Zuordnungsstudien basieren auf fehlerhafter Logik und unzutreffenden Annahmen!

H. Sterling Burnett

Das Team von „Climate Realism“ widerlegt bereits seit einigen Jahren die von „World Weather Attribution“ (WWA) in rascher Folge erstellten Studien zur Zuordnung von Extremwetter-Ereignissen. In gewisser Weise gleicht das einem „Whack-a-Mole“-Spiel: Fast jeden Tag, wenn nicht sogar täglich, kommt es irgendwo auf der Erde zu einem Extremwetterereignis, und da diese Studien weder auf Daten basieren noch einer Begutachtung unterzogen werden, lassen sich die Modelle im Handumdrehen erstellen, welche die Ergebnisse generieren. Man speist die fehlerhaften Annahmen und Zirkelschlüsse in die Computer ein, und – „Presto! Ta-da!“ – schon hat man es: den „Beweis“, dass der Klimawandel eine bestimmte Überschwemmung, einen Waldbrand, einen Hurrikan, eine Hitzewelle usw. verursacht hat oder diese zumindest „X-mal“ oder zu „X Prozent“ wahrscheinlicher gemacht hat.

Die WWA ist teilweise ehrlich in Bezug darauf, was sie ist und was sie tut. Sie wurde von einer Gruppe von Wissenschaftlern gegründet, ist jedoch keine wissenschaftliche Einrichtung: Sie ist eine aktivistische Denkfabrik. Ihr Ziel ist es, Klimaschutzmaßnahmen anzustoßen, was so ziemlich das Gegenteil davon ist, objektiv ein fundiertes Verständnis der Ursachen und potenziellen oder wahrscheinlichen Folgen des Klimawandels zu entwickeln. Tatsächlich arbeitet die WWA gezielt daran, Berichte zu erstellen, die bestimmte extreme Wetterereignisse mit dem Klimawandel in Verbindung bringen, solange die Nachrichten über das Ereignis noch frisch sind.

Diese schnellen Attributionsberichte sorgen für gute Schlagzeilen und spielen der unter Insidern akzeptierten Erzählung in die Hände, dass der anthropogene Klimawandel für alles Schlechte verantwortlich ist. Daher bringen die Mainstream-Medien, die Fachpresse und Umweltjournalisten Geschichten, in denen sie die alarmierenden Ergebnisse der Berichte als unumstößliche Wahrheit anpreisen, ohne sich die Mühe zu machen, die Fakten zu überprüfen oder nach gegenteiligen Belegen zu suchen.

Der Statistiker Dr. William Briggs hat eine hervorragende Zusammenfassung darüber verfasst, wie Attributionsmodelle funktionieren:

Ein Modell des Klimas, das zwar nicht existiert, aber angeblich darstellen soll, wie das Klima aussehen würde, hätte die Menschheit nicht in es „eingegriffen“, wird viele Male durchgespielt. Die Ergebnisse dieser Durchläufe werden auf „schlechte“ oder „extreme“ Ereignisse untersucht, wie beispielsweise höhere Temperaturen, eine erhöhte Anzahl von Hurrikanen, die auf Land treffen, oder Niederschlagsmengen, die einen bestimmten Wert überschreiten. Die Häufigkeit, mit der diese negativen Ereignisse im Modell auftreten, wird notiert. Als Nächstes wird ein Modell des Klimas, wie es angeblich heute existiert, viele Male durchgespielt. Dieses Modell repräsentiert die globale Erwärmung. Die Häufigkeiten der gleichen unerwünschten Ereignisse im Modell werden erneut notiert. Die Häufigkeiten zwischen den Modellen werden dann verglichen. Wenn das Modell des aktuellen Klimas eine höhere Häufigkeit des negativen Ereignisses aufweist als das imaginäre (als „kontrafaktisch“ bezeichnete) Klima, wird das Ereignis als ganz oder teilweise durch die globale Erwärmung verursacht angesehen.

Sowohl das „kontrafaktische“ als auch das „aktuelle“ Modell lassen sich so manipulieren und verändern, dass nahezu jedes gewünschte Ergebnis erzielt werden kann. Es hängt alles davon ab, welche Annahmen einprogrammiert sind. Es gibt keine Garantie dafür, dass das Modell der „realen Welt“ genau ist. Tatsächlich gibt es gute Gründe zu der Annahme, dass das Klima und die Wettersysteme der Erde aufgrund der Vernetzung und der chaotischen Natur der verschiedenen Systeme nicht in dem Maße genau modelliert werden können, wie es die Wissenschaftler behaupten. Tatsächlich entstand die Chaostheorie selbst aus den Erkenntnissen einer Person, die versuchte, Computermodelle für das Wetter zu erstellen.

Letztendlich weisen Attributionsstudien eine Reihe schwerwiegender Mängel auf und sollten nicht dazu dienen, die Berichterstattung in den Medien zu beeinflussen, im öffentlichen Bildungswesen unterrichtet oder in Lehrplänen behandelt zu werden und schon gar nicht als Grundlage für politische Entscheidungen herangezogen werden. Sie werden in aller Eile und ohne Begutachtung als Reaktion auf die aktuellen Katastrophenschlagzeilen erstellt. Ihr grundlegendster Mangel besteht darin, dass sie auf dem logischen Trugschluss des „Zirkelschlusses“ beruhen, setzen sie doch von vornherein das voraus, was sie angeblich beweisen wollen, nämlich dass der Klimawandel für ein bestimmtes extremes Wetterereignis verantwortlich ist – und keine Ereignisanalyse kann dies beweisen. Nur ein langfristiger Trend bestimmter Arten von sich verschlechterndem Wetter könnte den Klimawandel für eine Art von Ereignis verantwortlich machen, das häufiger auftritt oder schwerwiegender ist, aber Attributionsstudien betrachten oder beziehen sich nicht auf Trends.

Die Global Warming Policy Foundation (GWPF) hat nun einen Bericht vorgelegt, in dem die verschiedenen Probleme von Studien zur schnellen Ursachenzuordnung eingehend analysiert werden, wie sie beispielsweise von World Weather Attribution erstellt werden. Die GWPF bezeichnet solche Studien als „Schandfleck für die Wissenschaft“.

Der GWPF-Bericht untersucht insbesondere prominente Attributionsberichte der beiden größten Anbieter: WWA und das Grantham Institute. Dabei wird darauf hingewiesen, dass WWA allein im Jahr 2025 24 von 29 Extremereignissen dem Klimawandel zuschrieb und erklärte, der Klimawandel habe deren Eintreten wahrscheinlicher oder deren Ausmaß schwerwiegender gemacht.

Die Pressemitteilung der GWPF nennt mehrere wiederkehrende Schwächen von Attributionsstudien (von denen ich einige oben bereits angesprochen habe):

• Fehlerhafte Logik: Bei Zuschreibungsbehauptungen liegt ein Zirkelschluss vor, d. h., man geht einfach von der Schlussfolgerung aus, die man eigentlich untersuchen will.

• Statistische Verfahren, welche die Wahrscheinlichkeitsangaben in den Schlagzeilen überhöhen und gleichzeitig die Unsicherheit herunterspielen.

• Die Vernachlässigung historischer Aufzeichnungen, die vergleichbare Extremereignisse lange vor den heutigen Emissionswerten belegen.

Der Autor, der Physiker Dr. Ralph B. Alexander, „führt die zunehmende Tendenz zur Zuordnung von Extremereignissen auf die politische Frustration über die zurückhaltenden Schlussfolgerungen des IPCC zurück“. Kurz gesagt: Der grundlegende Grund für die Existenz der „Attributionswissenschaft“ besteht darin, dass die sich mit dem Klimawandel befassenden Wissenschaftler nicht annähernd schnell genug zu alarmierenden Schlussfolgerungen gelangten, um die politischen Ziele bestimmter Akademiker zu erreichen. „Studien zur Zuordnung extremer Ereignisse sind ein Schandfleck für die Wissenschaft, deren Kennzeichen empirische Beweise und Logik sind“, sagt Alexander. „Keines dieser Merkmale spielt bei Zuordnungsstudien eine zentrale Rolle, die aus rechtlichen und politischen, nicht aus wissenschaftlichen Gründen ins Leben gerufen worden waren.“

„Es ist beunruhigend, dass Studien zur Ereigniszuordnung in den internationalen Medien so viel Beachtung finden, obwohl sie grundlegende Mängel aufweisen“, sagte Harry Wilkinson, Leiter der Politikabteilung bei der GWPF. „Das ist ein großer wissenschaftlicher Skandal.“

Aber nicht nur das; es ist ein Verrat an der Wissenschaft. Es handelt sich nicht um Wissenschaft, sondern um Interessenvertretung, die als Wissenschaft ausgegeben wird. Wenn die wissenschaftliche Gemeinschaft nicht vorsichtig ist und diese Bestrebungen schnell anprangert, anstatt ihnen Positionen zu gewähren und Fachbereiche an Universitäten einzurichten, könnte dies zu einem weiteren Misstrauen gegenüber Wissenschaftlern und der Wissenschaft als Prozess führen, was eine kostspielige Tragödie für den Fortschritt des Wissens insgesamt wäre.

Quellen: Global Warming Policy Foundation; Climate Realism

Link: https://heartland.org/opinion/climate-change-weekly-575-attribution-studies-are-built-on-flawed-logic-poor-assumptions/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Die Temperaturreihen des Deutschen Wetterdienstes beim Monat März zeigen: Es gibt keinen wirksamen CO₂-Treibhauseffekt – Teil 1

Von Josef Kowatsch, Matthias Baritz

  • Das Klima ändert sich immer, Klimawandel ist die Normalität.
  • Die Märzklimaerwärmung in Deutschland begann 1987 auf 1988 mit einem Temperatursprung von über einem Grad mit anschließender Weitererwärmung.
  • Wir finden 9 Gründe dieses für uns angenehmen März-Klimawandels seit 1987/88
  • Auch die März-Temperaturen des DWD zeigen, eine CO₂-Beteiligung am neuzeitlichen Klimawandel ist nicht nachweisbar.

Der diesjährige Märzmonat wird mit etwa 6,3°C (+1,7 °C) vom Deutschen Wetterdienst (DWD) als Schnitt seiner 2000 Wetterstationen mit „deutlich zu mild“ errechnet. Ansonsten betreiben die wissenschaftlich ausgebildeten Meteorologen des DWD jedoch keine CO₂-Panikmache auf ihrer homepage beim Märzartikel. Hauptursache dieses angenehmen Frühlingsmonates waren die vermehrt südlichen und SW-Wetterlagen in den ersten 3 Wochen, bevor nördliche Strömungen den März leider wieder abkühlten. Kennzeichen sind die sehr hohe Anzahl an Sonnenstunden, nämlich 195 h (~ 150%). Dafür wenig Niederschlag: nur 37 l/m2. (~ 65 %). Fazit für 2026: Mild, viel Sonne und wenig Niederschlag, also wenig Verdunstungskälte, siehe Grafiken im Artikel

Langzeitreihen des Monats: Wir betrachten nun den Zeitraum ab 1893 bis heute, also 134 Jahre März einst im Kaiserreich bis heute und unterteilen die Märzgrafik in 2 Abschnitte, vor 1988 und danach. Aus zwei Gründen: Zum einen trat der selbst ernannte Weltklimarat mit seinen CO₂-Erwärmungsverheißungen zum ersten Male 1988 an die Öffentlichkeit, außerdem erfolgte in Mitteleuropa von 1987/88 ein plötzlicher Temperatursprung auf ein höheres Temperaturniveau, auf dem wir uns noch heute befinden.

Abb. 1: Fast 100 Jahre lang war der März in Deutschland ausgewogen, er zeigte laut DWD-Originaldaten bis 1987 einen leicht fallenden Trend, trotz einiger wärmerer oder kälterer Jahrzehnte. Der Temperatursprung 1987/88 beträgt über 1 Grad. Seit 1988 bis heute erwärmt sich der Monat weiter, siehe steigende orange Regressionslinie ab 1988

Nun ist jedem Leser bekannt, dass sich Deutschland seit 1893 bis heute sehr stark verändert hat, die Wetterstationen stehen nicht mehr an den kälteren Plätzen wie früher. Zu Zeiten des Kaiserreiches war deren Standort bevorzugt bei unbeheizten Klöstern, bei großen Gutshöfen in der Natur, bei Forsthäusern am Waldrand, jedenfalls nicht dort wo die Stationen heute stehen, in warmen Siedlungen, am Stadtrand, in Gewerbegebieten oder an Flughäfen. Die Wärmeinseln haben sich seit 1890 großflächig ausgebreitet.

Wir erkennen:

1) Mit einer Wärmeinselbereinigung und Korrektur der DWD-Daten würde die (blaue) Trendlinie von 1897 bis 1987 sogar noch negativer sein. Und die anschließende starke Erwärmung ab 1988 um gut 0,2 K/Jahrzehnt bis heute würde schwächer ausfallen. Insgesamt jedoch würde der Gesamtverlauf so bleiben. Frage: Ist dies der Grund, weshalb die Forsythie in der Hamburger Innenstadt nicht früher blüht? In der Hamburger Innenstadt hat der WI-effekt in den letzten 50 Jahren nur noch wenig zugenommen im Vergleich zum Flughafen. Ist das Bisschen an tatsächlicher Erwärmung am Standort gar nicht relevant für die Pflanze?

2) Temperatursprung: Der Frühlingsmonat zeigt von 1987 auf 1988 einen kräftigen Temperatursprung von weit über einem Grad, danach eine Weitererwärmung bis heute.

Dazu muss man wissen: Im Zeitraum der letzten 140 Jahre hat die CO₂-Konzentration laut Behauptung der bezahlten CO₂-Klimawissenschaft von einst 284 ppm auf 428 ppm, also um 144 ppm stetig zugenommen

Das zeigen wir in der nächsten Grafik

Abb. 2a: Steiler und steter CO₂-Anstieg in der Atmosphäre, vor allem seit 1960

Erkenntnis: Der plötzlich wärmere März ab 1987/88 ist mit der Erklärung eines angeblichen CO₂-Treibhauseffektes nicht möglich. CO₂ kann keinen Dauerschlaf halten, dann 1987/88 durch die Gründung des Weltklimarates aufgeschreckt werden, und schlagartig eine Stark-Erwärmung mit einem Temperatursprung entfalten.

Solche variablen Gaseigenschaften angeblicher Treibhausgase gibt es nicht. Sie werden nirgendwo an Unis gelehrt oder in Physikbüchern beschrieben.

Keine Korrelation mit dem CO₂-Anstieg: Geradezu eine Antikorrelation mit CO₂ entsteht, wenn man im starken CO₂-Anstiegszeitraum ab 1959 nur die nächtlichen T-Min Temperaturen des Monates März aufträgt. Laut Treibhaustheorie des RTL-Klimaexperten Häckl soll der Treibhauseffekt nachts doch viel stärker wirken!!! Siehe RTL-Häckl im Oktober 2020. (Oder original hier)

In Wirklichkeit haben die nächtlichen Temperaturen seit 40 Jahren überhaupt nicht mehr zugenommen. Das zeigt die nächste Grafik mit dem polynomen Trendverlauf.

Abb. 2b: Die CO₂-Atmosphärenkonzentrationen haben seit 1959 stark zugenommen, die nächtlichen T-Min-Märztemperaturen zeigen seit 40 Jahren keinen Anstieg mehr. Seit 1988 sogar einen leichten Rückgang. Das ist das Gegenteil einer Korrelation. Die CO₂-Theorie, die besagt, dass nachts der CO₂-THE stärker wirkt, ist somit falsch.

Der Deutsche Wetterdienst zeigt mit seinen Märzdatenreihen, dass keine erkennbare CO₂-Erwärmungswirkung vorliegen kann. Denn diese müsste stetig verlaufen. Und laut Treibhausorakel nachts stärker sein. Es gibt jedoch keine Korrelation zwischen CO₂-Anstieg und DWD-Temperaturreihen des Monats März.

Wir haben wissenschaftlich nachgewiesen: Das Treibhauserwärmungsmodell der bezahlten Wissenschaft und der Politik ist grottenfalsch. Es ist ein Geschäftsmodell. Es handelt sich um eine bewusst geplante Panikmache, die unser Geld will.

Nebenbei: Wir bestreiten nicht, dass es Gase gibt, die im IR-Bereich Strahlungen absorbieren und emittieren. Aber entsteht dabei eine erkennbare Erwärmung der Lufthülle? Ist CO₂ der bestimmende Temperaturregelknopf wie die linksgrüne Paniksekte behauptet? Die Messdaten des Deutschen Wetterdienstes sagen NEIN!!

Nochmals zur Verdeutlichung:

Abb. 2c: Laut dem linksgrünen Geschäftsmodell CO₂-Treibhauserwärmung sollen ausschließlich Treibhausgase, und aus dieser Gruppe hauptsächlich das „umweltschädliche“ CO₂ für die starke Temperaturzunahme der letzten Jahrzehnte verantwortlich sein. Und nachts besonders stark wirken! CO₂ sei der Haupttemperaturregler. Der DWD zeigt mit seinen Temperaturdaten, dieses Geschäftsmodell hat eine grottenfalsche Grundlage. Also weg mit der CO₂-Klima-Erwärmungslüge

Wer unsere Aussagen auf Grundlage der DWD-Temperaturreihen widerlegen will, braucht nachvollziehbare, überprüfbare Gegenbelege, auch kein anderes Startjahr der Erwärmung, denn selbst nach Bestreiten des Temperatursprunges 87/88 bleibt die Tatsache, dass der wärmende Klimawandel bei uns erst 1987/88 begann und nicht früher.

Doch damit bleibt die Frage: Wenn nicht CO₂ die Erwärmung seit 1987/88 bewirkt hat, was dann?

Wir müssen nach anderen Erklärungsmustern der plötzlichen Erwärmung suchen.

Die richtige Erklärung, wir finden mindestens 9 Gründe der Märzerwärmung seit 1988

1) Natürliche Ursachen: Rein statistisch haben die Südwestwetterlagen im März zugenommen und die nördlichen und östlichen Wetterlagen abgenommen. Das zeigt u.a. die Zunahme des Saharastaubes, der mit den Süd- und Südwestwinden zu uns getragen wird.

2) Die Zunahme der Sonnenstunden: Mit der Drehung der Windrichtung auf mehr südlichen Wetterlagen haben die März-Sonnenstunden insgesamt zugenommen. Die SSh-Zunahme ist jedoch auch ein positives Ergebnis der gesetzlichen Luftreinhaltemaßnahmen. Mehr Sonnenstunden bringt tagsüber einerseits eine Erwärmung, andererseits wird dadurch zugleich auch die Höhe des Wärmeinseleffektes gesteigert. Der WI-effekt ist deshalb seit 1988 stärker angewachsen, als im Zeitraum bis 1987

Abb. 3: Seit 1951 werden vom DWD die Sonnenstunden erfasst. Die Märzsonne hat seit 1988 wesentlich zu einem Anstieg der Märztemperaturen beigetragen, vor 1987 nahmen die Sonnenstunden ab. Erst Abnahme, dann Zunahme entsprechend den Temperaturen, siehe Grafik 1

3) Der Wärmeinseleffekt (WI): Die Standorte der DWD-Stationen sind aufgrund der Bebauung wärmer geworden, sie sind vor allem nach der Einheit stark angestiegen, schon deswegen, weil die Sonnenstunden zugenommen und die Niederschläge abgenommen haben. WI-effekte sind auch abhängig von der Anzahl der Sonnenstunden. Der über die ganze Fläche zunehmende Wärmeinseleffekt Deutschlands ist viel mehr als der städtische UHI-Effekt, hier wurde beschrieben, was alles zum WI-effekt zählt.

4) Deutlich abnehmende Niederschläge seit 1988 und damit weniger Kühlung

Abb. 4: Der Boden, vor allem die asphaltierten Flächen Deutschlands bleiben länger trocken, die Verdunstungskälte hat sich deutlich verringert im März der letzten 39 Jahre.

5) Die Ausbreitung der Wärmeinseln in die einst grüne Naturfläche hinein: Aus einstigen Wärmeinseln sind Wärmeflächen geworden, was den Wärmeinseleffekt des ersten Frühlingsmonats ständig erhöht, (derzeit ist ein Siebtel der Gesamtfläche Deutschlands versiegelt) siehe Flächenversiegelungszähler Stand: ca. 51 000 km². Täglich kommen ca. 45 ha dazu. Deutschland wird seit Jahrzehnten großflächig trockengelegt.

6) Der steigende Energieverbrauch in Deutschland: Energie wird nicht verbraucht, sondern umgewandelt, am Schluss aller Umwandlungsketten entsteht Wärme, welche die Landschaft Deutschland großflächig aufheizt. Auch aus Fotovoltaik und Windrädern erzeugter Strom führt am Schluss der Umwandlungskette zu mehr Wärme.

7) Eine statistische Erwärmung. Die Erfassung in der Wetterhütte wurde abgeschafft und der Tagesdurchschnitt nach ganz anderen Methoden erfasst. Zudem wurden viele Wetterstationen durch Tausch an wärmere Plätze verlegt. Vor allem nach der Jahrtausendwende hat der Tausch auch aufgrund der Vereinheitlichung der DWD-Normen stark zugenommen. Die neue Wettereinheit muss ganztägig sonnenbeschienen sein. Diese statistische Erwärmung dürfte nun abgeschlossen sein.

8) Das Klima der Erde wird vom Weltall aus mitbestimmt: Unser Sonnensystem rast durchs Weltall, deren Bedingungen sich je nach Regionen ebenfalls ändern. Auch die Sonne ist nicht konstant, sondern hat einen Anfang und Ende mit unterschiedlichen Lebenszyklen.

9) Nebenbei: Die Windhäufigkeit und damit die kühlende Verdunstung hat allgemein seit 1988 abgenommen Schlecht für die Windräder und deren Zappelstrom

Abb. 5a: Seit dem Ausbau der Windkraftanlagen in Norddeutschland nimmt dort die Windstärke ab. Ist das nur eine Zufallskorrelation oder ist die nachlassende Windstärke bereits eine Auswirkung der vielen Windräder?

Und nun der Vergleich der Abnahme der Windstärke mit den Daten aus Gesamt-Deutschland

Abb. 5b: Blau: durchschnittliche Windstärke aller verfügbaren DWD-Stationen (33) von Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig Holstein. Rot: durchschnittlich Windstärke aller ca. 500 verfügbaren DWD Stationen Deutschlands. Auf alle Fälle nimmt die Stromerzeugung durch Windräder (Ertrag pro MW installierter Leistung) signifikant ab. Auffällig ist auch, dass im Norden die Abnahme der durchschnittlichen Windstärke deutlich größer ist als im Vergleich zu Gesamt-Deutschland.

Fazit: Eine teure CO₂-Einsparung wie sie die Politik in Deutschland inzwischen im Grundgesetz verankert hat, ist somit völlig wirkungslos auf das Temperaturverhalten im März. Diese Politik auch unter der Bezeichnung „Kampf dem CO₂-Klimawandel“ schadet unserem Land und das Geschäftsmodell Klimahysterie will nur unser Geld. Ein Abzockemodell, das dem Klima nichts nützt und mit den angeblichen Schutzmaßnahmen Natur und Umwelt nachhaltig zerstört. Klimaschutz und Umweltschutz sind nicht dasselbe, sondern Gegensatzpaare.

Merke: den angenehmen Temperatursprung im Jahre 1987/88 mit Weitererwärmung gab es nur bei uns in Mittel- West- und Nordeuropa. Andere Länder der Welt haben diesen Klimawärmesprung und die anschließende Weitererwärmung gar nicht mitbekommen, siehe nächste Grafik aus den USA:

Abb. 6: In Virginia/USA gab es keinen Temperatursprung im Jahr 1987/88 und auch keine anschließende Weitererwärmung. Deshalb ist die März-Trendlinie seit 126 Jahren auch leicht fallend geblieben, obwohl 2026 auf der geographischen Breite von Washington ein überaus warmer März war. Allerdings waren die letzten 7 März-Monate alle über der leicht fallenden Trendlinie.

Fazit: Das CO₂-Treibhausmodell ist eine glatte Klimalüge. Eine nachweisbare CO₂-Erwärmung oder gar CO₂ als Temperaturregler gibt es nicht. Wir sollten uns den Blödsinn nicht länger bieten lassen. Die CO₂-Treibhauskirche mitsamt ihren Voodoo-Wissenschaftlern will nur unser Geld.

Wir brauchen mehr CO in der Atmosphäre

Eine positive Eigenschaft hat die CO-Zunahme der Atmosphäre. Es ist das notwendige Wachstums- und Düngemittel aller Pflanzen, mehr CO führt zu einem beschleunigten Wachstum, steigert die Hektarerträge und bekämpft somit den Hunger in der Welt. Ohne Kohlendioxid wäre die Erde kahl wie der Mond. Das Leben auf der Erde braucht Wasser, Sauerstoff, ausreichend Kohlendioxid und eine angenehm milde Temperatur. Der optimale CO-gehalt der Atmosphäre liegt etwa bei 800 bis 1200ppm, das sind etwa 0,1%. Nicht nur für das Pflanzenwachstum, sondern auch für uns eine Art Wohlfühlfaktor. Von dieser Idealkonzentration sind wir derzeit weit entfernt. Das Leben auf der Erde braucht mehr und nicht weniger CO in der Luft. Viele Untersuchungen bestätigen dies. Und vor allem dieser Versuchsbeweis.

Kohlenstoffdioxid ist überhaupt kein Klimakiller und schon gar kein Giftstoff. Das Leben auf dem Raumschiff Erde ist auf Kohlenstoff aufgebaut und CO ist das gasförmige Transportmittel, um den Wachstumsmotor Kohlenstoff zu transportieren. Wer CO vermindern will, versündigt sich gegen die Schöpfung dieses Planeten. An dieser Schöpfungszerstörung sind auch die Kirchen beteiligt. Konkret: Diese wissenschaftliche Tatsache, nämlich CO₂ ist unser Schöpfungsgas sollte endlich Eingang in die Politik, vor allem in die Kirchenpolitik finden, denn gerade die beiden großen Religionen in Deutschland haben sich den Erhalt der Schöpfung ins Stammbuch geschrieben. Ein Paradies auf Erden funktioniert nur mit ausreichend CO₂ in der Atmosphäre. Ohne den homo sapiens mit seiner zusätzlichen CO₂-Freisetzung seit 170 Jahren hätte die CO₂-Einlagerung in den Meeren und im Erdboden wahrscheinlich bereits zu einem Leben auf Sparflamme auf diesem Planeten geführt!

Der Kreislauf des Kohlendioxids zum Lebenserhalt:

Abb. 7: Ein Teil des CO₂ wird auf dem Land ständig im Erdboden eingebunkert (siehe linke Hälfte der Abbildung) und somit aus der Luftkonzentration entzogen. Dasselbe geschieht im Meer, wenn Lebewesen absterben und ihr Knochengerüst absinkt und den Meeresboden als Sedimente auffüllt. Ganze unterirdische Kalkgebirge sind im Laufe der Jahrhundertmillionen entstanden, die nach Anhebung als Kalklandschaften die Landfläche bedecken.

Mit den derzeitigen menschlichen CO₂-Emissionen aus der ständigen Einlagerung wird nur ein geringer Anteil der Atmosphäre zurückgegeben und steht dem CO₂-Schöpfungskreislauf wieder zur Verfügung. Der Mensch hat ab der industriellen Revolution das Leben auf der Erde gerettet, sonst wäre es zum Stillstand gekommen. Aber noch ist die irdische Vielfalt der Schöpfung nicht gerettet. Es ist zu wenig, was der Mensch freisetzt. So kann der optimale Konzentrationsgehalt von etwa 1000 ppm CO₂ in der Luft nicht erreicht werden. Und der optimale Gehalt muss endlich wissenschaftlich erforscht werden, wenigstens der optimale Bereich, denn jetzt haben wir auf alle Fälle zu wenig.

Natur- und Umweltschutz: Es wird Zeit, dass endlich Natur- und Umweltschutz in den Mittelpunkt des politischen Handelns gerückt werden und nicht das teure Geschäftsmodell Klimaschutz, das keinerlei Klima schützt, sondern über gesteuerte Panik- und Angstmache auf unser Geld zielt. Gegen die Terrorgruppe „letzte Generation oder Antifa“ muss mit allen gesetzlich erlaubten Mitteln vorgegangen werden, da die Gruppen keine Natur- und Umweltschützer sind, sondern bezahlte Chaosanstifter. Ebenso gegen die Panik verbreitende Politik und Medien. Abzocke ohne Gegenleistung nennt man das Geschäftsmodell, das ähnlich wie das Sündenablassmodell der Kirche im Mittelalter funktioniert – ausführlich hier beschrieben. Nur mit dem Unterschied, dass man uns das Geld automatisch in Form von Steuern aus der Tasche zieht. Ein Aufstand der Anständigen, weil sie das Leben auf diesem Planeten erhalten wollen, ist unbedingt erforderlich.

Der Erhalt der natürlichen Vielfalt von Pflanzen und Tieren sollte ein vorrangiges Ziel des Naturschutzes sein und nicht diese unseriöse Panikmache von Medien im Verbund mit gut verdienenden Klimaangst-Schwätzern wie z.B. die Professoren Quaschnig/Lesch/Rahmstorf/ Schellnhuber/Latif und anderen von uns in der Politik agierenden und teuer bezahlten fabulierenden Märchenerzählern mit ihren stets neuen Hiobsbotschaften. Deren Taktik ist die pure Angstmache, dafür sind die Deutschen eh anfällig. Mit permanenter Angstmache lässt sich ein Volk, insbesondere die Deutschen leichter in die Irre führen. Wir müssen uns endlich wehren, solange die Demokratie uns das noch erlaubt!!!

Wir alle sind aufgerufen, jeder auf seinem Weg und nach seinem Können die derzeitige Klima-Panikmache und die Verteufelung des für den Erhalt der Schöpfung lebensnotwendigen Kohlendioxids zu bekämpfen. Ein Umdenken in der Bevölkerung und bei den Kirchen ist schnellstens erforderlich, um den völlig unsinnigen CO₂-Reduzierungsmaßnahmen der linksgrünen Klimapolitik ein Ende zu bereiten.

Wir Autoren setzen uns seit Jahrzehnten aktiv für Natur- und Umweltschutz ein, Klimaschutz hat damit überhaupt nichts zu tun. Aktiv heißt Mitwirkung/Leitung vieler örtlicher Bürger- und Naturschutzinitiativen. Die von der linksgrünen Meinungs-Diktatur durchgeführten Klimaschutzmaßnahmen schaden der Natur oft nachhaltig, das bekunden wir aus der eigenen Erfahrung. Überhaupt sind die Grünen seit gut 2 Jahrzehnten überhaupt keine Natur- und Umweltschutzpartei mehr, sondern eine große Gefahr für die Demokratie und die Kultur unseres Landes.

Josef Kowatsch, Naturbeobachter, aktiver Naturschützer, unabhängiger, weil unbezahlter Klimaforscher, ausgezeichnet mit dutzenden an Natur- und Umweltpreisen

Matthias Baritz, Naturwissenschaftler und Umweltschützer.

 




Meerenge von Hormuz: Die bittere Lektion für die Europäische Union

Dr. Samuel Furfari

Die Krise in der Straße von Hormus offenbart eine Wahrheit, die viele europäische Politiker ignoriert haben: Die Menschheit ist nach wie vor strukturell vom Öl abhängig. Diese Tatsache, die erstmals während der Ölkrise von 1973 deutlich wurde und durch die vom Iran ausgelöste Krise von 1979 noch verstärkt worden war, wird von bestimmten politischen Eliten weiterhin vernachlässigt oder sogar offen geleugnet.

Ein halbes Jahrhundert später besteht die Energieunsicherheit mit unverminderter Intensität fort. Doch bereits im Jahr 2000 betonte die Europäische Kommission die Notwendigkeit für die Europäische Union, die Sicherheit der Energieversorgung zu gewährleisten. Diese Warnungen wurden jedoch nicht beachtet, wurde doch stattdessen der Reduzierung der CO₂-Emissionen und der Förderung „erneuerbarer“ Energien Vorrang eingeräumt.

Als ehemaliger Beamter in der Generaldirektion Energie der Europäischen Kommission, in der ich 36 Jahre lang tätig war, habe ich die unermüdlichen Bemühungen zur Förderung sogenannter Alternativen zu Kohlenwasserstoffen und deren katastrophale Folgen miterlebt. Doch angesichts der aktuellen Krise weigert sich die EU immer noch, ihren dringenden Bedarf an fossilen Brennstoffen anzuerkennen.

Im Mai 2023 erklärte Ursula von der Leyen, Präsidentin der Europäischen Kommission, das auf fossilen Brennstoffen basierende Wachstumsmodell sei „einfach überholt“. Die teilweise Blockade der Straße von Hormuz macht die Ironie dieser Aussage deutlich.

Dennoch behaupten die meisten politischen Entscheidungsträger weiterhin vereinfachend, der Ausbau von Wind- und Solarenergie werde uns von der Abhängigkeit von der Straße befreien.

Diese Ansicht ist nicht nur naiv, sondern auch falsch, weil sie auf einer grundlegenden Verwechslung zwischen Strom und Energie beruht. Windkraftanlagen und Solarmodule erzeugen Strom, aber sie erzeugen keine Wärme – den wesentlichen Antrieb für industrielle Prozesse, Transport und Heizung. Heute stammen rund 75 % des in der Europäischen Union verbrauchten Primärenergiebedarfs aus fossilen Brennstoffen, während der weltweite Anteil bei etwa 87 % liegt. Es ist illusorisch zu glauben, dass „erneuerbarer“ Strom den Grundbedarf decken kann.

Wind- und Solarenergie können nicht nur den gesamten Energiebedarf nicht decken, sondern verursachen zudem exorbitante – und gut dokumentierte – Kosten für Verbraucher und Unternehmen. Anstatt unzureichende Alternativen zu verfolgen, sollte die EU anerkennen, dass Erdöl noch sehr lange unverzichtbar bleiben wird, und ihr illusorisches „grünes“ Credo aufgeben.

Die EU muss die benötigten Kohlenwasserstoffe selbst fördern, anstatt sich weiterhin auf Importe zu verlassen. Derzeit wird diese Förderung durch gesetzliche Verbote und politische Entscheidungen eingeschränkt, die keinen Bezug zur geopolitischen Realität haben. In Frankreich beispielsweise verbietet das Hulot-Gesetz die Förderung von Kohlenwasserstoffen, obwohl das Land in diesem Bereich über ein erhebliches Potenzial verfügt.

Der äquatoriale Rand Südamerikas, der sich vom Norden Brasiliens bis nach Venezuela erstreckt, ist reich an Kohlenwasserstoffen. Guyana, östlich von Venezuela gelegen, etabliert sich – dank US-amerikanischer Unternehmen – als Öl-Eldorado von beeindruckendem Ausmaß.

Im Bewusstsein dieses Glücksfalls beschloss der brasilianische Präsident Lula da Silva, mit der Erkundung des Äquatorialrandes zu beginnen – in offenem Widerspruch zu Brasiliens eigener Rhetorik zur Klimapolitik.

Unterdessen bleibt Französisch-Guayana, obwohl es im Herzen dieser vielversprechenden Zone liegt, durch gesetzliche Verbote gelähmt. Ein französischer Minister versuchte kürzlich, die Frage erneut aufzugreifen, wurde jedoch von Präsident Emmanuel Macron zurechtgewiesen.

Die Unnachgiebigkeit Frankreichs gegenüber der Realität steht im Kontrast zum asiatischen Pragmatismus, der die heimische Energieentwicklung in vielfältiger Form vorantreibt und geopolitisches Geschick beweist. China, Indien und Japan haben sich bereits Zusicherungen der iranischen Revolutionsgarden gesichert, ihre Schifffahrt im Persischen Golf zu schützen.

Die EU muss anerkennen, dass die Welt in eine neue Ära der Energiegeopolitik eingetreten ist, die geprägt ist von der Fülle fossiler Brennstoffe, der Entschlossenheit neuer Akteure, sich in diesem sich wandelnden Umfeld zu behaupten, und vor allem von der Entschlossenheit der Schwellenländer, ihre Zukunft durch reichlich vorhandene und erschwingliche Energie zu sichern. Das ist die wahre Lehre aus der Hormuz-Meerenge.

In diesem Zusammenhang entpuppt sich die sogenannte Energiewende hin zu Wind- und Solarenergie als politische Illusion, die typisch ist für eine EU, die an allen Fronten unter Druck steht. Auf der Tagung des Europäischen Rates im März forderten mehrere Mitgliedstaaten die Abschaffung der CO₂-Steuer – getarnt unter dem Deckmantel des Emissionshandelssystems – und erreichten eine Überarbeitung dieses Systems in der Hoffnung, der wirtschaftlichen Selbstsabotage ein Ende zu setzen.

Die heimische Öl- und Gasförderung könnte zumindest einen wesentlichen Teil der Kohlenwasserstoffe ersetzen, welche die EU aus dem Persischen Golf importiert. Es ist an der Zeit, über vereinfachende Rhetorik hinauszugehen und einen realistischen, ausgewogenen Ansatz zu verfolgen. Wenn die Europäische Union die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts bewältigen will, muss sie ihre eigenen Kohlenwasserstoffe sinnvoll nutzen und ihr vergebliches Streben nach Dekarbonisierung aufgeben.

Originally published in Washington Examiner on March 30, 2026.

Dr. Samuel Furfari is a professor of energy geopolitics in Brussels and London, a former senior official with the European Commission’s Directorate-General for Energy and a member of the CO2 Coalition. He is author of the paper, “Energy Addition, Not Transition,” and 18 books, including “Energy Insecurity: The organised destruction of the EU’s competitiveness.”

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/04/01/the-strait-of-hormuzs-bitter-lesson-for-the-european-union/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Anmerkung des Übersetzers: Was in dem Beitrag mit keinem Wort erwähnt wird, ist die Rolle der Medien. Diese sind es doch, die Politik und Gesellschaft wie eine Hammelherde vor sich her treiben. Solange die Medien dieser Ideologie folgen, sehe ich keinerlei Licht am Ende des Tunnels. Vielleicht ist er ja auch schon eingestürzt, und wir kommen nie wieder hinaus.




Interne Schwankungen und vulkanische Einflüsse haben in Grönland massive Klimaveränderungen ausgelöst

H. Sterling Burnett

Eine in der Fachzeitschrift „Science Advances“ veröffentlichte Studie legt nahe, dass großräumige vulkanische Aktivitäten über Zehntausende von Jahren hinweg in regelmäßigen Abständen rasche Klimaveränderungen, Temperaturschwankungen nebst anderen Veränderungen ausgelöst haben, die um Größenordnungen stärker und wesentlich schneller abgelaufen waren als der heutige Klimawandel, der auf menschliche Treibhausgasemissionen zurückgeführt wird.

Ein internationales Team von Wissenschaftlern aus Dänemark, Norwegen, der Schweiz und Taiwan hat „realistische vulkanische Antriebe in ein großes Ensemble von Simulationen mit Atmosphären-Ozean-Modellen einbezogen, die an die Eiszeit gekoppelt sind. Diese Simulationen werden durch Sulfataufzeichnungen aus Eisbohrkernen ergänzt, die dabei helfen, den Zeitpunkt vergangener großer Eruptionen abzuschätzen.“

Konkret versuchten die Forscher, die Prozesse zu identifizieren, die zu den zahlreichen dramatischen Klimaschwankungen oder -veränderungen in Grönland im Zeitraum von vor etwa 80.000 bis 11.700 Jahren führten. Mit den Modellergebnissen abgeglichene Proxydaten deuteten darauf hin, dass es mehrfach zu Temperaturschwankungen von 10 °C bis 15 °C in beide Richtungen kam. Einige dieser Schwankungen hielten Jahrhunderte lang an und gingen gelegentlich mit einem Anstieg des Meeresspiegels um 20 bis 40 Meter einher. Dennoch waren die CO₂-Konzentrationen in der Atmosphäre während dieser Zeiträume nur geringfügig höher als zuvor – nämlich um 10 bis 15 ppm während der Schwankung. Das liegt weit unter dem Anstieg von fast 150 ppm, den die Erde seit der industriellen Revolution erlebt hat. Es ist offensichtlich, dass CO₂ nicht der Auslöser für die beobachteten Veränderungen war, und der CO₂-Anstieg könnte eine Reaktion darauf gewesen sein.

In einer Zusammenfassung der Studie schreibt Pierre Gosselin auf „No Tricks Zone“: „Die abrupten Klimaveränderungen in Grönland wurden wahrscheinlich durch Verschiebungen in der Zirkulation der im Ozean gespeicherten Wärme ausgelöst, die mit der Atlantischen Meridionalen Umwälzströmung (AMOC) zusammenhängen und ihrerseits durch vulkanische Einflüsse sowie spontane, zufällige ‚interne Variabilität‘ oder ‚Rauschen‘ verursacht wurden.“

Man beachte, dass kein Anstieg der vom Menschen verursachten Treibhausgasemissionen erforderlich war, um massive Klimaveränderungen auszulösen – Veränderungen, die weitaus größer waren als die heutigen und sogar als die, die von den extremsten Emissionsszenarien der Klimamodelle prognostiziert werden. Tatsächlich postuliert die Studie, dass „eine erhöhte interne Klimavariabilität oder ein erhöhtes Rauschen die Widerstandsfähigkeit des glazialen Klimasystems gegenüber einem abrupten

Zusammenbruch der AMOC stärken könnte“, von dem einige Forscher behaupten, dass sie sich aufgrund des vom Menschen verursachten Klimawandels verlangsamt.

Quellen: Science Advances; No Tricks Zone

Link: https://heartland.org/opinion/climate-change-weekly-575-attribution-studies-are-built-on-flawed-logic-poor-assumptions/, zweite Meldung

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Klima-Untergangs-Inhalte, die sich an Kinder richten

Cap Allon

Soziale Medien entscheiden, was zu sehen ist, was verstärkt verbreitet wird und wer es sieht. In den letzten zehn Jahren wurden in diesen Netzwerken verstärkt Inhalte zum Thema Klima verbreitet, insbesondere an jüngere Nutzer gerichtet.

Es werden Worst-Case-Szenarien in den Vordergrund gestellt, langfristige Szenarien als unmittelbare Bedrohungen dargestellt, und die Botschaften drehen sich um Katastrophen und Unausweichlichkeit. Alternative Interpretationen und Unsicherheiten finden weitaus weniger Beachtung – und können in vielen Fällen sogar dazu führen, dass man gesperrt wird (hüstel).

Social-Media-Algorithmen sind darauf ausgelegt, die Nutzer-Interaktion zu maximieren. Inhalte, die starke emotionale Reaktionen hervorrufen – insbesondere Angst und Dringlichkeit –, erzielen bessere Ergebnisse. Infolgedessen werden sie mit größerer Wahrscheinlichkeit beworben, empfohlen und den Nutzern wiederholt angezeigt. Dadurch entsteht eine Rückkopplungsschleife. Inhalte, die Alarmstimmung verbreiten, verbreiten sich weiter, erzielen mehr Interaktion und werden dann erneut verstärkt.

Darüber hinaus stützen sich die Plattformen auf externe Partner (d. h. „Faktenprüfer“), um Inhalte, die als „irreführend“ gelten, zu kennzeichnen oder herabzustufen, insbesondere in Bereichen wie dem Klimawandel. Das bedeutet, dass bestimmte Narrative weiter verstärkt werden, während andere in ihrer Reichweite eingeschränkt werden.

Jugendliche und junge Erwachsene gehören zu den aktivsten Nutzern dieser Plattformen und sind zudem am anfälligsten für wiederholte negative Botschaften. Sie sind noch dabei, ihr Weltbild zu entwickeln, und eine anhaltende Konfrontation mit angstbasierten Narrativen kann dieses nachhaltig prägen.

Unternehmen wie Meta sind bereits wegen der Auswirkungen ihrer Plattformen auf die psychische Gesundheit in die Kritik geraten. Wenn Algorithmen konsequent Inhalte fördern, die zu Ängsten oder psychischen Belastungen beitragen, geht das Problem über redaktionelle Voreingenommenheit hinaus und wird zu einer Frage der Haftung.

Ein System, das darauf ausgelegt ist, das Engagement zu maximieren, wird Inhalte bevorzugen, die Nutzer dazu bringen zu reagieren. Angst funktioniert am besten, also dominiert sie. Gleichzeitig ist Angst ein mächtiges politisches Instrument – sie sorgt für Aufmerksamkeit (oder Ablenkung) und Gehorsam. Die Anreize stimmen überein. Was sich in den sozialen Medien am effektivsten verbreitet, ob organisch oder auf andere Weise, verstärkt zufällig auch die Botschaften, auf die Regierungen angewiesen sind.

Wenn Algorithmen systematisch Inhalte fördern, die zu Ängsten oder psychischen Belastungen beitragen, geht das Problem über redaktionelle Voreingenommenheit hinaus und wird zu einer Frage der Haftung.

[Hervorhebung im Original]

Link: https://electroverse.substack.com/p/early-snow-for-aussie-alps-a-meter?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE