Lazards LCOE

Andy May

Die von Lazard ermittelten Energiekosten (levelized cost of energy, LCOE) werden im Internet immer wieder als Quelle für die Aussage „Solar- und Windenergie sind billiger als fossile Brennstoffe“ angeführt. Sie meinen nicht wirklich „Energie“, sondern „Strom“. Die Welt verbrauchte im Jahr 2021 nur 18 % ihrer Energie in Form von Elektrizität, also sind die LCOE nur die Kosten für 18 % unseres Gesamtverbrauchs, eine Tatsache, die in diesen Diskussionen oft untergeht.

Ein kurzer Blick auf ihre Daten zeigt jedoch, dass Solar- und Windenergie eindeutig nicht billiger sind. Selbst in ihrem Bericht vom April 2023 sind ihre Zahlen nicht konsistent. Erschwerend kommt hinzu, dass sie kritische Details im Kleingedruckten verschweigen und ihre Begriffe nicht definieren. Ich bezweifle einige ihrer Zahlen, aber für diese Diskussion verwende ich nur die Zahlen aus ihrem Bericht.

Abbildung 1 basiert auf dem Schaubild von Lazard auf Seite 8. In diesem Diagramm wird versucht, die Kosten für die Absicherung der intermittierenden Natur der Solar- und Windenergieerzeugung zu berücksichtigen. Das Diagramm ist kompliziert und schlecht erklärt, daher habe ich einige klärende Anmerkungen hinzugefügt. Solarenergie funktioniert nicht in der Nacht oder an bewölkten Tagen, und Windenergie funktioniert offensichtlich nicht, wenn kein Wind weht, also ist eine Art Backup („Firming“) erforderlich, wenn die Sonne nicht scheint und kein Wind weht.

Abbildung 1. Seite 8 von Lazard mit erläuternden Kommentaren. Zur Ansicht in voller Größe bitte hier klicken.

Es werden vier Szenarien untersucht, die mit „MISO“, „CAISO“, „SPP“ und „PJM“ bezeichnet sind. Es wird nicht erklärt, um welche Fälle es sich handelt, aber ich nehme an, dass sie von bestimmten Stromversorgungsunternehmen stammen. Das Diagramm zeigt die Kosten der nicht subventionierten Stromgestehungskosten von Lazard in Schwarz, die subventionierten Kosten in Hellblau und die Kosten für die Backup- oder „Firming“-Kosten in Beige. Die Backup-Dauer für Erdgas wird nicht angegeben, aber die für den Fall der Lithium-Ionen-Batterie (CAISO) vorgesehene Ausfallzeit beträgt nur vier Stunden. Windstille Zeiten sind in der Regel nachts und im Winter, wenn es mehr als 12 Stunden am Tag dunkel ist, daher habe ich keine Ahnung, woher die „4 Stunden“ stammen.

Die Einheiten in der Tabelle sind $/MWh (US-Dollar pro Megawattstunde). Die Einheiten für die angenommenen Backup-Fälle im Kleingedruckten (siehe Anmerkung 1) sind kW-mo (Kilowatt-Monate). Wahrscheinlich soll dies den Leser verwirren; mir fällt kein anderer Grund ein. Ein Monat hat 730 Stunden und ein MW 1.000 kW, also ist die Umrechnung x730 und dann durch tausend zu teilen. Die Zahl übernimmt die Umrechnung für Sie.

Beachten Sie, dass die Lazard-Zahl eine Spanne von 39 bis 101 $ pro Megawattstunde für die Stromerzeugung mit Erdgas-Kombikraftwerken angibt. Im Kleingedruckten wird jedoch angegeben, dass die „Natural Gas CT“ Backup-Annahmen für Solar- und Windenergie (die in MISO, SPP und PJM verwendet werden) zwischen 6 und 7,45 $ pro Megawattstunde liegen. Sie definieren „Natural Gas CT“ nicht, aber ich interpretiere es als konventionelle Erdgas-Stromerzeugung. Konventionelle Erdgaskraftwerke sind billiger als Kombikraftwerke, aber weniger effizient.

Wie kommt es, dass die Kosten für „Natural Gas CT“ ein Sechstel oder weniger der Erdgas-LCOE betragen, wenn sie zur Unterstützung von Solar- und Windkraftanlagen verwendet werden? Kann das jemand klären? Ich bin kein Experte, aber das sieht für mich nach Desinformation aus. In Abbildung 1 sind die Stromgestehungskosten für Erdgas nur dann als rote Linie dargestellt, wenn es zur Unterstützung von Solar- und Windkraftanlagen verwendet wird. Sie sind viel, viel billiger als die angegebenen Kosten für Solar- und Windenergie, unabhängig davon, ob sie subventioniert werden oder nicht. Da Solar- und Windenergie im Winter am häufigsten ausfallen, und zwar oft tagelang, sind Batterien als Backup eindeutig ineffektiv. Außerdem versagen Batterien auch im Winter am häufigsten, wie jeder weiß, der ein Auto fährt. Wenn wir dieses magische und geheimnisvolle „Natural Gas CT“-Kraftwerk für 6 $/MWh als Backup für die viel teureren Solar- und Windkraftanlagen verwenden, warum sollten wir uns dann mit Solar- und Windkraftanlagen abmühen?

Einen genaueren Blick auf die relativen Kosten von Sonne, Wind, Kohle, Erdgas und Kernkraft finden Sie hier.

Link: https://andymaypetrophysicist.com/2023/12/11/lazards-lcoe/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Die hässliche Wahrheit ist ans Licht gekommen: Klima-„Wissenschaftler“ wollen Macht

H. Sterling Burnett

Der Guardian berichtet, dass die UN-Klimawissenschaftler endlich den leisen Teil laut aussprechen: Sie wollen die Befugnis, bestimmte klimapolitische Maßnahmen vorzuschreiben und die Fähigkeit, die Einhaltung dieser Vorschriften oder Mandate durch die 195 Unterzeichnerstaaten des Pariser Klimaabkommens zu verfolgen oder zu überwachen. Laut The Guardian:

Hochrangige Klimaexperten fordern eine Überarbeitung der Struktur und der Befugnisse des IPCC, weil sie verzweifelt sind über das langsame Tempo der Klimaschutzmaßnahmen.

Fünf Hauptautoren von IPCC-Berichten sagten dem Guardian, dass Wissenschaftler das Recht erhalten sollten, politische Vorgaben zu machen und möglicherweise deren Umsetzung durch die 195 Unterzeichnerstaaten der UN-Klimarahmenkonvention (UNFCCC) zu beaufsichtigen.

Sonia Seneviratne, stellvertretende IPCC-Vorsitzende und koordinierende Hauptautorin seit 2012, sagte: „An einem bestimmten Punkt müssen wir sagen, dass, wenn man dieses von den politischen Entscheidungsträgern gesetzte Ziel erreichen will, bestimmte Maßnahmen umgesetzt werden müssen. …

Wissenschaftler sollten in der Lage sein, die Reduzierung und den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen zu fordern, sagte sie.

Die Ehrlichkeit dieser Wissenschaftler ist erfrischend. In Wahrheit ging es beim IPCC-Prozess nie wirklich um die Verhinderung des Klimawandels, der ein Prozess ist, den die Menschen nicht kontrollieren können, sondern immer darum, Bürokraten und den Regierungen mehr Macht zu verschaffen, die sie beschäftigen und ermächtigen. Es ist nicht das erste Mal, dass Sprecher der Vereinten Nationen und andere Möchtegern-Klimatyrannen ehrlich zugeben, dass die Verhinderung des Klimawandels ein Vorwand für einen staatlichen Reset der Wirtschaft und der Regierungssysteme ist. So gab die damalige Exekutivsekretärin der UN-Klimarahmenkonvention Christiana Figueres im Jahr 2015 zu, dass es bei der Klimapolitik nicht um die Rettung des Planeten oder der Umwelt geht, sondern um die Macht, die Gesellschaft in ein sozialistisches Paradies umzugestalten (als ob es so etwas jemals gegeben hätte oder geben könnte).

„Es ist das erste Mal in der Geschichte der Menschheit, dass wir uns die Aufgabe stellen, innerhalb eines bestimmten Zeitraums das wirtschaftliche Entwicklungsmodell zu ändern, das seit mindestens 150 Jahren, seit der industriellen Revolution, vorherrscht“, sagte Figueres.

Der Stabschef von Alexandria Ocasio-Cortez (D-NY), Saikat Chakrabarti, gab dasselbe in Bezug auf ihren Green New Deal zu und sagte: „Das Interessante am Green New Deal ist, dass er ursprünglich gar keine Klimasache war. Wir sehen ihn eher als eine Frage, wie man die gesamte Wirtschaft verändern kann“.

Und im Februar 2021 sagte der Staatssekretär für Klimawandel in Massachusetts, David Ismay, auf einer Klimakonferenz in Vermont, dass es im Nordosten keine großen „Klimasünder mehr gäbe, die man brechen müsse, jetzt sei es an der Zeit, die Menschen zu brechen“.

Letzten Endes werden Autoritäre immer versuchen, ihre Ambitionen in paternalistische Begriffe zu kleiden – „wir müssen dies zum Wohle ‚des Volkes‘, ‚des Proletariats‘, ‚des Volkes‘, ‚der Gesellschaft‘, ‚des Planeten‘ tun“. Suchen Sie sich einen Begriff aus der entsprechenden Region und Zeit aus, aber in Wirklichkeit geht es nur darum, die eigene Macht zu vergrößern und sich selbst zu profilieren, zwangsläufig auf Kosten der Durchschnittsmenschen.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Die Wahrheit sollte eine absolute Verteidigung gegen die Ambitionen der Klima-Autoritäten sein. Insbesondere die Wahrheit von Sultan Ahmed Al Jaber, dem Chef der staatlichen Erdöl- und Erneuerbare-Energien-Gesellschaft von Dubai und Gastgeber der COP 28. Während einer Präsentation vor der Konferenz erklärte er:

„Es gibt keine Wissenschaft und kein Szenario, das besagt, dass der Ausstieg aus der Nutzung fossiler Brennstoffe das Erreichen des Ziels 1,5 bedeutet. Sie fordern einen Ausstieg aus den fossilen Brennstoffen, bitte helfen Sie mir, zeigen Sie mir den Fahrplan für einen Ausstieg aus den fossilen Brennstoffen, der eine nachhaltige sozioökonomische Entwicklung ermöglicht. Es sei denn, Sie wollen die Welt zurück in die Höhlen bringen.“

Al Jabers Einschätzung ist eine nüchterne und genaue Beschreibung der Realität. Wie in Climate at a Glance und Climate Realism ausführlich dargelegt, besteht glücklicherweise keine Notwendigkeit für einen vorzeitigen Ausstieg aus den fossilen Brennstoffen oder deren Abschaltung. Extreme Wetterereignisse nehmen nicht zu, und die Zahl der Todesfälle aufgrund von Wetterereignissen ist um mehr als 98 Prozent zurückgegangen. Darüber hinaus haben sich mit der leichten Erwärmung der Erde die Pflanzenproduktion und die Ernteerträge drastisch erhöht, was zu einem entsprechenden Rückgang von Hunger und Hungersnöten geführt hat, und die Zahl der Todesfälle aufgrund nicht optimaler Temperaturen ist erheblich zurückgegangen.

,Es besteht absolut keine Notwendigkeit, auf die Vorteile der modernen Gesellschaft zu verzichten, die durch die Nutzung fossiler Brennstoffe ermöglicht werden. Es gibt auch keine Rechtfertigung dafür, wesentliche Freiheiten oder den wirtschaftlichen Fortschritt in dem vergeblichen Bemühen, das künftige Wetter zu kontrollieren, den Klimazaren zu überlassen.

In seiner Abschiedsrede warnte Präsident Dwight D. Eisenhower, dass die Menschen ihre Freiheit eifersüchtig bewahren sollten, wenn der Staat die große Wissenschaft finanziere.

„Wenn wir wissenschaftliche Entdeckungen respektieren, müssen wir auch auf die gleiche und entgegengesetzte Gefahr achten, dass die öffentliche Politik selbst zur Gefangenen einer wissenschaftlich-technologischen Elite werden könnte“, sagte Eisenhower.

Sein vorausschauender und weiser Rat ist heute wahrer als je zuvor.

Sources: The Guardian; Townhall

Link: https://heartlanddailynews.com/2023/12/climate-change-weekly-491-the-ugly-truth-is-out-climate-scientists-want-power/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Wie zu erwarten war: Der Run auf Elektroautos implodiert

Levi Russell

Meine Wertschätzung für unsere Bewegungsfreiheit wurde kürzlich neu entfacht, als ich einen Motortausch in meinem seltenen, aber nicht sammelwürdigen Ford Thunderbird von 1995 abschloss. Er hatte eine defekte Kopfdichtung und weit mehr als 200.000 Meilen auf dem Buckel. Also kam ein schrottplatzfrischer 4,6-Liter-V8-Motor mit nur 40.000 Meilen auf dem Tacho zum Einsatz – so sagte es zumindest der Händler, von dem ich ihn gekauft hatte.

Meine Verwendung des Begriffs „Bewegungsfreiheit“ auf dieser Website geht auf meinen Artikel vom März 2022 zurück, in dem ich darauf hinwies, dass die Regierung Biden wild entschlossen ist, uns in eine Gesellschaft zu zwingen, in der der Massentransport im Vordergrund steht, zum Teil durch Vorschriften und Beschränkungen, die das Autofahren weniger bequem und teurer machen. Ich wies darauf hin, dass die Subventionierung absurd teurer Elektroautos und der Zwang für die Autohersteller Teil des Plans sind, Technologien zur Abschaltung von Autos (angeblich nur bei betrunkenen Fahrern) einzuführen. Die totalitären Linken vom Daily Kos veröffentlichten daraufhin augenblicklich einen Artikel über mich und belegten mich mit allen Namen aus dem hysterischen Spielbuch der Linken.

Damals hielten die Unschlüssigen dies vielleicht für eine Verschwörungstheorie. Jetzt müssen sie allerdings zugeben, dass ich Recht hatte. Das NTSB hat kürzlich den Gedanken geäußert, die Höchstgeschwindigkeit zu begrenzen, mit der ein Auto gefahren werden darf. Die Scharfmacher in der Presse nutzten sofort die Gelegenheit, mit dem Finger auf die Amerikaner zu zeigen, die es wagen, die Höchstgeschwindigkeit zu überschreiten. Einige erklärten unverhohlen, dass jeder, der in Frage stellt, dem Staat diese Art von Macht zu geben, zu einer seltsamen politischen Minderheit gehört, die von allen vernünftigen Menschen ignoriert werden sollte. Natürlich ist es leicht vorstellbar, dass dies missbraucht werden könnte, genau wie die bereits erwähnte Befugnis, das Auto nach Belieben abzuschalten.

In einem kürzlich in der wissenschaftlichen Fachzeitschrift Transportation Research veröffentlichten Artikel heißt es, dass Autos, selbst die angeblich gesalbte batterieelektrische Variante, viel zu bequem sind und dass der Staat ermächtigt werden muss, „die Autonutzung einzuschränken“. Die Autoren berichten, dass die Umwandlung von Autospuren in Busspuren die Autonutzung in Oslo verringert hat. Das ist keine Überraschung. Die Tatsache, dass die Wissenschaft diese Art von Politik propagiert, sollte jeden beunruhigen, der auch nur eine Spur von Misstrauen gegenüber der [US-]Bundesregierung hegt. Unsere Bewegungsfreiheit ist wahrlich in Gefahr.

Elektroautos sind nicht annähernd so populär, wie ihre Befürworter uns glauben machen wollen, denn die Verkäufe brechen angesichts steigender Zinsen und eines Mangels an so genannten Schnellladestationen jetzt ein. Da wir allmählich mit den Einschränkungen bei den abgebauten Mineralien und den Komplikationen in den internationalen Beziehungen konfrontiert werden, besteht kein Zweifel daran, dass die Kosten für die Herstellung dieser glorifizierten Spielzeuge weiter steigen werden. Eine aktuelle Veröffentlichung von Consumer Reports zeigt, dass Elektrofahrzeuge in den letzten drei Modelljahren weniger zuverlässig sind als normale Benzin- und Dieselfahrzeuge. Deshalb wollen mehrere Staaten den Verkauf von zuverlässigen, preiswerten Benzin- und Dieselfahrzeugen verbieten und uns zwingen, weniger zuverlässige Elektroautos zu kaufen. Es sei darauf hingewiesen, dass die höhere Zuverlässigkeit von Hybridfahrzeugen wahrscheinlich darauf zurückzuführen ist, dass für ihre Zuverlässigkeit bekannte Autohersteller mehr Hybridfahrzeuge herstellen. Einem Hybridfahrzeug ist nichts inhärent, was es zuverlässiger machen würde als ein Fahrzeug mit Benzinmotor.

Sogar unsere Fähigkeit, mit dem Flugzeug zu reisen, steht auf dem Spiel. In einem CNN-Meinungsartikel wurde kürzlich der Gedanke geäußert, Flugreisen durch die Verwendung von Kohlenstoffpässen (sprich: Sündenpässen) zu begrenzen. Wir sollen nur noch auf der Grundlage der während des Fluges ausgestoßenen Kohlendioxidmenge reisen dürfen. Der Autor möchte dies auch auf Kreuzfahrtschiffe anwenden. Es ist nicht schwer vorstellbar, dass dies auch für Ihr Auto gilt. Natürlich werden solche Regeln nicht für die superreichen Klimaschmuggler gelten. Sie werden immer zu ihren sehr wichtigen Klimakonferenzen rund um den Globus jetten.

Und das gilt nicht nur für den Verkehr. Im September überprüfte die Nachrichtenagentur Reuters eine Behauptung, wonach sich US-Städte auf eine Einschränkung des Fleischkonsums geeinigt hätten, und stellte fest, dass diese Behauptung falsch war. Und doch wird uns fast täglich gesagt, dass die Abschaffung des Rindfleischkonsums notwendig sei, um den Planeten zu retten. Die Sünde, Kohle zu verbrauchen (aber offenbar nicht, um Stahl herzustellen), ist zur Sünde geworden, ein Steak zu essen. Was kommt als Nächstes? Reis? Schweinefleisch?

Ab 2024 wird die deutsche Regierung die lokalen Stromversorger ermächtigen, den Stromfluss für Wärmepumpen und Elektroautos zu begrenzen. Solche Begrenzungen waren noch vor wenigen Monaten Gegenstand von angeblichen Verschwörungstheorien. Jetzt sind sie Realität. Der selbstmörderische Versuch Deutschlands, sein Stromnetz ausschließlich mit Wind- und Sonnenenergie zu versorgen und die eigene Kernkraft-Stromerzeugung in den letzten 20 Jahren abzuschaffen, hat zu Energierationierungen geführt. Es ist ja nicht so, dass dies unvorhersehbar wäre. Die Unzuverlässigkeit der so genannten erneuerbaren Energien ist unter Energieexperten allgemein bekannt.

Es ist vernünftig, dass diejenigen, die sich Sorgen machen, wann und wohin sie reisen, was sie essen und wann sie ihre Heizungen und Klimaanlagen einschalten, jedem einzelnen Versuch der Landes- und Bundesregierungen skeptisch gegenüberstehen. Diese Skepsis sollte in Aktivismus gegen diese Machtergreifung umschlagen. Jeder, der Ihnen sagt, dass diese Machtübernahmen nicht kommen werden, sagt Ihnen, dass Sie Ihren eigenen Augen nicht trauen sollen.

Levi Russell is an associate teaching professor at the University of Kansas School of Business. 

This article was originally published by RealClearEnergy and made available via RealClearWire.

Link: https://wattsupwiththat.com/2023/12/07/predictably-the-rush-to-electric-cars-is-imploding/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Kältereport Nr.36 / 2023

Christian Freuer

Vorbemerkung: Erfreulicherweise hat es mit dem Zugang zum Blog „electroverse“ von Cap Allon geklappt. Die „Kältereports“ werden also erst einmal weiter erstellt. Allerdings können nun die weiterhin genannten Links nicht mehr angeklickt werden, weil sie hinter einer Zahlschranke liegen. Damit können auch die Übersetzungen ebenso wie andere Beiträge von Allons Blog nicht mehr überprüft werden. Ich verbürge mich aber für die korrekte Zusammenstellung und Übersetzung!

Zum Inhalt: Wieder haben sich viele Meldungen angesammelt, und wieder ist auch Australien dabei. Eigentlich logisch vor dem vielfältig nachgewiesenen Hintergrund der Abkühlung in der Antarktis.

Sonst geht es immer wieder auch um Gebiete, in denen es im Winter immer kalt ist und wo natürlich verschwiegen wird, dass die Kälte auch dort extremer wird.

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Meldungen vom 7. Dezember 2023:

Ottawa erlebt den längsten anhaltenden Schneefall jemals

In Ottawa, Ontario, hat es seit mehr als zwei Tagen nicht mehr aufgehört zu schneien.

Laut Ottawa Weather Records wurde am Mittwoch um 8 Uhr morgens die 59. Stunde Schneefall in der Stadt registriert. Dies ist der längste Schneefall in der Geschichte der Hauptstadt, wobei insgesamt 15 cm gefallen ist.

Geoff Coulson, Meteorologe bei Environment Canada, bestätigte den Schneerekord. Laut Coulson begannen der (meist nur leichte) Schneefall am Sonntag um 21:40 Uhr und dauerte bis Mittwoch um 8:23 Uhr, was einer Gesamtschneefallzeit von 58 Stunden und 53 Minuten entspricht. Damit wurde der alte Rekord von genau 58 Stunden gebrochen, der vom 28. bis 31. Dezember 1959 aufgestellt worden war.

Coulson fügte hinzu, dass der leichte Schneefall auch am Mittwoch sporadisch anhielt.

Nach einer Unterbrechung in der Nacht zum Donnerstag wird der Schnee laut Environment Canada am Donnerstag wieder einsetzen.

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Indien friert

Dieser Beitrag wird wegen der Zahlschranke vollständig übernommen.

Die Temperaturen sind in dieser Woche in ganz Nordindien gesunken, und es herrschen eisige Bedingungen in der Region.

Sogar Srinagar, die Sommerhauptstadt von Jammu und Kaschmir, hat es erwischt: Am Donnerstag früh sank die Temperatur auf -2,6 °C. In Qazigund wurde ein Tiefstwert von -2,2°C gemessen, während es in Gulmarg -2,5°C kalt wurde. Der berühmte Touristenort Pahalgam verzeichnete -5,1°C, während in Kupwara -3,1°C gemessen wurden.

Dem Direktor des MeT Dr. Mukhtar Ahmadzufolgr werden die Tiefsttemperaturen in den kommenden Tagen weiter sinken.

Extreme Kältewellen nehmen in ganz Indien zu, „trotz der globalen Erwärmung“, wie eine aktuelle Studie des IITM zeigt. Die von den Wissenschaftlern Raju Mandal und Susmitha Joseph vom Indischen Institut für Tropenmeteorologie (IITM) geleitete Analyse berücksichtigte die Anzahl der Kältewellenereignisse in den letzten sieben Jahrzehnten, von 1951 bis 2022. Die Forscher fanden heraus, dass es in den letzten Jahrzehnten mehr Kältewellen gab als in den Jahrzehnten davor.

Hinweis: In Indien wird eine „Kältewelle“ ausgerufen, wenn die Temperatur 10°C oder weniger erreicht oder 4,5°C unter dem Durchschnitt eines Ortes liegt.

„In den letzten zehn Jahren wurden in den zentralen und östlichen Teilen Indiens mehr Tage mit Kältewellen beobachtet“, so Mandal: „In Madhya Pradesh, Jharkhand, Vidarbha, Marathwada, Uttar Pradesh, Bihar und auch in einigen Gebieten im Nordwesten Indiens wie Chhattisgarh, Haryana, Chandigarh und Delhi.“

Der Studie zufolge hat die durchschnittliche Anzahl der Kältewellen in Zentral- und Ostindien um mehr als fünf Tage pro Jahrzehnt zugenommen, in einigen Gebieten sogar um mehr als 15 Tage pro Jahrzehnt. In den meisten Jahrzehnten von 1951 bis 2011 wurden in diesen Regionen durchschnittlich 2 bis 5 Kältewellentage pro 10 Jahre verzeichnet, doch in der letzten Dekade (bis 2021) stieg diese Zahl auf 5 bis fast 15 Tage.

Selbst in bebauten Gebieten, in denen der UHI-Effekt eine Rolle spielt, zeigen die Daten, dass die Zahl der Kältewellentage in Haryana, Chandigarh und Delhi in den letzten 20 Jahren auf 5 bis 10 pro Jahrzehnt gestiegen ist, gegenüber durchschnittlich 2 bis 5 in den Jahrzehnten zuvor.

Mandal: „Wir wollten mit der Studie herausfinden, ob die Zahl der Kältewellen im Zuge der globalen Erwärmung zurückgehen kann. Wir haben jedoch festgestellt, dass das Auftreten von Kältewellen auch unter den allgemeinen Erwärmungsszenarien anhält.“

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Früher Schnee auf Taiwans Bergen

Auf dem Xueshan-Berg fiel in dieser Woche der erste Schnee der Saison. Seit Donnerstag, dem 7. Dezember, sind 10 cm Schnee gefallen.

Obwohl der Schneefall nicht stark war, überraschte er die Wanderer, da er laut der Shei-Pa-Nationalpark-Zentrale früher als gewöhnlich eintraf.

Hsu Chia-hsiang, dessen stellvertretender Direktor, warnte davor, dass die Wege über Nacht vereist sein werden und dass Wanderer besonders vorsichtig sein sollten.

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Es folgt unter dem Link noch ein Beitrag, warum CO₂ nicht Ursache für Klimawandel sein kann und über das Scheitern eines Gesetzes in Irland zur Einschränkung der Redefreiheit.

Link: https://electroverse.substack.com/p/ottawas-longest-snowfall-on-record?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 8. Dezember 2023:

Der kalte und schneereiche November in UK – seltene Lawinen-Warnungen in Schottland

Im November 2023 lag die Durchschnittstemperatur im Vereinigten Königreich nach Angaben des Met Office bei 6,3°C und damit 0,1°C unter der multidekadischen Norm.

Der Dezember hat noch kälter begonnen, viel kälter.

Vorläufig bis zum 6. Dezember zeigt der Temperaturrekord für Mittelengland 1,9°C, was 2,6°C unter dem Durchschnitt von 1961-1990 liegt (die Referenz, die immer noch vom britischen Met Office verwendet wird – eine historisch kalte Zeit).

Der Monat wird wahrscheinlich nicht so kalt enden, aber es ist erwähnenswert, dass 1.9°C der 41. Dezember in England in den Aufzeichnungen seit 1659 wäre, gleichauf mit den Dezember-Monaten der Jahre 1807, 1916 und 1886.

Die anomale Kälte in Großbritannien wurde von heftigen Schneefällen begleitet. So viel, dass in Schottland eine Lawinenwarnung ausgelöst wurde, nachdem große Schneemengen im Cairngorms-Nationalpark zu gefährlichen Bedingungen geführt haben.

Der schottische Lawineninformationsdienst (SAIS) hat eine Warnung vor „erheblicher“ Lawinengefahr herausgegeben, was bedeutet, dass „große“ und „sehr große“ natürliche Lawinen abgehen können.

Nach Berichten auf der SAIS-Website sind in den letzten 48 Stunden tatsächlich zwei Lawinen in der Bergregion abgegangen.

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Es folgt eine längere Betrachtung von Cap Allon zur allgemeinen Lage. Er befürchtet den Zusammenbruch der gesamten westlichen Wirtschaftswelt. Das ist ohne Zahlschranke nicht zugänglich, hat aber auch nichts mit Wetter oder Klima zu tun. Im Übrigen sehen deutsche Quellen es ähnlich.

Link: https://electroverse.substack.com/p/uks-cold-and-snowy-november-rare?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 11. Dezember 2023:

Ganz Russland gefriert

Abgesehen von einem Wärmegebiet im Südosten war Asien in letzter Zeit ein Eisschrank, und das transkontinentale Russland erlebte den kältesten Herbst seit Jahrzehnten. Die Kälte wird sich in dieser Woche weiter verschärfen und voraussichtlich Hunderte von Rekorden mit Tiefstwerten von -60 °C brechen.

Auf dem 17,1 Millionen km² großen Territorium Russlands hat extreme Kälte eingesetzt, so dass das Land nun schon das dritte Jahr in Folge unter einem starken Frost Anfang Dezember zu leiden hatte: -61,1°C in Delyankir am 8. Dezember 2021 und -61°C in Oymyakon am 12. Dezember 2022.

Letzte Woche wurden in Iema -58,7 °C gemessen – die niedrigste Dezembertemperatur in der Stadt seit über 40 Jahren.

Aber Iema ist nicht allein; mehr als die Hälfte der Wetterstationen in Jakutien (3,1 Millionen km²) melden Werte unter -50 °C.

„Das kalte Wetter hat fast ganz Russland erfasst“, berichtet Tatyana Pozdnyakova, Chefexpertin von IA Meteonovosti (hmn.ru). „Regionen, in denen die Lufttemperatur unter -30°C lag, sind auf der Karte [unten] lila markiert. Auf europäischem Gebiet wurde der stärkste Frost am Morgen des 8. Dezember in Udmurtien beobachtet; im Dorf Debesy betrug er -40,7°C.“*

[*Hierzu zwei Anmerkungen des Übersetzers: In Russland gibt es die Propaganda pro Erwärmung wie in der westlichen Welt nicht. Daher kann die Wissenschaftlerin Valentina Zharkova dort auch immer wieder veröffentlichen. – Man muss bei diesen Werten natürlich genau wie bei hohen Werten immer die Fragen stellen, was, wo und wie gemessen wurde. Aber Temperaturwerte sind in dieser Hinsicht viel leichter zum Wärmeren hin zu manipulieren als zum Kälteren. – Ende Anmerkungen]

Die Kälte wird anhalten und sich in den kommenden Tagen sogar noch verstärken, was praktisch ganz Russland zusätzliche historische Anomalien bescheren wird.

Was die Schneedecke anbelangt, so ist praktisch ganz Russland bedeckt:

In Moskau beträgt die durchschnittliche Schneehöhe in den ersten zehn Tagen des Dezembers 7 cm. In diesem Jahr wurde in den ersten zehn Tagen eine noch nie dagewesene Schneehöhe von 34 cm erreicht, womit der bisherige Rekord aus dem Jahr 1952 (26 cm) gebrochen wurde.

Neben Russland haben auch Länder wie die Mongolei und Kasachstan mit extremen Tiefstwerten (und Schneefällen) zu kämpfen.

In Nordchina lag der Tiefstwert an der Wetterstation Genhe am Sonntagmorgen bei -39,4 °C, und Tenihe erreichte er einen außergewöhnlichen Tiefstwert von -47,2 °C.

Die Kälte in Sibirien fand sogar auch wieder den Weg in den Alarmisten-Blog wetteronline.de, und zwar hier.

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Zu viel Schnee beim Ski-Weltcup

Starke Schneefälle zwangen zur Absage des Weltcup-Super-G der Frauen am Sonntag.

Auf der Corviglia-Strecke in St. Moritz (Schweiz) gab es über Nacht einen gewaltigen Schneesturm, der die Präparierung der Strecke unmöglich machte.

Der Internationale Ski- und Snowboardverband sprach von einer „drastischen Veränderung der Pistenverhältnisse“: „Diese Entscheidung wurde getroffen, um die Sicherheit der Athleten zu gewährleisten“, hieß es.

Dies war bereits das sechste Rennen, das in dieser spektakulär schneereichen Saison abgesagt wurde – zwei geplante Abfahrten fielen im vergangenen Monat am Matterhorn an der schweizerisch-italienischen Grenze dem Schnee zum Opfer.

Zu Beginn der Saison berichteten die Medien von einer „schwierigen Skisaison aufgrund der globalen Erwärmung“.

Jetzt sind sie gezwungen, über zu viel Schnee zu berichten, oder wie sie es nennen, über das Wetter.

Dies war der beste Start einer Skisaison in Europa seit Langem.

Link: https://electroverse.substack.com/p/all-of-russia-is-freezing-too-much?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 12. Dezember 2023:

Starker Schneefall bringt Nordchina zum Stillstand

Schneefälle im Norden Chinas führten am Montag zu Straßensperrungen, Schulausfällen und Zug-/Flugausfällen.

In Zhengzhou, der Hauptstadt der Provinz Henan, herrschte die seltene „Alarmstufe Rot“ für Schneestürme, und die Schule wurde dort sowie in zwei weiteren Städten in Henan ausgesetzt, berichtete der staatliche Fernsehsender CCTV. Auch der Flughafen von Zhengzhou wurde geschlossen.

Insgesamt 134 Straßenabschnitte in 12 Provinzen, darunter 95 Autobahnen, waren am Montag um 7 Uhr morgens wegen Schnee und Eisglätte gesperrt, so CCTV weiter. Auch der Zugverkehr wurde gestrichen, so zum Beispiel in der Provinz Shanxi.

Der Schneefall, der bereits ganz Russland und die Mongolei erfasst hat, ist nun bis weit in den Süden Chinas vorgedrungen. Nicht nur in den Bergen, sondern auch in den tieferen Lagen des Landes hat es in letzter Zeit geschneit.

In der Pekinger Innenstadt wurden am Montag sogar Dächer und geparkte Autos mit Schnee bedeckt, der nach Angaben der Einheimischen „ziemlich früh“ kam. „Normalerweise schneit es nicht vor dem Frühlingsfest [Ende Januar/Anfang Februar]“.

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Der Frost in Russland

Apropos raue Bedingungen in Russland: Städte und Dörfer in ganz Sibirien sind von einer Reihe von Stromausfällen betroffen, da die Region von außergewöhnlicher, rekordverdächtiger Kälte heimgesucht wird, berichteten russische Medien am Montag. In jüngster Zeit erreichten die Temperaturen stellenweise fast -60°C.

Weite Teile der Regionen Krasnojarsk und Irkutsk waren ohne Strom, was zu einer Reihe von Todesfällen führte. Der Gouverneur von Irkutsk, Igor Kobzev, sagte am Montag, dass die Behörden in der 45.000 Einwohner zählenden Stadt Tulun auf die Stromausfälle reagierten.

„Vorläufige Unterkunftszentren stehen bereit, falls sich die Situation verschlechtert“, schrieb Kobzev auf Telegram.

In Ulan-Ude beschwerten sich die Einwohner über die Aufforderung der örtlichen Behörden, ihren Energieverbrauch zu senken.

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Rekord-Kälte erfasst Australien

Vorbemerkung von Cap Allon: Es fällt mir schwer, hierzu Berichte zu finden. Die Medien, so scheint es, weichen dem Thema aus. Wie auch immer, die offiziellen Temperaturdaten sind da: Australien bricht Hunderte von monatlichen Tiefsttemperaturrekorden, da eine antarktische Luftmasse den Kontinent erfasst hat [Erinnerung: Dort ist jetzt Hochsommer]:

GFS 2m Temperaturanomalien (C) am 11. Dezember [tropicaltidbits.com].

Der massive lila Fleck oben ist für einige beeindruckende Messwerte verantwortlich – Rekord-Kältewerte für den Monat Dezember. Nachfolgend habe ich einige aufgelistet, wobei ich mich auf die niedrigsten Tiefstwerte konzentriert habe…

Der Tageshöchstwert von Roxby Downs erreichte am Montag nur 17,5°C und war damit um 4,5 K kälter als bei dem bisherigen Rekord aus dem Jahr 2001.

Der Höchstwert von Oodnadatta von 15,4°C lag um 5,1 K unter dem Richtwert aus dem Jahr 2001 den Richtwert von 2001 (in den Annalen seit dem Jahr 1948).

Es folgen noch weitere Stationen.

Link: https://electroverse.substack.com/p/heavy-snow-brings-northern-china?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 14. Dezember 2023:

Das schneereichste Jahr jemals in Anchorage

In Anchorage hat es am Dienstag erneut kräftig geschneit, was zu Straßensperrungen und zur Umstellung der Schulen auf „Fernunterricht“ geführt hat.

Nach Angaben des Nationalen Wetterdienstes haben die Schneemengen vom Dienstag der Stadt einen neuen Rekord für das bisher schneereichste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1953 beschert.

Mit 149,1 cm bis zum 12. Dezember hat dieses Jahr den bisherigen Rekordhalter von 1996 (Sonnenminimum des Zyklus 22) übertroffen:

Die Schneeverwehungen hielten bis Mittwoch an und erhöhten den Rekord um mindestens ein paar Zentimeter (wird noch aktualisiert).

Und während Anchorage von Donnerstagmorgen bis Freitagmorgen eine Pause bekommt, sagt Meteorologe Carson Jones eine weitere Runde Schnee über das Wochenende voraus.

Der rekordverdächtige Schnee ist nicht nur auf Anchorage beschränkt, sondern der gesamte Bundesstaat Alaska ist schneereicher als normal – ein harter Brocken, an welchem die AGW-Partei über die NOAA hart arbeitet, in das winzige Loch zu passen, das ihre Hypothese des ‚globalen Siedens‘ ist.

Nebenbei bemerkt: Alaska ist eine der Regionen, die sich nachweislich während der Perioden einer ansonsten ‚globalen‘ Abkühlung erwärmt. Da die Gesamttemperatur der Erde sinkt (aufgrund der geringen Sonnenaktivität), sind nicht alle Regionen von der Abkühlung betroffen. Wie in der „Maunder-Minimum-Rekonstruktionskarte“ der NASA (unten) dargestellt, erwärmen sich Gebiete wie die Arktis, Alaska und der Nordatlantik sogar:

Temperaturveränderung zwischen 1780 (einem Jahr mit normaler Sonnenaktivität) und 1680 (einem Jahr während des Maunder-Minimums) – NASA.

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Neue Elektrobusse in Oslo durch die Kälte paralysiert

Skandinavien hat in diesem Herbst mit Kälte- und Schneerekorden zu kämpfen, und der Verkehr in der Region leidet darunter.

Oslos brandneue Elektrobusflotte ist Berichten zufolge lahmgelegt – ihre Batterien funktionieren bei der Kälte nicht.

Im April letzten Jahres hat die Stadt 183 neue Elektrobusse für 100 Millionen Euro in Empfang genommen, um „emissionsfrei“ zu werden. Inzwischen hat der städtische Verkehrsbetrieb jedoch festgestellt, dass die Elektrobusse im Winter nicht zuverlässig sind: „Die Reichweite der Elektrobusse nimmt bei Kälte drastisch ab. Die Batterien entladen sich schneller.“

Letztes Jahr behauptete Sirin Stav, Oslos Vizebürgermeister für Umwelt und Verkehr, die Busse würden „der Stadt langfristig Geld sparen“ und ihr gleichzeitig helfen, den Übergang zu Net Zero zu schaffen.

„Alles in allem ist dies eine Win-Win-Situation“, sagte Stav und ermutigte andere Städte, „dem Beispiel Oslos zu folgen“.

Das Narrativ von der „immer wärmeren Welt“ hat einen weiteren ahnungslosen Politiker stolpern lassen.

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Massen-Schneefälle in der Slowakei

Auch in der Slowakei hat es diese Woche wieder stark geschneit, und Bäume stürzten unter der Last um. Im Nationalpark Slovak Paradise im Nordosten der Slowakei sind sogar robuste Buchen mit ihren starken Wurzeln umgestürzt.

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Ein weiterer Vorstoß arktischer Luft nach China

Ein weiterer Kälteeinbruch hat heute (14. Dezember) weite Teile Chinas erfasst, und für die kommenden Tage wird weitere Kälte erwartet, vor allem im Süden, so die Warnung der Meteorologen, da das Wetter für einen Dezember historisch kalt ist.

Schnee, Schneestürme und Temperaturstürze haben bereits den Norden Chinas heimgesucht, der als einer der strengsten Dezemberfröste gilt, die je aufgezeichnet wurden. Die Behörden in Peking sahen sich gezwungen, den Zugverkehr einzustellen, Schulen zu schließen und die Menschen anzuweisen, zu Hause zu bleiben.

Die Temperaturen erreichten in zahlreichen nördlichen Regionen den zweiten Tag in Folge einen Rekordtiefstand, berichtet Reuters. In Shaanxi beklagten sich Eltern darüber, dass die fehlende Heizung in einer Mittelschule dazu führte, dass Kinder Erfrierungen an Händen und Füßen erlitten.

Shanxi ist eine von vielen Regionen, die die höchste Alarmstufe bzgl. Kälte ausgerufen haben.

Es folgt der Ausblick auf eine weitere Ausbreitung der Kälte nach Süden. Mehr dazu im nächsten Report.

Striche

Pferde in Kirgisistan im Schnee versunken

Schneefälle von mehr als 1,3 m Höhe haben den Bezirk Kara-Kulja in der Region Osch im Südwesten Kirgisistans bedeckt.

Wie akipress.com berichtet, „erreichte der Schneefall die Höhe von Pferden“. In einer Reihe von Gebieten des Bezirks Kara-Kulja fiel starker Schnee, und in Alayku wurden die Straßen gesperrt.

Wir haben in dieser Saison das latitudinale Vordringen der Schneefallgrenze in Asien verfolgt. Sie hat nun auch Kasachstan und Kirgisistan, Tadschikistan, Afghanistan, Pakistan und Nordindien erreicht.

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Dann nimmt sich Blogger Cap Allon einer anderen Sache an, die nur indirekt was mit Klima zu tun hat, die aber den Lesern hier nicht vorenthalten werden soll:

Atmen ist schlecht für den Planeten“

Die Agenda war schon immer pervers, aber jetzt wird es dunkel – es kümmert sie nicht mehr. Nehmen Sie diese neue Studie aus dem Vereinigten Königreich, in der behauptet wird, dass die Gase in der Luft, die von den menschlichen Lungen ausgeatmet wird, die CLiMaTe CrIsEs [Kürzel für „Klimakrise“] anheizen.

Die menschenfeindliche Studie, geleitet von Dr. Nicholas Cowan, einem Atmosphärenphysiker am britischen Zentrum für Ökologie und Hydrologie in Edinburgh ist der heiße Traum des Establishments: Wenn ihr Proleten aufhören könntet zu atmen, wäre das großartig – ihr wisst schon, für den Planeten und so.

Wie Dr. Cowan und seine Kollegen feststellten, kann der ausgeatmete menschliche Atem neben dem viel geschmähten CO₂ auch kleine, erhöhte Konzentrationen von Methan (CH₄) und Distickstoffoxid (N₂O) enthalten, die beide zur globalen Erwärmung beitragen. … „Wir mahnen zur Vorsicht bei der Annahme, dass die Emissionen des Menschen vernachlässigbar sind.“

Dies ist ein neuer Tiefpunkt für das Establishment, der das bösartige Geschwätz offenbart, das sie nun finanzieren, um ihre Darstellung voranzutreiben, um das Etikett „die Wissenschaft sagt“ zu erhalten.

Was genau ist die Schlussfolgerung aus dieser Studie?

Es ist die Entvölkerung.

Psychopathen allerorten.

Link: https://electroverse.substack.com/p/anchorages-snowiest-year-ever-oslos?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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wird fortgesetzt mit Kältereport Nr. 37 / 2023

Redaktionsschluss für diesen Report: 14.Dezember 2023

Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE




Kiribati muss von zwei getrennten Meeren umgeben sein

Eines, an deren Strand die Tidenpegel-Messstation liegt, von der die Australische Regierung regelmäßig die Pegeldaten veröffentlicht und eines, welche die Daten ausspuckt die benötigt werden, um vom Klima-Reparationsfonds Geld fordern zu können.

Helmut Kuntz

Die Klimawallfahrt mit gemeldeten, 100.000 Teilnehmern geht zu Ende, die erschütternden Berichte, warum diese jedes Jahr bitter nötig ist, leider nicht

[1] Spiegel, 12.12.2023: … Auf den paradiesischen Kiribati-Inseln, rund 14.000 Kilometer von Deutschland entfernt, steigt der Meeresspiegel so rasant, dass der Platz zum Leben schrumpft …

Als „Belege“ dieser Aussage sind angegeben:
[1] Cindy steht am Strand, blickt aufs Meer und singt. Sie singt von ihrer Zukunft, von ihrem Land, das ihr durch die Klimakrise immer weiter genommen wird. Auf den paradiesischen Kiribati-Inseln, rund 14.000 Kilometer von Deutschland entfernt, steigt der Meeresspiegel so rasant, dass der Platz zum Leben schrumpft …

Im Artikel dann noch ein Video, in welchem einheimische Klimaaktivisten einem unbedarften „Recherchejournalisten“ – Luca Schmitt-Walz – einstudierten Klimafabeln erzählen durften, mit allen Inhalten die so etwas zum Publizieren beim Spiegel „benötigt“:

Bild 1 Video im Artikel

Dem „Recherchejournalisten“ fiel dabei weder auf, dass schon das Startbild und weitere in seinem Video die darin getätigten Aussagen absurd macht. Oder ist er der Ansicht, dass die alten Hütten im Hintergrund nur zufällig damals auf solch hohen Stelzen gebaut wurden?
Und vor allem wollte diese „Recherchejournalist“ natürlich auch keine Pegeldaten sehen. Denn alleine – und vor allem – diese hätten seine Pseudoreportage als solche entlarvt. Dass diese Atolle sogar an Fläche zunehmen [2], würde sein voreingenommenes Weltbild dann sicher endgültig zusammenbrechen lassen und klimapsychologischer Betreuung bedürfen.

Die Pegeldaten von Kiribati

Betrachte man diese, sieht man sofort, dass seine und vor allem die Aussage im Spiegel: … steigt der Meeresspiegel so rasant, dass der Platz zum Leben schrumpft …
reine Erzählungen geschulter Aktivisten sind, mit der Wirklichkeit vor Ort aber wenig zu tun haben.
Seit den vielen Jahren, in denen der Autor nach den immer neu gemeldeten, wegen dem Klimawandel „versinkenden Inseln“ sucht und bisher nicht eine davon gefunden hat, ist dort keine relevante Pegelveränderung erkennbar:

Bild 2 Pegelverlauf bei Kiribati, abgerufen am 12.12.2023. Quelle: Australien, Sea Level Monitoring Projekt. Bild vom Autor ergänzt

Nun ist das nicht neu. Auch höchste Repräsentanten des woken Deutschland reisen regelmäßig in diese schöne Erdregion (natürlich nicht zur Taifunzeit mit meterhohen Wellen, welche diese Atolle dann teils vollständig überschwemmen, oder wenn eines der schlimmen Erdbeben mit Tsunami droht), weil sie vor Ort belogen die Überzeugung die sie zuhause schon hatten bestärkt bekommen wollen, wie beispielsweise unsere reise- und vor allem äußerst spendierfreudige Annalena bei ihrem Besuch von Palau:
[4] EIKE, 21.11.2022: Früher musste man seinen Namen zumindest tanzen können, heute reicht es, sich werbewirksam anzukleben,
oder handverlesene Spesenritter Fachpersonal unter sachkundiger Klima-ideologischer Führung der „Klimafachperson“ Claudia Roth:
[Link] EIKE 30. April 2019: Claudia Roth auf Forschungsreise zum Klimawandel

Erschreckend aber ist, wie lange dieses – die Bürger Milliarden- bis Billiardensummen kostende – „Hütchenspiel“ ohne jegliche Konsequenz für die Agitatoren betrieben werden kann:
[LINK] EIKE, 22. Sept. 2021: Annalena lässt den Meerespegel schnell mal um 7 m steigen – und zwei schauen nur wie bekloppt dabei zu
[3] EIKE, 9. April 1920: Wie kann Jimmy Kater die Inselgruppe Kiribati vor dem Untergang schützen? Alternativ: Auch während Corona in Klima-Agitation nicht nachlassen

Probleme über Probleme, nur nicht wegen des Klimawandels

Anschaulich und umfangreich in einem Artikel nachzulesen:
[2] Salonkolumnisten, 3. April 2019: Mythenjagd (13): Tuvalu und Kiribati versinken im Meer
Andere kommen bei den gleichen Daten allerdings immer zu anderen Schlussfolgerungen:

Bild 3

Oxfam: Bevölkerungswachstum in Kiribati
… In den Jahren 1960 bis 2022 stieg die Einwohnerzahl in Kiribati von 41.196,00 auf 131.232,00. Dies bedeutet einen Anstieg um 218,6 Prozent in 62 Jahren. Den höchsten Anstieg verzeichnete Kiribati im Jahr 2015 mit 6,69%. Den geringsten Anstieg im Jahr 1993 mit 1,26% …
Rund 57% der Einwohner leben in den größeren Städten des Landes. Dieser zunehmende Trend der Urbanisierung steigert sich jährlich um 3,1%.

Ständiges Wiederholen lohnt sich trotzdem

[Link] FR, 12.12.2023: Angst vor „Todesurteil“: Inselstaaten fürchten Untergang wegen Kohle-Deal beim Klimagipfel

Solche Meldungen erscheinen seit vielen, vielen Jahren. Bisher war noch nie zu lesen, dass irgendjemand auf einem der Klimagipfel bemerkt oder gar angemerkt hätte, dass dies den Messdaten eklatant widerspricht.

Es ist umgekehrt. Je unverfrorener diese Länder auftreten:
[Link] EIKE 17. Oktober 2018: SAMOAS Premier: Wir wollen Klimareparationszahlungen sehen. Wer deshalb nach Betroffenheitsbelegen fragt, gehört weggesperrt,
umso innige
r verbünden sich Deutschlands Vertreter mit diesen Ländern, damit diese bitte Klimawandel-Regressansprüche an die von ihnen zu vertretenen Bürger durchsetzen mögen:
[17] EIKE 18.10.2016: Wie steht es um den Untergang der Marshall-Inseln?

Für die politischen Vertreter bringt das „internationale Ehren“ und viele, opulente Reisemöglichkeiten (so lange die erhofften Zahlungen fließen), die Bürger kostet es viel, viel Geld.

Dass man dazu aber auch noch eine Greenpeace-Chefin extra einstellt und verbeamtet, dürfte einen Gipfel dieser Unverfrorenheit gegen die eigenen Bürger darstellen.

Quellen

[1] Spiegel, 12.12.2023: Steigender Meeresspiegel: Was uns der Inselstaat Kiribati über die Zukunft erzählt
[2] Salonkolumnisten, 3. April 2019: Mythenjagd (13): Tuvalu und Kiribati versinken im Meer
[3] EIKE, 9. April 1920: Wie kann Jimmy Kater die Inselgruppe Kiribati vor dem Untergang schützen? Alternativ: Auch während Corona in Klima-Agitation nicht nachlassen
[4] EIKE, 21.11.2022: Früher musste man seinen Namen zumindest tanzen können, heute reicht es, sich werbewirksam anzukleben