Die Milliardäre, welche die Klima-Panik finanzierten, ziehen sich klammheimlich zurück

Offener Brief von CFACT

Craig Rucker

Bill Gates hat das Standardwerk zur Klimakatastrophe geschrieben. Im wahrsten Sinne des Wortes – „How to Avoid a Climate Disaster“ (2021).

Im vergangenen Herbst veröffentlichte er ein Memo, in dem er etwas ganz anderes sagte: Der Klimawandel „wird nicht das Ende der Zivilisation bedeuten“. Er führte dies als eine von drei „harten Wahrheiten“ auf. Seitdem ist er nicht davon abgerückt.

(Wenn der Mann, der ein Jahrzehnt lang davor gewarnt hat, dass der Äquator unbewohnbar werden würde, plötzlich das Wort „Wahrheiten“ entdeckt, sollte man genau darauf achten, in welche Richtung er geht.)

Jeff Bezos hatte bereits 2020 10 Milliarden Dollar für den Kampf gegen die globale Erwärmung zugesagt. Bloomberg berichtete im Mai, dass vier Jahre vor Ablauf der Frist erst etwa 28 % davon tatsächlich ausgezahlt worden seien – womit noch gut 7 Milliarden Dollar auf dem Konto liegen.)

Und im Juli zog sich Meta still und leise von der weltweit eingegangenen Verpflichtung zurück, zu 100 % mit „erneuerbarer“ Energie zu arbeiten – während das Unternehmen Energieversorger dafür bezahlte, neue Erdgaskraftwerke in Betrieb zu nehmen, darunter zehn für ein Rechenzentrum in Louisiana.

Das waren die größten Geldgeber der Bewegung. Ihre lautstärksten Verfechter. Es ist der Beweis dafür, dass „seriöse Leute“ all das ernst genommen haben.

Natürlich sind sie nicht verschwunden. Es ist ja nicht so, als hätte Bezos die anderen 7 Milliarden Dollar zurückgeschickt – das Geld liegt auf Eis und wartet auf eine günstigere politische Lage. Was das Gebäude verlassen hat, war nicht ihr Geld. Es war die Bereitschaft, es öffentlich zu verteidigen.

Hier ist also die Frage, die niemand in Manhattan laut stellen wird: Wer ist noch übrig?

Antwort: es ist der Flügel, dem es eigentlich nie um das Wetter ging.

Der Bürgermeister von New York City trat im Januar sein Amt an und versprach, „die Kälte des rauen Individualismus durch die Wärme des Kollektivismus zu ersetzen“. Bernie Sanders vereidigte ihn. Alexandria Ocasio-Cortez heizte der Menge ein.

Das ist die Stadt, in der vom 20. bis zum 27. September die Climate Week NYC stattfindet, während nur wenige Blocks entfernt die UN-Generalversammlung tagt.

Ich bezeichne diese Leute schon seit Jahren als „Wassermelonen“ – außen grün, innen rot.

In diesem Jahr kümmern sie sich kaum noch um den grünen Teil.

Genau aus diesem Grund zähle ich darauf, dass Sie die „Climate Realist Declaration“ von CFACT umgehend unterzeichnen.

>>> ADD YOUR NAME TO OUR CLIMATE REALIST DECLARATION <<<

Jede Unterschrift fließt in eine öffentliche Erklärung ein, die unser Team nach Manhattan mitnimmt – vor der Kamera, in Interviews, in jeder Diskussion mit einem Reporter, der darauf besteht, dass die Wissenschaft „klar und eindeutig“ sei.

Je höher diese Zahl bei unserer Ankunft ist, desto schwieriger wird es für die „Climate Week“, so zu tun, als gäbe es die „Climate Realists“ nicht.

Zwanzig Jahre lang haben Ihnen dieselben Milliardäre erzählt, dass Wind- und Solarenergie eine moderne Wirtschaft am Laufen halten könnten. Dann machten sie sich daran, die Anlagen zu bauen, auf die ihre eigenen Unternehmen angewiesen sind – und kamen stillschweigend zu dem Schluss, dass Wind- und Solarenergie die Last nicht tragen können.

Deshalb kaufen sie jetzt Erdgas. Sie unterzeichnen Verträge für Kernkraft. Sie sichern sich genau die zuverlässige Energie, von der sie Ihnen zwei Jahrzehnte lang gepredigt haben, dass Sie diese nicht bräuchten.

Die Emissionen von Microsoft sind innerhalb eines einzigen Jahres um rund 25 % gestiegen. Die von Google sind seit 2019 um 82 % gestiegen – trotz der öffentlichen Zusage, bis 2030 mit CO₂-freiem Strom zu arbeiten.

Zuverlässige Stromversorgung für sie. Stromausfall-Roulette für Sie

Eine Menge, die zwanzig Jahre lang gefordert hat, alles zu elektrifizieren, versucht nun, ein Veto der US-Bundesregierung zu erwirken, um zu bestimmen, wer was anschließen darf. Stromkunden eignen sich gut als Argument, wenn man eines braucht.

Genau darin unterscheidet sich CFACT, und genau das ist der Grund, warum wir dorthin fahren.

Wir berichten nicht aus sicherer Entfernung über Wochen wie diese. Beim COP30-Gipfel der UN in Brasilien wanderte unser Team in den Dschungel, um zu filmen, wie die Autobahn quer durch den Amazonas gerodet wurde, damit die Delegierten bequem zur Klimakonferenz gelangen konnten.

Niemand hat uns dieses Filmmaterial geschenkt. Wir sind hingegangen und haben es selbst aufgenommen.

Ich war in den letzten 41 Jahren bei mehr als 30 UN-Klimakonferenzen dabei. Es ist jedes Mal die gleiche Diskussion, nur in neuem Gewand.

Und Marc Morano, unser Kommunikationsleiter, wird nächsten Monat für CFACT vor Ort in Manhattan sein.

Ich kann Ihnen immer noch nicht verraten, was wir mitbringen werden. Ich kann Ihnen aber sagen, dass die Kameras laufen werden und dass wir Ihnen auf jeden Fall eine E-Mail dazu schicken werden, wenn Sie Ihren Posteingang im Auge behalten.

Und damit komme ich zu dem Grund, warum ich diesen Brief schreibe.

Ein Team für eine Woche nach Manhattan zu schicken, ist nicht billig. Die Hotelpreise in dieser Stadt während der Klimawoche und der Generalversammlung sind reine Abzocke.

(Irgendwie scheinen die Leute, die uns über Konsum belehren, nie die günstigste Variante zu buchen.)

Dann gibt es noch Verpflegung, Reisekosten, Crew, Ausrüstung … und Sicherheit.

Das ist der Posten, an den die meisten Menschen nie denken. Wenn man Leute mitten in diese Menschenmenge schickt, um laut zu sagen, dass ihnen der Notfall übertrieben dargestellt wurde, muss jemand dafür sorgen, dass unser Team sicher nach Hause kommt.

Wir planen das im Budget ein, weil uns die Erfahrung gelehrt hat, dass wir das einfach tun müssen.

Wir nehmen dafür keinen einzigen Cent an Steuergeldern in Anspruch. Keine Zuschüsse, keine Bundesaufträge. Genau deshalb können uns die Globalisten nicht kaufen – und genau deshalb kommt es auf Sie an.

Ihre Geldgeber wenden sich ab. Ihre Umfragewerte sind im Keller. Und das Beste, was sie dem Land noch zu bieten haben, ist die Wärme des Kollektivismus.

Wir haben unsere Haltung seit 1985 nicht geändert. Das mussten wir auch nie.

Für Freiheit und solide Wissenschaft,

Craig Rucker, President

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Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Der Sommer wird in Deutschland erst seit 1988 wärmer – Teil 1

Die Sommererwärmung fand hauptsächlich tagsüber statt.

Von Josef Kowatsch, Matthias Baritz

  • Natürliche und anthropogene Gründe bestimmen die Sommer-Erwärmung seit 1987/88, und zwar:
  • Geänderte Großwetterlagen-Häufigkeiten, zunehmender Wärmeinseleffekte durch Bebauung und Flächenversieglungen, die Zunahme der Sonnenstunden, die weiträumige Trockenlegung der Landschaft bestimmen die Sommererwärmung seit 1988
  • Die Sommererwärmung seit 1988 fand hauptsächlich tagsüber statt. Ursache: Sonne
  • Die große Sommererwärmung tagsüber bestimmt auch im Wesentlichen die Statistik der Jahreserwärmung seit 1988.
  • Die Klimahysterie basierend auf CO₂ ist völlig unbegründet, ein frei erfundenes Medienereignis.
  • Kohlendioxid ist ein lebensnotwendiges Gas, wir brauchen mehr und nicht weniger

Der Sommer 2026 war außergewöhnlich warm, laut DWD-Aufzeichnungen mit knapp 19,6°C der zweitwärmste seit Aufzeichnungsbeginn, siehe Grafik 1. Vor allem der Juni lief im letzten Drittel zur Höchstform auf und die DWD-Wetterstation Möckern-Drewitz in Sachsen-Anhalt vermeldete am 27.6. 2026 mit 41,8°C einen neuen Sommerhöchstwert, der höchste jemals in Deutschland gemeldete Tagesspitzenwert. Man könnte auch sagen, ein neuer deutscher Temperaturrekord mit 41,8 Grad in der sonnigen Tagesspitze direkt bei der Wetterstation.

Natürlich ist die Sonne dafür verantwortlich. Mit 783,2 SSH ist der Sommer 2026 der fünftsonnigste seit Beginn der Messaufzeichnungen, d.h. seit 1951, 18% über dem Mittel. Umgekehrt die Niederschlagsmengen mit 170,1 l/m², gut 25% unter dem Mittel. Einordnung in längere Zeitreihen, siehe Grafiken 4a/b.

Uns interessiert mehr: Wie ist dieser Sommer 2026 in einem längeren Zeitraum einzuordnen? Lassen wir deshalb die Grafiken der DWD- Zeitreihen sprechen

Zunächst die Sommer-Temperaturen seit 1892, also seit 135 Jahren

Die deutsche Sommertemperaturkurve zeigt zwei auffallende Temperaturzeitintervalle

Abb. 1: Die eigentliche Klimaerwärmung beim Sommer begann erst 1987/88, vor allem tagsüber, das zeigt dann Grafik 6, weiter unten

Wir unterteilen weiter und erkennen 4 Zeitintervalle bei der Jahreszeit Sommer in den DWD-Reihen.

  1. Nach unmerklicher Abkühlung von 1890 bis 1910 leichte Erwärmung bis etwa 1950, danach leichte Abkühlung bis 1987
  2. Insgesamt jedoch fast 100 Jahre lang nahezu gleich bleibende Sommertemperaturen
  3. Leichter Sprung der Temperaturtrendgeraden von 1987 auf 1988
  4. Starke Weitererwärmung seit 1988, vor allem tagsüber.

Wo bleibt die CO– Erwärmungswirkung?

Anhand dieser Sommergrafik ist bereits bewiesen, dass CO keinen oder kaum einen Einfluss auf die Temperaturentwicklung hat. Das jährlich steigende CO kann nicht fast 100 Jahre lang unwirksam sein, dann mit dem Jahr 1988, aufgeschreckt durch die Gründung des Weltklimarates plötzlich aufwachen und seine erwärmende Wirkung verstärkt entfalten, als müsste es die verschlafenen 100 Jahre davor nachholen.

Noch eindrucksvoller zeigt sich die Nichtwirkung von CO₂ auf die Temperaturen, wenn man die Zeitreihe erst während des Krieges beginnen lässt, denn ab 1943 wurden die Sommer nicht nur in Deutschland kälter. Eine Sommerabkühlung, die bis 1987 anhielt und viele Experten von einer neuen kommenden kleinen Eiszeit redeten. Es war die Zeit, wo man ab 1960 unbedingt in den Sommersüden reisen wollte, um Sonnenwärme für den Winter zu tanken. Die Italiensehnsucht fand auch Ausdruck in dem damals beliebten Lied „Zwei kleine Italiener“

Abb. 2: von 1943 bis 1987, also 45 Sommer lang sind die Temperaturen sogar gefallen, trotz steigender CO₂-Konzentrationen. Man fragte sich damals: „Wann wird’s mal wieder richtig Sommer?“

Unzulässig und deshalb falsch ist auf alle Fälle diese Schlussfolgerung der Treibhauskirche: Aus einer Zufalls-Korrelation erst seit 1988 behauptet man eine Ursache-Wirkung, nämlich CO bestimme die Temperatur. Warum nicht umgekehrt? Oder Zufall…? Vieles wäre aus einer Korrelation heraus denkbar.

Anmerkung zu den DWD Temperaturdaten: Diese DWD-Temperaturdaten aus Grafik 1 und 2 sind nicht wärmeinselbereinigt. Die Temperaturen der letzten 20 Jahre sind mit ganz anderen Wetterstationen an wärmeren Plätzen und mit ganz anderen Messgeräten und Messmethoden ermittelt als die Daten davor oder gar im Kaiserreich. Nicht nur die Städte und Dörfer wurden wärmer gemacht, – das nennt man städtischen Wärmeinseleffekt- sondern die ganze Landfläche. Was alles zum WI-Effekt gehört, hat Stefan Kämpfe hier beschrieben.

Als grober Anhaltspunkt: Wäre Deutschland so geblieben wie 1881 mit den damaligen Wetterstationen an den kälteren Standorten, dann würden die heurigen 19,6°C vor 140 Jahren mit etwa 18 Grad ermittelt worden sein. Wir nennen diese Spanne den Wärmeinseleffekt (WI) in den deutschen Sommer-Temperaturreihen. Es bleibt jedoch noch immer eine deutliche reale Erwärmung übrig

Diese Wärmeinsel-Erwärmung ist eine reale Zusatzwärme, wir Menschen wohnen in den wachsenden Wärmeinseln, und da wurde es eben wärmer, aber ein Teil der 2 Grad Sommertemperaturzunahme ist auch nur eine statistische Erhöhung des Schnittes durch kältere Stationen stilllegen und an wärmeren Standorten neu aufmachen, u. viele andere. Diese statistischen Erwärmungstricks sind hier beschrieben und hier bewiesen.

Gibt es noch eine (fast) unberührte Wetterstation wie einst zum Vergleich?

Leider gibt es bei uns in Deutschland keine einzige Wetterstation mehr, die noch so steht wie vor fast 150 Jahren und in deren weiten Umgebung sich weniger wärmend verändert hat als bei uns. In den USA ist das möglich. Die Dale Enterprise Wetterstation ist die älteste in Virginia, steht bei einer singulären Farm, nur ein inzwischen asphaltierter breiter Highway führt an der Farm vorbei und die nahegelegene Stadt Harrisonburg hat sich stark in Richtung Farm ausgeweitet. (Entfernung nur noch 1 km). Wir bezeichnen diese Wetterstation als WI-arm, ihre Temperaturgrafik für den Sommer sieht so aus:

Abb. 3: Diese WI-arme Wetterstation in den USA zeigt in 147 Jahren nur einen minimalen Sommertemperaturanstieg von etwa einem halben Grad Fahrenheit, der jedoch auch erst vor etwa 50 Jahren einsetzte. (1 Grad Fahrenheit= 0,56°C) Seitdem fehlen vor allem die kühleren Sommer.

Die leichte gemessene Sommertemperaturzunahme dieser amerikanischen Wetterstation erklärt sich von selbst mit dem leicht zunehmenden Wärmeinseleffekt in der Umgebung der Station

Der Klimawandel tagsüber seit 1988 in Mitteleuropa hat viele Ursachen, natürliche und anthropogene

Der kleine ‘Klimasprung‘ von 1987 auf 1988 – siehe Grafik 1 – um ein halbes Grad hat natürliche Gründe: Die plötzliche Änderung der Großwetterlagen, eine Umstellung von Nord/West auf mediterrane Einflüsse, NOA, AMO und andere natürliche wetterbestimmende Faktoren für Mitteleuropa. Die Wirkung der Luftreinhaltemaßnahmen. Auch das Nordseewasser zeigt diesen Temperatursprung. Der Temperatursprung wurde in Holland in dieser wissenschaftlichen Arbeit genauer verfolgt und beschrieben. Zitat aus der Introduction: „This warming has not taken place uniformly: there is a jump around 1988 of about one degree in the average temperature.“ Nochmals: jump around 1988 of about one degree

Die starke Weitererwärmung des DWD-Sommers nach dem Sprung der Temperaturtrendgeraden 1988

Die 0,5 Grad/Jahrzehnt an Sommer-Weitererwärmung haben menschengemachte und natürliche Gründe. Der menschengemachte Anteil ist zunehmend. Gründe des anthropogenen Anteils sind die voranschreitende Zerstörung der Natur durch Überbauung und Flächenversiegelung, derzeit etwa 51 000 km², aber vor allem die Austrocknung der deutschen Landschaften durch großflächige Trockenlegungen. Selbst die freie Fläche in Wald und Flur, Wiesen und Feldern wurden seit Jahrzehnten großflächig trockengelegt, damit nach einem Starkregen anderntags sofort die industrielle Land- und Forstwirtschaft wieder betrieben werden kann. Die Folgen: Plötzliches Hochwasser. Exemplarisch hier beschrieben.

Verursachte Folgen: Nach mehreren heißen Tagen geht die kühlende Wirkung des Bodens und der Vegetation in Wald und Flur verloren, zumal auch die Sonnenstundenanzahl tagsüber stark gestiegen ist, trotz fast gleich bleibender Niederschläge, siehe nächste Grafik.

Und schließlich die zusätzliche Erwärmung durch angebliche Klimaschutzmaßnahmen wie dunkle Frei-Flächen PV-Anlagen, siehe Eingangsbild, sowie über 31 000 Windräder.

Sonnenstunden und Niederschläge beim DWD-Sommer seit 1988

Sonnenstunden stark steigend, Niederschläge leicht abnehmend.

Abb. 4a/b: Seit 1988, dem Beginn des Klimawandels in Deutschland steigen die Sonnenstunden stark an. Aufgrund der Maßnahmen zur Luftreinhaltung hat sich die Intensität der Strahlung ebenfalls verstärkt. Insbesondere der energiereiche UV-Anteil hat zugenommen. Mit der Zunahme der Sonnenstunden hat selbstverständlich die Bewölkung abgenommen.

Man erkennt: a) natürliche Klimaänderungen: Die Sonne hat den Temperaturverlauf hauptsächlich mitbestimmt.

b) anthropogen: aber auch der Mensch durch großflächige Deutschlandtrockenlegungen mitsamt Asphaltierung und großflächige Bebauungen, ebenso PV-Anlagen und Windräder trocknen Deutschland im Sommer aus und nicht Kohlendioxid.

Hinweis, den gesamten anthropogenen Einfluss auf die Temperaturmessungen haben wir hier beschrieben.

Damit ist diese Literaturdefinition absolut falsch: Der Begriff Klimawandel bezeichnet langfristige Temperatur- und Wetterveränderungen, die hauptsächlich durch menschliche Aktivitäten verursacht sind, insbesondere durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe.

Wie allen bekannt ist, ist der Winter die Hauptzeit der Verbrennung. Dann müsste der Winter die stärkste Erwärmung zeigen. Tut es aber nicht, das zeigt die nächste Grafik eindrucksvoll.

Abb. 5: Neunzig Jahre lang sind die Winter in Deutschland laut DWD sogar kälter geworden. Dann kam der plötzliche Klimawandel mit dem Sprung der Temperaturtrendgeraden – von 1987 auf 1988 – und seitdem auch eine Weitererwärmung der Wintermonate, jedoch weniger stark wie im Sommer.

Ergebnis: Die Wintergrafik Deutschlands zeigt erst recht, dass CO entweder gar keinen oder nur einen völlig untergeordneten Anteil an der Erwärmung Deutschlands seit 40 Jahren hat. Damit ist die in der Literatur verwendete Definition von Klimawandel sogar grottenfalsch.

Selbst aufgrund physikalischer Grundlagen an den CO-Erwärmungseffekt glaubende, jedoch unabhängige, weil nicht von der Treibhauskirche lebende Physiker schätzen den CO-Anteil an der Erwärmung seit 1988 als sehr niedrig ein. (Vahrenholt, Lüning, Lüdecke). Sie wissen genau, dass die von langer Hand geplante und uns ängstigen sollende Klimahysterie völlig unbegründet ist. Nur wer nichts an der Hysterie verdient, der sucht nach der Wahrheit.

Doch es gibt noch viel mehr Anzeichen für eine nicht oder kaum erkennbare Wirkung von CO auf die Temperaturreihen:

Die unterschiedlichen Tag-/Nachtemperaturen Deutschlands im Sommer

  • Tagsüber stark gestiegen, nachts kaum

Leider bietet der DWD keinen Gesamtschnitt seiner über 2000 Wetterstationen seit 1988 an, wir können hier nur eine Summe von 543 Einzelstationen zeigen, die seit 1947 bis heute bestehen. Im Grunde ist eine Gesamtauswertung für den DWD auch nur schwer möglich, denn der DWD hat in den letzten 30 Jahren über die Hälfte seiner Stationen ausgetauscht wie wir oben im ersten link gezeigt haben. Wir (M.Baritz) hat jedoch die noch verbliebenen Einzelstationen in unzähligen Arbeitsstunden zusammengefasst und ausgewertet.

In den Grafiken ist die obere graue Linie der Tagesverlauf, gemessen in Tmax (Durchschnitt aller täglichen Tmax von allen 543 Stationen, also 92 x 543 Werte ergeben einen Wert)

Die nächtlichen Tiefsttemperaturen während des Sommers sind in der Grafik in blau aufgeführt. Die 24-h Rundumtagesschnitte sind dazwischen in orange

Abb. 6: Völlig unterschiedlicher Verlauf der 6 Kennlinien in den beiden Zeitabschnitten.

Auswertungen, erster Zeitabschnitt bis 1987, linke Hälfte der Abbildung, 40 Jahre

Die Tageshöchsttemperaturen gehen zurück, die nächtlichen Tmin bleiben gleich, die Tagesmittel liegen dazwischen und gehen leicht zurück. Insgesamt eine leichte Abkühlung.

Ab 1988, bis heute, 39 Sommer:

Die Tagestemperaturen steigen stark an, die nächtlichen Tmin Temperaturen nur unwesentlich, insgesamt eine starke Sommererwärmung seit 1988 bis heute.

Merke:

a) Die Sommererwärmung seit 1988 fand nur tagsüber statt

b) Die Schere zwischen Tag/Nacht geht von 1947 bis 1987 zu, ab 1988 geht die Temperaturschere zwischen Tmax und Tmin auseinander.

Diese Grafik der deutschen Sommertemperaturen findet man sonst nirgendwo in der Literatur. Nur in unseren Artikeln!!. Warum werden diese Beweisgrafiken gegen CO₂ von der Treibhauskirche unterdrückt? Antwort: Sie beweisen deutlichst, dass Kohlendioxid nichts mit den Temperaturverläufen der DWD-Messreihen zu tun haben kann!!

Solche Gaseigenschaften gibt es nämlich nicht: Kohlendioxid kann tagsüber nicht anders wirken als nachts und bis 1987 nicht anders als nach 1987/88. Und deswegen werden auch niemals derartige Grafiken von der CO₂-Treibhauskirche mit ihrem Geschäftsmodell Klimaabzocke und CO₂-Steuern zur angeblichen Klimarettung veröffentlicht.

Falls es einen Einfluss der Temperaturen auf CO geben sollte oder wie die Klimakirche behauptet, CO bestimme die Temperaturen, – egal ob wärmend oder abkühlend- dann ist dieser im Temperaturverlauf der deutschen Sommertemperaturen nicht erkennbar.

Wenn nicht CO, was bestimmt dann hauptsächlich den Sommer-Temperaturverlauf?

Antwort: Hauptsächlich die Sonne, und die scheint und erwärmt nur tagsüber.

Es gibt eine hohe Korrelation zwischen Sonnenstunden und Tmax (Durchschnitt der Tageshöchsttemperaturen)

Abb. 7: Korrelationskoeffizient R = 0,90 bei Tmax/Sonne. Bei Tmin/Sonne liegt R nur bei 0,61. Was auch zu erwarten war, da Tmin weniger stark steigt als Tavg und Tmax

Merke 1: Da die Sonne im Sommer am stärksten wirkt, ist auch der Einfluss auf die Temperaturen tagsüber am höchsten

Merke 2: Die starke Zunahme der sommerlichen Temperaturen tagsüber zieht auch den Jahresschnitt der Deutschlanderwärmung seit 1988 stark nach oben.

Merke 3: Die Jahreserwärmung Deutschlands seit 1988 findet hauptsächlich im Sommer und tagsüber statt.

Mit dieser letzten Feststellung dürfte der Glaube mit CO₂ als Haupttemperaturtreiber endgültig widerlegt sein.

Zusatz: Wer dennoch weiter an CO₂ als anthropogenen Erwärmungstreiber glaubt, der muss auch von seiner Mitschuld an der Erwärmung seit 1988 überzeugt sein und ein schlechtes Gewissen haben. Die Kirchen können helfen: Überzeugte Treibhaus-Gläubige können sich hier ihr Gewissen durch eine monatliche Kollekte beruhigen.

Unsere in den Kommentaren uns widersprechende Treibhausgläubige spenden sicherlich nichts. Und das hat Gründe: Die meisten sind eh alimentiert, handeln im Auftrag oder verdienen am Geschäftsmodell CO₂-Ablasshandel mit. Aber in der Bevölkerung sind vor allem junge Leute durch ständige Indoktrination verunsichert und haben Zukunftsangst aufgrund der prophezeiten Erdüberhitzung. Vor allem junge Frauen wollen keine Kinder mehr bekommen. Eine unheilvolle negative Lebens- und Zukunftseinstellung der jungen deutschen Generation hat diese vor allem in Deutschland aufgebauschte CO₂-Klimalüge mitsamt Panikmache erzeugt. Die Zukunftsangst junger Mädchen ist real. Und die ist gewollt anerzogen, denn die linksgrüne Ideologie will Deutschland und die Deutschen in seiner jetzigen Form auslöschen.

Wir anderen, nicht aus wissenschaftlichen Gründen ans CO₂-Ablasshandelsmodell Glaubenden können nur hoffen, dass die angenehme Sommererwärmung auf diesem hohen Niveau noch einige Jahrzehnte anhält. Wir Deutsche haben doch auch schöne Sommer verdient. Wir wollen nicht wieder zweimal im Jahr nach Italien, um Sonne für den Winter zu tanken. Die allerdings tagsüber bereits viel zu hohen Sommerspitzentemperaturen könnten wenigstens durch Umsetzung eines Teiles unserer Vorschläge zur Wiederbewässerung der deutschen Landschaft vermindert werden.

Nebenbei sei bemerkt, dass es auch keinen einzigen wissenschaftlichen Versuch gibt, der die Klimasensitivität bei CO₂ von 2 bis 5 Grad bestätigen kann. Es gibt auch keine technische Anwendung dieser Simulationserhitzungsrechnungen, und schließlich hat die Sprengung der Nordstream-Pipeline keinerlei messbare Temperatur-Hotspots in der Höhe über der Austrittsstelle erzeugt. Drei Tage lang stark erhöhte Konzentrationen von zig-fachen Klimasensitivitäten und trotzdem keinerlei Erwärmungen. Im Gegenteil, die Luft über der Ostsee war in den Folgetagen nach der Sprengung bei stark erhöhter Treibhauskonzentration sogar kälter.

Gerade die starke Zunahme der sommerlichen Temperaturen tagsüber und auch erst seit 1988 bis heute zeigt, dass CO₂ kein Haupttreiber der Temperaturen sein kann. CO₂ wirkt allerhöchstens in homöopathischen Dosen mit. Und nicht vergessen, laut Treibhaus-Theorie sollen sich die Nächte stärker erwärmen als die Tage! Der Deutsche Wetterdienst in Offenbach mit seinen Temperaturreihen widerlegt eindrucksvoll das Märchen mit dem CO₂-Temperaturregler.

Abb. 8: Treibhausgase sind keine Temperaturregler, sie bewirken und verändern nichts Nachweisbares. Das haben wir in diesem Artikel anhand der DWD-Temperaturreihen doch x-Mal gezeigt und bewiesen. Z. B. der allererste nach Grafik 1: „Anhand dieser Sommergrafik ist bereits bewiesen, dass CO₂ keinen oder kaum einen Einfluss auf die Temperaturentwicklung hat.“ Laut Einstein genügt sogar ein Beweis.

Josef Kowatsch, aktiver Naturschützer und unabhängiger, weil unbezahlter Klimaforscher

Matthias Baritz, Naturschützer und neutraler Naturwissenschaftler.

 




Die Bewertung sinnloser Klimaschutz-Maßnahmen

Vijay Jayaraj

Was würden die Amerikaner davon haben, wenn sie jede Tonne Kohlendioxid einsparen würden, die durch die Nutzung fossiler Brennstoffe in den Vereinigten Staaten ausgestoßen wird? Selbst wenn man unbegründete Annahmen zugrunde legt, die den sogenannten Nutzen so groß wie möglich erscheinen lassen, lautet die Antwort: gar nichts!

Die weltweite Kampagne gegen Kohlendioxid (CO₂) beruht auf einer Vorgabe, das nie überprüft worden ist. Regierungen auf der ganzen Welt haben Abgaben, Emissionshandelssysteme, Kraftstoffnormen und Subventionen eingeführt – auf der ungeprüften Prämisse, dass nationale Opfer – bis hin zur wirtschaftlichen Zerstörung – eine katastrophale Erwärmung verhindern würden.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Washington hat sich dieser Prämisse zweimal angeschlossen. Die Obama-Regierung legte den „Clean Power Plan“ vor und ging im Rahmen des Pariser Abkommens die Verpflichtung ein, die Emissionen um mehr als 25 % gegenüber dem Niveau von 2005 zu senken. Die Biden-Regierung ging eine finanzielle Verpflichtung ein, die der Kongress in den Klimabestimmungen des „Inflation Reduction Act“ von 2022 auf 391 Milliarden Dollar bezifferte. Rechnet man Vorschriften für Auspuffgase von Kraftfahrzeugen und Kraftwerken, Standards für Haushaltsgeräte sowie Kraftstoffvorgaben hinzu, finanzieren die Amerikaner die größte Umgestaltung eines Energiesystems in der Geschichte.

Ihnen wurde gesagt, dies würde dem Planeten helfen. Niemand sagte, in welchem Umfang.

Die Wirtschaft von 50 Bundesstaaten ruinieren – ohne jeglichen Gewinn

Ein Bericht von Kevin Dayaratna von „Advancing American Freedom“ mit dem Titel „Fifty States, Virtually No Impact“ untersucht diese Frage anhand von Computermodellen, welche die alarmistischen Klimasimulationen des IPCC nachbilden. Um den weit hergeholten apokalyptischen Behauptungen des IPCC Rechnung zu tragen, geht die Analyse von der Fantasievorstellung aus, dass die Reduzierung der Treibhausgasemissionen im Jahr 2020 begann und dauerhaft fortgesetzt wurde. Auch umstrittene technische Annahmen des IPCC wurden einbezogen.

Dennoch kam Dayaratna zu dem Ergebnis, dass die durch die Beseitigung der CO₂-Emissionen der USA vermiedene globale Erwärmung bis 2050 etwa 0,11 Grad Celsius und bis 2100 etwa 0,24 Grad Celsius betragen würde. Der Bericht stuft die 50 US-Bundesstaaten und den District of Columbia nach ihrem theoretischen Erwärmungspotenzial ein und zeigt dabei Unterschiede im Bereich winziger Bruchteile eines Grads auf. Natürlich ist es lächerlich zu glauben, dass sich solch geringe Unterschiede Jahrzehnte im Voraus vorhersagen ließen, wo doch schon die Wettervorhersage für das kommende Wochenende oft daneben liegt.

Die übergeordnete Botschaft des Berichts lautet, dass ein Abgeordneter, der für Klimamaßnahmen nach UN-Vorbild stimmt, seinen Wählern katastrophale wirtschaftliche Kosten auferlegen würde – und das im Austausch für eine Temperaturänderung, die weder messbar noch spürbar ist.

Reale Physik entlarvt pseudowissenschaftliche Absurditäten

Um das Ganze noch absurder zu machen: Jede Zahl in der Dayaratna-Analyse geht davon aus, dass die Erwärmungsanalyse des IPCC stichhaltig ist. Nimmt man diese pseudowissenschaftlichen Annahmen weg, bricht die Argumentation für die bevorzugten Klimaprogramme noch stärker zusammen. Die Physik der realen Welt reflektiert eine völlig andere Geschichte.

Treibhausgase einschließlich CO₂ zeigen mit steigender Konzentration in der Atmosphäre abnehmende Erwärmungseffekte. Bei den derzeitigen Konzentrationen sind die Infrarot-Absorptionsbanden für CO₂ bereits weitgehend gesättigt, was bedeutet, dass zusätzliche Moleküle immer weniger zur Erwärmung beitragen. Eine Verdopplung des CO₂-Gehalts von derzeit 420 ppm würde zu einem vernachlässigbaren Temperaturanstieg von weniger als 1 Grad Celsius führen.

Unter realistischeren Annahmen würde die bis 2050 vermiedene Erwärmung 0,0084 Grad Celsius (statt 0,11 Grad) betragen, wenn die Emissionen der USA vollständig beseitigt würden. Eine vollständige Reduzierung aller globalen Emissionen würde lediglich eine Erwärmung um 0,070 Grad Celsius verhindern – wiederum unter der Annahme, dass sich dies überhaupt vorhersagen lässt.

Natürliche, vorteilhafte Erwärmung

In einer Stellungnahme an die Umweltschutzbehörde (EPA) aus dem Jahr 2025 bezeichnete Dr. William Happer, emeritierter Professor für Physik an der Princeton University, die Behauptungen des IPCC als „wissenschaftlich völlig unhaltbar“. Erstens, so sagte er, hätten die Treibhausgase seit der industriellen Revolution bis heute keine katastrophale Erwärmung, keine Wetterextreme und keinen Schaden verursacht; aufgrund der Sättigung werde ihre künftige Auswirkung sogar noch geringer ausfallen. Zweitens sei der größte Teil der seit 1750 beobachteten Erwärmung auf die natürliche Erholung von der Kleinen Eiszeit zurückzuführen, wobei Treibhausgase nur einen Bruchteil dazu beitrügen.

Die EPA, so Happer, sollte „die Öffentlichkeit über die tatsächlichen wissenschaftlichen Erkenntnisse aufklären, wonach steigende Kohlendioxid- und andere (Treibhausgas-)Emissionen sowie der zunehmende Einsatz fossiler Brennstoffe den Menschen weltweit durch mehr Nahrungsmittel und günstige Energie zugutekommen werden, während die Auswirkungen auf die Temperatur und extreme Wetterereignisse nur vernachlässigbar sind.“

Der Ertrag aus Subventionen in Billionenhöhe, den Kosten für die Einhaltung von Vorschriften, höheren Strompreisen und entgangenem Wirtschaftswachstum bringen also hypothetische, winzige Temperaturänderungen, die nichts bedeuten.

Politische Entscheidungsträger sollten ihre Energieentscheidungen entsprechend abwägen und einer erschwinglichen und zuverlässigen Energieversorgung Vorrang vor den nichtssagenden Gesten einer menschenfeindlichen Ideologie einräumen.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Originally published at American Thinker, September 1, 2026.

Vijay Jayaraj is a Science and Research Associate at the CO2 Coalition, Fairfax, Virginia. He holds an M.S. in environmental sciences from the University of East Anglia and a postgraduate degree in energy management from Robert Gordon University, both in the U.K., and a bachelor’s in engineering from Anna University, India. He served as a research associate with the Changing Oceans Research Unit at University of British Columbia, Canada.

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/09/02/measuring-meaningless-climate-actions/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




„Wie könnt ihr es wagen?“ Die menschlichen Kosten von Greta Thunbergs klimapolitischem Kreuzzug

Wer hat den Klimaaktivisten das Recht gegeben, den Lebensstandard und die Zukunftsaussichten der Menschen zu opfern, um ihre Ziele durchzusetzen?

Paul Driessen

Die schwedische Aktivistin Greta Thunberg erhielt ihren Spitznamen „Doom Pixie“ aufgrund ihrer zierlichen Statur und ihrer schrillen Vorwürfe, dass der Klimawandel – angeblich verursacht durch fossile Brennstoffe – den Untergang der Menschheit und des Planeten bedeute. [Hervorhebungen und Links hinzugefügt {vom Blog-Admin}]

Ihre berühmteste Tirade richtete sich an die Staats- und Regierungschefs der Welt, denen sie vorwarf, zu wenig zu unternehmen, um dies zu verhindern.

„Wie könnt ihr es wagen?“, schrie sie den Generalsekretär der Vereinten Nationen António Guterres sowie Präsidenten und Ministerpräsidenten, Würdenträger und Funktionäre im Plenarsaal der UN-Generalversammlung wütend an.

„Ihr habt mir mit euren leeren Worten meine Träume und meine Kindheit gestohlen … Menschen leiden“, sagte sie. „Menschen sterben. Ganze Ökosysteme brechen zusammen. Wir stehen am Anfang eines Massensterbens. Wie könnt ihr es wagen?!?“

Nein, Miss Thunberg. Diese Frage sollte an Sie gerichtet sein – und an die Politiker, Bürokraten und Aktivisten, die Ihre Tiraden in Politik umsetzen.

Wie kannst du es wagen, mit falschen Schreckensszenarien zu arbeiten, die auf Computermodellen basieren, die nicht einmal vergangene Klimazustände nachbilden können, geschweige denn das zukünftige Klima und Wetter vorhersagen? Wie kannst du es wagen, jedes Temperatur- und Wetterereignis, jede Überschwemmung, Dürre und jeden Waldbrand zu Behauptungen so zu verdrehen, als ob die Tierwelt, die Menschheit und der Planet vor dem unmittelbaren Untergang stehen?

Wie kannst du es wagen zu behaupten, dass Kohlendioxid aus Kraftstoffen, der Industrie und der Landwirtschaft – das Pflanzen düngt, den Planeten begrünt und Leben erhält – irgendwie unsere menschliche Gesundheit und unser Wohlergehen gefährdet?

Wie kannst du es wagen zu fordern, dass wir die Energiesysteme abschalten, die unser Leben, unsere Gesundheit und unseren Lebensstandard erst möglich machen? Dass wir auf modernen Komfort, unsere Träume und unsere Lieben verzichten müssen, weil du uns zwingst, funktionierende Energiesysteme abzuschaffen – und sie durch teure, wetterabhängige Ersatzlösungen zu ersetzen, die Stromausfälle, Armut, Krankheit, Entbehrung, Arbeitslosigkeit und ein verkürztes Leben mit sich bringen?

Wie kannst du es wagen, den ärmsten Menschen der Erde zu sagen, dass sie auf ihr gottgegebenes Recht auf moderne Technologien, Gesundheit und Lebensstandard verzichten müssen – und ihre Landschaften und Tierwelt durch Windkraftanlagen, Solarmodule und den Müll der erneuerbaren Energien auf deinem Altar des Klima-Fanatismus‘ opfern sollen?

Wie kannst du es wagen, von uns zu verlangen, dass wir den freien, demokratischen Kapitalismus aufgeben, der Milliarden Menschen Gesundheit und Wohlstand gebracht hat – und ihn durch sozialistisch-kommunistisch-totalitäre Regierungen ersetzen, die Milliarden Menschen in Elend gestürzt und über 100 Millionen Menschen verhungern lassen und ermordet haben?

Kurz nach den Gräueltaten vom 7. Oktober 2023 verlagerte Doom Pixie ihren Fokus auf die Propagierung der Träume der Hamas, der Hisbollah und palästinensischer Terroristen, Israel und die Israelis „vom Fluss bis zum Meer“ auszulöschen.

Vielleicht hatten ihre Zuhörer genug von ihren Klimatiraden, vielleicht weil sie erkannt haben, dass die „Krise“ maßlos übertrieben ist, dass die Welt noch jahrzehntelang Öl und Gas brauchen wird und dass der Abbau, die Herstellung und die Installation von Wind-, Solar- und Batteriestrom ökologisch verheerend sind. Oder vielleicht lässt sich mit der Verunglimpfung Israels einfach mehr Geld verdienen.

Doch ihre Klima-Hetzreden gehen weiter – und ihre Anhänger schwelgen nach wie vor darin, Vorschriften durchzusetzen, die Kosten verursachen und Menschenleben kosten, während sie nichts dazu beitragen, das häufig und ständig sich ändernde Klima der Erde zu stabilisieren.

Tatsächlich bin ich immer wieder erstaunt darüber, wie oft ich denke, dass ihre gefühllose Verrücktheit und Verderbtheit unmöglich noch tiefer sinken könnte … und dann werde ich eines Besseren belehrt.

Die Politik Kaliforniens hat dazu geführt, dass Ölbohrungen und -förderung, Raffinerien, Kohle-, Gas- und Kernkraftwerke sowie sogar Wasserkraftwerke stillgelegt werden mussten. Keine große Überraschung: Kalifornien hat nun die höchsten Strom und Benzinpreise auf dem amerikanischen Festland.

Gütige Bürokraten versprechen nun, die Preise um ein paar Cent pro Gallone zu senken – indem sie eine verbesserte Reifen-Effizienz vorschreiben, damit die Reifen mit weniger Rollwiderstand über die Straßen gleiten. US-Allwetterreifen mit einer Laufleistung von 105.000 km müssen nun durch Euro-Reifen mit einer Laufleistung von 43.000 km ersetzt werden. Das wird die Reifenkosten über die gesamte Lebensdauer eines Fahrzeugs mindestens verdoppeln.

Bild: Eine verbesserte Reifeneffizienz wird vorgeschrieben, was den Austausch von Ganzjahresreifen durch Euro-Reifen erforderlich macht und die Reifenkosten über die gesamte Lebensdauer eines Fahrzeugs verdoppelt.

Schlimmer noch: Dies wird zu mehr Unfällen, Verletzungen und Todesfällen führen, weil die neuen Reifen längere Bremswege erfordern, insbesondere bei Nässe.

Kalifornien, Connecticut und New York sind in den USA auch führend bei der „Regional Greenhouse Gas Initiative“ und bei Netto-Null-Maßnahmen – während Virginias „gemäßigt“ eingestellter Gouverneur und die Gesetzgeber fieberhaft daran arbeiten aufzuholen und dadurch die Strom- und Betriebskosten für Haushalte, Schulen, Krankenhäuser, Unternehmen, Fabriken und Rechenzentren immer weiter in die Höhe treiben. Sie brauchen Heizung, Klimaanlage, Kochmöglichkeiten, Beleuchtung und Computer? Pech gehabt.

Unter den gleichen klimazentrierten Maßnahmen ist der Pro-Kopf-Primärenergieverbrauch Großbritanniens seit 2005 drastisch gesunken. Gleiches gilt für den Wohlstand und den Lebensstandard des Landes.

Unterdessen gehören die Strompreise dort zu den höchsten weltweit, weil Wind- und Solarenergie Kohle-, Erdgas- und Kernkraftwerke ersetzen. Arbeitsplätze und ganze Industriezweige sind verschwunden, und die Einwohner wurden gezwungen, ihre Klimaanlagen abzubauen, wenn sie diese während Hitzewellen tatsächlich nutzen.

Die Lage in Bezug auf Arbeitsplätze, Energiekosten und Industrie ist in Deutschland ebenso düster, wo „Badezimmer-Minister“ Hausbesitzern nun mitteilen, dass sie in einem Badezimmer weder eine Dusche noch eine Badewanne haben dürfen.

So absurd das alles auch sein mag, nichts ist vergleichbar mit dem totalitären Imperialismus der UNO, Europas, der Weltbank, des Weltwirtschaftsforums, von Obama-Biden und der Ministerien, die sich auf die „Klimakrise“, die „Energiewende“ und die „traditionelle Landwirtschaft“ konzentrieren.

Seit Jahrzehnten zwingen sie den armen Ländern ihre „moralischen“ und „ethischen“ Grundsätze auf, um diese daran zu hindern, sich „übermäßig“ zu entwickeln. Bis vor kurzem sind sie damit durchgekommen.

Obamas Wissenschaftsberater John Holdren bestand darauf, dass die Vereinigten Staaten und andere Industrienationen sich „zurückentwickeln“ müssten – und dann den unterentwickelten Ländern vorschreiben sollten, welche „ökologisch tragbare Entwicklung“ sie erreichen dürften.

Jahrzehntelang bedeutete dies: keine Zuschüsse oder Kredite für Kohle-, Gas- oder gar Kernkraftwerke – denn von den armen Ländern wurde erwartet, dass sie „schmutzige fossile Brennstoffe überspringen“ und direkt zu „sauberer, erneuerbarer und nachhaltiger“ Wind- und Solarenergie übergehen.

Deshalb verfügt der durchschnittliche Einwohner Subsahara-Afrikas auch heute noch über Strom nur für 20 Minuten pro Tag, 141 Minuten pro Woche und 123 Stunden pro Jahr (von insgesamt 8.760) – sporadisch, zu völlig unvorhersehbaren Zeiten und jeweils nur für wenige Minuten oder Stunden.

Wohnungen, Geschäfte und sogar Schulen und Krankenhäuser leiden unter einem gravierenden Energiemangel, und der Zugang zu sauberem Wasser ist ein Luxus.

Ökoimperialistische, neokolonialistische Strategien haben zudem die Agrar- und Gesundheitspolitik bestimmt. Den Landwirten wurde jahrelang vorgeschrieben, dass sie keine Pestizide, Herbizide oder gentechnisch verändertes Saatgut verwenden dürfen – insbesondere, wenn sie ihre Erzeugnisse auf europäischen Märkten verkaufen wollen.

Bild: Ein Landwirt bestellt den Boden mit einem von Ochsen gezogenen Pflug. Bild von Bishnu Sarangi aus Pixabay

Sie sollten sogar auf Traktoren verzichten und sich mit Ochsenpflügen sowie „traditioneller“ und „ökologischer“ Subsistenz-Landwirtschaft begnügen.

Selbst die Malariabekämpfung muss ohne Pestizide erfolgen, mit oft gefälschten und minderwertigen Medikamenten sowie in Krankenhäusern, denen es an sauberem Wasser, ausreichender Stromversorgung und sogar an Fliegengittern mangelt.

Glücklicherweise hat Präsident Trump wieder für vernünftige Regulierungsmaßnahmen und die amerikanische Energiedominanz gesorgt – und dem Einsatz von Entwicklungshilfe als Druckmittel ein Ende gesetzt, mit dem arme Länder dazu gezwungen wurden, diese verhängnisvollen Maßnahmen zu akzeptieren.

Dieser mitfühlende Ansatz – und die Weigerung Chinas, Indiens und anderer aufstrebender Wirtschaftsmächte, sich auf diesen Wahnsinn einzulassen – hat die nach wie vor armen Entwicklungsländer weiter darin bestärkt, Ökoimperialismus und Neokolonialismus abzulehnen.

Sie erklären nun der Welt, dass sie schnelle, dramatische Veränderungen in Bezug auf Lebensstandard, Ernährung und Gesundheit durch moderne Energie-, Industrie-, Landwirtschafts- und Gesundheitsinfrastruktur wollen, brauchen und erwarten – als ihr heiliges Recht.

Die Welt verändert sich, zumindest in vielen Staaten und Ländern. Es ist höchste Zeit. Aber es bleibt noch viel zu tun – angefangen bei der Wahl amerikanischer, europäischer, asiatischer und afrikanischer Politiker, welche diese Realitäten verstehen und sich dafür einsetzen.

Paul Driessen is senior policy advisor for the Committee For A Constructive Tomorrow (www.CFACT.org) and author of books, reports and articles on energy, environmental, climate and human rights issues.

Link: https://climatechangedispatch.com/climate-policy-greta-thunberg-living-standards/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Die Zombie-Stationen des UK Met.-Office

Cap Allon

Immer neue Betrugsmaschen des UK Met.-Office! A. d. Übers.

Der Forscher Ray Sanders hat eine Reihe stillgelegter Messstationen des Met Office aufgedeckt, die noch lange nach dem Verschwinden der Thermometer weiterhin monatliche Temperaturwerte lieferten.

Newton Rigg in Cumbria stellte 2021 die Temperaturmessungen für das Met Office ein. Das Met Office hat inzwischen bestätigt, dass sich vor Ort keine Geräte des Met Office mehr befinden. Dennoch wird die öffentliche Datei zu dieser „historischen Messstation“ bis August 2026 weitergeführt.

Dazu gehören auch die Werte für diesen Sommer: 19,6 °C im Juni, 22,1 °C im Juli und 20,7 °C im August.

Die Zahlen stammen von HadUK-Grid. Einfach ausgedrückt: Das Met Office nimmt die Messwerte von aktiven Stationen auf, wandelt sie in ein 1-km-Temperaturraster um und interpoliert dann einen Wert zurück auf die Koordinaten der stillgelegten Station.

Seit langem fragen sich Sanders und andere, welche realen Stationen in die Schätzungen für Newton Rigg eingeflossen sind. Schließlich gab das Met Office eine Antwort: Es weiß es nicht. Sein automatisiertes System speichert keine Aufzeichnungen darüber, welche einzelnen Stationen zu einem bestimmten Rasterwert beigetragen haben.

Na klar…

Sanders hatte zuvor bereits die gleiche zwielichtige Praxis in Lowestoft aufgedeckt.

Diese Messstation wurde 2010 geschlossen, was das Met Office selbst bestätigte, doch die monatlichen Temperaturwerte wurden weiterhin veröffentlicht. Im Juni 2025 – fast 15 Jahre nach der Schließung – wies die Zeitreihe der historischen Messstation immer noch einen mittleren Höchstwert von 22,3 °C und einen Mindestwert von 13,4 °C auf.

Es gab noch weitere Fälle.

Paisley wurde 2011 geschlossen, doch Sanders’ archivierte Screenshots zeigen, dass die Datenreihe danach mit geschätzten Monatswerten fortgesetzt wurde. Nairn Druim wurde 2014 geschlossen und tauchte ebenfalls weiterhin so auf, als würde die Station noch Daten liefern.

Nachdem Sanders und seine Mitstreiter das Met Office wiederholt wegen Lowestoft, Paisley und Nairn kritisiert hatten, verschwanden die Zahlen nach der Schließung. Die aktuellen Dateien des Met Office enden nun mit den tatsächlichen Schließungsdaten der Stationen: Lowestoft im Jahr 2010, Paisley im Jahr 2011 und Nairn im Jahr 2014.

Das Met Office räumte selbst ein, dass Schätzwerte „Verwirrung stiften könnten, wenn es den Anschein hat, als gäbe es einen kontinuierlichen Datenfluss“ von Stationen, die auf unbestimmte Zeit geschlossen wurden, und dass es daher beschlossen habe, Schätzwerte von einer kleinen Anzahl stillgelegter Standorte zu entfernen.

Auf der aktuellen Seite des Met Office zu historischen Stationen werden Lowestoft, Paisley und Nairn ausdrücklich als geschlossene Stationen aufgeführt.

Newton Rigg ist jedoch nach wie vor in Betrieb, und die dortige Temperaturreihe wird weiterhin jeden Monat fortgeführt.

Es ist berechtigt zu hinterfragen, ob den Daten des Met Office vertraut werden kann, wenn geschlossene Stationen weiterhin Zahlen liefern und die Behörde selbst nicht angemessen erklären kann, woher diese Zahlen stammen. Dennoch gilt das Met Office als der Goldstandard für Klimadaten in UK. Seine Zahlen bilden die Grundlage für Klimaberichte, Temperaturangaben und Erwärmungstrends, die auf Bruchteile – sogar Hundertstel – eines Grads genau angegeben werden.

Dank an Ray Sanders für seine Forschungen.

Link: https://electroverse.substack.com/p/antarctic-station-sets-new-all-time?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)

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Zum gleichen Thema gab es auf dieser Website schon weitere Beiträge, z. B. hier sowie hier und hier. Die in diesem Beitrag geschilderten Ergebnisse der Arbeit des Ermittlers Ray Sanders werden aktuell auch bei WUWT aufgegriffen. Weil dieser Beitrag ohne Zahlschranke und außerdem mit ein paar aufschlussreichen Abbildungen daher kommt, wird er hier angefügt. A. d. Übers.

Met.-Office gibt zu: Kew Gardens ist eine Müll-Station der schlechtesten Klasse 5

Paul Homewood, NOT A LOT OF PEOPLE KNOW THAT

Große Neuigkeiten von der Website von Dr. Eric Huxter:

Ray Sanders hatte aus einem Informationsfreiheitsantrag vom Januar 2026 auf eine Liste der Wetterstationen der Klassen CIMO 1 und 2 entdeckt:

Kew Gardens, bisher Klasse 2, tauchte auf dieser Liste nicht auf. Am 24. Mai sandte ich eine Anfrage bezüglich des aktuellen Status‘ an die Auskunftsstelle des Met.-Office. Meine Anfrage erhielt eine Bearbeitungsnummer, und ich wartete auf die Antwort. Da bis Juli keine Antwort eingegangen war, sandte ich die Frage erneut unter Angabe der Bearbeitungsnummer. Am 29. August erhielt ich folgende Antwort:

Wir entschuldigen uns für die verspätete Antwort. Unser Support-Team hat uns mitgeteilt, dass die CIMO-Einstufung je nach Expositionsbewertung für jeden Sensor unterschiedlich ist oder sein kann.

Ich war ziemlich beeindruckt davon, wie lange es gedauert hat, bis diese Abweichung festgestellt wurde, und habe eine präzisere Anfrage bezüglich der CIMO-Standortklasse für den Temperatursensor gestellt. Heute habe ich folgende Antwort erhalten:

Der Temperatursensor in Kew Gardens ist als CIMO 5 eingestuft.

Die ganze Geschichte steht hier.

Wie den Lesern bekannt ist, haben Ray, Eric und ich Kew Gardens genau im Auge behalten, seit dort Anfang dieses Jahres der Temperaturrekord für den Monat Mai gemessen worden ist.

Obwohl die Messstation als Klasse 2 eingestuft ist, zeigten aktuelle Fotos eine überwachsene Vegetation und die unmittelbare Nähe der Messvorrichtung zu einem Zaun. Nach den Standards der WMO sollte Kew bestenfalls als Klasse 4 eingestuft werden.

Hinzu kommt die ungeeignete Umgebung in den Gärten.

Kew hat oft die Tagesranglisten der heißesten Orte angeführt, darunter auch diesen Rekord im Mai:

Da die WMO-Vorschriften klar festlegen, dass Standorte der Klasse 5 nicht für klimatologische Zwecke herangezogen werden dürfen, freue ich mich darauf, dass das Met Office diese irreführende „Rekordtemperatur“ nun von seiner Website entfernt.

Aus den MSM wird die Meldung aber sicher nicht entfernt! A. d. Übers.

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/09/05/met-office-admit-kew-is-a-class-5-junk-site/

Beide Beiträge übersetzt von Christian Freuer für das EIKE