Offshore-Wind dürfte die CO₂-Emissionen kaum reduzieren

David Wojick

Es wird allgemein angenommen, dass die Stromerzeugung aus Offshore-Windenergie die CO₂-Emissionen erheblich reduziert. In der Tat ist dies die Hauptbegründung für die horrenden Kosten und negativen Auswirkungen dieser Offshore-Megaprojekte.

Wie bei vielen grünen Annahmen kann auch diese falsch sein. Erstens ist die Verringerung der Emissionen fossiler Brennstoffe angesichts der Art und Weise, wie die Stromerzeugung tatsächlich funktioniert, möglicherweise gar nicht so groß. Tatsächlich könnte die Offshore-Windkraft die Emissionen fossiler Brennstoffe sogar erhöhen. Dies wird im Folgenden erläutert.

Nehmen wir als Beispiel New Jersey, das bei der Entwicklung von Offshore-Windenergie führend sein will. Ihr erklärtes Ziel sind satte 11.000 MW an Offshore-Windkraftkapazität zu Kosten von etwa 100 Milliarden Dollar. Wenn die Reduzierung der CO₂-Emissionen die Rechtfertigung für diese unglaublichen Kosten ist, dann sollte es besser eine große Reduzierung geben. Es stellt sich heraus, dass es vielleicht nur sehr wenig ist, was das Projekt sehr teuer macht, oder sogar eine Steigerung, die es mehr als wertlos machen würde.

Auf der Erzeugerseite gibt es mehrere Faktoren zu berücksichtigen. Zunächst einmal hat New Jersey seine 2.000 MW an Kohlekraftwerken bereits abgeschaltet, so dass diese potenziellen Emissionsreduzierungen weg sind. Noch schlimmer ist, dass die Hälfte der derzeitigen Stromerzeugung aus Kernkraft besteht, die keine CO₂-Emissionen verursacht. Wenn also ein Teil der Kernkraft durch Windkraft ersetzt wird, gibt es keine Reduzierung.

Die verbleibende Hälfte des Stromes wird durch Gas erzeugt, und hier wird es interessant, aber auch komplex.

Man bedenke, dass das gasbefeuerte System darauf ausgelegt ist, Strom zu erzeugen, wenn die Menschen ihn brauchen. Windkraftanlagen hingegen erzeugen Strom, wenn der Wind weht. Am meisten wird erzeugt, wenn der Wind stark weht, weniger, wenn er weniger weht, und gar kein Strom, wenn er schwach weht. Grob gesagt steigt die Leistung linear an, von keiner Leistung bei 16 km/h bis zur vollen Leistung bei rund 50 km/h.

Dabei handelt es sich um anhaltende Windgeschwindigkeiten, nicht um Böen; rund 50 km/h sind also selten. Andererseits sind weniger als 16 km/h relativ häufig, und es wird kein Strom erzeugt, manchmal tagelang. Dazwischen geht es mit dem Wind und der Leistung auf und ab, auf und ab. Leistungsschwankungen von 20 % in einer Stunde sind keine Seltenheit.

Diese unregelmäßigen Windschwankungen haben tiefgreifende Auswirkungen auf die Gasemissionen. Dies liegt daran, dass es zwei sehr unterschiedliche Arten von Gaskraftwerken gibt. Diese werden als Einfach- und Kombikraftwerk bezeichnet.

Bei einer Anlage mit einfachem Zyklus wird ein Generator von einer Verbrennungsturbine angetrieben. Diese Turbine ist wie ein mit Erdgas betriebenes Düsentriebwerk. Diese Anlagen sind relativ ineffizient und haben einen Wirkungsgrad von 30 bis 38 %, je nachdem, wie alt sie sind.

Kombikraftwerke arbeiten ebenfalls mit einer Verbrennungsturbine, nutzen aber die extrem heißen Abgase, um Wasser zu kochen, das wiederum einen Dampfturbinengenerator antreibt, so dass zwei verschiedene Generatoren in Kombination betrieben werden, daher der Name. Kombikraftwerke sind mit rund 60 % wesentlich effizienter als einfache Kraftwerke.

Anlagen mit einfachem Zyklus verfügen über einen Schnellstart und werden daher hauptsächlich zur Deckung des Spitzenbedarfs eingesetzt, wenn der Stromverbrauch in die Höhe schnellt. Aus diesem Grund werden sie oft als Spitzenlast-Kraftwerke bezeichnet. Es ist unwahrscheinlich, dass der Spitzenbedarf mit starkem Wind zusammenfällt, insbesondere bei Hitzewellen und Kälteeinbrüchen, die oft durch sehr wenig oder gar keinen Wind gekennzeichnet sind. Beide Wetterextreme werden häufig durch stagnierende Hochdrucksysteme verursacht.

Daher ist es unwahrscheinlich, dass die Offshore-Windenergie viel zur Verringerung der Emissionen von Spitzenlast-Kraftwerken beitragen wird. Die Kohleemissionen sind verschwunden, die Kernenergie hat keine Emissionen und die Emissionen der Spitzenlast-Kraftwerke bleiben größtenteils bestehen, so dass nur noch die Emissionen der Kombikraftwerke für eine mögliche Reduzierung übrig bleiben.

Hier stellt die ständige Variabilität des Windes ein großes Hindernis für die Emissionsminderung dar. Das Problem besteht darin, dass die riesige Wassermenge im Kombikessel lange braucht, um sich zu erwärmen, und dass die Verbrennungsturbine nach dem Aufheizen auf Hochtouren laufen muss, um das Wasser am Kochen zu halten.

Es handelt sich nicht um eine schnell reagierende Technologie, sondern sie ist für einen mehr oder weniger konstanten Betrieb ausgelegt. Sie kann nicht rechtzeitig hoch- und runtergefahren werden, um mit dem schnellen Hoch- und Runterfahren des Windes Schritt zu halten.

Es gibt zwei Möglichkeiten, wie das Kombikraftwerk betrieben werden kann, um den unregelmäßigen Bedarf zu decken, der durch die schwankende Leistung der Windgeneratoren entsteht. Leider sind beide sehr ineffizient, d. h. es muss viel mehr Gas pro erzeugter Stromeinheit verbrannt werden, was wiederum viel mehr Emissionen verursacht.

Eine Möglichkeit besteht darin, den Dampfdruck in der Zeit, in der die Windleistung hoch ist, aufrechtzuerhalten, was bedeutet, dass viel Gas verbrannt wird, ohne dass viel Strom erzeugt wird, wenn überhaupt welcher. Die andere Möglichkeit besteht darin, das Dampfsystem abzuschalten und nur eine Verbrennungsturbine mit einfachem Zyklus zu betreiben. Dabei wird sehr viel mehr Gas verbrannt als vor der Windkraft, als das Kombikraftwerk relativ konstant lief.

Kurz gesagt, wenn man dem Erzeugungsmix eine große Menge an intermittierendem Offshore-Wind hinzufügt, verschlechtert sich der Wirkungsgrad der gasbefeuerten Erzeugung radikal. Das Ergebnis ist, dass die CO₂-Emissionen wahrscheinlich nicht stark reduziert werden, sondern sogar steigen können.

Was tatsächlich passiert, ist eine Forschungsfrage, die ich noch nicht untersucht habe. Vieles hängt von den Besonderheiten der Unterbrechung ab, die wahrscheinlich von Jahr zu Jahr und von Ort zu Ort variieren.

Der Punkt ist, dass es keine Rechtfertigung für den Bau enorm teurer Offshore-Wind-Megaprojekte gibt, wenn die Reduzierung der CO₂-Emissionen der Hauptgrund ist.

Autor: David Wojick, Ph.D. is an independent analyst working at the intersection of science, technology and policy. For origins see http://www.stemed.info/engineer_tackles_confusion.html For over 100 prior articles for CFACT see http://www.cfact.org/author/david-wojick-ph-d/ Available for confidential research and consulting.

Link: https://www.cfact.org/2023/05/31/offshore-wind-may-not-reduce-co2-emissions/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Ist der Treibhausgas-Antrieb wesentlich weniger wirksam als ein ähnlich großer solarer Antrieb?

Bob Irvine

Die Wirksamkeit des Antriebs hängt damit zusammen, wie schnell ein damit zusammenhängendes Fluss-Ungleichgewicht an der Obergrenze der Atmosphäre (Top of the Atmosphere, TOA) wieder ins Gleichgewicht gebracht wird und könnte möglicherweise einen enormen Unterschied bei der Berechnung der Gleichgewichts-Klimasensitivität (ECS) ausmachen.

Ist es möglich, dass der effektive Strahlungsantrieb (Effective Radiative Forcing, ERF) einer kleinen Änderung des Treibhausgasantriebs viel geringer ist als der ERF einer ähnlichen Änderung des solaren Antriebs? In diesem Aufsatz wird versucht, diese Frage zu beantworten.

Ich behaupte hier nicht, dass die Eingaben in das Modell, Abbildung 1, genau sind – das sind sie mit Sicherheit nicht -, ich versuche lediglich zu zeigen, was möglich ist, wenn die ERF, wie unten beschrieben, berücksichtigt wird.

Wenn zum Beispiel eine Änderung von einem W/m² bei den Treibhausgasen nur ein Viertel des Effekts auf die Oberflächentemperatur insgesamt und über die Zeit hätte, wie etwa eine Änderung von einem W/m² beim solaren Antrieb, dann wäre es möglich, ein Modell zu erstellen, das die vergangenen Temperaturen mit überraschender Genauigkeit wiedergibt. Dies wurde in Abbildung 1 unten dargestellt:

Abbildung 1: Das Modell (rot) wird mit der von der NOAA gemessenen Temperatur (blau) verglichen, wobei davon ausgegangen wird, dass jedes W/m² Treibhausgas-Antrieb ein Viertel der Temperaturwirkung eines ähnlichen solaren Antriebs hat. Verzögerungszeiten werden berücksichtigt, und es wird eine Schätzung für Aerosole und natürliche interne Variabilität vorgenommen. Die kühlende Wirkung der vulkanischen Aktivität ist in diesem Modell nicht berücksichtigt und könnte einen Teil der Unstimmigkeiten in den Jahren 1980 und 1990 erklären.

Das Modell in Abbildung 1 lässt sich gut mit der Lösung des IPCC für das gleiche Problem vergleichen, wie in Abbildung 2 unten dargestellt.

Die blaue Linie in Abbildung 2 ist die vom IPCC erwartete Reaktion auf die Gleichgewichtstemperatur, wie sie in den Berichten AR5 und AR6 für die dargestellten Zeitpunkte angegeben ist. Die relative Position dieser beiden Linien ist nicht wichtig und bezieht sich auf den komplexen Bereich der vorübergehenden Temperaturreaktion im Vergleich zur Reaktion der Gleichgewichts-Temperatur.

Wichtig in Abbildung 2 ist, dass die vom IPCC modellierte Reaktion derselben (blau) rasch von der von der NOAA gemessenen Temperatur (orange) abweicht. Die Gleichgewichts-Temperatur des IPCC ist seit 1945 im Durchschnitt um 0,26 °C/Dekade gestiegen, während die HadCrut-Temperaturreihe seit 1945 im Durchschnitt um 0,11 °C/Dekade gestiegen ist. Wichtig ist, dass diese Diskrepanz immer größer zu werden scheint, was darauf hindeutet, dass der menschliche Einfluss auf den Klimawandel nicht die ganze Geschichte ist:

Abbildung 2: Der Antrieb wird direkt den IPCC-Berichten entnommen und in eine Gleichgewichts-Klimareaktions-Temperatur (blau) umgerechnet, die dann mit der tatsächlich gemessenen HadCrut-Temperatur verglichen wird. Die blaue Linie wird anhand von 4 Punkten aus den IPCC-Berichten angepasst. Im AR5 des IPCC heißt es, dass der Mensch 1950 0,57 W/m² zur globalen Energiebilanz beigetragen hat. Im Jahr 1980 1,25 W/m². Im Jahr 2011 2,29 W/m². Im AR6 heißt es, dass wir im Jahr 2019 2,72 W/m² hinzugefügt haben. Diese Werte werden mit 0,81 (3,0/3,7) multipliziert, um sie in die Gleichgewichts-Klimareaktionstemperatur gemäß dem (wahrscheinlichsten) ECS des IPCC von 3,0 °C umzurechnen.

DAS ARGUMENT, DASS „ERF“ SIGNIFIKANT IST

Forster [1] argumentiert, dass „Effective Radiative Forcing“ (ERF) eine viel nützlichere Methode zur Abschätzung der Klimasensitivität ist als die konventionelle, einheitliche Methode „Radiative Forcing“ (RF). Sie bringen ihre Argumente mit dem folgenden Zitat auf den Punkt:

„Stellen Sie sich zum Beispiel vor, dass die Atmosphäre allein (vielleicht durch eine Wolkenveränderung, die nichts mit der Reaktion der Temperatur zu tun hat) schnell auf einen großen Strahlungsantrieb reagiert, um das Fluss-Ungleichgewicht an der TOA (Top Of Atmosphere) wiederherzustellen, was zu einem kleinen effektiven Klimaantrieb führt. In diesem Fall hätte der Ozean nie die Möglichkeit, auf den anfänglichen Strahlungsantrieb zu reagieren, so dass die resultierende Klimareaktion gering wäre, was mit dem von uns diagnostizierten ‚effektiven Klimaantrieb‘ und nicht mit dem herkömmlichen ‚Strahlungsantrieb‘ übereinstimmen würde“.

Daraus folgt, dass eine kürzere Reaktionszeit an der „Top of the Atmosphere“ (TOA) eine geringere Klimasensitivität bewirkt. Hansen [2] bestätigt und unterstützt dies, indem er sagt: „Auf einem Planeten ohne Ozean oder nur mit einem Mischschichtozean ist die Klimareaktionszeit proportional zur Klimasensitivität. Wir (1985) zeigen analytisch, dass die Reaktionszeit mit dem Quadrat der Klimasensitivität zunimmt, wenn man die Durchmischung des Ozeans als einen diffusiven Prozess annimmt.“

ERF ist der Maßstab, den wir verwenden sollten, um eine Erwärmung durch erhöhte Treibhausgase in der Atmosphäre zu bewerten, und er wird direkt aus der Energieverweilzeit im Klimasystem der Erde berechnet. Wichtig ist, dass dieses System die Weltmeere einschließt.

Es ist eine anerkannte physikalische Tatsache, dass die Weltmeere undurchlässig für Energie mit der Wellenlänge sind, die im Allgemeinen von CO₂ zurückgestrahlt wird. Diese Energie wird in den ersten 0,15 mm der Ozeanhaut fast vollständig absorbiert. Die obersten 1,0 mm des Ozeans werden im Allgemeinen als Verdunstungsschicht bezeichnet, so dass die von den Treibhausgasen abgestrahlte und auf den Ozean treffende Energie größtenteils sofort als latente Verdunstungswärme in die Atmosphäre zurückgeführt wird. Sie wird dann relativ schnell wieder in den Weltraum abgegeben.

Die Sonnenenergie hingegen ist in hohem Maße für das Temperaturprofil der Weltmeere verantwortlich. Sie wird in klarem Wasser bis zu einer Tiefe von 100 Metern absorbiert und kann Jahrhunderte oder manchmal Tausende von Jahren im Ozean verbleiben.

Daraus folgt, dass die Wiederherstellung des Gleichgewichts am oberen Ende der Atmosphäre (TOA) bei einer Änderung des Treibhausgas-Antriebs im Durchschnitt wahrscheinlich wesentlich schneller erfolgt als bei einer ähnlichen Änderung des solaren Antriebs.

Unter Vernachlässigung dieser Faktoren stellt der IPCC AR4 fest, dass der ERF für den solaren Antrieb tatsächlich niedriger ist als der ERF für die Treibhausgase. In späteren Berichten wurde diese Position geändert, so dass der ERF für die Sonne und die Treibhausgase nun ähnlich ist.

Die Position des IPCC scheint von den Modellen fälschlicherweise gestützt zu werden.

Es ist klar, dass die neuesten Modelle alle Energie, die in den ersten 10 m des Ozeans absorbiert wird, auf gleiche Weise behandeln. Der „Technical Guide to MOM 4.0, GFDL Ocean Group Technical Report 5, 2008)“ unterteilt das Eindringen der Sonne in die Wassersäule in drei Exponentiale. Die Annahme und das Zitat aus dem MOM-Leitfaden 8.3.2 sind im Folgenden wiedergegeben:

„Das erste Exponential gilt für Wellenlängen >750nm (d.h. IIR) und geht von einer einfachen Dämpfung von 0,267 Metern aus…“

Diese Annahme bedeutet, dass die gesamte langwellige Sonnenenergie mit einer Wellenlänge von mehr als 750 nm so modelliert wird, dass sie einer erheblichen turbulenten Vermischung unterliegt.

Nach meinem Verständnis behandeln die Modelle die langwellige Treibhausgas-Energie auf die gleiche Weise wie die langwellige Sonnenkomponente, indem sie sie einfach in das erste, nominell 10-Meter-Gitter einbeziehen, indem sie eine Dämpfung von 0,267 Metern annehmen. Die Tatsache, dass die von CO₂ re-emittierte langwellige Energie im Bereich von 15 Mikrometern fast vollständig in der Verdunstungsschicht absorbiert wird und im Vergleich zur Sonnenenergie fast sofort durch Verdunstung wieder in die Atmosphäre gelangt, wird nicht berücksichtigt. Um dies genau zu berücksichtigen, müssten die Modelle das erste Ozeangitter 0,2 mm dick simulieren. Aus Gründen der Komplexität scheinen sie dies nicht zu tun.

SCHLUSSFOLGERUNG

Wenn ein Photon von einem Wassermolekül absorbiert wird, erhöht sich im Allgemeinen die Geschwindigkeit dieses Moleküls. Dieser Geschwindigkeitsanstieg kann dazu führen, dass das Molekül die Oberflächenspannung des Wasserkörpers durchbricht oder auch nicht. Wenn die Oberflächenspannung des Wassers gebrochen wird, kommt es zur Verdunstung, wobei sowohl die eingebrachte als auch die ursprüngliche Energie des Moleküls an den Wasserkörper verloren geht und dieser verdunstungsbedingt abgekühlt wird.

Bricht das Molekül dagegen die Oberflächenspannung des Wasserkörpers aus irgendeinem Grund nicht, etwa weil es zu weit von der Oberfläche entfernt ist, dann verbleibt die eingebrachte Energie im Wasser und erwärmt dieses.

Wenn dies eine genaue Darstellung des Geschehens ist, dann folgt daraus, dass die langwellige Infrarotstrahlung (LWIR) in wärmerem Wasser eine leicht kühlende Wirkung und in kälterem Wasser eine leicht wärmende Wirkung haben könnte.

Die Gesamtauswirkung auf den Wärmeinhalt der Ozeane (OHC) ist schwer zu quantifizieren. Was man sagen kann ist, dass die LWIR-Strahlung von Treibhausgasen eine andere und geringere Auswirkung auf den OHC haben wird als eine ähnliche Menge an Sonnenstrahlung, da die LWIR-Strahlung fast vollständig in der Verdunstungsschicht absorbiert wird, während dies bei der kurzwelligen Sonnenstrahlung nicht der Fall ist.

Daraus folgt, dass die Wirksamkeit des THG-Antriebs wahrscheinlich deutlich geringer ist als die Wirksamkeit eines ähnlich großen solaren Antriebs. Eine Änderung des Treibhausgasantriebs wird daher wahrscheinlich insgesamt und im Laufe der Zeit eine wesentlich geringere Auswirkung auf die globale Temperatur haben als eine ähnliche Änderung des solaren Antriebs, so dass die Auswirkungen des jüngsten Anstiegs des Treibhausgasantriebs möglicherweise vernachlässigbar sind.

Die Wirksamkeit des Antriebs wird hier erörtert.

REFERENCES

  • Forster, P.M.F., & Taylor, K.E., – Climate Forcings and Climate sensitivities Diagnosed from Climate Model Integrations Coupled.  Journal of Climate, 6183, 2006.
  • Hansen, J., Sato, M., Kharecha, P., von Schuckmann, K., – Earth’s Energy Imbalance & Implications.  Atmos. Chem. Phys. Discuss, 11, 27031-27105, pp 19-21, 2011.

Link: https://wattsupwiththat.com/2023/06/05/does-ghg-forcing-have-significantly-less-efficacy-than-a-similar-sized-solar-forcing/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Der neue Stillstand spürt den Einfluss des kommenden El Niño

Christopher Monckton of Brenchley

Die sanfte, aber langanhaltende La Niña der letzten vier oder fünf Jahre hat uns einen guten Lauf beschert, aber jetzt weicht sie einem weiteren El Niño, den einige vorhersagen. Der Anstieg der globalen UAH-Anomalien der unteren Troposphäre von 0,18 K auf 0,37 K reicht aus, um die Neue Pause um einen Monat von 8 Jahren und 11 Monaten auf 8 Jahre und 10 Monate zu verkürzen:

Zum Vergleich hier der gesamte Datensatz von Dezember 1978 bis Mai 2023:

Der IPCC (1990) sagte in seinem Ersten Sachstandsbericht im Business-as-usual-Szenario A eine globale Erwärmung von 0,3 [0,2, 0,5] K/Dekade von 1990-2090 voraus. Die Szenarien B, C und D sagten alle eine geringere Erwärmung voraus, aber sie sagten auch alle weniger Emissionssünden voraus als Szenario A. Szenario B sagte beispielsweise voraus, dass die jährlichen Emissionen von 1990 bis 2025 nicht zunehmen würden, obwohl sie seit 1990 tatsächlich um mehr als 50 % gestiegen sind. Szenario A ist also das Szenario, nach dem wir die Vorhersagen des IPCC beurteilen müssen, und wir halten sie für stark übertrieben. Denn die Erwärmungsrate seit 1990 betrug nur 0,137 K/Dekade, was zeigt, dass die ursprüngliche Bandbreite der IPCC-Vorhersagen 220 % [150 %, 370 %] der beobachteten Realität beträgt.

Hier ist die UAH-Temperaturaufzeichnung seit 1990:

Das Realitometer zeigt weiterhin das Ausmaß der Übertreibung von Prognosen gegenüber der nüchternen Realität:

Die nachstehende aufschlussreiche Grafik, die mir von einem Korrespondenten zugesandt wurde zeigt, dass es vor allem die westlichen Länder sind, die eine Industrie nach der anderen stilllegen, während sich die Klimakommunisten immer mehr unglaubwürdige pseudo-ökologische Ausreden ausdenken, um noch mehr Sektoren der einst freien Weltwirtschaft zu zerstören.

Das Roastbeef des alten Englands wird jetzt von den kommunistisch geführten Umweltgruppen, denen die derzeitige nominell „konservative“ Regierung hörig ist, nachhaltig und böswillig angegriffen mit der Begründung, dass Kuhfürze eine existenzielle Bedrohung für den Planeten darstellen. Es wäre in der Tat eine Katastrophe, wenn man Fleisch verbieten würde, denn eine Ernährung reich an gesättigten Fetten ist für jeden von Vorteil. Der Verzehr von fetthaltigem Fleisch macht nicht dick. Es ist die kohlenhydratreiche Ernährung, die von den Veganern unermüdlich propagiert wird, die sie fett macht und ihnen Diabetes Typ 2 beschert.

Hier ist also die Grafik mit den Versprechen verschiedener Länder, ihre Wirtschaft zu zerstören:

Es ist vor allem der Osten, der seine Verbrennung von Kohle, Öl und Gas weiter ausbaut, nicht zuletzt, um eine wachsende Zahl von Industriezweigen unterzubringen, die im Westen entweder im Namen von „Nut Zero“* gänzlich verboten sind oder durch die horrenden Stromkosten verdrängt werden.

[*„Nut Zero“: unübersetzbares Wortspiel. Statt „Net Zero“ steht „Nut Zero“ für „Verrückt-Null“ gemäß dem britischen Ausdruck „he is nuts“ = „er hat sie nicht alle“. A. d. Übers.]

UK hat derzeit mit die höchsten Strompreise der Welt – etwa achtmal so hoch wie in Indien und China. Kein Wunder also, dass die ausländischen Direktinvestitionen in Großbritannien, die zu Margaret Thatchers Zeiten alle ausländischen Investitionen in die gesamte europäische Tyrannei übertrafen, zusammengebrochen sind.

Die Vereinigten Staaten haben ihre „Klimaziele“ weitgehend erreicht, indem sie die Kohleverstromung durch Fracking-Gas ersetzt haben, das nur halb so viel CO₂ ausstößt wie Kohle, aber etwa doppelt so viel kostet.

Bloomberg, der Sponsor der Grafik, hat sich mürrisch der offiziellen Darstellung des Klimawandels verschrieben. Die Grafik zeigt, dass die Mitarbeiter von Bloomberg weder über die wissenschaftliche Kompetenz noch über die politische Unabhängigkeit verfügen, um Fragen wie das Klimaproblem leidenschaftslos anzugehen.

Die Grafik suggeriert irreführend, dass sich die Welt nur um 1,5 Grad oder weniger erwärmen wird, wenn alle der kommunistischen Parteilinie folgen und wirtschaftliches Harakiri begehen, wie es UK und mindestens zwei seiner Herrschaftsgebiete tun, dass aber, wenn alle dem kommunistisch geführten Indien und China folgen, eine anthropogene Erwärmung von mindestens 2,5 Grad eintreten wird.

Aber man kann auf der Rückseite eines Umschlags zeigen, dass selbst wenn die ganze Welt „nut zero“ erreichen und die dunklen, satanischen Mühlen für immer verstummen würden, die bis 2050 verhinderte globale Erwärmung weniger als ein Zehntel Grad betragen würde. Das ist keine Raketenwissenschaft, aber es ist jenseits der ahnungslosen Fanatiker beim einst vertrauenswürdigen, jetzt aber lächerlichen Bloomberg.

Wenn selbst Nut Zero die globale Temperatur bis 2050 um weniger als 0,1 °C senken würde, dann ist es unplausibel, wie die Bloombourgeois zu behaupten, dass der Unterschied zwischen einigen Ländern, die die Nullrunde einhalten, und anderen, die sie nicht einhalten, so groß wie 1 °C sein wird. Das wird nicht der Fall sein.

Die „Bloomburglars* haben auch nicht berücksichtigt, dass die meisten westlichen Länder, die ihre Emissionen reduziert haben, dies durch die Umstellung von Kohle auf Gas getan haben, eine Umstellung, die so gut wie abgeschlossen ist. Jetzt, da die niedrig hängenden Früchte gepflückt und gegessen sind, werden nicht mehr viele Fortschritte erzielt, nicht zuletzt, weil die Einspeisung von Wind- und Solarenergie in ein Netz, sobald deren installierte Nennkapazität – die Leistung dieser unzuverlässigen Anlagen bei idealem Wetter – die gesamte durchschnittliche stündliche Nachfrage in diesem Netz übersteigt, die Stromkosten erheblich erhöhen, aber die CO₂-Emissionen um kein Jota verringern wird:

[*Noch ein Wortspiel; Lord Monckton ist Meister darin: Aus dem Nachrichten-Portal „Bloomberg“ wird „Bloomburglar“ mit „burglar“ = Räuber, Dieb. A. d. Übers.]

Schließlich hat mir ein angesehener Professor, dessen Namen ich nicht zu nennen wage, da die akademische Freiheit in den Indoktrinationszentren des Komsomol, die einst unsere alten Universitäten waren, nicht mehr gilt und er aufgrund der Nennung seines Namens brutal bestraft werden würde, freundlicherweise die folgende Bewertung der Möglichkeiten der Windenergie in UK übermittelt.

Er beschreibt sie als „eine interessante Berechnung, die ein intelligentes Kind anstellen könnte“:

Unterm Strich: Wenn wir die gesamte Land- und Seefläche von UK mit Windrädern ausstatten würden – Technik aus dem 14. Jahrhundert, die ein Nicht-Problem des 21. Jahrhunderts nicht teuer lösen kann – könnten sie theoretisch unseren gesamten Strombedarf decken. Nur, dass sie das nicht tun würden. Drei Viertel der Zeit würden sie nur wenig oder gar keinen Strom erzeugen. In dem anderen Viertel der Zeit würden sie viermal so viel Strom produzieren wie Großbritannien braucht. Die Verschwendung wäre ungeheuerlich. Natürlich könnte man die Fläche zwischen den Windrädern mit statischen Batterien auslegen, aber dann wären die Stromkosten im Vereinigten Königreich, die ohnehin schon zu den höchsten der Welt gehören, zehnmal so hoch wie jetzt.

Dummerweise ist die Regierung hier in Somerset gerade dabei, Tata Steel mit einer halben Milliarde Pfund von unserem Geld zu bestechen, damit sie eine riesige Batteriefabrik für Elektrobuggys bauen können. Der Grund für die Bestechung: Tata Steel sagt, dass sie es sich nicht leisten können, nach Großbritannien zu kommen, wenn sie nicht Subventionen erhalten, um die Differenz zwischen den hier und fast überall sonst anfallenden Stromkosten zu bezahlen. Und das, bevor man die Tatsache berücksichtigt, dass selbst global Nut-Zero-Strom bis 2050 (der ohnehin nicht kommen wird, weil China, Russland, Indien und Pakistan immer mehr Kohlekraftwerke bauen) die globale Temperatur nur um 0,1 Grad senken würde, was mindestens eine Billiarde Dollar [quadrillion] kosten würde.

Der Professor kommt zu dem Schluss, dass selbst eine 10-prozentige Abdeckung durch Vögel und Bienen sowie Fledermäuse zerschmetternde Windmühlen untragbar wäre. Er schreibt:

„Die einzige Lösung ist 100% Kernkraft. Sie ist so offensichtlich, dass ich nicht glauben kann, dass ein halbwegs intelligenter Mensch sie nicht verstehen kann. Ich kann auch nicht verstehen, warum irgendjemand glaubt, dass Kernkraft gefährlich ist, wenn die Beweise für das Gegenteil sprechen.

Das Problem ist, dass wir uns in einer Post-Wahrheits-Gesellschaft befinden, in der die wissenschaftliche Methode im Sterben liegt und Regierung und Wissenschaft zu einer fließenden, rollenden Welle korrupter Dummheit verschmelzen. Die Industrie für erneuerbare Energien verdient so viel Geld mit grotesken Subventionen und mit dem Handel von Emissionsgutschriften durch einige Mitglieder des Weltwirtschaftsforums, dass wir einen harten Kampf führen müssen.

Es gibt Anzeichen dafür, dass die Regierung beginnt, die Absurdität von Netto-Null zu erkennen, aber niemand, von den pseudowissenschaftlichen Klimaalarmisten bis zu den Politikern, will sein Gesicht verlieren, indem er öffentlich zugibt, dass der ganze Klimaschwindel ein Kartenhaus ist.“
Amen zu all dem.

Link: https://wattsupwiththat.com/2023/06/03/the-new-pause-feels-the-influence-of-the-coming-el-nino/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Kohlendioxid hat keinen Einfluss auf die Maitemperaturen. Die 15 wärmsten Maimonate Deutschlands in Form einer Tabelle

Von Josef Kowatsch

Der diesjährige Mai liegt im Mittelfeld. Der Deutsche Wetterdienst beginnt seine Temperaturzeitreihen im Jahre 1881. Wir haben schon des öfteren darauf hingewiesen, dass dieses Startjahr in einer Kältedepression lag, die bis 1900 anhielt. Diese Aussage trifft auch auf den Monat Mai zu. Von einem Kältetal aus betrachtet geht es immer nach oben.

Es existieren auch länger zurückliegende Deutschlanddaten, die sich aber nur auf wenige Stationen berufen können, bzw. die Daten wurden interpoliert. Bitte beachten: Die Wetterstationen vor 200 Jahren standen an viel kälteren Plätzen als heute und trotzdem waren die Maimonate teilweise wärmer. Wir verwenden für die nächste Grafik die Deutschlanddaten ab 1800, erst seit 1881 sind es die offiziellen DWD-Daten aus dieser Quelle.

In der Grafik 1 sind die wärmsten Maimonate in Form einer Tabelle aufgelistet. Man achte auf die Jahreszahlen der warmen Maimonate. Seit 1958, dem Beginn der steigenden CO-Konzentrationsmessungen waren nur 3 Maienjahre dabei

Grafik 1: Unser Dichter Johann Wolfgang Goethe lebte noch zu den Zeiten des viertwärmsten Maimonats (1811) in Deutschland. Der Mai 2023 ist keineswegs an 16.ter Stelle, mit seinen eher kühlen 13,1°C. Er wurde auf dieser Mai-Bundesligatabelle nur im Vergleich zu den 15 wärmsten eingezeichnet. Im Grunde gehört er zu den Absteigern. Ein Ausreißer aus der Neuzeit, der sonnenreiche Mai 2018 führt die Deutschland-Tabelle an.

Der Mai 2018 war u.a. deshalb so warm, weil er bei vielen der inzwischen fast 2500 DWD-Stationen einen Rekord an Sonnenstunden brachte. Die Sonne bestimmt die Wärme. Und die heutigen DWD-Wetterstationen stehen bevorzugt in Wärmeinseln, was vor über 100 Jahren nicht der Fall war. Viele Sonnenstunden von April bis September führen immer zu warmen Monaten.

Vergleich der deutschen Maimonate mit den CO-Messungen: Die Keeling Kurve seit 1958

Nur 3 der 15 wärmsten Maimonate Deutschlands (2018, 2000,1993) liegen im Zeitraum der ansteigenden CO-Keeling-Kurve. Letzte Jahre: 2021 noch 419,80 ppm, Mai 2022: 421 ppm, Mai 2023: 424 ppm

Grafik 2 vom 5.Juni 2023: Die CO₂-Konzentrationen der Atmosphäre steigen vor allem nach dem Kriege stark an. Behauptet wird, dass die Ursache des CO₂-Anstieges fast ausschließlich anthropogenen Ursprunges wäre. Wird behauptet. Zumindest seit der Corona-Krise darf man Zweifel anmelden, denn inzwischen ist der Wert im Mai 2023 auf 424 ppm angewachsen und keinesfalls in den 26 Monaten innerhalb des Coronazeitraumes stillgestanden oder gar gesunken.

Richtig, gesunken… er hätte sinken müssen, da die Abbauprozesse (Auswaschung) des Kohlendioxids aus der Atmosphäre während der globalen Coronaphase ungebremst anhielten.

Weiter gilt: Wenn der anthropogene Anteil lediglich 50% am Gesamtanstieg beteiligt wäre und der deutsche Ausstoß davon wiederum nur 1% beträgt, dann wäre die ganze deutsche Vorreiterrolle völlig sinnlos, auch wenn man an den CO-Ewärmungseffekt in der IPPC-Höhe glaubt. ( IPPC und PIK bezeichne ich als Klimakirche, denn dort werden die Glaubenssätze für die Glaubenskirche festgelegt)

Weiter wird von der Klimakirche behauptet, dass dieser CO2-Anstieg die Haupt-Ursache der Temperaturerwärmung wäre. Der Leser erkennt sofort, dass diese Behauptung grober Unfug ist. Zur Vertiefung dieser Hinweis auf unsere Artikel hier und hier.

Fazit: 1) Die CO-Konzentrationen steigen seit 1958 stetig an, sie sind auch im letzten Jahr trotz deutscher CO-Einsparungen mit 3 ppm weiter auf ein neues Rekordniveau gestiegen.

2) Der Monat Mai ist der Beweis, dass CO gar keinen oder höchstens einen minimalen Einfluss auf die Temperaturen hat.

3) Besonders in der Gegenwart fallen vor allem die Nachttemperaturen bei den deutschen Wetterstationen, oft doppelt so stark wie die Tagestemperaturen, hier als Beispiel die ländliche DWD-Station Dachwig in Thüringen seit dem Jahre 2000

Grafik 3: Bei ländlichen Stationen fallen seit dem Jahr 2000 (Gegenwart) die Mai-Nachttemperaturen besonders stark, siehe die negative Steigung im unteren blauen Graphen.

Ergebnis 1: Zwischen dem CO-Anstieg bei Grafik 2 und den Maitemperaturen der deutschen Wetterstationen gibt es überhaupt keinen Zusammenhang.

2) Das Treibhausgas Kohlendioxid wirkt im Monat Mai überhaupt nicht erwärmend, sondern eher abkühlend, vor allem nachts.

3) Kohlendioxid ist kein Klimakiller, sondern ein notwendiger Bestandteil der Schöpfung. Ohne CO wäre die Erde leblos wie der Mond.

Der richtige wissenschaftliche Denk- und Erkenntnisansatz kann nur sein, CO wirkt überhaupt nicht erwärmend. Andere Klimafaktoren bestimmen diesen unterschiedlichen Tag/Nacht Verlauf der Maitemperaturen.

Damit ist bewiesen:

Der von der Klimapanikkirche verbreitete CO Treibhauserwärmungsglaube ist eine Irrlehre. Es handelt sich um ein Geschäftsmodell, das unser Geld will. Begriffe wie Treibhaus, Klimakiller und Erderwärmung sind erfundene Begriffe einer Werbebranche, um die Deutschen zu ängstigen, um sie gefügig zu machen, damit sie ohne Aufbegehren bereit sind für eine CO-Ablaßhandelssteuer.

Dem muss die deutsche Bevölkerung entschieden entgegentreten, schon weil unsere Demokratie in Gefahr ist. CO ist ein lebensnotwendiges Gas, der Schöpfer hat das irdische Leben auf dem Element Kohlenstoff aufgebaut. Wer Kohlendioxid einschränken will, der handelt sündhaft gegen die Schöpfung des Lebens auf diesem Planeten.

Vorschlag: Wer weiterhin an einem Klimakiller Kohlendioxid entgegen dieser erdrückenden Gegenbeweise glaubt, für solche Menschen möge die neue Regierung eine CO-Freiwilligensteuer einführen, damit Angstgläubige ihr Gewissen beruhigen können. Und die über 300 von unseren Steuergeldern Beschäftigten beim PIK Potsdam sollten mit gutem Beispiel vorangehen und ihre jährliche Höhe der freiwilligen Klimasteuer veröffentlichen.

Wir wollen schließlich sehen, was den CO-Klimapanikpredigern ihre Klimarettung wert ist.

Für uns andere gilt: Klimaschutz ist Quatsch, weil nicht möglich. Wichtig bleiben Natur- und Umweltschutz.

Josef Kowatsch, Naturbeobachter und unabhängiger, weil unbezahlter Klimaforscher.

 




Kältereport Nr. 18 /2023

Christian Freuer

Vorbemerkung: Urlaubsbedingt (zum ersten Mal seit 4 Jahren!) ist die Pause zum vorigen Kältereport etwas länger. Meldungen haben sich aber trotzdem angehäuft. Hervorstechend: Man glaubt es kaum, aber kaum nähert sich der Winter auf der Südhalbkugel, wartet der 5. Kontinent schon wieder mit Kälterekorden auf.

Zunächst wird in Meldungen vom 26. Mai 2023 eine Zusammenfassung der Schneeverhältnisse in Skigebieten der westlichen USA gegeben. Darüber wurde bereits berichtet. Mit einem eindrucksvollen Bild wird das untermauert:

Weitere Meldungen, zunächst vom 29. Mai 2023:

NOAA: Verhältnis Kälterekorde zu Hitzerekorden ist 2 zu 1

An der Art und Weise, wie die NOAA globale Temperaturdaten erhebt, ist eine Menge falsch, aber selbst wenn sie den UHI ignorieren und die Daten fälschen, übertreffen die Rekord-Tiefsttemperaturen die Rekord-höchsttemperaturen im Verhgältnis 2:1.

Den offiziellen Zahlen der Behörde zufolge wurden in diesem Jahr (bis zum 21. Mai) weltweit 68 neue Tiefsttemperaturen gegenüber 34 neuen Höchsttemperaturen verzeichnet.

Dieses Missverhältnis wird noch deutlicher, wenn man allein die Vereinigten Staaten betrachtet, wo (ebenfalls bis zum 21. Mai) in diesem Jahr insgesamt 13 neue Tiefsttemperaturrekorde aufgestellt wurden, während es bei der Hitze nur einen einzigen gab.

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Es folgen zwei weitere Kurzbeiträge, in denen es um Falsch-Propaganda geht. Diese sind hier separat übersetzt.

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Australien: Tiefste Mai-Temperaturen jemals

Trotz gegenteiliger offizieller Verlautbarungen des BoM erlebt Australien einen anomal kalten Herbst.

Dieses Wochenende bescherte Australien weitere Rekord-Tiefsttemperaturen für den Monat Mai, vor allem im Osten des Landes.

Zu den gefallenen Temperatur-Rekorden in Queensland gehören Camooweal mit 1,7°C, was den bisherigen Mai-Tiefstwert aus dem Jahr 1939 bricht; Maryborough mit 1,9°C, dem niedrigsten Mai-Wert seit 1957; Bankstown mit 0,7°C; Tamworth mit -4,8°C; Lake Grace mit -0,7°C; Williamson mit 3,5°C; und Hughenden mit 1,4°C.

Wie bereits erwähnt, steht dies im Widerspruch zu den Vorhersagen des Bureau of Meteorology, das für 2023 einen heißen Herbst vorausgesagt hatte.

In weiten Teilen Australiens wurden die kühlsten Sommer seit Jahrzehnten verzeichnet, nachdem auch die Frühlings- und Wintermonate kälter als der Durchschnitt waren. Sydney, Melbourne, Canberra und Brisbane gehörten zu den wichtigsten Metropolen, die einen überdurchschnittlich kühlen Sommer erlebten, wobei letztere im Jahr 2022 auch den kältesten Winter seit Beginn von Aufzeichnungen erlebte.

Und das alles trotz 1) der Ignoranz des BoM gegenüber dem bekannten UHI-Effekt und 2) der Überholung der Wetterstationen des Landes, bei der alle Quecksilberthermometer durch neue, um 0,7°C höhere Temperaturen anzeigende elektronische Fühler ersetzt wurden.

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11 Todesopfer durch eine Lawine in Palistan

Heftige Schneefälle außerhalb der Saison haben im nordpakistanischen Distrikt Astrore mindestens 11 Todesopfer gefordert.

Örtlichen Medienberichten zufolge wurden am Samstag mindestens 11 Nomaden getötet und mehrere weitere werden noch vermisst, nachdem sie in der Nähe des Shunter-Passes im Distrikt Astore in Gilgit Baltistan von einem heftigen Schneerutsch erfasst worden waren.

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Kälte in den USA

Große Teile der USA, insbesondere der Osten, haben in letzter Zeit eine Art Rückkehr des Winters erlebt.

Am Wochenende war Savannah, Georgia, einer der kältesten Orte auf Meereshöhe in den Lower 48.
Am Samstag erreichte die Stadt an der Küste Georgias eine Tageshöchsttemperatur von nur 16°C – erstaunlich für den Mai. Nur in den Jahren 1913 und 1934 wurden nach dem heutigen 27. Mai niedrigere Temperaturen gemessen (10./11. Juni bzw. 28. Mai).

Außerdem wurden diese 16°C zwischen Mitternacht und 2 Uhr morgens gemessen – der Tageshöchstwert lag bei nur 14°C.

Auch im Nordosten war es in den letzten Wochen außergewöhnlich kühl, wo noch nie dagewesene Fröste die Obst- und Weingärten der Region vernichtet haben. Es war sogar so kalt, dass der US-Senat das USDA aufgefordert hat, eine „Ernte-Desaster-Erklärung“ abzugeben, um den von den Frösten verwüsteten, Tausende von Acres umfassenden Farmen im Nordosten Soforthilfe zu leisten.

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Weiterer Regen in vielen Gebieten Europas, nachdem die „Wissenschaft“ eine endlose Dürre ausgerufen hatte

Apropos propagandistisches Doppeldenken: Europa ist derzeit eine Brutstätte widersprüchlichen Unsinns.

„Was für eine Veränderung in Spanien“, heißt es in den lokalen Medien:

Dazu ein Twitter-Video:

https://twitter.com/MeteOrihuela/status/

Es folgt eine längere Darstellung, wie die MSM mit diesen Vorgängen umgehen. Es wird empfohlen, sich das unter dem Link mal anzusehen. Es gehört aber nicht zum Thema dieser Kältereports.

Link: https://electroverse.info/australias-coldest-ever-may-temps-avalanche-kills-11-in-pakistan-u-s-shivers-rains-continue-to-pound-europe/

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Meldungen vom 1. Juni 2023:

Grönland: Eindrucksvolle Zunahme der Schnee-Massenbilanz SMB

Nach der beeindruckenden Entwicklung der letzten Saison ist der grönländische Eisschild auch 2022-23 wieder aktiv.

Während des gesamten Monats Mai, einer Zeit, in der die Oberflächenmassenbilanz (SMB) normalerweise mit Blick auf die sommerliche Schmelzsaison einen Abwärtstrend aufweist, hat Grönland stattdessen einen Aufwärtstrend ausgebildet, der am Mittwoch in einem SMB-Zuwachs von ca. 4 Gigatonnen gipfelte – ein neuer Rekord für diese Jahreszeit, der in den Büchern des Dänischen Meteorologischen Instituts (DMI) bis ins Jahr 1981 zurückreicht.

Nach dem rekordverdächtigen Start in die Saison scheinen die Schnee-/Eismessungen in Grönland nun auch auf ein starkes Ende zuzusteuern.

Dies ist eine ähnliche Entwicklung wie in der letzten Saison, in der sich der Sommer ebenfalls als historisch kalt mit häufigen starken Schneestürmen erwies.

Außerdem nimmt der Eisschild insgesamt wieder zu, nachdem er von 1996 bis 2012 an Masse verloren hatte.

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Tiefsttemperaturen in Nordindien halten sich hartnäckig

Im indischen Bergstaat Himachal Pradesh ist die Temperatur in dieser Woche auf einen neuen Monatstiefststand gesunken.

Normalerweise ist der Mai eine Zeit blühender Blumen und sanfter Brisen. In diesem Jahr jedoch bot der Monat ein regenreiches Spektakel – in der letzten Woche gab es 325 % mehr Regen als üblich – und wahrhaft „extrem niedrige Temperaturen … die sowohl Einheimische als auch Touristen in Erstaunen versetzten“, berichtet himachalscape.com.

Dr. Surendra Paul, Direktor des Meteorologischen Zentrums in Shimla sagte, dass aufgrund der anhaltenden Regenfälle ein „enormer Temperaturrückgang“ zu beobachten war – ein Rückgang der durchschnittlichen Höchsttemperaturen im ganzen Bundesstaat um 7 °C und der Tiefsttemperaturen um 4 °C.

In Keylong wurde die niedrigste Temperatur der letzten Tage gemessen – erstaunliche 4,8 °C; auch in Kalpa, Shimla, Kukumasiri, Bharmour und Narkanda gab es erhebliche Temperaturstürze.

Ein Ende der Kälte und des Regens ist noch lange nicht in Sicht.

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Der rekord-kalte Mai in Australien

Das australische Amt für Meteorologie hat in letzter Zeit beruflich eine schwere Zeit hinter sich. Es hat die Aufgabe, einer frustrierend wachen Öffentlichkeit eine Erwärmungs-Katastrophe aufzuzwingen, doch Mutter Natur weigert sich strikt, mitzuspielen.

Der Mai 2023 war auf dem australischen Kontinent außergewöhnlich kalt. So kalt, dass mehr als 100 Wetterstationen die niedrigsten je gemessenen Mai-Temperaturen registrierten.

Frost, der sich bis ins tropische Queensland und das Northern Territory ausdehnte, war im Mai an der Tagesordnung, ebenso wie frühe Schneefälle in den südöstlichen Bergketten.

Der ABC-Meteorologe Tom Saunders berichtete, dass Sydney den kältesten Mai seit 1970 erlebte, mit einer Durchschnittstemperatur von nur 15°C. Die durchschnittliche Tiefsttemperatur in der Stadt lag laut Bom-Daten bei knapp 10°C, was den kältesten Mai seit 1957 bedeutet.

Auch in Melbourne herrschte eine anomal niedrige Durchschnittstemperatur von etwas mehr als 13 °C.

Auch in Brisbane setzte sich der Abkühlungstrend fort. Der letzte Winter (2022) war der kälteste Winter in der Geschichte der Stadt, und nach überdurchschnittlich kalten Monaten/Jahreszeiten seither wurde mit einem durchschnittlichen Minimum von 11,8°C der kältesten Mai seit 29 Jahren (seit 1994) verzeichnet (Mai 2023).

Abseits des städtischen Wärmeinseleffektes blieben die Temperaturen noch weitaus niedriger: In weiten Teilen des australischen Outbacks zum Beispiel lagen die Durchschnittswerte 10 °C unter der monatlichen Norm.

Link: https://electroverse.info/greenland-smb-gains-bone-chilling-chills-india-record-cold-may-for-australia/

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Hier eine Meldung bei wetteronline.de. Auch dort werden Kälterekorde genannt, immerhin, diesmal aus Finnland:

https://www.wetteronline.de/wetterticker/waehrend-mitternachtssonne-kaelterekord-in-finnland–b5d99810-bf79-4f59-a71b-baaff9b283b1

Mehr zu Nordeuropa im nächsten Meldeblock. Diese zeigen, dass es sich bei dieser Meldung nur um die „Spitze eines Eisberges“ handelt.

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Meldungen vom 5. Juni 2023:

China: Mai kälter als im Mittel

Trotz der entschlossenen Propaganda des Establishments, die Chinas Mai-Hitze als alles beherrschend bezeichnete, erlebte das Land insgesamt einen anomal kühlen Monat.

Im Süden war es heiß, daran besteht kein Zweifel, aber die ausgedehnte, rekordverdächtige Kälte im Westen erwies sich als die dominierende Kraft. Der Mai 2023 endete in China mit einer Durchschnittstemperatur von 16,3 °C, was 0,2 °C unter dem multidekadischen Durchschnitt liegt.

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Extreme Kälte in Nordeuropa

Seit einigen Tagen herrschen in Nordeuropa historisch niedrige Temperaturen.

Am Samstag wurde Lettland mit einer absoluten Juni-Kälte konfrontiert. In Stende im Bezirk Talsi sank die Temperatur auf -2 °C. Nach Angaben des lettischen Zentrums für Umwelt, Geologie und Meteorologie (LVĢMC) ist dies der niedrigste Juni-Tiefstwert in Lettland, der im Jahr 1941 in Rucava gemessen wurde.

Auch in anderen Regionen des Landes wurden neue Bestmarken gesetzt, darunter in Saldus, wo der bisherige Tiefstwert aus dem Jahr 1975 übertroffen wurde.

Auch Estland wurde von außergewöhnlichen Kältewerten heimgesucht. In Kuusiku, einer kleinen Gemeinde im Bezirk Rapla, sank die Temperatur auf -3,3°C und übertraf damit den Juni-Tiefstwert von 1941 um 0,6°C. Auch hier gab es regionale Rekorde, darunter -3,4 °C in Rautavaara und -0,5 °C in Viitasaari.

Und in Finnland ist der nationale Juni-Rekord ebenfalls gefallen. Die auf dem Saana-Hügel gemessenen -7,7 °C übertreffen den bisher kältesten Juni-Tiefstwert Finnlands – die -7 °C von 1962 – deutlich. Sommerlicher Schnee begleitete Finnlands historische Tiefstwerte ebenso wie starke Nordwinde, welche die gefühlte Temperatur auf -18,3°C sinken ließen.

Auch in Russland (europäischer Teil) hat es das Wetter „nicht eilig, ein Sommerregime zu etablieren“, berichtet hmn.ru.

In vielen Gebieten, vor allem in der Mitte und im Nordwesten des Landes, herrschte Sommerfrost. In den Regionen Murmansk, Leningrad, Pskow und Nowgorod beispielsweise wurden nachts Tiefstwerte zwischen -1°C und -4°C gemessen. Auch in der Region Twer sank die Temperatur unter den Gefrierpunkt.

Die Frostgefahr besteht auch in der neuen Woche, in der in Wologda und Leningrad sowie in Pskow und Nowgorod Tiefstwerte von -1°C, -2°C und -3°C vorhergesagt werden. Sogar in Moskau werden frostige Junitiefstwerte erwartet: Hier werden -1°C vorhergesagt.

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Kaltes Österreich

Der kühle Juni knüpft an den überdurchschnittlich kühlen Mai in vielen europäischen Ländern an, so auch in Österreich, wo sich der Sommerschnee ebenfalls als bemerkenswert erweist.

Der Mai 2023 war in Österreich rund 0,3 Grad kühler als im multidekadischen Mittel und um 23 Prozent feuchter.

Bemerkenswert ist auch, dass dies nun der dritte Frühling in Folge ist, der dem europäischen Kontinent außergewöhnliche Kälte beschert

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Rekord-kalter Juni-Beginn in Shimla, Nordindien

Wie thenewshimachal.com berichtet, „erlebt Shimla derzeit einen beispiellosen und rekordverdächtigen Kälteeinbruch“.

Das nordindische Shimla – die Hauptstadt und größte Stadt des nordindischen Bundesstaates Himachal Pradesh – hat gerade „einen zwei Jahrzehnte alten Rekord gebrochen, als die Tiefsttemperatur im Juni 2023 unter 10°C sank“, so thenewshimachal.com weiter.

Seit 1999 hat die Metropole Shimla keine so niedrigen Juni-Temperaturen mehr verzeichnet.

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Mai in Australien: Vorhersage vs. Realität

Zu Beginn der Saison sagte das australische Bureau of Meteorology (BoM) einen überdurchschnittlich heißen Herbst voraus – sie nannten es im Grunde eine todsichere Sache; eine todsichere Sache, auf die man sein Haus verwetten kann.

Beachten Sie den Grad ihrer Zuversicht: 80+% für weite Teile des Kontinents:

[Noch einmal: die Skala rechts zeigt Wahrscheinlichkeiten der Wärme]

Mutter Natur hatte jedoch andere Ideen und ließ die erzählfreudige Regierungsbehörde wieder einmal mit langen Gesichtern zurück:

Nach den anomalen Temperaturen im März und April hat ein außergewöhnlich kühler Mai den letzten Nagel in den Sarg des BoM geschlagen, der die Wärme propagiert. Der Monat endete historisch kalt, selbst nach den eigenen manipulierten Büchern der Behörde…

Trotz der katastrophalen globalen Erwärmung, der Umstellung auf höhere Werte zeigende elektronische Fühlerthermometer und komplizierter Computermodellierung mussten die Australier einen Mai hinnehmen, der um 1,6 °C unter dem multidekadischen Durchschnitt lag – eine erstaunliche Abweichung.

Insgesamt war der Herbst außergewöhnlich kalt und trocken – der kälteste Mai seit 1944 und der zweit-trockenste überhaupt.

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Cap Allon schließt diesen Meldungsblock mit einem Twitter-Video von Patrick Moore:

https://twitter.com/ANTlWEF/status/china-cold-extreme-chills-grip-europe-shimlas-record-cold-frigid-australia-may%2F

Link: https://electroverse.info/china-cold-extreme-chills-grip-europe-shimlas-record-cold-frigid-australia-may/

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Meldungen vom 6. Juni 2023:

Australien: Warnung vor einem Kaltlufteinbruch im Westen des Landes

Mehrere australische Bundesstaaten haben Warnungen vor starken Winden, heftigen Regenfällen und niedrigen Temperaturen herausgegeben, da eine „starke“ antarktische Front die südliche Hälfte des Landes überquert.

Was die Kälte betrifft, so sorgt eine sich langsam bewegende Polarfront über der Grenze zwischen Victoria und Südaustralien für anomale Kälte.

Heute (6. Juni) wurden in Westaustralien mindestens 15 Rekorde für die niedrigste Maximaltemperatur aufgestellt: In Dwellingup und Manjimup wurden jeweils Tageshöchstwerte von nur 8 °C erreicht – neue Juni-Rekorde, die bis in die Jahre 1959 bzw. 1960 zurückreichen.

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Frost in Neuseeland

In dieser Woche herrschen in weiten Teilen Neuseelands anomal niedrige Temperaturen.

Der Dienstagmorgen war für viele Kiwis ein weiterer kühler – und nasser – Tag, an dem in vielen Regionen Temperaturen unter dem Gefrierpunkt herrschten.

Um 7 Uhr morgens war der Lake Pukaki mit -5,2 °C der kälteste Ort, während es am benachbarten Lake Tekapo auf -4,6 °C kalt wurde.

Anderswo, in Queenstown, sank die Temperatur auf -2,4 °C, im benachbarten Wanaka auf -2C.

Die Kälte war allgegenwärtig und weit verbreitet, was zu Problemen wie Glatteis auf dem neuseeländischen Straßennetz führte; insbesondere auf der Crown Range Road gab es einige sehr gefährliche Stellen.

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Juni-Schnee in Colorado

Der Kalender sagt Sommer, die Berge in Colorado sagen Winter.

Hierzu gibt es ein Twitter-Video:

Es folgt noch ein Beitrag mit der Beschreibung, dass der Massen-Schnee in Kalifornien „wie ein Goldrausch“ daher kommt – jeder freut sich über das Ende/eine Unterbrechung der mehrjährigen Dürre. Fazit des Übersetzers: Es gleicht sich alles wieder aus!

Link: https://electroverse.info/alerts-issued-australia-freezing-lows-nz-june-snow-co-gold-rush-2-0/

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Meldungen vom 7. Juni 2023:

Dieser Meldungsblock beginnt mit einer Betrachtung zu Eisverhältnissen in der Arktis. Diese wird separat übersetzt.

Weitere Meldungen:

Rekord-Kälte in Weißrussland und Lettland

Die kühle zweite Hälfte des Frühlings in Europa setzt sich fort: In weiten Teilen des östlichen Kontinents herrschen die niedrigsten Juni-Temperaturen seit Beginn der Aufzeichnungen.

In Belarus sanken die Temperaturen am Morgen des 5. Juni in Bobruisk auf 1,7 °C.
Damit wurde der bisher niedrigste Juniwert für das Land seit 1977 (Sonnenminimum des Zyklus 20) übertroffen.

In Lettland wurde in Liepaja ein Tiefstwert von 2,4°C gemessen. Damit wurde der bisherige Juni-Tiefstwert von 3,8°C aus dem Jahr 2010 (kurz vor dem Ende des tiefen Minimums des Sonnenzyklus 23) deutlich übertroffen.

Weiter östlich beginnt der Sommer auch im europäischen Russland sehr kalt. Laut gismeteo.ru deuten die Bedingungen in Sankt Petersburg beispielsweise auf eine Wiederholung des Jahres 2017 hin, als der Juni und dann die gesamte Sommersaison außergewöhnlich kalt waren. „Der polare Trog wird das Eindringen von kühler Luft aus hohen Breitengraden ermöglichen“, heißt es bei gismeteo.ru. „Die Temperatur wird weiterhin um 2-4 Grad (C) unter der Klimanorm liegen.“

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Und wieder Australien:

Kälte bringt Perth an den Rand der Leistungsfähigkeit

Während der rekordverdächtigen Juni-Kälte in dieser Woche wurden zahlreiche Haushalte in Perth aufgefordert, ihren Stromverbrauch am Dienstagabend zu drosseln, um Stromausfälle zu vermeiden, nachdem der abendliche Energiebedarf auf ein rekordverdächtiges Niveau angestiegen war.

Am 6. Juni wurden in Westaustralien mindestens 15 Rekorde für die niedrigste Maximaltemperatur aufgestellt. In Perth sank die Temperatur am Dienstag um 13.30 Uhr unter 10 °C, wo sie dann auch verharrte und für einen untypisch kalten Nachmittag sorgte.

Es folgt der Hinweis auf eine sehr angespannte Stromversorgung in der Stadt.

Link: https://electroverse.info/thick-ice-stops-russian-ships-record-cold-belarus-and-latvia-perth-power-on-the-brink/

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Es gibt sogar Meldungen aus der deutschen Website wetteronline.com zu Schnee in den Alpen:

https://www.wetteronline.de/wetterticker/wanderer-aufgepasst-neuschnee-in-den-hochlagen-der-alpen-im-fruehsommer-birgt-gefahren–1044b98c-2fed-4b59-8551-ef4376d6d717

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Meldungen vom 8. Juni 2023:

Rekord-Kälte in British Columbia (B.C.)

In British Columbia werden in diesem Juni Kälterekorde aufgestellt.

Die Daten von Environment and Climate Change Canada (ECCC) zeigen, dass der Burns Lake und der Puntzi Mountain besonders kühl geblieben sind und Tiefstwerte von -5°C bzw. -4,9°C erreicht haben, womit die bisherigen Werte von 1999 und 2018 übertroffen wurden.

„Ein Hochdruckgebiet mit klarem Himmel brachte am Dienstagmorgen diese Kälte“, erklärte das ECCC.

In den kommenden Tagen wird es in British Columbia wieder wärmer werden, da die kalte Luftmasse nach Süden und in die Vereinigten Staaten abfließen wird [wobei sie sich natürlich erwärmt; Zusatz des Übersetzers].

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Es folgen unter diesem Link noch eine Meldung über Todesopfer am Mount Everest, die angeblich dem Klimawandel geschuldet sind, sowie eine weitere Betrachtung von Modellsimulationen bzgl. CO₂.

Link: https://electroverse.info/cold-b-c-climate-change-everest-deaths-models-overestimate-co2s-impact/

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wird fortgesetzt … (mit Kältereport Nr. (19 / 2023)

Redaktionsschluss für diesen Report: 9. Juni 2023

Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE