Wie der DWD die Deutschlandtemperaturen durch seine Stationswechsel in den letzten 30 Jahren wärmer machte …

… Die Erwärmung beruht überwiegend auf Statistikmanipulation – Beweis durch den Vergleich mit 10 städtischen Wärmeinsel-Wetterstationen beim Monat Mai

Raimund Leistenschneider, Matthias Baritz, Josef Kowatsch

In vielen unserer letzten Berichte über die Klimaentwicklung in Deutschland, haben wir – insbesondere Raimund Leistenschneider – exakt beschrieben, wie der DWD seine Daten für Deutschland geschickt statistisch wärmer macht: z.B. hier.

Anmerkung: Wenn die Autoren vom Deutschen Wetterdienst – DWD – schreiben, dann meinen sie nicht die vielen dortigen Meteorologen und Wissenschaftler, die jeden Tag akribisch ihrer Tätigkeit nachgehen, um verwertbare Ergebnisse zu liefern, sondern die dortige Führungsmannschaft, die nicht müde wird, sich und damit ihre Behörde und natürlich den Bundesverkehrsminister – der DWD ist eine Behörde im Bundesverkehrsministerium – mit unsoliden und unwissenschaftlichen Aussagen lächerlich zu machen, siehe hier oder hier.

Das statistische Wärmermachen der Temperaturgesamtschnitte (Monats- wie Jahresmittel) Deutschlands geschieht durch Stationsaustausch, (z.B. Mittenwald wurde stillgelegt), Standortverlegungen, ständige Veränderungen der Gesamtzahlen (wenn die Anzahl der Stationen in den letzten 30 Jahren halbiert wird, haben die verbliebenen, wärmeren Stationen, automatisch ein größeres Gewicht) und Eliminieren kälterer Stationen eine grundsätzlich andere Temperaturerfassungsmethode. Wetterhütten wurden abgeschafft und durch automatisierte Messung mittels elektronischem Messfühler ersetzt. Dadurch hat der DWD die Deutschlandschnitte nach oben, zu wärmeren Temperaturen verändert, ohne dass sich an den Temperaturen selbst etwas veränderte, bzw. negative Steigungen des Monats Mai oder des Frühlings abgemildert und somit statistisch erwärmt.

Zuletzt haben wir alles im Artikel über die Jahreszeit Frühling verkürzt zusammengefasst, siehe ab Grafik 7, der Abschnitt „Ich glaube nur der Statistik, die ich selbst gefälscht habe“ oder, wie der DWD sich seine Wahrheiten zurecht biegt.“

Auf diese Grafik 7 gehen wir in diesem Artikel näher ein. Der Mai kühlt trotz des Wärmermachens des DWD bei den erhobenen Deutschland-Maitemperaturdaten immer noch leicht ab, siehe negative Steigung. Es handelt sich bei allen folgenden Betrachtungen um Original-DWD-Daten.

Grafik 1: Die leicht abnehmenden Maitemperaturen, wie der DWD diese für ganz Deutschland seit 1988 angibt. In Wirklichkeit ist die Trendlinie viel negativer. Die negative Steigung wurde durch DWD-Tricks/Manipulationen abgeschwächt.Dass der Wonnemonat Mai in Deutschland viel deutlicher kälter wurde als die Grafik 1 zeigt, haben wir im letzten Artikel eingehend dargelegt.

Aber nun stellen wir uns die Frage, wie kann man die Tricksereien glaubhaft in Form einer Grafik zeigen? Wie kann man die Trendlinienerwärmung, also das weniger negativ beim Mai in etwa abschätzen? Im Klartext: Dem DWD seinen physikalisch/statistischen Betrug nachweisen.

In vergangenen Artikeln haben wir meist eine ländliche Station mit einer deutlicheren Abkühlung, Gießen, Amtsberg, Memmingen, Goldbach usw. mit dieser DWD- Deutschlandgrafik gegenübergestellt. Und dazu meist noch eine wärmeinselintensive Wetterstation, Hof, gezeigt. Die Kritik der COErwärmungsgläubigen war prompt: Eine Station beweise gar nichts und Vegetationsbetrachtungen, ja Naturbeobachten als indirekter Beweis akzeptieren CO-Erwärmungsgläubige grundsätzlich nicht (obwohl es doch gerade um die Natur und die vermeintlichen Auswirkungen auf diese beim Klimawandel geht), da sie keine Naturschützer und schon gar keine Naturbeobachter sind. Sie wollen, in Anlehnung an eine religiöse Sekte, die Erde vor dem von ihnen selbst prophezeiten Hitzetod schützen.

Wir gehen nun einen Schritt weiter bei der Frage, wie stark wurde die negative Steigung in Grafik 1 beim Monat Mai für DWD-Gesamtdeutschland abgemildert, also wärmer gemacht?

Beschreibung der Vorgehensweise:

Im Folgenden vergleichen wir nicht mehr mit einer ländlichen Station, sondern mit 10 Großstadt-Wetterstationen, die im Betrachtungszeitraum am selben Ort geblieben sind und damit nicht dem Stationsaustausch unterliegen. Jedoch sind die Großstädte weiter gewachsen, durch Baumaßnahmen, Trockenlegungen und Flächenversiegelungen. Für diese städtische Zusatzerwärmungen (wissenschaftlich UHI-Effekt) ist der DWD nicht verantwortlich. Der DWD gibt seit einigen Jahren immerhin zu, dass es diese zunehmende Stadtwärme gibt und belegt dies sogar mit Beispielen. Siehe Sven Plöger im letzten Frühlingsartikel bei Grafik 18 hier.

Unsere betrachteten Großstädte sind Berlin, Bremen, Düsseldorf, Dresden, Frankfurt, Hamburg, München, Nürnberg und Stuttgart. Bei unserer Hauptstadt Berlin sind es die zwei städtischen Wetterstationen Tempelhof und Dahlem. All diese Messstationen stehen noch an den gleichen Plätzen wie 1988 oder wurden nur in einem kleinen Umkreis verschoben, was laut DWD durch eine Homogenisierung ausgeglichen wird.

Was nicht ausgeglichen wird, ist das ständige erwärmende Wachstum der Großstädte, eine schleichende WI-Erwärmung, die in allen Datenreihen enthalten ist und nichts mit der behaupteten Treibhauserwärmung zu tun hat. Hier erwärmt CO nichts, sondern der WI-Effekt erwärmt. Der WI-Effekt ist also eine tatsächliche Wärme für die Stadt und die Landschaft.

Umsetzung: Wir haben den Temperaturschnitt aus diesen 10 großstädtischen Wetterdaten beim Monat Mai seit 1988 gebildet und in einer Großstadt Mai-Temperatur-Grafik aufgetragen. Dabei verwendeten die Autoren Original-DWD-Daten, wie der Deutsche Wetterdienst sie zur Verfügung stellt.

Die 10 Städte, Großstadt-Mai-Temperaturgrafik zeigt Grafik 2.

Grafik 2: Der Maischnitt der 10 Großstadtwetterstationen ist auch leicht negativ. Das ist überraschend. Eigentlich hätten wir zumindest eine ebene Trendlinie erwartet, da alle Großstädte wachsen und sich ausbreiten.

Der Bebauungsanteil an der Deutschlandfläche beträgt derzeit 15%, nimmt aber täglich zu. Stand bei Redaktionsschluss: 50 716 km² (Quelle)

Zwischenergebnis: Selbst in den wachsenden Großstädten wurde der Mai kälter.

Steigungsvergleich:

Doch man beachte die negative Steigung bei den 10 Großstädten: Y= – 0,0166x, das ist eine Abkühlung von 0,166 Grad in einem Jahrzehnt. Und man vergleiche nun mit dem DWD-Deutschlandschnitt und dessen negativer Steigung, in welcher auch die restlichen 85% kühlere Flächen integriert sein müssten. Zum besseren Vergleich zeichnen wir beide Temperaturreihen übereinander in eine Grafik.

Grafik 3: Oben in Rot der Großstadtschnitt. Die 10 ausgewählten Großstädte sind über ein Grad wärmer als der Maischnitt aus der ganzen deutschen Fläche. Wichtiger ist aber der negative Steigungsverlauf beider Stationen.

Ergebnis 1:

Der Wärmeinseleffekt ist einmal mehr bewiesen, die Stadttemperaturen sind im Schnitt ein gutes Grad wärmer als der Schnitt für Gesamtdeutschland. Nur ein Grad? Das zeigt, dass der Anteil städtischer Stationen an der Gesamtzahl der deutschen Wetterstationen recht hoch ist.

Auf dieses Ergebnis 1 aus der Grafik 3 haben wir schon oft hingewiesen. Von DWD-Wetterstationen in der freien Fläche wie noch vor 100 Jahren gibt es fast keine mehr.

Betrachtung 2: Vergleich der Steigungsformeln

Eigentlich müsste die DWD Gesamtgerade für Deutschland stärker fallen als der 10er Stadt-Schnitt. Müsste!!! Er tut genau das Gegenteil.

Die Steigung des DWD- Deutschland Gesamtschnittes ist beim Mai sogar etwas weniger negativ als die Steigung der 10 Großstadtwetterstationen.

Ergebnis 2:

Der DWD hat ganze Arbeit geleistet, ist aber über das Ziel hinausgeschossen. Er sollte doch „nur“ die erwartete negativere Steigung abmildern. Der DWD hat die Deutschlandgrafik sogar geringfügig „wärmer“ gemacht als die Wärmeinsel-Steigungsgerade der 10 Großstädte.

Damit ist der Beweis erbracht, dass die Verantwortlichen des Deutschen Wetterdienstes durch geschickte Manipulationen die Temperaturen nach oben getrieben haben, sogar deutlich zu stark. Das war ihr Fehler und hat sie der (geschickten) Manipulation überführt. Indem der DWD – in nie da gewesener Weise – seine Stationen und sein Messnetz in den letzten 30 Jahren seit Beginn des Klimahypes verändert hat. Aber womöglich ist das ja der „Master“ für den Vorsitz in der WMO?

Und zum Schluss die Frage nach dem tatsächlichen Maiverlauf, ohne DWD-Täuschungen:

Wie müsste die Gesamtdeutschlandgrafik für den Mai ausfallen, wenn der DWD keine Temperaturen durch ständigen Stationswechsel nach oben getrieben hätte?

Wir gehen konservativ, will heißen, zugunsten des DWD vor:

Unser Antwort: Die DWD-Deutschlandgrafik vom Monat Mai müsste seit 1988, zumindest so deutlich und stark, wie die negative Trendlinie des Monats Mai, in der weiter gewachsenen Wärmeinsel der Großstadt München gefallen sein.

Grafik 4: Der kälter werdende Mai in der Großstadt München. Abkühlung über ein Grad. Deutlich negativer als der DWD für die gesamte Deutschlandfläche angibt.

Zugegeben, im Voralpenland wurde der Mai kälter als anderswo in Deutschland. Aber, in der großen Wärmeinsel München werden die kalten Tage heraus geheizt. Bei den Stationen in der freien Fläche ist dies nicht der Fall.

Unsere Antwort zur gestellten Frage: Zumindest, wie inmitten der Großstadt München, hätten die Maitemperaturen für die gesamte deutsche Fläche fallen müssen. Wir nehmen für die nächste Grafik somit die negative Steigungsformel von München.

Und auch der städtische WI-Effekt muss noch berücksichtigt werden. Wir schätzen diesen konservativ zwischen 1 bis fast 2 Grad gegenüber dem Umland ein (jeder Autofahrer weiß, dass er größer ist, dabei braucht er nur die Außentemperatur seines Fahrzeugs zu betrachten, wie diese sich von ländlich zu städtisch ändert). Die Stadt München ist um diesen Betrag wärmer als das Umland. Für die Grafik verwenden wir konservative 1,5 Grad und subtrahieren diesen Wert von den Münchnern Stadtwärme-Temperaturen.

Anmerkung: Die negative Steigung ändert sich dabei nicht, aufgrund unserer Untersuchungsergebnisse haben wir lediglich die Münchner-Stadttemperaturdaten um 1,5 Grad erniedrigt, die tägliche weitere Bebauung und die zunehmende Stadterwärmung um etwa 0,1°C/Jahrzehnt lassen wir unberücksichtigt. Außerdem schaffen wir noch einen Nord/Südausgleich um 0,2 Grad. Macht insgesamt eine Erniedrigung der Münchner Stadttemperaturen von 1,7 Grad. Wie schon erwähnt, die negative Steigungsformel ändert sich dabei nicht. Somit liegen die tatsächlichen Deutschland-Mai-Daten fest, die Maitemperaturen haben diesen Verlauf:

Deutliche Maiabkühlung seit 1988 in Deutschland!!!!

Grafik 5: So sehen die tatsächlichen Maitemperaturen seit 1988 für ganz Deutschland aus. Die Ermittlung wurde konservativ durchgeführt.

Und in der nächsten Grafik sind beide Erhebungen, unsere und die DWD-Maitemperaturen, in einer Grafik dargelegt.

Grafik 6: In grün sind die tatsächlichen, wie von uns ermittelten Maitemperaturen Deutschlands dargestellt. Man beachte, die viel stärkere negative Steigung der Abkühlung, als die vom DWD statistisch wärmer getricksten roten Linien.

Fazit

Wo bleibt die angebliche, kräftige erwärmende Wirkung des Treibhauseffektes? Die Maiabkühlung zeigt, dass dessen Wirkung nicht vorhanden ist. Abkühlung ist das Gegenteil einer (starken) Erwärmung, ist das Gegenteil von Hitzetod.

Den Kassandrarufen einer Klimakrise oder gar Klimakatastrophe ist kein Glaube zu schenken. Diese beruht auf gewissenloser Täuschung der Öffentlichkeit, die mit solchen Meldungen sozusagen willig „geklopft“ werden soll und dann mit jeder Abzocke einverstanden ist. Sei dies mit einem für Deutschland einzig in der Welt hohem Strompreis, mit CO-Abgaben, Heizungsdiktaten, Verkehrsdiktaten, Autodiktaten und vieles mehr, was einer Sekte, die in Berlin die Regierung mit übernommen hat, alles einfällt und noch in der Schublade hat, wie z.B. Urlaubsverbote.

In dieses „Weichklopfen“ der Bevölkerung, passen auch wieder einmal die ZDF-Hilfstruppen die v.g. politischen Klimasekte.

Grafik 7a, Quelle: ZDF-Mediathek: Der ZDF-Wetterfrosch, Herr Terli, zeigte für den 22.Juni die beiden Abbildungen mit der vorhersage katastrophaler Unwetter wie Starkregen, Orkan und sogar Tornado für fast Gesamtdeutschland. Dazu seine „Untermalung“: „…dort (Anmerkung: in den schraffierten Gebieten) wird es auch am Nachmittag ordentlich krachen.“

Und nun zur Realität in Abb.7b.

Abb.7b, Quelle: wetteronline, zeigt die Radarbilder vom Mittag (12:20) und vom Nachmittag (17:55). Sicherlich viele Gewitter über Deutschland am Nachmittag, jedoch weniger dramatisch in der Darstellung wie Grafik 7a.

Der Zweck einer solchen Darstellung unter Grafik 7a ist klar: Dem Zuschauer soll dargelegt werden, dass die Klimakatastrophe in vollem Gang ist und wir dringend gegenhalten müssen. Im Klartext, noch mehr Verbote, noch mehr Abzocke und noch mehr dumme Bürger, denen versucht wird, ihr „Gehirn zu waschen“. Und es geht uns nicht darum, normale Wetterereignisse, wie Starkregen, Sturm/Orkan oder gar Tornados*) in Frage zu stellen, sondern darum, wie der Bevölkerung diese normalen Wetterereignisse als Wetterkatastrophen verkauft werden, um Panikmache zu verursachen. Damit die Abzocke der politischen wie finanziellen Profiteure dann problemlos vorgenommen werden kann.

*) Deutschland ist seit Jahrhunderten Tornadoland. Grafik 8 zeigt, wie ein Tornado der Stärke 4 im Jahre 1968 die Innenstadt von Pforzheim verwüstete.

Bild 8 zeigt zeitgenössische Bilder von der Verwüstung. Nicht auszudenken, würde in einer deutschen Großstadt heute etwas Ähnliches passieren. Die Klimasekten würden den Weltuntergang prophezeien. Da reichen bereits normale Wetterereignisse und der DWD prophezeit den Weltuntergang durch Panikmache, siehe Grafik 9 unten.

Im Jahre 1968 hatte die Presse andere Themen, wie Prager-Frühling, Studentenproteste oder den Vietnamkrieg. Auch damals wurde viel Unsinn von Politik und Öffentlichkeit verzapft. Da hieß es z.B.: In Vietnam würde die Freiheit Berlins (West) verteidigt, und viele glaubten einen solchen Unsinn. Als dann US-Amerika in ihrem spektakulären Hubschrauberabgang 1975 auf der US-Botschaft in Saigon Südvietnam seinem Schicksal überließ, ging die Freiheit in West-Berlin nicht unter…genauso wenig wie heute beim sog. menschengemachten Klimawandel.

Bild 9, Quelle: siehe Grafik. In Anbetracht der gezeigten Wetterradarbilder vom 22.Juni, reine Panikmache des DWD für normale und übliche Wetterereignisse in einem deutschen Sommer.

Dabei möchten die Autoren nicht missverstanden werden. Sicher hat es in Deutschland am 22. Juni in einigen Orten und Gegenden so ausgesehen , wie in Grafik 9, aber nicht in Gesamtdeutschland, wie Grafik 7 suggeriert oder der DWD mit seiner Aussage in Grafik 9. Aber die Täuscher und Manipulatoren beim sog. menschengemachten Klimawandel sagen mit der Grafik 7 ja gar nicht, dass Gesamtdeutschland betroffen sei, sondern die in signalrot (!) schraffierten Flächen lediglich das Potential dazu hätten. Der Betrachter soll jedoch den Eindruck gewinnen, ganz Deutschland sei betroffen. Die Realität zeigt dann Grafik 8: Normales Wetter in einem deutschen Sommer. Nichts als geschickte Täuschung, wie bei der gesamten Klimahype und den Deutschlandtemperaturen.

Nochmals: Eine Klimakrise, Klimakatastrophe oder auch „nur“ einen menschengemachten CO-Klimawandel gibt es nicht. Einzig, die menschengemachten Manipulationen und Fälschungen, die ein Milliarden- und Billionengeschäft für folgende Gruppen bringt:

Die Reichen werden immer reicher und die Armen immer ärmer.

Woran eine Vielzahl in Politik und Öffentlichkeit partizipieren. Siehe hier Habeck 2.0 – die Partei des Großkapitals und der Großspekulanten oder die Partei, die mit unserem Rechtsstaat nichts anzufangen weiß. Wo der Vizekanzler versucht, unsere Polizei einzuschüchtern und Straftätern (einer kriminellen Vereinigung) das Wort redet (hier).

Ein Missstand, der vom Kanzler aus der Welt geschafft werden müsste, indem er seinem Vizekanzler die Grundlagen unserer demokratischen Grundordnung erläutert. Die ganz offensichtlich beim Vizekanzler und seiner Partei nicht vorhanden sind. Mal abgesehen davon, dem Billionengeschäft des Klimawandels in Deutschland ein Ende zu setzen.

Josef Kowatsch – Naturbeobachter, aktiver Naturschützer und unabhängiger, weil unbezahlter Klimaforscher

Matthias Baritz – Naturwissenschaftler und Naturschützer

Raimund Leistenschneider – EIKE

 




„Gestrandete Vermögenswerte“: Wer wird zuletzt lachen?

Francis Menton, MANHATTAN CONTRARIAN

Es ist seit vielen Jahren ein ständiger Paukenschlag: Fossile Brennstoffe sind veraltet, und die Anlagen, die sie produzieren, sowie alle weiteren Anlagen, die zu diesem Zweck gebaut werden könnten, werden in Kürze wertlos sein. Diese Anlagen werden „gestrandete Vermögenswerte“ sein. Und jedes Energieunternehmen, das dumm genug ist, weitere Investitionen in die Gewinnung oder Nutzung fossiler Brennstoffe zu tätigen, wird unweigerlich einen Totalverlust erleiden.

Glauben Sie an diese Prophezeiungen? Diejenigen, die sie machen, gehören zu den aggressiven Befürwortern einer Energiewende zu angeblich überlegenen Quellen wie Wind und Sonne. Die Vorhersage wird häufig benutzt, um Energieunternehmen dazu zu bringen, ihre Investitionen in Kohle, Öl und Gas zu reduzieren oder zu beenden. Aber wenn fossile Brennstoffe wirklich überflüssig und erneuerbare Energien besser und billiger wären, warum wäre dann ein solches Einprügeln nötig? Würden die Investitionen nicht von selbst zu den Wind- und Solaranlagen fließen?

Hier eine Auswahl derjenigen, die die Meinung vertreten, dass die Anlagen in fossile Brennstoffe in Kürze „gestrandet“ sein werden:

● Senator Sheldon Whitehouse (D-RI), Vorsitzender des Haushaltsausschusses des Senats, bei einer Anhörung am 29. März 2023: „Die Welt bewegt sich weg von Öl und Gas, aber skrupellose und politisch vernetzte Marktakteure halten an Investitionen in fossile Brennstoffe fest, die im Wert abstürzen, wenn ihre nicht nachhaltige Ökonomie die künstliche Politik, die sie unterstützt hat, überwältigt. Das Schlagwort der heutigen Anhörung: Gestrandete Vermögenswerte“.

● Aus einem Artikel von Semieniuk, et al. in Nature Climate Change, Mai 2022: „Die Verteilung des Eigentums am Übergangsrisiko, das mit gestrandeten fossilen Vermögenswerten verbunden ist, ist nach wie vor unzureichend bekannt. Wir haben errechnet, dass die globalen gestrandeten Vermögenswerte als Gegenwartswert zukünftiger entgangener Gewinne im vorgelagerten Öl- und Gassektor bei plausiblen Veränderungen der Erwartungen über die Auswirkungen der Klimapolitik mehr als 1 Billion US-Dollar betragen.“

● Aus MIT News, 19. August 2022: „Während sich die Welt von Treibhausgase emittierenden Aktivitäten abwendet, um die globale Erwärmung im Einklang mit dem Pariser Klimaabkommen deutlich unter 2°C (und idealerweise 1,5°C) zu halten, sehen sich die Unternehmen der fossilen Energiewirtschaft und ihre Investoren wachsenden finanziellen Risiken gegenüber (bekannt als Übergangsrisiken), einschließlich der Aussicht, mit massiven Stranded Assets zu enden.“

● Aus der New York Times, 21. März 2022, mit einem Zitat aus einer Rede des UN-Generalsekretärs Antonio Guterres: „In seiner Rede sagte Guterres, dass die wohlhabenden Länder die Kohleinfrastruktur abbauen sollten, um bis 2030 vollständig auszusteigen, während andere Länder dies bis 2040 tun sollten. . . . Ihre Unterstützung für Kohle könnte die Welt nicht nur ihre Klimaziele kosten“, sagte er. „Es ist eine Fehlinvestition, die zu Milliardenbeträgen an gestrandeten Vermögenswerten führt.“

In der Zwischenzeit sehen die Investitionen in fossile Brennstoffe hier draußen in der realen Welt ganz anders aus als „gestrandet“. Hier ist eine kurze Zusammenfassung von AP vom 2. Mai über die Gewinne der großen Ölgesellschaften im ersten Quartal 2023:

Exxon hat im ersten Quartal einen Rekordgewinn von 11,4 Milliarden Dollar erzielt, und Chevron hat 6,6 Milliarden Dollar eingenommen. Saudi Aramco gab im März bekannt, dass es im Jahr 2022 einen Gewinn von 161 Mrd. $ erwirtschaftet hat, den höchsten jemals von einem börsennotierten Unternehmen erzielten Jahresgewinn.

Und für das gesamte Jahr 2022 sind hier die Gewinne von Exxon und Chevron, wie von NPR berichtet:

ExxonMobil erwirtschaftete im Jahr 2022 einen Gewinn von fast 56 Milliarden Dollar und stellte damit nicht nur für sich selbst, sondern für jeden US-amerikanischen und europäischen Ölriesen einen Jahresrekord auf. Der Konkurrent Chevron konnte dank der hohen Ölpreise trotz eines enttäuschenden vierten Quartals ebenfalls einen Gewinn von 35 Milliarden Dollar verbuchen.

NPR zitiert den CEO von Exxon, Darren Woods, zum Grund für den jüngsten Erfolg von Exxon: „Wir haben uns hineingestreckt, als andere sich herausgelehnt haben.“

Woods bezog sich damit auf die Entscheidung von Exxon, weiterhin in die Förderung von Öl und Gas zu investieren, während mehrere andere Ölkonzerne Kürzungen vornahmen und lächerliche Verpflichtungen zur Reduzierung ihrer „Emissionen“ eingingen, als hätten sie vergessen, in welchem Geschäft sie tätig sind. Führend in der Kategorie der Klimatugend waren die beiden europäischen Giganten BP und Shell. Wie hat sich das bewährt? Der britische Daily Telegraph (hinter der Bezahlschranke) berichtet am 15. Juni über das Neueste von diesen beiden:

Erst BP, jetzt Shell. Einer nach dem anderen kehren die Ölgiganten zu dem zurück, was sie am besten können – auf fossile Brennstoffe zu setzen und die Rendite der Aktionäre in den Vordergrund zu stellen – in Kehrtwendungen, die unweigerlich auf Kosten der Klimazusagen gehen müssen.

Es scheint, dass BP und Shell bei den Öl- und Gasgewinnen hinter der Konkurrenz zurückgeblieben sind, während sie in verschiedene politisch begünstigte grüne Energieprojekte investiert haben. Damit ist jetzt Schluss. Der Daily Telegraph beschreibt Shell nach seiner jüngsten Kehrtwende wie folgt:

Shell räumt insgeheim ein, dass Biokraftstoffe, Wasserstoff, das Aufladen von Elektrofahrzeugen und die Speicherung von Kohlendioxid – die vier Bereiche, die das Unternehmen für Investitionen vorgesehen hat – am spekulativeren und unerprobteren Ende des Spektrums der erneuerbaren Energien angesiedelt sind. Das Fehlen jeglicher Pläne für Investitionen in andere, weitaus etabliertere saubere Energiequellen wie Wind- und Solarenergie – die weltweit Rekordinvestitionen anziehen – ist eklatant.

Die neuesten Informationen zum Thema Kohle findet sich in der Substack-Kolumne von Robert Bryce vom 17. Juni. Hier ein paar Statistiken von Bryce aus Vietnam und China:

Vietnam bezieht inzwischen etwa 60 % seines Stroms aus Kohlekraftwerken. Seit 2009 hat sich die vietnamesische Kohleverstromung verzehnfacht, und ein weiteres Wachstum ist absehbar. Laut Global Energy Monitor hat Vietnam im vergangenen Jahr rund 1900 Megawatt an neuen Kohlekraftwerken in Betrieb genommen.

Ein Großteil des Kohlewachstums findet in China statt, auf das mehr als die Hälfte des weltweiten Kohleverbrauchs und etwas mehr als die Hälfte (52 %) der gesamten aus Kohle erzeugten Elektrizität entfällt. Gestern, am 16. Juni, berichtete Reuters, dass in den ersten fünf Monaten dieses Jahres die Kohleverstromung in China um 6,6 % gestiegen ist. Und dieser Trend wird sich fortsetzen. Im Februar berichtete Global Energy Monitor, dass China im Jahr 2022 täglich etwa zwei neue Kohlekraftwerke zulassen wird.

Hier ist ein Diagramm von Bryce, das den Gesamttrend der Stromerzeugung aus Kohle zeigt:

Was Öl-, Gas- und Kohleanlagen auf der einen Seite sowie Wind-, Solar- und Batterieanlagen auf der anderen Seite betrifft, so ist es meiner Meinung nach sehr einfach zu entscheiden, welche Anlagen „gestrandet“ sein werden. An dem Tag, an dem eine Regierung ihre Subventionen für eine Wind-, Solar- oder Batterieanlage zurückzieht, wird diese Anlage „stranden“.

Link: https://wattsupwiththat.com/2023/06/21/stranded-assets-who-will-have-the-last-laugh/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Seit vorgestern sind wir alle tot!

Charles Rotter

Selbst die großzügigste Auslegung, dass wir, wenn wir die Nutzung fossiler Brennstoffe bis zu diesem Datum nicht beenden, einer zerstörerischen Zukunft ausgeliefert sind, die Kipp-Punkte überschritten haben und unser unausweichlicher Untergang bevorsteht, ist ebenso absurd wie die nicht großzügige Auslegung des obigen Tweets, der jetzt gelöscht worden ist:

Mit Dank an viele tauend Twitter-User.

Link: https://wattsupwiththat.com/2023/06/21/today-we-died/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE




Grenzen des Bergbaus für die Stromerzeugung

Ronald Stein

Allein für den Strom aus Elektroautobatterien und den gelegentlich aus Windturbinen und Sonnenkollektoren erzeugten Strom könnten nach Schätzungen der Weltbank in den nächsten drei Jahrzehnten mehr als drei Milliarden Tonnen Metalle und Mineralien benötigt werden, um die Technologien für eine globale Energiewende zu betreiben. Die Umstellung auf Elektrizität und der damit verbundene Bedarf an Mineralien wird in diesem 46-minütigen Video von Mark Mills ausführlich erörtert.

Fast nie wird die Versorgung mit kosteneffizienten Produkten angesprochen, die für das menschliche Wohlergehen unerlässlich sind. Aber halt, ein Leben ohne Öl ist NICHT SO EINFACH, WIE SIE vielleicht denken, denn Wind und Sonnenschein können nur intermittierend Strom erzeugen, und WEDER Windturbinen noch Sonnenkollektoren können irgendetwas für die Gesellschaft herstellen. Kostengünstige, zuverlässige und vielseitige Produkte (derzeit aus Erdölderivaten, die aus Rohöl hergestellt werden) ermöglichen das moderne Leben. Dafür gibt es einen einfachen Grund. Produkte stellen die Maschinen her, die es uns ermöglichen, produktiv und wohlhabend zu sein – von den Mähdreschern, die es einem Landarbeiter ermöglichen, die Arbeit von 1.000 zu erledigen, bis hin zu den Brutkästen, die das Leben von Millionen von Frühgeborenen retten. Alles hängt von Produkten ab.

Die Herausforderungen des Klimawandels mögen sich auf die Menschheit auswirken, aber die größte Bedrohung für die acht Milliarden Bewohner des Planeten könnte darin bestehen, ohne die Produkte und Kraftstoffe leben zu müssen, die derzeit aus Erdöl hergestellt werden, um die ständig steigende Nachfrage zu befriedigen, und damit einen Lebensstil zu erzwingen, der in die Zeit der Pferdefuhrwerke um 1800 zurückfällt.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Ungeachtet des Drucks von Seiten internationaler Politiker, sich der Kampagne zur „Dekarbonisierung“ anzuschließen, haben die Öffentlichkeit und die führenden Politiker der Welt nur ein kurzes Gedächtnis dafür, dass petrochemische Produkte und menschlicher Erfindungsreichtum der Grund dafür sind, dass die Weltbevölkerung in weniger als 200 Jahren von einer auf acht Milliarden Menschen angewachsen ist und die meisten von ihnen einen angemessenen Lebensstandard haben.

Das phänomenale Bevölkerungswachstum kurz nach der Entdeckung des Erdöls, die Technologien, die die Herstellung von Kraftstoffen für unsere verschiedenen Transportinfrastrukturen beeinflussten, und die Herstellung von Erdölderivaten, die zur Grundlage von mehr als 6.000 Produkten geworden sind, die verschiedene Infrastruktursegmente der Gesellschaft unterstützen, gab es vor 1900 nicht.

Auch wenn Windturbinen und Solarzellen als vielversprechende Quellen für erneuerbare Energien gelten, muss man sich über ihre Grenzen im Klaren sein. Zwei der wichtigsten Nachteile sind ihre Unfähigkeit, kontinuierlich Strom zu erzeugen, und ihre Unfähigkeit, Güter für die wachsende Bevölkerung von 8 Milliarden Menschen auf unserem Planeten herzustellen.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Kraftwerken, die kontinuierlich und unterbrechungsfrei Strom erzeugen, erzeugen Windturbinen und Sonnenkollektoren nur intermittierend Strom und tragen weder zur Produktion von Waren noch zum Treibstoff für die 50.000 Handelsschiffe und 50.000 Flugzeuge bei, die diese Produkte an jeden Ort der Welt bringen. Heute werden all diese Produkte und Transportmöglichkeiten benötigt, um die 8 Milliarden Menschen auf diesem Planeten am Leben und gesund zu erhalten.

Die Armut der Weltbevölkerung ist real und wird durch ein unlösbares politisches Problem noch verschärft. Ausländische Hilfe kommt nie bei den Bürgern an, sondern wird von den Eliten und den Herrschenden gestohlen. Wahlen werden gefälscht. Freie Meinungsäußerung gibt es nicht. Tatsache ist, dass Tyrannen, Diktatoren und korrupte gewählte Führer keinerlei Anreiz haben, wohlhabende, gesunde und gebildete Bürger zu haben. Heute leben mindestens 80 Prozent der Menschheit, d. h. mehr als sechs Milliarden Menschen auf dieser Welt, haben ein Einkommen von weniger als 10 Dollar pro Tag, und Milliarden von Menschen haben kaum oder gar keinen Zugang zu Elektrizität.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Die Vielfalt der Regierungen und Diktaturen auf der ganzen Welt ist ein riesiges Forschungsprojekt, um Antworten auf die Frage zu finden, warum in den ärmsten Ländern extreme Armut, unzureichende Ernährung, chronische und epidemische Krankheiten und massive Umweltverschmutzung herrschen.

Saubere Wassersysteme, geschlossene Abwassersysteme (statt roher Abwässer, die in Rinnsteine laufen und in Flüsse gelangen), Elektrizität und andere „Produkte“, die in reichen Ländern gang und gäbe sind, sind in der Welt der Armut Mangelware und gehören zu den lähmendsten, aber am wenigsten diskutierten Krisen des 21. Jahrhunderts.

Bei der weiteren Erforschung neuer Stromquellen ist es wichtig, diese Einschränkungen im Auge zu behalten und Lösungen zu finden, die unseren gesamten Strom- und Produktionsbedarf decken. Man kann leicht feststellen, dass alles, was Strom benötigt, mit Erdölderivaten hergestellt wird, die aus Rohöl gewonnen werden, einschließlich aller elektronischen Geräte, aller medizinischen Geräte und aller Kommunikationsmittel.

Windturbinen und Solarpaneele erfordern eine riesige Anzahl von Minen auf der ganzen Welt in Entwicklungsländern mit minimalen Umweltvorschriften oder Arbeitsgesetzen, was zu Umweltzerstörung und menschlichen Gräueltaten an Menschen mit gelber, brauner und schwarzer Hautfarbe führt, die diese exotischen Mineralien und Metalle abbauen.

Windturbinen, Sonnenkollektoren und Batterien für Elektrofahrzeuge sind nicht ewig haltbar. Mit zunehmendem Alter müssen Milliarden von ihnen entsorgt und ersetzt werden, wodurch bis 2050 ein potenzieller „Abfallberg“ entsteht. Die Herausforderung, diese ausrangierten Turbinen, Paneele und Batterien zu recyceln, ist sogar noch entmutigender. Herkömmliche Recyclingverfahren haben Schwierigkeiten, die wertvolleren Materialien, die mit anderen Komponenten verflochten sind, zu extrahieren und zurückzugewinnen, was ihre Trennung zu einer wirtschaftlichen Herausforderung macht.

Während Deutschland und die USA Kernkraftwerke zugunsten von Strom aus Windturbinen und Sonnenkollektoren stilllegen, sehen Finnland, Frankreich, Großbritannien, China, Japan und andere Länder in der Kernkraft die einzige kohlenstoffarme, skalierbare, nachhaltige und unterbrechungsfreie Quelle für die kontinuierliche Stromerzeugung. Sie sind bestrebt, die emissionsfreie Stromerzeugung aus Kernenergie wieder auszubauen.

Anstatt nach Quellen für die intermittierende Stromerzeugung zu suchen, wäre der Welt vielleicht am besten damit gedient, sich auf Subventionen, Steuergutschriften und Investitionen zu konzentrieren, um einen Ersatz für die fossilen Brennstoffe zu finden, die heute die Lieferkette von Produkten und Brennstoffen dominieren, die die materialistischen Anforderungen der Menschheit erfüllen.

This article originally appeared at Heartland

Autor: Ronald Stein is an engineer, senior policy advisor on energy literacy for CFACT, and co-author of the Pulitzer Prize nominated book “Clean Energy Exploitations.”

Link: https://www.cfact.org/2023/06/15/limitations-on-mining-for-electricity/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Schweizer Lemminge

Willis Eschenbach

Es hat sich herausgestellt, dass Lemminge den Menschen in nichts nachstehen, wenn es darum geht, dem Nächsten über die Klippe zu folgen. Als ich ein Kind war und etwas tun wollte, sagte ich zu meiner Mutter: „Aber Mama, die anderen Kinder machen das doch auch!“ Und ihre Antwort war immer: „Wenn deine Freunde von einer Klippe springen würden, meinst du, du solltest auch springen?“

Leider scheint die Antwort heutzutage immer öfter zu lauten: „Auf jeden Fall, nur so kann man den Planeten retten!“ … hier ist das Neueste:

Schweizer Wähler unterstützen Klimagesetz, während Wissenschaftler vor schmelzenden Gletschern warnen

19. Juni 2023, 3:22 AM ET

Von The Associated Press

Matthias Schrader/AP

BERLIN – Die Schweizer haben am Sonntag mehrheitlich für eine Gesetzesvorlage gestimmt, mit der neue Klimamaßnahmen eingeführt werden sollen, um die Treibhausgas-Emissionen des reichen Alpenlandes drastisch zu senken.

Hier ist eine Übersetzung:

BERLIN – Eine Mehrheit der Schweizer Bürger stimmte am Sonntag für ein Gesetz, das sie verpflichtet, den Deutschen zu folgen, die von einer Alpenklippe springen …

(Am Rande sei bemerkt, wie beeindruckt ich von der Komposition und der subtilen Botschaft des Fotos des Schweizer Glaziologen bin, der sein Kreuz auf dem Weg nach Golgatha trägt … aber ich schweife ab …)

Schauen wir uns also an, welche Auswirkungen dieses Schweizer Klimagesetz tatsächlich haben könnte. Anstatt über das künftige Klima zu spekulieren, sollten wir die Vergangenheit betrachten. Nehmen wir für diese Diskussion an, die Schweiz hätte nie ein einziges Molekül CO₂ emittiert. Welchen Unterschied hätte das für die Temperatur im Jahr 2023 gemacht?

Um eine Vorstellung von der Tragweite dieser Frage zu bekommen, hier die Aufzeichnung der Schweizer CO₂-Emissionen seit 1850 aus der CO₂-Datenbank von Our World In Data:

Abbildung 1. Schweizer CO₂-Emissionen seit 1858.

Sieht ziemlich beeindruckend aus, oder? Die Emissionen erreichten 1973 ihren Höhepunkt, stagnierten bis etwa 2010 und sind seither rückläufig. Den Schweizern ist es gelungen, ihre Emissionen seit dem Höchststand zu reduzieren. Was gibt es da nicht zu mögen?

Um diese Frage zu beantworten, sollten wir die CO₂-Emissionen der Schweiz und der Welt in ein Diagramm einbetten. Abbildung 2 zeigt das Ergebnis:

Abbildung 2. CO₂-Emissionen, Schweiz und Rest der Welt, seit 1858. Man beachte, dass dies genau die gleichen Schweizer Daten sind, die in Abbildung 1 gezeigt werden.

Oooh … die großartige Leistung der Schweiz scheint hier draußen in der realen Welt nicht allzu beeindruckend zu sein.

Beantworten wir nun meine oben gestellte Frage: Wenn die Schweiz nie ein einziges Molekül CO₂ ausgestoßen hätte, welchen Unterschied hätte das für die Temperatur im Jahr 2023 gemacht?

Dazu müssen wir berechnen, um wie viel die atmosphärische CO₂-Konzentration pro Gigatonne (109 Tonnen) CO₂-Emissionen steigt. Dazu müssen wir die kumulative Summe der CO₂-Emissionen gegen die atmosphärische Konzentration aufrechnen:

Abbildung 3. Verhältnis zwischen atmosphärischem CO₂ und kumulierten CO₂-Emissionen.

Anhand dieses Verhältnisses können wir auf die Schweizer Emissionsdaten zurückgreifen und berechnen, wie viel sie zum atmosphärischen CO₂ beigetragen haben. Wenn wir das wissen, führt eine Verdoppelung des atmosphärischen CO₂ nach den Zahlen des IPCC zu einer Temperaturveränderung von 3°C. Anhand dieser Beziehungen lässt sich die Temperaturveränderung durch die Schweizer Emissionen seit 1858 berechnen:

Abbildung 4. Berechnete Temperaturveränderung durch Schweizer Emissionen seit 1858

Hmmm … ich denke, dass 0,0037°C keinen großen Unterschied für die Schweizer Gletscher bedeuten…

Die Schweizer wissen sehr gut, dass die Temperatur mit zunehmender Höhe sinkt. Dort oben ist es kalt, weil die [trockene] Luft pro 100 Meter zusätzlicher Höhe um 1°C abkühlt.

Die gesamte von den Schweizer Emissionen verursachte Erwärmung seit 1858 entspricht also in etwa dem Temperaturunterschied zwischen Ihrem Fuß und Ihrer Wade …

Ich frage mich, wie viele Schweizer Wähler dafür gestimmt hätten, mehr als 3 Milliarden Schweizer Franken (3,357 Milliarden US-Dollar) für einen so erbärmlich geringen Effekt auszugeben, wenn sie diese Informationen vor der Wahl erhalten hätten?

Link: https://wattsupwiththat.com/2023/06/21/swiss-lemmings/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE