Die britische Regulierungsbehörde OFCOM will die Leugnung des Klimawandels in einer Fernsehsendung untersuchen

Eric Worrall

Anscheinend sollten „gefährliche Klimalügen“ wie die Behauptung, es gebe keinen Klimanotstand, in Fernsehsendungen nicht unwidersprochen bleiben.

Ofcom untersucht erstmals seit 2017 Beschwerden wegen Leugnung des Klimawandels

Exklusiv: Britische Regulierungsbehörde macht Kehrtwende bei Beschwerden gegen TalkTV und TalkRadio, nachdem ihr vorgeworfen wurde, einigen Sendern erlaubt zu haben, „gefährliche Klimalügen zu verbreiten“

Damian Carrington

Beschwerden über Sendungen bei TalkTV und TalkRadio wurden von Ofcom geprüft, das daraufhin beschloss, keine Untersuchung einzuleiten – das gleiche Ergebnis wie bei mehr als 1.000 anderen Klimabeschwerden seit 2020. Nach einem Schreiben des Good Law Project (GLP) im Januar, in dem eine Begründung für die Ablehnungen gefordert wurde, teilte Ofcom jedoch mit, dass es seine ursprüngliche Entscheidung zurückgenommen habe und die Beschwerden „neu prüfen“ werde.

Eine Beschwerde bezog sich auf Äußerungen eines Talk-Gastes, der im November sagte, der Klimawandel sei „ein bewusster Versuch, künstliche Angst zu erzeugen … aus etwas, das falsch ist“. Im zweiten Fall, ebenfalls im November, bezeichnete ein anderer Gast die Energiepolitik der Labour-Regierung als „selbstmörderisch“, „in vielen Fällen von Pseudowissenschaft getrieben“ und „eine Art sektenähnliches Verhalten“.

„Rechtsextreme Sender dürfen schon viel zu lange ungehindert gefährliche Klimalügen verbreiten“, sagte ein Sprecher der GLP. „Wir sind froh, dass Ofcom endlich zuhört, und warten auf den Abschluss der Untersuchungen. Sollte Ofcom keine Maßnahmen gegen die Falschinformationen von Talk ergreifen, werden wir nicht zögern, den Sender zur Rechenschaft zu ziehen.“

Ein Sprecher von Ofcom sagte: „Bei der erneuten Prüfung der Sendungen sind wir zu dem Schluss gekommen, dass sie potenziell schwerwiegende Verstöße gegen den Rundfunkkodex darstellen, die eine Untersuchung rechtfertigen. Wir haben daher Untersuchungen eingeleitet, um zu prüfen, ob sie gegen unsere Vorschriften zur gebotenen Unparteilichkeit und zur wesentlichen Irreführung verstoßen haben.“ Ofcom teilte mit, dass es nach einer Zuschauerbeschwerde über eine andere Sendung von TalkTV eine weitere klimabezogene Untersuchung eingeleitet habe.

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Websites von Klimaskeptikern scheinen vorerst nicht Gegenstand der Ermittlungen zu sein. Die OFCOM ist befugt, gegen Websites vorzugehen, und es wird derzeit erwogen, diese Befugnisse auszuweiten, was auch auf Websites wie WUWT Anwendung finden könnte.

In einer Zeit, in der Briten wegen eines unfreundlichen Facebook-Posts verhaftet werden können, scheint die Androhung behördlicher Ermittlungen wegen Äußerungen wie der, der Klimawandel sei „ein bewusster Versuch, aus etwas Falschem falsche Ängste zu schüren …“, einen gefährlichen Schritt in Richtung einer Einschränkung der Freiheit zur Kritik an Klimabehauptungen darzustellen.

Der Klimawandel ist nicht falsch, in dem Sinne, dass sich die Welt seit Mitte des 19. Jahrhunderts erwärmt hat. Was falsch ist, ist die Behauptung, dass dies irgendeine Art von Notlage darstellt.

Dies ist ein trauriger Tag für Großbritannien. Großbritannien kann zu Recht behaupten, die Wiege der modernen parlamentarischen Demokratie zu sein. Die Geschichte der britischen Parlamente reicht bis ins Jahr 1236 n. Chr. zurück, als König Heinrich III. das „parliamentum generalissimum“ einberief. Der größte Teil dieser Geschichte steht für einen Fortschritt des Rechts der Menschen auf freie Meinungsäußerung, für eine schrittweise Ablösung der absoluten Tyrannei durch repräsentative Demokratie. Das Recht der Menschen zu bedrohen oder einzuschränken, sich öffentlich zu einem wissenschaftlichen Standpunkt zu äußern – ganz gleich, ob man diesen geäußerten Ansichten zustimmt oder nicht –, ist ein großer Rückschritt in dieser Tradition der Freiheit.

Schon zu Shakespeares Zeiten, Ende des 16. bis Anfang des 17. Jahrhunderts, genossen die Briten ein Maß an Freiheit, das in weiten Teilen der Welt unbekannt war. Shakespeare schrieb Theaterstücke, die weithin als Kritik an der Politik oder dem Verhalten des Königshauses angesehen wurden, ohne für seine Frechheit bestraft zu werden – obwohl gegen ihn mindestens einmal wegen angeblicher Anstiftung zum Aufstand ermittelt worden war. Doch selbst Shakespeare wurde wegen seiner wissenschaftlichen Ansichten nicht schikaniert.

Seit Jahrhunderten bestand die übliche Vorgehensweise darin, auf eine wissenschaftliche Behauptung, der man nicht zustimmte, mit der Veröffentlichung einer Gegenbehauptung zu reagieren. Es gibt keine Tradition, dass Regierungszensoren in Sendungen auftreten, um alles, womit die Regierung nicht einverstanden ist, sofort anzufechten oder als falsch zu brandmarken.

Doch nun stehen wir vor einem massiven Rückschritt, einem Versuch, die Meinungsfreiheit und das Recht, Ansichten über die Wissenschaft zu äußern, zu unterbinden – was mit der Redezensur der religiösen Tyranneien des Mittelalters vergleichbar ist, als das Aussprechen von Kritik an religiösen Interpretationen von Natur und Göttlichkeit streng bestraft wurde.

Ist das wirklich die Zukunft, die Großbritannien will, in der das Anzweifeln der Behauptung, wir befänden uns in einer Klimakrise, als Blasphemie behandelt wird? In der Rundfunkanstalten verpflichtet sind, bei jeder Diskussion über Wissenschaft einen Vertreter der von der Regierung genehmigten Ansichten einzubeziehen? Denn genau dorthin steuert Großbritannien derzeit.

[Hervorhebungen im Original]

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/03/25/british-regulator-ofcom-to-investigate-broadcaster-climate-denial/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Die erste Hitzewelle des Jahres … und immer wieder das Gleiche

Klimadaten zur Hitzewelle im März – Wie langfristige Temperaturaufzeichnungen die gängige Klimadiskussion in Frage stellen

Matthew Wielicki

Die Schlagzeilen sagen das eine … die Daten sagen etwas ganz anderes

Denver und andere Städte haben gerade einen Hitzerekord für den Monat März gebrochen.

Die Medien stellten dies sofort als weiteren Beweis dafür dar, dass das Klimasystem durch menschliche Aktivitäten an seine Grenzen gestoßen ist.

Das Problem ist, dass dieser Rekord bereits 1971 aufgestellt worden war.

Die Höchsttemperatur vom Samstag brach zudem den Rekord für die höchste jemals im März gemessene Temperatur, der erst am Donnerstag und Freitag aufgestellt worden war, als in Denver 29,4 °C gemessen wurden. Der bisherige Allzeit-Temperaturrekord für den März lag bei 28,9 °C und wurde am 26. März 1971 gemessen.Quelle

Wenn die heutige Hitze ein Zeichen für etwas Beispielloses ist, was genau geschah dann im Jahr 1971?

Allein diese Frage sollte uns dazu veranlassen, inne zu halten, bevor wir voreilige Schlüsse ziehen. Wenn wir uns von den Schlagzeilen lösen und die Daten tatsächlich genauer betrachten, zeichnet sich nämlich ein ganz anderes Bild ab.

Was die Langfrist-Aufzeichnungen tatsächlich zeigen

Um zu verstehen, was wirklich vor sich geht, müssen wir einen Schritt zurücktreten und über ein einzelnes Ereignis hinausblicken. Die landesweiten Temperaturrekorde für den März in Colorado, Kalifornien, Arizona und Washington reichen bis ins späte 19. Jahrhundert zurück und vermitteln ein wesentlich umfassenderes Bild des Systems.

Was diese Aufzeichnungen zeigen, ist nicht Stabilität, gefolgt von plötzlichen Störungen. Sie zeigen ein System, das schon immer sehr variabel war.

In Colorado schwanken die Temperaturrekorde im März von Jahr zu Jahr dramatisch, wobei während der Warmperioden zu Beginn des 20. Jahrhunderts viele moderne Werte erreicht oder sogar übertroffen worden waren.

Gleiches zeigt sich in Kalifornien, wo es im März zu starken Temperaturanstiegen gekommen war, lange bevor die jüngsten erhöhten Kohlendioxidwerte in der Atmosphäre aufgetreten sind.

Arizona zeigt ein ähnliches Bild: Über den gesamten Zeitraum hinweg sind vereinzelte ausgeprägte Wärmeanomalien zu beobachten, darunter Phasen zu Beginn und in der Mitte des 20. Jahrhunderts, die mit denen der letzten Jahre vergleichbar sind.

Washington, das oft als klimatisch stabiler angesehen wird, weist die gleiche starke Variabilität auf, ohne dass sich ein klarer monotoner Verlauf abzeichnet, der auf einen einfachen linearen Zusammenhang mit den Konzentrationen von Treibhausgasen hindeuten würde.

Was in allen vier US-Bundesstaaten auffällt, ist nicht eine plötzliche Veränderung oder Beschleunigung, sondern eine anhaltende Variabilität. Warme Jahre treten gehäuft auf, kühle Jahre treten gehäuft auf, und Extreme sind in den gesamten Aufzeichnungen zu finden. Die moderne Zeit zeichnet sich nicht durch eine einzigartige Volatilität oder Beispiellosigkeit aus. Vielmehr fügt sie sich in ein seit langem bestehendes Muster von Fluktuationen ein.

Das ist genau das Bild der natürlichen Variabilität!

Das Klimasystem ist nicht statisch. Es ist dynamisch, nichtlinear und wird von einer Vielzahl miteinander in Wechselwirkung stehenden Prozesse beeinflusst. Wenn wir eine Messreihe auf mehr als ein Jahrhundert ausdehnen, steigt die Wahrscheinlichkeit, auf Extremwerte zu stoßen, naturgemäß an. Dies ist kein Beweis dafür, dass das System zusammenbricht. Es ist vielmehr ein Beweis dafür, dass das System lange genug beobachtet wurde, um sein gesamtes Spektrum offenzulegen.

Jedes Jahr wird irgendwo auf der Erde ein Rekord aufgestellt. Das ist kein Beweis für ein sich veränderndes System. Es ist das zu erwartende Ergebnis eines langen und immer größer werdenden Datensatzes. Je länger wir messen, desto mehr Extreme werden wir beobachten.

Das aktuelle Ereignis steht im Einklang mit einer gut verstandenen atmosphärischen Konfiguration. Über dem Westen der Vereinigten Staaten hat sich ein starker Höhenrücken gebildet, der mit einem Übergang von La Niña zu El Niño-Bedingungen und überdurchschnittlich warmen Küstengewässern im östlichen Pazifik zusammenfällt. Dies sind klassische Auslöser für regionale Hitzewellen. Sie haben in der Vergangenheit gewirkt und werden auch in Zukunft wirken.

Der historischen Zusammenhang darf nicht ignoriert werden!

Die stärksten Hitzewellen in der Geschichte der Vereinigten Staaten ereigneten sich nach wie vor zu Beginn des 20. Jahrhunderts, insbesondere in den 1930er Jahren. Wie in meiner früheren Arbeit dargelegt, zeigen Hitzewellen keinen Zusammenhang mit den Treibhausgaskonzentrationen oder -emissionen in der Atmosphäre; die „Dust Bowl“-Ära bleibt der Maßstab für extreme Hitze in den Beobachtungsdaten. Diese Ereignisse traten zu einer Zeit auf, als die Kohlendioxidkonzentrationen in der Atmosphäre weit unter den heutigen Werten lagen.

Dies ist kein nebensächliches Detail. Es ist von zentraler Bedeutung für die Diskussion. Jede Behauptung, dass moderne Hitzewellen sich grundlegend unterscheiden, muss mit der Tatsache in Einklang gebracht werden, dass extremere Ereignisse schon unter ganz anderen klimatischen Bedingungen auftraten.

Behauptungen über die Zuordnung sind übertrieben

Uns wird immer häufiger gesagt, dass Ereignisse wie diese ohne menschlichen Einfluss nicht möglich gewesen wären. Diese Behauptung wird mit einer Gewissheit vorgebracht, die aus den zugrunde liegenden wissenschaftlichen Erkenntnissen nicht hervorgeht.

Attributionsstudien beobachten die Realität nicht. Sie simulieren sie. Sie vergleichen modellierte Welten mit und ohne menschliche Emissionen und weisen den Ergebnissen dann Wahrscheinlichkeiten zu. Das ist keine direkte Messung. Es handelt sich um eine Schlussfolgerung, die auf zahlreichen Annahmen beruht.

Wenn frühere Beobachtungen eindeutig belegen, dass ähnliche Ereignisse bereits stattgefunden haben, lässt sich die Behauptung nur schwer aufrechterhalten, wonach sie nur in einer sich erwärmenden Welt möglich sind.

Messungen sind wichtiger als den meisten bewusst ist

Ein weiterer oft übersehener wichtiger Aspekt ist die Frage, wie und wo Temperaturen gemessen werden. Viele der Messstationen, die zu diesen Aufzeichnungen beitragen, befinden sich in Umgebungen, die sich im Laufe der Zeit erheblich verändert haben. Flughäfen, expandierende städtische Gebiete und der Ausbau der Infrastruktur führen zu lokalen Erwärmungseffekten, die sich auf die gemessenen Temperaturen auswirken können.

Ich gehe darauf ausführlich in „Can We Really Trust the Global Temperature Record“ ein, wo ich untersuche, wie die Platzierung der Messstationen, Anpassungen und die Datenverarbeitung die endgültigen Temperaturaufzeichnungen beeinflussen können. Wenn wir neue Aufzeichnungen interpretieren, müssen wir nicht nur die Zahlen selbst berücksichtigen, sondern auch den Kontext, in dem sie gemessen werden.

Der größere Zusammenhang

Selbst vor dem Hintergrund eines moderaten Erwärmungstrends muss man sich bewusst machen, dass nicht alle Veränderungen schädlich sind. Weltweit ist die kältebedingte Sterblichkeit nach wie vor deutlich höher als die hitzebedingte.

Die Grafik zeigt den prozentualen Anteil der Gesamtsterblichkeit in jedem Land, der derzeit auf nicht optimale Hitze und Kälte über den gesamten Untersuchungszeitraum zurückzuführen ist – d. h. auf Abweichungen in Richtung Hitze oder Kälte von der länderspezifischen Temperatur, bei der die Sterblichkeit am geringsten ist. Kälte ist derzeit für das 3- bis 10-fache der zuzuschreibenden Todesfälle verantwortlich. Quelle: https://www.nber.org/system/files/working_papers/w34313/w34313.pdf

Eine etwas wärmere Welt verringert die Exposition gegenüber extremer Kälte, die in der Vergangenheit für die menschliche Bevölkerung weitaus gefährlicher war.

In dem Artikel „The Temperature Illusion: Heat Hysteria Debunked“ erörtere ich, wie diese weiterreichenden Auswirkungen oft übersehen werden, während der Fokus einseitig auf Hitzeextremen liegt. Eine ausgewogene Bewertung muss jedoch beide Seiten der Medaille berücksichtigen.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Was diese Hitzewelle wirklich zeigt

Diese Hitzewelle zu Beginn der Saison ist real und bemerkenswert. Sie steht zudem voll und ganz im Einklang mit dem historischen Verhalten des Klimasystems. Betrachtet man sie im Kontext von mehrere Bundesstaaten umfassende Daten aus mehr als einem Jahrhundert sticht sie in keiner nennenswerten Weise als beispiellos oder anomal hervor.

Was es jedoch offenbart ist, wie schnell einzelne Ereignisse so dargestellt werden, dass sie in ein vorgefertigtes Narrativ passen. Anstatt als Teil eines komplexen und variablen Systems präsentiert zu werden, werden sie oft isoliert und als Beweis für eine einzelne Ursache hochgespielt.

Abschließende Überlegungen

Je länger und umfassender unsere Beobachtungsdaten werden, desto deutlicher erkennen wir, dass die Variabilität das bestimmende Merkmal des Klimas ist. Extreme sind nichts Neues. Sie sind zu erwarten. Mit dem Wachstum der Datensätze werden weiterhin Rekorde in beide Richtungen gebrochen werden.

Dies zu verstehen ist von entscheidender Bedeutung. Ohne diesen Kontext kann man viel zu leicht normale Variabilität mit etwas Außergewöhnlichem verwechseln.

Dr. Matthew Wielicki

Earth science professor-in-exile, climate and cultural realist, political orphan, pluralist, husband, father, friend, optimist, Irrational Fear Substack. Dr Matthew Wielicki also appears in the documentary Climate: The Movie on Clintel’s YouTube channel.

Link: https://clintel.org/the-first-heatwave-of-the-year-and-the-same-old-narrative/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Wie Europa seine Energie-Sicherheit selbst unterminiert

Die aufschlussreiche Mathematik hinter Europas Kernkraft-Fehler

Roger Pielke Jr.

Am vergangenen Dienstag erklärte die Präsidentin der Europäischen Kommission Ursula von der Leyen auf dem Kernenergiegipfel 2026 in Paris:

„Es war ein strategischer Fehler, dass Europa einer zuverlässigen und erschwinglichen Quelle für emissionsarmen Strom den Rücken gekehrt hat.“

Sie bezog sich dabei auf die Kernenergie und wies darauf hin, dass 1990 ein Drittel des Stroms in Europa aus Kernenergie stammte, heute seien es etwa 15 Prozent: „Dieser Rückgang des Anteils der Kernenergie war eine bewusste Entscheidung.“ 1

Diese Entscheidung wirft eine Frage auf: Was wäre geschehen, wenn man sich anders entschieden hätte? Genauer gesagt: Wie hätte der Energiemix der EU heute ausgesehen, wenn sich die Union stattdessen für eine auf Kernenergie basierende Zukunft entschieden hätte?

Heute werde ich diese Frage aus quantitativer Sicht beleuchten. Ich stelle zwei kontrafaktische Szenarien aus den frühen 2000er Jahren vor, als der Kernkraft-Stromverbrauch in der EU-27 seinen Höhepunkt erreichte. Im ersten kontrafaktischen Szenario gehe ich davon aus, dass Europa, anstatt seinen Kernkraftwerkspark zu verkleinern, einen Kurs des moderaten Wachstums eingeschlagen hat. Das zweite kontrafaktische Szenario geht davon aus, dass Europa zu der Rate des Kernkraftwerksausbaus (vor allem in Frankreich) von etwa 1970 bis etwa 1990 zurückgekehrt ist und jedes Jahr etwa sieben neue Reaktoren in Betrieb genommen hat.

Der Aufbau der Kernkraftwerksflotte der EU-27 begann in den 1960er Jahren. Bis Mitte der 1990er Jahre gab es 136 Reaktoren in mehr als 50 verschiedenen Kraftwerken, deren Bau überwiegend durch das staatlich gelenkte Bauprogramm Frankreichs vorangetrieben worden war. Zwischen 1975 und 1990 wurden 52 neue Reaktoren an das französische Stromnetz angeschlossen – einer der erfolgreichsten Ausbauprozesse im Bereich der Kernenergie in der Geschichte.

Dann wurde aus Rückenwind Gegenwind.

Bulgarien und Litauen legten Kraftwerke als Voraussetzung für den EU-Beitritt still. Deutschland schaltete unmittelbar nach Fukushima im März 2011 acht Reaktoren ab und schloss seinen letzten in Betrieb befindlichen Reaktor im April 2023. Schweden schloss vier seiner zwölf kommerziellen Reaktoren. Frankreich begann, von seinem Engagement für die Kernenergie abzurücken. Bis 2024 umfasste der Reaktorbestand der EU-27 100 Reaktoren. Der Verbrauch an Kernenergie war von einem Höchststand von 10,1 Exajoule (EJ) im Jahr 2004 auf 7,1 EJ gesunken.

Der Gasverbrauch blieb unterdessen hoch, und der Kohleverbrauch lag – obwohl rückläufig – im Jahr 2024 immer noch knapp unter 5 EJ. Die folgende Abbildung zeigt die Verbrauchsentwicklung aller drei Energieträger in der EU-27 für dieses Jahrhundert:

Um zu untersuchen, wie sich die Energieentwicklung in Europa anders hätte gestalten können, betrachte ich zwei Szenarien.

Szenario 1 – Den Rückgang umkehren. Der Kernenergieverbrauch der EU-27 ging von 2000 bis 2024 um 0,096 EJ pro Jahr zurück. Was wäre, wenn er stattdessen um den gleichen Betrag gestiegen wäre? Ausgehend von 9,4 EJ im Jahr 2000 und einer jährlichen Zunahme von 0,096 EJ hätte der Kernenergieverbrauch bis 2024 11,7 EJ erreicht – was etwa 155 in Betrieb befindlichen Reaktoren entspricht. Dieses Szenario führt zu einem Anstieg des Kernenergieverbrauchs in der EU-27 um 4,6 EJ im Vergleich zur tatsächlichen Entwicklung.

Szenario 2 – Wiederholung des Ausbaus. Zwischen 1970 und 1990 stieg der Kernenergieverbrauch in der EU von 0,18 EJ auf 7,95 EJ – ein Anstieg von 0,39 EJ pro Jahr. Was wäre, wenn sich diese Wachstumsrate ab dem Höchststand von 2004 fortgesetzt hätte? Bis 2024 hätte die EU dann rund 238 Reaktoren gehabt, die 17,9 EJ erzeugt hätten. Das hätte zu einem Anstieg von 10,8 EJ gegenüber dem tatsächlichen Verlauf geführt – also zu einer etwa doppelten Steigerung des Kernenergieverbrauchs gegenüber dem Höchststand von 2004. Dieses Szenario hätte ein politisches Engagement erfordert, das dem Frankreichs in den 1970er Jahren entsprochen hätte, mit etwa sieben neuen Reaktoren, die pro Jahr ans Netz gegangen wären.

Die folgende Abbildung zeigt die gesamte Entwicklung des Reaktorparks der EU-27 neben den beiden kontrafaktischen Entwicklungspfaden:

Als Nächstes stellt sich die Frage, was die kontrafaktische Stromerzeugung aus Kernenergie hätte ersetzen können.

Ich ordne die zusätzliche Kernenergie-Erzeugung der kontrafaktischen Szenarien folgenden Quellen zu: (1) russischem Pipelinegas, (2) LNG aus Katar und (3) EU-Kohle. Die nachstehende Tabelle zeigt, woher die EU-Gasimporte im Jahr 2024 stammten. Meine Analyse betrachtet das Jahr 2024 lediglich als Momentaufnahme und geht vereinfachend von einer Substitution im Verhältnis 1:1 aus. 2

Die Ergebnisse der Substitution sind in der folgenden Tabelle dargestellt. In beiden Szenarien werden sowohl russisches Pipelinegas als auch LNG aus Katar vollständig ersetzt. Im konservativeren Szenario werden zudem 66 % des Kohleverbrauchs ersetzt, während im Ausbauszenario die gesamte Kohle ersetzt wird.

Die kontrafaktische Kernenergielücke im Szenario „Den Rückgang umkehren“ beträgt 4,6 EJ – mehr als das Dreifache der gesamten Importe aus Russland und Katar, die sich auf 1,5 EJ belaufen. Gemessen an der Energiemenge hätte die EU-27 diese Importe einsparen können.

Den Rückgang umkehren“ verdrängt dann weitere zwei Drittel der EU-Kohle, sodass sich etwa 1,6 EJ auf Deutschland und Polen konzentrieren. „Wiederholung des Ausbaus“ eliminiert die gesamte EU-Kohle und verfügt dennoch über 4,6 EJ an Überkapazität.

Die nachstehende Tabelle zeigt die Auswirkungen der kontrafaktischen Szenarien auf die Kohlendioxidemissionen der EU-27 – diese würden im Jahr 2024 um etwa 15 % bis 21 % unter den tatsächlichen Werten liegen. Abgesehen von einem strategischen Fehler hat der Ausstieg aus der Kernenergie die EU-27 auch im Hinblick auf eine weitere Priorität der Union – die Emissionsminderung – erheblich geschwächt.

Die folgenden Abbildungen zeigen den Energieverbrauch der EU-27 in den einzelnen kontrafaktischen Szenarien. Dargestellt sind die tatsächlichen Werte für Kernenergie, Gas und Kohle bis 2024; die gestrichelten kontrafaktischen Linien weichen ab dem Höchststand von 2004 ab, was mit der oben beschriebenen Verdrängungssequenz übereinstimmt.

Beide kontrafaktischen Szenarien zeigen, dass die Kernenergie an Bedeutung gewinnt, während Gas und Kohle an Bedeutung verlieren.

Ursula von der Leyen hat absolut Recht, dass die Entscheidung Europas, die Abhängigkeit von der Kernenergie zu verringern, ein strategischer Fehler war. Diese Entscheidung hat zudem Europas Engagement für eine tiefgreifende Dekarbonisierung erheblich gebremst. Die oben betrachteten kontrafaktischen Szenarien machen dies deutlich.

Die europäische Energiepolitik der letzten vier Jahre war von zwei Krisen geprägt: dem Druck Russlands durch seine Gaslieferungen nach der Invasion der Ukraine im Jahr 2022 und den Versorgungsengpässen im Nahen Osten im Jahr 2026 mit ihren Folgewirkungen auf die Gaspreise. Diese Krisen hätten vermieden oder zumindest erheblich abgemildert werden können.

In ganz Europa wächst die Erkenntnis, dass die Entscheidungen in Bezug auf die Kernenergie falsch waren. Von der Leyens Garantie in Höhe von 200 Millionen Euro zur Förderung kleiner modularer Reaktoren ist ein erster Schritt, um wieder auf Kurs zu kommen, und die EU fängt nicht bei Null an. Die Erholung wird jedoch eine Weile dauern.

Link: https://rogerpielkejr.substack.com/p/how-europe-undermined-its-own-energy?publication_id=119454&post_id=191032572&isFreemail=false&r=2iv8gn&triedRedirect=true

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Zuordnungs-Studien sind ein Schandfleck für die Wissenschaft

GWPF

London, 24. März. Laut einem neuen Informationspapier der Global Warming Policy Foundation (GWPF) beruhen Studien zur Zuordnung extremer Wetterereignisse auf einer fehlerhaften Logik und führen zu irreführenden Schlagzeilen.

In der Studie mit dem Titel „Contorted Science: The Flawed Logic of Extreme Event Attribution“ argumentiert Dr. Ralph B. Alexander, dass Studien, die versuchen, bestimmte Hitzewellen, Hurrikane und Überschwemmungen mit dem vom Menschen verursachten Klimawandel in Verbindung zu bringen, grundlegend irreführend sind und eher aus rechtlichen und politischen als aus wissenschaftlichen Gründen erstellt worden sind.

Der Artikel unterzieht aktuelle, viel beachtete Studien von World Weather Attribution und dem Grantham Institute einer genauen Prüfung. Allein für das Jahr 2025 behauptete World Weather Attribution, dass 24 von 29 untersuchten Extremereignissen durch den Klimawandel verschärft oder wahrscheinlicher geworden seien.

Alexander zeigt, wie sehr solche Schlussfolgerungen von Klimamodellen abhängen, die Schwierigkeiten haben, schon historische Klimamuster nachzubilden, und davon ausgehen, dass Wissenschaftler ein „natürliches“ Klima ohne menschliche Emissionen genau simulieren können.

In Attributionsstudien lassen sich einige zentrale, immer wiederkehrende Schwachstellen feststellen:

Fehlerhafte Logik: Bei Zuschreibungsbehauptungen liegt ein Zirkelschluss vor, d. h., man geht einfach von der Schlussfolgerung aus, die man eigentlich untersuchen will.

Statistische Verfahren, die die Wahrscheinlichkeitsangaben in den Schlagzeilen überhöhen, während Unsicherheiten heruntergespielt werden.

Die Vernachlässigung historischer Aufzeichnungen, die vergleichbare Extremereignisse lange vor den heutigen Emissionswerten belegen.

Der Bericht führt das zunehmende Aufkommen der schnellen Ereigniszuordnung auf die politische Unzufriedenheit mit den zurückhaltenden Schlussfolgerungen des IPCC zurück, der für die meisten Arten von Extremwetter nur ein geringes Maß an Zuversicht hinsichtlich langfristiger globaler Trends zum Ausdruck gebracht hat. Er erwähnt auch die Rolle einer von der „Union of Concerned Scientists“ im Jahr 2012 einberufenen Tagung. Ziel dieser Tagung war es, den wahrgenommenen Zusammenhang zwischen Extremwetter und Klimawandel zu untermauern, um Rechtsstreitigkeiten gegen Unternehmen der fossilen Brennstoffindustrie anzustrengen.

Der Autor des Berichts Ralph Alexander sagte:

„Studien zur Zuordnung von Extremereignissen sind ein Schandfleck für die Wissenschaft, deren Kennzeichen empirische Beweise und Logik sind. Keines dieser Merkmale spielt bei Zuordnungsstudien eine zentrale Rolle, die aus rechtlichen und politischen, nicht aber aus wissenschaftlichen Gründen ins Leben gerufen worden waren.“

Harry Wilkinson, Leiter der Abteilung für Politik bei der Global Warming Policy Foundation, sagte:

„Es ist beunruhigend, dass Studien zur Zuordnung von Ereignissen in den internationalen Medien so viel Beachtung finden, obwohl sie grundlegende Mängel aufweisen. Dies ist ein großer wissenschaftlicher Skandal.“

Der ganze Report steht hierContorted Science: The Flawed Logic of Extreme Event Attribution (pdf)

Link: https://mailchi.mp/3387aa50af57/event-attribution-studies-are-a-blot-on-science-says-ralph-alexander-13367015?e=08ba9a1dfb

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Realismus in der Energiepolitik der USA zahlt sich in der Iran-Krise aus

Vijay Jayaraj

Der Iran-Krieg hat die Anfälligkeit eines Großteils des weltweiten Energiesystems offenbart. Jahrelanges politisches Theater, getarnt als Klimapolitik – bei dem fossile Brennstoffe verteufelt und unzuverlässige Wind- und Solarenergie verherrlicht wurden –, hat eine verlässliche Energieinfrastruktur zerstört.

Europa ist ein warnendes Beispiel für die „grüne“ Illusion. EU-Politiker ignorierten die physikalische Realität, dass ein Stahlwerk an einem bewölkten, windstillen Tag nicht laufen kann, und veröffentlichten stattdessen eine Pressemitteilung über „Netto-Null“. Sie unterschätzten das Risiko, die Wirtschaft an eine kleine Anzahl externer Lieferanten zu binden, und verschärften es noch, indem sie ihre eigenen Kohleminen, Gasfelder und Kernkraftwerke stilllegten.

Deutschland schaltete Kernreaktoren ab und beschleunigte die Stilllegung von Kohlekraftwerken, während es seine Abhängigkeit von importiertem russischem Gas und intermittierender Wind- und Solarenergie verstärkte. In UK legte man Kohlekraftwerke still und baute die regelbare Gaskapazität ab, wobei es auf importiertes Flüssigerdgas (LNG) und Windkraftanlagen setzte, die zwar auf das Wetter reagieren, aber nicht auf den menschlichen Bedarf.

Die europäischen Gasspeicher gingen mit einem Füllstand deutlich unter dem saisonalen Zehnjahresdurchschnitt ins Jahr 2026: Im Januar lagen die EU-Vorräte bei weniger als 50 % der Kapazität und sinken nun zum Ende des Winters auf 30 %, was kaum noch Spielraum für eine anhaltende Unterbrechung der LNG-Lieferungen lässt. Die europäischen Erdgaspreise haben sich im Vergleich zu Ende Februar etwa verdoppelt. Die Folge: Die Strompreise schießen in die Höhe, industrielle Abnehmer drosseln ihre Produktion und die Haushalte müssen höhere Heiz- und Stromrechnungen verkraften – und das alles in Volkswirtschaften, die ohnehin schon unter der Inflation leiden.

Die Ironie dabei ist, dass die Europäische Kommission nun selbst zugibt, was Kritiker seit Jahren sagen. In Paris bezeichnete Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen die Entscheidung, die Kernenergie an den Rand zu drängen, als „strategischen Fehler“.

Asien kämpft mit ähnlichen Fallstricken, wo Netto-Null-Ziele mit einer steigenden Nachfrage kollidieren. Indien und China, Giganten in Bezug auf Bevölkerung und Ambitionen, haben ein Vermögen für Solarmodule und Windkraftanlagen verschwendet, die ohne Sonne oder Wind ungenutzt herumstehen. Man stelle sich vor, diese Mittel wären stattdessen in den Aufbau von Vorräten an fossilen Brennstoffen oder den Ausbau der Kernkraftwerke geflossen.

Thailand, die Philippinen und Vietnam haben sich die Netto-Null-Rhetorik zu eigen gemacht. Ihre Staats- und Regierungschefs haben die eklatanten Energielücken übersehen, die durch die anhaltende Krise offenbart wurden. Viele südostasiatische Länder haben nun Maßnahmen zur Eindämmung des Öl- und Gasverbrauchs ergriffen, darunter ein Stopp des Exports von Erdölprodukten und Homeoffice-Maßnahmen für die Bürger.

Berichten zufolge bemüht sich Thailands staatliches Öl- und Gasunternehmen verzweifelt um die Sicherung der Versorgung, während Bangladesch gezwungen ist, Notlieferungen zu Preisen zu kaufen, die mehr als doppelt so hoch sind wie im Januar. Indische und vietnamesische Käufer haben Ausschreibungen für sofortige Lieferungen veröffentlicht, die jedoch nicht vergeben wurden.

In ganz Indien kommt es zu Engpässen bei Flüssiggasflaschen (LPG). Hotels und Restaurants haben Schwierigkeiten, ihren Betrieb aufrechtzuerhalten, legt doch der Mangel an Gasflaschen den Gastgewerbesektor lahm. Selten wird anerkannt, dass Energieknappheit für Milliarden Menschen in Asien, Afrika und Lateinamerika schon seit langem katastrophale Folgen hat.

Wenn Flüssiggasflaschen knapp und teuer werden, greifen arme Haushalte wieder auf Holz und Dung zum Heizen und Kochen zurück, was zu rauchiger Raumluft führt. Wenn Fabriken keine zuverlässige Stromversorgung sichern können, gehen Arbeitsplätze verloren und die Armut verschärft sich.

Ausnahme USA: Standhaft im Chaos

Die einzige große Volkswirtschaft, die mit einem Puffer in diese Krise geht, sind die Vereinigten Staaten. Die USA verfügen über eine massive Basis an heimischer Öl- und Gasförderung, ein direktes Erbe eines zehnjährigen Rekordwachstums bei der heimischen Förderung, das sich während der ersten Amtszeit von Trump dramatisch beschleunigte.

Der jüngste „Short-Term Energy Outlook der US-Energieinformationsbehörde (EIA) prognostiziert für 2026 eine durchschnittliche Rohölproduktion in den USA von rund 13,5 Millionen Barrel pro Tag, was nach mehreren Jahren des Wachstums bis hin zu Rekordfördermengen nur geringfügig unter dem Niveau von 2025 liegt. Bei Erdgas erwartet die EIA einen Anstieg der Produktion von etwa 107–108 Milliarden Kubikfuß pro Tag (bcfd) im Jahr 2025 auf 109–110 bcfd im Jahr 2026, was ein neuen Rekord wäre.

Durch die Befürwortung von Fracking, Horizontalbohrungen und einer vernünftigen Regulierung haben die USA das Potenzial des Permbeckens und anderer Schiefervorkommen freigesetzt. Sie haben einer vernünftigen Energieökonomie Vorrang vor apokalyptischen Klimabehauptungen eingeräumt.

Dieser krasse Gegensatz zwischen amerikanischer Widerstandsfähigkeit und europäischem Zusammenbruch ist eine bleibende Lektion für die Entwicklungsländer. Nationale Sicherheit sollte nicht den Launen des Wetters oder der Zustimmung von Klimaaktivisten in europäischen Hauptstädten unterworfen sein.

Was die aktuelle Krise beweist, ist einfach: Energiesicherheit beruht auf der Fähigkeit, physische Moleküle – Öl, Gas, Kohle und Uran – zu sichern, wenn geopolitische Stürme toben. Europa und weite Teile Asiens haben sich stattdessen dafür entschieden, ihre Zukunft an Slogans zu knüpfen.

This commentary was first published at The Daily Signal March 15.

Autor: Vijay Jayaraj is a Research Associate at the CO2 Coalition, Arlington, VA and writes frequently for the Cornwall Alliance. He holds a master’s degree in environmental sciences from the University of East Anglia, UK, and resides in India.

Link: https://cornwallalliance.org/us-energy-realism-pays-off-in-iran-crisis/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE