Elektro-Fahrzeuge in Afrika: Dort braucht man das Spielzeug für die Reichen nicht

Vijay Jayaraj

Elektrofahrzeuge sind das Aushängeschild für den so genannten grünen Wandel. Selbst in einigen der ärmsten Volkswirtschaften der Welt wird die Einführung von Elektrofahrzeugen von den politischen Eliten durch eine bedingungslose Bejahung aller „grünen“ Dinge vorangetrieben.

Afrika – das als der am wenigsten entwickelte Kontinent gilt – wird mit einer Fülle von Programmen und Stimmen überschwemmt, die E-Fahrzeuge vehement fördern, während seine Nationen mit einer Unzahl existenzieller Probleme kämpfen, resultierend aus der grausamen Tatsache, dass fast die Hälfte der Bevölkerung in Armut lebt.

Die Befürworter von Elektrofahrzeugen setzen sich für Subventionen für Hersteller, Händler und Käufer von Elektrofahrzeugen ein, ohne dabei den extrem schlechten Zugang des Kontinents zu Elektrizität zu berücksichtigen. Auch wird nicht anerkannt, dass sich die Mehrheit der Afrikaner keine herkömmlichen Autos leisten kann, geschweige denn teure batteriebetriebene Fahrzeuge.

Kein Land für alberne Spielzeuge

In einem Bericht des Energy Sector Management Assistance Programme (ESMAP) der Weltbank heißt es, dass „vor allem die Stromnetz-Infrastruktur [in Entwicklungsländern] weiterhin mangelhafte Leistungen erbringt und anfällig für externe Störungen ist“.

„Die Netze, sowohl auf der Übertragungs- als auch auf der Verteilungsebene, sind in vielen Fällen aufgrund unzureichender Kapazitäten, mangelnder Wartung und Verstärkung sowie einer Vielzahl anderer betrieblicher Probleme unzuverlässig“, heißt es in dem Bericht.

Das Ergebnis ist, dass die Stromnetze in den meisten afrikanischen Ländern nicht in der Lage sind, die Einführung von Elektrofahrzeugen zu unterstützen. Schätzungen zufolge kommt es in Subsahara-Afrika jeden Monat zu neun Stromausfällen, die jeweils mehr als fünf Stunden dauern. Dies ist kaum ausreichend, um E-Fahrzeuge für den täglichen Transport zuverlässig zu machen.

Reuters stellt fest, dass selbst die am weitesten entwickelte Volkswirtschaft Afrikas, Südafrika, „mit der schlimmsten Stromkrise aller Zeiten konfrontiert ist, mit einem anhaltenden Stromdefizit, das in den letzten 18 Monaten tägliche Stromausfälle von bis zu 10 Stunden mit sich brachte“. Es ist schon ironisch, dass das Heimatland des größten EV-Autobesitzers der Welt (Elon Musk) ein derart marodes Stromversorgungssystem hat.

Diejenigen, die von Stromausfällen betroffen sind, haben zumindest einen gewissen Zugang zu elektrischem Service. Viele andere haben gar keinen.

Laut der Internationalen Energieagentur IEA „ist die Zahl der Menschen ohne Strom (in den afrikanischen Ländern südlich der Sahara) fast wieder auf einem historischen Höchststand und wird von 580 Millionen im Jahr 2019 auf 600 Millionen im Jahr 2022 steigen.“ In der Zentralafrikanischen Republik hatten nur 6 % der gesamten Bevölkerung Zugang zu Strom.

Im Jahr 2022 hatte weniger als die Hälfte der Bevölkerung in der Region Zugang zu Elektrizität. Die Daten der IEA deuten darauf hin, dass im Jahr 2030 weltweit 660 Millionen Menschen ohne Strom sein werden, „von denen 85 % oder etwa 560 Millionen Menschen in Afrika südlich der Sahara leben werden.“

Mit anderen Worten: Wir haben es mit einer Bevölkerung zu tun, die noch keinen Strom für die Grundbeleuchtung und -geräte hat. Außerdem wird sich die Situation in absehbarer Zeit nicht wesentlich verbessern.

Die Armut in Subsahara-Afrika ist ein weiteres großes Hindernis für die breite Einführung von Elektrofahrzeugen in der Region. Selbst Elektrofahrräder sind in der Regel teurer als ihre benzinbetriebenen Pendants. Für viele potenzielle Käufer ist dies eine große Abschreckung.

Selbst wenn wir davon ausgehen, dass die Käufer beim Kraftstoff sparen, können sich die meisten Afrikaner südlich der Sahara die Anschaffungskosten für Elektrofahrzeuge einfach nicht leisten. Für die meisten Menschen in dieser Region sind Verbrennungsmotoren aufgrund ihrer relativen Erschwinglichkeit, der besseren Verfügbarkeit von Ersatzteilen und der einfachen Betankung die praktischere Option.

In Subsahara-Afrika lenkt der Vorstoß für Elektrofahrzeuge von den viel dringlicheren Problemen der Region ab. An erster Stelle steht die gut dokumentierte Armut der Menschen, gefolgt von damit zusammenhängenden Herausforderungen wie unzureichender Elektrifizierung, unzuverlässiger Stromversorgung und der dringenden Notwendigkeit, sich mit der sanitären Grundversorgung, der Ernährung, dem Zugang zu Süßwasser, der herkömmlichen Mobilität und der wirtschaftlichen Entwicklung zu befassen.

Angesichts der Tatsache, dass General Motors und Ford Motor Co. die Produktion von Elektroautos wegen des schleppenden Absatzes in den USA – dem reichsten Land der Erde – zurückgefahren haben, erscheint die Werbung für Elektroautos bei den Afrikanern umso lächerlicher.

This commentary was first published at Real Clear Energy on November 5, 2023.

Vijay Jayaraj is a Research Associate at the CO2 Coalition, Arlington, Virginia. He holds a master’s degree in environmental sciences from the University of East Anglia, UK.

Link: https://wattsupwiththat.com/2023/11/08/electric-vehicles-and-africa-no-place-for-rich-boys-toys/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Kältereport Nr. 32 /2023

Christian Freuer

Vorbemerkung: In diesem Report geht es naturgemäß wieder mehr um die Nordhalbkugel, aber auch auf der Südhemisphäre will es in manchen Gebieten einfach nicht Sommer werden. Auf der Nordhemisphäre zeichnet sich ein Kältezentrum mit katastrophalen Auswirkungen ab, von dem man mit Sicherheit in den MSM nie etwas hören wird (ich lasse mich aber gern eines Besseren belehren).

Meldungen vom 6. November 2023:

Schneedecken-Ausdehnung in den USA auf Rekordniveau

Amerikas erster Einbruch arktischer Luft der Saison brach Hunderte von Tiefsttemperatur-Rekorden und führte zu der größten Schneedecken-Ausdehnung dort Anfang November in den NOAA-Aufzeichnungen.

Eine hohe Schneedecke bedeckte die Rocky Mountains, die nördlichen Ebenen, die Großen Seen und das nördliche Neuengland, was dazu führte, dass 17,9 % der Lower 48 unter einer Schneedecke lagen, als der Kalender auf November umschlug – ein neuer Rekord in den Büchern, die bis ins Jahr 2003 zurückreichen.

Viele Orte verzeichneten die schneereichsten Halloweens aller Zeiten.

Mit 22 cm verzeichnete Muskegon, MI, nicht nur das schneereichste Halloween aller Zeiten, sondern auch den schneereichsten Oktobertag und -monat. Glasgow, MT, verzeichnete mit 36 cm den schneereichsten Start in die Saison.

Die Kälte brach Hunderte von Tiefsttemperaturrekorden im ganzen Land, von Texas bis Maine, und ließ die Durchschnittstemperatur in den Lower 48 auf -0,5°C sinken – mehr als 5 Grad Celsius unter der Norm.

——————————–

Historische November-Kälte erfasst Argentinien und Australien

Eine späte Kältewelle hat weite Teile Südamerikas, vor allem Argentinien, heimgesucht.
Das Land hat die niedrigsten Novembertemperaturen seit Beginn der Aufzeichnungen zu verzeichnen.

Eine Reihe von Rekorden bei Höchst- und Tiefstwerten sind gefallen. Zu den neuen Tiefstwerten gehören die 0,1°C am Flughafen Córdoba, die den Rekord von 2°C vom 4. November 1992 brachen, die 1,6°C in Chamical, die den Rekord von 4,5°C vom 9. November 2010 brachen, und die 2,8°C in Mendova, die die 3,2°C von 1992 übertrafen.

Zu den neuen Tiefstwerten gehören die 13,8°C von Gualeguaychú, die den alten Rekord von 1992 brachen, und die 13,5°C von Paraná, die den Rekord von 1936 übertrafen.

Die Kälte war heftig, bis zu 24 Grad Celsius unter der Norm, und sie war auch weit verbreitet und erfasste den größten Teil Argentiniens:

Graphik: GFS 2m Temperatur-Anomalien (°C) vom 2. November [tropicaltidbits.com].

Und kurz zu Australien

Während es im Westen richtig heiß war, hat der Osten gefroren. In New South Wales sind neue November-Tiefstwerte gefallen, darunter -2,5°C in Young und -0,1°C in Parkes.

——————————–

Kalter Oktober in Uruguay

Der südamerikanische Frost Anfang November hat auch Uruguay erfasst und setzt den anomal kalten Oktober fort. Der Oktober 2023 liegt dort im Durchschnitt zwischen -0,5 °C und -1 °C unter der mehrjährigen Norm.

——————————–

Es folgen noch Meldungen zu Schwarm-Beben in Island und zum jüngsten Sonnensturm.

Link: https://electroverse.info/record-u-s-snow-cold-argentina-chilly-uruguay-iceland-seismic-strong-solar-storm/

——————————–

Meldungen vom 7. November 2023:

Schneesturm fordert Todesopfer von Schäfern in der Mongolei

Wie schon im letzten Jahr stören Kälte und Schnee die saisonalen Wanderungen der Hirten in Nordchina, Kasachstan und der Mongolei.

Im vergangenen November starben Hirten in der nordwestchinesischen Region Xinjiang bei den niedrigsten Temperaturen seit den 1980er Jahren. Hunderte von Rindern und Schafen erfroren, als Schneestürme und Temperaturen von bis zu rekordverdächtigen -48,6°C aus dem Norden hereinbrachen.

Hierzu gibt es ein erschreckendes Twitter-Video!

Die Winter-Kapriolen in China und der Mongolei (die weiter unten noch einmal in einer Meldung auftauchen) fanden außerdem auch wieder Eingang in den Alarmisten-Blog wetteronline.de.

——————————–

Rekord-Schneefälle in China

In ganz Nordchina wurden Züge und Busse gestrichen und Schulen geschlossen, als der erste große Schneesturm der Saison über das Land zog. Nach Angaben des Wetterdienstes wird die Kaltfront voraussichtlich rekordverdächtige Schneefälle bringen.

Wichtige Autobahnen in nordöstlichen Städten wie Harbin, der Hauptstadt der Provinz Heilongjiang, sind geschlossen, und Flüge wurden gestrichen, so der staatliche chinesische Rundfunk CCTV.

Es folgen weitere Meldungen über die Auswirkungen dieses Vorgangs, gefolgt von Warnungen vor dem bald folgenden „Big Freeze“.

——————————–

Viel Schnee in Anchorage

Auch in Anchorage kam es von Sonntag bis Montag zu ersten größeren Schneefällen, wobei allein am 5. November mehr als 15 cm fielen.

Nach Angaben des Nationalen Wetterdienstes war dies die höchste Neuschneedecke, die je in der Stadt am 5. November gefallen ist. Damit wurde der bisherige Rekord von 10 cm aus dem Jahr 1964 deutlich übertroffen.

Quelle: Dieses Twitter-Video

——————————–

Neue Studie: Die Antarktis hat sich seit 1999 um mehr als 1°C abgekühlt

Eine signifikante Abkühlung im 21. Jahrhundert im Zentralpazifik, Ostpazifik und fast der gesamten Antarktis „impliziert erhebliche Unsicherheiten in den zukünftigen Temperatur-Projektionen der CMIP6-Modelle“. – Zhang et al., 2023

Wie notrickszone.com berichtet, weisen neue Forschungsergebnisse darauf hin, dass die mittleren jährlichen Temperaturen der Westantarktis zwischen 1999 und 2018 um mehr als -1,8 °C gesunken sind. Die Abkühlung war im Frühjahr am stärksten, wobei sich der Westantarktische Eisschild (WAIS) mit einer Rate von 1,84 °C pro Jahrzehnt abkühlte.

Nach den Ergebnissen von Zhang et al. hat sich der größte Teil des antarktischen Kontinents in den letzten zwei Jahrzehnten um mehr als 1 °C abgekühlt. Siehe z. B. den hier gezeigten Abkühlungstrend von ~1 C pro Jahrzehnt für die Ostantarktis (2000 bis 2018):

Link: https://electroverse.info/snowstorms-mongolia-record-snow-china-anchorage-record-snow-antarctica-has-cooled/

——————————–

Meldungen vom 8. November 2023:

Ein Meter früh-saisonaler Schnee in den Alpen

Diese Woche hat es in den europäischen Alpen kräftig geschneit. „Es sieht gut aus“, berichtet planetski.eu.

Die Schneemengen haben in einigen Gebieten einen Meter überschritten, wobei die Nullgradgrenze bis auf 1.500 m gesunken ist.

In den nordfranzösischen Alpen, wie z.B. in den Skigebieten von Tgnes, Le Arcs, La Rosiere und Chamonix, wurden hohe Werte gemessen, während in den westlichen Schweizer Alpen Glacier 3000 und Verbier sowie Courmayeur und La Thuile im Nordwesten Italiens unglaubliche Frühwinterwerte verzeichneten.

Zahlreiche europäische Skigebiete haben bereits ihre Pisten geöffnet: 2 in Finnland, 1 in Norwegen, 7 in Österreich, 3 in Italien und 3 in der Schweiz. Weitere Skigebiete sollen an diesem Wochenende öffnen, darunter das schweizerische Verbier (am Fr, 10. November).

Auch in Frankreich bereiten sich die Betreiber auf eine frühe Öffnung vor, da die Anfragen diesbezüglich nach dem starken Schneefall gestiegen sind.

——————————–

90% von Russland unter einer Schneedecke

Nach Angaben des wissenschaftlichen Leiters des russischen hydrometeorologischen Zentrums Roman Vilfand, sind 90 % Russlands mit Schnee bedeckt.

Ganz Sibirien und der Süden des Urals sind mit Schnee bedeckt, einschließlich Transbaikalien; im Gebiet Chabarowsk und in Primorje liegen durchschnittlich 20 cm Schnee; auf Sachalin sind es bis zu 8 cm.

Der größte Teil Kareliens ist schneebedeckt; ebenso wie die nördliche Hälfte der Region Archangelsk, einschließlich Archangelsk selbst; in der Republik Komi hat sich seit langem früher Schnee angesammelt, während im Norden des Gebiets Perm die Schneedecke bestehen bleibt.

Auf der europäischen Seite verläuft die Grenze der Schneedecke nördlich von Moskau und St. Petersburg, so ein Bericht von hmn.ru.

„Jetzt können wir sagen, dass 90 % des Territoriums mit Schnee bedeckt sind“, sagte Vilfand, um die Situation zu verdeutlichen.

——————————–

Weitere Rekorde brechende Schneestürme in China

Ein rekordverdächtig früher Schneefall hat den Nordosten Chinas diese Woche heimgesucht und zu Flugausfällen, Straßensperrungen, Zugausfällen und Schulschließungen geführt.

Wie ein leitender Meteorologe des Nationalen Meteorologischen Zentrums mitteilte, findet der erste Schneefall in Nordostchina normalerweise zwischen Ende November und Anfang Dezember statt, so dass die Schneefälle in dieser Woche außergewöhnlich früh kamen.

Harbin gab eine sehr seltene „rote“ Schneesturmwarnung heraus – die höchste in Chinas vierstufigem Warnsystem.

Heftige Schneefälle haben in dieser Woche eine Reihe von chinesischen Provinzen heimgesucht und zu weitreichenden Störungen geführt.

Der nationale Wetterdienst Chinas hat eine orangefarbene Schneesturmwarnung für die Provinzen Jilin, Heilongjiang und die Innere Mongolei ausgegeben.

Die anhaltende Kälte ist das nächste Problem, und die Arbeiter bemühen sich nun, die Stromversorgung wiederherzustellen und die schneebedeckten Straßen zu räumen.

Dies ist ein ‚richtiger‘ arktischer Frühwintersturm – kein Wunder, dass die westlichen Medien das nicht anfassen.

——————————–

Es folgt noch ein Ausblick auf einen neuen Wintereinbruch in den USA. Mehr dazu wie üblich nach Eintreten desselben,

Link: https://electroverse.info/snow-hits-the-alps-russia-under-snow-chinas-record-blizzards-flakes-to-america/

——————————–

Meldungen vom 9. November 2023:

–40°C in Russland

Nach der gestrigen Meldung, dass 90 % Russlands mit Schnee bedeckt sind [siehe oben], zeigen sich auch die niedrigen Temperaturen frühzeitig und allgegenwärtig.

„Der russische Winter nimmt seinen Lauf“, berichtet gismeteo.ru.

Bereits am 11. Oktober wurden in Russland die ersten -20 °C der Saison gemessen, und am 17. Oktober gab es die ersten -30 °C.

Und nun hat die kontinentale Kälte einen neuen Höhepunkt erreicht: -40°C.

Am vergangenen Wochenende wurde es im Bezirk Tuguro-Chumikansky im Gebiet Chabarowsk -40 °C kalt. Dieses Wetter gilt selbst im tiefsten Winter als „sehr kalt“, ganz zu schweigen von Anfang November, selbst für russische Verhältnisse.

Die Kälte war auch kein Einzelfall: Am 7. November wurden im Tomponsky Ulus in Jakutien ebenfalls -40 °C gemessen:

Quelle. Gismeteo

Nach Angaben von Gismeteo wird dieser Frost nicht verschwinden. Vielmehr wird er sich in den kommenden Tagen noch verschärfen und auf neue Gebiete ausweiten.

——————————–

Starke Schneefälle in weiten Teilen der Mongolei

Nach heftigen Schneefällen in ganz Ostasien, bei denen der Norden Chinas von rekordverdächtigen Schneestürmen heimgesucht wurde [siehe oben], sind etwa 60 % des 1,6 Millionen km² großen Territoriums der Mongolei „weiß“, wie die nationale Katastrophenschutzbehörde am Mittwoch mitteilte.

Schneestürme und eisige Kälte haben mindestens acht Hirten das Leben gekostet, darunter einen Mann, sechs Frauen und – besonders tragisch – einen 12-jährigen Jungen aus der zentralen Provinz Tuv, der, wie wenews.pk berichtet, sein Leben verlor, als er seiner Familie bei der Pflege ihrer Herden inmitten der heftigen Schneestürme half.

Hunderte von Tieren kamen während des Frostes zu Beginn der Saison ebenfalls ums Leben.

Die vergangenen kalten Jahreszeiten haben sich in den zerklüfteten Weiten der Mongolei als zunehmend brutal erwiesen und gipfelten in dem tödlichen Winter 2022-23, in dem Hirtenfamilien ohne Vieh und somit mit schwerwiegenden Nahrungsmittelengpässen zu kämpfen hatten, warnt Save the Children.

Noch bis in den Mai hinein litten 13 der 21 Provinzen der Mongolei unter einem „Dzud“ – einem Naturphänomen, das nur in der Mongolei vorkommt und bei dem starker Schneefall und extreme Kälte zur Verknappung von Weideflächen für das Vieh führen.

Zwischen 1940 und 2015 wurden zweimal pro Jahrzehnt offizielle „Dzud-Deklarationen“ abgegeben. In den letzten Jahren haben die Dzuds jedoch an Häufigkeit zugenommen und treten nun jährlich auf.

In diesem Jahr waren Temperaturen von unter -40 °C an der Tagesordnung, was zum vorzeitigen Tod von Hunderttausenden von Tieren führte, die entweder verhungerten oder erfroren. Dies wiederum hat die Lebensgrundlage von etwa 200 000 mongolischen Haushalten beeinträchtigt, die ihr Einkommen mit dem Hüten von Ziegen, Schafen, Rindern, Pferden, Yaks und Kamelen erzielen.

Zu all dem passt dieses Propaganda-Bild:

Propaganda: An jedem Ort der Erde wird es doppelt so schnell warm wie anderswo.

Link: https://electroverse.info/east-asia-freezes-40c-hits-russia-as-heavy-snow-impacts-majority-of-mongolia/

——————————–

wird fortgesetzt mit Kältereport Nr. 33 / 2023

Redaktionsschluss für diesen Report: 10. November 2023

Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE




Spitzen-Klimawissenschaftler verurteilt den Klima-Alarm: Kohlendioxid als Verschmutzer zu bezeichnen ist „besonders lächerlich“

Cap Allon

Top-Klimaforscher verurteilt Klimaalarm

Die Erwärmung durch Kohlendioxid ist aufgrund der „Sättigung“ im Infrarotspektrum logarithmisch, und jede künftige Verdopplung des Gases in der Atmosphäre [so es dazu kommt] wird mit der gleichen Erwärmung von etwa 1°C einhergehen.

Dies wird vom Atmosphärenforscher und emeritierten Professor Richard Lindzen vom MIT als offensichtlich und kaum umstritten angesehen – obwohl in der heutigen politisierten Umgebung, in der CO₂ zu einem furchterregenden und steuerpflichtigen „Knüppel“ geschmiedet wurde, mit dem man der Weltbevölkerung eins über die Rübe ziehen kann, diese Überlegung das „gefestigte“ Wissenschaftskonzept der AGW-Partei auf fatale Weise untergräbt und daher als Ketzerei angesehen wird, die mit Zensur und Entzug von Forschungsgeldern geahndet wird.

Professor Lindzen stellt fest, dass die derzeitige „absurde ‚wissenschaftliche‘ Erzählung“ uns eine quasi-religiöse Bewegung beschert – allen voran die „ständige Göbbels’sche Wiederholung des Klimaalarms durch die Medien“.

In einer von der Global Warming Policy Foundation (GWPF) veröffentlichten Studie warnt Lindzen, dass, wenn wir nicht aufwachen und die Absurdität des motivierenden Narrativs erkennen, „dies wahrscheinlich nur der Anfang der Katastrophen sein wird, die aus der gegenwärtigen irrationalen Verteufelung von CO₂ folgen werden“, Katastrophen, zu denen auch die „Zerschlagung“ der westlichen Energiesysteme gehört.

Kohlendioxid ist eine „besonders lächerliche“ Wahl als Schadstoff

Lindzen hält es für „absurd“ anzunehmen, dass der kleine Beitrag von CO₂ der kontrollierende Faktor für Temperaturänderungen im komplexen dreidimensionalen Klimasystem der Erde ist. Er verweist auf die Beweise aus dem Vostok-Eiskern der Antarktis, die zeigen, dass die Abkühlung während der Vergletscherungszyklen der letzten 700.000 Jahre dem Rückgang des CO₂ vorausging; und in den 600 Millionen Jahre zurückreichenden paläoklimatischen Aufzeichnungen gibt es „keinen Hinweis auf irgendeine Korrelation mit Kohlendioxid.“

Kohlendioxid sei eine „besonders lächerliche“ Wahl als Schadstoff, so Lindzen weiter, weil es in erster Linie als Dünger dient und derzeit „fast alle Pflanzen unter CO₂-Mangel leiden“.

Wenn wir also 60% des CO₂ aus der Atmosphäre entfernen würden, hätte das verheerende Folgen, aber nicht durch einen Rückgang der globalen Temperatur, wie die moderne Propaganda glauben machen will, sondern durch ein Massensterben der Vegetation, das zu einem „Hungertod für alle Tiere“ führen würde.

Die „eindimensionale“ Sichtweise des Weltklimas und die Art und Weise, wie der „Treibhauseffekt“ und die Rolle des CO₂ das Erwärmungsnarrativ dominieren, ist für Lindzen zutiefst besorgniserregend. Er weist darauf hin, dass die Erde viele Klimaregimes hat und dass es im Laufe der Jahrtausende „gravierende“ Temperaturänderungen zwischen den Tropen und den Polarregionen gegeben hat. Während dieser Zeit hat sich die Temperatur in den Tropen kaum verändert, was wir auch in den aktuellen Klimaaufzeichnungen beobachten können.

Lindzen argumentiert, dass die Temperaturveränderungen durch dynamische Wärmeströme in der Atmosphäre und in den Ozeanen verursacht werden, die durch Temperaturunterschiede in den Breitengraden – oder „barokline Instabilität“, um es wissenschaftlich auszudrücken – verursacht werden, und kommt zu dem Schluss, dass Veränderungen der Durchschnittstemperatur „in erster Linie auf Veränderungen der Temperaturdifferenz zwischen den Tropen und den Polen zurückzuführen ist und nicht auf Veränderungen des Treibhauseffekts“.

Die Politik

Es hat sich als sehr profitabel erwiesen, ALLE Klimaveränderungen auf ein einziges atmosphärisches Spurengas zu schieben. TPTB haben sich damit wirklich selbst übertroffen. Die Korrumpierung der wissenschaftlichen Integrität und die Verteufelung alternativer Denkweisen sind die bösartigsten Errungenschaften in der Geschichte der Menschheit – mit „ihrer Wissenschaft“ die Richtung von 8 Milliarden Seelen zu kontrollieren, ist schockierend. Lindzen war lange Zeit ein Kritiker der AGW-Partei.

In seiner GWPF-Studie verweist er auf die Worte des verstorbenen US-Präsidenten Eisenhower aus dem Jahr 1961:

Die Aussicht auf die Beherrschung der Gelehrten der Nation durch die Beschäftigung auf Bundesebene, die Zuweisung von Projekten und die Macht des Geldes ist allgegenwärtig und muss ernsthaft in Betracht gezogen werden. Doch wenn wir die wissenschaftliche Forschung und Entdeckung respektieren, wie wir es tun sollten, müssen wir auch auf die gleiche und entgegengesetzte Gefahr achten, dass die öffentliche Politik selbst zur Gefangenen einer wissenschaftlich-technologischen Elite werden könnte. – Dwight D. Eisenhower, 34. U.S. Präsident

Lindzen sagt, dass der von der UNO unterstützte IPCC „von der Regierung kontrolliert wird und nur von der Regierung diktierte Ergebnisse veröffentlicht“. Und zusammen mit seinem Kollegen, dem Atmosphärenforscher Professor William Happer aus Princeton, sagte er vor kurzem bei einer Untersuchung der US-Regierung, dass die derzeitige klimawissenschaftliche Literatur „ein Witz“ sei, und dass es sich um „Pal Review, nicht Peer Review“ handele.*

[*Kaum übersetzbares Wortspiel. ‚Pal‘ könnte man mit Kumpel, Komplize übersetzen. A. d. Übers.]

Die Verbindungen zwischen der Klimawissenschaft und Politikern, die Zuschüsse gewähren, sind wohlbekannt und nicht besonders gut verborgen. Im Jahr 2013 sagte der damalige Leiter des IPCC Rajendra Pachauri dem Guardian: „Wir sind ein zwischenstaatliches Gremium und wir tun das, was die Regierungen der Welt von uns verlangen. Wenn die Regierungen beschließen, dass wir die Dinge anders machen und ganz andere Produkte vorlegen sollen, stehen wir ihnen zu Diensten.“

CO₂ hat fast keinen Einfluss auf die globale Temperatur“

Ohne die Gehirnwäsche der AGW-Partei sollte klar sein, dass eine der wichtigsten Triebkräfte für die ständigen Veränderungen des Klimas der Wärmeaustausch in der Atmosphäre und an der Erdoberfläche ist.

Es sollte auch beachtet werden, dass unser derzeitiges Verständnis des Klimasystems sehr begrenzt ist. Es gibt riesige Lücken in unserer Wissensbasis, Lücken, die vom „Buhmann Kohlendioxid“ opportunistisch ausgenutzt und gefüllt wurden.

Der Meteorologe William Kininmonth, ehemaliger Berater der Klimakommission der Weltorganisation für Meteorologie und ehemaliger Leiter des Nationalen Klimazentrums der australischen Regierung, argumentiert in einer kürzlich erschienenen Studie, dass die Ozeane die „entscheidenden Trägheits- und Wärmeschwungräder“ des Klimasystems sind.

Wenn man das Klima kontrollieren wolle, müsse man die Ozeane kontrollieren, betont Kininmonth und fügt hinzu, dass „Bemühungen zur Dekarbonisierung in der Hoffnung, den Planeten abzukühlen, vergeblich sein werden“, da CO₂ nur „minimale Auswirkungen“ auf die Temperatur und das Klima der Erde habe.

Kininmonth ist zuversichtlich, dass die jüngste leichte Erwärmung „wahrscheinlich einfach das Ergebnis von Schwankungen in der sich ständig ändernden Ozeanzirkulation“ ist. CO₂ „muss als sehr geringer Beitrag zur beobachteten Erwärmung erkannt werden“, der den Erwärmungstrend wahrscheinlich nicht über den durch die natürlichen ozeanischen Schwingungen verursachten Höhepunkt hinaus verlängern wird. Er erklärt, dass der Hauptantrieb für die globale Temperatur die Bewegung von Energie im Wasser ist, sowohl in den Ozeanen als auch in der Atmosphäre nach der Verdunstung.

Die tropischen Ozeane haben sich in letzter Zeit erwärmt, allerdings nicht aufgrund des steigenden CO₂-Gehalts in der Atmosphäre, wie das Dogma glauben machen will, sondern durch eine Verringerung der Wärme, da sich die Meeresströmungen erkennbar verlangsamt haben. Die Wärme wurde mit der tropischen Atmosphäre ausgetauscht und von den Winden transportiert, um die Erwärmung der Arktis zu verstärken, die in den letzten Jahren stärker war als anderswo auf dem Globus.

Die Ozeantemperaturen sind in den Tropen viel weniger stark gestiegen als in der Arktis, und die Erwärmung der Arktis fand überwiegend in der kalten Winterhälfte statt, wenn die Oberfläche weitgehend im Dunkeln liegt, was laut Kininmonth bedeutet, dass sie nur das Ergebnis des Wärmetransports aus niedrigeren Breitengraden sein kann.

Kininmonths Schlussfolgerungen sind zwar wissenschaftlich umstritten, bieten aber eine plausible Erklärung dafür, warum sich die Temperaturen am Südpol seit über 50 Jahren kaum verändert haben. Und bis zu diesem Punkt sollte „globale“ Erwärmung genau das bedeuten, oder? Dennoch gelingt es der AGW-Partei regelmäßig nicht zu erklären, wie sich die Arktis erwärmen kann, während die Antarktis stabil bleibt (oder sogar abkühlt, wie einige Daten nahelegen).

Ungenaue wissenschaftliche Erkenntnisse werden oft in die Klimamodelle eingespeist, zusammen mit unwahrscheinlichen Vermutungen über eine massive CO₂-verursachte zukünftige globale Erwärmung. Aber wie Dr. John Christie, Professor für Atmosphären- und Geowissenschaften an der Universität von Alabama, kürzlich feststellte: „Die Modelle spiegeln die Energieflüsse nicht genau, und das ist der Kern der Funktionsweise des Klimasystems.“

Die Wahrheit kommt immer ans Licht, irgendwann.

Das Gefüge der Realität lässt sich nur eine gewisse Zeit lang verbiegen.

In diesem Fall sieht es jedoch leider so aus, als ob Milliarden von Menschen erst unermessliches Leid ertragen müssen – Treibstoffarmut/-knappheit und energiebedingte Inflation – bevor der Groschen endgültig fällt.

Link: https://electroverse.info/top-climate-scientist-slams-climate-alarm-carbon-dioxide/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Tschechischer Physiker: „Behauptungen, wonach Net Zero billig und einfach wäre, sind „absolut geisteskrank“

Pierre Gosselin

In einer E-Mail warnte der tschechische Physiker Luboš Motl, dass die Behauptung, Net Zero sei „billig und einfach“, naiv und „geisteskrank“ sei. Global gesehen wären die Kosten in der Tat wirtschaftlich ruinös und explosiv in Bezug auf den sozialen Zusammenhalt.

Hier ist ein Auszug aus seiner Mail (Namen wurden entfernt):

Einige Leute behaupten, dass die Förderung von Net Zero völlig einfach und billig wäre, unter 2 Billionen Dollar (integrierte Gesamtkosten) – solange wir einen Haufen Kernkraftwerke bauen. Aber solche Behauptungen sind völlig unsinnig.

Alle Elektroautos sind im Grunde unmöglich

Erstens: Kernkraft ist gut, aber im Vergleich zur Kohle ist sie kein „Wunder“. Jedes zwangsweise abgeschaltete Kraftwerk – egal ob es mit Kohle oder Uran betrieben wird – ist eine riesige Geldverschwendung. Genauso wichtig ist, dass es für Net Zero überhaupt nicht ausreicht, die Kraftwerke zu ersetzen. Sie haben auch Autos usw. Der Ersatz von Autos durch Elektrofahrzeuge ist in den nächsten Jahrzehnten im Grunde unmöglich. Der Markt zeigt bereits, dass die Nachfrage nach Elektroautos fast verschwunden ist. Statt des versprochenen exponentiellen Wachstums sehen sich die Hersteller von Elektrofahrzeugen wahrscheinlich einem Rückgang gegenüber. Das ist keine Überraschung.

20 TRILLIONEN Dollar alle 7 Jahre – nur für die Autos!

Man könnte sagen, dass ein Elektroauto mit einem Auto mit Verbrennungsmotor (ICE) vergleichbar ist, wenn es läuft, aber um es zu kaufen, muss man immer noch 15.000 Dollar mehr bezahlen als für ein vergleichbares ICE-Auto. Ein solches Elektroauto muss etwa alle 7 Jahre ausgetauscht werden, weil die Batterie Probleme macht, und zu diesem Zeitpunkt ist die Technologie veraltet, so dass ein neues Elektroauto besser ist als das alte mit einer neuen Batterie. Sie haben einfach 15.000 Dollar mehr pro Auto und pro 7 Jahre. Es gibt 1,5 Milliarden Autos auf der Welt. Das sind bereits zusätzliche 20 Billionen Dollar in 7 Jahren nur für die Art der Autos. In diesen 20 Billionen Dollar pro 7 Jahre oder 3 Billionen Dollar pro Jahr sind die Ladeinfrastruktur und die zusätzlichen Batterien, die in das Stromnetz eingebaut werden müssten, um die ungleichmäßige Aufladung der Autos zu bewältigen, noch nicht enthalten.

Und die oben genannten Kosten sind immer noch zu niedrig angesetzt, weil uns einige der benötigten Rohstoffe ausgehen werden – selbst wenn wir riesige neue Lithiumvorkommen finden, wird deren Abbau teurer werden, weil wir tiefer graben müssen, und es könnte sein, dass uns Kupfer, Kadmium oder etwas anderes ausgeht. Und das sind nur die Autos.

Der Unsinn liegt klar auf der Hand

Dann gibt es noch die Kühe mit dem Methan usw. Können wir sie durch eine technische Lösung ersetzen? Es gibt keine akzeptable technische Lösung, keine winzige Wunderlösung wie Kernkraftwerke, die den ultimativen Traum von Netto-Null in die Realität umsetzen könnte. Ich kann nicht glauben, dass irgendein Klimakrisen-Skeptiker in dieser wichtigen Frage ins andere Lager wechseln könnte – die hauptsächlich eine politische Frage ist, aber die rationale Argumentation, die nötig ist, um herauszufinden, dass Net Zero mit oder ohne Kernkraftwerke unsinnig ist, ist wirklich elementare Wissenschaft und Wirtschaft.

Der wahre Kampf ist der gegen die Verrückten

Die Vereinnahmung der Wissenschaft und der Marke „Wissenschaft“ durch Klimaalarmisten war ein schwerer Schlag für die Zivilisation. Vor 30 Jahren hätte ich nicht geglaubt, dass so etwas passieren würde (die Welt sah sicherlich so aus, als ob sie für ein Jahrhundert oder länger eine langweilige Utopie im Stil der kapitalistischen USA der 1980er Jahre werden würde), aber es ist einfach passiert. Wir befinden uns in einer neuen Welt, in der andere Schlachten geschlagen werden, und die Bemühungen der Verrückten, ihre Idiotie und Lügen in der Wirtschaftspolitik durchzusetzen, sind jetzt wahrscheinlich der wichtigste Teil der klimabezogenen Auseinandersetzungen. Daher ist es vielleicht wichtiger denn je, dass einigermaßen vernünftige Menschen mit einer ausreichend einheitlichen Stimme sprechen, wenn es um die Politik geht.

Es ist BS, dass das CO₂ hinter den schlechten einzelnen Wetterereignissen oder -extremen steckt, und so ziemlich jeder versteht, dass 1-2 Grad Celsius (gleichmäßige) Erwärmung pro Jahrhundert an sich kein Problem sind, unabhängig von den Ursachen dieser hypothetischen Veränderung (meine Gewissheit, dass das CO₂ weniger als 1 Grad Celsius in einem Jahrhundert hinzufügt, ist nicht sehr sicher – aber ich denke auch, dass es keine sehr wichtige Frage für Anwendungen ist).

Pseudowissenschaftlicher Irrglaube: CO₂ hinter Wetterereignissen

Schrecklich ist, dass CO₂ auf irrationale Weise für Stürme und andere Dinge verantwortlich gemacht wird, die es auf der Erde seit Milliarden von Jahren gibt, und zwar ziemlich genau in der gleichen Verteilung (aber sie werden heutzutage viel globaler hochgespielt als früher), und selbst diese hochgradige Verrücktheit wird immer mehr zum Mainstream. Während die Leute CO₂ für die (sicherlich vorteilhafte, wenn sie wahr ist) Erwärmung „verantwortlich“ machen, scheint dies eine unumkehrbare Tatsache zu sein (zumindest bis zu dem hypothetischen Moment, in dem die Erwärmung wirklich in eine Abkühlung umschlägt, was sicherlich der Fall sein könnte, soweit ich das sagen kann, aber ich denke immer noch, dass eine gewisse Erwärmung in den nächsten Jahrzehnten etwas wahrscheinlicher ist), ist die Vorstellung, dass CO₂-Hexen hinter allen möglichen einprägsamen Wetterereignissen stecken, eine eher idiotische pseudowissenschaftliche Wahnvorstellung, die in den Augen der Öffentlichkeit und der politischen Entscheidungsträger noch widerlegt werden könnte.

Wir sollten es also trotzdem versuchen. Der Treibhauseffekt, auch wenn er wichtig ist, wirkt fast gleichmäßig über den gesamten Globus, über die Jahreszeiten und Tageszyklen hinweg. Er kann also nicht wirklich die Druckunterschiede und andere Variablen erhöhen, die dramatische lokale Phänomene wie Wirbelstürme auslösen. Die Vorstellung, dass einige Verbote für Verbrenner-Autos oder Einfamilienhäuser in Europa und Nordamerika die Zahl der zerstörerischen Wetterereignisse verringern werden, ist völlig falsch, und es ist wichtig genug, sich mit allen zusammenzutun, die noch verstehen, dass diese vorgeschlagene Politik falsch, verrückt und selbstmörderisch ist.“

Luboš Motl is a Czech physicist who was an assistant professor in physics at Harvard University. His scientific publications focused on string theory, and he is currently a visiting scholar at Rutgers.

Link: https://notrickszone.com/2023/11/07/czech-physicist-claims-net-zero-would-be-cheap-and-easy-are-completely-insane/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Der Klimawandel begann 1988 mit einem Temperatursprung

Josef Kowatsch, Matthias Baritz

  • Die Erwärmung begann erst 1987/88 mit einem Temperatursprung von 0,8 Grad
  • CO₂ nimmt seit 100 Jahren stark zu. Die Erwärmung setzte erst ab 1988 ein
  • Die Erwärmung ist seit 1988 tagsüber sehr stark und nachts deutlich geringer
  • Von 1947 bis 1987 wurde es tagsüber deutlich kälter.
  • Vollkommen unterschiedlicher Verlauf der Tag/Nachttemperaturen.
  • CO₂ zeigt keine erkennbaren Temperaturwirkungen in den DWD-Grafiken.

Vorweg: Grundsätzlich ist die physikalische Absorption und Emission von Gasen physikalische Realität und wird durch die Belege unseres Artikels nicht in Frage gestellt. Aber wie hoch ist die dadurch geglaubte Thermalisierung? Gibt es überhaupt eine? Von uns wird die beängstigende Höhe von 2 bis 4,5 Grad Klimasensitivität (je nach Klimamodell, hierbei handelt es sich um fiktive Modelle und nicht um Realität) wissenschaftlich hinterfragt und mit unseren Untersuchungen widerlegt. Insbesondere zeigt sich, dass keine Grundlage für einen sog. Klimanotstand und darauf aufbauende Verbote und Panikmache besteht.

Die meinungsbeherrschende und gut bezahlte Klimafolgenforschung und auch der DWD behaupten fälschlicherweise, dass der gesamte Temperaturanstieg der letzten 130 Jahre ausschließlich auf die Treibhausgase zurückzuführen wäre, hauptsächlich auf die stete CO₂-Atmosphärenzunahme. Die erste Grafik zeigt bereits, dass diese CO₂-Erwrämungsbehauptung falsch ist

Der Temperatursprung von 1987 auf 1988 und die Weitererwärmung

Grafik 1: Fast 100 Jahre bis 1987 keine Erwärmung, dann kam der Temperatursprung von einem dreiviertel Grad und anschließend die steile Weitererwärmung der deutschen Jahrestemperaturen.

Merke: Die neuzeitliche Klimaerwärmung begann erst 1988 durch einen Temperatursprung mit anschließender Weitererwärmung.

Dieser Temperatursprung ist in ganz Mittel- und Westeuropa nachweisbar. In Holland wurden die Gründe des Temperatursprunges genauer in dieser Arbeit untersucht

Im Vergleich dazu der kontinuierliche CO₂-Anstieg: (Quelle Umweltbundesamt)

Grafik 2: Zwischen Grafik 1 und Grafik 2 gibt es keinerlei Korrelation. CO₂ kann nicht 100 Jahre lang nichts bewirken, dann plötzlich aufwachen und anschließend, aufgeschreckt durch den IPPC eine starke Weitererwärmung bewirken. Solche Gaseigenschaften sind in Physik gänzlich unbekannt.

Anmerkung: Selbst aufgrund von physikalischen Grundlagen an den CO₂-Erwärmungseffekt glaubende Physiker sagen auch ganz deutlich, in 35 Jahren könnte die Klimasensitivität nur einen schwachen fast unmerklichen Erwärmungseffekt bewirken, der Betrachtungszeitraum wäre viel zu kurz. Allerdings sind die 100 Jahre Temperaturstillstand davor auch nicht erklärbar. Der CO₂-Atmosphärenanteil ist von damals 0,029%=290 ppm auf inzwischen 420 ppm gestiegen. Zumindest laut offizieller Erklärungen, basierend auf Messungen auf dem Mauna Loa. Und behauptet wird auch, – ohne jeden Beweis – dass allein der Mensch für diesen CO₂-Anstieg verantwortlich wäre.

Erkenntnis 1: Die Temperaturkurve der DWD-Temperaturen und von CO₂ verlaufen vollkommen unterschiedlich. CO₂ kann nicht der Temperaturhaupttreiber sein

Es gibt keine Klimakatastrophe durch sog. Treibhausgase und somit auch keinen Klimanotstand. Die deutsche Regierung mitsamt den Medien übertreiben maßlos, indem sie behaupten, die gesamte Erwärmung (seit 1987) wäre CO₂-bedingt

In Grafik 1 zeigten wir mittels der Original-Jahrestemperaturen des Deutschen Wetterdienstes (DWD), dass die Erwärmung Mitteleuropas erst 1987 mit einem Temperatursprung begann, also erst seit 36 Jahren.

Noch eindrucksvoller ist jedoch eine Grafik der DWD-Originaltemperaturen seit 1943, die zeigt erst recht, dass CO₂ auf das Temperaturgeschehen in Deutschland kaum einen Einfluss haben kann.

Grafik 3: Von 1943 bis 1987, also 45 Jahre vor dem Temperatursprung kühlten sich die Temperaturen Deutschlands ab. Der Temperatursprung von 1987 auf 1988 beträgt etwa 0,8 Grad. Ab 1988 gab es dann eine starke Weitererwärmung bis heute von 1,2 Grad. Macht zusammen 2 Grad ab 1987

Merke: Die Klimaerwärmung seit 1987 bis heute beträgt 2 Grad bei den DWD-Jahrestemperaturen.

Man vergleiche den Verlauf der CO₂-Anstiegskurve in Grafik 2 mit den Originaldeutschland-temperaturen des DWD seit 1943, dann kommen wir zu folgender Aussage.

Erkenntnis 2: CO₂ kann nicht der temperaturbestimmende Faktor sein. Das Gas kann nicht 45 Jahre lang kühlend wirken, dann auf Befehl des Weltklimarates plötzlich aufschrecken und seitdem stark erwärmend wirken. Solche Gaseigenschaften gibt es nicht.

Es gibt keine Klimakatastrophe durch sog. Treibhausgase und somit auch keinen Klimanotstand. Die deutsche Regierung mitsamt den Medien übertreiben maßlos.

Zur näheren Erläuterung: Die Politiker, die CO₂-Erwärmungsgläubigen, die selbst ernannten Experten der Öffentlich Rechtlichen, die Meteorologen und die Medien kennen die Grafik 3 mit dem starken Temperatursprung nicht. Aus ihrem Zeitgefühl heraus haben sie erfahren dürfen, dass die Erwärmung zugenommen hat. Von einem Temperatursprung wissen sie überhaupt nichts. Und so entsteht deren Aberglauben: Sie führen die gesamte Temperaturzunahme allein auf das Gas Kohlendioxid zurück, also den gesamten Anstieg von 2 Grad seit 1987 und suggerieren, der hätte von Jahr zu Jahr stetig zugenommen ähnlich wie die CO₂-Konzentrationen. Denn diese Keeling Kurve ist allgemein bekannt, aber nicht die Temperaturkurve von Grafik 3.

Bevor wir mit neuen Informationen fortfahren, verweisen wir für Erstleser auf die gute Zusammenfassung unserer bisherigen Arbeiten durch Herrn Michael Limburg.

Im folgenden Teil ergänzen wir die Grafik 3 durch den Verlauf der Tag/Nachtemperaturen Deutschlands im gleichen Zeitraum:

Unsere Schwierigkeit war, der DWD bietet keine Gesamt-Daten an, nur die von Einzelstationen. Bei einer Einzelstationen wäre somit ein Grafikbeginn 1943 möglich, weil etliche die T-max/, T-min Werte vor dem Kriegsende mitgemessen haben und auch 1945 nicht fehlt. Aber in der Summe? Es gibt viel weniger als 100 DWD-Stationen, auf die man zurückgreifen könnte und das wäre uns als DWD-Schnitt zu wenig.

Unser Autor M. Baritz hat sich in einer wahrlichen Sisyphusarbeit die monatelange Mühe gemacht und etwa 550 Stationen seit 1947 gefunden und addierend ausgewertet, wobei er sich stets am Tagesschnitt des DWD seiner 2000 Stationen orientiert hat. Ist dieser fast identisch, dann dürften auch die T-max und T-min Verläufe nahezu identisch sein.

Warum nur ca. 550  offizielle DWD Wetterstationen im Durchschnitt? Kommen bald noch welche dazu? Antwort: Nein, es gibt heute nicht mehr Stationen, die aktuelle Wetterdaten mit T-Min, T-Max anbieten. Und 1943 können wir erst recht nicht beginnen, denn aufgrund des Kriegsendes und der damit verbundenen neuen Außengrenzen würden seit 1943 weniger als 100 Stationen bis heute T-max und T-min mitmessen.  Bis 1947 hatte der DWD dann seit Messnetz geändert, neue Stationen an neuen Orten eröffnet, und wir können seit 1947 auf durchschnittlich ca. 550 Stationen durchgehend mit T-Min und T-Max zurückgreifen.

Die nächste Grafik zeigt somit den Zeitraum erst ab 1947 mit den Tag/Nachttemperaturen. Diese Grafik 4 ist die Grafik der Temperaturrealität für das heutige Deutschland

Grafik 4: Die beiden grauen Temperaturverläufe oben geben den Durchschnitt aller 365/366 T-Max-Werte für jedes Jahr an. Die beiden blauen Verläufe unten samt Steigung stehen für die Durchschnitte aller 365/366 T-Min-Werte jeden Jahres. Dazwischen in braun die Tagesmittelwerte aller Tage eines Jahres, gemessen nach der Mannheimer Methode oder später Stundenmittel oder sogar 10 Min.-Mittel.

Auswertung mit Überraschung:

  1. Von 1947 bis 1987 sind vor allem die Temperaturen tagsüber deutlich kälter geworden. Die Nachttemperaturen nicht.
  2. Die Schere der Steigungslinien schließt sich in diesem 40 Jahre Betrachtungszeitraum
  3. Alle drei Grafikverläufe zeigen den Temperatursprung von 1987 auf 1988
  4. Danach werden die Tage wärmer, siehe Steigungsformel, die Nachttemperaturen nicht.
  5. Die Schere der Tag/Nachttemperaturen öffnet sich seit 1988
  6. Diese Temperaturgrafik seit 1947 bis heute zeigt keinerlei Übereinstimmung mit der CO₂-Steigungsgrafik

Erkenntnis 3: Diese Grafik der Realität ist das endgültige „Aus“ für alle Behauptungen, CO₂ wäre der Haupttemperaturtreiber.

Man muss sich die tatsächliche Temperaturentwicklung Deutschlands seit 1947 schon zweimal ansehen. Temperatur-Veränderungen gab es eigentlich nur bei den Tagestemperaturen, die Nachttemperaturen blieben gleich, ab 1988 halt um 1 Grad höher. (blaue Steigungen) Und die Tagesmittel sind im Grunde nur der Schnitt zwischen Tag/Nacht.

Wichtig auch zu wissen, diese Grafik 4 gibt es nirgendwo beim DWD in seinen Veröffentlichungen!!! Der Deutsche Wetterdienst stellt nirgendwo die Aufschlüsselung von Tag/Nacht seit 1947 für Deutschland grafisch dar.

Merke: Nur die Temperaturen tagsüber haben sich seit 1947 in Deutschland geändert, zuerst 40 Jahre lang eine Abkühlung tagsüber, und nach dem Temperatursprung eine deutliche Erwärmung tagsüber.

Wäre CO₂ wie stets behauptet, der Haupttemperaturtreiber, dann müsste dieses Gas überall Tag wie Nacht gleich wirken, und folgt man dieser Hypothese des CO₂-Treibhausexperten Häckl, dann sogar nachts deutlich stärker als am Tage (Aufgestellt vor 3 Jahren). Natürlich hat Häckl für seine Hypothese keine Versuchsbeweise, einfach so nach der eignen Glaubenslogik dahergeschwätzt wie übrigens die ganze CO₂-Treibhaustheorie auf keine bestätigenden Versuchsbeweise für eine hohe Klimasensitivität und auf keinerlei technische Anwendungen zurückgreifen kann.

Die Realität ist: CO₂ kann nicht 40 Jahre lang bis 1987 tagsüber abkühlend wirken, dann einen Temperatursprung verursachen und ab 1988 dann stark erwärmend wirken. Und auch nur tagsüber. Solche Gaseigenschaften gibt es nicht.

Somit müssen viele andere Ursachen den deutschen Temperaturverlauf seit 80 Jahren bestimmen.

Und bei einer Einzelstation? Wir wählen Bremen an der Nordseeküste

Grafik 5: Die Wetterstation Bremen kühlt auch nachts im linken Zeitraum bis 1987 ab. Aus diesem Grund schließt sich die Schere zwischen Tag/Nacht im linken Zeitraum eigentlich nicht. Ab 1988 bis heute öffnet sich die Schere der Tag/Nachtsteigungen. Allerdings steigen auch nachts die Temperaturen leicht.

Die Station Bremen unterscheidet sich somit leicht vom DWD-Deutschlandschnitt, obwohl dort wie überall in Deutschland die CO₂-Konzentration gleich sind.

Weitere Überlegungen: Wäre CO₂ der alleinbestimmende Temperaturtreiber, dann müssten bei allen deutschen Wetterstationen die Tag/Nachtsteigungen dieselben Steigungsformeln haben. d.h. die Deutschlandabkühlung bis 1987 müsste dieselbe sein, ebenso die Erwärmung seit 1988. Um diese zu bestimmen, könnte man jede beliebige Station nehmen, egal ob mitten in der Stadt, am Flughafen oder mitten im Hotzenwald. Unterschiede dürfte es nur im Gesamtschnitt geben, je nach Meereshöhe der Station, aber nicht in der Steigungsformel. Um einen Deutschland-Temperaturschnitt zu erhalten bräuchte man keine 2500 DWD-Stationen, es würde eine genügen, die genau auf der Mittleren Meereshöhe der Deutschlandfläche steht, das sind etwa 260m Meereshöhe wie Stuttgart.

Die Temperaturdaten des Deutschen Wetterdienstes der letzten 80 Jahre zeigen: Es gibt keine Klimakatastrophe durch sog. Treibhausgase und somit auch keinen Klimanotstand. Die deutsche Regierung mitsamt den Medien übertreiben maßlos. Die Temperaturverläufe Deutschlands wurden in den letzten 80 Jahren von vollkommen anderen Ursachen bestimmt.

Deshalb ist auch diese vom Mainstream verkündete Definition von Klimawandel falsch: Der Begriff Klimawandel bezeichnet langfristige Temperatur- und Wetterveränderungen, die hauptsächlich durch menschliche Aktivitäten verursacht sind, insbesondere durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe

Richtig ist der erste Teil der Definition, falsch ist der Schluss: „insbesondere durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe“

Tatsächliche Ursachen der 2 unterschiedlichen Temperaturverläufe:

Welche Gründe den abkühlenden Temperaturverlauf tagsüber in den vier Jahrzehnten bis 1987 bestimmten, das zu ergründen wäre eine Aufgabe der teuer bezahlten Klimaforscher beim PIK und bei den Medien, aber auch von den Meteorologen beim Deutschen Wetterdienst. Und diese Erklärungen müssen wir einfordern. Wir Autoren bieten für diesen Zeitraum noch keine Erklärungen an. Gerne warten wir auch auf die vermuteten Anregungen aller Leser dieses Artikels, also warum wurden die T-Max bis 1987 kälter?

Was hingegen die plötzliche Änderung des Klimas ab 1987 in Mittel- und Westeuropa herbeiführte, das haben wir des öfteren schon beschrieben, z.B. hier.

In aller Kürze nochmals wiederholt:

1) Die Umstellung der Luftzufuhr von NW auf SW -Wetterlagen, also auf südliche Windrichtungen in ganz Mittel- und Westeuropa

2) Laut DWD die Zunahme der Sonnenstunden seit 1988,

3) Laut DWD die Abnahme der Bewölkung

4) Stetige Zunahme der Wärmeinselflächen in Deutschland, dazu gehören:

4a) Die ständige weitere Bodenversiegelung und Asphaltierung einstiger Grünflächen, die Städte und Gemeinden fressen sich in die grüne Landschaft hinein – derzeit 60 ha je Tag in Deutschland, siehe Versiegelungszähler, Stand: 50 796 km2 von 358 000 km2

4b) Die ständige Trockenlegung Deutschlands in Feld, Wald, Wiesen und Fluren durch Drainagen und Entwässerungsgräben. Das Wasser der einst viel nässeren deutschen Sumpf-Landschaften landet im Meer. Damit wird Deutschland im Sommer zu einer Steppe. Es fehlt zunehmend die kühlende Verdunstung an heißen Sommertagen. Insbesondere die Tmax tagsüber steigen kontinuierlich. Die gesetzlichen Luftreinhaltemaßnahmen seit 40 Jahren verstärken diesen Prozess.

6) Die AMO-Warmphase, die aber auch zyklisch ein Ende finden wird.

7) Die Verringerung der Albedo seit 30 Jahren, dadurch wird weniger Sonnenenergie ins Weltall zurückreflektiert.

Fazit: Ohne die Zunahme der Wärmeinselerwärmung wäre die Erwärmung seit 1988 viel moderater ausgefallen: Diesen moderaten Anstieg zeigen wir anhand der Wetterstation der zwar wachsenden Stadt Rosenheim, jedoch steht die Wetterstation außerhalb in den Innwiesen. Sie wurde im Betrachtungszeitraum zwar einige Male versetzt, jedoch immer innerhalb eines kleinen Raumes. Der DWD behauptet, er würde kleinräumige Versetzungen ausgleichen. Es handelt sich um eine WI-arme Wetterstation:

Grafik 6: Wärmeinselarme Wetterstationen außerhalb der Ansiedlungen wie Rosenheim haben sich nach dem Temperatursprung, also ab 1988 nur moderat weitererwärmt. Tagsüber viel stärker. Die Nachttemperaturen sind sogar fallend. (nachts wurde es kälter)

Abschätzung der WI-effekt Größe. Das ist die Differenz der beiden (braunen) Steigungslinien. Erg: Die WI-effekt Erwärmung seit 1988 beträgt mindestens 0,7°C zwischen Rosenheim und dem DWD Schnitt.

In dieser WI-differenz ist auch die scheinbare statistische DWD-Erwärmung durch Stationsaustausch der letzten 30 Jahre enthalten

Grundforderung von uns Natur- und Umweltschützern:

Die werbemäßig geplante und regierungsgewollte CO₂-Klimaangstmacherei vor einer angeblichen Erdüberhitzung muss sofort eingestellt werden.

Wir sind deshalb gegen teure technische CO₂-Reduzierungsmaßnahmen, die dem Klima nichts nützen, sondern der Natur und Umwelt oft zusätzlich schaden. Wir lehnen auch jede Luftbesprühung aus Flugzeugen mit weißen Chemikalien-Staubwolken ab, um die Sonneneinstrahlung zu reflektieren und die Albedo wieder zu vergrößern.

Was man gegen heiße Sommertage und gegen die Trockenlegung Deutschlands vorgehen sollte, haben wir hier in 15 Punkten beschrieben.

Aber diese Hilfsmaßnahmen, die tatsächlich helfen, würden der CO₂-Treibhaustheorie widersprechen, deshalb entscheidet sich die Politik lieber für die teure CO₂-Bodenverpressung oder CO₂ aus der Luft ausfiltern und andere vollkommen sinnlose Maßnahmen zur CO₂-Reduktion. Unsere Vorschläge würden nicht nur helfen, sondern wären zugleich ein Beitrag zum Naturschutz, die Vielfalt und die Ökologie der Landschaft würde sich verbessern.

Wir brauchen mehr CO₂ in der Atmosphäre

Eine positive Eigenschaft hat die CO₂-Zunahme der Atmosphäre. Es ist das notwendige Wachstums- und Düngemittel aller Pflanzen, mehr CO₂ führt zu einem beschleunigten Wachstum, steigert die Hektarerträge und bekämpft somit den Hunger in der Welt. Ohne Kohlendioxid wäre die Erde kahl wie der Mond. Das Leben auf der Erde braucht Wasser, Sauerstoff, ausreichend Kohlendioxid und eine angenehm milde Temperatur. Der optimale CO₂-gehalt der Atmosphäre liegt etwa bei 800 bis 1000ppm, das sind 0,1%. Nicht nur für das Pflanzenwachstum, also auch für uns eine Art Wohlfühlfaktor. Von dieser Idealkonzentration sind wir derzeit weit entfernt. Das Leben auf der Erde braucht mehr und nicht weniger CO₂ in der Luft. Untersuchungen der NASA bestätigen dies (auch hier) Und vor allem dieser Versuchsbeweis.

Das Leben auf dem Raumschiff Erde ist auf Kohlenstoff aufgebaut und CO₂ ist das gasförmige Transportmittel, um den Wachstumsmotor Kohlenstoff zu transportieren. Wer CO₂ vermindern will, versündigt sich gegen die Schöpfung dieses Planeten.

Es wird Zeit, dass endlich Natur- und Umweltschutz in den Mittelpunkt des politischen Handelns gerückt werden und nicht das teure Geschäftsmodell Klimaschutz, das keinerlei Klima schützt, sondern über gesteuerte Panik- und Angstmache auf unser Geld zielt. Gegen die Terrorgruppe „letzte Generation“ muss mit allen gesetzlichen Mitteln vorgegangen werden, da die Gruppe keine Natur- und Umweltschützer sind, sondern bezahlte Chaosanstifter. Abzocke ohne Gegenleistung nennt man das Geschäftsmodell, das ähnlich wie das Sündenablassmodell der Kirche im Mittelalter funktioniert – ausführlich hier beschrieben.

Josef Kowatsch, Naturbeobachter, aktiver Naturschützer, unabhängiger, weil unbezahlter Klimaforscher Matthias Baritz, Naturwissenschaftler und Umweltschützer.