Ein neuer Bericht der Global Warming Policy Foundation stellt die weit verbreitete, aber falsche Annahme in Frage, dass Wetterextreme – wie Überschwemmungen, Dürren, Wirbelstürme, Tornados und Waldbrände – aufgrund des Klimawandels heute häufiger und intensiver auftreten.
Der von Dr. Ralph Alexander verfasste Bericht stützt sich auf Zeitungsarchive und Langzeitbeobachtungsdaten und dokumentiert zahlreiche Beispiele für vergangene Extreme, die mit den heutigen vergleichbar waren oder sie sogar übertrafen.
Dr. Ralph Alexander sagte:
„Die Tatsache, dass so viele Menschen sich vergangener Extreme nicht bewusst sind zeigt, dass die kollektive Erinnerung an extreme Wetterereignisse kurzlebig ist.
Die Wahrnehmung, dass extreme Wetterereignisse an Häufigkeit und Schwere zunehmen, ist in erster Linie eine Folge der neuen Informationstechnologien – Internet und Smartphones – welche die Kommunikation revolutioniert haben und uns solche Katastrophen in allen Ecken der Welt viel bewusster machen als noch vor 50 oder 100 Jahren.“
Trotz der schlimmsten Bemühungen des inkompetenten vorübergehenden Bewohners des Weißen Hauses…
Die Vereinigten Staaten fördern mehr Rohöl als jedes andere Land.
Datenquelle: U.S. Energy Information Administration, Internationale Energiestatistik
Laut unserer internationalen Energiestatistik haben die Vereinigten Staaten in den letzten sechs Jahren in Folge mehr Rohöl gefördert als jedes andere Land. Die Rohölproduktion in den Vereinigten Staaten, einschließlich Kondensat, lag im Jahr 2023 bei durchschnittlich 12,9 Millionen Barrel pro Tag (b/d) und brach damit den bisherigen US- und Weltrekord von 12,3 Millionen b/d aus dem Jahr 2019. Die durchschnittliche monatliche US-Rohölproduktion erreichte im Dezember 2023 mit mehr als 13,3 Mio. b/d einen monatlichen Rekordwert.
Es ist unwahrscheinlich, dass dieser Rekord der Rohölproduktion in den Vereinigten Staaten im Jahr 2023 in naher Zukunft von einem anderen Land gebrochen wird, da kein anderes Land eine Produktionskapazität von 13,0 Mio. b/d erreicht hat. Das staatliche saudi-arabische Unternehmen Saudi Aramco hat kürzlich seine Pläne aufgegeben, die Produktionskapazität bis 2027 auf 13,0 Mio. b/d zu erhöhen.
Auf die Vereinigten Staaten, Russland und Saudi-Arabien zusammen entfielen im Jahr 2023 40 % (32,8 Mio. b/d) der weltweiten Ölproduktion. Diese drei Länder haben seit 1971 mehr Öl gefördert als alle anderen (wenn man die Produktion in der Russischen Föderation der Sowjetunion vor 1991 mitzählt), obwohl sich der Spitzenplatz in den letzten fünf Jahrzehnten zwischen ihnen verschoben hat. Im Vergleich dazu produzierten die drei nächstgrößeren Förderländer – Kanada, Irak und China – im Jahr 2023 zusammen 13,1 Mio. b/d, also nur geringfügig mehr als in den Vereinigten Staaten allein.
Datenquelle: U.S. Energy Information Administration, Internationale Energiestatistik
Nach einem Höchststand von 9,6 Mio. b/d im Jahr 1970 flachte die jährliche Rohölproduktion in den USA ab und ging dann jahrzehntelang auf einen Tiefstand von 5,0 Mio. b/d im Jahr 2008 zurück. Die Rohölproduktion in den Vereinigten Staaten begann 2009 wieder zu steigen, da die Produzenten zunehmend Fracking und horizontale Bohrtechniken einsetzten, und hat seitdem stetig zugenommen. Die einzige Ausnahme vom Produktionswachstum in den USA seit 2009 waren die Jahre 2020 und 2021, als die Nachfrage und die Preise aufgrund der wirtschaftlichen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie zurückgingen. In den letzten Jahren war die Erdölförderung im Permian Basin (im Westen von Texas und im Osten von New Mexico) die treibende Kraft für den Anstieg der gesamten Erdöl- und Erdgasförderung in den Vereinigten Staaten.
Russland war 2017 das Land mit der höchsten Rohölförderung, aber seitdem hat die russische Förderung nicht mehr so stark zugenommen wie die der Vereinigten Staaten. Die durchschnittliche Jahresproduktion in Russland erreichte 2019 mit 10,8 Mio. b/d einen Höchststand und lag damit um 1,4 Mio. b/d hinter den USA. In jüngster Zeit gehörte Russland zu den OPEC+-Ländern, die im November 2022 Produktionskürzungen ankündigten, und im Februar 2023 kündigte es gesondert zusätzliche freiwillige Kürzungen von 500.000 b/d an. Obwohl die freiwilligen Kürzungen die Produktion in Russland in letzter Zeit reduziert haben, sind wir der Meinung, dass Sanktionen und freiwillige Maßnahmen der Unternehmen als Reaktion auf die umfassende Invasion in der Ukraine die Hauptursache für die Kürzungen waren. Die tatsächlichen Produktionskürzungen scheinen jedoch geringer auszufallen als erwartet, und wir schätzen, dass die Produktion in Russland im Jahr 2023 nur um 200.000 b/d zurückgehen wird.
Die durchschnittliche Jahresproduktion in Saudi-Arabien erreichte im Jahr 2022 mit 10,6 Mio. b/d einen Höchststand, was 1,3 Mio. b/d weniger war als in den USA in diesem Jahr. Im Jahr 2023 ging die Rohölproduktion in Saudi-Arabien aufgrund der OPEC+-Kürzungen und weiterer freiwilliger Kürzungen, die Saudi-Arabien vornahm, um das schwächere Nachfragewachstum auszugleichen, um etwa 900.000 b/d zurück. Die Produktion in Saudi-Arabien könnte das Produktionsvolumen in den USA im Jahr 2023 nicht übersteigen, da die angegebene Produktionskapazität des staatlichen Unternehmens Saudi Aramco 12,0 Mio. b/d beträgt, mit etwa 300.000 b/d zusätzlicher Kapazität aus seinem Anteil an der mit Kuwait geteilten Neutralen Zone.
Das Wachstum der US-Ölproduktion stammt aus Gebieten, in denen die US-Bundesregierung nur wenig oder gar keine Kontrolle über Pacht und Produktion hat…
US Energy Information Administration
Das Permian Basin
Quelle: Enverus – Animation der Erzeugung im Permian Basin
Der überwiegende Teil des Produktionsanstiegs entfällt auf die produktivste Ölförderregion, das Permian Basin in Texas und New Mexico. Dies ist vor allem auf Verbesserungen bei der Ölförderung aus neuen und bestehenden Bohrungen zurückzuführen…
Die Anzahl der neuen Bohrungen war in der Vergangenheit der entscheidende Faktor dafür, ob die Rohölförderung zu- oder abnimmt. Die Fortschritte bei den Horizontalbohrungen und den Fracking-Technologien haben jedoch die Produktivität der Bohrlöcher erhöht, so dass die US-Produzenten mehr Rohöl aus neuen Bohrlöchern fördern und gleichzeitig die Produktion aus den alten Bohrlöchern beibehalten können.
Unser Drilling Productivity Report (DPR) zeigt, dass eine Kombination aus steigender Förderung aus neuen Bohrlöchern und höherer nachhaltiger Förderung aus alten Bohrlöchern zu mehr Produktion führt. Wir definieren die Förderung aus neuen Bohrungen als Rohöl, das in den ersten 12 Monaten der Produktion gefördert wird, während die Förderung aus alten Bohrungen das Rohöl ist, das nach den ersten 12 Monaten gefördert wird. Der Anteil der Altförderung ist seit 2021 stabil geblieben, und die Förderung aus neuen Bohrungen hat sich fortgesetzt.
Während praktisch das gesamte texanische Permian Basin auf privatem oder staatlichem Land liegt, auf das Biden keinen Einfluss hat, befindet sich ein großer Teil von New Mexicos Teil des Permian Basin auf Bundesland. Die Demokraten auf Staats- und Bundesebene haben die Verpachtung und die Bohrungen in New Mexico langsam eingeschränkt:
Entscheidungen von Bundes- und Staatsbeamten in der vergangenen Woche werden die Möglichkeiten der mächtigen Öl- und Gasindustrie in New Mexico einschränken.
Am Freitag verkündete Innenministerin Deb Haaland, dass das Ministerium in Kürze neue Öl- und Gaspachtverträge für mehr als 330.000 Acres öffentliches Land im Umkreis von 10 Meilen um den Chaco Culture National Historical Park verbieten wird – eine UNESCO-Welterbestätte von großer kultureller Bedeutung für die Pueblo- und Stammesvölker der Region.
Am Vortag hatte der New Mexico Commissioner of Public Lands ein Moratorium für neue Öl- und Gaspachtverträge auf staatlichem Treuhandland im Umkreis von einer Meile um Schulen, Kindertagesstätten und Sportplätze erlassen, die von Schülern genutzt werden.
Ironischerweise machen die Einnahmen aus der Öl- und Gasförderung derzeit etwa ein Drittel des Bildungsbudgets des Bundesstaates aus.
Golf von Mexiko
In der zweitwichtigsten Region, den Bundesgewässern des Golfes von Mexiko, ist die Förderung aufgrund des Krieges der Biden-Missregierung gegen die Verpachtung von Öl- und Gasvorkommen, die Erteilung von Genehmigungen und die Durchführung von Bohrungen nicht gestiegen…
Offshore-Öl- und Gasgenehmigungen sinken unter Biden auf ein 2-Dekaden-Tief
Ohne stabile Genehmigungen und Pachtverträge könnten die Produzenten in Regionen mit einem berechenbareren regulatorischen Umfeld abwandern, so die Industriegruppe
Offshore-Öl- und -Gasgenehmigungen sind unter Präsident Biden auf einen Tiefstand gefallen, den die Energiebranche seit der Bush-Regierung vor zwei Jahrzehnten nicht mehr erlebt hat. Das geht aus Bundesdaten hervor, die von Fox News Digital überprüft worden sind.
Seit Januar 2021, als Biden sein Amt antrat, hat die US-Bundesregierung laut den vom Bureau of Safety and Environmental Enforcement (BSEE) des Innenministeriums zusammengestellten Daten nur 157 neue Bohrungen genehmigt. Dies entspricht einem Rückgang von 29 % im Vergleich zum gleichen Zeitraum unter der Trump-Regierung und von 55 % im Vergleich zum gleichen Zeitraum unter der Obama-Regierung.
„Die politischen Entscheidungsträger sollten den Golf von Mexiko nutzen, um die wachsende weltweite Ölnachfrage zu decken“, sagte Erik Milito, der Präsident der National Ocean Industries Association, gegenüber Fox News Digital. „Der Golf von Mexiko ist ein Paradebeispiel dafür, wie man mit weniger mehr erreichen kann.
Vor der Pandemie förderten wir im Golf von Mexiko mehr als 2 Millionen Barrel Öl pro Tag, obwohl die Zahl der aktiven Pachtblöcke viel geringer ist als vor 5, 10 oder 15 Jahren“, fuhr er fort. „Wir fördern eine enorme Menge an Energie auf kleinem Raum. Engpässe bei den Genehmigungsverfahren sind jedoch ein todsicherer Weg, um den Erfolg der Region trotz der wachsenden weltweiten Nachfrage zu bremsen.“
Rice’s Wale leben hauptsächlich in dem gelb umrandeten Gebiet im östlichen Golf von Mexiko, einem Gebiet, das für die Öl- und Gasexploration tabu ist. Die Biden-Regierung versuchte, das „Rice’s Whale Expanded Area“ (dunkelblaues Gebiet auf der Karte unten) illegal aus diesem und allen zukünftigen Pachtverkäufen zu entfernen.
Als der Lease Sale 261 nach zahlreichen Gerichtsbeschlüssen endlich stattfand, war das Interesse daran so groß wie seit 2015 nicht mehr.
Lease Sale 261 bringt mehr als 382 Millionen Dollar an Höchstgeboten ein
20. Dezember 2023
Lease Sale 261 ist Berichten zufolge die größte Öl- und Gaspachtauktion seit 2015.
Offshore-Personal
NEW ORLEANS – Das Bureau of Ocean Energy Management (BOEM) berichtet, dass der Lease Sale 261 382.168.507 $ an Höchstgeboten für 311 Trakte mit einer Fläche von 1,7 Millionen Acres in den Bundesgewässern im US-Golf von Mexiko eingebracht hat.
Nach Angaben des BOEM nahmen insgesamt 26 Unternehmen an der Versteigerung teil und gaben 352 Gebote im Gesamtwert von 441.896.332 $ ab.
Zu den Gewinnern gehörten Chevron, BP, Shell, Equinor, Repsol, Woodside Energy, Occidental Petroleum, Murphy Oil, Talos Energy und Kosmos Energy.
Während die Lamestream-Medien unablässig versuchen, Biden für die Rekordförderung von US-Öl zu rühmen, ist es eine Tatsache, dass seine schlechte Verwaltung in ihrem verräterischen Krieg gegen die US-Öl- und Gasindustrie routinemäßig das Gesetz missachtet hat…
Biden: Ich wollte „alle Bohrungen“ an den Küsten und im Golf stoppen, wurde aber von Gerichten blockiert
In einem Interview mit The Weather Channel, das am Mittwoch ausgestrahlt werden soll, sagte Präsident Joe Biden, dass er „alle Bohrungen an der Ost- und Westküste und im Golf stoppen wollte“, aber von den Gerichten daran gehindert wurde.
[In diesem Beitrag kann man die Örtlichkeit „Kalifornien“ wohl ohne Weiteres durch „Deutschland“ ersetzen. A. d. Übers.]
In Kalifornien schießen die Energiepreise in die Höhe. Die Strom-, Benzin- und Erdgaspreise in Kalifornien gehören zu den höchsten des Landes und steigen weiter. Die Hauptursache für die hohen und eskalierenden kalifornischen Energiepreise ist die grüne Energiepolitik.
Strom
Die Strompreise in Kalifornien sind in den letzten 15 Jahren um 98,2 Prozent gestiegen, der höchste Anstieg im ganzen Land. Kein anderer US-Bundesstaat kommt bei den Preissteigerungen heran. Die durchschnittlichen Strompreise in den USA stiegen im gleichen Zeitraum um 30,6 Prozent. Die Strompreise in Kalifornien sind auf den zweithöchsten Stand der Nation gestiegen, nur noch niedriger als auf Hawaii. Im Gegensatz dazu sind die Preise in Texas seit 2008 sogar gesunken, weil man sich auf den Wettbewerb im Einzelhandel konzentriert hat und die Erdgaspreise stark gesunken sind, was den Zubau von Wind- und Solarenergie mehr als ausgeglichen hat. [1]
Kalifornien ist das Epizentrum der grünen Energie in den Vereinigten Staaten. Der Bundesstaat führte 2002 den ersten Standard für erneuerbare Energien ein und schrieb vor, dass bis 2017 20 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Quellen stammen müssen. Gouverneur Arnold Schwarzenegger führte eine Anforderung von 33 Prozent erneuerbarer Energien bis 2020 ein. Im Jahr 2018 unterzeichnete Gouverneur Jerry Brown einen Erlass, der bis 2045 einen Anteil von 100 Prozent kohlenstofffreier Elektrizität vorschreibt.
Die Umstellung von herkömmlichen Kraftwerken auf erneuerbare Energien hat in Kalifornien seit 20 Jahren höchste Priorität. Anfang 2023 verfügte das kalifornische Stromnetz über mehr als 6 Gigawatt (GW) Windkraft, 17,5 GW Solarenergie im industriellen Maßstab und 14 GW Solarstrom auf Hausdächern.
In den letzten zwei Jahrzehnten hat der Staat 11 Kohlekraftwerke stillgelegt und drei weitere Kohlekraftwerke auf die Verbrennung von Biomasse umgestellt. Das Kernkraftwerk San Onofre wurde 2013 geschlossen, und das Kraftwerk Diablo Canyon, das letzte Kernkraftwerk des Staates, soll ebenfalls stillgelegt werden.
Im Jahr 2022 deckte Erdgas 42 Prozent der Stromerzeugung in Kalifornien ab, während andere Quellen wie Solarenergie (27 %), Kernkraft (8 %), Wasserkraft (8 %), Windkraft (7 %), Erdwärme (6 %) und Biomasse (2 %) hinzukamen. Der Staat importiert etwa ein Fünftel seines Stroms aus den umliegenden Staaten.
Solar- und Windkraftanlagen sind teurer als herkömmliche Kohle-, Gas- und Kernkraftanlagen. Wind- und Solarkraftwerke beanspruchen viel Land, sind in den Wintermonaten schlecht zu betreiben und sind außerdem intermittierend.
Vaclav Smil weist in seinem Buch „Power Density“ darauf hin, dass Wind- und Solarsysteme etwa 100 Mal mehr Landfläche benötigen als herkömmliche Generatoren, um die gleiche Strommenge zu erzeugen. Anlagen für erneuerbare Energien befinden sich in der Regel auch weit entfernt von den Ballungszentren, was einen teuren Ausbau der Übertragungsnetze erfordert. Die Grundstücks- und Übertragungskosten treiben den Preis für Strom aus diesen Anlagen in die Höhe.
Die größten Auswirkungen auf die Kosten hat die Unbeständigkeit der Wind- und Solarstromerzeugung. An bewölkten Tagen und nachts fällt die Solarleistung aus, und an windstillen Tagen stehen die Windturbinen still. Die Solarleistung im Winter sinkt auf etwa die Hälfte der im Sommer verfügbaren Leistung. Etwa 90 Prozent der herkömmlichen Kohle- oder Erdgasgeneratoren müssen als Reserve für die intermittierenden Wind- und Solarsysteme aufrechterhalten werden, was die Strompreise nochmals in die Höhe treibt.
Batterien
Kalifornien ist in den USA führend beim Einsatz von Batterien im Netzbereich. Der Plan sieht vor, Strom in Batterien zu speichern, wenn die Wind- und Solarstromerzeugung hoch ist, und den gespeicherten Strom dann wieder ins Netz einzuspeisen, wenn die Wind- und Solarstromerzeugung niedrig ist. Wind- und Solarenergie plus Batteriesysteme werden als kohlenstoffarme Alternative zu Kohle- und Gaskraftwerken eingesetzt.
Allerdings vervielfachen sich durch den Einsatz von Batterien im Netzmaßstab als Backup für erneuerbare Erzeuger die Stromkosten. Solarsysteme im industriellen Maßstab kosten etwa 1 Million Dollar pro Megawatt (MW) Nennleistung. Netzgebundene Batterien mit einer Entladedauer von vier Stunden kosten etwa 1,5 Millionen Dollar pro Megawatt Leistung. Diese Batterien können die Solarenergie nur etwa vier Stunden lang stützen.
Um ein Gaskraftwerk zu ersetzen, müsste ein Batteriesystem eine Solaranlage einen oder mehrere Tage lang stützen. Eine Batterie, die eine 1-Million-Dollar-Solaranlage mit einer Leistung von einem Megawatt für einen einzigen Tag stützen kann, würde etwa 9 Millionen Dollar kosten. Batterien im Netzmaßstab haben nur eine Lebensdauer von 12 Jahren, was etwa der Hälfte der Lebensdauer einer Solaranlage entspricht. Die Hinzufügung von Batterien zur Unterstützung von Solaranlagen für einen einzigen Tag erhöht die Gesamtkapitalkosten um mehr als das Zehnfache.
Benzin
Am 29. Februar lag der Preis für Normalbenzin in Kalifornien bei 4,74 Dollar pro Gallone [ca. 4 l] und damit auf dem höchsten Stand der Nation. Kalifornische Autofahrer zahlen 40 Prozent mehr als der nationale Durchschnitt. Der Bundesstaat hat seine eigene Benzinmischung und behauptet, dass diese Mischung bei der Verbrennung weniger Treibhausgase ausstößt. Höhere Benzinsteuern und ein Mangel an lokalen Raffinerien tragen ebenfalls zu den hohen Preisen bei.
Erdgas
Auch bei den Erdgaspreisen rangiert Kalifornien stets unter den Top 10. Die Preise sind hoch, weil der Bundesstaat seit langem die einheimische Produktion einschränkt und mehr als 90 Prozent seines Gases aus anderen Bundesstaaten importiert. Außerdem mangelt es an Gasspeicheranlagen.
Ökologische Energiepolitik wirkt sich nicht nur auf die Strom- und Brennstoffpreise aus, sondern auch auf die Kosten für die Versorgung und den Bau von Wohnungen. Viele Vorschriften zielen darauf ab, die Treibhausgasemissionen von Gebäuden zu reduzieren. Das California Air Resources Board hat eine Verordnung erlassen, die neue Gasheizungen für Wohngebäude bis 2030 verbietet. San Francisco, Los Angeles und andere Städte haben beschlossen, Gasgeräte in Neubauten zu verbieten. Es dürfen nur noch elektrische Wärmepumpen, Warmwasserbereiter und Öfen verwendet werden. Diese Maßnahmen treiben die Energiekosten für Hausbesitzer weiter in die Höhe.
Haushaltskosten
Die Immobilienpreise steigen aufgrund von Vorschriften für grüne Energie. Das kalifornische Solarmandat für 2020 schreibt vor, dass neu gebaute Häuser mit Solarzellen und einer Verkabelung für Elektrogeräte ausgestattet sein müssen. Die kalifornische Baubehörde hat Normen erlassen, die Stromleitungen für das Aufladen von E-Fahrzeugen der Stufe zwei in Einfamilienhäusern und Parkmöglichkeiten mit E-Fahrzeug-Ladegeräten für Mehrfamilienhäuser und Hotels vorschreiben. Durch diese zusätzlichen Anforderungen werden die Haushaltskosten für einkommensschwache Bewohner weniger erschwinglich.
Schlussfolgerungen
Southern California Edison, Pacific Gas & Electric und San Diego Gas & Electric, die großen kalifornischen Energieversorger, haben für 2024 Tariferhöhungen beantragt, die zum Teil erforderlich sind, um Hunderte von Kilometern an Übertragungsleitungen zu verlegen, um die Gefahr von Waldbränden zu verringern. Die Einwohner zahlen bereits 300-500 Dollar pro Monat für Energie. Ein Ende der steigenden Energiepreise in Kalifornien scheint nicht in Sicht zu sein.
Die Verantwortlichen in Kalifornien wissen, dass die steigenden Preise ein großes Problem darstellen. Der Bundesstaat erwägt nun, die Stromtarife an das persönliche Einkommen zu koppeln, so dass die Reichen mehr und die einkommensschwachen Einwohner weniger zahlen müssen.
Aber erschwingliche Energie ist eindeutig nicht so wichtig wie die Bemühungen, die globale Erwärmung zu stoppen. Das teure Kalifornien ist ein Beispiel für eine schlechte Energiepolitik.
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[1] Der Sturm Uri (Februar 2021) hat die Stromtarife um 10 Milliarden Dollar oder mehr in die Höhe getrieben, was dazu führen würde, dass die texanischen Stromtarife höher wären als bisher.
Gleich zu Beginn dieses sehr gut geschnittenen und produzierten Films (auf YouTube hier) erfahren wir etwas über den vom Menschen verursachten Klimawandel, den sogenannten Hoax oder Betrug. Wir erfahren, dass jeder, der skeptisch hinsichtlich des Umstandes ist, dass der Mensch den gefährlichen Klimawandel verursacht, wird gemieden oder zensiert oder noch schlimmer! Wir entdecken auch die hässliche Wahrheit, dass all das Beharren der Regierung darauf, dass wir wegen des globalen Klimawandels sterben werden, nicht wahr ist, sondern dass es nur um Geld und Macht geht. Die Logik ist, dass, wenn es sich wirklich um ein globales Problem handelt, es eine globale Regierung erfordert, und alle Nationen müssen sich der globalen Herrschaft derjenigen unterwerfen, die wissen, was gut für uns ist.
In dem Film wird die Temperaturentwicklung in einem amüsanten Abschnitt erörtert, in dem Dr. Will Happer erklärt: „Wenn ich höre, wie die Leute darüber schwadronieren, dass eine Temperaturveränderung von eineinhalb Grad das Ende der menschlichen Zivilisation bedeutet, frage ich mich, was sie geraucht haben.“ Dr. Willie Soon und Dr. Roy Spencer erklären, wie der städtische Wärmeinseleffekt unsere Temperaturaufzeichnungen verfälscht hat.
Wir sehen dann, dass die Temperatur nicht von CO₂ angetrieben wird, sondern im Gegenteil, CO₂ wird über geologische Zeiträume von der Temperatur angetrieben. Die jüngste Geschichte bestätigt dies: Die höchsten Temperaturen im zwanzigsten Jahrhundert wurden um 1940 erreicht, aber die menschlichen CO₂-Emissionen begannen erst nach 1940. Warum also waren die Temperaturen in den 1990er Jahren nicht viel anders als in den 1930er Jahren, wenn man den städtischen Wärmeinseleffekt berücksichtigt? Das ist eine Frage, welche die Klimaalarmisten beantworten müssen.
Die in dem Film interviewten namhaften Wissenschaftler sind sich alle einig, dass die IPCC/CMIP-Klimamodelle der einzige Hinweis darauf sind, dass wir alle an einem gefährlichen, vom Menschen verursachten Klimawandel sterben werden. Doch die Modelle sind eindeutig falsch, wie im Film gezeigt und im IPCC AR6 WGI-Bericht auf Seite 444 zugegeben wird:
„Daher schätzen wir mit mittlerem Vertrauen ein, dass die CMIP5- und CMIP6-Modelle weiterhin die beobachtete Erwärmung in der oberen tropischen Troposphäre im Zeitraum 1979-2014 um mindestens 0,1°C pro Jahrzehnt überschätzen, zum Teil aufgrund einer Überschätzung des tropischen SST-Trendmusters in diesem Zeitraum.“ – IPCC AR6 Seite 444
OK, die Modelle überschätzen die Erwärmung, aber was ist mit extremen Wetterlagen? Vermehrt der Mensch nicht extreme Wetterlagen? Nun, mit einem Wort: nein. Es gibt keine nachweisbaren Veränderungen in den Trends extremer Wetterlagen, ob vom Menschen verursacht oder nicht. Außerdem zeigen alle Aufzeichnungen in den USA, dass es in den 1930er Jahren wärmer war als heute, wie der Film deutlich zeigt. In letzter Zeit wird die Welt nicht wärmer, die Wintertemperaturen werden wärmer, was bedeutet, dass das Klima milder und nicht extremer wird. Die Waldbrände nehmen ab, nicht zu. Dürre und tropische Wirbelstürme haben sich nicht verändert. Das australische Great Barrier Reef vergrößert sich und verkleinert sich nicht.
Das Narrativ des gefährlichen Klimawandels ist entstanden, weil man, um Forschungsgelder zu erhalten, in seinem Forschungsantrag an die Regierung angeben muss, inwiefern das, was man untersucht, vom Klimawandel beeinflusst wird. Der Kakerlaken-Sex wird durch den Klimawandel beeinträchtigt! Bier und Prostitution sind wegen des Klimawandels schlimmer geworden! Und so weiter und so fort. Manche Wissenschaftler würden alles schreiben, um Forschungsgelder für den Klimawandel zu bekommen. Und die Gelder sind da, Billionen von Dollar! Die Zuteilung dieser Gelder ist völlig davon abhängig, dass der Klimawandel gefährlich ist, also muss er gefährlich gemacht werden.
Wie Dr. Sallie Baliunas und Dr. Willie Soon erklären, wird sogar die Erforschung der natürlichen Variabilität des Klimas unterdrückt, weil das Klima-Establishment will, dass die natürliche Variabilität gleich Null ist, so dass alles wegen des bösen menschlichen CO₂ und der Treibhausgasemissionen passiert. Wie sie im Film sagen: „Wenn man Gedanken die Tür verschließt und sagt, dass man dies oder das nicht testen darf, hat man den Bereich der Wissenschaft verlassen.“
Die politischen Ziele der Klimaalarmisten sind erschreckend. Sie wollen, dass die Regierung alles kontrolliert, sei es eine Weltregierung oder eine nationale Regierung, dass sie die Öffentlichkeit mikromanagt. Das geht bis hin zu den Öfen, die wir benutzen können, welche Lebensmittel wir essen, was wir anbauen, was wir sagen und denken, welches Auto wir fahren, wie viele Kinder wir haben und so weiter.
Die schlimmsten Auswirkungen der Forderungen der Klimaalarmisten treffen die Armen der Welt. Diejenigen, die heute weder Strom noch Autos haben. Die Alarmisten wollen nicht, dass sie das haben, was wir haben: billigen, zuverlässigen Strom, sauberes Wasser, frische Lebensmittel und Transportmöglichkeiten.
Sind Sie erbost über den Klimaalarm? Halten Sie ihn für einen Angriff auf unsere Freiheit und unseren Wohlstand? Dann ist dies der richtige Film für Sie.
Der Film wurde von dem britischen Filmemacher Martin Durkin geschrieben und inszeniert und von dem Podcaster Tom Nelson produziert. Mit freundlicher Genehmigung von Clintel wird der Film bald mit Untertiteln in mehreren Sprachen verfügbar sein. Sehen Sie sich den Film hier oder auf YouTube an, er ist es wert.
Die Entwicklung der Windgeschwindigkeit in Teilen Deutschlands im aktuellen Klimaoptimum seit 1988 – Teil 7
geschrieben von Chris Frey | 27. März 2024
Teil 7: Die Entwicklung der Windgeschwindigkeit in den Hochlagen und auf den Gipfeln. Sehr uneinheitlich mit überwiegend leichten Abnahmen.
Hoch oben: Ein uneinheitliches, von tieferen Lagen merklich abweichendes Verhalten mit leichter Tendenz zur Windabschwächung und mehreren Windsprüngen. Belastende Indizien: Die Windkraftnutzung schwächt den Wind, besonders im Tiefland.
Stefan Kämpfe
Bislang wurden in dieser Serie über die Entwicklung der Windgeschwindigkeit die Gipfel- und Hochlagen Deutschlands ausgeklammert. Das war auch sinnvoll, denn sie scheinen sich besonders in letzter Zeit merklich von den tieferen Lagen zu unterscheiden. Das schürt den weiteren Verdacht einer merklichen Windbeeinflussung durch die Windenergienutzung, was am Ende dieses Teils erörtert wird.
Einführung
Weil auf den Gipfeln und Hochlagen der Berge eine viel größere Windstärke herrscht und sie (meist) unbeeinflusster von baulichen Veränderungen blieben, lohnt sich ihre gesonderte Betrachtung. Hierfür wurden bislang zwölf Wetterstationen ab 1988, vierzehn ab 1997 (aber nur bis 2022) ermittelt, welche sich hinsichtlich ihrer Lage und Höhe aber merklich voneinander unterscheiden. Nicht alle sind „Tausender“, aber auch die etwas niedrigeren wie Wasserkuppe (erst ab 1997), Schmücke, Klippeneck, Neuhaus am Rennweg, Kahler Asten, Hohenpeißenberg, Marienberg/Sachs. oder Zinnwald-Georgenfeld liegen recht exponiert. Mit dem Feuerkogel (Nordalpen) wurde auch eine österreichische Station in die Betrachtungen ab 1997 einbezogen. Leider gab es auch bei den Bergstationen Datenmängel.
Seit 1988 waren 12 Stationen verfügbar, von denen der Hohenpeißenberg Datenfehler und der Kahle Asten eine mit hoher Wahrscheinlichkeit fehlerhafte Windzunahme aufwiesen. Von den verbleibenden 10 Stationen zeigten der Feldberg im Schwarzwald und das Klippeneck Zunahmen, der Brocken und der Kleine Feldberg im Taunus eine sehr deutliche Windabnahme (auch hier können Fehler nicht völlig ausgeschlossen werden). Die übrigen Stationen zeigten leichte bis mäßige Abnahmen. Ab 1989 kam Neuhaus am Rennweg hinzu; diese Station blieb seitdem ohne Trend. Weil es im Raum Südbayern an Winddaten fehlte, wurde der Feuerkogel (nördl. Alpenrand in Österreich) mit in die Auswertung einbezogen (nur 1990 bis 2022). Aber egal, ab welchem Zeitraum oder ob mit oder ohne fehlerhafte Stationen – die Windabschwächung blieb, wenngleich nicht so deutlich, wie im Nordostdeutschen Binnen-Tiefland.
Abbildung 1: Windmittel aller ab 1988 verfügbaren Stationen. Den Jahrtausendwende-Windsprung gibt es auf den Gipfeln auch – aber nach oben, dann noch einen zweiten, kleineren zur Mitte der 2000er, danach einen Absturz! Ein sehr windreicher Zeitraum 1998 bis 2008 und ein sehr windreiches Jahr 2023 fallen ins Auge. Anders, als in tieferen Lagen, war 2007 am windigsten.
Abbildung 2: Ohne die nachweislich fehlerhaften zwei Stationen bleibt alles wie gehabt – nur die Windabnahme wird etwas größer.
Abbildung 3: Mit Neuhaus am Rennweg ab 1989 das schon gewohnte Bild: Leichte Windabnahme und Windsprünge.
Abbildung 4: Ab 1997 (mit Wasserkuppe und Feuerkogel) eine merkliche Windabnahme in den Hochlagen. Wegen des Feuerkogels fehlt leider das sehr windreiche Jahr 2023, die Abnahme wäre dann schwächer gewesen.
Ein belastender Vergleich: Hochlagen versus Norddeutschland
Während im Tiefland inklusive der Küsten und der Vorgebirgslagen der windigste Zeitraum stets in den 1990er Jahren lag, war schon in Bayern eine Verschiebung desselben um etwa 10 Jahre in die 2000er zu beobachten – doch der Wind nahm in Bayern und am Alpenrand zu, auf den dortigen Gipfeln aber leicht ab (dieser Widerspruch bleibt ungeklärt, zunehmende Föhnlagen könnten eine Rolle spielen). Nun „ragt“ das deutsche Bergland teilweise weit ins Tiefland hinein, speziell der höchste Gipfel Norddeutschlands, der Brocken. Er ist einer der ganz seltenen Orte mit einer bis in die 1950er Jahre reichenden Windaufzeichnung.
Abbildung 5: Langfristige Windgeschwindigkeitsentwicklung auf dem Brocken mit endbetontem Gleitmittel. Den windigsten Jahren 1974 und 1990 stehen die flauen Jahre 1959 (sehr heiß, sonnig, dürr), 1982 (heißer Dürre-Sommer) und 2021 gegenüber. Offenbar setzte dort die Windabnahme schon in den 1970ern ein und dauert bis heuer fort. Man achte auch auf die anfangs enormen Schwankungen von Jahr zu Jahr, welche aber spätestens nach dem Windjahr 1998 deutlich geringer wurden. Sehr windige Jahre (mehr als 12 m/s) gab es nun schon seit über 30 Jahren nicht mehr. Die Qualität der Daten ist freilich sehr fraglich.
Was verursachte nun aber die „Glättung“ der Schwankungen von Jahr zu Jahr, und warum verhält sich der Wind in den Hochlagen so ganz anders? Wir vergleichen dazu die Hochlagen mit den angrenzenden Regionen.
Abbildung 6: Das Nordostdeutsche Binnen-Tiefland (siehe Teil 3) im Vergleich zu den Gipfel- und Hochlagen. Im Tiefland waren die 1990er bei großen Schwankungen der windigste Zeitraum; nach dem Windsprung der Jahrtausendwende folgte die anhaltende Ära des Schwachwindes bei nur noch geringen Schwankungen von Jahr zu Jahr, auch 2023 blieb trotz günstiger meteorologischer Bedingungen windschwach. In den Hochlagen verliefen aber die 2000er am windigsten, und nach dem Einbruch der späten 2000er bis frühen 2020er Jahre erreichte 2023 fast wieder das hohe Niveau der 1990er bis 2000er Jahre. Zur besseren Veranschaulichung Anhebung des Tiefland-Mittels um 2 m/s, Amplitude und Trend bleiben dabei unverändert.
Abbildung 7: Das Nordwestdeutsche Binnen-Tiefland (siehe Teil 4) im Vergleich zu den Gipfel- und Hochlagen. Nur in Nuancen Unterschiede zu Abb. 6. Zur besseren Veranschaulichung Anhebung des Tiefland-Mittels um 2 m/s, Amplitude und Trend bleiben dabei unverändert.
Abbildung 8: Das nördliche Vorgebirgsland (siehe Teil 5) im Vergleich zu den Gipfel- und Hochlagen. Nur in Nuancen Unterschiede zu Abb. 6. Zur besseren Veranschaulichung Anhebung des Tiefland-Mittels um 2 m/s, Amplitude und Trend bleiben dabei unverändert.
Nun könnte man meinen, die im Mittel der Hochlagen enthaltenen Süddeutschen Gipfel lägen zu weit weg und verzerrten die Verhältnisse. Deshalb wurden für einen letzten Vergleich nur die sechs Gipfel- und Hochlagen-Stationen nördlich des 50. Breitengrades (ohne den fehlerhaften Kahlen Asten) betrachtet. Sie grenzen praktisch direkt an das Nordostdeutsche Tiefland.
Abbildung 9: Selbst wenn man nur die unmittelbar angrenzenden Hochlagen zum Nordostdeutschen Binnen-Tiefland in Relation setzt – die sehr windigen Jahre 2007 und 2023 sowie der Windsprung aufwärts in den 2000ern unterscheiden die Hochlagen deutlich vom windärmeren Tiefland, und auch die Glättung der Jahresunterschiede war im Tiefland viel ausgeprägter. Zur besseren Veranschaulichung Anhebung des Tiefland-Mittels um 2 m/s, Amplitude und Trend bleiben dabei unverändert.
Meteorologische Ursachen allein können diese Diskrepanzen nicht erklären, denn die an intensiven, windigen Westlagen sehr reichen Jahre 2007 und 2023 wirkten ja auf alle Standorte ein – aber nur in den Hochlagen verliefen sie zum Ende der Datenreihen noch auffallend windig. Es bleibt nur eine Erklärungsmöglichkeit: Die im Tief- und Hügelland immer zahlreicheren Windkraftanlagen schwächen durch den Entzug kinetischer Energie, aber auch außer Betrieb als Hindernisse, den Wind. In ohnehin schwachwindigen Jahren, wie 2016 oder 2021, macht sich dieser Effekt weniger deutlich bemerkbar, als in windigen Jahren; das erklärt die „Glättung“ der Jahresunterschiede. Kurzum – in einem Indizienprozess müsste die Windkraftnutzung wegen Winddiebstahls verurteilt werden.
Kurzer Ausblick: Die Windentwicklung in weiteren Regionen
Der den EIKE-Lesern von seinen fundierten Temperaturanalysen bekannte Autor MATTHIAS BARITZ hat eine Analyse der Windentwicklung in den südwestdeutschen Bundesländern erstellt. Hier die Ergebnisse aller verfügbaren Stationen länderweise.
Abbildung 10: In Baden-Württemberg ein grob ähnliches Verhalten wie in Bayern (siehe Teil 6): Windsprung zur Jahrtausendwende aufwärts. In Baden-Württemberg stehen nur wenige Windkraftanlagen, ähnlich wie in Bayern.
Abbildung 11: Zwar stehen im Saarland, bezogen auf dessen Fläche, relativ viele Windkraftanlagen, aber der Wind kommt dort meist aus dem noch nicht mit Windrädern zugestellten Frankreich. Das könnte die (noch) leichte Windzunahme erklären.
Abbildung 12: Ein gegenüber Norddeutschland etwas verspäteter Windsprung abwärts zur Jahrtausendwende und ein recht windreiches Jahr 2023 kennzeichnen das Windverhalten im Bundesland Rheinland-Pfalz. Dort stehen viele Windräder, und die ebenfalls recht windkraft-affinen Länder Saarland, Nordrhein-Westfalen und Hessen grenzen an.
Die Stationen im Südwesten wurden noch nicht auf Fehler überprüft oder nach geografischen Regionen separiert; trotzdem scheinen die bisherigen Ergebnisse plausibel zu sein.
Nach Ostern 2024 werden die Untersuchungen zur Entwicklung der Windgeschwindigkeit in Deutschland und angrenzenden Ländern fortgesetzt.
Stefan Kämpfe, Diplom- Agraringenieur, unabhängiger Natur- und Klimaforscher