht vollständig versorgen können.

Melonis Plan würde es Italien ermöglichen, bis zum Jahr 2050 bis zu 7 bis 9,8 GW Leistung aus Kernenergie zu erzeugen (wahrscheinlich aus kleinen modularen Reaktoren). Mit diesem Plan wird die Kernenergie in die Liste der kohlenstoffarmen Technologien aufgenommen, für die ein garantierter Verkauf der erzeugten Energie möglich ist. Der Schritt in Richtung Kernenergie unterstützt auch Melonis Verhandlungen über Italiens Teilnahme an Chinas „Belt and Road“-Initiative.

Der Ausstieg Deutschlands aus der Kernenergie macht angesichts der Abschaltung des russischen Erdgases wenig Sinn. Höhere Energiepreise und -engpässe haben viele deutsche Hersteller dazu veranlasst, ihre Produktion einzustellen oder in andere, energiefreundlichere Länder zu verlagern. Deutschland hat seit Oktober letzten Jahres ein negatives Wirtschaftswachstum.

Die deutsche Verblendung wird vielleicht am besten durch Steffi Lemke, Ministerin für Umwelt und Reaktorsicherheit, veranschaulicht, die die Abschaltung der letzten deutschen Kernkraftwerke als „exzellenten – ja, visionären – Schritt“ lobte. Im Gegensatz dazu beklagte der grüne Wirtschaftsminister Robert Habeck kürzlich, dass die deutsche Industrie durch die hohen Strompreise existenziell bedroht sei.

Habecks Lösungsvorschlag ist ein massives Subventionsprogramm (á la Biden), das einen festen Verbraucherpreis pro Megawattstunde bis 2030 garantieren soll – zu Lasten der Allgemeinheit in Höhe von 25 bis 30 Milliarden Euro (nicht im „Festpreis“ enthalten).

Wie der Kernenergie-Befürworter Todd Royal betont, hat der Kongress 2018 den Nuclear Energy Innovation Capabilities Act verabschiedet, der das Energieministerium verpflichtet, „einen vielseitigen schnellen Neutronentestreaktor zu entwickeln, der bei der Entwicklung von Brennstoffen und Materialien für fortschrittliche Reaktoren helfen könnte. Außerdem wurden die nationalen DOE-Laboratorien ermächtigt, Reaktortests und Demonstrationsprojekte durchzuführen.“

Der Kongress verabschiedete 2018 auch den Nuclear Energy Innovation and Modernization Act, der die Nuclear Regulatory Commission verpflichtet, „einen optionalen regulatorischen Rahmen zu entwickeln, der für fortschrittliche Nukleartechnologien geeignet ist.“ Im Februar dieses Jahres veröffentlichte die Nuclear Innovation Alliance einen Entwurf für Empfehlungen zur Beseitigung von Hindernissen bei der Genehmigung fortgeschrittener Reaktoren durch die NRC.

In dem Entwurf wird empfohlen, die personellen Kapazitäten und Fähigkeiten für die Genehmigung fortgeschrittener Reaktoren zu verstärken, nicht rechenschaftspflichtige Regulierungsprozesse und -verfahren in Bezug auf Zeitplanung, Umfang und Tiefe der Prüfung zu verbessern, Regulierungsprozesse zu entwickeln, die die Kommerzialisierung fortgeschrittener Reaktoren rationalisieren und nicht behindern, und Verfahren einzuführen, die das Verständnis der Interessengruppen und das Vertrauen der Öffentlichkeit in den Regulierungsprozess stärken.

Im April brachten fünf republikanische und fünf demokratische Senatoren das überparteiliche ADVANCE-Gesetz (Accelerating Deployment of Versatile, Advanced Nuclear for Clean Energy) [ein Wortspiel. ADVANCE = Vorankommen. a. d. Übers.] ein, das sich mit Genehmigungsgebühren, Versicherungen und einer Reihe anderer Hindernisse befasst, die der Überführung geplanter Kernreaktoren vom Reißbrett in den Vollbetrieb entgegenstehen.

Heute zahlen Unternehmen, die neue Reaktoren entwickeln und verkaufen, die staatlichen Kosten von 290 Dollar pro Stunde für die Prüfung von Genehmigungsanträgen im Voraus. Die mehr als 18.000 Stunden für die Prüfung selbst kleiner Testreaktoren stellen eine enorme finanzielle Hürde dar, insbesondere für Start-ups mit innovativen Konzepten.

In dem Gesetzentwurf wird empfohlen, diese Gebühren so lange aufzuschieben, bis der Antragsteller eine Lizenz hat und Einnahmen aus dem Verkauf erzielen kann. Die NRC würde aus einem kleinen rollierenden Fonds entschädigt werden, der von der Regierung gespeist wird. Ein zweiter Vorschlag sieht eine zeitliche Obergrenze für die Prüfung eines angenommenen Antrags vor, wobei zusätzliche Stunden vom Kongress bezahlt werden sollen.

Der Gesetzentwurf sieht auch eine 20-jährige Verlängerung des Price-Anderson-Gesetzes vor, das für zivile Kraftwerke gilt und ansonsten 2025 auslaufen würde. Die Verlängerung gibt den politischen Entscheidungsträgern genügend Zeit, um das Gesetz zu überarbeiten und gleichzeitig potenziellen Investoren und Entwicklern die Gewissheit zu geben, dass die erneute Genehmigung des Gesetzes kein Hindernis für Neugründungen darstellen wird.

Die Reform der Vorschriften scheint ein heißes Thema zu sein, da Präsident Biden erst in dieser Woche einen im letzten Herbst von Senator Joe Manchin (D, WV) vorgeschlagenen Reformentwurf unterstützte, der die Genehmigungsverfahren für den Abbau kritischer Mineralien straffen und Hindernisse für erneuerbare Energien beseitigen würde.

Der Sprecher des Weißen Hauses für Energiefragen John Podesta sagte, dass die durch das derzeitige Genehmigungsverfahren verursachten Verzögerungen auf allen Regierungsebenen allgegenwärtig seien, mit dem Ergebnis, dass „wir so gut darin geworden sind, Projekte zu stoppen, dass wir vergessen haben, wie man in Amerika etwas aufbaut“.

Manchin erklärte im letzten Herbst: „Egal, was man bauen will, ob es sich um Übertragungsleitungen oder Wasserkraftwerke handelt, meistens dauert es zu lange und treibt die Kosten in die Höhe. Innerhalb von fünf bis sechs, sieben Jahren können sich die Kosten im Vergleich zu den ursprünglichen Kosten verdoppeln“.

Wenn die Reform der Regulierungsvorschriften, die sich auf Übertragungsleitungen und den Bergbau bezieht, auch auf die Kernenergie ausgedehnt wird, ist das ein gutes Zeichen für die Bemühungen um eine Wiederbelebung der in die Jahre gekommenen US-Kernenergiebranche. Die Gouverneurin von Michigan Gretchen Whitmer steht an der Spitze der Bemühungen um die Wiederinbetriebnahme eines stillgelegten Reaktors in ihrem Bundesstaat, und zwar mit Hilfe von Holtec Decommissioning International, dessen Hauptaufgabe, wie der Name schon sagt, die Stilllegung alter Anlagen ist.

Whitmer sagt nun, dass die Offenhaltung des Kernkraftwerks Palisades „für die Wettbewerbsfähigkeit Michigans und die künftigen wirtschaftlichen Entwicklungsmöglichkeiten von entscheidender Bedeutung ist“. Aber der 800-MW-Reaktor, der 5 Prozent der Elektrizität Michigans lieferte, wurde von Beschwerden über schlechte Wartung geplagt, einschließlich Fällen von Schwächung des Kernbrennstoffbehälters – ernste Probleme, die seine Abschaltung Wochen früher als ursprünglich vorgesehen erzwangen.

Am anderen Ende des Spektrums hat Westinghouse gerade die Markteinführung seines AP300-Reaktors verkündet, den das Unternehmen als „das einzige modulare Kleinreaktorangebot auf dem Markt bezeichnet, das auf einer erprobten, in Betrieb befindlichen und fortschrittlichen Reaktortechnologie basiert“. CEO und Präsident Patrick Fragman ist zuversichtlich, dass der 300-MW-Reaktor, der 1 Milliarde Dollar pro Einheit kostet, bis 2027 von der NRC genehmigt werden kann.

Aus diesen Entwicklungen geht hervor, dass sich die USA eher mit der so genannten „rechten“ italienischen Regierung als mit der von der Grünen Partei geprägten deutschen Führung arrangieren – zumindest was die Kernenergie betrifft. Seit der Inbetriebnahme der U.S.S. Nautilus im Jahr 1954 werden U-Boote in den USA mit Kernenergie betrieben. Und trotz heftiger Gegen-Propaganda und mangelnder Unterstützung durch die Regierung hat die Kernenergie bis zu einem Fünftel des Stroms in den USA geliefert.

Vielleicht, nur vielleicht, wird Amerika nach siebzig Jahren Atom-U-Booten endlich glauben – wie Todd Royal glaubt – dass kohlenstofffreie Kernenergie die beste Hoffnung der Nation ist, um die wachsende Nachfrage nach Strom in den USA und den globalen Bedarf an grundlegendem Wirtschaftswachstum zu decken. Bei einem erwarteten Anstieg des weltweiten Energieverbrauchs um 50 Prozent bis zum Jahr 2050 ist es ein Hirngespinst, sich allein auf Wind- und Solarenergie (und, ja, Geothermie) zu verlassen, um diesen Bedarf zu decken.

This article originally appeared at Real Clear Energy.

Autor: Duggan Flanakin is a Senior Policy Analyst with the Committee For A Constructive Tomorrow. A former Senior Fellow with the Texas Public Policy Foundation, Mr. Flanakin authored definitive works on the creation of the Texas Commission on Environmental Quality and on environmental education in Texas. A brief history of his multifaceted career appears in his book, „Infinite Galaxies: Poems from the Dugout.“

Link: https://www.cfact.org/2023/05/18/italy-returns-to-nuclear-sanity-shouldnt-we/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE