Klima-Nachrichten, die nicht im Mainstream zu finden sind

Cap Allon

Vorbemerkung des Übersetzers: Hier folgen zwei Beiträge des Bloggers Cap Allon aus seinen werktäglichen Kältereports. Im ersten Beitrag geht es zwar um die USA, aber wer weiß – nachdem sich dieser Sommer doch etwas anders darstellt als die Sommer der vergangenen Jahre?

Im zweiten Beitrag geht es um ein Interview mit Dr. Judith Curry zum Thema „Konsens“.

In dem von Dienstag, den 9. Juli finden sich die beiden Artikel anstelle von aktuellen Kältemeldungen. Weil das hinter der dem Blogger vom Mainstream aufgezwungenen Zahlschranke liegt, werden diese beiden Beiträge hier übersetzt. – Ende Vorbemerkung

La Niña-Vorhersage: Starke Schneefälle voraus

Es ist zwar erst Juli, aber die Gedanken kreisen bereits um den Winter auf der Nordhalbkugel, um die prognostizierte La Niña sowie die Kälte und den Schnee, die dieses ENSO-Muster normalerweise mit sich bringt.

Der Winter 2022-23, der sich durch rekordverdächtige Schneemengen und verlängerte Skisaisons auszeichnete, fiel in die Zeit des vorherigen La Niña. Jener Winter bildete den Abschluss eines seltenen „Triple-Dipper“-La Niña, der sich über drei aufeinanderfolgende Saisons von 2020 bis 2023 erstreckte

Den Prognosen der NOAA zufolge ist für den Winter 2024-25 ein weiteres La Niña zu erwarten, das vierte in den letzten fünf Jahren, was im Widerspruch zu den Klimamodellen steht, denen zufolge die globale Erwärmung häufigere El-Niño-Ereignisse begünstigen würde.

In der Forschung wurde und wird behauptet, dass die Erwärmung des Klimas die Häufigkeit und Intensität von El-Niño-Ereignissen erhöhen wird. Eine 2018 in Nature Climate Change veröffentlichte Studie geht davon aus, dass extreme El-Niño-Ereignisse bei steigenden Temperaturen doppelt so häufig auftreten könnten. Auch eine Studie der Universität Exeter aus dem Jahr 2022 prophezeit eine durch die globale Erwärmung bedingte Zunahme der Häufigkeit von El-Niño-Ereignissen bis 2040.

Diese Vorhersagen beruhen auf Klimamodellen, welche die Auswirkungen erhöhter Treibhausgaskonzentrationen auf die El Niño-Southern Oscillation (ENSO) simulieren. Die Modelle des Coupled Model Intercomparison Project Phase 6 (CMIP6) deuten auf eine deutliche Verstärkung von ENSO und häufigere extreme El-Niño-Ereignisse unter globalen Erwärmungsszenarien hin.

Doch diese Modelle haben versagt, wie der vierte La-Niña-Winter in den letzten fünf Jahren zeigt, der uns bevorsteht.

Es ist zwar noch Sommer, aber die Skifahrer blicken bereits voller Hoffnung auf die kommende Saison.

Laut skimag.com sind in diesem Winter erhebliche Schneefälle zu erwarten, die im Westen Montana, Wyoming, Idaho, Utah und Nord-Colorado sowie im Osten Maine, Nord-Vermont und Nord-New Hampshire betreffen.

Der offizielle Vorhersagebericht der NOAA ist zwar erst im August fällig, aber der COO und Meteorologe von OpenSnow Sam Collentine gab bereits eine Vorschau: „La Niña neigt dazu, in weiten Teilen der westlichen USA bei bedeutenden Ereignissen durchschnittliche bis überdurchschnittliche Schneefälle zu begünstigen.“

Obwohl dies keine Garantie ist, deutet die sich entwickelnde La Nina auf einen weiteren Winter mit schweren, rekordverdächtigen Schneefällen hin. Vorbereiten. Die Meteorologen haben die historischen Schneesummen für die Saison 2022-23 unterschätzt. Beherzigen Sie die Warnungen.

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Dr. Judith Curry zum Thema „wissenschaftlicher Konsens“

Das Argument des „wissenschaftlichen Konsens’“ wurde von der Klimatologin Dr. Judith Curry in ihrem Interview mit John Stossel zerschlagen.

Stossel: „Der überwältigende wissenschaftliche Konsens. Das ist es, was die Leute immer noch glauben.“

Dr. Curry: „… wenn man von ‚wissenschaftlichem Konsens‘ spricht, wie z.B. dass die Erde die Sonne umkreist, muss man nicht sagen ‚Es gibt einen Konsens, dass die Erde die Sonne umkreist‘, das ist eine bekannte Tatsache. Wenn man von einem Konsens spricht, geht es in der Regel um ein Thema, bei dem Uneinigkeit herrscht, und eine Regierung hat eine Gruppe gebeten, sich auf etwas zu einigen, was richtig ist. Man sieht es in der Wissenschaft, man sieht es in medizinischen Gremien… Es ist also ein künstlicher Konsens. Es ist ein Konsens der Wissenschaftler, was etwas anderes ist als ein wissenschaftlicher Konsens.“

Dr. Curry erklärt weiter, dass es in den strittigsten Fragen zum Klimawandel keinen Konsens gibt.

Dr. Curry: „… es gibt einen echten wissenschaftlichen Konsens über sehr wenig davon: – Die Temperaturen steigen seit mehr als hundert Jahren – dass die Verbrennung fossiler Brennstoffe CO₂ in die Atmosphäre emittiert – und dass CO₂ ein Strahlungsspektrum hat, das die Erdoberfläche warm hält, wenn alle anderen Dinge gleich sind. Darüber hinaus gibt es keinen wirklichen Konsens über irgendetwas.

Bei den wichtigsten Fragen gibt es keinen Konsens: – Wie viel der jüngsten Erwärmung wird durch fossile Brennstoffe verursacht? Wir wissen es immer noch nicht – Und ist die Erwärmung gefährlich? Dies ist der schwächste Teil des Arguments. Es besteht keine Einigkeit darüber, ob die Erwärmung überhaupt gefährlich ist.“

Dr. Curry spricht auch über den IPCC.

Dr. Curry: „… Die Ursprünge reichen bis in die 1980er Jahre zurück, und das Umweltprogramm der Vereinten Nationen hatte diese große Umweltagenda, den Antikapitalismus. Sie hassten die Ölkonzerne und griffen das Thema Klimawandel auf, um ihre Politik voranzutreiben… Der politische Wagen war von Anfang an weit vor dem wissenschaftlichen Pferd. Der Auftrag des IPCC bestand also darin, nach gefährlichen, vom Menschen verursachten Klimaveränderungen zu suchen. Der IPCC sollte sich nicht auf die Vorteile der Erwärmung konzentrieren. Er sollte sich nicht auf die natürlichen Klimaschwankungen konzentrieren. Sie sollten nur und ausschließlich nach dem Signal eines gefährlichen, vom Menschen verursachten Klimawandels suchen.“

Das ganze Interview zeigt dieses Video:

Link: https://electroverse.substack.com/p/la-nina-forecast-heavy-snow-ahead?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Kältereport Nr. 28 / 2024

Christian Freuer

Vorbemerkung: Im Mittelpunkt dieses Reports steht einmal mehr die Südhemisphäre. Kein Wunder, eine bessere Bestätigung des Umstandes der Abkühlung in der Antarktis kann es kaum geben. Es sei aber auch auf die schon seit längerem dauernde Hitzewelle in Osteuropa hingewiesen, obwohl diese in den MSM noch nicht groß thematisiert worden ist. Dort liegt ein sommerliches Hochdruckgebiet, in dessen Bereich es in Moskau praktisch jeden Tag um 30 Grad warm wurde und wird.

Meldungen vom 8. Juli 2024:

Ein außergewöhnliches Schnee-Jahr in Norditalien

2024 ist ein beeindruckendes Jahr hinsichtlich des Schnees in den europäischen Alpen – und ein unbequemes Jahr für die Warmisten.

Ich habe bereits über die Rekord-Akkumulationen auf den Schweizer Gletschern geschrieben, aber das Gleiche ist auch in Norditalien zu beobachten.

In den ersten sechs Monaten des Jahres 2024 hat zum Beispiel die Verwaltungsregion Lombardei auf allen ihren Gletschern, insbesondere auf dem Adamello, weit überdurchschnittliche Akkumulationen verzeichnet.

Im Gegensatz zu den Vorhersagen der AGW-Partei, dass die Gletscher immer weniger werden (mehr dazu weiter unten), zeigen die Daten des Nivometeorologischen Zentrums der Arpa Lombardia, dass die Gletscherbecken der Lombardei zwischen Mai und Juni, der Zeit der maximalen Akkumulation, eine Höhe bis zu 40 Metern erreicht haben.

Die Daten der Arpa Lombardia, die 55 Bohrkerne entnommen und zahlreiche Schneehöhenmessungen durchgeführt hat zeigen, dass auf Gletschern wie Adamello, Pisgana, Alpe Sud und Savoretta die Schneehöhen weit über dem historischen Durchschnitt lagen, in vielen Fällen 10 Meter darüber.

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Winterbeginn in Südamerika mit einem Paukenschlag

Die Skisaison in Südamerika hat einen spektakulären Start hingelegt, haben doch die Skigebiete aufgrund von Rekordschneefällen früher als üblich geöffnet.

Für die Skigebiete war es allerdings kein Spaziergang.

Las Leñas, Argentinien, hatte für den 20. Juni eine Voreröffnung geplant, musste diese aber aufgrund von Lawinenabgängen, Straßensperrungen und übermäßigem Schnee absagen. Das Skigebiet ist nun mit einer Schneehöhe von mehr als 1,2 Metern am Boden und mehr als 6 Metern im oberen Teil geöffnet.

Die Daten sprechen eine deutliche Sprache. Seit dem rekordverdächtigen Start im Mai hat die Schneemenge auf dem südamerikanischen Kontinent immer wieder Rekorde hervorgerufen:

Und es sieht so aus, als ob kaum eine Entspannung in Sicht ist. Vorhersagen zufolge wird die Polarluft in dieser Woche noch weiter nach Norden vordringen, sogar bis in den Süden Brasiliens:

GFS 2m Temperatur-Anomalien (C) am 8. Juli 2024 [tropicaltidbits.com].

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Anderswo auf der Südhalbkugel sind Australien und Neuseeland noch nicht von größeren Schneefällen heimgesucht worden. Zwar ist es schon lange kalt genug für Schnee, jedoch sind die notwendigen Wettersysteme noch nicht eingetroffen.

In letzter Zeit hat es allerdings in den Skigebieten sowohl in Australien als auch in Neuseeland zu schneien begonnen, was die Arbeit der Schneekanonen unterstützt hat.

Die neuseeländische Skisaison wurde „durch natürlichen Schneefall in Gang gesetzt“, heißt es in lokalen Berichten, wobei die Skigebiete auf der Südinsel als erste eröffnet wurden, gefolgt von einer Reihe auf der Nordinsel.

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Die Kälte auf Tasmanien

Die Kälte in Australien ist in der Tat bemerkenswert. Vor allem die östlichen und südlichen Regionen haben die Kälte zu spüren bekommen, darunter auch Tasmanien, wo unter anderem das Great Lake Hotel im zentralen Hochland wegen der Kälte geschlossen wurde.

Das am Marlborough Highway in Miena gelegene Hotel wurde durch eingefrorene Rohre und starken Frost erheblich beschädigt. Die Temperaturen in der Region sanken auf rekordverdächtige Tiefstwerte, darunter die historischen -13,5 °C, gemessen im nahe gelegenen Liawenee.

Ursprünglich sollte das Hotel am Samstag wiedereröffnet werden, doch nun bleibt es mindestens bis zum 10. Juli geschlossen. „Wir sitzen buchstäblich ohne Wasser fest und können erst wieder öffnen, wenn die Rohre aufgetaut sind“, sagte ein Sprecher und dankte den Gästen für ihr Verständnis.

In der Nacht zum Sonntag fielen die Temperaturen auf -10,5°C in Liawenee, -6,2°C in Butlers Gorge, -5,3°C in Fingal und -4,5°C in Launceston Airport und Cressy. In Campbell Town ist ein gefrorener Springbrunnen zu einer lokalen Attraktion geworden:

(Bild: John Chandler)

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Es folgt dann nochmals ein Beitrag zum Ausbruch des Tonga-Vulkans.

Link: https://electroverse.substack.com/p/exceptional-snow-year-in-northern?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Am 9. Juli finden sich im Bulletin keine aktuellen Meldungen über Kälte-Extreme, sondern nur einige Hintergrundbeiträge. Diese sind teilweise aber so interessant, dass sie separat übersetzt werden.

Weiter geht es mit Meldungen vom 10. Juli 2024:

Historische Allzeit-Kälte in Argentinien

Argentinien hat in dieser Woche noch nie dagewesene Tiefsttemperaturen erlebt, wobei in den meisten Regionen strenger Frost herrschte und mehrere historische Temperaturrekorde gebrochen worden waren.

In Gualeguaychú wurde ein neuer Tiefstwert von -7,6 °C gemessen, der die bisherigen Rekorde von -7 °C vom 23. Juni 1945 und 14. Juni 1967 übertraf – die Daten werden hier seit 1931 gesammelt.

In Venado Tuerto wurde ein neuer monatlicher Tiefstwert von -7,5°C gemessen. Auch in El Palomar wurde der monatliche Minimalrekord mit einer Temperatur von -7°C erreicht, womit der Rekord vom 29. Juli 2007 – Daten seit 1935 – erreicht wurde.

Darüber hinaus verzeichnete das Observatorium Central Buenos Aires am 9. Juli um 23 Uhr eine Temperatur unter 2°C – ein seltenes Ereignis, das seit 2007 nicht mehr beobachtet worden war.

Die Tiefsttemperaturen in Junín nähern sich ebenfalls dem Allzeitrekord aus dem Jahr 1967. Mitte Juni wurde in Rio Gallegos mit -17,4 °C die niedrigste Temperatur der letzten 42 Jahre und die viertniedrigste in der Geschichte seit 1956 aufgezeichnet.

Die Schneefälle waren ebenso beeindruckend wie die Tiefsttemperaturen, ja sogar noch beeindruckender, denn sowohl in Argentinien als auch in Chile kam es zu enormen Schneemengen. Die Schneefälle sind rekordverdächtig, und die Gesamtschneedecke in Südamerika ist außerordentlich hoch und konstant:

GMASI South America Snow Extent Tracker

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Kaltlufteinbruch und starke Schneefälle auch in Südafrika

Südafrika wird von einer Reihe von Kaltlufteinbrüchen heimgesucht, die zu extremer Kälte, böigem Wind und starkem Schneefall führen.

Die Einwohner von Pretoria zum Beispiel wachten diese Woche bei Temperaturen um den Gefrierpunkt auf, wobei am Dienstag -2°C gemessen wurden.

So erging es vielen Südafrikanern, vor allem im Landesinneren, die mit Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt und verbreitetem Frost zu kämpfen hatten.

In Vryburg sank die Temperatur bis -9,5°C. Andernorts wurden die monatlichen Kälterekorde für Juli gebrochen, darunter -7,3 °C in Lindleyspoort, -6,3 °C in Marken, -4,5 °C in Marico und -1,9 °C in Pietermaritzburg.

In den Bergen hat es kräftig geschneit, in den höher gelegenen Regionen im Westen des Westkaps sogar bis zu 10 cm. Die Schneefälle zwangen zur Sperrung einiger Straßen zwischen Touws Rivier und Ceres, Worcester, sowie entlang der N1.

Sogar in der Kalahari-Wüste, einer großen halbtrockenen Sandsavanne im südlichen Afrika, die sich über 900.000 km² erstreckt und einen Großteil Botswanas sowie Teile Namibias und Südafrikas umfasst, sind Flocken gefallen.

„Die Kalahari ist derzeit von einem erheblichen Kälteeinbruch betroffen“, berichtet informante.web.na.

Link: https://electroverse.substack.com/p/south-africa-hit-by-cold-fronts-and?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Eine Meldung vom 11. Juli 2024:

Australiens Osten wird noch mehr frieren mit zu erwartendem verbreiteten Schnee

Der Osten Australiens leidet seit Wochen unter einer anhaltenden, rekordverdächtigen Kälte, und für die kommende Woche wird eine neue Polarfront vorhergesagt, die in weiten Teilen des Südostens Schnee bringen wird.

Millionen von Australiern müssen sich ab diesem Wochenende auf weitere eisige Bedingungen einstellen, da frische Polarwinde aus der Antarktis nach Norden ziehen – wo in Wostok derzeit Tiefstwerte unter -75 °C herrschen.

Den Rest dieses Beitrags bildet die Vorhersage eines weiteren, noch intensiveren Kaltluftvorstoßes von Süden her bis hinauf ins tropische Queensland. Mehr dazu wie üblich im nächsten Kältereport.

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Es folgen unter dem Link noch der Bericht über einen chinesischen Super-Eisbrecher, mit dem China seine Ambitionen als Arktis-Interessent betonen will. Außerdem berichtet Cap Allon noch von einem Harakiri-Experiment [meine Bezeichnung, C. F.] mittels Geoengineering. Dieser Abschnitt wird separat übersetzt. In einem weiteren Beitrag spricht Allon einen anderen Effekt an, der wegen seiner Bedeutung ebenfalls separat übersetzt wird.

Link: https://electroverse.substack.com/p/australias-east-to-shiver-some-more?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 12. Juli 2024:

Der kalte Winterbeginn in Neuseeland

Die offizielle Vorhersage des NIWA für einen überdurchschnittlich warmen Winter in Neuseeland geht nicht ganz auf, da die Temperaturen im ganzen Land unter den Gefrierpunkt sinken und heute Morgen in Omarama -7,8°C erreichen.

Lewis Ferris vom MetService erklärt, dass Neuseeland unter einem Hochdrucksystem liegt und die Kombination aus schwachen Winden, klarem Himmel und langen Nächten zu einigen der niedrigsten Temperaturen seit Jahren führt.

„Es war ein kalter, winterlicher Start in weiten Teilen des Landes, besonders auf der Südinsel“, so Ferris.

Eiszapfen bilden sich bei Hot Tubs Omarama, 12. Juli 2024 [Rebecca Orpin]

Der Flughafen Mt. Cook verzeichnete -7,6°C, während der Flughafen Auckland mit 3°C den kältesten Morgen des Jahres erlebte.

Ferris wies darauf hin, dass die niedrigen Temperaturen voraussichtlich den ganzen Juli über anhalten werden.

Während für die nächste Woche Milderung vorhergesagt wird, das Regen und Wolken aus dem Norden mit sich bringt und die Temperaturen im Norden leicht steigen lässt, wird es insgesamt kalt bleiben, vor allem im Süden, in Otago und Southland.

Ein Wort zu Australien: Die offizielle Vorhersage des Bureau of Meteorology für den wärmsten Winter seit Beginn der Aufzeichnungen erweist sich ebenfalls als kläglicher Fehlschlag. Das Land muss sich in der kommenden Woche auf eine möglicherweise historische Kälte einstellen, welche die im Juni begonnene Kältewelle verlängert.

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Link: https://electroverse.substack.com/p/new-zealands-cold-start-to-winter?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Wird fortgesetzt mit Kältereport Nr. 29 / 2024

Redaktionsschluss für diesen Report: 12. Juli 2024

Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE




Winter ohne Benzin-Auto?

Steve Goreham

Im Januar dieses Jahres herrschten in Chicago und anderen nördlichen Städten Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt, was zu einem Alptraum beim Aufladen von Elektrofahrzeugen führte. In den nationalen Medien wurden Bilder von Fahrzeugbesitzern gezeigt, die ihre leeren E-Fahrzeuge an Ladestationen vorbeischoben und stundenlang darauf warteten, ihr Fahrzeug aufladen zu können. Autofahrer, die das Glück hatten, an eine Ladestation angeschlossen zu werden, saßen in ihren eiskalten Autos und konnten die Heizung nicht einschalten, während das Auto zu laden versuchte. Dennoch drängen die Bundesregierung und viele Bundesstaaten weiterhin auf die Abschaffung von Benzinfahrzeugen.

Am 20. März 2024 verkündete die Environmental Protection Agency eine endgültige Regelung, die Multi-Pollution Emissions Standards für Leichtfahrzeuge, die in den Modelljahren 2027 bis 2032 verkauft werden. Die Vorschrift enthält Beschränkungen für die Menge an Kohlendioxid, die pro Kilometer ausgestoßen werden darf, Beschränkungen, welche die meisten Benzinfahrzeuge nicht einhalten können. Ziel der Regelung ist es, die Hersteller zu zwingen, bis zum Jahr 2032 bis zu 56 % der neu gekauften Leichtfahrzeuge mit Elektrofahrzeugen zu produzieren.

Zweiundzwanzig Bundesstaaten haben Vorschriften für emissionsfreie Fahrzeuge (ZEV) erlassen. Die kalifornischen Vorschriften sehen einen ZEV-Anteil von 100 % bis 2035 vor. Siebzehn Staaten haben die kalifornischen ZEV-Vorschriften übernommen. Viele von ihnen sind nördliche Staaten mit kalten Wintern:

„Null-Emissions-Fahrzeug“ bedeutet eigentlich Elektrofahrzeug. Mit Wasserstoff betriebene Brennstoffzellenautos kommen auf dem US-Markt nicht an. In Kalifornien gibt es 55 öffentliche Wasserstoff-Tankstellen, aber diese Zahl ist rückläufig. Auf Hawaii gibt es eine einzige Wasserstofftankstelle, die einzige weitere Station in den USA. Batteriebetriebene Elektrofahrzeuge und Plug-in-Hybridfahrzeuge sind die einzigen Fahrzeuge, die derzeit die Vorschriften erfüllen können.

Kürzlich traf ich auf einer Konferenz einen Mann aus Cleveland, dessen Frau einen Tesla hatte. Vor zwei Jahren fielen die Wintertemperaturen in ihrer Wohngegend in Cleveland auf –12 Grad Celsius, und ihr Fahrzeug ließ sich nicht mehr aufladen. Sie beschwerte sich beim Hersteller – ohne Erfolg.

Bei kaltem Wetter verlieren Elektrofahrzeuge an Reichweite und brauchen länger zum Aufladen. Eine Studie des norwegischen Automobilverbandes aus dem Jahr 2020 ergab einen durchschnittlichen Reichweitenverlust von 18,5 % bei winterlichen Temperaturen zwischen -6 und +3 Grad Celsius. Die Ladezeiten bei kaltem Wetter verlängerten sich je nach Fahrzeugmodell bis zu 50 Prozent. Und wie die Frau in Cleveland herausfand, lassen sich E-Fahrzeuge bei Temperaturen um -18 Grad Celsius gar nicht mehr aufladen.

Eine Lösung könnte eine beheizte Garage oder eine beheizte Ladestation sein. Aber alle US-Ladeunternehmen verlieren heute Geld, auch ohne den Bau beheizter öffentlicher Ladegaragen. Etwa 30 Prozent der US-Bevölkerung leben in Mehrfamilienhäusern ohne Garage. Ein Ladekabel im Schnee über einen öffentlichen Gehweg zu spannen, ist eine schlechte Lösung. Und viele Hausbesitzer mit einer Garage parken ihr Auto nicht in der Garage oder können sie nicht beheizen.

Minnesota war der erste Staat im Mittleren Westen, der die kalifornischen ZEV-Vorschriften übernommen hat. Die durchschnittlichen Höchst- und Tiefsttemperaturen in St. Paul, Minnesota, liegen im Januar bei -3°C und -14°C – schlechte Voraussetzungen für das Aufladen von Elektrofahrzeugen. Die durchschnittlichen Januartemperaturen in Montpelier, Vermont, sind die gleichen wie in St. Paul, und auch hier gilt bis 2035 eine 100%ige ZEV-Verordnung.

Maine schreibt vor, dass 43 % der bis 2027 verkauften Neufahrzeuge ZEV sein müssen und 82 % bis 2032. Aber die durchschnittlichen Januartemperaturen in Augusta Maine liegen bei -2°C und -12°C, also nicht viel höher als in Minnesota. Ist den politischen Entscheidungsträgern in den Bundesstaaten nicht klar, dass ein Verbot von Benzinautos ihre Bürger im Winter in Bedrängnis bringen wird?

Im vergangenen Dezember hat Kanada verfügt, dass alle leichten Nutzfahrzeuge bis 2035 zu 100 % emissionsfrei sein müssen. Wenn Sie in Kanada keine beheizte Garage haben, können Sie Ihr neues Elektroauto fast drei Monate im Jahr nicht aufladen.

Abgesehen von der geringen Reichweite und dem höheren Anschaffungspreis eines E-Fahrzeugs werden die Besitzer von Autos in den nördlichen Bundesstaaten bald gezwungen sein, sich mit der schlechten Leistung bei kaltem Wetter abzufinden. Bundes- und Landesbeamte sollten ihre Bemühungen um ein Verbot von Benzinfahrzeugen überdenken.

This piece originally appeared at MasterResource.org and has been republished here with permission.

Link: https://cornwallalliance.org/2024/07/winter-without-your-gasoline-car/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Google möchte nicht, dass wir die Wahrheit kennen bzgl. Hitzewellen und „Klimawandel“

Issues & Insights Editorial Board

Letzte Woche veröffentlichten wir einen Leitartikel, in dem wir argumentierten, dass Regierungsdaten verschiedene Behauptungen über den Klimawandel nicht stützen. Und wir sagten voraus, dass Google sie demontieren würde. Wir hatten Recht. (Siehe den Beitrag mit dem Titel [übersetzt]: Hitzewelle löst neue Runde von „Klimakrisen“-Lügen aus.)

Kurz nach der Veröffentlichung dieses Artikels teilte uns Google AdSense mit, dass es die Anzeigenschaltung auf dieser Seite deaktiviert habe, weil der Artikel „unzuverlässige und schädliche Behauptungen“ enthalte. (Wir haben auf unseren Seiten eine Stelle für AdSense-Anzeigen, vor allem um Googles Bemühungen zur Dämonisierung von Inhalten zu verfolgen. Siehe die Liste der entsprechenden Leitartikel weiter unten.)

Was also war an diesem Leitartikel „unzuverlässig“ oder „schädlich“? Das sagt Google nicht. Es sagt nur, dass wir ihn „korrigieren“ müssen, wenn wir wollen, dass ihre Anzeigen auf dieser Seite erscheinen.

Was wir sagen können ist, dass Google offizielle Regierungsdaten als „unzuverlässig und schädlich“ bezeichnet hat, da alle von uns vorgelegten Beweise aus offiziellen Quellen stammten.

Der Leitartikel wies darauf hin, dass Behauptungen über häufigere Hitzewellen, Tornados, Wirbelstürme und Waldbrände – Behauptungen, die von der Mainstream-Presse und von Klimaaktivisten bis zum Überdruss wiederholt werden – nicht durch die offiziellen Daten gestützt werden.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Wir haben Diagramme beigefügt und die Quellen der Daten genannt – Quellen wie die Environmental Protection Agency, das National Interagency Fire Center, die von der Regierung betriebene Website GlobalChange.gov usw.

Google definiert „unzuverlässig und schädlich“ folgendermaßen:

Es ist die letzte Zeile, die Google benutzt, um jeden Inhalt zu zensieren, der nicht auf der Linie der Klima-„Krise“ liegt.

Alles, was „dem maßgeblichen wissenschaftlichen Konsens widerspricht“, bedeutet einfach das, was die Klimawandel-Fanatiker damit meinen, da es in Wahrheit keinen „Konsens“ über viele der Behauptungen zur globalen Erwärmung gibt.

In Wahrheit verstößt die Vorstellung eines „maßgeblichen wissenschaftlichen Konsens’“ gegen das Grundprinzip der Wissenschaft.

„Zweifel in der Wissenschaft ist ein wichtiges Merkmal, kein Fehler“, heißt es in einem Artikel im Scientific American. „Das Paradoxe ist, dass die Wissenschaft, wenn sie richtig funktioniert, akzeptierte Fakten in Frage stellt und sowohl neues Wissen als auch neue Fragen hervorbringt – und nicht Gewissheit.“

Stellen Sie sich vor, Google hätte es schon gegeben, als Einstein dem „maßgeblichen wissenschaftlichen Konsens“ über die Newton’sche Physik widersprach.

Oder als Kopernikus dem „maßgeblichen wissenschaftlichen Konsens“ widersprach, dass sich die Sonne um die Erde dreht.

Oder als Andreas Vesalius 1543 den „maßgeblichen wissenschaftlichen Konsens“ über die menschliche Anatomie in Frage stellte, der seit 1300 Jahren galt.

Was Google hier tut (angeblich im Namen der Werbetreibenden, die sein Werbenetzwerk nutzen), ist nicht der Schutz der Öffentlichkeit vor falschen Informationen – es ist ein Angriff auf wahre Informationen, die das Dogma des Klimawandels untergraben.

Es ist, mit anderen Worten, nur ein dünn verschleierter Versuch, eine pseudoreligiöse Orthodoxie durchzusetzen. Google ist nichts anderes als eine Version der spanischen Inquisition des 21. Jahrhunderts!

[Hervorhebung vom Übersetzer]

The Issues and Insights Editorial Board has decades of experience in journalism, commentary and public policy.

Originally published by Issues & Insights. Republished with permission.

To read more about truth in climate science, click here.

Link: https://heartlanddailynews.com/2024/07/google-doesnt-want-you-to-know-the-truth-about-heat-waves-and-climate-change/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Klimaskeptische Reformpartei holt bei den britischen Wahlen ein Drittel der Tory-Stimmen

Christopher Monckton of Brenchley

Nach 14 Jahren Netto-Null-Unsinn der Konservativen Partei hat die klimaskeptische Reformpartei von Nigel Farage den Konservativen ein Drittel der Stimmen abgenommen. Da die Konservativen in den letzten 14 Jahren die marktwirtschaftliche, kleinstaatliche, steuergünstige, familienfreundliche und gegen die Netto-Null-Problematik gerichtete Mitte-Rechts-Partei unerbittlich ausgeschlossen haben, hat die Labor-Partei – die wie alle totalitären Parteien eine radikal klimaextremistische Auffassung vertritt – die Wahl mit einem Rekordvorsprung von 11 % gegenüber den Konservativen und einer Rekordmehrheit gegenüber allen anderen Parteien gewonnen.

Das zentrale Thema der Reform ist die Nettoeinwanderung, durch die die Bevölkerung des Vereinigten Königreichs seit dem Ausscheiden von Margaret Thatcher aus dem Amt im Jahr 1990 um sechs Millionen oder fast 10 % zugenommen hat. Im vergangenen Jahr gab es UK 600.000 Geburten, 200.000 Kinder wurden durch Abtreibung getötet, und fast 800.000 Einwanderer kamen.

Der Kontrakt der Reform mit dem Volk fasst ihre Klimapolitik wie folgt zusammen:

„Stellen Sie sich erschwingliche, stabile Rechnungen für Energie vor:

Abschaffung von Energieabgaben und Net Zero, um die Energierechnungen zu senken und jedem Haushalt 500 Pfund pro Jahr zu sparen. Großbritanniens riesige Öl- und Gasreserven erschließen, um die Krise der Lebenshaltungskosten zu überwinden und ein echtes Wirtschaftswachstum auszulösen.“

Der vollständige Wortlaut der Politik lautet wie folgt:

„Net Zero treibt die Rechnungen in die Höhe, schadet britischen Industrien wie der Stahlindustrie und macht uns unsicherer. Wir können unsere Umwelt durch mehr Baumpflanzungen, mehr Recycling und weniger Einwegplastik schützen. Neue Technologien werden helfen, aber wir dürfen uns nicht auf der Suche nach unbezahlbaren, unerreichbaren globalen CO₂-Zielen verarmen.

FOLGENDE ENTSCHEIDENDE REFORMEN SIND IN DEN ERSTEN 100 TAGEN ERFORDERLICH:

Abschaffung von Net Zero und damit verbundenen Subventionen

Durch den Verzicht auf Net Zero könnte die öffentliche Hand in den nächsten 25 Jahren über 30 Milliarden Pfund pro Jahr einsparen!

Streichung der jährlichen 10 Milliarden Pfund an Subventionen für erneuerbare Energien

Erreichen Sie dies durch entsprechende Steuern. Erneuerbare Energien sind nicht billiger. Unsere Rechnungen sind mit dem enormen Anstieg der Kapazität erneuerbarer Energien in den letzten 15 Jahren drastisch gestiegen.

Billige, sichere Energie für Großbritannien

Start der beschleunigten Vergabe von Lizenzen für Gas und Öl in der Nordsee. Erteilung von Lizenzen für Schiefergas an Teststandorten für 2 Jahre. Ermöglichung einer größeren Produktion, wenn die Sicherheit nachgewiesen ist, mit lokalen Entschädigungsregelungen.

Danach:

Sauberere Energie durch neue Technologien

Beschleunigung der sauberen Kernenergie mit neuen kleinen modularen Reaktoren, die in Großbritannien gebaut werden, Steigerung und Förderung des ethischen britischen Lithiumabbaus für elektrische Batterien, kombinierte Gasturbinen, saubere synthetische Brennstoffe, Gezeitenkraft und Erforschung des sauberen Kohleabbaus.“

Die Labor-Partei hingegen will in nur fünf Jahren alle neuen Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor verbieten und sagt, Großbritannien solle bis 2045 Netto-Null-Emissionen erreichen.

Man sollte sich davon verabschieden, dass die Labor-Partei überhaupt noch etwas mit Arbeit zu tun hat. Ihre Nullemissionspolitik wird den erschreckenden Abwärtstrend des Energieverbrauchs im Industriesektor fortsetzen. Seit 1970 ist der Energieverbrauch der Industrie in UK von zwei Dritteln auf etwas mehr als ein Fünftel des nationalen Energieverbrauchs gesunken, da eine Industrie nach der anderen ins Ausland verlagert wird, können sie es sich doch nicht mehr leisten, die Maschinen einzuschalten.

Quelle: Abteilung für Energiesicherheit und Net Zero

Der Niedergang begann ernsthaft, nachdem die Kohlebergleute infolge zweier Streiks Anfang der 1970er Jahre Lohnerhöhungen von 30 % und dann 35 % erhalten hatten, wodurch Kohle und damit auch Strom immer unerschwinglicher wurden. Diese Entwicklung hat sich seither fortgesetzt und wird nun durch die enormen Preissteigerungen vorangetrieben, die sich unmittelbar aus der Installation der extrem kostspieligen Wind- und Solarenergie ergeben.

Großbritanniens letztes großes Stahlwerk in Port Talbot in Wales wurde vor ein paar Monaten für immer geschlossen, weil die Geschäftsführung es sich nicht mehr leisten konnte, die Öfen in Betrieb zu nehmen. Diese Schließung bedeutete das Ende Großbritanniens als Industrieriese der ersten Welt und den Beginn seines Status als Dritte-Welt-Land. Ohne eine einheimische Stahlindustrie können wir unsere Nation in Kriegszeiten nicht mehr verteidigen. Während der Schlacht um Großbritannien stellten wir 100 Spitfires pro Woche her, ganz zu schweigen von Schiffen, Panzern und Kanonen. Das könnten wir heute nicht mehr tun.

Vor einem Jahr unternahm ich einen diskreten, aber entschlossenen Versuch, einen ehemaligen Kabinettsminister davon zu überzeugen, an die orwellsche Abteilung „Energiesicherheit und Netto-Null“ zu schreiben und zu fragen, wie viel globale Erwärmung bis zum Zieljahr 2050 verhindert werden könnte, wenn UK bis zu jenem Jahr geradlinig von den derzeitigen Emissionen auf Netto-Null umsteigen würde, und zu welchen Kosten.

Dieser elegante und verweichlichte, aber ineffektive Minister hat zweimal gesagt, er würde schreiben, aber er hat es zweimal nicht getan. Er hat nun seinen Sitz im Parlament verloren, wie ich ihm vorausgesagt hatte, wenn die Konservativen nicht damit beginnen, ihren Wählern die konservative Politik anzubieten, welche die Partei nach Margaret Thatchers auffallend erfolgreicher Amtszeit als die am längsten ununterbrochen amtierende Premierministerin seit 1827 aufgegeben hatte.

Ich habe auch versucht, den Vorsitzenden eines einflussreichen parlamentarischen Ausschusses davon zu überzeugen, diese sicherlich sachdienlichen Fragen schriftlich zu stellen. Er tat dies und erhielt eine schlaffe, abweisende Seite mit Propagandagefasel vom Ministerium, das sich große Mühe gab, die von ihm gestellten Fragen nicht zu beantworten. Ich überredete ihn, ein zweites Mal zu schreiben. Er tat dies, erhielt aber dieselbe Seite mit Geschwafel, woraufhin er wegen Sinnlosigkeit aufgab. Nun, die Wähler haben ihn aufgegeben. Auch er hat seinen Sitz im Parlament verloren, und das zu Recht.

Die Antwort auf die Fragen, die ich diesen beiden Platzverschwendern gestellt habe lautet, dass selbst wenn das Vereinigte Königreich den Netto-Nullpunkt erreicht, die globale Temperatur bis 2050 um weniger als ein Tausendstel Grad gesenkt würde, was mit Kosten von über 15 Billionen Dollar verbunden wäre. Somit würde jede 1 Milliarde Dollar, die für den Versuch ausgegeben wird, den Netto-Nullpunkt zu erreichen, die globale Erwärmung um weniger als ein 20-Millionstel Grad verringern.

Das katastrophale britische Wahlergebnis ist eine weitere Lektion für Skeptiker. Unter Margaret Thatcher waren alle Flügel der Konservativen Partei sowohl im Kabinett als auch in der Politikgestaltung der Partei vertreten. Seitdem wurden jedoch alle, die an die traditionellen britischen Werte glaubten, für die sie eintrat, rücksichtslos aus den Korridoren der Macht ausgeschlossen.

Die Konservativen haben nichts aus der blutigen Nase gelernt, die sie von den Wählern in der Brexit-Frage bekommen haben. Sie gaben weiterhin die konservative Politik auf, nicht zuletzt in der Klimafrage. Infolgedessen wurden die Stimmen der Konservativen bei dieser Wahl mit der Reform geteilt, die fast 40 % der Stimmen der Konservativen erhielt.

Einen Monat vor der Wahl suchte ich einen Kabinettsminister auf und schlug vor, dass die Konservativen eine Vereinbarung mit der Reformpartei treffen sollten, damit sie eine einheitliche Front bilden. Hätten sie dies getan, wie es Boris Johnson 2019 getan hatte, hätte die Allianz aus Konservativen und Reformpartei die Wahl mit einer knappen, aber ausreichenden Mehrheit gegenüber der Labour Party gewonnen.

Die derzeitige konservative Partei ist jedoch ideologisch weit, weit näher am totalitären als am libertären Standpunkt. Der Minister hat nichts getan. Auch er sitzt nicht mehr im Parlament.

Ich bin schon lange der Meinung, dass Klimaskeptiker erfolgreicher wären, wenn wir uns auf eine kurze Liste von Hauptpunkten einigen würden, die wir alle vorbringen und für die wir argumentieren könnten. Bislang scheinen wir jedoch, wie die jetzt selbstzerstörerischen Konservativen, Benjamin Franklins Warnung ignoriert zu haben, dass „wir alle zusammen hängen müssen, oder wir werden sicher alle einzeln hängen“.

Link: https://wattsupwiththat.com/2024/07/06/climate-skeptic-reform-party-takes-a-third-of-the-tory-vote-in-the-uk-election/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE