Afrika braucht die sinnlose Klimapolitik der westlichen Eliten nicht

Vijay Jayaraj

Die Prioritäten Afrikas unterscheiden sich von denen Europas und Nordamerikas. Zu den größten Herausforderungen des Schwarzen Kontinents gehören Armut, Unterernährung, fehlende Gesundheitsversorgung und angemessene Bildung, Arbeitslosigkeit, mangelhafte Verkehrsinfrastruktur und unterentwickelte Energie-, Informations- und Kommunikationstechnologien.

Daher haben die Afrikaner nicht die Möglichkeit, unwissenschaftliche und unerreichbare klimapolitische Maßnahmen zu ergreifen, die keines dieser Probleme ernsthaft angehen.

Die Länder des riesigen afrikanischen Kontinents verlassen sich zunehmend auf ihre reichhaltigen natürlichen Ressourcen, um ihre wirtschaftliche Entwicklung voranzutreiben. Öl- und Gasvorkommen haben sich in mehreren afrikanischen Ländern als wichtige Wirtschaftsmotoren erwiesen.

Die wirtschaftliche Macht von Öl und Gas

Die Förderung fossiler Brennstoffe ist durch eine klare wirtschaftliche Notwendigkeit motiviert. Die Öl- und Gasförderung hat sich als zuverlässiger Weg erwiesen, um die Ziele dieser Länder zu erreichen, nämlich die Industrialisierung voranzutreiben, die Armut zu verringern und den Lebensstandard zu erhöhen.

Weltweit tragen die Öl- und Gasexporte oft wesentlich zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) eines Landes bei. Heutige Beispiele sind die USA, Russland, Norwegen, Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und Katar, die alle große Mengen an Kohlenwasserstoffen exportieren.

Erfolgsgeschichten in Afrika

Mehrere afrikanische Länder sind ein gutes Beispiel für die wirtschaftlichen Vorteile durch die Nutzung fossiler Brennstoffe. Diese Länder haben ihre natürlichen Ressourcen genutzt, um ihre Volkswirtschaften voranzutreiben, was zu beeindruckendem Wachstum und Entwicklung geführt hat.

Nigeria ist Afrikas größter Erdölproduzent und -exporteur, und die daraus resultierenden Einnahmen tragen in erheblichem Maße zu Projekten wie dem Bau von Straßen und Kraftwerken, zu sozialen Dienstleistungen und zum BIP insgesamt bei. Trotz Problemen mit Korruption und Inkompetenz hat der Ölreichtum Nigerias erhebliche wirtschaftliche Auswirkungen.

In Angola machen Öl und Gas mehr als 90 Prozent aller Exporte aus. Die Rohölexporte erbrachten 2022 Einnahmen in Höhe von fast 40 Milliarden US-Dollar, was einem Anstieg von 44 % gegenüber 2021 entspricht. Mit weiteren Fortschritten bei der Förderung und Lizenzvergabe will Angola in den nächsten drei Jahren eine Tagesproduktion von 1,3 Millionen Barrel erreichen. Die Verabschiedung von Rechtsvorschriften für die Erdöl- und Erdgasförderung in Angola gilt als Beispiel für andere sich entwickelnde Erdölwirtschaften in Afrika.

Europa bietet neuen Markt für afrikanisches Öl und Gas

Afrikanische Länder haben jetzt einen vielversprechenden Markt in Europa, wo die Regierungen nach mehr Importen vom Kontinent suchen, um den Verlust der russischen Lieferungen auszugleichen.

Am 27. September nahm die italienische Regierung inmitten von Berichten über eine deutsche Energiekrise und angesichts der drohenden dauerhaften Schließung stromhungriger Industrien Verhandlungen mit dem Bundesland Bayern über Erdgaslieferungen aus Afrika auf. Italien ist der Ansicht, dass es als Einstiegspunkt für afrikanische Energie in einige europäische Länder dienen kann.

Gegenüber Reuters sagte ein ehemaliger Hauptgeschäftsführer der deutschen Wirtschaftslobby BDI: „Deutschland organisiert Flüssiggas-Terminals (LNG) und andere Lösungen im Norden, aber es ist nicht möglich, Verzögerungen oder Blockaden der Infrastruktur auszuschließen … Das ist der Grund, warum die südlichen Bundesländer in Deutschland einen ‚Plan B‘ wollen, um sicher zu sein.“

Algerien, Libyen, Ägypten und die östlichen Mittelmeerregionen haben den größten Beitrag zu den Öl- und Gasströmen nach Europa geleistet. Jetzt steigen weitere afrikanische Länder in das Rennen um die Versorgung des aufstrebenden europäischen Marktes ein.

Die 13 Milliarden Dollar teure Trans-Sahara-Gaspipeline, an der seit zwei Jahrzehnten gebaut wird, führt über 4000 km von Warri im Süden Nigerias über Niger zum algerischen Gaszentrum Hassi R’Mel. Die Pipeline würde es Niger ermöglichen, von den förderbaren Gasreserven zu profitieren, die auf etwa 34 Milliarden Kubikmeter geschätzt werden.

Die wirtschaftlichen Vorteile der Förderung fossiler Brennstoffe liegen auf der Hand und werden dringend benötigt. Die westlichen Staats- und Regierungschefs müssen sie anerkennen und ihre Bemühungen aufgeben, den afrikanischen Völkern, die längst von der Moderne profitiert haben, eine nichtssagende Klimapolitik aufzuzwingen.

This commentary was first published at Daily Caller on November 4, 2023.

Vijay Jayaraj is a Research Associate at the CO2 Coalition, Arlington, Virginia. He holds a master’s degree in environmental sciences from the University of East Anglia, UK.

Link: https://cornwallalliance.org/2023/12/africa-doesnt-need-western-elites-meaningless-climate-policies/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




NASA GISS-Daten: El Nino 2023 treibt die globale Temperaturanomalie nach oben – NOAA-Daten: Temperaturanomalie in USA geht im November 2023 zurück

Larry Hamlin

[Vorbemerkungen: In diesem Beitrag wird ausführlich beschrieben, auf welche Art und Weise die Alarmisten Werte frisieren. Das gilt hier zwar für die USA, aber betrogen wird ja weltweit. – Dabei geht es bzgl. Temperatur ziemlich wild hin und her zwischen Grad C und Grad F. Alle Angaben sind in Grad C umgerechnet {mit diesem Link}. – Alle Hervorhebungen sind aus dem Original übernommen]

Die NASA-GISS-Anomalie der globalen Durchschnittstemperatur für November 2023 wurde veröffentlicht (siehe unten), die einen El-Niño-bedingten Wert von 1,44 Grad Celsius zeigt, wobei das November-Ergebnis in einem Artikel der LA Times als „neuer monatlicher Hitzerekord“ und „heißester November“ angepriesen worden ist.

Dieser GISS-Anomaliewert entspricht einer absoluten November-Durchschnittstemperatur von 15,44 Grad Celsius.

Die höchste zuvor gemessene GISS-Anomalie der globalen November-Durchschnittstemperatur war im Jahr 2020 mit einem Wert von 1,10 Grad C registriert worden, was einer absoluten November-Durchschnittstemperatur von 15,1 Grad C entspricht – ein Unterschied von 0,34 Grad C, den die Times als „heißesten November“ anpreist.

Die höchste zuvor vom GISS gemessene EL-Nino-Jahresdurchschnitts-Temperaturanomalie war 2016 mit 1,37 Grad Celsius, was einer absoluten Temperatur von 15,37 Grad Celsius entspricht – ein Unterschied von 0,07 Grad Celsius zum EL-Nino-getriebenen Anomaliewert im November 2023.

Die Propagandamedien der Klimaalarmisten übertreiben irreführend die kleinen Unterschiede in der durchschnittlichen Temperaturanomalie zwischen diesen Messungen, indem sie den spezifischen Zahlenwert dieser Unterschiede absichtlich verschweigen und stattdessen diese sorgfältig versteckten kleinen Unterschiede als „neuen monatlichen Wärmerekord“ und heißesten November anpreisen, selbst wenn der jüngste gemessene globale GISS-Anomaliewert nur um ein Achtel eines Grades vom höchsten EL-Nino-Wert des Vorjahres 2016 abweicht.

Der Artikel der Klimaalarmisten in der L.A. Times verschweigt und verharmlost weiterhin die überwältigende Bedeutung des großen El-Niño-Ereignisses im Jahr 2023 mit den offensichtlichen Auswirkungen, die ein solches natürlich auftretendes, weltweites Klimaereignis auf den enormen Anstieg sowohl der absoluten als auch der Anomalie-Temperaturmesswerte auf der ganzen Welt hat.

Der Times-Artikel hebt lächerlich hervor (siehe unten), dass der November 2023 der „sechste Monat in Folge ist, in dem ein Wärmerekord aufgestellt wird“, der „wirklich schockierend“ ist, wobei den Leuten „die Adjektive ausgehen, um dies zu beschreiben“, während die oben gezeigten NASA-GISS-Daten eindeutig belegen, dass dieses viele Monate andauernde Muster zunehmender Anomalien vollständig mit dem globalen El-Nino-Ereignis des Jahres 2016 übereinstimmt, das von Oktober 2015 bis April 2016 sieben Monate in Folge mit zunehmenden Anomalien* verzeichnete.

[*Mit ‚zunehmenden Anomalien‘ sind hier vermutlich positive Anomalien gemeint. A. d. Übers.]

Die GISS-Durchschnitts-Temperaturanomalie für November 2023 ist ein mathematisch abgeleiteter zusammengesetzter Durchschnittswert aller Messdaten für die globale Durchschnitts-Temperaturanomalie, die eine außergewöhnliche Reihe von fünf unterschiedlichen globalen Klimaregionen (siehe unten) zusammen mit den riesigen Unterschieden im Klimaverhalten der globalen Hemisphären mit ihren einzigartigen und weit auseinander liegenden Ozeanen, Kontinenten, Bergen, Wüsten, Regenwäldern, Tieflandgebieten usw. repräsentiert.

Das mathematisch erfundene Ergebnis der globalen Durchschnitts-Temperaturanomalie wird durch eine zusammengesetzte Menagerie von sehr unterschiedlichen Daten aus Klimaregionen erzeugt, die auf keine bestimmte Region oder keinen bestimmten Ort auf der Erde zutreffen.

Darüber hinaus basieren die übertriebenen Behauptungen der Klimaalarmisten, die globale Erwärmung auf 2 Grad Celsius (Temperaturanomaliewert) gegenüber der vorindustriellen Zeit zu begrenzen, auf einem Klimamodell namens RCP8.5, das von der Arbeitsgruppe I, Physikalische Wissenschaft, des Bewertungsberichts (AR6, 2021) des IPCC zurückgewiesen worden ist.

Die Propagandamedien der Klimaalarmisten stellen die erfundenen Daten über die Anomalie der globalen Durchschnittstemperatur absichtlich falsch dar, um ihre übertriebenen Behauptungen zu untermauern, während sie umfangreiche Daten über Anomalien und absolute Temperaturmessungen ignorieren und verschweigen, die im Widerspruch zu ihrer hochgradig erfundenen Methodik der Anomalie der globalen Durchschnittstemperatur stehen.

Umfangreiche NOAA-Anomalie- und absolute Temperaturmessdaten sind für die zusammenhängenden USA* leicht verfügbar, die sowohl Messungen der durchschnittlichen Temperaturanomalie als auch Messungen der maximalen absoluten Temperatur betreffen.

[*Damit sind alle US-Staaten zwischen Kanada und Mexiko gemeint. A. d. Übers.]

Die nachstehende Grafik zeigt die durchschnittlichen Temperaturanomalie-Messungen der NOAA bis November 2023 für die USA, was deutlich zeigt, dass es keinen steigenden Trend bei den durchschnittlichen Temperaturanomalie-Daten für die USA gibt, wenn man die genauesten, 2005 in Betrieb genommenen USCRN-Temperaturmessstationen verwendet.

Der NOAA-Durchschnittswert der Temperaturanomalie für das El-Niño-Jahr im November 2023 beträgt 0,80 Grad Celsius, verglichen mit dem vorhergehenden Wert der durchschnittlichen Temperaturanomalie für das El-Niño-Jahr im November 2016 von 2,71 Grad Celsius.

Darüber hinaus war der höchste gemessene NOAA-Contiguous U.S. November-Durchschnittswert der Temperaturanomalie von den USCRN-Temperaturmessstationen auch das November 2016 El Niño-Jahresergebnis von 2,71 Grad Celsius, verglichen mit dem November 2023 El Nino-Jahreswert von 0,80 Grad Celsius.

Die nächsthöheren NOAA-November-Durchschnittswerte der Temperaturanomalie, die auf den Wert von 2,71 Grad Celsius im Jahr 2016 folgten, traten (in der Reihenfolge vom höchsten zum niedrigsten Wert) in den Jahren 2020, 2009, 2017, 2021, 2005, 2015 und dann 2023 auf.

Somit ist der Wert der durchschnittlichen Temperaturanomalie für die USA im November 2023 nur der achthöchste, der vom USCRN für den Monat November gemessen wurde.

Der alarmistische Artikel der L.A. Times verschweigt seinen Lesern die wichtigsten Daten zur durchschnittlichen Temperaturanomalie für das Jahr 2023, die eindeutig zeigen, dass es hier keine rekordverdächtigen Klimaanomalien gibt.

Stattdessen wird in dem Times-Artikel ein erfundenes Ergebnis der globalen Durchschnitts-Temperaturanomalie hochgespielt, das nirgendwo auf der Erde gilt, während gleichzeitig fälschlicherweise behauptet wird, dass dieses erfundene Ergebnis der globalen Anomalie für die zusammenhängende US-Region relevant sei.

Die unten dargestellten NOAA-Klimadaten zeigen die absoluten Höchsttemperaturen im November 2023 für den Zeitraum von 1895 bis 2023 in den zusammenhängenden USA. Daraus geht hervor, dass das Ergebnis für November 2023 nur das 109. höchste von 129 maximalen Novembertemperaturen ist, die im Zeitraum von 1895 bis 2023 gemessen worden waren.

Die nachstehenden NOAA-Daten zeigen die maximalen Temperaturintervalle für November 2023 in den zusammenhängenden USA für den Zeitraum von 1895 bis 2023. Sie belegen, dass die absolute Höchsttemperatur von Januar bis November 2023 nur das 115. maximale Temperaturintervall von 129 maximalen Temperaturmessungen ist.

Die nachstehenden NOAA-Daten enthalten die absoluten Höchsttemperaturen für alle Monate zwischen 1895 und November 2023 für die zusammenhängenden USA. Sie zeigen, dass der Monat November 2023 nur die 592. höchste von 1547 gemessenen absoluten Höchsttemperaturen ist, wobei die höchsten jemals gemessenen Höchsttemperaturen in der Dust-Bowl-Ära der 1930er Jahre aufgetreten waren.

Die NOAA verfügt über umfangreiche Temperaturmessdaten für 9 US-Regionen, wie in der nachstehenden Karte dargestellt. Zugang zu diesen Daten erhalten Sie über die NOAA-Option „Regional Time Series“ (Regionale Zeitreihen) unter den für die obigen Diagramme angegebenen Links.

Ohne diese Analyse weiter zu vertiefen, zeigen die Messdaten aller 9 zusammenhängenden US-Klimaregionen der NOAA, dass der November 2023 für keine dieser Regionen die höchste absolute Höchsttemperatur darstellt, unabhängig davon, ob man nur den Monat November, den Zeitraum von Januar bis November oder alle Monate im Zeitraum von 1895 bis November 2023 auswertet.

Die NOAA verfügt auch über Daten für alle 48 aneinander grenzenden US-Bundesstaaten sowie für Alaska unter Verwendung der NOAA-Option Statewide Time Series, die unter den oben genannten Links verfügbar ist.

Die NOAA-Daten für Kalifornien zeigen, dass der November 2023 nicht die höchste absolute Höchsttemperatur darstellt, unabhängig davon, ob man nur den Monat November, den Zeitraum von Januar bis November oder alle Monate im Zeitraum von 1895 bis November 2023 betrachtet, wie unten gezeigt, wo der November 2023 nur der 602. von 1547 absoluten Höchsttemperaturen im Zeitraum von 1895 bis November 2023 ist.

Die umfangreichen und leicht zugänglichen NOAA-Klimadaten für die zusammenhängenden USA (sowohl Messungen der durchschnittlichen Temperaturanomalie als auch der absoluten Höchsttemperatur) zeigen deutlich, dass die Behauptungen der Alarmisten über einen „Klimanotstand“ (einschließlich solcher Behauptungen in der L.A. Times) durch die Messungen der durchschnittlichen Temperaturanomalie und der absoluten Höchsttemperatur der NOAA-Klimadaten nicht gestützt werden.

Darüber hinaus werden diese umfangreichen NOAA-Daten von den Klimaalarmisten absichtlich verschwiegen, während sie gleichzeitig die entscheidenden klimawissenschaftlichen Unterschiede zwischen den Messungen der absoluten Höchsttemperatur und der durchschnittlichen Temperaturanomalie falsch darstellen.

Link: https://wattsupwiththat.com/2023/12/17/nasa-giss-data-shows-2023-el-nino-driving-global-temperature-anomaly-increases-noaa-data-shows-u-s-nov-2023-temperature-anomaly-declining/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




COP28: Eine große globale Psycho-Party, um mehr Geld aus ein paar Sündenböcken herauszuholen

Joanne Nova

[Alle Hervorhebungen in diesem Beitrag im Original]

Habe ich es nicht gesagt? Nach dem Beinahe-Zusammenbruch der Klimagespräche haben die Staats- und Regierungschefs der Welt die COP28 in letzter Minute „gerettet“ und beim Klima-Bingo die Höchstpunktzahl erreicht: Die Gespräche sind historisch“, wegweisend“, beispiellos und verwenden zum ersten Mal überhaupt den Begriff Abkehr von fossilen Brennstoffen“. Sei still, mein schlagendes Herz.

Hundert Milliardäre haben sich mit 70.000 (nach letzten Meldungen über 95.000 Teilnehmer) Groupies getroffen, haben Millionen von Dollars verwendet, die größtenteils anderen Leuten weggenommen worden sind, und haben beschlossen, dass sie das alles noch einmal machen müssen.

Bei diesen Treffen geht es darum, weitere Pressemitteilungen herauszugeben, die treuen Untergebenen zu belohnen, goldene Handschläge hinter den Kulissen zu arrangieren und Milliarden von Dollar vom Pöbel an die Privatjet-Klasse zu überweisen. Dieses glorreiche Ziel wird erreicht, wenn die große UN-Performance des vagen, unverbindlichen Hypes genutzt wird, um Investoren und Wähler in den heimischen Theatern zu täuschen.

Und so kommt es, dass sich alle Nationen schließlich darauf geeinigt haben, das zu tun, was sie ohnehin schon taten. Aber die UN-Sprache übersetzt das Nichts in Übertreibung:

Das Abkommen markiert „den Anfang vom Ende der fossilen Brennstoffe“ – UNFCCC

Der Präsident der Europäischen Kommission hat das COP28-Abkommen begrüßt und es als „globalen Wendepunkt“ bezeichnet. – Mehr bei Sky News.

Trotzdem setzt die Welt den Übergang hin zu fossilen Brennstoffen und weg von Holz und Eseln fort, während alle – außer den Sündenböcken – das Spiel mitspielen und so tun, als würden sie sich nur mit Sonnen- und Windenergie versorgen.

Ungeachtet der Billionen von Dollar, die dafür ausgegeben werden, stammen immer noch 82 % der weltweiten Energie aus fossilen Brennstoffen, und der jährliche Zuwachs an fossilen Brennstoffen ist so rasant, dass all die zusätzlichen, in diesem Jahr hinzukommenden unzuverlässigen Energiequellen damit nicht einmal mithalten können.

Das Theater des Absurden

Die Sprecherin einer Gruppe kleiner Inseln erklärte der Welt, das Abkommen sei nichts Besonderes, und bekam trotzdem zwei Minuten lang stehende Ovationen:

Die Chefunterhändlerin der Allianz der kleinen Inselstaaten, Anne Rasmussen, kritisierte das Abkommen als wenig ambitioniert.

Wir haben einen inkrementellen Fortschritt gegenüber dem „Business as usual“ gemacht, obwohl wir eigentlich einen exponentiellen Schritt in unserem Handeln brauchen“, sagte sie.

Sie erhob jedoch keine formellen Einwände gegen den Pakt, und ihre Rede wurde mit stehenden Ovationen bedacht, die fast zwei Minuten dauerten. – Reuters

Es spielt keine Rolle, was sie gesagt hat, so wie es auch keine Rolle spielt, dass 90 % ihrer Inseln nicht untergehen. Die Inseln sind die Maskottchen und müssen bejubelt werden. Es ist eine religiöse Angelegenheit.

Es ist das leere UN-Grundlagenabkommen, das fast niemand erreichen wird.

Sogar die Propagandamaschine in Genf muss zugeben, dass das „zentrale Ergebnis“ nur eine Bestandsaufnahme ist, die zeigt, dass die Emissionen um eine unmögliche Menge gesenkt werden *müssen*, und dass die Menschen dies nicht erreichen. Besser geht’s nicht:

Die globale Bestandsaufnahme gilt als zentrales Ergebnis der COP28, enthält sie doch alle Elemente, über die verhandelt wurde und die nun von den Ländern genutzt werden können, um bis 2025 stärkere Klimaschutzpläne zu entwickeln.

Die Bestandsaufnahme erkennt die wissenschaftlichen Erkenntnisse an, wonach die globalen Treibhausgas-Emissionen bis 2030 um 43 % gegenüber 2019 gesenkt werden müssen, um die Erderwärmung auf 1,5 °C zu begrenzen. Sie stellt jedoch fest, dass die Vertragsparteien bei der Erreichung ihrer Ziele aus dem Pariser Abkommen nicht auf dem richtigen Weg sind. – UNFCCC

Erst letzten Monat hat die UNO zugegeben, dass die Welt das Pariser Abkommen nicht nur knapp, sondern um den Faktor zwei verfehlen wird.

Das UNFCCC hofft, dass alle im nächsten Jahr mit besseren Plänen auftauchen werden:

Kurzfristig werden die Vertragsparteien ermutigt, in ihrer nächsten Runde von Klimaaktionsplänen (bekannt als national festgelegte Beiträge) bis 2025 ehrgeizige, wirtschaftsweite Emissions-Reduktionsziele vorzulegen, die alle Treibhausgase, Sektoren und Kategorien abdecken und auf die 1,5°C-Grenze abgestimmt sind.

Wenn Ihre Regierung zu denen gehört, die ernsthaft versuchen, unmögliche, dumme Ziele zu erreichen, dann wissen Sie, dass Sie im „Sündenbock-Staat“ (Patsy State) leben.

Link: https://www.cfact.org/2023/12/15/cop28-onee-big-global-psy-op-to-screw-more-money-out-of-a-few-patsies/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Indonesien verzichtet auf Dekarbonisierung für Wohlstand und Sicherheit

Vijay Jayaraj

In den letzten Jahrzehnten hat Indonesien, ein Inselstaat mit über 17.000 Inseln, einen erstaunlichen wirtschaftlichen Fortschritt zu verzeichnen. Die strategische Nutzung fossiler Brennstoffe ist ein Schlüsselfaktor im Zentrum dieses Wachstums.

Indonesien ist ein bedeutender Nutzer von Kohle und der weltweit drittgrößte Produzent dieses Minerals.

Aber genau wie andere Länder steht das Land unter dem immensen Druck von Organisationen wie den Vereinten Nationen und den Gegnern fossiler Brennstoffe im Westen, die Kohlendioxidemissionen der Industrie zu reduzieren.

Reiche Länder unter der Führung der USA und Japans boten Indonesien 2022 ein 20-Milliarden-Dollar-Paket an, um das von Kohle abhängige Land zum Ausstieg aus fossilen Brennstoffen zu bewegen. Im November 2022 unterzeichnete die Führung des Landes das als „Just Energy Transition Partnership“ bekannte Abkommen, mit dem die Abkehr des Landes von der Kohle formell ratifiziert werden sollte.

Doch fast ein Jahr später scheint der Inselstaat den umgekehrten Weg einzuschlagen und setzt auf fossile Brennstoffe, um seine Energieversorgung zu sichern. Im Jahr 2022 verbrauchte Indonesien mehr Kohle als je zuvor und will in diesem Jahr noch mehr produzieren.

Der Kohleverbrauch Indonesiens wird bis 2029 aufgrund des Baus neuer Kohlekraftwerke stetig steigen. Laut Global Energy Monitor befanden sich Ende 2022 fast 19 Gigawatt an Kohlekraftwerken im Bau. Wenn der Status quo anhält, wird das Land voraussichtlich seinen Rang als sechstgrößter CO₂-Emittent der Welt behalten.

Kohle, Nickel und die Energiesicherheit Asiens

Die reichliche Versorgung mit Kohle, Erdöl und Erdgas hat die wirtschaftliche Entwicklung Indonesiens maßgeblich beeinflusst und ist heute entscheidend für die Ankurbelung der Wirtschaft und die Verringerung der Armut.

Aus diesem Grund baut das Land die installierte Kapazität der mit fossilen Brennstoffen betriebenen Technologien weiter aus. Seit 2015 entfällt der größte Teil des Zuwachses an Stromerzeugungskapazität auf fossile Brennstoffe, nicht auf erneuerbare Energien. Im Jahr 2022 stammten fast 90 Prozent der Primärenergie des Landes aus Kohle, Öl und Gas.

Von diesen Energieträgern liefern Öl und Kohle den größten Teil der Primärenergie des Landes, wobei der Anteil von Kohle 45 Prozent beträgt. Die Kohleproduktion Indonesiens ist nicht nur für die Energiesicherheit des Landes, sondern auch für die Asiens von entscheidender Bedeutung. Das Land ist auf dem besten Weg, im Jahr 2023 695 Millionen Tonnen zu produzieren, von denen 518 Millionen Tonnen exportiert werden sollen. Zu den größten Abnehmern der indonesischen Kohle gehören China, Indien, Japan, die Philippinen und Südkorea.

China und Indien, zwei der größten Volkswirtschaften der Welt, die hauptsächlich auf Kohlekraftwerke angewiesen sind, profitieren am meisten von Indonesiens Kohleexporten. Mit einem Anstieg seines Anteils auf zwei Drittel im Jahr 2022 festigte Indonesien seine Position als Indiens wichtigster ausländischer Lieferant von Kraftwerkskohle. Auf absehbare Zeit will Indonesien seine Reserven weiter ausbeuten, da weder China noch Indien Anzeichen dafür zeigen, ihre Abhängigkeit von Kohle zu verringern.

Man darf auch nicht vergessen, dass Indonesien der größte Erzeuger von Nickel ist, einem wesentlichen Bestandteil von Batterien, die weltweit Elektrofahrzeuge und Energiespeichersysteme antreiben. Im Jahr 2022 kam die Hälfte der weltweiten Nickelproduktion aus Indonesien.

Die Nickelproduktion in Indonesien hängt weitgehend von Schmelzöfen ab, die mit Kohleenergie betrieben werden, was die Abhängigkeit des Landes von diesem Brennstoff noch erhöht. Die Einführung von Elektrofahrzeugen und Batterien in Europa und Nordamerika deutet darauf hin, dass die Nachfrage nach kohlebetriebener Nickelproduktion in Indonesien anhalten wird.

Die beträchtlichen Exporteinnahmen Indonesiens wurden durch den weltweiten Bedarf an Kohle und Nickel ermöglicht. Dieser Reichtum war für die Finanzierung von Entwicklungsinitiativen, die Aufrechterhaltung der indonesischen Handelsbilanz und die Aufstockung der Devisenreserven des Landes von wesentlicher Bedeutung.

,Indonesien wird sich auf keinen Fall dafür entscheiden, eine boomende Wirtschaft für 20 Milliarden Dollar zur Finanzierung der so genannten Energiewende zu zerstören.

This commentary was first published at Real Clear Energy, October 30, 2023, and can be accessed here.

Vijay Jayaraj is a Research Associate at the CO₂ Coalition, Arlington, Virginia. He holds a master’s degree in environmental sciences from the University of East Anglia, UK.

Link: https://cornwallalliance.org/2023/12/indonesia-shelves-decarbonization-for-prosperity-and-security/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




COP28: Die Radikalen haben wieder verloren!

David Wojick

Wie ich bereits vor einigen Jahren festgestellt habe, herrscht bei den Klimaalarmisten ein Bürgerkrieg zwischen Radikalen und Gemäßigten. Das berühmte „Wie könnt ihr es wagen“ der radikalen Anführerin Greta Thunberg war an die gemäßigten COP-Verhandlungsführer gerichtet, nicht an die Skeptiker.

In den letzten Jahren wurde jede COP von einem wütenden Antrag der Radikalen dominiert, der schließlich in den letzten Stunden abgelehnt wurde. Ironischerweise behindern diese lauten Anträge eher den Fortschritt bei der großen grünen Agenda, weshalb ich sie begrüße.

COP 28 war nicht anders. Der Grundgedanke war, in der Abschlusserklärung endlich fossile Brennstoffe zu erwähnen, nachdem dies auf 27 COPs nicht der Fall war. Das macht Sinn, wenn man bedenkt, dass die Verbrennung fossiler Brennstoffe der Grund für den Klimaalarm sein soll.

Das schien einfach zu sein, aber die Radikalen mussten die Sache auf die Spitze treiben. Sie forderten eine Vereinbarung über den tatsächlichen Ausstieg aus der Verbrennung fossiler Brennstoffe. Ausstieg im Sinne von „keine“. Kein Öl, kein Gas, keine Kohle, nichts.

Um zu sehen, wie radikal dieser Ausstieg wirklich ist, muss man wissen, dass die alarmistische Abscheulichkeit namens „Netto-Null“ dies nicht tut. Das Netz in Netto-Null erlaubt ausdrücklich zukünftige Emissionen fossiler Brennstoffe, vorausgesetzt, diese werden auf irgendeine Weise ausgeglichen. Außerdem erlaubt es die unbegrenzte Nutzung fossiler Brennstoffe, falls die Kohlenstoffabscheidung jemals funktionieren sollte. Bei Netto-Null geht es um Emissionen, nicht um Brennstoffe.

Außerdem werden viele fossile Brennstoffe als petrochemischer Rohstoff verwendet, der keine CO₂-Emissionen verursacht. Wie mein Kollege Ron Stein eindringlich betont, sind petrochemische Erzeugnisse für unsere Lebensweise von grundlegender Bedeutung. Der Ausstieg aus fossilen Brennstoffen würde das Ende der Petrochemie bedeuten.

Viele Länder lehnten diese radikale Ausstiegsforderung ab. Einige waren Öl- und Gasproduzenten, und die radikale Presse konzentrierte sich auf sie. Aber eine Reihe anderer Länder sahen in den fossilen Brennstoffen zu Recht einen Motor für den wirtschaftlichen Aufschwung. Über diese humanitäre Seite des Arguments wurde nur selten berichtet.

Mitten in all diesem sinnlosen Tohuwabohu gab es einen exquisiten Moment. Der gemäßigte Präsident der COP 28 hatte gesagt, es gebe keine wissenschaftlichen Belege für die Notwendigkeit, die Nutzung fossiler Brennstoffe zu beenden. Die Radikalen waren empört und sagten das auch.

,Daraufhin gab der Präsident eine Pressekonferenz mit dem Chef des IPCC. Der Chef sagte, dass das heilige Ziel, die Erwärmung auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen, nur erreicht werden könne, wenn der Ölverbrauch um 60 % und der Erdgasverbrauch um 45 % (nicht einmal die Hälfte) gesenkt würde. Ein schrittweiser Ausstieg aus der Nutzung fossiler Brennstoffe sei nicht erforderlich. Er sagte ausdrücklich, der Präsident habe Recht.

Für die Radikalen machte das alles nicht den geringsten Unterschied. Der radikale Sender CNN brachte sogar einen langen Beitrag über die Pressekonferenz, ohne den IPCC oder seinen Chef zu erwähnen. Dies ist der deutlichste Beweis dafür, dass die Wissenschaft für die radikalen Alarmisten nicht von Interesse ist, den ich bisher gesehen habe.

Als es am Ende darauf ankam, haben die Radikalen schlicht und ergreifend verloren. In der Abschlusserklärung steht nichts über den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen. Sie sagt noch nicht einmal etwas über den Dämon Kohle aus, der nur schrittweise abgebaut werden soll, nicht aber eines Tages auslaufen wird.

In der Abschlusserklärung der COP 28 werden die Vertragsparteien (das P in COP steht für die Mitgliedsländer) lediglich dazu aufgerufen, einen „Beitrag“ zu leisten, um „den Übergang weg von fossilen Brennstoffen in den Energiesystemen auf gerechte, geordnete und ausgewogene Weise zu vollziehen und die Maßnahmen in diesem kritischen Jahrzehnt zu beschleunigen, um im Einklang mit den wissenschaftlichen Erkenntnissen bis 2050 ein Netto-Null-Ziel zu erreichen.“

Es handelt sich also um einen Beitrag zum Erreichen von Netto-Null bis 2050. Die Art dieses Beitrags ist jedem Land selbst überlassen, und einige haben Netto-Null-Ziele, die später als 2050 erreicht werden sollen, wie China und Indien.

Beachten Sie, dass ein Übergang sich deutlich von einem Ausstieg unterscheidet. Ein Übergang bedeutet, dass die benötigte Energie weiterhin vorhanden ist, nur aus einer anderen Quelle stammt. Der Ausstieg sagt nichts über die Deckung des Energiebedarfs aus.

Die Chinesen könnten etwas mit dieser Formulierung zu tun haben, denn sie sagen immer wieder, dass sie von fossilen Brennstoffen auf erneuerbare Energiequellen umsteigen werden, wenn diese Quellen tatsächlich die benötigte Energie liefern (was wahrscheinlich nie der Fall sein wird, und das wissen sie). Auf jeden Fall ist ein Übergang alles andere als ein Ausstieg.

Es ist auch wahrscheinlich, dass die Formulierung „im Einklang mit der Wissenschaft“ vom COP-Präsidenten stammt. Er hat sozusagen seine Stimme auf den Tisch gelegt. Er sollte lächeln.

Auf der COP 28 haben die Gemäßigten gewonnen und die radikalen Panikmacher verloren und dabei die Zeit aller vergeudet. Über die eigentlichen Verhandlungen gab es keine Presse. Die ganze Zeit über war es nur Lärm.

Autor: David Wojick, Ph.D. is an inDr. David Wojick is an independent policy analyst and senior advisor to CFACT. As a civil engineer with a Ph.D. in logic and analytic philosophy of science, he brings a unique perspective to complex policy issues. His specializes in science and technology intensive issues, especially in energy and environment. As a cognitive scientist he also does basic research on the structure and dynamics of complex issues and reasoning. This research informs his policy analyses. He has written hundreds of analytical articles. Many recent examples can be found at https://www.cfact.org/author/dwojick/ Often working as a consultant on understanding complex issues, Dr. Wojick’s numerous clients have included think tanks, trade associations, businesses and government agencies. Examples range from CFACT to the Chief of Naval Research and the Energy Department’s Office of Science. He has served on the faculty of Carnegie Mellon University and the staff of the Naval Research Laboratory. He is available for confidential consulting, research and writing.

Link: https://www.cfact.org/2023/12/14/cop-28-the-radicals-lose-again/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE