NOAA-Daten zur durchschnittlichen Temperatur-Anomalie in den USA bis Juli 2023 – Wo ist die Krise?

Larry Hamlin

Die NOAA hat ihre Daten zu den durchschnittlichen Temperatur-Anomalien im Hauptteil der USA bis Juli 2023 wie unten dargestellt aktualisiert:

Die gemessenen Daten zeigen keine unterstützenden Aufwärtstrends in Bezug auf die Anomalien der durchschnittlichen Sommertemperatur in den USA im Jahr 2023 bis heute. Diese Realität steht im Gegensatz zu der außer Kontrolle geratenen, inkompetenten und idiotisch aufgebauschten „Kipp-Punkt“-Propaganda der Medien zum Klimawandel in diesem Sommer, wie diese früheren WUWT-Artikel zeigen, welche diesen absoluten Schwachsinn aufdecken:

Was für ein Haufen alarmistisches, politisch konstruiertes Geschwafel.

Mehr über Hitzewellen und Temperaturen finden Sie auf EveythingClimate.com

Link: https://wattsupwiththat.com/2023/08/08/noaa-u-s-average-temperature-anomaly-data-through-july-2023-wheres-the-crisis/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Kältereport Nr. 23 /2023

Christian Freuer

Vorbemerkung: Die Kältewelle in Europa geht nun zwar ihrem raschen Ende entgegen bzw. ist bei Veröffentlichung dieses Reports schon passé. Es wird deutlich wärmer bei uns, wenngleich auch extreme Hitze nicht in Sicht ist. Dafür wird es in anderen Gebieten, z. B. Osteuropa, zu einer markanten Abkühlung kommen. Das ist doch alles so normal wie nur irgendetwas, aber Alarmisten-Geschrei wird es trotzdem geben.

Wie auch im vorigen Südwinter gibt es auch diesmal wieder Meldungen von allen Landgebieten der Südhemisphäre.

Meldungen vom 31. Juli 2023:

Schneemenge in der Sierra Nevada 1000% des Normalen

Der vergangene Winter/Frühling war wirklich historisch, und er ist immer noch da. Die Schneedecke in den zentralen und südlichen Bergen der Sierra Nevada liegt bei 1000 % der Norm für diese Jahreszeit (Ende Juli).

Solche Prozentsätze können im Sommer angesichts der niedrigen Ausgangswerte übertrieben sein, aber 1000 % stehen eindeutig im Widerspruch zu den katastrophalen Versprechungen, dass es „keinen Schnee mehr“ geben wird.

Es ist 12 Jahre her, dass in einem Sommer in der Sierra Nevada ähnlich große Schneemengen gefallen sind. Im Jahr 2011 sorgten späte Frühlingsstürme, gepaart mit intensiven Schneefällen während der gesamten Saison, für die letzte signifikante spätsommerliche Schneemenge; 2017 und 2019 waren ebenfalls beeindruckend, können aber nicht mit dem Jahr 2023 mithalten, in dem mindestens 19 Skigebiete im Westen der USA ihre bisher schneereichsten Saisons verzeichneten.

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Spitzbergens Eisbären genießen überdurchschnittlich viel Eis

Das Meereis um Spitzbergen (Norwegen) liegt in diesem Sommer über dem Durchschnitt:

Wie polarbearscience.com berichtet, gibt es in der Barentssee noch große Mengen an konzentriertem Packeis im Norden und um Franz Josef Land im Osten:

Dies ist eine deutliche Zunahme gegenüber den letzten Jahren.

Auch in Grönland hält sich die Eisdecke nach einer soliden Saison mit Zuwächsen der Schnee-Massenbilanz (SMB) weiterhin überdurchschnittlich gut:

Der Artikel von polarbearscience.com geht weiter: Was die Eisbärenzahlen rund um Spitzbergen betrifft, so haben die norwegischen Wissenschaftler, die die Situation überwachen, die MOSJ-Website noch nicht mit den Daten für das Frühjahr 2023 aktualisiert. Die Daten des letzten Jahres wurden bis zum 31. Mai veröffentlicht, und es ist nicht klar, was die Ursache für die Verzögerung ist.

Dem Eis der Arktis und Grönlands geht es gut, ebenso wie der Artenvielfalt, die in diesen Regionen zu Hause ist. Im Gegenzug wurde die Aufmerksamkeit des Mainstreams auf die Antarktis gelenkt, wo das Meereis zugegebenermaßen in dieser Saison recht schwach daherkommt, aber nur in dieser Saison – der übergreifende Trend, zumindest in den letzten 45 Jahren, ist nach wie vor ein unbequemes Wachstum:

Hinzu kommt, dass der antarktische Kontinent in den letzten Jahren Rekord-Tiefsttemperaturen verzeichnet hat.
Vor zwei Jahren wurde der bisher kälteste Winter (April-September) verzeichnet, und seither gab es weitaus mehr unterdurchschnittliche Monate als andere. Sogar in diesem Jahr, sogar in diesem Monat, wurde in der Antarktis die niedrigste Temperatur der Erde seit 2017 gemessen (-83.2°C) [siehe vorigen Kältereport]

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Extreme Kälte und Schnee im südlichen Afrika

In weiten Teilen des südlichen Afrikas, einschließlich des Westkaps, herrschen nach wie vor ungewöhnlich kalte und nasse Wetterbedingungen.

Laut Surprise Mhlongo, dem lokalen Meteorologen, sind viele höher gelegene Gebiete von eisigen Bedingungen betroffen, und auf den Bergen in Ceres, in den Matroosbergen und in der zentralen Karoo liegt erheblicher Schnee.

Die Temperaturen sind vielerorts auf 3 °C gesunken, was laut Surprise auf eine „weitere Kaltfront“ zurückzuführen ist, die über der Provinz Westkap gelandet ist.

Die intensive Kälte ist nicht auf Südafrika beschränkt, sondern zieht auch über Namibia und Botswana hinweg. In Namibia werden in dieser Woche seltene Schneefälle erwartet, ebenso wie niedrige Temperaturen von -10°C oder darunter, die den nationalen Rekord (-10,5°C) brechen könnten.

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Es folgt noch ein Abschnitt zum neuen IPCC-Vorsitzenden.

Link: https://electroverse.info/1000-of-normal-svalbard-average-ice-world-wont-end/

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Meldungen vom 1. August 2023:

Der kalte Sommer in Großbritannien dauert an

Das britische Wetteramt besteht darauf, dass 40°C im Sommer bald alltäglich sein werden. Nach ihren Berechnungen war der anhaltend kühle Juli umso außergewöhnlicher. Es war ein historisch kalter Monat, und eine Erwärmung ist noch immer nicht in Sicht.

Das Wetteramt macht gerne den Jetstream für den miserablen Sommer im Vereinigten Königreich verantwortlich, und das zu Recht.

Das wird in der Folge noch näher erläutert

Der Juli 2023 wird mit einer Durchschnittstemperatur von 16°C enden, wie die offiziellen Zahlen der Central England Temperature (CET) zeigen.

Damit würde der Monat mit 21 anderen Juli-Monaten in der 364-jährigen Geschichte der CET gleichziehen, nämlich mit den Juli-Monaten der Jahre 1659, 1664, 1665, 1668, 1670, 1671, 1676, 1679, 1680, 1684, 1712, 1720, 1726, 1732, 1739, 1805, 1814, 1824, 1828, 1929 und 2002.

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Zunahme des grönländischen Eisschildes

Der grönländische Eisschild erlebt eine sehr starke Saison 2022-23 mit überdurchschnittlichen SMB-Zuwächsen.

Trotz der üblichen Sommerdelle im Juli sind die Entwicklungen jetzt wieder auf dem richtigen Weg – und noch ein bisschen mehr.

Man beachte den starken Anstieg der letzten Tage:

Es folgen längere Ausführungen zur Berichterstattung in den MSM. Wie immer sehr aufschlussreich zu lesen, aber nicht Gegenstand dieses Kältereports.

Link: https://electroverse.info/uks-historically-cold-summer-drags-on-greenland-ice-sheet-uptick-establishment-disconnect/

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Meldungen vom 3. August 2023:

Europas überdurchschnittlich kalter (und schneereicher) Juli

Der Sommer 2023 bleibt für den Großteil Europas kühl, und die Daten belegen dies.

Die Temperaturwerte für den Juli liegen vor, und sie zeigen für viele Länder einen überdurchschnittlich kalten Monat.

Darunter…

Estland mit einer Durchschnittstemperatur von 16,6°C, was 1,2°C unter der multidekadischen Norm liegt.

Auch in Lettland lag die Durchschnittstemperatur mit 16,8°C um ganze 1 °C unter dem Durchschnitt.

Der Juli 2023 in Litauen endete mit einer Durchschnittstemperatur von 17,6°C, was 0,7°C unter der Norm liegt.

Dänemark beendete den Juli mit einer Durchschnittstemperatur von 15,9°C, was wiederum ganze 1°C unter dem multidekadischen Durchschnitt liegt. Mit einer Niederschlagsmenge von 140,8 mm war es auch der nasseste Juli des Landes (der Durchschnitt liegt bei 60,9 mm).

Der Juli war auch in Island sehr kalt, insbesondere im Nordosten, wo Anomalien von -2°C verzeichnet wurden.

Auch in Finnland war es im vergangenen Monat kühl, mit Anomalien zwischen -0,3°C und -1,9°C im ganzen Land.

Und schließlich – aber keineswegs flächendeckend – registrierte Schweden eine Anomalie von ca. -1°C unter der multidekadischen Norm.

Zu allen genannten Ländern werden die entsprechenden Graphiken gezeigt.

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Es folgt noch ein längerer Beitrag über Prof. Nir Shaviv, der auch auf den Tagungen des EIKE präsent war. Dieser wird separat übersetzt.

Link: https://electroverse.info/europes-below-average-july-sun-drives-earths-climate-not-co2/

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Meldungen vom 7. August 2023:

Rekord-Kälte in Europa …

Der Juli erwies sich in den meisten europäischen Ländern als sehr kalter Monat, auch wenn die Medien das Gegenteil behaupten.

Auf der Liste der Länder, die einen unterdurchschnittlichen Monat erlebten (wie letzte Woche berichtet), stehen Weißrussland, Belgien und die Niederlande mit einem Juli, der jeweils um 0,3°C, 0,3°C bzw. 0,2°C unter der multidekadischen Norm lag.

In den Niederlanden hat sich der kühle Juli nun auch auf den August ausgeweitet.

Mit einem Tageshöchstwert von nur 14,4 °C am Sonntag in Maastricht verzeichneten die Niederlande den kältesten je gemessenen 6. August und übertrafen damit den alten Rekord von 14,8 °C in Deelend aus dem Jahr 1987 (Sonnenminimum des 21. Zyklus).

Eine Reihe von Orten im ganzen Land verzeichnete ebenfalls den kältesten 6. August aller Zeiten, darunter auch De Bilt. Mit einem Höchstwert von nur 15,8 °C wurde der bisherige Rekord von 15,9 °C aus dem Jahr 1941 unterboten.

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… während Italien und Spanien „intensive Schneefälle“ verzeichnen

Diese anomale Kälte hat dazu geführt, dass es in den höheren Lagen des Kontinents zu heftigen Schneefälle gekommen ist – und das schon seit Wochen.

Am vergangenen Wochenende gab es in Italien und Spanien weitere Schneefälle, „ein atypisches Phänomen“, wie das italienische Nachrichtenportal leggo.it berichtet.

„Der abrupte Temperatursturz“, so leggo weiter, „brachte den Dolomiten starken Schneefall. Heute Morgen, am Samstag, den 5. August, ist der völlig weiß getünchte Gipfel der Civetta vom Val di Zoldo aus deutlich sichtbar. Starker Schneefall, der viele zu der Frage veranlasst hat: ‚Haben wir den 5. August oder den 5. Dezember?’“

In Spanien hatte sich bis Redaktionsschluss aber wieder eine Hitzewelle mit Temperaturwerten bis 40°C im Landesinneren eingestellt. Aber auch hier: Was ist daran anomal?

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August-Kälte auf der Rapa-Insel (franz. Polynesien)

Rekordkälte herrschte am Wochenende auf Rapa.

Die Temperaturen auf der winzigen südlichsten Insel Französisch-Polynesiens sanken auf 8,9°C und erreichten damit den niedrigsten gemessenen Augustwert seit dem Jahr 1963 (Sonnenminimum des 19. Zyklus).

Der Tiefstwert vom Samstag ist auch als die zweitniedrigste Temperatur in die Aufzeichnungen eingegangen (nach den 8,5°C vom 5. September 1972).

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Link: https://electroverse.info/cold-europe-snows-pound-italy-and-spain-almanac-rapa-cold-x-flare/

Meldungen vom 8. August 2023:

Kaltes Irland

Der Juli 2023 lag in Irland weit unter dem Durchschnitt – wie auch in UK und in weiten Teilen des europäischen Festlandes.

In Irland schloss den Monat mit einer Temperaturanomalie von ≈0,7°C unter der multidekadischen Norm. Es war auch sehr nass, mit Regenmengen zwischen 133 % und 259 % des Durchschnitts.

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Kalte USA

Der amerikanische Sommer 2023 ist von einer beispiellosen, „durch den Klimawandel bedingten Hitze“ geprägt, welche die Temperaturen auf „gefährliche Werte steigen lässt, die Artenvielfalt vernichtet und uns Menschen aggressiver macht“.

Die Fakten vor Ort – oder besser gesagt 2 m über dem Boden – zeichnen jedoch ein dazu im Widerspruch stehendes und nicht alarmierendes Bild.

Unten eine Darstellung der 2m-Temperaturanomalien der letzten 60 Tage in den Vereinigten Staaten. Es ist deutlich zu sehen, dass die USA einen überdurchschnittlich kühlen Sommer erleben, wobei sich die Hitze auf den Süden beschränkt – auf Arizona, Texas und Louisiana (und Mexiko).

Es folgt die entsprechende Graphik.

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„Ungewöhnlicher“ Temperaturrückgang auf den Pazifikinseln registriert

Auf den Pazifikinseln ist die Temperatur in letzter Zeit stark gesunken.

Letzte Woche wurde in Tonga mit 9,3°C die zweitniedrigste Temperatur aller Zeiten gemessen – und damit der bisherige Tiefstwert von 8,7°C aus dem Jahr 1994 fast erreicht.

Es war so kalt, dass die Institutionen des Landes verzweifelt nach Decken riefen, von Gefängnissen bis zu psychiatrischen Abteilungen.

„Der Hauptfaktor für [Tongas niedrige Temperaturen] ist der zu uns wehende Luftstrom aus dem Süden“, sagte Prof. Janette Lindesay von der Fenner School of Environment and Society der ANU, die auch den sich entwickelnden El Niño und den Mangel an Wolken als Gründe nennt.

Link: https://electroverse.info/cold-ireland-cool-u-s-unusual-temperature-drop-recorded-in-the-pacific/

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Meldungen vom 9. August 2023:

Historisch kaltes Italien

Ein Großteil des europäischen Kontinents leidet weiterhin unter anomalen und rekordverdächtigen Sommertemperaturen. Heute konzentrieren wir uns auf Italien – ein MSM-Favorit zu Beginn der Saison, als das Land eine kurzzeitige Hitzewelle erlebte.

In den letzten Wochen lag die Temperatur in ganz Italien weit unter dem Durchschnitt, wobei sich in den höheren Lagen des Landes, einschließlich der Dolomiten, seltener und heftiger Sommerschnee angesammelt hat.

Gestern (8. August) wurden landesweit eine Reihe von monatlichen Tiefsttemperaturen gemessen, auch auf Sardinien, und zwar wurde am Capo Frasca ein neuer Tiefstwert von 14,2°C gemessen, während im Landesinneren der Insel historische Tiefstwerte von 0,9°C in Ilorai, 1,8°C in Gavoi und 2,7°C in Villanova gemessen wurden – alles neue Tiefstwerte im August.

Auch der Schneefall in den Bergen hält an, wie dieses Twitter-Video zeigt. Der Link zum ganzen Tweet steht hier.

Es folgt noch eine Zusammenfassung zur Rekord-Skisaison in den USA sowie ein Beitrag zur Gefahr von Sonnenstprmen. Dieser wird separat übersetzt.

Link: https://electroverse.info/historically-cold-italy-u-s-record-skier-visits-warning-from-history/

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wird fortgesetzt … (mit Kältereport Nr. (24 / 2023)

Redaktionsschluss für diesen Report: 9.August 2023

Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE




Hunga-Tonga-Mysterien

Willis Eschenbach

Gestern veröffentlichte Anthony Watts eine höchst interessante Diskussion über den Hunga-Tonga-Vulkan mit dem Titel „Record Global Temperatures Driven by Hunga-Tonga Volcanic Water Vapor – Visualized“ [etwa: Globale Rekordtemperaturen durch vulkanischen Wasserdampf des Hunga-Tonga getrieben – visualisiert]. Ich fand in dem Beitrag einige Kuriositäten, die es wert sind, diskutiert zu werden.

[Einschub des Übersetzers: Auch Cap Allon hat sich auf seinem Blog Electroverse zu diesem Thema in einem Artikel geäußert {in deutscher Übersetzung hier}. Er nahm als Aufhänger die UAH-Temperaturkurve von Dr. Roy Spencer, die im Juni, noch mehr aber im Juli eine ausgeprägte Spitze zeigt. Eschenbach erwähnt aber die Spencer-Kurve in seinem Beitrag mit keinem Wort, sondern zeigt stattdessen eine Graphik von Ryan Maue, die jedoch auch den Sprung zeigt. – Ende Einschub]

Die erste war die Verzögerung zwischen „Ursache“ und „Wirkung“. Hier ist die Grafik von Ryan Maue, die das Rätsel verdeutlicht:

Abbildung 1. Ausgabe eines Klima-Reanalysemodells der 2-Meter-Temperatur. Dies zeigt einen großen Sprung Mitte März.

Der Hunga-Tonga-Vulkan brach am 14. Januar 2022 aus. Meine Fragen lauten: Warum gibt es eine Verzögerung von etwa 14 Monaten vor dem Temperatursprung Mitte März 2023, der in dem roten Quadrat in Abbildung 1 dargestellt ist?

Und warum hat die Eruption keine sichtbaren unmittelbaren Auswirkungen?

Ich meine, wir sprechen hier von Änderungen der Strahlung aufgrund von Wasserdampf, und die treten sofort auf – sobald sich die Wasserdampfkonzentration ändert, ändert sich auch die Strahlung.
Und warum ist die Erwärmung von November 2022 bis zum Datum des angeblichen „Sprungs“ Mitte März fast genauso stark wie nach dem Datum des „Sprungs“?

Einige Leute haben gesagt, dass es daran liegt, dass es Zeit braucht, bis sich der Wasserdampf in der Stratosphäre verteilt. In seinem Beitrag zitiert Anthony aus einer Studie mit dem Titel „Global perturbation of stratospheric water and aerosol burden by Hunga eruption“ (etwa: Globale Störung der stratosphärischen Wasser- und Aerosolbelastung durch den Hunga-Ausbruch), in der es um die enorme Menge an Wasserdampf geht, die in die Stratosphäre gelangt ist. Aber hier ist ein weiteres Zitat aus der gleichen Studie:

Aufgrund der extremen Injektionshöhe hat die Vulkanfahne die Erde in nur einer Woche umrundet und sich in drei Monaten fast von Pol zu Pol ausgebreitet.

Wir hätten also innerhalb weniger Monate nach dem Ausbruch eine Veränderung feststellen müssen … aber in den obigen Daten gibt es dafür keine Anzeichen.

Die Grafik von Ryan Maue zeigt nicht die beobachteten Temperaturen. Stattdessen ist es die Ausgabe eines Klima-„Reanalyse“-Modells. Also dachte ich, dass ich mir zusätzlich, Sie wissen schon … tatsächliche Beobachtungen ansehen würde. Ich wollte mit den Berkeley-Earth-Temperaturen beginnen. Aber die reichen nur bis März 2023, so dass sie den angeblichen Temperatursprung nicht zeigen würden.

Also habe ich mir stattdessen die atmosphärischen Temperaturen der UAH MSU-Satelliten angesehen. Ich beginne mit der Temperatur der unteren Stratosphäre, denn dort wurde der Wasserdampf eingeleitet, so dass wir dort den Haupteffekt sehen sollten.

Abbildung 2. UAH MSU Temperaturen der unteren Stratosphäre.

Sie können die Auswirkungen der großen Eruptionen des späten 20. Jahrhunderts, Pinatubo und El Chichon, auf die Stratosphäre erkennen. Die Temperaturspitze kurz vor der Hunga-Tonga-Eruption ist wahrscheinlich eine Kombination aus den White Island- und Taal-Eruptionen im Dezember 2019 und Januar 2020.

Aber es gibt keinerlei Anzeichen für den Ausbruch des Hunga-Tonga. Es gibt auch keine Anzeichen für den angeblichen Temperaturanstieg Mitte März 2023.

Wenn wir uns in die Höhe bewegen, sehen wir hier die Temperatur der Tropopause, d. h. der Höhe, in der die Stratosphäre auf die Troposphäre trifft.

Abbildung 3. UAH MSU Tropopausentemperaturen.

Die Signale der früheren Eruptionen sind in dieser niedrigeren Höhe weniger deutlich … und auch hier gibt es keine Anzeichen für eine Auswirkung des Hunga-Tonga.

Noch weiter unten sehen die Temperaturen in der mittleren Troposphäre so aus:

Abbildung 4. UAH MSU-Temperaturen der mittleren Troposphäre.

Die Anzeichen der großen Eruptionen gehen im Rauschen ziemlich unter … und immer noch kein Zeichen von Hunga-Tonga.

Abschließend sind hier die UAH MSU-Temperaturen der unteren Troposphäre zu sehen:

Abbildung 5. UAH MSU-Temperaturen der unteren Troposphäre.

Gleiche Geschichte. Keine Anzeichen für einen Einfluss von Hunga-Tonga.

Vielleicht suche ich an der falschen Stelle? Wo würden wir denn die Veränderungen durch einen Vulkan in Tonga erwarten?

Nun, vielleicht in Tonga? … Leider gibt es keine täglichen Temperaturdaten aus Tonga. Aber hier sind Daten von einigen der nahe gelegenen Inseln.

Wir beginnen mit Fidschi, einem wunderschönen Ort, an dem ich neun Jahre lang gelebt habe:

Der Ausbruch hat keine unmittelbaren Auswirkungen, und es gibt auch keine Anzeichen für den angeblichen Temperaturanstieg Mitte März. Weiter geht es mit Tahiti:

Auch hier gibt es weder Anzeichen für einen Ausbruch noch für einen plötzlichen Anstieg. Er stieg nach dem „Sprung“-Datum, aber er stieg vor diesem Datum um etwa den gleichen Betrag.

Der nächste Ort ist Pago Pago in Amerikanisch-Samoa:

Sieht aus wie Tahiti, eine ganze Menge Nichts ist los. Als Nächstes Auckland in Neuseeland:

Keine unmittelbare Reaktion auf die Eruption. Und wenn der Hunga-Tonga die Erwärmung im Jahr 2023 verursacht hat … hat er dann auch die vorangegangene Abkühlung ab Ende 2022 verursacht?

Weiter geht es mit Honiara, meiner alten Heimatstadt auf den wunderschönen Salomonen, wo ich acht Jahre lang gelebt habe:

Dort ist auch nicht viel los, die Temperaturen steigen sowohl vor als auch nach dem „Sprung“ Mitte März … hier schließlich Lord Howe Island vor der Ostküste Australiens:

Ein Jahr Abkühlung nach Hunga-Tonga, dann Erwärmung … was nun?

Um ein größeres Gebiet zu betrachten, hier die Nordatlantische Oszillation im gleichen Zeitraum:

Ich sehe es immer noch nicht. Es gibt einen Anstieg ab etwa Mitte März, aber er ist nicht von dem vorherigen Anstieg zu unterscheiden und viel geringer als der Anstieg vor dem Hunga-Tonga.

Zum Schluss noch ein anderes Computer-Reanalysemodell der globalen Temperatur. Um einen besseren Überblick über die Gesamtsituation zu erhalten, habe ich mit den Daten im Jahr 2016 begonnen und nicht im Jahr 2022 wie in der obigen Grafik von Ryan Maue:

Wie bei der Grafik von Ryan Maue gibt es eine Erwärmung sowohl vor als auch nach dem „Sprung“. Sie ist jedoch insgesamt viel geringer als die Erwärmung unmittelbar vor dem Ausbruch.

Zum Schluss noch drei verschiedene Blicke auf die gleiche Zeitspanne nach 2016 – ERA5, HadCRUT und UAH MSU-Ergebnisse:

Tut mir leid, aber ich sehe immer noch keine Auswirkungen des Hunga-Tonga-Ausbruchs und auch keinen großen Temperatursprung Mitte März 2023.

Was soll ich daraus schließen?

Meine Vermutung, und das ist nichts weiter als eine Vermutung, lautet wie folgt:

Keine der obigen Grafiken, auch nicht die von Ryan Maue, zeigt unmittelbare Auswirkungen des Ausbruchs. Ich vermute, dass dies daran liegt, dass sich die Schätzungen der globalen Auswirkungen des eingebrachten Wassers fast ausschließlich auf die Erwärmung durch den Anstieg der abwärts gerichteten langwelligen Strahlung aufgrund des erhöhten Wasserdampfs in der Stratosphäre konzentrieren.

Die kühlenden Auswirkungen des Rückgangs der abwärts gerichteten kurzwelligen Strahlung (Sonnenschein) scheinen sie jedoch zu vernachlässigen. Dieser Effekt dürfte erheblich sein, da das Wasser in der Stratosphäre viel Eis enthalten wird, welches das Sonnenlicht gut reflektiert.

Neben der Reflektion des Sonnenlichts besteht ein zweiter wichtiger Aspekt darin, dass Wasserdampf, Eis und Wassertröpfchen das Sonnenlicht absorbieren, was ebenfalls zur Abkühlung der Erde beiträgt, da die absteigende Kurzwellenstrahlung an der Oberfläche reduziert wird.

Außerdem glaube ich einfach nicht, dass eine Injektion von Wasser in die Stratosphäre, das „die Erde in nur einer Woche umrundet und sich in drei Monaten fast von Pol zu Pol verteilt hat“, a) keine unmittelbare Abkühlung oder Erwärmung, keine Auswirkungen in sechs Monaten und keine Auswirkungen in einem Jahr hätte … aber b) vierzehn Monate später immer noch einen Temperaturanstieg verursachen würde. Vielleicht übersehe ich etwas, aber ich sehe keinen durchführbaren physikalischen Prozess, der das verursachen würde.

Link: https://wattsupwiththat.com/2023/08/07/hunga-tonga-mysteries/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




China steigt aus dem Pariser Abkommen aus und macht die Bemühungen Anderer noch sinnloser.

Charles Rotter

Ist es nicht faszinierend, wenn wir einen Blick hinter den Vorhang werfen können, um zu sehen, wie der weltgrößte Umweltverschmutzer das Pariser Abkommen aufgibt? Währenddessen legen die Vereinigten Staaten und andere westliche Nationen ihre Wirtschaft lahm und belasten ihre Bürger mit unnötigen Kosten, um den Klimawandel zu bekämpfen.

Wie Diana Furchtgott-Roth berichtet, hat Chinas Präsident Xi Jinping seine Haltung bekräftigt, dass sich China bei der Festlegung seines eigenen Emissionsansatzes nicht von äußeren Faktoren beeinflussen lassen wird. Diese Ankündigung erfolgte ironischerweise während des Besuchs des ehemaligen Außenministers John Kerry in Peking in der Hoffnung, den Dialog über den Klimawandel neu zu beleben.

Xis Botschaft war, so Furchtgott-Roth,eine absichtliche Ohrfeige für Amerika“ und ein klarer Hinweis darauf, dass China nicht die Absicht hat, sich dem westlichen Vorstoß in Richtung Netto-Nullverbrauch anzuschließen. Furchtgott-Roth unterstreicht: „Im Oktober 2022 sagte er [Xi], dass China die Kohlekraftwerke nicht aufgeben werde, bevor erneuerbare Energien den verlorenen fossilen Brennstoff ersetzen könnten. Diese Substitution wird jedoch nicht stattfinden, weil fossile Brennstoffe wesentlich mehr Energie erzeugen als erneuerbare Energien.“

Während [nicht nur, A. d. Übers.] die USA also damit beschäftigt sind, ihren Bürgern Kosten in Milliardenhöhe aufzuerlegen, um die Emissionen zu reduzieren und strenge Maßnahmen wie die von der EPA vorgeschlagene Auspuff-Regel vorantreiben, nach der bis 2030 60 Prozent der verkauften Neufahrzeuge batteriebetriebene Elektrofahrzeuge sein müssen, und die vorgeschlagene Kraftwerks-Regel, nach der die meisten Kraftwerke 90 Prozent ihrer Kohlenstoffemissionen abscheiden oder vergraben müssen, wenn sie nicht bis 2040 ihren Betrieb einstellen wollen, verdoppelt China effektiv seine Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen.

Die unbequeme Wahrheit ist, dass diese EPA-Vorschriften der US-Wirtschaft jährliche Kosten in zweistelliger Milliardenhöhe verursachen würden, ohne dass es zu einer spürbaren Reduzierung der globalen Emissionen käme. Furchtgott-Roth bemerkt treffend:

Selbst wenn die Vereinigten Staaten alle fossilen Brennstoffe abschaffen würden, würde dies nur einen Unterschied von zwei Zehntel Grad Celsius im Jahr 2100 ausmachen, so der Chefstatistiker der Heritage Foundation, Kevin Dayaratna.“ – Quelle

Die vorgeschlagene Auspuffvorschrift würde einkommensschwächere Amerikaner ungerechterweise belasten, indem sie die Fahrkosten erheblich erhöht. Der geforderte Umstieg auf Elektrofahrzeuge ist mit einem hohen Preis und mehreren praktischen Problemen verbunden, wie z. B. der Zeit, die zum Aufladen benötigt wird, dem Mangel an Ladeanschlüssen und der geringeren Reichweite in kalten Klimazonen.

Die Kraftwerksvorschrift hingegen würde die Stromkosten drastisch erhöhen, und das zu einem Zeitpunkt, an dem die EPA plant, Millionen neuer Elektrofahrzeuge ans Netz zu bringen. Die Umsetzung einer solchen Vorschrift könnte zu weiteren Stromausfällen, zur Verlagerung der Produktion ins Ausland, zum Verlust von Arbeitsplätzen und zu einer allgemeinen Verringerung des Lebensstandards der Amerikaner führen.

Furchtgott-Roth folgert:

Da Xi ausdrücklich und wiederholt gesagt hat, dass sein Land die Emissionen erst dann reduzieren wird, wenn Energie aus erneuerbaren Energien die aus Kohlekraftwerken ersetzt, werden all diese Kosten zu keiner Reduzierung der globalen Emissionen führen. Die EPA hat Amerika auf einen Weg gebracht, der nur Schmerz und keinen Gewinn bringt.“ – Gleiche Quelle wie oben

Während die USA und andere westliche Länder ihre Wirtschaft im Namen der Emissionsreduzierung verkrüppeln, geht China munter weiter seinen eigenen Weg und demonstriert der Welt, dass das Pariser Abkommen und die gesamte globale Klimaschutzinitiative eine Übung in Vergeblichkeit ist. Daraus können wir eine Lehre ziehen, Leute. Die Welt tanzt nicht nach der Pfeife des Klimaalarmismus, und es ist höchste Zeit, dass wir aufhören zu versuchen, uns zum Anführer aufzuschwingen.

Link: https://wattsupwiththat.com/2023/08/07/china-abandons-paris-agreement-and-makes-others-efforts-even-more-futile/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Wie erzeugt man die CO₂-Klimaangsterwärmung in Deutschland?

Antwort: Durch Verlegung von Wetterstationen an wärmere Plätze

Matthias Baritz und Josef Kowatsch

Inhalt: Welchen Temperaturschnitt hätte die jetzige erste Augustwoche, wenn sie noch mit den ehemaligen DWD-Wetterstationen an den vor 50 bis 60 Jahren viel kälteren Orten und mit den damaligen Messmethoden gemessen worden wäre?

Gerne vergleicht der Deutsche Wetterdienst (DWD) und die bezahlten Klimaangst verbreitenden Medienvertreter die aktuelle Temperatur mit der alten kälteren Vergleichsperiode 1961 bis 1990. Keiner der bezahlten Angstmacher sagt dazu, dass es sich damals um gänzlich andere Messstationen handelte, als an kälteren Standorten und auch noch mit anderen Messmethoden die Tagestemperaturen erfasst wurden. Zusätzlich kam die Gebietsmittelumrechnung dazu. Diese vom Menschen erzeugte Erwärmung bei den Wetterstationen sind Teil der angeblich durch CO bedingten Erwärmung, also eine anthropogene Erwärmungslüge durch viele Manipulationen.

Wir verweisen auf unsere früheren Artikel, in welchen der Sachverhalt näher beschrieben wurde, z.B. hier

Wie erwärmend sind diese Stationsveränderungen einzuordnen? Der Vergleich mit der WI-armen Wetterstation Amtsberg wurde als cherry picking kritisiert, man verlangte viele Stationen, ohne uns jedoch bei der Suche von WI-armen Privatstationen zu helfen. Deshalb haben wir hier einen anderen Ansatz gewählt.

Inhalt: Wir wollen in diesem Artikel erneut den Versuch unternehmen und etwa abschätzen, was die wärmenden Umgebungsänderungen und der Messinstrumentenwechsel, sowie die Gebietsmittelumrechnung bei 42 von uns ausgesuchten DWD Wetterstationen an Zusatzerwärmung erbracht haben.

Denkansatz: Dazu nehmen wir den Schnitt der ersten 7 Tage im Monat August 2023, weil jeder diese kalte Woche in Erinnerung hat. Der Schnitt der 42 DWD-Wetterstationen für die ersten Augusttage war 15,7°C. Die 42 DWD-Wetterstationen sind: Alzey, Angermünde, Artern, Berge-Nauen, Bremen, Berlin, Dachwig, Dresden, Düsseldorf, Erfurt, Essen, Ellwangen, Frankfurt, Garmisch, Geisenheim, Gießen, Grambek, Hamburg, Hannover, Hof, Hohenpeißenberg, Holzkirchen, Klippeneck, Kreuznach, Köln, Leipzig, Lindenberg, Martinroda, Memmingen, Michlstadt, München, Nürnberg, Netzstall. Potsdam, Schleswig, Schneifelforsthaus, Schwerin, Stuttgart, Trier, Weinbiet, Wolfach, Zugspitze

Vorgehensweise: Wir vergleichen nun diesen 15,7°C kühlen 7-Tagesschnitt mit dem Schnitt der alten August CLINO-Periode derselben 42 Stationen. Dieser war damals: 17,7°C. Die 7 ersten Augusttage waren damals um 2,0 Grad wärmer, das zeigt die Grafik 1:

Grafik 1: Die kalten ersten 7 Augusttage 2023 wären mit 15,7 Grad um 2,0 Grad „zu kalt“ verglichen mit der alten CLINO-Periode der ausgewählten 42 DWD-Stationen

Inzwischen wurden die 42 DWD-Wetterstationen teilweise versetzt, sind in Wärmeinseln eingewachsen und die Messeinrichtungen haben sich geändert. Auch kam ein natürlicher Temperatursprung 1988 dazu. Der neue 7-Tageschnitt bei der Vergleichsperiode 1991 bis 2020 hat sich dadurch erhöht auf 19,2 Grad, liegt also für die erste Augustwoche um 1,5 Grad höher als der alte Vergleichsschnitt. Das zeigt uns die nächste Grafik:

Grafik 2: Die neue Vergleichsperiode 1991 bis 2020 hat für die ersten 7 Augusttage der 42 DWD-Stationen einen Schnitt von 19,2°C. Die bisherigen 7 Augusttage 2023, siehe Grafik waren deutlich zu kühl. Nur 2005 war noch kühler

Zu kühl, und zwar um 3,5 Grad gegenüber dem Schnitt. Die Differenz zwischen der alten CLINO-Periode und der jetzigen beträgt 1,5 Grad. (19,2°C und 17,7°C)

Quantitative Abschätzung der DWD-Zusatzwärme: Wir führen nun eine Abschätzung der wärmenden Änderungen der DWD-Wetterstationen durch, indem wir die natürliche Erwärmung des Temperatursprunges subtrahieren: Dieser erfolgte 1988 in ganz Mittel-und Westeuropa. Diesen Erwärmungssprung müssen wir von den 1,5 Grad DWD-Gesamterwärmung subtrahieren.

Der August-Temperatursprung 1988 in Deutschland war 0,7 Grad. Das zeigt Grafik 3

Grafik 3: Augusterwärmung laut DWD-Aufzeichnungen seit 1898 mit ständig sich ändernden Wetterstationen. Vor allem in den letzten 25 bis 30 Jahren wurden die DWD-Wetterstationen wärmer gemacht. Der Temperatursprung aufgrund natürlicher Temperaturänderungen1988 beträgt 0,7 Grad.

Weiter: Subtrahieren wir den natürlichen Temperatursprung von 1988 von 0,7 C, dann bleiben 0,8 Grad für das Wärmer werden der heutigen Wetterstationen durch WI-Zunahme, Datenmanipulationen und Umstellung auf neue Messverfahren.

Fazit: Will man die heutigen Augusttemperaturen mit denen von 1961 bis 1990 vergleichen, dann muss man von diesen etwa 0,8 Grad subtrahieren.

Ergebnis: In Wirklichkeit etwas mehr, da in den letzten 3 Jahren die WI-Effekte zugenommen haben. Wir müssen etwa 1 Grad vom heutigen Augustschnitt subtrahieren, damit wir die erste Augustwoche mit der alten Vergleichsperiode vergleichen können.

Anstatt 15,7 Grad nur 14,7 Grad. Die Einordnung dieser ersten Augustwoche bei den 42 DWD-Wetterstationen in die alte Vergleichsperiode vom Gesamtaugust sähe dann so aus:

Grafik 4: Die jetzigen 15,7°C der ersten 7 Tage der 42 DWD Stationen wären im alten Vergleichszeitraum vom Gesamtaugust mit 14,7°C an den alten Standorten nach alten Messmethoden erfasst worden.

Erg: Die jetzige erste Augustwoche 2023 wäre die kälteste Augustwoche im alten CLINO-Vergleichszeitraum und die drittkälteste erste Woche im Vergleich mit den ersten sieben Tagen der 42 Stationen. (vgl. Abb1) Kein Wunder, dass die unbeheizten Freibäder leer sind.

Die Klimalüge: Diese ca 1 Grad statistische DWD-Erwärmung seit 1961 wird den Deutschen als CO-Erwärmung verkauft, genauso wie der Temperatursprung 1988 um 0,7 Grad, der natürliche Ursachen hat.

Erkenntnisse:

Dieser 1 Grad Unterschied gilt gegenüber vor 60 Jahren nur für den August, streng genommen nur für die erste Woche. Andere Monate, sogar andere Wochen können andere Differenzen haben.

Behauptet wird vom IPPC und seinen von unseren Geldern gut bezahlten Physiker im PIK Potsdam, dass eine CO₂-Verdopplung zu einer Erwärmung von 2 bis 4,5 Grad führen würde, natürlich ohne irgendwelche Versuchsbeweise.

Die deutsche Politik und die Medien glauben nicht nur diesem noch niemals bewiesenen hohen CO₂-Treibhauseffekt, sondern steigern ihn durch Panikmache ins Unermessliche durch Falschbehauptungen, als ob die jährlich dazukommenden 2 ppm CO₂ alle deutschen Ursprungs wären, und wir somit auch an irgendwelchen Temperaturrekorden, Waldbränden oder Unwettern irgendwo in der Welt die Alleinschuld hätten.

Gegen zu heiße Sommertage, gegen die Trockenlegung der Landschaft und die anhaltende Naturzerstörung empfehlen wir als Gegenmaßnahme den Rückbau der wachsenden Wärmeinseln und die Wiedervernässung unserer deutschen Landschaft, hier von uns beschrieben.

Alle von der deutschen Regierung angedachten Maßnahmen gegen die selbst erzeugte Klimaangst schützen das Klima nicht, im Gegenteil, sie zerstören die Vielfalt der Landschaft und erhöhen die Wärmeinseleffekte vor allem tagsüber im Sommer. Die Maßnahmen zerstören unseren Wohlstand und ruinieren unsere Volkswirtschaft.

Unsere Atmosphäre braucht mehr CO₂ und nicht weniger, das irdische Leben ist auf Kohlenstoff und Kohlendioxid aufgebaut.

Die Klimalüge einer gewaltigen CO-Treibhauserwärmung ist Teil des Geschäftsmodells Erdüberhitzung und Klimapanik, damit lässt sich als „Gegenmaßnahme“ zum ersten Male ein Gas aus der Luft besteuern.

Der Kipppunkt der Klimalügen in Deutschland ist erreicht, die Bevölkerung ist aufgerufen, die uns alle schädigenden Klimamaßnahmen gegen einen nicht vorhandenen Klimanotstand entgegen zu treten.

Unser Land braucht mehr Natur- und Umweltschutz, um die Lebensvielfalt, sauberes Wasser und saubere Luft zu gewährleisten.

Matthias Baritz – Naturwissenschaftler und Naturschützer

Josef Kowatsch – Naturbeobachter, aktiver Naturschützer und unabhängiger, weil unbezahlter Klimaforscher