UK ist viel näher am Blackout als man zuzugeben wagt

Paul Homewood, NOT A LOT OF PEOPLE KNOW THAT

h/t Philip Bratby

Von allen Problemen mit Elektroautos war vielleicht das am wenigsten erwartete die Enthüllung, dass einige Heimladestationen einen potenziellen Schwachpunkt für bösartige ausländische Mächte darstellen, um unser nationales Stromnetz zu stören. Letzte Woche wies das Office for Product Safety and Standards das Unternehmen Wallbox an, den Verkauf seiner Copper-SB-Ladegeräte einzustellen, da Hacker möglicherweise auf die Ladegeräte zugreifen und das Stromnetz lahm legen könnten, indem sie beispielsweise plötzlich Tausende von Ladegeräten gleichzeitig einschalten.

Aber brauchen wir wirklich eine fremde Macht, um unser Stromnetz zusammenbrechen zu lassen, wenn wir durchaus in der Lage sind, uns das selbst anzutun? Wir steuern ohnehin schon auf eine große Stromkrise zu. Unabhängig davon, wer die Parlamentswahlen gewinnt, wird sich die nächste Regierung zur Dekarbonisierung des nationalen Stromnetzes verpflichten – im Falle der Konservativen bis 2035 und im Falle der Labour-Partei bis 2030. Das bedeutet, dass entweder alle Gaskraftwerke geschlossen oder mit einer Technologie zur Kohlenstoffabscheidung und -speicherung ausgestattet werden müssen, die es in Großbritannien noch nicht in großem Umfang gibt und deren Kosten wahrscheinlich enorm sein werden. Gleichzeitig soll jedes einzelne unserer bestehenden Kernkraftwerke bis 2035 das Ende seiner Laufzeit erreichen. Wenn sich die Fertigstellung von Hinkley C über die jüngste Schätzung hinaus verzögert, könnten wir am Ende überhaupt keine Kernkraft mehr haben.

Das könnte dazu führen, dass wir versuchen, das Land fast ausschließlich mit intermittierender Wind- und Sonnenenergie zu versorgen – und das zu einer Zeit, in der die Politiker wollen, dass Millionen von uns Elektroautos fahren und wir unsere Häuser mit Wärmepumpen heizen , was die Nachfrage erheblich steigern würde. Wie werden wir die Lichter am Leuchten halten? Das mit dieser Aufgabe betraute Amt für das nationale Stromnetz ESO hat Mühe, eine zufriedenstellende Erklärung zu finden.

Sie hat eine Vision für einen Wintertag im Jahr 2035 erstellt, die vorsieht, dass riesige Mengen an Energie in Form von grünem Wasserstoff gespeichert werden, der durch Elektrolyse von Wasser erzeugt wird – eine Technologie, die bis dahin möglicherweise noch nicht ausgereift ist. Außerdem wird davon ausgegangen, dass Großbritannien etwa ein Viertel seines Stroms importiert. Was passiert, wenn die Länder, aus denen wir den Strom importieren, ebenfalls einen Mangel an erneuerbaren Energien haben, wird nicht gesagt.

Ein weiterer wichtiger Aspekt scheint die „Nachfrageflexibilität“ zu sein – ein euphemistischer Begriff für die Rationierung von Energie durch Smart Meters, die den Preis in die Höhe treiben, wenn das Angebot knapp ist. Kein Wunder, dass die Regierung mehr denn je darauf erpicht zu sein scheint, uns Smart Meters aufzuzwingen. Der neueste Streich ist die Ankündigung, dass ab nächstem Jahr die Funksignale abgeschaltet werden, mit denen die alten Stromzähler auf die billigeren Economy-7-Tarife für die Nacht umgeschaltet werden. Das bedeutet, dass Kunden ohne diese Geräte immer den Tagestarif bezahlen müssen.

Das Problem ist, dass die Smart Meter nicht sehr gut funktionieren. Eine Umfrage von Which? im vergangenen Monat ergab, dass 40 Prozent der Verbraucher Probleme damit haben, dass der Stromversorger die Zählerstände nicht aus der Ferne abliest. Die Regierung gab im Dezember zu, dass 2,7 Millionen der 33 Millionen Smart Meter im „stummen“ Modus arbeiten. Ofgem hat gesagt, dass die Elektrizitätsunternehmen die Zähler in Zukunft kostenlos reparieren werden, anstatt nur eine einjährige Garantie zu gewähren.

Wie hinterhältig war es, den Kunden die Kosten für die Reparatur von Smart Metern aufzubürden, wo doch die alten analogen Zähler immer Eigentum der Stromversorger waren und es in deren Verantwortung lag, sie instand zu halten.

Aber selbst wenn Ihr Zähler funktioniert, sollten Sie sich nicht von der Behauptung täuschen lassen, dass Sie dadurch Geld sparen. Wenn wir „dynamische Tarife“ bekommen, werden sie wahrscheinlich nicht mit Economy 7 vergleichbar sein, wo die Preise für Tag und Nacht fest und leicht zu verstehen sind. Wenn der Wind nachlässt und die Sonne untergeht, wird es horrender Strompreise bedürfen, um genügend Menschen davon zu überzeugen, ihre Geräte abzuschalten, um Stromausfälle zu vermeiden.

Es braucht keine feindliche Macht, um uns alle im Dunkeln sitzen zu lassen – nur Energiekunden, die an einem normalen Winterabend ganz normale Dinge tun.

https://www.telegraph.co.uk/news/2024/02/25/uk-closer-to-blackouts-than-anyone-dares-to-admit/

Link: https://wattsupwiththat.com/2024/02/25/the-uk-is-much-closer-to-blackouts-than-anyone-dares-to-admit/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Hierzu passend auch ein Video in zwei Teilen über die Lage hierzulande:





Überraschende La Niña

Cap Allon

Laut NOAA schwächt sich der aktuelle El Niño ab, und die La Niña-Bedingungen werden noch in diesem Jahr zurückkehren.

Ein Übergang von El Niño zu Neutral ist von April bis Juni 2024 wahrscheinlich, und die Wahrscheinlichkeit, dass sich La Niña von Juni bis August entwickelt, steigt, so das Climate Prediction Center der NOAA in einer aktuellen Prognoseerklärung.

Die Hypothese der globalen Erwärmung begünstigt El Niños. Die Tatsache, dass die letzten Jahre von La Niñas dominiert wurden (mit Ausnahme von 2023), ist ein Schock. In den Jahren 2020-2022 gab es ein seltenes dreifaches Auftreten von La Niña, und für 2024 wird nun das vierte innerhalb von fünf Jahren vorhergesagt.

Das Klimasystem der Erde ist unvorstellbar komplex, und nur ein kleiner Teil der Variablen wurde in den Regierungsmodellen berücksichtigt. Obwohl diese Modelle unvollständig waren, sagten sie zuversichtlich voraus, dass El Niños das vorherrschende ENSO-Muster sein würden, das mit den steigenden globalen Temperaturen korreliert.

Es wurde erwartet, dass das kalte, tiefe Meereswasser vor Südamerika an die Oberfläche steigt, auf mildere Luft trifft und sich schneller erwärmt als der wärmere Ozean vor Asien. Dies wiederum würde den Temperaturunterschied im tropischen Pazifik verringern und die Oberflächenwinde, die in Richtung Indonesien wehen, abschwächen – eine El-Niño-Konstellation.

Historische Klimaaufzeichnungen bestätigen, dass das Klima der Erde während früherer Wärmeperioden eher „El-Niño-ähnlich“ war. Im Gegensatz zu den Behauptungen der AGW-Partei waren in den letzten Jahren jedoch La Niñas die vorherrschende Konstellation. Was also ist hier los?

In der Studie „Systematic Climate Model Biases in the Large-Scale Patterns of Recent Sea-Surface Temperature and Sea-Level Pressure Change“ (etwa: Systematische Klimamodellverzerrungen in den großräumigen Mustern der jüngsten Änderungen der Meerestemperatur und des Meeresspiegeldrucks) untersuchten die Wissenschaftler die von Schiffen und Bojen aufgezeichneten Temperaturen an der Meeresoberfläche von 1979 bis 2020.

Es wurde festgestellt, dass sich der Pazifische Ozean vor Südamerika in dieser Zeit tatsächlich abgekühlt hatte, ebenso wie die weiter südlich gelegenen Meeresregionen. Dies lässt sich mit den Klimamodellen nicht erklären. Um es vorsichtig auszudrücken: Es fehlen große Teile des Puzzles.

Das Ergebnis dieser „unerwarteten“ Realität ist, dass der Temperaturunterschied zwischen dem östlichen und dem westlichen Pazifik größer statt kleiner geworden ist, im Gegensatz zur Prognose; die in Richtung Indonesien wehenden Oberflächenwinde haben sich verstärkt und nicht abgeschwächt; und die nördliche Hemisphäre steht an der Schwelle ihres vierten La-Niña-Winters in fünf Jahren, anstatt des wärmeren Gegenstücks El Niño.

Die Klimamodelle, auf die unsere „Wissenden“ ihre weltverändernden politischen Entscheidungen stützen, haben es völlig falsch dargestellt.

Die Forscher geben offen zu, dass sie nicht wissen, warum dieses Muster auftritt. Hauptautor Robert Wills, ein UW-Forscher auf dem Gebiet der Atmosphärenwissenschaften sagte, sein Team untersuche nun mögliche Verbindungen zum antarktischen Ozean, der sich ebenfalls abkühlt.

„Irgendetwas an der regionalen Variation, dem räumlichen Muster der Erwärmung in den tropischen Ozeanen, stimmt nicht“, sagt Wills über die Modelle. „Wenn es sich um natürliche langfristige Zyklen handelt, können wir vielleicht erwarten, dass es in den nächsten fünf bis zehn Jahren umschlägt, aber wenn es sich um einen langfristigen Trend handelt, der auf Prozesse zurückzuführen ist, die in den Klimamodellen nicht gut dargestellt werden, dann würde es länger dauern. Bei einigen Prozessen würde die Umstellung innerhalb der nächsten Jahrzehnte erfolgen, bei anderen könnte es ein Jahrhundert oder länger dauern“, fügte er hinzu.

Lassen Sie das auf sich wirken…

Beachten Sie auch, dass die Studie nur bis 2020 lief, also nicht die Daten für die beiden letzten La-Niña-Winter enthielt, in denen eine weitere Verstärkung der Abkühlung festgestellt worden ist (die globalen Temperaturen fielen laut UAH im Januar 2023 unter den Ausgangswert).

Ein wiederkehrendes La Niña wird wahrscheinlich eine aktive Hurrikan-Saison mit sich bringen, so dass die AGW-Partei dies als große Ablenkung nutzen wird.

„Das derzeitige El-Niño-Muster wird voraussichtlich in der zweiten Hälfte der Hurrikansaison in ein La-Niña-Muster übergehen“, erklärt AccuWeather-Chefmeteorologe Jonathan Porter. La Niña führt typischerweise zu mehr tropischen Stürmen und Hurrikanen im Atlantik, da die Windscherung, also die Windverhältnisse hoch in der Atmosphäre, abnehmen.

Die Hurrikan-Saisons 2005 und 2020 sind mit jeweils 31 tropischen Systemen die aktivsten in der aufgezeichneten Geschichte (nach modernen Messverfahren). La Niña bildete sich während der Saison 2005 schnell heraus und war in der Saison 2020 fest etabliert.

„Die zweite Hälfte der Hurrikansaison wird wahrscheinlich sehr aktiv sein, da die Bedingungen für tropische Systeme günstiger sein werden“, sagte AccuWeather-Langzeitexperte Paul Pastelok. „Wir gehen davon aus, dass die Golfküste, insbesondere die texanische Küste, in diesem Jahr einem höheren Risiko ausgesetzt sein wird, von einem tropischen System direkt getroffen zu werden“, fügte er hinzu.

Das ist eine gute Einschätzung.

Was jedoch nicht der Realität entspricht, ist die Behauptung des Klimatologen Nick Bond vom Bundesstaat Washington, dass der Klimawandel die Häufigkeit und Intensität dieser El-Niño- und La-Niña-Muster „wahrscheinlich“ erhöht. Das ist eine wichtige Formulierung. Denn wie bei so vielen anderen Dingen im Zusammenhang mit dem Klimawandel, so Bond, sind wir immer noch dabei zu lernen.

(Settled science?)

Diese Nichtsnutze versuchen immer wieder, ihre geliebte Theorie der globalen Erwärmung mit den sich ständig ändernden Realitäten der Welt in Einklang zu bringen – und scheitern dabei. Ungünstig für sie ist, dass die Realität eines wiederkehrenden La Niña und die nachlassenden Auswirkungen von Hunga-Tongas historischer atmosphärischer Injektion von Wasserdampf und eines solaren Minimums zu einer starken Abkühlung der Erde führen werden.

Das ist nicht schwer zu erkennen, aber es wird als Ketzerei angesehen, dies zu sagen.

Link: https://electroverse.substack.com/p/china-broke-117-low-temperature-records?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Klima-Blackouts planen

David Wojick

Wir werden mit dringenden Warnungen überschwemmt, dass das Stromnetz immer störanfälliger wird.

Einige dieser Warnungen kommen von Leuten, die das Netz tatsächlich überwachen, darunter die Federal Energy Regulatory Commission, die North American Electric Reliability Corporation und verschiedene regionale Übertragungs-Netzbetreiber (RTOs). Auch meine Mitskeptiker haben sich zu dieser wachsenden Gefahr einer Katastrophe geäußert.

Der Grund ist schmerzlich klar. Staaten und Versorgungsunternehmen schalten rücksichtslos ihre zuverlässigen Kraftwerke ab, insbesondere Kohle- und Kernkraftwerke. Sie geben vor, diese durch Wind- und Solarkraftwerke zu ersetzen, doch diese arbeiten nur intermittierend und sind daher völlig unzuverlässig.

Anstatt sich über diesen Wahnsinn zu beschweren, ist es an der Zeit, sich auf das unvermeidliche Ergebnis vorzubereiten. Wir müssen uns auf Stromausfälle einstellen.

Alle reden von Stromausfällen, aber ich habe noch keine detaillierte Analyse der verschiedenen Möglichkeiten gesehen, wie diese in einer bestimmten Region auftreten könnten. Ich vermute, dass es mehrere grundlegende Möglichkeiten gibt, die jeweils einen anderen Planungsansatz erfordern. Hier sind also einige erste Gedanken.

Zunächst einmal gibt es absichtliche Stromausfälle und unkontrollierte Stromausfälle. RTOs und Versorgungsunternehmen haben möglicherweise interne Pläne oder Regeln für die Durchführung von Stromausfällen. Wenn dem so ist, wäre es sehr hilfreich zu wissen, wie diese aussehen. So könnten beispielsweise Notdienstgruppen auf allen Regierungsebenen über Warnsysteme für Stromausfälle und Reaktionspläne verfügen.

Unkontrollierte Stromausfälle mögen zwar unvorhersehbar sein, aber man kann sie dennoch bis zu einem gewissen Grad einplanen. Ich lebe weit draußen auf dem Land, und bei uns kommt es mehrmals im Jahr zu Stromausfällen, so dass wir eine gut vorbereitete Handlungsroutine haben, um damit umzugehen, wenn sie nicht allzu lange andauern. Städte, Gemeinden und Landkreise sollten dies ebenfalls tun.

Von besonderer Bedeutung sind Größe und Dauer von Stromausfällen, da beide Merkmale die Planung stark beeinflussen. Müssen wir mit viel mehr kleinen Stromausfällen rechnen oder nur mit ein paar großen? Wie steht es mit wirklich großen Stromausfällen, von denen es in der Vergangenheit einige gegeben hat?

Es kommt auch darauf an, wie heiß oder kalt es ist, insbesondere bei großen, lang anhaltenden Stromausfällen. Starke Kälte ist wirklich gefährlich.

Bei der Blackout-Katastrophe in Texas im Jahr 2021 kamen Hunderte von Menschen ums Leben, und an der Ostküste wäre es um Weihnachten 2022 beinahe zu einem Stromausfall gekommen. Es hat sich herausgestellt, dass extreme Kälte das Erdgasversorgungssystem für Gaskraftwerke durcheinander bringen kann, so dass auch dies eingeplant werden muss.

Die erste Frage ist, inwieweit die Ausfallanalyse bereits mit den vorhandenen Computermodellen durchgeführt werden kann. Die RTOs und Versorgungsunternehmen führen viele Modellierungen durch. So können sie beispielsweise bereits ermitteln, welche Systemverbesserungen erforderlich sind, bevor eine neue große Erzeugungsanlage an das Netz angeschlossen werden kann. Die Wind- und Solartechniker beschweren sich darüber, weil dies ihre abgelegenen Projekte manchmal sehr teuer macht.

Wenn die Versorgungsunternehmen diese Art von detaillierter Analyse durchführen können, sollten sie in der Lage sein, zu erkennen, wo Dinge wahrscheinlich kaputt gehen und was dies für das System bedeuten könnte. Das erinnert mich an die Zeile aus dem Lied The Wichita Lineman: „Wenn es schneit, wird die Strecke im Süden niemals belastbar sein“.

Es mag sein, dass sie diese Art von Fehleranalyse bereits durchführen; sie wollen uns nur nichts davon mitteilen, um uns nicht zu beunruhigen. Aber angesichts all der Warnungen müssen wir uns natürlich Sorgen machen und Schritte unternehmen, um dieser Sorge zu begegnen.

Es kann auch sein, dass sie die Art der von mir hier beschrieben Fehleranalyse nicht durchführen können. Die wachsende Bedrohung ist schließlich neu, so dass die Software vielleicht einfach nicht existiert. Wenn das stimmt, dann sollten wir angesichts der enormen potenziellen Schäden, einschließlich der Todesfälle, diese Software so schnell wie möglich entwickeln.

Die Unkenntnis über die kurzfristigen Auswirkungen der so genannten „Energiewende“ auf die Zuverlässigkeit ist ein echter Notfall für die öffentliche Gesundheit. Wir könnten im Blindflug gegen die Wand der Unmöglichkeit fliegen.

Vage Warnungen sind nicht gut genug. Es ist an der Zeit, dass alle Regierungsebenen für Stromausfälle planen.

Link: https://www.cfact.org/2024/02/20/planning-for-climate-blackouts/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE




Neue Studie: Klimamodelle liegen bei Wasserdampf völlig falsch – eine „große Lücke in unserem Verständnis“

Kenneth Richard

„Hier haben wir eine große Diskrepanz zwischen beobachtungsbasierten und klimamodellbasierten historischen Trends des oberflächennahen atmosphärischen Wasserdampfs in ariden und semi-ariden Regionen nachgewiesen.“ – Simpson et al. (2024)

Eine neue, im PNAS veröffentlicht Studie hat einmal mehr gezeigt, dass Klimamodelle nicht simulieren können, was in der realen Welt in Bezug auf grundlegende Variablen des Klimawandels wie Wasserdampf passiert. Dies ist eine verheerende Erkenntnis, da Wasserdampf aufgrund seiner angeblichen „Rückkopplungs“-Kapazität das bedeutendste Treibhausgas ist, das die Erwärmung weit über das hinaus beschleunigt, wozu CO₂ allein in der Lage sein soll.

Die Autoren unterschätzen die Bedeutung dieses Fehlers in der Klimamodellierung nicht.

„Dies stellt eine große Lücke in unserem Verständnis und in der Klimamodelltreue dar, die so schnell wie möglich verstanden und behoben werden muss, um zuverlässige Hydroklimaprojektionen für aride/semi-aride Regionen in den kommenden Jahrzehnten zu liefern.“

Nach den neuesten Klimamodellen sollte die spezifische Feuchtigkeit (SH) als Folge der CO₂-bedingten globalen Erwärmung zunehmen. 40 Jahre Beobachtungen (1980-) zeigen jedoch keinen zunehmenden SH-Trend über ariden/semi-ariden Regionen.

Nach modernen Klimamodellen sollte die relative Luftfeuchtigkeit (RH) als Folge der CO₂-induzierten globalen Erwärmung leicht abnehmen. Aber 40 Jahre Beobachtungen (1980-) zeigen nicht einen leicht abnehmenden Trend, sondern einen abnehmenden Trend, der „im Durchschnitt um eine Größenordnung stärker ist als die Modelle“. Mit anderen Worten: Die Klimamodelle liegen um den Faktor 10 daneben.

Bildquelle:: Simpson et al., 2024

Vor einigen Jahren dokumentierte eine andere Studie, wie sehr 102 moderne Klimamodelle in Bezug auf einen 60-jährigen Temperaturtrend (1958-2017) über tropischen Regionen daneben lagen.

Den Modellen zufolge hätte die Erwärmung in den Tropen fast dreimal so hoch sein müssen wie die Beobachtungen – 0,389 ± 0,173°C pro Jahrzehnt (Modelle) und 0,142 ± 0,115°C pro Jahrzehnt (beobachtet) – aufgrund der angenommenen Rückkopplungsreaktion auf den CO₂-Antrieb in warmen Regionen. Stattdessen gibt es eine „klare und signifikante Tendenz seitens der Modelle, die Erwärmung zu überbewerten“.

Diese Autoren unterschätzen auch nicht die Bedeutung dieses Modellversagens. Die Klimamodelle sind nicht einmal realistisch.

„Stattdessen beobachten wir eine Diskrepanz über alle Läufe aller Modelle hinweg, welche die Form einer Erwärmungsverzerrung mit einer ausreichend starken Rate annimmt, um die Hypothese zurückzuweisen, dass die Modelle realistisch sind.

Die Haupthypothese der heutigen Klimamodelle, nämlich die theoretisch begründete negative Rückkopplung der Stornorate auf zunehmende Treibhausgase in der tropischen Atmosphäre, ist falsch.“

Es gibt wohl keinen anderen Zweig der Naturwissenschaften, in dem die Diskrepanzen zwischen Modellen und Beobachtungen so tiefgreifend und grundlegend sind.

Link: https://notrickszone.com/2024/02/19/new-study-climate-models-get-water-vapor-wildly-wrong-a-major-gap-in-our-understanding/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Quo vadis Germania? Teil 2

Teil 2: Deutschlands wirtschaftlicher Niedergang kam schleichend über die letzten Jahrzehnte. Hand in Hand mit dem Bildungsnotstand (Stichwort: PISA-Studie) und dem Fachkräftemangel

Raimund Leistenschneider, Werner Eisenkopf

Teil 1 steht hier.

SUMMARY/ZUSAMMENFASSUNG VON TEIL2

Rückblick und Schwenk zur Gegenwart. Die Anfänge heutiger hoher Energiepreise. PISA und Fachkräftemangel. Die 1980-Jahre als Wegbereiter des heutigen Deutschlands. Untrennbar verbunden mit einem Mann: Michail Gorbatschow. War das KGB der Wegbereiter von Gorbatschow?Deutschlands Weg seitdem, mit den „Treibhausgasen“ und „Klimaschutz“ als nie da gewesener Abzocke, die erst durch die Bauernproteste 2024eine breite Ablehnung finden,werden von den Staatsmedien verunglimpft.Deutschland scheint sich mehr und mehr zu verzetteln und dabei selbst aufzugeben. Jüngstes Beispiel, die neue Partei „BSW“ = „Bündnis Sahra Wagenknecht“.

NOCH ETWAS RÜCKBLICK

Der gesamte Themenkomplex, indem sich unser Land, seine Politik und, was den Zustand seiner Wirtschaft anbelangt, befindet, begann in den 1980-Jahren und somit in etwa zeitgleich mit dem Aufstieg Chinas zur Wirtschaftsmacht. Wir möchten jetzt nicht unsere Leser langweilen und die Spontijahre mit ihrer Partei, die sich „Die Grünen“ nennt, aufwärmen, sondern die Akteure betrachten, die dies für ihre Zwecke nutzten und nutzen. Haben wir es unseren Konkurrenten auf dem Weltmarkt etwa zu einfach gemacht? In unserem Glauben, das Dauer-Abo für Wohlstand, Wirtschaftsspitze und Exportweltmeisterschaft zu haben! Im Setzen falscher Prioritäten durch die Politik, die mehr und mehr Schimären ins Zentrum setzt, die sich Klimanotstand, Elektromobilität oder Energiewende nennen und wie in der griechischen Mythologie als Drachen und Medusen, bzw. Nymphen der Bevölkerung verkauft werden/werden sollen.

Die mit diesen Jahren einhergehenden falschen Periodisierungen, die einige Jahrzehnte später in den Energienotstand – mehr und mehr unbezahlbare Energiepreise durch den Wegfall von Grundlastkraftwerken*3), wie Kernenergie und Kohleenergie, sowie den angeblichen Klimanotstand, führten, und zum Feindbildes von Wissenschaft und Technik wurden, wodurch nicht wenige junge Menschen davon abgehalten wurden und werden, Berufe, die damit verbunden sind, zu lernen, was geradewegs in den hausgemachten Fachkräftemangel führte (Abb.7).

*3) Als Grundlastkraftwerke gelten solche Kraftwerke, die, unabhängig von Sonne scheint, Sonne scheint nicht, bzw. Wind weht, Wind weht nicht, ständig Materie in Energie umwandeln oder einfach ausgedrückt, ständig in Betrieb sind und Energie liefern, wodurch bereits die Kosten, wegen des größeren Wirkungsgrades, niedrig und die Verbraucherpreise damit ebenfalls niedrig sind. So ist es kein Wunder, dass mit zunehmendem Ausbau sog. erneuerbarer Energien, die Strompreise immer weiter und weiter steigen.

Abb.6 oben, Quelle, zeigt die Strompreise in Deutschland seit der Jahrtausendwende und dazu die Prognose bis 2030 – Sie erinnern sich, 2030 soll der Anteil sog. erneuerbarer Energien bei 80% liegen. Abb.6 unten, Quelle, synchron verlaufend den Ausbau sog. erneuerbarer Energien seit der Jahrtausendwende. Sie merken, die Bevölkerung wird regelrecht belogen mit der Aussage, sog. erneuerbare Energie sei kostengünstig zu haben.

Abb.7, Quelle, zeigt, wie sehr gerade die Menschen fehlen, die Garant für die Weiterentwicklung von Wirtschaft und Industrie und damit für unseren Wohlstand sind. Denn, dies scheinen in Politik und Öffentlichkeit nicht wenige übersehen zu haben: Deutschland besitzt keine Rohstoffe und ist auch kein Bankenland wir z.B. die Schweiz, sondern einzig sein Wissen und Können, um Wohlstand und Lebensstandard zu erhalten.

Abb.8, Quelle: „Deutsche Schüler schneiden so schlecht ab wie nie“. Deutschland scheint immer dümmer und dümmer zu werden. Unter den besten 10 der Welt im Schlüsselfach der Wirtschaft, Industrie und Wissenschaft ist Deutschland gar nicht mehr zu finden. Keine guten Voraussetzungen im weltweiten Wettbewerb!

Abb.9, Quelle wie Abb.8. Die Rangliste spricht für sich. Aber dafür sind die Schüler (wie die Lehrer) Weltmeister im (geduldeten und geförderten) Schulschwänzen, Abb.10.Mit seinem Rang auf Platz 25(!!) in den Schlüsselfeldern Mathematik, Lesekompetenz und Naturwissenschaft, ist Deutschland nicht nur verheerend weit von den besten 10 entfernt, sondern entfernt sich immer weiter.

Abb.10, Quelle: Tagesschau. EIKE berichtete umfangreich darüber hier oder hier.

Nun, einen Klimanotstand, den gibt es nicht. Genauso wenig, wie irgendwelche nachweisbaren Einflüsse von sog. Treibhausgasen auf die Temperatur. Wer allerdings in Physik und Mathematik nicht zu den „Leuchten“ gehört, der lässt sich willig auf die Straße schicken….

Was sollen die Autoren angesichts solcher Dummheit, Entschuldigung, falscher Prioritäten, die Politik und die Gesellschaft setzen, sagen? Dumme Lehrer, gibt dumme Schüler ist ganz sicher polemisch und wird der gesellschaftlichen Tragweite nicht gerecht und ist somit falsch.

Zu den eingangs genannten. Akteuren,die in den 1980ern die Situation in Deutschland (und in Westeuropa) „begleiteten“ gehört natürlich China aber (seinerzeit) noch mehr, die damals noch bestehende Sowjetunion. Meldete z.B. die Sowjetbotschaft in London, angesichts der Menschenkette in Sellafield 1981, nach Moskau – zumindest stand das so im Nachrichtenmagazin Der Spiegel – „Wir haben 500.000 Menschen auf die Straße gebracht“.

DIE ANFÄNGE VON GORBATSCHOW

In der Sowjetunion stellt sich weiter im o.g. Zeitraum die Frage: Warum wurde Michail Gorbatschow 1985 Generalsekretär der KPdSU und damit sozusagen, der 1. Mann in der Sowjetunion? Was hat das jetzt mit China und dem heutigen Deutschland zu tun? Nun, lassen Sie uns beginnen.

Wir möchten anführen, dass unsere Artikelserie,neben den darin enthaltenen Informationen zur Aufklärung, zum Nachdenken anregen soll. Wie weit der Ausspruch: „Land der Dichter und Denker“ dabei zutrifft, ist eine individuelle Angelegenheit.

Michail Gorbatschow war nicht für den Posten des Generalsekretärs der KPdSU und Nachfolger von Tschernenko vorgesehen. Dies sollte ein anderer werden, Grigori Romanow. Romanow war:

– der Kandidat von Tschernenko und damit,

– der Kandidat des Politbüros

– der Kandidat des ZK

– der Kandidat der Rüstungsindustrie (Anmerkung: und damit des Militärs)

– ZK Sekretär von Leningrad und dann von Moskau. Mit allen Kontakten und Beziehungen, die dazu gehören

Aber er wurde es nicht. Es wurde Michail Gorbatschow. Aber wessen Kandidat war Michail Gorbatschow? Wer blieb denn als wichtige Organisation noch übrig, nach den o.g., nach denen Romanow der 1. Mann werden sollte? Freie Wahlen hat es seinerzeit in der Sowjetunion nicht gegeben. Das Volk hat Michail Gorbatschow nicht zum 1. Mann der Sowjetunion gemacht.

Romanow wurde u.a. „schlecht gemacht“, indem Stimmung gegen ihn aufgebaut wurde und ihm z.B. die Hochzeit seiner Tochter vorgehalten wurde, die in schierer Verschwendung stattgefunden haben soll. So zumindest stand dies seinerzeit im Nachrichtenmagazin Der Spiegel.

Nun, eine investigative Presse gab es 1985 in der Sowjetunion nicht (ja, Sie haben ja Recht, in Deutschland dem Jahr 2024 auch nicht). Wer also hatte solche Informationen in der Sowjetunion? Nun, Michail Gorbatschow hat in seinem 100 minütigen Interview zu seinem 90. Geburtstag, gesendet erstmals auf ARTE im Sommer 2021, selbst die Antwort gegeben.

DAS KGB BRACHTE GORBATSCHOW AN DIE MACHT

Dort gab er umfangreich bekannt, dass er eng mit Wladimirowitsch Andropow befreundet war. Für diejenigen, denen der Name nichts sagt. Andropow war von 1967 – 1982 Chef des KGB. In den letzten Jahren der Amtszeit von Leonid Breschnew, dessen engster Vertraute und Berater und, ab 1982, Nachfolger von Breschnew und 1. Mann der Sowjetunion.

In dem o.g. Interview gab Michail Gorbatschow bekannt, dass die Familien eng befreundet waren und gemeinsam ihre Urlaube verbrachten. Aus dem ARTE-Interview (Mediathek) stammt Abb.11.

Abb.11, Quelle: ARTE-Mediathek, zeigt links Michail Gorbatschow und rechts Wladimirowitsch Andropow. Die Deutung des Bildes zeigt links einen gefestigten und überzeugten Bolschewiken und Patrioten, sowie rechts, den „typischen“ Vertreter der damaligen sowjetischen Machthaber.

In seinem Interview und in Gegenwart des gezeigten Bildes, sagt Michail Gorbatschow:“Wir beide standen uns recht nahe.“ Und weiter schildert er, dass sich beide, nach Gorbatschows Amtsantritt als ZK-Sekretär und Nachfolger von Fjodor Kulakow in 1978, im KGB-Büro von Andropowin Moskau trafen und dabei die Nachfolge von Breschnew ansprachen.

DAS KGB UND SEIN RUF IN DER DAMALIGEN SOWJETUNION

Was hat denn nun das frühere KGB mit dem Heute zu tun? Nun, im Westen hatte das KGB keinen guten Ruf, war es doch die Spionagebehörde des damaligen Gegners, dem Ostblock, die der Sowjetunion, die es ja auch nicht mehr gibt. In der Sowjetunion war dies ganz anders. Dort hatte das KGB als Arbeitgeber einen sehr guten Ruf. Was natürlich auch darauf beruhte, dass dessen Mitarbeiter im täglichen Leben Vorteile besaßen. Dies war jedoch nicht der entscheidende Grund. Die Autoren schrieben vom Arbeitgeber als guten Ruf.

Mitarbeiter des KGB und in die Laufbahn des höheren Dienstes, konnte man natürlich durch Beziehungen werden. Aber Aufsteigen, etwas dort „werden“, konnte nur der, der was „auf dem Kasten“ hatte. In einem Land, welches seit mehr als 50 Jahren von einer Gruppierung allein regiert wird und sich dadurch natürlich die Korruption und Vetternwirtschaft breit macht, ein nicht zu unterschätzendes Argument für die, drücken wir es mal so aus, weder die Mittel, noch die Beziehungen für Vetternwirtschaft haben.

Das KGB konnte sich seine Mitarbeiter unter den Besten seines Landes aussuchen. Sein Gegenpart in den USA trägt sogar das „I“ für Intelligence in seinem Namen und die CIA hatte in den USA nie die Möglichkeiten, sich seine Mitarbeiter so aussuchen zu können, wie das KGB in der Sowjetunion. Aus Sicht der Sowjetunion war das KGB eine, wenn nicht Die Intelligenzschmiede des Landes.

GORBATSCOW ALS PERSONEN-IRRTUM DER UdSSR?

Dass sich nun die Intelligenz so irren sollte, dass der Mann, den sie 1985 gegen erhebliche Widerstände zum 1. Mann der Sowjetunion machte und nun derselbe Mann, 5 Jahre später, die Sowjetunion und sie (das KGB) „abwickelt“, dass soll der glauben, der an den Weihnachtsmann und den Osterhasen glaubt. Sie lachen oder sagen, dies sei Polemik. Nun, in unserem Land glauben recht viele Menschen an den Weihnachtsmann oder den Osterhasen. Nur heißen diese heute anders! Sie heißen, Menschengemachter Klimawandel (Erderwärmung) und Energiewende.Für diejenigen, die solche Vergleiche nicht mögen, anders ausgedrückt: Sehr schwer vorstellbar, dass eine Intelligenz, die sich vorrangig mit Strategie und Taktik beschäftigt, in einer Person so irren sollte….

Als Nachrichtenkonsument nehmen wir immer das (Anmerkung: für richtig) wahr, was uns von den Medien, hier vor allem den Staatsmedien von ARD und ZDF, als Wahrheit präsentiert wird. Was meist in einfachen Wahrheiten einher kommt. Obwohl wir wissen, dass die Welt meist ein wenig komplexer und damit schwieriger und mit einfachen Wahrheiten nicht zu erklären ist.

Bevor jetzt einige fragen, wird bei EIKE alles in Frage gestellt? Ganz sicher nicht! Die Vorgehensweise der Autoren lässt sich mit der Vorgehensweise vergleichen, die in der Digitalelektronik Usus ist. Mit den dort üblichen Wertetabellen der Logik. So hat z.B. eine Beziehung mit 4 Variablen, 16 (Lösungs)Möglichkeiten. Nicht hinter jeder Beziehung (auch Gleichung genannt) steht eine „1“, sondern eine „0“. Jede Lösungsmöglichkeit muss aber in Betracht gezogen werden, will man nicht (Elektronik) den Absturz des Systems riskieren. So entstanden die Fragen (Lösungsmöglichkeiten) der Autoren aus Ungereimtheiten, die nach einer (offenen: „0“ oder „1“) Erklärung suchen. Eine Ungereimtheit hatten die Autoren dargelegt. Eine zweite ist:

Von den Medien wurde seinerzeit verbreitet, die Gespräche zwischen der russischen und der deutschen Seite verliefen in einem harmonischen/freundschaftlichen Rahmen. Einer der Autoren (Leistenschneider) hat noch das Bild vor Augen, wie seinerzeit Gorbatschow und Kohl (im Kaukasus) einen Geländespaziergang machten und Gorbatschow, der vorangegangen war, Kohl die Hand ausstreckte, um ihm zu helfen. Kohl mit einem unfreundlichen Gesichtsausdruck die (helfende) Hand Gorbatschow „abwinkte“. So eine Geste des Altkanzlers, passt nicht so recht nicht in die offiziellen Verlautbarungen von Harmonie und Einigkeit.Einigkeit dann sicherlich, aber ohne Gegenleistung?

Was daher vor allem die Autoren interessiert und dabei sind die Autoren offen für jede Antwort, so, wie dies in de Wissenschaft üblich ist, ob ein Zusammenhang besteht, zwischen dem Ende der Ära Gorbatschow / dem Beginn des heutigen Deutschland in 1989/1990 (Stichwort: Verhandlungen zur Wiedervereinigung) und dem Beginn der Klimahype ebenfalls mit Beginn in 1989/1990? Der Ära / dem Themenkomplex, der heute so gewaltige Ausmaße angenommen hat, dass daraus die gewaltigste Abzocke entstanden ist, die scheinbar unisono von Politik, Medien, Kirchen, Gewerkschaften,… getragen wird. Die Abzocke einer nie da gewesenen Umverteilung von unten nach oben! Einer Abzocke, der auch immer mehr Unternehmen zum Opfer fallen und Deutschland als Produktionsstandort verlassen (müssen).Weil dies wichtig für das Verstehen von heute ist.Aber was soll das nun mit den o.g. Verhandlungen zu tun haben? Dafür ist zum einen das Wissen erforderlich, wer daran beteiligt war – Beispiel oben: Michail Gorbatschow – und was die Verhandlungen, die zu Verträgen führten, beinhalteten, die am o.g. Beispiel Helmut Kohl, zu dessen abweisender Reaktion führten. Einer Geste, die auf (irgend)einem Grund beruht.

Wir wissen – wird uns fast täglich vorgeführt – dass in den Vertragsebenen, keine Leistung ohne Gegenleistung erfolgt. Ob dies nun die Zustimmung Ungarns zu weiteren Ukrainehilfen war oder die Zustimmung der Türkei zum Nato-Beitritt Schwedens oder „nur“ Koalitionsverhandlungen/-verträge. Bei Verhandlungen / Verträgen wird nicht nur genommen, sondern auch gegeben. Und zwar Handfestes (da gab es z.B. den 5 Milliarden Kredit an Moskau), nicht nur Absichten. Und bis zum Ukrainekrieg, die bevorzugte Abnahme russischen Erdgases, mit einer gewissen Versorgungsabhängigkeit. Mag sein, dass dies im Wesentlichen alles an „Gegenleistung“ war und vermutlich war es das auch. Aber, um das o.g. Beispiel aus der Elektronik zu verwenden: Gibt es weitere „1“ oder verbleiben einzig „0“?

Denn eine weitere Ungereimtheit, die Wirtschaft, Industrie, sowie uns alle betrifft, ist der Ausstieg aus der sicheren und vor allem kostengünstigen Energieversorgung, nämlich der Kernenergie, durch eine konservativ geführte CDU-Regierung. Europa und die übrige Welt gehen diametral andere Wege und im Ausland schüttelt man nur mit dem Kopf über den von Deutschland eingeschlagenen Weg: „Während Deutschland aussteigt: Global sind über 200 Atommeiler in Bau oder Planung“ (hier).

Abb.12, Quelle. zeigt den weltweiten Ausbau der Kernenergie bis zum Jahr 2030.

Warum nur hatte die Regierung in 2011, den Ausstieg aus der Kernenergie beschlossen? Da waren CDU/CSU und FDP an der Regierung. Die Grünen spielten keine Rolle und waren die kleinste Fraktion im Bundestag. Mit Fukushima als Vorwand, als hätte man förmlich darauf gewartet*4) (Tsunamikatastrophe am 11.März 2011, Bundestagsbeschluss am 30.Juni 2011) obwohl Fukushima keine Reaktorkatastrophe, sondern eine Tsunamikatastrophe war. Tsunamis gibt es nicht einmal an der deutschen Nordseeküste und schon gar nicht in Bayern (KKW-Standort Gundremmingen). Deutschland hatte, was viele nicht mehr wissen, bereits rund 10 Jahre zuvor den schrittweisen KKW-Ausstieg beschlossen.

*4) Gerade mal 4 Monate. Wenn man bedenkt, wie schwerfällig die Politik ansonsten mit weit weniger reichenden Gesetzen ist, Donnerwetter!

Kernkraftwerke liefern nicht nur kostengünstig Strom, sondern sind noch aus einem anderen Prinzip wichtig. Zumindest für Atomstreitmächte, die alle Kernkraftwerke für diesen Zweck nutzen. So war z.B. auch Tschernobyl eine militärische Anlage, zur Erzeugung waffenfähigen Plutoniums, welche als „Nebenprodukt“ elektrischen Strom lieferte.

Von einem wiedervereinten, erstarkten Deutschland darf keine Gefahr für die Sowjetunion ausgehen. Sicherlich ein (mögliches) Argument, welches bei einem Dr. der Geschichte (Helmut Kohl war Dr. der Geschichte) auf „offene Ohren“ trifft. Was macht ein Land gefährlich? Mal an Nordkorea oder Iran denken. Richtig: Atomwaffen. Ohne KKW ist kein Land aus eigener Kraft dazu in der Lage, Atomwaffen zu produzieren. Aus der Uranproduktion (nur Uran 235 und Plutonium 239 sind in der Lage, eine sich selbst erhaltende Kettenreaktion aufzubauen) stieg Deutschland bereits 1991 aus. Hat ein Land keine produzierende Industrie mehr, ist es ebenfalls nicht kriegstauglich. Bitte nicht missverstehen. Aus (möglicher) sowjetischer Sicht betrachtet. Wir erleben dies derzeit am Beispiel der Ukraine, die ohne die massiven Unterstützungen aus dem Ausland, es sehr schwer hätte. Um es mal neutral auszudrücken. Und was ist aus dem (einstigen) Industriestandort Deutschland geworden?

Die Autoren wissen, dass ihre Überlegungen, die aus den Fakten, das Michail Gorbatschow über Jahrzehnte eng mit dem KGB verbunden war (seine eigene Aussage) und durch das KGB zum 1. Mann der Sowjetunion wurde, sowie den weiteren „Ungereimtheiten“ entstanden, nicht den Anspruch haben, die Realität abzubilden (eine „1“ sind) und die Autoren wissen auch, dass es nicht gern gesehen wird, zu viel nachzudenken und Fragen zu stellen, sondern stattdessen lieber Freitags auf die Straße gehen soll, um die Welt zu retten, aber die Antwort auf die gestellten/aufgekommenen Fragen, wichtig für das Verstehen von heute und damit den weiteren Weg (Quo vadis Germania?) unseres Landes sind. Damit zurück zu den aktuellen Gegebenheiten.

TREIBHAUSGASE“ UND „KLIMASCHUTZ“ ALS ABZOCKE

Die Autoren bleiben bei ihrem bildhaften Vergleich:Genau sowenig wie es einen Weihnachtsmann gibt, genau sowenig haben sog. Treibhausgase irgendeinen erkennbaren Einfluss auf die Temperaturen (was Leistenschneider in zahlreichen Berichten auf EIKE darlegte). Und genau sowenig, wie es einen Osterhasen gibt, genau sowenig ist die Energiewende „für eine Kugel Eis“ (hier) zu haben bzw. bringt sie Wohlstand für unser Land und seine Bevölkerung. Aber dennoch wird der Unsinn von (zu) vielen in unserem Land immer noch geglaubt. Dabei geht es einzig und allein um die gewaltigste Abzocke der Bürger, die unser Land je gesehen hat (hier).

DIE BAUERNPROTESTE 2024

Die Bauern sind die Ersten, die gegen diesen Unsinn und die damit verbundene, nie da gewesene Abzocke auf die Straße gehen und sich die Knebelung, Schröpfung, die beide o.g. Paradigmen beinhalten, nicht länger gefallen lassen.

Abb.13, Quelle: Tagesschau, zeigt einen Bauernprotest gegen die immer höher aufgebürdeten Kosten vor dem Brandenburger Tor. Der Titel lautet: „Bauernproteste sorgen bundesweit für Störungen“.

Da ist von „Störungen“ die Rede. Gehen Linksgruppen oder Umweltgruppen auf die Straße, da ist von „Mahnwachen“, „klaren Statements“ oder von „Warnstreik“ die Rede. Wer gegen den politisch verbreiteten Klima-und Energiewahnsinn oder den Niedergang unserer Industrie und Wirtschaft (der Landwirtschaft) protestiert, wird als „Störenfried“ abgestempelt. In was für einem manipulierten Land leben wir eigentlich?

67 Milliarden Staatseinnahmen in 2024 durch „CO₂-Maßnahmen und KEIN „Klimageld“

Der Bund nimmt (Anmerkung: Allein durch die für 2024 beschlossenen CO₂-Maßnahmen) 67 Milliarden aus CO₂-Preis ein.“ Und dies ist nur eine Facette. Nicht zu vergessen, die Posten, die in der Verwaltung geschaffen werden, für immer mehr (statt weniger) Bürokratie, wie z.B. für Klimageld als sog. Ausgleichszahlung. Ohne den CO₂-Unsinn und dem damit verbundenen Energieunsinn, hätten wir Bürger genug Geld und bräuchten kein Klimageld!

Ausgleichszahlungen, Klimaschutzmanagement,… vernichten zwar im produzierenden Gewerbe Millionen von Stellen, schaffen dafür aber zehntausende unproduktiver Stellen in der Verwaltung. Stellen, die dann mit „verdienten“ Parteimitgliedern besetzt werden. Alles auf unsere Kosten, den Steuerzahlern. Kein Wunder also, dass die Staatsmedien von ARD und ZDF angehalten werden, von Störenfrieden zu reden, wenn jemand gegen die Abzocke „auf die Straße geht“.

Wir leben in einem sonderbaren Land. Nicht nur, dass wir unseren Lebensstandart und unseren Wohlstand selbst „abschaffen“, wie die Abb.6-9 auf skizzieren, wogegen unsere Konkurrenten auf dem Weltmarkt mehr und mehr dominieren, sondern auch, in dem Dinge möglich sind, die man nicht für möglich gehalten hätte oder doch? Da die Politik wegweisend für die Entwicklung oder Misere eines Landes(unseres Landes) ist, ein aktuelles Beispiel.

Neue Partei „BSW“ = „Bündnis Sahra Wagenknecht“

Da gibt es eine neue Partei, die da heißt „BSW“ = „Bündnis Sahra Wagenknecht“. Nun ist ein Personenkult, insbesondere für das Land, dem in den nächsten Teilen der Schwerpunkt gewidmet wird – China – nichts Ungewöhnliches. Herrscht dort doch bis heute der Mao-Kult. In unserem Land, genauer in Ostdeutschland, war das letzte Staatsoberhaupt mit einem Personenkult, Erich Honecker, der knapp 20 Jahre Staatsoberhaupt der DDR (so hieß Ostdeutschland seinerzeit) war. Der Personenkult bestand vorrangig darin, dass er die höchsten Staatsämter in Personalunion führte, aber natürlich auch darin, dass er alle Privilegien hatte… Dass eine Partei nach dem (der) benannt ist, die diese Partei führt, ist eine ganz neue Facette eines Personenkults. Personenkulte sind aus geschichtlicher und politischer Sicht jedoch nicht als Vorbild geeignet ist.

Unter wem hatte noch mal Frau Wagenknecht ihre ideologische Karriere in der dortigen FDJ begonnen? Gregor Gysi sagte über sie: „Da war nun diese junge Frau, die unbedingt das Alte [die DDR] wiederhaben wollte.“ Keine weiteren Fragen. Vielleicht noch die Anmerkung, als Erklärung der Aussage von Gregor Gysi. Die Genetik, die unser Verhalten neben der (gewollten) kognitiven Ausprägung, auf unsere Gene zurückführen und zu entschlüsseln versuchen, nicht wirklich eine Überraschung, dass sich Frau Wagenknecht, seit der Ära von Erich Honecker, in ihrer Weltanschauung nicht geändert hat. Daher ein Erklärungsversuch, wohl wissend, dass so hochkomplexe Themen, wie Molekularbiologie / Zellprozesse, sowie Genetik, auch nicht auf 100 Seiten annähernd zu erklären sind.

Dinge, die für uns alltäglich sind, werden meist so hingenommen, wie sie sind, ohne viel darüber nachzudenken. Aber, wenn wir eine Bewegung ausführen (sichtbar) oder einen Denkvorgang (unsichtbar), so müssen die dafür zuständigen Zellen / Zellverbände genau diese Handlungen ausführen. Die molekularen, sowie genetischen Vorgänge dazu, sind hochkomplex. Daher versuchen die Autoren dies so kurz wie möglich, allgemeinverständlich, darzulegen. Denn keine Ursache ohne Wirkung und auch unser Geist ist nichts mythisches, sondern ein komplexes Zusammenspiel neuronaler Netze. Damit diese Netze etwas tun, müssen sie die Befehle dazu erhalten, die letztendlich aus den Genomabschnitten generiert werden. Ändert sich das Zellverhalten nicht, so ändert sich auch unser Verhalten nicht und ist lediglich kognitiv (also durch unser Bewusstsein) „vorgegaukelt“, so die Grundthese.

Unser Genom besteht aus ca. 3 Milliarden Basenpaaren. Darunter befinden sich gut 25.000 Gene, die für Zellproteine codieren. Was etwas mehr als 1% des menschlichen Genoms ausmacht. Der andere Teil (fast 99%) besteht also aus nicht codierenden Sequenzen, sog. Introns. Überwiegend Steuerungssequenzen. Wogegen die o.g. 1% Exons heißen. Übrigens sind 98,5% unsere Gene mit denen der Schimpansen identisch, aber nur etwa 40% der Steuerungssequenzen. Es sind also die Steuerungssequenzen (Introns), die uns vom Affen unterscheiden!

Die Introns bestehen aus eine Vielzahl von Kategorien. Da gibt es Sequenzen, die seit Millionen von Jahren unverändert sind, Wiederholungssequenzen und hoch variable Sequenzen, sog „springende Gene“ („Transposon“). Es würde hier zu weit führen, dass zu vertiefen. Nur soviel, repetitive Sequenzen (Wiederholungssequenzen) am Beginn eines Gens, sind z.B. dafür verantwortlich, ob ein Mensch in einer Beziehung treu ist oder ob nicht. Gleiches gilt für die Aussage „Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht.“ „Nur“, dass hierfür mehrere Gene verantwortlich sind. Lange Rede kurzer Sinn:

Soll eine Zelle/Zellverbund z.B. eine Neigungshaltung ausführen, so müssen die Zellen dazu veranlasst werden, ihren Zustand zu ändern. Dies machen die Zellen nur dann, wenn sich ihre interne „Mixtur“ (Zellproteine) verändert oder sie Signale von außen erhalten, die aber auch (in anderen Zellen) letztendlich über Genomabschriften entstehen. Zellproteine werden durch Abschriften eines bestimmten Abschnittes im Genom (Gen genannt) erzeugt. Dabei bestimmen Steuerungssequenzen und Botenstoffe die Abschrift.

Haben sich die (plastischen) Steuerungssequenzen für die Gene (ein Gen selbst ändert sich frühestens in einem Zeitraum von etwa 10.000 Jahren), die Steuerungssequenzen also, die darüber entscheiden, welche Gene für Zellproteine und in welcher Häufigkeit generiert werden und damit das Verhalten der Zellen/Neuronen bestimmen, nicht verändert, dann hat sich die Person (Alterungsprozesse nicht berücksichtigt), in ihrem Verhalten, Denken, Weltanschauung,… nicht verändert und ist immer noch ein und dieselbe Person wie z.B. vor 30- oder 40 Jahren…

Angesichts des o.g. Personenkults und der damit verbundenen Ausrichtung, muss man im Ausland denken, die Deutschen haben (wieder einmal) nichts aus ihrer Geschichte gelernt. „Quo vadis Germania?“ Wie sagte noch Gregor Gysi: „Da war nun diese junge Frau, die unbedingt das Alte [die DDR] wiederhaben wollte.“

Das Letzte, was unser Land, seine Wirtschaft, Industrie,… in seiner heutigen prekären Lage, sowie für seine Zukunftsentwicklung braucht, ist ein Personenkult al la Erich Honecker, sowie ein Regime a la Erich Honecker.

Einer der Autoren (Eisenkopf) gehört seit 39 Jahren der SPD an und erkennt in der heutigen SPD und ihrer Führung, faktisch nichts mehr von der damaligen Partei wieder, in die er 1985 eintrat und wo damals die Werte von Menschen wie Helmut Schmidt und Georg Leber galten. Auch deswegen sind da noch viele internen Informationen zu Oskar Lafontaine bewahrt worden, dem heutigen Ehemann von Sahra Wagenknecht. Oskar Lafontaine wechselte von der SPD je bekanntlich zur SPD-Parteiabspaltung „WASG“ und arrangierte deren spätere Vereinigung mit der aus der DDR-SED hervorgegangenen Nachfolgerpartei PDS, zur dann neuen Partei „Die Linke“. Nun hat sich als Abspaltung aus der LINKEn ja erst gerade diese neue Partei BSW der Sahra Wagenknecht ergeben.

In einem späteren Teil dieser Reihe, wird daher noch einmal auf die Anfänge und Vergangenheit von Lafontaine-SPD-WASG-LINKE-BSW-Wagenknecht eingegangen. Dies dann mit einer Auswahl an Interna und Details dazu, wie sie nie oder fast nie in der Presse zu lesen waren. Damit aber wird dann auch Manches um den „Basta-Gerhard“ (Schröder) und seine „Männerfreundschaft“ zu Wladimir Putin erst verständlicher. Die heutige SPD verschweigt oder verdrängt auch gern, dass etwa Helmut Schmidt, bis zu seinem Tod, kein einziges gutes oder positives Wort zum IPCC oder gar zum „Klimaschutz“ sagte. Der Mann also, der in Deutschland als „Verehrt und Gefragt“ galt/gilt (https://www.ndr.de/geschichte/koepfe/Helmut-Schmidt-1982-2015-Die-Altkanzler-Jahre,helmutschmidt414.html ).

Teil 3: China im 19. und 20. Jahrhundert, bis zum Massaker auf dem Platz des Himmlischen Friedens im Mai 1989und seiner heutigen Staatsdoktrin.

Raimund Leistenschneider – EIKE

Werner Eisenkopf – EIKE-Gründungsmitglied