Die ehrliche Geschichte des Klimawandels – Teil 2: Mit neuem Kurs in eine hoffnungsvolle Zukunft

Guus Berkhout und Kees de Lange

[Alle Hervorhebungen vom Übersetzer]

Einführung von Andy May: Im ersten Teil dieses Artikels [in deutscher Übersetzung hier] haben wir argumentiert, dass es keine Klimakrise gibt und dass Politiker, Klimaforscher und Journalisten dringend aufgefordert werden, damit aufzuhören, die Bevölkerung in Angst und Schrecken zu versetzen und die Ergebnisse zweifelhafter Klimamodelle zu zitieren. In diesem Teil plädieren die emeritierten Professoren Guus Berkhout und Kees de Lange dafür, den Kampf zwischen Alarmisten und Realisten zu beenden. Sie plädieren dafür, die großen Chancen, die der Klimawandel bietet, gemeinsam zu nutzen. Das bedeutet einen völlig anderen Ansatz in der Klimapolitik und bei der Energiewende.

Es ist an der Zeit, nicht länger hinzunehmen, dass immer mehr nicht gewählte internationale Organisationen – wie all die UN-Organisationen (WMO, UNEP usw.) und die Tausenden von NRO – uns zwingen, das Leben in unserem eigenen Land nach ihren Vorstellungen zu gestalten. Vor allem ist es höchste Zeit, dass wir die Geschichten der Angst und die Zwangsmaßnahmen ausrotten, die uns von diesen Organisationen aufgezwungen werden. Dies ist nur mit einer starken nationalen Demokratie möglich! Die nationalen Regierungen müssen mit viel Mut und Sachverstand einen neuen Kurs einschlagen. Das Ergebnis wird Hoffnung auf eine blühende Zukunft machen. Ein solcher neuer Kurs beginnt mit einer vernünftigen Klimapolitik.

Weg mit der Klima-Angst!

Genug von all diesen angstmachenden Erzählungen und all den unsinnigen Netto-Null-CO₂-Milliarden! Wir werden jetzt über die positiven Klimaaussichten für die Zukunft sprechen. Die Grafik rechts in Abbildung 4 wurde im Jahr 2020 von dem bekannten dänischen Umweltökonomen Bjørn Lomborg veröffentlicht. Sie zeigt auf einen Blick – ohne komplizierte Modelle – warum die Klimaschrecken-Narrative fehl am Platze sind. Es zeigt sich, dass sich Investitionen in Anpassungsmaßnahmen extrem lohnen!

Wohlgemerkt: Die westliche Welt ist im vergangenen Jahrhundert dank zuverlässiger und erschwinglicher Energie erheblich wohlhabender geworden. Dieser Wohlstand könnte genutzt werden, um den technologischen Fortschritt zu finanzieren. Und diese Technologie könnte genutzt werden, um Klimakatastrophen zu verhindern. Die Technologie zur Eindämmung des Klimawandels hat noch nie ein Leben gerettet oder einen Unterschied gemacht, aber die Technologie zur Anpassung an den Klimawandel hat laut Lomborg Millionen von Menschen gerettet!

Abbildung 4: Während die CO₂-Konzentration in der Atmosphäre weiter steigt – trotz der vielen ausgegebenen Klimaschutzmilliarden (linke Seite) – sehen wir einen starken Rückgang der klimabedingten Sterblichkeitszahlen (rechte Seite) durch Anpassungsmaßnahmen. Der Rückgang ist spektakulär und beweist, dass die Angst machenden Erzählungen in den Medien über die katastrophale Sterblichkeit infolge des Klimawandels schlichtweg falsch sind.

Wir sagen heute die meisten extremen Wetterereignisse Tage, manchmal Wochen, im Voraus voraus, so dass geeignete Maßnahmen getroffen werden können. In den wohlhabenden Ländern werden die Deiche verstärkt, und die Häuser sind viel widerstandsfähiger gegen Wirbelstürme und zunehmend auch gegen Erdbeben. In den Wäldern werden breite Brandschneisen angelegt, um sicherzustellen, dass Waldbrände lokal begrenzt bleiben, neue Wasserbewirtschaftungstechniken werden entwickelt, um überschüssiges Regenwasser in Überlaufgebieten aufzufangen, um es später in Trockenzeiten zu nutzen, usw.

Eine Net-Zero-Politik bringt gar nichts!

Das Diagramm links in Abbildung 4 zeigt, dass all diese Tausende von Milliarden für Netto-Null-Politik seit Jahrzehnten nichts gebracht haben! Warum also damit weitermachen? Offensichtlich interessieren sich weder das Klima noch die CO₂-Emissionen für die menschliche Minderungspolitik. Das Diagramm rechts in Abbildung 4 zeigt hingegen, dass Investitionen in die Anpassung spektakuläre Ergebnisse zeigen und Millionen Menschen vor dem Tod durch Wetter- und Klimaereignisse bewahren. Daher ist es dumm, verschwenderisch und unmoralisch, eine Bevölkerung durch sinnlose Klimapolitik und unerschwingliche Energiepreise ärmer zu machen.

Warum sehen wir in den Medien nie die Gegenüberstellung in Abbildung 4? Auch der Weltklimarat schweigt dazu völlig! Die Bevölkerung braucht aber dringend genau diesen Vergleich, um Kosten und Nutzen beider Lösungsansätze aufzuzeigen. Für weitere Informationen zu diesem wichtigen Thema, siehe auch diese gründliche Analyse von Clintel, die gravierende Fehler im jüngsten IPCC-Bericht aufzeigt [in deutscher Übersetzung hier].

Törichte westliche Illusionen

In der westlichen Welt werden endlose Sitzungen abgehalten, um Verfahren zur Kontrolle des Erdklimas zu erörtern. Bei diesen Treffen werden von grünen Politikern politische Maßnahmen zum Erdklima erfunden, obwohl sie über wenig technisches oder wissenschaftliches Wissen verfügen. Unter anderem deshalb wollen die westlichen Länder bei moralischen Klimamaßnahmen ganz vorne mit dabei sein („Seht her, wir retten die Welt“). Darunter leidet jedoch die Bevölkerung. Länder wie China und Indien sehen mit großem Erstaunen zu, wie die EU mit unsinnigen Klimaregelungen ihre hochwertige Industrieproduktion und Arbeitsplätze aus Europa vertreibt.

Die nicht-westliche Welt, also die überwiegende Mehrheit der Weltbevölkerung, hat ganz andere Sorgen als eine angebliche Klimakrise. Sie haben kein Verständnis und keine Geduld für eine das Gemeinwohl zerstörende Netto-Null-Politik. Sie sind sich bewusst, dass ihre wachsende Bevölkerung nur mit der großflächigen Nutzung fossiler Brennstoffe und dem anschließenden schrittweisen Übergang zur großflächigen Nutzung moderner Kernenergie eine Zukunft haben kann. Länder wie China und Indien halten die Netto-Null-Politik für eine törichte westliche Illusion, die ihnen selbst gut tut. Die Folge ist, dass der Westen wirtschaftlich schwächelt. Die geopolitischen Beziehungen verändern sich zugunsten aufstrebender wirtschaftlicher Supermächte wie Indien und China. Europa arbeitet hart daran, sich selbst irrelevant zu machen.

CO₂-Emissionen in den Niederlanden

Abbildung 5: Das scheidende niederländische Kabinett wird 28 Milliarden für Klimaprojekte ausgeben, um die globale Erwärmung zu verringern. Auf Anfrage hat Klimaminister Rob Jetten zugestimmt, dass die Reduzierung nur 0,000360°C ausmachen wird. Das sind viele tausend Milliarden Euro pro Grad Celsius! Dummheit oder Bösartigkeit?

Ein konkretes Beispiel. Wie viel CO₂ stoßen die Niederlande tatsächlich aus? Die Fakten: Die Niederlande sind für 0,47 % des weltweiten CO₂-Ausstoßes verantwortlich. Folgt man dem IPCC und glaubt dessen Annahme, dass es eine einfache lineare Beziehung zwischen CO₂-Emissionen und globaler Erwärmung gibt, dann beträgt der Beitrag der Niederlande zur globalen Erwärmung 0,47 %. Wenn wir auch den alarmistischen Klimamodellen folgen – der menschliche CO₂-Ausstoß wird als Hauptursache der globalen Erwärmung angenommen – dann ist der niederländische CO₂-Beitrag für eine jährliche Erwärmung von etwa 0,0001°C verantwortlich! Selbst beim düstersten IPCC-Szenario ist unser Beitrag so gering, dass er nicht messbar ist!

Der niederländische Bürger ist also gezwungen, Hunderte von Milliarden Euro auszugeben, um sicherzustellen, dass die globale Temperatur jedes Jahr um einen unermesslich kleinen Betrag gesenkt wird. Ist diese Klimapolitik in Anbetracht der großen Engpässe u.a. im Gesundheits- und Bildungswesen nicht ein Skandal gegenüber den Bürgern unseres Landes?

Konsequenzen einer Net-Zero-Klimapolitik

Da die Hauptursache für die globale Erwärmung dem CO₂ zugeschrieben wird und der Anstieg des CO₂ in der Atmosphäre auf die Nutzung fossiler Brennstoffe (Kohle, Erdöl und Erdgas) zurückzuführen ist, zielen die Netto-Null-Maßnahmen auf die Beseitigung fossiler Brennstoffe ab. Wussten Sie, dass diese Maßnahmen ihren Ursprung im Pariser Abkommen haben? Es gab Politiker und Beamte, die keine Ahnung vom Klimasystem der Erde hatten (es war kein ernsthafter Wissenschaftler in Sicht). Die große Menge an Unsinn, die im Vorfeld dieses Abkommens geäußert wurde, ist ein klarer Beweis dafür, dass die Wissenschaft zwangsläufig verliert, wenn Wissenschaft und Politik aneinandergeraten.

Abbildung 6: Die linke Grafik zeigt die globale Erwärmung (etwa 1,2°C) auf der üblichen Mini-Skala. Die Erwärmung scheint also katastrophal zu sein. Wenn wir jedoch die gleiche Erwärmung mit den Temperaturen von Singapur und Oslo (etwa 28°C und 6°C) vergleichen, ist die Erwärmung kaum sichtbar.

Das hielt sie jedoch nicht davon ab, gemeinsam festzulegen, dass die durchschnittliche globale Erwärmung die „katastrophale“ Grenze von 1,5°C nicht überschreiten sollte! Seitdem ist das Pariser Abkommen unantastbar. Wenn wir über Klimapolitik sprechen, reden wir über die „Einhaltung des Pariser Abkommens“. Der wissenschaftliche Inhalt ist also völlig aus der Klimadebatte verschwunden und wird durch ein willkürliches politisches Ziel ersetzt! [In deutscher Übersetzung hier]. Abbildung 6 zeigt, dass der durchschnittliche jährliche Temperaturunterschied zwischen Singapur und Oslo etwa 22°C beträgt. Obwohl Singapur 22°C wärmer ist als Oslo, sind beide Städte sehr wohlhabend. Was bedeutet also die 1,5°C-Katastrophengrenze von Paris?

Energiekrise

Es gibt keine Klimakrise, und es ist auch eine Fiktion, dass diese Krise von der westlichen Welt verursacht wird. Aber es gibt tatsächlich eine Energiekrise, die wir selbst verursacht haben („anthropogen“)? Historisch gesehen ist praktisch der gesamte Fortschritt der Menschheit in den letzten paar hundert Jahren auf Fortschritte in Wissenschaft und Technik sowie die Verfügbarkeit ausreichender zuverlässiger, erschwinglicher und sicherer fossiler Energiequellen zurückzuführen. Diese Quellen können Energie jederzeit bereitstellen, wenn sie nachgefragt wird. Moderne Kraftwerke für fossile Brennstoffe liefern bedarfsgerechte Energie und stellen eine monumentale technologisch-wissenschaftliche Errungenschaft dar. Sie werden auch immer sauberer!

Es ist für die Zukunft aller von größter Bedeutung, dass der Energiebedarf der Weltbevölkerung angemessen gedeckt wird. Das ist kein leichtes Unterfangen, da die Weltbevölkerung weiter wächst und der Pro-Kopf-Energiebedarf ständig steigt. Betrachten wir in diesem Zusammenhang die schnell wachsenden Rechenzentren, die eine enorme Menge an Energie benötigen. Seriöse Hochrechnungen des weltweiten Energiebedarfs im Jahr 2050 zeigen, dass ein Anstieg von etwa 25 % zu erwarten ist. Wie wollen wir das schaffen? Sicherlich nicht, indem wir so schnell wie möglich aus den fossilen Brennstoffen aussteigen! Wussten Sie, dass seit Jahren 80 % der Energie aus fossilen Brennstoffen gewonnen wird und der Anteil alternativer Energiequellen bei etwa 20 % liegt?

Biomasse, Wind- und Solarenergie

Die seit Jahren vorgeschlagenen Alternativen zu den fossilen Brennstoffen sind Biomasse, Wind und Sonne. Sogar Klimaalarmisten beginnen zu erkennen, dass das massenhafte Abholzen unserer Wälder eine große Torheit ist, nur um sie dann in Biomassekraftwerken zu verbrennen. Wir wissen, dass Wind und Sonne nur dann Strom erzeugen, wenn der Wind nicht zu stark oder zu schwach weht und wenn die Sonne scheint. Da wir große Mengen an Strom praktisch nicht speichern können, sind Sonne und Wind bestenfalls Nischenlösungen. Trotz aller Warnzeichen holzen die Politiker weiterhin in großem Stil Wälder ab und leiten uns massenhaft an ein unzureichendes Stromnetz. Ohne einen Kurswechsel sind wir auf dem Weg zu einer anthropogenen Energiekrise, in der es regelmäßig zu Stromausfällen kommen wird.

Kernkraft

Gibt es denn überhaupt keine Lösung? Das Zynische an der Situation ist, dass es sehr wohl eine hervorragende Lösung gibt. Das Schlüsselwort ist Kernenergie. Kernenergie ist verfügbar, zuverlässig, sicher und erschwinglich und hat den Vorteil, dass sie so gut wie keine Treibhausgase ausstößt – für alle, die eine Kohlenstoffphobie haben. Außerdem ist ein erschwingliches Abfallrecycling in Sicht. Die Kernenergie scheint also eine mögliche Lösung zu sein, auf die sich Alarmisten und Realisten schnell einigen könnten.

Neuer Kurs in der Klimapolitik

Wir schließen mit einigen Leitlinien, wie eine Klimapolitik unter einer neuen Regierung aussehen sollte (in den Niederlanden wird gerade eine neue Regierung gebildet):

1. Die Politik sollte sich nicht auf unausgereifte Computermodelle stützen, sondern auf zuverlässige Fakten.

2. Fakten zeigen, dass es gar keine Klimakrise gibt und CO₂ kein Thermostat ist, mit dem die Menschen das Klima auf eine gewünschte Einstellung bringen können. Fakten zeigen, dass extrem teure Maßnahmen zur Eindämmung des Klimawandels überhaupt nicht helfen, während Maßnahmen zur Anpassung erfolgreich sind.

3. CO₂ ist kein schädliches Gas und CO₂-Emissionen sind keine Umweltverschmutzung. Im Gegenteil: CO₂ ist das Molekül des Lebens auf dem Planeten Erde. Mehr CO₂ in der Atmosphäre kann eine mäßige Erwärmung verursachen, macht die Erde aber auch grüner und erhöht die landwirtschaftliche Produktivität erheblich. Wir sollten daher mit mehr CO₂ sehr zufrieden sein.

4. Klimawandel und Umweltverschmutzung sollten nicht in einen Topf geworfen werden. Abgesehen davon, dass dies sachlich falsch ist, macht es die Klimapolitik unnötig kompliziert. Der Klimawandel erfordert eine Anpassungstechnologie, die Umweltverschmutzung eine saubere Produktionstechnologie. Deshalb ist es naiv und unmoralisch, die Bevölkerung durch sinnlose Klimapolitik und unbezahlbare Energiepreise zu verarmen. Nur eine wohlhabende Nation kann in die Klimaanpassung investieren und fossile und andere Brennstoffe sauberer produzieren!

Neuer Kurs in der Klimapolitik!

Der oben beschriebene neue Kurs in der Klimapolitik wird automatisch zu einer völlig anderen Energiewende führen. Die Demonstranten, die einen abrupten Ausstieg aus der Nutzung fossiler Energieträger wollen zeigen, dass sie keine Ahnung haben, was sie tun. Wenn die Nutzung fossiler Energieträger sehr kurzfristig eingestellt wird, bricht die moderne Gesellschaft zusammen. Ein Übergang ist, wie das Wort schon sagt, ein schrittweiser Prozess. Die Energie der Zukunft ist eindeutig die Kernenergie, die aus einem gut positionierten Mix aus großen und kleinen Kernkraftwerken besteht. Die Praxis zeigt unmissverständlich, dass die angebotsorientierte Wind- und Solarenergie in unserem künftigen Energiesystem nur eine Nischenrolle spielen kann. Die neue niederländische Regierung muss sich nach der Wahl schnell an die Arbeit machen.

Abschließend appellieren wir noch einmal an beide Klimawelten, Alarmisten und Realisten, sich nicht gegenseitig zu bekämpfen, sondern gemeinsam mehr Wissen über das Verhalten des Erdklimas und über die Wahl unserer zukünftigen Energiesysteme zu erarbeiten.

Link: https://andymaypetrophysicist.com/2024/04/12/the-honest-story-of-climate-change-part-2-with-a-new-course-towards-a-hopeful-future/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Die ehrliche Geschichte des Klimawandels: Teil I: Von Angst und Einschüchterung geplagt

Guus Berkhout und Kees de Lange

[Alle Hervorhebungen in diesem Beitrag vom Übersetzer!]

Es gibt keine Klimakrise, auch wenn Politiker, Klimainstitute und die Medien dies glauben machen wollen. Der Klimawandel ist eine Tatsache, aber er ist eine Veränderung, denn alles verändert sich, sowohl innerhalb als auch außerhalb unserer Atmosphäre. Keine Überraschung! Wir werden zeigen, dass wir den Klimawandel nicht zu einem Drama machen sollten. Im Gegenteil, wir sollten ihn zu unserem Vorteil nutzen. Dazu gibt es eine ermutigende Botschaft der emeritierten Professoren Guus Berkhout und Kees de Lange.

In Teil I fordern wir Politiker, Klimaforscher und Journalisten auf, mit der Panikmache aufzuhören und keine Ergebnisse fehlerhafter Klimamodelle zu zitieren. Unsere Politiker müssen den Bürgern endlich die Wahrheit sagen.

Mit Klima ist nicht das unbeständige Tageswetter gemeint, sondern das durchschnittliche Wetter über einige Jahrzehnte (die gängige Definition lautet mehr als dreißig Jahre). Das Klima stellt ein außerordentlich komplexes physikalisches System dar und reagiert auf alle möglichen äußeren Einflüsse von innerhalb und außerhalb unserer Atmosphäre. Dies geschieht schon seit 4,5 Milliarden Jahren. Wir nennen diese äußeren Einflüsse die Ursachen des Klimawandels. Die große wissenschaftliche Herausforderung besteht darin, die wichtigsten Ursachen des vergangenen und gegenwärtigen Klimawandels zu kennen und zu verstehen. Diese wissenschaftlichen Erkenntnisse bilden die Grundlage für eine wirksame Klimapolitik.

Eindämmung und Anpassung

Wenn der Klimawandel nachweislich gefährlich ist und die Hauptursachen vom Menschen kontrolliert werden können, dann muss sich die Klimapolitik auf die Beseitigung dieser Ursachen konzentrieren. Dies wird als Minderungspolitik bezeichnet. Wenn aber der Mensch gegen die Hauptursachen machtlos ist, dann muss sich die Klimapolitik auf die Anpassung konzentrieren, die Anpassungspolitik.

Das Drama beginnt, wenn aus ideologischen Gründen und/oder aufgrund zweifelhafter wissenschaftlicher Forschung die Abmilderung gewählt wird, obwohl die Anpassung der richtige Weg wäre.

Ein kritischer Blick auf die Mainstream-Klimaforschung der letzten Jahrzehnte sowie ein Blick auf die geologische Geschichte der Erde über 4,5 Milliarden Jahre zeigt, dass wir mit unserer Klimapolitik auf dem falschen Weg sind. Im Ergebnis werden wir Hunderte von Milliarden für Maßnahmen ausgeben, die nichts bringen und viel Schaden anrichten. Das ist genau das, was die Erfahrung seit Jahrzehnten zeigt.

Ernsthafte Wissenschaft

Es ist gut, sich zunächst in Erinnerung zu rufen, wie seriöse Wissenschaftler arbeiten. Wissenschaft beginnt mit der Durchführung zuverlässiger Beobachtungen. Heute können Satelliten eine unvorstellbar große Zahl wertvoller Messungen über die Eigenschaften des Klimasystems wie Temperatur, Druck und Feuchtigkeit sammeln. Diese Beobachtungen erzählen die Geschichte des Klimawandels. Daher ist die Analyse dieser Messungen der erste große Schritt. Diese Analyse liefert wichtige empirische Beziehungen, wie die Temperatur als Funktion von Raum (x, y, z) und Zeit (t). Die Analyse zeigt auch Beziehungen zwischen Systemeigenschaften auf, z. B. zwischen Temperatur und Feuchtigkeit. Diese Beziehungen sind empirisch, da sie direkt aus Messungen abgeleitet werden und keine theoretische Grundlage haben.

Der an dieser Stelle stehende Cartoon kann wegen unklaren Copyrights nicht gezeigt werden. Er zeigt Galileo Galilei mit seinem heliozentrischen Weltbild vor der katholischen Inquisition, die ihn belehrt: „Die Wissenschaft ist settled, Galileo! Du hast unrecht!“

Abbildung 1: Im Laufe der Jahrhunderte haben wir erlebt, dass Menschen mit neuen Ideen, selbst wenn sie auf zuverlässigen Beobachtungen beruhten, zum Schweigen gebracht wurden. Es ist traurig, dass dieses Phänomen im 21. Jahrhundert immer noch blüht.

Erklärung der Beobachtungen

Dann beginnt die zweite wissenschaftliche Phase: eine wissenschaftliche Erklärung dafür zu liefern, warum die Beobachtungen so sind, wie sie sind. Dies geschieht durch die Entwicklung von Theorien, bei denen Computermodelle in der heutigen Zeit eine wichtige Rolle spielen. Wenn ein Computermodell alle relevanten Beobachtungen – und damit alle empirischen Zusammenhänge – reproduzieren kann, sind wir mit der Theorie auf dem richtigen Weg. Ist das nicht der Fall, bleibt für die Theorie nur noch der Papierkorb.

Das ist ein unerbittlicher Test. Genau dieses harte Vorgehen hat die Naturwissenschaft in nur wenigen hundert Jahren, seit der Arbeit prominenter Wissenschaftler wie Galileo Galilei, auf den heutigen Stand gebracht. Eine Theorie oder ein Modell zu verkaufen, indem man nur Beobachtungen auswählt, die einem passen, ist wissenschaftlich gesehen eine Todsünde. Das Ändern von Messungen, um sicherzustellen, dass diese Messungen mit den Modellergebnissen übereinstimmen, ist wissenschaftlicher Betrug. Die Universitäten sollten ihren Studenten diese Grundprinzipien der Wissenschaft beibringen.

Zuverlässige Beobachtungen

Alles beginnt also damit, zuverlässige Beobachtungen zu machen. Das ist keine leichte Aufgabe! Die Astronomie ist ein gutes Beispiel. Die Vorgänge im Universum sind so komplex, dass nur die allerbesten Teleskope den Menschen zuverlässige Beobachtungen liefern können, die uns helfen, all die wunderbaren Dinge zu verstehen, die im Weltraum geschehen. Das Nachfolgemodell des Hubble-Teleskops, das James-Webb-Teleskop, liefert Bilder, die uns jeden Tag in Erstaunen versetzen. Diese Bilder ermöglichen es dem Menschen, alte Annahmen zu verwerfen und bestehende Modelle über den Ursprung des Universums der Wahrheit näher zu bringen.

Messung der Temperatur

Zurück zum Klima der Erde. Temperaturmessungen sind in der Klimaforschung von großer Bedeutung. Ganz einfach, würden Sie sagen, man steckt Wetterstationen mit Thermometern in den Boden und archiviert die Ergebnisse jeden Tag in einer Tabelle. Das war in der Vergangenheit tatsächlich so, aber die Frage ist: „Sind diese Ergebnisse zuverlässig und repräsentativ?“ Wenn es doch nur der Fall wäre. Wissenschaftliche Professionalität ist auch bei der Messung gefragt.

Erstens besteht die Oberfläche unseres Planeten zu 70 % aus Wasser, so dass man in den Ozeanen keine Wetterstation im Boden platziert. Außerdem gab es in der Vergangenheit nur wenige Messstationen, und einige Teile der Erde waren viel besser abgedeckt als andere. Außerdem befinden sich Messstationen, die früher mitten im Nirgendwo standen, heute aufgrund der zunehmenden Verstädterung in den Vororten von Großstädten oder direkt neben einer Fabrik oder einem Flughafen. Aufgrund des so genannten Urban Island Effect sind diese Standorte alles andere als ideal. Erst vor etwas mehr als vierzig Jahren wurde es durch Satellitenmessungen möglich, die Temperatur weltweit auf eine viel konsistentere, zuverlässigere und repräsentativere Weise zu messen.

Klimamodelle und Satellitenmessungen

Die Klimamodelle sagen uns seit vielen Jahrzehnten, dass sich die Erde auf alarmierend hohe Temperaturen erwärmt und dass das CO₂-Gas der Hauptverursacher ist. UN-Chef António Guterres drückt es so aus: „Wir befinden uns auf einer Autobahn zur Klimahölle“, wenn wir nicht aufhören, das ‚böse‘ CO₂-Gas auszustoßen. Gerne wird dieser Aussage auch hinzugefügt, dass 97 % der Wissenschaftler dieser Meinung sind. Aber ist diese Geschichte wahr?

Abbildung 2: UN-Chef Antonio Guterres warnt die Weltgemeinschaft: „Wir befinden uns auf einem Highway in die Klimahölle“, wenn die Menschen nicht aufhören, das böse CO₂-Gas auszustoßen.

Unsinnige Szenarien

Schlimmer noch: Um die panische Botschaft von UN-Chef Guterres zu verstärken, werden unsinnige Szenarien verwendet, die in der Praxis unmöglich sind. So wurde beispielsweise das berüchtigte RCP 8.5-Szenario in die Klimamodelle eingegeben (ein extremes CO₂-Emissionsszenario), um die Menschen in großem Maßstab zu erschrecken. Dieses Szenario, das eine Erwärmung von mehr als 6°C bis 2100 vorhersagt, wird auch heute noch verwendet, obwohl bekannt ist, dass diese Vorhersagen auf unsinnigen Annahmen beruhen.

CO₂-Beitrag

Und viele Wissenschaftler sind sich auch einig, dass mehr CO₂ zur Erwärmung beiträgt [?], aber nur eine Minderheit glaubt wirklich, dass das menschliche CO₂ die Hauptursache für die aktuelle Erwärmung ist. Auch das wird durch harte Fakten bestätigt. Erstens haben wir in der Geschichte des Erdklimas (lange bevor es Menschen gab) gesehen, dass es Perioden mit hohen CO₂-Konzentrationen und niedrigen Temperaturen gab, sowie Perioden mit niedrigen CO₂-Konzentrationen und hohen Temperaturen. Es waren also andere Ursachen im Spiel, die einen großen Einfluss auf die Temperatur der Erde hatten.

Sättigungs-Effekt

Aber noch interessanter sind die modernen Satellitenmessungen, die zeigen, dass es bei mehr CO₂-Emissionen zu einem Sättigungseffekt kommt, wie wir ihn in der Natur so oft beobachten. Je mehr CO₂, desto geringer ist der Effekt auf die Temperatur. Das lineare Verhalten in den Klimamodellen entspricht nicht der Realität. Das erklärt zum Teil die panikartigen Vorhersagen dieser Modelle. Noch ein Wort für die Kenner der Materie. Das Gesetz von Le Chatelier besagt, dass die Natur immer bestrebt ist, Störungen entgegenzuwirken („negative Rückkopplung“). Dieses Gesetz erklärt zum Beispiel, dass in der Klimageschichte die Eiszeiten und Zwischeneiszeiten immer innerhalb bestimmter Temperaturgrenzen geblieben sind, unabhängig von der CO₂-Konzentration in der Atmosphäre.

Abbildung 3: Der Nobelpreisträger Dr. John Clauser, Unterzeichner der Weltklimaerklärung von Clintel, drückt es so aus: „Wahrheit hat die Eigenschaft, mit der Realität übereinzustimmen, und gute Wissenschaft bedeutet, die Realität in der Natur zu beobachten und sie genau wiederzugeben, ohne an die Folgen zu denken.“

Molekül des Lebens

In diesem Zusammenhang möchten wir noch ein paar Worte über CO₂ sagen. Labormessungen zeigen, dass mehr CO₂ eine erwärmende Wirkung hat, aber diese Messungen zeigen auch, dass diese Erwärmung bescheiden und nicht linear ist. Es gibt also keinen, wir wiederholen, keinen wissenschaftlichen Beweis für all diese AGW-Angstgeschichten. Darüber hinaus zeigen die Messungen auch, dass CO₂ das Lebensmolekül für die gesamte Natur auf der Erde ist. Je mehr CO₂, desto grüner wird die Erde und desto höher wird die Produktivität der Landwirtschaft. Wenn wir beide CO₂-Eigenschaften, die nichtlineare Erwärmung und die landwirtschaftliche Produktivität vergleichen, dann ist die extrem teure und störende „Netto-Null“-Klimapolitik, die verfolgt wird, wissenschaftlich, wirtschaftlich und gesellschaftlich unverantwortlich.

Ursache und Auswirkung

Schließlich ist die Frage nach Ursache und Wirkung in komplexen Systemen eines der schwierigsten Probleme in der Wissenschaft. So gibt es beispielsweise auch wissenschaftliche Hinweise darauf, dass die Erwärmung der Ozeane dazu führt, dass mehr CO₂ in die Atmosphäre freigesetzt wird (Henry’s Law). Also beeinflusst nicht nur der Mensch, sondern auch die Natur die Menge des CO₂ in der Atmosphäre. Die ganze Geschichte sollte in allen Schulen gelehrt werden. Nicht nur die bekannte Angstgeschichte, sondern die ganze Geschichte sollte erzählt werden. Warum werden unsere Kinder so einseitig über das Klima informiert?

Kooperation

Das IPCC erzählt uns eine allzu einfache und alarmistische Geschichte über den Klimawandel. In dieser Geschichte wird das anthropogene CO₂ als Hauptursache genannt („Science is settled“). Diese starre Aussage hat zur Folge, dass ein schneller Ausstieg aus der Nutzung fossiler Brennstoffe erforderlich ist. Die technischen und wirtschaftlichen Realitäten lassen dies jedoch nicht zu.

Abgesehen von der praktischen Unmöglichkeit gibt es auch wissenschaftliche Argumente. Wir haben oben gezeigt, dass vieles darauf hindeutet, dass es um weit mehr geht als um anthropogenes CO₂ („The science is not settled at all“). Wir wissen noch viel zu wenig über das Klima der Erde, um zu behaupten, dass der Mensch es kontrollieren kann.

Es ergeht ein Appell an beide Seiten der Klimawissenschaft, Alarmisten und Realisten, sich nicht länger gegenseitig zu bekämpfen, sondern gemeinsam mehr wissenschaftliche Erkenntnisse darüber zu gewinnen, wie sich das Klima verändert, und zwar schneller. Dabei sollten wir uns von zuverlässigen Messungen leiten lassen. Nur so können wir uns mit Klimamodellen der Wahrheit annähern.

[Dies kann man auch den „Putin-Effekt“ nennen. Die Alarmisten verweigern sich seit rund 40 Jahren allen Diskussionen mit Realisten! A. d. Übers.]

In Teil II werden wir dafür plädieren, dass wir gemeinsam die Chancen nutzen, die der Klimawandel wissenschaftlich, technologisch und wirtschaftlich bietet. Wohlgemerkt: Ein völlig anderer Ansatz in der Klimapolitik bedeutet auch einen völlig anderen Ansatz für die Energiewende. Die Vorteile werden für alle groß sein.

Link: https://andymaypetrophysicist.com/2024/04/11/the-honest-story-of-climate-change-part-i-weighed-down-by-fear-and-intimidation/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Kältereport Nr. 15 / 2024

Christian Freuer

Vorbemerkung: Diesmal wieder ohne große Vorbemerkungen. Es ist aber immer wieder interessant, wie viele dieser Meldungen pro Woche kommen.

Meldungen vom 8. April 2024:

Alta verzeichnet seltene aufeinander folgende Winter mit über 15 m Schnee

Zum ersten Mal seit 15 Jahren hat das Alta Ski Resort, Utah, in zwei aufeinanderfolgenden Wintern mehr als 15 m Schnee erhalten [die 600-Inch-Marke].

Im vergangenen Winter wurden die Berge und Skigebiete im Westen der USA, einschließlich Utah, von rekordverdächtigen Schneefällen heimgesucht. In mindestens 20 Skigebieten wurden die größten Schneemengen aller Zeiten gemessen, darunter auch in Alta, wo mehr als 23 m fielen.

Die Saison 2023-24 begann langsamer, aber seit Januar hat der Schnee mit der letzten historischen Saison konkurriert.

Ein weiterer Schneesturm am vergangenen Wochenende bescherte Alta eine Schneehöhe von 60 cm, womit sich die Gesamtmenge auf beeindruckende 15,4 m erhöhte – das erste Mal seit 2008-09 (während des Minimums des schwachen Sonnenzyklus 23), dass das Skigebiet einen zweiten Winter in Folge mit mehr als 15 m Schnee in Folge verzeichnete.

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Indische Armee rettet 80 vom Frühjahrsschneefall eingeschlossene Personen

Etwa 80 Menschen wurden gerettet, nachdem sie bei heftigen Schneefällen am Chang-La-Pass in Nordindien gestrandet waren.

Die Mitternachtsaktion wurde zwischen Leh und Shyok von Soldaten des örtlichen „Fire and Fury Corps“ der indischen Armee durchgeführt.

Fotos und ein Video wurden auf dem X-Konto des Korps veröffentlicht: „Soldaten der Trishul-Division reagierten sofort auf eine Notsituation in den eisigen Höhen des Chang La…“

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Bemerkenswerte Erholung des Meereises um die Antarktis

Die Daten zeigen, dass sich die Antarktis abkühlt und dass das Meereis insgesamt (trotz des Ausreißers im Jahr 2023) zunimmt.

Was das Meereis betrifft, so ist am unteren Ende der Welt eine bemerkenswerte Erholung zu beobachten.

Nach Angaben des National Snow and Ice Data Center (NSIDC) an der University of Colorado Boulder ist die Meereisausdehnung jetzt höher als in den Jahren 2023, 2022, 2019, 2017, 2011, 2006, 2002, 1981 und 1980 – und nimmt weiter zu:

Ein Blick auf die Daten der NASA zeigt deutlich, dass das Jahr 2024 mit seiner zunehmend vertikalen Trajektorie die letzten Jahre schnell überholt:

Das Meereis der Antarktis ist bekannt für seine Unbeständigkeit; wilde Schwankungen sind alles andere als beispiellos.

Die Meereisausdehnung des Kontinents erreichte 2014 ein Rekordhoch, nur drei Jahre später ein Rekordtief und erholte sich dann wieder auf den Durchschnitt.

Außerdem hat die antarktische Meereisausdehnung seit Beginn der Satellitenbeobachtungen (1979) um etwa 1 % pro Jahrzehnt zugenommen:

Es folgen längere Ausführungen, wie MSM mit dem Tatbestand umgehen. Das wurde hier separat übersetzt!

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Hier kommt die folgende Meldung, die nicht nur Blogger Cap Allon genüsslich aufspießt:

Was glaubt die NOAA wirklich?

In ihrer grenzenlosen Dummheit hat die NOAA (versehentlich?) bestätigt, dass der CO-Gehalt in der Atmosphäre in keinem Zusammenhang mit der Temperatur oder dem Meeresspiegel steht. In einem kürzlich veröffentlichten X-Post ist die Wahrheit herausgerutscht:

Inschrift: Der CO-Gehalt in der heutigen Atmosphäre ist vergleichbar mit dem von vor rund 4,3 Millionen Jahren, als der Meeresspiegel etwa 23 Meter höher lag als heute und die mittlere Temperatur etwa 4 K höher lag als in vorindustrieller Zeit. Außerdem breiteten sich um die Arktis große Wälder aus, wo heute nur die arktische Tundra vorherrscht.

Link: https://electroverse.substack.com/p/alta-posts-rare-back-to-back-600?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 9. April 2024:

Alaska: über 18 m Schnee

Am Montag, dem 8. April, erreichte Alaskas größtes Skigebiet Alyeska auf dem Gipfel des Glacier Bowl Express eine beeindruckende Schneehöhe von 17,9 m. Der Durchschnitt des Skigebiets liegt bei 16,5 m in einer Saison.

Alaska erwartet in den kommenden Tagen und Wochen weitere Schneefälle, die die Gesamtzahlen von Alyeska noch weiter in die Höhe treiben könnten.

Im ganzen Bundesstaat beeindrucken die Schneefälle von 2023-24 weiterhin – nicht zuletzt in Anchorage, das immer näher an einen saisonalen Rekord herankommt.

In den NWS-Büros an der Sand Lake Road (in der Nähe des Ted Stevens Anchorage International Airport) wurden am vergangenen Freitag 331 cm gemessen, was nur 10 cm vom Allzeitrekord von 341 cm aus dem Winter 2011-12 entfernt ist.

Diese Saison ist bereits die drittschneereichste in der Geschichte, nur 5 cm hinter 1954-55:

Anchorage wurde im November früh und heftig von zwei aufeinander folgenden Stürmen getroffen, die Schulen schlossen, Straßen blockierten und einen neuen Rekord für die monatliche Schneesumme aufstellten. Der Dezember setzte den Trend fort und schloss das Jahr 2024 als das schneereichste Jahr seit mindestens 1953 ab.

Hier gibt es nichts zu sehen, richtig USDA:

„Es wird erwartet, dass die Schneefälle in ganz Alaska abnehmen werden, wobei die Schneedecke in Süd- und Westalaska aufgrund der steigenden Temperaturen um 20-90% abnehmen wird.“

Schneefall 2023-24 in Anchorage im Vergleich zum Normalwert [NOAA]

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Seltener April-Schneefall in Boise (Idaho)

Die 5 cm Schnee, die im NWS-Büro in Boise, Idaho, Ende letzter Woche aufgezeichnet wurden, brachen den Rekord vom 5. April, der seit 1929 bestand, als 1 cm gefallen war.

Der Meteorologe Spencer Tangen sagte, der Schnee sei für den April „sehr ungewöhnlich“. Im Durchschnitt falle in Boise kaum einmal an einem Apriltag 5 cm Schnee, sagte er.

Weiter oben, in der Bogus Basin Mountain Recreation Area, fiel 30 cm Neuschnee.

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Montreal: schneereichster April seit 2010

Mit 26,2 cm bis zum 7. April erlebt Montreal, Quebec, den schneereichsten April seit 2010 (damals waren 30 cm gefallen).

Bereits nach einer Woche liegt der Aprilschnee in Montreal bei 200 % der monatlichen Norm.

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Schneeräum-Truppen erreichen Baralacha (Nordindien)

Die Schneeräumungsarbeiten auf den nordindischen Bergpässen dauern an und werden durch das sehr schneereiche Ende der Saison behindert.

Die Einsatzkräfte haben endlich Baralacha erreicht, einen wichtigen Hochgebirgspass in der Zanskar-Kette, der den Bezirk Lahaul in Himachal Pradesh mit dem Bezirk Leh in Ladakh verbindet.

Laut Bloomberg (8. Januar 2024) „gehört der Schnee jedoch der Vergangenheit an. Lassen Sie sich nicht täuschen!“

In der Tat:

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Antarktis: Kälte bis –75,8°C

Wostok ist derzeit nicht in Betrieb (es könnte dort durchaus kälter sein)… aber mit Concordia wurde in der Antarktis ein weiterer neuer saisonaler Tiefststand erreicht.

Am 8. April sank die Temperatur in Concordia um 15:39 UTC auf -75,8 °C und setzte damit die Rückkehr des Kontinents in den Winter fort (Daten mit freundlicher Genehmigung von climantartide.it).

Wie gestern ausführlicher erörtert, kühlt sich die Antarktis entgegen dem Narrativ ab (siehe Blog vom Vortag).

Link: https://electroverse.substack.com/p/alyeska-exceeds-700-inches-rare-april?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 10. April 2024:

Eingeleitet wird dieser Block mit dem Satz:

ALLE Prophezeiungen haben sich als falsch erwiesen; ALLE Propheten sind Lügner; ALLE Kipppunkt-Termine sind nicht eingetreten.

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Schneemenge in Yukon bricht Rekorde

Die Schneedecke im Yukon hat im April einen neuen Rekordwert erreicht. Die April-Schneemessung, die in der Regel den Höhepunkt der Schneedecke darstellt, wurde am Dienstag von der Abteilung für Wasserressourcen des Yukon veröffentlicht.

Demnach liegt die Schneedecke im Einzugsgebiet des Porcupine River bei 166 % des historischen Mittelwerts – ein neuer Rekord sowohl für dieses Gebiet als auch für Old Crow. Die Einzugsgebiete des Peel River und des Lower Yukon liegen mit 140 % bzw. 124 % ebenfalls deutlich über dem Durchschnitt.

Der Schnee fällt in dieser Gegend immer noch, und zwar überall.

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Australien: Früher Schneefall in manchen Skigebieten

Der erste Schnee des Jahres ist in den australischen Skigebieten in New South Wales und Victoria früher als geplant gefallen.

Der Herbst hat in Australien sehr kalt und nass begonnen, und es wurden zahlreiche monatliche Tiefsttemperaturen gemessen. Diese anomale Kälte hat sich nun im April verstärkt und führt dazu, dass die australischen Skigebiete zu Beginn der Saison mit Schnee bedeckt sind.

Thredbo und Perisher in NSW sowie Hotham, Mount Baw Baw und Mount Buller in Victoria gehören zu den Orten, die bereits Anfang April Schnee gemeldet haben – ganze zwei Monate bevor die Skigebiete für Skifahrer und Snowboarder geöffnet werden.

Schnee im April gilt in Australien als selten – vor allem, wenn man sich auf die Propaganda der AGW bezieht: „Die globale Erwärmung wird dazu führen, dass die Schneedecke in den australischen Alpen bis zum Ende des Jahrhunderts um 78% abnimmt“ – aber es ist nicht beispiellos, nicht zuletzt in den letzten Jahren, als im Februar 2023 Flocken fielen [vergleichbar mit dem August bei uns].

Link: https://electroverse.substack.com/p/yukon-snowpack-breaks-records-early?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 11. April 2024:

Die heutige arktische Meereisausdehnung entspricht der von 1996

Trotz mehr als 830 Milliarden Tonnen Kohlendioxid-Emissionen in den letzten 28 Jahren ist die Ausdehnung des arktischen Meereises am 9. April 2024 genauso groß wie im Jahr 1996:

1996 (links), 2024 (rechts)

Die Realität hat den Geschäftemachern wieder einmal einen Strich durch die Rechnung gemacht, aber niemand wird zur Rechenschaft gezogen.

Die viel prophezeite „Todesspirale“ ist nirgends zu sehen, die ursprünglichen „Umkipp-Termine“ sind alle an uns vorbei gegangen. Was tun also die Pop-Wissenschaftler, wenn sich herausstellt, dass sie katastrophal falsch liegen? Die Niederlage eingestehen und eine neue Theorie aufstellen?

Nein, das ist wohl kaum die Art der AGW-Partei. Stattdessen verschieben sie das „Weltuntergangsdatum“ um ein Jahrzehnt, in der Gewissheit, dass die korrumpierten MSM sie niemals anprangern werden:

1996 (links), 2024 (rechts)

Die Ausdehnung 2024 ist auch höher als in den Jahren 2023, 2022, 2021, 2020, 2019, 2017, 2016, 2015, 2011, 2007, 2006 and 2005:

Sie liegt auch über dem Mittel 2011-2020:

Diese Lügen des Establishments tragen zur Zerstörung der westlichen Volkswirtschaften bei.

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Nordindien: Schnee hält sich immer noch

Ein Nachlassen der Stürme hat glitzernde Schneehaufen rund um Shri Kedarnath dham (oder „Kedarnath-Tempel“) zum Vorschein gebracht.

Kedarnath ist Lord Shiva gewidmet und der elfte von zwölf Jyotirlingas in Indien (eine Andachtsstätte für den Hindu-Gott Shiva).

In den letzten Wochen hat es hier in der Gegend heftig geschneit und damit den glanzlosen Winter mehr als wettgemacht – ein Thema, das im März/April in weiten Teilen der nördlichen Hemisphäre zu beobachten ist, nicht zuletzt in den Alpen und in Nordamerika.

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Es folgt noch ein längerer Abschnitt über das Bedauern hierzulande wegen des Abschaltens der Kernkraftwerke.

Link: https://electroverse.substack.com/p/todays-arctic-sea-ice-extent-matches?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 12. April 2024:

Drei weitere Lawinentote in den Alpen

Nach einem weiteren Lawinenabgang in den Ötztaler Alpen im Westen Österreichs ist eine große Such- und Rettungsaktion im Gange.

Drei Menschen sind ums Leben gekommen, ein vierter wurde ins Krankenhaus gebracht, wie österreichische Medien berichten.

Nach den starken Schneefällen der letzten Wochen ist die Lawinengefahr in den Alpen sehr hoch, sagte Bernd Noggler, Leiter der örtlichen Rettungsdienste.

Anmerkung des Übersetzers: in der nächsten Woche werden vor allem in den Nordalpen massive Schneefälle bis in die Täler hinab erwartet.

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Kältester Apriltag in einem indischen Bundesstaat jemals

Am Donnerstag erlebten einige Orte im ostindischen Bundesstaat Odisha nach Angaben des indischen Wetterdienstes (IMD) die kältesten Apriltage aller Zeiten.

Angul, Titlagarh, Sambalpur und Hirakud gehörten zu den Orten, in denen die niedrigste Höchsttemperatur in einem April gemessen wurde, die in den Annalen bis in die 1920er Jahre zurückreicht.

Titlagarh 24°C brach den bisherigen Rekord von 28.5°C, der am 4. April 2008 aufgestellt wurde (mit Aufzeichnungen, die bis ins Jahr 1952 zurückreichen);

Angul 26,7°C schlug den bisherigen Rekord um 1°C, der am 6. April 2008 aufgestellt wurde (die Aufzeichnungen reichen bis ins Jahr 1921 zurück).

Es werden weitere Stationen gelistet.

Sie werden feststellen, dass jeder der vorherigen Rekorde erst vor relativ kurzer Zeit aufgestellt wurde, was im Widerspruch zur Theorie der AGW-Partei steht, dass es „immer heißer“ wird. Was dies tatsächlich unterstützt, ist die jüngste IITM-Studie, wonach „Kältewellentage“ (wenn die Temperatur 10 °C oder weniger erreicht oder 4,5 °C unter dem Durchschnitt eines Gebiets liegt) in ganz Indien zunehmen, von 2 bis 5 Kältewellentagen pro Jahrzehnt zwischen 1951 und 2011 auf fast 5 bis 15 Tage im letzten Jahrzehnt (bis 2021).

Extreme Kältewellen nehmen in ganz Indien „trotz der globalen Erwärmung“ zu, so die Studie (mehr hier).

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In den 1920er Jahren war es in der Arktis wärmer als heute

Mit freundlicher Genehmigung von Chris Martz auf X folgt hier dieses kleine Juwel:

Es gibt einen Grund, warum die Weltuntergangspropheten die meisten ihrer Graphiken um 1980 herum beginnen. Wenn man nämlich weiter zurückblickt, wird man unweigerlich mit den natürlichen, unauffälligen Schwankungen des Klimasystems konfrontiert.

Was die Temperaturen in der Arktis betrifft, so zeigt Martz‘ Analyse des NOAA-GHCNd-Datensatzes, dass es dort in den 1920er Jahren wärmer war:

Link: https://electroverse.substack.com/p/another-three-avalanche-deaths-in?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Wird fortgesetzt mit Kältereport Nr. 16 / 2024

Redaktionsschluss für diesen Report: 12. April 2024

Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE




Die bemerkenswerte Erholung des Meereises um die Antarktis

Cap Allon

Die Daten zeigen, dass sich die Antarktis abkühlt und dass das Meereis insgesamt (trotz des Ausreißers im Jahr 2023) zunimmt.

Was das Meereis betrifft, so ist am unteren Ende der Welt eine bemerkenswerte Erholung zu beobachten.

Nach Angaben des National Snow and Ice Data Center (NSIDC) an der University of Colorado Boulder ist die Meereisausdehnung jetzt höher als in den Jahren 2023, 2022, 2019, 2017, 2011, 2006, 2002, 1981 und 1980 – und nimmt weiter zu:

Quelle: NSIDC

Ein Blick auf die Daten der NASA zeigt deutlich, dass das Jahr 2024 mit seiner zunehmend vertikalen Trajektorie die letzten Jahre schnell überholt:

Das Meereis der Antarktis ist bekannt für seine Unbeständigkeit; wilde Schwankungen sind alles andere als beispiellos.

Die Meereisausdehnung des Kontinents erreichte 2014 ein Rekordhoch, nur drei Jahre später ein Rekordtief und erholte sich dann wieder auf den Durchschnitt.

Außerdem hat die antarktische Meereisausdehnung seit Beginn der Satellitenbeobachtungen (1979) um etwa 1 % pro Jahrzehnt zugenommen:

Die jüngsten Schwankungen des Meereises sollten außerhalb von Klima-Nischenpublikationen kein Thema sein, doch die Katastrophen verherrlichenden Mainstream-Medien haben sich auf das eisarme Jahr 2023 gestürzt und es als Beweis für einen „Klimanotstand“ ausgegeben – ein Begriff, den übrigens kein seriöser Wissenschaftler je in den Mund genommen hat.

Selbst in dieser Woche, in der das Meereis seine bemerkenswerte Erholung fortsetzt, strapaziert der Guardian – wer sonst – die Realität mit einer Reihe von ausgewählten und veralteten Berichten. Die Aktivisten-Journalisten dort, unterstützt vom Wissenschaftsredakteur des Observer Robin McKie erinnern gerne an einen hohen Temperaturrekord in Concordia vor ein paar Jahren, einen einmaligen Spitzenwert am 18. März 2022.

Erstens kümmern sich diese Gauner nicht einmal darum, den Thermometerstand klar und verständlich zu melden, indem sie ihn als „einen Anstieg von 38,5 °C über dem jahreszeitlichen Durchschnitt“ beschreiben, anstatt den tatsächlichen Temperaturwert anzugeben, der bei weniger alarmierenden -9,4 °C lag – sicher immer noch eine wirklich anomale Spitze, aber die Verschleierung entlarvt das Ziel von The Guardian: zu alarmieren, nicht zu informieren.

Nirgendwo in dem Artikel wird -9,4°C erwähnt.

Der Guardian behauptet weiter, dass dieser „Temperaturanstieg“ kein Einzelfall ist, dass in den darauffolgenden zwei Jahren „Wissenschaftler mit einer steigenden Zahl von Berichten über beunruhigende meteorologische Anomalien auf dem Kontinent überschwemmt wurden“ und dass „diese Ereignisse Befürchtungen aufkommen ließen, dass die Antarktis, von der man einst annahm, sie sei zu kalt, um die ersten Auswirkungen der globalen Erwärmung zu spüren, nun dramatisch und schnell den anschwellenden Mengen an Treibhausgasen erliegt, die der Mensch weiterhin in die Atmosphäre pumpt“.

Diese „steigende Zahl beunruhigender Anomalien“ scheint sich auf einzelne Eisverluste in der Westantarktis und auf die Verluste von 2023 im Allgemeinen zu beziehen. Bezeichnenderweise hat der Guardian seinen Lesern keine „verblüffenden“ Temperaturrekorde mehr zu melden. Das soll nicht heißen, dass die Temperaturrekorde in den beiden darauffolgenden Jahren nicht gefallen sind, viele sind es, das Problem ist nur, dass sie ALLE für KALT waren.

Die Daten zeigen, dass sich die Antarktis abkühlt; daran führt kein Weg vorbei.

Die nachstehende Grafik wurde vom Antarktisforscher Stefano Di Battista zur Verfügung gestellt. Sie zeigt die monatlichen Temperaturanomalien an zwei wichtigen antarktischen Klimastationen – der Südpolstation und Vostok. In den letzten 6 Monaten (Oktober 2023 – März 2024) wurden an beiden Stationen überdurchschnittlich kalte Monate beobachtet.

Beachten Sie, dass die Südpolstation die Norm 1991-2020 verwendet, während der Bezugszeitraum für Wostok 1958-2023 ist.

Der Guardian hat sicherlich Zugang zu diesen niedrigen Temperaturwerten, behauptet aber dennoch, dass „die Antarktis jetzt mit der Arktis gleichzieht, wo die Auswirkungen der globalen Erwärmung bisher am stärksten zu spüren waren“.

Es wird sogar ein „Experte“ hinzugezogen, der den Irrsinn bestätigt: „Im Wesentlichen handelt es sich um einen Teufelskreis aus Erwärmung der Ozeane und Schmelzen des Meereises, obwohl die Hauptursache die Menschheit ist, die weiterhin fossile Brennstoffe verbrennt und Treibhausgase produziert“, behauptet Michael Meredith, wissenschaftlicher Leiter des British Antarctic Survey. „Diese ganze Angelegenheit muss uns in die Schuhe geschoben werden“, fügte er hinzu.

Was uns zum Kern der Sache bringt: Dekarbonisierung durch eine Senkung des westlichen Lebensstandards.

Aber es wird noch verrückter:

„Die Folgen dieser meteorologischen Metamorphose könnten verheerend sein“, schreibt The Guardian weiter. „Wenn das gesamte Eis der Antarktis schmelzen würde, würde der Meeresspiegel rund um den Globus um mehr als 60 Meter steigen. Inseln und Küstengebiete, auf denen ein Großteil der Weltbevölkerung lebt, würden überflutet.“

Das ist kein Journalismus, das ist hirnlose, Angst erzeugende Propaganda.

Auch hier sind die Daten eindeutig – und schon lange vor Oktober 2023 war der Abkühlungstrend in der Antarktis unübersehbar. Es handelt sich nicht um ein neues Phänomen, sondern um eine Verstärkung.

Im Jahr 2021 erlebte der Südpol seinen bisher kältesten Winter (April-September), und – wie oben teilweise belegt – hat er seither anomal kalte Monate verzeichnet.

Der November 2022 war mit durchschnittlich -40,4 °C der kälteste November seit 1987, und der Dezember 2022 war mit -29,1 °C der kälteste Dezember seit 2006. Tatsächlich wurde der Zeitraum von November 2022 bis Februar 2023 als zweitkältester jemals aufgezeichneter Zeitraum registriert.

Aber „Eisverlust!“ schreien die Propaganda-berieselten Massen auf Anweisung einer Gruppe von vom Alarm lebenden Pop-Wissenschaftlern.

Ich frage mich, was passiert, wenn wir sehen, dass die Verluste von 2023 wieder wettgemacht werden. Was wird The Guardian seinen Lesern dann zu denken geben? Ich vermute, dass es zu einer Rückkehr zum Status quo vor 2023 kommen wird, als die Antarktis kaum erwähnt wurde, weil die Daten nicht passten.

Link (Zahlschranke): https://electroverse.substack.com/p/alta-posts-rare-back-to-back-600?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Greta Thunberg ist das Aushängeschild der Heuchler, welche die Produkte verwenden, die sie verbieten wollen

Ronald Stein

Greta Thunberg, die schwedische Umweltaktivistin, schimpfte über die Staats- und Regierungschefs der Welt: „Wie könnt ihr es wagen?“ und bezog sich dabei auf deren Gleichgültigkeit und Untätigkeit gegenüber der Klimakrise. Genauer gesagt hätte Frau Thunbergs Frage lauten müssen: „Wie kann ich es wagen, Produkte und Kraftstoffe zu fordern, die aus Erdöl hergestellt werden und MEIN Leben angenehmer machen?“

Politiker und Umweltschützer sprechen nie über die Notwendigkeit, die Versorgungskette für Produkte und Kraftstoffe auf Rohölbasis aufrechtzuerhalten, die für das menschliche Wohlergehen unerlässlich sind. Niemand verbraucht jemals „rohes Erdöl“; daher gäbe es keinen Bedarf an Erdöl, wenn die Menschen nicht aus Erdöl hergestellte PRODUKTE und KRAFTSTOFFE nachfragen würden!

Ein Blick zurück in die Geschichte der Erdölindustrie zeigt, dass das schwarze, schmutzig aussehende Rohöl praktisch nutzlos war, wenn es nicht zu Ölderivaten verarbeitet (raffiniert) werden konnte. Diese Derivate sind heute die Grundlage des Öls, das zur Herstellung von für den modernen Lebensstil unerlässlichen Produkten wie Medikamenten, Wachsen, Asphalt, Schmieröl, verschiedenen Kunststoffen, Lösungsmitteln und Kraftstoffen verwendet wird.

Den politischen Entscheidungsträgern ist nicht bewusst, dass Rohöl nicht in seinem natürlichen, unraffinierten Zustand verwendet wird. Rohöl wird aus der Erde gefördert und später zu verschiedenen Kraftstoffen und Ölderivaten raffiniert, die die Grundlage für Produkte wie Wachse, Asphalt, Schmieröl, verschiedene Kunststoffe, Kraftstoffe für den Verkehr und eine Vielzahl anderer Konsumgüter bilden.

Realistisch betrachtet ist es die ständig steigende Nachfrage der Öffentlichkeit nach den aus Erdöl hergestellten PRODUKTEN und Kraftstoffen, die zu einem Anstieg der Erdölnachfrage führt.

Mehr als 6.000 Produkte in der heutigen Gesellschaft, die es vor 1800 noch nicht gab, basieren auf Erdölderivaten, die aus Rohöl hergestellt werden. Diese Derivate werden für die Gesundheit und das Wohlergehen der Menschheit sowie für die Stromerzeugung verwendet.

Interessanterweise wird die gesamte Stromerzeugung aus Wasserkraft, Kohle, Erdgas, Kernkraft, Windkraft und Solarenergie mit Produkten, Komponenten und Geräten betrieben, die aus denselben Erdölderivaten hergestellt werden, die auch aus Rohöl gewonnen werden. Die Elektrizität wurde erst entwickelt, NACHDEM die Menschheit entdeckte, wie man aus dem Rohöl verwertbare Derivate für die Herstellung von Produkten gewinnen kann. Vor dem Öl sind wir wieder in der Zeit vor 1800.

Energiekompetenz beginnt mit dem Wissen, dass Erdöl die Grundlage unserer materialistischen Gesellschaft ist. Es müssen Gespräche geführt werden, um den Unterschied zwischen der „Elektrizität“ von Windturbinen und Sonnenkollektoren, die die meiste Zeit nicht funktionieren, und den „Produkten“, die die Grundlage der materialistischen Welt der Gesellschaft bilden, zu diskutieren. Windturbinen und Solarpaneele werden selbst aus Erdölderivaten hergestellt und erzeugen nur gelegentlich Strom, stellen aber NICHTS für die Gesellschaft her.

Die führenden Politiker der Welt verstehen nicht, dass es unmoralisch und böse wäre, die Welt vom Erdöl zu befreien, ohne an einen Ersatz zu denken, denn eine extreme Verknappung der heute aus fossilen Brennstoffen hergestellten Produkte wird zu Milliarden von Todesfällen durch Krankheiten, Unterernährung und wetterbedingte Todesfälle führen und könnte die größte Bedrohung für die Weltbevölkerung von 8 Milliarden Menschen darstellen.

Im Jahr 1977, nach der Ölkrise von 1973, wurde das Energieministerium gegründet, um unsere Abhängigkeit von ausländischem Öl zu verringern. Heute jedoch, mit seinen 14.000 Mitarbeitern und einem Budget von 48 Milliarden Dollar, bleibt das D.O.E. weiterhin totenstill und hat es Kalifornien, der viertgrößten Volkswirtschaft der Welt ermöglicht, den Anteil importierten Rohöls von 5 Prozent im Jahr 1992 auf fast 60 Prozent des Gesamtverbrauchs zu erhöhen.

In Kalifornien befinden sich 9 internationale Flughäfen, 41 Militärflughäfen und 3 der größten Schifffahrtshäfen in Amerika. Die wachsende Abhängigkeit Kaliforniens von Rohöl aus anderen Ländern stellt ein ernsthaftes Risiko für die nationale Sicherheit dar!

Darüber hinaus hat das Energieministerium geschwiegen, während die Politik für Elektrofahrzeuge Amerika zunehmend von Mineralien und Metallen der Seltenen Erden abhängig gemacht hat, die für diese Batterien unter grausamen Sklavenarbeits- und Umweltbedingungen in anderen Ländern abgebaut werden, die das DOE und die Bürokraten ignorieren.

China kontrolliert 80 % des weltweiten Versorgungsmonopols für Seltene Erden und Metalle, während der Kongo in Afrika eine 90 %ige Quelle für lebenswichtiges Kobalt ist.

Darüber hinaus steigt die Lebenserwartung mit der Unterstützung von Produkten in unserer materialistischen Welt, und wetterbedingte Todesfälle gibt es so gut wie gar nicht mehr, und das alles wegen der verschiedenen Treibstoffe für Flugzeuge, Schiffe, Lastwagen, Autos, Militärs, Raumfahrtprogramme und all die PRODUKTE, die es vor 1800 noch nicht gab.

Mehr als 6000 Produkte, die es vor 200 Jahren noch nicht gab, werden heute auf der Grundlage von Rohöl hergestellt, darunter:

● Zuverlässige, kontinuierliche Stromlieferungen, die durch Wasserkraft, Kernkraft, Kohle und Erdgas erzeugt werden

● Unzuverlässige Lieferungen von intermittierendem Strom aus Windturbinen und Sonnenkollektoren

● Flughäfen, die Platz für 20.000 Verkehrsflugzeuge und mehr als 50.000 Militärflugzeuge bieten

● Schiffsterminals, die 50.000 Handelsschiffe aufnehmen können

● Krankenhäuser

● Kommunikation

● Elektronik

● Datenzentren

● Bergbau für Industrie- und Edelmetalle

● Mehr als 1,4 Milliarden Fahrzeuge auf der Welt

● Fast 300 Millionen Lastkraftwagen auf der Welt

● Jedes Jahr werden weltweit etwa 2,5 Milliarden Reifen hergestellt.

Wir sind eine materialistische Gesellschaft und müssen Öl ersetzen, um die Versorgungskette für Produkte und Brennstoffe aufrechtzuerhalten. Keine der sechs Arten der Stromerzeugung (Wasser, Kernkraft, Kohle, Erdgas, Wind und Sonne) kann Produkte für die Gesellschaft herstellen; daher ist Strom keine Quelle zur Aufrechterhaltung der Versorgungskette für Produkte und Brennstoffe.

Ich bin NICHT für fossile Brennstoffe, aber ich bin für die Produkte, die wir aus fossilen Brennstoffen gewinnen. Die Abschaffung des Erdöls ohne einen „Ersatz“, der die Versorgungskette für die mehr als 6.000 Produkte aufrechterhalten kann, die derzeit von den 8 Milliarden Menschen auf diesem Planeten nachgefragt werden, könnte dazu führen, dass Milliarden Menschen durch Hunger, Krankheiten und wetterbedingte Todesfälle ums Leben kommen.

Bevor wir also ohne Fallschirm aus dem Flugzeug springen und in die Zeit vor 1800 zurückkehren, sollten wir die Ersatz-„Quelle“ identifizieren, die weiterhin die Versorgungskette für die Herstellung von mehr als 6.000 Produkten und die verschiedenen Brennstoffe für die materialistische Gesellschaft der 8 Milliarden Menschen auf diesem Planeten unterstützen kann.

Link: https://www.cfact.org/2024/04/06/greta-thunberg-is-the-poster-girl-for-hypocrites-using-the-products-they-want-to-ban/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE