Der Zusammenbruch der Energiewende könnte eine globale Spaltung bedeuten

Vijay Jayaraj

Dieses Jahr 2025 könnte als das Jahr in Erinnerung bleiben, in dem die Energiewende zerbrach und eine sich vergrößernde Kluft zwischen ideologiegetriebener Politik und Energie-Realismus offenbar wurde.

Die Geschichte wird das Jahr 2025 wahrscheinlich als das Jahr in Erinnerung behalten, in dem die Energiekonzerne endlich aufgehört haben, so zu tun, als gäbe es eine Klimakrise. Ein Jahrzehnt lang spielte sich ein bizarres Theater des Absurden ab, in dem die Titanen der Öl- und Gasindustrie sich für ihr Kerngeschäft entschuldigten und gleichzeitig ihre Treue zu einer „grünen Wende“ bekundeten, die vor allem in der Vorstellung westlicher Bürokraten existierte. Aber der Vorhang scheint gefallen zu sein.

ExxonMobil, einer der weltweit größten Energieproduzenten, hat seine Investitionszusagen für kohlenstoffarme Technologien bis 2030 um 10 Milliarden Dollar gekürzt. Gleichzeitig kündigte das Unternehmen an, dass es von 2024 bis 2030 ein Gewinnwachstum von 25 Milliarden Dollar erwartet, das in erster Linie durch Steigerungen der Öl- und Gasproduktion angetrieben werden soll, wodurch die Tagesproduktion bis zum Ende des Jahrzehnts auf 5,5 Millionen Barrel Öläquivalent steigen wird.

Dies ist kein Unternehmen, das seine Verantwortung für den Klimaschutz aufgibt, sondern eines, das endlich erkennt, was schon lange offensichtlich ist: Der vom Klimaindustriekomplex vorgeschriebene Weg ist wirtschaftlich destruktiv und operativ unmöglich – selbst mit massiven staatlichen Subventionen.

Seit Jahren ist die globale Energiestrategie surreal. Unternehmen, welche die moderne Welt auf der Grundlage energiereicher Kohlenwasserstoffe aufgebaut hatten, schenkten denjenigen Glauben, welche die Einführung von Windkraftanlagen und Solarzellen zur Energieversorgung der Zivilisation feierten. Doch die Realität, hartnäckig und unerbittlich, hat diesem psychedelischen Rausch ein Ende bereitet.

Die Investitionen von ExxonMobil in kohlenstoffarme Technologien werden sich nach der politischen Unterstützung und der Kundennachfrage richten, so das Unternehmen. Das ist Unternehmenssprache und bedeutet, dass die Ausgaben für grüne Projekte ausgesetzt werden, solange die Regierung – mit unseren Steuergeldern – das Risiko nicht subventioniert oder solange kein Markt dafür existiert.

Megaprojekte, die einst als Zukunftsvision gepriesen wurden, stehen nun vor der Verschiebung. Warum? Weil ohne Steuergelder die Wirtschaftlichkeit der Versuche, Pflanzennährstoffe wie Kohlendioxid unterirdisch zu lagern, einfach nicht funktioniert – und dem gesunden Menschenverstand widerspricht.

Der Energiesektor vollzieht einen Wandel von einer Strategie des „um jeden Preis sauberen Wachstums” hin zu „erst Rendite, dann Wandel”. „Grüne” Projekte werden in einen sekundären Kapitalpool verbannt – als Alibi für gute PR statt als Kernaktivität.

Die europäischen Unternehmen Shell und Aker BP sowie das kanadische Unternehmen Enbridge haben sich aus der Initiative „Science Based Targets“ zurückgezogen, deren Ziel es ist, „wissenschaftlich fundierte Emissionsreduktionen“ festzulegen. Dies war ein Rückzug aus einem als „glaubwürdiges, wissenschaftlich fundiertes Netto-Null-Rahmenwerk“ bezeichneten Projekt, da es weder glaubwürdig noch wissenschaftlich fundiert war. Es war ein politischer Selbstmordpakt. Die Energiekonzerne schauten auf den Abgrund und weigerten sich, den Sprung zu wagen.

Der britische multinationale Konzern BP hat sein Versprechen aufgegeben, „Beyond Petroleum“ zu gehen, seine Ausgaben für Öl und Gas erhöht und seine Ziele für erneuerbare Energien abgeschwächt.

ENEOS Holdings, ein japanischer Raffineriebetreiber, hat seine Ziele für die Wasserstoffproduktion aufgegeben, wobei CEO Tomohide Miyata erklärte, dass „die Umstellung auf eine kohlenstoffneutrale Gesellschaft sich offenbar verlangsamt“.

Diese Kehrtwenden stehen für eine Renaissance des politischen Realismus‘. Der Energiebedarf verschwindet nicht, nur weil Politiker auf Klimagipfeln Reden halten, Unternehmen Mittel für ESG-Programme bereitstellen oder Regierungen versuchen, den Verbrauch und die Auswahl von Haushaltsgeräten und Autos zu kontrollieren.

Zweifel an einer zwangsläufig zum Scheitern verurteilten „grünen“ Energiewende sind ein Sieg für alleinerziehende Mütter in den USA, die versuchen, ihr Budget für die Heizkosten im Winter aufzubringen, und für Kleinunternehmer in UK, deren Gewinnspannen durch einen der weltweit höchsten Strompreise für Gewerbekunden zunichte gemacht werden. Und für Milliarden Menschen in Entwicklungsländern könnte diese Kehrtwende die Rettung aus der seit Generationen andauernden Armut bedeuten.

Die Frage ist nun, ob die Regierungen erkennen werden, was die Unternehmen deutlich gemacht haben: dass die Energiewende eine Phantasterei war, die mit wissenschaftlicher Sprache angereichert und mit moralistischen Phrasen verbrämt wurde. Oder werden sie weiterhin Subventionen und Vorschriften erhöhen?

Sehr wahrscheinlich wird es zu einer Zweiteilung kommen: Auf der einen Seite stehen westliche Bürokratien, insbesondere in Europa, die unter Auflagen und Steuern einen wirtschaftlichen Niedergang fortsetzen, und auf der anderen Seite pragmatische Regierungen, viele davon in Asien, die mit funktionierenden Brennstoffen und Technologien Wohlstand anstreben.

[Hervorhebungen vom Übersetzer]

Vijay Jayaraj is a Science and Research Associate at the CO2 Coalition, Fairfax, Virginia. He holds an M.S. in environmental sciences from the University of East Anglia and a postgraduate degree in energy management from Robert Gordon University, both in the U.K., and a bachelor’s in engineering from Anna University, India. He served as a research associate with the Changing Oceans Research Unit at University of British Columbia, Canada.

Link: https://dailycaller.com/2025/12/25/opinion-energy-transition-meltdown-could-mean-global-bifurcation-vijay-jayaraj/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Studie belegt die Bedeutung von Kohle für die Bezahlbarkeit von Strom

Chris Dickerson, Legal Newsline, im Original bei The Center Square erschienen 

Anmerkung der Redaktion: Dieser Beitrag befasst sich mit einem neuen Bericht von Energy Ventures Analysis, der zu dem Ergebnis kommt, dass die Stromkosten steigen werden, wenn bestimmte bestehende Kohlekraftwerke stillgelegt und durch verschiedene erneuerbare Energien ersetzt werden, und dass die Beibehaltung bestehender Kohlekraftwerke die kostengünstigste und zuverlässigste Stromoption für die betroffenen Regionen ist. Dies ist nicht überraschend, da Climate Realism bereits mehrfach darauf hingewiesen hat, dass Kohle und andere fossile Brennstoffe weitaus billiger und zuverlässiger sind als sogenannte erneuerbare Energien.

Eine neue Studie schätzt die Kosten für den Ersatz von Kohlekraftwerken durch erneuerbare Energiequellen.

Die Studie von Energy Ventures Analysis analysierte die jährlichen Kosten für den Ersatz von Kohlekraftwerken, deren Stilllegung geplant ist, durch sechs erneuerbare Energiequellen: Solarenergie allein, Solarenergie in Kombination mit Batterie-Energiespeichersystemen (BESS) oder Erdgas, Windenergie allein und Windenergie in Kombination mit BESS oder Erdgas.

Bezahlbarer Strom ist für Verbraucher, politische Entscheidungsträger, Wähler und gewählte Amtsträger zu einem wichtigen Thema geworden, lagen doch die Strompreise für den privaten, gewerblichen, industriellen und Verkehrssektor im September im Durchschnitt um 6,7 % höher als im September 2024.

Die Gründe für diese Preissteigerungen variieren laut der Studie von Bundesstaat zu Bundesstaat. Zu den am häufigsten genannten Gründen zählen die höhere Stromnachfrage durch Rechenzentren und künstliche Intelligenz, die allgemeine Inflation, volatile Brennstoffkosten, wetterbedingte Netzreparaturen, Probleme in der Lieferkette, die Stilllegung von Kraftwerken, die Umstellung auf sauberere Energiequellen, der Ausbau des Stromübertragungssystems und mangelhafte Strommarktregeln.

Der Studie zufolge wurden zwischen 2025 und 2028 fast 42 Gigawatt an Kohlekraftwerken (46 Kraftwerke mit 79 Generatoren) stillgelegt oder deren Stilllegung angekündigt.

Letzte Woche erklärte Charlotte Lane, Vorsitzende der West Virginia Public Service Commission (PSC), dass ihre Behörde nicht vorhabe, für die Schließung von Kohlekraftwerken in West Virginia zu stimmen. Während dieses Treffens mit Gesetzgebern sagte Lane auch, dass niemand einen Antrag auf Schließung solcher Kraftwerke gestellt habe.

Michelle Bloodworth, Präsidentin und CEO von America’s Power, sagte, die neue Studie zeige, warum Kohlekraftwerke in Betrieb bleiben müssen.

„Die Amerikaner sind besorgt über steigende Strompreise, und diese neue Studie zeigt, dass die Weiterführung von Kohlekraftwerken anstelle ihrer Stilllegung ein guter Weg ist, um unnötige Strompreiserhöhungen zu vermeiden“, sagte sie. „Die Studie schätzt, dass die Weiterführung stillgelegter Kohlekraftwerke anstelle des Baus neuer erneuerbarer Energiequellen mindestens 3 Milliarden Dollar und bis zu 54 Milliarden Dollar pro Jahr einsparen könnte.“

Bloodworth sagte auch, dass die enormen Kosteneinsparungen den Verlust an Zuverlässigkeit, den Kohle bietet und die erneuerbare Energien nicht bieten, nicht quantifizieren.

„Die Politik muss verstehen, dass eine umfassende Energiestrategie, die Kohle als unverzichtbaren Bestandteil unseres Strommix‘ einbezieht, entscheidend ist, um erschwingliche Strompreise und die Zuverlässigkeit unseres Netzes aufrechtzuerhalten“, sagte sie.

[Hervorhebung vom Übersetzer, weil diese die USA betreffende Aussage für unser Land fast noch wichtiger und richtiger ist!]

Link: https://climaterealism.com/2025/12/study-shows-coals-importance-to-electric-affordability/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Mutwillige Zerstörung blühender Landschaften, um die Erde vor einer Nicht-Klimakrise zu retten

Paul Driessen

Angeblich erneuerbare Energien zerstören Ackerland, Lebensräume, Landschaften – und Familien

Der Energieanalyst Robert Bryce unterhält eine Datenbank, aus der hervorgeht, dass bis November 2025 lokale Gemeinden 595 Windkraft-, 475 Solar- und (in jüngerer Zeit) 72 Großbatterieprojekte abgelehnt oder eingeschränkt haben.

Viele wollen nicht, dass die Anlagen Lebensräume von Wildtieren, malerische Ausblicke, Ackerflächen oder die Aussicht aus ihrem Garten verdecken, insbesondere wenn der unzuverlässige Strom in weit entfernte, energiehungrige Städte exportiert wird, die sich damit profilieren wollen, und vor allem, wenn von ihnen erwartet wird, dass sie sich an den Kosten für Anlagen und Übertragungsleitungen beteiligen, die einem anderen Bundesstaat dienen: So sollen beispielsweise die Steuerzahler in North Dakota Minneapolis unterstützen.

Andere Anwohner sorgen sich um Gesundheitsrisiken durch Lichtflimmern, niederfrequente Geräusche und Infraschall.

Viele Menschen ärgern sich auch über die tatsächlichen Kosten „grüner“ Energie – die tatsächlichen Gesamtkosten … im Vergleich zu den bewusst niedrig angesetzten Kosten, die von Befürwortern hervorgehoben werden.

Diese Ablehnung ist nicht nur ein amerikanisches Phänomen. Auch französische und andere europäische Städte äußern Bedenken, ebenso wie weitere Städte auf der ganzen Welt.

Ein immer wiederkehrendes Verkaufsargument ist, dass die Kosten für Wind- und Solarenergie sinken und mittlerweile niedriger sind als die für Strom aus Kohle, Gas oder Kernkraft, was niedrigere Preise für die Verbraucher gewährleistet. Diese Behauptungen lassen wichtige, aber bewusst unerwähnte Kosten außer Acht – wirtschaftliche, ökologische und menschliche.

„Sparen Sie mit erneuerbaren Energien“-Werbekampagnen betrachten in der Regel nur die Anschaffungskosten für die Installation von Windkraftanlagen und Solarzellen – die oft aus China stammen und mit billigen Arbeitskräften hergestellt werden, wobei Materialien verwendet werden, die mit Kinderarbeit in Minen und Anlagen mit minimalen oder gar keinen Arbeitsschutz- oder Umweltschutzmaßnahmen gewonnen werden und jede Phase mit Öl, Erdgas oder Kohle betrieben wird.

Die Befürworter ignorieren auch die versteckten Subventionen, die über Steuern und versteckte Gebühren auf Stromrechnungen gezahlt werden. Sie ignorieren Zahlungen an Unternehmen, die keinen Strom produzieren oder diesen abschalten müssen, wenn sie wegen starker Winde oder wenn die Erzeugung die Versorgung oder Netzkapazität übersteigt.

Sie erwähnen nicht die Kosten für den Bau, die Wartung und den Betrieb von doppelten Backup-Systemen: Kohle- oder Gaskraftwerke, die ständig mit geringer Leistung laufen und bei unzureichender Wind- und Sonneneinstrahlung auf Hochtouren gehen müssen. Oder den Bergbau und die Umweltverschmutzung, die mit der Herstellung all dieser Technologien verbunden sind.

Netzgebundene Pufferbatterien kosten mehrere zehn Milliarden Dollar und bergen erhebliche Brand- und Giftgasrisiken, wie das Beispiel der 300-Megawatt-Batterie in Moss Landing in Kalifornien zeigt, die in Flammen aufgegangen ist.

Offshore-Windkraftanlagen müssen aufgrund von Salznebel und Stürmen häufig ausgetauscht werden. Hagelstürme können ganze Solaranlagen zerstören. Die Kosten in Höhe von Billionen Dollar steigen immer weiter.

Hochspannungsleitungen, oftmals Hunderte von Kilometern lang, kosten 1 bis 8 Millionen Dollar pro Kilometer – für Beton, Stromleitungen, Transformatoren, 15 bis 60 Meter hohe Masten und Lagerhäuser für andere Ausrüstung.

Kein Wunder, dass Staaten und Länder, die von Klimakatastrophen, Netto-Null und Wind- und Solarenergie besessen sind, unverschämt hohe Strompreise haben. Deutschland hat mittlerweile die höchsten Strompreise für Privathaushalte in den Industrieländern, Großbritannien hat die höchsten Preise für Industriekunden. Die Durchschnittspreise für die Schwerindustrie in Europa sind doppelt so hoch wie in den Vereinigten Staaten. Aber auch US-Bundesstaaten, die stark von Wind- und Solarenergie abhängig sind, zahlen exorbitante Preise.

Wenn Familien sich weder Strom noch Gas leisten können, sind ihre Häuser eiskalt, und jedes Jahr sterben im Winter Tausende an Krankheiten, die sie überleben würden, wenn sie ausreichend heizen könnten.

Selbst Frankreich – das zwei Drittel seines Stroms mit Kernkraft erzeugt und in dieser Hinsicht in Europa und weltweit führend ist – setzt stark auf Solarenergie und teilweise auch auf Windenergie. Die Regierung von Präsident Emmanuel Macron beabsichtigt, Millionen von Solarmodulen auf „Brachflächen” und entlang von Autobahnen zu installieren und dabei „die Schönheit unserer Landschaften zu schützen”.

Das französische Parlament hat vorgeschrieben, dass Parkplätze mit einer Fläche von mehr als 1.500 Quadratmetern (~ 80 Fahrzeuge) zu 50 % mit Sonnenkollektoren bedeckt sein müssen. Die Regierung behauptet, dass diese Strommenge der Leistung von zehn Kernkraftwerken entspricht, die insgesamt 10 Gigawatt auf einer Fläche von etwa 13 Quadratmeilen produzieren.

Das ist eine fantastische Behauptung.

Eine 1-GW-Solaranlage benötigt 4.000 bis 5.000 Acres, zehn Anlagen würden also etwa 70 Quadratmeilen bedecken. Das ist fast doppelt so viel wie die Fläche von Paris, wenn ganze Parkplätze mit Modulen bedeckt würden. Gibt es in Frankreich überhaupt so viele ausreichend große Freiflächen?

Außerdem benötigt man für die Erzeugung von Gigawatt mit Photovoltaik-Solarenergie Sonnenlicht! Frankreich hat durchschnittlich etwa 2.000 Sonnenstunden pro Jahr (23 % der gesamten Jahresstunden). Die Gesetzgeber müssen also noch viel mehr mit Solarzellen bedeckte Parkplätze aus dem Hut zaubern. Oder die Sonne dazu zwingen, länger und heller zu scheinen.

Wenn Frankreich nicht mehr Kohle- und Gaskraftwerke baut, muss es außerdem mehrere zehn Milliarden Euro für die Installation Hunderttausender netzgebundener Batterien ausgeben, um einen Großteil dieses Stroms für den Bedarf in der Nacht und an bewölkten Tagen zu speichern, wodurch Strom von Haushalten zu Batterien umgeleitet wird.

Vielleicht erkennt die Regierung Macron diese Hindernisse. Sie überzieht nicht nur Straßenränder, „Brachflächen” und Parkplätze, sondern auch Ackerland, Wiesen und Wälder in ganz Frankreich.

Allein in der Region Lot-Tal werden derzeit siebzehn Solarprojekte vorangetrieben. Macron-Beamte lassen dort Tausende Bäume fällen, um chinesische Solarmodule neben dem Regionalen Naturpark Causses du Quercy zu „pflanzen“, in dem sich Saint Cirq Lapopie befindet – Frankreichs „schönstes Dorf“.

Touristen kommen ins Lot-Tal, um die atemberaubenden Klippen, historischen Dörfer, Weinberge, die hervorragende Küche und die Outdoor-Aktivitäten zu genießen – nicht, um Windräder, Solarmodule, Batteriefarmen und Übertragungsleitungen zu sehen.

Aber wenn nationale Regierungen „Klimastabilisierung“ und „Rettung des Planeten“ zu ihrer obersten Priorität machen, wird die Zerstörung von Dörfern, Landschaften, Ackerflächen und Lebensräumen zu einer kleinen Unannehmlichkeit. Ebenso wie die Tatsache, dass ein Großteil des pseudo-nachhaltigen Stroms wahrscheinlich nach Belgien, in die Schweiz und zum CERN exportiert wird – oder nach Spanien, wenn dort das nächste Mal ein massiver Stromausfall auftritt.

Die deutsche Regierung lässt sogar alte Dörfer plattwalzen, um schmutzige, minderwertige Braunkohle abzubauen, weil sie gegen Kernkraftwerke ist. Und sie weigert sich, Erdgas als Ersatzenergiequelle zu fördern.

Dieser Wahnsinn könnte auch in Ihre Nachbarschaft kommen, da Regierungen in unterschiedlichem Maße Umweltzerstörung und wirtschaftlichen Selbstmord begehen, um Lösungen für die imaginäre „Klimakrise” zu finden.

Manchmal setzt sich eine extrem „grüne” Landes- oder Provinzregierung über lokale Bauvorschriften hinweg, die sonst dazu genutzt werden könnten, Wind-, Solar-, Batterie- und Übertragungsleitungsprojekte abzulehnen, damit das Ziel „70 % grüne Energie bis 2030” durch den Bau in ländlichen Gebieten zur Versorgung der wählerstarken städtischen Gebiete erreicht werden kann.

Klima-besessene nationale Regierungen versuchen oft, lokale Stimmen und Entscheidungen im Streben nach Dekarbonisierung zu kontrollieren, auch ohne an internationale Verträge gebunden zu sein. Allerdings treten Nationen häufig sowohl staatliche als auch lokale Bedürfnisse und Anliegen mit Füßen, indem sie Kyoto- und Paris-Klimaverträge unterzeichnen, die eine „Tyrannei durch Verträge“ auferlegen und damit nicht gewählten, nicht rechenschaftspflichtigen internationalen Politikern und Bürokraten die Möglichkeit geben, unter Missachtung nationaler Gesetze und sogar Verfassungen zu regieren.

Präsident Trump hat Amerika aus dem Pariser Klimaabkommen herausgeführt, Präsident Biden hat es wieder aufgenommen, und Trump 47 hat die USA 2025 erneut herausgeführt. Dieser Zyklus könnte sich auf nationaler oder bundesstaatlicher Ebene wiederholen, wenn durch Wahlen neue Regierungen gebildet werden. Virginia macht bereits Erfahrungen damit, da sein Clean Economy Act einen „progressiven“ politischen Machtzuwachs erhält, obwohl Trump gerade sein Offshore-Windprojekt ausgesetzt hat.

Wähler und Steuerzahler müssen sich dieser Realitäten bewusst werden – und Ideologen aus dem Amt wählen, bevor sie den Planeten mit ihren fehlgeleiteten Versuchen zerstören, um ihn zu retten.

Paul Driessen is senior policy analyst for the Committee For A Constructive Tomorrow (www.CFACT.org) and author of books and articles on energy, climate change and human rights. Special thanks to researcher T.H. Platt, author of The Dark Side of Hunger Mountain, for assisting with this article.

Link: https://wattsupwiththat.com/2025/12/24/destroying-countrysides-to-save-earth-from-a-climate-non-crisis/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Keine Hurrikane in den USA im Jahre 2025

Linnea Lueken

Ein kürzlich auf der Website Rigzone veröffentlichter Beitrag mit dem Titel „No Hurricanes Strike USA For 1st Time in a Decade” (Zum ersten Mal seit einem Jahrzehnt keine Hurrikane in den USA) beschreibt, wie die Vereinigten Staaten Glück hatten, dass sie in diesem Jahr von keinem Hurrikan heimgesucht wurden, ohne dabei auch nur ein einziges Mal den Klimawandel zu erwähnen. Der gesamte Beitrag ist sachlich und klar formuliert. Der Klimawandel verschlimmert Hurrikane nicht, dies lässt sich anhand der Daten einfach nicht belegen.

Rigzone berichtete, dass „zum ersten Mal seit einem Jahrzehnt in dieser Saison kein einziger Hurrikan die USA heimgesucht hat, was eine dringend benötigte Pause war“, als Einleitung zur Diskussion der jüngsten Erklärungen der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) zum Ende der Hurrikansaison im Atlantik.

Sowohl die NOAA als auch Rigzone wiesen auf die tragischen Landfälle in Jamaika und anderen Nachbarländern hin, versuchten jedoch nicht, diese dem Klimawandel zuzuschreiben. Vielmehr berichteten sie sachlich über die Stürme und ihre tragischen Folgen. Das ist großartige Berichterstattung, klar und ohne Verdrehungen. Zu Beginn der Saison ging Climate Realism auf einige der falschen Behauptungen bezüglich der Hurrikane Melissa und Erin ein, insbesondere als die Medien behaupteten, dass die „rasche Intensivierung“ auf den Klimawandel zurückzuführen sei. Das war falsch, denn keine realen Daten stützten diese Behauptung, sondern nur irreführende und fehlerhafte Attributionsmodelle, welche die Wassertemperatur überbewerten und andere Faktoren herunterspielen, die die Stärke und Entstehung von Hurrikanen beeinflussen.

Rigzone merkte beiläufig an, dass die Saison hinsichtlich der Anzahl der benannten Stürme und Hurrikane am unteren Ende der von der NOAA prognostizierten Bandbreite lag, jedoch hinsichtlich der Atlantiksaison insgesamt überschätzt worden war. Ursprünglich prognostizierte die NOAA „eine 30-prozentige Wahrscheinlichkeit für eine nahezu normale Saison, eine 60-prozentige Wahrscheinlichkeit für eine überdurchschnittliche Saison und eine 10-prozentige Wahrscheinlichkeit für eine unterdurchschnittliche Saison“. Diese Zahlen wurden später auf eine 50:50-Aufteilung angepasst.

Diese Saison war nahezu normal, was zeigt, dass die Atmosphäre komplex ist und viele Faktoren, von denen einige noch nicht vollständig verstanden sind, die Schwere einer Hurrikansaison über die Temperaturen hinaus beeinflussen. Niemand kann perfekt vorhersagen, welche anderen Faktoren auftreten und den saisonalen Trend verändern könnten.

Es dürfte für die NOAA und andere Behörden sinnvoll sein, bei saisonalen Vorhersagen eher zu hoch zu liegen, um zu verhindern, dass die Menschen die Gefahr durch tropische Wirbelstürme unterschätzen. Allerdings untergräbt es die Glaubwürdigkeit, wenn jede Saison als schrecklich dargestellt wird, obwohl dies meist nicht der Fall ist. Klimaalarmisten nutzen diese Prognosen oft, um zu suggerieren, dass die Hurrikansaisons immer heftiger werden, obwohl dies eindeutig nicht der Fall ist.

Diese wissenschaftlich fundierte Berichterstattung ist erfrischend, wenn auch verdächtig, denn man fragt sich, ob die Nachrichten schlecht waren, ob die Saison schlechter als üblich war und ob sie dies dann auf den Klimawandel zurückführen würden. Man fragt sich, warum das erste Jahr seit einem Jahrzehnt ohne Landfall (eine gute Sache) nicht durch den Klimawandel verursacht wurde, während schlechtes Wetter dies laut vielen Medien sehr wohl ist.

Auf jeden Fall war diese Berichterstattung von Rigzone sehr gut, und sie verdienen dafür Lob, denn es ist allzu leicht, eine „wegwerfbare” Bemerkung über den Klimawandel einzustreuen, aber sie haben sich dagegen gewehrt und den Beitrag faktenorientiert gehalten. Gute Arbeit, Rigzone, für eine genaue, ehrliche Berichterstattung ohne jeglichen Klimawandel-Hype.

Link: https://climaterealism.com/2025/12/true-rigzone-this-year-was-quiet-in-the-usa-for-hurricanes/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Großbanken nicht mehr an die Klima-Bilanzierungsvorschriften der US-Regierung gebunden

H. Sterling Burnett

In einem weiteren großen Schritt gegen den Klimaalarmismus unter der Trump-Regierung haben die Federal Reserve, die Federal Deposit Insurance Corporation und das Office of the Comptroller of the Currency am 16. Oktober stillschweigend eine Reihe von Vorschriften aufgehoben, die als „Grundsätze für das klimabezogene Finanzrisikomanagement für große Finanzinstitute” bezeichnet werden und 2023 unter der Biden-Regierung eingeführt worden waren.

Die Vorschriften verlangten von den Banken, dass sie offenlegen, welche Maßnahmen sie ergreifen, um klimabezogene Finanzrisiken für ihre Institute zu berücksichtigen, zu steuern oder zu mindern. Die Vorschriften von 2023 waren speziell darauf zugeschnitten, Banken mit einem Vermögen von mehr als 100 Milliarden Dollar zu zwingen, „Klimabelange in die Unternehmensführung, Szenarioanalyse und Risikoüberwachung zu integrieren”, einschließlich des operativen Geschäfts und des Firmenkundengeschäfts, der Privatkredite und der Zeichnung öffentlicher Anleihen. In der gemeinsamen Erklärung der Behörden, in der die Aufhebung der Vorschriften bekannt gegeben wurde, hieß es:

Die Behörden halten Grundsätze für das Management klimabezogener Finanzrisiken nicht für erforderlich, da die bestehenden Sicherheits- und Soliditätsstandards der Behörden von allen beaufsichtigten Instituten ein wirksames Risikomanagement verlangen, das ihrer Größe, Komplexität und ihren Aktivitäten angemessen ist. Darüber hinaus wird von allen beaufsichtigten Instituten erwartet, dass sie alle wesentlichen Finanzrisiken berücksichtigen und angemessen behandeln und gegenüber einer Reihe von Risiken, einschließlich neu auftretender Risiken, widerstandsfähig sind.

Die Trump-Regierung, mehrere Bundesstaaten und viele republikanische Gesetzgeber hatten Einwände gegen die Vorschriften erhoben und argumentiert, dass sie die Banken davon abhielten, sich auf ihre Kernfunktionen zu konzentrieren, wie z. B. die Bereitstellung konkreter Dienstleistungen für Menschen und Unternehmen sowie die Versorgung des Marktes mit Liquidität, was auf Kosten der Rentabilität und geringerer Renditen für Aktionäre/Eigentümer ginge.

„Die Aufsichtsbehörden erklärten, die Rücknahme reflektiere eine Rückkehr zu den seit langem bestehenden Sicherheits- und Soliditätsstandards, die von den Banken bereits verlangen, alle wesentlichen Risiken zu managen – ohne dabei das Klima herauszugreifen“, schrieb The Epoch Times. „Michelle Bowman, die stellvertretende Vorsitzende der Federal Reserve für Aufsicht, … unterstützte die Rücknahme und sagte, … Banken sollten sich auf „Kernrisiken“ wie Kredite und Liquidität konzentrieren, anstatt auf spekulative langfristige Klimaszenarien, und dass die Vorschriften das Kreditangebot verringern und die Kreditkosten für amerikanische Haushalte erhöhen könnten.

„Eine mögliche Folge könnte sein, dass Banken davon abgehalten werden, Kredite zu vergeben und Finanzdienstleistungen für bestimmte Branchen anzubieten, so dass diese gezwungen wären, Kredite außerhalb des Bankensystems bei Nicht-Bank-Kreditgebern aufzunehmen“, berichtete The Epoch Times unter Berufung auf Bowman. „Dies könnte dazu führen, dass der Zugang zu Finanzdienstleistungen eingeschränkt oder ganz unterbunden wird und die Kreditkosten für diese Branchen steigen. Diese Kosten würden letztendlich von den Verbrauchern getragen werden.“

Die Epoch Times merkte an, dass die Maßnahme dieser Behörden nicht die erste Rücknahme von Finanz-Klimavorschriften durch Bundesbehörden war. Der US-Finanzstabilitätsrat unter dem Vorsitz von Finanzminister Scott Bessent löste zwei Gremien auf, die eingerichtet worden waren, um klimabezogene systemische Risiken für den gesamten Finanzsektor zu analysieren. Bessent merkte an, dass die Maßnahme im September für die Behörde von entscheidender Bedeutung war, um ihren Fokus wieder auf „zentrale Fragen der Finanzstabilität” zu richten, darunter Banksicherheit, Liquiditätsrisiken und die Aufsicht über Nichtbanken-Finanzunternehmen, anstatt knappe Ressourcen für unbekannte und unwahrscheinliche mögliche zukünftige klimabezogene Schäden abzuzweigen, die Finanzinstitute nicht mit hinreichender Genauigkeit berechnen könnten.

Quellen: The Epoch Times; U.S. Federal Reserve System

Link: https://heartland.org/opinion/climate-change-weekly-566-big-banks-no-longer-bound-by-federal-climate-accounting-rules/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE