„Um meine Studie zum Klimawandel veröffentlicht zu bekommen, habe ich nicht die ganze Wahrheit geschrieben“

Charles Rotter

[Der folgende Beitrag wird bei WUWT gelistet unter Bad science und censorship]

Ein sehr aufschlussreicher Artikel wurde heute von einem Klimawissenschaftler, man könnte auch sagen Whistleblower, in The Free Press veröffentlicht.

Es lohnt sich, den gesamten Artikel zu lesen. Er ist eine klare Anklage gegen die Art und Weise der Durchsetzung von Dogmen.

Die soeben veröffentlichte Arbeit „Climate warming increases extreme daily wildfire growth risk in California“ [etwa: Klimaerwärmung erhöht das Risiko extremer täglicher Waldbrände in Kalifornien] konzentriert sich ausschließlich auf die Auswirkungen des Klimawandels auf das Verhalten extremer Waldbrände. Ich wusste, dass ich nicht versuchen würde, andere Schlüsselaspekte als den Klimawandel in meiner Forschung zu quantifizieren, weil dies die Geschichte verwässern würde, die angesehene Zeitschriften wie Nature und ihr Konkurrent Science veröffentlicht haben wollen.

Dies ist wichtig, weil es für Wissenschaftler von entscheidender Bedeutung ist, in angesehenen Zeitschriften zu veröffentlichen; in vielerlei Hinsicht sind sie die Türsteher für eine erfolgreiche akademische Karriere. Und die Redakteure dieser Zeitschriften haben durch ihre Veröffentlichungen und Ablehnungen mehr als deutlich gemacht, dass sie nur Klimastudien haben wollen, die bestimmte, vorab genehmigte Narrative unterstützen – selbst wenn diese Narrative auf Kosten breiterer Erkenntnisse für die Gesellschaft gehen.

Um es ganz offen zu sagen: In der Klimawissenschaft geht es weniger darum, die Komplexität der Welt zu verstehen, als vielmehr darum, als eine Art Kassandra zu dienen und die Öffentlichkeit eindringlich vor den Gefahren des Klimawandels zu warnen. So verständlich dieser Instinkt auch sein mag, er verzerrt einen großen Teil der klimawissenschaftlichen Forschung, informiert die Öffentlichkeit falsch und erschwert vor allem praktische Lösungen.

https://www.thefp.com/p/i-overhyped-climate-change-to-get-published

Patrick Brown geht im Detail darauf ein, wie die Waage gekippt wird, um das politisch relevante Narrativ durchzusetzen, Hervorhebung von mir.

Diese Art der Darstellung, bei der der Einfluss des Klimawandels in unrealistischer Weise isoliert betrachtet wird, ist die Norm für hochkarätige Forschungsarbeiten. In einem anderen einflussreichen Nature-Artikel aus jüngster Zeit haben Wissenschaftler beispielsweise berechnet, dass die beiden größten Auswirkungen des Klimawandels auf die Gesellschaft Todesfälle im Zusammenhang mit extremer Hitze und Schäden in der Landwirtschaft sind. Die Autoren erwähnen jedoch nicht, dass der Klimawandel für keine dieser beiden Auswirkungen die Hauptursache ist: Die hitzebedingten Todesfälle sind zurückgegangen, und die Ernteerträge sind trotz des Klimawandels seit Jahrzehnten gestiegen. Dies anzuerkennen würde bedeuten, dass die Welt in einigen Bereichen trotz des Klimawandels erfolgreich ist – was, so die Überlegung, die Motivation für Emissionsreduktionen untergraben würde.

Dies führt zu einer zweiten unausgesprochenen Regel beim Verfassen einer erfolgreichen Klimastudie. Die Autoren sollten praktische, den Auswirkungen des Klimawandels entgegenwirkende Maßnahmen ignorieren – oder zumindest herunterspielen. Wenn die Zahl der durch extreme Hitze verursachten Todesfälle abnimmt und die Ernteerträge steigen, dann liegt es nahe, dass wir einige der wichtigsten negativen Auswirkungen des Klimawandels überwinden können. Sollten wir dann nicht untersuchen, wie wir diesen Erfolg erzielen konnten, damit wir mehr davon erreichen können? Natürlich sollten wir das. Aber Lösungen zu untersuchen, anstatt sich auf Probleme zu konzentrieren, wird die Öffentlichkeit – oder die Presse – einfach nicht begeistern. Außerdem neigen viele etablierte Klimawissenschaftler dazu, die Aussicht, sich beispielsweise mit Hilfe von Technologien an den Klimawandel anzupassen, für falsch zu halten; der richtige Ansatz ist die Bekämpfung der Emissionen. Ein kluger Forscher weiß also, dass er sich von praktischen Lösungen fernhalten sollte.

Ein dritter Trick: Konzentrieren Sie sich auf die Messgrößen, die die auffälligsten Zahlen liefern. Unsere Studie hätte sich beispielsweise auf eine einfache, intuitive Kennzahl wie die Anzahl der zusätzlich verbrannten Hektar oder die Zunahme der Intensität von Waldbränden aufgrund des Klimawandels konzentrieren können. Stattdessen haben wir uns an die gängige Praxis gehalten, die Veränderung des Risikos eines Extremereignisses zu betrachten – in unserem Fall das erhöhte Risiko von Waldbränden, die an einem einzigen Tag mehr als 4000 Hektar Land verbrennen.

Dies ist ein weit weniger intuitiver Maßstab, der schwieriger in umsetzbare Informationen zu übersetzen ist. Warum also ist diese kompliziertere und weniger nützliche Art von Metrik so weit verbreitet? Weil sie im Allgemeinen größere Steigerungsfaktoren ergibt als andere Berechnungen. Mit anderen Worten: Sie erhalten größere Zahlen, die die Bedeutung Ihrer Arbeit, ihren rechtmäßigen Platz in Nature oder Science und eine breite Medienberichterstattung rechtfertigen.

https://www.thefp.com/p/i-overhyped-climate-change-to-get-published

Brown nimmt kein Blatt vor den Mund.

Anders ausgedrückt: Ich habe das wertvollste Wissen für die Gesellschaft geopfert, damit die Forschung mit der Voreingenommenheit der Redakteure und Gutachter der Zeitschriften, auf die ich abzielte, vereinbar ist.

The full article is well worth reading at THE FREE PRESS

H/T Willie Soon, Cam_S, pat-from-kerbob, Duane T, a Climate Researcher who shall remain nameless, and I saw it on X first.

Link: https://wattsupwiththat.com/2023/09/05/i-left-out-the-full-truth-to-get-my-climate-change-paper-published/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Hat der Sonnenzyklus 25 sein Maximum schon überschritten?

Cap Allon

Für das Wochenende wurde ein geomagnetischer Sturm der Stärke G2 vorhergesagt, der auch eintrat – doch es sind Fragen aufgekommen.

Mindestens ein koronaler Massenauswurf (CME) sollte am Samstag, dem 2. September, auf das Magnetfeld der Erde treffen, aber die Sonnenwinddaten zeigen keine eindeutigen Anzeichen dafür. Was auch immer der Grund für den Sturm war, er löste in den USA starke Polarlichter in mittleren Breitengraden aus.

„Die letzte Nacht war absolut episch“, sagte Ethan Hohnke, der das unten stehende Foto in der Nähe von Empire, Michigan, aufgenommen hat:

Bild: Ethan Hohnke am 2. September 2023 @ Empire, Michigan (45th Parallel)

„Bevor der helle Mond aufging, konnte man Nordlichter über den Gewässern des Michigansees tanzen sehen“, so Hohnke weiter. „Ich stand in der Nähe des 45. Breitengrades, als ich dieses Bild aufnahm.“

Die Polarlichter breiteten sich sogar noch weiter nach Süden aus, wie Dr. Tony Phillips von spaceweather.com berichtet. Das rote Leuchten der Atom-Sauerstoff-Aurora wurde in Colorado (+38,9N) und Missouri (+38,6N) aufgenommen, wie unten dargestellt. An diesen südlichsten Orten waren die Polarlichter mit bloßem Auge nicht sichtbar, konnten aber von Kameras mit Nachtbelichtungseinstellungen problemlos aufgezeichnet werden.

Dr. Phillips spekuliert, dass am 2. September ein CME eintraf, dessen schwache Auswirkungen jedoch durch einen unruhigen Strom von Sonnenwind verdeckt wurden, der bereits um die Erde wehte. Zu dieser Jahreszeit sorgen selbst schwache CMEs für Polarlichter – ein Ergebnis des Russell-McPherron-Effektes, der die geomagnetische Aktivität um die Äquinoktien erhöht.

Bild: Während eine Reihe von erdnahen Sonnenflecken entstehen, bleibt die Aktivität insgesamt gering [SDO/HMI].

Und damit zum Kernpunkt dieses Artikels…

Hat der Sonnenzyklus 25 sein Maximum schon überschritten?

Im Vergleich zu den Monaten zuvor ist die Sonnenaktivität stark zurückgegangen. Die Leistung Anfang September ist vergleichbar mit der im Januar 2022:

Es gibt viele Spekulationen, dass das Maximum des Sonnenzyklus 25 bereits hinter uns liegt.

Selbst wenn dies der Fall sein sollte, hat der Zyklus zumindest im Vergleich zu seinem Vorgänger, dem historisch schwachen Solarzyklus 24 (dem schwächsten Zyklus seit mehr als einem Jahrhundert), einen beeindruckenden Anstieg gezeigt – der gleitende Durchschnitt von SC25 erreichte im Juni 117,9 und übertraf damit das Maximum von SC24, das im April 2014 mit 116,4 verzeichnet worden war.

Auch wenn es unwahrscheinlich ist, dass das Maximum erreicht wurde – nicht zuletzt, weil der gleitende Durchschnitt die Kurve von SC25 wahrscheinlich noch ein wenig weiter nach oben schieben wird -, ist es durchaus möglich, dass der Zyklus tatsächlich seinen Höhepunkt erreicht hat.

Es gibt viele Beispiele für Sonnenzyklen, die ihr Maximum früh erreichen, wie z. B. die Zyklen 15 und 18:

Sonnenzyklus 15

Sonnenzyklus 18

Bekannt ist, dass die Sonnenaktivität in letzter Zeit stark zurückgegangen ist.

Hat der Solarzyklus 25 seinen Höhepunkt erreicht?

Die Zeit wird es zeigen.

Ich persönlich hoffe nicht.

Ich bin seit langem der Meinung, dass mit dem 26. Solarzyklus die Abkühlung des solaren Minimums beginnt und das nächste „Große Solare Minimum“ mit all den Kämpfen, Auseinandersetzungen und Entbehrungen, die eine solche Periode mit sich bringt, offiziell eingeläutet wird, wie die historische Dokumentation zeigt.

Dass wir uns jetzt schon auf der Abwärtsspirale von SC25 befinden, ist eine beunruhigende Aussicht.

Link: https://electroverse.info/has-solar-cycle-25-already-peaked/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Kältereport Nr. 25 /2023

Christian Freuer

Vorbemerkung: Der von KÄMPFE so zutreffend prognostizierte „Schaukelsommer“ setzte sich im Berichtszeitraum fort, und zwar nicht nur hierzulande, sondern in fast allen Gebieten von Europa. Hitze und Dürre im Mittelmeer werden jetzt durch starke Regenfälle abgelöst – alles so, wie es seit Jahrhunderten und Jahrtausenden in unterschiedlich starker Ausprägung der Fall war.

Besonders hervorzuheben sind die Kälte in der Antarktis und die erhebliche positive Schnee-Massenbilanz in Grönland zu Beginn der kommenden Wintersaison.

Meldungen vom 28. August 2023:

Temperatursturz in den Alpen führt zu weiterem Sommerschneefall

Die Temperaturen sind in weiten Teilen Europas wieder zurückgegangen, und der Sommerschnee kehrt in die höheren Lagen des Kontinents zurück.

Das Wetter ist jetzt im Wandel“, sagte der alpine Wetterexperte Fraser Wilkin von weathertoski.co.uk, „es wird Schnee auf den Gletschern geben, besonders zu Beginn der Woche, wenn 50 cm oder mehr möglich sind.“

Trotz der allgemeinen Klagen über die ‚katastrophale Hitze‘ und den ‚Gletscherschwund‘ ist das österreichische Skigebiet Hintertux diesen Sommer geöffnet geblieben, ebenso wie die Schweizer Skigebiete Zermatt und Saas-Fee sowie das italienische Skigebiet Passp Stelvio.

Im April und Mai hat ein schneereiches Saisonende die Defizite des Winters wettgemacht. Im Laufe des Sommers gab es dann trotz des gelegentlichen Zustroms von Warmluft subtropischen Ursprungs (auch bekannt als ‚globales Kochen‘) routinemäßig Schneefälle, die Ende Juli sehr heftig ausfielen, und zwar bis in außerordentlich tiefe Lagen, die in manchen Gegenden bis zu 1.500 m hinunterreichten, wie dieses Twitter-Video zeigt (in deutscher Sprache!).

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August-Frost in Michigan

Die Vereinigten Staaten erleben insgesamt einen kühleren Sommer als der Durchschnitt – die Daten lügen nicht, sie sind nur unbequem.

Doch wie in weiten Teilen der Welt scheint auch in Michigan ein Wechsel zwischen den Extremen zu herrschen: Nach dem Hitze- und Feuchtigkeitsausbruch vor ein paar Wochen sank die Temperaturr am vergangenen Wochenende unter den Gefrierpunkt.

Am kältesten war es in Atlanta (Michigan) mit -1°C, postete der NWS neben einer Temperaturgrafik.

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Argentinien und Chile: „Mega-Schneesturm“ bringt über 360 cm Schnee

Der Winter in Südamerika war wieder einmal ein Wechselbad der Extreme – von Rekordwärme über Rekordkälte bis hin zu außergewöhnlichen Schneemengen.

Ein heftiger Wintersturm hat den Skigebieten in den Anden mehr als 3½ m Schnee beschert.
Das Las Leñas Resort in Argentinien zum Beispiel ist ein solches Gebiet, in dem sich in den letzten vier Tagen mehr als 3½ m Neuschnee an der Mittelgebirgsstation angesammelt hat: „Eine unglaubliche Menge Schnee“, schreibt snowbrains.com in einem aktuellen Artikel.

„Dies wird sicherlich ein Sturm sein, an den man sich erinnern wird“, heißt es in dem SB-Artikel weiter. „Es ist nicht ungewöhnlich, dass in der Region Stürme mit einer Schneehöhe von 1 bis 1½ m auftreten, aber ein Sturm dieser Größenordnung kommt vielleicht nur alle fünf Jahre oder so vor.“

Link: https://electroverse.info/alps-summer-snow-michigan-freezing-lows-mega-snowstorm-argentina-chile/

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Und weiter vom 28. August 2023 unter einem anderen Link:

Starker Schneefall meldet sich im neuseeländischen Ruapehu Resort zurück

Das neuseeländische Skigebiet Ruapehu wurde mit einer ordentlichen Ladung Schnee verwöhnt. Wie 1news.co.nz berichtet, hat der Berg auf der Nordinsel einen Schneerekord aufgestellt: Der Ruapehu hat mit 2½ m die höchste Schneeauflage der Welt.

Dies ist eine krasse Wende gegenüber den Ereignissen im letzten Jahr, als das Skigebiet wegen eines schweren Ausbruchs von „Global Boiling“ geschlossen werden musste – eine Schließung, die praktisch das Ende des Unternehmens bedeutete, bis die neuseeländische Regierung mit einer „Rettungsleine“ von 5 Millionen Dollar einsprang.

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Banff (Alberta): Erster Schnee der neuen Saison

Die Erinnerung an den wahrhaft historischen Winter 2022/23 in Nordamerika ist noch frisch, doch schon haben unzählige Berge den ersten Schnee der neuen Saison erhalten; zuletzt im Skigebiet Sunshine Village in Banff, Alberta.

Link: https://electroverse.info/new-zealand-snow-alberta-first-snowfall-low-sunspot-count/

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Eine Meldung vom 29. August 2023:

Ungewöhnlich seltene Eisbildung auf einem besonderen See in der Antarktis

Antarktis-Expeditionsreisende wurden soeben Zeuge eines unglaublich seltenen Ereignisses: 9 km von der Davis-Forschungsstation entfernt bildet sich Eis auf einem supersalzigen See.

Nach Angaben von antarctica.gov.au handelt es sich bei dem treffend benannten Deep Lake in den Vestfold Hills um einen „hypersalinen“ See, der etwa 270 Gramm Salz pro Liter enthält. Meerwasser enthält im Vergleich dazu 35 Gramm Salz pro Liter.

Der See ist 36 Meter tief und liegt etwa 50 Meter unter dem Meeresspiegel. Er hat keinen Abfluss und wird nur durch Schneeschmelze und Treibschnee gefüllt. Daher ist er extrem salzhaltig und friert nur selten zu.

Wissenschaftler und Expeditionsteilnehmer überwachen den Wasserstand des Deep Lake seit 1977 und die Wassertemperatur seit 2016. In diesem Jahr – 2023 – erreichte der See im Januar einen rekordverdächtigen Wasserstand und im August eine rekordverdächtige Tiefsttemperatur von -18° C:

Aufzeichnungen der Wassertemperatur seit 2016 zeigen, dass der Deep Lake im August seine niedrigste Temperatur von -18 °C erreichte, was zu seltener Eisbildung auf der Seeoberfläche führte [AAD].

Am äußersten Rand des Deep Lake bildet sich Eis – ein sehr seltenes Ereignis für diesen hypersalinen See [Ben Hawkins].

Link: https://electroverse.info/record-cold-antarctic-lake-and-rare-ice/

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Meldungen vom 30. August 2023:

Weiterer Sommerschnee in den Alpen

Eine kleine Stadt in den italienischen Alpen wurde diese Woche von „ungewöhnlichem“ Sommerschneefall überrascht, da der Herbst in den europäischen Alpen früh beginnt.
In der Alpenstadt Sestriere wurden Bewohner und Urlauber am Montagmorgen von mehreren Zentimetern Schnee geweckt, nur wenige Tage nach den üblichen Sommertemperaturen.

Nach Angaben der Einwohner war dies das erste Mal seit mindestens zehn Jahren, dass es dort im Sommer geschneit hat.

„Ich habe noch nie Schnee im August in Sestriere gesehen“, sagte ein Angestellter eines örtlichen Geschäfts gegenüber der Zeitung Il Corriere. „Man ist schon ein bisschen enttäuscht … es bedeutet, dass der Sommer vorbei ist.“

Angesichts der Wärme der vergangenen Woche waren die ersten Schneeflocken ein noch größerer Schock für die Menschen.

Zermatt in der Schweiz zum Beispiel – ein kleiner Alpenort im Schatten des Matterhorns – verzeichnete am vergangenen Donnerstag mit 31,2 °C einen neuen Temperaturrekord für August, aber nur vier Tage später wurden die Straßen von heftigem Schneefall heimgesucht.
Selbst für die Schweizer Alpen kommen diese Flocken bemerkenswert früh.

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Extreme Kälte in Uruguay

„Schwankungen zwischen den Extremen“ beschreibt auch den südamerikanischen Winter – von Rekordtemperaturen über Rekordkälte bis hin zu außergewöhnlichen Schneemengen. Erst letzte Woche sorgte ein heftiger Wintersturm dafür, dass die Skigebiete in den Anden mehr als einen Meter Neuschnee bekamen.

Doch jetzt ist Uruguay an der Reihe, anomale Tiefstwerte zu verzeichnen.

Seit dem Wochenende hat außergewöhnliche Kälte das Land im Griff. Die tiefsten Werte wurden in Lavalleja und Florida gemessen. Laut inumet, der Dirección Nacional de Policía Caminera in Lavalleja, fielen die Temperaturen am Montag auf -5,1°C.

Vier Tage vor dem Frühlingsanfang ist dies ein bemerkenswerter Wert (Uruguays nationaler Rekordtiefstwert für September liegt bei -5,6°C).

Neben Uruguay war es auch Paraguay und Bolivien in den letzten 5 oder mehr Tagen sehr kalt.

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Es folgen unter dem Link noch die Aussichten für den kommenden Winter in den USA. Nun ja.

Link: https://electroverse.info/additional-summer-snow-pounds-the-alps-extreme-chills-grip-uruguay-the-old-farmers-almanac-releases-its-winter-outlook/

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Meldungen vom 1. September 2023:

USA: Sommer war kälter als im Mittel

Die MSM können noch so viel „Weltbrand“-Rhetorik verbreiten, es ändert nichts an den Tatsachen – die Vereinigten Staaten erlebten einen sehr kühlen Sommer, wie die Daten zeigen:

[CDAS 0.5] 90-Tage-2m-Temperatur-Anomalie (bis 31. August 2023)

Der Süden war heiß, unangenehm heiß, aber der Rest des Kontinents blieb größtenteils anomal kühl.

Es folgt noch eine Darstellung dieses Vorgangs im Guardian. Mal anklicken, was der daraus macht, aber es gehört nicht in den Kältereport.

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Der frostige August in Neuseeland

Neuseeland steht nun schon seit Wochen unter dem Einfluss heftiger antarktischer Ausbrüche, und die Temperaturen reflektieren das deutlich.

Laut NIWA-Klimavorhersage, die zu Beginn des Winters veröffentlicht wurde, sollten die Temperaturen im August „im Westen der Nordinsel sowie im Norden und Westen der Südinsel überdurchschnittlich hoch“ und „in allen anderen Regionen nahezu durchschnittlich oder überdurchschnittlich hoch“ sein.

Die Realität hat jedoch gezeigt, dass das Gegenteil der Fall ist. Der August endete kühler als der Durchschnitt, und zwar deutlich mit etwa 0,7 K unter der mehrjährigen Norm.

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Es folgt noch ein Beitrag zu einem Ausbruch auf der Sonne.

Link: https://electroverse.info/us-cool-summer-new-zealands-frigid-aug-earth-directed-explosion/

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Meldung vom 2. September 2023:

Wostok, Antarktis, erlebt den kältesten August seit 2002, Flugzeuge müssen wegen des extremen Frostes am Boden bleiben

Der August war überall am Südende der Welt ein eisiger Monat, insbesondere an der russischen Forschungsstation Wostok.

Der vorläufige Monatsdurchschnitt für August 2023 an der Wostok-Station liegt bei -71,2 °C. Das ist der kälteste August seit 2002 (-71,5 °C) und auch der kälteste Monat seit Juli 2016 (-71,8 °C).

Die Kälte von Wostok hat sich nun auch auf den September ausgeweitet. Am Freitag, dem 1. September, wurde ein anomaler Tiefstwert von -77,9°C gemessen.

Link: https://electroverse.info/vostok-antarctica-coldest-august-since-2002/

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Meldungen vom 4. September 2023:

Mehrere europäische Länder verzeichnen einen August kälter als im Mittel

Europa stand im vergangenen Monat kaum in Flammen. In der Tat war der August in vielen Ländern anomal kühl.

Der August 2023 in Belgien (Observatorium Uccle) verzeichnete eine Durchschnittstemperatur von 18,1 °C, was 0,3 °C unter dem multidekadischen Durchschnitt liegt.

Auch in den Niederlanden (Station De Bilt) lag der August-Durchschnitt bei 17,6 °C, was ebenfalls 0,3 °C unter dem Normalwert liegt.

In Dänemark wurde eine Temperatur von 16,1 °C gemessen, was deutlich unter der Norm liegt (um 0,8 °C). Der Monat war auch sehr wolkig und bescherte Dänemark die fünftniedrigste Sonnenscheindauer seit Beginn der Aufzeichnungen (139 Stunden gegenüber dem Durchschnitt von 197,8 Stunden). Es gab auch deutlich weniger Sommertage als normal (0,3 gegenüber 4,3).

Auch in Schweden war der August 2023 weitgehend kälter als der Durchschnitt, insbesondere im Süden.

In UK behauptet das Met Office, dass der vergangene Sommer der achtwärmste seit Beginn der Aufzeichnungen war – mit 15,3 °C oder 0,2 °C über dem Durchschnitt – eine Behauptung, der viele Briten sicher widersprechen werden.

England verzeichnete im August eine Anomalie von -0,1 °C, Schottland hingegen eine solche von +0,6 °C.

Die genannten Abweichungen in allen o. g. Ländern werden jeweils mit Graphiken belegt. Am Ende folgt noch ein Hinweis auf bevor stehende extreme Regenfälle in Griechenland.

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Kälte in der Antarktis

Nach einem anomal kalten Juli/Aug mit neuen Kälterekorden, der niedrigsten Temperatur auf dem Planeten seit 2017, seltenem Eis auf super-salzigen Seen und die Operation „Winfly“ verschoben wurde [siehe vorige Meldung], geht der große Frost in der Antarktis nun in den September über.

Am 2. September wurden auf der Amundsen-Scott-Basis eine ungewöhnlich niedrige Temperatur von -72,9 °C gemessen.

Am 3. September erreichte Nico AWS eine Temperatur von -73,9°C.

Die Südpolstation erreichte am Sonntag mit -74,9°C den tiefsten Septemberwert seit drei Jahren.

In Wostok, das gerade den kältesten August seit 2002 hinter sich hat, wurde am 3. September ein Wert von -80 °C gemessen. Zur gleichen Zeit wurden am Dome Fuji AWS -77,1°C gemessen.

Dies sind alles ungewöhnlich niedrige Werte.

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Das grönländische Inlandeis startet rekordverdächtig in die neue Saison

Die letzte Saison auf dem grönländischen Eisschild (Sept. 2022 – Aug. 2023) war eine gesunde Saison mit überdurchschnittlichen Zuwächsen der Oberflächen-Massenbilanz (SMB). Die aktuelle Saison begann am vergangenen Freitag in ähnlicher Weise und hat bereits rekordverdächtige Zuwächse verzeichnet:

Vergrößert man die tägliche, mit freundlicher Genehmigung des Dänischen Meteorologischen Instituts (DMI) erstellte SMB-Grafik, sieht man, dass sich am Freitag beeindruckende 6 Gigatonnen Schnee/Eis angesammelt haben, gefolgt von beeindruckenden 10 Gigatonnen am Samstag:

Das sind für diese Jahreszeit noch nie dagewesene Werte, wie aus den Annalen des DMI hervorgeht, die bis ins Jahr 1981 zurückreichen.

Diese Angaben werden mit einer Reihe weiterer Graphiken belegt.

Link: https://electroverse.info/cold-europe-antarctica-freezes-greenland-record-ice-gains/

wird fortgesetzt … (mit Kältereport Nr. (26 / 2023)

Redaktionsschluss für diesen Report: 4. September 2023

Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE




Neues Buch: Green Breakdown: Das kommende Scheitern der erneuerbaren Energien

Steve Goreham

Glauben Sie, dass Wind, Sonne und Batterien die Kohlenwasserstoff-Brennstoffe ersetzen können, die unsere moderne Industriegesellschaft antreiben? Ein neues Buch mit dem Titel Green Breakdown zeigt, warum die Net Zero-Agenda – ein erzwungener Übergang zu erneuerbaren Energien – kostspielig, gefährlich und zum Scheitern verurteilt ist. Mit Hilfe von Wissenschaft, Wirtschaft und tiefgreifenden Analysen deckt das Buch die Schwachstellen der geplanten grünen Energiewende auf und prognostiziert einen kommenden Misserfolg der erneuerbaren Energien.

Green Breakdown ist eine umfassende Erörterung aller Facetten der geplanten Umstellung auf erneuerbare Energien, einschließlich Kraftwerken, Haushaltsgeräten, Elektrofahrzeugen, Schiffen, Flugzeugen, Schwerindustrie, Kohlenstoffabscheidung und -speicherung sowie der Wasserstoffwirtschaft. Die Analyse wird durch Tabellen, Grafiken und Verweise auf zahlreiche Studien untermauert. Gleichzeitig wird die Aufmerksamkeit des Lesers durch eine große Sammlung von Cartoons, Bildern und Zitaten geweckt.

Aus der Einleitung von Green Breakdown:

Ein Ingenieur, der kürzlich an einer meiner Präsentationen teilnahm, erzählte mir, dass seine Frau ihr Elektrofahrzeug (EV) an den Hersteller Tesla zurückgegeben hatte. Ihr Elektroauto ließ sich im kalten Winter in Cleveland im Januar 2022 nicht aufladen. Ebenfalls im Januar verklagten mehr als 100 Versicherungsgesellschaften den texanischen Stromnetzbetreiber ERCOT wegen des Netzausfalls, der im Februar 2021 aufgrund des kalten Wetters auftrat. Der Ausfall führte zu Hunderten von Todesfällen und zu Schäden in Höhe von mehreren Milliarden Dollar. Die ehemalige Schweizer Umweltministerin Simonetta Sommaruga riet kürzlich auf der Suche nach Möglichkeiten zur Senkung des Energieverbrauchs zum „gemeinsamen Duschen“. Diese Beispiele zeigen, dass die weltweite Umstellung auf erneuerbare Energien immer problematischer wird.

Über diesen Link können Sie den Rest der Einleitung des Buches lesen.

Green Breakdown macht den Leser auf diese und andere Fragen aufmerksam:

● Warum wurden zwischen 2000 und 2018 weltweit fast 4 Billionen Dollar für erneuerbare Energien ausgegeben, während Kohle, Öl und Erdgas 2018 immer noch 81 Prozent der Weltenergie lieferten, der gleiche Anteil wie 1991?

● Wenn Strom aus Wind- und Sonnenenergie billiger ist, warum haben dann Dänemark und Deutschland, die europäischen Länder mit der größten Wind- und Solarkapazität pro Person, die höchsten Strompreise?

● Wenn Strom aus Biomasse mindestens 50 Prozent mehr Kohlendioxid pro Megawatt Leistung ausstößt als aus Kohle, warum gilt Biomasse dann als emissionsfrei?

● Wenn die globale Erwärmung die Häufigkeit von Stürmen erhöht, warum zeigen die Daten der National Oceanic and Atmospheric Administration, dass die Zahl der Hurrikane in den Vereinigten Staaten seit 1850 leicht rückläufig ist?

● Wie können Batterien das Problem der Wind- und Solarschwankungen lösen, da weniger als fünf Wattstunden von jeder Million Wattstunden des US-Stromverbrauchs in netzgebundenen Batterien gespeichert werden?

Der folgende Text stammt aus dem Schluss von Kapitel 10 von Green Breakdown, das den Titel „Energy Crisis and the Seeds of Failure“ trägt [etwa: Energiekrise und die Saat des Scheiterns]:

Von 1956 bis 1980 stieg die Produktion von Nuklearstrom rapide an. Führende Persönlichkeiten prognostizierten, dass die Kernenergie die dominierende Quelle für die weltweite Stromversorgung werden würde. Doch mit dem Wachstum der Kernkraft-Industrie traten Kosten-, Sicherheits- und Abfallprobleme auf. In ähnlicher Weise haben Wind- und Solarenergie sowie Elektrofahrzeuge ein schnelles Wachstum erfahren und werden voraussichtlich die Energiesysteme der Welt dominieren. Wenn die Energiequellen klein sind, können sie schnell wachsen und haben kaum negative Auswirkungen auf das gesamte Energiesystem. Wenn sie jedoch größer werden, können negative Nebeneffekte ihre Verbreitung verlangsamen und schließlich zum Stillstand bringen.

Wind- und Solarenergie sehen sich heute mit wachsenden Problemen konfrontiert, wie z. B. der mangelnden Zuverlässigkeit der Stromversorgung aufgrund von Unterbrechungen, dem lokalen Widerstand gegen den großen Flächenbedarf, dem Mangel an Übertragungs-Infrastrukturen und den steigenden Stromrechnungen für die Stromkunden. Bei Elektrofahrzeugen steigen die Metallkosten für Batterien und die Probleme beim Aufladen. Biokraftstoffe benötigen immer mehr Land und reduzieren die Emissionen nur geringfügig. Der steigende Bedarf an abgebauten Metallen und der zunehmende Abfall am Ende des Lebenszyklus‘ von Wind-, Solar- und Elektrofahrzeugen stellen ein großes Kosten- und Umweltproblem dar. Der Vorstoß in Richtung Kohlenstoffabscheidung und Wasserstoff als Kraftstoff steht vor unüberwindbaren Kosten-, Transport- und Größenbarrieren. Angesichts all dieser Probleme und der negativen Nebeneffekte ist der Übergang zu erneuerbaren Energien zum Scheitern verurteilt!

Green Breakdown enthält wie meine anderen Bücher viele Zitate von Wissenschaftlern, Politikern und Wirtschaftsführern, Umweltgruppen, den Vereinten Nationen und anderen Organisationen. Meine Website enthält eine aktualisierte Liste von mehr als 800 Öko-Zitaten in 37 Kategorien, die aus den vier Büchern zusammengestellt wurden. Sie finden diese Liste von Öko-Zitaten hier: Öko-Zitate – Steve Goreham

Hier sind ein paar Beispiele für Zitate von der Website:

„Schule in Utah gibt Kindern ‚eklige“ Insekten zu essen, um eine Klimaschutzaufgabe über Kühe, welche die Erde töten, zu lösen“ – Fox News, Mar. 6, 2023

„Erhöhte Kohlendioxid (CO)-Werte haben laut CSIRO-Forschung dazu beigetragen, dass in den letzten 30 Jahren in den trockenen Regionen der Welt mehr grünes Laub gewachsen ist, und zwar durch einen Prozess, der CO-Düngung genannt wird“. – Commonwealth Scientific and Industrial Research Organization, 3. Juli 2013

„Bill Gates warnt die Welt eindringlich: ‚So schrecklich diese Pandemie auch ist, der Klimawandel könnte noch schlimmer sein’“ – Business Insider, 5. August 2020

„Die Erwachsenen sagen immer wieder: ‚Wir sind es den jungen Menschen schuldig, ihnen Hoffnung zu geben‘. Aber ich will eure Hoffnung nicht. Ich will nicht, dass ihr hoffnungsvoll seid. Ich will, dass ihr in Panik geratet. Ich möchte, dass sie die Angst spüren, die ich jeden Tag fürchte. Und dann möchte ich, dass sie handeln. Ich möchte, dass sie so handeln, als ob sie in einer Krise handeln würden. Ich möchte, dass sie so handeln, als ob das Haus brennen würde, denn das tut es auch.“ – Greta Thunberg, Podiumsdiskussion auf dem Weltwirtschaftsforum, 25. Januar 2019

„Kalifornien bittet Einwohner, keine Elektrofahrzeuge aufzuladen, Tage nach der Ankündigung eines Verbots für Gasautos“ – MyStateLine.com, 31. August 2022

„Wir sind an einem Moment der Entscheidung angekommen. Unser Zuhause – die Erde – ist in Gefahr. Natürlich ist nicht der Planet selbst in Gefahr, zerstört zu werden, sondern die Bedingungen, die ihn für den Menschen lebenswert gemacht haben.“ – Al Gore, ehemaliger US-Vizepräsident, Erklärung vor dem Ausschuss für auswärtige Beziehungen des Senats, 28. Januar 2009

„Schwedischer Wissenschaftler plädiert dafür, Menschen zu essen, um den Klimawandel zu bekämpfen“, „Nach Söderlunds Präsentation hoben 8 % der Zuhörer die Hand, als sie gefragt wurden, ob sie bereit wären, Menschenfleisch zu probieren.“ – Think Big, Sep. 8, 2019

Anmerkung des Autors: Green Breakdown ist jetzt bei Amazon oder im Buchhandel erhältlich. Ebooks sind bei Amazon, Apple, Google und Barnes and Noble erhältlich. Sie können ein signiertes Exemplar erhalten, wenn Sie über meine Website kaufen: Steve Goreham

Bitte holen Sie sich ein Exemplar von Green Breakdown und erfahren Sie mehr über die wahrscheinliche Zukunft der geforderten Energiewende.

Originally published in Master Resource.

Autor: Steve Goreham is a speaker, author, and independent columnist on energy, sustainability, climate change, and public policy. More than 100,000 copies of his books are now in print, including his latest, Outside the Green Box: Rethinking Sustainable Development.

Link: https://www.cfact.org/2023/09/01/new-book-green-breakdown-the-coming-renewable-energy-failure/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Wie konnte der Betrug um globale Erwärmung „Climategate“ überleben?

Vorbemerkung der EIKE-Redaktion

Die nachfolgend besprochenen E-Mails von Climategate finden sich immer noch unter dem Internetlink http://sealevel.info/FOIA/

 

Cap Allon

Im Jahr 2009 veröffentlichte ein Whistleblower E-Mails, aus denen hervorging, wie die Klimawissenschaft Daten manipulierte/vernichtete sowie die Veröffentlichung von Artikeln blockierte, die ihre Agenda der anthropogenen globalen Erwärmung nicht unterstützten.

„Unser hoffnungslos kompromittiertes wissenschaftliches Establishment darf nicht mit der Climategate-Schönfärberei davonkommen“, schrieb der Reporter Christopher Booker im November 2009 für telegraph.co.uk.

Sogar George Monbiot vom Guardian äußerte sich schockiert und bestürzt über das Bild der enthüllten E-Mails, denn die Autoren sind nicht irgendein Haufen Akademiker.

„Ihre Bedeutung kann nicht überschätzt werden“, so Brooker weiter. „Wir haben es hier mit einer kleinen Gruppe von Wissenschaftlern zu tun, die seit Jahren mehr Einfluss auf den weltweiten Alarm über die globale Erwärmung haben als alle anderen, nicht zuletzt durch die Rolle, die sie im Zentrum des IPCC der UN spielen.“

Professor Philip Jones war von 1998 bis 2016 Direktor der Climatic Research Unit (CRU) der University of East Anglia. In dieser Zeit war Jones für die beiden wichtigsten Datensätze verantwortlich, die der IPCC für die Erstellung seiner Berichte verwendet.

Durch seine Verbindung zum Hadley Centre, einem Teil des britischen Met Office, das die meisten der wichtigsten wissenschaftlichen Mitarbeiter des IPCC auswählt, war und ist Jones‘ globale Temperaturaufzeichnung die bedeutendste, auf die sich der IPCC und die Regierungen stützen, wenn sie politische Entscheidungen treffen – nicht zuletzt für ihre Vorhersagen, dass sich die Welt auf katastrophale Werte erwärmen wird, wenn nicht Billionen von Dollar ausgegeben werden, um dies zu verhindern.

Jones ist auch ein wichtiger Teil der eng verbundenen Gruppe amerikanischer und britischer Wissenschaftler, die für die Verbreitung des Bildes der Welttemperaturen verantwortlich sind, das durch Michael Manns „Hockeyschläger“-Diagramm vermittelt wird. Dieses stellt die Klimageschichte auf den Kopf, indem es behauptet, dass die globalen Temperaturen nach 1.000 Jahren des Rückgangs kürzlich auf den höchsten Stand in der aufgezeichneten Historie gestiegen sind:

Der Hockeyschläger von Michael Mann

Manns „Hockeystick“ war die Grundlage für die Schlussfolgerung des IPCC, dass „es einen erkennbaren menschlichen Einfluss auf das Klima gibt“. In einem ersten Schritt zur Wiederherstellung der wissenschaftlichen Strenge in der globalen Klimadebatte legte ein Ausschuss der Nationalen Akademie der Wissenschaften im Jahr 2006 die Ergebnisse seiner gezielten Untersuchung der Wissenschaft hinter der berüchtigten Grafik vor.

Der Bericht der Akademie stellte fest, dass der Hockeystick nicht in der Lage ist, das Klima über die letzten 400 Jahre hinaus zu modellieren, da er nicht in der Lage ist, das mittelalterliche Klimaoptimum (MCO) wiederzugeben.

Dieses Optimum ist durch Aufzeichnungen der menschlichen Geschichte und Proxies umfassend dokumentiert, kann aber nicht durch Computermodelle erklärt werden, die auf Gleichungen basieren, die davon ausgehen, dass Treibhausgase den Klimawandel dominieren. Dieselben Modelle sagen einen massiven Anstieg der Temperatur in der Erdatmosphäre voraus, weil ein kleiner Prozentsatz des vom Menschen erzeugten Kohlendioxids hinzukommt.

Der IPCC musste das MCO aus den historischen Aufzeichnungen entfernen, weil dieser Zeitraum seine Theorie der globalen Erwärmung zunichte machte: Jeder andere Antrieb als CO₂, der eine Erwärmung der Erde verursachen könnte, ist ein unbequemer Stein im Brett, und so löschte das Gremium mit Hilfe von Mann jedes einzelne dieser Modelle mit einem Wisch aus der Geschichte.

Dies war ein dreister Plan, insbesondere angesichts der umfangreichen Daten, Aufzeichnungen und Proxies, die belegen, dass das MCO tatsächlich stattgefunden hat. Dieselben natürlichen Aufzeichnungen belegen auch die Existenz des zyklischen und vorangegangenen Wärmeereignisses in der Römerzeit, und genau dieselben Daten, Aufzeichnungen und Proxies sind auch heute während unseres modernen Wärmeereignisses zu sehen.

Es stellt sich heraus, dass das Klima hauptsächlich von der Sonne und dem Einfluss der Sonnenaktivität auf die Ozeane bestimmt wird. Ironischerweise ist es der IPCC, in welchem sich die wahren Klimaleugner tummeln.

Die Temperaturkurve von Dr. Tim Ball für die letzten 1000 Jahre wird allgemein als wesentlich realitätsnäher angesehen.

Im Folgenden finden Sie einige der „gehackten“ Gespräche zwischen Philip Jones und Michael Mann zwischen 1999 und 2008 (mit freundlicher Genehmigung von The Guardian):

1) Interessenkonflikt

From: Phil Jones <p.jones@xxxxxxxxx.xxx>
To: “Michael E. Mann” <mann@xxxxxxxxx.xxx>
Date: Wed Mar 31 09:09:04 2004

Mike,
… Kürzlich wurden zwei Arbeiten (eine für JGR und eine für GRL) von Leuten abgelehnt, die behaupten, dass die CRU in Bezug auf Sibirien falsch liegt. Ich habe mich in beiden Berichten ins Zeug gelegt sie abzulehnen, hoffentlich mit Erfolg. Wenn einer von beiden erscheint, wäre ich sehr überrascht, aber bei GRL weiß man nie.
Cheers
Phil

Jones hat nicht angegeben, welche Arbeiten er abgelehnt hat. Eine scheint jedoch von Lars Kamel zu stammen, der behauptete, in Sibirien eine viel geringere Erwärmung als Jones festgestellt zu haben.

Es war ein seltenes Beispiel dafür, dass jemand versuchte, die Analyse von Jones zu reproduzieren – eine der wichtigsten Methoden, mit denen sich die Wissenschaft selbst bestätigt. Auf den ersten Blick gab es also einen guten Grund für die Veröffentlichung, auch wenn die Fehler korrigiert werden mussten. Die Arbeit wurde jedoch von Geophysical Research Letters [GRL] abgelehnt, zum Teil wohl auch, weil Jones „zu weit ging“.

Dies wirft wichtige Fragen zu Interessenkonflikten bei der wissenschaftlichen Begutachtung auf, und wie Jones seine Macht als Gutachter ausübte.

2) Verzerrte IPCC-Bewertung

From: Phil Jones <p.jones@xxxxxxxxx.xxx>
To: “Michael E. Mann” <mann@xxxxxxxxx.xxx>
Subject: HIGHLY CONFIDENTIAL
Date: Thu Jul 8 16:30:16 2004

Mike,
… Ich kann mir nicht vorstellen, dass eines dieser Papiere in den nächsten IPCC-Bericht aufgenommen wird. Kevin und ich werden sie irgendwie heraushalten – selbst wenn wir neu definieren müssen, was die Peer-Review-Literatur ist!

Cheers

Phil

Jones schreibt über zwei neue Arbeiten. Die eine, von den beiden bekannten Skeptikern Ross McKitrick und Pat Michaels behauptet, eine Korrelation zwischen den geografischen Mustern der Erwärmung und der Industrialisierung aufzuzeigen, was darauf hindeutet, dass die lokale Verstädterung und nicht der globale Einfluss der Treibhausgase oft der Schlüssel zur Erwärmung an Land ist.

Jones wollte offensichtlich seine Position als Hauptautor nutzen, um das Papier aus dem IPCC-Bericht herauszuhalten. Tatsächlich wurde das Papier in frühen Entwürfen des Kapitels nicht erwähnt, aber in die endgültige Fassung aufgenommen, wo seine Ergebnisse als „statistisch nicht signifikant“ abgetan wurden.

Kritiker sagen, dass Jones dadurch, dass er es aus den frühen Entwürfen heraushielt, die Gutachter daran hinderte, seine Schlussfolgerung zu hinterfragen.

3) Neufassung der Regeln für die Informationsfreiheit

From: Phil Jones <p.jones@xxxxxxxxx.xxx>
To: santer1@xxxxxxxxx.xxx, Tom Wigley <wigley@xxxxxxxxx.xxx>
Date: Wed Dec 3 13:57:09 2008

Ben,
Als die FOI-Anfragen hier begannen, sagte der FOI-Beauftragte, wir müssten uns an die Anfragen halten. Es bedurfte einiger halbstündiger Sitzungen – eine an einem Bildschirm – um sie vom Gegenteil zu überzeugen und ihnen zu zeigen, worum es bei CA [ClimateAudit] geht. Sobald ihnen bewusst wurde, mit was für Leuten wir es zu tun hatten, wurde jeder an der UEA (in der Kanzlei und in der Schule für Umweltwissenschaften – der Schulleiter und einige andere) sehr unterstützend. Ich habe den FOI-Mitarbeiter und den Chefbibliothekar, der sich mit Einsprüchen befasst, recht gut kennen gelernt…

Cheers

Phil

Climate Audit ist die von dem kanadischen Mathematiker Steve McIntyre betriebene Website, die Jones mit Anfragen nach seinen Daten überschüttet. Es gibt keine Rechtsgrundlage für die Ablehnung von FOI-Anträgen auf der Grundlage der „Art von Personen“, um die es sich handelt.

Die Unterlagen zeigen, dass die Universität die meisten FOI-Anfragen von McIntyre und anderen nach CRU-Daten abgelehnt hat. Von 105 Anfragen, die bis Dezember 2009 an die CRU gerichtet wurden, hat die Universität bis Ende Januar 2010 nur 10 vollständig beantwortet.

4) Löschung der Beweise

Philip Jones schrieb an Michael Mann im Jahre 2008:

Mike,
Kannst du alle E-Mails löschen, die du mit Keith über AR4 ausgetauscht hast? Keith wird das Gleiche tun… Kannst du auch Gene eine E-Mail schreiben und ihn bitten, das Gleiche zu tun? Ich habe seine neue E-Mail Adresse nicht. Wir werden Caspar dazu bringen, es ebenfalls zu tun…

Cheers

Phil

Der britische Skeptiker David Holland hatte kürzlich die CRU um alle E-Mails gebeten, die ihr Baumringspezialist Keith Briffa im Zusammenhang mit dem kürzlich veröffentlichten IPCC-Bericht, an dem Briffa federführend mitgewirkt hatte, versandt und empfangen hatte.

Briffa hatte mit Mann und zwei amerikanischen Forschern, Gene Wahl und Caspar Ammann, korrespondiert, die in Kürze einen Artikel veröffentlichen werden, in welchem sie Manns umstrittene „Hockeyschläger“-Grafik verteidigen.

Diese geheime Korrespondenz fand außerhalb des formellen Überprüfungsprozesses des IPCC statt und schien gegen dessen Regeln zu verstoßen.

Offensichtlich wollten die CRU-Mitarbeiter diese Korrespondenz vor FOI-Anfragen verbergen. Diese E-Mail überzeugte das britische Information Commissioner’s Office davon, dass die Universität „so handelte, dass sie die Offenlegung der angeforderten Informationen absichtlich verhinderte“, so dass die Anfragen „nicht so behandelt wurden, wie es nach der Gesetzgebung hätte sein müssen“.

„Climategate“ geht viel weiter als die vier oben gezeigten E-Mails und zwei Wissenschaftler.

Das Ausmaß ist wirklich atemberaubend, und der E-Mail-Hack hätte ausreichen müssen, um den AGW-Betrug zu Fall zu bringen.

Hier sind zwei weitere E-Mails (Hervorhebung mit freundlicher Genehmigung von Tony Heller):

Diese Enthüllungen legen nahe, dass Betrug, Lügen und Vertuschung das Rückgrat der „globalen Erwärmungstheorie“ sind.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Die Tatsache, dass der Betrug immer noch funktioniert und darüber hinaus in den letzten Jahren sogar an Zugkraft gewonnen hat, zeugt von den mächtigen Akteuren, die hier im Spiel sind – nämlich von ihrer Fähigkeit, über die Medien der *CCN-Koalition* eine alternative Realität zu propagieren und zu fälschen.

*Die Medien der Covering Climate Now (CCN)-Koalition haben ein Publikum von über 2 Milliarden Menschen. Etwa 500 MSM-Publikationen haben jetzt das „CCN-Versprechen“ unterzeichnet, das von ihnen verlangt, 1) den „Katastrophismus“ zu verbreiten und 2) jede Skepsis gegenüber dem „globalen Kochen“ aktiv zu widerlegen/zensieren.

Den gutgläubigen Massen wurde vorgegaukelt, dass die Welt tatsächlich untergeht.

Vor allem unsere Jugend wurde völlig korrumpiert und in einen nachplappernden Haufen nutzloser Idioten verwandelt, die keinerlei Verständnis für das vorliegende Thema haben. Der Langeweile der Jugend wurde ein falscher Zweck untergeschoben: „Die Bedrohung durch die steigenden Kohlendioxid-Emissionen zu bekämpfen“ – und in den kommenden Jahren, wenn diese berechtigten Kinder volljährig werden und eine Handvoll von ihnen unweigerlich in ein gewähltes Amt kommt, kann ich mir nur vorstellen, welche verheerenden, die Wirtschaft zerstörenden und Armut verursachenden Maßnahmen sie eifrig umsetzen werden.

Globalisierung, Sozialismus, Bevölkerungskontrolle und eine Umverteilung von Reichtum/Macht scheinen hier die Endziele zu sein, wobei – wie immer – „Angst“ als Antriebskraft eingesetzt wird. Den entwickelten Massen wurde vorgegaukelt, dass 1) das Ende nahe ist, dass aber 2) die Katastrophe vermieden werden kann, solange sie allen Wohlstand und alle Freiheiten aufgeben. Das ist böse. Das ist genial. Hut ab.

Link: https://electroverse.info/how-did-the-global-warming-scam-survive-climategate/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE