Heißestes Jahr seit 125.000 Jahren?

Paul Homewood, NOT A LOT OF PEOPLE KNOW THAT

So gut wie alle Medien sind mit der Behauptung „heißestes Jahr seit 125.000 Jahren“ hausieren gegangen, was auf eine sehr konzertierte Aktion des Klima-Establishments im Vorfeld der COP28 schließen lässt.

Die Behauptung ist aus einer Reihe von guten Gründen ein offensichtlicher und unbegründeter Unsinn:

● So etwas wie eine „globale Durchschnittstemperatur“ gibt es nicht.

● Selbst jetzt haben wir nur eine sehr spärliche Erfassung von Temperaturmessungen. Vor der Einführung der Satelliten gab es praktisch keine Daten außerhalb der USA, Europas und einiger anderer bebauter Gebiete.

● Die Temperaturaufzeichnungen, die wir haben, sind durch UHI stark verfälscht und reichen nur bis ins späte 19. Jahrhundert zurück.

● Natürliche Schwankungen, einschließlich ENSO, vulkanischer Aktivität usw., können leicht Temperaturschwankungen von einem Grad Celsius von Jahr zu Jahr und Jahrzehnt zu Jahrzehnt verursachen. Historische Proxies haben jedoch nicht die feine Auflösung, um solche Schwankungen zu erfassen, sie geben lediglich einen Eindruck von den Durchschnittstemperaturen über Jahrzehnte und sogar Jahrhunderte. Folglich kann man ein Jahr nicht mit dem allgemeinen Klima von vor, sagen wir, 2000 Jahren vergleichen.

Aber vergessen Sie all diese theoretischen Einwände, denn die klimatischen Beweise, die wir haben, sind überwältigend, und sie sagen uns, dass das Klima in den meisten der letzten 10000 Jahre, seit dem Ende der Eiszeit, viel wärmer war als heute.

Hier sind zehn schlagkräftige, unbestreitbare Beweise:

1) Grönland

Die Vergangenheit ist der Schlüssel zur Zukunft: Die Temperaturgeschichte der letzten 10.000 Jahre

Von Don J. Easterbrook Professor für Geologie, Western Washington Univ, Bellingham WA

Ein grundlegendes Axiom in der Geologie lautet: „Die Gegenwart ist der Schlüssel zur Vergangenheit“, d. h., um vergangene geologische Phänomene zu verstehen, müssen wir die gegenwärtigen Prozesse verstehen. Wir können dieses Sprichwort auch umdrehen und sagen: „Die Vergangenheit ist der Schlüssel zur Zukunft“, d. h., um die Zukunft vorauszusagen, müssen wir wissen, was in der Vergangenheit geschehen ist. In diesem Sinne ist ein Blick auf die Temperaturveränderungen in den letzten Jahrtausenden sehr aufschlussreich hinsichtlich der Art der Klimaveränderungen. Unter den verschiedenen Möglichkeiten, … Archiv Klimanachrichten

● Ich stimme voll und ganz zu, dass es im 20. Jahrhundert einen globalen Temperaturanstieg gegeben hat – aber von wo aus? … Wahrscheinlich vom Tiefpunkt der letzten 10.000 Jahre.

● Wir haben mit den meteorologischen Beobachtungen am kältesten Punkt der letzten 10.000 Jahre begonnen. – Professor Steffensen

Wie Professor Steffensen in diesem Video erklärt, lagen die Temperaturen in Grönland während der meisten der letzten 8000 Jahre viel höher als heute.

2) Arktis

 

Briner et al 2016 (Quelle)

Viele andere Studien bestätigen, dass die in den grönländischen Eisbohrkernen festgestellten Temperaturtrends auch anderswo in der Arktis zu beobachten sind. So analysierten Briner et al. (s.o.) eine breite Auswahl von Proxies in der kanadischen Arktis und in Grönland und stellten einen lang anhaltenden Rückgang der Temperaturen in den letzten 3000 Jahren fest.

Sie fanden auch heraus, dass der grönländische Eisschild seit dieser Zeit gewachsen ist.

3) Russland

Im Sommer war es vor 7000 Jahren im nördlichen Russland um 2,5 bis 7,0 K wärmer als heute:

Und hier.

Andere Studien deuten darauf hin, dass die Temperaturen in Zentralrussland in der spätatlantischen Periode, also vor etwa 5000 Jahren, um 2 °C höher lagen.

4) Das Baltikum

Vor 4500 Jahren war es dort um 1,0 bis 3,5 K wärmer als heute:

5) Island

Zur Mitte des Holozäns waren einige der heute vorhandenen Eisfelder auf Island vollständig abgeschmolzen:

Die Überreste eines 3000 Jahre alten Waldes unter den schmelzenden isländischen Gletschern belegen, dass das Klima damals viel wärmer gewesen ist:

Uralte Baumstümpfe, die unter dem Breiðamerkurjökull-Gletscher im Südosten Islands gefunden wurden, sind nachweislich etwa 3.000 Jahre alt, berichtet RÚV.

Ein Spezialist glaubt, dass die bemerkenswert gut erhaltenen Stümpfe Teil eines riesigen Waldes waren, der nach einer langen Periode warmen Klimas verschwand (Quelle)

6) Baumring-Studien

Baumring-Studien belegen, dass die Temperaturen in den Weißen Bergen Kaliforniens und in den Alpen zwischen 5000 v. Chr. und 2200 v. Chr. um 2 K höher lagen als heute.

HH Lamb: Climate History & The Modern World

Lamb schreibt auch über andere Studien zur Baumgrenze, welche die Alpen, Karpaten, Rocky Mountains, Japan, Neuguinea, Australien, Neuseeland, Ostafrika und die Anden umfassen. Auch diese zeigen ähnliche Ergebnisse, wobei das Klima um 5000 v. Chr. um 2 K wärmer war.

7) Nordamerika

Es gibt zahlreiche Beweise dafür, dass die Gletscher in Alaska im Mittelalter kleiner waren als heute, was durch die Überreste von Wäldern mit Kohlenstoffdatierung aus dieser Zeit, die mit dem Abschmelzen des Eises freigelegt werden, leicht zu beweisen ist.

Zum Beispiel der Mendenhall-Gletscher:

Es gibt auch Hinweise darauf, dass die Gletscher in Alaska vor 2000 v. Chr. noch kleiner waren und dass die meisten Gletscher südlich von 57 N erst nach dieser Zeit entstanden sind.

HH Lamb schrieb:

Der Anstieg des weltweiten Meeresspiegels in den letzten 10.000 Jahren, der bereits in Abb. 13.27 zu sehen ist, gibt einen Überblick über den Verlauf der Entgletscherung. Es handelt sich jedoch um einen Trend, der dem Trend der Welttemperatur so hinterherhinken muss, dass der höchste Meeresspiegel – der wahrscheinlich vor etwa 4000 Jahren eintrat – mit dem Ende der Periode höchster Temperatur zusammenfällt, die die Gletscher und Eisschilde auf ihr nacheiszeitliches Minimum reduzierte. Nach 2000-1500 v. Chr. bildeten sich die meisten der heutigen Gletscher in den Rocky Mountains südlich des 57. Breitengrades (Matthes 1939), und die Gletscher in den Rocky Mountains in Alaska wuchsen erstmals wieder stark an. – HH Lamb: Climate: Present, Past and Future (Quelle)

8) Europäische Alpen

Im gleichen Buch schrieb Lamb:

Und in ihren späteren fortgeschrittenen Positionen – wahrscheinlich um 500 v. Chr. sowie zwischen 1650 und 1850 n. Chr. – erreichten die Gletscher in den Alpen wieder eine Ausdehnung, die im Glocknergebiet auf etwa das Fünffache des bronzezeitlichen Minimums geschätzt wird, als alle kleineren Gletscher verschwunden waren.

Diese Schlussfolgerung wird durch die jüngste Entdeckung von 4000 Jahre alten Bäumen am Rande eines Schweizer Gletschers durch den renommierten Geologen Dr. Christian Schlüchter gestützt.

Andere Forschungen, darunter die Entdeckung eines seit 2000 Jahren von Schnee bedeckten Schweizer Passes und die Freilegung von noch älteren Bäumen unter dem Tschierva-Gletscher im Engadin (Schweiz), wo Forschungen darauf hindeuten, dass zur Zeit des Römischen Reiches die Gletscher kleiner waren als heute und diese vor 7000 Jahren wahrscheinlich überhaupt nicht existierten.

9) Südamerika

Nach Angaben des Glaziologen Lonnie Thompson, der auch Eisbohrkerne eines anderen Gletschers analysierte, nämlich des Huascarán-Gletschers in den nördlichen Zentralanden Perus, werden beim Rückzug des Quelccaya-Gletschers in den peruanischen Anden uralte, mit Radiokohlenstoff datierte Pflanzenbetten freigelegt, die auf 5000 Jahre zurückgehen. Er stellte fest:

Das Klima war von 8400 bis 5200 Jahren vor heute am wärmsten und kühlte sich dann allmählich ab, was in der Kleinen Eiszeit (200 bis 500 Jahre vor heute) gipfelte.

Andere Untersuchungen des Missouri Botanical Garden, der die Baumgrenzen in den Anden untersucht, kamen zu ähnlichen Ergebnissen:

Während des Zeitraums von 7500 Jahren vor Christus bis ca. 3000 Jahre vor Christus stiegen die Temperaturen um etwa 2°C mehr, was zu einer weiteren Verschiebung der Waldgrenze um etwa 300-400 m höher als heute führte und damit die von Páramo eingenommene Fläche reduzierte. Schließlich kam es etwa 2900 Jahre vor unserer Zeitrechnung zu einem spürbaren Temperaturrückgang, der die letzte Abwärtsbewegung der Wald- und Páramo-Gürtel auf ihre heutige Position markierte.

Und wie in Alaska haben die zurückweichenden Gletscher in Patagonien die Überreste von Wäldern freigelegt, die mit Kohlenstoff auf das späte Mittelalter datiert werden.

10) Neuseeland

Die Rekonstruktion des Klimas in der Vergangenheit Neuseelands durch das NIWA unter Verwendung einer Vielzahl von Proxies deutet auf ein wärmeres Klima als heute bis vor etwa 3000 Jahren hin.

NIWA-Kommentar:

Die wärmsten Bedingungen des gegenwärtigen Zyklus‘ traten zwischen 10.000 und 6.000 v. Chr. auf, wobei die Temperaturen etwa 1 K über den heutigen Werten lagen. Dieses wärmere Klima war mild, mit leichten Winden und üppigen Wäldern. Speläotheme deuten auf einen Temperaturrückgang nach 7.000 v. Chr. hin, mit einem erneuten Auftreten kleinerer Gletscher in den Südalpen um 5.000 v. Chr.

Ähnlichkeiten zwischen den neuseeländischen Klimaveränderungen während des letzten Jahrtausends anhand von Baumringen (Cook et al., 2002) wurden mit der mittelalterlichen Warmzeit der nördlichen Hemisphäre und der kleinen Eiszeit verglichen (Lamb, 1965).

Einen direkteren Beweis liefert der Franz-Joseph-Gletscher. Der Historiker Brian Fagan beschreibt die Veränderungen dieses Gletschers in seinem Buch „The Little Ice Age“:

In Neuseeland war der Franz-Joseph-Gletscher „vor neun Jahrhunderten eine bloße Eistasche auf einem gefrorenen Schneefeld“ … Dann begann die Abkühlung in der Kleinen Eiszeit, und der Gletscher stieß in das darunter liegende Tal hinab und zerstörte die dort blühenden großen Regenwälder und fällte riesige Bäume wie Streichhölzer. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts war Franz Josephs Gletscherzunge nur noch 3 km vom Pazifischen Ozean entfernt.

Der Höhepunkt des Gletschervorstoßes bei Franz Joseph lag zwischen dem späten 17. und frühen 19. Jahrhundert, genau wie in den europäischen Alpen.

Dies steht nicht in direktem Zusammenhang mit dem frühen und mittleren Holozän, sondern ist ein deutlicher Hinweis auf die LIA und die MWP, die laut NIWA 3000 Jahre zuvor nicht so warm war.

Es war wärmer auf der Welt!

Man muss ganz klar sagen: diese Ereignisse waren nicht „regional“ oder „vorübergehend“, wie die Leugner des Holozänen Optimums gerne glauben machen möchten.

Großflächige Rückzüge und Vorstöße von Gletschern sind nicht das Ergebnis von ein paar Jahren Wetter. Genauso wenig wie das Vorrücken von Baumgrenzen hunderte von Metern an Berghängen. Die Beweise aus diesen Ereignissen und aus Eisbohrkernen sind unwiderlegbar und eindeutig.

Aus diesen Studien geht hervor, dass das holozäne Optimum Tausende von Jahren andauerte, in denen es die gleiche Art von Klimazyklen gab, wie wir sie heute erleben, seien es kurzfristige Ereignisse wie El Niño oder jahrhundertelange wie die LIA, die alle wärmere und kältere Intervalle brachten. Aber insgesamt war das Klima immer noch wärmer als das heutige.

Und es ist ebenso offensichtlich, dass dieses wärmere Klima weltweit herrschte. Selbst dort, wo es keine Proxies gibt, gibt es Beweise, z. B. in der Sahara, wo das üppige Klima vor einigen tausend Jahren auf eine Ausdehnung der Tropen infolge einer wärmeren Welt hindeutet.

Jeder, der behauptet, dass dieses Jahr das wärmste seit 125.000 Jahren ist, ist ein Leugner und Betrüger.

Link: https://wattsupwiththat.com/2023/12/25/hottest-in-125000-years/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Das Net Zero-Desaster in UK und der Betrug mit Windenergie

Rupert Darwall

„Hier geht es nicht um komplizierte Fragen der Kryptowährung“, erklärte der stellvertretende US-Staatsanwalt Nicolas Roos im Prozess gegen Sam Bankman-Fried, nachdem er den Angeklagten beschuldigt hatte, FTX auf einer „Pyramide des Betrugs“ aufzubauen. Ähnliches lässt sich über die Grundlagen des britischen Netto-Null-Experiments sagen. Energie ist kompliziert, und Elektrizität ist für die moderne Gesellschaft und unsere Lebensqualität unverzichtbar, aber wie bei FTX ist die zugrundeliegende Geschichte einfach: Windenergie und Net Zero sind auf einer Pyramide der Täuschung aufgebaut.

Net Zero wurde dem Parlament und der britischen Bevölkerung mit der Behauptung verkauft, die Kosten für Windenergie seien niedrig und würden sinken. Das war falsch: Die Kosten der Windenergie sind hoch und steigen weiter. In der Netto-Null-Version von „Krypto wird dich reich machen“ stützen sich die offiziellen Analysen des Finanzministeriums und des Office for Budget Responsibility auf die Unwahrheit, dass Windenergie billig ist, dass Netto-Null minimale Kosten verursachen würde und dass sie die Produktivität und das Wirtschaftswachstum steigern könnte. Nichts davon hat irgendeine Grundlage in der Realität.

Der Vorstoß in Richtung Netto-Null-Emissionen begann 2019, als der britische Ausschuss für Klimawandel einen Bericht vorlegte, in welchem die Regierung aufgefordert wurde, diese Politik einzuführen. Begründet wurde dies unter anderem mit der historischen Klimaschuld. In den Worten des Ausschussvorsitzenden Lord Deben war Großbritannien „einer der größten historischen Verursacher des Klimawandels“. Die wichtigste wirtschaftliche Rechtfertigung für die Erhöhung des britischen Dekarbonisierungsgrades von 80 % auf 100 % bis 2050 – d. h. Netto-Null – war jedoch die „schnelle Kostensenkung bei der Masseneinführung von Schlüsseltechnologien“, insbesondere bei der Offshore-Windkraft. Diese illusorischen Kostensenkungen, so behauptete der Ausschuss, „haben strengere Emissionsreduktionsziele zu den gleichen Kosten wie frühere niedrigere Ziele realisierbar gemacht“. Das war grünes Schlangenöl.

Während der anschließenden 88-minütigen Debatte im Unterhaus zur Verabschiedung des Netto-Null-Ziels behauptete der Minister für saubere Energie Chris Skidmore, dass die Kosten des Netto-Null-Ziels dieselben seien wie die des vorherigen 80-Prozent-Ziels, welches das Parlament im Jahr 2008 verabschiedet hatte. Als ein Abgeordneter der Labour-Partei das Fehlen einer Folgenabschätzung beanstandete, täuschte Skidmore das Parlament, indem er sagte, es habe keine Folgenabschätzung für die Anhebung des ursprünglichen 60-Prozent-Ziels auf 80 Prozent gegeben.

Die Folgenabschätzung, die es laut Skidmore nicht gibt, gab eine Spanne von 324 bis 404 Milliarden Pfund an, wenn das Ziel auf 80 Prozent angehoben wird – eine Schätzung, die die Übergangskosten ausschließt – und warnte davor, dass die Kosten diese Spanne übersteigen könnten. Im Gegensatz zu den heutigen politischen Verlautbarungen wurde in der Bewertung ehrlich über die Folgen des britischen Handelns gesprochen, wenn der Rest der Welt nicht handelt. „Die wirtschaftlichen Argumente für einen Alleingang Großbritanniens in Fällen, in denen globale Maßnahmen nicht erreicht werden können, wären schwach“, warnte der Bericht.

Das Klimaschutzgesetz wurde verabschiedet, um die Führungsrolle Großbritanniens im Klimaschutz zu demonstrieren und den Rest der Welt zu inspirieren, dem Beispiel Großbritanniens zu folgen. Wie hat sich das bewährt? In den 11 Jahren zwischen der Verabschiedung des Gesetzes und der Einführung von Netto-Null-Emissionen im Jahr 2019 sind die Emissionen fossiler Brennstoffe in Großbritannien um 180 Millionen Tonnen gesunken – eine Reduzierung um 33 %. Im gleichen Zeitraum stiegen die Emissionen der übrigen Welt um 5177 Millionen Tonnen, was einem Anstieg von 16 % entspricht. Anders ausgedrückt: 11 Jahre britischer Emissionsreduzierung wurden in rund 140 Tagen durch den Anstieg der Emissionen aus dem Rest der Welt zunichte gemacht.

Jemand, der behauptet, ein Anführer zu sein, aber keine Anhänger hat, wird normalerweise als Narr betrachtet. Beim Klima ist das anders. Politiker prahlen mit ihren grünen Tugenden – Skidmore wird das Unterhaus verlassen und Netto-Null-Studien an der Kennedy School in Harvard lehren – während die Wähler mit höheren Energierechnungen abgespeist werden. Eine Analyse der behördlichen Unterlagen der sechs größten britischen Energieunternehmen zeigt, dass die Brennstoffkosten für Gas- und Kohlekraftwerke zwischen 2009 und 2020 gleich geblieben sind. Dennoch stieg der von den Haushalten zu zahlende Durchschnittspreis pro Kilowattstunde (kWh) Strom um 67 %, angetrieben durch hohe Umweltabgaben zur Subventionierung von Investoren in erneuerbare Energien. Angeblich sind die Kosten für erneuerbare Energien jedoch stark gesunken.

In der Fragestunde des Premierministers Anfang des Jahres behauptete Rishi Sunak, die Kosten für Offshore-Wind seien von 140 Pfund pro Megawattstunde (MWh) auf 40 Pfund pro MWh gesunken – Zahlen, die von der Windlobby und dem Ausschuss für Klimawandel eifrig propagiert werden. Seine Behauptung ist schlichtweg falsch. Der Premierminister hat sich von den sinkenden MWh-Preisen täuschen lassen, die von den Windinvestoren in den aufeinanderfolgenden Zuteilungsrunden für die Offshore-Windförderung geboten wurden.

Die Erklärung dafür liegt nicht in sinkenden Kosten, sondern in einem fehlerhaften Ausschreibungsverfahren, das opportunistische Gebote von Windinvestoren belohnt. Die Regierung hat wertvolle Optionen verschenkt, welche die Regierung verpflichten, die für die erfolgreichen Gebote gezahlten Preise einzuhalten, die Investoren aber zu nichts verpflichten. Da die Investoren für diese Optionen nichts bezahlen, können sie sie nur erhalten, indem sie den Preis senken, den sie für ihren Strom anbieten, aber nicht akzeptieren müssen – es sei denn, sie entscheiden sich, ihre Optionen viel später im Prozess auszuüben.

Sinkende Preise in aufeinanderfolgenden Zuteilungsrunden sind also ein Artefakt des Moral Hazard, der in den Zuteilungsmechanismus eingebaut ist; sie sagen nichts über die Entwicklung der Kosten der Offshore-Windenergie aus. Die Analyse der geprüften Finanzdaten von Windparkunternehmen, die von einer Handvoll unabhängiger Forscher durchgeführt wurde, entkräftet die Behauptung sinkender Windkosten umfassend. Die unvermeidliche Verlagerung in tiefere Gewässer hat jegliche Kostensenkungen und Betriebskosten pro MWh Strom für neue Offshore-Windprojekte zunichte gemacht; die Preise für die Verlagerung sind etwa doppelt so hoch wie in den Subventionsangeboten angenommen.

Einer der führenden Forscher ist Gordon Hughes, ehemaliger Wirtschaftsprofessor an der Universität Edinburgh und Berater der Weltbank in Sachen Kraftwerksökonomie. Hughes‘ Analyse zeigt, dass im zwölften Betriebsjahr die steigenden Betriebskosten pro MWh für Tiefsee-Windturbinen die staatlich garantierten Preise übersteigen und damit die Kapazität zur Rückzahlung der Kapital- und Finanzierungskosten untergraben.

Die Schwankungen der Wind- und Solarenergie haben die Regierung dazu veranlasst, einen Kapazitätsmarkt zu schaffen, um für die Standby-Erzeugung zu bezahlen. Bei einer wirtschaftlichen Bewertung der erneuerbaren Energien sollten die Kosten für den Betrieb des Kapazitätsmarktes den Wind- und Solarkraftwerken zugerechnet werden, da deren Schwankungen und Unregelmäßigkeiten diesen Markt erforderlich machen. Strom, der über den Kapazitätsmarkt bezogen wird, ist nicht billig. Im Jahr 2020 erzielten die Wärmekraftwerke des deutschen Unternehmens Uniper einen Durchschnittspreis von 224 Pfund pro MWh, etwa das Vierfache des üblichen Großhandelspreises.

Die Bestätigung, dass die Offshore-Windenergie mit enormen, wahrscheinlich unüberwindbaren Kosten- und Betriebsschwierigkeiten zu kämpfen hat, kam im Juni, als Siemens Energy eine schockierende Gewinnwarnung herausgab und seine Aktien um 37 Prozent einbrachen, zum Teil wegen höher als erwarteter Turbinen-Ausfallraten. Hughes zufolge bedeutet dies, dass die Betriebskosten für Windkraftanlagen in Zukunft höher und die Leistung deutlich geringer sein werden, was die wirtschaftliche Lebensdauer der Turbinen verkürzt. Seine Schlussfolgerung ist niederschmetternd:

Die gesamte Rechtfertigung für die sinkenden Kosten der Winderzeugung beruhte auf der Annahme, dass viel größere Windturbinen mehr Leistung bei geringeren Investitionskosten pro Megawatt erzeugen würden, ohne die hohen Kosten des Generationswechsels. Jetzt hat sich bestätigt, dass dieser Optimismus völlig ungerechtfertigt ist. Daraus folgt, dass die derzeitige Energiepolitik in UK, in Europa und in den Vereinigten Staaten auf Sand gebaut ist – ein naiver Optimismus, der durch enthusiastische Lobbyarbeit verstärkt wird, die nichts mit der technischen Realität zu tun hat.

Die britische Regierung hat sich dazu hinreißen lassen, massiv auf Offshore-Wind zu setzen, und zwingt die Stromverbraucher dazu, Milliarden von Pfund für eine Sackgassen-Technologie auszugeben.

Die Täuschung über die sinkenden Kosten der Windenergie vergiftet die offiziellen Einschätzungen der makroökonomischen Folgen von Net Zero. Das Office for Budget Responsibility behauptet, die Kosten für kohlenstoffarme Stromerzeugung seien so schnell gesunken, dass sie jetzt billiger seien als die Stromerzeugung aus fossilen Brennstoffen. In ähnlicher Weise ging das Finanzministerium fälschlicherweise davon aus, dass die sinkenden Preise in den Zuteilungsrunden für Windkraftanlagen auf sinkende Windkosten hindeuten. Beide sehen in der Wirtschaft ein vielschichtiges Marktversagen, erkennen aber nicht die reale Gefahr, dass die Politik der Regierung von Interessengruppen vereinnahmt wird, wie es in der Tat der Fall war. In der logischen Konsequenz ist dies ein Argument für die Umstellung auf zentrale Planung sowie auf eine Kommando- und Kontrollwirtschaft.

Das Finanzministerium argumentiert, dass die zusätzlichen, durch erneuerbare Energien erforderlichen Investitionen „bei sonst gleichen Bedingungen“ zu einem zusätzlichen BIP-Wachstum führen werden. Andere Dinge sind natürlich nicht gleich. Wie die jüngste Geschichte zeigt, gibt es einen großen Unterschied zwischen Investoren und Politikern, die Entscheidungen über die Kapitalallokation treffen. Die zentral geplanten Volkswirtschaften des ehemaligen kommunistischen Blocks haben riesige Mengen an Kapital vergeudet und ihre Bevölkerungen verelenden lassen. Nur wenige glauben heute, dass Investitionen in diesen Volkswirtschaften das Wachstum angekurbelt haben.

Wir müssen keine Hypothesen aufstellen. Die Daten der Regierung widerlegen die Behauptung des Finanzministeriums und zeigen, dass der zunehmende Ausbau der erneuerbaren Energien die Produktivität des britischen Stromnetzes verringert. Im Jahr 2009 erzeugten 87,3 Gigawatt (GW) Stromerzeugungskapazität, die nur 5,1 Prozent Wind- und Sonnenenergie umfasste, 376,8 Terrawattstunden (TWh) Strom. Im Jahr 2020 werden 100,9 GW Erzeugungskapazität mit einem Anteil von 37,6 Prozent Wind- und Sonnenenergie 312,3 TWh Strom erzeugen. Dank der erneuerbaren Energien wurden mit 13,6 GW (15,6 Prozent) mehr Erzeugungskapazität 64,5 TWh (17,1 Prozent) weniger Strom produziert.

Diese Zahlen sind ein Armutszeugnis für die erneuerbaren Energien und zeigen, warum sie den Strom teurer und die Menschen ärmer machen. Vor dem massiven Ausbau der erneuerbaren Energien erzeugte 1 MW Leistung im Jahr 2009 4.312 MWh Strom. Im Jahr 2020 erzeugte 1 MW Leistung 3.094 MWh, was einem Rückgang von 28,3 Prozent entspricht. Es ist ganz klar: Investitionen in erneuerbare Energien lassen das Produktionspotenzial der Wirtschaft schrumpfen. Dies wird durch die Netto-Null-Modellierung der Internationalen Energieagentur bestätigt. Ihr Netto-Null-Pfad sieht vor, dass der globale Energiesektor im Jahr 2030 fast 25 Millionen Menschen mehr beschäftigt, 16,5 Billionen Dollar mehr Kapital verbraucht und eine zusätzliche Landfläche von der Größe Kaliforniens und Texas für Wind- und Solarparks und von der Größe Mexikos und Frankreichs für Bioenergie beansprucht – und das alles, um 7 Prozent weniger Energie zu produzieren.

Großbritanniens energiepolitisches Desaster ist eine Lehre für Amerika. Die physikalischen und wirtschaftlichen Aspekte der Windenergie werden nicht auf magische Weise verändert, wenn sie den Atlantik überqueren. Wann immer ein Politiker oder ein Windlobbyist die Windenergie als kostengünstig anpreist oder sagt, dass Netto-Nullenergie das Wachstum ankurbeln wird, werden sie zu Komplizen des Windkraftbetrugs. Die Daten führen unweigerlich zu einer entscheidenden Schlussfolgerung: Netto-Null ist wachstumsfeindlich. Es ist eine Formel für anhaltende wirtschaftliche Stagnation. Jeder, der die Wahrheit über erneuerbare Energien wissen will, sollte sich Großbritannien und den traurigen Zustand seiner Wirtschaft ansehen. In den letzten anderthalb Jahrzehnten hat das Land die schlechteste Wachstumsphase seit 1780 erlebt.

Anders als in der Wirtschaft und im Finanzwesen gibt es keine straf- oder zivilrechtlichen Sanktionen für diejenigen, die eine Politik fördern, die auf Betrug und Falschdarstellung beruht. Vielmehr ähnelt die Netto-Nullrunde dem Kommunismus. Auch der Kommunismus basierte auf einer Lüge: dass er den Kapitalismus überflügeln würde. Aber er war nicht erfolgreich, und der Glaube an den Kommunismus schwand. Als der Zusammenbruch kam, war er plötzlich und schnell. Die Wahrheit konnte nicht verborgen werden. Ein ähnliches Schicksal erwartet Net Zero.

Rupert Darwall is a senior fellow of the RealClear Foundation and author of  The Folly of Climate Leadership: Net Zero and Britain’s Disastrous Energy Policies.

This article was originally published by RealClearEnergy and made available via RealClearWire.

Link: https://wattsupwiththat.com/2023/12/24/britains-net-zero-disaster-and-the-wind-power-scam/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Achtung, Junk Science: Met Office will tatsächliche Temperaturdaten durch Modell-simulierte Temperaturdaten ersetzen

Chris Morrison, Daily Sceptic

Die alternative Klimawirklichkeit, die das britische Met Office anstrebt, ist mit der Nachricht einen Schritt näher gerückt, dass eine Gruppe von Spitzenwissenschaftlern eine radikal neue Methode zur Berechnung des Klimawandels vorgeschlagen hat. Die wissenschaftliche Methode der Berechnung von Temperaturtrends über einen Zeitraum von mindestens 30 Jahren soll aufgegeben und durch 10 Jahre aktueller Daten ersetzt werden, die mit Modellprojektionen für das nächste Jahrzehnt kombiniert werden. Das Met Office hofft zweifellos, dass es in Kürze auf das Überschreiten der 1,5°C-Leitplanke verweisen kann. Es handelt sich dabei um wissenschaftliche Schrott-Wissenschaft auf Stelzen, zweifellos von dem Wunsch angetrieben, die kollektivistische Net-Zero-Agenda voranzutreiben.

In einer Studie unter der Leitung von Professor Richard Betts, dem Leiter der Abteilung für Klimaauswirkungen beim Met Office, wird darauf hingewiesen, dass das Ziel einer Erwärmung um 1,5 °C gegenüber dem vorindustriellen Niveau im Pariser Klimaabkommen von 2016 festgeschrieben ist und eine Überschreitung dieses Ziels „die Frage aufwerfen wird, was getan werden muss, um das Ziel des Abkommens zu erreichen“. Nach den derzeitigen wissenschaftlichen Erkenntnissen zählt die Überschreitung von 1,5 °C während anomaler Wärmeperioden von ein oder zwei Monaten nicht, wie sie 2016, 2017, 2019, 2020 und 2023 aufgetreten waren. Selbst eine Überschreitung von 1,5 °C für ein Jahr in den nächsten fünf Jahren würde nicht zählen. Ein neuer Trendindikator ist offensichtlich erforderlich. Das Met Office schlägt vor, die Vorhersagen eines Klimamodells, das für die nächsten 80 Jahre einen Temperaturanstieg bis zu 3,2 °C simuliert, um die Daten der letzten 10 Jahre zu ergänzen. Durch die Angabe einer 20-Jahres-Durchschnittstemperatur, die auf dem aktuellen Jahr basiert, wird diese „Mischung“ einen „sofortigen Indikator für die aktuelle Erwärmung“ liefern.

Das wird nicht der Fall sein. In den ergänzenden Anmerkungen zu der Studie legen die Autoren offen, dass sie ein Computermodell mit dem Pfad RCP4.5 verwendet haben, welches einen möglichen Temperaturanstieg von bis zu 3,2°C innerhalb von 80 Jahren zulässt. Angesichts der Tatsache, dass die globale Erwärmung in den letzten 25 Jahren kaum mehr als 0,2 °C ausmachte, ist dies eine lächerliche Übertreibung. Wenn man auf der Grundlage dieser Zahlen erklärt, dass der Schwellenwert von 1,5 °C überschritten wurde, ein für Politiker festgelegtes politisches Ziel, und wenn man diese stark politisierte Methode anwendet, dann zeigt das, dass sich die Realität schnell von der Position des Met Office entfernt.

Die Verwendung anomaler Temperaturspitzen, die kurzfristig immer durch natürliche Schwankungen wie El Niño verursacht werden, ist im Mainstream-Klimaaktivismus weit verbreitet. Die Verknüpfung einzelner Unwetterereignisse ist heute die gängige Methode, um Alarm zu schlagen. Diese Panikmache ist so leicht zu verbreiten und beliebt, dass sich eine ganze Pseudowissenschaft entwickelt hat, die Computermodelle verwendet, um zu behaupten, dass einzelne Wetterereignisse auf das Handeln des Menschen zurückzuführen sind. Die Begriffe „Wetter“ und „Klima“ wurden absichtlich miteinander verwechselt. Die Klimatrends wurden verkürzt und das Wetter irgendwie erweitert, um zu suggerieren, dass eine Gruppe von Einzelereignissen ein viel längerfristiges Muster anzeigt. Die Verwendung eines 30-jährigen Trends geht auf den Beginn zuverlässiger Temperaturaufzeichnungen ab 1900 zurück und wurde vor fast 100 Jahren von der Internationalen Meteorologischen Organisation festgelegt. Es handelt sich um einen willkürlich festgelegten Zeitraum, der jedoch einen genauen Temperaturtrend aufzeichnet und die unvermeidlichen, aber verzerrenden Anomalien glättet.

Mit seinen jüngsten Maßnahmen zeigt das Met Office, dass der altmodische wissenschaftliche Weg nicht geeignet ist, wenn es darum geht, die politische Arbeit für Net Zero zu leisten. Trends können nur im Laufe der Zeit festgestellt werden, was zu unerwünschten Verzögerungen führt, wenn es darum geht, einen genauen Zeitraum zu bestimmen, in dem ein Schwellenwert überschritten wurde. Das Met Office räumt zwar ein, dass ein einzelnes Jahr mit 1,5°C nicht gegen die so genannte Leitplanke des Pariser Abkommens verstößt, behauptet aber, dass sein Sofortindikator „Klarheit schaffen“ und „Verzögerungen reduzieren wird, die sich aus dem Warten bis zum Ende des 20-Jahres-Zeitraums ergeben würden“. Das Met Office freut sich auf den Tag, an dem sein neuer Klimatrend-Indikator mit einer IPCC-„Zuversicht“ oder „hohen Wahrscheinlichkeit“ versehen wird, wie z. B. „es ist wahrscheinlich, dass die derzeitige globale Erwärmung jetzt 1,5°C erreicht (oder überschritten) hat“. In den Folgejahren könnte daraus die Aussage werden: „Es ist sehr wahrscheinlich, dass das derzeitige Niveau der globalen Erwärmung im Jahr X 1,5°C überschritten hat“.

Warum ist dieser jüngste Vorschlag des staatlich finanzierten Met Office wissenschaftlicher Schrott auf Stelzen? Eine Reihe von Gründen ist, dass die Klimamodelle trotz 40-jähriger Versuche kaum eine genaue Temperaturvorhersage liefern. Die Eingabe von Meinungen, dass die Temperatur der Erde in weniger als 80 Jahren um mehr als 3 °C steigen könnte, wird ihre Genauigkeit kaum verbessern. Es gibt auch berechtigte Fragen zu den globalen Temperaturdatensätzen, die vergangene Temperaturen aufzeichnen. Die gut dokumentierte schlechte Platzierung von Messgeräten, nicht bereinigte städtische Wärmeeffekte und häufige nachträgliche willkürliche Erwärmung der Gesamtaufzeichnungen sind nicht gerade vertrauenserweckend. In seiner globalen HadCRUT5-Datenbank hat das Met Office in den letzten Jahren rund 30 % zusätzliche Erwärmung künstlich hinzugefügt.

Chris Morrison is the Daily Sceptic’s Environment Editor.

Link: https://wattsupwiththat.com/2023/12/23/junk-science-alert-met-office-set-to-ditch-actual-temperature-data-in-favour-of-model-predictions/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Falsche Rückschlüsse durch schlechte Klimadaten

Larry Bell

Zwei neue, international begutachtete und in großen wissenschaftlichen Fachzeitschriften veröffentlichte Studien dokumentieren irreführende Temperaturdaten der nördlichen Hemisphäre und Zuordnungsanalysen, die darauf hinweisen, dass die Einflüsse der städtischen Wärmeinsel (Urban Heat Island, UHI) auf die Klimaaufzeichnungen und die dominierenden Einflüsse der Sonne bei der Erzeugung von Erwärmungs- und Abkühlungsänderungen nicht ausreichend berücksichtigt wurden.

Die erste dieser Studien, veröffentlicht im August in der Fachzeitschrift Climate, kommt zu dem Schluss, dass die Auswirkungen der globalen Erwärmung auf den Menschen vor allem ein städtisches Problem sein könnten, das mit dem bekannten UHI-Phänomen zusammenhängt, bei dem Strukturen, einschließlich gepflasterter Flächen und Betongebäude, tagsüber Wärme aufnehmen und nachts wieder abgeben.

Obwohl städtische Gebiete weniger als 4 % der globalen Landoberfläche ausmachen, befinden sich dort viele der Wetterstationen, welche die Temperaturen erfassen, wodurch das Gesamtbild der Aufzeichnungen erheblich verzerrt wird.

Während der IPCC der Vereinten Nationen schätzt, dass weniger als 10 % der globalen Erwärmung auf UHI zurückzuführen sind, legt die neue Studie nahe, dass die Erwärmung in Städten bis zu 40 % der seit 1850 verzeichneten Veränderungen ausmachen könnte.

Um zu dieser Einschätzung zu gelangen, löschten 37 Wissenschaftler aus 18 Ländern unter der Leitung von Dr. Willie Soon vom Center for Environmental Research and Earth Sciences (CERES-science.com) die Temperaturdaten von Städten und Gemeinden der nördlichen Hemisphäre und konzentrierten sich auf „unbelastete“ Temperaturen auf dem Land, die insgesamt eine eher geringe Erwärmung in den letzten 150 Jahren zeigen.

Wie erwartet zeigten die Aufzeichnungen routinemäßige Episoden von Erwärmung und Abkühlung in der Mitte bis zum Ende des 19. Jahrhunderts, im 20. und im ersten Quartal des 21. Jahrhunderts.

Das CERES-Forschungsteam kam zu ähnlichen Schlussfolgerungen wie eine andere wissenschaftliche, von Experten begutachtete Studie, an der viele der gleichen Autoren beteiligt waren und die in der Zeitschrift Research in Astronomy and Astrophysics veröffentlicht wurde.

Das Team von 20 Klimaforschern aus 12 Ländern unter der Leitung von Dr. Ronan Connolly, ebenfalls vom CERES, kam zu dem Schluss, dass der IPCC nicht nur die Erwärmung in den Städten, die größtenteils auf den Standorten der Wetterstationen beruht, sondern auch die natürliche Rolle der Sonne bei den Klimaveränderungen seit den 1850er Jahren erheblich unterschätzt haben könnte.

Während der IPCC bei seiner jüngsten (2021) Bewertung der Ursachen der globalen Erwärmung nur eine Schätzung der Sonnenaktivität berücksichtigte, haben Connolly und Kollegen 27 verschiedene Schätzungen sowie drei zusätzliche Temperaturschätzungen zusammengestellt und aktualisiert, die von der wissenschaftlichen Gemeinschaft verwendet wurden.

Mehrere dieser verschiedenen Schätzungen der Sonnenaktivität legen nahe, dass der größte Teil der außerhalb der Städte beobachteten Erwärmung (in ländlichen Gebieten, Ozeanen und Gletschern) durch die Sonne erklärt werden kann, während einige Schätzungen auf eine Mischung aus menschlichen und natürlichen Faktoren hindeuten und andere mit den Ergebnissen des IPCC übereinstimmen.

Als die Autoren die Temperaturdaten nur unter Verwendung des IPCC-Solardatensatzes analysierten, konnten sie keine Erklärung für die Erwärmung seit Mitte des 20. Jahhunderts finden.

Andererseits ergab die Verwendung verschiedener Schätzungen der Sonnenaktivität, durchgeführt von der breiteren wissenschaftlichen Gemeinschaft, dass die meisten Erwärmungs- und Abkühlungstrends auf dem Lande durch den Einfluss der Sonne erklärt werden konnten.

Der Astrophysiker und Leiter der CERES-Studie Dr. Soon erklärt: „Die Sonne ist der einzige Energiespender für alle Dinge auf der Erde, einschließlich der Energie für die Photosynthese und der gesamten Energie, die Luft, Wasser und Vegetation antreibt. Es besteht also kein Zweifel daran, dass jede noch so kleine Veränderung der Sonne Auswirkungen auf das Wettergeschehen auf der Erde und den Klimawandel haben wird. Hinzu kommt, dass die Computermodelle für das Klima die langsamen Veränderungen in der Umlaufbewegung der Erde um die Sonne noch nicht vollständig berücksichtigen können.“

Während Veränderungen der Sonnenleistung die meisten, wenn nicht sogar alle Veränderungen der Temperaturen in ländlichen Gebieten auf der Grundlage von Aufzeichnungen über unbelastete Wärmeinseln erklären konnten, waren die CERES-Forscher nicht in der Lage, Einflüsse des steigenden atmosphärischen CO₂ mit den Erwärmungs- und Abkühlungsmustern der letzten 150-170 Jahre zu korrelieren.

In Anbetracht der Tatsache, dass der Mensch keinen offensichtlichen Einfluss auf die Sonne hat, sollten die Schlussfolgerungen dieser beiden Studien vernünftige Menschen davon abhalten, eine vom Menschen verursachte Klimakrise für wissenschaftlich erwiesen zu erklären, die drakonische Beschränkungen unseres Energieverbrauchs und Vorschriften für die von uns gefahrenen Autos rechtfertigt.

Dr. Soon, Autor der ersten Studie betont, dass die Verwendung schlechter, von UHI-Effekten durchsetzter Daten nicht nur wissenschaftlich irreführend ist, sondern tatsächlich Leid und Chaos in jedermanns Leben verursacht – vor allem in Bezug auf die steigenden Kosten für Lebensmittel, Heizung und Kühlung unserer Häuser sowie die Bezahlung des Benzins für unsere Autos und andere Transportmittel.

Er erklärt: „Wenn der IPCC mehr Wert auf eine unvoreingenommene wissenschaftliche Untersuchung gelegt hätte, anstatt zu versuchen, einen voreiligen ‚wissenschaftlichen Konsens‘ zu erzwingen, dann wäre die wissenschaftliche Gemeinschaft viel näher daran, die Ursachen des Klimawandels wirklich zu klären. Wir hoffen, dass unsere neuen Analysen und Datensätze anderen Wissenschaftlern dabei helfen können, sich wieder der echten Klimawissenschaft zuzuwenden.“

Dr. Connolly, Hauptautor der Solarstudie, stimmt dem zu: „Bei wissenschaftlichen Untersuchungen ist es wichtig, dass man seine Analyse nicht mit im Voraus festgelegten Schlussfolgerungen beginnt. Andernfalls könnte es passieren, dass man ein falsches Vertrauen in die eigenen Ergebnisse bekommt. Es scheint, dass der IPCC zu schnell zu seinen Schlussfolgerungen gekommen ist“.

Die CERES-Mitautorin Professor Ana Elias, Direktorin des Laboratorio de Ionosfera, Atmósfera Neutra y Magnetosfera (LIANM) an der Universidad Nacional de Tucumán, Argentinien, erklärte: „Diese Analyse öffnet die Tür zu einer echten wissenschaftlichen Untersuchung der Ursachen des Klimawandels.“

Diese ordnungsgemäße wissenschaftliche Untersuchung ist längst überfällig.

This piece originally appeared at NewsMax.com and has been republished here with permission.

Link: https://cornwallalliance.org/2023/12/bad-climate-data-brings-wrong-conclusions/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




ICEBREAKER-Windpark ist tot – die Großen Seen leben

Sherri Lange, MasterResource

„Der Widerstand gegen Leedco (jetzt Icebreaker) ist seit 14 Jahren ungebrochen. Es ist nicht zu erwarten, dass er verschwindet.“

Das Icebreaker-Windprojekt – sechs Turbinen vor der Küste von Cleveland in den Großen Seen – wurde „vorübergehend“ ausgesetzt, gestoppt oder anderweitig „auf Eis gelegt“. Abgesehen von der Berichterstattung in den Mainstream-Medien ist dies eine sehr gute Nachricht für die Steuerzahler, die Gebührenzahler und die Umwelt. Die Großen Seen werden nicht „das Saudi-Arabien des Windes“ sein. Weniger ist immer das Beste bei regierungsabhängigen industriellen Windturbinen.

Lehren daraus:

● Man kann die Großen Seen oder den gesamten Planeten mit Windturbinen zupflastern, und es wird über Jahrzehnte hinweg keinerlei Auswirkungen auf das Klima geben, wenn überhaupt.

● 50 Millionen Dollar wurden bei Erreichen der Zielvorgaben versprochen; nicht erfüllt, 37 Millionen Dollar werden an das DOE zurückgegeben.

● Millionen sind dagegen, nicht nur die Elektrizitätsgewerkschaften, Audubon, Sierra und die Stadt Cleveland.

● Unabhängige Umweltstudien sind nach 14 Jahren immer noch nicht vorhanden. Ein Scheitern von LEEDCo (jetzt ICEBREAKER) im Jahr 2014; eine Wiederauferstehung von „Pathos“ und noch immer unvollständige Bewertungen; ja, in den letzten Jahren sah es wie eine Lektion in Pathos aus (Genehmigung vom damaligen Vorsitzenden Todd Snitchler verweigert).

● HYBRIS? Der Stolz auf falsche Botschaften und unbegründete Umweltvorstellungen, die auf korrupter Klimaangstmacherei beruhen; die Arroganz, niemals eine Umweltverträglichkeitserklärung (UVE) vorzulegen.

Climate News berichtet, dass das einst als erster Offshore-Windpark in den Großen Seen geplante Projekt nun auf „unbestimmte Zeit auf Eis liegt“. Wenig überraschend: Dieses Projekt zog Klagen und öffentlichen Widerspruch (sogar international) auf sich, da die Fakten den rosigen Vorhersagen widersprachen, wonach die Seen zum „Saudi-Arabien“ der Winderschließung werden sollten.

Alle sind Sieger

Der Kampf für den Erhalt der Großen Seen hat eine lange Tradition. Albright und Isselhard und Marks, führende Köpfe im Kampf gegen den GLOW-Vorschlag (NYS: Great Lakes Offshore Wind), der aus Kostengründen und wegen unbekannter Umweltaspekte abgelehnt wurde; Galloo Island, das durch ein aktives Adlernest verschont blieb; Lighthouse Wind (an Land, aber fast in den Seen), das von John Riggi und Pam Atwater von Save Our Shores gekonnt ausmanövriert wurde; und nicht zu vergessen Ontarios Offshore-Moratorium von 2011, das auf kanadischer Seite vier der fünf Großen Seen schützt.

Die Projektentwickler/Apologeten müssen sich mit ihrer Unfähigkeit auseinandersetzen, die Auswirkungen auf die Migration, einschließlich des Insektenlebens, zu testen; mit leichtfertigen und fabrizierten Studien über die Auswirkungen auf gefährdete Arten; Studien über die Auswirkungen auf den Tourismus. Außerdem fehlen:

● FAA-Stempel; Great Lakes Wind Truth schickte einen 88-seitigen Einspruch, auf den nie reagiert wurde (dieser wird derzeit nirgendwo veröffentlicht, aber wir haben eine Kopie; er wurde nur wenige Stunden vor Ablauf der Frist vorbereitet und abgeschickt).

● Lügen in Bezug auf Vögel und Fledermäuse: der Projektträger hat wiederholt bestätigt, dass Fledermäuse und Vögel nicht über den See fliegen.

Mängellisten wurde nie vervollständigt und liegen hier vor: (Ehemaliger Vorsitzender des OPSB, Todd Snitchler).

● Saudi-Arabien…. Tausende von Turbinen versprochen; dies war kein einmaliges Demonstrationsprojekt!

● DESIGN wurde zu einer Monoschaufel umgewandelt, aber das war ein verheerendes Desaster in der Nordsee; man hat nie von einem neueren Design gehört

● Lügen gegenüber Handwerkern, was Arbeitsplatzversprechen angeht (Block Island hatte etwa 300 temporäre Bauarbeitsplätze und sechs dauerhafte Arbeitsplätze) „Der Windpark Block Island hat mehrere Probleme, die dazu führten, dass er in einigen Fällen nicht funktioniert. Zu den Problemen gehören die Ermüdung von vier der fünf Turbinen und die Erosion, welche die Unterwasserkabel freilegt, die den Strom zum Festland leiten. Die Kombination dieser Probleme führte im Sommer 2021 zu umfangreichen Abschaltungen für Reparaturen und Sicherheitsinspektionen. Die Turbinen waren monatelang außer Betrieb.“ Unsere Anmerkung: Fügen Sie noch etwa 100 Millionen für die technischen Schwierigkeiten mit den Seekabeln hinzu, die an die Oberfläche schwammen.

● Lügen zur Klimasanierung: Es geht immer darum, den Planeten zu retten.

Die Befürworter von Icebreaker haben die Hoffnung, dass sich das Projekt ändert oder plötzlich ein anderer Entwickler auftaucht. Aber die Medien verschweigen die massive Opposition der „Interessenkonflikt-freien“ Lake Erie Foundation Cleveland, Save Our Beautiful Lake, Great Lakes Wind Truth bi, der nationalen Organisation No Lake Erie Wind Farm…Add in: Briefe der Opposition aus Spanien, Großbritannien, Slowenien, Frankreich, Kanada und dem erhabenen Dr. Scott Petrie von Delta Waterfowl, oder Keith Stelling, oder HMANA (Hawk Migration Association of North America), um nur einige wenige zu nennen. Hunderte von Gruppen aus Nordamerika, die Millionen vertreten.

Diese Gruppen haben sich in den 14 Jahren, in denen sie das Vorhaben genau beobachtet haben, nicht verändert. Es ist nicht zu erwarten, dass sie verschwinden werden.

Die Medien haben versucht, diese Opposition in einem Fall mit „Schwarzgeld“ oder mit Personen in Verbindung zu bringen, die mit den Interessen fossiler Brennstoffe in Konflikt stehen. Aus unserer Sicht ist es ein politisches Spiel, Sam Randazzo, den damaligen Vorsitzenden des OPSB (Ohio Power Siting Board), mit seinen aktuellen Problemen mit den Entscheidungen zu Icebreaker in Verbindung zu bringen, und zudem grob falsch: Ich bin der Meinung, und viele andere auch, dass Randazzo in diesem Fall fair und vernünftig gehandelt hat, indem er die Abschaltung der geplanten Turbinen verlangte, um katastrophale Auswirkungen auf die Zugvögel zu vermeiden. Lassen Sie uns ein für alle Mal die Probleme trennen. Diese Forderung wird inzwischen allgemein als ziemlich routinemäßig angesehen.

Die Hoffnungen und der Optimismus haben sich als falsch erwiesen, und nun steht Icebreaker vor dem vorhersehbaren Problem der mangelnden finanziellen und ökologischen Rentabilität, wie auch immer man es dreht und wendet.

Es war kein plötzliches Ende, aber man könnte sagen, es war ein schleichender Prozess des Scheiterns. Für viele Beobachter war es unvermeidlich. Eine sehr sichtbare Verzögerung war eine gemeinsame Klage der American Bird Conservancy (ABC) und des Black Swamp Bird Observatory (BSBO), die eine umfassende Pflichtverletzung bei der Umweltprüfung geltend machten.

Cleveland.com berichtet:

Zwei Vogelschutzgruppen haben das Energieministerium und das Army Corps of Engineers verklagt, um den Bau einer Windkraftanlage auf dem Eriesee etwa acht Meilen vor der Küste von Cleveland mit der Bezeichnung „Icebreaker“ zu verhindern.

Die American Bird Conservancy aus Washington, D.C. und das Black Swamp Bird Observatory in Ohio erklärten in ihrer Klage, dass die Bewertung des Projekts durch die beiden Behörden gegen den National Environmental Policy Act und den Clean Water Act verstößt.

Unsere Anmerkung: Unserer Ansicht nach hat diese Klage zusammen mit der Klage der Anwohner von Bratenahl jeden Fortschritt, den das Icebreaker-Projekt machen könnte, hinreichend verzögert und das fortgesetzte Zaudern der Befürworter (auf der Suche nach Käufern des „Stromes“, der Führung sowie internationalen Beiträgen) und die finanzielle Langeweile gefördert.

Es ist wirklich schwer vorstellbar: ein Demonstrationsprojekt mit diesen Auswirkungen und KEINE unabhängige Umweltverträglichkeitsstudie. Stellen Sie sich vor, Lorry Wagner würde darauf hinweisen, dass Michael Parr von ABC (American Bird Conservancy) wiederholt darauf hingewiesen hat, dass es nirgendwo Studien oder Analysen über Vögel von Windkraftanlagen gibt, die irgendeinen Wert haben! Stellen Sie sich den Schock für Herrn Wagner vor.

Schock und Enttäuschung?

Einige sind offensichtlich enttäuscht.

„Es ist enttäuschend, aber nicht überraschend zu erfahren, dass Icebreaker eingestellt wurde“, sagte Greg Nemet, Professor für öffentliche Angelegenheiten an der University of Wisconsin, der Projekte im Bereich erneuerbare Energien verfolgt. Das erste von allem, was Icebreaker gewesen wäre, ist schwieriger zu erreichen, sagte er, und die aktuellen wirtschaftlichen Bedingungen sind zu einem Hemmschuh geworden, der sogar dazu geführt hat, dass einige geplante Windparks entlang der Atlantikküste aufgegeben wurden.

Der LEEDCo-Vorsitzende Ronn Richard wiederholt:

„Ich bin enttäuscht über diese Zwangspause bei Icebreaker, aber ich glaube, dass es noch zu meinen Lebzeiten eine beträchtliche Anzahl von Offshore-Windturbinen in den Großen Seen geben wird. Der Klimawandel wird dies erforderlich machen“.

Andere seufzen und nicken, weil sie genau wissen, dass es in den Großen Seen keine Turbinen geben kann. Sie werden sich weiterhin gegen jede Art von Industrialisierung wehren. Egal ob man sechs Turbinen oder 1000 installiert, das „Wetter“ wird weiterhin tun, was es tut. Die Einwender, eine große Anzahl legitimer und nicht in Konflikt stehender Personen und Organisationen, denken darüber hinaus über die offensichtliche Abkühlung nach, die dieser LEEDCo-Icebreaker-„Rückzug“ auf die „Offshore-Träume“ entlang der Atlantikküste haben wird.

Terry Collister-Johnson Jr. war früher Vorsitzender der VA Port Authority, Mitglied des Vorstands der Overseas Private Investment Corp. und Verwalter der St. Lawrence Seaway Development Corp. Derzeit ist er Mitglied des Beirats des Komitees für CFACT. Er gab diesen Kommentar für unseren Blog ab: (Per Telefon: 14. Dezember 2023):

Es ist unvorstellbar, diese Stoffe in das Trinkwasser von 20 Millionen Menschen zu geben. Wenn man es genau betrachtet, kann man nichts Gutes über industriellen Wind sagen. Es ist eine Ansammlung von Schlechtem. Und es ist schwer vorstellbar, wie raffiniert und manipulativ die Manöver zur Förderung der industriellen Windkraft wirklich sind. Es ist offensichtlich eine Bedrohung für die Umwelt und die Lebewesen; es ist auch eine Bedrohung für die Sicherheit. Wir müssen uns vor Augen halten, wie anfällig das Stromnetz ist, dass Windkraft (und Solarenergie) nicht leistungsfähig sind und dass jede Anwendung bzw. jeder Ausbau dieser Anlagen eine Bedrohung für die nationale Sicherheit darstellt.

Mr. Collister-Johnson ist derzeit damit beschäftigt, auf die Irrtümer der Offshore-Windprojekte im Atlantik und insbesondere in Virginia hinzuweisen. Vielen Dank, Terry, für diesen Beitrag und für Ihren langjährigen Einsatz zum Schutz der Gewässer und zur Gewährleistung zusätzlicher Sicherheit für die USA und Kanada.

Link: https://wattsupwiththat.com/2023/12/19/icebreaker-wind-dead-great-lakes-alive/#

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE