Kältereport Nr. 12 /2026

Vorbemerkung: Die im vorigen Kältereport angesprochene Mega-Entwicklung in den USA ist wie erwartet eingetreten. Weil es derartige Extreme in Europa aufgrund der topographischen Struktur einfach nicht gibt, wird die Entwicklung über drei Tage in einem Anhang zu diesem Report mit vielen Graphiken dokumentiert. Weil dieser Report sonst zu lang werden würde, wird der Anhang als eigener Beitrag gepostet und steht hier.

Aber auch sonst hat Cap Allon wieder einige Kalt-Extreme aufgelistet.

Meldungen vom 16. März 2026:

Rekord-Schnee in den Alpen

Ein heftiger Sturm hat Teile der Alpen unter einer dicken Schneedecke begraben; aus der ganzen Schweiz und Norditalien werden extreme Schneemengen gemeldet.

In Bosco-Gurin im Tessin fielen innerhalb von nur 24 Stunden 116 cm Schnee, was einen neuen Stationsrekord darstellte.

Anderswo in den Südalpen lagen die Gesamtmengen in höheren Lagen bei über 1 m. Starker Schneefall traf den Osten der Provinz Aosta, den Norden des Piemonts und die Südschweiz, darunter Gebiete um Gressoney und Macugnaga.

Der Schneefall beschränkte sich nicht auf die hohen Gipfel. Selbst in mittleren Höhenlagen übertraf der Sturm die Erwartungen. Pila in Valsesia war am Morgen des 15. März tief verschneit.

In der gesamten Schweiz fielen im Tessin stellenweise mehr als 1 m Neuschnee, wobei oberhalb von Zermatt und Saas-Fee fast 1 m gemeldet wurde. Andere Schweizer Skigebiete verzeichneten 40 cm, in Teilen des südlichen Berner Oberlands sogar mehr als 50 cm.

In den westlichen italienischen Alpen näherten sich die Region Monte Rosa und Macugnaga ebenso wie Cervinia ebenfalls 1 m.

Der Sturm hat zu erheblichen Beeinträchtigungen geführt.

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Mallorca: Seltener März-Schnee

Am Wochenende fiel in der Serra de Tramuntana auf Mallorca Schnee, wodurch die stärksten Schneefälle des Winters auf der Insel verzeichnet wurden.

Es begann am späten Samstagabend, wobei der Schneefall bereits ab etwa 800 m Höhe einsetzte – tiefer als vorhergesagt. Der spanische Wetterdienst, die Agencia Estatal de Meteorología (AEMET), hatte Schnee erst ab 1.000 m Höhe erwartet.

Zwar fällt in den Bergen Mallorcas gelegentlich Schnee im Winter, doch ist dieser in der Regel leicht und beschränkt sich auf die höchsten Lagen. Ein Ereignis wie dieses im März, bei dem die Schneefallgrenze auf 800 m sinkt, ist für die Baleareninsel selten.

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Schnee von der Türkei bis nach Kaschmir

Starker Schneefall beeinträchtigt den Verkehr von der Osttürkei in die Höhenlagen von Kaschmir in Indien.

Im Südosten der Türkei ging eine Lawine in der Nähe von Akkaya im Bezirk Çukurca ab und verfehlte nur knapp einige Häuser.

Im Osten hat starker Schneefall die Straßenverbindung zwischen dem Kaschmir-Tal und Kishtwar in der indischen Region Jammu und Kaschmir unterbrochen.

Der Spät-Schnee hält den breiten Gebirgsgürtel vom westlichen Himalaya bis nach Ostanatolien noch bis weit in den März hinein im Griff. Dies wirkt sich auf die Schneemasse der nördlichen Hemisphäre aus, die in den letzten Tagen zugenommen hat.

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Antarktis: Kälte bis –69°C

Die Antarktis versinkt immer tiefer in der winterlichen Kälte, wobei mehrere Stationen die bislang niedrigsten Temperaturen der Saison verzeichnen.

An der Vostok-Station ist das globale saisonale Tiefstwert nun auf -69 °C gesunken, gemessen am 16. März.

Auf dem ostantarktischen Plateau herrscht derzeit verbreitet Kälte.

Am 15. März wurden an der Südpolstation -63,8 °C gemessen, während die Temperatur an der Concordia-Station auf -65,2 °C sank.

Prognosen deuten darauf hin, dass sich die Kälte in den kommenden Tagen noch weiter verstärken könnte.

Das GFS-Modell zeigt einen starken Kälteeinbruch in der Ostantarktis um den 19. März herum an, wobei die Temperaturen in Wostok voraussichtlich unter -70 °C fallen werden – ein Wert, der zu dieser frühen Jahreszeit selten erreicht wird.

Link: https://electroverse.substack.com/p/record-snow-pounds-the-alps-rare?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 17. März 2026:

Philippinen: Seltene März-Kälte

Ungewöhnlich niedrige Temperaturen haben Luzon auf den Philippinen erfasst, wo die Werte in der kühlen Jahreszeit selten unter 10 Grad Celsius fallen.

An der Benguet State University in La Trinidad (1.300 m) sind die Temperaturen auf 7,5 °C gefallen – nur knapp unter dem nationalen März-Rekord von 7,4 °C, der 1963 in Baguio gemessen wurde.

In Baguio selbst sank die Temperatur diese Woche auf 9 °C – die niedrigste März-Temperatur seit mindestens dem Jahr 2000.

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USA: Schnee-Rekorde im Mittleren Westen

Ein heftiger Wintersturm hat Teile des Mittleren Westens unter einer dicken Schneedecke begraben, wobei Schneesturmbedingungen von Minnesota und Iowa bis nach Wisconsin und Michigan reichen.

Der Sturm hat zu extremen Niederschlagsmengen geführt. In Herman, Michigan, wurden etwa 91 cm gemessen, während in Mountain, Wisconsin, rund 86 cm gefallen sind. In weiten Teilen vom Südosten Minnesotas über Zentral- und Nordost-Wisconsin bis hin zur Oberen Halbinsel von Michigan wurden 51 cm oder mehr verzeichnet.

In Wausau, Wisconsin, stellte der Sturm einen neuen Tagesrekord für Schneefall auf: Es fielen 59 cm – der schneereichste Tag der Stadt seit Beginn der Aufzeichnungen vor mehr als 130 Jahren. Das nahegelegene Green Bay verzeichnete 43 cm, den schneereichsten Tag seit 1889, womit die Gesamtmenge des Sturms auf 66 cm stieg, die zweithöchste jemals gemessene Menge.

Die Gesamtmenge des Sturms in Teilen der Door County-Halbinsel in Wisconsin erreichte 69 bis 84 cm.

Im Zuge des Sturms breitet sich arktische Kaltluft nach Süden aus. Am Dienstag sind in North Dakota, Minnesota, Wisconsin und der Upper Peninsula von Michigan Temperaturen unter -18°C zu erwarten, wobei der Frost bis tief in den Süden der Vereinigten Staaten vordringen dürfte.

Die Kaltluft könnte Tages-Tiefstrekorde gefährden, und da das Tiefdruckgebiet ungewöhnlich kalte Luft über die östliche Hälfte des Landes treibt, wurden sogar seltene Schneefälle im März in Mississippi gemeldet.

Der Frühling ist jedoch auf dem Weg. Ein Großteil der USA wird sich bis zum Ende der Woche auf der anderen, warmen Seite des Jetstreams befinden.

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Alpen: Historischer 24-Stunden-Schnee

Ein heftiger Sturm am Wochenende brachte in den Alpen außergewöhnlich viel Schnee, wobei in Teilen Norditaliens und im westlichen Alpenraum innerhalb von weniger als 24 Stunden extreme Schneemengen gemessen worden sind.

In Macugnaga in Italien fielen an nur einem Tag bemerkenswerte 147 cm Schnee – eines der intensivsten kurzzeitigen Schneefallereignisse, die jemals in der Region verzeichnet worden waren.

Im östlichen Aostatal und im nördlichen Piemont lagen die Gesamtmengen weit über 1 m, wobei die Schneehöhen in höheren Lagen noch größer waren.

Der Sturm hat sich inzwischen verzogen, doch schwache Störungen streifen weiterhin über die Nordalpen. Diese sorgen für gelegentliche Schneeschauer, wobei am Dienstag und Mittwoch oberhalb von 1.000 m weitere 5 bis 10 Zentimeter möglich sind, insbesondere in Österreich.

Da hinter dem System kältere Luft zurückbleibt, werden die Temperaturen in den Alpen diese Woche voraussichtlich eher niedrig bleiben, was die Schneeschmelze im Frühling einschränkt. Mit Blick auf die Zukunft könnte es später in dieser Woche zu einer weiteren Schneerunde in den südwestlichen Alpen kommen.

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Antarktis: Fast –70°C in Wostok

In der Antarktis wurde ein weiterer saisonaler Temperaturtiefstwert verzeichnet: Am 17. März wurden an der Vostok-Station -69,8 °C gemessen.

Dieser Wert setzt eine Phase zunehmender Kälte auf dem antarktischen Plateau fort. Anfang dieser Woche wurden auch an der Amundsen-Scott-Südpolstation (-63,8 °C) und der Concordia-Station (-65,2 °C) saisonale Tiefstwerte gemeldet.

Prognosen deuten darauf hin, dass die Kälte in den kommenden Tagen noch zunehmen könnte, wobei einige Vorhersagen für Vostok Werte unter -70 °C erwarten.

Link: https://electroverse.substack.com/p/rare-march-cold-hits-the-philippines?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 18. März 2026:

USA: Starker Blizzard an den Großen Seen, seltener Schnee im Süden, Rekord-Kälte

Ein heftiger Wintersturm zum Saisonende hat Teile des oberen Mittleren Westens unter außergewöhnlichen Schneemengen begraben, wobei Kälterekorde verzeichnet wurden und es bis weit nach Süden in den USA zu seltenen Schneefällen kam.

Die Upper Peninsula im Norden Michigans verzeichnete einige der höchsten Gesamtmengen.

In Round Lake wurden 132 cm Schnee gemessen, am Cusino Lake 123 cm und in Herman 114 cm. Forest Lake meldete 108 cm und Three Lakes 101 cm.

Der Sturm erstreckte sich weit über den üblichen Schneegürtel hinaus.

Im Norden Alabamas fiel in der Region um Huntsville messbarer Schnee.

In Triana beispielsweise wurden 5 cm gemessen, was dem Tagesrekord von Huntsville vom 16. März 1900 entspricht. Auch die dünne Schneedecke in Birmingham stellte einen Tagesrekord dar, während selbst so weit südlich wie Alexander City und Anniston noch Spuren von Schnee gemeldet wurden.

Gleichzeitig wurden Hunderte von Kälterekorden gebrochen, vom Norden Minnesotas bis hinunter nach Südtexas.

[Hervorhebung im Original]

Um nur einige Beispiele aus Arkansas zu nennen: Am 17. März fielen die Temperaturen in El Dorado auf -5 °C, in Monroe auf -3 °C und in Tallulah auf -3 °C – allesamt neue Tages-Tiefstwerte, die die bisherigen Rekorde aus den Jahren 1978, 1923 bzw. 1988 unterboten.

Insgesamt führte dieses Wetterereignis zu Schneesturmbedingungen im oberen Mittleren Westen, seltenen Schneefällen im tiefen Süden und Rekordkälte im unteren Mississippi-Tal – ein Lehrbuchbeispiel für einen arktischen Kälteeinbruch in der Spätsaison, der tief in die Vereinigten Staaten vordrang.

Als Nächstes erwartet viele ein früher Vorgeschmack auf den Sommer, da sich der „Hitzedom“ im Westen nach Osten ausbreitet. Dann… scheint die Kälte zurückzukehren, noch bevor der März zu Ende ist (Aktualisierungen folgen).

Link: https://electroverse.substack.com/p/great-lakes-blizzard-rare-southern?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 19. März 2026:

Alaska: Weiterhin extremer Frost und Schnee, der sich den Rekordmarken nähert

Der Winter in Alaska will einfach nicht nachlassen.

In Fairbanks sank die Temperatur am Flughafen am 18. März erneut auf -40 °C, womit diese Schwelle in diesem Winter bereits zum 31. Mal unterschritten wurde. Damit liegt die Saison 2025–26 hinsichtlich der Anzahl der Tage mit Temperaturen unter -40 °C auf Platz vier der Aufzeichnungen.

Zudem ist dies der drittfrüheste Wert unter -40 °C in den Aufzeichnungen, die bis ins Jahr 1948 zurückreichen.

Unterdessen gräbt sich Südalaska gerade aus einem der schneereichsten Winter seit Jahrzehnten heraus.

In Juneau sind in dieser Saison bereits mehr als 447 cm Schnee gefallen – fast doppelt so viel wie die übliche Wintermenge der Stadt. Die Saison liegt derzeit auf Platz sechs der Rekordliste, und Prognostiker warnen, dass die herannahenden Stürme die Hauptstadt noch vor Ende der Woche locker unter die Top 5 bringen könnten.

Das erste kräftige Tiefdruckgebiet zieht nun in den Südosten und den südlichen zentralen Teil Alaskas. Es gelten Wintersturmwarnungen, da ein sich langsam bewegendes Tiefdruckgebiet über dem nordöstlichen Pazifik anhaltende Aufwindströmungen in die Region treibt. Es wird bis zum Ende der Woche weiter schneien, wobei in Teilen des südöstlichen Alaskas, insbesondere in der Nähe von Yakutat, weitere 30 cm möglich sind.

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Kanada: In Yukon immer noch unter –40°C

Jenseits der Grenze im kanadischen Yukon ist es weiterhin ebenso kalt. Während der Westen der USA einen frühen, rekordverdächtigen Vorgeschmack auf den Sommer genießt, sind die letzten Reste des Winters im Norden weiterhin präsent.

Die Beobachtungen vom Mittwochmorgen wiesen an mehreren Stationen erhebliche Abweichungen auf. Am kältesten war es am Messpunkt Dempster Highway mit –44,4°C

Der März war im gesamten Yukon (und in Alaska) bemerkenswert kalt, wobei immer wieder arktische Luftmassen nach Süden in die Region vordrangen.

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Nordindien: In Hochlagen spät-saisonaler Schnee und Kälte

Im westlichen Himalaya schneit es weiterhin heftig. In Gulmarg, Jammu & Kashmir, sind in den letzten 24 Stunden etwa 15 cm Neuschnee gefallen. Es wird erwartet, dass das Tiefdruckgebiet bis zum 20. März für anhaltenden Schneefall in der gesamten Region sorgen wird.

Was die Temperaturen angeht, so werden die Tageshöchstwerte in weiten Teilen Nordindiens 5 bis 11 °C unter dem Normalwert liegen.

Die Kälte breitet sich auch südwärts über die nördlichen Ebenen aus. Wetterdienste warnen für den 20. März vor „Kältetagen“ in Delhi NCR, Haryana, Punjab, Chandigarh, Rajasthan und Teilen von Uttar Pradesh, wo die Tageshöchsttemperaturen nur mühsam 16–22 °C erreichen werden – deutlich unter dem Normalwert für Ende März. In einigen Teilen der Region Jammu könnte es zudem zu Gewittern und vereinzeltem Hagel kommen.

Die Bedingungen dürften sich bis Samstag allmählich verbessern, wenn das System nach Osten abzieht.

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Antarktis: Abkühlung unter die –70°C-Marke

Am 19. März sank die Tiefsttemperatur in Wostok auf -70,1 °C – der erste Wert unter -70 °C in dieser Saison auf dem Kontinent.

Dieser Meilenstein wird bereits zu Beginn der antarktischen Kaltzeit erreicht. Das letzte Mal, dass diese Schwelle so früh erreicht wurde, war am 19. März 2020, als die Temperatur in Wostok auf -70,8 °C sank – einer der frühesten Werte unter -70 °C, die jemals gemessen worden waren.

Da die Sonne nun rasch vom antarktischen Plateau verschwindet, wird es bald noch kälter werden.

Link: https://electroverse.substack.com/p/alaska-deep-freeze-continues-as-snow?utm_source=post-email-title&publication_id=2118150&post_id=191450642&utm_campaign=email-post-title&isFreemail=false&r=320l0n&triedRedirect=true&utm_medium=email

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Meldungen vom 20. März 2026:

Karpaten: Rückkehr des Winters

Der Winter hat in den Karpaten wieder Einzug gehalten: Frischer Schneefall und ein starker Temperaturrückgang haben das ukrainische Hochland erfasst.

Am 19. März bedeckte Schnee die Hänge des Berges Pip Ivan, die Sicht verschlechterte sich drastisch und die Temperaturen fielen auf -8 °C. Böige Winde ließen die gefühlte Temperatur laut dem staatlichen Katastrophenschutzdienst der Ukraine auf etwa -20 °C sinken.

Dies ist kein Einzelfall.

In weiten Teilen Osteuropas bleiben die Temperaturen für Mitte März unterdurchschnittlich. Die Tiefstwerte in der Nacht liegen in vielen Regionen nahe dem Gefrierpunkt oder darunter, wobei aus den höheren Lagen nasser Schnee gemeldet wird.

Auch im Süden ist ungewöhnlicher Schnee gefallen.

Das Skigebiet Parnassos in Griechenland meldete am Freitagmorgen 20 cm Neuschnee.

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Ungewöhnlich kalter Polarwirbel

Die jüngste GFS-Prognose zeigt, dass der Polarwirbel nach wie vor weitgehend intakt ist.

Bis zum 27. März befindet sich ein klar abgegrenzter Kern in der Nähe der Hudson Bay, wobei die Temperaturen im 500 hPa-Niveau fast -50 °C erreichen. Das ist ein starker, gefestigter Wirbel – typisch für den Hochwinter, nicht für Ende März. Das arktische Kältereservoir bleibt vorerst bestehen.

Hier beschreibt Cap Allon ausführlich einen neuen drohenden Kaltlufteinbruch in den USA. Schauen wir mal, ob das in der nächsten Woche wirklich so kommt. Allerdings ist mir die „Qualität“ dieses Kältepols für diese Jahreszeit auch aufgefallen. Und wie es die Vorhersagemodelle so wollen, deutet sich auch bei uns ein ziemlich nasskaltes Osterfest an.

Zirkumpolar wird die derzeitige Ausprägung des Kältepols deutlich. Die folgenden beiden Graphiken zeigen oben die 500-hPa-Fläche (Geopotential {farbig} und Bodendruck {dünne weiße Linien} sowie unten die 850-hPa-Fläche (Temperatur {farbig} und Geopotential {dünne weiße Linien }) jeweils vom 20. März 2026 um 00 UTC. Quelle: Wetterzentrale.de:

Link: https://electroverse.substack.com/p/winter-returns-to-the-carpathians?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

Wird fortgesetzt mit Kältereport Nr. 13 / 2026

Redaktionsschluss für diesen Report: 20. März 2026

Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE




Jedes Jahr werden im Amazonas-Regenwald eine halbe Million Balsabäume illegal abgeholzt, …

… um die weltweite Nachfrage nach Windkraftanlagen zu decken!

Chris Morrison, THE DAILY SCEPTIC

Jedes Jahr werden im Amazonas-Regenwald über eine halbe Million Balsaholzbäume illegal abgeholzt, um die massive Nachfrage nach Windkraftanlagen in vielen Teilen der Welt zu decken. Balsa ist ein leichtes, aber festes Holz, das häufig für den Kern riesiger Rotorblätter verwendet wird. Es kann etwa 7 % des Rotorblatts ausmachen, und für jeden Satz von drei Rotorblättern werden bis zu 40 Bäume benötigt.

Diese Entdeckung ist ein echter Schock und geht auf eine exklusive Untersuchung des Daily Sceptic zurück. Sie trägt zu den enormen ökologischen Belastungen bei, welche die „grünen“ Windkraftanlagen der natürlichen Umwelt auferlegen. Diese ineffizienten, unzuverlässigen und unansehnlichen Monster beanspruchen viel Platz an Land und auf See, töten Millionen von Fledermäusen, dezimieren Raubvogelpopulationen, fangen Billionen von Insekten ein und verändern die lokale Ökologie sowohl an Land als auch auf See. Niemand würde sie in einem freien Markt installieren, daher benötigen sie enorme finanzielle Subventionen, um teuren Strom zu produzieren.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Angesichts der bekannten Fakten zur jährlichen Balsaproduktion, des Ausmaßes des illegalen Holzeinschlags und der Nachfrage seitens der Hersteller von Windkraftanlagen ist es nicht schwer, auf einen möglichen jährlichen Verlust von über einer halben Million Bäumen im Amazonas-Regenwald zu kommen. Der Großteil des kommerziellen Balsaholzes wird von Ecuador exportiert, wo in den letzten Jahren jährlich etwa 500.000 Kubikmeter oder rund 80.000 Tonnen produziert worden waren. Etwa 55 % der Produktion fließen vermutlich in Windkraftanlagen, wobei für jeweils drei Anlagen etwa 10,5 m³ benötigt werden. Da für jeden Satz etwa 40 Bäume benötigt werden, beläuft sich der jährliche Balsaverbrauch für Windkraftanlagen auf 1.047.619 m³. Balsa ist ein relativ schnell wachsendes Tropenholz und wurde in nachhaltigen Plantagen geerntet, bis die steigende Nachfrage durch Windkraftanlagen einsetzte. Seit Beginn dieses Jahrzehnts kann diese nachhaltige Ernte jedoch nicht mehr mit der Nachfrage Schritt halten. In einer vernichtenden Untersuchung stellte die Environment Investigation Agency (EIA) fest, dass die Exporte infolge illegaler Abholzung in unberührten Regenwäldern bis zu 50 % gestiegen sind.

Halbiert man den Turbinenverbrauch von 1.047.619 Bäumen, beläuft sich der illegale Holzeinschlag auf etwa 523.810 ausgewachsene Exemplare. Da diese Zahl wahrscheinlich umstritten ist, hat der „Daily Sceptic“ seine Berechnungen vollständig offengelegt. Doch jede nennenswerte jährliche Abholzung ist schrecklich und übertrifft bei weitem den einmaligen Verlust von 100.000 tropischen Regenwaldbäumen, die gefällt wurden, um eine bequeme Straße für die Delegierten zu bauen, die an der jüngsten „Rettet den Wald“-COP30-Konferenz in der brasilianischen Stadt Belém teilnahmen.

Die Augen werden natürlich vor dem illegalen Holzeinschlag verschlossen, und das schon seit geraumer Zeit. Im Jahr 2020 wurde berichtet, dass zwischen März und September im Gebiet des indigenen Volkes der Achuar entlang des Flusses Copataza in Ecuador 20.000 Balsabäume illegal gefällt worden waren. Andere Berichte sprechen von intensivem illegalem Holzeinschlag, wobei einige Schätzungen davon ausgehen, dass in manchen Gebieten 75 % der Bäume abgeholzt wurden.

Der 2024 veröffentlichte EIA-Bericht fiel vernichtend aus. Die Ermittler besuchten zahlreiche illegale Abholzungsgebiete und warfen den meisten, wenn nicht sogar allen Exporteuren vor, auf Naturwälder als „bequemen und sofort verfügbaren Ersatz“ zurückgegriffen zu haben, als die Plantagen rasch ihrer älteren Bäume beraubt waren. Die betroffenen Gebiete galten als einige der letzten intakten Waldlandschaften des Landes. Es handelte sich dabei um einzigartige Schutzgebiete und symbolträchtige indigene Territorien. Händler sollen der EIA berichtet haben, dass der Holzeinschlag von Balsaholz „von Norden nach Süden in den meisten amazonischen Provinzen des Landes“ stattfinde. Schätzungen zufolge stammen derzeit mindestens 50 % der Produktion aus diesen illegalen Quellen. Der Anteil an Plantagenholz, der mit illegal geschlagenem Holz vermischt wird, soll je nach Exporteur zwischen 10 % und 70 % schwanken.

Der EIA-Bericht fand bei seiner Veröffentlichung in den Mainstream-Medien und in der Politik kaum Beachtung, obwohl es sich bei der Organisation um eine etablierte Nichtregierungsorganisation handelt, die 1984 in UK gegründet worden war und Büros in UK und Europa unterhält. Für die von Propaganda geprägten Mainstream-Medien ist diese Art von beunruhigenden Nachrichten einfach ein zu heikles Thema.

Allerdings gab es Versuche seitens der Turbinenhersteller und ihrer Befürworter, den Eindruck zu erwecken, dass Balsa in Teilen des Turbinenkerns durch verschiedene Ersatzstoffe aus synthetischem Polymerschaum ersetzt werde. Dies trifft zwar zu, doch Balsa ist aufgrund seines hervorragenden Verhältnisses von Festigkeit zu Gewicht nach wie vor weit verbreitet. Es heißt, dass Hybridkonstruktionen mittlerweile üblicher geworden sind, wobei Balsa in Bereichen mit hoher Scherbeanspruchung und anderen kritischen Bereichen zum Einsatz kommt. In diesen Bereichen hat es gegenüber Schaumstoffen nach wie vor einen Vorteil. Die Gesamtproduktionszahlen deuten jedoch darauf hin, dass in Windkraftanlagen nach wie vor große Mengen dieses Holzes verwendet werden. Die ecuadorianische Produktion soll um das Jahr 2020 herum sprunghaft gestiegen sein, wobei die zuvor nachhaltige Gesamtmenge von 33.000 Tonnen auf 75.000 Tonnen stieg, angetrieben durch chinesische Turbinenhersteller. Es ist etwas schwierig, genaue Produktionszahlen zu erhalten, aber Quellen wie die EIA und UN Comtrade gehen von Exporten von 80–100.000 Tonnen im Jahr 2021, 60–80.000 Tonnen im Jahr 2022 sowie 50–80.000 Tonnen in den Jahren 2023 und 2024 aus.

Nach dem sprunghaften Anstieg hat sich die Produktion stabilisiert, allerdings auf einem Niveau, das nur durch massive Abholzung des Regenwaldes möglich gewesen sein kann. Es liegt auf der Hand, dass dies zu einem großen Teil durch den enormen Anstieg der chinesischen Herstellung von Windkraftanlagen bedingt ist. Gesamtzahlen für die Inlands- und Exportproduktion sind nicht an einer Stelle verfügbar, doch glaubwürdige Schätzungen deuten darauf hin, dass der Gesamtwert von 8 bis 12 Milliarden Dollar im Jahr 2021 auf fast 16 Milliarden Dollar im Jahr 2024 gestiegen ist, wobei die Prognose für 2025 bei knapp 18 Milliarden Dollar liegt.

Der jährliche Verlust an Balsabäumen in unberührten Regenwäldern ist eine unnötige ökologische Verwüstung, die auf Ideologen zurückzuführen ist, die eine extrem linke „Netto-Null“-Fantasie vorantreiben. The Daily Septic hat versucht, anhand bekannter Zahlen eine jährliche Zahl für diesen Verlust zu ermitteln. Wir stellen unsere Berechnungen zur Verfügung, damit andere, falls sie dies wünschen, unsere Annahmen und Berechnungen hinterfragen und zu anderen Schlussfolgerungen gelangen können. Doch nur wenige werden die Tatsache verschleiern können, dass es sehr erhebliche und anhaltende jährliche Verluste durch illegalen Holzeinschlag von Balsabäumen gibt.

Chris Morrison is the Daily Sceptic’s Environment Editor. Follow him on X.

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/03/19/half-a-million-balsa-trees-illegally-logged-in-amazon-rainforest-every-year-to-feed-global-wind-turbine-demand/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Wintererwärmung, aber nicht durch Kohlendioxid – Teil 2

Teil 2: Nicht überall in der Welt wird der Winter wärmer

Von Josef Kowatsch, Matthias Baritz,

  • Die Wintererwärmung Deutschlands begann 1987 auf 1988 mit einem Temperatursprung.
  • Davor gab es über 100 Jahre gar keine Erwärmung, sondern sogar eine Abkühlung.
  • Keine CO₂-Treibhauserwärmung erkennbar in den Grafiken
  • Die leichte Erwärmung in Europa seit 1988 hat natürliche und anthropogene Gründe
  • In anderen Teilen der Welt gibt es über Jahrzehnte keine Wintererwärmung.

Zum Winter 2026 gehören die drei Monate Dezember 25, sowie Januar und Februar 2026. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) gibt den Winter 2026 mit 1,7°C an, ermittelt mithilfe seiner über 2000 Wetterstationen. Im Vergleich zur aktuellen Vergleichsperiode 1991 bis 2020 (1,4 °C) ist das ein Plus von 0,3 Grad.

Behauptet wird vom IPCC und vom PIK, dass allein das in der Atmosphäre zunehmende CO₂ zur Erwärmung geführt haben soll, siehe Definition: Der Begriff Klimawandel bezeichnet langfristige Temperatur- und Wetterveränderungen, die hauptsächlich durch menschliche Aktivitäten verursacht sind, insbesondere durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe.

D.h. behauptet wird auch noch, dass der CO₂-Anstieg fast nur menschenerzeugt ist, natürlich auch ohne irgendwelche Beweise vorzulegen. Aber das kennen wir ja alle von den diversen Glaubensgemeinschaften.

Grafik 1, Quelle Umweltbundesamt, stetig steigender CO₂-Anteil überall auf der Welt.

Den Winterverlauf Deutschlands haben wir in Teil 1 ausführlich erklärt. Zur Wiederholung diese Deutschland-Winter-Grafik im gleichen Zeitraum der CO₂-Messungen.

Grafik 2: Winterentwicklung Deutschlands im gleichen Zeitraum der Mouna-Loa-CO₂-Messungen, siehe Grafik 1

Ergebnis: Die CO₂-Konzentrationszunahme verläuft ganz anders wie die Wintertemperaturentwicklung in Deutschland und wie die Winterentwicklung in anderen Teilen der Welt. Das zeigen wir jetzt: Hier einige Einzelbeispiele von ausländischen Wetterstationen, beginnend mit Grönland.

Abb. 3a: durchgehende leichte Temperaturerhöhung in der Hauptstadt seit 90 Jahren, kein Temperatursprung 87/88, Wintertemperaturen zwischen – 8°C und -7°C

Die Hauptstadt Nuuk liegt an der Südwestküste im Süden Grönlands, nun zu Tasiilaq an der Südostküste, also gegenüber. Beachte auch kein Temperatursprung, nur einige wärmere Wintermonate ab 2003, die nun zu Ende gehen (ein Temperatursprung sollte eine Dauer von etwa 30 Jahre haben)

Abb. 3b: nur schwache Wintererwärmung in den letzten 100 Jahren. Im Zeitabschnitt 1947 bis 2000 lesen wir sogar eine leichte Winterabkühlung heraus, trotz ständiger CO₂-Zunahme. Es wurde in diesem Zeitraum damals über 50 Jahre lang kälter in Grönland. Erst die letzten 25 Jahre liegen die Winter in Tasiilaq auf einem höheren Wärmeplateau, höher heißt in diesem Falle über – 6°C, das allerdings auch nicht mehr wärmer wird seit der Jahrtausendwende.

Und nun der Winterschnitt der Insel im Bereich 69°-82° N, 50°-30° W. Daten liegen erst seit 1941 vor.

Abb. 3c: Insgesamt sind die drei Wintermonate für die Insel sehr kalt, der Schnitt liegt bei etwa -33 Grad. Wie soll da Eis schmelzen, auch nicht wenn Trump Grönland kauft!!!

Fazit: Die Winter in Zentral-Grönland wurden laut Wetterstationen auch über längere Zeiträume kaum wärmer, kein Temperatursprung 1987/88 wie bei uns, eher 9 Jahre später.

West- und Nordeuropa, alle mit Temperatursprung 1987/88

Grafik 4a/b: Die Winter werden in Nordeuropa seit 1988 kaum wärmer, in Mittel- und Westeuropa weniger stark als in Deutschland. Der Temperatursprung 1987 auf 1988 ist überall deutlich ausgeprägt, in Skandinavien jedoch viel stärker, siehe nächste Grafik.

Auch in West- und Nordeuropa lässt sich das Temperaturverhalten nicht mit dem CO₂-Anstieg erklären. Quelle 3c, 4a und 4b: https://climatereanalyzer.org/

Das zeigt auch nicht nächste Grafik von Zentralengland:

Abb. 5 und 6: Datenquelle: https://www.metoffice.gov.uk/hadobs/index.html

Grafik 6: Zentralengaland wie in Deutschland: Die Winter erwärmen sich ab 1988 tagsüber etwas stärker als die nächtlichen T-min. Bis 1987 sogar leichte Abkühlung der Winter, nachts stärker als tagsüber. Und mit einem Temperatursprung 87/88 von 1K.

Ein Blick über Europa hinaus, Winter in Asien:

Bei uns war der Winter eher mild aufgrund der geschilderten Gründe, das war natürlich nicht überall in der Welt so. In Zentralasien gab es viele neue Kälterekorde, siehe die zahlreichen und guten EIKE-Winterartikel, z.B. den ltereport Nr. 10 / 2025

Hier ein Grafik-Beispiel, die Wintertemperaturen über einen längeren Zeitraum, stellvertretend für den ostasiatischen Raum: Die Wetterstation Harbin im Nordosten Chinas zeigt eine deutlich sinkende Trendlinie der Wintertemperaturen (0,3 K/dec) Der Winter 2024 (-16°C) war in Harbin ca 1,3K kälter als der Schnitt von 1991-2020 (-14,7°C).

Abb. 7: Wintertemperaturen Harbin/China, Man beachte auch die Temperaturhöhe, bzw. Tiefe der drei Monate und das auf 45 Grad nördlicher Breite.

Viele weitere Stationen im ostasiatischen Raum zeigen die gleichen sinkenden Trendgeraden der Wintertemperaturen. Beispiele: Bugt (48°N 121°E, CHN): -0,3K/dec, Irkutsk (52°N, 104°E, RUS) -0,2K/dec, Magadan (59°N, 150°E, RUS) -0,5K/dec, Verhojansk (67°N, 133°E, RUS) -0,2K/dec, Ojmjakon (63°N, 143°E, RUS) -0,1K/dec, Hujirt (47°N, 103°E, MNG) -0,2K/dec Quelle https://www.giss.nasa.gov/

Antarktis, beachte, die Monate Dezember, Januar, Februar sind hier der Südsommer

Abb. 8: Kaum Erwärmung im Südsommer im Bereich der Antarktis, Temperaturen weit unter Null Grad!!! Wie soll da der Eispanzer mit einer mittleren Dicke von 2148 m!! (ohne Schelfeis) der Antarktis abschmelzen?

Abb.9: Auch im Südpolarmeer (Meeresgürtel um die gesamte Antarktis) gibt es kaum eine nennenswerte Erhöhung der ‘Sea Surface Temperature‘ im Südsommer. Quelle Abb. 11 und 12: https://climatereanalyzer.org/

Erkenntnis aus der Abbildung 8: In der Antarktis schmilzt kein Eis, nicht einmal im Sommer. Im Gegenteil, der Eispanzer wächst. Wie stark er wächst hängt von den jährlichen Niederschlägen ab.

Weitere Gebiete der Südhemisphäre: Patagonien 0,08K/dec, Australien 0,098K/dec.

Fazit: Kohlendioxid soll laut Treibhausglaubenskirche, unterstützt durch bezahlte Voodoo-Wissenschaftler das die Temperatur treibende Erwärmungsgas sein, angeblich ein Giftgas und ein Klimakiller. Kipppunkte sollen laut deren Treibhausangstgeschrei unmittelbar bevorstehen, so deren Orakel, u.a. auch vom PIK Potsdam, siehe hier: Das Risiko einer Treibhaus-Erdbahn – ScienceDirect

Wissenschaftliche Erkenntnis: Unsere Wintergrafiken aus aller Welt zeigen, dass meistens überhaupt keine Korrelation zur Grafik 1, dem steilen CO₂-Anstieg in der Atmosphäre besteht. In vielen Teilen der Welt wurden die Winter in den letzten Jahrzehnten sogar kälter.

Zusammenfassungen:

CO₂ ist ein lebensnotwendiges Gas für die Photosynthese und das Pflanzenwachstum auf dieser Erde. Die Schöpfung der Erde ist auf Kohlenstoff und Kohlendioxid aufgebaut. Ein weiterer CO₂-Anstieg hätte positive Wirkungen für das Leben und wäre wünschenswert.

Ebenso wünschenswert wäre, wenn der Winter in Mitteleuropa weiterhin so mild bleiben würde wie seit 1988, nach dem Temperatursprung. Von einer Klimakatastrophe oder gar von Klima-Kipppunkten sind wir weit entfernt. Das sind Kindermärchen-Erfindungen, um uns zu ängstigen.

Der fast überall auf der Welt steigende WI-Effekt der Landmassen ist der tatsächlich anthropogene Anteil an der Erwärmung und nicht der wirkungslose nicht nachweisbare CO₂-Effekt. Es handelt sich um eine gewollt wissenschaftliche Verwechslung. Will man den WI-Effekt zurückfahren, dann muss die Flächen versiegelnde und wärmende Naturzerstörung nicht nur in Deutschland zurückgenommen werden

Leider nimmt die Naturzerstörung täglich weiter zu und die DWD Wetterstationen sind mehrheitlich dort, wo der Mensch wohnt, arbeitet und die Landschaft besonders erwärmt, dort wo geheizt wird. (ca. 15% der Deutschlandfläche)

Anstatt sich sinnlose CO₂-Einsparungen zu überlegen, sollten die Umweltministerien der Länder sofort einen Ideenwettbewerb starten wie man den Niederschlag wieder in der freien Landschaft, in den Städten und Gemeinden halten und versickern lassen kann.

Die Klimaerwärmung seit 1987/88 brachte Deutschland bisher nur Vorteile, leider seit einigen Jahren in der Jahreszeit Sommer nur noch eingeschränkt. Deshalb sind gerade die jungen Leute aufgefordert, sich am regen Ideenwettbewerb gegen die Versteppung und Austrocknung Deutschlands im Sommer zu beteiligen. Das Wasser muss wieder dort gehalten werden, wo es niedergeht. Wir haben hier vorläufig 15 Vorschläge erarbeitet.

Wir brauchen mehr CO₂ in der Atmosphäre

Eine positive Eigenschaft hat die CO-Zunahme der Atmosphäre. Es ist das notwendige Wachstums- und Düngemittel aller Pflanzen, mehr CO führt zu einem beschleunigten Wachstum, steigert die Hektarerträge und bekämpft somit den Hunger in der Welt. Ohne Kohlendioxid wäre die Erde kahl wie der Mond. Das Leben auf der Erde braucht Wasser, Sauerstoff, ausreichend Kohlendioxid und eine angenehm milde Temperatur. Der optimale CO-gehalt der Atmosphäre liegt etwa bei 800 bis 1000ppm, das sind 0,1%. Nicht nur für das Pflanzenwachstum, wahrscheinlich auch für uns eine Art Wohlfühlfaktor. Von dieser Idealkonzentration sind wir derzeit weit entfernt. Tatsächlich mussten die Pflanzen einige Tricks entwickeln, um mit diesem geringen Lebensangebot CO überhaupt zurecht zu kommen. So haben die C3-Pflanzen ein Enzym mit dem Namen Rubisco entwickelt, das die Fotosynthese unterstützt. Das Leben auf der Erde braucht mehr und nicht weniger CO in der Luft. Untersuchungen der NASA bestätigen dies (auch hier) Und vor allem dieser Versuchsbeweis.

Es wird Zeit, dass endlich Natur- und Umweltschutz in den Mittelpunkt des politischen Handelns gerückt werden und nicht das teure Geschäftsmodell Klimaschutz, das keinerlei Klima schützt, sondern über gesteuerte Panik- und Angstmache auf unser Geld zielt. Eben ein Geschäftsmodell.

Gegen die Terrorgruppe „letzte Generation“ und gegen die „Klimakleber“ und andere grünlinken Gruppierungen muss mit allen gesetzlichen Mitteln vorgegangen werden, da die Gruppen keine Natur- und Umweltschützer sind, sondern bezahlte Chaosanstifter. Sie sind aufgehetzt, um das lebensnotwendige CO₂ zu verteufeln, um die CO₂-Steuer weiter von uns einzufordern. Abzocke ohne Gegenleistung nennt man das Geschäftsmodell, das ähnlich wie das Sündenablassmodell der Kirche im Mittelalter funktioniert. Ausführlich hier beschrieben.

Die Wintertemperaturreihen des Deutschen Wetterdienstes und weltweit beweisen: Es gibt keinen Klimanotstand. Deshalb muss auch keiner bekämpft werden.

Matthias Baritz, Naturschützer und Naturwissenschaftler

Josef Kowatsch, aktiver Naturschützer, ausgezeichnet mit Dutzenden Natur-und Umweltpreisen, unabhängiger, weil unbezahlter Klimaforscher.

 




Unbequeme Fakten bzgl. Windturbinen

Craig Rucker

Windkraftanlagen sind intermittierend, ineffizient, arbeits- und ressourcenintensiv und beanspruchen enorme Flächen an Land oder auf dem Wasser.

Diese riesigen Turbinen fordern einen hohen Tribut von Adlern, Falken, Vögeln, Fledermäusen und Meereslebewesen.

Am Samstag hatte ich die Ehre, mich einer engagierten Gruppe von Natur- und Energieaktivisten im Kapitol von Oklahoma anzuschließen, um ein klares „NEIN!“ gegen den rasanten Vorstoß zur Errichtung groß angelegter industrieller Windkraftanlagen im Osten Oklahomas zu verkünden.

Einige Teilnehmer bezeichneten die Veranstaltung als „Wendepunkt“ im Kampf um die Bewahrung des ländlichen Charakters Oklahomas und den Schutz der Bewohner und der Tierwelt vor staatlich und bundesstaatlich subventionierten industriellen Übergriffen.

David Wojick, Senior Advisor bei CFACT, ist Bauingenieur und promovierter Wissenschaftler in Logik und analytischer Wissenschaftsphilosophie. Er ist ein brillanter Mathematiker und Politikanalyst.

Seit Jahren leistet David Pionierarbeit bei der Analyse der harten, unbequemen Fakten zu Wind- und Solarenergie sowie einer Vielzahl anderer kontraproduktiver staatlicher Initiativen.

David Wojicks Arbeit bei CFACT hat ausgeprägte positive Auswirkungen auf die Energie- und Umweltpolitik auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene.

Erst diese Woche veröffentlichte David auf CFACT.org einen Bericht über eine Anhörung im Repräsentantenhaus zum „Migratory Bird Treaty Act“, einem Gesetz, das zum Schutz und Erhalt unserer Vogelwelt geschaffen worden war [in deutscher Übersetzung hier].

Ein wichtiges Thema war das versehentliche Töten von Vögeln, das, wie David erklärt, von den Beamten als „incidental taking“ (zufällige Entnahme) bezeichnet wird. David ironisch dazu: „Für den Vogel ist es nicht zufällig, sondern nur für den Betrieb der Anlage.“

Überrascht es Sie, dass es der Anhörung irgendwie gelungen ist, die massive „zufällige Tötung“ von Vögeln und Fledermäusen durch Windkraftanlagen zu überspringen, zu umgehen oder schlichtweg zu ignorieren?

Windkraftanlagen reißen nicht nur Adler, Falken, Vögel und Fledermäuse vom Himmel, sondern sobald sie errichtet sind, verlassen viele Arten das Gebiet und kehren nie wieder zurück.

Reichlich vorhandener, erschwinglicher Strom ist für das Wohlergehen der Menschen in einer modernen Gesellschaft unverzichtbar. Wind- und Solarenergie treiben die Kosten in die Höhe, schwächen das Stromnetz, erfordern eine Rund-um-die-Uhr-Reserve aus zuverlässigen Quellen und verursachen einen weitaus größeren ökologischen Fußabdruck, als ihre Befürworter zugeben möchten.

Die intermittierenden Energiequellen Wind und Sonne sollten nicht von Umweltvorschriften ausgenommen werden, die gegenüber effizienten Energiequellen so eifrig durchgesetzt werden.

Link: https://www.cfact.org/2026/03/13/inconvenient-wind-turbine-facts/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Versenkt Net Zero: Neue, Aufsehen erregende Eisbohrkern-Daten zeigen, dass die Erwärmung des laufenden Jahrhunderts in den letzten 400.000 Jahren nichts Ungewöhnliches war

Chris Morrison, THE DAILY SCEPTIC

Lügen, Desinformation und fiktive Berechnungen sind an der Tagesordnung, während eine verzweifelte, extrem linke britische Regierung mit Hilfe ihres Lieblingsgremiums, des Klimawandelausschusses versucht, ihre unrealistische „Netto-Null“-Kontrollagenda aufrechtzuerhalten. Die unbewiesenen wissenschaftlichen Behauptungen, auf denen das Ganze basiert, drehen sich um die These, dass die jüngste, begrenzte globale Erwärmung eine existenzielle Bedrohung für den Planeten darstelle. Statistiken werden routinemäßig verdreht, um Behauptungen über eine Erwärmung bis 1,7 °C seit dem vorindustriellen Zeitalter zu untermauern, wie es in einem kürzlich erschienenen albernen Artikel mit dem Titel [übersetzt] „Trumps schöne neue Welt“ von Ambrose Evans-Pritchard im Telegraph deutlich wird. Tatsächlich sind die Temperaturen in den letzten 100 Jahren nur um etwa 1,1 °C gestiegen. Abgesehen von den verdrehten Statistiken, die über einige wenige, gezielt ausgewählte Monate gemessen wurden, hat sich kürzlich anhand von Eisbohrkernen gezeigt, dass ein Anstieg um 1,1 °C in der aktuellen Warmzeit, die vor etwa 20.000 Jahren begann, etwa in jedem sechsten Jahrhundert auftrat.

Zudem treten ähnliche, wenn auch seltenere Temperaturanstiege in früheren Zeiträumen auf, die bis zu 150.000 Jahre zurückreichen. Die Häufigkeit lag hier bei etwa einem von sechs bis einem von 20 Jahrhunderten. Von besonderem Interesse war die Entdeckung, dass diese routinemäßigen Anstiege vor diesem Zeitpunkt seltener wurden. Keiner dieser Befunde deutet darauf hin, dass die aktuelle Erwärmung ungewöhnlich ist oder ausschließlich durch die Verbrennung von Kohlenwasserstoffen durch den Menschen verursacht wird. Es versteht sich von selbst, dass die Ergebnisse – wie die meisten anderen unbequemen paläontologischen Beweise – von Klimafanatikern und politischen Aktivisten ignoriert werden, die bereit sind, beim Thema Klima zu lügen und Billionen Pfund für ihre „Command-and-Control“-Fantasie von der Netto-Null-Emissionsbilanz zu verschwenden.

In der Zwischenzeit können wir alle über einen der jüngsten „Perlen“ von Damian Carrington lachen, der im Guardian unter der Überschrift [übersetzt] „Point of no return: Eine höllische ‚Treibhaus-Erde‘ rückt näher, sagen Wissenschaftler“ veröffentlicht worden ist.

Zwar noch nicht im rapide verarmenden UK, aber in vielen anderen Teilen der Welt ist „Netto-Null“ tot oder befindet sich in den letzten Zügen. Zudem wird der 30-jährige „Notstand“ rund um die „gesicherte“ Klimawissenschaft mit seinen politischen Anweisungen, wissenschaftliche Meinungen nicht in Frage zu stellen, zunehmend als der Schwindel entlarvt, der er ist. Selbst in UK sind die Zeiten längst vorbei, in denen dieser Unsinn von BBC-Moderator Jeremy Vine scheinbar mit ernstem Gesicht getwittert werden konnte.

Auf X gibt es dazu das hier:

Dass Attenborough und Thunberg zum ersten Mal miteinander sprechen (gerade jetzt bei @BBCr4today), ist sicherlich der Radio-Moment des Jahrzehnts, gerade jetzt, wo es zu Ende geht.

Gut gemacht, @BBC@MishalHusain – Jeremy Vine | Hier, auf TikTok, Instagram und Facebook (@theJeremyVine) 30. Dezember 2019 Link

Dieser lächerliche Tweet fasst in vielerlei Hinsicht den jahrzehntelangen Verfall des Bildungsniveaus zusammen. Dies ermöglichte es, dass sich eine Klimahysterie allgemein breitmachte: Ein die Schule schwänzendes, von Untergangsstimmung erfülltes Kind traf einen berühmten Fernsehsprecher, begleitet von schwärmerischem Lob eines Moderators des britischen öffentlich-rechtlichen Rundfunks.

Klimamodelle, die letztlich für all den Unsinn von Attenborough, Thunberg und Co. über „Kipppunkte“ verantwortlich sind, der die etablierte Mainstream-Erzählung antreibt, liegen in ihren Schlussfolgerungen fast ausnahmslos falsch. Jahrzehntelange Fehlprognosen bestätigen, dass sie ein chaotisches Klima nicht realistisch modellieren können. Das Wissen über die Rolle von Wolken, der Sonne und sogar von Meeres- und Luftströmungen ist zu rudimentär, um effektiv modelliert zu werden. Die Verwendung dieser Modelle sollte mit dem Hinweis einhergehen, dass jeglicher menschlicher Einfluss auf Klimaveränderungen nicht von natürlichen Schwankungen unterschieden werden kann. Computergenerierte Behauptungen, einzelne Wetterereignisse auf menschlichen Einfluss zurückführen zu können, sollten mit einem Bild des verstorbenen Tommy „Just Like That“ Cooper versehen werden, einem großartigen Komiker und Zauberkünstler, der dafür bekannt war, einen Fes zu tragen und mit einem Zauberstab zu wedeln.

Es handelt sich um natürliche Schwankungen, welche die Alarmisten zu ignorieren versuchen. Nur so können sie die jüngste milde globale Erwärmung verteufeln und die Lüge verbreiten, dass kollektivistische Maßnahmen das Wetter beeinflussen können. Deshalb ist diese neueste Studie zu den Temperaturen so wichtig – und deshalb wird sie in den Mainstream-Medien ignoriert werden. Es wäre unmöglich, einen marxistischen Feuchttraum durchzusetzen, der Billionen Pfund kostet und schreckliche Veränderungen des Lebensstils mit sich bringt, wenn allgemein bekannt werden würde, dass der jüngste Temperaturanstieg in den letzten 200.000 Jahren nichts Ungewöhnliches war.

Der Artikel, verfasst von Les Hatton, emeritierter Professor für Informatik an der Kingston University, analysiert öffentlich zugängliche Temperaturdaten, die etwa 420.000 Jahre zurückreichen und aus dem Epica-Vostok-Eiskern-Datensatz aus der Antarktis stammen. Er räumt ein, dass die Daten keinen globalen Wert liefern, da es sich, wie angemerkt wird, um eine statistische Zusammenstellung mit vielen Annahmen und zahlreichen Proxydaten handelt. Zyniker könnten an dieser Stelle anmerken, dass aktuelle globale Temperaturdatensätze eine große Menge an „Müll“ in Form von unnatürlichen Wärmemessungen enthalten und erheblichen, fragwürdigen nachträglichen Anpassungen unterliegen. Der Autor merkt an, dass der Vostok-Eiskern eine „reine“ Aufzeichnung darstellt, da er über einen langen Zeitraum hinweg auf einheitliche Weise an einem einzigen Ort erhoben wurde. Auch hier könnten Skeptiker das Fehlen von Messungen in der Nähe von Flughafenlandebahnen, Solarparks und verglasten Hochhäusern begrüßen.

Professor Hatton äußert einige interessante allgemeine Anmerkungen zur Temperatur und stellt fest, dass die vor 400.000 Jahren einsetzenden interglazialen Höchstwerte offenbar immer höher werden. Auf die Interglazialen folgen Eiszeiten, und diese scheinen immer kälter zu werden. Der Kohlendioxidgehalt scheint bei all diesen natürlichen Schwankungen keine große Rolle zu spielen, wie die unten stehende, 200.000 Jahre zurück reichende Grafik deutlich zeigt. In manchen Zeiträumen verläuft die rote Temperaturlinie in eine andere Richtung als die blaue CO₂-Kurve.

Die Kohlendioxidwerte in diesem Datensatz schwanken zwischen 170 ppm und 280 ppm. Wäre der Wert unter 150 ppm gefallen, hätte die Photosynthese aufgehört und es wäre mit ziemlicher Sicherheit zu einem Massensterben des Lebens an Land gekommen. Hatton stellt fest, dass in 556 Jahrhunderten der 800.000 Jahre umfassenden Vostok-Datenbank der CO₂-Gehalt unter 190 ppm lag.

Was auch immer die Ursache für den jüngsten Anstieg des CO₂-Gehalts sein mag, der den Planeten in den letzten 50 Jahren um 20 % „grüner“ gemacht hat, scheinen wir einer sehr gefährlichen Auslöschungsgefahr entgangen zu sein.

Chris Morrison is the Daily Sceptic’s Environment Editor. Follow him on X.

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/03/16/scrap-net-zero-dramatic-new-ice-core-evidence-shows-current-century-warming-common-throughout-the-last-400000-years/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE