Kältereport Nr. 6 / 2024

Christian Freuer

Vorbemerkung: Hier muss zunächst nochmals eine Klarstellung erfolgen. Herr Marvin Müller hat in einem Kommentar zum vorigen Kältereport zu Recht am Beispiel Nordindien darauf hingewiesen, dass sich in der von ihm präsentierten Graphik der MITTEL-Temperaturen diese Kälte nicht zeigt, obwohl Nordindien in letzter Zeit regelmäßig in den jüngsten Kältereports Erwähnung findet und auch diesmal wieder dabei ist. In einer Meldung wird dort von „starken Schwankungen“ zwischen extremer Wärme und dann wieder Kälte hingewiesen – klar, dass so etwas in Mitteltemperaturen nicht hervortritt.

Es sei daher noch einmal darauf hingewiesen, dass die hier gemeldeten Ereignisse TAGES-Ereignisse, also Wetter sind. Daten-Manipulationen, wie sie ja seit Jahren offenbar an der Tagesordnung sind, möchte ich hier erst mal nicht unterstellen.

Außerdem unter Anderem wieder dabei: die Antarktis – und natürlich die USA.

Meldungen vom 5. Februar 2024:

Rekord-Schneefälle im östlichen Kanada

Die Schneefälle in Ostkanada halten bis zum Wochenende an. Die Vorhersagen simulieren für Montag noch mehr davon, so dass möglicherweise historische Schneehöhen erreicht werden könnten.

Während der stärksten Schneefälle in Atlantik-Kanada seit mindestens 20 Jahren war das Reisen für viele tückisch, für einige sogar unmöglich.

[Es werden noch ein paar Auswirkungen beschrieben. Im nächsten Blog verspricht Cap Allon mehr dazu]

——————————-

Schneereiche Tage in Colorado

Auch südlich der Grenze, unter anderem in Colorado, wurden starke Schneefälle festgestellt.

Hier waren die landesweiten Schneemengen sehr beeindruckend, wobei die größten Schneehöhen in den westlichen Vororten von Denver und an der Palmer Divide gemessen wurden.

[Auch hier folgen ein paar Auswirkungen wie z. B. Schulschließungen. In einem Land, in welchem es in jedem Winter heftig schneit und es sehr kalt ist, kann das schon bedeutsam sein]

——————————-

Strenger Frost in China, dazu starker Schneefall

Starker Schneefall und klirrende Kälte haben den Norden, die Mitte und den Osten Chinas seit letztem Mittwoch heimgesucht, wobei etwa 20 Provinzen betroffen waren.

Die Bedingungen haben sich am Wochenende verschärft, und in den Provinzen Hubei, Hunan und Anhui herrschte angesichts des anhaltenden Reiseansturms zum Frühlingsfest ein „Verkehrschaos“, wie es in lokalen Berichten heißt.

In Wuhan wurde von einer „eisigen Zerstörung“ berichtet:

——————————-

Kashmir schwer getroffen

Dieser Winter in Nordindien war ein Paradebeispiel für „Schwankungen zwischen den Extremen“. Während „Kältewellen“ vorherrschten, gab es in der Region „unvorhersehbare Schwankungen, die eine Reihe von klimatischen Extremen zeigten“, berichtet menafn.com.

Noch vor wenigen Wochen herrschte in Kaschmir anomale Wärme und einige der sonnigsten Januartage seit Jahren. Nach heftigen Schneefällen ist die Temperatur nun jedoch abrupt eingebrochen, und die Orte verzeichneten die kältesten Nächte seit fast zwei Jahrzehnten.

„Rekorde werden gebrochen, da eine extreme Kältewelle den Süden Kaschmirs, Teile der Region Jammu und Sonamarg getroffen hat“, schrieb der private Meteorologe Faizan Arif auf X. „In Larnoo in Kokernag war mit -17,7°C am kältesten, gefolgt von Sonamarg mit -15,1°C.“

In Qazigund wurde mit -9,4°C die niedrigste Temperatur seit dem 13. Februar 2008 (Sonnenminimum des Zyklus 23) gemessen.

Einige Stationen schnitten sogar noch besser ab. Batote zum Beispiel registrierte -3,8°C und brach damit seinen Rekord vom 9. Februar 2008. Auch Banihal und Bhaderwah setzten neue Tiefstwerte.

Link: https://electroverse.substack.com/p/record-snow-hits-atlantic-canada?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

——————————-

Meldungen vom 6. Februar 2024:

Unter –50°C in der Antarktis

Gestern, am 5. Februar, wurde in der Antarktis der erste Tiefstwert des Jahres unter -50°C gemessen.

In der französisch-italienischen Station Concordia wurde ein Tiefstwert von -52,4°C gemessen. Andernorts auf dem Plateau schrammte die Südpolstation mit einem Wert von -40,1 °C knapp unter die -40 °C-Schwelle. In der Kuppel C wurden -49°C gemessen.

Heute, am 6. Februar, meldet Concordia einen Tiefstwert von -51,5 °C, was nur knapp unter der niedrigsten Temperatur der Erde liegt – diese wird vom Summit Camp in Grönland mit einem Tiefstwert von -51,6 °C gemessen.

Das antarktische Plateau kühlt sich weiter ab, das zeigen die Daten ganz deutlich.

Auch in Grönland ist es weiterhin sehr kalt, und das, obwohl der nur geringe Schneefall das SMB-Wachstum nicht begünstigt hat. Der Schnee hat sich stattdessen weiter südlich angesammelt und in Sibirien, Alaska und Atlantik-Kanada vieljährige Rekorde gebrochen…

——————————

Historische Schneefälle in Nova Scotia, Kanada

Ein Amateurbeobachter in Sydney, Nova Scotia, hat 150,4 cm Schnee seit Freitag gemeldet – das ist historisch.

In einem Bericht des CBC-Meteorologen Ryan Snodden heißt es, dass von Pictou County bis zur Ostküste und östlich dieser Linie „unglaubliche Schneemengen“ gefallen sind, wobei in Spanish Ship Bay 105 cm und in Sydney* ebenfalls 150,4 cm gemessen wurden.

[*Damit ist natürlich nicht das australische Sydney gemein!]

——————————-

Die eingefrorenen Autobahanen in China

Hier eine kurze Aktualisierung zum großen Frost in China – eine Visualisierung, mit freundlicher Genehmigung von „Evolution Crisis“ auf YouTube:

Video

——————————-

Japan versinkt im Schnee

Am Montag, dem 5. Februar, zog ein weiteres Tiefdruckgebiet an der Südküste Japans vorbei und brachte starken Schneefall, Stromausfälle und Verkehrsbehinderungen in vielen Gebieten, auch im Großraum Tokio.

Mindestens 109 Menschen wurden am Dienstagmorgen in Tokio ins Krankenhaus gebracht, nachdem sie aufgrund der starken Schneefälle ausgerutscht und gestürzt waren, teilte die Feuerwehr von Tokio mit.

Die Japan Meteorological Agency [der japanische Wetterdienst] hatte für neun Präfekturen eine Warnung vor starkem Schneefall herausgegeben, und das Wetter hielt, was es versprach: Hunderte von Flügen wurden gestrichen, Schnellstraßen wurden gesperrt und eine Reihe von Bahnverbindungen eingestellt.

Während die üblichen Verdächtigen – wie Hokkaido und Akita – in letzter Zeit meterweise Schnee erhalten haben, fielen auch an Orten Flocken, an denen dies selten vorkommt, so auch in Shibya, einem Sonderbezirk von Tokio, einem wichtigen Handels- und Finanzzentrum.

Es folgen ein paar Twitter-Videos.

——————————-

Dickes Eis hält Killer-Wale in der Japanischen See gefangen

Etwa 13 Killerwale haben sich im dicken Meereis vor der Küste Nordjapans verfangen. Aufgrund der schwierigen Bedingungen und der schieren Dicke des Eises ist es den Behörden dort nicht möglich, eine Rettungsaktion zu starten.

Der öffentlich-rechtliche Sender NHK zeigte am Dienstag eine Gruppe von Orcas , die etwa 1 km vor der Küste von Rausu auf der Halbinsel Shiretoko aus einer kleinen Lücke in der Wasseroberfläche ragten.

Die Stadt erklärte, das dicke Eis habe es der von einem Fischer alarmierten Küstenwache unmöglich gemacht, die Säugetiere zu befreien. „Wir haben keine andere Wahl, als darauf zu warten, dass das Eis aufbricht und sie auf diese Weise entkommen können“, sagte ein Beamter aus Rausu gegenüber NHK.

[Inzwischen sind sie aber freigekommen]

Shiretoko – „das Ende des Landes“ – ist der südlichste Punkt der nördlichen Hemisphäre, an dem man arktisches Meereis beobachten kann. Die Tatsache, dass das Treibeis in diesem Jahr so weit verbreitet ist, ist bezeichnend. Das arktische Meereis hat sich auf dem höchsten Stand seit 2003 gehalten. Dies ist die eigentliche Geschichte, aber die etablierten Medien tun ihr Bestes, um sie der Öffentlichkeit vorzuenthalten.

Link: https://electroverse.substack.com/p/antarctica-below-50c-chinas-frozen?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

——————————-

Meldungen vom 7. Februar 2024:

Historische Schneehöhen-Rekorde in China gebrochen

Geschneit hat es auch am Dienstag in ganz China, wobei sich in Qianjiang in der zentralen Provinz Hubei 29 cm anhäuften, was einen historischen Rekord bedeutete und den Verkehr zum Neujahrsfest zum Erliegen brachte – ebenso wie in weiten Teilen des Landes.

Dazu ein Twitter-Video.

Obwohl China mit dem Bau von mehr als 600 neuen Kraftwerken die Kohleverstromung vorantreibt, hat es auch ein wenig mit der Solarenergie experimentiert. Die New-Energy-Photovoltaikanlage in Shuanggou in der Provinz Jiangsu wurde jedoch bei diesem Schneeereignis völlig unbrauchbar gemacht:

——————————-

Erhebliche Schneemassen in den Skigebieten der USA – 213 cm innerhalb von 7 Tagen für Mammoth

Die Vorhersage hat sich bewahrheitet, für viele sogar übererfüllt: In den westlichen Skigebieten von New Mexico bis Montana haben sich in der vergangenen Woche meterhohe Schneemengen angesammelt.

In Taos Ski Valley, dem größten Skigebiet New Mexicos, wurden starke Schneefälle verzeichnet. Im aktuellen Schneebericht von Taos heißt es, dass dort seit dem Wochenende meterweise Schnee gefallen ist und die Bedingungen „monströs gut“ aussehen.

Von Mittwoch bis Donnerstag wird es in Teilen New Mexicos und im Süden Colorados wieder kräftig schneien. In den nördlichen und südwestlichen Bergen werden mehr als 30 cm erwartet, in den San Juan Mountains sogar fast ein Meter.

Mit Blick auf Kalifornien ist auch die Sierra Nevada so etwas wie im Schnee versunken.

——————————-

In diesem Meldungsblock ist auch das Folgende enthalten. Es folgt hier in vollständiger Übersetzung, der nichts hinzuzufügen ist:

Die etablierten Medien, das brauche ich Ihnen nicht zu sagen, würden diese Nachricht nicht einmal mit einem zehn Fuß langen Skistock anfassen. Sie sind korrumpierte Marionetten, die von unsichtbaren Meistern beauftragt wurden, Erzählungen aufzubauen und zu unterstützen. Die Wahrheit ist für sie unerheblich. Und für ihre Leser ist kritisches Denken nicht von Belang. Wenn etwas gedruckt wird und mit dem Etikett „Wissenschaftler/Experten sagen“ versehen ist, dann werden viele vertrauensselige Proleten es als Evangelium nehmen, es an Familie und Freunde weitergeben und bereitwillig jede zerstörerische Politik akzeptieren, die als Lösung verkauft wird.

Die LA Times ist nur ein Beispiel für „Fiktion vs. Fakt“:

Diese korrumpierten Marionetten in den Medien könnten nicht falscher liegen, was den Schneefall, die Ausbrüche in der Arktis, das Meereis, Grönland, den Eisbärbestand und das Great Barrier Reef angeht – und doch werden sie nie zur Rechenschaft gezogen, weil sie ALLE gefangen genommen wurden.

Die kleineren Stimmen, die routinemäßig auf die Unwahrheiten der MSM hinweisen, werden schnell zum Schweigen gebracht und verleumdet.

Die Washington Post half vor ein paar Jahren dabei, meinem Blog Electroverse die Werbung zu entziehen, und trug auch dazu bei, die Präsenz der Website in Suchmaschinen und sozialen Medien zu zerstören – und das, während sie monatlich über 1 Million Seitenaufrufe verzeichnete (was wahrscheinlich kein Zufall ist).

Ich kann den Artikel unten nicht mehr lesen – und auch nicht einen Teil davon einbetten (er ist hinter einer Zahlschranke und sie bekommen meine 20 Dollar nicht!), aber die WaPo, zusammen mit vielen anderen, kam zu mir, was sich wie ein konzertierter Angriff anfühlte:

So machen sie sich „die Wahrheit zu eigen“.

Für die geschichtsblinden Alarmisten ist es jedoch in Ordnung, eine wissenschaftliche Debatte durch Zensur zu unterbinden!

Link: https://electroverse.substack.com/p/historic-snow-depth-records-fall?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

——————————-

Meldungen vom 8. Februar 2024:

Schneewarnung in Großbritannien

Das britische Met Office hat eine gelbe Warnung vor Schnee und Eis ausgegeben.

In den Warngebieten werden mehr als 15 cm Schnee vorhergesagt, in höheren Lagen sind sogar mehr als ein Meter möglich. Starke östliche Winde werden zu hohen Schneeverwehungen führen.

——————————-

Weiterhin Rekord-Kälte in Nordindien

In Jammu und Kaschmir im Norden Indiens ist es am Donnerstag noch kälter geworden.

In Srinagar, der Hauptstadt von J&K, wurde mit -5,2 °C der niedrigste Februarwert seit einem Jahrzehnt gemessen, und die Temperatur lag 4,8 °C unter der Norm für mehrere Jahrzehnte.

Qazigund verzeichnete -6,4°C, was 4,9°C unter dem Durchschnitt lag; Pahalgam sah -11,9°C, 5,7°C unter der Norm; Kokernag und Kupwara maßen beide -4,5°C. In Jammu wurde es bis zu 3,6°C kalt, was 5,9°C unter der Februarnorm lag und den kältesten Tiefstwert seit einem Jahrzehnt markierte.

Laut einer aktuellen IITM-Studie kühlt sich Indien ab.

Nach Angaben des India Meteorological Department (IMD) wird das kalte (und trockene) Wetter bis zum 17. Februar anhalten. Für die Zeit zwischen dem 18. und 20. Februar sagt das IMD leichten Schneefall voraus.

——————————-

China: 35 Monats-Schneerekorde gebrochen

In der vergangenen Woche erlebte China die intensivste Kälte und den stärksten Schnee seit mindestens 16 Jahren, seit dem großen Eissturm von 2008.

Die widrigen Bedingungen haben eine Fläche von mehr als 2.500.000 km² bedeckt, was zu einem Verkehrschaos führte – allein in der Provinz Hubei gab es 300 km Staus – und zu immer mehr Todesfällen. Einigen Berichten zufolge saßen Millionen von Autofahrern auf den Autobahnen des Landes fest, und seit Tagen laufen Rettungsversuche, nachdem Dächer unter der Last des angesammelten Schnees zusammengebrochen waren.

Die MSM haben die ostasiatische Polarkälte als nicht erwähnenswert eingestuft.

Das Ereignis hat jedoch Eingang in die Rekordbücher gefunden. Bislang haben 35 Stationen in ganz China neue Schneehöhenrekorde aufgestellt, und weitere werden folgen.

Im Laufe des Monats könnte sich etwas Ähnliches abzeichnen.

Die klirrende Kälte wird nächste Woche zuerst Russland treffen, bevor sie sich in der dritten Februarwoche über Kasachstan, Usbekistan – eigentlich alle nördlichen Staaten – die Mongolei und China weiter nach Süden ausbreitet.

——————————-

Der Schnee in Amerika

Ein Wintersturm, der fast ganz Utah mit heftigen Regen- und Schneefällen heimgesucht hat, hat zumindest in einer Region einen neuen Rekord aufgestellt.

Die kalte Luft, die in den Bundesstaat eindrang, verwandelte Regen in Schnee, sogar bis in die Täler. In den Bergen wurden im ganzen Bundesstaat Fahrverbote verhängt.

Die Cottonwood Canyons meldeten schneebedeckte Verhältnisse in den mittleren und oberen Bereichen der Canyons, mit durchweg glatten und vereisten Straßen. Im Bryce Canyon National Park fiel bis Mittwochmorgen innerhalb von 24 Stunden fast 40 cm Schnee.

——————————-

Es folgt noch ein kurzer Absatz zu einem möglichen Sudden Stratospheric Warming SSW und ein weiterer zur aktuellen Sonnenaktivität.

Link: https://electroverse.substack.com/p/amber-snow-warnings-issued-in-uk?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

——————————-

Meldungen vom 9. Februar 2024:

USA: Januar kälter als im Mittel

Die NOAA-Temperaturdaten für Januar sind da.

Die Vereinigten Staaten hatten im Januar 2024 einen Durchschnittswert von -0,16°C, was 0,8 K unter der multidekadischen Norm liegt.

Darüber hinaus kämpft die NOAA selbst nach all ihren Manipulationen „Adjustierungen“ immer noch damit, einen Erwärmungstrend für die zusammenhängenden USA zu zeigen:

——————————-

Rekord-Kälte in der Bay-Area, Kalifornien

Der Frost hat in der Bay Area [= das Gebiet um San Francisco] und darüber hinaus Einzug gehalten.

Der NWS San Francisco erklärte am Donnerstag, dass die Tagestemperatur wahrscheinlich den Rekordtiefstwert aus dem Jahr 1986 (Sonnenminimum des Zyklus 12) gebrochen hat – „wahrscheinlich“ deshalb, weil eine Störung des KMUX-Radars die Bestätigungsbemühungen behindert hat.

——————————-

Weiteter Rekord-Schnee in US-amerikanischen Skigebieten

Von Alaska bis Atlantik-Kanada, von Utah bis New Mexico – für die nordamerikanischen Skigebiete war es eine Woche der Rekorde.

In Kanada hat Cape Smokey in Nova Scotia laut einem Bericht von powder.com 150 cm Schnee erhalten und damit einen weiteren Rekord gebrochen.

Es werden eine ganze Reihe von US-Skigebieten genannt, alle mit viel Schnee, der jedoch (noch) nicht an die Rekordmengen des vorigen Winters heranreicht. (Nicht dass jemand auf die Idee kommt, dass der aktuelle Schneemangel in den Alpen ein weltweites Phänomen ist).

——————————-

Indiens Kältewelle hält an

In Nordindien herrschten am Freitag weiterhin Temperaturen unter dem Gefrierpunkt, in Srinagar wurden -4,8°C gemessen.

In Himachal Pradesh herrschten weiterhin kalte Bedingungen, und in Lahaul und Spiti wurden Tiefstwerte bis -14,2°C gemessen.

In den höheren Lagen war es sogar noch kälter, und die Thermometer zeigten an einigen Stellen -22 °C, also weit unter der Norm.

Infolgedessen sind alle natürlichen Gewässer – Seen, Quellen, Rinnsale und Nebenflüsse – zugefroren. Auch ein großer Teil des Chandrabhaga-Flusses ist zugefroren, was zu einem starken Rückgang des Abflusses von Wasser in kleinere Flüsse wie den Sutlej, den Ravi und den Beas führte.

Trotz der jüngsten Schneefälle hat sich das winterliche Niederschlagsdefizit in Nordindien (1. Januar bis 8. Februar) auf 38 % erhöht, da der Bundesstaat nur 67,6 mm im Vergleich zur Norm von 109,1 mm erhielt – ein Muster, das wir im Zuge eines GSM erwarten würden.

——————————-

Moskau eingeschneit

Das europäische Russland wird diese Woche von einer weiteren Schneewelle heimgesucht.
Am 7. Februar schneite es wieder in der Hauptstadt: „Überall in der Region Moskau lag Schnee“, berichtet hmn.ru.

Am Morgen des 8. Februar erreichte die Schneemenge an der VDNKh-Wetterstation 60 cm – ein Wert, der weit über der Norm lag und sich dem Rekord der Station für diese Jahreszeit näherte: 65 cm im Jahr 1994.

Andernorts in der russischen Hauptstadt, vor allem im Südwesten, meldeten die Stationen Schneesummen von bis zu 74 cm.

Nach einer Verschnaufpause am Wochenende wird für die gesamte nächste Woche wieder starker Schneefall in Moskau erwartet.

——————————-

Antarktis nähert sich Rekord-Tiefstwerten

Am 8. Februar wurde auf der französisch-italienischen Basis Concordia ein Tiefstwert von -55,4°C gemessen. Damit setzt sich die mehrmonatige Periode strenger, überdurchschnittlicher Kälte auf dem antarktischen Plateau fort.

Damit nähert sich die Kälte in der Antarktis dem bisherigen Rekordwert für diese Jahreszeit.

——————————-

Es folgt noch eine Meldung zu einer Warnung der NOAA vor einer neuen La Niña.

Link: https://electroverse.substack.com/p/colder-than-average-january-across?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

Wird fortgesetzt mit Kältereport Nr. 7 / 2024

Redaktionsschluss für diesen Report: 9. Februar 2024

Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE




Die Abhängigkeit von China und die von Regierungen unterstützten Menschenrechtsverletzungen bei der Herstellung von EV-Batterien

Ronald Stein, P.E.

Viele von uns hatten 2006 die Gelegenheit, den Film „Blood Diamond“ mit Leonardo DiCaprio in der Hauptrolle zu sehen, der viele der Gräueltaten schildert, die so ähnlich heute in ärmeren Entwicklungsländern auf der Suche nach exotischen Mineralien und Metallen begangen werden, um die „grüne“ Bewegung in den wohlhabenden Ländern zu unterstützen, d. h. „Blutmineralien“.

Die „grüne“ Bewegung fördert weiterhin die Umweltzerstörung von Landschaften in ärmeren, unterentwickelten Ländern. Sie zwingt den Bürgern menschliche Grausamkeiten auf, indem gelb-, braun- und schwarzhäutige Arbeiter in diesen ärmeren Ländern für die grüne Bewegung der wenigen reichen Nationen ausgebeutet werden.

Trotz der Erklärung der Biden-Administration im Jahr 2022, dass Batterien aus China durch Kinderarbeit kontaminiert sein könnten, und trotz eines Berichts des US-Arbeitsministeriums, in dem Lieferketten für „saubere Energie“ für den Einsatz von Zwangsarbeit angeprangert werden, geht der Marsch zu mehr „Blutmineralien“ weiter.

Heute haben politische Entscheidungsträger und EV-Besitzer KEINE ethischen oder moralischen Bedenken gegenüber der Ausbeutung von Menschen, welche die Lieferkette von „Blutmineralien“ für EV-Batterien am Laufen halten!

Politische Entscheidungsträger und potenzielle Käufer von Elektroautos sollten das für den Pulitzer-Preis nominierte Buch „Clean Energy Exploitations – Helping Citizens Understand the Environmental and Humanity Abuses That Support Clean Energy“ lesen [etwa: Ausbeutung sauberer Energie – Hilfe für die Bürger zum Verständnis der Umwelt- und Menschenrechtsverletzungen, die saubere Energie fördern], bevor sie einen Bergbaubetrieb besuchen, um sich selbst ein Bild zu machen. Das Buch leistet hervorragende Arbeit, wenn es darum geht, die mangelnde Transparenz der Auswirkungen der grünen Bewegung auf die Ausbeutung der Menschheit in den Entwicklungsländern zu erörtern, in denen die exotischen Mineralien und Metalle abgebaut werden, die für die Herstellung der Batterien benötigt werden, die wiederum für die Speicherung „grüner Energie“ notwendig sind, sowie die Umweltzerstörung in den jeweiligen Landschaften.

In diesen Entwicklungsländern beuten diese Bergbaubetriebe Kinderarbeit aus und sind für die schlimmsten Menschenrechtsverletzungen an gefährdeten Minderheiten verantwortlich. Diese Betriebe zerstören auch direkt den Planeten durch Umweltzerstörung.

Eine typische Batterie für einen Tesla-Auto wiegt heute 1000 Pfund und enthält folgende exotische Mineralien und Metalle:

25 Pfund Lithium

30 Pfund Kobalt

60 Pfund Nickel

44 Pfund Mangan

200 Pfund Kupfer

400 Pfund Aluminium, Stahl und Kunststoff

Es sollte jeden beunruhigen, dass all diese „Blutmineralien“ an Orten auf der Welt abgebaut werden, die von den politischen Entscheidungsträgern und den Käufern von Elektroautos nie gesehen werden.

Für die Herstellung einer Elektroauto-Batterie müssen zum Beispiel 25.000 Pfund Lithium-Sole, 30.000 Pfund Kobalt-Erz, 5.000 Pfund Nickel-Erz und 25.000 Pfund Erz zu Kupfer verarbeitet werden. Alles in allem müssen für eine einzige Tesla-EV-Batterie mehr als 500.000 Pfund an Materialien irgendwo auf der Welt verarbeitet werden.

Der Widerspruch in der Lieferkette für Elektroauto-Batterien besteht darin, dass sowohl Lithium als auch Kobalt, die Hauptbestandteile von Elektroauto-Batterien, im Periodensystem der gefährdeten Elemente als nur begrenzt verfügbar eingestuft sind bzw. in den kommenden Jahren aufgrund der zunehmenden Nutzung mit Versorgungsengpässen zu rechnen ist.

Hier sind einige Quellen für EV-„Blutmineralien“:

Lithium: Argentinien umfasst einen bedeutenden Teil des so genannten Lithiumdreiecks, das sich über den Nordwesten Argentiniens, Chile und Bolivien erstreckt und in dem mehr als die Hälfte der weltweiten Lithiumressourcen lagern. In diesem Gebiet wird etwa die Hälfte des weltweiten Lithiums gefördert und es beherbergt etwa 60 % der bekannten Lithiumreserven.

Kobalt: Die Demokratische Republik Kongo (DRK) in Afrika ist mit einem Anteil von etwa 70 % an der Weltproduktion der bei weitem größte Kobaltproduzent.

Nickel: Indonesien, Australien und Brasilien verfügen über den größten Teil der weltweiten Nickelreserven.

Mangan: Manganminen gibt es überall auf der Welt. Die höchste Konzentration von Reserven und Bergbauaktivitäten findet sich in Südafrika.

Kupfer: Die USA sind der zweitgrößte Kupferproduzent der Welt. Die größte Kupfermine befindet sich in Utah (Bingham Canyon). Weitere große Minen befinden sich in Arizona, Michigan, New Mexico und Montana. In Südamerika sind Chile, der größte Produzent der Welt, und Peru wichtige Kupferproduzenten. Elektroautos stehen an der Spitze der Elektrifizierungsrevolution, machen 55 % des Kupferbedarfs aus und benötigen 2,5 Mal mehr Kupfer als ein durchschnittliches Auto mit Verbrennungsmotor.

Die Internationale Energieagentur (IEA) hat berechnet, dass der Bedarf an „Energiewende-Mineralien“ wie Lithium, Graphit, Nickel und Seltenerdmetallen bis 2040 um 4200 %, 2500 %, 1900 % bzw. 700 % steigen wird.

Eine Batterie für einen schweren Elektro-Lkw kann bis zu 16.000 Pfund wiegen, das ist 16 Mal mehr als die Tesla-Batterie!!!! Für eine einzige LKW-Batterie müssen 8.000.000 Pfund Erde ausgehoben werden. Das ist erstaunlich – 8 Millionen Pfund Erde für jede LKW-Batterie ausgraben!

Schockierend ist, dass die kalifornische GRÜNE Bewegung in diesem Zusammenhang mit Warp-Geschwindigkeit voranschreitet, koste es, was es wolle.

Im Jahr 2023 hat Kalifornien Vorschriften erlassen, welche die Lkw-Branche auf den Kopf stellen würden. Die Null-Emissions-Vorschriften würden die Branche in den Ruin treiben, die Transportkosten in die Höhe schießen lassen und die Speditionsunternehmen in den Konkurs treiben. Eine Gruppe, der 19 Bundesstaaten und mehrere Lkw-Organisationen angehören, hat kürzlich geklagt, um die kalifornische Verordnung zu verhindern.

Hintergrundinformationen zum EV Truck Mandat: Die kalifornische Advanced Clean Fleets (ACF) Verordnung wurde am 1. Januar 2024 in Kraft gesetzt. Die ACF schreibt vor, dass Lkw-Betreiber bereits ab Januar 2024 nur noch Null-Emissions-Fahrzeuge (ZEV) für den mittelschweren und schweren Lkw-Verkehr kaufen dürfen. Der ACF schreibt außerdem vor, dass Lkw-Unternehmen ihre Flotten bis 2035 bis 2042, je nach Lkw-Klasse, zu 100 Prozent auf ZEV-Lkw umstellen.

Elektro-Lkw um jeden Preis in Dollar, die Umweltzerstörung von Landschaften in ärmeren Ländern und die Ausbeutung der Menschheit in diesen Entwicklungsländern, die die exotischen Mineralien und Metalle abbauen, die zur Herstellung der für die Speicherung „grüner Energie“ erforderlichen Batterien benötigt werden, sollten vor der Umsetzung eines Mandats Gespräche über die mit dieser Vorschrift verbundenen Probleme führen.

Die Vorschrift für Elektro-Lkw lässt Gespräche über die vielen Probleme vermissen, die mit diesem Mandat verbunden sind, d.h. über den Elefanten im Raum, über den niemand sprechen will:

Für diese riesigen EV-LKW-Batterien gibt es praktisch keine Transparenz hinsichtlich der Umweltzerstörung und der Menschenrechtsverletzungen in Entwicklungsländern mit gelber, brauner und schwarzer Hautfarbe. Sowohl die Menschenrechtsverletzungen als auch die Umweltzerstörung stehen in direktem Zusammenhang mit dem Abbau der exotischen Mineralien und Metalle, die zur Herstellung dieser Batterien benötigt werden. Das Schicksal der Kinder, die für die Produktion von Lithium für Elektroautobatterien eingesetzt werden, ist grausam.

Öffentliche und private Gespräche sind notwendig, um die ethischen und moralischen Herausforderungen zu erörtern, die mit der Unterstützung der Lieferkette von „Blutmineralien“ für EV-Batterien verbunden sind!

First Published at America Out Loud

Link: https://heartland.org/opinion/the-dependency-on-china-and-blood-minerals-human-rights-abuses-for-ev-batteries-supported-by-our-government/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Kommentar des Übersetzers hierzu: Thematisiert wurde dieser Skandal ja schon öfter, aber selten in dieser Klarheit wie hier. Vor diesem Hintergrund ist es absolut verwerflich, dass es auch auf diesem Blog einige Kommentatoren gibt, die immer wieder laut Beifall klatschen zu „grüner Energie“ und denen das Schicksal dieser Kinder völlig gleichgültig zu sein scheint!

 




Neue Beweise für die Manipulation von Klima-Daten

Cap Allon

Die globalen und US-amerikanischen Temperaturaufzeichnungen wurden manipuliert, um einen „Besorgnis erregenden“ Erwärmungstrend zu erzeugen.

Bis Ende der 1990er Jahre zeigten die offiziellen US-Temperaturen, wie sie von NOAA und NASA veröffentlicht wurden, keine Erwärmung, während die globalen Temperaturen sich perfekt an das von James Hansen 1984 verfasste Drehbuch der globalen Erwärmung hielten:

Dies war ein Problem für die globalistische Agenda, und zwar eines, das gelöst werden musste.

Die globalen Temperaturdaten waren von sehr schlechter Qualität, und in weiten Teilen des Planeten fehlten Messstationen (der Datensatz war weitgehend auf Vermutungen aufgebaut). Im Gegensatz dazu waren die Temperaturdaten aus den USA von sehr hoher Qualität und deckten viele Stationen ab.

Unten sehen Sie die Stationsabdeckung der NASA ab 1895 (das ungefähre Startdatum für ihre Diagramme) für die Vereinigten Staaten im Vergleich zu Südamerika, zum Beispiel:

Und hier ein Blick auf Afrika, den Nahen Osten und weite Teile Asiens:

„Es sind nicht genügend Daten verfügbar, um historische globale Temperaturen zu berechnen“, sagt der Klimaforscher Tony Heller. „Es gibt keine Möglichkeit, ein langfristiges globales Temperaturdiagramm zu erstellen, weil nicht genügend historische Daten zur Verfügung stehen“. Aber die NASA hat trotzdem eines erstellt, und siehe da, es ergab genau die Ergebnisse, die von ihrer Theorie der globalen Erwärmung vorhergesagt worden waren.

Aber NOAA und NASA hatten es immer noch mit den unbequemen US-Daten zu tun. Perverserweise entschied sich die Behörde dafür, die qualitativ hochwertigen US-Temperaturdaten so zu ändern, dass sie mit den sehr minderwertigen globalen Temperaturdaten übereinstimmen, und nicht anders herum.

Nach mehreren Runden des Manipulierens von Daten, die 1999 begannen, sind die offiziellen Datensätze für die Vereinigten Staaten von hier…:

…nach hier:

Durch die „Anpassung“ der Daten – wie die NASA es nennt – hat die Behörde erreicht, was sie wollte: Sie hat einen Abkühlungstrend in einen Erwärmungstrend verwandelt.

Aber vielleicht war das legitim. Vielleicht waren diese „Anpassungen“ erforderlich. Wie durch ein Wunder könnte es sein, dass die minderwertigen globalen Temperaturdaten tatsächlich korrekt waren und die unangepassten hochwertigen US-Daten einen falschen Wert ergaben.

Die nächste Grafik stammt von NOAA „State Climate Summaries“ und zeigt, dass die hohen Temperaturen in den Vereinigten Staaten in den letzten 80 Jahren stark zurückgegangen sind. In den 1930er Jahren gab es in den USA im Durchschnitt fast 25 Tage pro Jahr mit Temperaturen über 32 Grad Celsius*, aber heute ist die Häufigkeit von Tagen mit Temperaturen über 32 Grad Celsius* deutlich zurückgegangen, wobei die letzten Jahre eher am unteren Ende der Skala liegen.

[*Genannt wird die 90°F-Marke]

Das United States Historical Climatology Network (USHCN) ist bei weitem das beste historische großräumige Klimanetzwerk der Welt.

Standorte der USHCN-Temperaturstationen.

Diese Zuverlässigkeit und der große Erfassungsbereich scheinen jedoch ihr Verhängnis zu sein. Die Zahl der Stationen wurde in den letzten Jahren drastisch reduziert, von ≈1.200 zwischen 1930 und 1996 auf nur noch 830 Stationen im Jahr 2020, Tendenz fallend (siehe unten).

Fazit: Während einer vermeintlichen Klimakatastrophe werden zuverlässige Temperaturstationen stillgelegt (mehr dazu hier).

Man sagt uns, dass es in den USA wärmer wird und dass die Sommer bald unerträglich heiß werden – aber die Rohdaten des USHCN enthalten keinerlei Hinweise darauf. Die Dust-Bowl-Ära der 1930er Jahre hat immer noch die Oberhand, und insgesamt sind die Sommer seit 1895 tendenziell kühler geworden:

Ein Erwärmungstrend zeigt sich erst, nachdem die Stationsdaten die vom Steuerzahler finanzierte Entschärfungsmaschine der NOAA durchlaufen haben – „Anpassungen“, welche die Behörde zwar offen zugibt, aber behauptet, sie seien notwendig, „um die Datenqualität zu verbessern“:

Es ist bezeichnend, dass die Diagramme der Einrichtungen so „angepasst“ wurden, dass sie perfekt mit den steigenden CO₂-Werten übereinstimmen, obwohl das in Wirklichkeit nicht der Fall ist.

Manipulation der NOAA-Daten für die täglichen Höchstwerte im US-Sommer (links) im Vergleich zum atmosphärischen CO₂ (rechts).

Der Schlüssel zur Entlarvung dieses Betrugs ist das folgende Diagramm:

Auf der X-Achse ist die Menge des Kohlendioxids in der Atmosphäre dargestellt und auf der Y-Achse, wie stark die NASA/NOAA die Sommertemperaturdaten in den USA manipuliert. Es ist deutlich zu sehen, dass es eine unglaubliche Korrelation von 0,97 zwischen den beiden gibt, was beweist, dass die staatlichen Klimaagenturen die Daten „anpassen“, um ihre Kohlendioxid-Theorie zu erfüllen.

Fazit: NASA und NOAA können sich nicht auf eine solide Grundlage stützen!

Tony Heller geht in seinem neuesten YouTube-Video näher darauf ein, das Sie sich unbedingt ansehen sollten:

„Wenn man die Daten lange genug malträtiert, werden sie alles bestätigen“

Am aufschlussreichsten sind jedoch die Daten, die zeigen, dass zusätzliches Kohlendioxid tatsächlich – und ironischerweise – zu einem grüneren Planeten führt:

CO₂ sollte gefeiert werden.

Die Alarmisten sehen das genau entgegen gesetzt – warum auch immer.

Link: https://electroverse.substack.com/p/historic-snow-depth-records-fall?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Neue Studie: Globales Pflanzenwachstum beschleunigt sich dank eines höheren Kohlendioxid-Niveaus.

Chris Morrison

Die durch den jüngsten Anstieg des atmosphärischen Kohlendioxids verursachte globale Begrünung hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten beschleunigt, so die kürzlich von einer Gruppe chinesischer Wissenschaftler veröffentlichten wichtigen neuen Erkenntnisse. Etwa 55 % der globalen Landmasse wiesen ein „beschleunigtes Wachstum“ der Vegetation auf, während nur 7,3 % einen verstärkten Rückgang oder eine „Verbräunung“ zeigten. Die globale Begrünung aufgrund höherer CO₂-Werte ist für den Mainstream eine unbequeme Tatsache, die in der offiziellen Klimawissenschaft oft ignoriert wird. Es gab sogar Versuche, die Begrünung zu verlangsamen oder umzukehren. Studien, die ein höheres Maß an globaler Braunfärbung zeigen, verwenden Quellen, die „mit Vorsicht zu genießen sind“, raten die Autoren der neuen Studie.

Es ist bekannt, dass der Planet seit mindestens 1980 grüner wird, wobei einige Schätzungen auf einen Anstieg bis zu 14 % hindeuten. In einer ausführlichen Studie, im Jahre 2016 von 32 Autoren aus acht Ländern veröffentlicht, wurde eine „anhaltende und weit verbreitete Zunahme“ der Begrünung in der Vegetationsperiode auf 25-50 % der globalen Vegetationsfläche festgestellt. Nun stellen die chinesischen Wissenschaftler, darunter der Ökoklimatologe Professor Tiexi Chen, fest, dass „die globale Begrünung eine unbestreitbare Tatsache ist“.

Blattflächenindex (Leaf Area Index LAI) aus den vier Hauptdatensätzen

Mit Hilfe von Satelliten können Wissenschaftler den Blattflächenindex (LAI) berechnen, und die vier wichtigsten Datensätze sind oben abgebildet. Es wurde festgestellt, dass die CO₂-Düngung die LAI-Trends dominiert, die sowohl steigen als auch sich beschleunigen. Bei der Beobachtung verschiedener Teile des Globus‘ stellten die Autoren fest, dass der „Dürretrend“ die globale Vergrünung nur verlangsamte, „aber bei weitem nicht zu einer Verbräunung führte“. Die Klimaalarmisten beobachten natürlich überall Dürre – wenn sie nicht gerade auf biblische Überschwemmungen hinweisen.

Blattflächenindex (LAI) 10-jähriges Wachstum/Trend nach Region (blau/grün steht für hohes Wachstum/Trend)

Die obige Karte bildet den Durchschnitt der Informationen aus den vier Datensätzen und zeigt, dass sich die Begrünung seit dem Jahr 2000 in 55,5 % der Erde beschleunigt hat, wobei die Beschleunigung in Indien und den europäischen Ebenen am deutlichsten war (siehe dunkelblaue Färbung). Ein gesundes Wachstum ist auch im Amazonasgebiet, im äquatorialen Ostafrika, im südlichen Küstengebiet Australiens und in Irland zu beobachten.

Es ist seit langem bekannt, dass ein höherer CO₂-Gehalt gut für die Pflanzen ist, und es gibt zahlreiche wissenschaftliche Belege dafür, dass sie dadurch schneller wachsen. Dr. Roy Spencer, ehemaliger leitender Wissenschaftler bei der NASA, weist auf die positive Wirkung auf Pflanzen hin und fügt hinzu: „Obwohl CO₂ für die Existenz von Leben auf der Erde notwendig ist, gibt es nur sehr wenig davon in der Erdatmosphäre.“ Der CO₂-Gehalt war in den 600 Millionen Jahren, in denen es Leben auf der Erde gibt, viel höher als heute, und die Pflanzen haben sich entwickelt, als es mehr von dem Gas in der Atmosphäre gab. Der jüngste Anstieg der atmosphärischen Werte, ob natürlich oder durch den Menschen verursacht, hat zu einem sprunghaften Anstieg der Ernteerträge geführt. Bessere Technologien, Düngemittel und Flächennutzung haben alle eine Rolle gespielt, aber der höhere CO₂-Gehalt hat zu einem geschätzten jährlichen Anstieg von 2,4 bis 3,8 % bei Mais, Reis, Sojabohnen und Weizen beigetragen – vier Grundnahrungsmittel, die 64 % der menschlichen Kalorienzufuhr liefern. Im Rahmen des kollektivistischen Net-Zero-Projekts wird versucht, das Eindringen von CO₂ in die Atmosphäre zu verhindern, Düngemittel zu verbieten, die Fleischproduktion einzuschränken und landwirtschaftliche Flächen wieder zu „verwildern“. Viel Glück bei der Ernährung der Welt, könnte die einzige barmherzige Antwort auf diesen Irrsinn sein.

Die CO₂-Begrünung wird in der „etablierten“ Klimabewegung weitgehend als höfliches Gesprächsthema gemieden, weil sie zur Stützung der Vorstellung beiträgt, dass der jüngste kleine Temperaturanstieg nach der Kleinen Eiszeit fast ausschließlich positiv war. Es gibt kaum Beweise dafür, dass Naturkatastrophen schlimmer werden, seien es Wirbelstürme, Dürren, Überschwemmungen oder Waldbrände. Die Ausbeutung der Kohlenwasserstoff-Energie hat es den Menschen ermöglicht, sich besser gegen Mutter Natur zu schützen, und die Zahl der Todesfälle durch Naturkatastrophen ist in den letzten 100 Jahren um über 95 % gesunken. In den letzten 25 Jahren war die einzige globale Erwärmung, die nicht durch rückwirkend angepasste politische Daten verursacht wurde, das Ergebnis kleiner Ausschläge, die durch starke natürliche El-Niño-Effekte verursacht wurden. Das Wachstum der Korallenriffe ist in letzter Zeit sprunghaft gestiegen, und das arktische Meereis scheint den Aufwärtstrend eines zyklischen Trends begonnen zu haben. Es scheint oft, dass die einzige Reaktion der Alarmisten auf all diese guten Nachrichten darin besteht, aus dem Fenster zu zeigen und zu behaupten, dass das schlechte Wetter des Tages ein Zeichen für ein bevorstehendes Armageddon ist.

Ein italienischer Wissenschaftler schätzte kürzlich, dass eine Reduzierung des CO₂ auf das vorindustrielle Niveau zu einem Rückgang der Produktion vieler Grundnahrungsmittel weltweit um 18 % führen würde. Die klimawissenschaftliche Website No Tricks Zone wies auf zwei weitere wissenschaftliche Studien hin, die zeigten, dass höhere CO₂-Düngungseffekte die globale Begrünung vorantreiben und die Photosynthese verbessern. Der derzeitige CO₂-Gehalt in der Atmosphäre liegt bei etwa 420 Teilen pro Million (ppm), und eine Gruppe von Agrarwissenschaftlern geht davon aus, dass die Photosynthese bei einem CO₂-Gehalt zwischen 451 und 720 ppm um 30 bis 50 % zunehmen würde. Dies würde zu einem Anstieg der Ernteerträge um 25 % führen. Die Wissenschaftler untersuchten insbesondere Gerste und stellten eine Ertragssteigerung von 54 % fest, wenn CO₂ auf 700 ppm anstieg.

Ein großer Verfechter des Gases des Lebens ist Dr. Patrick Moore, der in den 1970er Jahren Greenpeace mitbegründet hat. Er weist seit langem auf die allmähliche Abnahme des atmosphärischen CO₂ hin, da verschiedene Lebensformen die einst reichlichen Vorräte über 500 Millionen Jahre hinweg abgebaut haben. Er freut sich auf den Tag, an dem sich die Regierungen treffen werden, um Verträge zu unterzeichnen, in denen sie sich verpflichten, ihre Kohlenstoffemissionen zu erhöhen.

Dreifache Privatjets für alle.

Chris Morrison is the Daily Sceptic’s Environment Editor.

Link: https://dailysceptic.org/2024/02/02/global-plant-growth-accelerates-thanks-to-higher-carbon-dioxide-levels-new-study-finds/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




CO₂ ist kein Giftstoff, sondern die Wurzel allen Lebens!

Joseph Fournier

Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber ich habe es satt, jeden Tag mit der Behauptung bombardiert zu werden, dass CO₂ ein Schadstoff ist und dass ich als Verursacher dafür zahlen muss.

Ich bezweifle ernsthaft, dass der Durchschnittsbürger diese Sichtweise akzeptieren würde, wenn er wüsste, dass CO₂ tatsächlich eine Voraussetzung für das Leben ist und dass die weltweite Nahrungsmittelproduktion in den kommenden Jahrzehnten um Billionen von Dollar zunehmen wird, wenn die CO₂-Werte weiter steigen.

Noch weniger würden CO₂ als Schadstoff akzeptieren, wenn sie wüssten, dass Svante Arrhenius, der Nobelpreisträger und Vater der Treibhausgas-Hypothese, vor über einem Jahrhundert Folgendes voraussagte:

„Durch den Einfluss des zunehmenden Prozentsatzes von Kohlensäure (d.h. CO₂) in der Atmosphäre können wir hoffen, Zeitalter mit gleichmäßigerem und besserem Klima zu genießen, besonders in den kälteren Regionen der Erde – Zeitalter, in denen die Erde viel reichhaltigere Ernten als jetzt hervorbringen wird, zum Nutzen der sich schnell vermehrenden Menschheit.“

Mit anderen Worten: Der Vater der Treibhaus-Hypothese argumentierte, dass die Verwendung von Kohlenwasserstoffen durch die Menschheit und die steigenden CO₂-Konzentrationen in der Troposphäre dem Planeten Erde zugute kommen würden.

Welch eine Ironie!

Die Beispiele, die ich anführen werde, um zu zeigen, dass Arrhenius‘ Vorhersagen wahr werden, sind 1) das expandierende Pflanzenreich, 2) die Beschleunigung der landwirtschaftlichen Produktivität und 3) die das Klima stabilisierenden Auswirkungen des steigenden CO₂-Gehaltes.

All diese Faktoren sind auf das zurückzuführen, was gemeinhin als CO₂-Düngungseffekt bezeichnet wird.

Der CO₂-Düngungseffekt bei Pflanzen bezieht sich auf die Tatsache, dass sowohl die Photosyntheserate als auch die H₂O-Nutzungseffizienz im Gleichschritt mit der CO₂-Konzentration in der Umgebung steigen.

Infolgedessen verbessert sich die Trockenheitsresistenz des Pflanzenreichs auf natürliche Weise, wenn die CO₂-Konzentration steigt, und die meisten Pflanzen produzieren mehr Blätter pro mm Niederschlag.

Aus diesem Grund wird in kommerziellen Gewächshäusern die CO₂-Konzentration künstlich um das Drei- bis Vierfache der atmosphärischen Konzentration erhöht.

Fernerkundungsdaten von Satelliten haben gezeigt, dass die Ausdehnung des Pflanzenreichs von 1982 bis 2015 einer zusätzlichen Blattoberfläche von über 20 Millionen Quadratkilometern oder der doppelten Größe der Vereinigten Staaten entsprach.

Zahlreiche Studien haben gezeigt, dass die borealen Wälder in höheren Breitengraden und die halbtrockenen Wüstenökosysteme entlang der Rossbreiten den größten Nutzen für das Pflanzenreich gebracht haben. Die folgende Abbildung zeigt, dass die Blattfläche in der arktischen Region in dieser kurzen Zeitspanne um 25 bis 50 Prozent zugenommen hat:

Bild: die Veränderung der Blattfläche auf der ganzen Welt von 1982-2015. Quelle: Boston University/R. Myneni

Daher sollte es nicht überraschen, dass die weltweite landwirtschaftliche Produktivität in Abhängigkeit von den steigenden CO₂-Konzentrationen in der Atmosphäre ebenfalls stetig zunimmt.

CO₂Science.org, eine sich für Klimarealismus einsetzende und gemeinnützige PR-Organisation, hat die umfangreiche Literatur über die positiven Auswirkungen des CO₂-Düngeeffekts auf die modernen landwirtschaftlichen Erträge hervorragend zusammengefasst.

Die Beschleunigung der globalen landwirtschaftlichen Produktivität zwischen 2012 und 2050 aufgrund des prognostizierten Anstiegs der atmosphärischen CO₂-Konzentration wird auf einen zusätzlichen Wert von 10 Billionen Dollar (in Dollar 2006) in Form von steigenden Erträgen für 45 verschiedene Getreide-, Obst- und Gemüsesorten geschätzt.

Wenn man bedenkt, dass die derzeitigen atmosphärischen CO₂-Konzentrationen bei etwa 425 ppm liegen und dass die Sättigungsgrenze des CO₂-Düngeeffekts bei den meisten Pflanzenarten im Bereich von 1.100 bis 1.300 ppm liegt, kann man davon ausgehen, dass die Menschheit diesen Nutzen für die Nahrungsmittelproduktion erst ansatzweise realisiert hat.

Neben diesem kalorischen Nutzen der CO₂-Düngung gibt es auch den das Klima stabilisierenden Effekt, der durch die Anhäufung von Pflanzenbiomasse entsteht, wie z. B. eine verbesserte Speicherung der Bodenfeuchtigkeit, Wolkenbildung und eine höhere Wiederverwertungsrate von Niederschlägen.

Tatsächlich haben zahlreiche neuere Studien geschätzt, dass der natürliche kühlende Einfluss des Pflanzenreichs die Erwärmung seit den 1970er Jahren im globalen Durchschnitt um mehr als 0,5 °C begrenzt hat.

Umgekehrt haben zahlreiche Studien auch gezeigt, dass die Verdrängung natürlicher Landschaften durch städtische Infrastrukturen wie Parkplätze und Wolkenkratzer (auch bekannt als Urban Heat Island oder UHI) einen Erwärmungseffekt auf die Lufttemperaturen hat, der sowohl auf regionaler als auch auf globaler Ebene nachgewiesen werden kann.

In diesem Sinne ist UHI eine Form der anthropogenen globalen Erwärmung, und ironischerweise wirkt der CO₂-Düngungseffekt als Gegenmittel.

Wenn also das nächste Mal jemand behauptet, CO₂ sei ein Schadstoff, dann erinnern Sie ihn daran, dass selbst der Vater der Hypothese vom verstärkten Treibhauseffekt die menschlichen CO₂-Emissionen als positiv für Mutter Erde betrachtet.

Erinnern Sie sie daran, dass die derzeitigen CO₂-Konzentrationen in der Atmosphäre drei- bis viermal niedriger sind als die Sättigungsgrenze, unter der die meisten Pflanzenarten gedeihen, und dass jeder Anstieg von den derzeitigen Werten bis zu dieser Grenze das terrestrische Pflanzenreich erweitert und damit allen davon abhängigen Lebensformen zugute kommt.

Abschließend lässt sich sagen, dass die kosteneffektivste Art, die vom Menschen verursachte globale Erwärmung auszugleichen, darin besteht, in die Begrünung unserer städtischen Ballungszentren zu investieren.

This commentary was first published at Daily Caller on January 15, 2024.

Joseph Fournier is a research scientist with 15 years’ experience in technology innovation specific to industrial environmental performance.

Link: https://cornwallalliance.org/2024/01/sorry-biden-CO₂-is-not-pollution-its-the-currency-of-life/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE