Neuer walisischer Temperaturrekord im Bute Park

Paul Homewood, NOT A LOT OF PEOPLE KNOW THAT

Immer wieder Betrug bzgl. Extrem-Temperaturen … A. d. Übers.

Das Met Office hat behauptet, dass im vergangenen Monat in Cardiff ein neuer walisischer Temperaturrekord für den Frühling aufgestellt worden sei.

Der Ort, an dem die Messung erfolgte – der Bute Park –, ist ein Messpunkt der [schlechtesten] Klasse 5 und wohl einer der ungeeignetsten Orte für Temperaturmessungen.

Die Wetterstation in Bute liegt nur wenige Meter von der großen Gärtnerei entfernt, die voller Gewächshäuser und auf dem Dach des Besucherzentrums mit Solaranlagen ausgestattet ist.

Wie im Informationsvideo zum Bute Park zu sehen ist, werden alle Gewächshäuser bei heißem Wetter sehr sorgfältig temperaturgeregelt. Das bedeutet, dass heiße Luft abgeführt wird.

Als wäre das nicht schon schlimm genug, ist das Gelände der Wetterstation an drei Seiten von Beton und an der vierten Seite von hoher Vegetation umgeben, die seit der Aufnahme der unten stehenden Fotos aus dem Jahr 1978 offenbar erheblich gewachsen ist.

Jeder einzelne dieser Faktoren sollte den Bute Park als repräsentativen Standort für die Temperaturen in der Region disqualifizieren. Kein Wunder also, dass das Met Office selbst ihn als Klasse 5 eingestuft hat, die schlechteste der fünf Kategorien der WMO.

Die Vorschriften der WMO (Weltorganisation für Meteorologie) legen fest, dass ein unverfälschter Temperatur-Messstandort die folgenden Kriterien erfüllen muss:

Der Bute Park ist so ungünstig gelegen, dass er nicht einmal die Kriterien der Klasse 4 erfüllt – die an sich schon eine „Müll“-Einstufung ist. Die Klasse 5 umfasst hingegen alle Standorte, die überhaupt keine Kriterien erfüllen.

Die WMO gibt an, dass Standorte der Klasse 5 die Temperaturen bis zu 5 °C zu hoch angeben können. Die WMO macht unmissverständlich klar, dass unbrauchbare Standorte wie der Bute Park nicht für klimatologische Zwecke verwendet werden sollten und nicht als repräsentativ für die Umgebung angesehen werden können.

Doch genau das tut das Met Office, wenn es an Standorten wie dem Bute Park Rekordtemperaturen verkündet.

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/06/14/new-welsh-temperature-record-at-bute-park/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Nicht alle Tages-Temperaturrekorde sind gleich

Cliff Mass from his Weather Blog

[Alle Hervorhebungen im Original]

Gestern stieg die Temperatur am SeaTac Airport auf 32 °C und übertraf damit den bisherigen Tagesrekord für diesen Tag (30 °C)!

Selbst wenn die Temperatur heute genauso hoch wäre, würde damit kein Rekord gebrochen werden.

Wie kann das sein?

Es stellt sich heraus, dass nicht alle Rekorde gleich sind.

Lassen Sie mich das erklären.

Unten sehen Sie eine Grafik mit den gemessenen Temperaturen (blaue Balken), dem durchschnittlichen Temperaturbereich (braunes Band) sowie den Rekordhöchstwerten (rot) und -tiefstwerten (blau) für den Juni am Boeing Field in Seattle.

Schauen Sie sich die Rekordhöchstwerte genau an. Die Schwankungsbreite der Rekordhöchstwerte im Juni ist groß und reicht von 27 °C bis 40°C! Im Allgemeinen liegen sie bei etwa 32°C.

Woher kommt also diese Variabilität?

Es hat sich herausgestellt, dass die Strömung ein ganz bestimmtes Muster aufweisen muss, um die wirklich hohen Temperaturen im Westen Washingtons zu erreichen – in der Regel mit einem starken Höhenrücken und einer ablandigen Strömung in den unteren Schichten.

Und an manchen Tagen ergibt sich durch reinen Zufall die richtige Konstellation in der Atmosphäre für maximale Hitze. Nach vielen Jahren tritt dann das erforderliche Strömungsmuster auf, und die Temperatur steigt auf Rekordwerte.

Die globale Erwärmung spielt bei diesen Rekorden kaum eine Rolle – entscheidend ist vielmehr die richtige Strömungssituation in der Atmosphäre.

Beweise gefällig?

Hier eine Grafik der höchsten Maximum-Temperatur, die seit 1950 jedes Jahr zwischen dem 7. und 21. Juni am Olympic Airport (einem weniger urbanisierten Standort als SeaTac) gemessen worden ist. Es ist kein deutlicher Aufwärtstrend zu erkennen:

Um noch einmal auf SeaTac zurückzukommen: Nachstehend eine Grafik der Höchsttemperatur am 14. Juni an diesem Standort (unten).

2025 war das wärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen für dieses Datum. Aber Achtung! Über den gesamten Erfassungszeitraum hinweg ist bei den Rekordtemperaturen für dieses Datum kein Trend zu erkennen.

Tatsächlich zeigen die Höchsttemperaturen am 14. Juni einen rückläufigen Trend! (braune Linie).

Die Behauptungen, dass die globale Erwärmung der Grund für solche Rekorde sei, sollten daher mit großer Vorsicht betrachtet werden.

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/06/15/not-all-daily-temperature-records-are-the-same/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Junivorschau für Deutschland

Von M. Baritz und J. Kowatsch

  • Der globale CO₂-Verlauf ist ganz anders als der Temperaturverlauf in Deutschland.

Endlich zeigt der Juni 2026, dass er der erste Sommermonat ist. Doch das ist Wetter. Uns interessiert mehr wie sich der Juni in Deutschland über die letzten 80 Jahre entwickelte, das ist Klima, sofern die Temperaturwerte des Deutschen Wetterdienstes (DWD) von früher und heute miteinander vergleichbar sind. Und davon gehen wir erst einmal aus:

Die Kennzeichen des Monates Juni sind laut DWD:
1) Der Monat Juni hatte 1987/88 keinen Temperatursprung, sondern eine gewaltige positive Temperatur-Richtungsänderung, und zwar
2) 40 Jahre lang bis 1987 wurde der Juni immer kälter!!
3) ab 1988 dann die gewaltige Temperatur-Richtungsänderung, ab diesem Jahr 1988 wird der Juni konstant wärmer. Bis 2025 betrug die Steigung 0,8 Grad/Jahrzehnt. Um diese Temperatur-Steigung zu bestätigen, müsste der Juni 2026 bei einem DWD-Schnitt von 18,1 Grad enden. GFS rechnet mit 17,7 – 18,3 °C für den Juni 2026. Aktuell liegt der Junischnitt bei kühlen 15,9 °C, 0,4 Grad kälter als 1991-2020. Stichtag 18. Juni.

Abb. 1: Im Vergleich zur kälteren Referenzperiode 1961-1990 ist der Juni bisher ein Grad wärmer

 

Der wärmste jemals gemessene Junimonat liegt allerdings schon 7 Jahre zurück.

Hier die entsprechende Grafik nach den DWD-Daten:

Abb. 2: Der Monat Juni in Deutschland über die letzten 80 Jahre, 40 Jahre lang wurde er kälter, dann ab 1987/88 die plötzliche schlagartige Richtungsänderung, das Jahr des Klimawandels bei uns. Seitdem wird der Monat angenehm sommerlich wärmer. Man vergleiche den Temperaturverlauf mit der Grafik 5, dem CO₂-Verlauf.

Schon dieser Temperaturverlauf der letzten 80 Jahre zeigt: Kohlendioxid hat diese plötzliche Temperaturrichtungsänderung nicht bewirkt. Kohlendioxid kann nicht 40 Jahre lang abkühlend wirken und dann mit der Gründung des Weltklimarates plötzlich wie mit einem Zeitzünder versehen, ab 1988 die Temperaturen erhöhen.

Solche Gaseigenschaften, wonach ein Gas 40 Jahre lang abkühlend wirkt und dann plötzlich stark erwärmend, so etwas gibt es nicht. Die uns ständig erzählte CO₂-Klimaerwärmungslehre ist eine Lehre von Voodoo-Wissenschaftlern. Das ist ein Geschäftsmodell, das uns Deutsche ausrauben will.

Was hat nun aber tatsächlich den plötzlichen Temperaturwechsel im Jahre 1987/88 bestimmt?

Antwort: es gibt viele Gründe. Die Hauptgründe sind die plötzliche Änderung der Sonnenscheindauer und die plötzliche Änderung der Niederschläge.

Das zeigen wir in den nächsten beiden Grafiken, zunächst die Sonnenstunden.

Abb. 3a: Der DWD führt die Sonnenstunden erst seit 1951, trotzdem ergibt sich ein ähnlicher Grafikverlauf wie bei den Temperaturen.

Noch deutlicher wird der Zusammenhang, wenn man die Korrelation zwischen den Juni-Sonnenstunden und den Tageshöchsttemperaturen betrachtet

Abb. 3b: Ergebnis: Die Sonnenstunden bestimmen signifikant die Junitemperaturen der letzten 80 Jahre. Viel Junisonne bedeutet einen warmer Junimonat und umgekehrt.

Der Niederschlag im Monat Juni:

Abb. 4: Bis 1987 nahmen die Niederschläge leicht zu, ab 1988 haben wir eine deutliche Abnahme der Juniniederschläge. Die Böden werden trockener und damit wärmer.

Erg: Das ist nicht verwunderlich, mehr Sonnenstunden bedeuten im Normalfall auch weniger Niederschlag. Natürlich gibt es Ausnahmejahre, aber über 80 Jahre überwiegt der Normalfall.

Und: Weniger Niederschlag erhöht die Temperaturen des Monats Juni zusätzlich. Weniger Niederschlag bedeutet weniger Kühlung der Luft, weniger Verdunstungskälte über dem Erdboden, deren Temperaturen durch die DWD-Wetterstationen in 2m Höhe über dem Erdboden gemessen werden. Zusätzlich verringert die Trockenlegung der deutschen Landschaft auch noch die Verdunstungskälte.

Damit haben wir gezeigt, dass die Junimonate plötzlich seit 1987/88, dem Jahr des Klimawandels in Deutschlands wärmer wurden, aber CO₂ hat keinerlei Anteil an dieser Erwärmung, verläuft doch die globale CO₂-Kurve ganz anders.

Abb. 5: Stetige Zunahme der CO₂-Konzentrationen

Merke: Die CO₂-Erwärmungslehre ist eine Irrlehre, ein Geschäftsmodell, das uns unser Geld rauben will. Es ist gut, dass CO₂ zunimmt, CO₂ ist das goldene Schöpfungsgas für diesen Planeten. Sonst wäre die Erde kahl wie der Mond. Durch mehr CO₂ ergrünt die Erde, die zunehmende grüne Blattmasse führt zu mehr Wasserverdunstung und wirkt der Erwärmung, auch in Deutschland, entgegen.

 




Kältereport Nr. 25 /2026

Vorbemerkung: Dieser Kältereport ist kürzer als die vorherigen. Dafür bringt Cap Allon immer wieder kurze Beiträge ohne zeitlichen Bezug, die allesamt in die „Kurzmeldungen“ Eingang finden.

Ein Schwerpunkt der letzten Woche bzgl. Kälte waren wohl Teile Chinas, wo es diesbezüglich ziemlich zur Sache ging. Aber auch die Arktis meldet extreme Kälte.

Eine Meldung vom 15. Juni 2026:

Arktis: Kälte vs. Schmelz-Saison

Die Hocharktis tritt nun in die Schmelzsaison ein, wobei die Temperaturen am unteren (kalten) Rand der modernen Aufzeichnungen liegen.

Daten des DMI zur täglichen Lufttemperatur in 2 m Höhe nördlich von 80° N zeigen, dass das Jahr 2026 weit unter dem im Juni üblichen Temperaturanstieg liegt. Die rote Linie liegt eng an der Untergrenze des Bereichs von 1958 bis 2026. Der erfahrene Meteorologe Joe Bastardi bezeichnete die Kälte als „beispiellos“.

Am 12. Juni sank der 80°N-Durchschnitt auf -4,2 °C. Am 14. Juni lag er mit -2,3 °C immer noch unter dem Gefrierpunkt.

Im Juni nähert sich die innere Arktis normalerweise der 0 °C-Marke. Unterhalb dieser Grenze bleibt die Schmelze an der Oberfläche begrenzt.

Die Öffentlichkeit wird mit Warnungen vor einer Verstärkung der Erwärmung überschüttet, während das zentrale arktische Becken auf oder nahe dem kältesten Juni-Wert seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1958 liegt.

Und die polare Kälte beschränkt sich nicht auf die Arktis.

[Hervorhebung im Original]

Sowohl das GFS- als auch das ECMWF-Modell zeigen einen ausgedehnten Kaltluftkörper über der Antarktis, einschließlich der Region um den Südpol.

Anomaliekarten zeigen, dass große Gebiete im Inneren der Antarktis am 15. Juni deutlich unter dem Normalwert lagen, mit Abweichungen meist im Bereich von -7 °C bis -15 °C. Einige Gebiete liegen sogar noch darunter.

Die „Warmblobs“ werden benannt werden. Die polare Kälte wird wegdiskutiert werden.

Link: https://electroverse.substack.com/p/arctic-cold-vs-the-melt-season-hottest?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Eine Meldung vom 16. Juni 2026:

West-Australien: Kälte bricht Rekorde in den Weizenanbau-Gebieten

Der Weizengürtel von Westaustralien erlebte am 15. Juni eine rekordverdächtige Kältewelle mitten im Winter.

Am Flugplatz Cunderdin wurden nur 10,8 °C gemessen, womit der seit 1996 verzeichnete Juni-Tiefstwert für die Höchsttemperatur gebrochen wurde.

In Northam wurden 10,4 °C gemessen, womit die bisherige Tiefsttemperatur für Juni von 10,7 °C vom 20. Juni 1968 unterboten wurde. Die umfassendere Northam-Tabelle des BoM, die bis ins Jahr 1907 zurückreicht, listet einen noch kälteren Juni-Tiefstwert auf, nämlich 10 °C aus dem Jahr 1947, obwohl dieser Datensatz nicht vollständig zuverlässig ist.

Die Kälte war weit verbreitet.

In Lake Grace wurden 10,2 °C gemessen, in Corrigin 10 °C, in Hyden 10,9 °C, in Wongan Hills 11,7 °C und in York 12 °C – allesamt etwa 8 °C unter dem Normalwert. Die Beobachtungen des BoM zeigen zudem, wie gering der Tagesgang der Temperatur war. In Northam schwankten sie zwischen nur 8,7 °C und 10,4 °C. In Cunderdin lagen sie zwischen 9 °C und 10,8 °C. Die Tageswärme blieb schlichtweg aus.

Am 16. Juni hatte die Kälte auch tiefere Lagen erreicht. Am Flughafen Perth sank die Temperatur auf 1 °C mit Bodenfrost von -1 °C. In Gingin fiel die Temperatur auf -0,8 °C. In Pearce RAAF wurden 0,6 °C gemessen. Diese Werte liegen zwischen 9 °C und 10 °C unter dem Normalwert.

In der Stirling Range wird sogar Schnee als möglich angesehen.

Link: https://electroverse.substack.com/p/western-australias-wheatbelt-breaks?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Eine Meldung vom 17. Juni 2026:

Südpol: Abkühlung unter die 100°F-Marke

Während die Schlagzeilen der Mainstream-Medien vor allem den Rückgang des Meereises in der Westantarktis hervorheben – oft ohne dabei auf die darunter liegenden Vulkane oder den fast überall sonst zu verzeichnenden Zuwachs beim Meereis einzugehen –, verzeichnet der Kontinent derzeit extrem niedrige Temperaturen.

Am 16. Juni sank die Temperatur an der Amundsen-Scott-Südpolstation auf -73,6 °C (-100,5 °F). Das Tageshöchstwert lag bei nur -69,9 °C.

Damit wurde am Südpol zum ersten Mal seit dem 3. September 2023 wieder ein Wert unter -70 °C gemessen; damals verzeichnete die Station -72,3 °C.

Auch an anderen Stationen in der Antarktis herrschten am 16. Juni extrem niedrige Temperaturen.

Am Dome Fuji wurden -73,7 °C gemessen, Nico verzeichnete -72,3 °C, Vostok erreichte -70 °C, Henry AWS meldete -68,6 °C, Concordia erreichte -66,7 °C und Kupol Fuji verzeichnete -65,9 °C.

Dies verdeutlicht das Ausmaß der Kälte auf dem inneren Plateau.

McMurdo beispielsweise verzeichnet im Juni einen Mittelwert von –28 °C gegenüber dem monatlichen Normalwert von –22,6 °C.

Link: https://electroverse.substack.com/p/south-pole-below-100f-north-atlantic?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Eine Meldung vom 18. Juni 2026:

Südamerika: Intensiver Kaltlufteinbruch

Der Winter in Südamerika nimmt jetzt richtig Fahrt auf.

Am 17. Juni wurden in Santa Catarina unter dem Einfluss einer trockenen Polarluftmasse in 16 Städten, vom Meio-Oeste bis zu den Planaltos, Tiefsttemperaturen im Minusbereich gemessen. In Bom Jardim da Serra sank die Temperatur auf -6,7 °C – die niedrigste in Brasilien in diesem Jahr gemessene Temperatur.

INMET warnte davor, dass die Kälte im Süden und Südosten Brasiliens anhalten werde, wobei in den südlichen Hochländern sowie in der Serra Gaúcha, im Hochland von Santa Catarina und im südlichen Paraná Frostgefahr bestehe.

In Chile herrschte im Süden die gleiche Kälte.

Im offiziellen täglichen Wetterbericht des DMC wurden für Balmaceda -5,3 °C, für Coyhaique -2,7 °C, für Puerto Williams -2,3 °C sowie für Temuco und Puerto Montt jeweils 0 °C angegeben.

Weiter südlich kommen in Argentinien und Patagonien noch starke Schneefälle hinzu. Vorhersagen und Warnungen deuten auf Schneefälle in Santa Cruz und Feuerland hin, wobei in Teilen des Südwestens von Santa Cruz 20 cm und lokal sogar deutlich mehr erwartet werden.

Link: https://electroverse.substack.com/p/south-america-shivers-co2-cant-be?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 19. Juni 2026:

China: Anhaltende extreme Kälte

In den Höhenlagen Chinas herrscht weiterhin Frostgefahr.

Am 19. Juni wies die Live-Beobachtungsrangliste der CMA für Gande 0,5 °C, für Haiyan 0,8 °C, für Shuanghu 0,9 °C und für Zeku 0,9 °C aus. Zhongba erreichte gerade einmal 1,1 °C. In Henan wurden 1,2 °C gemessen. Dari erreichte 1,8 °C. Maqen 1,9 °C. Seda 2,2 °C. Und Jiuzhi 2,4 °C. All dies sind für Ende Juni äußerst ungewöhnliche Werte.

Das kam nicht aus heiterem Himmel.

Der Juni hat in ganz China bereits eine Reihe von starken Kälteeinbrüchen mit sich gebracht.

Am 7. Juni stellten insgesamt 12 nationale Wetterstationen neue Tiefsttemperaturrekorde für den Monat Juni auf oder egalisierten diese. Am 8. Juni verzeichnete China weitere 16 Kälterekorde für den Juni, darunter sieben Tiefstwerte für die Tiefsttemperatur und neun für die Höchsttemperatur.

Nordchina erlebt keinen schwülen Sommer. Das Bild wird geprägt von wiederholten Kälteeinbrüchen und Temperaturen, die kaum über dem Gefrierpunkt liegen.

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Arktis: Rekord-kalter Beginn der Schmelz-Saison

Die vom DMI erfasste Zeitreihe der täglichen Durchschnittstemperaturen für die Hocharktis zeigt, dass das Jahr 2026 nach wie vor auf dem niedrigsten Niveau für diese Jahreszeit seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1958 liegt.

Bis Mitte Juni sollte die Kurve eigentlich in Richtung des sommerlichen Schmelzplateaus steigen. Stattdessen bleibt die Temperatur im Jahr 2026 unter dem Gefrierpunkt und liegt am unteren Ende des DMI-Archivs.

Link: https://electroverse.substack.com/p/chinas-june-cold-keeps-biting-high?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

Wird fortgesetzt mit Kältereport Nr. 26 / 2026

Redaktionsschluss für diesen Report: 19. Juni 2026

Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE




Ein funktionierendes Modell

Willis Eschenbach

Ich möchte mir einen Moment Zeit nehmen, um einige Implikationen meiner begutachteten Veröffentlichung über die Umsetzung eines konstruktalen Klimamodells zu erörtern. Die Veröffentlichung ist hier verfügbar. Für diese Erörterung werde ich einige Abbildungen aus der Arbeit entnehmen

Um das Modell zu verstehen, muss man das Konstruktalgesetz verstehen. Das Konstruktalgesetz ist das jüngste entdeckte Grundgesetz der Thermodynamik. Es gilt für Strömungssysteme fernab vom Gleichgewicht, was einen Großteil dessen ausmacht, was wir in der Welt um uns herum beobachten.

Das Konstruktalgesetz wurde 1996 von Adrian Bejan entdeckt. Seine Formulierung lautet wie folgt:

„Damit ein Strömungssystem über die Zeit bestehen bleibt, muss es sich so entwickeln, dass es einen leichteren Zugang zu seinen Strömungen ermöglicht.“

[Hervorhebung im Original]

Bezogen auf das Erdklima als Ganzes bedeutet dies, dass das Klimasystem stets darauf hinarbeitet, den Energiefluss von den Tropen zu den Polen und von dort hinaus ins All zu maximieren.

Dies ist das fehlende Glied in der aktuellen Generation von Klimamodellen. Sie betrachten das Klima als ein passives, lineares System, in dem sich, wenn sich beispielsweise die Albedo um einen Wert X erhöht, zwangsläufig eine andere Variable um einen Wert Y ändert. Doch das ist nicht der Fall.

Stattdessen ist das Klima dynamisch. Es reagiert auf sich ändernde Bedingungen, nicht zufällig, sondern stets gemäß dem Konstruktionsgesetz, indem es sich in Richtung einer Erhöhung des Energieflusses von den Tropen zu den Polen entwickelt.

Nun haben Bejan und Reis das Konstruktionsgesetz auf das Klima der Erde angewendet und die Gleichungen abgeleitet, die diese Situation beschreiben:

Abb. 1. Konzeptionelles konstruktales Modell. Die Erdoberfläche ist unterteilt in eine heiße Äquatorialzone (Fläche AH, Temperatur TH) und die kalten Polarzonen (Gesamtfläche AL, Temperatur TL). Der Wärmefluss q erfolgt durch die atmosphärische und ozeanische Zirkulation von den heißen in die kalten Zonen.

Es handelt sich hierbei natürlich um ein extrem vereinfachtes Modell. Es gibt weder Ozeane noch Berge, sondern lediglich eine einfache Kugel mit einem nicht näher spezifizierten Prozess, der die Wärme von den Tropen zu den Polen transportiert.

Das Modell berechnet vier verschiedene Variablen: die Durchschnittstemperaturen TH und TL der heißen und kalten Zonen, die Fläche AH der heißen Zone und den Leistungsfluss „q“.

Das Modell berechnet die Temperatur anhand von zwei beobachtbaren Klimagrößen – der Albedo (wie viel Sonnenenergie ins All reflektiert wird) und dem „Treibhausfaktor“ (wie viel von der nach oben gerichteten Strahlung an der Oberfläche von der Atmosphäre absorbiert wird). Kurz gesagt reguliert die Albedo, wie schnell die Energie der Sonne in das System gelangt, und der Treibhauseffekt reguliert, wie schnell diese Energie das System wieder verlässt. Offensichtlich hängt die Temperatur des Systems vom Verhältnis dieser beiden Faktoren ab – wenn mehr Energie in das System gelangt als es verlässt, erwärmt sich das System, und umgekehrt.

Aber wie ich oben bereits sagte, handelt es sich hierbei nicht um eine einfache lineare Beziehung. Das Klimasystem entwickelt sich vielmehr ständig weiter und unterliegt dabei den Einschränkungen durch die zugeführte und abgegebene Energie, um den Energiefluss zu maximieren.

Was Bejan und Reis jedoch nicht getan haben war, dieses Modell tatsächlich auf einem Computer zu implementieren und es anhand des tatsächlichen Erdklimas zu testen. Also habe ich mich daran gemacht, dies zu tun, und dabei weit mehr erreicht, als ich erwartet hatte.

So sieht das System auf der realen Erde aus. Genau wie im Modell gibt es eine deutliche Heißzone und zwei Kaltzonen, und die Grenze zwischen ihnen verläuft in etwa linear und symmetrisch in Ost-/West-Richtung*:

*Im Original steht hier „Nord/Süd-Richtung“. Das habe ich aber nicht verstanden. A. d. Übers.

Abb. 2. Die tatsächliche heiße Äquatorialzone der Erde (Fläche AH, Temperatur TH) und die kalten Polarzonen (Gesamtfläche AL, Temperatur TL). Man beachte, dass sich die Wüstengebiete im Gegensatz zu den Ozeanen, die den in Abb. 1 dargestellten theoretischen Grenzen folgen, in der kalten Zone befinden.

Und obwohl das Modell keine Wüsten, Berge, Ozeane und all das andere enthält, zeigt sich hier, wie gut es die tatsächlichen Durchschnittstemperaturen der heißen und kalten Zonen nachbilden kann.

Abb. 3. Jährliche Durchschnittstemperaturen aus CERES-Beobachtungen (blau/cyan) und dem Constructal-Modell (rot/orange). Oben: Temperatur der heißen Zone TH. Unten: Temperatur der kalten Zone TL. Man beachte, dass das Modell NICHT darauf abgestimmt ist, diese Temperaturen zu reproduzieren, sondern lediglich darauf, den Temperaturunterschied zwischen den Zonen nachzubilden.

Abgesehen von einer leichten Abweichung um das Jahr 2010 liegen die berechneten und die tatsächlichen Temperaturen so nah beieinander, dass sie sich fast exakt überlappen.

Und hier sind die jährlichen Veränderungen der Anomalien des tatsächlichen und des modellierten Energieflusses „q“ von den Tropen zu den Polen:

Abb. 4. Abweichungen (vom Datenmittelwert) der CERES-Satellitendaten (blau) und der modellierten Constructal-Ergebnisse (rot) für die Energiemenge, die vom Äquator zu den Polen fließt.

Diese Grafik ist ein klarer Beweis dafür, dass das Modell tatsächlich erfasst, wie das Klima funktioniert. Es folgt tatsächlich dem Konstruktalgesetz und maximiert die von den Tropen zu den Polen fließende Energie genau so, wie es das Konstruktalgesetz vorhersagt.

Abschließend eine Darstellung, wie gut das Modell die Fläche der heißen Zone „AH“ berechnet:

Abbildung 5. Wie in Abbildung 2, jedoch überlagert mit den vom Modell berechneten Grenzen zwischen den heißen und kalten Zonen.

Wie gesagt, das hat mich ziemlich überrascht. Ich hätte nicht erwartet, dass das Modell die Erde auch nur annähernd so gut nachbilden würde, wie es der Fall war.

Schließlich habe ich das Modell verwendet, um zu sehen, wie hoch die Klimasensitivität wäre, wenn der Treibhausfaktor beispielsweise durch eine Verdopplung des CO₂-Gehalts erhöht würde. Ich erhielt als Ergebnis einen Anstieg von 1,1 °C bei einer Verdopplung des CO₂-Gehalts. Dies liegt am unteren Ende der anderen bisherigen Schätzungen dieser Sensitivität, ist aber nicht der niedrigste Wert.

Abbildung 6. Die anhand einer Verdopplung des CO₂-Gehalts im Klimamodell „Constructal“ geschätzte Klimasensitivität.

Allerdings sind dabei weder Veränderungen der Albedo noch Auswirkungen der Erwärmung auf das Auftreten oder den zeitlichen Verlauf von Gewittern und Cumuluswolken berücksichtigt, sodass es sich wahrscheinlich um eine Obergrenze der Klimasensitivität handelt.

Lassen Sie mich diesen Abschnitt mit der Feststellung abschließen, dass, wie in Abbildung 6 oben gezeigt, trotz Hunderttausender Stunden Rechenzeit und menschlicher Forschung die Unsicherheit und Streuung der Schätzungen der als „Klimasensitivität“ bezeichneten Konstante im Laufe der Zeit zugenommen haben. Ich betrachte dies als Beweis dafür, dass die zugrunde liegende Theorie falsch ist. Diese Theorie besagt, dass die Temperaturänderungen eine einfache lineare Funktion der abwärts gerichteten Strahlung multipliziert mit der konstanten Klimasensitivität sind. Das Konstruktionsgesetz besagt, dass dies nicht der Fall ist, und das Modell belegt dies.

Schlussfolgerungen und Implikationen

1) Das Modell zeigt, dass das Klimasystem der Erde tatsächlich dem Konstruktionsgesetz unterliegt, indem es den Energiefluss von den Tropen zu den Polen maximiert. Jedes Modell, das diese aktive Entwicklung des Systems nicht berücksichtigt, ist eine falsche Darstellung der Realität.

2) Zwei Variablen allein, die Albedo und der Treibhauseffekt, reichen aus, um die Veränderungen der Temperatur sowie die Schwankungen im Energiefluss zwischen Äquator und Pol und die Ausdehnung der heißen Zone zu erklären. Das Modell zeigt also zwar eindeutig, dass der Treibhauseffekt real und wichtig ist … aber es zeigt auch, dass dies nur die halbe Wahrheit ist.

3) Die Klimasensitivität – also der Temperaturanstieg, der bei einer Verdopplung des CO₂-Gehalts zu erwarten ist – dürfte recht gering ausfallen. Es sieht also so aus, als wäre „Thermageddon™“ abgesagt; tut mir leid, es gibt keine Rückerstattung für die Milliarden, die für sinnlose Klimamaßnahmen ausgegeben worden sind.

4) Zwar ist es zumindest teilweise möglich, eine gewisse Richtung und Grenzen für die zukünftige Entwicklung des Treibhauseffekts anzugeben, doch das ist nur die Hälfte der Gleichung. Die andere Hälfte ist die Albedo. Die Schwankungen der Albedo werden größtenteils von den Wolken bestimmt, die, wie alle übereinstimmend feststellen, der Teil des Klimas sind, der am wenigsten verstanden wird und am schwersten zu modellieren, zu messen oder vorherzusagen ist. Infolgedessen macht der Stand unseres derzeitigen Wissens über Wolken jegliche langfristigen Prognosen über zukünftige Klimazustände … nun ja … lassen Sie mich sie als wild überheblich bezeichnen und es dabei belassen.

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/06/14/the-model-that-works/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE