Kältereport Nr. 38 / 2023

Christian Freuer

Vorbemerkung: Dies ist der letzte Kältereport des vergangenen Jahres. Im Zentrum steht wieder Asien, aber auch in Australien und der Antarktis ist ein ausnehmend kühler/kalter Sommer im Gange, bisher jedenfalls.

Meldungen vom 28. Dezember 2023:

Historische Kälte und Schneefälle in Russland

Der Dezember hat sich in weiten Teilen Russlands als historisch kalt erwiesen, vor allem im Osten des Landes.

Auf Sachalin wurden Rekordtemperaturen gemessen, wobei die durchschnittliche Höchsttemperatur etwa 10 °C unter der Norm lag.

In den Bezirken Tymovsky und Smirnykhovsky wurden zum Beispiel Tiefstwerte von -33°C bzw. -36°C gemessen. In der Stadt Okha im Bezirk Okhinsky wurde am 26. Dezember ein Rekordtiefstwert von -31,9 °C gemessen, der den bisherigen Tiefstwert von -30 °C aus dem Jahr 1946 deutlich übertraf.

Im Westen liegt die Stadt Jekaterinburg „unter Rekord-Schneeverwehungen begraben“, wie gismeteo.ru berichtet.

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China bricht den Dezember-Rekord bzgl. Kältestunden

Nach Wochen rekordverdächtiger Kälte und Schneestürmen im ganzen Land brach Chinas Hauptstadt Peking Heiligabend den Rekord für die meisten Stunden mit Minusgraden im Monat Dezember, der seit 1951 aufgezeichnet wurde.

Bis Sonntag, den 24. Dezember, verzeichnete ein Wetterobservatorium in Peking mehr als 300 Stunden mit Temperaturen unter dem Gefrierpunkt seit dem 11. Dezember – die höchste Zahl in diesem Monat seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1951, wie die staatliche Zeitung Beijing Daily berichtet.

Mehrere Städte in der zentralchinesischen Provinz Henan, südwestlich von Peking, sind von einem Engpass bei der Heizungsversorgung im Winter betroffen, und die Wärmeversorger in der Stadt Jiaozuo stehen unter Druck, die Versorgung sicherzustellen.

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Autofahrer in Schottland stecken im Schnee fest

Nachdem Autofahrer mehr als acht Stunden lang auf kilometerlangen schottischen Straßen festsaßen, wurde ein größerer Notfall ausgerufen.

Die A9 und andere wichtige Straßen im Norden und Osten des Landes wurden am Mittwoch, dem 26. Dezember, von einem Schneesturm schwer in Mitleidenschaft gezogen, und die Wetterwarnungen gelten noch bis Donnerstag.

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Der ungewöhnlich kalte Sommer in der Antarktis setzt sich fort

Die anhaltende Sommerkälte in der Antarktis wird immer bemerkenswerter.

In Vostock wurden regelmäßig Werte unter -30 °C und -40 °C gemessen. Der Höhepunkt war die Temperatur von -42,5 °C am 27. Dezember, die nahe an den bisherigen Rekord in der zweiten Dezemberhälfte herankam: -43,1 °C am 16. Dezember 2011.

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Es folgt noch ein Ausblick auf massive Winterkälte in den USA. Auch ein „SSW“(Sudden Stratospheric Warming) wird erwähnt. So etwas hätte natürlich auch Auswirkungen bei uns, aber spekulative Zukunftsaussichten sind nun einmal nicht Gegenstand dieser Kältereports.

Link: https://electroverse.substack.com/p/russias-historic-lowssnows-china?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 29. Dezember 2023:

Kältewelle in der Antarktis wird „außergewöhnlich“

Es ist Sommer da unten am Ende der Welt. Die Antarktis sollte nicht so kalt sein.

„Die Abfolge von Temperaturen unter -40 °C im Herzen des Sommers auf dem antarktischen Plateau ist schon außergewöhnlich“, schreibt Stefano Di Battista, ein Forscher, der Studien über die antarktischen Temperaturen veröffentlicht hat.

In der zweiten Dezemberhälfte werden in der Antarktis nur sehr selten Werte unter -40 °C gemessen, aber in diesem Jahr gab es eine ganze Reihe davon.

Es folgt eine Auflistung von Temperaturwerten an der Station Wostok von mehreren Tagen im (hochsommerlichen1) Dezember, durchweg unter –40°C.

Die Kälte beschränkt sich natürlich nicht nur auf Vostok. Am 28. Dezember wurde in Concordia ein Tiefstwert von -42 °C gemessen, was der siebte Wert unter -40 °C in der zweiten Monatshälfte war – ebenso wie in Wostok.

Das letzte Jahr mit einem vergleichbar strengen Sommerfrost war 2002, als drei Werte unter -40 °C gemessen wurden: -42,9 °C am 16. Dezember, -40,2 °C am 17. Dezember und -40,9 °C am 18. Dezember.

In diesem Jahr (2023) wird die Klimageschichte der Antarktis neu geschrieben, denn die Daten belegen weiterhin, dass sich der Kontinent abkühlt.

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US-Festland: 25°C-Marke wird nirgendwo erreicht

Es wurde viel über den milden Winterbeginn in Amerika berichtet, der zwar zugegebenermaßen anomal, aber dennoch nicht außergewöhnlich ist.

Ein Beispiel: Die höchste Temperatur am 28. Dezember in den gesamten Lower 48 betrug nur 24°C und wurde in Temecula, Kalifornien, erreicht.

Es ist selten, dass nirgendwo in den USA die 25°C-Marke erreicht wird. Damit ist es auch der bisher kälteste Tag der Saison.

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Nach Fehlprognosen versucht Australiens BOM, sich jetzt von der Verantwortung freizusprechen

Von den Eskapaden des australischen Wetterbüros BoM war hier schon öfter die Rede. In seiner letzten Zusammenstellung dieses Jahres widmet Cap Allon den Phantastereien dieser Behörde einen längeren Abschnitt. Weil der recht erhellend ist – auch hinsichtlich der von Kowatsch et al. beschriebenen entsprechenden Vorgänge im DWD – wird der Abschnitt hier vollständig anagefügt:

Wie alle Regierungsbehörden tut auch das australische Bureau of Meteorology (BOM) gerne so, als ob es Ahnung hätte, selbst wenn alle Beweise ganz klar auf das Gegenteil hindeuten.

[Hervorhebung im Original]

Zuversichtliche Prognosen für eine Zukunft, die ein halbes Jahrhundert von heute entfernt ist und die von heißen und höllischen Zeiten aufgrund unseres egoistischen Wunsches zu gedeihen statt nur zu überleben erzählen, klingen ein bisschen hochtrabend, wenn sie von einer Behörde kommen, die sich immer noch weniger als einen Monat im Voraus spektakulär irrt.

Zu Beginn des Frühjahrs 2023 [des Herbstes bei uns, A. d. Übers.] wurde den Australiern gesagt, das Wetter werde heiß und trocken sein und sie sollten sich auf einen Sommer voller Buschfeuer einstellen. Die Landwirte verkauften ihre Lämmer und passten die Ernte entsprechend an.

Ende Oktober veröffentlichte das BOM seine „hochmoderne computergesteuerte“ Niederschlags-Simulation für den folgenden Monat:

Es sah trocken und trostlos aus.

Die Realität sah jedoch ganz anders aus: Im November kam es zu heftigen Regenfällen:

Nicht weniger als 12 Orte im äußersten Norden Queenslands verzeichneten Rekordniederschläge, berichtet The Australian. In einigen Gebieten fiel an einem einzigen Tag so viel Regen wie in einem ganzen Jahr, wodurch Städte isoliert, Autobahnen gesperrt und Hunderte von Menschen von den Fluten eingeschlossen wurden.

Der Bürgermeister von Douglas Shire sagte: „Wenn das so rekordverdächtig ist, wie konnte dann niemand wissen, dass das passieren würde … wir brauchen Vorhersagen, die näher am Geschehen sind.“

Dieses Versäumnis zeigt uns, dass die BOM die das Klima beeinflussen Faktoren nicht versteht oder absichtlich blind dafür ist. Sie ignorieren zunächst einmal die Sonne.

Und hier wird es interessant, denn die Behörde gibt fast zu, dass sie nicht weiß, wovon sie spricht. Plötzlich versucht die BOM, sich von der Verantwortung freizusprechen. Wie Mackenzie Scott in der australischen Zeitung The Australian berichtet, ist den Menschen ein neues obligatorisches Kontrollkästchen auf der BOM-App aufgefallen, das die Nutzer dazu zwingt, einem Haftungsausschluss zuzustimmen, der die BOM von jeglicher Haftung befreit, bevor sie fortfahren können.

Die Nutzer müssen nun einer 699 Wörter langen Erklärung zustimmen, in der es heißt, dass „die Informationen in dieser App … möglicherweise nicht genau, aktuell oder vollständig sind“. Nun sag mal an, wer hätte das gedacht! „Soweit gesetzlich zulässig, schließt das Büro jegliche Haftung aus, die in Verbindung mit der BOM Weather App oder darin dargestellten Informationen oder Materialien oder Ihrem Zugang zu diesen oder deren Nutzung entstehen könnte“, heißt es weiter.

„Sie wissen, dass sie in Schwierigkeiten sind“, schreibt Jo Nova, die hinzufügt: „Die BOM kann am gleichen Tag Immunität erlangen, an dem die Australier auch ein Kästchen ankreuzen können, das uns von allen Kosten, Abgaben und Steuern im Zusammenhang mit den BOM-Vorhersagen ausschließt.“
Die Australier sind faktisch gezwungen, der BOM ihren künftigen Wohlstand anzuvertrauen, ob sie nun das verdammte Kästchen ankreuzen oder nicht; viele große wirtschaftliche Entscheidungen werden auf der Grundlage politischer Klimavorhersagen getroffen, die sich seit Jahrzehnten immer wieder als völlig falsch erwiesen haben.

Außerdem glaube ich, dass ich den Unterschied zwischen Wetter und Klima herausgefunden habe. Das „Wetter“ ist etwas, das Experten nur schwerlich auch nur ein paar Tage im Voraus vorhersagen können, während das „Klima“ – selbst in einem vollen Jahrhundert – etwas ist, das die Wissenschaft auf ein einziges Grad C genau bestimmen kann.

Link: https://electroverse.substack.com/p/antarctic-cold-spell-turns-extraordinary?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Dies ist der letzte Kältereport dieses Jahres. Blogger Cap Allon genehmigt sich eine Neujahrspause, ist aber danach gleich wieder da.

Wird fortgesetzt mit Kältereport Nr. 1 / 2024

Redaktionsschluss für diesen Report: 31.Dezember 2023

Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE




Kältewelle in Europa und danach in den USA steht bevor

Joe Bastardi

Vorbemerkung des Übersetzers: Als Ergänzung zu der Wintervorschau von Kämpfe folgt hier eine umfangreiche Zusammenstellung des amerikanischen Meteorologen Joe Bastardi (wie der Übersetzer ein erfahrener Synoptiker). Während Kämpfe zu seine Schlüssen auf statistischer Basis kommt, präsentiert Bastardi hier eine breite Palette synoptisch-numerischer Überlegungen. Da auch Europa und namentlich Deutschland erwähnt wird, werden die relevanten Passagen dieses Beitrags hier übersetzt. – Ende Vorbemerkung.

Regen und Stürme sind nicht nur wegen der Stürme selbst wichtig, sondern wenn sie sich wiederholen, versuchen sie, uns etwas zu sagen.

Man beachte, wie viel Regen wir in den letzten zehn Tagen an der Ostküste hatten.
Ich habe Kunden in Europa, die an der Enteisung von Flugzeugen beteiligt sind. Aufgrund der Art und Weise, wie die Dinge heute in der EU gehandhabt werden, kann die Beschaffung der Materialien für die Herstellung der Flüssigkeit unerschwinglich sein. Mein Kunde muss also rechtzeitig vor dem Winter wissen, wann er die Materialien vor allen anderen und zu niedrigeren Preisen bekommen kann. Wir sprechen also das ganze Jahr über miteinander. Er gehört zu den Menschen, die das Wetter in- und auswendig kennen, so dass es eher eine Art Konferenz ist, aber er schaut das ganze Jahr über auf das Wetter. Offensichtlich bedeuten ihm Schnee und Kälte mehr als das, was in seinem Garten vor sich geht.

Auf jeden Fall war für Europa ein großer Winter vorhergesagt. Der erste Schuss kam im Dezember; vielleicht hat Al Gore nachgeholfen, denn die meisten Vorhersagedienste wurden auf dem falschen Fuß erwischt, und wir alle kennen den Gore-Effekt. (Ich habe dies geschrieben, um zu erklären, wie die Medien, die über die Stürme im Vereinigten Königreich berichteten, mehr damit beschäftigt waren, den Klimawandel zu beschuldigen, als zu verstehen, was er signalisiert! Und dann, als der Sturm kam und die Flughäfen in Europa schloss, behauptete die Klima-Kabale (das sind sie), es sei die globale Erwärmung, die das verursacht habe. Anpassung, Ignoranz und Arroganz sind das, worum es den Leuten geht, die das vorantreiben.

Schauen Sie sich also die schweren Regenfälle vom 6. bis 20. November an:

Dann die Kälte vom 26. November bis zum 10. Dezember:

Danach wurde es wärmer. Die letzten zwei Wochen:

Aber dann kam der Regen wieder:

Diesmal kommt die Kälte zurück und dürfte auch anhalten. Und die Energiesituation in Europa wird auf die Probe gestellt.

Januar-Temperaturen und Schnee:

Deutschland ist wieder ein Epizentrum.

Aber dies ist der Kanarienvogel in der Kohlemine (KALT???) für die USA. Unsere Wintervorhersage sagt einen überdurchschnittlich warmen Dezember voraus, und dann wird JFM kälter und stürmischer als der Durchschnitt. Meine Sorge gilt den nächsten 2-3 Wochen, die zwar nicht furchtbar kalt sein werden (im Süden wird es kälter sein als im Durchschnitt, im Norden aber immer noch mild, aber mit den sinkenden Normalwerten wird es kalt genug sein, um Schnee fallen zu lassen). Später im Monat, bis in den Februar hinein, wird es zu einer schweren, weit verbreiteten Kältewelle kommen.

Ich berichte seit dem Herbst über diese Bedrohung, und Sie haben wahrscheinlich schon von der stratosphärischen Erwärmung gehört, mit der wir für diesen Winter gerechnet haben. Die meisten der von uns untersuchten Analoga wiesen diese Art von Ereignissen auf. Wenn also alles stimmt, wird es gute altmodische Arbeit sein, die den Modellen vorausging.

Diese JFM-Vorhersage ist von uns:

Es handelt sich nicht um ein Wahrscheinlichkeitsschema, sondern um tatsächliche Temperaturen. Das US-Modell vor 10 Tagen sah so aus:

Dann hat es sich so „erwärmt“:

Aber es ist nirgendwo kühl, nur normal. Wir haben also einen großen Unterschied zum Modell.

Dies ist ein Auszug aus Weatherbell.com zum Aufbau der schweren Kälte später im Januar.

Dreißig Tage Schnee sind möglich.

Der Schnee wird also fallen.

Am 8. Januar soll es im 500 hPa-Niveau so aussehen:

Hier ist die Zusammenstellung von 4 der schwersten 5-Tage-Kälteeinbrüche der letzten 50 Jahre für das gesamte Land:

20 Tage später:

Hier Europa für den 4. Februar:

Es gibt eine Menge Hinweise.

Es gibt eine stratosphärische Warmzeit, die großer Kälte vorausgeht.

Es gibt eine östliche QBO. Dies steht in Verbindung mit verstärkter Blockierung und Mustern, die sich stützen (z. B. Kälte in Europa zuerst).

Unter dem Strich: Der Winter hat sich bisher bedeckt gehalten, aber das sollte er ja auch. Was ich jetzt sehe, sagt mir, dass JFM das Potenzial hat, schwer zu werden, mit dem schlimmsten Teil für die Staaten Ende dieses Monats bis Mitte Februar und für Europa im Januar. Es ist nicht nur wegen des Wetters aufregend, sondern auch, weil es ein Test für die Hypothese ist, die hier auf CFACT schon so oft vorgestellt wurde.

Wenn Ihr Auto nicht anspringt oder Ihre Energiepreise durch die Decke gehen, dann haben Sie es kommen sehen.

Link: https://www.cfact.org/2023/12/29/extreme-cold-on-the-table-for-europe-and-then-the-u-s/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Das Ziel bestimmt die Wege – viele Wege führen nach Rom

Über verschieden mögliche Vorgehensweisen zur Bekämpfung der Klimahysterie vor allem in Deutschland.

Von Klaus Döhler und Josef Kowatsch

Vorab möchten wir klarstellen: es geht uns bei den Erklärungen und Veröffentlichungen zum Klimawandel nicht um wissenschaftliche Meriten. Die haben wir uns bereits auf unseren angestammten wissenschaftlichen Fachgebieten in Biologie, Pharma und Medizin geholt oder im politisch aktiven Leben zum Naturschutz in vielen erfolgreichen preisgekrönten Aktionen und Initiativen. Wie den meisten in unserem Email-Verteiler geht es uns auch nicht um finanzielles. Zum Glück sind wir auf diesem Gebiet Selbstversorger. Deshalb haben wir überhaupt keine Scheu, einen anderen Weg gemeinsam mit all jenen zu gehen, die das gleiche Ziel verfolgen. Unser Ziel ist die Aufklärung der Steuerzahler, der Wähler und der Verbraucher über die unwissenschaftlichen Machenschaften, die hinter der Klimahysterie in Deutschland stehen. Und dabei sind uns aktive Mitstreiter und Kollegen willkommen.

Viele unserer Kollegen aus der Klimaforschung versuchen seit Jahren mit Politikern, Medien und wissenschaftlichen Kollegen des Narrativs zum menschengemachten Klimawandel ins Gespräch zu kommen und offen miteinander die wissenschaftlichen Grundlagen des Klimawandels zu diskutieren. Das war bislang leider nicht möglich, da es hierbei keineswegs um Wissenschaft geht, sondern um ein äußerst lukratives Geschäftsmodell, von dem sich die Nutzer dieses Geschäftsmodells nicht abbringen lassen wollen, auch nicht durch wissenschaftlich fundierte Einwände.

Wissenschaftlich fundierte Einwände gegen das Treibhausnarrativ der Erde gibt es viele. Das Treibhausnarrativ vergleicht die rein theoretische Temperatur einer Erde ohne Atmosphäre (geschätzt werden 255 K = –18°C) mit der heute gemessenen mittleren Oberflächentemperatur unserer Erde mit Atmosphäre (gemessen werden 288 K = 15°C). Man kommt auf eine Differenz von 33 Grad Kelvin (vergleichbar mit 33 Grad Celsius) und benennt diese Differenz den durch die Atmosphäre erzeugten Treibhauseffekt. Jede historische Abweichung von 15°C – derer es viele gibt – soll natürliche Ursachen haben, seit Beginn der Industrialisierung Mitte des 19. Jahrhunderts aber soll der Mensch für jeden Anstieg der Erdtemperatur verantwortlich sein, indem er durch Nutzung fossiler Energieträger das angebliche Treibhausgas, aber in Wirklichkeit essentielle Lebensgas CO₂ emittiert.

Seit über 100 Jahren wird das Narrativ eines menschengemachten Treibhauseffekts angezweifelt. Kramm, Dlugi & Mölders weisen darauf hin, dass beim Treibhaus-Narrativ nur ein planetarisches Strahlungsbudget der Erde in Abwesenheit einer Atmosphäre betrachtet wird, d.h. jegliche Wärmespeicherung in den Ozeanen (falls in einem solchen Fall überhaupt vorhanden) und Landmassen wird vernachlässigt. Dies ist von entscheidender Bedeutung. Nicht nur, dass der Erwärmungsbeitrag des Wasserdampf- und CO₂-Treibhauseffekts als „Gedankenexperiment“ betrachtet wird, weil er von einer imaginären Welt ohne Atmosphäre ausgeht, die Gleichung 288 K – 255 K = 33 K für den Treibhauseffekt berücksichtigt nur eine Analyse des Strahlungsbudgets, die sich auf die Erwärmung der Atmosphäre bezieht, nicht aber auf die Erwärmung der Ozeane. Außerdem wird die radiogen erzeugte Eigenwärme der Erde nicht berücksichtigt. Kein einziger Planet wäre weltraumkalt, gäbe es die Sonne nicht.

Leider vermeiden Vertreter des Narrativs zum menschengemachten Treibhauseffekt, wie z.B. Harald Lesch, Stefan Rahmstorf, Hans-Joachim Schellnhuber, Volker Quaschning, Mojib Latif („Solche Winter mit Eis und Schnee werden wir künftig in unseren Breiten nicht mehr erleben“, Mojib Latif im Jahr 2000) und viele andere den ehrlichen wissenschaftlichen Dialog, sondern verhalten sich eher wie bezahlte Influencer. Sie fungieren letztlich als Sprachrohr und Antreiber für die amerikanisch-schweizerische Hochfinanz und für den Klima-Industriellen Komplex, der behauptet, allein der Mensch sei durch Emission von CO₂ und anderer „Treibhausgase“ an der momentanen Erwärmung schuld. Bei den Medien, der Politik und der Bevölkerung sind sie mit dieser Influencer-Masche zur Verbreitung von Angst und Panik sehr erfolgreich.

Um diese seit Jahrzehnten in die Köpfe der Menschen eingehämmerte falsche Ideologie der Angstmache zum Wanken zu bringen, nützt es nichts, sich unter Verwendung ehrlicher Waffen der Wissenschaft mit den Influencern zu streiten, denn die zuvor genannten Herren wissen sehr wohl, dass ihr Narrativ keiner wissenschaftlichen Überprüfung standhält, aber sie werden sich das lukrative Geschäftsmodell nicht nehmen lassen. Auch Politik und Medien verdienen an diesem Geschäftsmodell (dem Verkauf von heißer Luft) und sie werden deshalb Ihren Standpunkt nicht ändern, auch wenn ihnen nachgewiesen wird, dass sie falsch liegen. Unser Ziel der Aufklärung müssen deshalb die Wähler, die Steuerzahler und die Verbraucher sein. Nur sie haben die Macht, in einer Demokratie etwas zu ändern. Die Bevölkerung muss erkennen, dass sie ohne jeden Grund abgezockt wird. Die Erzeugung von Klimawandelhysterie ist ein Geschäftsmodell der Angstmache und Abzocke.

Neue Wege und Vorgehensweisen

Die über Jahrzehnte hinweg erfolgte Klima-Indoktrination der Bevölkerung sitzt tief und ist nur schwerlich zu korrigieren. Es gibt ein viel zitiertes Sprichwort, das heißt „Der Weg ist das Ziel!“ Wir finden, es ist ein dummes Sprichwort an dem sich Erfolglose festklammern, die nie zu Potte kommen. Für sie ist der Weg wichtig, aber das Ziel erreichen sie nie.

Unser Leitspruch ist da eher „Das Ziel ist der Weg mit Betonung auf „Ziel“. Man könnte es auch so ausdrücken: „Viele Wege führen nach Rom (das Ziel)!“ Deshalb gilt es auch viele Wege zu finden, denn die Bevölkerung ist keine einheitliche Masse, jeder Mensch verlangt nach einem individuellen Zugang. Und so müssen viele Wege gefunden werden, um ein Umdenken bei der Bevölkerung und bei der Politik zu bewirken.

Unser Ziel muss sein, die Bevölkerung über die unheilvolle und Panik erzeugende Klimapolitik von Bündnis 90/Die Grünen und des Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK) aufzuklären. Wir müssen sie aufklären, dass das Fahren von Autos mit Verbrenner-Motoren, das Heizen mit Kohle, Gas und Öl, das Essen von Rind- und anderem Fleisch, sowie die Gewinnung von Elektrizität mit Hilfe von Kohle-, Gas- und Kernkraftwerken keineswegs zum Weltuntergang führt, sondern das Leben für die Menschen angenehmer und preiswerter macht. Die Nutzung fossiler Energieträger ist nicht die Ursache der derzeitigen Klimaerwärmung! Es gibt nicht nur einen Weg, die Bevölkerung aufzuklären. Es gibt viele Wege, weil Menschen unterschiedlich denken und unterschiedlich veranlagt sind. Ein gutes Argument samt erklärender Begründungen erreicht immer nur eine Zielgruppe. Unsere Gesellschaft besteht aber aus vielen unterschiedlichen Zielgruppen. Berechnungen mit Formeln, die kein Nicht-Mathematiker versteht (Abbildung 1), veröffentlicht in wissenschaftlichen Zeitschriften, die Otto-Normalverbraucher nicht liest, mögen der richtige Weg zur Kommunikation unter akademischen Experten sein, aber sie sind ganz bestimmt der falsche Weg um einen „Aha-Effekt“ beim Großteil der Bürger zu erzielen und ein Umdenken zur erreichen.

Abbildung 1: Formel zur Berechnung der mittleren globalen Temperatur über die gesamte Erdoberfläche (Quelle)

Das Ziel muss sein, dem CO₂ das Attribut des schmutzigen, des gefährlichen, des Klima-schädlichen zu nehmen.  Unser Ziel muss sein, den Menschen klar zu machen, dass die Emission von CO₂ nicht – wie vom „Klima-Wahnsinn“ behauptet – zu lebensgefährlicher Erderhitzung und zum Weltuntergang führt. Jeder, der mit plausiblen und verständlichen Hinweisen hierzu dienen kann, befindet sich auf einem der vielen Wege zum Ziel. Da ist es völlig gleichgültig, ob er/sie durch mathematische Berechnungen, durch experimentelle Nachweise oder durch Beobachtungen in der Natur glaubwürdig nachweisen kann, ob CO₂ einen Einfluss auf die Erderwärmung hat oder nicht. Und wenn es einen Einfluss haben sollte, wie stark ist dieser Einfluss? Ist er gering und völlig ungefährlich oder wirkt er vielleicht sogar kühlend? Falsch wäre es, wenn wir uns wegen Zehntel-Bruchteilen von vermeintlicher Klimasensitivität selbst zerfleischen würden, was leider hin und wieder geschieht. Es schadet der Sache, wenn jeder glaubt, es gäbe nur einen Weg zum Ziel und das sei sein eigener. Es schadet unserer Sache, ausgerechnet jene Personen und Organisationen zu diffamieren, die zwar dasselbe Ziel vor Augen haben, nämlich der Bevölkerung die Angst vor dem Klimawandel zu nehmen, die aber einen anderen, um zehntel Prozente unterschiedlichen Weg gewählt haben als man selbst. Die Leute vom PIK lachen sich doch kaputt über den nutzlosen Hick-Hack von uns Klimarealisten!

Es gab schon mehrfach Bestrebungen, diejenigen in einer gemeinsam getragenen Organisation zu koordinieren, die dem „Klima-Wahnsinn“ widersprechen: ohne Erfolg! Deshalb muss jeder seinen eigenen Weg zum Ziel gehen. Unser Weg basiert auf Plausibilität und appelliert an den gesunden Menschenverstand. Wir treten direkt an die Menschen heran, mit Vorträgen, Newslettern, Videos, Veröffentlichungen und in direkten Gesprächen. Wir sprechen mit Verwandten, Bekannten, Freunden, Kollegen, Gemeinderäten, Lokalpolitikern und Zeitungsreportern, bzw. deren freie Mitarbeiter. Alles Menschen, die unserem naturwissenschaftlichen Sach- und Denkverstand vertrauen. Unsere bisherige Erfahrung hat gezeigt, dass diese Menschen die Botschaft weitergeben an andere Menschen, die ihnen vertrauen. Bei einigen Journalisten merken wir, dass sich deren Meinung zum „ausschließlich menschengemachten Klimawandel“ mit der Zeit ändert.

Mancher Leser mag nun einwenden, das sei doch alles nur „Kleinvieh“ und damit könne man keinen Umschwung erwirken. Nun gut, wir treten in unseren mail-Verteilern mit etwa 2.000 Personen in regelmäßigem Kontakt. Wir erhalten viele Kommentare, die uns wenigstens teilweise zustimmen. Wenn also nur 10% der von uns regelmäßig kontaktierten Personen unsere Botschaften, von denen viele auch auf Internet-Links zu finden sind, an 100 ihrer Bekannten weiterleiten, dann werden bereits 20.000 Personen erreicht. Wenn von denen wiederum 10% die Botschaften an jeweils 100 Personen weiterleiten, dann werden bereits 200.000 Personen erreicht usw.

Nun sind wir keineswegs die Einzigen, die diese Vorgehensweise wählen. Viele Wissenschaftler und interessierte Laien, mit denen wir regen Austausch pflegen, haben den gleichen Weg gewählt, manche gehen auch andere Wege, aber sie gelangen zum gleichen Ziel. Dazu gehören auch Organisationen wie das EIKE, Global Warming Policy Foundation, CO₂ Coalition,  Net Zero Watch, Klima-Nachrichten, Bürger für Technik und viele andere mehr. Auch die Professoren Vahrenholt, Lüning, Ganteför sowie Norbert Patzner und viele andere tragen durch ihre Bücher und Vorträge zur Aufklärung der Bevölkerung bei, wobei das Festhalten einiger von ihnen am Einfluss von CO₂ auf die Klimaerwärmung völlig nachrangig ist, denn sie sagen ja selbst, ein solcher Einfluss sei nur gering und vernachlässigbar im Vergleich mit viel stärkeren Einflüssen, wie z.B. Sonne und Wolken. Diese Wissenschaftler tun laut kund, dass die Angstmache vor einer angeblichen globalen Klimakatastrophe völliger Unsinn ist. Und mit diesen Botschaften stimmt für uns die Richtung, nämlich das gemeinsame Ziel, die Aufklärung der Bevölkerung zu erreichen. Welche der vielen Wege hinterher der Beste war, kann man beim Losgehen nicht wissen. Ein großer Fehler ist es immer, schon vor dem Start sich über Wege zu streiten, die man selbst noch gar nicht kennt. Wer weiß schon wie Parteipolitiker, Parteimitglieder, Medien und die große breite Masse der Bevölkerung denken und welche einfachen Argumente am besten auf sie wirken. Was einen Menschen überzeugt, mag auf andere überhaupt nicht wirken. In der Psychologie nennt man das Schlüsselreize, und genau die muss man finden und treffen. Die Schwierigkeit dabei ist: Jede Gruppe der Gesellschaft hat andere Schlüsselreize und damit einen anderen Zugang zum Umdenken.

Das gemeinsame Ziel aller gangbaren Wege lautet: Kohlendioxid ist kein Giftgas und kein Klimakiller, sondern ein lebensnotwendiges Gas für die Schöpfung, auf diesem Gas ist alles Leben auf dieser Erde aufgebaut. Ohne Kohlendioxid wäre die Erde kahl und leblos wie der Mond. Mehr Kohlendioxid ist der Wachstumsantrieb für das Leben und die Vielfalt auf diesem Planeten.

Deshalb muss dem CO₂-Geschäftsmodell, das das Ziel hat, uns zu ängstigen und unser Geld zu rauben, ein Ende bereitet werden (hier).

Dieses CO₂-Geschäftsmodell ist dem Ablasshandelsmodell der Kirche im Mittelalter nachempfunden, wo eigens die Angstbegriffe Fegefeuer, Erbsünde, Todsünde, jüngstes Gericht geschaffen wurden, um die Bevölkerung in panische Angst zu versetzen, damit willigst ein Sündennachlass-Obolus entrichtet wurde.

Im Falle der Klimaangst können wir beruhigen:

Es gibt keinerlei naturwissenschaftliche Beweise für dieses frei erfundene CO₂-Treibhausgeschäftsmodell.

1. Es gibt keinen einzigen bestätigenden Versuchsbeweis für eine CO₂-Klimasensitivität in der behaupteten Höhe von 2 bis 4,5 Grad.

2. Das wussten bereits die deutschen Physiker-Größen wie Einstein, Planck, Schrödinger, Heisenberg und Otto Hahn. Siehe “Albert Einstein said 1917 no to  CO₂ radiative warming of the atmosphere(hier)

3. Die CO₂-Theorie der Erwärmung ist wissenschaftlich falsch. Sie verstößt gegen mehrere physikalische Gesetze wie Kramm & Dlugi mit „On the Meaning of Feedback Parameter, Transient Climate Response, and the Greenhouse Effect: Basic Considerations and the Discussion of Uncertainties” (hier) sowie Gerlich & Tscheuschner mit Falsification Of The Atmospheric CO₂ Greenhouse Effects Within The Frame of Physics“ gezeigt haben.

4. Es gibt keine technische Anwendung, die auf dem erfundenen CO₂-Treibhauseffekt beruhen würde. Genau das würde man aber von einem Modell erwarten, das in der Lage sein soll, sich ohne Zufuhr von zusätzlicher Energie selbst zu erhitzen.

5. Es gibt keinerlei irdische Beobachtungen, bei welchen ein höherer CO₂-Gehalt in bestimmten Regionen oder eine ständig erhöhte Treibhausgaskonzentration eine Temperaturerhöhung bewirkt hätte. Auch in der Umgebung von großen Kohlekraftwerken mit höheren CO₂-Konzentrationen in der Region führt zu keinerlei zusätzlichen Erwärmungen.

6. Der ungewollte Großversuch bei der Sprengung der Erdgaspipeline am 26/27. September 2022 in der Ostsee hat 300.000 Tonnen Methan freigesetzt. Tagelang konnten die erhöhten Erdgaskonzentrationen (ca. 50 Mal klimasensitiver als CO₂) gemessen werden. Nirgendwo wurde eine Zusatzerwärmung über der Ostsee festgestellt und schon gar keine Hot-spots über den Austrittsstellen.

7) Seit 1988 zeigen die Wetterstationen bei manchen Monaten Erwärmungen, bei anderen Abkühlungen, bei manchen einen Stillstand. Würde nur CO₂ die Temperaturen bestimmen, dessen atmosphärische Konzentrationen ja seit über hundert Jahren kontinuierlich ansteigt, dann dürfte es nur Erwärmungen geben und alle Trendlinien müssten dieselbe Steigungsformel haben.

Zwölf Ratschläge von uns zum persönlichen Vorgehen gegen die CO₂-Klimalüge in Deutschland. Jeder soll sich sein persönliches Argument aussuchen und ausbauen:

Im folgenden Teil sollen nun mögliche Wege genannt werden, mit denen wir im Umkreis unserer Kontaktpersonen bereits erhebliche Erfolge hatten. Da es viele Wege nach Rom gibt, können wir auch nur einen Teil abdecken, eben die Wege, die in unserem Lebenskreis zum Um-, oder wenigstens zum Nachdenken geführt haben. Wir möchten darauf hinweisen, dass auch und gerade diejenigen unter uns, die vom Steuerzahler bezahlt werden oder wurden, Verpflichtungen zur Aufklärung gegenüber dem Steuerzahler haben,

I) Immerwährende natürliche Klimaänderungen

1) Trotz steigender Kohlendioxidkonzentrationen in der Atmosphäre von circa 320 auf 350 ppm nahm von 1943 bis 1988 laut Deutschem Wetterdienst (DWD) die Temperatur in Deutschland ab (Abbildung 2). Vom Jahr 1987 auf 1988 erfolgte in Mittel- und Westeuropa schlagartig ein Temperatursprung. Parallel dazu stellte sich die Luftzufuhr von NW auf SW-Wetterlagen um, also auf südliche Windrichtungen .

Abbildung 2: Die Jahresmitteltemperaturen nahmen in Mitteleuropa von 1943 bis 1987 ab trotz parallel steigender atmosphärischer CO₂-Konzentrationen (linke Graphik). Von 1987 auf 1988 geschah ein Temperatursprung und anschließend bis heute ein Temperaturanstieg.

2) Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) erklärt sich dieser abnehmende Temperaturverlauf im linken Teil der Abbildung 2 durch die Abnahme der Sonnenstunden (Abbildung 3) und dann ab 1988 durch die Zunahme der Sonnenstunden. Fazit: Die Sonne bestimmt das Klima.

3) Laut DWD erklärt sich dieser Temperaturverlauf auch durch die Abnahme und die Dichte der Bewölkung seit 1988. Die Bewölkung wird über die kosmische Strahlung und das Erdmagnetfeld gesteuert. Die entsprechende Forschung dazu hat der Schwede Henrik Svensmark veröffentlicht. Der arte-Film mit dem Titel „Das Geheimnis der Wolken“ gibt einen Überblick: (die Werbung überspringen).

Abbildung 3: Die Sonnenstunden pro Jahr nahmen von 1951 bis 1987 ab und steigen seit 1988 wieder an.

4) Die AMO-Warmphase, die aber auch zyklisch ein Ende finden wird.

5) Die Verringerung der Albedo seit 30 Jahren, dadurch wird weniger Sonnenenergie ins Weltall zurückreflektiert. Mehr Energie aus der Sonnenstrahlung kommt auf der Erde an.

II) Der Mensch ist beteiligt an der Erwärmung seit 1988 durch seine Lebensweise

6) Stetige Zunahme der Wärmeinselflächen in Deutschland, dazu gehören:

7) Die ständige weitere Bodenversiegelung und Asphaltierung einstiger Grünflächen, die Zerstörung der Natur. Städte und Gemeinden fressen sich in die grüne einst kühlende Landschaft hinein – derzeit 60 ha je Tag in Deutschland, siehe Versiegelungszähler, Stand: 50 824 km2 von 358 000 km2

8) Die ständige Trockenlegung Deutschlands in Feld, Wald, Wiesen und Fluren durch Drainagen und Entwässerungsgräben. Das Wasser der einst viel nasseren deutschen Sumpf-Landschaften landet im Meer, ein tatsächlicher Grund für den langsamen Meeresspiegelanstieg. Damit wird Deutschland im Sommer zu einer trockenen Steppe. Es fehlt zunehmend die kühlende Verdunstung an heißen Sommertagen. Insbesondere die TMax tagsüber steigen im Sommer kontinuierlich. Die gesetzlichen Luftreinhaltemaßnahmen sind einerseits gut für die Luft und für unsere Atmung, aber andererseits verstärken sie tagsüber seit 40 Jahren den Prozess der Erderwärmung aufgrund der intensiveren Sonneneinstrahlung.

9) Der Bau von Sonnen und Windkraftanlagen verursacht Trockenheit und Klimaerwärmung.

III) Erwärmungen, die durch Änderung der Messmethode entstehen, sind keine Erwärmungen, sondern messtechnische Artefakte

10) Die Wetterstationen standen früher an kälteren Plätzen als heute. Durch diesen Austausch der Stationen entstand in den Deutschlandreihen eine Erwärmung auf rein messtechnischer Basis. Kältere Stationen verschwanden und wurden durch Stationen an wärmeren Standorten ersetzt.

11) Die gänzliche neue Erfassungsmethode der 24 Stunden-Tagestemperatur: Die einstige Wetterhütte und die Mannheimer Stunden wurden seit 1992 allmählich abgeschafft. Die digitale DWD-Wettereinheit muss nun frei und ganztägig in der Sonne stehen mit einer genormten Abschirmung. Das führt mitunter zu 0,6 Grad höheren Tagestemperaturen, und über 5 Kelvin höhere Tmax-Werte wurden nach der neuen Methode bereits ermittelt.

12) Die Temperaturwerte der Vergangenheit in den Temperaturreihen wurden vom DWD nachträglich korrigiert (kälter gemacht). In den deutschen Temperaturreihen des DWD geschah dies nach dem Jahre 2013

Für jeden der Einzelpunkte liegen ausführliche Einzel-Artikel vor. Wir rufen die Leser auf, diese zu ergänzen und noch andere Argumente für die tägliche Argumentation bei Menschen in ihrem Umkreis zu entwickeln, oder sich auch nur einen herauszugreifen und mit ihm zu argumentieren.

Fazit: Steuerzahler und Verbraucher werden von unserer Regierung gesetzlich dazu gezwungen, sehr viel Geld für eine angeblich CO₂-gesteuerte Klimaerwärmung zu zahlen, von der weder in der Natur noch im Experiment je nachgewiesen wurde, dass sie tatsächlich durch CO₂ gesteuert wird. Die CO₂-Theorie der Erwärmung ist nachgewiesenermaßen wissenschaftlich falsch und verstößt gegen mehrere physikalische Gesetze. Die Urheber dieser Theorie wissen dies sehr wohl, doch es hat sich bislang gezeigt, dass wissenschaftliche Diskussionen mit jenen „Wissenschaftlern“ obsolet sind, da sie wirtschaftlich und finanziell von dieser falschen Theorie abhängen. Wir müssen daher diejenigen aufklären, die durch Wahlen die Möglichkeit haben, Veränderungen in der Klima- und Energiepolitik herbeizuführen. Bei dieser Aufklärung geht es nicht darum, durch Diskussion mit anderen Wissenschaftlern neue wissenschaftliche Modelle zu entwickeln, sondern die Bevölkerung mit Worten zu überzeugen, die diese versteht. Klima betrifft jedes Fachgebiet, sodass jeder von uns Skeptikern der CO₂-gesteuerten Klimaerwärmung, aus seinem speziellen Fachgebiet Beispiele anbringen kann, die der allgemeinen Bevölkerung einleuchten. Viele Wege führen nach Rom!

Wir bekennen uns ausdrücklich zum notwendigen Natur- und Umweltschutz. Sauberes Wasser, saubere Luft, die Schönheit der Landschaft und eine ökologische Vielfalt sind erstrebenswerte Ziele, der propagierte Klimaschutz hat damit nichts zu tun. Klimaschutz gibt es nicht. Es gibt nur das Geschäftsmodell, das unser Geld will.

Prof. Dr. Klaus Döhler, Naturwissenschaftler und Umweltschützer

Josef Kowatsch, Naturbeobachter, aktiver Naturschützer, unabhängiger, weil unbezahlter Klimaforscher

 




Von COVID zu Klima

Paul Driessen

Ich habe mich fast an meinem Kaffee verschluckt, als ich die Schlagzeile las: „Demokraten erwecken das Gespenst einer Trump-Diktatur, um Biden zu unterstützen“. Was für ein Lehrbuchbeispiel für „Projektion“, lachte ich und bezog mich dabei auf den psychologischen Begriff für das Ablenken von dem eigenen eklatanten Verhalten, indem man behauptet, jemand anderes tue es.

Die parteiischen Medien und Politiker haben die Anschuldigung nachgeplappert, und die Biden-Kampagne hat noch eins draufgesetzt.

Im Interesse der Fairness und Genauigkeit ist es daher angebracht, die Art und Weise, wie die Biden-Administration, die Demokraten und ihre Verbündeten in den letzten Jahren gegen Möchtegern-Diktatoren gekämpft und Freiheit, Demokratie und Meinungsvielfalt verteidigt haben, noch einmal zu überprüfen. (Oder auch nicht.) Zum Beispiel:

* Unaufhörliche Antifa-Wut, Krawalle, Randale und juristische Kriegsführung gegen den „Russland-verschleiernden“ Präsidenten Trump von seiner Wahl und Amtseinführung an und nach seiner Amtszeit.

* Schul-, Park- und Restaurantsperren, „soziale Distanzierung“ und Masken-„Empfehlungen“, Anordnungen für „sichere und wirksame“ Impfungen mit Impfstoffen, die mit minimalen Studien unter „Notfallgenehmigungen“ genehmigt wurden, und endlose Falschdarstellungen und Zensur durch Biden-Beamte, demokratische Gouverneure und „Journalisten“ – im Namen der Verhinderung von Covid.

* Die Öffnung unserer südlichen Grenze für ungezählte Millionen „undokumentierter Nicht-Bürger“ – meist Lateinamerikaner, aber auch chinesische Agenten, Drogenschmuggler, Sexhändler, Terroristen und Krankheitsüberträger.

* Milliarden für den „Schuldenerlass für Studenten“, der die Steuerzahler dazu zwingt, riesige Kredite an Absolventen zu zahlen, die trotz prestigeträchtiger Abschlüsse in Gender Studies oder Community Organizing Schwierigkeiten haben, Jobs mit sechsstelliger Entlohnung zu bekommen.

* Programme für Vielfalt, Gleichberechtigung und Einbeziehung (Diversity, Equity, and Inclusion – DEI) sowie Umwelt-Soziale-Governance-Programme (Environment Social Governance – ESG), von der Grundschule über das College und die juristische Fakultät bis hin zur Regierung und den Unternehmen – um sicherzustellen, dass jeder Bestandteil der Gesellschaft die rassische, ethnische und geschlechtsspezifische Proportionalität widerspiegelt, aber niemals die Meinungsvielfalt oder politische Vielfalt.

Diese und viele andere autoritäre Maßnahmen haben die amerikanische Gesellschaft, die Freiheiten, die Gesundheit und den Wohlstand in vielfacher Hinsicht negativ beeinflusst. Schlimmer noch: Viele Progressive und Linke hoffen, dass sie den Weg für die Unterwerfung unter noch mehr diktatorische Mandate ebnen, die im Namen der Rettung unseres Planeten vor den angeblichen Katastrophen des durch fossile Brennstoffe verursachten Klimawandels verkündet werden.

Nur wenige werden beanstanden, dass Präsident Biden die Bundesbediensteten angewiesen hat, öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen, mit dem Fahrrad zu fahren oder Elektrofahrzeuge für die Arbeit zu mieten und virtuelle Sitzungen abzuhalten, anstatt persönlich zu erscheinen.

Diese Regeln werden sicherlich nicht für Privatjet-Globetrotter wie Klimazar John Kerry gelten, und E-Fahrzeuge verlagern die Emissionen aus den Auspuffrohren meist in ferne Länder, wo giftige Umweltverschmutzung und Kinderarbeit den Abbau und die Verarbeitung von Rohstoffen zur Herstellung von E-Fahrzeugbatterien begleiten. Aber zumindest einige Bundesangestellte werden nun unter den Unannehmlichkeiten leiden, die sie uns Normalbürgern auferlegen.

Bidens endlose Flut von Durchführungsverordnungen, Regulierungsaufträgen und verdrehten juristischen Neuinterpretationen für die Stromerzeugung, Fahrzeuge, Geräte, die Landwirtschaft, den Wohnungsbau und andere Bereiche haben jedoch bereits Auswirkungen auf unsere Industrie, unseren Lebensunterhalt, unseren Lebensstandard sowie unsere Grundrechte und -freiheiten.

Diese Diktate sollen uns zwingen, alles, was wir heute mit Kohle, Benzin, Diesel oder Erdgas betreiben, auf elektrische Modelle umzustellen. Die Vereinigten Staaten werden bald 3-4 Mal mehr Strom benötigen als heute – und noch mehr, um die KI-Revolution voranzutreiben.

Doch die gleichen Bürokraten schalten Kohle-, Gas-, Atom- und Wasserkraftwerke ab – und sorgen so dafür, dass der Strom knapp wird, vor allem erzeugt durch wetterabhängige Windturbinen und Solarpaneele, die durch massive netzweite Batteriesysteme gestützt werden, und somit an den kältesten und heißesten Tagen nicht verfügbar oder unbezahlbar sind, wenn elektrische Heizung oder Klimaanlage zu einer Frage von Leben oder Tod werden.

Allein die Batterien zur Sicherung der landesweiten Stromversorgung würden bis zu 290 Billionen Dollar kosten (das 13-fache des BIP der USA im Jahr 2021)! Zusammen mit den Kosten für Windkraft, Solarenergie und Übertragungskapazitäten wird der Strom für Ihr Haus, Ihr Unternehmen, Ihr Krankenhaus, Ihre Schule oder Ihr Verkehrsmittel wahrscheinlich 30 bis 40 Cent pro Kilowattstunde kosten, anstatt der 12 bis 15 Cent, die der Durchschnittsamerikaner heute zahlt.

Das ist ein Rezept für wiederholte Stromausfälle, wirtschaftliche Katastrophen – und nicht gewählte, nicht rechenschaftspflichtige Bürokraten, die jeden Aspekt unseres Lebens mikromanipulieren: welche Größe unser Haus haben darf; wie warm oder kühl wir es halten dürfen; welche Autos wir wie weit fahren dürfen oder ob wir gezwungen sein werden, zu Fuß zu gehen, mit dem Fahrrad zu fahren oder den Bus zu nehmen; wie viele Reisen wir im Laufe unseres Lebens in Düsenflugzeugen machen dürfen; welche Lebensmittel wir essen dürfen (Hinweis: kein Rindfleisch); vielleicht sogar, wie viele neue Kleidungsstücke wir jedes Jahr kaufen „dürfen“!

Anfang dieses Monats stimmten alle Republikaner im Repräsentantenhaus dafür, die von Präsident Biden vorgeschlagenen Vorschriften für Elektrofahrzeuge zu blockieren. Ihnen schlossen sich nur fünf Demokraten an. Das bedeutet, dass 197 Demokraten der Meinung sind, dass das Team Biden in der Lage sein sollte zu diktieren, welche Art von Auto oder Lkw Sie fahren können. Und Donald Trump hat diktatorische Neigungen?

Die ökologischen Auswirkungen auf die USA und die ganze Welt werden gleichermaßen schädlich und weitreichend sein. Hier nur ein paar Beispiele.

Wind- und Solaranlagen, Übertragungsleitungen und riesige Batteriekomplexe würden sich über Millionen von Hektar landschaftlich reizvoller Wildnis und landwirtschaftlicher Flächen ausbreiten. Eine einzige Solaranlage, die in Virginia geplant ist, würde 3000 Acres Paneele auf 21.000 Acres (mehr als die Hälfte der Fläche von Washington, DC) umfassen. Dies ist nur eines von Dutzenden von Solarprojekten in Virginia – zusätzlich zu den Onshore- und Offshore-Windturbinenprojekten.

Die Anlagen „werden Millionen von Haushalten mit Strom versorgen“, betonen die Befürworter. Vielleicht – aber nur, wenn der Wind weht und die Sonne mit optimaler Intensität scheint … vielleicht 15-30 % des Jahres in nördlichen Breitengraden, unter Berücksichtigung von Winterschnee und Sonnenlicht, Wolken, Nacht, Windstille und anderen Faktoren.

Viele Anwohner und andere Bürger wollen diese massiven Anlagen in ihren Hinterhöfen nicht, ebenso wenig wie die Zerstörung von Lebensräumen und Landschaften, das Töten von Vögeln und Fledermäusen, Gesundheitsprobleme, Stromkosten und Störungen, die damit einhergehen, oder die Umwandlung in Energiekolonien für fortschrittliche Stadtzentren. Sie haben bereits mehr als 500 Wind- und Solarprojekte aus Umwelt- und anderen Gründen blockiert.

Deshalb haben Michigan, Kalifornien, New York und Illinois bereits Gesetze erlassen, die staatlichen Bürokraten die Befugnis zur Landnutzung geben – die Fähigkeit, Enteignungen und andere Befugnisse gegenüber lokalen Regierungen auszuüben, die den Ansturm riesiger, stark subventionierter industrieller Wind-, Solar-, Übertragungsleitungen und anderer „grüner“ Projekte bremsen oder stoppen wollen. Es werden wahrscheinlich noch weitere folgen, die ländliche Gemeinden ihrer Rechte, ihrer Eigentumswerte und ihrer Autonomie berauben, um Konzerninteressen zu bedienen, welche die Politiker der Demokraten finanzieren.

Der „tiefe Staat“ auf Bundesebene wird wahrscheinlich ähnliche gesetzgeberische Befugnisse anstreben – oder sie einfach geltend machen – um Präsident Bidens nationale Netto-Null-Agenda für „erneuerbare“ Energien umzusetzen.

Die „30×30“-Pläne der Vereinten Nationen und von Biden, bis 2030 30 % der US-amerikanischen und weltweiten Land- und Wasserflächen zu „erhalten“ (für die Erschließung zu sperren), werden all diese Auswirkungen und Machtanmaßungen massiv verstärken. Alle Gebiete, die nicht durch 30×30, Wildnis, Parks, Zufluchtsorte und andere Maßnahmen gesperrt werden, werden durch Wind-, Solar-, Hochspannungsleitungen, Bergbau, Biokraftstoff und andere „grüne Energie“-Projekte bis zum Äußersten erschlossen und geschändet.

In der Zwischenzeit sagen internationale Klimaalarmisten und Bürokraten afrikanischen und anderen verarmten Nationen, wie viel sie sich entwickeln und ihren Gesundheits- und Lebensstandard verbessern dürfen – und zwar nur mit nachhaltiger, erneuerbarer Wind- und Sonnenenergie. Das ist diktatorischer Kolonialismus in seiner schlimmsten Form.

Und inmitten all dessen verbrennen China, Indien, Indonesien, Vietnam und andere sich schnell entwickelnde Länder mehr Kohle, Öl und Gas – und stoßen mehr sog. Treibhausgase aus – als die meisten Industrienationen zusammen. Das bedeutet, dass der wirtschaftliche Selbstmord der USA und der EU auf dem Altar des Klimawandels nicht das Geringste bewirken wird.

Was könnte ein Diktator Trump tun? Diese diktatorischen Dekrete rückgängig machen oder aufheben. Die Beschleunigung von Wind- und Solarprojekten stoppen. Missbräuchliche Umweltgerechtigkeits-, DEI- und ESG-Programme beenden. Amerika zu Energieunabhängigkeit und erschwinglicher Energie zurückführen. Die Mauer bauen und die Einwanderung kontrollieren. Und vor allem: Halten Sie sich an das Gesetz und die Verfassung. Wie revolutionär, tyrannisch … und erfrischend … das wäre!

Link: https://www.cfact.org/2023/12/28/from-covid-to-climate/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Glückliches Ende: Chile wird keine Klima-Gesetzgebung mehr haben … vorerst

Douglas Pollock

Trotz aller Widrigkeiten wurde Chile am 17. Dezember erneut davor bewahrt, eine neue Verfassung zu bekommen, die mit „progressiven“ Fußabdrücken versehen und mit der DNA der UN-Agenda 2030 durchtränkt worden wäre, die auch ein Kapitel zum Klimawandel enthält. Die Verfassung von 1980 bleibt also in Kraft.

Die Wahrscheinlichkeit, dass der neue Text abgelehnt werden würde, schien gering zu sein, da die am weitesten rechts stehende Partei (die Republikaner) zusammen mit Unternehmen und Gewerkschaften für die Annahme des neuen Vorschlags plädierte, bevor sie überhaupt wusste, was der Entwurf enthielt. Die „Befürworter“ hatten also alles, was sie brauchten, um zu gewinnen: die Rechte, die Linke und das Geld. Die Befürworter der anderen Option hatten nur den Mut und die Entschlossenheit, die enorme Bedrohung, die der neue Text darstellte, aufzudecken.

Das Glück begünstigte das Szenario, welches sich die Befürworter der „Klima-Verfassung“ (Republikaner und Mitte-Rechts, da die extreme Linke nichts unterstützte) vorstellten, denn viele warfen den Libertären vor, „genauso zu stimmen wie die Kommunisten“, die sagten, sie würden für die „Dagegen“-Option stimmen. Es ist nicht klar, warum sich dieser Flügel so widersprüchlich verhielt, da seine Mitglieder mit der Option „Dafür“ mehr als zufrieden waren, weil sie damit endlich eine Verfassung wie in Venezuela und andere marxistische Paradiese bekommen hätten.

Tatsache ist, dass die Befürworter der „Dagegen“-Option zur Abstimmung aufriefen, ohne sich darum zu kümmern, ob die Kommunisten mit ihnen übereinstimmten oder nicht. Stattdessen konzentrierten sie sich darauf, die Wähler auf den Text aufmerksam zu machen und ihn als sozialistisches, progressives, globalistisches Dokument darzustellen. Die angebliche Loyalität der Patrioten gegenüber den Kommunisten erwies sich nicht nur als falsch, sondern auch als schwaches Argument, das bestenfalls dazu diente, den Unterschied zu einem komfortablen Sieg zu verringern.

Am Ende erreichten die Konservativen ohne Mittel, nur mit Hilfe der sozialen Medien und dem Erwachen des gesunden Menschenverstandes, einen klaren Sieg mit 55,8 % gegen die neue Verfassung und 44,2 % dafür – eine große Niederlage für das gesamte politische Establishment.

Dieser Erfolg hat jedoch Chiles Reise in Richtung Klippe nicht gestoppt.

So hat Chile nicht nur John Kerrys „Global Methane Hub“ (dem Chile, die Vereinigten Staaten und 11 weitere Länder angehören) unterstützt, sondern auch die „COP28 UAE Declaration on Sustainable Agriculture, Resilient Food Systems, and Climate Action“ unterzeichnet, die schon bald zu einem Angriff auf die nationale und westliche Landwirtschaft und Viehzucht werden wird.

Parallel dazu schreitet die Klimapolitik im Kongress weiter voran. Eines davon ist das „Energy Transition Law“, das die Stromübertragung als einen Sektor einbeziehen will, der zur Klimaneutralität befähigt ist. Dabei handelt es sich lediglich um eine Tarnung, die in Wirklichkeit darauf abzielt, europäische Unternehmen für erneuerbare Energien vor dem Bankrott zu bewahren.

Dieser Gesetzesentwurf, der von „Präsident“ Boric als dringliche Angelegenheit verabschiedet wurde, ist das Ergebnis eines eintägigen Besuchs der Präsidentin der Europäischen Kommission Ursula Von der Leyen im vergangenen Juni in Chile, bei dem sie ihn gebeten hatte, „das Problem zu lösen“. Mit dieser neuen Klimaschutzmaßnahme werden die Strompreise weiter in die Höhe schnellen und die soziale und wirtschaftliche Krise des Landes verschärfen, aber angeblich den Planeten – und auf jeden Fall ausländische Unternehmen – auf Kosten der Steuerzahler und Verbraucher retten.

Chile steht also nach dem Sieg der Freiheit über die Tyrannei vor einer bitteren Rückkehr zur Realität, allerdings mit einer gewissen Hoffnung auf eine längerfristige Lösung.

Es muss eine strenge Klimapolitik betreiben, auch wenn das Land nicht dazu da ist, den Klimawandel zu verhindern. Und es hat eine politische Rechte, die am Rande des Aussterbens steht, nicht unbedingt wegen der globalen Erwärmung, sondern wegen ihres heftigen Linksrucks.

Link: https://www.cfact.org/2023/12/23/happy-ending-chile-will-no-longer-have-a-climate-constitution-for-now/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE