Die gefährliche Illusion von Biden und den führenden Politikern der Welt hinsichtlich der Umstellung auf „reinen Strom“

Tom Deweese und Ronald Stein

Da alle Krankenhäuser, Flughäfen, Kommunikationssysteme, Militärs, Flugzeuge, Züge und Fahrzeuge auf Produkten basieren, die es vor 1800 nicht gab und die heute aus fossilen Brennstoffen hergestellt werden, sind die heutigen politischen Entscheidungsträger nicht in der Lage, einen Plan zur Unterstützung einer Versorgungskette für die von der heutigen materialistischen Gesellschaft und Wirtschaft nachgefragten Produkte und Brennstoffe zu erstellen, während Amerika versucht, seine Abhängigkeit vom Erdöl zu verringern.

Der Elefant im Raum, über den niemand sprechen will ist, dass Erdöl die Grundlage unserer materialistischen Gesellschaft ist, bildet es doch die Basis für alle Produkte und Brennstoffe, die von den 8 Milliarden Menschen auf diesem Planeten nachgefragt werden, von denen es vor weniger als 200 Jahren nur eine Milliarde gab.

– Zur Auffrischung für diejenigen, die Netto-Null-Emissionen anstreben, sei gesagt, dass Wind und Sonne etwas anderes bewirken als Rohöl. Windturbinen und Sonnenkollektoren erzeugen nur gelegentlich Strom, produzieren aber NICHTS für die Gesellschaft.

– Erdöl wird praktisch nie zur Stromerzeugung verwendet, aber wenn es zu Petrochemikalien verarbeitet wird, ist es die Grundlage für praktisch alle Produkte in unserer materialistischen Gesellschaft, die es vor 1800 noch nicht gab und die in diesen Infrastrukturen verwendet werden, wie: Verkehrswesen, Flughäfen, Krankenhäuser, medizinische Geräte, Haushaltsgeräte, Elektronik, Telekommunikation, Kommunikationssysteme, Raumfahrtprogramme, Heizung und Lüftung und Militär.

– Wir sind in den letzten 200 Jahren zu einer sehr materialistischen Gesellschaft geworden, und die Welt hat sich von 1 auf 8 Milliarden Menschen bevölkert, weil wir all die Produkte für die Gesellschaft und die verschiedenen Brennstoffe für Jets, Schiffe, Lastwagen, Autos, das Militär und das Raumfahrtprogramm benötigen, die es vor 1800 nicht gab.

– Wenn die Regierungen der Welt die Erde von der Erdölnutzung befreien wollen, was ist dann die Ersatzquelle, die die Versorgungskette der Produkte für Kühlschränke, Reifen, Asphalt, Röntgengeräte, iPhones, Klimaanlagen und die anderen 6000 Produkte herstellen kann, die Wind und Sonne NICHT herstellen können?

– Die aus Erdöl hergestellten Produkte sind für das menschliche Wohlergehen auf absehbare Zeit unerlässlich. Das Streben nach „Netto-Null bis 2050“, ohne zuerst den Ersatz für Erdöl zu finden, wäre eine der zerstörerischsten Entwicklungen in der Geschichte der Menschheit.

– Ohne Erdöl gäbe es nichts, was Strom benötigt!! Alles, was wie iPhones, Computer, Rechenzentren und Röntgengeräte Strom braucht, um zu funktionieren, wird mit Petrochemikalien hergestellt, die aus Erdöl gewonnen werden !!!!!

– Solange kein Ersatz für Erdöl gefunden wird, kann die Welt nicht auf Erdöl verzichten, das die Grundlage unserer materialistischen „Produkt“-Gesellschaft ist.

Eines steht fest: Der Ersatz für Erdöl wird nicht aus Wind und Sonne kommen, denn diese „erneuerbaren Energien“ erzeugen nur gelegentlich Strom, produzieren aber NICHTS für die Gesellschaft, und sie werden auch nicht annähernd unseren Bedarf an Dauerstrom decken können. Um es ganz offen zu sagen: Wind und Sonne sind ein Witz, denn sie erzeugen nur dann Strom, wenn die Sonne scheint und der Wind weht.

Außerdem benötigt die Windkraft enorme Mengen an Öl, um die nicht recycelbaren Turbinenblätter herzustellen und zu drehen, die nach Ende ihrer Lebensdauer die Mülldeponien füllen. Für die Bereitstellung der Infrastruktur für die geplanten Turbinenwälder werden riesige Mengen an Rohstoffen wie Kalkstein, Stahl, Aluminium, Lithium, Kobalt und Nickel benötigt. Um Platz für die Felder der Wind- und Solarparks zu schaffen, werden Millionen von Bäumen gefällt. Erinnern Sie sich noch an die Zeit, als wir Umweltschützer als „Baumumarmer“ bezeichneten? Wo sind die jetzt?

Die wirkliche Wissenschaft zeigt nun, dass die riesigen, sich über Millionen von Hektar Land erstreckenden Solarpaneele die natürliche Atmosphäre verändern. Die Materialien, aus denen die Paneele gefertigt sind, führen zu einer Erwärmung. Im Winter bewirken sie eine Abkühlung und verschlimmern so die Wetterextreme. Wenn sich die Luft erwärmt, wie es über den Sonnenkollektoren geschieht, steigt sie auf. Solarparks werden zu Hitzequellen und verursachen starke Turbulenzen.

Ökostrom hat nichts Grünes an sich. Landwirte müssen sich davor hüten, ihr Land für diese Anlagen zu nutzen.

Am wichtigsten ist, dass heute die Erkenntnis verloren gegangen ist, dass Rohöl in erster Linie NICHT für die Stromerzeugung, sondern für die Herstellung von Derivaten und Kraftstoffen verwendet wird, die die Grundlage für alles sind, was die Wirtschaft und der Lebensstil zum Bestehen und Gedeihen brauchen. Energie-Realismus erfordert, dass die Gesetzgeber, politischen Entscheidungsträger und Medien, die eine weit verbreitete Unkenntnis über die Verwendung von Rohöl an den Tag legen beginnen, das erschütternde Ausmaß der Dekarbonisierungsbewegung zu verstehen.

Tatsächlich ist jegliche Elektrizität nur mit den Teilen möglich, die aus den Erdölderivaten hergestellt werden, die für gelegentlich erzeugten Strom aus wetterabhängigen Windturbinen und Sonnenkollektoren und für kontinuierlichen und unterbrechungsfreien Strom aus Kohle-, Erdgas-, Atom- und Wasserkraftwerken verwendet werden.

Viele Entwicklungsländer teilen nicht die Besessenheit der westlichen Eliten von der Reduzierung der Emissionen. Da das Leben für die meisten Menschen auf der Erde immer noch ein Kampf gegen Armut, Hunger und Krankheiten ist, werden sich viele Länder, insbesondere Indien und große Teile Afrikas, weiterhin darauf konzentrieren, durch fossile Brennstoffe und die vielen Produkte reicher zu werden, die den reicheren Ländern überhaupt erst einen komfortableren Lebensstil ermöglicht haben.

Die führenden Politiker der Welt leben weiterhin in der „gefährlichen Illusion“ eines globalen Übergangs zu „ reiner Elektrizität“, von der sie glauben, dass sie die Verwendung von Erdöl überflüssig machen wird, welches die Gesellschaft in weniger als 200 Jahren so weit gebracht hat. Ohne diese Produkte, die aus Petrochemikalien auf Erdölbasis hergestellt werden, können sich die politischen Entscheidungsträger keine Flugzeuge, Schiffe, Verteidigungs- oder Raumfahrtprogramme vorstellen!

Ein Rückblick auf die Geschichte der Erdölindustrie zeigt, dass das schwarze, roh aussehende Rohöl praktisch nutzlos war, es sei denn, es konnte in Raffinerien zu Erdölderivaten verarbeitet werden, die heute die Grundlage für chemische Produkte wie Kunststoffe, Lösungsmittel und Medikamente bilden, die für die Unterstützung des modernen Lebensstils unerlässlich sind. Die mehr als 6000 Produkte, die auf Erdöl basieren, werden für die Gesundheit und das Wohlergehen der Menschheit verwendet, und die Erzeugung von Elektrizität gab es vor ein paar Jahrhunderten noch nicht.

Heute gibt es mehr als 50.000 Handelsschiffe, mehr als 20.000 Verkehrsflugzeuge und mehr als 50.000 Militärflugzeuge, die aus Erdöl hergestellte Kraftstoffe verwenden. Auch die Kraftstoffe für den Schwerlast- und Langstreckentransport von Flugzeugen für den Personen- und Warentransport, die Handelsschiffe für die globalen Handelsströme sowie die Militär- und Raumfahrtprogramme sind von den aus Erdöl hergestellten Kraftstoffen abhängig.

Für Flugzeuge und Schiffe werden ebenso wie für die verschiedenen Möglichkeiten der Stromerzeugung Teile und Komponenten aus Erdölderivaten verwendet, die aus Rohöl hergestellt werden.

Um die Grenzen von Wind- und Solarenergie bei der Erreichung von Netto-Null-Emissionen zu verdeutlichen, sei darauf hingewiesen, dass sie etwas anderes leisten als Erdöl.

Erneuerbare Energien aus Wind und Sonne erzeugen nur gelegentlich Strom, können aber nichts herstellen. Das Problem mit erneuerbarem Strom aus Windturbinen und Sonnenkollektoren ist, dass sie die meiste Zeit nicht funktionieren und daher unzuverlässig sind, wenn es um „reinen Strom“ geht!

Und dann ist da noch der „Etikettenschwindel“ bei diesen erneuerbaren Energien. Die Subventionen und Steuergutschriften für Wind- und Solarkraftwerke, die nicht in der Lage sind, jährlich mindestens 90 % ihrer zulässigen Nennleistung zu liefern, sollten finanziell subventioniert werden, anders als ihre Konkurrenten Kohle-, Erdgas- und Kernkraftwerke, die kontinuierlich und unterbrechungsfrei Strom liefern.

Von den drei fossilen Brennstoffen werden Kohle und Erdgas zur Stromerzeugung genutzt, der dritte, Erdöl, wird jedoch praktisch nie zur Stromerzeugung verwendet. Wenn Rohöl jedoch zu petrochemischen Produkten verarbeitet wird, ist es die Grundlage für praktisch alle Produkte in unserer materialistischen Gesellschaft, die es vor 1800 noch nicht gab.

Nach dieser kurzen Auffrischung sind Gespräche erforderlich, um den Unterschied zwischen der reinen ELEKTRIZITÄT„ aus erneuerbaren Energien und den „PRODUKTEN“, die die Grundlage der materialistischen Welt der Gesellschaft bilden, zu erörtern.

Zur Wiederholung und zur Anregung von Gesprächen über die Vermittlung von Energiekompetenz ist dieses 8-minütige Video ein Muss: Mandatory Emissions To Achieve Net-Zero Is A Fool’s Game.

This piece originally appeared at AmericaOutLoud.News and has been republished here with permission.

Link: https://cornwallalliance.org/2024/07/the-dangerous-delusion-of-biden-and-world-leaders-regarding-the-transition-to-just-electricity/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Neue Studie: Temperatur steuert CO₂

Cap Allon

Hier stellt Cap Allon zwei Studien vor, die unabhängig voneinander zum gleichen Ergebnis kommen. Die erste Studie wurde am 18. Juli, die zweite am 23. Juli 2024 gepostet:

Eine Studie unter der Leitung von Demetris Koutsoyiannis stellt erneut die gängige Auffassung in Frage, dass atmosphärisches Kohlendioxid den globalen Temperaturanstieg verursacht.

In der Studie wird ein ausgeklügeltes stochastisches Bewertungsverfahren angewandt, um Daten aus dem Phanerozoikum (vor etwa 540 Millionen Jahren) bis zur Gegenwart zu analysieren.

Durch die Untersuchung sowohl instrumenteller Daten aus den letzten 70 Jahren als auch paläoklimatischer Proxydaten aus natürlichen Quellen wie Eisbohrkernen und Baumringen bietet die Studie einen umfassenden Blick auf die Beziehung zwischen Temperatur und CO₂.

Entgegen des vorherrschenden Konsens‘ zeigt die Studie, dass Temperaturveränderungen über alle Zeitskalen hinweg zu Veränderungen der CO₂-Werte führen. Diese unidirektionale Kausalität bleibt bestehen, unabhängig davon, ob der untersuchte Zeitraum kurzfristig (Jahrzehnte) oder langfristig (Millionen von Jahren) ist.

Veranschaulichung der zeitverzögerten Beziehung zwischen Temperatur und CO₂-Werten.

Die zeitliche Verzögerung zwischen Temperaturänderungen und nachfolgenden CO₂-Schwankungen nimmt mit längeren Zeitspannen zu, was auf ein komplexes, aber konsistentes Muster über geologische Zeiträume hinweg hinweist.

Diagramm mit Verzögerungen in verschiedenen Größenordnungen.

Grafik, die zeigt, dass die Temperatur die CO₂-Konzentration beeinflusst.

Diese Studie stellt die gängige Behauptung in Frage, dass CO₂ die Hauptursache für globale Temperaturänderungen ist, und legt nahe, dass der panische Vorstoß zur drastischen Verringerung der CO₂-Emissionen zur Bekämpfung der modernen Erwärmung von Grund auf falsch ist.

Die Studie in voller Länge findet man hier.

Link: https://electroverse.substack.com/p/eastern-australia-breaks-electricity?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)

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Eine weitere Studie bestätigt: CO lässt die Erde ergrünen

Cap Allon

Die Studien über die signifikanten positiven Auswirkungen von CO₂ auf die globale Ergrünung häufen sich und liefern eindeutige Beweise dafür, dass die Fanatiker der AGW-Partei im Unrecht sind und dass erhöhte Kohlenstoffemissionen einen Nettonutzen für den Planeten und seine Artenvielfalt darstellen.

Die Welt wird aufgrund von Kohlenstoffemissionen grüner, so das Fazit einer in Global Ecology and Conservation veröffentlichten Studie.

Die Studie, durchgeführt von der National Natural Science Foundation of China und dem Postgraduate Research & Practice Innovation Program der Provinz Jiangsu, soll die gemischten Ergebnisse anderer aktueller Studien zur globalen Ergrünung und Braunfärbung aufklären.

„CO₂-Düngung und Landbewirtschaftung waren die Haupttreiber der Ergrünung“, so die Forscher.

Anhand von vier der neuesten Datensätze zum Blattflächenindex (LAI) stellten die Forscher fest, dass die globale Ergrünung von 2001 bis 2020 anhält. Eine beschleunigte Ergrünung wurde in 55,15 % der Welt beobachtet, während die durch Trockenheit verursachte Beschleunigung der Verbräunung auf nur 7,28 % beschränkt war.

Dieser Trend zur Ergrünung war in Indien und in den europäischen Ebenen besonders ausgeprägt:

In einigen Fällen kann ein geringeres Feuchtigkeitsniveau das Pflanzenwachstum sogar fördern.
„Eine wachsende Zahl von Forschungsergebnissen deutet darauf hin, dass das Wachstum der Vegetation durch Feuchtigkeitseinschränkungen aufgrund eines erhöhten VPD und einer geringeren Bodenfeuchtigkeit infolge der Klimaerwärmung gefördert werden kann“, so die Forscher. Das Dampfdruckdefizit (Vapor Pressure Defense, VPD) ist die Differenz zwischen der in der Luft vorhandenen Feuchtigkeit und der maximalen Feuchtigkeitsmenge, die die Luft bei Sättigung aufnehmen kann. „Ein globaler Bräunungstrend könnte die positiven Auswirkungen der CO₂-Düngung auf das Wachstum der Vegetation nicht übertreffen“, schlussfolgerten sie.

Die Forscher von Universitäten in China und Australien behaupten, dass „die globale Ergrünung eine unbestreitbare Tatsache ist.“

Durch die Analyse meteorologischer Daten stellten sie fest, dass Veränderungen des CO₂-Gehalts den LAI-Trend am stärksten beeinflussen, während die „globale Erwärmung“ lediglich die Geschwindigkeit des LAI-Wachstums bestimmt. Die Studie lässt den „Klimawandel“ praktisch außen vor.

„Innerhalb der konsistenten Gebiete zeigten 64,06 % eine beschleunigte Ergrünung, vor allem in Indien, der europäischen Ebene und Ostafrika. Gebiete mit beschleunigter Verbräunung waren nur 2,07 %, vor allem im Osten Brasiliens“, erklärten die Forscher.

„Nur 14,44 % des Globus erlebten eine Verbräunung, wobei sich die Beschleunigung (7,28 %) und die Verlangsamung (7,16 %) in etwa die Waage hielten.

Der kanadische Psychologe Jordan Peterson schrieb auf X:

„Die Beweise deuten jetzt auf erhebliche ökologische und wirtschaftliche Vorteile hin. Ich schätze, ich bin nicht mehr nur ein Klimaskeptiker. Ich glaube, dass die Erzählung von der Klimaapokalypse grundlegend falsch ist.

Die Daten zur Ergrünung sind im Vergleich zu allen Gegenargumenten von überwältigender Bedeutung. Die Zahl der Trocken- und Halbtrockengebiete nimmt rapide ab und die Ernteerträge steigen. In den letzten Jahrzehnten hat sich eine Fläche ergrünt, die doppelt so groß ist wie die USA. Eine entschiedenere Widerlegung der alarmistischen Unkenrufe ist kaum denkbar.“

Link: https://electroverse.substack.com/p/study-confirms-CO₂-is-greening-the?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)

Beide übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




EV-Befürworter können nicht rechnen

Duggan Flanakin

Nach Angaben von Electrly, dem Hersteller von Ladestationen für Elektrofahrzeuge, werden durchschnittlich 90 Kilowattstunden Strom benötigt, um ein Tesla Model Y mit Langstrecken-Allradantrieb vollständig aufzuladen, 83 kWh für die Performance-Version des Model Y und 67 kWh für das Model Y mit Standardreichweite.

Jeder Tesla verbraucht zwischen 0,24 und 0,30 kWh pro Meile, also etwa 4.500 kWh pro Jahr bei einer Fahrleistung von 15.000 Meilen. Andere Elektrofahrzeuge verbrauchen mehr oder weniger, liegen aber in einem ähnlichen Bereich. Bei 0,30 kWh pro Meile sind das 90 kWh für 300 Meilen Fahrt in einer typischen Woche.

Ein durchschnittlicher amerikanischer Haushalt ohne Ladestation im Haus verbraucht etwa 30 kWh pro Tag oder 10.720 kWh über ein Jahr hinweg. Mit nur einem Elektrofahrzeug, das zu Hause aufgeladen wird, erhöht sich dieser Wert auf etwa 15.220 kWh. Bei Haushalten mit zwei E-Fahrzeugen beläuft sich diese Summe auf fast 20.000 kWh pro Jahr (vorausgesetzt, beide Fahrer pendeln zur Arbeit). Das ist fast das Doppelte des derzeitigen Stromverbrauchs solcher Familien.

Ohne ein E-Fahrzeug in der Garage verbraucht die Klimaanlage fast ein Fünftel des Haushaltsstroms, gefolgt von Raumheizung und Warmwasserbereitung (zusammen 25 %). Mit nur einem zu Hause aufgeladenen Elektroauto ändert sich diese Rechnung jedoch drastisch. Das Elektroauto verbraucht etwa 30 % des viel höheren Gesamtstromverbrauchs, wodurch der Anteil aller anderen Verbrauchsarten deutlich sinkt.

Zwei zu Hause geladene E-Fahrzeuge würden fast die Hälfte des gesamten Stromverbrauchs des Haushalts aufzehren – und Tausende von Dollar für die Aufrüstung der Stromversorgung des Hauses erfordern. Die heutigen 50-kva-Transformatoren, die jeweils etwa 8000 Dollar kosten, können etwa 60 Haushalte mit Strom versorgen; diese Zahl sinkt auf etwa 40, wenn in jedem dieser Haushalte ein Elektrofahrzeug untergebracht ist, und auf etwa 30, wenn zwei E-Fahrzeuge mit Heimladegeräten betrieben werden.

Für eine Stadt mit 120.000 Haushalten, für die heute etwa 2000 Transformatoren benötigt werden, bedeutet das Hinzufügen von 120.000 zu Hause aufgeladenen Elektrofahrzeugen, dass 1000 Transformatoren hinzugefügt werden müssen, was etwa 8 Millionen Dollar entspricht. Aber das ist nur die Spitze des Eisbergs, denn die Verteilung von 50 bis 100 % mehr Haushaltsstrom erfordert 50 bis 100 % mehr Stromerzeugung.

All das kostet Geld, das die meisten Amerikaner heute nicht haben, vor allem nicht für die Stromerzeugung. Vor allem, weil die Stromerzeugung aus Kohle, Erdgas und sogar Kernkraft abgeschafft werden soll. Außerdem ist ein massiver Ausbau der elektrischen Infrastruktur erforderlich, von Übertragungsleitungen über Transformatoren bis hin zu Ladestationen in den Haushalten, die von größeren Sicherungskästen begleitet werden.

Man könnte meinen, dass all dies die Wirtschaft ankurbeln würde. Ein Problem dabei ist, dass in den USA bis 2027 voraussichtlich 550.000 Elektriker fehlen werden. Wer wird all diese Arbeit erledigen? Ein weiteres Problem ist, dass die meisten „Studien“ über die Auswirkungen der Elektrifizierung der Fahrzeugflotte und der fast vollständigen Nutzung von Wind- und Solarenergie den Auswirkungen auf die einzelnen Haushalte und Gemeinden wenig Beachtung schenken.

Wer wird profitieren – und wer wird geschädigt? Die „Experten“ wissen es entweder nicht oder wollen es nicht sagen.

Spielen sie Schach? Ist ihnen klar, dass eine kluge Politikgestaltung eine schachähnliche Herangehensweise erfordert, um die Auswirkungen der heutigen Züge sechs oder sieben Züge weiter in der Zukunft zu bewerten?

Und dann sind da noch die Nebenschauplätze.

Viele der Befürworter einer reinen Elektroauto-Zukunft leben in Städten, die von progressiven Politikern regiert werden, deren Beamte bei Eigentumsdelikten „weich“ sind. Dies könnte erklären, warum Diebe im Großraum Seattle in den letzten 12 Monaten die Kupferkabel von über 100 E-Ladestationen gestohlen haben, so dass diese Stationen völlig unbrauchbar sind, bis die Kabel ersetzt werden (welche dann oft wieder gestohlen werden).

Belgische Feuerwehrleute setzen sich dafür ein, das Parken von Elektrofahrzeugen in Tiefgaragen zu verbieten, so wie auch Flüssiggasfahrzeuge ohne Sicherheitsventile nicht in Tiefgaragen parken dürfen. Die Begründung?

Es dauert bis zu 70 Stunden, einen Elektrobrand zu löschen, indem man das Fahrzeug in einen mit Wasser gefüllten Kübel taucht – was in einer Tiefgarage kaum möglich ist. Schlimmer noch: Das Wasser, das zum Löschen dieser Brände verwendet wird, weist eine chemische Belastung auf, die bis zu 70 Mal höher ist als die typischen Belastungsgrenzen für Industrieabwässer.

Ars Technica berichtet, dass eine Sorge der Autofahrer beim Kauf von E-Fahrzeugen der Mangel an öffentlichen Ladestationen ist. Nach Angaben des US-Energieministeriums sind von den landesweit 64.000 öffentlichen Ladestationen nur 10.000 Gleichstrom-Ladegeräte, die die Batterie eines Elektroautos in 30 Minuten statt in mehreren Stunden aufladen können – und das nur, wenn keine Warteschlange vorhanden ist.

Was die Zeitschrift zur Förderung von E-Fahrzeugen in ihrem Entschuldigungsposting übersieht ist, dass diejenigen, die an den landesweit 120.000 Benzin- und Dieseltankstellen tanken, dies in weit weniger als 30 Minuten tun können, wobei sie in der Regel höchstens 60 Sekunden warten müssen, um eine freie Zapfsäule zu erreichen.

Wie das alte Sprichwort sagt, ist Zeit Geld.

Apropos Geld: Erinnern Sie sich daran, dass die Biden-Regierung vor zwei Jahren versprochen hat, 7,5 Milliarden Dollar auszugeben, um etwa 20.000 Ladestationen für Elektroautos zu installieren und bis zu 500.000 Ladepunkte in Betrieb zu nehmen? Bis März 2024 waren nur sieben dieser Stationen mit Bidens Geld gebaut worden.

Vielleicht liegt es am Mangel an qualifiziertem Personal, vielleicht am Mangel an Ersatzteilen. Oder fließt dieses Geld in denselben Kaninchenbau wie die Fördergelder für Solyndra und First Solar?

Sogar im supergrünen Deutschland, dessen Umwelteifer so groß war, dass es seine Kernkraft abgeschaltet (aber Kohlekraftwerke wieder in Betrieb genommen) hat, bereut die Hälfte der Besitzer von Elektroautos ihren Kauf oder ihr Leasing, wobei viele die „steigenden Strompreise“ anführen. Das gleiche Gefühl wächst in Amerika und in der ganzen entwickelten Welt trotz der Machenschaften der globalistischen Machteliten.

Der Tag der Abrechnung für die EV- Vorschriften von Biden (und anderen Nationen) könnte bald kommen, vor allem, da trotzige Autohersteller mit Wasserstoff betriebene Fahrzeuge, sauberere Verbrennungsmotoren und andere Alternativen zu den stromfressenden, die Straßen belastenden (ja, die schwereren EVs tragen zum Verschleiß der öffentlichen Straßen bei) Wunderwerke entwickelt haben, von denen viele auf Dieselgeneratoren oder Kohlekraftwerke angewiesen sind.

Aber die meisten Menschen wollen einfach frei sein, ihre eigenen wirtschaftlichen und verkehrstechnischen Entscheidungen zu treffen und nicht, dass ein nicht gewählter Bürokrat diese Entscheidungen für sie trifft.

This article originally appeared at Real Clear Energy

Link: https://www.cfact.org/2024/07/13/ev-boosters-cannot-do-math/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Der ersatzlose Ausstieg aus dem Erdöl ist globaler Selbstmord!

Ronald Stein, Gregory Wrightstone

Die Geschichte hat gezeigt, dass die Erwärmung gut für die Menschheit und die Vegetation ist und auch weiterhin sein wird, da die Verbesserung der Ernteerträge für die Ernährung einer wachsenden Bevölkerung unerlässlich ist.

Die Welt ernährt heute 8 Milliarden Menschen – das Zehnfache der Bevölkerung vor der industriellen Revolution – und hat glücklicherweise eine Rekordernte zu verzeichnen. Dieser rasche Anstieg der landwirtschaftlichen Produktion ist zum Teil auf den Anstieg des CO₂-Gehalts in der Atmosphäre seit 1940 zurückzuführen; allein dieser Anstieg des CO₂-Gehalts steht in Verbindung mit erheblichen Ertragssteigerungen bei Mais, Sojabohnen und Weizen.

Die Welt hat auch ein beträchtliches Wirtschaftswachstum und Wohlstand erlebt und profitiert von den mehr als 6000 Produkten, die aus fossilen Brennstoffen gewonnen werden. Diese Produkte unterstützen die folgenden Infrastrukturen, die es vor einigen Jahrhunderten noch nicht gab, weil sie ALLE aus fossilen Brennstoffen hergestellte Komponenten und Teile benötigen, die in den Jahren vor 1800 NICHT verfügbar waren.

Als da wären:

– Transporte ohne Beteiligung von Tieren
– Flughäfen
– Krankenhäuser
– Elektronik
– Telekommunikation
– Kommunikationssysteme
– Militärs
– Raumfahrt-Programme

Im Gegensatz zu dem, was Ihnen Politiker und Medien erzählen, steigen die weltweiten Ernten und Erträge weiter. Wir bauen mehr Nahrungsmittel auf weniger Land an als je zuvor in der Geschichte, und die unterernährten Bevölkerungsgruppen gehen zurück. Das ist alles gut so. CO₂ ist ein Wunder-Wachstumsstoff aus der Luft.

Heute liegt der CO₂-Gehalt bei etwa 420 ppm, ein Anstieg um 50 % seit Beginn der industriellen Revolution. Die Mindestgrenze für pflanzliches Leben liegt bei 150 ppm, und die Erde hat sich diesem katastrophal niedrigen Wert während des letzten Eisvorstoßes genähert. Wenn die Pflanzen absterben, wird nur das mikrobielle Leben auf der Erde überleben.

Der CO₂-Gehalt in der Atmosphäre ist in den letzten 140 Millionen Jahren deutlich und ernsthaft zurückgegangen. Sie sind von fast 4000 ppm auf etwas mehr als 180 ppm vor 18.000 Jahren zurückgegangen. Der jüngste Anstieg der Konzentration trägt zwar zum Wachstum der Vegetation und der Landwirtschaft bei, doch sind die Werte nach wie vor nur suboptimal für die Vegetation und die Kulturpflanzen. Verglichen mit dem Durchschnitt in der Erdgeschichte (2600 ppm) sind unsere derzeitigen CO₂-Werte fast historisch niedrig.

Die Frage für dieses nächste Gespräch könnte lauten: Wenn die Politiker weitere CO₂-Reduzierungen unterstützen, wie sieht dann der Ersatzplan zur Unterstützung der Pflanzenproduktion aus, um die 8 Milliarden Menschen auf diesem Planeten zu ernähren?

Darüber hinaus liegen die CO₂-Konzentrationen in Gewächshäusern, U-Booten und der internationalen Raumstation zwischen 1000 ppm und 6500 ppm.

Ein MUSS, um sich an GESPRÄCHEN mit Schülern, Lehrern und Freunden zum Thema Energiekompetenz beteiligen zu können, ist ein 40-minütiges Gespräch mit Greg Wrightstone.

Zur Unterstützung der Gespräche über Energiekompetenz gibt es außerdem eine einfache APP für Ihr iPhone: die Inconvenient Facts.

Nur ein paar unbequeme Fakten aus der APP zur Anregung von GESPRÄCHEN:

– CO₂ ist Pflanzennahrung; mehr CO₂ bedeutet also mehr Pflanzenwachstum.

– CO₂-Gehalt ist seit 140 Millionen Jahren rückläufig.

– Die aktuelle Erwärmung begann lange VOR SUVs oder Kohlekraftwerken.

– Die Temperaturen haben sich schon 800.000 Jahre vor der modernen Zivilisation verändert.

– In mehr als 6.000 der letzten 10.000 Jahre war es wärmer als heute.

– Wir leben in einer der kältesten Perioden der gesamten Erdgeschichte.

– 65 Millionen Jahre lang war das Wetter wärmer als heute.

– Mehr CO₂ = weniger Dürreperioden.

– Die Erde wird grüner und verwandelt sich nicht in eine Wüste.

– Extreme Hitzeereignisse sind rückläufig.

– Kälte tötet jedes Jahr weit mehr Menschen als Hitze.

– Die Zahl der Wirbelstürme ist seit 250 Jahren rückläufig.

– Die Population der Eisbären nimmt zu.

– Der Anstieg des Meeresspiegels begann vor mehr als 15.000 Jahren.

Es gibt noch viel zu tun, denn fast die Hälfte der Welt – mehr als drei Milliarden Menschen – leben von weniger als 2,50 Dollar pro Tag. Milliarden von Menschen leben mit wenig oder gar keinem Zugang zu Elektrizität, wie etwa in Afrika, Brasilien, China, Indien, Indonesien und Malaysia. Erschwert wird dies durch die heuchlerischen „grünen“ Agenden der führenden Politiker in den wenigen wohlhabenderen Industrieländern, die seit Beginn des Industriezeitalters von den mehr als 6000 aus fossilen Brennstoffen hergestellten Produkten profitiert haben.

Die Staats- und Regierungschefs der Welt haben wenig Verständnis dafür, dass die Verringerung der pflanzlichen Produktion durch eine Reduzierung des CO₂ und die ersatzlose Abschaffung des Erdöls unmoralisch und böse wäre, da eine extreme Verknappung von Nahrungsmitteln und Produkten, die heute aus fossilen Brennstoffen hergestellt werden, zu Milliarden von Todesfällen durch Krankheiten, Unterernährung und wetterbedingte Todesfälle führen wird und die größte Bedrohung für die 8 Milliarden Einwohner der Welt darstellen könnte.

Wir müssen uns auf Lösungen für die Ernährungs- und Energiearmut konzentrieren, um sowohl in den reichen Ländern als auch in den Entwicklungsländern eine kontinuierliche Versorgung mit Nahrungsmitteln und einer Vielzahl von Produkten zu gewährleisten, die aus fossilen Brennstoffen hergestellt werden und vor einigen hundert Jahren noch nicht verfügbar waren.

Die Ernährungs- und Energiearmut wird durch eine begrenzte Versorgungskette einer verbesserten Pflanzenproduktion weltweit und durch alle aus fossilen Brennstoffen hergestellten Produkte gefördert. Sie sind die die Grundlage für alles, wie z. B.:

– Geräte

– Heizung und Lüftung

– Wasserfiltration

– Sanitärtechnik

– Medizinische Geräte

– Stromerzeugung (ja, alle „Teile“ jedes Stromerzeugungssystems wie Wind, Sonne, Kohle, Erdgas, Wasser und Kernkraft basieren auf Produkten, die aus fossilen Brennstoffen hergestellt werden).

Zuverlässiger, reichlich vorhandener, unterbrechungsfreier und erschwinglicher Strom wird für den Betrieb von Telefonen, iPads, Computern, Röntgengeräten usw. benötigt, die mit aus fossilen Brennstoffen hergestellten Produkten hergestellt werden.

Ohne diese Produkte, die aus fossilen Brennstoffen hergestellt werden, gäbe es nichts, was Strom benötigt! Wie wir wissen, erzeugen unzuverlässige erneuerbare Energien wie Windturbinen und Sonnenkollektoren nur gelegentlich Strom, aber keine Produkte für die 8 Milliarden Menschen auf diesem Planeten.

Es gibt viele Gemeinsamkeiten zwischen den CO₂-Werten und den vielen Produkten, die aus fossilen Brennstoffen hergestellt werden und die 8 Milliarden Menschen auf diesem Planeten versorgen. Es bleibt zu hoffen, dass der Inhalt dieses Artikels Gespräche über Energiekompetenz anregt, die den Hype um die globale Erwärmung entlarven.

This article originally appeared at America Out Loud

Link: https://www.cfact.org/2024/07/13/ridding-the-world-of-crude-oil-without-a-replacement-is-global-suicide/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Warum Kernkraft billiger ist als Wind und Solar

Isaac Orr und Mitch Rolling.

Wind- und Solarbefürworter haben die schlechte Angewohnheit, so zu tun, als seien ihre bevorzugten Energiequellen die „billigsten Energieformen“. Das Problem ist natürlich, dass sie unrealistische Schätzungen der Stromgestehungskosten (LCOE) verwenden – Cooking the Books für Wind und Solarenergie – und sie vergessen bequemerweise, die erforderlichen hohen Systemkosten zu erwähnen, um die Stromnachfrage mit diesen unzuverlässigen Energiequellen zuverlässig zu bedienen.

Deshalb ist die Stromversorgung eines Stromnetzes mit Kernkraft trotz der hohen Anfangsinvestitionen billiger als die Nutzung von Wind- und Sonnenenergie und Batteriespeichern.

Bevor wir uns mit den Vorteilen der Kernenergie befassen, ist es wichtig zu verstehen, dass der Bau einer Flotte von Kernkraftwerken sehr teuer sein wird, was die Kosten für die Steuerzahler erhöhen wird. Eine erzwungene Energiewende jeglicher Art führt zwangsläufig zu höheren Kosten, und das ist bei der Kernenergie nicht anders.

Wenn man vor allem Wert auf eine zuverlässige, kostengünstige Stromversorgung legt, ist es die günstigere Option, die bestehenden Kohle- und Erdgaskraftwerke am Netz zu lassen und bei Bedarf neue Erdgaskraftwerke zu bauen. Wenn die Dekarbonisierung des Stromnetzes die Hauptpriorität ist, wird der Bau neuer Kernkraftwerke den Stromkunden einen höheren Wert bieten, mit einer zuverlässigen Versorgung zu niedrigeren Kosten als ein Netz, das hauptsächlich durch Wind, Sonne und Batteriespeicher betrieben wird.

Die Vorteile von Kernkraft

Die amerikanische Energiepolitik konzentriert sich seit einigen Jahren auf den „Übergang“ zu so genannten saubereren Energiequellen. Diesem Übergang sind jedoch auch Kernkraftwerke zum Opfer gefallen, obwohl sie die zuverlässigste Quelle für emissionsfreie Stromerzeugung sind.

Kernkraftwerke sind eine bewährte grundlastfähige und emissionsfreie Technologie, die das Potenzial hat, jahrzehntelang kostengünstigen Strom zu liefern, länger als Wind-, Solar- und Batteriespeicheranlagen. Daher sind Kernkraftwerke ein viel besserer Ersatz für Kohle- oder Gaskraftwerke als Wind-, Solar- und Batteriespeicher, denn sie sind zuverlässig, kostengünstig und langlebig.

Im Folgenden werden einige der wichtigsten Vorteile der Kernenergie hervorgehoben und erläutert, warum sie in der Tat kostengünstiger ist als Wind- und Solarenergie. Dies wird zeigen, warum die Energiepolitik in den Staaten stärker auf Kernenergie als auf Wind- und Solarenergie ausgerichtet sein sollte, wenn es den politischen Entscheidungsträgern mit einer zuverlässigen und erschwinglichen Reduzierung der Emissionen ernst ist.

Verfügbarkeit ist Trumpf

Unsere Definition eines zuverlässigen Stromerzeugers ist die Verfügbarkeit, d. h., die Anlage kann je nach Bedarf ein- oder ausgeschaltet werden.

Da Kernkraftwerke abschaltbar sind, benötigen sie keine Notstromaggregate oder Batterien wie Wind- und Solaranlagen, und es besteht keine Notwendigkeit, die Anlagen zu überbauen und zu drosseln, um sicherzustellen, dass genügend Strom verfügbar ist, wenn der Wind nicht sehr stark weht oder die Sonne nicht scheint.

In unserem Bericht aus dem Jahr 2022 über die Kosten des Minnesota-Mandats für 100 Prozent kohlenstofffreien Strom bis 2040 haben wir festgestellt, dass zur Deckung des Strombedarfs in Minnesota im Szenario mit erneuerbaren Energien 100.455 Megawatt (MW) an installierter Kapazität erforderlich wären. Im Gegensatz dazu könnte die gleiche Aufgabe mit nur 16.379 MW neuer und bestehender Kernkraftwerke, einigen Batteriespeichern und der Nachrüstung eines Kohlekraftwerks in North Dakota mit einer Technologie zur Kohlenstoffabscheidung und -speicherung erfüllt werden.

Das Szenario „Erneuerbare Energien“ nutzt die bestehenden Kernkraftwerke Minnesotas und fügt Zehntausende MW an Wind- und Solarenergie sowie vierstündige Batteriespeicher hinzu.

Der Aufbau überschüssiger Wind-, Solar- und Batteriespeicherkapazitäten im Szenario „Erneuerbare Energien“ war notwendig, um die Stromversorgung in Zeiten geringer Wind- und Solarleistung aufrechtzuerhalten, aber er war auch sehr teuer.

Als Teil unserer Modellierung analysierten wir die „All-in“-Systemkosten jeder Energiequelle, die die Kosten für die Versorgung der Last viel besser darstellen als die traditionellen gestaffelten Energiekosten (LCOE), bei denen die Kosten für die Aufrechterhaltung der Stromversorgung mit intermittierenden Quellen nicht berücksichtigt werden.

Unsere Modellierung ergab, dass die zusätzlichen Kosten der Batteriespeicherung, die in unserem Bericht als „Lastausgleich“ bezeichnet wird, sowie Überbauung und Einschränkung dazu führten, dass die Windkraft 272 Dollar pro Megawattstunde (MWh) und die Solarenergie 471 Dollar pro MWh kostete.

Der Lastausgleich ist der Preis für die Batteriespeicherung. Die Kosten für den Überbau und die Kürzungen sind so hoch, weil es billiger war, Wind- und Solarkraftwerke zu überbauen und zu kürzen, als mehr Batteriespeicher zu bauen.

Die Deckung des Strombedarfs durch neue Kernkraftwerke war viel billiger.

Wir haben die Kosten des APR-1400, eines südkoreanischen Reaktors, modelliert und festgestellt, dass die Kosten für die Deckung der Stromnachfrage bei 69 $ pro MWh liegen. Kleine modulare Reaktoren (Small Modular Reactors, SMRs) wurden auf der Grundlage von EIA-Kostenschätzungen so modelliert, dass sie Strom für 213 Dollar pro MWh erzeugen, wenn sie als Spitzenlastkraftwerke eingesetzt werden, und 120 Dollar pro MWh, wenn sie als Grundlastkraftwerke eingesetzt werden.

Der APR-1400 wurde modelliert, weil er eine positive Erfolgsbilanz aufweist: In den Vereinigten Arabischen Emiraten wurden in einem Zeitraum von 12 Jahren vier Anlagen gebaut. Die Daten zu den SMR-Kapitalkosten wurden von der U.S. Energy Information Administration bezogen.

Außerdem ist es wichtig zu beachten, dass die oben genannten Kosten für neue Kernkraftwerke nur für die Dauer des Modells gelten, also bis 2040. Wie weiter unten gezeigt wird, würden diese Kosten im Gegensatz zu denen von Wind- und Solaranlagen mit der Zeit sinken.

Kernkraft ist sehr billig … langfristig gesehen

Der andere Hauptvorteil von Kernkraftwerken ist ihre Langlebigkeit, die sie zu einer langfristigen Wertanlage macht.

Kernkraftwerke werden zunächst für 40 Jahre genehmigt und können danach eine Verlängerung um 20 Jahre beantragen. So geht Arizona Public Service in seinem Integrierten Ressourcenplan von einer 40-jährigen Buchungsdauer für Kernkraftwerke aus. Kernkraftwerke können jedoch doppelt so lange wie diese Schätzung halten, und eine wachsende Zahl von Kernkraftwerken hat eine Betriebsdauer von 80 Jahren beantragt, so dass sie jahrzehntelang sehr günstigen Strom erzeugen können.

Die Hauptkosten für ein Kernkraftwerk bestehen in der Amortisation der Investitionskosten für das Kraftwerk. In gewisser Weise ist der Bau einer Kernkraftanlage mit der Aufnahme einer großen Hypothek auf ein Haus vergleichbar. Wenn man sie abbezahlt, wird es billiger, dort zu wohnen. Wenn die Hypothek vollständig abbezahlt ist, kann man in dem Haus sehr kostengünstig wohnen. Mit einem Kraftwerk verhält es sich genauso.

Die folgende Grafik zeigt die jährlichen Kosten für Strom aus einem Kernkraftwerk. In den ersten Jahren sind die Kosten hoch, aber sobald die Kapitalkosten abbezahlt sind, bestehen die einzigen Kosten aus Brennstoff und Betriebskosten.

Kernkraft ist kostengünstiger als Wind und Solar

Die Vorteile der Kernkraft – vor allem ihre Verfügbarkeit und Langlebigkeit – führen zu weitaus niedrigeren Systemkosten als bei Wind- und Solarenergie.

Wir sehen dies ständig in der realen Welt. Die Daten der FERC-Tabelle 1 zeigen durchweg, dass bestehende Kernkraftwerke Strom für 20,15 $ pro MWh in Virginia, 21,71 $ pro MWh in North Carolina, 37 $ pro MWh in Minnesota und 26,19 $ pro MWh landesweit erzeugen. Selbst wenn man die Systemkosten für die Einbindung von Wind- und Solarenergie in das System nicht berücksichtigt, ist die bestehende Kernkraftflotte in Amerika billiger als bestehende Wind- und Solaranlagen, die laut FERC Form 1-Daten 52 $ pro MWh bzw. 73 $ pro MWh kosten.

Schlussfolgerung

Kernkraftwerke bieten im Vergleich zu Wind- und Solarkraftwerken infolge ihrer Verfügbarkeit einen höheren Wert für die Verbraucher. Das bedeutet, dass weniger installierte Kapazität mehr Last vorhersehbar bedienen kann. Dadurch entfällt die Notwendigkeit von Reservegeneratoren, Überbauung und Kürzungen.

Die Nichtberücksichtigung der Systemkosten bei der Entscheidung, welche Energiequellen in das Netz eingebaut werden sollen, ist eines der größten Versäumnisse in der Energiebranche, das zu unglaublicher Ineffizienz und steigenden Energiekosten für viele Amerikaner geführt hat.

Betrachtet man die Systemkosten und den langfristigen Wert, so sind Kernkraftwerke bei weitem die günstigste Kohlenstoff-freie Energiequelle, die den Energieverbrauchern das meiste Geld einbringt. Wenn die derzeitige „Energiewende“ ernst gemeint wäre, würde sie realistischere Zeitpläne zulassen, die viele Jahrzehnte in die Zukunft reichen, und den Ersatz stillgelegter Kohlekraftwerke durch Kernkraftwerke natürlicher gestalten – anstelle von vorzeitigen Stilllegungen, bevor überhaupt geeignete Ersatzkapazitäten ans Netz gehen können, wie wir es bisher erlebt haben.

This piece originally appeared at EnergyBadBoys.substack.com and has been republished here with permission.

Link: https://cornwallalliance.org/2024/07/why-nuclear-is-cheaper-than-wind-and-solar/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE