Kältereport Nr. 20 / 2024

Christian Freuer

Vorbemerkung: Diesmal scheint der Winter in Osteuropa nicht weichen zu wollen. Und die Südhalbkugel wartet mit Meldungen auf – meine Einschätzung: da kommen immer wieder solche Meldungen!

Meldungen vom 13. Mai 2024:

Rekordkälte im Mai in Europa-Russland, die wichtige russische Getreideanbauregionen dazu veranlasst, den Notstand auszurufen

Extrem kalte arktische Luft hat Osteuropa und weite Teile Russlands in letzter Zeit in Atem gehalten und die Temperaturen bis zu -6 °C sinken lassen – ein Rekord-Tiefstwert für diese Jahreszeit.

Die nachstehenden Daten wurden mit freundlicher Genehmigung des nationalen russischen Wetterdienstes (Гидрометцентр России, Gidrometcentr Rossii) und über hmn.ru veröffentlicht.

Tschernosem (der „Schwarzerdegürtel“), der für seine reichen, tiefschwarzen Böden bekannt ist, wurde von starken Frösten heimgesucht. In Valuyki sank das Thermometer am 10. Mai auf -3,4 °C und brach damit den bisherigen Rekordtiefstwert für den Monat Mai von 0,8 °C aus dem Jahr 1952. Auch in Jelez (-1,2°C), Woronesch (-1,8°C) und Tambow (-2,3°C), um nur drei weitere Orte zu nennen, wurden neue Rekorde aufgestellt.

In der Wolgaregion und im gesamten Mai hat der Frost dreimal zugeschlagen (bis zum 12. Mai).

In Balaschow wurde vor kurzem ein Tiefstwert von -4,4 °C gemessen, was 2,2 °C unter dem alten, seit 1950 bestehenden Rekord liegt. In Alexandrov Gai wurde ein seltener Wert von -3,4°C gemessen.

Der Frost erreichte auch Lugansk, das mit -3,1°C den bisherigen Mai-Extremwert von -1,1°C aus dem Jahr 1950 unterbot.

Hier folgen noch diverse weitere Einzelwerte mit Rekordwerten.

Die Vorhersage sagt für diese Woche weitere Fröste voraus, bis zu -3°C in den Regionen Kostroma und Ivanovo zum Beispiel.

Schon vor diesem jüngsten Polarluft-Einbruch hatten drei der wichtigsten Getreideanbaugebiete Russlands den Notstand ausgerufen und schwere Frostschäden an den Kulturen geltend gemacht, welche die diesjährige Ernte voraussichtlich drastisch verringern werden.

In der vergangenen Woche verhängten die zentralen Regionen Lipezk, Woronesch und Tambow, die in Russlands fruchtbarem „Schwarzerdegürtel“ liegen, alle Notstandsmaßnahmen.

„Die Fröste Anfang Mai hatten katastrophale Folgen“, sagte Igor Artamonow, der Gouverneur der Region Lipezk. „Wir müssen uns darüber im Klaren sein, dass die diesjährige Ernte viel geringer ausfallen wird als die vorherige.“

Der jüngste Frost hat nicht nur Getreide, sondern auch andere Grundnahrungsmittel wie Ölsaaten, Kartoffeln, Zuckerrüben und Obst in Mitleidenschaft gezogen. Russland könnte wegen des kalten Wetters ein Drittel seiner Obsternte verlieren, berichtete die staatliche Zeitung Rossiyaskaya Gazeta Ende letzter Woche.

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Es folgt ein ausführlicher Beitrag zum jüngsten Sonnensturm und den Polarlichtern. Davon war hierzulande auch reichlich zu lesen. Cap Allon stellt jedoch am Schluss diesbezüglich Fragen, die hier nicht vorenthalten werden sollen:

Meine Fragen: Welche Rolle spielte das immer schwächer werdende Magnetfeld der Erde bei dem Sonnensturm, der am 10. und 11. Mai stärker war als erwartet? Und wie können die Befürworter der globalen Erwärmung den entscheidenden Antrieb durch die Sonne leugnen? Sie macht nur einen Schluckauf und der ganze Planet glüht.

Link: https://electroverse.substack.com/p/record-may-cold-sweeps-european-russia?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 14. Mai 2024:

Die erste Mai-Dekade im europäischen Teil Russlands war die kälteste jemals

Nach Angaben des Leiters des nationalen russischen Wetterdienstes, Roman Vilfand, werden die ersten zehn Tage des Monats Mai im europäischen Teil des Landes (mit einer Fläche von 3969 Millionen km²) als „die kältesten in der Geschichte der Beobachtungen“ gelten.

Wie gestern berichtet, hat diese Region in diesem Monat bereits drei verschiedene arktische Einbrüche erlebt und dabei jedes Mal langjährige Mai-Temperaturrekorde gebrochen.

Vilfand sagte, dass das Gebiet einem Ansturm kalter Luftmassen ausgesetzt war, die vom Arktischen Ozean nach Süden strömten, was für diese Jahreszeit ungewöhnlich ist und dazu führte, dass die Lufttemperatur in Westrussland etwa 10°C unter den klimatischen Normen lag.

Die beispiellose Kälte im Mai hat Gazprom ( den staatlichen multinationalen Energiekonzern) gezwungen, seine Energieversorgung zu verstärken. Berichten zufolge wurden die Verbraucher in diesem Monat mit Rekordmengen an Gas versorgt, die mit denen des Winters vergleichbar sind.

Besorgniserregend sind auch die daraus resultierenden Frostschäden an den Feldfrüchten, die diese Woche in Moskau diskutiert wurden.

Wie bereits gestern erwähnt, ist die berühmte russische Anbauregion, der „Schwarzerdegürtel“, von den monatlichen Rekord-Tiefsttemperaturen schwer getroffen worden, und es wurden große Ernteverluste gemeldet.

Die Ministerien haben den Notstand ausgerufen, auch in den zentralen Regionen Lipezk, Woronesch und Tambow, wo für den Mai noch nie dagewesene Tiefstwerte von -6°C gemeldet wurden.

Auch in diesen Regionen, selbst in Moskau, ist seltener Schnee gefallen.
Am 9. Mai fiel in der russischen Hauptstadt zum ersten Mal in der Klimageschichte Schnee (für dieses Datum). Offiziellen Angaben zufolge fielen in verschiedenen Teilen der Stadt etwa 5 cm, was in der 145 Jahre alten meteorologischen Aufzeichnung Moskaus noch nie vorgekommen ist.

Das Wetter an diesem Tag war bemerkenswert kalt, sagte Vilfand, vergleichbar mit einem Märztag. Mit einer Durchschnittstemperatur von nur 1,7 °C war der letzte Donnerstag der kälteste 9. Mai in Moskau seit 1972.

Frost und ungewöhnliche Schneefälle haben in letzter Zeit weite Teile Osteuropas heimgesucht, darunter auch die Ukraine.

Kältebedingte Verluste sind auch in Polen, Slowenien, der Slowakei, der Tschechischen Republik und Deutschland zu verzeichnen – um nur fünf Länder zu nennen.

Im Fernen Osten hat auch China mit kalten und nassen Witterungsbedingungen zu kämpfen.
In den heutigen Nachrichten geht es um Chinas 4-Milliarden-Dollar-Litschi-Ernte, die durch Regen, Hagel und unvorhersehbare Frostperioden dezimiert worden ist.

Trotz der Verlautbarungen des Establishments über die „immer heißer werdende Erde“ nehmen die Kälteausbrüche in China sowohl an Häufigkeit als auch an Intensität zu. Das Land hat sich die Ernährungssicherheit zum Hauptziel gesetzt, aber eine Reihe von arktischen Stürmen und extremen „Wetter-Peitschenhieben“ führen zu drastischen Ertragseinbußen. Schwankungen zwischen anomaler Hitze und glühender Kälte sind in Zeiten geringer Sonnenaktivität durchaus zu erwarten und werden sich in Zukunft noch verstärken. China weiß das. Ihre Wissenschaftler warnen schon seit Jahren davor.

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Es folgt noch ein Beitrag zum Thema „There is no Climate Crisis“.

Link: https://electroverse.substack.com/p/first-10-days-of-may-in-european?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 15. Mai 2023:

Starker Schneefall Mitte Mai in der Türkei

Teile der Türkei wurden von seltenem Mai-Schnee heimgesucht, darunter die westliche Provinz Kocaeli und die Schwarzmeerregion.

Die Woche begann mit einem Temperatursturz, und am Dienstag kam es in den höheren Lagen zu heftigen Schneeverwehungen. In den Bergen der Provinz Bolu zum Beispiel gab es erhebliche Schneefälle.

Die Schneefälle hielten auch am Mittwochmorgen an, unter anderem in der Provinz Kastamonu, und veranlassten das Allgemeine Meteorologische Institut des Landes, für sechs Provinzen die Wetterwarnstufe „Gelb“ zu verhängen.

Wie das nördlich gelegene Russland, das gerade die kältesten ersten 10 Tage des Monats Mai seit 145 Jahren erlebt hat, erlebt auch die Türkei einen historisch kalten und schneereichen Start in den Monat, dessen Kälte bis mindestens zum Wochenende nicht nachlassen soll.

Hier ein Blick auf die 2m-Temperaturanomalien für den Nahen Osten (mit der Türkei im Norden und Afrika im Westen):

2 m-Temperatur-Anomalien am 13. Mai [tropicaltidbits.com]

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Die Rekord-Maikälte in der Slowakei

Die Slowakei hat gerade einen neuen inoffiziellen Tiefsttemperaturrekord für den Monat Mai aufgestellt. Der am 13. Mai in Veľká Poľana gemessene Wert von -11 °C ist der bisher tiefste Maiwert des Landes (unterhalb von 1000 m).

Die Station Veľká Poľana gehört allerdings nicht zum Netz des Slowakischen Hydrometeorologischen Instituts (SHMI) und ist daher nicht offiziell anerkannt.

Der offizielle slowakische <1000m-Rekord liegt bei -8,8°C, aufgestellt in Oravská Lesná am 15. Mai 1954. Die niedrigste Mai-Temperatur in großer Höhe wurde mit -18,3 °C am 20. Mai 1952 in Lomnický štít (2645 m) gemessen.

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Es folgt noch ein Beitrag zum Klima-Kult (wurde hier separat übersetzt) sowie zu solaren Vorgängen.

Link: https://electroverse.substack.com/p/heavy-mid-may-snow-hits-turkey-slovakias?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 16. Mai 2024:

Chiles Hauptstadt inmitten des „längsten jemals aufgezeichneten Kälteeinbruchs“, während sich Südamerika auf einen weiteren antarktischen Ausbruch vorbereitet

Seit den seltenen Schneefällen der vergangenen Woche herrscht in Santiago de Chile eine historische Kälteperiode.

„Seit 1950 (d. h. in den letzten 74 Jahren) hatten wir keine so intensive Kälteperiode im Mai“, sagte Raul Cordero, Klimatologe an der Universität von Santiago. „Wir hatten Tage mit noch niedrigeren Temperaturen, aber jetzt haben wir eine Folge von acht Tagen mit Temperaturen weit unter den typischen Werten. Wir haben es also mit der längsten Kältewelle zu tun, die jemals in der Hauptstadt gemessen wurde, zumindest für die Herbstmonate.“

Die Kälte wird bis Donnerstag anhalten, wobei Cordero für das Zentrum Santiagos Temperaturen von 1,1 Grad Celsius vorhersagt – ein historischer Wert.

Es folgen die Aussichten auf ein Andauern und sogar eine Intensivierung der Kältewelle. Angesichts der Meldungen aus der Antarktis war so etwas zu erwarten.

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Und es geht gleich weiter mit der Südhemisphäre:

Kältester April in Australien seit 2015

Die Ankündigung des Bureau of Meteorology, dass es sich um den „heißesten Herbst/Winter aller Zeiten“ handelt, ist weiterhin peinlich. Der letzte Monat war der kälteste April in Australien seit fast einem Jahrzehnt – und das, obwohl das BoM diese höhere Temperaturen anzeigenden elektronischen Temperatursonden verwendet.)

Entgegen dem Versprechen der AGW-Partei, dass es „immer wärmer“ wird, verzeichnete Australien im letzten Monat einen überdurchschnittlich kalten April (im Vergleich zum Durchschnitt von 1951-1980), den kältesten seit 2015, und einen, der mit den April-Monaten der 1960er und 1970er Jahre konkurriert.

Ein Hochdruckgebiet südlich von WA war die Ursache für die Kälte, bei der südliche Winde polare Luft über den gesamten Kontinent nach Norden trieben – ein natürlicher Vorgang, der das Establishment verzweifeln lässt. Auszug:

Während also viele Gebiete der Erde im April 2024 eine rekordverdächtige Wärme erlebten, war Australien einer der wenigen Orte, die dank eines stagnierenden Wettermusters kühler als normal blieben. Dies ist ein gutes Beispiel dafür, wie Kälteperioden den längerfristigen Erwärmungstrend des Klimawandels überdecken können. – Ende Auszug)

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Es folgt noch ein Kurzbeitrag unter der Überschrift „Es gibt keine Klima-Krise“.

Link: https://electroverse.substack.com/p/chiles-capital-in-the-midst-of-longest?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 17. Mai 2024:

Frost in der Türkei

In verschiedenen Regionen der Türkei ist in dieser Woche der Winter zurückgekehrt, da anormale Tiefstwerte und starker Schneefall über das Land zogen.

In der Nordtürkei wurde die Demirkapı-Hocheben in ein weißes Meer verwandelt. Sie ist zu dieser Jahreszeit für ihre üppige Flora bekannt.

Auch in der Region Yedigöller (Sieben Seen), die den Dipsiz-See, den İkiz-See, den Kara-See, den Sarıçiçek-See, den Pirömer-See, den Aygır-See und den Balıklı-See umfasst, hat es stark geschneit. Die Straßen wurden hier unpassierbar, so dass groß angelegte Schneeräumungsaktionen durchgeführt werden mussten.

Die Skigebiete in der Türkei sind wieder in Aufregung geraten. In Erzurum zum Beispiel, wo sich das Skigebiet Palandöken befindet, hat die überraschende Rückkehr des Winters die Pisten wieder zum Leben erweckt, ebenso wie im Sarıkamış-Distrikt von Kars und in Kartalkaya in Bolu. In diesem Teil der Welt ist am Freitag ein weiterer kalter Tag zu erwarten, bevor sich die klimatischen Verhältnisse allmählich wieder normalisieren, da sich die Kälte nach Osten verlagern wird.

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Seltener Mai-Schnee in Hochlagen von Süd-Korea

In der südkoreanischen Provinz Gangwon fielen am Donnerstag in höheren Lagen mehr als ein Meter Schnee, was zu einer noch nie dagewesenen Schneewarnung für Mitte Mai führte.

Auf dem Berg Seorak [1700 m ü. NN] waren am Donnerstag bis 6 Uhr morgens 42 cm Schnee gefallen, auf dem Hyangro Peak waren es ähnlich viele.

Als Reaktion darauf gab die koreanische Meteorologiebehörde eine Warnung vor starkem Schneefall heraus. Dies war das erste Mal seit der Einführung des Warnsystems im Jahr 1996, dass eine solche Warnung Mitte Mai (oder später) ausgegeben wurde, und erst das zweite Mal im Monat Mai (das erste Mal im Jahr 2021).

Die Warnung wurde für die Bergregionen von Gangwon herausgegeben und trat überall dort in Kraft, wo mehr als 5 cm Schnee vorhergesagt wurden. Die Autofahrer wurden gewarnt, angesichts der eingeschränkten Sicht und der tückischen Bedingungen auf den Straßen besondere Vorsicht walten zu lassen.

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Warnung vor Schneefällen in den Australischen Alpen

Der bevorstehende Kaltlufteinbruch in Australien wird die Temperaturen in den Bergen unter den Gefrierpunkt sinken lassen und in den dortigen Alpenregionen Schnee bringen.

Nach dem historisch frühen Schneegestöber im April, das die Skigebiete in New South Wales und Victoria überzog, kommt diese Woche eine weitere Runde Kälte und Schnee aus dem Süden, um die australischen Pisten für die Eröffnung Anfang Juni vorzubereiten.

Insgesamt war es ein kalter und nasser Start in den Herbst in Australien, bei dem eine Reihe von monatlichen Tiefsttemperaturrekorden gefallen sind. Sogar nach den „offiziellen“ BoM-Daten war der April ein überdurchschnittlich kalter Monat, selbst im Vergleich zum kühlen Referenzzeitraum 1951-1980.

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Es folgt wieder ein Beitrag zur Sonnenaktivität.

Link: https://electroverse.substack.com/p/frozen-turkey-rare-may-snow-hits?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

Wird fortgesetzt mit Kältereport Nr. 21 / 2024

Redaktionsschluss für diesen Report: 18. Mai 2024

Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Hinweis: Urlaubsbedingt wird der nächste Kältereport erst Mitte der übernächsten Woche erscheinen. Es werden aber unverändert alle Meldungen aufgezeichnet. – C. F.




Der Aufprall auf die „grüne Energiemauer“ kann nicht schnell genug kommen

Francis Menton, MANHATTAN CONTRARIAN

Wir nähern uns schnell etwas, das ich die „grüne Energiemauer“ genannt habe. Die „Mauer“ besteht aus einer Kombination realer Hindernisse, teils aus Kostengründen, teils aus physikalischen Gründen, die das Streben nach einer emissionsfreien „Netto-Null“-Stromerzeugung unweigerlich beenden werden, lange bevor das Ziel von null Emissionen erreicht ist. In diesem Beitrag vom Dezember 2021 habe ich zum ersten Mal auf die sich nähernde Mauer hingewiesen, und in diesem Folgebeitrag vom November 2023 bemerkte ich, dass sie „allmählich in den Fokus rückt“. Jeder, der aufmerksam ist und die Grundrechenarten beherrscht, weiß, dass wir uns dieser Mauer nähern, einige Länder viel schneller als andere. (New York hat sich freiwillig in die erste Reihe gestellt.).

Was wir nicht wissen ist, wie sich der Aufprall auf die Mauer äußern wird: Flächendeckende und häufige Stromausfälle? Regelmäßige, erzwungene Lastabwürfe und Stromausfälle? Verdreifachung oder Vervierfachung der Strompreise? Ein politischer Aufstand, wenn die Menschen erkennen, dass sie von Betrügern getäuscht wurden, die behaupteten, eine Energiewende sei einfach und billig? Oder vielleicht wird alles von allem eintreten.

Inzwischen vergehen die Jahre langsam. Die Unmöglichkeit der Situation, in die wir uns hineinmanövriert haben, wird immer offensichtlicher, aber bis jetzt gibt es noch keine offensichtliche Krise. Wird sie in einem weiteren Jahr eintreten, oder in zwei? Oder vielleicht in fünf?

Nehmen wir New York. Mehrere Gesetze und Verordnungen verpflichten uns zu Energiewende-Mandaten, die einfach nicht erfüllt werden können. Dazu gehören zwei wichtige Gesetze, die 2019 verabschiedet werden, eines für den Bundesstaat New York (Climate Leadership and Community Protection Act) und das andere für die Stadt (Local Law 97), sowie Emissionsstandards für Fahrzeuge, die 2022 vom New Yorker Department of Environmental Conservation verabschiedet werden.

Beginnen wir mit den Emissionsstandards für Fahrzeuge. Im Jahr 2022 übernahm die DEC für New York die Standards und Anforderungen der Verordnung „Advanced Clean Cars II“ des California Air Resources Board. Die kalifornischen Vorschriften sehen vor, dass ab dem Modelljahr 2026 ein Mindestprozentsatz der verkauften Fahrzeuge „emissionsfrei“ sein muss, um dann bis zum Modelljahr 2035 rasch auf 100 % „emissionsfrei“ zu steigen. Hier ist ein Diagramm der CARB über den prozentualen Anteil der verkauften Fahrzeuge nach Modelljahren, die „emissionsfrei“ sein sollen:

Elektroautos sind nicht die einzigen Fahrzeuge, die als „emissionsfrei“ gelten (z. B. für Wasserstofffahrzeuge gilt das auch), aber Elektroautos sind die einzigen Fahrzeuge, die als „emissionsfrei“ gelten und außerdem in nennenswerter Zahl existieren. Das Modelljahr 2026 beginnt im September 2025 – also in etwa 16 Monaten. Wie hoch ist derzeit der Anteil der in New York verkauften Fahrzeuge, die „emissionsfrei“ sind? In einem Artikel der New York Times vom 6. März 2024 wird der Prozentsatz der im Jahr 2023 in der New Yorker „Metropolregion“ verkauften Elektrofahrzeuge auf weniger als 10 % geschätzt. Der Artikel nennt keine Zahlen für den Staat New York als Ganzes, aber zweifellos ist die Zahl für den Staat – einschließlich der ländlichen Gebiete im Hinterland – deutlich geringer als der Prozentsatz in der Stadt und den Vororten. Inzwischen berichten viele Quellen, dass die Verkäufe von Elektrofahrzeugen im ersten Quartal 2024 plötzlich stark zurückgegangen sind. (Ich kann keine nach Bundesstaaten aufgeschlüsselte Statistik dazu finden.). Aber selbst wenn die Verkäufe von Elektroautos im Bundesstaat New York in den ersten Monaten dieses Jahres weiter steigen, werden sie dann wirklich innerhalb von etwas mehr als einem Jahr 35% aller Verkäufe erreichen? Und dann 43% nach nur einem weiteren Jahr, und dann 51% nach einem weiteren Jahr, und so weiter bis zu 100% im Jahr 2035? Das ist doch total lächerlich.

Ebenso lächerlich ist das im CLCPA enthaltene Mandat, wonach bis 2030 70 % der Stromerzeugung aus „erneuerbaren Energien“ erfolgen soll. Die Leute, die für die Umsetzung dieser Vorgaben zuständig sind, sind völlig inkompetent und haben keine Ahnung, was sie da tun. Nach der Verabschiedung des Gesetzes im Jahr 2019 bestand der erste wichtige Schritt in den Jahren 2020 und 2021 darin, die beiden emissionsfreien Kernreaktoren in Indian Point, die etwa 25 % des Stroms von New York City lieferten, zu schließen und sie durch zwei brandneue Gaskraftwerke zu ersetzen, was die Emissionen erheblich erhöhte. Bislang sind die Fortschritte bei der Erreichung des sogenannten 70 x 30-Ziels also negativ.

Die wichtigste Initiative zur Erreichung des 70 x 30-Ziels ist ein Plan für 9000 MW Offshore-Windkraft vor der Küste von Long Island. In diesem Beitrag vom 5. März habe ich die einfache Rechnung aufgestellt, dass, wenn diese Kapazität tatsächlich gebaut wird, sie bestenfalls etwa 16 % des derzeitigen Stromverbrauchs in New York decken würde – vor der Hinzufügung neuer Lasten durch die Elektrifizierung der Fahrzeugflotte und der Hausheizung. Zugegeben, wir haben das große Wasserkraftwerk an den Niagarafällen, das als „erneuerbar“ gezählt wird, sowie einige andere Wasserkraftressourcen, die zusammen mit den Niagarafällen 20 % des Verbrauchs ausmachen könnten. Mit diesen und den Offshore-Windkraftanlagen können wir vielleicht 35 % des Verbrauchs erreichen. (In der Zwischenzeit werden die Offshore-Windprojekte immer wieder gestrichen und verschoben, da die Entwickler versuchen, höhere Preise zu erzielen).

Wie sollen wir in weniger als 6 Jahren auf 70 % erneuerbare Energien kommen? Sie haben buchstäblich keinen blassen Schimmer. Im Rahmen des CLCPA wurde ein so genannter „Scoping Plan“ erstellt. Darin wird ein Bedarf an einer so genannten „abschaltbaren emissionsfreien Ressource“ festgestellt. Dies ist etwas, das es derzeit nicht gibt und wahrscheinlich auch in keinem relevanten Zeitraum geben wird.

Das Fehlen eines brauchbaren Ersatzes hat New York jedoch nicht davon abgehalten, die Schließung seiner gut funktionierenden Gaskraftwerke zu versprechen. Die Schließung mehrerer Anlagen war für dieses Jahr geplant. Doch dann fiel im November jemandem auf, dass es keinen Ersatz für die Anlagen gab, und so wurde die Zwangsstilllegung von vier dieser Anlagen um zwei Jahre verschoben. Kurzmeldung: In zwei Jahren werden wir immer noch keinen Ersatz für diese Anlagen haben. Das Gleiche wird in vier Jahren der Fall sein, und in sechs, acht und zehn Jahren. Werden sie die vorgeschriebene Schließung einfach immer weiter hinausschieben? Vielleicht vermeiden wir auf diese Weise, gegen die grüne Energiemauer zu prallen.

Und dann gibt es noch das Local Law 97, das angeblich vorschreibt, dass alle großen Wohngebäude (ab 2250 m²) auf Elektroheizung umgestellt werden müssen, und zwar hauptsächlich bis 2030. Dies wird zu einem Anstieg der Nachfrage im Netz um etwa 30 % führen. Dies geschieht zur gleichen Zeit, in der die Erdgaskraftwerke geschlossen werden sollen, um nur teilweise durch sehr unregelmäßige Offshore-Windkraftanlagen ersetzt zu werden, die die Gaserzeugung nicht vollständig ersetzen, geschweige denn die erhöhte Nachfrage decken können.

Irgendetwas muss hier nachgeben, und es wird nachgeben. Es wird das Beste sein, wenn dies schnell geschieht und sich nicht über Jahre hinzieht.

Link: https://wattsupwiththat.com/2024/05/15/the-green-energy-wall-cant-arrive-quickly-enough/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Trotz 2024, die Eisheiligen vom 11. Mai bis 15. Mai werden kälter.

Von Josef Kowatsch, Matthias Baritz

Diesmal im Mai 2024 sind die Eisheiligen, jene etwas kältere Woche in der Monatsmitte warm ausgefallen, der Schnitt der fünf Tage betrug gut 16 Grad. „Gut“ deshalb, weil der DWD diesen Deutschland-Eisheiligen-Schnitt nirgendwo veröffentlicht. Wir mussten alle DWD-Stationen mit den Original-DWD-Temperaturdaten aufsummieren und selbst das Mittel bilden.

Zukünftig wollen wir allerdings aus Zeitgründen ähnlich wie Hussing – ein Angestellter des DWD – vorgehen, siehe hier. Wir wollen einen Querschnitt von 50 Messstationen quer über Deutschland verteilt auswählen, der in etwa den DWD-Schnitt aller DWD-Stationen besser graphisch abbildet. Diese bereits bis 2023 ausgewerteten 50 Messstationen haben alle ausschließlich deutlich fallende Trendgeraden, die mit den Trendlinien der 541 DWD-Stationen aus diesem Artikel übereinstimmen, siehe die Vorschau hier. Hussing wertet im Übrigen nur etwa 35 Stationen aus.

Wir wählen 1988 als Startjahr unserer Grafikreihen, weil 1988 der Weltklimarat, eine politische Organisation gegründet wurde, (also keine Wissenschaftler) mit dem Ziel der Durchsetzung der unbewiesenen Behauptung, dass nahezu CO₂ allein als Treibhausgas die Temperaturen der Erde bestimmen würde. Und da CO₂ stetig ansteigt, würde es bald zu einer Überhitzung der Erde kommen, unseren Planeten verwüsten und unbewohnbar machen. Siehe die irrsinnigen Behauptungen der „letzten Generation“ und die derzeitigen ebenso unsinnigen Gegenmaßnahmen.

Die Grafiken dieses Artikels über den Eisheiligenverlauf in Deutschland werden diese CO₂-Klimapanik ad absurdum führen. Wir verwenden für die Grafiken die Original-DWD-Daten, wie diese vom Deutschen Wetterdienst ins Netz gestellt werden

Wir zeigen zunächst den Eisheiligentrendverlauf für Deutschland, dann einer typischen städtischen Wärmeinselstation und einer ländlichen Station.

Zunächst zum Deutschlandschnitt: Unser Autor Matthias Baritz hat alle derzeitigen 2500 DWD-Stationen überprüft auf Tages/Nachttemperaturen. Es gibt 540 Stationen, die bereits 1988 schon alle drei Werte bis heute mitgemessen haben. Diese 540 Stationen haben allerdings oftmals ihren Standort verändert, ihre Messeinrichtung sowieso, aber sie sind namentlich wenigstens gleichgeblieben und der DWD bietet eine Tagesdatenreihe an, die man als Originaldaten dieser Station bezeichnen kann. Herr Baritz hat alle 540 Stationen aufsummiert zu einem Deutschlandschnitt, und das auch noch für die Tageshöchst- und die nächtlichen Minimumtemperaturen

Grafik. 1: Die obere graue Reihe zeigt den Tageshöchsttemperaturen der fünf Eisheiligentage seit 1988. Die untere die nächtlichen T-Min Temperaturen. Die mittlere den Tagesdurchschnitt der fünf Tage. Man achte auf die Steigungsformeln, alle negativ.

Ergebnis Eisheiligen Deutschland

  1. Die Eisheiligen werden eindeutig kälter in Deutschland
  2. Die Kohlendioxidzunahme hat keinerlei erkennbare Wirkung auf die Trendlinien der Eisheiligen in Deutschland
  3. Alle drei Trendlinien verlaufen etwa gleich fallend, allerdings die nächtlichen T-min Temperaturen (blau, ganz unten im Diagramm) etwas stärker fallend als die beiden anderen.

Nochmals zur Erinnerung: Diese zeitraubenden Auswertungen bietet der Deutsche Wetterdienst nicht als Grafik an. Also bitte kopieren und selbst verwenden. Keiner außer uns wertet diese vom DWD erhobenen Daten aus. Deswegen können die teuer bezahlten Erwärmungsexperten der Medien auch jeden Blödsinn behaupten zur Unterstützung der deutschen CO₂- Klimapanikpolitik. Und die deutsche Politik unter Habeck denkt sich dann wieder unsinnige Maßnahmen gegen die behauptete CO₂-Klimaerwärmung aus, die es gar nicht gibt. Deutschland soll ruiniert werden und dagegen müssen wir ankämpfen.

Gesamtergebnis:

Die Eisheiligen werden seit 1988 kälter in Deutschland

Die CO₂-Erwärmungstheorie ist falsch. Abkühlung ist das Gegenteil einer Erwärmung.

2) Eisheiligen in einer großen Wärmeinsel: München.

Die Wetterstation steht mitten in der Stadt. Für München sieht die gesamte 5-Tage Eisheiligengrafik über den Zeitraum 1988 bis 2024 so aus

Grafik. 2: Der Eisheiligenverlauf vom 11. bis 15. Mai der Wetterstation München, mitten in München, oben der Verlauf der Tageshöchsttemperaturen, unten die nächtlichen Minimumtemperaturen und in braun der Ganztagesschnitt über 24 Stunden. Alle fünf Tage sind jeweils zu einem Aufzeichnungsereignispunkt für das betreffende Jahr ermittelt.

Ergebnis für München bei den Eisheiligen:

Die Eisheiligen werden in München mitten in der Stadt eindeutig kälter, alle drei Trendlinien sind deutlichst fallend. Die gesamte Abkühlung – brauner Graph- beträgt seit 1988 fast 2 Grad

Erkenntnis: CO₂ hat keinen Einfluss auf die Eisheiligen mitten in der Münchner Innenstadt!!!! Die nach fünf Kirchenheiligen benannten Tage richten sich nicht nach dem Geschäftsmodell CO₂-Treibhauserwärmung.

Besonders falsch und dreist tritt dieser bezahlte Wetterexperte auf. Laut dem RTL-„Klimaexperten“ Christian Häckl soll der Treibhauseffekt nachts stärker wirken als tagsüber, hier seine Theorie ausführlich und verständlich beschrieben. Alles nachvollziehbar und überzeugend, was er theoretisch von sich gibt. Wunderschön logisch daher gemunkelt, bloß halt in der Realität der irdischen Atmosphäre grottenfalsch wie unsere bisherigen 2 Grafiken eindeutig zeigen.

Doch es kommt noch schlimmer. Noch fälscher wird die Behauptung einer angeblich stärkeren Nachterwärmung durch das angebliche Treibhausgas CO₂, wenn man ländliche Stationen betrachtet, hier Gießen

Grafik. 3: Eisheiligentagen bei der Wetterstation Gießen, (ländliche Station) allerdings wurde die Wetterstation vor etwa 20 Jahren verlegt vom Stadtrand nun ins freie Feld. Deshalb wohl die etwas stärkeren negativen Trendlinien. Wir verwenden jedoch die Original-DWD-Daten dieser Station. Da die Stationsverlegung bei allen drei Grafiken gleichzeitig erfolgte kann man zuverlässig Vergleiche untereinander anstellen

Erkenntnis: Bei der ländlichen Wetterstation Gießen sind die Nachttemperaturen der Eisheiligen deutlich kälter. Und die Differenz wird immer größer. Die Schere zwischen Tag und Nacht öffnet sich. Dies wiederspricht deutlich der Häckl`schen Treibhaustheorie.

Logisch: In der freien Fläche stehen keine Häuser, welche die nächtliche Kälte rausheizen.

Die wirklichen Gründe: Wenn das angebliche Treibhausgas CO₂ keine Erwärmung bewirkt, sondern eine grobe Irreführung der deutschen Bevölkerung darstellt, so müssen wir die wirklichen Gründe der Abkühlung der fünf Eisheiligentage seit 1988 suchen. Als Hauptgrund nennen wir die Sonnenstunden. Die Sonnenstunden dieser fünf Tage sind abnehmend. Siehe die Grafik von München.

Grafik 4: Die Sonnenstunden dieser fünf Eisheiligentage sind seit 1988 rückläufig, obwohl dieses Jahr 2024 mit Sonne reichlich gesegnet war.

Fazit: Die Sonne entscheidet hauptsächlich, ob die Tage warm oder kalt sind. Daneben gibt es noch viele andere Gründe.

Nur eins wurde auch diesmal wieder eindeutig durch die Daten des Deutschen Wetterdienstes gezeigt:

  1. Kohlendioxid ist nicht der Haupttreiber der Temperaturen, das ist eine wissenschaftliche Lüge, ein dreistes Geschäftsmodell.
  2. CO₂ wirkt allerhöchstens in homöopathischen Dosen am Verlauf mit.
  3. Die Eisheiligen werden kälter in Deutschland, Abkühlung ist das Gegenteil einer CO₂-verursachten Erwärmung.
  4. Die nächtlichen T-min fallen dabei stärker als die Tageshöchsttemperaturen.

Durch diesen Artikel ist der Treibhauseffekt anhand der DWD-Grafiken widerlegt. Selbstverständlich gibt es auch noch viele andere Widerlegungsbeweise.

Wir bestreiten nicht, dass CO₂ im IR-Bereich absorbiert und emittiert, jedoch bleibt dies ohne Wirkung auf das Klima. Wir bestreiten auch nicht, dass sich das Klima immer ändert.

Natur- und Umweltschutz sollte wieder in den Mittelpunkt der Politik gestellt werden und nicht das Panikmodell CO₂-Klimaschutz

Josef Kowatsch, Naturbeobachter, aktiver Natur- und Umweltschützer Matthias Baritz, Naturwissenschaftler und Naturschützer

 




Alpengletscher: Spielverderber der CO₂-Klimahypothese

Fred F. Mueller

Das vom Menschen durch Verbrennen fossiler Rohstoffe in die Atmosphäre eingebrachte CO wird von der heutigen Klimawissenschaft als „Treibhausgas“ zum entscheidenden Faktor einer drohenden Klimakatastrophe erklärt. Noch nie habe es eine so schnelle Erhöhung der Temperaturen auf der Erde gegeben wie heutzutage. Sozusagen als Kronzeugen dieser Argumentation werden gerne die Alpengletscher herangezogen. Dieses „ewige“ Eis soll durch den Klimawandel existenziell bedroht sein. In Funk, Fernsehen und der gedruckten Presse wird das „Sterben“ der Gletscher betrauert. Um dies zu verhindern, müsse man die Hochzivilisation, der wir heute ein vergleichsweise gesundes und sorgenarmes Leben verdanken, abwracken: Weg mit Kohle, Erdöl, Gas und Kernenergie, weg mit Auto, Stahl, Aluminium, Beton….und damit auch weg mit moderner Medizin.

Bild 1. Der große Aletschgletscher – hier vom Jungfraujoch aus gesehen – wird ebenso wie viele andere Gletscher der Alpen zum „Kronzeugen“ des CO₂-bedingten Klimawandels hochstilisiert (Foto: Privat)

Die Vereinten Nationen gehen davon aus, dass die vom Menschen in die Atmosphäre eingebrachten CO₂-Emissionen das Klima durch einen „Treibhauseffekt“ erwärmen. Dieser Treibhauseffekt soll unsere Existenz gefährden Diese These wird von ihrem Ableger „Intergovernmental Panel on Climate Change“ IPCC als unumstößliche wissenschaftliche Wahrheit verbreitet. Entsprechende Behauptungen werden in unzähligen wissenschaftlichen und journalistischen Texten ständig wiederholt. Dabei wird besonders betont, dass es zwingend sei, „das CO2 als den wichtigsten Kontrollknopf für das Klima anzuerkennen1).

Inzwischen haben clevere Vertreter der „grünen“ Klimabewegung dafür gesorgt, dass diese Ansicht selbst in höchstrichterlichen Urteilen unter anderem des deutschen Bundesverfassungsgerichts und des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) als quasi unumstößliche Wahrheit verankert wurde.

Bild 2. Durch das sogenannte „Klimaurteil“ des Bundesverfassungsgerichts 2) wird die zentrale IPCC-These zur angeblichen Klimaschädlichkeit des CO₂ zur quasi unumstößlichen Wahrheit mit Verfassungsrang erhoben (Grafik: Autor)

Seit diesem Urteil befindet sich Deutschland auf einer Einbahnstraße in den wirtschaftlichen und sozialen Abgrund, weil seitdem alle Regierungen gezwungen sind, den CO₂-Ausstoß bis 2045 auf Null zu reduzieren 3), egal was für Auswirkungen dies auf die eigene Volkswirtschaft und das Wohlergehen der Bevölkerung hat. Die aktuelle Ampel-Regierung macht sich sogar bereits daran, künftigen Regierungen die Möglichkeit zu nehmen, diesen Kurs nochmals zu revidieren. Ein vom FDP-Minister Buschmann derzeit vorbereitetes Gesetz soll angeblich „das Verfassungsgericht vor undemokratischen Nachfolgeregierungen schützen“. In Wirklichkeit soll dadurch verhindert werden, dass selbst demokratische Mehrheiten dieses Urteil und die daraus folgenden Vorschriften wieder aufheben können. Sogar wenn Deutschland dadurch ins Elend stürzt. Merz und seine CDU haben dazu bereits ihre Unterstützung signalisiert.

Natürliche“ CO₂-Gehalte der Vergangenheit

Doch wie sieht es in Wahrheit mit der lauthals verkündeten „Klimawirksamkeit“ des CO₂ aus? Laut aktuellem Stand der Klimawissenschaften 4) lag der CO₂-Gehalt der Atmosphäre in den letzten mehr als 800.000 Jahren stets unterhalb von 300 ppm. Zeitweilig näherte er sich bereits der Grenze von 170 ppm, unterhalb der manche Pflanzen nicht mehr überleben 5) können. Schauen wir uns einfach mal die „Gesundheit“ der alpinen Gletscher in der Zeit von vor etwa 120.000 Jahren bis heute an. In dieser Zeit schwankte der CO₂- Gehalt in einem engen Bereich zwischen 180 und 285 ppm, Bild 3.

Bild 3. Der von der offiziellen Klimawissenschaft ermittelte Verlauf des CO₂-Gehalts in der Atmosphäre in den letzten 120.000 Jahren. Erst ganz am Ende der steile Anstieg zu den heutigen Werten, der in den Alpen ein „Gletschersterben“ verursachen soll (Grafik: Autor, mit Daten von Our World in Data 6))

Bild 3. Der von der offiziellen Klimawissenschaft ermittelte Verlauf des CO₂-Gehalts in der Atmosphäre in den letzten 120.000 Jahren. Erst ganz am Ende der steile Anstieg zu den heutigen Werten, der in den Alpen ein „Gletschersterben“ verursachen soll (Grafik: Autor, mit Daten von Our World in Data 6))

Der in Bild 3 dargestellte Verlauf des CO₂ entspricht dem vom IPCC so bezeichneten „stabilen vorindustriellen Zustand“, auf den sich auch das Bundesverfassungsgericht in seinem „Klimaurteil“ bezieht. Angesichts der Tatsache, dass „die Klimawissenschaft“ den CO₂ -Gehalt der Atmosphäre als den „entscheidenden Stellknopf für das Klima“ bezeichnet, hätten die Alpen vor Beginn nennenswerter menschlicher CO₂-Emissionen eine stabile klimatische Entwicklung und eine entsprechend stabile Gletscherbedeckung aufweisen müssen.

Wenn die Gletscher zu Klima-Kronzeugen werden

Zum Glück gibt es eine sehr umfangreiche Studie über die Entwicklung der Alpengletscher 7), in der ihre Ausdehnung und ihre Masse anhand von aufwendigen Simulationsmodellen ermittelt worden. Auf Youtube findet sich ein entsprechender Kurzfilm von ca. 2 min Dauer 8), der die Entwicklung der letzten 120.000 Jahre grafisch zusammenfasst. Trotz aller Vorbehalte gegenüber solch aufwendigen Simulationen bleibt festzuhalten, dass bei der Erstellung umfassende geologische und paläogeologische Untersuchungen über den gesamten Alpenraum als „Leitplanken“ für die Stabilität der verwendeten Modelle herangezogen wurden. Das gilt auch für den Grad der Übereinstimmung des Endes des Simulationslaufs mit dem derzeit bekannten Zustand der Alpengletscher. Nachfolgend einige Standbilder aus diesem Video.

Bild 4. Die heutige Vergletscherung der Alpen. Nennenswerte Gletscherbedeckungen sind bei diesem Maßstab lediglich im Umfeld des Mont Blanc sowie der Berner Alpen zu erkennen. Am unteren Bildrand sind in Schwarz die Temperaturunterschiede zum heutigen Niveau (linke Skalenachse) sowie auf der rechten Skala das Eisvolumen in cm Meeresspiegel-Äquivalent zu erkennen (Screenshot aus https://www.youtube.com/watch?v=TXzExbdHuDM)

Bild 5. Die Eisbedeckung der Alpen vor rund 120.000 Jahren, zur Mitte der Eem-Warmzeit (Screenshot aus https://www.youtube.com/watch?v=TXzExbdHuDM)

Der Vergleich der Bilder 4 und 5 zeigt, dass die Eisbedeckung des Alpenraums vor rund 120.000 Jahren noch erheblich geringer war als heute. Diese Tatsache relativiert die heutzutage von den Verbreitern der CO₂-Klimapanik so gern verwendeten Begriffe „ewiges Eis“ und „Sterben der Gletscher“. Damals herrschte weltweit die Eem-Warmzeit 9), eine der periodischen warmen Unterbrechungen der seit ca. 2,7 Millionen herrschenden Eiszeiten. Sie begann vor rund 126.000 Jahren und dauerte etwa 11.000 Jahre. Die Temperatur in Europa lag damals mehrere Grad über der vorindustriell (bis etwa 1850) bestehenden Mitteltemperatur. Während der gesamten Eem-Zeit schwankte der CO₂-Gehalt der Atmosphäre lediglich in einer engen Spanne zwischen 275 und 286 ppm. Von CO₂ als angeblich wichtigstem Kontrollknopf für das Klima ist also im Zusammenhang mit der Eem-Warmzeit und der folgenden Kaltzeit nichts zu erkennen.

Die Springprozession des Eises

Die letzte Kaltzeit verlief alles andere als einheitlich, ganz im Gegenteil. Sowohl die Temperaturen als auch das Eisvolumen schwankten in weiten Grenzen, während die Eismassen mehrfach enorme Landmassen auch außerhalb des eigentlichen Gebirgsbereichs unter sich begruben und wieder freigaben. Die folgenden Bilder vermitteln einen Eindruck von den teils extremen Vorstößen und Rückzügen der Alpengletscher. Am wechselnden Verlauf der Küstenlinie der Adria ist zu erkennen, dass im gleichen Zeitraum auch der Meeresspiegel erheblich schwankte.

Bild 6. Eisbedeckung der Alpen zu Beginn der letzten Kaltzeit vor 108.760 Jahren. Die Temperaturen waren im Vergleich zu heute bereits um volle 10 °C gefallen und der heutige Alpenraum wäre komplett unbewohnbar (Screenshot aus https://www.youtube.com/watch?v=TXzExbdHuDM)

Bild 7. Die Kaltzeit verlief mit teils extremen Ausschlägen in beide Richtungen. Wie das obere Teilbild zeigt, war die Eisbedeckung rund 25.000 Jahre nach Beginn (Bild 6) erheblich zurückgegangen, und die Temperatur gegenüber dem vorigen Stadium um 6 °C angestiegen. 17.000 Jahre später erstickte die Alpenregion unter einem gigantischen Eispanzer, und die Temperatur lag 13 °C unter dem heutigen Niveau. Die nördliche Adria war wegen des fallenden Meeresspiegels fast von der Karte verschwunden. (Screenshots aus https://www.youtube.com/watch?v=TXzExbdHuDM)

Bild 8. Nach weiteren extremen Schwankungen stießen die Eismassen am Höhepunkt der Kaltzeit vor etwa 24.500 Jahren nochmals weit in alle Richtungen vor. Im Norden rückten sie bis nahe an München heran, und die heutigen Standorte von Zürich, Bern und Genf verschwanden unter massiven Eisfeldern. Die Temperaturen lagen 12 °C unter dem heutigen Niveau, die Adria ist nur noch am unteren rechten Bildrand zu erahnen. (Screenshot aus https://www.youtube.com/watch?v=TXzExbdHuDM)

Bild 9. Auch das Ende der Kaltzeit verlief alles andere als gleichmäßig. Nach einem bereits recht weitgehenden Abschmelzen der Gletscher um das Jahr 14.240 herum mit vergleichsweise milden Temperaturen (oberes Bild) dehnten sich die Gletscher vor rund 12.500 Jahren nochmals erheblich aus, die Temperaturen sanken erneut um 7 °C unter das heutige Niveau (Screenshot aus https://www.youtube.com/watch?v=TXzExbdHuDM)

Bild 10. Die gemeinsame Darstellung von atmosphärischem CO2-Gehalt und Temperaturverlauf im Verlauf der letzten Eiszeit zeigt, dass die Korrelation zwischen den beiden Größen eher schwach ausgeprägt zu sein scheint. Vor allem der explosive Anstieg der roten Kurve ganz am Ende weckt Zweifel. Der Verlauf der CO₂-Konzentration mit der Temperatur kann zwanglos auf Ausgasungen bzw. Absorption aufgrund höherer bzw. geringerer Löslichkeit im Meer aufgrund des Henry-Gesetzes zurückgeführt werden. Ein industrieller Einfluss kann (bis auf die letzten ca. 150 Jahre) ausgeschlossen werden. (Grafik: Autor + Screenshot aus https://www.youtube.com/watch?v=TXzExbdHuDM)

Bild 11. Eine genauere Betrachtung des Zeitraums der letzten ca. 10.250 Jahre – also lange nach Ende der letzten Kaltzeit und bis zum Beginn des Industriezeitalters (Grafik: Autor + Screenshot aus https://www.youtube.com/watch?v=TXzExbdHuDM)

Auf Bild 11 ist zu erkennen, dass die mittleren Temperaturen nach dem Ende der letzten Kaltzeit und vor Beginn des Industriezeitalters erheblich schwankten. Die Spanne lag zwischen -4 und +3 °C im Vergleich zur heutigen Zeit. Die CO₂-Gehalte variierten in diesem Zeitraum dagegen nur in einer äußerst engen Spanne zwischen 258 und 285 ppm. Das passt mit dem heute sogar höchstrichterlich verkündeten Zusammenhang zwischen CO₂ und Temperatur nicht so recht zusammen. Zum Vergleich hier nochmals eine Passage aus den Ausführungen im Klimaurteil des Bundesverfassungsgerichts:

„Bis zu welcher Höhe und mit welcher Geschwindigkeit die Temperatur weiter ansteigt, hängt vom Anteil der Treibhausgase in der Atmosphäre und damit maßgeblich vom Umfang der anthropogen emittierten Treibhausgase ab, insbesondere vom CO₂-Ausstoß (IPCC, a.a.O., S. 17 f., 26). Denn zwischen der Gesamtmenge an emittierten klimawirksamen Treibhausgasen und dem Anstieg der mittleren Oberflächentemperatur besteht eine annähernd lineare Beziehung (SRU, Demokratisch regieren in ökologischen Grenzen ‒ Zur Legitimation von Umweltpolitik, Sondergutachten, 2019, S. 36)“.(Hervorhebungen vom Autor hinzugefügt).

Die CO₂-Treibhausgashypothese wird von der Vergangenheit der Alpengletscher nicht bestätigt

Die Klimawissenschaft behauptet, dass es einen annähernd linearen Zusammenhang zwischen dem durch anthropogene Emission von Treibhausgasen beeinflussten CO2-Gehalt der Atmosphäre und den Temperaturen auf der Erdoberfläche gibt. Die detaillierte Untersuchung des Verlaufs der letzten Kaltzeit bezüglich Temperaturen und Eisbedeckung der Alpen mithilfe aufwendiger Simulationsrechnungen liefert hierfür keine Beweise. Die vergleichsweise geringfügigen Änderungen der CO₂-Gehalte in der Atmosphäre sind aller Wahrscheinlichkeit nach auf temperaturbedingte Änderungen der Löslichkeit des Gases in den Ozeanen (Henry-Gesetz) zurückzuführen sein.

Ähnliches gilt auch für den Zeitraum der aktuellen Warmzeit im Verlauf der letzten ca. 10.500 Jahre. Bei vergleichsweise stabilen CO₂-Gehalten schwankten die Temperaturen in einer Spanne von -4 bis +3 °C. Die Alpengletscher sind somit eher Kronzeugen dafür, dass sich die CO₂-Treibhausgashypothese auf ziemlich dünnem Eis bewegt. Was auch immer unser Klima bestimmen mag: Das CO₂ kann es mit höchster Wahrscheinlichkeit nicht sein!

Quellen:

  1. https://www.worldscientific.com/doi/10.1142/9789813148796_fmatter

  2. https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/2021/03/rs20210324_1bvr265618.html

  3. https://www.bundesregierung.de/breg-de/schwerpunkte/klimaschutz/klimaschutzgesetz-2021-1913672

  4. https://ourworldindata.org/grapher/co2-long-term-concentration?tab=table

  5. Plant responses to low [CO₂] of the past – Gerhart – 2010 – New Phytologist – Wiley Online Library

  6. https://ourworldindata.org/grapher/co2-long-term-concentration?tab=table

  7. https://www.researchgate.net/publication/345763014_Modelling_last_glacial_cycle_ice_dynamics_in_the_Alps

  8. https://www.youtube.com/watch?v=TXzExbdHuDM

  9. https://de.wikipedia.org/wiki/Eem-Warmzeit




Es ist ein Kult

Angst kann irrationale Dinge mit einem Menschen anstellen. Der Klimawissenschaftler Bill McGuire forderte kürzlich die „Dezimierung der menschlichen Bevölkerung“, weil der Kohlendioxidgehalt in der Atmosphäre etwas steigt…

Nach einer Gegenreaktion im Internet (nur bei X, die Medien haben das nie aufgegriffen), ruderte der Professor zurück und schrieb, dass er die Idee einer „Dezimierung der menschlichen Bevölkerung durch eine Pandemie mit einer sehr hohen Sterblichkeitsrate“ nicht wirklich befürwortet habe, sondern dass ein „großer wirtschaftlicher Schock“ nötig sei, um die Emissionen zu reduzieren:

Ein „großer wirtschaftlicher Schock“ würde zehn, wenn nicht Hunderte von Millionen Menschen auf der ganzen Welt töten. McGuire kann die Geschichte nicht studiert haben. Und wahrscheinlich glaubt er wie alle Alarmisten, dass 30 Jahre ausreichen, um daraus klimatische Schlussfolgerungen zu ziehen.

Aber „beim Klimawandel geht es um Zeitskalen“, schreibt Dr. Matthew Wielicki:

Den Klima-Kultisten wurden schon viele Mythen vorgegaukelt, aber dass der Planet überbevölkert ist (womit die stark sinkende Geburtenrate geleugnet wird), ist der übelste Schwindel von allen. Die einzige Lösung ist eine Ausmerzung der Menschen, wie sie der Professor vorschlägt, insbesondere angesichts der auferlegten zeitlichen Begrenzung von 66 Monaten!?

McGuire ist auch der Meinung, dass die Grenzen zwischen Klima-„Wissenschaft“ und Klima-„Aktivismus“ verwischt werden sollten, dass sie angesichts der existenziellen Bedrohung ein und dasselbe sind. Er ist nicht einverstanden mit dem jüngsten Nature-Leitartikel von Ulf Büntgen, der wie folgt beginnt „Ich bin besorgt darüber, dass Klimawissenschaftler zu Klimaaktivisten werden, denn Wissenschaftler sollten nicht von vornherein ein Interesse am Ergebnis ihrer Studien haben.“ McGuire bezeichnet diese scheinbar vernünftige Aussage als „kompletten, völligen und gefährlichen Unsinn“ und fügt hinzu, dass wir „auf dem besten Weg sind, unseren Kindern und deren Kindern einen Planeten zu hinterlassen, der sich bis zur Unkenntlichkeit zum Schlechten verändert hat.“

Das ist der Kampf, den wir Realisten führen. Die Doktrin der Sekte besagt, dass die Welt untergeht, was für ein Mitglied bedeutet, dass ALLE Maßnahmen auf dem Tisch liegen – von trivialen Handlungen wie dem Werfen von Farbe auf eine Statue bis hin zu unheilvollen Aufrufen zur Tötung von Menschen; von schwachsinnigen Verkehrsbehinderungen bis hin zu ruinösen politischen Entscheidungen, welche die nationale Energiesicherheit durch die Einführung von unzuverlässigen Wind- und Solarenergieanlagen schwächen.

Wie in der Literatur zu lesen ist, zeichnen sich Sekten häufig durch folgende Merkmale aus:

1) Absoluter Autoritarismus ohne Rechenschaftspflicht

2) Null Toleranz gegenüber Kritik oder Fragen

3) Fehlen einer aussagekräftigen finanziellen Offenlegung des Budgets

4) Unbegründete Ängste vor der Außenwelt, die oft mit bösen Verschwörungen und Verfolgungen einhergehen

5) Der Glaube, dass ehemalige Anhänger immer im Unrecht sind, wenn sie die Organisation verlassen, und dass es nie einen legitimen Grund für andere gibt, die Organisation zu verlassen

6) Anhänger haben das Gefühl, nie „gut genug“ sein zu können.

Ich denke, dass der Klima-Kult alle oben genannten Punkte erfüllt.

Link: https://electroverse.substack.com/p/heavy-mid-may-snow-hits-turkey-slovakias?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE