Leitartikel der L.A. Times: Massive „Climate Recovery Act“-Strafen für Energieversorger mit fossilen Brennstoffen, die 70 % des jährlichen BIP Kaliforniens ausmachen

Larry Hamlin

[Alle Hervorhebungen im Original. A. d. Übers.]

In einem lächerlichen Leitartikel der L.A. Times wird die Verhängung von massiven „Climate Recovery Act“- Strafzahlungen gegen Anbieter fossiler Brennstoffe propagiert, die 70 % der Energie liefern, welche der US-Staat zur Erreichung seines jährlichen BIP verbraucht.

Die Daten der U.S. Energy Information Administration zum Gesamtenergieverbrauch Kaliforniens im Verhältnis zum BIP zeigen (Tabelle C10), dass der Bundesstaat das höchste BIP aller 50 US-Bundesstaaten hat und das nächsthöhere BIP der Nation um 55 % übertrifft, während er das viertniedrigste Verhältnis zwischen Energieverbrauch und BIP aller 50 Bundesstaaten aufweist.

Offensichtlich glaubt die Times, dass die Auferlegung massiver Strafkosten für fossile Brennstoffe verwendende Energieversorger keine Auswirkung auf die Geschäftskosten dieser Versorger für den Staat haben wird, da Kalifornien 90 % seines Erdgases, 76 % seines Erdöls und 30 % seines gesamten Stromverbrauchs (jeweils in den Diagrammen unten dargestellt) von Energieversorgern außerhalb des Staates importiert.

Die wirtschaftliche Realität ist, dass diese Energieversorger außerhalb des Bundesstaates, die für die Energieversorgung und die Wirtschaft des Bundesstaates von entscheidender Bedeutung sind, diese höheren, politisch erfundenen „Klimarückgewinnungskosten“ an ihre Kunden weitergeben werden, einschließlich Kalifornien, mit schädlichen BIP-Rückgängen und höheren Energiekosten (zusätzlich zu den bereits sehr hohen Energiekosten in Kalifornien) für die Bevölkerung des US-Bundesstaates.

Darüber hinaus werden 45 % des in Kalifornien erzeugten Stroms durch Erdgas gedeckt, was dazu führt, dass 68 % des gesamten Stromverbrauchs des Bundesstaates (sowohl im Inland als auch durch Importe) auf fossile Brennstoffe und Stromimporte entfallen.

Die EIA-Daten (Tabelle CT2) für Kalifornien zeigen auch, dass der Staat 70 % seines gesamten Energiebedarfs mit fossilen Brennstoffen deckt. Unter Einbeziehung der Emissionen aus Biomasse deckt der Bundesstaat 76 % seines Gesamtenergiebedarfs mit Emissionen erzeugenden Brennstoffen.

Aus den EIA-Daten geht auch hervor, dass Solar- und Windenergie nur etwa 8,6 % des Gesamtenergiebedarfs des Bundesstaates ausmachen, und das trotz Subventionen in Höhe von zig Milliarden Dollar, die für die Nutzung dieser unzuverlässigen, nicht disponiblen „erneuerbaren Ressourcen“ vorgeschrieben sind. Sie bürden dem Stromsystem enorme Backup- und Übertragungskosten auf, was dazu geführt hat, dass die Strompreise in Kalifornien (die ohnehin schon zu den höchsten in den USA gehören) dramatisch und in den USA am stärksten gestiegen sind.

Der Leitartikel der Times geht auf keine dieser äußerst bedeutsamen Realitäten in Bezug auf Energieverbrauch, Versorgung und Kosten ein. Auch erwähnt er mit keinem Wort den großen Schaden, der dem BIP der Staaten durch diese lächerlichen „Climate Recovery Act“-Strafen entstehen wird.

Der Leitartikel der Times enthält außerdem fehlerhafte Klimadaten und unbelegte Behauptungen über „Klimaschäden“, die durch die Nutzung fossiler Brennstoffe verursacht werden, darunter „steigende Meeresspiegel“, „Waldbrände“, „Hitzewellen“ und „Überschwemmungen“.

Diese von der L.A. Times behaupteten „Klimawandelschäden“ werden im Folgenden erörtert.

Die zahlreichen Messstationen der NOAA für den Anstieg des Meeresspiegels an Hunderten von Küstenstandorten in allen zusammenhängenden US-Küstenstaaten sowie in Alaska, Hawaii und zahlreichen Inselgruppen im Pazifik und Atlantik zeigen, dass es in den letzten vier Jahrzehnten keine Beschleunigung des Meeresspiegelanstiegs gegeben hat, wie es die nicht eingetretenen Projektionen der Computermodelle der Klimaalarmisten fälschlicherweise behaupten.

Hier einige Beispiele für den von der NOAA gemessenen Anstieg des Meeresspiegels von Küste zu Küste in den USA in Los Angeles (Daten aus 101 Jahren) und New York (Daten aus 168 Jahren), die eindeutig keine Beschleunigung des gemessenen Meeresspiegels über diese langen Zeiträume mit jahrhundertelangen Raten von nur 11 bzw. 29 cm zeigen.

Die unten dargestellten EPA-Daten zum jährlichen Hitzewellenindex zeigen, dass die jährlichen Hitzewellen in den USA während des Messzeitraumes von 1895 bis 2021 in der Dekade von 1930 bis 1940 ihren Höhepunkt erreichten, während alle anderen Dekaden nur geringe Veränderungen des Hitzewellenindex‘ aufwiesen.

Klimaalarmisten haben versucht, diese seit langem etablierten EPA-Hitzewellen-Indexdaten neu zu erfinden, indem sie neue verzerrte Hitzewellen-Diagramme entwickelt haben, die ein Startdatum von 1960 haben (wodurch 65 Jahre aufgezeichneter Hitzewellen-Daten wegfallen) und so versuchen so zu tun, als ob alle Hitzewellen-Daten vor 1960, einschließlich der gut dokumentierten großen „Dust-Bowl“-Ära der 1930er Jahre, bei der Bewertung der Hitzewellen-Geschichte der USA nicht berücksichtigt werden müssten.

Was die Waldbrände angeht, so war die Times schnell dabei, auf den unglaublich falschen Klimaalarmisten-Zug „der Klimawandel hat dieses Feuer verursacht“ aufzuspringen, als die schrecklichen Waldbrände auf Maui auftraten (wie hier angesprochen), musste aber einen Rückzieher machen, als die monumentale Inkompetenz von Hawaiian Electric durch das Wall Street Journal in ihrem gut recherchierten Artikel (siehe unten) aufgedeckt worden war:

Im Folgenden werden einige wichtige Punkte des WSJ-Artikels genannt:

„Während der Waldbrandsaison 2019, einer der schlimmsten, die Maui je erlebt hat, kam Hawaiian Electric zu dem Schluss, dass es viel mehr tun muss, um zu verhindern, dass seine Stromleitungen Funken erzeugen.

Der Stromversorger untersuchte die kalifornischen Pläne zur Verringerung der durch Stromleitungen ausgelösten Brände, ließ Drohnen über sein Gebiet fliegen und gelobte, Maßnahmen zu ergreifen, um seine Anlagen und Kunden vor der Brandgefahr zu schützen.

Fast vier Jahre später hat das Unternehmen nur wenige derartige Arbeiten durchgeführt. Zwischen 2019 und 2022 investierte das Unternehmen weniger als 245.000 Dollar in feuerspezifische Projekte auf der Insel, wie aus behördlichen Unterlagen hervorgeht. Das Unternehmen hat erst im Jahr 2022 eine staatliche Genehmigung zur Anhebung der Tarife beantragt, um für umfassende Verbesserungen der Waldbrandsicherheit zu zahlen, und hat diese bisher nicht erhalten.“

In der Zwischenzeit war Hawaiian Electric damit beschäftigt, Hunderte von Millionen Dollar in den Ausbau von Projekten für erneuerbare Energien zu investieren, wie unten beschrieben.

„Unter dem Druck, die Leistung von zwei konventionellen Kraftwerken zu ersetzen, die eingemottet werden sollten, bemühte sich das Unternehmen 2019 um einen Vertrag über 900 Megawatt erneuerbare Energie, die höchste Leistung, die es je angestrebt hatte.“

„Rückblickend betrachtet, lagen die Geschäftsmöglichkeiten auf der Erzeugungsseite, und das Versorgungsunternehmen schrieb all diese großen Projekte im Bereich der erneuerbaren Energien aus“, hieß es. „Aber im Nachhinein scheint es klar, dass wir uns nicht so sehr auf die Brandrisiken konzentriert haben, wie wir es hätten tun sollen.“

Darüber hinaus hat Kalifornien seine eigenen großen, vieljährigen Mängel in der Politik zur Bekämpfung von Waldbränden, die hier und hier dokumentiert sind und im Folgenden in einer Bewertung des California Legislative Analyst’s Office dargestellt werden.

Der Klimawandel ist nicht die Ursache für die zahlreichen Waldbrandprobleme in Kalifornien.

Im Folgenden werden zwei Grafiken aus dem Bericht des Bundesstaates gezeigt, die einige der grundlegenden Probleme der Prioritäten und der Leistung der kalifornischen Forstverwaltung aufzeigen, die das Debakel der Waldbrände in Kalifornien verursachen:

Gouverneur Newsom und die Legislative des Bundesstaates müssen in den Spiegel schauen, um die eigentliche Ursache für das Debakel der Waldbrände zu erkennen, die eindeutig nicht der „Klimawandel“ ist.

Die Behauptung der Times, dass „Überschwemmungen“ „Schäden durch den Klimawandel“ darstellen, ist ebenfalls verzerrt, wie aus einem kürzlich erschienenen Artikel hervorgeht (siehe unten), in dem fälschlicherweise behauptet wird, dass lokale „wetterbedingte“ Überschwemmungen den „Klimawandel“ darstellen.

Der „Climate Recovery Act“ ist eine energiepolitische und wirtschaftliche Katastrophe für die USA und für Kalifornien.

Es hat nichts mit dem „Klimawandel“ zu tun, sondern mit der systematischen Zerstörung der Energieversorgung und der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit unseres Landes, während es der Regierung eine monumental inkompetente, politisch diktierte Kontrolle über diese äußerst wichtigen Bereiche auferlegt. Das „Gesetz“ verdient es, entsorgt zu werden.

Link: https://wattsupwiththat.com/2024/05/29/l-a-times-editorial-hypes-massive-climate-recovery-act-penalties-on-fossil-fuel-energy-suppliers-that-account-for-70-of-californias-annual-gdp/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Die Mai-Temperaturreihe des Deutschen Wetterdienstes: Keine CO₂-Erwärmungswirkung erkennbar. Teil 1

Josef Kowatsch, Matthias Baritz

Den diesjährigen Mai 2024 gibt der Deutsche Wetterdienst mit 14,9 °C für Deutschland an. Dieser Maischnitt als Ergebnis seiner etwa 2000 Messstationen liegt deutlich über dem Mittelwert seit 1881 (Schnitt 12,4°C). Und 2 Grad über dem Schnitt der letzten 30 Jahre, festgestellt mit den heutigen Messstationen, die an ganz anderen Plätzen stehen wie vor über 100 Jahren und mit ganz anderen Messmethoden erfasst werden. Wir hatten damals ein ganz anderes Deutschland. Wir arbeiten im Artikel mit den Maitemperaturreihen wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) sie ins Internet stellt und führen keine Korrektur durch zur besseren (richtigen) Vergleichbarkeit heute und früher.

Nebenbei, nicht alle Messstationen erfassen auch die Temperaturen, so dass deren Anzahl tiefer liegt.

Dieser Mai 2024 war regenreich mit 125 l/m², allerdings ungleich verteilt in Deutschland und bei den Sonnenstunden normal mit etwa 215 Sonnenstunden. Auffallend mild waren die Nächte, so dass dieser Mai insgesamt mit den heutigen ganz anderen Messstationen wie vor 140 Jahren der fünftwärmste in der langen Reihe der DWD-Maiaufzeichnungen ist. Der DWD veröffentlicht seit langen einmal wieder die mittlere Tiefsttemperatur von 9,6 °C. Es gab regional sogar Tropennächte Die Tagestemperaturen hingegen erreichten keinen Spitzenplatz, so dass die Freibadbesucher auch in beheizten Freibädern sehr mäßig waren. An Seen in der Natur gab es noch gar keinen Badebetrieb.

Der DWD beginnt seine Temperaturaufzeichnungen im Jahre 1881, mitten in einer Kälteperiode am Ende der „Kleinen Eiszeit“. Das zeigen uns Wetterstationen, die zeitlich noch weiter zurückreichen, z.B. der Hohenpeißenberg

Beispiel Hohenpeißenberg (HPB): Messbeginn 100 Jahre früher.

Der Standort der Wetterstation HPB war bis 1936 am direkten Anbau zur Klosterkirche, und zwar an der Nordwand, damals ganzjährig unbeheizt. Seit etwa 60 Jahren steht die DWD-Station in einem neuen DWD-Zentrum, frei stehend und somit den 220 Mai-Sonnenstunden ausgesetzt, allerdings in einer international genormten Wetterkapsel mit entsprechenden Strahlungsabschirmungen, trotzdem wesentlich wärmer als eine kühle Hausnordwand. Messung: Damaliger erster Wert Mai 1781 genauso wie heute: etwa 12 Grad. Man beachte den Anfang (Mai 1781) und das Ende der langen 244 Werte-Reihe:

Grafik 1: Auffallend ist: Der Mai wurde in den 244 Jahren nicht wärmer, das zeigt uns die ebene Trendlinie für diesen Zeitraum. 2) Die wirklichen warmen Maimonate liegen lange zurück, die meisten sind vor 1881, dem Beginn der DWD-Deutschland-Messreihe. 3) Die Jahre um 1881, dem DWD-Messbeginn befinden sich in einer leichten Kältedepression, die 1 Grad unter dem Schnitt ist.

Nochmals anzumerken wäre, dass die Station Hohenpeißenberg im Jahre 1936 verlegt wurde, nämlich von der Nordwand der im Mai sowieso unbeheizten Klosterkirche etwa 20 m tiefer auf das heutige freie DWD-Plateau. Die Station steht ganztägig in der Sonne, falls die Sonne scheint, und die Messeinrichtungen sind digitalisiert.

Mit dieser DWD-Vorzeigestation HPB ist unsere Überschrift bereits bewiesen. Und laut Einstein genügt ein Beweis. Kohlendioxid hat keinen Einfluss auf den Temperaturverlauf auf dem Hohenpeißenberg.

Im Vergleich zum Temperaturverlauf auf dem HPB verläuft die bekannte Kohlendioxidkonzentratonsgrafik der Atmosphäre ganz anders.

Die Keeling Kurve, gemessen am Mouna Loa seit 1958 bei einem Vulkan, Zeitraum davor geschätzt von UC San Diego:

Grafik 2: Steiler CO₂-Konzentrationsanstieg in der Atmosphäre seit 1958, dem Messbeginn. Am 30. Mai 2023 schon 424 ppm, heuer 226 ppm. Im Jahre 1781, den Temperaturaufzeichnungen auf dem HPB sollen die CO₂- Konzentrationen laut Grafik noch bei sehr niedrigen 280 ppm gewesen sein.

Erg: Die CO₂-Konzentration sind seit 1958 stark gestiegen, die Maitemperaturen nicht. Damit ist die Behauptung der CO₂-Erwärmungsangstmacher, fast allein CO₂ bestimme die Temperaturen, eindeutig falsch. Grafik 1 und Grafik 2 verlaufen vollkommen unterschiedlich. Es gibt keinerlei oder für kurze Zeit nur Zufallskorrelationen.

Merke: Kohlendioxid hat keinen erkennbaren Einfluss auf die Maitemperaturen am HPB

Frage an den Leser: Wie würde der Maiverlauf aussehen, wenn die Station HPB 1936 nicht von der Nordwand der Klosterkirche an den heutigen sonnenscheinreichen Standort versetzt worden wäre?

Antwort: Wir hätten sogar einen negativen Verlauf der Trendlinie, also eine Maiabkühlung seit 1781!!! auf dem Hohenpeißenberg. Das ist überraschend. Die wissenschaftliche Frage wäre, wie stark wäre die Maiabkühlung seit 1781 auf dem HPB bis heute? Doch auf diese Frage soll hier nicht weiter eingegangen werden.

Die DWD-Deutschlandtemperaturreihen des Maimonates

Grafik 3: Jeder Ausschlag stellt einen Monat Mai in den aufeinanderfolgenden Jahren das bis heute. Das Ergebnis ist überraschend.

Auswertung der DWD-Temperaturreihe Deutschlands

  1. 100 Jahre bis 1987 zeigt der Mai trotz CO₂-Anstieges keine Erwärmung, sondern sogar eine leichte unbedeutende Abkühlung
  2. Von 1987 auf 1988 erfolgt ein Temperatursprung von etwa 1 Grad
  3. Ab 1988 bis heute zeigt der Monat Mai ebenfalls keine Erwärmung, sondern wieder eine leichte Abkühlung.
  4. In der Zeit der weltweit steilen CO₂-Anstiegsphase nach dem Kriege sind die Maitemperaturen besonders gesunken.

Schlussfolgerungen der seriösen Naturwissenschaft:

Kohlendioxid kann nicht über 100 Jahre gar nicht wirken, Kohlendioxid kann nicht in im Jahre 1987 auf 1988 just zur Gründung des Weltklimarates aufwachen und eine plötzliche Erwärmungswirkung von einem Grad hinzaubern, um dann wieder in den Dornröschenschlaf zu verfallen. Solche physikalischen Gaseigenschaften gibt es nicht.

Entweder wirkt CO₂ überhaupt nicht erwärmend oder nur in unbedeutendem Maße oder sogar unbedeutend abkühlend.

Und: Die Klimapanik vor einer angeblichen Erderhitzung durch Treibhausgase existiert nicht. Sie ist ein raffiniertes Geschäftsmodell, das über Angst- und Panikmache unser Geld will in Form einer CO₂-Steuer oder überhöhten Energiepreisen.

Bitte nicht vergessen. Es handelt sich um Original-DWD-Angaben, die wachsenden Wärmeinseleffekte der Messstationen von früher zu heute sind nicht rauskorrigiert. Allerdings findet sich der Temperatursprung 87/88 auch bei WI-armen Stationen und in ganz Mittel-und Westeuropa!!, siehe hier. Bei WI-armen Stationen ist die leichte Abkühlungsphase auf dem letzten Temperaturplateau zudem stärker ausgeprägt, dazu später.

Der Temperatursprung 87/88 in jeder Temperaturreihe ist natürlichen Ursprungs, denn CO₂ ist nicht für die Zunahme der Sonnenstunden verantwortlich und die plötzliche Änderung der Großwetterlagen, was allerdings auch niemand der CO₂-Treifhausgläubigen behauptet. Ihre Taktik ist: Der Temperatursprung wird verleugnet. Die bezahlten CO₂-Angstmacher erwähnen diesen Temperatursprung überhaupt nicht, sondern sie zeichnen eine durchgehende Linie und behaupten, der Anstieg sei einzig durch CO₂-verursacht.

Merke: Die DWD-Grafiken kann man nicht mit einem imaginären, stetig zunehmendem Treibhausgas CO₂ erklären. Der Begriff „Treibhausgas“ ist somit ein Fantasiebegriff aus der Werbebranche, der uns Angst einflößen soll, genauso wie diese völlig falsche UN-Definition von Klimawandel: Der Begriff „Klimawandel“ bezeichnet langfristige Temperatur- und Wetterveränderungen, die hauptsächlich durch menschliche Aktivitäten verursacht sind, insbesondere durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe.

Richtig bleibt aber die Feststellung: Der Klimawandel, d.h. die Erwärmung begann in Mitteleuropa erst 1987 auf 1988 mit einem Temperatursprung und nicht seit der Industrialisierung!!!!

Die Klimaerwärmung begann erst 1987 auf 1988 mit dem Sprung auf ein höheres Temperaturplateau, wann registrieren das der DWD und die Treibhauskirche endlich?

Damit haben wir aber ein Problem. Wenn nicht Kohlendioxid den Temperatursprung verursacht hat, wer oder was dann?

Die richtige Erklärung: wir finden mindestens 5 Gründe des höheren Wärmeplateaus seit 1988.

Natürliche Ursachen:

1. Die Änderung der Großwetterlagen: Rein statistisch haben die Südwestwetterlagen im Mai wie in allen Monaten zugenommen und die kälteren nördlichen und östlichen Wetterlagen abgenommen. Das zeigt u.a. die Zunahme des Saharastaubes, der mit den Süd- und Südwestwinden zu uns getragen wird. Doch es gibt viele andere Gründe für natürliche Ursachen von Klimaänderungen. Hier sei auf die ausführlichen Artikel von Stefan Kämpfe verwiesen: hier und hier.

2. Die Zunahme der Sonnenstunden: Mit der plötzlichen Drehung der Windrichtung auf mehr südliche Wetterlagen haben die Maisonnenstunden ab 1988 insgesamt zugenommen. Aber zugleich auch ein positives Ergebnis der gesetzlichen Luftreinhaltemaßnahmen. Mehr Sonnenstunden ist tagsüber einerseits eine natürlich Erwärmung, andererseits wird dadurch auch die Höhe des Wärmeinseleffektes gesteigert. Der WI-effekt ist deshalb seit 1988 stärker angewachsen, als im Zeitraum bis 1987

Leider erfasst der DWD die Sonnenstunden für Deutschland erst seit 1951. Trotzdem ergibt sich bereits ein eindeutiger und erstaunlicher Zusammenhang zwischen Sonnenstunden und Temperaturverlauf.

Grafik 4: Die Sonne schien keinesfalls gleichmäßig im Monat Mai der letzten 74 Jahre. Neben den jährlichen Differenzen sind die beiden Trendlinien bemerkenswert. Man beachte 87/88

Ergebnis: Die Sonnenstunden sind ab 1951 bis 1987 stark gefallen, das hat den Mai damals kälter gemacht. Aufgrund der Änderung der Großwetterlagen erfolgte ab 1987 auf 1988 plötzlich ein starker Anstieg der Sonnenstunden auf ein höheres Niveau. Das hat den Mai plötzlich wärmer gemacht. Auf diesem höheren Wärmeplateau mit mehr südlichen Wetterlagen befindet sich der Mai noch heute, allerdings mit absteigender Tendenz

3. Der Wärmeinseleffekt: Die Standorte der DWD-Stationen sind aufgrund der Bebauung wärmer geworden, und sie werden weiter wärmer. Dazu nimmt die Flächenversiegelung in Deutschland laufend zu, was den Wärmeinseleffekt des letzten Frühlingsmonats ständig erhöht, (derzeit ist ein Siebtel der Gesamtfläche Deutschlands versiegelt) siehe Flächenversiegelungszähler: Aktueller Stand: 50 785 km²

4. Niederschläge im Monat Mai. Sie sind leicht zunehmend, seit 1988. Die südlichen und SW-Strömungen seit 1988 brachten auch mehr Niederschläge und damit eine höhere Verdunstungskälte in Bodennähe, vor allem bei ländlichen Wetterstationen. In der Stadt fließt der Regen sofort in die Kanalisation, es verdunstet viel weniger Wasser. Insgesamt wird der zunehmende Mairegen auch ein Grund sein, dass der Mai im Gegensatz zu anderen Monaten, seit 1988 bis heute nicht wärmer wird, sondern sogar leicht abkühlt.

Grafik 5: Der Niederschlag im Monat Mai hat seit 1988 zugenommen. 2024 lag weit über der steigenden Trendlinie

5. Eine statistische Erwärmung. Die Erfassung der Tagestemperaturen durch Flüssigkeitsthermometer in der Wetterhütte wurde abgeschafft, ebenso die Abschaffung der Tagesmittelerrechnung mittels Mannheimer Stunden durch eine rundum digitale Tageserfassung. Zudem wurden auch Wetterstationen durch Tausch an wärmere Plätze verlegt. Also eine statistische Erwärmung vor allem in den letzten 3 Jahrzehnten.

Zu diesem Thema haben wir vor kurzem eine vierteilige Reihe aufgelegt, siehe hier:

Teil 1

Teil 2

Teil 3

Teil 4

Nebenbei: Die Windhäufigkeit hat allgemein seit 1988 abgenommen wie Stefan Kämpfe in seiner acht Artikeln lange Reihe beschrieben hat. Schlecht für die Windräder bzw. für die alternative Stromerzeugung.

Sicherlich gibt es noch eine Vielzahl an weiteren Gründen, weshalb es in Mittel- und Westeuropa 1987/88 zu einem plötzlichen Temperatursprung auf ein höheres Niveau gab. Wir rufen die Leser auf, noch weitere mögliche Gründe zu nennen und zur Diskussion zu stellen. So funktioniert der Wissenserwerb in der Wissenschaft.

Halten wir fest: Die Änderung der Großwetterlagen brachten ab 1988 die zusätzliche Maiwärme für das höhere Wärmeplateau, auf dem wir uns heute noch befinden. Vor allem im letzten Maidrittel, nach den Eisheiligen nahmen Südwetterlagen zu.

Der Monat Mai in anderen Teilen der Welt

Schauen wir uns doch gleich mal die Aussage einer Dame S.K. an, die behauptet, die ‘Polkappen würden schmelzen: …..Völlig unabhängig von Temperaturmessungen sehen wir die Auswirkung der globalen Erwärmung in schmelzenden Polkappen… Teil 4 unserer ‘DWD Falschmesser‘ Polkappen haben wir zwei auf unserer Erde, also meint sie wohl beide. Nachfolgend einige Grafiken der südlichen Pol-Region unserer Erde:

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Grafiken 6a – 6c: Temperaturen auf der südlichen Hemisphäre

Alle Behauptungen, die Polkappen würden schmelzen, sind frei erfunden. Nicht nur der Mai zeigt keine Erwärmung, auch die Trendlinie der Jahresdurchschnittstemperaturen zeigt dies. Außerdem, wie sollte bei Temperaturen von -15 °C das Eis der Polkappen schmelzen. Da hat wohl jemand seinen Physiklehrer nur von weitem gesehen oder es werden ganz bewusst Lügen verbreitet, um die Klimaangst zu befeuern.

Grafik 7: Jahrestemperaturen der gesamten Antarktis. Hier wirkt CO₂ wohl gar nicht!

Merke: In der Antarktis gibt es keine Klimaerwärmung, deshalb kann CO₂ auch kein weltweit stark erwärmend wirkendes Treibhausgas sein.

Siehe hierzu auch die von Christian Freuer zusammengestellten Kältereports.

Gehen wir etwas weiter nach Norden, so haben wir folgendes Bild:

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Grafik 8a, 8b: Ganz Australien oder die südliche Station Punta Arenas in Chile zeigen keine Mai Erwärmung. Hier wirkt das CO₂ scheinbar auch nicht.

Im restlichen Europa sieht es nicht anders aus:

Grafik 9: Wie in Deutschland geht die Temperaturentwicklung in Österreich seit 1988 nach unten.

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Grafik 10a, b: Stellvertretend für viele Einzelstationen in Europa zeigen De Bilt in Holland und Lindesnes in Norwegen keine CO₂ Erwärmung. Man beachte auch die Temperatursprünge, ähnlich wie in Deutschland

Datenquelle für 6a, 6b, 7 https://climatereanalyzer.org/

Datenquelle für 6c DWD

Datenquelle für 8a,8b,10a,10b https://www.giss.nasa.gov/

Datenquelle für 9 https://www.zamg.ac.at/cms/de/aktuell

An dieser Stelle möchten wir noch einmal mit einer Grafik auf die Diskussion in unserem vierteiligen Artikel über die Falschmesser des DWD eingehen. Wir haben die Gebietsmittel des Bundeslandes Bayern (Quelle) mit den Stationswerten aller verfügbaren bayerischen DWD Stationen verglichen (über 100). Es ging um die Frage: Kann man reine Stations-Messwerte mit den homogenisierten Tageswerten und den dadurch erstellten Gebietsmittel überhaupt vergleichen, und was ergibt sich daraus?

Grafik 11 Vergleich Gebietsmittel DWD, Bayern Maitemperaturen aus homogenisierten Tageswerten und den reinen Stationsmesswerten (blau) wie sie ebenfalls vom DWD veröffentlicht werden und mit denen wir unsere Grafiken erstellen.

Man sieht so gut wie keinen Unterschied, innerhalb der Fehlertoleranz sind die Trendgeraden sogar identisch! Die von uns in all unseren Artikeln gezeigten Grafiken, die auf angeblich nicht homogenisierten Daten beruhen, zeigen die gleichen Trendgeraden wie die Gebietsmittel des DWD! Das bedeutet, dass unsere Erkenntnisse weiterhin begründet sind: u.a. Temperatursprung 87/88, Erwärmung gab es erst ab diesem Zeitpunkt. CO kann nicht Ursache dieser Erwärmung sein.

Die unterschiedliche Tag/Nachtentwicklung (Tmax/Tmin) wird in Teil 2 behandelt.

Wir halten fest:

Die globalen CO₂-Konzentrationen steigen, der Mai wird nicht wärmer. Zwischen den Temperaturverläufen des Monats Mai und dem CO₂-Anstieg besteht keinerlei erkennbarer Zusammenhang, sondern nur Zufallskorrelationen für kurze Zeitabschnitte.

Die Verfasser leugnen jedoch nicht die physikalischen Eigenschaften des Moleküls CO₂, übrigens ein lineares Molekül und nicht gewinkelt, das im IR-Bereich absorbiert und sofort wieder emittiert. Aber die von einigen Physikern daraus abgeleitete Erwärmung der Atmosphäre konnte bislang nicht nachgewiesen werden. Es gibt lediglich theoretische Berechnungen, aber genauso viele theoretischen Gegenrechnungen von namhaften Physikern. Es gibt auch keinerlei technische Erfindungen, die auf einem CO₂-Erwärmungsefekt beruhen würden.

Der Monat Mai zeigt: Die CO₂-Erwärmungslehre ist eine Irrlehre. Ihr einziger Sinn ist, unter der Bevölkerung eine Klimaangst zu erzeugen, ähnlich der Sündenangst im Mittelalter. Leider ist diese Angstmache bei Kindern und Jugendlichen schon vielfach gelungen. Die angeblichen CO₂ Klimawandel-Beweise anhand Katastrophenmeldungen wie Hochwasser, Taifune sind eine Folge diverser Ursachen, meist ein Behördenversagen, oftmals jedoch einfach nach bekannter Medienart übertrieben. Bei der CO₂-Treibhaustheorie handelt sich um einen wissenschaftlichen Irrtum. Ein gewollter Irrtum. Es ist ein Geschäftsmodell auf falschen naturwissenschaftlichen Denk- und Rechengrundlagen aufgebaut. Die daraus abgeleitete Klimapanik, siehe Terrororganisation „letzte Generation“ ist gewollt und will unser Geld. Das Geld soll unser Gewissen beruhigen. Ein Loskauf von der erfundenen CO₂-Schuld. Das CO₂-Geschäftsmodell ist dem Sündenablasshandelmodell der Kirche im Mittelalter nachempfunden. Panische Gewissensangst erzeugen, von der man sich freikaufen kann. Die CO₂-Steuer macht uns arm, ein nimmer versiegende Geldeinnahme der Interessengruppen, hilft jedoch überhaupt keinem Klima.

Klima in der Zukunft. Wie der Wonnemonat Mai sich weiterentwickelt wissen wir nicht. Auch wenn der Hohenpeißenberg seit fast 250 Jahren keine Maierwärmung zeigt, muss das nicht immer so bleiben. Das Klima ändert sich immer.

Natur- und Umweltschutz ist wichtig: Wir wissen auch nicht, ob die Landschaftszerstörung durch Bebauung und Trockenlegung und damit die Ausweitung der Wärmeregionen im selben Maße sich fortsetzen wird wie uns der Versiegelungszähler momentan anzeigt. Ein Umdenken in der Bevölkerung, vor allem bei der Trockenlegung von Naturflächen deutet sich an. Leider noch nicht bei Bürgermeistern mit mehrheitlich bebauungs- und flächenversiegelnden Gemeinderäten.

Teil 2 über die unterschiedliche Entwicklung der Tageshöchst- und Nachttiefsttemperaturen in Kürze.

Matthias Baritz, Naturschützer und Naturwissenschaftler

Josef Kowatsch, Naturbeobachter und unabhängiger, weil unbezahlter Klimaforscher.

 




Polarlichter gefällig? Der große Sonnenflecken-Cluster kehrt zurück – und er ist grantig

Jo Nova

Der große Sonnenflecken-Cluster, der vor einigen Wochen für die Polarlichter sorgte, befindet sich höchstwahrscheinlich gerade noch hinter dem Horizont auf der Sonne, und er scheint eine gewaltige X2,9-Eruption erzeugt zu haben, um seine Rückkehr anzukündigen. Obwohl wir den Sonnenflecken-Cluster selbst noch nicht sehen können, schätzen Astronomen, dass es sich um denselben aggressiven Sonnenflecken-Cluster AR3664 handelt, der in den letzten zwei Wochen auf der anderen Seite der Sonne kreiste. Diese hyperaktive Region hat am 10. Mai die Eruptionen der Klasse X ausgelöst, die so stark waren, dass sie den Himmel weitab von den Polen in Florida und Queensland erhellten.

Der Sonnensturm war so stark, dass er bis zu 2,7 Kilometer unter Wasser reichte und die Kompasse* auf dem Meeresboden durcheinanderbrachte. Wir stehen also vor dem Paradoxon, dass das Sonnenwetter die Hälfte der Grundwasserauffüllung in China steuert, sich in den Mustern der Blitze in Japan zeigt und irgendwie mit Quallenplagen auf der Erde zusammenhängt, aber unmöglich den Klimawandel verursachen kann. Offenbar können unsere Klimaanlagen zu einer Hitzewelle beitragen, aber der riesige elektromagnetische Dynamo, der 333.000 Mal schwerer ist als die Erde, kann das nicht. Wir wissen das, weil ein ausländisches Komitee in Genf das sagt, und sie haben unfähige Modelle, um es zu beweisen.

[*Welche Art von ‚Kompass‘ könnte hier gemeint sein? A. d. Übers.]

Die globalen Klimamodelle stimmen darin überein, dass der Effekt des solaren Magnetwindes und des elektrischen Feldes genau 0,0 Grad beträgt (pro Verdoppelung ihrer NSF-Zuschüsse).*

[*NSF = National Science Foundation, also eine politische Behörde. A. d. Übers.]

Einige sehr aktive Sonnenflecken können monatelang bestehen bleiben, und jede volle Umdrehung der Sonne dauert 27 Tage, so dass sie einige Runden drehen können und wir vielleicht noch mehr davon abbekommen. Oder, wenn die Sonne besonders grantig ist, kann sie mehr dergleichen auf uns abgeben.

Während die Sonne rotiert, werden wir mehr von dem sehen, was wahrscheinlich AR3664 ist, aber um die Dinge zu verwirren, wird sie, wenn sie über den Horizont rollt, sofort eine neue Nummer erhalten. Es ist schwierig zu verfolgen, was mit den einzelnen Sonnenflecken-Clustern passiert, wenn sie über die andere Seite der Sonne wandern, daher erhalten alle Sonnenflecken, die ins Blickfeld geraten, automatisch eine neue Nummer. Laut Daisy Dobrijevic von Space.com „können Wissenschaftler jedoch den Weg des Sonnenflecks über die sonnenabgewandte Seite verfolgen, indem sie beobachten, wie er die Vibrationen oder seismischen Echos der Sonne beeinflusst, indem sie Daten der Helioseismologie verwenden“. Klingt kompliziert. Man sollte meinen, wir hätten eine Kamera auf einem Asteroiden auf der anderen Seite, die die andere Hälfte der Sonne aufnimmt, aber das haben wir nicht. Wir haben 100 Milliarden Dollar ausgegeben, um einen Pflanzendünger für unsere Stürme verantwortlich zu machen, aber viel weniger als das, um die Sonne zu verstehen.

Einige NASA-Beamte sind sogar der Meinung, dass die Aurora-Show im Mai „eine der stärksten Auroras seit 500 Jahren“ war. Sie argumentieren, dass sich 7 verschiedene koronale Massenauswürfe mit einer Geschwindigkeit von 3 Millionen Meilen pro Stunde auf dem Weg zur Sonne anhäuften haben und alle auf einmal eintrafen. In den letzten 70 Jahren waren die beiden anderen großen Ereignisse 1958 und 2003. Das Carrington-Ereignis war so groß, dass es sogar in der Karibik zu sehen war.

Aktualisierung: Polarlichter sind ein unbeständiges Instrument zur Messung der Sonnenaktivität, da nur diejenigen, die entgegengesetzt zum Erdmagnetfeld ausgerichtet sind, das Farbenspiel am Himmel erzeugen.

„Der Grad der magnetischen Störung durch einen CME [koronaler Massenauswurf] hängt vom Magnetfeld des CME und dem der Erde ab. Wenn das Magnetfeld des CME auf das der Erde ausgerichtet ist und von Süden nach Norden zeigt, wird der CME ohne große Auswirkungen vorbeiziehen. Ist der CME jedoch in die entgegengesetzte Richtung ausgerichtet, kann er zu einer Umstrukturierung des Erdmagnetfeldes führen und große geomagnetische Stürme auslösen“Space.com
Die Richtung des interplanetaren Magnetfelds des Sonnenwinds wird als Uhrwinkel bezeichnet, und um ein Polarlicht zu sehen, muss der „Bz“ negativ sein. Da die Sonne ihr eigenes Magnetfeld bei jedem Zyklus umkehrt, ist es nicht verwunderlich, dass die eine Ausrichtung eher Polarlichter erzeugt als die andere. Und so kommt es, dass Sonnenzyklen mit ungeraden Zahlen für Polarlichtbeobachter spannender sind (und dies ist Zyklus 25). Die letzten großen Polarlichter gab es vor 21 Jahren auf dem Höhepunkt des letzten Sonnenmaximums, als der Norden der Sonne in dieselbe Richtung zeigte wie jetzt. Genießen Sie also jetzt die Polarlichter, wenn Sie können. Zwischen den Drinks können 22 Jahre vergehen, um es mal so auszudrücken.

Wer ein Polarlicht sehen will, hat vielleicht in den nächsten zwei Wochen Glück, wenn ein Flare in unsere Richtung geschleudert wird!

Diejenigen, die ein Polarlicht sehen möchten, sollten auf die Ankündigung einer großen Eruption der Klasse X achten. Je nachdem, wie schnell sich die Auswürfe fortbewegen, treffen die geladenen Teilchen in der Regel etwa zwei Tage später bei uns ein, können aber auch jederzeit zwischen 15 Stunden und 4 oder 5 Tagen später eintreffen. Sobald die Teilchen die Satelliten am Lagrange-Punkt treffen, warnen uns die Instrumente etwa 15 bis 45 Minuten vor. Der Lagrange-Punkt liegt 2,4 Millionen Kilometer von der Erde entfernt in Richtung Sonne, in einem Bereich, in dem sich Gravitations- und Zentripetalkräfte die Waage halten, und die Satelliten benötigen nur wenig Treibstoff, um ihre Position zu halten. Er kommt einem Parkplatz im Weltraum am nächsten, wo unsere Weltraumautos nicht wegrollen, wenn wir nicht aufpassen.

Informieren Sie sich über die Glendale-App oder melden Sie sich für E-Mail-Warnungen des australischen Weltraumwetter-Vorhersagezentrums für Polarlichter oder von SpaceWeatherLive an. Ein kluger Kopf hat Aurorasaurus eingerichtet, um Tweets zu Polarlichtern zu verfolgen. Offenbar korrelieren sie recht gut mit den geomagnetischen Indizes. Wenn die Menschen nur schon vor 150 Jahren getwittert hätten.

Fürs Protokoll: Sonneneruptionen werden in die Klassen B, C, M und X eingeteilt, wobei X die stärkste ist und jede Klasse zehnmal mehr Energie als die vorhergehende freisetzt. Innerhalb jeder Klasse gibt es neun Unterteilungen (z. B. M1, M2 usw.). Für Flares der Klasse X gibt es keine Obergrenze, und die Flares von 2003 haben die Instrumente überlastet (deren Höchstwert bei X17 liegt). Später wurde sie auf X45 geschätzt, was so klingt, als hätte sie die Erde verschlingen können. Die Flares im Mai waren kleiner, wie X4,5 und X5,8, aber konglomeratartig.

Flares der Klasse X können planetenweite Funkausfälle und möglicherweise weit verbreitete Polarlichter auslösen.

Dank an Willie Soon für den Hinweis.

Link: https://joannenova.com.au/2024/05/auroras-anyone-the-big-sunspot-cluster-returns-and-its-grumpy/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Kältereport Nr. 22 / 2024

Christian Freuer

Diesmal wieder ohne große Vorbemerkung!

Meldungen vom 27. Mai 2024:

Der Rekorde brechende Eiszuwachs von Grönland

Der Sommer rückt auf der Nordhemisphäre schnell näher, die Zeit des Jahres also, in der der übermächtige Antrieb durch atmosphärisches Kohlendioxid den grönländischen Eisschild in den Atlantik treiben sollte (so die Doktrin).

Stattdessen haben heftige Kälte und beträchtliche Schneefälle der Insel die größten SMB-Zuwächse im späten Mai beschert, die in den Aufzeichnungen des Dänischen Meteorologischen Instituts (DMI) bis ins Jahr 1981 zurückreichen:

Quelle: DMI

Trotz der Verschleierungen und Erfindungen des Mainstreams gibt es auf dem grönländischen Eisschild weiterhin keine bemerkenswerten Ereignisse:

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Die Zahlen sind in Gt pro Jahr angegeben. Das Diagramm basiert auf Aktualisierungen von Mankoff et al. (2021). Erstellt von Carbon Brief.

Die Geschichte dieser Saison scheint die eines späten Aufschwungs zu sein. Dies wird in der Gesamtschneemasse für die nördliche Hemisphäre deutlich, die jetzt wieder überdurchschnittliche Akkumulationen aufweist:

Quelle: FMI

Auch das arktische Meereis weigert sich, dem alarmistischen Skript zu folgen, und die aktuelle Ausdehnung ist höher als 1995:

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Und mit Blick auf die südliche Hemisphäre ist die Ausdehnung des antarktischen Meereises derzeit höher als im Jahr 1980:

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Es wird davon ausgegangen, dass sich das Meereis am Südende der Welt nach der Anomalie von 2023 weiter stark erholt:

Tony Heller

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Der Mai in Europa: Kälter als im Mittel

In weiten Teilen Europas steht ein kühles Monatsende bevor, das in vielen Ländern überdurchschnittlich kalte Tage mit sich bringt.

In Teilen von UK werden in dieser Woche für die Jahreszeit seltene Tiefstwerte erwartet, während auf dem europäischen Kontinent, insbesondere in den westlichen und mittleren Regionen, eisige Temperaturen herrschen.

Auf der anderen Seite des Ärmelkanals, in Frankreich, wird ein kühles und bewölktes Ende des Monats Mai vorhergesagt, was bedeutet, dass der Monat dort insgesamt kälter als der Durchschnitt sein wird.

Graphik: @infoclimat on X

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Südamerika friert

Historische Kälte und Schneefälle in Chile und Argentinien halten weiter an.
Der Frost breitet sich nach Norden aus, nach Paraguay, Bolivien, Südbrasilien und Peru.

In diesen Regionen werden weiterhin Tiefsttemperaturrekorde aufgestellt. Laut wunderground.com wurde in Buenos Aires am 25. Mai eine Tiefsttemperatur von 3 °C gemessen und damit der bisherige Mai-Rekord gebrochen.

„Obwohl Argentinien noch einen Monat von der kalten Jahreszeit entfernt ist, sind die winterlichen Wetterbedingungen bereits spürbar“, berichtet batimes.com.ar und fügt hinzu, dass die anhaltende Kältewelle in den betroffenen Gebieten zu Problemen in der Landwirtschaft und beim Energiebedarf führt.

Auch Schneefälle in Buenos Aires sind nicht ausgeschlossen. Sollte es dazu kommen, wäre dies nach den Schneefällen im Juni 1918 und Juli 2007 erst das dritte Ereignis in den Annalen, die bis in die 1800er Jahre zurückreichen.

Link: https://electroverse.substack.com/p/greenlands-record-ice-gains-colder?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Am 28. Mai bringt Cap Allon lediglich einen Kommentar, welche Vorteile Wärme hat. Das wird separat übersetzt. Außerdem werden diverse Wissenschaftler mit Aussagen zitiert, welche dem Narrativ der Klima-Katastrophe widersprechen. Das hatten wir auch an anderen Stellen schon.

Weiter geht es mit Meldungen vom 29. Mai 2024:

Rekord-Kälte in Japan

Polare Kälte hat Japan in dieser Woche heimgesucht und vieljährige Temperaturrekorde gebrochen. In der nördlichen Tōhoku-Region war es am kältesten. In Yabukawa wurde am 26. Mai mit -1,8 °C der niedrigste Maiwert seit dem 29. Mai 1989 (-1,9 °C) gemessen.

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Ungewöhnliche Kältewelle am Südpol

Sechs Tage hintereinander (22. bis 27. Mai) lagen die Temperaturen an der Südpolstation unter -60 °C.

Dies war ein „bemerkenswerter“ Vorgang, schreibt der Antarktis-Klimatologie-Experte Stefano Di Battista, und damit setzt sich der eindeutige und offensichtliche Abkühlungstrend der Welt fort.

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Rekord-geringe Olivenernte in Griechenland

Die diesjährige enttäuschende Olivenernte in Griechenland wird auf Wetterkapriolen und einen weit verbreiteten Befall mit Fruchtfliegen zurückgeführt.

Die griechische Olivenölproduktion fiel im Erntejahr 2023/24 unter 150.000 Tonnen, ein Rekordtief. Alexis Karabelas von AMG Karabelas erklärte, dass ungewöhnliche Witterungsbedingungen wie Kälte zu Beginn der Saison, übermäßiger Regen im Frühjahr und anomale Wärme in der Spätsaison den Erträgen einen schweren Schlag versetzt haben.

Link: https://electroverse.substack.com/p/record-cold-strikes-japan-frigid?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email
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Meldungen vom 30. Mai 2024:

Sommer-Skibetrieb in Europa nach Rekord-Schneefällen im Frühjahr

Die alpinen Gletscher in ganz Europa – von Teilen Skandinaviens bis zu den Pyrenäen und natürlich den Alpen – haben eine weitere Woche mit niedrigen Temperaturen und Frühlingsschnee erlebt, während die Skigebiete ihre Sommersaison eröffnen.

Der Passo Stelvio in Italien zum Beispiel soll am 1. Juni für den Sommerskibetrieb geöffnet werden, aber es wird mit Verzögerungen gerechnet, da die Zufahrtsstraßen zu den Basishotels wegen der späten Schneestürme noch nicht geräumt werden konnten.

Auch in La Rosiere, Frankreich, wird noch fleißig geräumt (Foto unten vom 28. Mai):

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Dies war in den letzten Monaten das Thema in den Alpen, d. h. beispiellose Frühjahrsschnee-Akkumulationen, die – nicht zu vergessen – auf den „besten Start einer Skisaison in Europa seit Menschengedenken“ folgten, als sich bereits im Oktober rekordverdächtige Schneemengen ansammelten.

Das Schweizerische Gletschermessnetz (GLAMOS) misst seit Jahrzehnten die Schneehöhen auf den Schweizer Gletschern.

Der jüngste GLAMOS-Bericht, in den Messungen von 14 verschiedenen Standorten einflossen zeigt, dass die Schneedecke auf den Schweizer Gletschern seit Anfang April deutlich zugenommen hat und die Schneemengen stark gestiegen sind.

„In den letzten Monaten ist etwas Besonderes passiert“, schreibt Brian Rodriguez für aviationanalysis.net. „Es ist so viel Schnee gefallen, dass die Schneemengen nun ein Rekordniveau erreicht haben.“

Im Durchschnitt liegt der Schnee derzeit 3 bis 6 Meter höher als im gleichen Zeitraum des letzten Jahres. Und im Vergleich zu den Normen für den Zeitraum 2011-2020 zeigen die GLAMOS-Daten einen Schneeüberschuss zwischen 12 % und 60 % auf den 14 Gletschern (der Durchschnitt liegt bei 31 %).

Kurzer Rundblick auf die Welt…

Kürzlich wurde in den nördlichen Rocky Mountains ein später Frühlingsschneesturm verzeichnet. Angesichts des beeindruckenden Saisonendes im Westen der USA hat Arizonas Snowbowl angekündigt, dass es zum ersten Mal in seiner Geschichte (1938) bis in den Juni geöffnet bleiben wird.

Mit Blick auf die südliche Hemisphäre gab es in den südamerikanischen Anden weitere starke Schneefälle von insgesamt mehr als einem Meter. Chile hat gerade sein viertes Skigebiet der Saison eröffnet, während der Winter seinen Übergang von der Nord- zur Südhalbkugel fortsetzt.

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Es folgt noch je ein Beitrag zur Historie von Hurrikanen (wird separat übersetzt) und einer zu solaren Vorgängen.

Link: https://electroverse.substack.com/p/summer-skiing-in-europe-after-record?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 31. Mai 2024:

Seltene Frost-Warnungen in Ontario

Environment Canada hat für weite Teile Ontarios Frostwarnungen ausgegeben.

Nach Angaben der Wetterbehörde ist am frühen Freitagmorgen Frost möglich, der Obstbäume und Gemüsepflanzen schädigen könnte.

Die Kent Federation of Agriculture (KFA) erklärte, dass die größte Sorge den Gemüsepflanzen wie Tomaten gilt. Der neue KFA-Vorsitzende Bard Snobelen wies darauf hin, dass sie bei Frost wahrscheinlich neu gepflanzt werden müssen, was kostspielig und zeitaufwendig ist.

„Je länger es kalt bleibt, desto größer wird der Schaden sein“, sagte Snobelen.
Der Meteorologe Peter Kimbell sagte, es sei seltsam, so spät im Frühjahr Frost zu haben, und er warnt, dass in der ganzen Provinz, insbesondere am Morgen des 31. Mai, ein neuer Tiefsttemperaturrekord droht, der unter anderem in den späten 1800er Jahren aufgestellt wurde.

Alles Weitere sind weitere Vorhersagen. Vermutlich kommt nächste Woche etwas zum Eintreten des Frostes.

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Es schneit in Nordindien

Da die Medien die Hitzewelle in Delhi schamlos ausnutzen (und übertreiben), sollte man darauf hinweisen, dass solch hohe Temperaturen lokal begrenzt sind und nicht für den gesamten asiatischen Kontinent – nicht einmal für Indien – typisch sind.

Während die Medien „Hitzerekorde!“ und „Kinder fallen in Ohnmacht!“ schreien, ist es in weiten Teilen Asiens tatsächlich überdurchschnittlich kalt:

Temperatur-Anomalien in 2 m Höhe nach GFS (C) vom 29. Mai 2024 [tropicaltidbits.com]

Und was Indien selbst betrifft, so wird der Norden nun von anomaler Kälte heimgesucht, wobei am Donnerstag in Rohtang in Himachal Pradesh Frühlings-Neuschnee gefallen ist [der Pass liegt fast 4000 m hoch]:

Dazu dieses Twitter-Video.

Aber es kommt noch besser, denn die 52,9 °C, die in den AGW-Fachzeitschriften die Runde machten, stammten von einem fehlerhaften Sensor. Nach Angaben des indischen Wetterdienstes lagen die Temperaturen in dem Gebiet tatsächlich bei 47 °C, also etwa 6 °C niedriger als gemeldet.

Die in den Vororten von Neu-Delhi, genauer gesagt in Mungeshpur, gemeldeten Temperaturen von fast 53 °C waren ein offiziell vom IMD eingeräumter Fehler.

Es folgen das Original-Bulletin des indischen Wetterdienstes IMD, wonach ein fehlerhafter Sensor eine um 5 bis 10 K zu hohe Temperatur angezeigt hatte. Nun ja. Cap Allon zeigt dann noch mehrere Bilder mit Ausschnitten aus Medien, die natürlich die Meldung mit den 53°C übernommen haben und ebenso natürlich keine Silbe über das Dementi verlieren.

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Frühjahrs-Frost „reduziert erheblich“ die Weizenernte in Russland

Die russische Getreideernte wird aufgrund der eisigen Temperaturen, die Anfang des Monats im Land herrschten, voraussichtlich auf 129 Millionen Tonnen im Jahr 2024 zurückgehen, so der Leiter der Russischen Getreideunion (RGU), Arkadi Zlochevsky.

Die von der ungewöhnlichen Kälte betroffenen Flächen sind „hinreichend groß“, und die Landwirte planen, 900.000 Hektar der 1,5 Millionen Hektar zerstörten Flächen neu zu bestellen, aber das optimale Aussaatzeitfenster wurde längst verpasst, so dass die Erträge trotzdem sinken werden.

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Es folgt noch ein längeres Zitat aus einer Studie zum Ausbruch des Hunga Tonga-Vulkans und dessen Auswirkungen. Das wird im Verlauf vermutlich auch anderswo veröffentlicht und ggf. für das EIKE übersetzt.

Link: https://electroverse.substack.com/p/rare-frost-advisories-in-ontario?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Wird fortgesetzt mit Kältereport Nr. 23 / 2024

Redaktionsschluss für diesen Report: 25. Mai 2024

Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE




Städtischer Wärmeinsel-Effekt und globale Erwärmung

Städtische Wärmeinseln erhöhen die lokalen Temperaturen um 3 bis 12 Grad

„Die globale Erwärmung wird bis 2030 vorbei sein“

„Es scheint, dass der städtische Wärmeinseleffekt um eine Größenordnung größer ist als die Erwärmung durch Treibhausgase. Warum ist das keine existenzielle Bedrohung?“

Cap Allon

Die städtische Wärmeinsel kann die lokalen Temperaturen je nach geografischer Lage und ariden/tropischen Klimazonen um 3 °C bis 12 °C erhöhen. „Es scheint, dass der Effekt der städtischen Wärmeinsel um eine Größenordnung größer ist als die Erwärmung durch Treibhausgase“, schreibt Ryan Maue, PhD. „Warum ist das eigentlich nicht eine existenzielle Bedrohung?“

Eine Studie von 37 Forschern aus 18 Ländern ist zu dem Schluss gekommen, dass die globalen Temperaturaufzeichnungen durch die Erwärmung in den Städten verfälscht wurden.

Die Studie „The Detection and Attribution of Northern Hemisphere Land Surface Warming“ wurde am 28. August 2023 in der wissenschaftlichen Fachzeitschrift Climate zur Veröffentlichung angenommen.

Thermometer in Städten zeigen höhere Temperaturen an als ihre Pendants auf dem Land. Dies ist eine weithin anerkannte Tatsache, die sogar der IPCC einräumt.

Obwohl städtische Gebiete nur 4 % der globalen Landfläche ausmachen, befinden sich die meisten Wetterstationen in Großstädten, die für offizielle globale Temperaturberechnungen verwendet werden. Aus diesem Grund stellt eine wachsende Zahl von Wissenschaftlern die gängigen Behauptungen zur globalen Erwärmung in Frage und fragt: „Wurden sie durch den städtischen Wärmeinseleffekt (UHI) verfälscht?“

In seinem letzten Bericht schätzt der IPCC, dass die „städtische Erwärmung“ für weniger als 10 % des globalen Temperaturanstiegs verantwortlich ist. In der neuen Studie wird jedoch behauptet, dass der UHI-Effekt bis zu 40 % der dokumentierten Erwärmung seit 1850 erklären könnte.

Der Hauptautor der Studie, Dr. Willie Soon vom Zentrum für Umweltforschung und Geowissenschaften, beschrieb die Auswirkungen der Studie: „Viele Jahre lang ist die Öffentlichkeit davon ausgegangen, dass die wissenschaftlichen Erkenntnisse über den Klimawandel feststehen. Diese neue Studie zeigt, dass dies nicht der Fall ist“.

Mitautorin Prof. Ana Elias, Direktorin des Laboratorio de Ionosfera, Atmósfera Neutra y Magnetosfera (LIANM) an der Universidad Nacional de Tucumán in Argentinien, fügte hinzu: „Diese Analyse öffnet die Tür zu einer echten wissenschaftlichen Untersuchung der Ursachen des Klimawandels.“

Zu ähnlichen Schlussfolgerungen kommen auch andere aktuelle Studien, darunter Connolly et al. (2023) und Katata et al. (2023).

Die Regierung der Vereinigten Staaten erörtert das Thema sogar auf ihrer Klima-Website heat.gov und schreibt: Der Begriff „urbane Wärmeinsel“ bezieht sich auf die Tatsache, dass Städte dazu neigen, sich viel stärker zu erwärmen als die sie umgebenden ländlichen Landschaften, insbesondere im Sommer. Dieser Temperaturunterschied entsteht, wenn sich die unbeschatteten Straßen und Gebäude der Städte tagsüber aufheizen und diese Wärme an die Umgebungsluft abstrahlen. Infolgedessen können in hochentwickelten städtischen Gebieten die Temperaturen am Nachmittag um 8 bis 11 K höher sein als in den umliegenden Gebieten mit Vegetation.

Schon seit Jahrzehnten stellen Wissenschaftler die Platzierung von Thermometerstationen in Frage, da die Erwärmung in bebauten Gebieten verzerrt ist. Und kürzlich hat eine landesweite US-Studie des Heartland Institute mit dem Titel „Corrupted Climate Stations: The Official U.S. Surface Temperature Record Remains Fatally Flawed“, diese Bedenken bestätigt.

Der detaillierte Bericht, erstellt auf der Grundlage von Satellitendaten und persönlichen Besuchen von NOAA-Wetterstationen in den USA zeigt, dass 96 % dieser offiziellen Stationen durch die lokalen Auswirkungen der Verstädterung verfälscht sind und aufgrund ihrer Nähe zu Asphalt, Maschinen und anderen Wärme erzeugenden, Wärme einfangenden oder Wärme verstärkenden Objekten eine Warm-Verzerrung verursachen.

Die Aufstellung von Temperaturmessstationen an solchen Orten verstößt gegen die von der NOAA veröffentlichten Standards und untergräbt die Legitimität und das Ausmaß des offiziellen Konsens‘ über langfristige Erwärmungstrends, nicht nur in den Vereinigten Staaten, sondern weltweit. Beamte in Paris haben beispielsweise Pläne angekündigt, 40 % des Asphalts zu entfernen, um die Stadt zu kühlen.
„Mit einem 96-prozentigen Warm-Bias bei den Temperaturmessungen in den USA ist es unmöglich, mit statistischen Methoden einen genauen Klimatrend abzuleiten“, sagte Anthony Watts, Senior Fellow des Heartland Institute und Leiter der Studie. „Die Daten der Stationen, die nicht durch fehlerhafte Platzierung verfälscht wurden, zeigen eine Erwärmungsrate in den Vereinigten Staaten, die im Vergleich zu allen Stationen um fast die Hälfte reduziert ist“, fügte er hinzu.

Die „Anforderungen und Standards für Klimabeobachtungen“ der NOAA schreiben vor, dass Temperaturmessgeräte „…mindestens 100 Fuß [30 m] von jeder ausgedehnten betonierten oder gepflasterten Fläche entfernt sein müssen“.

Der neue Bericht zeigt, dass diese Anweisung routinemäßig verletzt wird, und ist laut H. Sterling Burnett, ebenfalls vom Heartland Institute, ein Beweis dafür, dass „den offiziellen Temperaturaufzeichnungen der Regierung nicht zu trauen ist“.

Watts fuhr fort: „Wenn man sich die ungestörten Stationen anschaut, die sich an den von der NOAA veröffentlichten Standard halten – solche, die korrekt lokalisiert und frei von lokalisierten städtischen Wärmeverzerrungen sind – zeigen sie etwa die Hälfte der Erwärmungsrate im Vergleich zu den gestörten Stationen, die solche Verzerrungen haben. Dennoch verwendet die NOAA weiterhin die Daten ihrer Jahrhunderte alten, von der Erwärmung beeinflussten Temperaturnetzwerke, um monatliche und jährliche Berichte über den Zustand des Klimas für die Öffentlichkeit zu erstellen. … Im Gegensatz dazu betreibt die NOAA ein hochmodernes Temperaturnetzwerk, das U.S. Climate Reference Network. Es ist von vornherein frei von lokalen Wärmeverzerrungen, aber die damit ermittelten Daten werden in den monatlichen oder jährlichen Klimaberichten, die von der NOAA für die Öffentlichkeit veröffentlicht werden, nie erwähnt.“

Die vom Menschen verursachte globale Erwärmung scheint größtenteils „menschengemacht“ zu sein.

Keine der gängigen Klimavorhersagen ist eingetreten, und nur durch „Anpassungen“, „Reanalysen“ und fragwürdige „Modellierung“ zeigt sich der CO₂-induzierte Klimawandel überhaupt.

Aber wenn die Auswirkungen des Klimawandels so groß und so verheerend sind, dann sollte man nicht Schicht um Schicht sehr spezifischer Datenverarbeitung benötigen, um sie zu erkennen. Er sollte mit einer relativ einfachen Analyse leicht zu erkennen sein.

Nachfolgend eine einfache Grafik, die Sie mit freundlicher Genehmigung von Dr. Matthew M. Wielicki mit Ihrem örtlichen Klimaalarmisten teilen können. Sie zeigt, dass die Zahl der wetterbedingten Todesfälle seit dem Jahr 2000 nicht gestiegen ist – das genaue Gegenteil eines „globalen Klimanotstands“:

Eine weitere oft gehörte Behauptung ist, dass „der Klimawandel die Häufigkeit und Intensität von Stürmen erhöht“.

Wir haben jetzt Ende Mai, in einem Jahr, von dem die etablierten Medien behaupten, dass es ein weiteres „heißestes Jahr aller Zeiten“ werden wird – wo sind also die Stürme?

„Die nördliche Hemisphäre hat im Jahr 2024 noch keinen benannten Sturm (z. B. einen tropischen Sturm oder Hurrikan) erlebt“, schreibt der Meteorologe Philip Klotzbach, der sich auf Hurrikane im Atlantikbecken spezialisiert hat. „Dies ist das erste Mal seit 1983, dass sich auf der nördliche Hemisphäre noch kein benannter Wirbelsturm entwickelt hat“.

Der ENSO-Index (3,4) hat gerade ein negatives Niveau erreicht, und in ein oder zwei Monaten wird er wahrscheinlich ein La Niña anzeigen. Die Folge dürfte eine Zunahme schwerer Stürme sein, vielleicht sogar eine robuste Hurrikansaison. Dies alles beweist jedoch, dass Mutter Natur das Sagen hat und nicht der Mensch mit seinen haltlosen Prophezeiungen.

Während der städtische Wärmeinseleffekt die globalen Temperaturen weiter steigen lässt, gibt es auch eine natürliche Komponente. Seit dem Ende der kleinen Eiszeit hat sich der Planet erheblich erwärmt, was vor allem auf eine Zunahme der Sonnenaktivität zurückzuführen ist.

Leider scheint sich diese natürliche Erwärmung ihrem Höhepunkt zu nähern. Dies ist jedenfalls die Meinung von Professoren wie David Dilley, Valentina Zharkova, Habibullo Ismailovich Abdussamatov und Willie Soon (um nur vier zu nennen).

„Die globale Erwärmung wird bis 2030 vorbei sein“, sagt Professor Dilley, weil…

1) Sowohl der Atlantik als auch der Pazifik treten jetzt in die Abkühlungsphase ihrer Zyklen ein.

2) Die niedrigen Sonnenfleckenzahlen der Zyklen 24 und 25 werden in den Zyklen 26 und 27 voraussichtlich noch weiter zurückgehen.

3) Der Suess de Vries-Zyklus geht ebenfalls in seine negative Phase über.

Professor Valentina Zharkova hat eine ähnliche Zeitachse, betrachtet die Dinge aber aus einem anderen Blickwinkel. Unterschiedliche Analysen werden von den Professoren Abdussamatov und Soon vorgeschlagen, auch wenn ihre Zeitlinien wieder passen, wenn auch auf Umwegen.

Wie schon seit langem gesagt, wird der Sonnenzyklus 26 der Schlüssel dazu sein (Beginn ≈2030).

Dazu dieses Video:

Link: https://electroverse.substack.com/p/urban-heat-island-boosts-local-temperatures?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE