Wie zu erwarten war: Der Run auf Elektroautos implodiert

Levi Russell

Meine Wertschätzung für unsere Bewegungsfreiheit wurde kürzlich neu entfacht, als ich einen Motortausch in meinem seltenen, aber nicht sammelwürdigen Ford Thunderbird von 1995 abschloss. Er hatte eine defekte Kopfdichtung und weit mehr als 200.000 Meilen auf dem Buckel. Also kam ein schrottplatzfrischer 4,6-Liter-V8-Motor mit nur 40.000 Meilen auf dem Tacho zum Einsatz – so sagte es zumindest der Händler, von dem ich ihn gekauft hatte.

Meine Verwendung des Begriffs „Bewegungsfreiheit“ auf dieser Website geht auf meinen Artikel vom März 2022 zurück, in dem ich darauf hinwies, dass die Regierung Biden wild entschlossen ist, uns in eine Gesellschaft zu zwingen, in der der Massentransport im Vordergrund steht, zum Teil durch Vorschriften und Beschränkungen, die das Autofahren weniger bequem und teurer machen. Ich wies darauf hin, dass die Subventionierung absurd teurer Elektroautos und der Zwang für die Autohersteller Teil des Plans sind, Technologien zur Abschaltung von Autos (angeblich nur bei betrunkenen Fahrern) einzuführen. Die totalitären Linken vom Daily Kos veröffentlichten daraufhin augenblicklich einen Artikel über mich und belegten mich mit allen Namen aus dem hysterischen Spielbuch der Linken.

Damals hielten die Unschlüssigen dies vielleicht für eine Verschwörungstheorie. Jetzt müssen sie allerdings zugeben, dass ich Recht hatte. Das NTSB hat kürzlich den Gedanken geäußert, die Höchstgeschwindigkeit zu begrenzen, mit der ein Auto gefahren werden darf. Die Scharfmacher in der Presse nutzten sofort die Gelegenheit, mit dem Finger auf die Amerikaner zu zeigen, die es wagen, die Höchstgeschwindigkeit zu überschreiten. Einige erklärten unverhohlen, dass jeder, der in Frage stellt, dem Staat diese Art von Macht zu geben, zu einer seltsamen politischen Minderheit gehört, die von allen vernünftigen Menschen ignoriert werden sollte. Natürlich ist es leicht vorstellbar, dass dies missbraucht werden könnte, genau wie die bereits erwähnte Befugnis, das Auto nach Belieben abzuschalten.

In einem kürzlich in der wissenschaftlichen Fachzeitschrift Transportation Research veröffentlichten Artikel heißt es, dass Autos, selbst die angeblich gesalbte batterieelektrische Variante, viel zu bequem sind und dass der Staat ermächtigt werden muss, „die Autonutzung einzuschränken“. Die Autoren berichten, dass die Umwandlung von Autospuren in Busspuren die Autonutzung in Oslo verringert hat. Das ist keine Überraschung. Die Tatsache, dass die Wissenschaft diese Art von Politik propagiert, sollte jeden beunruhigen, der auch nur eine Spur von Misstrauen gegenüber der [US-]Bundesregierung hegt. Unsere Bewegungsfreiheit ist wahrlich in Gefahr.

Elektroautos sind nicht annähernd so populär, wie ihre Befürworter uns glauben machen wollen, denn die Verkäufe brechen angesichts steigender Zinsen und eines Mangels an so genannten Schnellladestationen jetzt ein. Da wir allmählich mit den Einschränkungen bei den abgebauten Mineralien und den Komplikationen in den internationalen Beziehungen konfrontiert werden, besteht kein Zweifel daran, dass die Kosten für die Herstellung dieser glorifizierten Spielzeuge weiter steigen werden. Eine aktuelle Veröffentlichung von Consumer Reports zeigt, dass Elektrofahrzeuge in den letzten drei Modelljahren weniger zuverlässig sind als normale Benzin- und Dieselfahrzeuge. Deshalb wollen mehrere Staaten den Verkauf von zuverlässigen, preiswerten Benzin- und Dieselfahrzeugen verbieten und uns zwingen, weniger zuverlässige Elektroautos zu kaufen. Es sei darauf hingewiesen, dass die höhere Zuverlässigkeit von Hybridfahrzeugen wahrscheinlich darauf zurückzuführen ist, dass für ihre Zuverlässigkeit bekannte Autohersteller mehr Hybridfahrzeuge herstellen. Einem Hybridfahrzeug ist nichts inhärent, was es zuverlässiger machen würde als ein Fahrzeug mit Benzinmotor.

Sogar unsere Fähigkeit, mit dem Flugzeug zu reisen, steht auf dem Spiel. In einem CNN-Meinungsartikel wurde kürzlich der Gedanke geäußert, Flugreisen durch die Verwendung von Kohlenstoffpässen (sprich: Sündenpässen) zu begrenzen. Wir sollen nur noch auf der Grundlage der während des Fluges ausgestoßenen Kohlendioxidmenge reisen dürfen. Der Autor möchte dies auch auf Kreuzfahrtschiffe anwenden. Es ist nicht schwer vorstellbar, dass dies auch für Ihr Auto gilt. Natürlich werden solche Regeln nicht für die superreichen Klimaschmuggler gelten. Sie werden immer zu ihren sehr wichtigen Klimakonferenzen rund um den Globus jetten.

Und das gilt nicht nur für den Verkehr. Im September überprüfte die Nachrichtenagentur Reuters eine Behauptung, wonach sich US-Städte auf eine Einschränkung des Fleischkonsums geeinigt hätten, und stellte fest, dass diese Behauptung falsch war. Und doch wird uns fast täglich gesagt, dass die Abschaffung des Rindfleischkonsums notwendig sei, um den Planeten zu retten. Die Sünde, Kohle zu verbrauchen (aber offenbar nicht, um Stahl herzustellen), ist zur Sünde geworden, ein Steak zu essen. Was kommt als Nächstes? Reis? Schweinefleisch?

Ab 2024 wird die deutsche Regierung die lokalen Stromversorger ermächtigen, den Stromfluss für Wärmepumpen und Elektroautos zu begrenzen. Solche Begrenzungen waren noch vor wenigen Monaten Gegenstand von angeblichen Verschwörungstheorien. Jetzt sind sie Realität. Der selbstmörderische Versuch Deutschlands, sein Stromnetz ausschließlich mit Wind- und Sonnenenergie zu versorgen und die eigene Kernkraft-Stromerzeugung in den letzten 20 Jahren abzuschaffen, hat zu Energierationierungen geführt. Es ist ja nicht so, dass dies unvorhersehbar wäre. Die Unzuverlässigkeit der so genannten erneuerbaren Energien ist unter Energieexperten allgemein bekannt.

Es ist vernünftig, dass diejenigen, die sich Sorgen machen, wann und wohin sie reisen, was sie essen und wann sie ihre Heizungen und Klimaanlagen einschalten, jedem einzelnen Versuch der Landes- und Bundesregierungen skeptisch gegenüberstehen. Diese Skepsis sollte in Aktivismus gegen diese Machtergreifung umschlagen. Jeder, der Ihnen sagt, dass diese Machtübernahmen nicht kommen werden, sagt Ihnen, dass Sie Ihren eigenen Augen nicht trauen sollen.

Levi Russell is an associate teaching professor at the University of Kansas School of Business. 

This article was originally published by RealClearEnergy and made available via RealClearWire.

Link: https://wattsupwiththat.com/2023/12/07/predictably-the-rush-to-electric-cars-is-imploding/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Kältereport Nr.36 / 2023

Christian Freuer

Vorbemerkung: Erfreulicherweise hat es mit dem Zugang zum Blog „electroverse“ von Cap Allon geklappt. Die „Kältereports“ werden also erst einmal weiter erstellt. Allerdings können nun die weiterhin genannten Links nicht mehr angeklickt werden, weil sie hinter einer Zahlschranke liegen. Damit können auch die Übersetzungen ebenso wie andere Beiträge von Allons Blog nicht mehr überprüft werden. Ich verbürge mich aber für die korrekte Zusammenstellung und Übersetzung!

Zum Inhalt: Wieder haben sich viele Meldungen angesammelt, und wieder ist auch Australien dabei. Eigentlich logisch vor dem vielfältig nachgewiesenen Hintergrund der Abkühlung in der Antarktis.

Sonst geht es immer wieder auch um Gebiete, in denen es im Winter immer kalt ist und wo natürlich verschwiegen wird, dass die Kälte auch dort extremer wird.

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Meldungen vom 7. Dezember 2023:

Ottawa erlebt den längsten anhaltenden Schneefall jemals

In Ottawa, Ontario, hat es seit mehr als zwei Tagen nicht mehr aufgehört zu schneien.

Laut Ottawa Weather Records wurde am Mittwoch um 8 Uhr morgens die 59. Stunde Schneefall in der Stadt registriert. Dies ist der längste Schneefall in der Geschichte der Hauptstadt, wobei insgesamt 15 cm gefallen ist.

Geoff Coulson, Meteorologe bei Environment Canada, bestätigte den Schneerekord. Laut Coulson begannen der (meist nur leichte) Schneefall am Sonntag um 21:40 Uhr und dauerte bis Mittwoch um 8:23 Uhr, was einer Gesamtschneefallzeit von 58 Stunden und 53 Minuten entspricht. Damit wurde der alte Rekord von genau 58 Stunden gebrochen, der vom 28. bis 31. Dezember 1959 aufgestellt worden war.

Coulson fügte hinzu, dass der leichte Schneefall auch am Mittwoch sporadisch anhielt.

Nach einer Unterbrechung in der Nacht zum Donnerstag wird der Schnee laut Environment Canada am Donnerstag wieder einsetzen.

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Indien friert

Dieser Beitrag wird wegen der Zahlschranke vollständig übernommen.

Die Temperaturen sind in dieser Woche in ganz Nordindien gesunken, und es herrschen eisige Bedingungen in der Region.

Sogar Srinagar, die Sommerhauptstadt von Jammu und Kaschmir, hat es erwischt: Am Donnerstag früh sank die Temperatur auf -2,6 °C. In Qazigund wurde ein Tiefstwert von -2,2°C gemessen, während es in Gulmarg -2,5°C kalt wurde. Der berühmte Touristenort Pahalgam verzeichnete -5,1°C, während in Kupwara -3,1°C gemessen wurden.

Dem Direktor des MeT Dr. Mukhtar Ahmadzufolgr werden die Tiefsttemperaturen in den kommenden Tagen weiter sinken.

Extreme Kältewellen nehmen in ganz Indien zu, „trotz der globalen Erwärmung“, wie eine aktuelle Studie des IITM zeigt. Die von den Wissenschaftlern Raju Mandal und Susmitha Joseph vom Indischen Institut für Tropenmeteorologie (IITM) geleitete Analyse berücksichtigte die Anzahl der Kältewellenereignisse in den letzten sieben Jahrzehnten, von 1951 bis 2022. Die Forscher fanden heraus, dass es in den letzten Jahrzehnten mehr Kältewellen gab als in den Jahrzehnten davor.

Hinweis: In Indien wird eine „Kältewelle“ ausgerufen, wenn die Temperatur 10°C oder weniger erreicht oder 4,5°C unter dem Durchschnitt eines Ortes liegt.

„In den letzten zehn Jahren wurden in den zentralen und östlichen Teilen Indiens mehr Tage mit Kältewellen beobachtet“, so Mandal: „In Madhya Pradesh, Jharkhand, Vidarbha, Marathwada, Uttar Pradesh, Bihar und auch in einigen Gebieten im Nordwesten Indiens wie Chhattisgarh, Haryana, Chandigarh und Delhi.“

Der Studie zufolge hat die durchschnittliche Anzahl der Kältewellen in Zentral- und Ostindien um mehr als fünf Tage pro Jahrzehnt zugenommen, in einigen Gebieten sogar um mehr als 15 Tage pro Jahrzehnt. In den meisten Jahrzehnten von 1951 bis 2011 wurden in diesen Regionen durchschnittlich 2 bis 5 Kältewellentage pro 10 Jahre verzeichnet, doch in der letzten Dekade (bis 2021) stieg diese Zahl auf 5 bis fast 15 Tage.

Selbst in bebauten Gebieten, in denen der UHI-Effekt eine Rolle spielt, zeigen die Daten, dass die Zahl der Kältewellentage in Haryana, Chandigarh und Delhi in den letzten 20 Jahren auf 5 bis 10 pro Jahrzehnt gestiegen ist, gegenüber durchschnittlich 2 bis 5 in den Jahrzehnten zuvor.

Mandal: „Wir wollten mit der Studie herausfinden, ob die Zahl der Kältewellen im Zuge der globalen Erwärmung zurückgehen kann. Wir haben jedoch festgestellt, dass das Auftreten von Kältewellen auch unter den allgemeinen Erwärmungsszenarien anhält.“

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Früher Schnee auf Taiwans Bergen

Auf dem Xueshan-Berg fiel in dieser Woche der erste Schnee der Saison. Seit Donnerstag, dem 7. Dezember, sind 10 cm Schnee gefallen.

Obwohl der Schneefall nicht stark war, überraschte er die Wanderer, da er laut der Shei-Pa-Nationalpark-Zentrale früher als gewöhnlich eintraf.

Hsu Chia-hsiang, dessen stellvertretender Direktor, warnte davor, dass die Wege über Nacht vereist sein werden und dass Wanderer besonders vorsichtig sein sollten.

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Es folgt unter dem Link noch ein Beitrag, warum CO₂ nicht Ursache für Klimawandel sein kann und über das Scheitern eines Gesetzes in Irland zur Einschränkung der Redefreiheit.

Link: https://electroverse.substack.com/p/ottawas-longest-snowfall-on-record?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 8. Dezember 2023:

Der kalte und schneereiche November in UK – seltene Lawinen-Warnungen in Schottland

Im November 2023 lag die Durchschnittstemperatur im Vereinigten Königreich nach Angaben des Met Office bei 6,3°C und damit 0,1°C unter der multidekadischen Norm.

Der Dezember hat noch kälter begonnen, viel kälter.

Vorläufig bis zum 6. Dezember zeigt der Temperaturrekord für Mittelengland 1,9°C, was 2,6°C unter dem Durchschnitt von 1961-1990 liegt (die Referenz, die immer noch vom britischen Met Office verwendet wird – eine historisch kalte Zeit).

Der Monat wird wahrscheinlich nicht so kalt enden, aber es ist erwähnenswert, dass 1.9°C der 41. Dezember in England in den Aufzeichnungen seit 1659 wäre, gleichauf mit den Dezember-Monaten der Jahre 1807, 1916 und 1886.

Die anomale Kälte in Großbritannien wurde von heftigen Schneefällen begleitet. So viel, dass in Schottland eine Lawinenwarnung ausgelöst wurde, nachdem große Schneemengen im Cairngorms-Nationalpark zu gefährlichen Bedingungen geführt haben.

Der schottische Lawineninformationsdienst (SAIS) hat eine Warnung vor „erheblicher“ Lawinengefahr herausgegeben, was bedeutet, dass „große“ und „sehr große“ natürliche Lawinen abgehen können.

Nach Berichten auf der SAIS-Website sind in den letzten 48 Stunden tatsächlich zwei Lawinen in der Bergregion abgegangen.

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Es folgt eine längere Betrachtung von Cap Allon zur allgemeinen Lage. Er befürchtet den Zusammenbruch der gesamten westlichen Wirtschaftswelt. Das ist ohne Zahlschranke nicht zugänglich, hat aber auch nichts mit Wetter oder Klima zu tun. Im Übrigen sehen deutsche Quellen es ähnlich.

Link: https://electroverse.substack.com/p/uks-cold-and-snowy-november-rare?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 11. Dezember 2023:

Ganz Russland gefriert

Abgesehen von einem Wärmegebiet im Südosten war Asien in letzter Zeit ein Eisschrank, und das transkontinentale Russland erlebte den kältesten Herbst seit Jahrzehnten. Die Kälte wird sich in dieser Woche weiter verschärfen und voraussichtlich Hunderte von Rekorden mit Tiefstwerten von -60 °C brechen.

Auf dem 17,1 Millionen km² großen Territorium Russlands hat extreme Kälte eingesetzt, so dass das Land nun schon das dritte Jahr in Folge unter einem starken Frost Anfang Dezember zu leiden hatte: -61,1°C in Delyankir am 8. Dezember 2021 und -61°C in Oymyakon am 12. Dezember 2022.

Letzte Woche wurden in Iema -58,7 °C gemessen – die niedrigste Dezembertemperatur in der Stadt seit über 40 Jahren.

Aber Iema ist nicht allein; mehr als die Hälfte der Wetterstationen in Jakutien (3,1 Millionen km²) melden Werte unter -50 °C.

„Das kalte Wetter hat fast ganz Russland erfasst“, berichtet Tatyana Pozdnyakova, Chefexpertin von IA Meteonovosti (hmn.ru). „Regionen, in denen die Lufttemperatur unter -30°C lag, sind auf der Karte [unten] lila markiert. Auf europäischem Gebiet wurde der stärkste Frost am Morgen des 8. Dezember in Udmurtien beobachtet; im Dorf Debesy betrug er -40,7°C.“*

[*Hierzu zwei Anmerkungen des Übersetzers: In Russland gibt es die Propaganda pro Erwärmung wie in der westlichen Welt nicht. Daher kann die Wissenschaftlerin Valentina Zharkova dort auch immer wieder veröffentlichen. – Man muss bei diesen Werten natürlich genau wie bei hohen Werten immer die Fragen stellen, was, wo und wie gemessen wurde. Aber Temperaturwerte sind in dieser Hinsicht viel leichter zum Wärmeren hin zu manipulieren als zum Kälteren. – Ende Anmerkungen]

Die Kälte wird anhalten und sich in den kommenden Tagen sogar noch verstärken, was praktisch ganz Russland zusätzliche historische Anomalien bescheren wird.

Was die Schneedecke anbelangt, so ist praktisch ganz Russland bedeckt:

In Moskau beträgt die durchschnittliche Schneehöhe in den ersten zehn Tagen des Dezembers 7 cm. In diesem Jahr wurde in den ersten zehn Tagen eine noch nie dagewesene Schneehöhe von 34 cm erreicht, womit der bisherige Rekord aus dem Jahr 1952 (26 cm) gebrochen wurde.

Neben Russland haben auch Länder wie die Mongolei und Kasachstan mit extremen Tiefstwerten (und Schneefällen) zu kämpfen.

In Nordchina lag der Tiefstwert an der Wetterstation Genhe am Sonntagmorgen bei -39,4 °C, und Tenihe erreichte er einen außergewöhnlichen Tiefstwert von -47,2 °C.

Die Kälte in Sibirien fand sogar auch wieder den Weg in den Alarmisten-Blog wetteronline.de, und zwar hier.

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Zu viel Schnee beim Ski-Weltcup

Starke Schneefälle zwangen zur Absage des Weltcup-Super-G der Frauen am Sonntag.

Auf der Corviglia-Strecke in St. Moritz (Schweiz) gab es über Nacht einen gewaltigen Schneesturm, der die Präparierung der Strecke unmöglich machte.

Der Internationale Ski- und Snowboardverband sprach von einer „drastischen Veränderung der Pistenverhältnisse“: „Diese Entscheidung wurde getroffen, um die Sicherheit der Athleten zu gewährleisten“, hieß es.

Dies war bereits das sechste Rennen, das in dieser spektakulär schneereichen Saison abgesagt wurde – zwei geplante Abfahrten fielen im vergangenen Monat am Matterhorn an der schweizerisch-italienischen Grenze dem Schnee zum Opfer.

Zu Beginn der Saison berichteten die Medien von einer „schwierigen Skisaison aufgrund der globalen Erwärmung“.

Jetzt sind sie gezwungen, über zu viel Schnee zu berichten, oder wie sie es nennen, über das Wetter.

Dies war der beste Start einer Skisaison in Europa seit Langem.

Link: https://electroverse.substack.com/p/all-of-russia-is-freezing-too-much?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 12. Dezember 2023:

Starker Schneefall bringt Nordchina zum Stillstand

Schneefälle im Norden Chinas führten am Montag zu Straßensperrungen, Schulausfällen und Zug-/Flugausfällen.

In Zhengzhou, der Hauptstadt der Provinz Henan, herrschte die seltene „Alarmstufe Rot“ für Schneestürme, und die Schule wurde dort sowie in zwei weiteren Städten in Henan ausgesetzt, berichtete der staatliche Fernsehsender CCTV. Auch der Flughafen von Zhengzhou wurde geschlossen.

Insgesamt 134 Straßenabschnitte in 12 Provinzen, darunter 95 Autobahnen, waren am Montag um 7 Uhr morgens wegen Schnee und Eisglätte gesperrt, so CCTV weiter. Auch der Zugverkehr wurde gestrichen, so zum Beispiel in der Provinz Shanxi.

Der Schneefall, der bereits ganz Russland und die Mongolei erfasst hat, ist nun bis weit in den Süden Chinas vorgedrungen. Nicht nur in den Bergen, sondern auch in den tieferen Lagen des Landes hat es in letzter Zeit geschneit.

In der Pekinger Innenstadt wurden am Montag sogar Dächer und geparkte Autos mit Schnee bedeckt, der nach Angaben der Einheimischen „ziemlich früh“ kam. „Normalerweise schneit es nicht vor dem Frühlingsfest [Ende Januar/Anfang Februar]“.

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Der Frost in Russland

Apropos raue Bedingungen in Russland: Städte und Dörfer in ganz Sibirien sind von einer Reihe von Stromausfällen betroffen, da die Region von außergewöhnlicher, rekordverdächtiger Kälte heimgesucht wird, berichteten russische Medien am Montag. In jüngster Zeit erreichten die Temperaturen stellenweise fast -60°C.

Weite Teile der Regionen Krasnojarsk und Irkutsk waren ohne Strom, was zu einer Reihe von Todesfällen führte. Der Gouverneur von Irkutsk, Igor Kobzev, sagte am Montag, dass die Behörden in der 45.000 Einwohner zählenden Stadt Tulun auf die Stromausfälle reagierten.

„Vorläufige Unterkunftszentren stehen bereit, falls sich die Situation verschlechtert“, schrieb Kobzev auf Telegram.

In Ulan-Ude beschwerten sich die Einwohner über die Aufforderung der örtlichen Behörden, ihren Energieverbrauch zu senken.

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Rekord-Kälte erfasst Australien

Vorbemerkung von Cap Allon: Es fällt mir schwer, hierzu Berichte zu finden. Die Medien, so scheint es, weichen dem Thema aus. Wie auch immer, die offiziellen Temperaturdaten sind da: Australien bricht Hunderte von monatlichen Tiefsttemperaturrekorden, da eine antarktische Luftmasse den Kontinent erfasst hat [Erinnerung: Dort ist jetzt Hochsommer]:

GFS 2m Temperaturanomalien (C) am 11. Dezember [tropicaltidbits.com].

Der massive lila Fleck oben ist für einige beeindruckende Messwerte verantwortlich – Rekord-Kältewerte für den Monat Dezember. Nachfolgend habe ich einige aufgelistet, wobei ich mich auf die niedrigsten Tiefstwerte konzentriert habe…

Der Tageshöchstwert von Roxby Downs erreichte am Montag nur 17,5°C und war damit um 4,5 K kälter als bei dem bisherigen Rekord aus dem Jahr 2001.

Der Höchstwert von Oodnadatta von 15,4°C lag um 5,1 K unter dem Richtwert aus dem Jahr 2001 den Richtwert von 2001 (in den Annalen seit dem Jahr 1948).

Es folgen noch weitere Stationen.

Link: https://electroverse.substack.com/p/heavy-snow-brings-northern-china?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 14. Dezember 2023:

Das schneereichste Jahr jemals in Anchorage

In Anchorage hat es am Dienstag erneut kräftig geschneit, was zu Straßensperrungen und zur Umstellung der Schulen auf „Fernunterricht“ geführt hat.

Nach Angaben des Nationalen Wetterdienstes haben die Schneemengen vom Dienstag der Stadt einen neuen Rekord für das bisher schneereichste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1953 beschert.

Mit 149,1 cm bis zum 12. Dezember hat dieses Jahr den bisherigen Rekordhalter von 1996 (Sonnenminimum des Zyklus 22) übertroffen:

Die Schneeverwehungen hielten bis Mittwoch an und erhöhten den Rekord um mindestens ein paar Zentimeter (wird noch aktualisiert).

Und während Anchorage von Donnerstagmorgen bis Freitagmorgen eine Pause bekommt, sagt Meteorologe Carson Jones eine weitere Runde Schnee über das Wochenende voraus.

Der rekordverdächtige Schnee ist nicht nur auf Anchorage beschränkt, sondern der gesamte Bundesstaat Alaska ist schneereicher als normal – ein harter Brocken, an welchem die AGW-Partei über die NOAA hart arbeitet, in das winzige Loch zu passen, das ihre Hypothese des ‚globalen Siedens‘ ist.

Nebenbei bemerkt: Alaska ist eine der Regionen, die sich nachweislich während der Perioden einer ansonsten ‚globalen‘ Abkühlung erwärmt. Da die Gesamttemperatur der Erde sinkt (aufgrund der geringen Sonnenaktivität), sind nicht alle Regionen von der Abkühlung betroffen. Wie in der „Maunder-Minimum-Rekonstruktionskarte“ der NASA (unten) dargestellt, erwärmen sich Gebiete wie die Arktis, Alaska und der Nordatlantik sogar:

Temperaturveränderung zwischen 1780 (einem Jahr mit normaler Sonnenaktivität) und 1680 (einem Jahr während des Maunder-Minimums) – NASA.

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Neue Elektrobusse in Oslo durch die Kälte paralysiert

Skandinavien hat in diesem Herbst mit Kälte- und Schneerekorden zu kämpfen, und der Verkehr in der Region leidet darunter.

Oslos brandneue Elektrobusflotte ist Berichten zufolge lahmgelegt – ihre Batterien funktionieren bei der Kälte nicht.

Im April letzten Jahres hat die Stadt 183 neue Elektrobusse für 100 Millionen Euro in Empfang genommen, um „emissionsfrei“ zu werden. Inzwischen hat der städtische Verkehrsbetrieb jedoch festgestellt, dass die Elektrobusse im Winter nicht zuverlässig sind: „Die Reichweite der Elektrobusse nimmt bei Kälte drastisch ab. Die Batterien entladen sich schneller.“

Letztes Jahr behauptete Sirin Stav, Oslos Vizebürgermeister für Umwelt und Verkehr, die Busse würden „der Stadt langfristig Geld sparen“ und ihr gleichzeitig helfen, den Übergang zu Net Zero zu schaffen.

„Alles in allem ist dies eine Win-Win-Situation“, sagte Stav und ermutigte andere Städte, „dem Beispiel Oslos zu folgen“.

Das Narrativ von der „immer wärmeren Welt“ hat einen weiteren ahnungslosen Politiker stolpern lassen.

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Massen-Schneefälle in der Slowakei

Auch in der Slowakei hat es diese Woche wieder stark geschneit, und Bäume stürzten unter der Last um. Im Nationalpark Slovak Paradise im Nordosten der Slowakei sind sogar robuste Buchen mit ihren starken Wurzeln umgestürzt.

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Ein weiterer Vorstoß arktischer Luft nach China

Ein weiterer Kälteeinbruch hat heute (14. Dezember) weite Teile Chinas erfasst, und für die kommenden Tage wird weitere Kälte erwartet, vor allem im Süden, so die Warnung der Meteorologen, da das Wetter für einen Dezember historisch kalt ist.

Schnee, Schneestürme und Temperaturstürze haben bereits den Norden Chinas heimgesucht, der als einer der strengsten Dezemberfröste gilt, die je aufgezeichnet wurden. Die Behörden in Peking sahen sich gezwungen, den Zugverkehr einzustellen, Schulen zu schließen und die Menschen anzuweisen, zu Hause zu bleiben.

Die Temperaturen erreichten in zahlreichen nördlichen Regionen den zweiten Tag in Folge einen Rekordtiefstand, berichtet Reuters. In Shaanxi beklagten sich Eltern darüber, dass die fehlende Heizung in einer Mittelschule dazu führte, dass Kinder Erfrierungen an Händen und Füßen erlitten.

Shanxi ist eine von vielen Regionen, die die höchste Alarmstufe bzgl. Kälte ausgerufen haben.

Es folgt der Ausblick auf eine weitere Ausbreitung der Kälte nach Süden. Mehr dazu im nächsten Report.

Striche

Pferde in Kirgisistan im Schnee versunken

Schneefälle von mehr als 1,3 m Höhe haben den Bezirk Kara-Kulja in der Region Osch im Südwesten Kirgisistans bedeckt.

Wie akipress.com berichtet, „erreichte der Schneefall die Höhe von Pferden“. In einer Reihe von Gebieten des Bezirks Kara-Kulja fiel starker Schnee, und in Alayku wurden die Straßen gesperrt.

Wir haben in dieser Saison das latitudinale Vordringen der Schneefallgrenze in Asien verfolgt. Sie hat nun auch Kasachstan und Kirgisistan, Tadschikistan, Afghanistan, Pakistan und Nordindien erreicht.

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Dann nimmt sich Blogger Cap Allon einer anderen Sache an, die nur indirekt was mit Klima zu tun hat, die aber den Lesern hier nicht vorenthalten werden soll:

Atmen ist schlecht für den Planeten“

Die Agenda war schon immer pervers, aber jetzt wird es dunkel – es kümmert sie nicht mehr. Nehmen Sie diese neue Studie aus dem Vereinigten Königreich, in der behauptet wird, dass die Gase in der Luft, die von den menschlichen Lungen ausgeatmet wird, die CLiMaTe CrIsEs [Kürzel für „Klimakrise“] anheizen.

Die menschenfeindliche Studie, geleitet von Dr. Nicholas Cowan, einem Atmosphärenphysiker am britischen Zentrum für Ökologie und Hydrologie in Edinburgh ist der heiße Traum des Establishments: Wenn ihr Proleten aufhören könntet zu atmen, wäre das großartig – ihr wisst schon, für den Planeten und so.

Wie Dr. Cowan und seine Kollegen feststellten, kann der ausgeatmete menschliche Atem neben dem viel geschmähten CO₂ auch kleine, erhöhte Konzentrationen von Methan (CH₄) und Distickstoffoxid (N₂O) enthalten, die beide zur globalen Erwärmung beitragen. … „Wir mahnen zur Vorsicht bei der Annahme, dass die Emissionen des Menschen vernachlässigbar sind.“

Dies ist ein neuer Tiefpunkt für das Establishment, der das bösartige Geschwätz offenbart, das sie nun finanzieren, um ihre Darstellung voranzutreiben, um das Etikett „die Wissenschaft sagt“ zu erhalten.

Was genau ist die Schlussfolgerung aus dieser Studie?

Es ist die Entvölkerung.

Psychopathen allerorten.

Link: https://electroverse.substack.com/p/anchorages-snowiest-year-ever-oslos?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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wird fortgesetzt mit Kältereport Nr. 37 / 2023

Redaktionsschluss für diesen Report: 14.Dezember 2023

Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE




Kiribati muss von zwei getrennten Meeren umgeben sein

Eines, an deren Strand die Tidenpegel-Messstation liegt, von der die Australische Regierung regelmäßig die Pegeldaten veröffentlicht und eines, welche die Daten ausspuckt die benötigt werden, um vom Klima-Reparationsfonds Geld fordern zu können.

Helmut Kuntz

Die Klimawallfahrt mit gemeldeten, 100.000 Teilnehmern geht zu Ende, die erschütternden Berichte, warum diese jedes Jahr bitter nötig ist, leider nicht

[1] Spiegel, 12.12.2023: … Auf den paradiesischen Kiribati-Inseln, rund 14.000 Kilometer von Deutschland entfernt, steigt der Meeresspiegel so rasant, dass der Platz zum Leben schrumpft …

Als „Belege“ dieser Aussage sind angegeben:
[1] Cindy steht am Strand, blickt aufs Meer und singt. Sie singt von ihrer Zukunft, von ihrem Land, das ihr durch die Klimakrise immer weiter genommen wird. Auf den paradiesischen Kiribati-Inseln, rund 14.000 Kilometer von Deutschland entfernt, steigt der Meeresspiegel so rasant, dass der Platz zum Leben schrumpft …

Im Artikel dann noch ein Video, in welchem einheimische Klimaaktivisten einem unbedarften „Recherchejournalisten“ – Luca Schmitt-Walz – einstudierten Klimafabeln erzählen durften, mit allen Inhalten die so etwas zum Publizieren beim Spiegel „benötigt“:

Bild 1 Video im Artikel

Dem „Recherchejournalisten“ fiel dabei weder auf, dass schon das Startbild und weitere in seinem Video die darin getätigten Aussagen absurd macht. Oder ist er der Ansicht, dass die alten Hütten im Hintergrund nur zufällig damals auf solch hohen Stelzen gebaut wurden?
Und vor allem wollte diese „Recherchejournalist“ natürlich auch keine Pegeldaten sehen. Denn alleine – und vor allem – diese hätten seine Pseudoreportage als solche entlarvt. Dass diese Atolle sogar an Fläche zunehmen [2], würde sein voreingenommenes Weltbild dann sicher endgültig zusammenbrechen lassen und klimapsychologischer Betreuung bedürfen.

Die Pegeldaten von Kiribati

Betrachte man diese, sieht man sofort, dass seine und vor allem die Aussage im Spiegel: … steigt der Meeresspiegel so rasant, dass der Platz zum Leben schrumpft …
reine Erzählungen geschulter Aktivisten sind, mit der Wirklichkeit vor Ort aber wenig zu tun haben.
Seit den vielen Jahren, in denen der Autor nach den immer neu gemeldeten, wegen dem Klimawandel „versinkenden Inseln“ sucht und bisher nicht eine davon gefunden hat, ist dort keine relevante Pegelveränderung erkennbar:

Bild 2 Pegelverlauf bei Kiribati, abgerufen am 12.12.2023. Quelle: Australien, Sea Level Monitoring Projekt. Bild vom Autor ergänzt

Nun ist das nicht neu. Auch höchste Repräsentanten des woken Deutschland reisen regelmäßig in diese schöne Erdregion (natürlich nicht zur Taifunzeit mit meterhohen Wellen, welche diese Atolle dann teils vollständig überschwemmen, oder wenn eines der schlimmen Erdbeben mit Tsunami droht), weil sie vor Ort belogen die Überzeugung die sie zuhause schon hatten bestärkt bekommen wollen, wie beispielsweise unsere reise- und vor allem äußerst spendierfreudige Annalena bei ihrem Besuch von Palau:
[4] EIKE, 21.11.2022: Früher musste man seinen Namen zumindest tanzen können, heute reicht es, sich werbewirksam anzukleben,
oder handverlesene Spesenritter Fachpersonal unter sachkundiger Klima-ideologischer Führung der „Klimafachperson“ Claudia Roth:
[Link] EIKE 30. April 2019: Claudia Roth auf Forschungsreise zum Klimawandel

Erschreckend aber ist, wie lange dieses – die Bürger Milliarden- bis Billiardensummen kostende – „Hütchenspiel“ ohne jegliche Konsequenz für die Agitatoren betrieben werden kann:
[LINK] EIKE, 22. Sept. 2021: Annalena lässt den Meerespegel schnell mal um 7 m steigen – und zwei schauen nur wie bekloppt dabei zu
[3] EIKE, 9. April 1920: Wie kann Jimmy Kater die Inselgruppe Kiribati vor dem Untergang schützen? Alternativ: Auch während Corona in Klima-Agitation nicht nachlassen

Probleme über Probleme, nur nicht wegen des Klimawandels

Anschaulich und umfangreich in einem Artikel nachzulesen:
[2] Salonkolumnisten, 3. April 2019: Mythenjagd (13): Tuvalu und Kiribati versinken im Meer
Andere kommen bei den gleichen Daten allerdings immer zu anderen Schlussfolgerungen:

Bild 3

Oxfam: Bevölkerungswachstum in Kiribati
… In den Jahren 1960 bis 2022 stieg die Einwohnerzahl in Kiribati von 41.196,00 auf 131.232,00. Dies bedeutet einen Anstieg um 218,6 Prozent in 62 Jahren. Den höchsten Anstieg verzeichnete Kiribati im Jahr 2015 mit 6,69%. Den geringsten Anstieg im Jahr 1993 mit 1,26% …
Rund 57% der Einwohner leben in den größeren Städten des Landes. Dieser zunehmende Trend der Urbanisierung steigert sich jährlich um 3,1%.

Ständiges Wiederholen lohnt sich trotzdem

[Link] FR, 12.12.2023: Angst vor „Todesurteil“: Inselstaaten fürchten Untergang wegen Kohle-Deal beim Klimagipfel

Solche Meldungen erscheinen seit vielen, vielen Jahren. Bisher war noch nie zu lesen, dass irgendjemand auf einem der Klimagipfel bemerkt oder gar angemerkt hätte, dass dies den Messdaten eklatant widerspricht.

Es ist umgekehrt. Je unverfrorener diese Länder auftreten:
[Link] EIKE 17. Oktober 2018: SAMOAS Premier: Wir wollen Klimareparationszahlungen sehen. Wer deshalb nach Betroffenheitsbelegen fragt, gehört weggesperrt,
umso innige
r verbünden sich Deutschlands Vertreter mit diesen Ländern, damit diese bitte Klimawandel-Regressansprüche an die von ihnen zu vertretenen Bürger durchsetzen mögen:
[17] EIKE 18.10.2016: Wie steht es um den Untergang der Marshall-Inseln?

Für die politischen Vertreter bringt das „internationale Ehren“ und viele, opulente Reisemöglichkeiten (so lange die erhofften Zahlungen fließen), die Bürger kostet es viel, viel Geld.

Dass man dazu aber auch noch eine Greenpeace-Chefin extra einstellt und verbeamtet, dürfte einen Gipfel dieser Unverfrorenheit gegen die eigenen Bürger darstellen.

Quellen

[1] Spiegel, 12.12.2023: Steigender Meeresspiegel: Was uns der Inselstaat Kiribati über die Zukunft erzählt
[2] Salonkolumnisten, 3. April 2019: Mythenjagd (13): Tuvalu und Kiribati versinken im Meer
[3] EIKE, 9. April 1920: Wie kann Jimmy Kater die Inselgruppe Kiribati vor dem Untergang schützen? Alternativ: Auch während Corona in Klima-Agitation nicht nachlassen
[4] EIKE, 21.11.2022: Früher musste man seinen Namen zumindest tanzen können, heute reicht es, sich werbewirksam anzukleben

 




COP(28) ist das neue Davos

Cap Allon

Von COP28 wird sicher noch Einiges kommen, was nicht in den Zeitungen steht. Hier folgt ein weiterer Aspekt, der m. E. ziemlich zutreffend ist.

Die UN-Vertragsparteienkonferenz (COP) hat 27 Mal in Folge ihr einziges Ziel verfehlt: die Verringerung der weltweiten Kohlenstoffemissionen und die Verhinderung des Klimawandels, und die COP28 wird mit ziemlicher Sicherheit eine weitere sinnlose Angelegenheit werden.

Die Konferenz war in einigen Bereichen erfolgreich – sie hat den Kohlenstoffausstoß des Westens begrenzt (während sie die Augen vor dem Anstieg im Osten verschloss), was in Wirklichkeit zu einer Verringerung des Wohlstands durch die Abschaffung billiger und zuverlässiger Energie geführt hat.

Was die COP auch übertroffen hat, schreibt Jo Nova, ist „ein wilder Erfolg auf dem Global-Trade-Party-und-Schmooze-Kalender“ zu sein.

Die COP28-„Klimakonferenz“ steht an der „Schwelle zum Scheitern“, schreibt CNN – weil „ein neuer Entwurf des Kernabkommens den Aufruf zum Ausstieg aus den fossilen Brennstoffen gestrichen hat“. Stattdessen soll es nur um die Reduzierung fossiler Brennstoffe gehen (also genau dasselbe wie bei den letzten 27 Treffen).

Die Medien werden dieses Zugeständnis in letzter Minute zweifellos als „Fortschritt“ darstellen und darauf hinweisen, wie lohnenswert die Konferenz trotz des Gegenwinds ist, aber die Realität wird darauf hindeuten, dass es sich um 28 Konferenzen handelt und nichts vorzuweisen ist…

… außer dass sich der Westen immer mehr abschaltet, das heißt:

Die Konferenz ist auch „ein großer Erfolg als planetarische Modenschau, bei der sich die Tugendwächter der Welt versammeln, um ihre Mäntel der Kohlenstoffreinheit zu zeigen“, fährt Nova fort. „Im Hintergrund ist es der Ort, an dem Milliardäre und Banker ihre Jachten und Privatflugzeuge mitbringen, um Präsidenten und Könige zu treffen.“

Die COP28 sollte als das neue Davos betrachtet werden – praktisch ein Treffen des Welthandels.

Es ist eine All-Star-Besetzung: Der Chef von ExxonMobil, Darren Woods, ist ebenso anwesend wie die weltweiten CEOs von PwC und EY, die Chefs von Brookfield, BlackRock und IFM Investors, die Chefs von Standard Chartered, Deutsche Bank, Bank of America und Macquarie – und alle treffen auf Persönlichkeiten wie Stella McCartney und Chelsea Clinton.

In einem Artikel von Hans van Leeuwen für afr.com heißt es: „…es werden Billionen von Dollar benötigt, um Projekte zu finanzieren oder zu entwickeln, die der Energiewende dienen. Wie Weltbankchef Ajay Banga auf einem Podium sagte: ‚Alles ist mit vielen Nullen verbunden.'“

Wenn sich Ihnen der Betrug noch nicht offenbart hat, dann kann ich nur vermuten, dass Sie immer noch im Lager „Klebe dich an den Asphalt“ sind.

Link (Zahlschranke): https://electroverse.substack.com/p/heavy-snow-brings-northern-china?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Die Ära der „nicht hinterfragten und unwidersprochenen“ Behauptungen zum Klimawandel ist vorbei

Alex Newman, Cornwall Alliance

Führende Stimmen in der Klimawissenschaft sind in Aufruhr, da ihre Erwärmungshypothese durch neue wissenschaftliche Arbeiten erneut in Frage gestellt wird (hier sowie hier und hier).

Die Autoren der Arbeiten werden angegriffen und erklären, dass „aktivistische Wissenschaftler“, die von den neuen Erkenntnissen bedroht werden, „aggressiv eine orchestrierte Desinformationskampagne durchführen, um die Arbeiten und den wissenschaftlichen Ruf der Autoren zu diskreditieren.“

In der Tat, von Beleidigungen in den sozialen Medien und wütenden Blogbeiträgen bis hin zu Anfragen nach dem Freedom of Information Act (FOIA), in denen die E-Mails eines Herausgebers einer Zeitschrift und eines Wissenschaftlers des Bundes angefordert werden, wird die Kontroverse immer hitziger.

Mehrere Wissenschaftler, die mit der Epoch Times sprachen, äußerten sich schockiert über die Taktik, die gegen diejenigen angewandt wird, deren jüngste Forschungsergebnisse das offizielle Klimanarrativ erneut in Frage stellen.

William Happer, emeritierter Princeton-Professor für Physik und ehemaliger Klimaberater von Präsident Donald Trump, war von der Reaktion auf die neuen Erkenntnisse nicht überrascht.

„Natürlich lehnt die Klimasekte jede Information ab, die politisch unkorrekt ist – ganz gleich, wie wissenschaftlich korrekt sie ist“, sagte er der Epoch Times und wies darauf hin, dass die neuen Erkenntnisse wichtige und stichhaltige Punkte enthielten.

Der Grund, warum die Klimaaktivisten so aufgebracht sind ist, dass die Ergebnisse der neuen Arbeiten – drei von Experten begutachtete Studien des Astrophysikers Willie Soon und Dutzender anderer Wissenschaftler aus der ganzen Welt – weitere Zweifel an der Behauptung einer vom Menschen verursachten globalen Erwärmung aufkommen lassen.

Die Papiere schüren auch die Skepsis der Öffentlichkeit gegenüber dem IPCC, der nach Ansicht der Autoren die Fakten und die Klimawissenschaft im Allgemeinen ignoriert.

Die Rhetorik, mit der von Steuergeldern finanzierte Wissenschaftler die neuen Forschungsergebnisse angriffen, die ein persönliches Interesse an der Darstellung des Klimawandels haben, war zutiefst unwissenschaftlich, so mehrere Wissenschaftler gegenüber der Epoch Times.

Der Atmosphären-„Wissenschafts“-Professor Michael Mann von der Pennsylvania State University etwa bezeichnete die Autoren einer der neuen Arbeiten auf X als „eine Gruppe von Klimaleugnern [Clown-Emoji]“.
Mann, der für die inzwischen weithin verspottete „Hockeyschläger“-Grafik bekannt ist, die angeblich eine massive vom Menschen verursachte Erwärmung zeigt, bezeichnete auch den Herausgeber der Zeitschrift Climate als „Leugner-Clown“.

Gareth S. Jones, ein leitender Wissenschaftler des britischen Met Office, verspottete die neuen Studien als „Unsinn“ und beschimpfte den Herausgeber der Zeitschrift, weil er angeblich „bei der Gemeinde der Leugner beliebt“ sei.*

[*Interessant bei diesen Diffamierungen finde ich, dass nicht einmal ansatzweise auch nur ein einziges Argument von diesen Herrschaften kommt! A. d. Übers.]

Mr. Jones prangerte auch den Gastherausgeber der Klima-Sonderausgabe Ned Nikolov an, weil dieser „einen gewissen Ruf hat, so sehr, dass andere Klimagegner sich von ihm distanzieren“.

Nikolov hat eine frühere Studie verfasst, in der er argumentiert, dass der atmosphärische Druck und nicht die Treibhausgase die Hauptrolle bei den Temperaturen auf der Erde und auf anderen Himmelskörpern spielen.

Auch Gavin Schmidt, Direktor des NASA Goddard Institute for Space Studies, meldete sich zu Wort, um die neuen Studien und die dahinter stehenden Wissenschaftler anzugreifen, und forderte über einen FOIA-Antrag alle E-Mails von Nikolov mit den betreffenden Wissenschaftlern an.

Schmidt machte sich über Greenpeace-Mitbegründer Patrick Moore lustig einen der Autoren, indem er auf X schrieb, dass „noch mehr Schimpfwörter im Umlauf“ seien, bevor er eine stark bearbeitete Version von Moores Beitrag in den sozialen Medien veröffentlichte.

Willie Soon, Astrophysiker am Center for Environmental Research and Earth Sciences (mit seiner freundlichen Genehmigung)

„Der einzige Sinn dieser Studie (auf die sich alle Klimaleugner und ihre Wachhunde gestürzt haben) besteht darin, schmutzige ‚Wissenschaft‘ in ein sauberes, für Fox gemachtes Mem zu verwandeln“, schrieb Schmidt auf X, bevor er eine ausführlichere Widerlegung in seinem Blog Real Climate veröffentlichte.

„Der neueste Publikumsliebling von Soon et al. (2023) ist nur die jüngste Wiederholung der alten ‚Es war die Sonne, die es getan hat‘, die Willie Soon und seine Kollegen seit Jahrzehnten vorantreiben“, argumentierte Schmidt, der auf Bundesebene ein Gehalt von fast 200.000 Dollar pro Jahr bezieht. „Es gibt buchstäblich nichts Neues unter der Sonne“.

Die Reaktion der Wissenschaftler

Der Blog-Beitrag von Mr. Schmidt „ist auf eine substanzlose Art und Weise herablassend“, sagte die Klimatologin Judith Curry, die nicht an den neuen Studien beteiligt war, aber zuvor als Vorsitzende der School of Earth and Atmospheric Sciences am Georgia Institute of Technology tätig war.

„Die Reaktion von Schmidt, Mann und anderen, insbesondere im Hinblick auf die FOIA-Anfrage zu redaktionellen Diskussionen über diese Studie, spiegelt ihre ständigen Versuche wider, den wissenschaftlichen und öffentlichen Dialog über den Klimawandel zu kontrollieren“, sagte sie gegenüber The Epoch Times. „Meiner Meinung nach wirft ihr Verhalten nicht nur ein schlechtes Licht auf sie, sondern schadet auch der Klimawissenschaft“.

Ms. Curry, Autorin von „Climate Uncertainty and Risk“, die einen Beitrag der Hauptautoren in ihrem Blog Climate Etc. veröffentlicht hat, um ein Forum für Diskussionen zu bieten sagte, die neue Studie werfe „ein wichtiges Thema auf, das vom IPCC und vielen Klimawissenschaftlern unter den Teppich gekehrt wird“. Insbesondere habe dies große Auswirkungen darauf, wie die Klimaaufzeichnungen des 20. Jahrhunderts zu interpretieren seien.

„Darüber hinaus bleibt die Frage des städtischen Wärmeinseleffekts auf die globalen Landtemperaturen ungelöst, was auch in der Studie von Soon et al. hervorgehoben wird“, fuhr sie fort und nannte sie „einen nützlichen Beitrag zur klimawissenschaftlichen Literatur“.

Soon, der Hauptautor der Studie und Leiter des Center for Environmental Research and Earth Sciences (CERES), erklärte, dass die drei neuen Studien der CERES-Wissenschaftler eine große Bedrohung für mächtige Interessen darstellen.

„Mehr als drei Jahrzehnte lang waren die Behauptungen und Schlussfolgerungen der IPCC-Berichte der Vereinten Nationen unangefochten und unbestritten“, erklärte Soon, der zuvor in der Abteilung für Sonnen- und Sternenphysik des Harvard-Smithsonian Center for Astrophysics tätig war, gegenüber The Epoch Times. „Unsere jüngste Serie von drei veröffentlichten Studien zeigt, dass diese Behauptungen wissenschaftlich nicht haltbar sind.“

Die neue Studie zeigt „sehr starke Beweise“ dafür, dass die Aufzeichnungen aus städtischen Gebieten eine „Verzerrung der globalen Erwärmung“ enthalten, so ein Experte. (Victor He/Unsplash)

„Unsere Ergebnisse scheinen das schwache Fundament des IPCC zu erschüttern, und das muss der Grund dafür sein, dass Aktivisten wie Schmidt und Mann sie sofort ablehnen und sich beschweren.“

Mr. Soon und einige der anderen an den neuen Studien beteiligten Wissenschaftler veröffentlichten 2021 eine weitere grundlegende Studie, die zeigt, dass die Sonnenaktivität die gesamte beobachtete Erwärmung erklären könnte.

In einer für komplexe wissenschaftliche Studien höchst ungewöhnlichen Entwicklung wurde diese Studie seit ihrer Veröffentlichung mehr als 55.000 Mal heruntergeladen.

„Die große Aufmerksamkeit, die dieser Studie von wahrheitshungrigen Menschen zuteil wird, könnte die eigentliche Bedrohung sein, über die sich Schmidt und Mann Sorgen machen“, sagte Mr. Soon und verwies auf eine ausführliche Antwort auf die Angriffe der Kritiker, die auf CERES-Science.com unter dem Titel „The orchestrated disinformation campaign by RealClimate.org to falsely discredit and censor our work“ veröffentlicht wurde.

Mr. Happer merkte an, dass die neue Studie von Mr. Soon und den anderen Autoren mit dem Titel „The Detection and Attribution of Northern Hemisphere Land Surface Warming“ in der Tat von Bedeutung ist.

Die beiden wichtigen und stichhaltigen Punkte sind, dass es „große Unsicherheiten“ darüber gibt, wie viel Erwärmung es seit 1850 gegeben hat und wie viel davon auf menschliche Aktivitäten zurückzuführen sein könnte, sagte er.

„Die Studie liefert starke Beweise dafür, dass die Aufzeichnungen aus städtischen Gebieten eine Erwärmung enthalten“, sagte Happer gegenüber The Epoch Times, nachdem er die Studie gelesen hatte, an der er nicht beteiligt war.

„Diese zusätzliche Erwärmung von städtischen gegenüber ländlichen Gebieten wird nicht durch die zunehmende Konzentration von CO₂ und anderen Treibhausgasen verursacht. Sie wird vom Menschen verursacht, aber sie kann nicht durch ruinöse Netto-Null-Politik rückgängig gemacht werden.“

Mr. Happer, der glaubt, dass die menschlichen CO₂-Emissionen für einen „relativ kleinen Beitrag“ zu der beobachteten „bescheidenen Erwärmung“ verantwortlich sind, stimmte der Schlussfolgerung der Studie zu, dass die verfügbaren Daten nicht gut genug sind, um zu bestimmen, wie bedeutend die verschiedenen Faktoren wie Vulkane, Sonneneinstrahlung und Treibhausgas-Emissionen für die Erwärmung sind.

Marc Morano, Herausgeber der populären Website Climate Depot, erklärte gegenüber der Epoch Times, die aggressive Reaktion auf die neuen Studien sei ein Versuch, abweichende Meinungen von der von der UNO unterstützten Darstellung zum Schweigen zu bringen.

„Das Klima-Establishment imitiert die gleichen Zwangstaktiken, die wir bei COVID gesehen haben“, sagte er. „Wenn man die offizielle Darstellung wissenschaftlich in Frage stellt, wird man verleumdet, abgelehnt, zensiert und zum Schweigen gebracht.“

In der Tat arbeiten die Vereinten Nationen und andere mächtige Gruppen aktiv daran, andere Ansichten zu diesem Thema wirklich zum Schweigen zu bringen. Die Untergeneralsekretärin der Vereinten Nationen für globale Kommunikation, Melissa Fleming, kämpft gegen das, was sie Klima-„Desinformation“ nennt.

Während einer Veranstaltung des Weltwirtschaftsforums im letzten Jahr behauptete Ms. Fleming, dass „wir die Wissenschaft besitzen“, und prahlte mit der Partnerschaft der UN mit Google, um Informationen online zu unterdrücken, die der UN-Perspektive zu Klimafragen widersprechen.

Mr. Morano, einer der führenden Kommunikatoren in der Gemeinschaft der Klimaskeptiker, schlug Alarm. „Wir werden Zeuge, wie die wissenschaftliche Forschung verzerrt wird, um nur ‚Die Wissenschaft‘ zu unterstützen“, warnte er.

Der Weltklimarat IPCC, der sich selbst als das UN-Gremium zur „Bewertung der Wissenschaft im Zusammenhang mit dem Klimawandel“ bezeichnet, lehnte es ab, die neuen Studien zu kommentieren.

„Der IPCC äußert sich nicht zu einzelnen Studien oder zu Themen, die außerhalb des Rahmens der IPCC-Bewertungsberichte liegen“, teilte das Medienteam des UN-Gremiums in einer E-Mail an die Epoch Times mit. „Zu Beginn des Bewertungsprozesses legt jede IPCC-Arbeitsgruppe Stichtage fest, bis zu denen die Literatur von wissenschaftlichen Zeitschriften zur Veröffentlichung angenommen werden muss, wenn sie in die aktuelle Bewertung einfließen soll.“

Warum die heftige Reaktion?

Die neuen Studien, die Wissenschaftler wie Mann und Schmidt dazu veranlasst haben, sich so lautstark zu äußern zeigen, dass fast die Hälfte der in den letzten Jahrzehnten verzeichneten Erwärmung in Wirklichkeit das Ergebnis des so genannten „städtischen Wärmeinseleffekts“ ist.

Da sich so viele Temperaturstationen auf der ganzen Welt in Gebieten befinden, die im Laufe der Zeit verstädtert wurden, zeigen die Temperaturaufzeichnungen von dort eine künstliche, lokal begrenzte Erwärmung, während ländliche Stationen weit weniger Erwärmung zeigen.

Der Rest der aufgezeichneten Erwärmung lässt sich durch Veränderungen der Sonnenaktivität erklären, die von der NASA dokumentiert wurden, so die Studien.

Die Wissenschaftler, die hinter den neuen Studien stehen und ein Team von fast 40 Forschern aus 18 Ländern leiteten, erklärten in einer Reihe von Interviews mit der Epoch Times, dass ihre Ergebnisse die von Regierungen und Medien verbreitete Angstmacherei widerlegen.

Die Studien gefährden auch die massiven politischen Veränderungen und Billionen von Dollar an Regierungsausgaben weltweit, die durch die Erwärmungs-Propaganda gerechtfertigt wurden, so die Experten.

Dies ist nicht das erste Mal, dass diese Fragen aufgeworfen werden. Die neuen Studien stützen sich auf eine frühere Studie, veröffentlicht von einer Koalition, der einige der gleichen Wissenschaftler angehören, und die zeigt, dass Veränderungen in der Sonnenaktivität, wie sie von der NASA aufgezeichnet wurden, für bis zu 100 Prozent der beobachteten Erwärmung der letzten Jahrzehnte verantwortlich sein können.

All dies widerspricht der Hypothese, dass die vom Menschen verursachten Kohlendioxid-Emissionen, die einen Bruchteil von 1 Prozent aller in der Atmosphäre natürlich vorkommenden „Treibhausgase“ ausmachen, in erster Linie für die beobachtete Erwärmung der letzten Jahrzehnte verantwortlich sind.

Die Hypothese der vom Menschen verursachten Erwärmung wird von den Vereinten Nationen und vielen ihrer Mitgliedsregierungen einschließlich der derzeitigen US-Regierung unterstützt. Sie wird angeführt, um weitreichende Änderungen der öffentlichen Politik in einer Reihe von Bereichen zu rechtfertigen und Hunderte von Milliarden an Steuergeldern pro Jahr auszugeben.

Unter der Leitung von Wissenschaftlern wie Mr. Soon und Ronan Connolly von CERES stellt das hinter den Studien und ihren Ergebnissen stehende globale Team eine akute Bedrohung für die gesamte Klimaindustrie dar.

Schon jetzt zeigen Umfragedaten, dass die meisten amerikanischen Erwachsenen die Hypothese der vom Menschen verursachten Erwärmung ablehnen. Laut einer Anfang des Jahres veröffentlichten AP-NORC-Umfrage glaubt weniger als die Hälfte der Amerikaner, dass der Klimawandel durch menschliche Aktivitäten verursacht wird.

Die gleiche Umfrage ergab, dass nur 38 Prozent der befragten Erwachsenen bereit wären, für den Kampf gegen die angeblich vom Menschen verursachte globale Erwärmung auch nur einen Dollar mehr pro Monat für ihre Energierechnung zu zahlen.

Angesichts der Tatsache, dass die Klimagemeinschaft und die diese finanzierenden Regierungen Billionen von Steuergeldern und eine völlige Umstrukturierung der Energiesysteme und sogar der Weltwirtschaft anstreben, um den Klimawandel zu bekämpfen, könnte der Einsatz nicht höher sein.

Eine Reihe von Klimawissenschaftlern, die von der Epoch Times um einen Kommentar gebeten wurden, lehnte es ab, sich zu äußern, und zwar mit dem Hinweis, dass das, was als Klimawissenschaft gilt, zutiefst korrumpiert sei, und warnten, dass die Befürworter der vom Menschen verursachten Erwärmung Vergeltung an ihnen üben würden, wenn sie sich öffentlich äußern würden.

Vergeltungsmaßnahmen und Debatten

Einer der Wissenschaftler, der sich mit dem konfrontiert sieht, was Kritiker als Vergeltungsmaßnahme ansehen, ist Mr. Nikolov, ein Bundeswissenschaftler, der auch als Gastredakteur der Zeitschrift diente, in der eine der wichtigsten neuen Studien veröffentlicht wurde.

Mr. Nikolov zeigte sich überrascht und bestürzt, als Mr. Schmidt und Dan Vergano, ein leitender Meinungsredakteur bei Scientific American, seine E-Mails im Rahmen der FOIA anforderten.

„Ich war über den Inhalt der Anfrage ziemlich überrascht, da es ziemlich ungewöhnlich ist, die E-Mail-Korrespondenz zwischen Autoren und dem Gastredakteur einer Sonderausgabe einer Wissenschaftszeitschrift einzusehen, wenn es keinen Hinweis auf ein Fehlverhalten oder einen Streit zwischen Autoren und dem Redakteur gibt, der zu einer unfairen Behandlung eines Manuskripts geführt hat“, sagte Mr. Nikolov gegenüber The Epoch Times.

Zunächst dachte Mr. Nikolov, Mr. Schmidt sei einfach nur verärgert über das Thema der Klima-Sonderausgabe, das sich auf „natürliche Faktoren“ des Klimas konzentrierte, „da seine Ansichten stark auf den anthropogenen (vom Menschen verursachten) Klimawandel ausgerichtet sind“, sagte Mr. Nikolov.

Aus der E-Mail geht hervor, dass Mr. Schmidt hofft, seine „Aktivitäten“ zu untersuchen, um Beweise für unethisches oder voreingenommenes Verhalten zu finden, sagte Mr. Nikolov. „Später wurde mir jedoch klar, dass diese FOIA-Anfrage Teil einer viel größeren Verleumdungskampagne war, die Mr. Schmidt gegen eine Forschungsgruppe namens Center for Environmental Research and Earth Sciences“ führte.

Offensichtlich, so Mr. Nikolov, gefielen Mr. Schmidt die Ergebnisse nicht, weil sie „die Behauptung des IPCC widerlegen, dass die Erwärmung der letzten 150 Jahre in erster Linie auf die menschlichen Emissionen von ‚Treibhausgasen‘ zurückzuführen sei.“

Doch anstatt die Autoren der Studie in eine wissenschaftliche Debatte zu verwickeln, indem er den normalen Peer-Review-Veröffentlichungsprozess anwendet, hat Mr. Schmidt „beschlossen, eine Desinformations- und Verleumdungskampagne gegen die CERES-Gruppe über seinen nicht von Experten begutachteten Blog RealClimate.org zu starten“, sagte Mr. Nikolov und fügte hinzu, dass der Blog „eine herablassende und lächerliche Sprache verwendet, die im Hinblick auf akademische Standards verwerflich ist“.

Mr. Nikolov beschuldigte Mr. Schmidt auch, die CERES-Studien falsch darzustellen, um „neugierige Leser“ davon abzuhalten, die tatsächlichen Ergebnisse zu lesen.

„Es ist enttäuschend zu sehen, wie ein Wissenschaftler der Regierung und Direktor eines NASA-Forschungsinstituts wissenschaftliche Informationen, die in der von Fachleuten überprüften Literatur veröffentlicht wurden, in einem nicht von Fachleuten überprüften Blog verzerrt und falsch darstellt“, sagte er und nannte dies einen „Verstoß gegen anerkannte akademische Ethikstandards“.

„Falls Dr. Schmidt Einwände gegen die von der CERES-Gruppe veröffentlichten Ergebnisse hat, wäre es eine normale Reaktion, eine Studie zu schreiben und zu veröffentlichen, die diese Ergebnisse durch neue und verbesserte Datenanalysen widerlegt. Der Versuch, die Autoren und den Gastherausgeber einer Zeitschrift zu diskreditieren, indem man durch eine FOIA-Anfrage ‚Schmutz‘ findet, gehört definitiv nicht zum normalen wissenschaftlichen Prozess.“

Professor Demetris Koutsoyiannis von der Nationalen Technischen Universität Athen, der ebenfalls der Hypothese der vom Menschen verursachten Erwärmung widersprechende Ergebnisse veröffentlicht hat, sagte gegenüber The Epoch Times, dass er die jüngste Kritik von Mr. Mann und Mr. Schmidt begrüßen würde, wenn er den Kontext und die Geschichte nicht kennen würde.

In Anbetracht des Kontextes und der Geschichte – insbesondere der berüchtigten „ClimateGate“-E-Mails, die aufdeckten, dass sich führende Klimawissenschaftler verschworen hatten, um Gegner zum Schweigen zu bringen und Daten sowie Fehler in ihren eigenen Modellen zu verbergen – ist Koutsoyiannis jedoch der Ansicht, dass die Kritiker „heuchlerisch“ sind.

„Sie greifen nur dann zur Kritik, wenn die Versuche scheitern, andere Ansichten zum Schweigen zu bringen und zu zensieren“, sagte er und merkte an, dass die gleichen Taktiken, die in den ClimateGate-Enthüllungen aufgedeckt wurden, weiterhin angewandt werden.

„Es ist eine Ironie, dass solche Cliquen sich als Retter der Welt vor den Klimabedrohungen präsentieren. Was sie tun, entweder absichtlich oder unabsichtlich … ist, eine politisch-wirtschaftliche Agenda zu fördern, die sehr dunkel ist“.

Weder Mr. Schmidt noch Mr. Mann reagierten bis Redaktionsschluss auf eine Bitte um eine Stellungnahme.

This piece originally appeared at TheEpochTimes.com and has been republished here with permission.

Alex Newman is a freelance contributor to The Epoch Times. Mr. Newman is an award-winning international journalist, educator, author, and consultant who co-wrote the book “Crimes of the Educators: How Utopians Are Using Government Schools to Destroy America’s Children.” He writes for diverse publications in the United States and abroad.

Link: https://cornwallalliance.org/2023/12/era-of-unquestioned-and-unchallenged-climate-change-claims-is-over/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE