Klimawissenschaftler geben zu, dass sie sich mit einer Wahrscheinlichkeit von 90% beim arktischen Meereis falsch liegen

Javier Vinós

Das arktische Meereis ist im September am geringsten, und seine durchschnittliche Ausdehnung in diesem Monat ist ein nützlicher Maßstab für die Messung des Rückgangs des arktischen Meereises in der derzeitigen Periode der globalen Erwärmung. In den 1980er und 1990er Jahren nahm die arktische Meereisausdehnung (SIE) im September moderat ab (Abbildung 1). Nach der Klima-Verschiebung von 1997, die mit einer ziemlich abrupten globalen atmosphärischen Umstrukturierung einherging, trat die Arktis in eine Periode rascher Veränderungen ein, die ich als Arktische Verschiebung bezeichne [1]. Während dieser Periode nahm die arktische SIE schneller ab. Wissenschaftler bemerkten diese Trendwende etwa ein Jahrzehnt später und machten sich zunehmend Sorgen über die Aussicht auf eine eisfreie Arktis [2].

Abbildung 1. Ausdehnung des arktischen Meereises im September seit 1979. Der blaue Bereich zeigt die Periode der schnellen Veränderung, die als Arktische Verschiebung (Arctic Shift) bezeichnet wird.

Die Besorgnis über den raschen Rückgang der arktischen Meereisausdehnung in den ersten Jahren dieses Jahrhunderts war auf die Möglichkeit einer unkontrollierbaren Eis-Albedo-Rückkopplung zurückzuführen. Der Verlust von Meereis würde die Albedo verringern, und zusätzliche Sonnenenergie würde zu weiterem Meereisverlust führen. Modelle, die den raschen Verlust reproduzierten, sagten einen Kipppunkt voraus, der bis 2040 zu einer eisfreien Arktis führen würde, was in der Öffentlichkeit Befürchtungen auslöste. [3] Neuere Arbeiten deuten jedoch darauf hin, dass bis zu 60 % des Rückgangs der SIE im September seit 1979 auf Veränderungen der atmosphärischen Zirkulation zurückzuführen sein könnten. [4] Darüber hinaus wird die Eis-Albedo-Rückkopplung durch die anhaltende Bewölkung der Arktis im Sommer erheblich verringert. [5] Die Erkenntnis, dass die interne Variabilität ein wichtigerer Faktor ist als erwartet erklärt, warum sich der Rückgang der SIE im arktischen Sommer entgegen allen Erwartungen seit 2007 so stark verlangsamt hat.

Die Arktische Verschiebung, eine Periode der Anpassung der arktischen Klimavariablen an das neue, durch die Klimaverschiebung von 1997 ausgelöste atmosphärische Regime endete für die arktische SIE im Jahr 2007. Seitdem zeigt der September-SIE in der Arktis keinen signifikanten Trend mehr. Die Klimaforscher sind sich jedoch immer noch nicht über die Auswirkungen von Klimaverschiebungen und -regimes auf den Klimawandel im Klaren und waren von der Erholung des Meereises im Jahr 2013 überrascht, als klar wurde, dass es seit 2007 keinen Nettoverlust gegeben hatte. Anhand von Modellen errechneten sie eine 34%ige Wahrscheinlichkeit für eine 7-jährige Pause (Abbildung 2) [6].

Inzwischen hat sich die Pause jedoch auf 17 Jahre ausgedehnt und die Wahrscheinlichkeit ist auf 10 % gesunken. Mit anderen Worten: Es besteht eine 90 %ige Chance, dass die Vorhersagen der Klimawissenschaftler über das arktische Meereis falsch waren. Wenn die Lücke bis 2027 anhält, wird sie statistisch signifikant (p<0,05 oder weniger als 5%) und kann nicht mehr durch Zufall erklärt werden. Eine Erklärung für die beobachteten Veränderungen in der Arktis finden Sie in den Kapiteln 34 und 42 meines demnächst erscheinenden Buches „Solving the Climate Puzzle. The Sun’s Surprising Role“ (Lösung des Klima-Puzzles: Die überraschende Rolle der Sonne).

Abbildung 2. Wahrscheinlichkeit einer Pause in der arktischen Meereisausdehnung im September als Funktion der Länge der Pause im Experiment Historical-RCP4.5. Sie entspricht der schwarzen Kurve in Abbildung 3c von Swart et al. 2015.

Der aktuelle Stand der Dinge hat dazu geführt, dass die Gesellschaft durch Modellvorhersagen beunruhigt ist, welche sich zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung als falsch erwiesen haben, was jedoch oft unbemerkt bleibt. Ein aktuelles Beispiel für dieses Phänomen ist in Abbildung 3 dargestellt. Im Juni 2023 machte eine wissenschaftliche Studie weltweit Schlagzeilen, in der vor der Möglichkeit eisfreier Sommer in der Arktis in den 2030er Jahren gewarnt wurde, unabhängig von unseren Bemühungen zur Emissionsreduzierung.

Abbildung 3. Prognosen zum arktischen Meereis und ihre Auswirkungen. a) Ergebnisse einer Modellierungsstudie. Die schwarze Linie vor 2020 ist die beobachtete Veränderung der Meereisfläche im September, und nach 2020 ist die in der Studie projizierte Meereisfläche unter dem SSP2-4.5-Szenario. Sie entsprechen den orangefarbenen Kurven in Abbildung 4b von Kim et al. 2023. Die gestrichelte rote Linie ist die mittlere arktische Meereisfläche aus dem 6th Coupled-Model Intercomparison Project. Die gestrichelte blaue Linie ist die Meereisausdehnung im September (SIE), ein verwandtes Maß für das Meereis, und die horizontale blaue Linie zeigt den fehlenden Trend der letzten 16 Jahre. b) Beispiele für Schlagzeilen in den Medien nach der Pressemitteilung vom 6. Juni 2023.

In dem Artikel werden Projektionen vorgestellt, die auf Beobachtungen einer eisfreien Arktis selbst unter einem Szenario mit geringen Emissionen beruhen [7]. Es ist jedoch zu beachten, dass die Daten in dem Artikel nur Beobachtungen bis 2019 abdecken, obwohl zum Zeitpunkt der Veröffentlichung Daten für 2020-22 verfügbar waren. Darüber hinaus beginnen die Modellprojektionen in der Studie im Jahr 2021. Abbildung 3 zeigt die Ergebnisse der Studie für ein mittleres Emissionsszenario, das der derzeitigen Situation ähnelt. Bei der Annahme und Veröffentlichung der Studie ergibt sich jedoch ein erhebliches Problem, da die Modellprojektionen für 2021 und 2022 stark von den beobachteten Daten abweichen, und zwar um 1,3 Millionen km² oder 33 %. Dieses offensichtliche Problem, das die gesamte Studie untergräbt, wirft Fragen darüber auf, wie die Studie zur Veröffentlichung angenommen wurde.

Wie konnte ein so eklatant fehlerhafter und nachweislich falscher Artikel den Peer-Review-Prozess erfolgreich bestehen? Und wer bestimmt, ob er für eine weite Verbreitung in einer globalen Medienlandschaft geeignet ist, die offenbar nicht in der Lage ist, diese Vorhersagen zu hinterfragen oder zu überprüfen? Die Daten, die den Artikel widerlegen, sind für jeden, der über einen Internetanschluss verfügt, leicht zugänglich und können mit einer einfachen Suchmaschinenabfrage gefunden werden. Die derzeitige Methode, der Öffentlichkeit Vorhersagen aus hochgradig unsicheren Klimamodellen mitzuteilen, ist unbestreitbar unzureichend, und es ist wirklich überraschend, dass sich keine maßgebliche wissenschaftliche Stimme zu diesem Thema geäußert und Missbilligung zum Ausdruck gebracht hat.

Hinweis: Ein Teil des Textes und einige der Abbildungen in diesem Artikel stammen aus mehreren Kapiteln meines demnächst erscheinenden Buches „Solving the Climate Puzzle. The Sun’s Surprising Role“, welches im November 2023 erscheinen soll.

  1. Vinós, J., 2022. Climate of the Past, Present and Future: A scientific debate. 2nd ed. Critical Science Press.
  2. Stroeve, J.C., et al., 2005. Geophys. Res. Lett. 32 (4). doi.org/10.1029/2004GL021810
  3. Holland, M.M., et al., 2006. Geophys. Res. Lett. 33 (23). doi.org/10.1029/2006GL028024
  4. Ding, Q., et al., 2017. Nat. Clim. Chang. 7 (4), pp.289–295. doi.org/10.1038/nclimate3241
  5. Sledd, A. & L’Ecuyer, T.S., 2021. Front. Earth Sci. p.1067. doi.org/10.3389/feart.2021.769844
  6. Swart, N.C., et al., 2015. Nat. Clim. Change, 5 (2), pp.86–89. doi.org/10.1038/nclimate2483
  7. Kim, Y.H., et al., 2023. Nat. Commun. 14 (1), p.3139. doi.org/10.1038/s41467-023-38511-8

Link: https://andymaypetrophysicist.com/2023/10/04/climate-scientists-admit-they-have-a-90-chance-of-being-wrong-about-arctic-sea-ice/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Besitzer von Elektroautos müssen in der Krise mit einem schockierenden Anstieg der Versicherungsprämien um 1000 % rechnen

Neue Reportagen: Die Versicherungsprämien sind für alle Autofahrer gestiegen, aber für die Fahrer von Elektroautos sind sie in Zeiten der Krise bzgl. Lebenshaltungskosten besonders stark gestiegen.

Christopher Sharp

Berichten zufolge sehen sich Besitzer von Elektroautos während der Lebenshaltungskostenkrise mit einem Anstieg ihrer Versicherungsprämien um fast 1000 Prozent konfrontiert.

Für einige Besitzer sind die Prämien im Vergleich zum letzten Jahr zur bösen Überraschung der Besitzer um über 4.000 Pfund gestiegen. Tesla-Besitzer haben ihre Geschichten in einer Facebook-Gruppe geteilt, wo sie anderen von den horrenden Prämien erzählten, die sie jetzt zahlen müssen. Ein Besitzer berichtete, dass Aviva sich weigerte, ihn und sein Tesla Model Y zu versichern, als seine Versicherung erneuert werden musste, und dass andere Marken ihn abgewiesen hatten.

Diese Erfahrungen kommen nur wenige Wochen, nachdem Premierminister Rishi Sunak die Politik der Regierung in Bezug auf den Verkauf von neuen Benzin und Dieselfahrzeugen geändert hat, nachdem die Hersteller Millionen in den britischen Markt für Elektroautos investiert haben.

Tesla-Fahrer David sagte dem Guardian: „Mein Versicherer war von Juli 2022 bis Juli 2023 Aviva, aber als der Vertrag erneuert werden sollte, erhielt ich einen Brief des Inhalts, dass sie das Tesla Model Y nicht mehr versichern würden. Ich bin Mitglied in einem Forum für Tesla-Besitzer in Großbritannien, und viele andere Leute scheinen das gleiche Problem zu haben. Ich habe wochenlang auf allen Vergleichsseiten sowie bei einzelnen Versicherern und spezialisierten Maklern recherchiert, aber entweder wollten sie das Auto nicht versichern oder die Kostenvoranschläge lagen bei 5.000 Pfund oder mehr.“

David sagte, dass das beste Angebot, das er von Direct Line erhielt, 4.500 £ betrug, eine Zahl, die 5.000 £ überstieg, wenn man die monatlichen Zinsen hinzurechnete. David ist übrigens nicht der einzige betroffene Elektroautofahrer.

Alex Gherlis fährt einen Smart EQ Forfour, ein Stadtauto, das ab etwa 20.000 £ zu haben ist.
Vor seiner Vertragsverlängerung Mitte August teilte ihm John Lewis Finance mit, dass sie sein Elektroauto nicht mehr versichern würden, weil sie grundsätzlich keine Elektrofahrzeuge mehr versichern.

Für Eigentümer wie Alex und David kommen die Ablehnungen vor der schwersten Zeit des Jahres für die Menschen in UK. Wenn es kälter wird und die Energiepreise steigen, wird jeder Anstieg der Prämien härter treffen.

Alle Autofahrer haben mit einem Anstieg der Prämien zu kämpfen, aber die Benzinfahrer sehen sich einem Bericht von Confused.com zufolge mit einem durchschnittlichen Anstieg von nur 29 Prozent konfrontiert. Louise Thomas, Motorenexpertin bei Confused.com, sagte: „Obwohl Elektrofahrzeuge immer häufiger anzutreffen sind, sind sie auf den britischen Straßen immer noch in der Minderheit, und die Versicherer haben weniger Erfahrung bei der Festlegung von Prämien für diese Art von Autos.“
Neben dem Anstieg der Prämien gibt es auch andere Risikofaktoren für Fahrer von Elektroautos. Der Geschäftsführer von Green Insurer Paul Baxter erklärte, dass die Kosten und die Verfügbarkeit von Ersatzteilen wichtige Faktoren sind.

Das gilt auch für das für die Reparatur der Autos erforderliche Fachwissen. Baxter erklärte: „Es gibt auch ein Problem mit der Technologie und den Fähigkeiten in den Reparaturnetzwerken. Sie sind in Bezug auf das Fachwissen noch nicht so weit wie bei den herkömmlichen Autos. Wenn man eine Tür verbeult, ist das kein Problem, aber wenn die Batterie beschädigt wurde, sind sie noch nicht so weit“.

Ein Sprecher von Aviva sagte der Publikation: „Obwohl wir das Tesla Y-Modell im letzten Jahr versichert hatten, haben wir im Laufe des Jahres die Zulassungskriterien geändert und waren nicht mehr in der Lage, bei der Erneuerung eine Police anzubieten. Wir haben weitere Änderungen vorgenommen und können diese Fahrzeuge bereits bei einigen unserer Produkte versichern und erwarten, dass weitere folgen werden.“

Ein Sprecher von Direct Line fügte hinzu: „Wir berechnen die Preise für die Policen unserer Kunden auf der Grundlage unserer Einschätzung des Risikos und der von uns verwendeten Bewertungsfaktoren, einschließlich des Fahrzeugmodells und der Inflation. Wie viele andere Sektoren sehen sich auch die Versicherer mit höheren Kosten konfrontiert.“

Express.co.uk hat Tesla und Aviva um eine Stellungnahme gebeten, aber noch keine erhalten.

Link: https://www.express.co.uk/news/uk/1818572/electric-cars-insurance-cost-of-living?mc_cid=b3d62bbee5

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Teure billige Energie

Kurzbeitrag von Willis Eschenbach

Nun, unser geliebtes US-Gummi in Form der Energy Information Agency hat gerade die neuesten Daten über die horrend hohen Subventionen der Steuerzahler für unzuverlässige, unstete erneuerbare Energien veröffentlicht. Also dachte ich, ich sollte die Zahlen zusammenfassen, damit sie einen Sinn ergeben. Hier ist das Ergebnis:

Man beachte, dass die Subvention für Solarenergie etwa 50 % höher ist als der von den meisten US-Versorgungsunternehmen gezahlte Strompreis … die Solarbetrüger verdienen also auf jeden Fall Geld.
Das war’s. Das ist der ganze Beitrag!

Link: https://wattsupwiththat.com/2023/10/03/expensive-cheap-energy/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Tausende Wissenschaftler schließen sich zusammen zur Beendigung der KLIMANOTSTANDS-Hysterie

Belle Carter

Obwohl sie skeptisch waren, dass die Mainstream-Medien diese bahnbrechende Geschichte aufgreifen würden, versammelten sich 1609 Wissenschaftler, darunter zwei Nobelpreisträger, um eine Erklärung des Inhalts zu unterzeichnen, dass es keinen Klimanotstand“ gibt. Das Hauptziel ist es, die massenhafte Klimahysterie und die Zerstörung zu beenden, die dieses Geschrei für die US-Wirtschaft bedeutet.

„Es gibt keinen Klimanotstand. Daher gibt es auch keinen Grund für Panik und Alarm. Wir lehnen die für 2050 vorgeschlagene schädliche und unrealistische Netto Null [Kohlendioxid] CO₂-Politik entschieden ab. Setzen Sie auf Anpassung statt auf Abschwächung; Anpassung funktioniert unabhängig von den Ursachen“, heißt es in dem Dokument, das unter anderem von den Nobelpreisträgern John F. Clauser aus den USA und Ivar Giaever aus Norwegen/U.S. unterzeichnet wurde.

Sie betonen auch, dass die Klimawissenschaft weniger politisch sein sollte, während die Klimapolitik wissenschaftlicher sein sollte. Wissenschaftler sollten Unsicherheiten und Übertreibungen bei den Vorhersagen der globalen Erwärmung offen ansprechen, während Politiker die tatsächlichen Kosten und den vermeintlichen Nutzen ihrer politischen Maßnahmen nüchtern abwägen sollten.

Die Proklamation wies auch darauf hin, dass die Erde Kalt- und Warmzeiten durchläuft und dass es sich dabei um natürliche Phänomene handelt, und die Kluft zwischen der realen und der modellierten Welt zeigt, dass wir weit davon entfernt sind, den Klimawandel zu verstehen. „Das geologische Archiv zeigt, dass das Klima der Erde seit Bestehen des Planeten schwankt und natürliche Kalt- und Warmzeiten aufweist. Die kleine Eiszeit endete erst im Jahr 1850. Daher ist es nicht verwunderlich, dass wir jetzt eine Erwärmung erleben“, und fügte hinzu, dass die Erwärmung sogar weitaus langsamer verläuft, als auf der Grundlage von Modellen des anthropogenen oder durch menschliche Aktivitäten verursachten Antriebs vorhergesagt worden war.

In letzter Zeit drängen auch Klimaalarmisten und Globalisten auf eine Verringerung der CO₂-Emissionen und greifen sogar zu Maßnahmen wie der Besteuerung von Rülpsen und Furzen von Tieren, nur um sicherzustellen, dass das CO₂ reduziert wird. Die Wissenschaftler widerlegen diese Darstellung jedoch. „CO₂ ist kein Schadstoff. Es ist für alles Leben auf der Erde unerlässlich. Mehr CO₂ ist gut für die Natur und begrünt unseren Planeten. Zusätzliches CO₂ in der Luft hat das Wachstum der weltweiten Pflanzenbiomasse gefördert. Es ist auch für die Landwirtschaft von Vorteil, da es die Ernteerträge weltweit steigert.“

Sie [die Alarmisten] übertreiben nicht nur die Wirkung von Treibhausgasen, sondern ignorieren auch die Tatsache, dass die Anreicherung der Atmosphäre mit CO₂ von Vorteil ist. Laut dem US-Landwirtschaftsministerium (USDA) tragen Bäume, die CO₂ absorbieren und in ihren Fasern speichern, tatsächlich zur Reinigung der Luft bei. Nach Angaben der Arbor Day Foundation absorbiert ein ausgewachsener Baum in einem Jahr mehr als 48 Pfund CO₂ aus der Atmosphäre und gibt im Gegenzug Sauerstoff ab. „Man würde also eigentlich mehr Bäume wollen. Wenn man dem Narrativ des Klimawandels Glauben schenkt, würde man denken, dass die Lösung darin besteht, mehr Bäume zu pflanzen“, erklärte der preisgekrönte Enthüllungsreporter Joshua Philipp in einer Episode von EpochTVs „Crossroads“. (hier)

Darüber hinaus wurde in der Erklärung hervorgehoben, dass die globale Erwärmung nicht zu einer Zunahme von Naturkatastrophen geführt hat, da es keine statistischen Beweise dafür gibt, dass sie Hurrikane, Überschwemmungen, Dürren oder andere Naturkatastrophen verschärft oder häufiger auftreten lässt. Inzwischen gibt es zahlreiche Belege dafür, dass CO₂-Minderungsmaßnahmen ebenso schädlich wie kostspielig sind.

Politik und MSM verzerren die wahre Botschaft des „Klimawandels“

Professor Steven Koonin, ehemaliger Unterstaatssekretär für Wissenschaft im US-Energieministerium und Autor des 2021 erschienenen Bestsellers „Unsettled: What Climate Science Tells Us, What It Doesn’t and Why It Matters“ (Unsicher: Was uns die Klimawissenschaft sagt, was sie nicht sagt und warum sie wichtig ist), stellte in seinem Buch fest, dass das, was die (für Laien) größtenteils unlesbaren und komplizierten wissenschaftlichen Berichte über den Klimawandel aussagen, völlig verzerrt wird, wenn ihr Inhalt durch eine lange Reihe von zusammenfassenden Berichten über die Forschung durch die Medien und die Politiker gefiltert wird.

„Es gibt eine Fülle von Möglichkeiten, Dinge falsch zu machen – sowohl versehentlich als auch absichtlich – da die Informationen durch einen Filter nach dem anderen gehen, um für verschiedene Zielgruppen verpackt zu werden … Es ist nicht nur die Öffentlichkeit, die schlecht darüber informiert ist, was die Wissenschaft über das Klima sagt“, sagte er und beschrieb, wie die Pressemitteilungen der Regierung und der UN die Berichte selbst nicht genau reflektieren. „Renommierte Klimaexperten (einschließlich der Autoren der Berichte selbst) sind von einigen Darstellungen der Wissenschaft in den Medien verunsichert“, erklärte er weiter.

In einem „Uncommon Knowledge“-Interview mit Peter Robinson verriet Koonin, dass die Reaktionen seiner Kollegen auf sein Buch darin bestanden, dass er der Öffentlichkeit oder den Politikern nicht die Wahrheit über den Klimawandel sagen sollte.

„Mir wurde beigebracht, dass man [als Wissenschaftler] die ganze Wahrheit sagt. Und dass man es den Politikern überlässt, Werturteile zu fällen, Kosten-Nutzen-Abwägungen zu treffen und so weiter“, sagte Koonin. Er beachte auch, dass es unmoralisch sei, von den Entwicklungsländern zu verlangen, die Emissionen zu senken, wenn so viele nicht einmal Zugang zu Elektrizität haben, und dass es unmoralisch sei, die jungen Generationen zu verängstigen: 84 Prozent der amerikanischen Teenager glauben (Stand Januar 2022), dass „es für künftige Generationen zu spät sein wird, wenn der Klimawandel nicht bekämpft wird und ein Teil des Planeten unbewohnbar wird“.

Im März veröffentlichte das Weiße Haus einen Bericht, der „alle Behauptungen über eine anhaltende Klimakrise oder eine drohende Katastrophe untergräbt“, schrieb Koonin im Juli. „Die Autoren des Berichts sollten dafür gelobt werden, dass sie die wahrscheinlich unwillkommenen Botschaften ehrlich übermittelt haben, auch wenn sie keine Show daraus gemacht haben. Der Rest der Biden-Regierung und ihre klimaaktivistischen Verbündeten sollten ihre apokalyptische Rhetorik mäßigen und die Klimakrise entsprechend absagen. Die Übertreibung des Ausmaßes, der Dringlichkeit und der Gewissheit der Klimabedrohung ermutigt zu unüberlegten politischen Maßnahmen, die störender und teurer sein könnten als jede Veränderung des Klimas selbst.“

Präsident Joe Biden fährt jedoch mit seiner radikalen Politik und Angstmacherei fort. „Ich glaube, niemand kann mehr die Auswirkungen der Klimakrise leugnen“, sagte er mit Blick auf den Hurrikan Idalia am 30. August. „Schauen Sie sich nur um. Historische Überschwemmungen. Ich meine, historische Überschwemmungen. Intensivere Dürreperioden, extreme Hitze und große Waldbrände haben erhebliche Schäden verursacht.“

ClimateAlarmism.news hat weitere Artikel zum Thema Klimawissenschaft.

Quellen neben Anderen:

Clintel.org, GatestoneInstitute.org

Link: https://www.naturalnews.com/2023-09-12-scientists-unite-to-end-climate-emergency-hysteria.html

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Mainstream-Medien erhalten Milliarden von Dollar von Globalisten, um koordinierte, auf Angstmacherei basierende Klimawandel-Propaganda zu fabrizieren, die vorgibt, „Nachrichten“ zu sein.

Belle Carter

Die Berichterstattung der Mainstream-Medien (MSM) über das Klima konzentriert sich häufig auf dessen „verheerende Auswirkungen“ und wirbt gleichzeitig für eine Umstellung auf grüne Energie oder die Nutzung erneuerbarer Energien. Jetzt hat ein Energie-Reporter des Cowboy State Daily aufgedeckt, warum sich die großen Medien zu dieser einheitlichen Rhetorik verschworen haben.

Einem kürzlich erschienenen Artikel von Kevin Killough zufolge ist die „Monokultur der Sichtweisen“ zum Thema Klimawandel und Energie auf die regelmäßige Finanzierung zurückzuführen, die die großen Medien direkt oder indirekt von milliardenschweren Stiftungen und globalen Eliten erhalten, die die Welt von fossilen Brennstoffen wegführen wollen. Killough nannte die Washington Post als Beispiel für ein Nachrichtenblatt, das mit „Klimaalarmisten“ und grünen Tyrannen „konspiriert“. Sie kündigte im Jahr 2020 eine Partnerschaft mit der Rockefeller Foundation an, um „einen großen Paradigmenwechsel“ in ihrer Berichterstattung über Lebensmittelsysteme, öffentliche Gesundheit, Kapitalismus und Klimawandel voranzutreiben.

Die Rockefeller Foundation ist eine philanthropische Stiftung, die sich vehement für die Abschaffung fossiler Brennstoffe und deren Ersatz durch Wind- und Solarenergie einsetzt. Nach Angaben des gemeinnützigen Informationsdienstes Guidestar verfügt die Stiftung über Bruttoeinnahmen in Höhe von fast 4,5 Milliarden Dollar und ein Vermögen von 7,5 Milliarden Dollar. Sie ist auch einer der lautstärksten Befürworter des Ausstiegs aus fossilen Brennstoffen und der Umwelt-, Sozial- und Governance-Bewegung (ESG). Darüber hinaus hat der Guardian der Associated Press über einen Zeitraum von drei Jahren 8 Millionen Dollar für die Berichterstattung über „Klimathemen“ zugesagt, womit etwa 20 Stellen für Klimareporter bei der Zeitung finanziert wurden. Es gab auch Berichte, dass der Guardian Zuschüsse von Rockefeller erhalten hat.

Inzwischen ist sie auch einer der Geldgeber von Covering Climate Now (CCN), einer globalen Gruppe, die von der Columbia Journalism Review und der linksextremen Publikation The Nation in Zusammenarbeit mit dem Guardian gegründet wurde. „Mehr als 500 Nachrichten- und Medienagenturen arbeiten mit der Organisation zusammen, die ein Publikum von zwei Milliarden Menschen in 57 Ländern repräsentiert. Zu den Partnern gehören große Medien wie ABC News, CBS News, Reuters, der Boston Globe, der Miami Herald und der San Francisco Chronicle“, berichtete Killough. Dies wurde durch einen Artikel auf der CCN-Website untermauert, in dem es heißt, dass die „Organisation mit Journalisten und Redaktionen zusammenarbeitet, um informiertere und dringlichere Klimageschichten zu produzieren und das Thema Klima zu einem Bestandteil jeder Berichterstattung zu machen“.

„CCN ist wirklich eine Basisgruppe für Journalisten“, sagte Dan Schneider, Vizepräsident von Free Speech America (FSA), gegenüber Cowboy State Daily. FSA ist eine Organisation, die Teil des Media Research Center ist. Ihr Ziel ist es, der linken Voreingenommenheit in den Nachrichtenmedien und der Populärkultur entgegenzuwirken.

Auf der CCN-Ressourcen-Website wurde in einem Artikel mit dem Titel „10 Climate Change Myths Debunked“ (10 Mythen zum Klimawandel entlarvt) jeder „Mythos“ aufgelistet, der bestritten wird. Er enthielt auch Formulierungen, die Reporter verwenden sollten, um Kommentaren oder Informationen entgegenzutreten, welche die Organisation für inakzeptabel hält. „Was dies wirklich reflektiert, ist der Tod des Journalismus. Früher hielten sich die Reporter an bestimmte ethische Regeln. Jetzt haben sich die Reporter größtenteils die Agenda der Linken zu eigen gemacht“, beklagte Schneider.

Dr. Roger Piekle Jr., Professor für Umweltstudien an der University of Colorado at Boulder, sagte außerdem, dass die globalistische Organisation von Milliardären kontrolliert wird, die „koordinieren und steuern, wie über das Klima berichtet werden soll, und viele Medien wiederholen einfach, was diese Organisation ihnen zu schreiben vorgibt.“

Big Media, Big Tech und Big Government arbeiten zusammen, um die Öffentlichkeit über den Klimawandel in Angst und Schrecken zu versetzen.

Für Schneider ist CCN ein Symptom für ein viel größeres Problem in den Medien. „Es gibt eine geheime Absprache zwischen Big Media, Big Tech und Big Government“, sagte er. „Diese Kabale bedroht den eigentlichen Zweck der Gründung unserer Nation. Unser Land wurde auf der Idee gegründet, dass Individuen an der Selbstverwaltung teilnehmen können.“

In der Zwischenzeit, so Pielke, höre er oft von Lesern seiner Substack-Artikel, die überrascht seien zu erfahren, dass der IPCC neben Anderen wissenschaftliche Daten einen Großteil des alarmistischen Tons zum Klimawandel, den sie in den Medien lesen, nicht unterstützt. „Es ist rätselhaft, warum Klimareporter eher die Rolle von Klimakampagnenmachern als von Journalisten spielen“, sagte er.

Auch die einflussreiche Klima-Journalistin Emily Atkin gehörte zu den vielen Klima-Alarmisten, welche die Publikation angriffen, weil sie es gewagt hatte zu behaupten, dass der Klimawandel nicht die Ursache für die Brände sei. Schließlich lenkte ABC News ein und änderte die Schlagzeile dahingehend, dass der Klimawandel das Ereignis verstärkte. Die Öffentlichkeit wusste jedoch bereits, dass der Klimawandel fast nichts mit den Bränden zu tun hatte. (Zum Thema: Tausende von Wissenschaftlern schließen sich zusammen, um die KLIMA-NOTFALL-Hysterie zu beenden [wird demnächst separat übersetzt!]).

Pielke zufolge weicht die Berichterstattung über das Klima oft erheblich von den Konsenseinschätzungen der wissenschaftlichen Gemeinschaft ab, vor allem von denen des IPCC, der Weltorganisation für Meteorologie und der US National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA). Ein Beispiel dafür ist die Art und Weise, wie CCN die Reporter dazu ermutigt, jedes extreme Wetterereignis mit dem Klimawandel in Verbindung zu bringen.

Auch wenn der Klimawandel als Einflussfaktor für jedes extreme Wetterereignis nicht völlig ausgeschlossen werden kann, zeigen die Artikel, dass die Beziehung zwischen Treibhausgasen und extremen Wetterereignissen sehr unsicher und nuanciert ist. Trotz der Ungewissheit über den Zusammenhang zwischen dem vom Menschen verursachten Klimawandel und Hurrikanen bestand CCN auch darauf, dass die Reporter eine Verbindung zwischen den beiden herstellen. „Der Klimawandel verstärkt … Hurrikane und macht sie heftiger“, erklärt die Organisation in einem Artikel über extremes Wetter, in dem behauptet wird, dass „Wissenschaftler mit überwältigender Mehrheit darin übereinstimmen, dass der vom Menschen verursachte Klimawandel das Wetter extremer macht.“

Besuchen Sie ClimateAlarmism.news für weitere Beiträge über den Klimaschwindel.

Quellen für diesen Beitrag (neben Anderen):

CowboyStateDaily.com, WashingtonPost.com, APNews.com

Link: https://climate.news/2023-09-26-msm-receives-billions-to-create-lockstep-climate-reporting.html

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Anmerkung des Übersetzers: In diesem Beitrag wird ganz schön „auf die Pauke gehauen“. Ob das übertrieben oder auch nur Propaganda mit entgegen gesetztem Vorzeichen ist, vermag ich nicht zu beurteilen. Fakt ist aber, dass ich mich schon lange frage, wie die vermeintlich in Konkurrenz stehenden Medien so unisono ihren Unsinn zu diesem Thema verbreiten können.