Der Millionär und Gründer von just Stop Oil indoktriniert Grundschulkinder mit grüner Propaganda

CHRIS MORRISON, Daily Sceptic

Der Geldgeber von Just Stop Oil Dale Vince treibt seine Pläne voran, britische Grundschulen mit Umwelt- und Net-Zero-Propaganda zu überfluten. Kindern im Alter von 11 Jahren und jünger wird beigebracht, dass sie mit einem beispiellosen globalen Klimanotstand konfrontiert sind und der Planet möglicherweise vor einem sechsten Massenaussterben steht. Die Lösung ist natürlich „Nachhaltigkeit“ und grüne Energie, ein Thema, das dem Multimillionär Vince sehr am Herzen liegt. Sein in die Jahre gekommenes Onshore-Windpark-Unternehmen Ecotricity hat in den letzten 20 Jahren 110 Millionen Pfund an Subventionen vom Steuerzahler erhalten, während er selbst mindestens 43 Millionen Pfund an verschiedenen Unternehmenszahlungen kassiert hat.

Das Ministerium für Umweltbildung (Ministry of Eco Education MEE) wurde von Vince im Jahr 2021 mit dem erklärten Ziel gegründet, den „Lehrplan grüner zu gestalten“. Ausgehend von einer anfänglichen Basis von 15 „Pionier“-Schulen arbeitet es daran, diese Zahl auf 1000 zu erhöhen. MEE integriert seine Botschaften in alle Aspekte des Grundschulunterrichts, einschließlich Verkehr, Energie, Ernährung, Natur und Gesellschaft. Ziel ist es, „Lehrern Zeit zu sparen“, und MEE behauptet, „den nationalen Lehrplan neu geordnet“ zu haben, und zwar im Hinblick auf die großen Fragen, die er beschreibt. MEE behauptet auch, dass es mit Sekundarschulen zusammenarbeitet, um seinen Ansatz für die Primarstufe an Key Stage 3* anzupassen.

[*Key Stage 3: Mehr dazu hier bei Wikipedia]

Obwohl auf der MEE-Website nur wenige Unterrichtsbeispiele zu finden sind, ist es leicht, einige der vermittelten Ideen zusammenzufügen. In einer Lektion über Veganismus wird darauf hingewiesen, dass die industrielle Landwirtschaft negative Auswirkungen auf den Planeten hat, dass es aber offensichtlich „nicht nur um Lebensmittel geht“. Die meisten der zitierten Quellen sind kaum mehr als Werbung für den Veganismus mit einem Link zu einem Guardian-Artikel, der erklärt, warum Veganer keinen Honig essen. Es scheint keine Diskussion darüber zu geben, ob es sinnvoll ist, alle Arten von tierischem Eiweiß aus der Ernährung von Kleinkindern zu streichen, was nach Ansicht vieler Wissenschaftler nur unter strenger ernährungswissenschaftlicher Aufsicht geschehen sollte.

Der Bildungsleiter von MEE ist Paul Turner, und es gibt ein Video von ihm, wie er im Ecotricity-Zelt auf dem Womad-Festival zu einer Gruppe von Kindern spricht. Er hüpft auf einem riesigen Globus herum und erklärt, dass der richtige Kohlendioxidgehalt des Planeten die „magische“ Zahl von 360 Teilen pro Million (ppm) ist. Wie er in der Lage ist, auf eine so präzise – wenn auch magische – Zahl zu verweisen, um den Klimawandel zu stoppen, wird nicht erklärt. Es gibt viele angesehene Wissenschaftler, die meinen, dass dieser Wert für das Gedeihen von Tieren und Pflanzen etwas zu niedrig ist. Natürlich wird den Kindern nicht gesagt, dass die Dinosaurier in einer Welt des Pflanzenreichtums lebten, als die CO₂-Werte viel höher waren. Turner, der von MEE als „radikaler Geograph“ bezeichnet wird, erklärt den Kindern, dass wir das ganze Gas „aufsaugen“ müssen, und an dieser Front leistet Dale einen Beitrag.

Tatsächlich liegt der aktuelle CO₂-Gehalt bei etwa 420 ppm, und man geht davon aus, dass der jüngste Anstieg zu einer dramatischen Ergrünung des Planeten um 14 % geführt hat. Wenn man all dieses zusätzliche CO₂ aufsaugt, erscheint der Veganismus als eine „nicht nachhaltige“ Option. Wenn man den Stickstoffdünger aus der Landwirtschaft entfernt, wie es viele Öko-Extremisten fordern, sieht der daraus resultierende massive Rückgang der Ernteerträge aus wie eine große Hungersnot.

Aber es geht doch nicht nur um den Planeten, oder? In einer vom MEE veröffentlichten Studie mit dem Titel „Foundations for an Eco Curriculum“ (Grundlagen für einen Öko-Lehrplan) heißt es, dass „wir zunehmend erkennen, dass alle Bemühungen zur Bekämpfung der klimatischen und ökologischen Notlage auch auf die strukturellen Ungleichheiten in der Gesellschaft reagieren müssen“. Darüber hinaus „muss jeder Öko-Lehrplan soziale Strukturen und Prozesse ebenso erforschen wie die natürliche Umwelt und die Überschneidungen mit Themen wie Geschlecht, Rasse und Ungleichheit. Von klein auf sind sich die Kinder der Ungerechtigkeit bewusst und können Ideen von Fairness und Umwelt anwenden“.

Mit anderen Worten: Kinder können schon in jungen Jahren mit schrecklichen, größtenteils unbelegten Geschichten über den Klima- und Umweltkollaps, die sie intellektuell nicht in Frage stellen können, einer Gehirnwäsche unterzogen und in eine kollektivistische Gesellschaft geführt werden, in der die herrschenden Eliten viele persönliche Freiheiten abschaffen und Entscheidungen bzg. des Lebensstils treffen. Oh, und Energie kann durch nutzlose Windmühlen bereitgestellt werden, die enorme öffentliche Subventionen von aufgeklärten Philanthropen wie Mr. D. Vince benötigen.

Natürlich ist MEE nicht der einzige grüne Bildungspropagandist, der in Großbritannien tätig ist. Wie der Daily Sceptic Anfang des Jahres berichtete, fließen weitere Gelder der Elite in britische Schulen. Das in London ansässige Unternehmen Climate Science will kostenloses Lehrmaterial zur Verfügung stellen, mit dem Kinder ermutigt werden, unwahrscheinliche Temperaturanstiege von 11°C zu planen, zu lehren, dass alkalische Ozeane „sauer“ sind, und Briefe an politische Entscheidungsträger zu schreiben, in denen im Stil von Greta Thunberg behauptet wird, „unser Haus stehe in Flammen“. Zu den milliardenschweren Geldgebern gehören Schmidt Futures – die Familienstiftung des ehemaligen Google-Chefs Eric Schmidt – und das Grantham Institute at Imperial, das teilweise von dem grünen Milliardär und Investor Jeremy Grantham finanziert wird.

MEE ist auch an der Young Green Briton Challenge beteiligt, für die der TV-Aktivist Chris Packham als Botschafter gewonnen werden konnte. Das neue Programm funktioniert nach dem Vorbild von Dragons’s Den, bei dem 16 Schulen gegeneinander antreten, um 1000 Pfund für ein grünes Projekt zu gewinnen. Kürzlich unterstützte Packham Öko-Demonstranten, die gegen das Gesetz verstoßen, und schlug vor, dass eine „radikale Flanke2 versuchen könnte, Ölraffinerien zu sprengen. Vince seinerseits hat Hunderttausende von Pfund an Just Stop Oil gespendet, eine Gruppe, die sich für zivilen Ungehorsam und kriminelle Schäden einsetzt.

Was für ein gutes Beispiel diese Männer für die Jugend von heute abgeben.

Autor: Chris Morrison is the Daily Sceptic’s Environment Editor.

Link: https://wattsupwiththat.com/2023/10/15/primary-school-children-targeted-with-green-propaganda-by-just-stop-oil-millionaire-funder/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Kommentar des Übersetzers zu diesem Beitrag: Der letzte Satz dieses Beitrags ist eine grobe Verharmlosung. Hier wird nichts Anderes beschrieben als ein „Verbrechen gegen die Menschheit“, denn als solches ist die Indoktrination von Kindern seitens der UN gelistet. Und nicht nur einige Schwachmaten von Kommentatoren hier werden dazu sicher wieder „Hurra!“ schreien.




Der Klimawandel-Industriekomplex ist eine existenzielle Bedrohung

Chris Talgo

Am 17. Januar 1961 hielt Präsident Dwight D. Eisenhower seine Abschiedsrede, in welcher er warnte, dass sich die Vereinigten Staaten „vor der Erlangung eines ungerechtfertigten Einflusses … durch den militärisch-industriellen Komplex hüten“ müssten. Während Ike mit seiner Einschätzung der Gefahren durch den militärisch-industriellen Komplex in den ersten Jahren des Kalten Krieges richtig lag, ist in den Jahren nach dem Ende des Kalten Krieges eine neue, noch schlimmere Bedrohung für unsere Nation entstanden: der Aufstieg des klimaindustriellen Komplexes.

Der im Folgenden erläuterte industrielle Komplex des Klimawandels begann bereits vor Jahrzehnten, als Wissenschaftler vor einer „globalen Abkühlung“ und dem Beginn einer modernen Eiszeit warnten. Schließlich wurde aus der „Krise der globalen Abkühlung die „Krise der globalen Erwärmung“, die sich wiederum in das verwandelte, was wir heute als „Klimawandel“ kennen.

Natürlich weiß jeder, der in der Mittelstufe am naturwissenschaftlichen Unterricht teilgenommen hat, dass sich das Klima immer verändert hat und sich immer verändern wird. Doch mit diesem vagen Sammelbegriff haben die Hintermänner des Klimawandel-Industriekomplexes einen ziemlich genialen Köder ausgelegt. Außerdem hat die Verwendung des Begriffs „Klimawandel“ es ihnen ermöglicht, alle „extremen“ Wetterereignisse und Ursachen der sozialen [Un-]Gerechtigkeit mit dem Klimawandel in Verbindung zu bringen, auch wenn diese Verbindungen bestenfalls lose sind.

Wie der militärisch-industrielle Komplex, der sich auf die heimtückische Beziehung zwischen dem Militär, den Rüstungsunternehmen und der Regierung nebst deren Bestrebungen, die Militärausgaben ständig zu erhöhen bezog, existiert heute eine ähnliche Dynamik unter dem Klimawandel-industriellen Komplex.

Doch statt Militärs, die für mehr Ausgaben für die Landesverteidigung trommeln, damit wir nicht von den Sowjets überholt werden, haben wir jetzt eine Parade so genannter Experten, die ständig zu massiven Ausgaben und zur Beschneidung unserer grundlegenden Freiheiten aufrufen, damit wir nicht vom „Klimawandel“ überholt werden. Und anstelle der Rüstungsunternehmen, die sich auf massive Militäraufträge des Bundes freuen konnten, gibt es jetzt eine ganze Reihe von Kleinbetrieben, die vom Klimawandel-Industriekomplex profitieren. Natürlich bleibt die Rolle der Regierung die gleiche: Sie stellt Steuergelder zur Verfügung, um diese Projekte und Programme zu finanzieren, und nutzt ihre enorme Macht, um die Öffentlichkeit davon zu überzeugen, dass solche Maßnahmen notwendig sind.

Doch im Gegensatz zu dem fast schon kuriosen militärisch-industriellen Komplex von früher hat der heutige Klimawandel-industrielle Komplex weitaus größere negative Auswirkungen auf unsere Gesamtwirtschaft, unsere Lebensweise und unseren Lebensstandard, während er gleichzeitig unsere persönlichen Freiheiten bedroht, unsere Umwelt zerstört und unsere Würde untergräbt.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Im Namen des „Klimawandels“ haben unsere politischen Führer unsere grundlegenden verfassungsmäßigen Freiheiten mit Füßen getreten, indem sie uns vorschreiben, welche Produkte wir kaufen dürfen, und diejenigen zensieren, die es wagen, das Narrativ des „Klimawandels“ zu hinterfragen.

In der Zwischenzeit sind zahllose Unternehmen und „Experten“ auf den „Klimawandel“-Zug aufgesprungen, einige aus Angst vor Repressalien, wenn sie es nicht tun, während zahlreiche andere dies bereitwillig tun, weil sie in irgendeiner Form von der Aufrechterhaltung der „Klimakrise“ profitieren.

Noch schlimmer ist, dass unsere Regierung über die öffentlichen Schulen und die Lehrergewerkschaften einer ganzen Generation die „Klimawandel“-Angstmacherei eintrichtert und so eine riesige Gruppe künftiger Wähler und Führungskräfte schafft, die die Lüge, der „Klimawandel“ sei eine existenzielle Krise, mit Haut und Haaren glauben.

In Wirklichkeit ist der Klimawandel-Industriekomplex nichts weiter als ein trojanisches Pferd, ein Deckmantel, unter dem die Nutznießer ihre Vision davon umsetzen können, wie die Gesellschaft „organisiert“ werden sollte.

Dennoch wäre es nachlässig, das Ausmaß der Bedrohung herunterzuspielen, die von denjenigen ausgeht, die versuchen, die Gesellschaft auf der Grundlage einer nicht existierenden Klimakrise umzugestalten. Wenn wir etwas aus der jahrelangen Horrorshow gelernt haben, die die Reaktion unserer Regierung (und der Welt) auf COVID-19 war, dann sollten wir uns bewusst sein, dass viele im Klimawandel-industriellen Komplex die unglaubliche Überreaktion auf ein Virus, das eine Bedrohung für einen kleinen Prozentsatz der Bevölkerung darstellte, als Probelauf für das betrachteten, was mit großer Wahrscheinlichkeit kommen wird, sollten sie in Zukunft ihren Willen durchsetzen.

Klaus Schwab, Gründer und geschäftsführender Vorsitzender des Weltwirtschaftsforums erklärte, er glaube, dass „die Pandemie eine seltene, aber schmale Gelegenheit bietet, über unsere Welt nachzudenken, sie neu zu denken und neu zu gestalten“. Dazu gehöre, wie Schwab es ausdrückte, die Schaffung einer neuen Weltordnung, „die langfristig widerstandsfähiger, gerechter und nachhaltiger ist. Das bedeutet zum Beispiel den Aufbau einer ‚grünen‘ städtischen Infrastruktur und die Schaffung von Anreizen für die Industrie, ihre Erfolgsbilanz in Bezug auf Umwelt-, Sozial- und Governance-Kriterien (ESG) zu verbessern.“

In Schwabs Vision würde diese neue Weltordnung natürlich auch bedeuten, dass die Menschen „nichts besitzen“, Käfer statt Fleisch essen, in überfüllten „15-Minuten-Städten“ leben, auf Flugreisen verzichten, keine mit Benzin betriebenen Fahrzeuge mehr fahren (und natürlich auch nicht mehr besitzen) und eine ganze Reihe von unvorstellbaren Opfern bringen, alles im Namen des „Klimawandels“. Aber – und das ist ein entscheidender Punkt – Sie können Ihren letzten Dollar darauf verwetten, dass diese neue Weltordnung nicht für diejenigen in Machtpositionen gelten wird, welche die Regeln machen, aber praktischerweise die Regeln, die sie machen, nicht befolgen müssen.

Bevor es zu spät ist, müssen diejenigen von uns, die den ultimativen Preis zahlen werden – sowohl in Form eines niedrigeren Lebensstandards als auch in Form einer weniger freien und offenen Gesellschaft – gegen den Klimawandel-industriellen Komplex vorgehen. Denn wenn wir das nicht tun, könnten wir, wie Ike warnte, zulassen, dass „die öffentliche Politik … selbst zum Gefangenen einer wissenschaftlich-technologischen Elite wird“.

Chris Talgo is editorial director at The Heartland Institute.

Link:https://www.americanthinker.com/articles/2023/10/the_climate_changeindustrial_complex_is_an_existential_threat.html via Heartland Institute

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Warum Klima-Konferenzen (COPs) zahnlos bleiben sollten

Ivor Williams

Eine Definition von Wahnsinn lautet: „Dasselbe immer und immer wieder tun und ein anderes Ergebnis erwarten“. (Angeblich ein Einstein-Zitat.)

Ein gutes Beispiel ist die bevorstehende 28. Tagung (COP28) der Konferenz der Vertragsparteien des Rahmenübereinkommens der Vereinten Nationen über Klimaänderungen (UNFCCC). Sie wird vom 30. November bis 12. Dezember in den Vereinigten Arabischen Emiraten stattfinden. Die „Vertragsparteien“ sind die UN-Mitgliedstaaten und einige Beobachter. An der letzten COP27 in Sharm el Sheik in Ägypten nahmen 12 000 Delegierte aus über 200 Ländern teil.

Seitdem hat sie jedes Jahr stattgefunden, mit Ausnahme von 2020. Auf allen 27 bisherigen Konferenzen wurde vor dem zunehmend bedenklichen Zustand der Atmosphäre gewarnt und erklärt, dass etwas dagegen unternommen werden muss, bevor es zu spät ist.

Alles begann mit dem UNFCCC-Übereinkommen vom Mai 1992. Dieses umfassende Dokument sollte die Grundlage für alle nachfolgenden Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels bilden. Darin heißt es im Wesentlichen: „Menschliche Aktivitäten haben die Konzentration von Treibhausgasen in der Atmosphäre erheblich erhöht … der globale Charakter des Klimawandels erfordert die größtmögliche Zusammenarbeit aller Länder und ihre Beteiligung an einer wirksamen und angemessenen internationalen Reaktion“.

Da nicht viel passierte, planten die Vereinten Nationen eine Reihe von Konferenzen der Vertragsparteien des Übereinkommens. Auf der ersten (COP1) im Jahr 1995 wurde erklärt: „Die Vertragsparteien sollten das Klimasystem zum Nutzen der heutigen und künftigen Generationen der Menschheit schützen … die Vertragsparteien, die entwickelte Länder sind, sollten die Führung bei der Bekämpfung des Klimawandels übernehmen.“

Zehn Jahre und zehn Konferenzen später entstand auf der COP21 im Dezember 2015 das Paris-Abkommen, „ein rechtsverbindlicher internationaler Vertrag zum Klimawandel“. Die 196 teilnehmenden Parteien einigten sich darauf, „die globale Erwärmung auf 1,5 °C zu begrenzen … die Treibhausgasemissionen müssen spätestens 2025 ihren Höhepunkt erreichen und bis 2030 um 43 % sinken … das Abkommen ist ein Meilenstein im multilateralen Klimaschutzprozess, da zum ersten Mal ein verbindliches Abkommen alle Nationen zusammenbringt, um den Klimawandel zu bekämpfen und sich an seine Auswirkungen anzupassen.“

[Hervorhebung im Original]

Das Ausmaß der Untätigkeit trägt nun eindeutig Spuren des Wahnsinns. Sieben Jahre und sieben Konferenzen nach der „bahnbrechenden“ COP27 (2022) in Paris wurde verkündet: „Die Vertragsparteien haben ihre Entschlossenheit bekräftigt, den Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur auf 1,5°C zu begrenzen, um die schlimmsten Auswirkungen des Klimawandels zu vermeiden … angesichts der sich überschlagenden Krisen, mit denen Regierungen und Bürger gleichermaßen konfrontiert sind, besteht die Gefahr, dass die globalen Bemühungen hinter dem Umfang und der Geschwindigkeit der erforderlichen Maßnahmen zurückbleiben … die Beteiligten müssen sicherstellen, dass sie ihre Versprechen einhalten.“

Der CO₂-Gehalt der Atmosphäre wird seit 1957 gemessen und ist jedes Jahr stetig gestiegen. Die siebenundzwanzig Konferenzen haben keine Auswirkungen auf die globalen Gesamtemissionen gehabt. Die Nationen haben erkannt, dass der Bedarf ihrer Bevölkerung an Elektrizität an erster Stelle stehen muss. Der billigste und schnellste Weg, diesen zu liefern, sind fossil befeuerte Kraftwerke.

Die Staats- und Regierungschefs haben sich vielleicht auch über die zunehmend manischen Rufe gewundert: „Globale Überhitzung“; „Der Juli war der wärmste in der Geschichte der menschlichen Zivilisation“; „Die Ozeane werden heißer … und lösen globale Wetterkatastrophen aus … die Hitze ist so stark, dass sie Mobiltelefone lahmlegt“; „Die Tagestemperaturen erreichen einen 100.000-Jahres-Höchststand“; „Die Daten vom September zeigen, dass die Temperatur des Planeten den wärmsten Stand in modernen Aufzeichnungen und wahrscheinlich seit Tausenden von Jahren erreicht hat.“

Berater von Staatsoberhäuptern haben vielleicht darauf hingewiesen, dass wir die täglichen Temperaturen weltweit erst seit etwa 140 Jahren messen. Die NASA stellt klar, dass es vor 1880 einfach nicht genug Daten gab, um genaue Berechnungen anzustellen. Die letzte Eiszeit endete vor etwa 10.000 Jahren; die Berater mögen darauf hingewiesen haben, dass es daher vernünftig erscheint zu erwarten, dass Rekorde gebrochen werden, weiterhin gebrochen werden und möglicherweise etwas mit der globalen Erwärmung zu tun haben oder auch nicht.

Merkwürdigerweise wurde die Bereitschaft der UNO, immer wieder Konferenzen abzuhalten, auf denen Maßnahmen gefordert werden, die nicht durchgeführt werden, kaum kommentiert. Gelegentlich sind Bemerkungen erschienen, zum Beispiel im März 2019: „Nach 25 Jahren des Scheiterns sollten wir das UNFCCC aufgeben … Die Emissionen sind auf Rekordniveau und der internationale Vertrag, der sie eindämmen soll, kann keine Maßnahmen vorantreiben, es ist an der Zeit, neue Ideen zu prüfen“.

Der damalige britische Außenminister Dominic Raab wurde im Daily Telegraph vom 24. Oktober 2020 zitiert: „Wir wollen eine reformierte UNO, eine UNO, die bereit ist, … die vor uns liegenden globalen Herausforderungen anzugehen“. Nach Abschluss der COP27-Klimakonferenz in Ägypten erklärte Simon Stiell, Leiter des UNFCCC, er beabsichtige, den COP-Prozess zu überprüfen, „um ihn so effektiv wie möglich zu gestalten.“

Papst Franziskus bringt das Problem in seinem jüngsten Schreiben Laudate Deum auf den Punkt, in dem er erklärt (Abschnitt 4.52), dass „Die Vereinbarungen [des UNFCCC] wurden schlecht umgesetzt, weil es an geeigneten Verfahren für die Überwachung, die regelmäßige Überprüfung und Sanktionen bei Nichteinhaltung mangelt … Die internationalen Verhandlungen können aufgrund der Positionen von Ländern, die ihre nationalen Interessen über das globale Gemeinwohl stellen, keine bedeutenden Fortschritte erzielen.“

Aber ist das ein Problem? Wenn die UN unbegrenzte Macht und Autorität gehabt hätte, hätte man dann den Industrieländern befohlen, ihre Kohle, ihr Öl und ihr Gas aufzugeben, einen Großteil ihrer unrechtmäßig erworbenen Schätze als Entschädigung nach Süden und Osten nach Afrika und Asien zu schicken und sie zur Strafe dafür, dass sie die Welt auf den falschen Weg gebracht haben, um ein Jahrhundert zurückzuschieben?

Vielleicht sollten wir dankbar sein, dass die UN in Sachen Klima nur reden, aber nicht handeln kann.

Link: https://wattsupwiththat.com/2023/10/12/why-cops-should-have-no-teeth/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Der Klima-Krieg ist vorbei: China hat ihn gewonnen

Duggan Flanakin

Michael Mann, der Schöpfer des entlarvten Hockeyschlägers, veröffentlichte 2021 ein Buch mit dem Titel The New Climate War: The Fight to Take Back Our Planet. Seine These lautete, dass die das Klima verändernden Unternehmen für fossile Brennstoffe, rechtsgerichtete Plutokraten und Petrostaten die Feinde der Menschheit sind und dass (durch Auslassung) die Natur keine bedeutende Rolle beim Klimawandel spielt.

Manns These scheint zu sein, dass eine Armee von die industrielle Revolution verurteilenden Aktivisten die Wünsche der chinesischen, russischen, indischen und panafrikanischen Menschen, welche die Vorteile der Nutzung fossiler Brennstoffe nutzen wollen, besiegen und eine utopische Welt schaffen kann, die ausschließlich durch erneuerbare Energien angetrieben wird.

Diese These ist nicht haltbar.

Beginnen wir jedoch mit der ersten Prämisse – dass der Wunsch von Milliarden von Menschen nach billiger Energie bis 2050 ausschließlich mit Wind, Sonne und Erdwärme (aber nicht mit Atom- oder Wasserkraft) erfüllt werden kann. Dies setzt voraus, dass alle Nationen bereit, willens und in der Lage sind, mit dem Gerangel um Macht und Einfluss aufzuhören und sich um den Maibaum zu versammeln, um Kum-Ba-Yah zu singen.

Mann will uns wohl weismachen, dass die Mehrheit der Menschen auf der Erde so besorgt um die langfristige Zukunft des Planeten ist, dass sie bereitwillig auf billige Energie, erschwinglichen Wohnraum und die Freiheit zu reisen verzichten und sogar eine – nach grünen Maßstäben – übervölkerte Welt entvölkern würden.

Jahrzehntelang haben europäische und amerikanische (und abhängige) Regierungen Lippenbekenntnisse abgegeben und sogar wirtschaftsschädigende Gesetze und Verordnungen erlassen, um die Michael Manns dieser Welt zu besänftigen. Die Reichen können es sich anscheinend immer leisten, sich in Modeerscheinungen zu ergehen oder anderen Vorschriften zu machen, die ihr Leben überhaupt nicht betreffen. Davon haben wir während der COVID-Pandemie genug gesehen.

Aber die weltweite Revolte gegen diese Torheit wird sehr wahrscheinlich nur noch größer werden, wenn die Menschen erkennen, dass echte Kriege weitergehen, mit verheerenden Folgen. Die Menschen werden vielleicht erkennen, dass nicht jeder Wirbelsturm, Regensturm oder Blitzeinschlag ihre Schuld ist. Sie werden vielleicht glauben, dass Nahrung, Kleidung und Unterkunft viel wichtiger sind, als sich den Launen von Neinsagern – und den Chinesen – zu beugen.

Die europäische Revolte könnte in Italien mit der Wahl von Giorgia Meloni zur Ministerpräsidentin begonnen haben. Ihre Partei erklärt sich immer noch bereit, „die Bedrohung durch den Klimawandel zu bekämpfen“, fügt aber die ketzerische Bemerkung hinzu: „Wir werden diese Ziele nicht erreichen, indem wir der Wirtschaft schaden oder einen ausschließlich staatlich geführten Ansatz verfolgen. Wir müssen uns das Fachwissen und die Kreativität von Unternehmen und Unternehmern zunutze machen“, also genau die Leute, denen Mann die Schuld gibt.

Zum ersten Mal in der jüngeren Vergangenheit gibt es in Deutschland, dem Vereinigten Königreich und sogar in Frankreich politische Debatten, und die Politiker drosseln ihr frenetisches Streben nach Energiearmut und politischer Bedeutungslosigkeit.

Während Bundeskanzler Olaf Scholz im Mai ankündigte, Deutschland werde 2 Milliarden Euro an Steuergeldern in den Grünen Klimafonds einzahlen, hieß es im Juli, er würde „die Umweltschützer aus seiner Regierung auspressen“.

In der Zwischenzeit hat das von Friedrich Merz geführte Bündnis aus Christlich-Sozialer Union und Christlich-Demokratischer Union den „Kampf gegen die Umweltagenda“ zu seiner obersten Priorität gemacht. Bei den jüngsten Wahlen in Hessen und Bayern haben populistische Parteien Scholz‘ Sozialdemokraten und seinen Koalitionspartnern von Grünen und Freien Demokraten Sitze weggenommen. Die einfachen Deutschen stimmen gegen den Klimakrieg.

In UK hat Premierminister Rishi Sunak gerade die Tory-Strategie zur Erreichung der von der UN und der EU vorgegebenen Klimaziele über den Haufen geworfen, indem er mehrere pro-grüne Maßnahmen zurückgenommen hat, darunter Verbote für Benzin- und Dieselfahrzeuge und neue Gasheizungen. Viele glauben, dass Rishi gegen die Labour-Partei vorgehen wollte, die sich nach wie vor dem grünen Radikalismus verschrieben hat, und Stimmen von wirtschaftsorientierten Briten gewinnen wollte.

Sunak, dessen Schritt von seinen Tory-Kollegen kritisiert wurde, sagt, sein Land stecke in der Klimafrage „zwischen zwei Extremen“ fest. „Wenn wir diesen Weg weitergehen“, sagte er, „riskieren wir, die Zustimmung der britischen Bevölkerung zu verlieren“.

Der französische Präsident Emmanuel Macron forderte Anfang des Jahres ein Moratorium für neue Umweltvorschriften und argumentierte erst letzten Monat, dass der „grüne Übergang“ sich darauf konzentrieren sollte, Anreize zu schaffen, anstatt direkte Verpflichtungen aufzuerlegen. „Wir wollen eine Ökologie, die zugänglich und fair ist, eine Ökologie, die niemanden ohne Lösung lässt“ und nicht bestraft, fügte er hinzu.

Dennoch gibt Frankreich, wie die meisten anderen europäischen Länder, Milliarden von Euro für verschiedene Klimainitiativen aus und übt weiterhin Druck auf Unternehmen und Privatpersonen aus, unerwünschte Wärmepumpen zu kaufen, um Öl- und Gasheizungen zu ersetzen.

In den USA hat Präsident Joe Biden schon früh den Klimawandel zur größten Bedrohung der Nation erklärt, und selbst nach dem Einmarsch Russlands in die Ukraine erklärte Biden, die globale Erwärmung sei „die größte existenzielle Bedrohung für die Menschheit, der wir je gegenüberstanden, einschließlich Atomwaffen“. Dass seine Politik immer noch diese merkwürdige Position widerspiegelt, zeigt sich daran, dass er im September die Öl- und Gaspacht in Alaska und vor der Küste abgesagt hat.

Während seine europäischen Amtskollegen vom Dogma abweichen, bleibt Biden – wie ein Moses, der von John Kerry und Al Gore auf jeder Seite hochgehalten wird – standhaft. Doch trotz der Posen sollte selbst ein geschwächter Biden wissen, dass der Klimakrieg vorbei ist.

Und China hat ihn gewonnen!

Doch Chinas massiver Sieg, der durch sein Engagement für die Kohle für die eigene Wirtschaft und die Kontrolle des Marktes für fast alle Komponenten für den Einsatz erneuerbarer Energien unterstrichen wird, könnte sich als Pyrrhussieg erweisen, da seine Wirtschaft am Rande des Zusammenbruchs steht.

The Diplomat berichtet, dass die Exporte aus China im Juli 2023 im Vergleich zum Vorjahr um beispiellose 14,5 Prozent gesunken sind, während die Importe ebenfalls um 12,4 Prozent zurückgingen – die schlechteste Leistung seit dem Ausbruch der COVID-Pandemie im Februar 2020.

Die chinesische Industrieproduktion stieg im Juli nur um 3,7 Prozent (ab Juli 2022), und das Wachstum des chinesischen Einzelhandels betrug nur 2,5 Prozent. Die Jugendarbeitslosigkeit in China wurde auf 21,3 Prozent geschätzt, und der Aktienmarktindex in Hongkong war seit Januar um 20 Prozent gefallen. Selbst der chinesische Wohnungsmarkt stagnierte.

Chinas wirtschaftliche Probleme haben jedoch die massive Aufrüstung des Militärs nicht gebremst, so dass der Verteidigungshaushalt im Jahr 2022 offiziell 230 Milliarden Dollar beträgt, inoffiziell jedoch um 60 Milliarden Dollar höher liegt. Chinas Militäretat wuchs von 2000 bis 2016 um etwa 10 Prozent pro Jahr und ist seitdem bei einem jährlichen Wachstum von etwa 7 Prozent geblieben.

Die Chinesen beanspruchen seit langem die Vorherrschaft über das gesamte Südchinesische Meer und die an das Meer angrenzenden Gebiete, eine Position, die von fast allen Nachbarn bestritten wird. Künstliche Inseln und Militäranlagen im Südchinesischen Meer bedrohen Handelsrouten, die von Taiwan, den Philippinen, Brunei, Malaysia, Vietnam, Indien und Australien genutzt werden.

Die Behandlung Chinas als Verbündeter (und Retter) im Klimakrieg hat die US-Politiker blind für jede chinesische Bedrohung gemacht, und Experten zufolge sind die USA und ihre Verbündeten zunehmend machtlos, wenn es darum geht, künftige chinesische Aggressionen in Ostasien abzuwehren und zu unterbinden.

In einem kürzlich in der Zeitschrift Foreign Policy erschienenen Artikel heißt es: „Technologiediffusion, wachsende globale Herausforderungen und ein veraltetes Streitkräftedesign haben den militärischen Vorsprung der Vereinigten Staaten gegenüber China ausgehöhlt.“ China verfügt heute über die größte Marine, Armee, Raketentruppe, zivile Flotte und industrielle Basis der Welt, die mehr als doppelt so schnell wie die USA neue Schiffe und Raketen baut.

Währenddessen stecken die USA in der Ukraine fest, und die vom Iran unterstützte Hamas hat gerade einen Krieg mit Israel begonnen. Da die USA sich auf das Klima und nicht auf die Verteidigung oder Eindämmung konzentrieren, kann China frei schalten und walten.

Nur die Törichten würden das Dringende ignorieren, um sich auf die Fata Morgana der Wichtigkeit zu konzentrieren, die jetzt darin besteht, sowohl den Westen als auch 600 Millionen Afrikaner ohne Strom zu bestrafen, indem sie nach Manns Pfeife tanzen.

A version of this article originally appeared at Town Hall

Autor: Duggan Flanakin is a Senior Policy Analyst with the Committee For A Constructive Tomorrow. A former Senior Fellow with the Texas Public Policy Foundation, Mr. Flanakin authored definitive works on the creation of the Texas Commission on Environmental Quality and on environmental education in Texas. A brief history of his multifaceted career appears in his book, „Infinite Galaxies: Poems from the Dugout.“

Link: https://www.cfact.org/2023/10/10/the-climate-war-is-over-china-won/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




SV. Klimafakten: Auswertung Klimastudie führender US-Klimawissenschaftler vom UAH-Earth System Science Center ergibt Temperaturanstieg von lediglich 0,73°C zum Jahrhundertende

Volker Fuchs

Eine neue Forschungsstudie vom 16.09.2023 der University of Alabama in Huntsville (UAH), befasst sich mit einer zentralen Frage der Klimawandelforschung:

  • Wie viel Erwärmung ist zu erwarten, wenn durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe und andere Aktivitäten Kohlendioxid in die Atmosphäre gelangt und wenn der Lebensstandard und somit die CO₂-Emissionen weltweit weiter so ansteigen wie bisher ?

Roy Spencer, Forschungswissenschaftler am UAH – Earth System Science Center / ESCC und Dr. John R. Christy, Direktor des UAH Earth System Science Center und Klimatologe des Staates Alabama, haben zehn Jahre lang ein eindimensionales Klimamodell entwickelt, um diese schwer fassbare Frage zu beantworten. 

Im Jahr 1989 entwickelten Dr. Roy W. Spencer (damals NASA/Marshall-Wissenschaftler und heute leitender Forschungswissenschaftler an der UAH) und Dr. John Christy einen globalen Temperaturdatensatz aus Mikrowellendaten, die ab 1979 von Satelliten ermittelt und vom UAH-ESCC kontinierlich ausgewertet wurden.

  • Für diese Leistung wurde das Spencer-Christy Team  1991 mit der NASA-Medaille für außergewöhnliche wissenschaftliche Leistungen ausgezeichnet.

  • 1996 wurden sie von der American Meteorological Society mit einem Sonderpreis ausgezeichnet, „für die Entwicklung einer globalen, präzisen Aufzeichnung der Erdtemperatur anhand betriebsbereiter polumlaufender Satelliten. 

  • Globales Auswertungsdiagramm siehe unter  https://www.drroyspencer.com/latest-global-temperatures/ 

Ihre neueste Forschungsstudie wurde kürzlich in der Septemberausgabe 2023 der Springer-Fachzeitschrift Theoretical and Applied Climatology veröffentlicht unter dem Titel –

Das Klimamodell von Spencer und Christy, das auf objektiven Messdaten basiert, stellte fest,

  • dass Kohlendioxid im Vergleich zu anderen Klimamodellen keinen so großen Einfluss auf die Erwärmung der Atmosphäre hat.

Seit über dreißig Jahren konnten sich Dutzende hochentwickelte computergestützte Klimamodelle, die auf Theorien basieren, nicht auf eine Antwort einigen. 

  • Deshalb haben Spencer & Christy ein eigenes eindimensionales, Satelitten basiertes Klimamodell entwickelt, um eine Antwort zu geben auf bisher ungelöste Fragen, denn –

  • Aktuelle Klimamodelle schwanken in der Größenordnung der Erwärmung, die als Reaktion auf eine Verdoppelung des atmosphärischen Kohlendioxids entsteht um den Faktor drei, von 1,8 bis 5,6 Grad Celsius. 

  • Diese Erwärmungsreaktion auf die Verdoppelung des Kohlendioxids wird als Effektive Klimasensitivität / EffCS bezeichnet und

  • die Bestimmung der Größenordnung war jahrzehntelang unklar, wg. unklarer Unterlagen und man war daher auf unpräzise Schätzungen angewiesen. 

  • Anhand der Auswertung der vorliegenden, UAH-Satelitten-Temperaturdatensätze, die vor allem die realen planetaren Temperaturen zutreffend erfassen, wie in Vergleichsstudien bestätigt siehe unter  https://agupubs.onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1029/2022JD037472   steht nun einer zutreffenden Bestimmung  nichts mehr im Wege.

  • Im Vergleich zu anderen aktuellen Klimamodellen näherten sich die Forschungsergebnisse des eindimensionalen Klimamodells von Spencer und Christy dem unteren Ende des Bereichs,

  • nämlich 1,86°C global 2,03°C für Globus Land und 1,78°C für Globus Ozean

Die ingesamt niedrigen UAH-Messwerte weisen darauf hin, dass die Klimaauswirkungen steigender Kohlendioxidkonzentrationen deutlich geringer sind als bei anderen Klimamodellen.

Eine wichtige Annahme dieses Modells sowie der komplexeren Modelle anderer ist, dass der gesamte Klimawandel vom Menschen verursacht wird“, erklärt Spencer. 

  • Wenn die jüngste Erwärmung teilweise natürlicher Natur ist, würde dies die Klimasensitivität weiter verringern.

Was dieses an der UAH entwickelte Modell von anderen unterscheidet, ist,

  • dass es auf tatsächlichen Satelitten-Beobachtungen der Erwärmung basiert und nicht auf theoretischen Annahmen darüber, wie das Klimasystem auf steigende Treibhausgase reagieren könnte. 

  • Das eindimensionale Klimamodell verwendet eine Vielzahl von UAH-Satelliten-Beobachtungsdatensätzen zur Beurteilung der Erwärmung der Tiefsee und des Landes zwischen 1979 und 2022. 

  • Der 43-jährige Zeitraum seit 1979 ist entscheidend. Er stellt die Periode der schnellsten Erwärmung dar, wobei die Beobachtungsdaten der Tiefseeerwärmung das größte Vertrauen haben“, erklärt Spencer.

Die Ergebnisse der Forschung von Spencer und Christy zeigten auch  Perioden mit dem schnellsten Wachstum des atmosphärischen Kohlendioxids. Dies liegt daran, dass ihr Klimamodell die Wärmespeicherung in tieferen Landschichten berücksichtigt, was andere Klimamodelle ignorieren.

Es sollte eine Anforderung sein, die eigentlich jedes physikbasierte Modell der globalen Erwärmung erfüllen sollte, so Dr. Spencer. 

  • Aktuelle computergestützte Klimamodelle haben weiterhin Schwierigkeiten, diesen Aspekt zu erreichen.“

  • Das UAH-ESCC-Modell ist so einfach, dass andere Wissenschaftler es problemlos an aktualisierte oder verbesserte globale Temperaturmessungen anpassen können.

  • Datenabruf über 27 planetare Regionen, siehe  unter https://www.nsstc.uah.edu/data/msu/v6.0/tlt/uahncdc_lt_6.0.txt  für die untere Athmosphäre.

A) Auswertung Klimastudie Roy Spencer & John Christy 16.09.2023 / UAH-Earth System Science

Center / ESCC 

Ergebnis der nachfolgenden Auswertung wie folgt:

  • Eine CO₂-Verdoppelung ergibt sich im Endjahr 2219 mit 836 ppm – ermittelt mit einer linearen Anstiegsrate in Höhe von 2,12 ppm (Anstiegswert von 2021 auf 2022 – Mauna Loa-Messwert, Link s.u.).

  • Im Jahr 2100 beträgt der globale Temperaturansstieg 0,73°C, bei Global-Land sind es 0,80°C  und bei  Global-Ozean beträgt der Temperaturanstieg 0,70°C. 

  • Das UN-IPCC geht hingegen von einer modellgestützten (simulierten) Temperaturerhöhung von 0,3°C je Dekade aus und daraus errechnet sich eine völlig unrealistische 3,2 fach höhere Temperaturzunahme in Höhe von 2,34°C, die außerdem nur dem menschengemachten CO₂ angelastet wird. Völlig unter Auslassung der Pazifischen Dekadenoszillation, dem eigentlichen Schlüsselfaktor der globalen Erwärmung, deren Einfluss sich am Auf und Ab der arktischen, temperaturbedingten Meereisaudehnung festmachen lässt.

  • Die Temperatur in der Arktis geht übrigens seit 2016 siginifikant zurück. Siehe die Grafik am Schluß

  • Der weltweite Temperaturanteil – Deutschland mit Bezug menschengemachtes CO₂ = 3,5% beträgt rd. ein viertausendstel Grad Celsius und beim UBA-Wert des menschengemachten CO₂ mit lediglich 1,8%, ergibt sich der doppelte Wert.

1.) Einstiegserläuterungen zu Sachverhalt und Zusammenstellung der EffCS-Werte nach Tabelle 1.

2.) Zusammenstellung der aktuellen Mauna Loa-CO₂ Daten anhand Tabelle 2

  • Als Grundlage der Bestimmung des Jahres, wann eine CO₂-Verdoppelung gegeben ist der Ausgangspunkt das Jahr 2022

  • Mit einem CO₂-Jahresanstiegswert in Höhe von 2,12 ppm.

  • Die lineare Hochrechnung ergibt dann 2219 als Endjahr der CO₂-Verdoppelung (Tabelle 4 rechte Spalte). 

3.) Hochrechnung der EffCS-Werte zum Endjahr 2219 mit den Tabellen 3 / 4

  • Tabelle 3: Ermittlung der jährliche EffCS-Werte bezogen auf das oben ermittelte Jahresintervall 196 bis zum Endjahr 2219.

  • Tabelle 4: Hochrechnung der 3 verschiedenen EffCS-Werte auf das Verdoppelungsendjahr 2219
  • In Spalte rechts ist der korrelierende CO₂-Anstieg angegeben. 

  • Der Temperaturanstieg Ende 2100 ergibt sich dann global in Höhe von 0,73°C

Das UN-IPCC geht hingegen von einer modellgestützten (simulierten) Temperaturerhöhung von 0,3°C je Dekade aus und daraus errechnet sich eine völlig unrealistische 3,2 fach höhere Temperaturzunahme in Höhe von 2,34°C, die außerdem nur dem menschengemachten CO₂ angelastet wird.

Völlig unter Ausblendung des Einflusses der Pazifischen Dekadenoszillation / PDO, dem eigentlichen Schlüsselfaktor der globalen Erwärmung, deren Einfluss sich am Auf und Ab der arktischen, temperaturbedingten Meereisaudehnung festmachen lässt.

Tatsächlich ist anzunehmen, dass die PDO für unser Verständnis der globalen Erwärmung von entscheidender Bedeutung ist. Dies liegt daran, dass eine Änderung der Wetterzirkulationsmuster zu einer geringfügigen Änderung der globalen durchschnittlichen Bewölkung führen kann. 

Und da Wolken den größten internen Einflussfaktor auf die globalen Temperaturen darstellen (durch ihre Fähigkeit, Sonnenlicht zu reflektieren), könnte eine mit der PDO verbundene Veränderung der Bewölkung den größten Teil des Klimawandels der letzten 100 Jahre erklären

Siehe auch https://www.drroyspencer.com/research-articles/global-warming-as-a-natural-response/

Nachfolgend die grafische Auswertung von Tabelle 4 

  • Hochgerechnete lineare Temperaturanstige für Globus-Ozean / Globus-Land und Globus insgesamt.

4.) Ermittlung globaler CO₂-Fussabdruck Deutschland und dem daraus resultierenden Temperaturanteil 

Aus der nachfolgenden Tabelle 6 ergibt sich,

  • dass Deutschland einen globalen CO₂-Anteil von 2% hat und der daraus resultiernde Temperaturanteil errechnet sich global, unter der ungünstigen Prämisse, dass der gesamte gobale Temperaturanstieg durch das menschengemachte CO₂ verursacht wird, anhand Tabelle 5 wie folgt:
  • UAH-Temperaturzunahme 1979-2022 gobal = 0,52° oder 0,12°C je Dekade, oder 0,012°C je Jahr.

  • Bei Ansatz – menschengemachtes CO₂ = 3,5% ergibt sich der DEU-Anteil zu 0,0024 Grad, oder 1 zu 4.167 

  • Bei Ansatz UBA-Schätzung des menschengemachten CO₂ = 1,8% ergibt sich der DEU-Anteil im Verhältnis 1 zu 8.102.

  • Und daraus resultiert – Deutschland ist nicht nur Übersterblichkeitsweltmeister (Dez 2022 mit max 4.209 Todesfällen an nur einem Tag), sondern auch Irrsinnsweltmeister in Umsetzung der Abermilliarden kostenden Klimaagenda (Prognose 1 Billion).

  • Zumal China der weltweit größte CO₂-Emittent, sich aus dem Pariser Abkommen verabschiedet hat. 

Länder-Ranking CO₂-Emissionen / menschengemachtes CO₂ = 3,5%

Bei Treibhausgasen ist China zum Schwergewicht geworden. Fast 30 Prozent der globalen CO₂Emissionen kommen aus der Volksrepublik. Doch pro Kopf betrachtet kehrt sich das Verhältnis um: Die USA stoßen pro Bürger*in doppelt so viel Kohlendioxid aus – und auch Deutschland gehört nach wie vor zu den größten CO₂-Verursachern.

Von wegen CO₂-Sparen: Um 67 Prozent sind die weltweiten Kohlendioxid-Emissionen seit 1990 gewachsen: von 22,6 Milliarden Tonnen auf 37,9 Milliarden Tonnen im Jahr 2018. Waren jahrzehntelang die Industriestaaten die größten Verschmutzer, haben sich die Gewichte inzwischen verschoben. Schon 2005 hat China den ehemaligen Kohlendioxid-Weltmeister USA beim absoluten CO₂-Ausstoß überholt, wie aus Daten der Gemeinsamen Forschungsstelle der Europäischen Kommission hervorgeht.

Allein die drei größten Verursacher China, USA und Indien sind inzwischen für etwas mehr als die Hälfte der weltweiten CO₂-Emissionen verantwortlich und China ist aus dem Pariser Kimaschutzabkommen ausgetreten

Nun will Deutschland alleine die Welt retten. Hier die Zahlen zum deutschen weltweiten CO₂-Anteil und dem daraus resultierenden DEU-Temperatur-Einwirkungsanteil, der praktisch Null ist.

Zum menschengemachten CO₂

1,2 % ist Schätzung des UBA in einer Mitteilung von Dr. Claudia Golz vom 10.08.05

Wissenschaftler schätzen übereinstimmend ebenso, dass etwa 1,2% der Emission von Kohlendioxid durch menschliches Handeln bedingt ist, der Rest ist natürlichen Ursprungs.

Bericht: https://eike-klima-energie.eu/2023/09/01/wie-man-teures-billig-und-kleines-gross-redet/

Nachfolgendes Datenblatt – Temperaturentwicklung am Nordpol, nach Angabe der UAH-Satelittenauswertung von Dr. Roy Spencer (ehemals NASA) & Dr. John Christy vom UAH – Earth System Science Center / ESCC

  • Ab 2016 wird es kälter am Norpol und das Meereis (gilt übrigens auch für das Grönlandeis) nimmt zu, wie auch mein Meereisreport vom Juli ergeben hat.