Was Ihnen die Medien über die Energiewende verschweigen – 10 einfache Graphiken

Robert Bryce

In den letzten Tagen habe ich das NewsBank-Archiv nach Verwendungen des Begriffs „Energiewende“ durchsucht. Eine der frühesten Verwendungen dieses heute allgegenwärtigen Begriffs fand 1981 im Christian Science Monitor statt. In einer Meldung aus Nairobi erklärte ein Reporter namens Richard Critchfield, dass sich in der kenianischen Hauptstadt „4000 Delegierte aus 154 Ländern“ zu einer zweiwöchigen Konferenz der Vereinten Nationen über neue und erneuerbare Energiequellen versammelten. „Ziel der Konferenz war es“, so Critchfield, „ein besseres Verständnis für die globale Energiewende zu fördern, weg vom Öl, hin zu neuen Energiequellen wie Erdwärme, Sonne, Wind, Meer und Wasserkraft oder Energie aus Biomasse, Brennholz, Holzkohle, Torf, Zugtieren, Ölschiefer und Teersand.“

Der Artikel erwähnt den Klimawandel mit keinem Wort. Stattdessen konzentriert er sich auf Kenias Abhängigkeit von Energieimporten, das geothermische Potenzial des Landes und die „klassische Armutsfalle der Dritten Welt, die aus steigenden Ölkosten und stagnierenden Exporterlösen besteht“.

Heute, 43 Jahre später, werden wir mit Nachrichten über den Klimawandel und der Behauptung überschwemmt, wir befänden uns mitten in einer Energiewende, die unseren Bedarf an Kohlenwasserstoffen überflüssig machen wird. Es gibt unzählige Beispiele, die dies belegen, aber betrachten Sie einmal die Pressemitteilung des Weißen Hauses zum Earth Day. In der Pressemitteilung vom 22. April kommt der Terminus „Klima“ 52 Mal vor, und dreimal wird die Energiewende erwähnt. So hieß es beispielsweise, Präsident Joe Biden habe eine neue „Clean Energy Supply Chain Collaborative“ ins Leben gerufen, um mit internationalen Partnern an der Vielfalt der Lieferketten zu arbeiten, die für eine saubere und sichere Energiewende entscheidend sind. Weiter heißt es, der Präsident mobilisiere „andere Regierungen, dem Beispiel der USA zu folgen und sich zu verpflichten, bis 2040 Netto-Null-Emissionen der Regierung zu erreichen“.

Bevor ich fortfahre, möchte ich mich zu meiner politischen Einstellung äußern. Ich bin kein Demokrat. Ich bin kein Republikaner. Ich bin angewidert. Ich habe mit keiner der beiden Parteien etwas zu tun. Als Journalist, der sich mit Energie und Energiesystemen beschäftigt, bin ich der Mathematik und der Physik verpflichtet. Meine Aufgabe ist es, die Trends und Zahlen zu beleuchten und den Hype von der Realität zu trennen. Leider ist ein Großteil der Medienberichterstattung über die Energiewende genau das: ein Hype. Wie ich in den folgenden Graphiken zeige, hat der Hype während der Regierung Biden stark zugenommen.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Letzten Monat verkündete die EPA Vorschriften zur „Verringerung der Verschmutzung durch mit fossilen Brennstoffen betriebene Kraftwerke“. In der entsprechenden Pressemitteilung der Behörde vom 25. April taucht das Wort „Übergang“ [transition] drei mal auf. Die EPA erklärte, sie wolle „Rechtssicherheit schaffen, da der Energiesektor langfristige Investitionen in den Übergang zu einer sauberen Energiewirtschaft tätigt“. Außerdem wird Jason Walsh von der BlueGreen Alliance mit den Worten zitiert, das EPA-Mandat biete einen „Werkzeugkasten kritischer Investitionen, die auf die Arbeitnehmer und Gemeinden ausgerichtet sind, welche die wirtschaftlichen Auswirkungen der Energiewende zu spüren bekommen.“

Bei diesen 10 Grafiken halte ich mich an das Gebot von W. Edwards Deming: „Auf Gott vertrauen wir, alle anderen müssen Daten bringen.“ Die Zahlen, die ich präsentiere, sind nicht meine Zahlen, sie sind die Zahlen. Hier folgt, was die Medien Ihnen nicht über die Energiewende erzählen wollen:

Graphik 1

Ich habe es schon einmal gesagt, aber ich werde es wiederholen: Das Konzept der Energiewende ist im Wesentlichen eine westliche Einbildung. Die USA und die westeuropäischen Länder geben Hunderte Milliarden Dollar für Programme wie den Inflation Reduction Act und die Energiewende aus, um den Ausbau von Solar- und Windenergie, von Batterien und tutti-fruity-farbenem Wasserstoff zu finanzieren, aber das bedeutet nicht, dass der Rest der Welt das Gleiche tun wird. Es gibt keine Anzeichen dafür, dass China und Indien eine Energiewende vollziehen. Stattdessen zeigen die Zahlen, dass diese beiden Länder eine schwindelerregende Menge neuer Kohlekraftwerken bauen. Diese Kapazitäten sind weitaus größer als die der Kernkraftwerke, die sie bauen. Diese Graphik, die ich erstmals im Dezember letzten Jahres veröffentlicht habe, basiert auf aktualisierten Zahlen der International Energy Agency und des Global Energy Monitor.

Graphik 2

Am 30. April berichtete Reuters: „Indiens Kohleproduktion und -erzeugung brach im März Rekorde, da Bergleute und Stromerzeuger eine herkulische Anstrengung unternahmen, um eine Wiederholung der Brennstoffknappheit und Stromausfälle zu vermeiden, die das Land vor zwei Jahren heimsuchten. Nach Angaben des Kohleministeriums stieg die inländische Kohleproduktion im März 2024 auf eine noch nie dagewesene Menge von 117 Millionen Tonnen gegenüber 108 Millionen im März 2023 und 96 Millionen im März 2022“.

Die folgenden beiden Grafiken zeigen, dass die in den USA und anderen großen Volkswirtschaften erzielten Emissionssenkungen durch die Entwicklungen in Indien und China zunichte gemacht werden:

Graphik 3

Diese Graphik verwendet die gleichen Zahlen wie die vorhergehende Graphik, aber durch die horizontale Anordnung sind sie leichter zu verstehen. Sie unterstreicht auch die Herausforderung der Dekarbonisierung der indischen und chinesischen Volkswirtschaften.

Graphik 4

Ich habe diese Graphik schon einmal veröffentlicht. Aber ich verwende sie hier erneut, weil sie das schwindelerregende Wachstum der Kohlenwasserstoffe im Vergleich zum Wachstum der beiden politisch bevorzugten Energiequellen Wind und Sonne verdeutlicht.

Graphik 5

Wie bereits erwähnt könnten die neuen Vorschriften der EPA die Schließung aller verbleibenden Kohlekraftwerke in den USA bis Mitte der 2030er Jahre erzwingen. Die Vorschrift, der ein jahrelanger Rechtsstreit bevorsteht, bevor sie Gesetz werden könnte, behauptet, dass die USA gegen den Klimawandel vorgehen müssen. Die Vorschrift wird sich jedoch nicht auf China und Indien auswirken, die achtmal mehr Strom aus Kohle erzeugen als die USA.

Graphik 6

In den Entwicklungsländern werden mehr Kohlekraftwerke gebaut. Und diese neuen Anlagen werden zu mehr Emissionen führen. Am 1. März meldete die Internationale Energieagentur, dass die energiebedingten CO₂-Emissionen „im Jahre 2023 um 1,1 % steigen und mit 410 Millionen Tonnen einen neuen Rekordwert von 37,4 Milliarden Tonnen erreichen. Dem steht ein Anstieg von 490 Mio. t im Jahr 2022 (1,3 %) gegenüber. Mehr als 65 % des Anstiegs im Jahr 2023 entfielen auf Emissionen aus Kohle.“

Diese letzte Zeile ist entscheidend. Laut Global Energy Monitor bauen Bangladesch, China, Indonesien, Indien und Vietnam allesamt neue Kohlekraftwerke. Diese neue Kapazität von insgesamt fast 188 Gigawatt entspricht in etwa der Kapazität aller bestehenden Kohlekraftwerke in den USA (200 GW).

Darüber hinaus haben China und Indien laut Global Energy Monitor seit 2019 etwa 216 GW an Kohlekapazität hinzugefügt. Eine weitere Zahl ist hier von Bedeutung: Diese fünf Länder haben zusammen eine Bevölkerung von 3,4 Milliarden Menschen, was etwa 42 % aller Menschen auf der Erde entspricht. Ihr Stromverbrauch ist ein Bruchteil der 12.000 Kilowattstunden pro Kopf und Jahr, die wir hier in den USA verbrauchen. In Bangladesch und Indonesien beispielsweise ist der Stromverbrauch mickrig: weniger als 500 bzw. 1.200 kWh pro Kopf und Jahr.

Graphik 7

Diese Graphik habe ich letzten Monat in „Natty Nation“ veröffentlicht. Ich verwende sie hier noch einmal, weil sie das Thema veranschaulicht, um das es geht. Ja, China, Indien und andere Länder verbrennen mehr Kohle. Die Vereinigten Staaten reduzieren ihren Kohleverbrauch. Doch trotz massiver staatlicher Subventionen und zahlreicher Vorschriften auf lokaler und bundesstaatlicher Ebene halten Wind- und Solarenergie nicht mit dem Wachstum von Erdgas Schritt.

Graphik 8

Die zunehmende Verwendung des Begriffs „Energiewende“ lässt sich leicht durch eine Suche in den Archiven der New York Times feststellen. Zwischen 2019 und 2023 hat sich die Verwendung dieses Begriffs verzehnfacht.

Graphik 9

Die gleiche 10-fache Steigerung ist in der Zeitungsdatenbank von NewsBank zu verzeichnen, die den gesamten Text von über 10.000 Zeitungen enthält:

Graphik 10

Der vielleicht einfachste Weg, den Anstieg der Vermarktung der „Energiewende“ zu beobachten, ist ein Blick auf die Häufigkeit, mit der der Begriff während der Amtszeiten von Barack Obama und Joe Biden verwendet wurde. Beide sind natürlich Demokraten, und beide haben sich auf das Thema Klima konzentriert. Nach Angaben des Nationalarchivs ist Obama „der Ansicht, dass keine andere Herausforderung eine größere Bedrohung für unsere Kinder, unseren Planeten und künftige Generationen darstellt als der Klimawandel – und dass kein anderes Land auf der Erde besser geeignet ist, die Welt zu einer Lösung zu führen.“ Wie in der folgenden Grafik zu sehen ist, wurde die Energiewende in der Obama-Ära jedoch weit weniger erwähnt als unter Biden. Während Bidens Präsidentschaft wurde der Begriff sogar mehr als 75.000 Mal erwähnt. Somit haben die Medien den Begriff „Energiewende“ in Bidens dreieinhalb Jahren im Weißen Haus 36 Mal häufiger verwendet als in den acht Jahren der Präsidentschaft Obamas.

Wir können uns dies als den „Woozle-Effekt“ vorstellen, benannt nach einer Geschichte von A.A. Milne aus Winnie The Pooh. Der Woozle-Effekt ist auch bekannt als „Beweis durch Zitierung“, der auftritt, wenn eine Quelle „für eine Behauptung, die sie nicht angemessen unterstützt, häufig zitiert wird, was der Behauptung unverdiente Glaubwürdigkeit verleiht“.

Schlussfolgerung

Die Pointe liegt auf der Hand: Wir befinden uns nicht inmitten einer großen Energiewende. Was wir stattdessen erleben, ist die Echokammer der Medien. Die Medien verleihen der Idee der Energiewende unverdientermaßen Glaubwürdigkeit, obwohl es tonnenweise Beweise dafür gibt, dass eine solche Wende nicht stattfindet, insbesondere in Entwicklungsländern wie Bangladesch, China, Indien, Indonesien und Vietnam. Die zunehmende Verwendung des Begriffs durch die Regierung Biden – und ihre zahlreichen Verbündeten in den großen Medien – zeigt, dass wir mit einer PR-Kampagne bombardiert werden, welche die Öffentlichkeit und die politischen Entscheidungsträger davon überzeugen soll, dass es eine Energiewende gibt und dass wir dafür Unsummen ausgeben sollten.

Vor einem Jahrzehnt schrieb der Energieanalytiker und Universalgelehrte Vaclav Smil: „Die Hoffnung auf einen schnellen und umfassenden Übergang zu erneuerbaren Energien beruht größtenteils auf Wunschdenken und einem Missverständnis der jüngsten Geschichte“. Er erklärte, dass „jede neue Energiequelle zwei bis drei Generationen benötigt, um einen großen Marktanteil zu erobern: 50 bis 75 Jahre“. Er schloss mit den Worten: „Energieumstellungen auf nationaler oder globaler Ebene sind von Natur aus langwierig.“ Diese Aussage war 2014 wahr. Und sie wird auch in den kommenden Jahrzehnten wahr sein. Erwarten Sie nur nicht, dass Sie darüber in den großen Medien lesen werden.

Link: https://wattsupwiththat.com/2024/05/08/what-the-media-wont-tell-you-about-the-energy-transition/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Elektrofahrzeuge: Die Abrechnung beginnt

Roger Caiazza

Irina Slav wird bei Energie Substack beschrieben als „Alles Energie. Wir stellen die vorherrschende Meinung in Frage, denn Fakten sind wichtig“. Ihr neuester Artikel „Post Ridiculous“ beschreibt den möglichen letzten Strohhalm für die Einführung von Elektrofahrzeugen.

Slav leitet ihren Beitrag mit einem außergewöhnlichen Zitat ein, in dem sie zugibt, dass nicht alles stimmig ist bzgl. EVs:

„Wir können EVs nicht gegen die Nachfrage auf den Markt bringen“. So äußerte sich der Europa-Chef von Ford diese Woche zu den Plänen des Unternehmens, die Auslieferungen von ICE-Fahrzeugen von UK auf den Kontinent zu verlagern. Und warum? Weil UK Verkaufsziele für Elektroautos hat, und wenn die Autohersteller ihr Geschäft nicht an diesen Zielen ausrichten, drohen ihnen erhebliche Strafen.

‚Wir werden keine E-Fahrzeuge mit großen Verlusten verkaufen, nur um die Auflagen zu erfüllen. Die einzige Alternative besteht darin, unsere Lieferungen von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor nach UK zu reduzieren und diese Fahrzeuge woanders zu verkaufen‘, sagte der tapfere Martin Sander auf der FT-Konferenz Future of the Car in London. – Link

Die Klimabranche erzählt natürlich etwas anderes. Trotz dieses kleinen Teils der Realität wurde in Großbritannien berichtet, dass „die Verkäufe von Elektrofahrzeugen in diesem Jahr einen Rekordstart hingelegt haben, das jüngste Zeichen dafür, dass die britischen Verbraucher ihre Präferenzen auf umweltfreundlichere Verkehrsmittel verlagern.“

Zurück in der realen Welt schreibt Slav, dass „Javier Blas von Bloomberg im Januar eine Kolumne veröffentlicht hat, in der er bei Regierungen Alarm schlägt, die bereit sind, auf ihn zu hören.“ Slav hat einen früheren Artikel veröffentlicht, der sich mit demselben Problem befasst: „Was werden die Regierungen tun, um die Einnahmen aus der Kraftstoffsteuer zu ersetzen, wenn ihre EV-Pläne aufgehen?“

Sie beschreibt die Kolumne von Blas so:

Blas erläuterte ausführlich, warum die Regierungen über eine Steuer nachdenken müssen, die ihre entgangenen Einnahmen aus der Erhebung der Kraftstoffsteuer ersetzt, denn es gibt keine Zeit zu verlieren – die E-Fahrzeuge kommen, und sie zahlen keine Steuern, während sie eine wachsende Zahl von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren verdrängen, die Steuern verursachen.

Im Gegensatz zu mir war Blas auch gewohnt hilfsbereit. Er bot realistische Optionen an, wie z.B. Straßenbenutzungsgebühren auf der Grundlage der jährlich zurückgelegten Kilometer oder GPS-Tracking, was aus offensichtlichen Gründen die schlechtere Option war. Beide Optionen haben zwar gewisse Mängel, insbesondere einen regressiven Charakter, sind aber besser als andere Alternativen wie Gebühren für den Autobesitz oder zusätzliche Einkommenssteuern. Link

Das sind zwar realistische Optionen, aber meiner Meinung nach ist das ein weiterer Grund, ein Elektroauto zu vermeiden. Slav erklärt weiter, dass die Regierungen das Problem erkannt haben und damit begonnen haben, E-Fahrer zu besteuern. Sie schreibt:

„Es ist eher eine Strafe“, sagte Jeff Shoffner, ein EV-Besitzer aus Tennessee, gegenüber der FT in einem Artikel von dieser Woche. „Ich bin nicht abgeneigt, die zusätzliche Gebühr zu zahlen, aber ich denke, sie ist zu hoch“.

Anlass für die Kommentare war die Entscheidung Tennessees, die staatliche Zulassungsgebühr für E-Auto-Besitzer von 100 Dollar auf 200 Dollar zu verdoppeln. Eine ziemliche Erhöhung, könnte man sagen. Sie werden sich fragen, was eine solch radikale Erhöhung notwendig gemacht hat. Nun, es ist die gleiche Erkenntnis, dass E-Fahrzeuge zu Geldfressern geworden sind und nichts zurückgeben – außer der Abwesenheit von Auspuffgasen. Und das ist nicht gut genug für eine sparsame Regierung. Link

Es hat sich herausgestellt, dass die meisten Staaten die Zulassungsgebühren erhöhen, um dieses Problem anzugehen. Slav dokumentiert ähnliche Maßnahmen in UK, Neuseeland und Deutschland. Sie weist darauf hin, dass der Verkauf von E-Fahrzeugen einbricht, wenn die unvermeidliche Umstellung von Anreizen auf Steuern erfolgt:

Falls Ihnen das bekannt vorkommt, liegt das daran, dass Deutschland ebenfalls ein Förderprogramm für Elektroautos gestrichen hat, weil ihm das Geld ausgegangen ist. Nach dieser Entscheidung brach der Absatz von Elektroautos in Deutschland ein, und das ist keine Übertreibung. Die Verkäufe von Elektroautos fielen im Januar 2024 um 55%, Tendenz weiter sinkend.Link

Es gibt ein Positivum. Die Tugendhaftigkeit signalisierenden ersten Nutzer von Elektroautos werden aufgefordert werden, den Rückstand aufzuholen. Slav schreibt:

Ich überlasse Ihnen die herzlichen Worte eines Opfers der Offensive der Regierungen gegen die EV- Nutzer. Ich hätte es gerne umschrieben, aber mir kamen die Tränen und meine Hände zitterten, daher hier ein Zitat aus der FT [Financial Times]:

„’Es ist entmutigend. Wir waren froh, bei den Anreizen und den Adoptionsraten an der Spitze zu stehen. . . Diese spezielle Sache mit den Zulassungsgebühren scheint dem zu widersprechen‘, sagte Patrick McDevitt, ein Tesla-Fahrer in New Jersey.“

Ich gebe zu, dass der obige Ausbruch von Sarkasmus zu grob ist, selbst für mich. Aber sehen Sie, wir haben ihnen gesagt, dass das passieren würde. Wir haben es ihnen wiederholt gesagt. Sie haben nicht zugehört. Also werden sie jetzt dem Club der steuerzahlenden Autofahrer beitreten. Das Leben ist grausam. – Link

Schlussfolgerung

Dies ist ein grundlegendes Problem für Elektrofahrzeuge. Die einzige Möglichkeit, die Menschen zum Kauf von Elektrofahrzeugen zu bewegen, besteht darin, sie zu subventionieren, aber diese Subventionierung führt zu Steuerausfällen an anderer Stelle. Slaw folgert:

Zum x-ten Mal also versuchen unsere lieben westlichen Regierungen, ihre Übergangs-Suppe auszulöffeln, ohne auch nur ein einziges Gramm an Gewicht zuzulegen. Sie wollten Autos mit Verbrennungsmotor abschaffen, vergaßen aber, dass diese Autos Milliarden an Steuereinnahmen einbringen. Sie wollten ein vollständig elektrifiziertes Verkehrssystem, vergaßen aber, dass dies nur dann Geld einbringen würde, wenn man es teurer macht. Sie wollten eine Revolution, vergaßen aber die Regel Nr. 1 für Revolutionen: Die erfolgreichen Revolutionen beginnen nie von oben. Sie beginnen von unten. – Link

Meiner Meinung nach trifft das auf so gut wie alle Initiativen für eine Netto-Null-Energiewende zu.

Roger Caiazza blogs on New York energy and environmental issues at Pragmatic Environmentalist of New York. This represents his opinion and not the opinion of any of his previous employers or any other company with which he has been associated.

Link: https://wattsupwiththat.com/2024/05/08/post-ridiculous-evs/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Kältereport Nr. 19 / 2024

Christian Freuer

Vorbemerkung: Auch in dieser Woche taucht die Antarktis wieder in den Kaltmeldungen auf. Zu erwarten wäre, dass Kaltluftausbrüche von dort nach Südamerika bzw. Australien / Neuseeland ebenfalls schon zu Kalt-Ereignissen führen – und genau das ist auch der Fall, wie aus anderen Meldungen hier hervorgeht. Die verbreiteten Frostschäden hierzulande, vor allem an der Mosel, finden hier aber keine Erwähnung, wohl aber bei wetteronline.de.

Meldungen vom 6. Mai 2024:

Starke Schneefälle in der Sierra Nevada

Am Sonntag, dem 5. Mai, wurde in der Sierra Nevada die höchste Schneesumme der Saison an einem Tag gemessen.

„Wer hatte das auf seiner Winter-Bingokarte?“, fragte das Central Sierra Snow Lab der University of California, Berkeley, auf X.

Für Lake Tahoe und Mammoth Lakes wurde eine historische Wintersturmwarnung herausgegeben, die allererste im Mai, und Mutter Natur hat sich daran gehalten: Am Sonntag fielen 67 cm Schnee und übertrafen damit den bisher schneereichsten Tag der Saison, die 60 cm vom 1. März.

Seltene Flocken fielen auch in den tieferen Lagen, wobei sich am Osthang vom Mount Rose (<1800 m) einige Zentimeter Schnee ansammelten.

Dazu gibt es auch ein Twitter-Video.

Die Temperaturen fielen ebenfalls, für viele in die niedrigen 40er Werte (F ≅ 5 – 7°C), was etwa 10 K unter der saisonalen Norm liegt. Entlang des Sierra Crest sanken die Temperaturen bis zu -17,8°C.
„Einer der kältesten Mai-Stürme der jüngeren Geschichte zieht über NorCal“, schrieb Colin McCarthy, Atmosphärenwissenschaftler an der University of California, Davis, am 4. Mai auf X.

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Und wieder in die Antarktis:

Concordia (Antarktis) 10 Tage lang unter –70°C – obwohl der Winter dort noch gar nicht angefangen hat

Die anomale Kälte in der Antarktis hält nun schon den achten Monat in Folge an. Am Samstag, dem 4. Mai, wurde in Concordia ein Tiefstwert von -77 °C registriert – ein Wert, der weit unter dem Durchschnitt liegt.

Am Sonntag folgten vergleichsweise milde -72,3 °C, aber das war bereits der zehnte Tag in Folge mit einem Tiefstwert unter -70 °C in Concordia – ein sehr seltenes Ereignis.

Die Antarktis kühlt sich ab, die Daten sind eindeutig.

Hier die aktualisierte Grafik für die Südpolstation:

Wir warten noch auf die Grafik für Wostok, aber wir wissen bereits, dass diese -3,1 °C anzeigen wird, nachdem der kälteste April seit 1999 verzeichnet worden war.

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Es folgt noch ein Hintergrundbeitrag zu einer bevorstehenden La Nina. Dieser wurde hier separat übersetzt.

Link: https://electroverse.substack.com/p/heavy-may-snow-hits-the-sierra-nevada?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 7. Mai 2024:

Rückkehr des Winters in weite Gebiete Russlands

Es ist keine Übertreibung, der Winter ist im Mai nach Russland zurückgekehrt. Von Kaliningrad bis Krasnojarsk und von Murmansk bis Krasnodar gab es Frost, während vom Nordwesten über die zentralen Regionen bis zur Wolga, über den Ural, nach West- und Mittelsibirien und in den Nordkaukasus starker Schneefall beobachtet wurde.

„Schneestürme wüten im russischen Norden, im polaren Ural und in Nordsibirien“, berichtet gismeteo.ru. „In den mittleren Breiten ist die für diese Zeit seltene Schneedecke wiederhergestellt worden.“
Am heftigsten war der Schneefall im und um den Ural, wo Zehntausende von Menschen ohne Strom sind, zum Beispiel in der Region Swerdlowsk.

Nach Angaben der örtlichen Behörden ist auch die Wasserversorgung unterbrochen worden. Die Unterbrechungen waren weit verbreitet.

Dazu gibt es auch hier ein YouTube-Video.

Anmerkung zu Skandinavien: Skandinavien hat in diesem Winter und Frühjahr brutale Kälte ertragen müssen. In Savukoski Tulppio wurde von November bis April jeden Monat eine Temperatur von -30 °C gemessen. Das letzte Mal, dass in Finnland in sechs aufeinanderfolgenden Monaten -30 °C gemessen wurden, war vor 45 Jahren, im Jahr 1979 in Kittilä Pokka.

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Spanien friert

Die spanische Stadt Jerez de la Frontera hat ihren Tiefsttemperatur-Rekord für den Monat Mai gebrochen.

Mit einem Tiefstwert von 4,5 °C wurde der vor drei Jahren aufgestellte Rekord von 4,7 °C übertroffen, wobei die Daten der Stationen bis ins Jahr 1952 zurückreichen.

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Beste Mai-Pulverschneetage in Palisades, Kalifornien

Die Schneedecke in den höheren Lagen Kaliforniens wächst weiter.

Kürzlich fielen in Palisades Tahoe innerhalb von nur 24 Stunden 66 Zentimeter Schnee, was die Behörden dazu veranlasste, die Pisten „für einen der besten Pulverschneetage im Mai seit langem“ vorzubereiten.

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Starker Schneefall bis nach Nord-Argentinien – einen Monat zu früh

Diese Woche wurde ein Großteil Argentiniens von einer frühen Frostperiode heimgesucht, da antarktische Luft ungewöhnlich weit nach Norden vordrang.

In Patagonien zum Beispiel wurden am 6. Mai in El Calafete, Santa Cruz, -11,8 °C gemessen – ein Wert, der nur 0,6 °C vom Monatsrekord der Stadt entfernt ist.

Begleitet wurde die Kälte von heftigen Schneefällen, und zwar in einem weiten Gebiet – von der Südspitze Patagoniens bis nach Bariloche.

Der frühe Schneefall hat die Gebirgszüge des Río Negro und des Neuquén Mitte Mai in eine Winterlandschaft verwandelt, berichtet rionegro.com.

Im Süden, in Patagonien, haben „unglaubliche Schneemengen“ den Sockel des Catedral erschüttert.

Dazu gibt es auch ein Twitter-Video.

In den kommenden Tagen werden in weiten Teilen Argentiniens weiterhin anhaltende Tiefsttemperaturen und starke Schneefälle erwartet.

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Die kalte Küste der Antarktis

Die anomale Kälte der Antarktis beschränkt sich nicht nur auf das Herz des Plateaus, auch an der Küste ist es kalt, z. B am Morgen des 6. Mai an der Küste des Adélie-Landes.

Die automatische Wetterstation D-47 meldete einen Tiefstwert von -41 °C, der weit unter dem Durchschnitt liegt. Dies ist einer der frühesten aufgezeichneten Werte unter -40 °C und liegt nur 3,6 °C unter dem Monatsrekord, der am 15. Mai 1993 erreicht worden war.

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Es folgt noch ein Kurzbeitrag zu einer Sonneneruption.

Link: https://electroverse.substack.com/p/much-of-russia-returned-to-winter?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 8. Mai 2024:

Australien friert

Australiens „wärmster Winter aller Zeiten“ (laut BoM) wird durch einen Polarausbruch im Südosten des Landes eingeläutet.

Nach Angaben des Bureau of Meteorology werden die Temperaturen in ganz Australien von Mai bis Juli über dem Durchschnitt liegen, was zum wärmsten Winter führen könnte, der jemals aufgezeichnet wurde (durch das ungenaue und hitzegeschüttelte Wetterstationsnetz des Bureau of Meteorology).

Die antarktische Kälte in dieser Woche traf Tasmanien am härtesten, wo die Temperaturen in mehreren Regionen unter den Gefrierpunkt sanken.

In Mount Wellington, oberhalb von Hobart, wurden -1,8 °C gemessen. Im Norden erlebte die Küstenstadt Devonport mit einem Tiefstwert von 3,8 °C so früh in der Saison die kälteste Nacht des Jahres seit mehr als zwei Jahrzehnten (seit 2003).

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Weiterer Frühjahrs-Schnee auf den Bergen in Europa

Die Schneefälle in den höheren Lagen Europas hielten auch im Mai noch an. Am Dienstag, dem 7. Mai, überstieg die Schneedecke am italienischen Passo del Moro (2820 m) zum ersten Mal seit dem 30. Mai 2013 (damals wurden 407 cm gemessen) die Marke von 400 cm.

Da für die kommenden Tage zusätzlicher Schnee vorhergesagt wird, dürfte auch diese Marke übertroffen werden.

In Frankreich kamen am Dienstagabend 35 cm Schnee auf dem Nivôse des Col Agnel (2630m) hinzu.

Damit steigt die Gesamtschneehöhe hier auf 213 cm, was nach einem Vergleich mit den Aufzeichnungen die größte Schneedecke seit dem Winter 2008-09 (tiefes Sonnenminimum des schwachen Zyklus 24) darstellt.

Sogar bis auf 1700 – 1800 Meter hinunter ist der Mai-Schnee in den Alpen gefallen. Hier ist ein Blick auf Montgenèvre in den Hautes-Alpes, Frankreich.

Neben dem Schnee sind auch die Temperaturen gesunken – in weiten Teilen des Kontinents und vor allem im Osten.

In der Ukraine führt der Frühlingsfrost Berichten zufolge zu einem rekordhohen Stromverbrauch. Witterungsbedingte Stromausfälle betrafen mindestens 53 Siedlungen in 3 Regionen (zusätzlich zu den Hunderten durch russische Geschosse).

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Schneereichster Winter in der Mongolei seit 1975

In der Mongolei sind in diesem Jahr weit über 2 Millionen Tiere verendet, da das ostasiatische Land mit dem schneereichsten Winter seit 1975 kämpfte.

Anfang Februar warnten die Vereinten Nationen, dass der anhaltende „Dzud“ (ein extremes Winterkälteereignis) ein „kritisches Ausmaß“ erreicht hat und über 90 % der Mongolei betroffen sind.
Nach Angaben der mongolischen Regierung nehmen die Dzuds im ganzen Land zu. Zwischen 1940 und 2015 wurde zweimal pro Jahrzehnt offiziell ein Dzud ausgerufen. In den letzten Jahren haben diese Frostperioden jedoch sowohl an Häufigkeit als auch an Intensität zugenommen und treten nun jährlich auf.

Das Elend wurde durch den noch härteren Winter dieses Jahres noch verschlimmert, der weithin tödliche Kälte brachte und die Mongolei unter dem schwersten Schnee seit 1975 begrub. Brutale sibirische Winde waren in diesem Jahr ein regelmäßiges Merkmal, die die arktischen Bedingungen erstaunlich weit nach Süden, sogar bis tief in das südliche Nachbarland der Mongolei, China, getrieben haben.

In China wurde in diesem Jahr mit -52,3°C die niedrigste Temperatur im Februar gemessen, und zwar in Turhong am 18. Februar. Damit wurde sogar der chinesische Rekord-Tiefstwert von -53 °C übertroffen, der erst letztes Jahr in Mohe City (am 22. Januar 2023) aufgestellt worden war.

Neben der Kälte wurden auch Hunderte von Schneefallrekorden aufgestellt, sogar in südlichen Präfekturen, in denen sich nur selten einmal eine Schneedecke bildet. Die Stadt Shanghai erlebte zum ersten Mal in der 150-jährigen Geschichte der meteorologischen Aufzeichnungen gefrierenden Regen, der zur Vereisung des Shanghai Towers beitrug.

Die Vereinten Nationen räumen ein, dass die Dzudz in der Mongolei sowohl in ihrer Regelmäßigkeit als auch in ihrer Intensität zunehmen, und haben mehrfach dazu aufgerufen, das Land mit humanitärer Hilfe zu versorgen.

Verwirrenderweise führen die Vereinten Nationen die Abkühlung der Mongolei (die ganze Fläche von 1,564 Millionen km²) auf die globale Erwärmung zurück: „Klimaexperten sagen, dass die Häufigkeit und Schwere dieser Dzuds zunimmt und dies auf die Klimakrise zurückzuführen ist“, so die offizielle Erklärung.

Erwärmung = Abkühlung: Orwellsches Doppeldenken – ziemlich normal für die AGW-Partei.

Link: https://electroverse.substack.com/p/australia-shivers-spring-snow-continues?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 9. Mai 2024:

Patagonien ist „im Schnee versunken“

Die Schneefälle Anfang Mai in Südamerika waren wirklich atemberaubend. Beginnend in Bariloche, Argentinien – und ergänzend zum Bericht vom Dienstag – scheint der Herbst komplett übersprungen worden zu sein, da die Region Río Negro direkt in den Winter gesprungen ist, nachdem bis zu drei Meter Schnee gefallen waren.

Die Skigebiete hier sollten erst in über einem Monat öffnen.

„Das ist nicht normal“, sagte David Owen vom Anden-Backcountry-Guide-Service PowderQuest kürzlich in einem Interview für powder.com .

„Alle sind wie gebannt. Die Einheimischen behaupten, dies sei ein historisches Ereignis. Es schneit nun schon seit fast einer Woche. Im Mai schneit es in Patagonien zwar immer, aber die Intensität dieser aufeinanderfolgenden Stürme hat es zu dieser Jahreszeit noch nie gegeben. Patagonien ist absolut begraben“.

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Seltener Schnee in der Hauptstadt von Chile

Sogar in der chilenischen Hauptstadt Santiago hat es zu Beginn der Saison geschneit. In Gemeinden wie Lo Barnechea, Las Condes, Vitacura, Puente Alto, La Reina und Pirque kam es zu erheblichen Schneemengen.

Die Behörden haben den Bewohnern der Metropolregion Santiago geraten, sich entsprechend zu kleiden und vorsichtig zu fahren. Nach Angaben des Amtes für Elektrizität und Brennstoffe sind derzeit rund 225.000 Menschen ohne Strom.

Schnee in Chiles Hauptstadt ist selten.

Erst im Juli 2020 und davor im Juli 2017 gab es eine Schneedecke in Santiago, die zu weitreichenden Stromausfällen führte. Aber diese jüngsten Niederschläge Anfang Mai gelten als extrem selten.

Santiago hat ein gemäßigtes, halbtrockenes Klima, in dem es nicht oft Temperaturen nahe oder unter dem Gefrierpunkt gibt, geschweige denn Schnee.

Es ist noch mehr Kälte/Schnee im Anmarsch, und zwar über ein größeres Gebiet, wenn dieser antarktische Ausbruch weiter nach Norden zieht.

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Snowbird in Utah überspringt die 600-Inch-Marke (15 m)

Snowbird hat mehr als 15 m Schneefall erreicht und plant, mindestens bis zum Memorial Day [27. Mai] geöffnet zu bleiben.

In den letzten Wochen haben späte Schneestürme den Westen heimgesucht und die Schneedecke weit über die Norm hinaus getrieben.

Im Durchschnitt fallen in Snowbird etwa 13 m pro Saison.

Auch Brighton Resort hat vor kurzem inmitten des jüngsten Sturms eine Schneemenge von mehr als 15 m erreicht.

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Rekord-Schneesaison in Alaska bedeutet auch „große Brandgefahr“

Anchorage erlebt seine zweitschneereichste Saison, nachdem 2023 das schneereichste Kalenderjahr aller Zeiten verzeichnet worden war (in den Büchern zurück bis 1958). Eine gute Nachricht, nicht wahr, Klimaschützer? Nein, im Gegenteil. Die Feuerwehr der Stadt sagt, dass der bemerkenswerte Schnee in dieser Saison eine gefährlichere Feuersaison bedeuten könnte. Die AGW-Partei hat wie immer beide Seiten im Blick.

„Normalerweise bedeuten [Rekordschneejahre] ein längeres Zeitfenster für Brände im gesamten Bundesstaat“, sagte Jason Kohler, AFD-Koordinator für Waldbrände. „Der Staat bereitet sich auf eine sehr arbeitsreiche Saison vor, wie die Trends und Aufzeichnungen in schneereichen Jahren zeigen.“
Kohler erklärte, dass starker Schneefall geschwächte Bäume zu Fall bringt und Äste auf den Waldboden legt. Wenn diese austrocknen, stellen sie ein gewisses Risiko für Waldbrände dar.

Dies ist ein längerer Hintergrundbeitrag zu Waldbränden, der separat übersetzt wird.

Link: https://electroverse.substack.com/p/patagonia-is-absolutely-buried-rare?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 10. Mai 2024:

Rekord-Maikälte in Japan

In dieser Woche ist Japan von arktischen Luftmassen erfasst worden. Märzähnliche Kälte hat sich im ganzen Land ausgebreitet:

Die nördliche Präfektur Hokkaido verzeichnete einige der niedrigsten Temperaturen.
Der Tiefstwert von -1,2 °C am Donnerstag in Asahikawa beispielsweise wurde als die niedrigste Mai-Temperatur in der Stadt seit 2005 bestätigt. In Teshio wurde mit -4,9 °C die zweitniedrigste Temperatur registriert, die je in der Stadt gemessen wurde (in Büchern, die bis ins Jahr 1978 zurückreichen), übertroffen nur von -5,7 °C im Mai 2009 (dem tiefen solaren Minimum des schwachen Zyklus 23).

Sogar nach der Goldenen Woche – einem großen nationalen Feiertag vom 29. April bis zum 5. Mai – hat es in dieser Gegend im Mai geschneit.

In den höheren Lagen fielen mehr als 10 cm, während selbst in den tieferen Lagen am Ochotskischen Meer für die Jahreszeit erhebliches Schneegestöber zu verzeichnen war.

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Adjustierungen“ des IPCC des arktischen Meereises

Es sind nicht nur die Temperaturdaten, die von Regierungsbehörden manipuliert werden, um die gewünschten Ergebnisse zu erzielen, sondern auch die Daten zum Meereis.

Wie Tony Heller aufdeckte, hat der IPCC zwischen 1990 und 2001 die Geschichte des arktischen Meereises umgeschrieben und auf magische Weise eine Zunahme des Eises von 1972 bis 1990 in einen Rückgang verwandelt.

Von hier:

nach hier:

Der IPCC fühlt sich geschützt, wenn er wissenschaftlichen Betrug begeht, weil das Establishment – von den etablierten Medien bis hin zu den unhinterfragten Pop-Wissenschaftlern – ihn in seinem Vorgehen unterstützt. Inkompetente, willensschwache Bürokraten am Ruder zu haben, ist auch nicht gerade hilfreich.

Es ist bezeichnend, dass Sie keine Mainstream-Berichte über das arktische Meereis im Jahr 2024 hören werden.

Das liegt daran, dass die Ausdehnung derzeit (Stand: 8. Mai) auf einem 11-Jahres-Hoch liegt – über dem des Jahres 2004, gleichauf mit 1989 und nicht allzu weit entfernt vom Durchschnitt der Jahre 1981-2010:

Eine ehrliche wissenschaftliche Debatte wird durch eine Reihe von dogmatischen Überzeugungen behindert, die von oben vorgegeben werden.

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Kanada baut sechs neue Polar-Eisbrecher

Die Projektionen einer eisfreien Arktis haben sich nicht bewahrheitet, was durch die Tatsache belegt wird, dass Kanada sechs neue Polareisbrecher benötigt.

Der kanadische Minister für öffentliche Dienste und Beschaffung, Jean-Yves Duclos, erklärte, dass die sechs neuen Eisbrecher die derzeit von der kanadischen Küstenwache (CCG) eingesetzten Schiffe ersetzen werden und das Land damit über eine Flotte von Arktisschiffen der nächsten Generation verfügen wird.

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Es folgt noch ein Beitrag zu bevorstehenden Sonnenstürmen.

Link: https://electroverse.substack.com/p/record-may-cold-in-japan-ipcc-arctic?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Wird fortgesetzt mit Kältereport Nr. 20 / 2024

Redaktionsschluss für diesen Report: 10. Mai 2024

Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE




Jettet der Klimawandel vor oder nach Annalenas Flügen um die Welt?

Helmut Kuntz

Solche, einst der Bildzeitung „überlassenen“, sinnfreien Überschriften fallen dem Autor zunehmend ein, wenn man das „Wirken“ unserer äußerst reisefreudigen Außenministerin betrachtet, deren wohl weaentliche, konstante Leistung im andauernden Verschenken unseres Geldes in fremde Länder besteht [Link].

Wohin Annalena auch jettet, mit dem Geld ihrer Bürger kann – und muss – sie nur noch das schlimmste Klimaleid lindern helfen.

Es gibt Personen, die ziehen die Probleme dieser Welt anscheinend geradezu magisch an. Eine davon ist sprichwörtlich unsere Annalena. Wohin sie auch jettet, selbst in den entferntesten Regionen, entdeckt sie erschütternde Klimawandel-Folgen und findet dankbare Bewohner, welche ihre ausgewiesene Sachkunde spontan nutzen, mit der sie vor Ort – meistens höchst fotogen an einem Sandstrand drappiert – spontan Pegelanstiege analysiert um weitreichende Analysen durchführen.
Und mit ihrer schlafwandlerischen Sicherheit einer Fachperson erkennt sie auch immer sofort, dass vor dem schlimmen Klimawandel nur noch viel deutsches Klimareparationsgeld zu helfen vermag.
Unterstützt wird sie dabei regelmäßig von einheimischen, geschulten Klimaaktivisten „Fachpersonen“, welche sprichwörtlich mit „Händen und Füßen“ die Problematik demonstrieren und dabei klimawandelnde „Schauergeschichten“ abliefern.

Dem Autor allerdings kommt bei dieser „Fachkunde“ ein Spruch in Erinnerung: Wer als Werkzeug nur einen Hammer kennt, sieht in jedem Problem einen Nagel.

Annalenas Jet-Set Planung führte leider dazu, dass nicht Tuvalu, sondern Fidji gerade untergeht

Es tut dem Autor deshalb leid, kürzlich zuerst über Tuvalu berichtet zu haben. Wo Annalenas Sachkunde doch schon wusste, dass die wirkliche Klimaproblematik das direkt danebenliegende Fidji betrifft. Dort ist es nämlich bereits so schlimm, dass man untergegangene Dörfer schon leibhaftig besichtigen kann. Als ausgewiesene Klimafachperson muss man so etwas natürlich auch persönlich in Augenschein nehmen, weshalb sie es nun nachgeholt hat.
Vielleicht auch, um den bisher demütigenden „Klimawandel-Reisevorsprung“ ihrer Parteikollegin Claudia endlich einzuholen, die schon auf Fidji zu einem „Klimawandelbesuch“ war:
[Link] EIKE 30. April 2019: Claudia Roth auf Forschungsreise zum Klimawandel

Und dabei wurde sie nicht nur von ihren, zur statusgerechten Repräsentation immer notwendigen, gut bezahlten Stylisten und Fotografen begleitet, auch unsere „Qualitätsmedien“ nahmen Anteil:

Bild 2 FOCUS-Schlagzeile zu Annalenas Besuch auf Fidji

FOCUS: Der wegen des Klimawandels steigende Meeresspiegel lässt ganze Dörfer im Südpazifik untergehen. Und bald vielleicht auch komplette Inseln, die heute noch bewohnt sind – wenn nicht gegengesteuert wird.
Zum Abschluss ihrer einwöchigen Indopazifik-Reise hat Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) am Dienstag das größtenteils im Meer versunkene Dort Togoru auf Fidschi besucht. In den vergangenen 20 Jahren wurde die Siedlungsfläche fast vollständig überspült vom Pazifischen Ozean, da der Meeresspiegel infolge des Klimawandels immer weiter steigt. Am Strand leben nun nur noch zwei Familien, die um ihre Häuser fürchten müssen. Im Meer sind noch die Überreste eines christlichen Friedhofs zu sehen, der nur noch bei Ebbe zu Fuß erreichbar ist.

„Das Wasser bis zum Hals“
„Es sind Orte wie diese Küstendörfer im Pazifik, die uns zeigen, mit welcher Brutalität die Klimakrise zuschlägt“, sagte Baerbock. „Die Klimakrise bedeutet für kleine Inselstaaten im Pazifik: Felder versalzen, die Heimat im Meer versunken und ein ganzer Friedhof im Salzwasser untergegangen, die Grabmäler jetzt als Mahnmäler in den Fluten.“ Hier zeige sich, dass den Inselstaaten im Südpazifik „das Wasser im wahrsten Sinne des Wortes bis zum Hals steht“.
Man müsse alles dafür tun, dass die Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5 Grad gelinge, damit nicht irgendwann alle Inselstaaten im Meer versinken. „Das ist die Verantwortung insbesondere von Industriestaaten.“Baerbock verwies darauf, dass die G20-Gruppe der großen Wirtschaftsmächte für 80 Prozent des Ausstoßes klimaschädlicher Gase verantwortlich ist.

07.05.2024 Brutalität der Klimakrise“: Eine Insel versinkt im Meer | Watch (msn.com)
„Brutalität der Klimakrise“: Eine Insel versinkt im Meer
Der Inselstaat Fidschi hat zwar einen geringen Anteil am weltweiten Kohlendioxid-Ausstoß, doch dafür umso mehr an dessen Folgen zu leiden. Der wegen des Klimawandels steigende Meeresspiegel lässt ganze Dörfer im Südpazifik untergehen. Bundesaußenministerin Annalena Baerbock hat das größtenteils versunkene Dorf Togoru besucht und schlägt nun Alarm.

Warum hat es nun Fidji so besonders erwischt

Leider kann das der Autor nicht sagen. Die offizielle Begründung ist, weil man dort bereits wegen des Klimawandels versunkene Dörfer besichtigen kann, wie es Annalena nun repräsentativ für die Deutschen Bürger getan hat.

Allerdings kann diese Begründung wie bisher immer! nach der Analyse wirklich vor Ort gemessener Daten nicht stimmen (ausdrücklich rein private Meinung des Autors, dem jegliche Sachkunde und Expertise wie sie Annalena dazu mit Sicherheit vorweisen kann fehlt und sich deshalb alleine auf die Messdaten vor Ort verlassen muss).
Denn die aktuell abgefragten Pegeldaten von Fidji sehen wie folgt aus:

Bild 3 Fidji Pegeldaten bis 23. April 2024. Quelle: Australien Pacific Monitoring Projekt

Bild 4 Fidji Detailbild des Maximal-Tidenpegelverlaufs. Grafik vom Autor anhand der Pegeldaten erstellt

Bild 5 Fidji Detailbild des Mittelwert-Tidenpegelverlaufs. Grafik vom Autor anhand der Pegeldaten erstellt

Bei diesem „Pegelanstieg“ von maximal 10 cm seit 1993, aktuell dazu auf einem niedrigen Pegelstand – zusätzlich verfälscht durch Erdbeben – darf man sich derzeit vielleicht noch – denn das ist inzwischen in Deutschland schon nicht mehr mit Sicherheit erlaubt, im Zweifelsfall also verboten fragen, wie ein Dorf dabei untergehen soll und den Bewohnern wie vom FOCUS berichtet, das Wasser „bis zum Hals steht“. Aber seit „Relotius“ dürfen störende Fakten ja durch beliebiges Erfinden Fabulieren ersetzt werden.

Der Autor vermutet deshalb auch, das besagte Dorf ging gar nicht unter. Aber es lag wie so oft (aus Bequemlichkeit, denn nach dem Strand beginnen ja hohe Hügel) unglücklich an einer stark von Meeresströmungen betroffenen Landzunge und wurde ganz einfach im Laufe der Zeit ausgeschwemmt, wofür es viele vergleichbare Beispiele gibt.
Auf Fidji:
youwatch: [3]Vergessen hatte Claudia Roth offenbar, daß es im Herbst 2017 eine Klimaschutzkonferenz in Bonn gegeben hat, bei der offensichtlich wurde, daß die Fidschi-Inseln mitnichten vom gewaltigen Ozean überspült werden. Auf der Fidschi-Insel Ono mußte zwar bspw. das Dorf Narikoso nach „weiter oben“ umziehen, weil es direkt am Strand ein bißchen feucht und ungemütlich geworden war. Aber man hätte dort einfach vorher den Mangrovenwald nicht roden sollen, um Platz für das Dorf am Strand zu schaffen. In der Folge erodierte nämlich der Boden und wurde weggespült. Das Dorf mußte deswegen „höhergelegt“ werden, was auch „nachhaltig“ möglich gewesen ist, da die Insel etwa 300 Meter hoch ist. Dafür, daß die Bewohner ohne Küstenschutzmaßnahmen direkt am Pazifik siedeln wollten, konnte das böse Weltklima gar nichts.

Wie auch in vielen anderen, sandigen Küstengegenden rund um die Welt:
[Link] EIKE, 27.05.2022: Wieder schlägt der Klimawandel unbarmherzig zu: Nun versinkt auch Lagos (Nigeria) im Atlantik
[Link] EIKE, Apr 29, 2022: Seit der Klimawandel an jedem Übel schuld ist, kann man sich jede andere Erklärung sparen
[Link] EIKE 08.05.2020: Die SZ im Agitationsmodus. Und die Wahrheit bleibt wieder auf der Strecke
Für „Pfusch am Bau“ gibt es aber keine westlichen Klimareparationszahlungen.

Vor einiger Zeit wurde auf „Watts Up With That?“ über Fidji berichtet. Und zwar über ein (anderes) dort „untergegangenes“ Küstendorf:
[Link] Fiji’s ‘sinking’ Vunidogoloa Village – Victim of AGW or opportunistic at #COP23 ?,
darin sind noch viele andere Ursachen für die Absenkung von Küstenstreifen auf diesen Atollen beschrieben, die allerdings auch alle mit dem ominösen Klimawandel nichts zu tun haben.
Also wird etwas anderes erzählt. Wissend, dass unsere Annalena danach geradezu gierig ist, denn sonst hätte sich die Reise ja weder gelohnt, noch begründet. Es gibt mehrere NGOs, welche in dieser Gegend Klimaaktivisten ausbilden und Vorträge über die Klimabedrohung halten.
Annalena hört solchen, besonders geschulten Fachpersonen, vor allem an lauschigen Sandstränden anscheinend besonders gerne zu. Schließlich gibt es nichts Schöneres, als die eigene Meinung auch so weit entfernt bestätigt zu bekommen.

Wie unterschiedlich in dieser tektonisch hoch aktiven Gegend Pegelverläufe ausfallen und Regressionen dabei falsche Aussagen liefern, wurde schon oft gezeigt. Anbei nochmal das Beispiel anhand der Verläufe von Fidji und Kiribati. „Nebenan“ verläuft die Tidenpegel-Begrenzung seit Messbeginn praktisch linear und bei Fidschi steigt er (wenn auch geringfügig). Wenn daran nicht die Tektonik und vor allem auch die ENSO einen erheblichen Anteil hat.

Bild 6 Pegelverlaufs-Vergleich Fidji und Kiribati. Grafik vom Autor anhand der Pegeldaten erstellt

Auf „Watts Up With That?“ findet sich in einem weiteren Bericht über Fidji auch eine historische Pegelrekonstruktion. Sofern diese stimmt, dürften sich die Insulaner wenig über den aktuellen Pegel beschweren, außer natürlich, solch ein besonderer „Glücksfall“ wie unsere Annalena jettet gerade vorbei.

Bild 7 Fidji, historische Pegelrekonstruktion

So lange sie noch hinterlegt werden, anbei die Verlaufsgrafik der Lufttemperaturen auf Fidji. Selbst in diesen lässt sich nichts Spektakuläres finden.

Bild 8 Fidji, Verlauf der Lufttemperaturen

Fazit

Zu einem ehemaligen, GRÜNen Minister gibt es die (allerdings nirgendwo belegte [Link]) angebliche Aussage, dass das Geld der deutschen Bürger aus Deutschland unbedingt in die Welt verteilt, denen also weggenommen werden muss:
(Zitierung) … Dem kann aber gegengesteuert werden, indem so viel Geld wie nur möglich aus Deutschland herausgeleitet wird. Es ist vollkommen egal wofür, es kann auch radikal verschwendet werden – Hauptsache, die Deutschen haben es nicht. Schon ist die Welt gerettet.“

Auch wenn diese Aussage so nie getätigt wurde, scheint sie doch wie ein Fluch (nicht nur) auf dieser Partei zu lasten.




Kürzlich entdeckte 90.000 Jahre alte menschliche Fußabdrücke zeigen, wie viel höher der Meeresspiegel früher lag

Kenneth Richard

Menschliche Fußabdrücke, die in den Felsen eines ehemaligen Sandstrandes an der Grenze zwischen Schwemmstrom und Flut eingebettet sind, liegen 20 bis 30 Meter über dem heutigen Meeresspiegel. Die Fußabdrücke werden auf die Zeit vor etwa 90 000 Jahren datiert.

Man schätzt, dass der Meeresspiegel während der letzten Zwischeneiszeit (vor ca. 130 000 bis 115 000 Jahren), als der CO2-Gehalt vermutlich einen Rekordwert von 275 ppm erreichte, weltweit etwa 6 bis 9 Meter höher lag als heute (Sommers et al., 2022).

Funde an den Küsten Nordafrikas (Marokko) deuten darauf hin, dass der Meeresspiegel vor etwa 95 000 Jahren (MIS 5c) „20 m über dem heutigen Niveau“ lag.

Dies stimmt mit einer neuen Studie überein, wonach menschliche Fußabdrücke, die in einem felsigen Strand „20 bis 30 m über dem Meeresspiegel“ eingebettet und erhalten sind, auf vor 90,3 ±7,6 Tausend Jahren datiert werden können.

Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Wassergrenze bzw. die Küstenlinie zu dieser Zeit diese Höhe erreichte, da die Voraussetzungen für die „Salzkruste“, die Erhaltung der Fußabdrücke, eine Lage an der „landwärtigen Grenze der Springflutzone“ und an den „Grenzen der Schwemmströmung“ erfordern.

Interessanterweise ist die Küstenlinie derselben marokkanischen Region in den letzten Jahrzehnten stabil geblieben und hat sich mit einer Rate von +0,89 m pro Jahr seewärts bewegt (Amara Zenati et al., 2024). Dies steht im Widerspruch zu der Ansicht, dass der Anstieg des Meeresspiegels die Küsten der Erde überfluten und die Küstenlinien schrumpfen wird.

Und die Ausdehnung der Küsten ist nicht nur ein lokales Phänomen. Weltweit sind die Küstenlinien seit den 1980er Jahren mit einer Rate von +0,26 m pro Jahr seewärts vorgerückt, denn trotz des Anstiegs des Meeresspiegels „wandert die globale Küstenlinie weiter“. (Mao et al., 2021).

Bildquelle: Mao et al., 2021

Link: https://notrickszone.com/2024/05/06/newly-discovered-90000-year-old-human-footprints-reveal-how-much-higher-sea-levels-used-to-be/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE