Unterstützung für Offshore-Windkraft sinkt angesichts rasant steigender Kosten

David Wojick

Es sieht schlecht aus für die Offshore-Windenergie in Amerika (was mich freut). Auf der einen Seite wächst der Widerstand. Andererseits treibt die Kostenkrise die Preise in die Höhe. Ob der Offshore-Boom in den USA scheitern wird, bleibt abzuwarten, aber es ist durchaus möglich. Hoffen wir es.

Schlechte Nachrichten für die Branche gibt es täglich, so dass es zu viel zu berichten gibt. Hier sind nur ein paar Beispiele, um einen Eindruck von dem sich anbahnenden Debakel zu vermitteln.

Aus New Jersey erreicht uns dieser dramatische Bericht über eine Umfrage: „Unterstützung für Windenergie stürzt ab“.

Zusammenfassung aus derselben: „Eine Mehrheit der Einwohner New Jerseys befürwortet weiterhin die Entwicklung der Offshore-Windenergie, aber die derzeitige Unterstützung liegt weit unter der weit verbreiteten Unterstützung, die sie in den Umfragen der letzten 15 Jahre erhalten hat. Die Umfrage der Monmouth University zeigt, dass vier von zehn Einwohnern der Meinung sind, Windparks könnten dem Sommertourismus in New Jersey schaden, und knapp die Hälfte sieht einen Zusammenhang zwischen der Entwicklung der Windenergie und der jüngsten Welle von toten Walen, die an den Stränden New Jerseys angespült wurden. Nur wenige glauben, dass die Windenergie zu einem bedeutenden Beschäftigungswachstum im US-Bundesstaat führen wird.“

Die Zahl der Offshore-Windenergie unterstützenden Einwohner New Jerseys ist seit 2019 um mehr als 20 Prozent gesunken, von 76 Prozent vor vier Jahren auf etwas mehr als die Hälfte (54 Prozent) jetzt, und die Zahl derjenigen, die Offshore-Windenergie ablehnen, ist seit 2019 von 15 Prozent auf 40 Prozent gestiegen.

New Jersey ist einer der beiden US-Bundesstaaten, in denen die landesweiten Wahlen außerhalb des Jahres stattfinden, hier im November. Offshore-Wind ist nun zu einem Wahlkampfthema geworden. CFACT ist dort sehr aktiv gewesen.

Natürlich sagen die Entwickler, wir Windkraftgegner würden lügen. Was können sie sonst sagen, da sie keine wirkliche Verteidigung haben? Hier ist ein gutes Beispiel: „Unterstützung für Offshore-Wind in New Jersey sinkt, Industrie weist auf Wirkung von Fehlinformationen hin“.

Es ist der übliche Unsinn. Wir Offshore-Windkraftgegner sind allesamt Handlanger der Ölkonzerne; diese Monster werden benötigt, um die globale Erwärmung aufzuhalten; wir verstehen nicht, dass die Technologie harmlos ist usw. Reiner rhetorischer Schrott.

Weiter nördlich ist das gesamte Fisherman’s Advisory Board vom Genehmigungsverfahren für Offshore-Anlagen in Rhode Island zurückgetreten. Das ist eine große Sache, denn der Fischereibeirat von Rhode Island ist ein integraler Bestandteil des Rhode Island Ocean Special Area Management Plan (SAMP), eines staatlichen Verfahrens, das als „Goldstandard für die Entwicklung von Offshore-Windkraftanlagen“ gilt. Rhode Island darf dieses Verfahren auf bestimmte Offshore-Windprojekte in Bundesgewässern anwenden, die Auswirkungen auf die Einwohner und die Industrie von Rhode Island haben, vor allem auf die Fischereiindustrie. Es fällt unter den Coastal Zone Management Act (Gesetz über das Küstenzonenmanagement), und zwar im Rahmen einer so genannten „Konsistenzprüfung“, bei der ein Bundesstaat ein Mitspracherecht bei Projekten in Bundesgewässern hat, wenn diese den Staat betreffen. In diesem Fall kann der Staat verlangen, dass das Projekt bestimmte CZMA-Standards des Staates einhält.

Hier der vernichtende erste Absatz des „Wir-steigen-aus“-Schreibens: „Wir, die unterzeichnenden Mitglieder des Rhode Island Fisherman’s Advisory Board (FAB), treten hiermit zurück und weigern uns, weiter am Rhode Island Ocean SAMP Prozess teilzunehmen. Es ist überdeutlich geworden, dass der Rhode Island CRMC (Coastal Resources Management Council) den Offshore-Windentwicklern höchste Priorität einräumt, ungeachtet der Anforderungen des Ocean SAMP, der Kosten für die Umwelt oder der Auswirkungen auf die Fischereiindustrie von Rhode Island. In den eigenen Worten der Mitarbeiter besteht der Zweck des FAB/CRMC-Prüfungsprozesses von Offshore-Windprojekten darin, die Genehmigungen voranzutreiben. Wir als Mitglieder des FAB dachten, dass der Zweck der FAB/CRMC-Prüfung darin bestünde, sicherzustellen, dass die Offshore-Windprojekte den Anforderungen und Einschränkungen des Ocean SAMP entsprechen. Wir haben uns geirrt. Der Ocean SAMP-Prozess ist zu einem bloßen politischen Theater verkommen, dem durch unsere Anwesenheit noch mehr Glaubwürdigkeit zu verleihen wir uns weigern.“
Den vollständigen Brief finden Sie unter „Fishermen’s Advisory Board Done Playing Role in CRMC’s Political Theater“.

Zwischen Rhode Island und New Jersey wollen Equinor und BP die Vergütungen für die Offshore-Windenergie in New York um satte 54 % erhöhen. Der Preisanstieg für Empire Wind 1 würde von 118,56 $ auf 159,64 $ pro Megawattstunde (MWh), für Empire Wind 2 von 107,50 $ auf 177,84 $ pro MWh und für Beacon Wind von 118,00 $ auf 190,82 $ steigen. Dies sind enorme Erhöhungen.

In New Jersey verklagt der größte atlantische Windkraftentwickler – Ørsted – Cape May County und Atlantic City, weil sie keine Genehmigungen erteilen, die sie zu verweigern versprochen haben.

Apropos Ørsted:

„Orsted (Aktienkurs) stürzt um 20 % ab, da das Risiko von Wertminderungen in Höhe von 2,3 Mrd. $ in den USA besteht“.

„Orsted verzögert 1. Windpark in New Jersey bis 2026 und ist nicht bereit, das Projekt aufzugeben“ (hier).

Orsted erklärt, dass das Unternehmen angesichts der enormen Kostensteigerungen mit dem Projekt kein Geld verdienen kann. Das Unternehmen gibt seine zahlreichen US-Projekte vorerst nicht auf, wird aber bis Ende des Jahres seine langfristigen Pläne überdenken.

Zurück in Rhode Island: „Zweites Revolution-Windprojekt von Rhode Island Energy abgelehnt“.

Der Energieversorger erklärt, dass „höhere Zinssätze, gestiegene Kapitalkosten und Kosten für die Lieferkette das Projekt unattraktiv gemacht haben“.

Der Energieversorger will den erhöhten Preis nicht zahlen. Man stelle sich das vor!

Die Windblase könnte platzen. Wir müssen den Druck aufrechterhalten (um eine Metapher zu verwenden). Dass die Branche zu kämpfen hat, ist nun auch der Finanzwelt klar. Wenn die Aktienkurse sinken oder die Produktpreise in die Höhe schnellen, löst das verschiedene negative Maßnahmen aus.

Wir hoffen, dass die Entwicklung der Offshore-Windkraft eine Kaskade des Kummers auslöst. Sie dient keinem nützlichen Zweck, ist umweltzerstörerisch und kostet ein wachsendes Vermögen.

Bleiben Sie an CFACT dran, wenn sich dieses hoffnungsvolle Drama entfaltet.

Autor: David Wojick, Ph.D. is an independent analyst working at the intersection of science, technology and policy. For origins see http://www.stemed.info/engineer_tackles_confusion.html For over 100 prior articles for CFACT see http://www.cfact.org/author/david-wojick-ph-d/ Available for confidential research and consulting.

Link: https://www.cfact.org/2023/09/06/support-for-offshore-wind-sinks-as-costs-soar/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE




Die USA setzen für ihre E-Auto-Ambitionen auf die Demokratische Republik Kongo und damit auf Kinderarbeit

[Europa/Deutschland natürlich auch! A. d. Übers.]

Nick Pope

Um die Produktion von Elektrofahrzeugen zu erleichtern, wollen die USA Steuergelder für die Entwicklung von Kobalt-Lieferketten aus der Demokratischen Republik Kongo (DRK) ausgeben, einem Land, das für die hohe Prävalenz von unsicherer Kinderarbeit in seinen Minen bekannt ist, von denen viele von chinesischen Interessen kontrolliert werden, berichtete das Wall Street Journal am Donnerstag.

Die US-Behörde für internationale Entwicklung (USAID) und das Arbeitsministerium (DOL) stellen gemeinsam 23 Millionen Dollar an Steuergeldern für US-Firmen und andere Bergbauunternehmen bereit, um lokale kongolesische Betriebe und „handwerkliche“ Minen in ihre Lieferketten zu integrieren und die Arbeitsstandards für Bergleute in der DRK zu verbessern, die in den meisten Fällen praktisch nicht vorhanden sind, schreibt das WSJ. Chinesisch kontrollierte Unternehmen dominieren die Kobaltindustrie in der DRK. Sie veredeln etwa 75 % des weltweiten Kobaltangebots und stellen etwa 70 % der weltweiten Lithium-Ionen-Batterien her, bei denen es sich um kobaltintensive, Elektrofahrzeuge antreibende Produkte handelt.

Kobalt ist eines der wichtigsten Materialien, die für den Bau von Batterien für Elektroautos benötigt werden, eine Technologie, die die Regierung Biden nach Angaben des Cobalt Institute als eine der Säulen ihrer umfassenden Klimaagenda aggressiv verfolgt. Die Environmental Protection Agency (EPA) schlug im April strenge neue Abgasnormen vor, die von den amerikanischen Automobilherstellern verlangen würden, dass ihre neuen Flotten nach dem Modelljahr 2032 zu 67% aus E-Fahrzeugen bestehen müssten. Die National Highway Traffic Safety Administration (NHSA) stellte einen Vorschlag zur Aktualisierung der Anforderungen an den durchschnittlichen Kraftstoffverbrauch vor, der im Falle seiner Verabschiedung einem „E-Mandat“ gleichkäme, so Dan Kish, Senior Fellow des Institute for Energy Research, gegenüber der Daily Caller News Foundation.

Die weit verbreitete Einführung von Elektroautos soll das Ziel der Regierung Biden unterstützen, dass die US-Wirtschaft bis 2050 netto keine Kohlendioxid-Emissionen mehr ausstößt. Dahinter steckt der Gedanke, amerikanische Technologieunternehmen und Automobilhersteller dazu zu bewegen, in den Aufbau sicherer und ethischerer kongolesischer Lieferketten zu investieren, was wiederum ihre Geschäfte fördern wird.

Fast ein Drittel des Kobalts in der Demokratischen Republik Kongo wird von „handwerklichen“ Bergleuten abgebaut, was bedeutet, dass das ausgegrabene Material und die Minen, aus denen es stammt, nicht an ein bestimmtes Unternehmen gebunden sind, so das WSJ. Westliche Länder haben in der Vergangenheit versucht, sich nicht auf handwerkliche Bergleute zu verlassen, die ihre Erze im Allgemeinen an lokale Händler verkaufen, die das Produkt dann an Unternehmen und Raffinerien weiterverkaufen.

Hunderttausende von Menschen arbeiten in der Demokratischen Republik Kongo im handwerklichen Bergbau, eine Zahl, die viel höher ist als die Zahl der Beschäftigten in den schwere Maschinen einsetzenden etablierten Betrieben so das WSJ. Nach Angaben des Wilson Center arbeiteten 2021 etwa 40.000 Kinder in unsicheren kongolesischen Kobaltminen.

Frühere Versuche westlicher Institutionen, wie etwa eines Schweizer Unternehmens, den handwerklichen Bergbau in der DRK zu organisieren, sind laut WSJ bisher gescheitert.

Der republikanische Abgeordnete Chris Smith aus New Jersey brachte im Juni den „Countering China’s Exploitation of Strategic Metals and Minerals and Child and Forced Labor in the Democratic Republic of Congo Act“ (Gesetz zur Bekämpfung von Chinas Ausbeutung strategischer Metalle und Mineralien sowie von Kinder- und Zwangsarbeit in der Demokratischen Republik Kongo) ein, der die Einfuhr aller Produkte verbieten würde, die Kobalt und Lithium enthalten, die von Kinderschürfern und Opfern des Menschenhandels in der Demokratischen Republik Kongo abgebaut werden, falls er Gesetz wird.

Das Weiße Haus, USAID und DOL reagierten nicht sofort auf Anfragen nach einer Stellungnahme.

Nick Pope is a contributor at The Daily Caller.

Link: https://heartlanddailynews.com/2023/09/us-turns-to-the-democratic-republic-of-the-congo-and-therefore-child-labor-for-ev-ambitions/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Deutschlands Desintegration von Solarmodulen

Cap Allon

Die Solarindustrie in Deutschland meldet, dass 15 % der Solarkapazitäten in Deutschland rapide abgebaut werden.

Dies bedeutet nicht nur die Verschwendung von vielen Milliarden Euro an Steuergeldern, sondern entlarvt auch die erbärmliche Kapazität, die das Land selbst nach jahrzehntelanger Propaganda zu erzeugen vermochte: 15% der deutschen Solarproduktion entsprechen gerade einmal 10 GW.

Die Infrastruktur, selbst wenn sie neu war, funktionierte nicht wie verkauft. Und nach einem schlechten Start werden die Paneele mit zunehmendem Alter nur noch schlechter. Umgekehrt wurden die deutschen Kernkraftwerke mit zunehmendem Alter immer effektiver, wie die Daten zeigen, mit außergewöhnlichen Betriebszeiten und einer Produktion zu außergewöhnlich niedrigen Kosten.

Die Förderung der erneuerbaren Energien kann nicht dazu dienen, den Verbrauch fossiler Brennstoffe zu beenden und trotzdem Wohlstand zu erreichen. Um dies zu erreichen, müssen die Länder lediglich ihre Kernkraftkapazitäten erhöhen – und sei es nur für eine Übergangszeit von 20-30 Jahren, damit sich andere Technologien bewähren können.

Die Kernenergie versorgt viele Länder seit Jahrzehnten zu 50 % oder mehr mit Strom, wir wissen, dass sie funktioniert und „grün“ ist. Wind- und Solarenergie hingegen befinden sich noch im Versuchsstadium, und es ist noch nicht klar, ob sie überhaupt jemals in dem erforderlichen Umfang funktionieren.

Dänemark ist das einzige Land, das die 50 %-Marke für erneuerbare Energien überschritten hat, und wurde dafür mit horrenden Strompreisen belohnt, den höchsten der Welt.

Die Länder riskieren den Wohlstand und die Sicherheit ihrer Bürger für etwas, das einem großen Experiment gleichkommt. Und wofür? Die Wissenschaft muss die Menschen – also diejenigen, die angeblich ein Mitspracherecht bei der Politik haben, mit der sie leben müssen – erst noch davon überzeugen, dass die Abschaffung von billiger und zuverlässiger Energie überhaupt notwendig ist.

Einer kürzlich durchgeführten Umfrage zufolge glauben satte 45 % der Amerikaner nicht, dass der Klimawandel überhaupt ein Problem ist, und 41 % sind der Meinung, dass es sich lediglich um ein natürliches Phänomen handelt, an dem der Mensch keinen Anteil hat.

Die Amerikaner trauen akademischen Einrichtungen nicht, so die Studie, wobei dieses Misstrauen stärker ins Gewicht fällt als Alter, Geschlecht, Rasse, Bildung und Region. Die Co-Autoren der Studie machen diesen „wachsenden Leugnergeist“ für die langsame Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen wie Kohlenstoffsteuern und Staugebühren verantwortlich.

Professor Ramit Debnath, Mitglied bei Cambridge Zero sowie Assistent und Mitautor sagte: „Wenn die Wähler nicht an die erwiesenen Ergebnisse der Grundlagenforschung glauben, wie können die Politiker dann die Änderungen vornehmen, die wir im nächsten Jahrzehnt brauchen, um den Klimawandel aufzuhalten?“

Link: https://electroverse.info/cold-antarctica-germanys-solar-fail-dr-patrick-brown-cme/ (neben anderen Meldungen)

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Das Scheitern der Windenergie: Eine Geschichte von Bestechung und fehlgeleiteten Ambitionen

Charles Rotter

Der unheilvolle Wind des Skandals

Im Bereich der so genannten erneuerbaren Energien wurde die Windenergie oft als Hoffnungsträger angepriesen. Jüngste Ereignisse in den Machtetagen Tokios sind jedoch ein weiterer Beweis dafür, dass dieser Hoffnungsschimmer eher eine Fata Morgana sein könnte. Tokios Staatsanwälte haben einen Skandal aufgedeckt, der die fragwürdigen Praktiken im Zusammenhang mit Windenergieprojekten noch deutlicher macht.

„Tokioter Staatsanwälte gaben am Donnerstag bekannt, dass sie den ehemaligen stellvertretenden Außenminister des Kabinetts von Premierminister Fumio Kishida wegen des Verdachts verhaftet haben, mehr als 61 Millionen Yen (414.000 Dollar) an Bestechungsgeldern von einem Windkraftunternehmen als Gegenleistung für seine Förderung der Windkraft und andere Vergünstigungen angenommen zu haben.“ – (hier)

Die hohen Kosten der Windenergie

Masatoshi Akimoto, die zentrale Figur in dieser Kontroverse, wird beschuldigt, erhebliche Summen von einem Geschäftsführer eines Windkraftunternehmens angenommen zu haben. Dabei handelt es sich nicht nur um ein kleines Versehen, sondern um eine beträchtliche Summe, die ernsthafte Fragen zur Integrität der Unterstützung von Windenergieunternehmen aufwirft.

„Akimoto war im August als stellvertretender Außenminister zurückgetreten und aus Kishidas regierender Liberaldemokratischer Partei ausgetreten, nachdem Anschuldigungen aufgetaucht waren und Staatsanwälte im Rahmen ihrer Bestechungsuntersuchung eine Razzia in seinem Büro durchgeführt hatten.“

Darüber hinaus endet die Tragweite dieser angeblichen Transaktionen nicht mit der Förderung der Windenergie. Akimoto wird auch beschuldigt, Gelder in Verbindung mit einer Gruppe von Rennpferde-Besitzern erhalten zu haben, was sein berufliches Verhalten weiter belastet.

„Er soll zwischen Oktober 2021 und Juni dieses Jahres weitere 31 Millionen Yen (210.500 $) in Verbindung mit einer Gruppe von Rennpferde-Besitzern erhalten haben. Laut japanischen Medienberichten nahm er das Geld für seine Registrierung bei der Gruppe.“

Falsche Belohnungen in der Windkraft

Der ehemalige Präsident von Japan Wind Development, Masayuki Tsukawaki, hat zugegeben, dass die Zahlungen an Akimoto eine „Belohnung“ waren. Akimoto hat diese Behauptungen jedoch bestritten, seine Unschuld beteuert und sein Handeln als politisch motiviert dargestellt.

„Akimoto wies die Anschuldigungen zurück und sagte, er habe in den Parlamentssitzungen Fragen gestellt, um erneuerbare Energien aufgrund seiner politischen Überzeugungen zu fördern, und nicht, weil er von Tsukawaki darum gebeten worden sei, um Japan Wind Development zu begünstigen, so der öffentlich-rechtliche Fernsehsender NHK, der ihn in einer von seinem Anwalt veröffentlichten Erklärung zitierte.“

Ein Makel für das Image der erneuerbaren Energien

Während sich viele Aktivisten und Politiker für erneuerbare Energien einsetzen, erinnert dieser Skandal eindringlich an die Ineffizienzen und Fallstricke, die mit der Windenergie verbunden sind. Die Notwendigkeit solcher Strategien zur Emissionsreduzierung, insbesondere der Windenergie, bleibt bestenfalls fraglich.

„Sich für erneuerbare Energien einsetzende Beamte in den Regionen sagen, sie seien besorgt, dass der Bestechungsskandal dem Image der erneuerbaren Energien schadet, wenn diese Energie weiter gefördert werden muss.“

Die Frage des fairen Wettbewerbs

Die jüngsten Ereignisse unterstreichen die Notwendigkeit von Transparenz und fairem Wettbewerb im Bereich der erneuerbaren Energien und in anderen Bereichen des Energiesektors. Mit dem Bekanntwerden solcher Skandale wird jedoch die Glaubwürdigkeit der Windenergie in ihren Grundfesten erschüttert.

„Ohne fairen Wettbewerb können wir keine soziale Infrastruktur für die Zukunft Japans aufbauen. Wir wollen, dass die Betreiber fair und ehrlich mit der Technologie konkurrieren.“

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es angesichts des weltweiten Bedarfs an zuverlässigen Energiequellen unerlässlich ist, die wahren Vorteile und Kosten, die mit jeder dieser Quellen verbunden sind, kritisch zu bewerten. Der jüngste Bestechungsskandal in Japan ist ein Beleg für die Probleme, die der Windenergie innewohnen, und für die fehlgeleiteten Ambitionen, die sie umgeben. Es ist höchste Zeit, Transparenz, Verantwortlichkeit und eine echte Neubewertung der so genannten Vorteile der Windenergie zu fordern.

H/T Willie Soon

Link: https://wattsupwiththat.com/2023/09/07/wind-powers-unraveling-a-tale-of-bribes-and-misguided-ambitions/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




„ALLE „WENDEN“ STEHEN STILL, WENN DER BÖSE LIEBE XI DAS WILL!“

CHINA und die systematische wirtschaftliche Eroberung Europas. Serbische Kupfermine von Chinas Staatsbetrieb aufgekauft. Künftige erhebliche Auswirkungen auf die Kosten von E-Autos und „Energiewende“

Von Werner Eisenkopf, EIKE-Gründungsmitglied

Am Montag, dem 11.Septe,ber 2023, kam u.a. im ZDF-TEXT und bei ntv eine Meldung, daß ein chinesischer Bergbaukonzern, für 3,8 Milliarden Dollar, die serbische Kupfer- und Goldmine in Bor (Ost-Serbien) nun vollständig erworben habe. Vermutlich werden jetzt fast alle Bürger in der BRD und auch viele Journalisten sowieso, an eine so „unwichtige“ Meldung, keinen weiteren Gedanken verschwenden. Dies ist aber ein kapitaler Irrtum und zeigt auch die fachliche Ahnungslosigkeit des aktuellen deutschen Bundes-Wirtschaftsministers Habeck und seiner engeren Führungsriege.

Denn ganz so unwichtig und bedeutungslos, ist dieser Vorgang in Serbien nicht. Er kann sogar den angefangenen Niedergang der deutschen Automobilindustrie, nochmals beschleunigen und verstärken. Dies aber besonders wegen der politisch gewollten Umstellung der Automobilindustrie auf Elektroautos und dem beabsichtigten späteren Verbot von Autos mit Verbrennermotoren. Er hat also später auch immense Auswirkungen auf deutsche Exporte, Arbeitsplätze und Steuereinnahmen. Eigentlich müssten dazu in Berlin und in Brüssel die Alarmglocken schrillen. Doch dies wäre bei den derzeitigen Verantwortlichen, wohl etwas zu viel verlangt.

Für eine zusammenfassende Erklärung dieser scheinbar nicht zusammenhängenden Dinge, muss man einmal etwas weiter ausholen und Details beschreiben, die in den deutschen Medien sozusagen „sehr stiefmütterlich“ bis oft gar nicht thematisiert werden. Große Teile der deutschen Presse aber besonders auch die ÖR-Fernsehsender leben unübersehbar allzu oft in einer Art „medialem Elfenbeinturm“ in den kritische und neutrale Betrachtungen, oft erst gar nicht reingelassen werden.

Der Leser oder die Leserin dieser Zeilen, möge daher die etwas geraffte bis drastische Beschreibung hier dazu, mit gnädiger Milde lesen. Die unterschiedlichsten Autoren der Beiträge bei EIKE zeigen oftmals ein vielfach realistischeres Bild der Dinge und Entwicklungen als viele Artikel von dpa&Co., mit zwar enorm viel (grüner) „Haltung“ aber dafür leider fehlendem nüchternen Fachwissen.

Beginnen wir mal mit einer scheinbar einfachen Frage:

„Wer ist der wichtigste Unterstützer und Entscheidungsträger von Deutschlands diversen WENDEN (..Energiewende, Verkehrswende usw.)?“

Sie werden jetzt wohl kaum darauf kommen aber dies ist kein Geringerer, als der chinesische Staatschef und Diktator Xi Jinping.

Weil in China der Nachname zuerst geschrieben wird und dahinter erst der Vorname in unserem Sinne, ist es also der „Herr Xi“ und nicht etwa „Herr Jinping“ um hier mal etwas zu nennen, was auch viele Europäer noch gar nicht so richtig wissen.

Ohne dass dies einer Bevölkerungsmehrheit in Deutschland überhaupt bewusst ist, stehen und fallen alle die so schön klingenden deutschen „Wenden“ mit den Entscheidungen und Launen des Herrn Xi. Deswegen habe ich hier in EIKE in einem Kommentar auch die verdrehte Form eines älteren Gewerkschaftsspruchs* geschrieben:

„ALLE „WENDEN“ STEHEN STILL – WENN DER ‚BÖSE LIEBE XI’ DAS WILL!“

Es wird hier aber gleich relativiert, daß der „BÖSE“ Xi, hier nur als eine Art Verbalform zu verstehen ist, die von Personen genutzt werden, die ihm selbst oder China als Gegner oder gar Feinde gegenüberstehen. Xi Jinping ist einfach ein Politiker und ein Nachfolger von Mao, der sein ganzes Leben der Aufgabe gewidmet hat, China groß zu machen. Er will China zur Wirtschafts- aber auch zum Militär-Weltmacht Nr. 1 auf diesem Planeten machen!. Insofern ist da jedes „GUT“ oder jedes „BÖSE“ daher faktisch allein vom Standpunkt und den Interessen der jeweiligen Beurteiler abhängig. Dies auch von ganz anderen Themen, die hier im Artikel mal weggelassen wurden aber auch immer präsent sind.

Ein Weg um China zur WIRTSCHAFTSMACHT Nr. 1 zu machen, ist die stückchenweise Übernahme der globalen Automobilindustrie. Somit der Technologie, die erst den wirtschaftlichen Aufstieg von Nachkriegsdeutschland ermöglicht hat. Dies zusammen mit den Bereichen CHEMIE und MASCHINENBAU. Doch jetzt „schwächeln“ alle diese Drei Kernbereiche. Dies wird sogar noch aktiv verschärft durch diese aktuelle Politik des „Umbaus auf Karbonfrei bis 2050“ und damit auch durch die einseitige Konzentration auf Elektro-Autos. Realistisch betrachtet, wird es aber auch in 100 Jahren noch konventionelle Autos und LKWs mit Verbrennermotoren geben. Dies sowieso in Asien, Afrika, Süd- und Mittelamerika und garantiert auch in den Ländern, die derzeit fast „manisch“ auf „Elektromobilität“ setzen (Europa + Nordamerika).

China hat erkannt, daß der deutsche bzw. europäische technologische Vorsprung bei Verbrennerautos, mindestens 10 Jahre ausmachte. Somit erst einmal uneinholbar. Von daher konzentrierte sich China schon seit etlichen Jahren, auf den Bau und die Perfektionierung von Elektroautos. Gerade im dort immens wichtigen Softwarebereich, hat China inzwischen ein Spitzenniveau erreicht und macht TESLA schwer Konkurrenz. Firmen wie BYD, sind gigantisch gewachsen und fluten ihre E-Autos nun auch zunehmend nach Europa. Ihr Haupt-Verkaufsargument ist der niedrigere Preis in derselben jeweiligen Autoklasse

Die chinesischen Autohersteller haben inzwischen nicht nur einen technologischen Vorsprung/Software, sondern können auch von den Rohstoffen und Materialien her alle Autos ungleich billiger produzieren als Europa. Egal ob bei Seltenen Erden, Aluminium, Nickel, Lithium und auch Kupfer. China verfügt über all diese Rohstoffe billiger. Dafür haben langzeitige chinesische Planungen und schier unüberschaubare Aufkäufe und Verträge weltweit diese chinesische Position auf lange Dauer gefestigt und zementiert.

So hat China sich bereits jetzt, große Teile des südamerikanischen Lithiums exklusiv gesichert, das in den nächsten Jahren dort erst erzeugt wird. Die Europäer schwafeln und planen zwar reihenweise „Batteriefabriken“ ohne aber überhaupt konkreter zu wissen, woher dafür nachher die Rohstoffe kommen sollen und zu welchen Einkaufspreisen.

In diesem Kontext gesehen, ist der nun vollständige chinesische Aufkauf der großen Kupfer- und Goldmine in Bor/Serbien nun ein absoluter Volltreffer. Damit wird Chinas globale Position bei Rohstoffen, nochmals „um Lichtjahre“ verstärkt und gefestigt. China kann bereits JETZT die europäische Automobilindustrie mit nur wenigen Monaten Liefersperre faktisch zum Erliegen bringen. Dazu auch jederzeit neue Windräder verhindern und Vielerlei mehr. Die deutsche „Ampel-Politik“ ist damit China faktisch schon jetzt auf Gedeih und Verderb ausgeliefert!

Nähere Details zu diesem Komplex kommen dann im Teil 2 dieser kleinen Artikelreihe. Um aber den Leserinnen und Lesern nur einen kleinen Vorgeschmack auf die Größe und Bedeutung dieser erwähnten Kupfer- und Goldmine in Serbien zu geben, soll hier nur mal die Nazi-Kriegswirtschaft zwischen 1941 und 1944/45 erwähnt werden.

1941 ließ Adolf Hitler ja Jugoslawien von der Deutschen Wehrmacht besetzen und damit auch den Teil Ost-Serbiens, wo diese Mine in Bor liegt. Das für die Kriegswirtschaft und die Rüstungsindustrie des damaligen Deutschlands benötigte Kupfer kam damals offenbar zeitweilig zu 50 %, somit zur Hälfte, allein aus der serbischen Kupfermine in Bor! Ohne das damalige Kupfer aus Bor, wäre die deutsche Kriegswirtschaft wahrscheinlich viel früher zusammengebrochen.

Die Europäer haben hier etwas „verschlafen“ oder aus „sonstigen politischen Gründen“ nicht nutzen wollen, was ihnen in späteren Jahren noch sehr teuer zu stehen kommen wird. Zusammen mit ganz anderen chinesischen Aktivitäten, wie Hafenübernahmen (u.a. Piräus) bzw. Anteilsübernahmen (u.a. Hamburg) und Verkehrsprojekten, wie etwa die chinesisch geplante, gebaute und vorfinanzierte Schnellbahn Budapest-Belgrad (-Athen-Piräus), übernimmt China schleichend immer mehr Bereiche. China baut diese und viele andere Projekte auf dem gesamten Planeten auch stetig weiter aus.

Gerade die heutige (2023) deutsche „Ampel-Regierung redet ständig davon, dass man „weg von Putin“ wolle aber verschweigt und verdrängt gern, dass man sich dafür immer abhängiger von China/Xi macht. Spätestens wenn Xi mit Taiwan wirklich ernst machen würde, müssten die Europäer es entweder brav nur bei verbalen Protestnoten belassen oder sie würden riskieren, dass die gesamte europäische Wirtschaft wegen dann wohl von Peking blockierter Rohstoffe und Vorprodukte, in nur wenigen Wochen oder Monaten kollabieren würde.

Nie in der Vergangenheit, war Europa so abhängig und damit auch erpressbar durch China, als in der heutigen Epoche. „Globalisierung“ und immer mehr „lukrative China-Geschäfte“ haben inzwischen eine Situation geschaffen, bei der die Europäer auf Dauer verlieren und künftig immer mehr wirtschaftlich absteigen werden.

Dies wird dann gerade Deutschland noch stärker betreffen, als andere europäische Industrienationen. Von der beneideten „Exportlokomotive“ dann hinunter zum „kranken Mann Europas“ kann nachher schneller gehen, als Viele heute noch denken. Ohne die dann mangels Steuereinnahmen nicht mehr so wie jetzt noch möglichen Netto-Zahlungen Deutschlands an die EU, wird auch diese dann als Folge finanziell kollabieren. Schon jetzt sind viele anderen Zentralbanken Europas, schon enorm bei der Deutschen Bundesbank verschuldet. Auch diese reale Kehrseite des EU-Marktes und der Zahlungsströme, verschweigen uns unsere Medien meistens allzu gern.

– Fortsetzung im späteren Teil 2 –

*) Der originale alte deutsche Gewerkschaftsspruch von 1863 war:

„Alle Räder stehen still – wenn Dein starker Arm das will!“

Artikel zum Minen-Deal bei ntv:

https://www.n-tv.de/ticker/China-will-Milliarden-in-Kupfer-und-Goldmine-in-Serbien-investieren-article24387649.html