Umfassende russische Temperatur-Rekonstruktion: höhere Temperaturen vor 1000 Jahren

Pierre Gosselin

Dr. Michael E. Mann und die Behauptungen des IPCC über einen Hockeyschläger-Temperaturtrend werden in Frage gestellt (wieder einmal).

Eine von einem Team von Wissenschaftlern der Russischen Akademie der Wissenschaften unter der Leitung von В. V. Klimenko veröffentlichte Studie stellt eine quantitative Rekonstruktion der mittleren Jahrestemperaturen in Nordosteuropa für die letzten zwei Jahrtausende vor. Die Studie wurde in Zusammenarbeit mit der Alexander von Humboldt-Stiftung (Deutschland) durchgeführt.

Ergebnis: Vor 1000 Jahren war es etwas wärmer als heute.

Die Rekonstruktion der mittleren Jahrestemperaturen basiert auf dendrochronologischen, palynologischen und historischen Informationen und zeigt die vergleichende Chronologie klimatischer und historischer Ereignisse in einer großen Region Nordosteuropas:

Abbildung 1. Karte der Untersuchungsregion mit Standorten, für die indirekte Klimadaten verfügbar sind. Gelbe Kreise zeigen palynologische Daten, grüne Kreise zeigen dendrochronologische Daten und schwarze Kreise zeigen die wichtigsten historischen Daten. Die Dreiecke zeigen die Standorte der Langreihen-Wetterstationen in und um die Untersuchungsregion an: Haparanda (1), Vardø (2), Archangelsk (3), Kem (4), Petrozavodsk (5), Malye Karmakuly (6), Salekhard (7), Tobolsk (8), Syktyvkar (9), Turukhansk (10), Tomsk (11), Yeniseysk (12). Quelle.

Es war wärmer als heute in den Jahren 981-990 und in der Mitte des 20. Jahrhunderts.

Im Gegensatz zu dem, was von dem IPCC nahe stehenden Wissenschaftlern gerne suggeriert wird (ein flacher Temperaturmittelwert über die letzten 1000 Jahre, gefolgt von einer Hockeyschläger-Erwärmung im 20. Jahrhundert), zeigt die russische Rekonstruktion der dekadischen Jahresmitteltemperaturen große klimatische Ereignisse, die sich sowohl auf der gesamten Nordhalbkugel als auch in ihren einzelnen Regionen manifestieren.

Abbildung 4. Endgültige Rekonstruktion der dekadischen Jahresmitteltemperaturen für Nordosteuropa (blaue Linie)und instrumentelle Daten (rote Linie). Der instrumentelle Zeitraum ist im Inset vergrößert dargestellt.

Aus der Zusammenfassung der Studie:

In der vorindustriellen Ära waren die maximalen Jahresmitteltemperaturen in den Jahren 981-990 um 1°C höher und die minimalen Temperaturen in den Jahren 1811-1820 um 1,3°C niedriger als im Durchschnitt der Jahre 1951-1980. Die konstruierte Chronologie weist im Vergleich zu hemisphärischen und pan-arktischen Rekonstruktionen eine deutlich größere Amplitude der Variabilität auf.“

Die Studie kommt zu dem Schluss, dass die Ergebnisse der Rekonstruktion auf „große Klimaereignisse“ wie das Römische Optimum, die Kälteepoche der Großen Völkerwanderung im 5. und 6. Jahrhundert, das mittelalterliche Klimaoptimum des 10. bis 12. Jahrhunderts und die Kleine Eiszeit vom 13. bis zum 19. Jahrhundert, welche sich sowohl auf der gesamten nördlichen Hemisphäre als auch auf einzelne Regionen auswirkte.

Link: https://notrickszone.com/2024/04/14/comprehensive-russian-temperature-reconstruction-shows-warmer-temperatures-1000-years-ago/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Energiepreise in Kalifornien explodieren infolge der „grünen“ Katastrophe

Ethan Huff

Die Strompreise in Kalifornien steigen stetig, da der „Golden State“ sein Stromnetz auf ein „grünes“ Energieerzeugungs-System umstellt.

Im vergangenen Jahr stiegen die Strompreise für Privathaushalte in Kalifornien um 3 Cent pro Kilowattstunde, was einem Anstieg von 11,9 Prozent entspricht. Der durchschnittliche Hausbesitzer in Kalifornien zahlt somit 28,9 Cent pro Kilowattstunde für Strom. Damit ist Kalifornien nach Connecticut und Hawaii der drittteuerste Bundesstaat der Vereinigten Staaten bzgl. Strom.

Eine Erhöhung um 3 Cent pro Kilowattstunde mag für manche nicht viel klingen, ist aber erst der Anfang der kalifornischen Energiesorgen. Da die kalifornische Kommission für öffentliche Versorgungsbetriebe einstimmig ein neues grünes Energiesystem genehmigt hat, das 2032 vollständig eingeführt werden soll, tickt die Uhr für eine Umstellung, von der ein Medienunternehmen behauptet, dass die kalifornischen Energiepreise „in die Exosphäre abtauchen“.

„Die kalifornische Kommission für öffentliche Versorgungsbetriebe hat einstimmig einen Plan verabschiedet, der darauf abzielt, bis 2032 mehr als 25 Gigawatt an erneuerbaren Energien und 15 Gigawatt an Batterien in das Stromnetz des Bundesstaates einzubauen, und zwar zu geschätzten Kosten von 49,3 Milliarden Dollar“, berichtet Watts Up With That.

„Darüber hinaus hat der California Independent System Operator einen Entwurf für einen Plan zur Modernisierung des Übertragungsnetzes des Bundesstaates veröffentlicht, dessen Kosten sich auf etwa 30,5 Milliarden Dollar belaufen. Die Gesamtkosten dieser beiden Pläne belaufen sich auf etwa 80 Milliarden Dollar.“

In Anbetracht der Tatsache, dass die Inflation insbesondere bei den Versorgungsunternehmen weiter steigt, ist die Schätzung von 80 Milliarden Dollar wahrscheinlich viel zu niedrig. Wenn die letzten Jahre bis 2032 näher rücken und die derzeitigen wirtschaftlichen Bedingungen anhalten oder sich verschlechtern, könnte sich der tatsächliche Preis noch viel, viel höher steigen als von den staatlichen Behörden erwartet wird.

„Wie hoch der Preis auch immer sein mag, die aggressiven Alternativenergie-Pläne des Bundesstaates werden den einkommensschwachen Einwohnern eines Bundesstaates, der die zweifelhafte Ehre hat, die höchste Armutsrate in den Vereinigten Staaten zu haben, weitere wirtschaftliche Schmerzen zufügen.“

(Siehe auch: Die kalifornischen Mülldeponien stapeln sich mit hochgiftigen und umweltschädlichen Abfällen aus der grünen Energie).

Kaliforniens grüne Energie erzeugt mehr Kohlendioxid als vor der Einführung dieser Energien

Kalifornien ist schon seit vielen Jahrzehnten auf dem Weg zu grüner Energie, aber so richtig in Schwung kam die Sache 2008, als der damalige Gouverneur Arnold Schwarzenegger eine Durchführungsverordnung unterzeichnete, in der die staatlichen Versorgungsunternehmen aufgefordert wurden, bis zum Jahr 2020 ein Drittel ihres Stroms aus so genannten erneuerbaren Quellen zu gewinnen.

Damals bezeichnete Schwarzenegger den Plan als das „aggressivste Ziel der Nation“. Was er jedoch nicht deutlich sagte, war die Tatsache, dass diese massive Umstellung mit einem sehr hohen Preis verbunden sein würde, insbesondere für die arme und immer kleiner werdende Mittelschicht des Staates.

Um so viel Energieerzeugung auf erneuerbare Energien umzustellen, mussten die kalifornischen Energieversorgungsunternehmen einige umfangreiche Modernisierungen und Umstellungen vornehmen. Im Jahr 2008 stammten nur 3,1 Prozent der kalifornischen Energieerzeugung aus Wind- und Sonnenenergie. Heute ist dieser Anteil auf 25,7 Prozent gestiegen, was den Energiezielen von Schwarzenegger ziemlich nahe kommt.

Trotz all dieser Veränderungen wird bei der Stromerzeugung in Kalifornien immer noch dieselbe Menge an Kohlendioxid freigesetzt, von dem die Alarmisten überzeugt sind, dass es den Planeten vernichtet. Außerdem sinkt der gesamte Stromverbrauch Kaliforniens weiter, was bedeutet, dass all die neuen erneuerbaren Energien absolut nichts zur Reduzierung des Kohlendioxids beitragen.

Anders ausgedrückt: Kaliforniens zunehmend grünes Energienetz erzeugt den gleichen oder sogar einen höheren Kohlendioxid-Ausstoß als das Netz vor der Einführung der erneuerbaren Energien, und das zur gleichen Zeit, in der die Stromverbrauchsraten sinken.

„Der gesamte Stromverbrauch im Bundesstaat ist zwischen 2008 und 2023 um 11,2 % gesunken“, erklärt Watts Up With That. „Diese Verringerung des Stromverbrauchs hat wahrscheinlich dazu beigetragen, die gesamten CO₂-Emissionen des Bundesstaates zu reduzieren, die … seit 2008 zurückgegangen sind.

Aber Kalifornien ist weit davon entfernt, net zero zu sein, und die Kohlendioxid-Intensität der Stromerzeugung hat sich seit mehr als einem Jahrzehnt nicht verändert.“

Mit anderen Worten: Die Kohlendioxid-Emissionen in Kalifornien gehen aufgrund verschiedener Faktoren insgesamt etwas zurück, wobei einer davon nicht das zunehmend auf erneuerbaren Energien basierende Stromnetz ist.

Solarzellen auf den Dächern von Privathäusern und Unternehmen sind zwar in ganz Kalifornien beliebt und tragen dazu bei, die Energiekosten für diejenigen zu senken, die sie besitzen, doch die Tatsache bleibt bestehen, dass alle anderen diese Solarzellen aus ihrer eigenen Tasche subventionieren.

Das Public Advocates Office veröffentlichte am 8. Februar einen Bericht, aus dem hervorgeht, dass die Solaranreize in Kalifornien „Kunden ohne Solaranlagen im Jahr 2024 schätzungsweise 6,5 Milliarden Dollar kosten werden“.

Wenn Sie in Kalifornien leben, ist es sinnvoll, diese Subventionen in Anspruch zu nehmen, wenn Sie noch keine Solaranlage haben. Und wenn Ihre Dachlinien in die besten Richtungen zeigen, können Sie von den lukrativen Energie-Rückkaufprogrammen profitieren, die laut dem Public Advocates Office zu Gunsten von Hausbesitzern wirken.

Alles in allem ist diese Art von Klimaprogrammen großartig für wohlhabende Menschen, aber nicht so großartig für die Armen des Staates, die keine Sonnenkollektoren haben und im Grunde über immer höhere Strompreise dafür bezahlen.

„Der durchschnittliche Kunde ohne Solaranlage auf dem Dach zahlt 10 bis 20 Prozent seiner Stromrechnung, um die Solaranlagen auf den Dächern anderer zu subventionieren“, heißt es in einem Brief, den das Legislative Analyst’s Office im Januar an Senatorin Maria Elena Durazo (D-L.A.) geschickt hat.

Die neuesten Nachrichten über den Betrug mit grüner Energie finden Sie unter GreenTyranny.news.

Quellen für diesen Beitrag unter Anderem: WattsUpWithThat.com, NaturalNews.com, PublicAdvocates.cpuc.ca.gov

Link: https://climate.news/2024-04-01-california-energy-prices-soaring-green-disaster.html

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Studie: Elektrofahrzeuge verschmutzen die Umwelt 1850 Mal mehr als mit Benzin betriebene Autos

Ava Grace

Eine Studie hat ergeben, dass Elektrofahrzeuge die Umwelt mindestens 1850 Mal stärker belasten als ihre mit fossilen Brennstoffen betriebenen Pendants.

Die Studie des in Großbritannien ansässigen unabhängigen, weltweit tätigen Emissionsprüfungs- und Forschungsunternehmens Emissions Analytics aus dem Jahr 2022 kommt zu dem Ergebnis, dass Elektroautos während einer Fahrt von 1000 Meilen (1609 km) 1850 Mal mehr Schadstoffe in die Umwelt abgeben als ihre benzinbetriebenen Pendants, was auf das höhere Gewicht zurückzuführen ist, das sich auf die Reifen von Elektroautos überträgt.

Wenn es um Emissionen geht, denken die meisten nur an den Rauch und andere Schadstoffe, die Autos aus ihren Auspuffen ausstoßen. Aber auch der Reifenverschleiß spielt eine wichtige Rolle bei der Emission von Schadstoffen. Der zur Herstellung von Reifen verwendete synthetische Kautschuk enthält bestimmte Chemikalien, die in die Luft gelangen, und Elektroautos sind aufgrund ihrer massiven Lithiumbatterien deutlich schwerer als herkömmliche Autos. (Siehe dazu: EV COLLAPSE: Autohäuser lehnen EV-Lieferungen aufgrund geringer Verkaufszahlen ab).

Insgesamt wiegen E-Fahrzeuge etwa 30 Prozent mehr als Benzinfahrzeuge und kosten in der Herstellung und im Kauf Tausende von Euro mehr. Hinzu kommt, dass sie für kältere Klimazonen wie Kanada und den Norden der USA nicht geeignet sind. Außerdem haben sie eine geringe Reichweite und lange Ladezeiten, vor allem bei kaltem Wetter, und ihre Batterien sind sehr ressourcenintensiv in der Herstellung und schwer zu recyceln.

Diese Enthüllung kommt zu einem Zeitpunkt, da immer mehr lokale und nationale Regierungen in der ganzen Welt dazu übergehen, den Verkauf neuer benzinbetriebener Autos im kommenden Jahrzehnt zu verbieten oder stark einzuschränken, obwohl Elektroautos eindeutig technologische Defizite aufweisen.

Kanada plant bereits, alle neuen Autos und Lastwagen, die im Land verkauft werden, bis 2035 als Elektroautos anzubieten. Kalifornien arbeitet an einem ähnlich weitreichenden Verbot des Verkaufs aller neuen Benzinfahrzeuge in diesem Bundesstaat bis 2035.

Schwerere Autos emittieren mehr Mikroplastik in die Umwelt

Hesham Rakha, Professor an der Virginia Tech, stellte fest, dass die Reifen von Elektroautos aufgrund ihres höheren Gewichts auch mehr Mikroplastik in die Luft abgeben. Das gilt aber auch für schwerere Autos mit fossilen Brennstoffen wie SUVs.

Dies deckt sich mit einem früheren Bericht von Emissions Analytics aus dem Jahr 2022, in dem die Verbraucher gewarnt wurden, dass größere und schwerere Autos, sowohl mit fossilen Brennstoffen als auch mit Elektroantrieb, einen größeren Beitrag zur Verschmutzung der Meere durch Mikroplastik sowie zur Luftverschmutzung durch feinere Partikel leisten.

Rakha und ein Team von Forschern an der Virginia Tech sind dabei, die Ergebnisse der Studie von Emissions Analytics zu bestätigen. Er erwartet, dass EVs etwa 20 Prozent mehr Mikroplastik in die Luft emittieren als gasbetriebene Fahrzeuge.

Rakha merkte jedoch an, dass es sehr schwierig ist, den Unterschied zwischen der Menge an Mikroplastik, die von den Reifenprofilen von Elektrofahrzeugen und gasbetriebenen Fahrzeugen emittiert wird, zu bestimmen, da das Mikroplastik, das sich bereits aus anderen Quellen in der Luft befindet, von dem getrennt werden muss, das von den Reifen stammt.

Rakha wies außerdem darauf hin, dass Menschen, die den Kauf eines Elektroautos in Erwägung ziehen, bedenken sollten, dass beim Aufladen des Fahrzeugs auch eine Menge Kohlendioxid entsteht“.

EV-Batterien wiegen etwa 1.000 Pfund und können zu Reifenemissionen führen, die fast 400 Mal höher sind als die Auspuffemissionen.

Die von E-Fahrzeugen ausgehende Partikelverschmutzung kann auch das Risiko von Gesundheitsproblemen wie Herz-, Asthma- und Lungenerkrankungen erhöhen und in extremen Fällen sogar zu Krankenhausaufenthalten, Krebs und vorzeitigem Tod führen.

Link: https://robocars.news/2024-03-12-evs-pollute-environment-more-than-gas-powered-vehicles.html

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Welche globale Überfülle? Inkompetente australische Regierung subventioniert unechte Arbeitsplätze in der Solarzellenproduktion

Eric Worrall

Zuerst veröffentlicht von JoNova: Subventionierung von Kapazitätserweiterungen inmitten einer Überproduktion – diese Arbeitsplätze werden verschwinden, sobald die Subventionen versiegen.

Globale Schwemme macht Solarmodule zur Option für Gartenzäune

Europäer finden alternative Standorte für billige grüne Technologie, da die Kosten für die Installation auf Dächern sehr hoch sind.

„Dies ist das Ergebnis der Tatsache, dass Solarmodule so billig geworden sind, dass wir sie einfach überall aufstellen“, sagte Jenny Chase, leitende Solaranalystin bei BloombergNEF. „Da die Installationskosten – Arbeit, Gerüste – den Großteil der Kosten für die Installation einer PV-Anlage auf dem Dach ausmachen, kann das durchaus sinnvoll sein.“

„Warum einen Zaun errichten, wenn man einfach eine Reihe von Solarmodulen aufstellen kann, auch wenn sie nicht genau zur Sonne ausgerichtet sind“, sagt Martin Brough, Leiter der Klimaforschung bei BNP Paribas Exane. „Wenn die Paneele selbst unglaublich billig sind, werden die Beschränkungen durch die Installationskosten und die Standorte verschwinden. Man bekommt eine Art Heimwerker-Mentalität“.

In Europa warnen Führungskräfte der Branche vor drohenden Problemen für einen Sektor, der in den letzten Monaten von Arbeitsplatzverlusten, Konkursen und Schließungen geplagt war.

Mehr hier.

Man sollte meinen, dass ein Marktsignal wie dieses, bei dem sogar chinesische Hersteller den Rückzug antreten, ein Hinweis darauf sein könnte, nicht in die Herstellung von Solarzellen zu investieren. Aber die inkompetenten, Australien regierenden Wirtschaftsexperten haben nicht die Absicht, sich von einer weltweiten Produktionsschwemme davon abhalten zu lassen, das Geld der Steuerzahler zu verschwenden.

Solar Sunshot für unsere Regionen

Donnerstag, 28. März 2024

Der Abgeordnete Chris Bowen Minister für Klimawandel und Energie

Der Abgeordnete Ed Husic Minister für Industrie und Wissenschaft

Die Abgeordnete Penny Sharpe MLC NSW Ministerin für Klimawandel und Energie

Die Abgeordnete Courtney Houssos MLC NSW Ministerin für die heimische Industrie und das öffentliche Beschaffungswesen

Die Investition der Albanese-Regierung in Höhe von 1 Milliarde Dollar in das Solar Sunshot-Programm wird Australiens Bestreben, eine Supermacht im Bereich der erneuerbaren Energien zu werden, im In- und Ausland noch verstärken.

Solar SunShot wird Australien dabei helfen, einen größeren Anteil an der globalen Solarproduktionskette zu erobern, indem es unter anderem Produktionssubventionen und Zuschüsse bereitstellt. Dies wird dazu beitragen, dass mehr Solarmodule in Australien hergestellt werden, auch in der Hunter-Region, wo der Premierminister die Ankündigung auf dem Gelände des ehemaligen Kohlekraftwerks Liddell machte.

„Die australische Forschung hat dazu beigetragen, das moderne Solarpanel zu erfinden – bei der heutigen Ankündigung geht es darum, australische Arbeitsplätze zu schaffen, um die Herstellung zu unterstützen. [Klima- und Energieminister Chris Bowen]

„Solarzellen waren unsere Idee, wir sollten sie hier herstellen, und das werden wir auch tun. Australisches Know-how schafft australische Arbeitsplätze, darum geht es bei einer Zukunft made in Australia.“ (Industrie- und Wissenschaftsminister Ed Husic)

Mehr hier

Diese Arbeitsplätze haben keinen wirtschaftlichen Sinn, sie werden nur zum Vergnügen der Politiker existieren und verschwinden, sobald die Subventionen versiegen. Das ist ein schockierender Verrat an den Arbeitnehmern.

Die Herstellung von Solarzellen ist ein energieintensiver Prozess. Sie erfordert riesige Mengen an billiger, verfügbarer Energie. Die Kohle produzierenden Regionen Chinas dominieren die Solarproduktion, weil sie die stetige, kostengünstige Energieversorgung liefern können, die für die Siliziumherstellung erforderlich ist, wie z. B. das Zonenschmelzen, eine kritische Phase im Solarherstellungsprozess, bei der ein Siliziumstab durch einen 1400°C heißen Ofen geführt wird – die Verunreinigungen sammeln sich in der Schmelzstelle.

Die derzeitige Masse an Sonnenkollektoren kann nicht die für diese Prozesse erforderliche Menge an zuverlässiger Energie erzeugen. Keine andere erneuerbare Energiequelle als die Wasserkraft kann die erforderliche Energie liefern. Diese Energie muss felsenfest verfügbar sein, da sonst ganze Chargen von Siliziummaterial ruiniert werden können. Die Solarproduktion erfordert absolute Präzision, um Produkte in der erforderlichen Reinheit herzustellen.

Nur Kohle, Kernenergie und Gas können die für die Herstellung von Solarmodulen erforderliche Energiemenge und -stabilität liefern, und das zu einem mit China vergleichbaren Preis.

Das Traurigste an dieser Scharade ist, dass Australien tatsächlich die Kapazität hat, die chinesische Produktion herauszufordern. Alles, was wir brauchen ist, dass die Politiker die australischen Hindernisse für die Wettbewerbsfähigkeit beseitigen.

Wenn Australien seine Ziele für grüne Energie aufgeben und seine Kohle- und Kernenergieressourcen voll ausschöpfen würde, könnten wir bei den Energiekosten mit China mithalten.

Australien war in den 1950er Jahren einmal ein Kraftzentrum der verarbeitenden Industrie, und wir könnten es wieder werden. Aber zuerst müssten wir die Riege der politisch Inkompetenten loswerden, die seit mehr als 70 Jahren Australiens Chancen vergeudet haben, indem sie die Wirtschaft in den Sand gesetzt und Geld für sinnlose Stunts ausgegeben haben wie z. B. dieses jüngste „Solar Sureshot“-Spielchen.

Link: https://wattsupwiththat.com/2024/04/08/what-solar-glut-aussie-government-to-subsidise-fake-solar-panel-manufacturing-jobs/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Die ehrliche Geschichte des Klimawandels – Teil 2: Mit neuem Kurs in eine hoffnungsvolle Zukunft

Guus Berkhout und Kees de Lange

[Alle Hervorhebungen vom Übersetzer]

Einführung von Andy May: Im ersten Teil dieses Artikels [in deutscher Übersetzung hier] haben wir argumentiert, dass es keine Klimakrise gibt und dass Politiker, Klimaforscher und Journalisten dringend aufgefordert werden, damit aufzuhören, die Bevölkerung in Angst und Schrecken zu versetzen und die Ergebnisse zweifelhafter Klimamodelle zu zitieren. In diesem Teil plädieren die emeritierten Professoren Guus Berkhout und Kees de Lange dafür, den Kampf zwischen Alarmisten und Realisten zu beenden. Sie plädieren dafür, die großen Chancen, die der Klimawandel bietet, gemeinsam zu nutzen. Das bedeutet einen völlig anderen Ansatz in der Klimapolitik und bei der Energiewende.

Es ist an der Zeit, nicht länger hinzunehmen, dass immer mehr nicht gewählte internationale Organisationen – wie all die UN-Organisationen (WMO, UNEP usw.) und die Tausenden von NRO – uns zwingen, das Leben in unserem eigenen Land nach ihren Vorstellungen zu gestalten. Vor allem ist es höchste Zeit, dass wir die Geschichten der Angst und die Zwangsmaßnahmen ausrotten, die uns von diesen Organisationen aufgezwungen werden. Dies ist nur mit einer starken nationalen Demokratie möglich! Die nationalen Regierungen müssen mit viel Mut und Sachverstand einen neuen Kurs einschlagen. Das Ergebnis wird Hoffnung auf eine blühende Zukunft machen. Ein solcher neuer Kurs beginnt mit einer vernünftigen Klimapolitik.

Weg mit der Klima-Angst!

Genug von all diesen angstmachenden Erzählungen und all den unsinnigen Netto-Null-CO₂-Milliarden! Wir werden jetzt über die positiven Klimaaussichten für die Zukunft sprechen. Die Grafik rechts in Abbildung 4 wurde im Jahr 2020 von dem bekannten dänischen Umweltökonomen Bjørn Lomborg veröffentlicht. Sie zeigt auf einen Blick – ohne komplizierte Modelle – warum die Klimaschrecken-Narrative fehl am Platze sind. Es zeigt sich, dass sich Investitionen in Anpassungsmaßnahmen extrem lohnen!

Wohlgemerkt: Die westliche Welt ist im vergangenen Jahrhundert dank zuverlässiger und erschwinglicher Energie erheblich wohlhabender geworden. Dieser Wohlstand könnte genutzt werden, um den technologischen Fortschritt zu finanzieren. Und diese Technologie könnte genutzt werden, um Klimakatastrophen zu verhindern. Die Technologie zur Eindämmung des Klimawandels hat noch nie ein Leben gerettet oder einen Unterschied gemacht, aber die Technologie zur Anpassung an den Klimawandel hat laut Lomborg Millionen von Menschen gerettet!

Abbildung 4: Während die CO₂-Konzentration in der Atmosphäre weiter steigt – trotz der vielen ausgegebenen Klimaschutzmilliarden (linke Seite) – sehen wir einen starken Rückgang der klimabedingten Sterblichkeitszahlen (rechte Seite) durch Anpassungsmaßnahmen. Der Rückgang ist spektakulär und beweist, dass die Angst machenden Erzählungen in den Medien über die katastrophale Sterblichkeit infolge des Klimawandels schlichtweg falsch sind.

Wir sagen heute die meisten extremen Wetterereignisse Tage, manchmal Wochen, im Voraus voraus, so dass geeignete Maßnahmen getroffen werden können. In den wohlhabenden Ländern werden die Deiche verstärkt, und die Häuser sind viel widerstandsfähiger gegen Wirbelstürme und zunehmend auch gegen Erdbeben. In den Wäldern werden breite Brandschneisen angelegt, um sicherzustellen, dass Waldbrände lokal begrenzt bleiben, neue Wasserbewirtschaftungstechniken werden entwickelt, um überschüssiges Regenwasser in Überlaufgebieten aufzufangen, um es später in Trockenzeiten zu nutzen, usw.

Eine Net-Zero-Politik bringt gar nichts!

Das Diagramm links in Abbildung 4 zeigt, dass all diese Tausende von Milliarden für Netto-Null-Politik seit Jahrzehnten nichts gebracht haben! Warum also damit weitermachen? Offensichtlich interessieren sich weder das Klima noch die CO₂-Emissionen für die menschliche Minderungspolitik. Das Diagramm rechts in Abbildung 4 zeigt hingegen, dass Investitionen in die Anpassung spektakuläre Ergebnisse zeigen und Millionen Menschen vor dem Tod durch Wetter- und Klimaereignisse bewahren. Daher ist es dumm, verschwenderisch und unmoralisch, eine Bevölkerung durch sinnlose Klimapolitik und unerschwingliche Energiepreise ärmer zu machen.

Warum sehen wir in den Medien nie die Gegenüberstellung in Abbildung 4? Auch der Weltklimarat schweigt dazu völlig! Die Bevölkerung braucht aber dringend genau diesen Vergleich, um Kosten und Nutzen beider Lösungsansätze aufzuzeigen. Für weitere Informationen zu diesem wichtigen Thema, siehe auch diese gründliche Analyse von Clintel, die gravierende Fehler im jüngsten IPCC-Bericht aufzeigt [in deutscher Übersetzung hier].

Törichte westliche Illusionen

In der westlichen Welt werden endlose Sitzungen abgehalten, um Verfahren zur Kontrolle des Erdklimas zu erörtern. Bei diesen Treffen werden von grünen Politikern politische Maßnahmen zum Erdklima erfunden, obwohl sie über wenig technisches oder wissenschaftliches Wissen verfügen. Unter anderem deshalb wollen die westlichen Länder bei moralischen Klimamaßnahmen ganz vorne mit dabei sein („Seht her, wir retten die Welt“). Darunter leidet jedoch die Bevölkerung. Länder wie China und Indien sehen mit großem Erstaunen zu, wie die EU mit unsinnigen Klimaregelungen ihre hochwertige Industrieproduktion und Arbeitsplätze aus Europa vertreibt.

Die nicht-westliche Welt, also die überwiegende Mehrheit der Weltbevölkerung, hat ganz andere Sorgen als eine angebliche Klimakrise. Sie haben kein Verständnis und keine Geduld für eine das Gemeinwohl zerstörende Netto-Null-Politik. Sie sind sich bewusst, dass ihre wachsende Bevölkerung nur mit der großflächigen Nutzung fossiler Brennstoffe und dem anschließenden schrittweisen Übergang zur großflächigen Nutzung moderner Kernenergie eine Zukunft haben kann. Länder wie China und Indien halten die Netto-Null-Politik für eine törichte westliche Illusion, die ihnen selbst gut tut. Die Folge ist, dass der Westen wirtschaftlich schwächelt. Die geopolitischen Beziehungen verändern sich zugunsten aufstrebender wirtschaftlicher Supermächte wie Indien und China. Europa arbeitet hart daran, sich selbst irrelevant zu machen.

CO₂-Emissionen in den Niederlanden

Abbildung 5: Das scheidende niederländische Kabinett wird 28 Milliarden für Klimaprojekte ausgeben, um die globale Erwärmung zu verringern. Auf Anfrage hat Klimaminister Rob Jetten zugestimmt, dass die Reduzierung nur 0,000360°C ausmachen wird. Das sind viele tausend Milliarden Euro pro Grad Celsius! Dummheit oder Bösartigkeit?

Ein konkretes Beispiel. Wie viel CO₂ stoßen die Niederlande tatsächlich aus? Die Fakten: Die Niederlande sind für 0,47 % des weltweiten CO₂-Ausstoßes verantwortlich. Folgt man dem IPCC und glaubt dessen Annahme, dass es eine einfache lineare Beziehung zwischen CO₂-Emissionen und globaler Erwärmung gibt, dann beträgt der Beitrag der Niederlande zur globalen Erwärmung 0,47 %. Wenn wir auch den alarmistischen Klimamodellen folgen – der menschliche CO₂-Ausstoß wird als Hauptursache der globalen Erwärmung angenommen – dann ist der niederländische CO₂-Beitrag für eine jährliche Erwärmung von etwa 0,0001°C verantwortlich! Selbst beim düstersten IPCC-Szenario ist unser Beitrag so gering, dass er nicht messbar ist!

Der niederländische Bürger ist also gezwungen, Hunderte von Milliarden Euro auszugeben, um sicherzustellen, dass die globale Temperatur jedes Jahr um einen unermesslich kleinen Betrag gesenkt wird. Ist diese Klimapolitik in Anbetracht der großen Engpässe u.a. im Gesundheits- und Bildungswesen nicht ein Skandal gegenüber den Bürgern unseres Landes?

Konsequenzen einer Net-Zero-Klimapolitik

Da die Hauptursache für die globale Erwärmung dem CO₂ zugeschrieben wird und der Anstieg des CO₂ in der Atmosphäre auf die Nutzung fossiler Brennstoffe (Kohle, Erdöl und Erdgas) zurückzuführen ist, zielen die Netto-Null-Maßnahmen auf die Beseitigung fossiler Brennstoffe ab. Wussten Sie, dass diese Maßnahmen ihren Ursprung im Pariser Abkommen haben? Es gab Politiker und Beamte, die keine Ahnung vom Klimasystem der Erde hatten (es war kein ernsthafter Wissenschaftler in Sicht). Die große Menge an Unsinn, die im Vorfeld dieses Abkommens geäußert wurde, ist ein klarer Beweis dafür, dass die Wissenschaft zwangsläufig verliert, wenn Wissenschaft und Politik aneinandergeraten.

Abbildung 6: Die linke Grafik zeigt die globale Erwärmung (etwa 1,2°C) auf der üblichen Mini-Skala. Die Erwärmung scheint also katastrophal zu sein. Wenn wir jedoch die gleiche Erwärmung mit den Temperaturen von Singapur und Oslo (etwa 28°C und 6°C) vergleichen, ist die Erwärmung kaum sichtbar.

Das hielt sie jedoch nicht davon ab, gemeinsam festzulegen, dass die durchschnittliche globale Erwärmung die „katastrophale“ Grenze von 1,5°C nicht überschreiten sollte! Seitdem ist das Pariser Abkommen unantastbar. Wenn wir über Klimapolitik sprechen, reden wir über die „Einhaltung des Pariser Abkommens“. Der wissenschaftliche Inhalt ist also völlig aus der Klimadebatte verschwunden und wird durch ein willkürliches politisches Ziel ersetzt! [In deutscher Übersetzung hier]. Abbildung 6 zeigt, dass der durchschnittliche jährliche Temperaturunterschied zwischen Singapur und Oslo etwa 22°C beträgt. Obwohl Singapur 22°C wärmer ist als Oslo, sind beide Städte sehr wohlhabend. Was bedeutet also die 1,5°C-Katastrophengrenze von Paris?

Energiekrise

Es gibt keine Klimakrise, und es ist auch eine Fiktion, dass diese Krise von der westlichen Welt verursacht wird. Aber es gibt tatsächlich eine Energiekrise, die wir selbst verursacht haben („anthropogen“)? Historisch gesehen ist praktisch der gesamte Fortschritt der Menschheit in den letzten paar hundert Jahren auf Fortschritte in Wissenschaft und Technik sowie die Verfügbarkeit ausreichender zuverlässiger, erschwinglicher und sicherer fossiler Energiequellen zurückzuführen. Diese Quellen können Energie jederzeit bereitstellen, wenn sie nachgefragt wird. Moderne Kraftwerke für fossile Brennstoffe liefern bedarfsgerechte Energie und stellen eine monumentale technologisch-wissenschaftliche Errungenschaft dar. Sie werden auch immer sauberer!

Es ist für die Zukunft aller von größter Bedeutung, dass der Energiebedarf der Weltbevölkerung angemessen gedeckt wird. Das ist kein leichtes Unterfangen, da die Weltbevölkerung weiter wächst und der Pro-Kopf-Energiebedarf ständig steigt. Betrachten wir in diesem Zusammenhang die schnell wachsenden Rechenzentren, die eine enorme Menge an Energie benötigen. Seriöse Hochrechnungen des weltweiten Energiebedarfs im Jahr 2050 zeigen, dass ein Anstieg von etwa 25 % zu erwarten ist. Wie wollen wir das schaffen? Sicherlich nicht, indem wir so schnell wie möglich aus den fossilen Brennstoffen aussteigen! Wussten Sie, dass seit Jahren 80 % der Energie aus fossilen Brennstoffen gewonnen wird und der Anteil alternativer Energiequellen bei etwa 20 % liegt?

Biomasse, Wind- und Solarenergie

Die seit Jahren vorgeschlagenen Alternativen zu den fossilen Brennstoffen sind Biomasse, Wind und Sonne. Sogar Klimaalarmisten beginnen zu erkennen, dass das massenhafte Abholzen unserer Wälder eine große Torheit ist, nur um sie dann in Biomassekraftwerken zu verbrennen. Wir wissen, dass Wind und Sonne nur dann Strom erzeugen, wenn der Wind nicht zu stark oder zu schwach weht und wenn die Sonne scheint. Da wir große Mengen an Strom praktisch nicht speichern können, sind Sonne und Wind bestenfalls Nischenlösungen. Trotz aller Warnzeichen holzen die Politiker weiterhin in großem Stil Wälder ab und leiten uns massenhaft an ein unzureichendes Stromnetz. Ohne einen Kurswechsel sind wir auf dem Weg zu einer anthropogenen Energiekrise, in der es regelmäßig zu Stromausfällen kommen wird.

Kernkraft

Gibt es denn überhaupt keine Lösung? Das Zynische an der Situation ist, dass es sehr wohl eine hervorragende Lösung gibt. Das Schlüsselwort ist Kernenergie. Kernenergie ist verfügbar, zuverlässig, sicher und erschwinglich und hat den Vorteil, dass sie so gut wie keine Treibhausgase ausstößt – für alle, die eine Kohlenstoffphobie haben. Außerdem ist ein erschwingliches Abfallrecycling in Sicht. Die Kernenergie scheint also eine mögliche Lösung zu sein, auf die sich Alarmisten und Realisten schnell einigen könnten.

Neuer Kurs in der Klimapolitik

Wir schließen mit einigen Leitlinien, wie eine Klimapolitik unter einer neuen Regierung aussehen sollte (in den Niederlanden wird gerade eine neue Regierung gebildet):

1. Die Politik sollte sich nicht auf unausgereifte Computermodelle stützen, sondern auf zuverlässige Fakten.

2. Fakten zeigen, dass es gar keine Klimakrise gibt und CO₂ kein Thermostat ist, mit dem die Menschen das Klima auf eine gewünschte Einstellung bringen können. Fakten zeigen, dass extrem teure Maßnahmen zur Eindämmung des Klimawandels überhaupt nicht helfen, während Maßnahmen zur Anpassung erfolgreich sind.

3. CO₂ ist kein schädliches Gas und CO₂-Emissionen sind keine Umweltverschmutzung. Im Gegenteil: CO₂ ist das Molekül des Lebens auf dem Planeten Erde. Mehr CO₂ in der Atmosphäre kann eine mäßige Erwärmung verursachen, macht die Erde aber auch grüner und erhöht die landwirtschaftliche Produktivität erheblich. Wir sollten daher mit mehr CO₂ sehr zufrieden sein.

4. Klimawandel und Umweltverschmutzung sollten nicht in einen Topf geworfen werden. Abgesehen davon, dass dies sachlich falsch ist, macht es die Klimapolitik unnötig kompliziert. Der Klimawandel erfordert eine Anpassungstechnologie, die Umweltverschmutzung eine saubere Produktionstechnologie. Deshalb ist es naiv und unmoralisch, die Bevölkerung durch sinnlose Klimapolitik und unbezahlbare Energiepreise zu verarmen. Nur eine wohlhabende Nation kann in die Klimaanpassung investieren und fossile und andere Brennstoffe sauberer produzieren!

Neuer Kurs in der Klimapolitik!

Der oben beschriebene neue Kurs in der Klimapolitik wird automatisch zu einer völlig anderen Energiewende führen. Die Demonstranten, die einen abrupten Ausstieg aus der Nutzung fossiler Energieträger wollen zeigen, dass sie keine Ahnung haben, was sie tun. Wenn die Nutzung fossiler Energieträger sehr kurzfristig eingestellt wird, bricht die moderne Gesellschaft zusammen. Ein Übergang ist, wie das Wort schon sagt, ein schrittweiser Prozess. Die Energie der Zukunft ist eindeutig die Kernenergie, die aus einem gut positionierten Mix aus großen und kleinen Kernkraftwerken besteht. Die Praxis zeigt unmissverständlich, dass die angebotsorientierte Wind- und Solarenergie in unserem künftigen Energiesystem nur eine Nischenrolle spielen kann. Die neue niederländische Regierung muss sich nach der Wahl schnell an die Arbeit machen.

Abschließend appellieren wir noch einmal an beide Klimawelten, Alarmisten und Realisten, sich nicht gegenseitig zu bekämpfen, sondern gemeinsam mehr Wissen über das Verhalten des Erdklimas und über die Wahl unserer zukünftigen Energiesysteme zu erarbeiten.

Link: https://andymaypetrophysicist.com/2024/04/12/the-honest-story-of-climate-change-part-2-with-a-new-course-towards-a-hopeful-future/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE