Kältereport Nr. 04 / 2025

Christian Freuer

Vorbemerkung: Schwerpunkt diese Woche sind natürlich die USA, obwohl es natürlich auch anderswo wieder zu Kalt-Ereignissen gekommen war. Es scheint eine Ironie zu sein, dass gerade zum Amtsantritt von Präsident Trump, der ja ein erklärter Gegner des AGW-Wahnsinns ist, zu einer solchen Kältewelle kommt. Die ist zwar „nur“ Wetter und nicht Klima, aber als Hervorhebung der neuen Windrichtung von dort trotzdem geeignet.

Meldungen vom 20. Januar 2025:

Rekord-Kälte in den USA

Ein allumfassender Ausbruch arktischer Festlandsluft aus Kanada bringt 300 Millionen Amerikanern bittere Kälte.

Diese extreme Kälte führt in weiten Teilen des Landes zu Temperaturen, die etwa 30 Grad unter dem Normalwert liegen und die ganze Woche über anhalten werden. Die beißende Kälte wird von Schnee und dickem Eis begleitet, so dass weite Teile des Mittleren Westens, des Südens und der Ostküste mit gefährlichen Bedingungen zu kämpfen haben.

Am Samstag, dem 18. Januar, lagen die Temperaturen im Norden der USA im einstelligen Bereich [Fahrenheit; 5F = -15°C], der Windchill-Faktor bei -23°C. Am Sonntag verschlechterten sich die Bedingungen, als die Kälte die Central Plains erreichte und die Temperaturen auf -29°C und die Tageshöchsttemperaturen nicht mehr über -12°C hinaus kamen. Am frühen Montag wird die arktische Luftmasse den tiefen Süden erreichen und Atlanta Tiefstwerte von 0 °C bescheren.

Diese historische Kälte wird von starkem Schnee und Eis begleitet, die sich von Neuengland bis zur Golfküste erstrecken.

Boston erwartet bis 20 cm Schnee, Philadelphia 18 cm und Washington, D.C., bis zu 8 cm. Auch der Süden bekommt die Auswirkungen zu spüren: Charleston, South Carolina, bereitet sich auf Schnee vor. New Orleans könnte am Dienstag der größte Schneesturm seit 130 Jahren bevorstehen, es werden bis zu 10 cm Schnee vorhergesagt.

Die Intensität dieses Kälteeinbruchs wird mit einigen der schlimmsten in der jüngeren Geschichte konkurrieren und auf breiter Front Rekorde aufstellen.

Der letzte Tag einer Amtseinführung, an dem es so kalt war, war 1985, als die Zeremonie von Präsident Reagan wegen eines Tiefstwerts von -14°C nach drinnen verlegt wurde.

In Kanada wurde in Baker Lake, NU, bereits ein Windchill von -59°C gemessen – der bisher niedrigste Wert der Saison im Land.

Da wird im weiteren Verlauf der Woche wohl noch Einiges dazu kommen. Tatsächlich werden in der 850-hPa-Fläche (ca. 1500 m Höhe) Temperaturwerte bis -40°C simuliert, was ich südlich der Grenze zu Kanada noch nie gesehen habe – und ich beobachte das dort drüben seit meiner Zeit in den USA Mitte der 1970er Jahre. A. d. Übers.

Link: https://electroverse.substack.com/p/record-breaking-cold-enters-the-us?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

————————————————–

Meldungen vom 21. Januar 2025:

Auch heute bringt Cap Allon nur Meldungen aus den USA. Dabei vermischen sich bereits eingetretene Ereignisse mit solchen, die noch kommen. In jedem Falle zeichnet sich eine Kälteperiode ab, wie sie vor allem im Süden der USA seit mindestens etwa 50 Jahren nicht mehr vorgekommen ist.

In späteren Meldungen wird man sicher hören und lesen, was daraus geworden ist. Noch spannender wird sein, ob, wie und in welchem Ausmaß hierzulande darüber berichtet wird..

Die Tiefkühlung im Süden der USA

Amerikas allumfassender Frost bricht wie erwartet eine ganze Reihe von Kälterekorden. Von Kalifornien bis New York, von Montana bis Florida fallen die Höchstwerte. Im Mittleren Westen ist der Windchill-Faktor auf -49°C gesunken.

Auch der tiefe Süden wird von einem seltenen polaren Kälteeinbruch heimgesucht. In der Region herrschen Temperaturen, die 20 bis 30 Grad unter dem Normalwert liegen. Die Gouverneure von Louisiana, Georgia, Alabama, Florida und Mississippi haben den Notstand ausgerufen, und Texas bereitet sich auf Schnee und Eis vor.

Auf den Autobahnen I-10 und I-20 werden Schneefälle erwartet, von Texas bis zu den Carolinas etwa 8 cm. In New Orleans, wo es seit 2009 nicht mehr geschneit hat, könnten bis zu 15 cm Schnee fallen, womit der bisherige Rekord von 7 cm aus dem Jahr 1963 übertroffen werden würde. In Houston, wo Schnee ähnlich selten ist, könnte es die größte Ansammlung seit Jahren geben. Selbst in Teilen Floridas könnten messbare Schneemengen fallen, was der erste Winter seit 2010 wäre, in dem in allen 50 Staaten Schnee gefallen ist.

Wintersturmwarnungen reichen von der Grenze zwischen den USA und Mexiko bis zum Duval County in Florida.

Wenn dieser Sturm das hält, was er verspricht, wird es der größte Schneesturm an der Golfküste seit 130 Jahren sein und den tiefen Süden zum Stillstand bringen.

[Chris Martz]

Im gesamten Süden haben Städte wie Houston, Atlanta und Jackson, Mississippi, mit Temperaturen um den Gefrierpunkt zu kämpfen, die Rohre und Stromversorgungssysteme bedrohen, die an eine solch anhaltende Kälte nicht gewöhnt sind. Vorhersagen zufolge werden in Städten wie Houston, Austin und Baton Rouge bis Mittwochmorgen Rekordtiefstwerte aus den 1930er Jahren erreicht.

Der Reiseverkehr ist lahmgelegt. Mehr als 1700 Flüge wurden in der Region gestrichen, und die Straßen von Texas bis Georgia sind vereist und gefährlich. Die Schulen sind geschlossen, und für die Bewohner, die auf tagelanges eisiges Wetter nicht vorbereitet sind, werden Aufwärmzentren eingerichtet.

Die Behörden raten den Menschen dringend, in ihren Häusern zu bleiben, Rohre zu schützen und nach gefährdeten Nachbarn zu sehen.

„Dies ist ein gefährlicher Sturm“, warnten die Meteorologen und sprachen von einem “Generationen-Ereignis“.

Link: https://electroverse.substack.com/p/the-deep-souths-deep-freeze-declining?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

————————————————–

Inzwischen gibt es auch auf wetteronline.de Meldungen über die Kälte vor allem im Süden der USA.

————————————————–

Meldungen vom 22. Januar 2025:

Historische Schneefälle an der Golfküste der USA

An der Golfküste ist ein bemerkenswertes Schneefallereignis im Gange, das in mehreren Regionen neue Rekorde aufstellt.

In Milton, Florida, haben sich 22 cm Schnee angesammelt, was einen neuen Landesrekord darstellt und die 10 cm vom März 1954 mehr als verdoppelt. Es wird auch angenommen, dass dies die höchste Schneesumme in über zwei Jahrhunderten ist, seit dem Schneesturm im Januar 1800 (mindestens).

In Pensacola wurden insgesamt 17 cm (und mehr) gemessen, womit der bisherige Rekord gebrochen worden ist.

Auch Houston und New Orleans haben sich dem Spaß im Norden Floridas angeschlossen und jeweils rekordverdächtige Summen registriert. Lokale Berichte besagen, dass in New Orleans vereinzelte Gebiete von einem Meter getroffen wurden. Es wird vermutet, dass dies das erste Mal seit dem großen Schneesturm im Februar 1895 ist, dass an allen drei Orten gleichzeitig Schnee gefallen ist.

In Mobile, Alabama, fielen 19 cm Schnee, womit der alte Rekord von 15 cm vom 14. bis 15. Februar 1895 übertroffen wurde. Im benachbarten Georgia laufen die Menschen in Atlanta Schlittschuh auf den Straßen.

Hunderte Kälterekorde in den USA gebrochen

Ganz Amerika, nicht nur der tiefe Süden, leidet unter den Auswirkungen dieses tödlichen arktischen Sturms.

Von Washington bis Alabama, von Massachusetts bis Arizona (und sogar bis Mexiko) werden Hunderte von Tiefsttemperaturrekorden gebrochen:

Herausragend waren wahrscheinlich Louisiana mit Acadia AP, wo die Temperatur auf -14,4°C sank und damit den Rekord vom 13. Februar 1899 übertraf, und Kansas, wo Topeka am Mittwochmorgen -24,4°C erreichte und damit den Tagesrekord von -23,9°C aus dem Jahr 1888 übertraf.

PJM Interconnection, der Betreiber des größten Stromnetzes in den USA, hat als Reaktion auf die steigende Stromnachfrage aufgrund des extrem kalten Wetters für Mittwoch eine Notfallwarnung der Stufe 1 ausgegeben. Das Netz erstreckt sich von Washington, D.C., bis nach Illinois und bereitet sich auf einen Energieverbrauch vor, der so hoch sein wird wie seit über zehn Jahren nicht mehr.

Im Osten der USA herrschen gefährlich niedrige Temperaturen, was PJM dazu veranlasst hat, eine Warnung zur maximalen Stromerzeugung herauszugeben. Dieser Schritt gibt dem Betreiber die Flexibilität, die Stromexporte in benachbarte Netze zu drosseln, falls dies zur Aufrechterhaltung der Zuverlässigkeit erforderlich ist.

Die Kälte schwappt bis nach Mexiko und sogar bis in die Karibik hinunter.

————————————————–

Die Kälte in Nordamerika findet auch wieder Eingang bei wetteronline.de mit einem Bild aus New Orleans im Schneesturm; Bildunterschrift: „So viel Schnee in New Orleans wie seit 1964 nicht mehr“. Wer dort schon mal gewesen ist (wie der Übersetzer) kann noch besser nachvollziehen, wie extrem das mit Schnee im Vergleich zu sonst ist.

Dazu fügt Cap Allon das hier an; man wird verstehen, warum das hier eingefügt wird:

Klima-Absurditäten

Die Klima-Kabale ist NICHT glücklich über Trumps Durchführungsverordnungen.

Einige haben sich auf X Luft gemacht und geweint (und sich ungewollt als Besserwisser-Kultisten entlarvt), darunter Stefan Rahmstorf, Professor für Physik der Ozeane und Leiter der Erdsystemanalyse am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung:

DAS sind die so genannten „Akademiker“, auf die sich das Establishment seit langem verlässt, um das Wetter als Waffe einzusetzen – selbst ernannte „Experten“, die von der UNO und ihren giftigen Ablegern ausgebildet wurden, um die politischen Entscheidungsträger davon zu überzeugen, die Energieproduktion des Westens zu demontieren.

So etwas wie „mit fossilen Brennstoffen befeuerte Wirbelstürme“ gibt es nicht, Rahmstorf, Sie reden völligen Blödsinn. Wahrhaftig, das ist doch nur ein Hirngespinst. „Einfach surreal.“

Link: https://electroverse.substack.com/p/historic-snowfall-blankets-gulf-coast?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

————————————————–

Meldungen vom 23. Januar 2025, diesmal auch wieder aus anderen Gebieten:

Schwere Winterstürme in Sibirien

Ein heftiger Wintersturm fegt über Westsibirien und den Ural hinweg.

Ein gewaltiger Temperaturgradient von 60 Grad Celsius – der Unterschied zwischen den Luftmassen – heizt den Sturm an, da wärmere, feuchte Luft auf kältere, dichtere Luft trifft, was die Winde verstärkt und extreme Wettermuster hervorruft.

Der Sturm wird sich weiter nach Nordosten bewegen und in weiten Teilen Sibiriens eisige Temperaturen, heftige Schneefälle und starke Winde mit sich bringen. Die Behörden warnen die Bewohner, sich auf weitere Störungen einzustellen und bei der weiteren Entwicklung des Systems vorsichtig zu sein.

In einem Gebiet, in dem es in jedem Winter extrem kalt ist, will das schon etwas heißen. Der erwähnte Temperaturgegensatz kommt zustande, wenn die einbezogene milde Luft föhnig im Lee von Mittelgebirgen Temperaturwerte bis 10°C bringt, während auf der kalten Seite der Entwicklung die Temperatur um -50°C liegt. Dennoch kann man nicht ausschließen, dass Cap Allon vor lauter Begeisterung hier etwas übertreibt.

————————————————–

Wachstum des Grönländischen Eisschildes

Nach einem langsamen Start in die Saison ist der grönländische Eisschild erwacht und hat allein gestern 7 Gigatonnen an Masse zugelegt:

Die meisten Zuwächse des SMB waren im Südosten der Insel aufgetreten. Sie sorgten für den bisher größten Tagesanstieg der Saison:

————————————————–

Zunehmende Eisbildung auf den Großen Seen

Auch die Eisbedeckung auf den Großen Seen nimmt immer mehr zu. Der Erie-See ist jetzt zu 81 % zugefroren, was fast doppelt so hoch ist wie die multidekadische Norm für diesen Zeitpunkt.
Auch auf dem Ontario- und dem Michigansee ist ein Anstieg zu verzeichnen.

Trotz der jahrzehntelangen Ankündigung des Kipp-Punktes und der Propagierung einer katastrophalen Erwärmung liegt die Eisbedeckung der Großen Seen genau auf dem Durchschnittswert von 1973 bis 2024 von 25 %…

…und wächst dank der anhaltend günstigen Bedingungen weiter.

Link: https://electroverse.substack.com/p/greenland-ice-sheet-gains-uptick?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

————————————————–

Am 24. Januar bringt Cap allon keine aktuellen Meldungen, sondern zwei ebenfalls sehr interessante Kurzbeiträge, die in der nächsten Ausgabe derselben separat übersetzt werden.

————————————————–

Wird fortgesetzt mit Kältereport Nr. 05 / 2025

Redaktionsschluss für diesen Report: 24. Januar 2025

Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE




Nein, CNN und BBC, 2024 war NICHT das „heißeste Jahr jemals“, wenn man ALLE Beweise berücksichtigt

Anthony Watts

Eine Reihe von Mainstream-Medien hat sich unkritisch der Behauptung angeschlossen, dass 2024 das „wärmste Jahr aller Zeiten“ sein wird, wie z. B. CNN mit der Schlagzeile „2024 Confirmed as World’s Hottest Year on Record“ und die BBC mit der Schlagzeile „2024 Confirmed as Hottest Year Ever Recorded“. Wenn diese Medienberichte im langfristigen historischen Kontext der verfügbaren globalen Temperaturdaten untersucht werden, wird deutlich, dass die in den Schlagzeilen verkündeten Behauptungen auf Sand gebaut und wahrscheinlich falsch oder übertrieben sind.

Bei näherer Betrachtung zeigt sich, dass solche Erklärungen überwiegend auf Daten des Copernicus Climate Change Service (CCCS) beruhen, einer europäischen Organisation, die jedoch nur eine von mehreren globalen politischen Organisationen zur Temperaturüberwachung ist. Ihre Pressemitteilung „2024 – ein zweites Rekordjahr nach dem Ausnahmejahr 2023“ wurde sofort von Medien in aller Welt aufgegriffen.

Der CCCS sagt:

– Das Jahr 2024 war das wärmste Jahr in der bis 1850 zurückreichenden Aufzeichnung der globalen Temperatur mit mehreren Datensätzen.

– Im Jahr 2024 lag die globale Durchschnittstemperatur bei 15,10 °C und damit 0,12 °C über dem bisherigen Jahreshöchstwert von 2023.

– 2024 war 0,72°C wärmer als der Durchschnitt von 1991-2020 und 1,60°C wärmer als das vorindustrielle Niveau, womit es das erste Kalenderjahr war, das 1,5 über diesem Wert lag.

Diese Zahlen unterscheiden sich jedoch von denen anderer Quellen, wie z. B. von einem Datensatz der U.S. National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA). NOAA berichtet:

Das Jahr 2024 war das wärmste Jahr seit Beginn der globalen Aufzeichnungen im Jahr 1850 und lag um 1,29°C über dem Durchschnitt des 20. Jahrhunderts von 13,9°C. Dieser Wert liegt um 0,10°C über dem bisherigen Rekord aus dem Vorjahr. Die zehn wärmsten Jahre in der 175-jährigen Aufzeichnung fielen alle in das letzte Jahrzehnt (2015-2024).

Während die NOAA die Behauptung „wärmstes Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen“ wiederholt, weichen ihre Zahlen von denen von Copernicus ab, was jegliches Vertrauen in die Genauigkeit der Messungen der globalen Durchschnittstemperatur für 2024 und in die Behauptung von Rekorden untergräbt, die aus den unterschiedlichen Datenmessungen resultieren.

Darüber hinaus ignorieren diese Behauptungen vollständig die evidenzbasierte Forschung, wie das vom Heartland Institute durchgeführte Projekt zu Oberflächenstationen. Dieses zeigt, dass der urbane Wärmeinseleffekt und die schlechte Platzierung von Temperaturmessstationen, von denen langfristige Temperaturdaten gesammelt werden, für bis zu 50 Prozent der jüngsten Erwärmung verantwortlich sein können, während der Rest wahrscheinlich teilweise oder ganz natürlichen Ursprungs ist, wie z. B. durch El-Niño-Ereignisse verursacht.

Es ist auch erwähnenswert, dass sich die Formulierung „heißestes Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen“ in der Regel auf Aufzeichnungen bezieht, die etwa 150 Jahre umfassen – ein Wimpernschlag in geologischen Zeiträumen. Paläoklimatologische Belege zeigen, dass es auf der Erde schon lange vor der industriellen Revolution Perioden mit deutlich höheren Temperaturen gab. Während der Eem-Zwischeneiszeit vor etwa 120.000 Jahren beispielsweise waren die globalen Temperaturen mit den heutigen vergleichbar oder lagen sogar darüber.

Siehe die folgende Grafik aus einer wissenschaftlichen Studie mit dem Titel „A 485-million years history of Earth’s surface temperature“.

Wie schnell sie doch vergessen: Die Medien bestätigen, dass die Erde nicht abnormal warm ist, sondern sich in der kältesten Periode seit 485 Millionen Jahren befindet. Proxydaten deuten auch darauf hin, dass die Temperaturen in jüngeren Perioden wie der Römischen Warmzeit und dem mittelalterlichen Klimaoptimum wahrscheinlich vergleichbar oder sogar höher waren als heute, obwohl der Kohlendioxidgehalt deutlich niedriger war.

[Hervorhebung im Original]

In der Eile, den Klimawandel für die Temperaturen im Jahr 2024 verantwortlich zu machen, unterschätzen die Medien auch die Auswirkungen natürlicher Klimaphänomene wie El Niño auf die Temperaturen in den Jahren 2023 und 2024. Dies führt zu einer stark vereinfachten Darstellung, die die Komplexität der Klimasysteme ignoriert. Das El-Niño-Ereignis der Jahre 2023-2024 hat wesentlich zu den jüngsten globalen Temperaturanomalien beigetragen. In vielen Berichten heißt es, dass es die globalen Temperaturen im Vergleich zu einem neutralen Zustand der Ozeanmuster erheblich steigen ließ und 2024 zu einem der wärmsten Jahre seit Beginn der Aufzeichnungen machte.

Nach Angaben des Climate Prediction Center der NOAA ist nach dem Ende des El-Niño-Ereignisses 2023-2024 ein deutlicher Rückgang der Meerestemperaturen zu verzeichnen. Dieser Abkühlungstrend ist besonders in den östlichen und zentralen tropischen Pazifikregionen zu beobachten. Die NOAA berichtet, dass im Dezember 2024 La-Niña-Bedingungen eingetreten sind, die durch unterdurchschnittliche Meerestemperaturen in diesen Gebieten gekennzeichnet sind.

Die Ozeane gelten als der größte Einflussfaktor für die atmosphärische Temperatur, da sie den größten Teil der Sonnenstrahlung absorbieren und als massiver Wärmespeicher fungieren, der das globale Klima reguliert, indem er die Wärme speichert und über die Meeresströmungen um den Planeten verteilt; das bedeutet, dass sich Veränderungen der Meerestemperatur erheblich auf die Gesamttemperatur der Atmosphäre auswirken. Wenn sich die Ozeane abkühlen, ist es nur logisch, dass für 2025 niedrigere globale atmosphärische Temperaturen zu erwarten sind.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die globalen Temperaturen in den letzten Jahrzehnten zwar allmählich gestiegen sind, es aber unklar ist, ob es gerechtfertigt ist, das Jahr 2024 eindeutig als das „wärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen“ darzustellen, oder ob es sich vielmehr um eine vorübergehende Anomalie handelt, die zum Teil eine Kombination aus natürlichen Bedingungen und menschlichen Messfehlern reflektiert.

Klar ist, dass es den Menschen unabhängig von der globalen Durchschnittstemperatur noch nie so gut ging wie heute. Nach Angaben von Our World in Data hat sich die durchschnittliche Lebenserwartung während der jüngsten Erwärmung mehr als verdoppelt. Außerdem ist die Zahl der Todesfälle aufgrund von Wetterextremen deutlich zurückgegangen, und auch die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit den Temperaturen ist gesunken, tötet doch Kälte mehr Menschen als Wärme.

CNN und BBC erweisen ihren Zuschauern einen Bärendienst, wenn sie ihre Behauptungen nicht in den breiteren historischen Kontext langfristiger Temperaturen und Daten stellen und völlig natürliche Wetterphänomene und problematische Temperaturmessbedingungen, die sich auf die Temperaturmessungen auswirken, herunterspielen oder ignorieren, wenn sie behaupten, die Temperaturen seien die höchsten seit Beginn der Aufzeichnungen. Ein Ansatz, der die gesamte Bandbreite wissenschaftlicher Daten, den historischen Kontext und die natürlichen Schwankungen berücksichtigt, würde ein genaueres und weniger alarmierendes Verständnis der Klimadynamik unseres Planeten liefern.

Leider scheinen die Medien, wie der Klimarealismus wiederholt gezeigt hat, mehr daran interessiert zu sein, ein Klima-Untergangs-Narrativ zu verbreiten, als die komplexe Wahrheit über das Klima sachlich zu berichten.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Link: https://climaterealism.com/2025/01/no-cnn-and-bbc-2024-wasnt-the-hottest-year-on-record-when-all-of-the-available-evidence-is-considered/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Der große Zerfall des Klima-Kartells

Cap Allon

Man kann sie lieben oder hassen – Logik ist Logik, Sinn ist Sinn.

Wind- und Solarenergie gibt es nur wegen staatlicher Subventionen (d. h. wegen Ihrer Steuergelder – Dollar, Pfund, Euro, …).

In den letzten Monaten hat sich das klimapolitische Narrativ jedoch dramatisch verschoben. Regierungen, Unternehmen und Institutionen ziehen sich endlich von den wirtschaftlich selbstmörderischen Verpflichtungen des letzten Jahrzehnts zurück.

Zwei wichtige Schritte verkörpern diese Wende: der Rückzug der US-Notenbank aus dem Netzwerk der Zentralbanken und Aufsichtsbehörden für die Ökologisierung des Finanzsystems (NGFS) und der Ausstieg von BlackRock aus der Net Zero Asset Managers-Initiative (NZAM), wodurch die Koalition faktisch zusammenbricht. Diese beiden Maßnahmen sind die Krönung einer wachsenden institutionellen Bewegung, die nun weithin akzeptiert, dass Klimapolitik kostspielig, völlig ineffektiv und daher politisch unhaltbar ist. Ich denke, wir haben gewonnen.

Der Austritt der US-Notenbank aus der NGFS war ein Schock für die Gift speienden Katastrophisten unter uns. Was als Koalition zur Bewältigung klimabezogener finanzieller Risiken begann, entwickelte sich zu einer politisierten Plattform zur Durchsetzung „grüner“ Vorschriften, die im Widerspruch zu wirtschaftlichen Prioritäten stehen. Der Rückzug der Fed erfolgt inmitten einer allgemeinen Skepsis in den USA gegenüber einer Überregulierung im Namen des Klimas, vor allem im Finanzsektor, wo solche Maßnahmen dafür berüchtigt sind, die Kosten in die Höhe zu treiben und die Wirtschaft zu stören.

Auch BlackRock hat vor kurzem seine Klimainitiativen aufgegeben, ist aus NZAM ausgestiegen und signalisiert damit einen breiteren Rückzug aus politisierten Investitionen. Einst war BlackRock ein führender Befürworter von Netto-Null-Investitionen und sah sich zunehmender Kritik ausgesetzt, weil es absurden ökologischen, sozialen und Governance-Zielen (ESG) Vorrang vor treuhänderischen Pflichten einräumte.

Bundesstaaten wie Florida und Texas warfen BlackRock vor, die Energiewirtschaft zu untergraben, während Tennessee das Unternehmen verklagte. BlackRock, das unter dem Druck steht, finanzielle Renditen und nicht ideologischen Blödsinn zu liefern, reiht sich nun in die wachsende Liste der Institute ein, die sich vom Dogma trennen.

Auch die Energieriesen BP und Shell haben ihre Klimazusagen zurückgeschraubt – keine wirklichen Überraschungen. BP hat sich von Offshore-Windprojekten getrennt, während Shell seine Investitionen in erneuerbare Energien drastisch reduziert hat und sich wieder auf traditionelle Energien konzentriert.

Diese Veränderungen reflektieren eine Wahrheit: Öl, Gas und Kohle bleiben das Rückgrat der globalen Energieversorgung und damit des menschlichen Wohlstands, während erneuerbare Energien auf Subventionen angewiesen sind und es ihnen an Zuverlässigkeit mangelt.

Europas Energieprobleme sind auf den raschen Ausstieg aus fossilen Brennstoffen zurückzuführen, der die Kosten in die Höhe getrieben, die Energienetze destabilisiert und echte wirtschaftliche Schwierigkeiten verursacht hat.

Doch ideologische Verpflichtungen zerbröseln, wenn sie mit den wirtschaftlichen Realitäten konfrontiert werden.

Länder, die einst für ihre grünen Ambitionen gefeiert wurden, haben nun mit den Folgen zu kämpfen. Deutschland sieht sich mit steigenden Stromkosten und Industrieflucht konfrontiert, während UK mit der öffentlichen Kritik an steigenden Energierechnungen und stagnierendem Wachstum konfrontiert ist.

In den USA werden die „Subventionen für saubere Energie“ des Inflation Reduction Act in den nächsten zehn Jahren voraussichtlich 825 Milliarden Dollar kosten, wobei diese Kosten unverhältnismäßig stark die arbeitenden Haushalte treffen werden.

Die wachsende Gegenreaktion rührt von der Erkenntnis her, dass die Klimapolitik oft immense wirtschaftliche Opfer fordert, während sie nur einen geringen ökologischen Nutzen bringt. Schlimmer noch, sie verschlimmern bestehende Probleme wie Unterbrechungen der Lieferkette und Inflation.

Diese Auflösung der Klimakoalitionen ist eine längst überfällige Kurskorrektur. Die politischen Entscheidungsträger müssen sich auf Energiezuverlässigkeit, Erschwinglichkeit und Innovation konzentrieren, anstatt blindlings die lilahaarigen, Plakate schwingenden Banshees zu beschwichtigen, die durch die Wälder ziehen.

Ich vertraue Trump in dieser Frage, und ich sehe, dass der Rest des Westens keine andere Wahl hat, als ihm zu folgen, und zwar möglichst schnell.

Link: https://electroverse.substack.com/p/record-breaking-cold-enters-the-us?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Report: Wie hat sich die Biden-Regierung bei der Lösung der „Klimakrise“ geschlagen?

Francis Menton, MANHATTAN CONTRARIAN

Wir befinden uns nun in den letzten Stunden der Biden- Regierung. Heute sind die Bidenauten vier volle Jahre im Amt. Und wie wir alle wissen, war ihre oberste Priorität vom Tag ihres Amtsantritts an die Bewältigung der von ihnen so genannten „Klimakrise“ (oder manchmal auch der „tiefgreifenden Klimakrise“). Nachdem er im Wahlkampf großspurig versprochen hatte, die Krise anzugehen und zu lösen, erließ der neue Präsident Biden in den ersten Tagen seiner Amtszeit mehrere Durchführungsverordnungen zu diesem Thema, vor allem diese vom 27. Januar 2021. Er versprach einen „regierungsweiten“ Ansatz, bei dem jedes Ministerium und jede Behörde ausdrücklich damit beauftragt wurde, die Bewältigung der Klimakrise zu einem zentralen Bestandteil ihrer Aufgaben zu machen. In den folgenden Jahren schlug Biden Gesetze vor, die Hunderte von Milliarden Dollar an Subventionen und Steuervergünstigungen für so genannte „erneuerbare Energien“ enthielten, und brachte sie durch den Kongress, da sie angeblich die Lösung für die Klimakrise darstellen, indem sie kohlenstoffhaltige fossile Brennstoffe durch saubere und umweltfreundliche Wind- und Sonnenenergie ersetzen.

Zur Erinnerung an die Höhe der Versprechen, die gemacht wurden, schauen Sie sich die Präambel dieser Durchführungsverordnung [Executive Order; EO] vom Januar 2021 an, die den Titel „Executive Order on Tackling the Climate Crisis at Home and Abroad“ trägt [etwa: Durchführungsverordnung zur Bewältigung der Klimakrise im In- und Ausland]:

Die Vereinigten Staaten und die Welt stehen vor einer tiefgreifenden Klimakrise. Der Zeitpunkt ist denkbar knapp, um im In- und Ausland Maßnahmen zu ergreifen, um die katastrophalsten Auswirkungen dieser Krise zu vermeiden und die Chancen zu nutzen, die sich aus der Bekämpfung des Klimawandels ergeben. Innerstaatliche Maßnahmen müssen Hand in Hand mit der internationalen Führungsrolle der Vereinigten Staaten gehen, die darauf abzielt, die globalen Maßnahmen deutlich zu verbessern. Gemeinsam müssen wir auf die Wissenschaft hören und die Zeit nutzen.

Da Biden nun aus dem Amt scheidet, ist dies ein geeigneter Zeitpunkt, um einen Blick darauf zu werfen, welche „Fortschritte“ im Hinblick auf die versprochenen Emissionsreduzierungen gemacht worden sind. Die Antwort ist, dass diese so winzig sind, dass sie kaum wahrnehmbar sind.

Im Großen und Ganzen sind die erzielten Emissionssenkungen hauptsächlich auf die Substitution von Kohle durch Erdgas bei der Stromerzeugung zurückzuführen. Diese Substitution wäre wahrscheinlich durch natürliche Marktprozesse erfolgt, ohne die staatlichen Subventionen und Zuwendungen für Wind- und Solarenergie.

Um uns bei unserer Überprüfung zu helfen, veröffentlicht die Federal Energy Information Administration (EIA) monatliche Daten zur Energieerzeugung und zum Energieverbrauch in den USA. Diese Daten wurden bis September 2024 aktualisiert. Die EIA-Daten zur „Primärenergie“ findet man hier, die Daten zur Stromerzeugung und zum Stromverbrauch hier.

Primär-Energie

Der Begriff „Primärenergie“ bezieht sich auf die gesamte Energie, die in der Wirtschaft in allen Sektoren verbraucht wird – nicht nur Strom, sondern auch Transport (Autos, Lastwagen, Züge, Flugzeuge), Industrie, Landwirtschaft, Gebäude und alles andere. Mit anderen Worten, es handelt sich um ein vollständiges Bild.

In Tabelle 1.1 unter dem Link Primärenergie finden Sie eine Übersicht über dieselbe. Hier finden wir, dass die USA im Jahr 2020 – dem letzten Jahr der vorherigen Trump- Regierung – insgesamt 88.872 Quadrillionen Btu an Primärenergie verbraucht haben, davon 73.169 QBtu aus fossilen Brennstoffen, 8.251 QBtu aus Kernkraft und 7.290 QBtu aus „erneuerbaren Energien“. (Man beachte, dass die Kategorie „erneuerbare Energien“ nicht nur Wind- und Solarenergie umfasst, sondern auch Dinge wie Biomasse und Geothermie). Bei einer einfachen Aufteilung würde das bedeuten, dass 82,3 % aus fossilen Brennstoffen, 9,3 % aus Kernenergie und 8,3 % aus erneuerbaren Energien stammen.

Die Daten für das letzte volle Jahr stammen aus dem Jahr 2023. Der gesamte Verbrauch an Primärenergie betrug 93.691 QBtu, von denen 77.271 QBtu aus fossilen Brennstoffen, 8.099 QBtu aus Kernenergie und 8.256 aus erneuerbaren Energien stammten. Die Prozentsätze sind also 82,5 % aus fossilen Brennstoffen, 8,6 % aus Kernenergie und 8,8 % aus erneuerbaren Energien. (Aufgrund von Rundungen können sich die Prozentsätze nicht genau auf 100 % aufaddieren). Der prozentuale Anteil der fossilen Brennstoffe ist gegenüber 2020 sogar leicht gestiegen.

Für das Jahr 2024 sind nur neun Monate an Daten verfügbar, aber diese zeigen kaum Veränderungen der relativen Anteile: 70.345 QBtu gesamter Primärenergieverbrauch, davon 57.662 QBtu aus fossilen Brennstoffen, 6.168 QBtu aus Kernenergie und 6.478 QBtu aus erneuerbaren Energien. Somit stammen 82,0 % aus fossilen Brennstoffen, 8,8 % aus der Kernenergie und 9,2 % aus erneuerbaren Energiequellen.

Hätten Sie jemals gedacht, dass sich diese Zahlen angesichts des endlosen Hypes um die Klimakrise und der Hunderte von Milliarden Dollar an Bundesgeldern, die in die Erzwingung einer „Energiewende“ fließen, so geringfügig verändern würden?

Stromerzeugung

Die Daten zur Stromerzeugung nach Quellen finden Sie in Tabelle 7.2a unter dem oben genannten Link zu den Stromdaten. Diesmal sind die Daten nicht so hilfreich gruppiert wie in der letzten Tabelle, so dass einige Ergänzungen notwendig sind, um nützliche Kategorien für unsere Zwecke zu erhalten. Fossile Brennstoffe werden in Kohle, Öl, Erdgas und „andere fossile Brennstoffe“ unterteilt. „Erneuerbare Energien„ umfassen nicht nur Solar- und Windenergie, sondern auch Wasserkraft sowie Holz, Abfall und Geothermie“ (WWG), wobei es sich um größere Kategorien handelt, als man vielleicht denkt.

Für das Jahr 2020 beläuft sich die Gesamterzeugung auf 4.009 Terawattstunden, wovon 2.429 TWh auf die fossilen Brennstoffe, 790 TWh auf die Kernenergie und die restlichen 790 TWh auf die erneuerbaren Energien entfallen. Von den erneuerbaren Energien entfallen 338 TWh auf Windkraft, 89 TWh auf Solarenergie, 280 TWh auf Wasserkraft (abzüglich einiger Verluste bei der Pumpspeicherung) und 70 TWh auf die übrigen erneuerbaren Energien der WWG. Die prozentualen Anteile sind also 60,6 % fossile Brennstoffe, 19,7 % Kernkraft, 7,0 % Wasserkraft, 1,7 % WWG, 8,4 % Windkraft und 2,2 % Sonnenenergie.

Im Jahr 2023 beträgt die Gesamterzeugung 4.183 TWh, wovon 2509 TWh auf fossile Brennstoffe, 774 TWh auf Kernenergie, 239 TWh auf Wasserkraft, 64 TWh auf Windenergie, 166 TWh auf Solarenergie und 421 TWh auf Windkraft entfallen. Die Prozentsätze lauten also 60,0 % fossile Brennstoffe, 18,5 % Kernkraft, 5,7 % Wasserkraft, 10,0 % Windkraft, 4,0 % Solarenergie und 1,5 % Windenergie.

Noch einmal: Hätten Sie gedacht, dass sich die Nadel so unbedeutend bewegen könnte? Mit all den enormen Subventionen und Investitionen, die in Wind- und Solarenergie geflossen sind, ist ihr Anteil am Energiemix innerhalb von drei Jahren von 10,6 % auf 14 % gestiegen, während der Anteil der fossilen Brennstoffe von 60,6 % auf 60,0 % gesunken ist, also um weniger als 1 %.

In den ersten neun Monaten des Jahres 2024 wurden 59,5 % des Stroms mit fossilen Brennstoffen erzeugt, 10,1 % mit Windkraft und 5,2 % mit Solarenergie. Trotz der Milliarden und Abermilliarden an Subventionen durch den Steuerzahler schleichen sie sich fast unmerklich nach oben.

Emissionen

Und hat all das Geld, das in den Ausbau von Wind- und Solaranlagen gesteckt wurde, irgendeinen spürbaren Einfluss auf die Kohlenstoffemissionen? Die beiden oben verlinkten EIA-Seiten enthalten keine Informationen über Emissionen, aber hier ist eine weitere Seite mit einigen nützlichen Informationen zu diesem Thema mit dem Titel „U.S. Energy-Related Carbon Dioxide Emissions, 2023“. Auszug:

Die CO₂-Emissionen des Stromsektors gingen 2023 um 7 % (115 MMmt) zurück und machten damit 85 % der im Laufe des Jahres beobachteten energiebezogenen CO₂-Nettoemissionsreduktionen aus. Diese Verringerung ist sowohl auf einen leichten Rückgang der Stromnachfrage zurückzuführen, die 2023 um etwa 1 % sank, als auch auf einen erheblichen Rückgang der Stromerzeugung aus Kohle, der durch die Verringerung der Kohlekraftwerks-Kapazität infolge des Wettbewerbs mit anderen Erzeugungsquellen verursacht wurde. Die Stromerzeugung aus Kohle ging im Jahr 2023 um 19 % oder 155 Terawattstunden (TWh) zurück. Der größte Teil dieser Erzeugung wurde durch Erdgas ersetzt, das um 7 % (113 TWh) zugenommen hat, und durch Solarenergie, die um 14 % (21 TWh) gestiegen ist. Da die Kohleverstromung bei der Verbrennung mehr CO₂ pro Kilowattstunde ausstößt als die Verbrennung von Erdgas, führt der Ersatz der Kohleverstromung durch Erdgas insgesamt zu einer Verringerung der CO₂-Emissionen.

[Hervorhebungen im Original]

So wurde der weitaus größte Teil der stillgelegten Kohlekraftwerke durch Erdgas und ein kleiner Teil durch Solarenergie ersetzt.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Biden-Regierung in vier Jahren so gut wie keine Fortschritte bei der Verringerung der „Emissionen“ gemacht hat, abgesehen von einem kleinen Teil, der durch die Substitution von Kohle durch Erdgas bei der Stromerzeugung erzielt wurde. Diese Substitution erfolgte durch Marktkräfte (d. h. niedrige Erdgaspreise) und war nicht einmal Gegenstand der umfangreichen Subventionen, die von der Regierung für die Energiewende bereitgestellt wurden. Obwohl die erneuerbaren Energieträger bei der Stromerzeugung einige kleine Fortschritte machten, war der Anstieg ihres Anteils an der Primärenergieerzeugung in den vier Biden-Jahren kaum spürbar (weniger als 1 %).

Der Versuch, unser Energiesystem auf Befehl zentraler Planer umzustellen, war eine der größten Verschwendungen von Steuergeldern, die je von der Regierung begangen wurden. Sie kann nicht früh genug beendet werden.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Link: https://wattsupwiththat.com/2025/01/20/report-how-did-the-biden-administration-do-on-solving-climate-change/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Klima-Kleptokraten spüren die Auswirkungen von Trumps Durchführungsverordnungen

Craig Rucker

CFACT ist begeistert! Aktivisten und Profiteure des Klimawandels haben keinen guten Tag gehabt.

Simon Stiell, Exekutivsekretär des UN-Klimasekretariats, sagte: „Der weltweite Boom im Bereich der sauberen Energie – mit einem Wert von 2 Billionen US-Dollar allein im letzten Jahr und mit steigender Tendenz – ist das Wirtschaftswachstum des Jahrzehnts… wenn wir uns darauf einlassen, werden wir massive Gewinne, Millionen von Arbeitsplätzen in der Industrie und saubere Luft erzielen.“

Tut mir leid, Simon, du musst jetzt deine Billionen aus Europa, Kanada und Australien abziehen.

Wenonah Hauter, Geschäftsführerin von „Food and Water Watch“, sagte, dass Trumps Maßnahmen zu „durch den Klimawandel ausgelösten Katastrophen führen werden – die alle unverhältnismäßig stark einkommensschwache Familien und farbige Gemeinschaften treffen werden.“

Tut mir leid, Wenonah, das Gegenteil ist der Fall! Die Tage, an denen „einkommensschwache Familien und farbige Gemeinden“ im Namen des Klimas als Geiseln gehalten werden, neigen sich dem Ende zu. Eine realitätsnahe Energiepolitik wird den politisch korrekten Energie-Unfug ersetzen.

Werfen Sie einen Blick auf die Durchführungsverordnungen zu Klima, Energie, Umwelt und Meinungsfreiheit, die Präsident Trump nur wenige Stunden nach seiner Vereidigung unterzeichnet hat.

Wir haben sie in ihrer Gesamtheit auf CFACT.org veröffentlicht.

Ein paar Höhepunkte:

Ausstieg aus dem Pariser Klimaabkommen der UN

Einstellung der Zahlungen an UN-Klimafonds

Stopp von Offshore-Windturbinen

Abschaffung der Vorschriften für Elektrofahrzeuge

Freisetzung von Energie und Ressourcen aus Alaska

Ankurbelung der amerikanischen Energieproduktion

Reform der Verwaltung des Gesetzes über gefährdete Arten (Endangered Species Act)

Ausrufung eines nationalen Energienotstands

Vereitelung der grünen Machenschaften, die Kaliforniens Wasserressourcen blockieren

Beendigung der Zensur und Schutz der Redefreiheit

Willkommen in einer neuen Ära des gesunden Menschenverstands in der Klima-, Energie- und Umweltpolitik.

Gut gemacht, Präsident Trump!

Machen Sie weiter mit den Reformen!

Link: https://www.cfact.org/2025/01/21/climate-kleptocrats-reeling-from-trump-executive-orders/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE