Regenmengen in Städten immer stärker: Fake News

Anthony Watts

In ihrem Artikel vom 26. März 2025 mit dem Titel „Heavier Rainfall Rates in U.S. Cities“ behauptet Climate Central (CC), dass „der Klimawandel den Wasserkreislauf auflädt, was zu stärkeren Regenfällen und damit verbundenen Überschwemmungsrisiken in den USA führt“. Diese Schlussfolgerung ist im besten Fall irreführend und im schlimmsten Fall wissenschaftlich unverantwortlich. Die Beweise deuten, wenn sie richtig untersucht werden, auf alternative bekannte meteorologische Ursachen für die örtlich begrenzte Zunahme der Niederschläge hin.

CC behauptet, dass „die Atmosphäre, die sich durch den Klimawandel erwärmt, mehr Wasserdampf aufnehmen kann, was zu stärkeren Regenfällen führt – vor allem in städtischen Gebieten“. Dies lässt sich leicht durch lokale städtische meteorologische Faktoren erklären, die nichts mit Klimawandel zu tun haben.

Zunächst einmal begeht der CC-Artikel einen in der Klimaberichterstattung weit verbreiteten logischen Fehlschluss: Korrelation wird mit Kausalität verwechselt. Ja, einige Städte haben in den letzten Jahrzehnten eine Zunahme intensiver Niederschläge verzeichnet, aber das ist nicht der schlagende Beweis für einen anthropogenen Klimawandel, wie CC glauben machen will. Climate at a Glance bietet vielmehr eine viel umfassendere und nuanciertere Bewertung der Niederschlagstrends und zeigt, dass die landesweiten Niederschläge in den USA nicht in alarmierender oder beispielloser Weise zugenommen haben. Tatsächlich zeigt der Eintrag über die Niederschläge in den USA, dass die Gesamtniederschläge im letzten Jahrhundert zwar leicht zugenommen haben, dass es aber keinen durchgängigen Trend zur Intensivierung der Niederschläge gibt, welcher der propagierten Hysterie entspricht.

Schlimmer noch: CC ignoriert in seinem Artikel den gut dokumentierten Urban Heat Island (UHI)-Effekt völlig. Städte sind aufgrund der Wärme speichernden Eigenschaften von Asphalt, Beton und geringerer Vegetation wärmer als umliegende ländliche Gebiete – ein Grundprinzip der Meteorologie, das seit Jahrzehnten bekannt ist.

Eine der führenden Städte mit höheren Niederschlagsmengen, die CC erwähnt, ist Reno, Nevada, wo die Niederschlagsmenge seit 1970 um 37 % gestiegen ist. Ein einfaches, von Anthony Watts 2008 durchgeführtes Experiment hat die starke UHI-Signatur der Stadt schlüssig nachgewiesen, wie hier zu sehen ist:

Temperaturspanne 45°F = 7,2°C; 57°F = 13,9°C

Wärmere Stadtflächen erzeugen mehr lokale Konvektion, die wiederum zu mehr Gewitter- und Niederschlagsaktivität über städtischen Kernen führen kann. Ironischerweise widmet CC einen ganzen Abschnitt seiner Website dem UHI in US-Städten, der in dem Artikel, in dem behauptet wird, der Klimawandel verstärke „den Wasserkreislauf“ und die Niederschläge in den Städten, gar nicht erwähnt wird.

Dass CC den UHI-Faktor bei der Verstärkung der Niederschläge ignoriert – und das in einem Artikel, der sich speziell mit Niederschlagstrends in Städten befasst – ist nicht nur ein Versehen. Es ist ein offensichtliches journalistisches und wissenschaftliches Fehlverhalten.

CC lässt noch einen weiteren wichtiger Prozess außer Acht: die Luftverschmutzung in den Städten. Die Städte sind mit Feinstaub aus Fahrzeugen, Industrie und Heizungsanlagen belastet. Diese Partikel dienen als Kondensationskerne – winzige Keime, an denen Wasserdampf kondensiert, wodurch sich Wolken bilden und der Niederschlag verstärkt wird. Dies ist keine neue oder kontroverse Wissenschaft. Eine 2004 in Nature erschienene Studie mit dem Titel „Enhanced precipitation due to aerosol effects“ (Verstärkter Niederschlag durch Aerosoleffekte) dokumentiert, wie erhöhte Aerosole die Wolkenbildung verstärken und den Niederschlag intensivieren können, insbesondere in städtischen Umgebungen.

Auch die Amerikanische Meteorologische Gesellschaft hat dieses Phänomen schon lange erkannt. Das AMS Journal of Applied Meteorology and Climatology veröffentlichte 2007 einen Artikel über „Urban Influences on Cloud and Precipitation“ (Städtische Einflüsse auf Wolken und Niederschlag), in dem hervorgehoben wird, wie Städte ihr eigenes Mikroklima schaffen können, das die lokalen Niederschlagsmengen und -intensitäten beeinflusst. Keiner dieser etablierten Prozesse beruht auf dem globalen Klimawandel, um stadtspezifische Niederschlagstrends zu erklären.

Vergessen wir auch nicht die Rolle des Wolkenimpfens bei der Wetteränderung – eine Praxis, bei der absichtlich Partikel in die Atmosphäre eingebracht werden, um die Niederschläge zu verstärken. Die Tatsache, dass städtische Gebiete dies unbeabsichtigt durch Verschmutzung tun, deutet darauf hin, dass die Niederschlagstrends in diesen Gebieten bei weitem nicht nur „natürlich“ oder „durch den Klimawandel“ bedingt sind.

Die fehlerhafte Analyse von CC ignoriert grundlegende bekannte Effekte der Stadtmeteorologie. Der Artikel von CC ist daher fehlgeleitet und von Modellspekulationen angetrieben. Ihre Behauptung, dass der Klimawandel die Regenfälle in den Städten der USA verschlimmert, beruht auf selektiven Daten, wobei sowohl der bekannte urbane Wärmeinseleffekt als auch die Regen verstärkende Rolle von Aerosolen ignoriert werden. Das ist so, als würde man dem Wetter die Schuld am Fieber geben und die Infektion, die es verursacht, ignorieren. Indem sie diese kritischen Faktoren weglassen, präsentieren sie eine vereinfachte, alarmistische Sichtweise, die eher politischen Zielen als der wissenschaftlichen Wahrheit dient.

Diese Art von schlampiger Forschung für den Medienkonsum untergräbt das öffentliche Vertrauen in die Klimawissenschaft. CC beansprucht für sich, eine Kapazität zu sein, doch ihre Arbeit zeigt ein einheitliches Muster: Sie picken sich Daten heraus, ignorieren widersprüchliche Beweise und schieben alles auf den Menschen, der fossile Brennstoffe nutzt und den Klimawandel verursacht. Echte Wissenschaft berücksichtigt alle Variablen, insbesondere so offensichtliche wie die lokale Erwärmung in Städten und die Umweltverschmutzung. Solange Climate Central diese grundlegenden Faktoren nicht anerkennt, berichten sie nicht über die Wissenschaft – sondern verbreiten eine Fake-News-Geschichte.

Link: https://climaterealism.com/2025/03/climate-centrals-misleading-urban-rainfall-claims-are-all-wet/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Kältereport Nr. 13 / 2025

Vorbemerkung: Im Mittelpunkt steht diesmal nach wie vor Südostasien, aber auch Südosteuropa. Aber auch aus anderen Teilen der Welt gibt es Meldungen.

Hierzu aber folgende Anmerkung: Kommentator Marvin Müller hat darauf hingewiesen, dass Autor Cap Allon seiner Ansicht nach manchmal etwas übertreibt. In einem Fall (siehe unten) wird das explizit belegt. Dennoch, die Kaltmeldungen als solche sind fast durchweg mit Links und Quellen belegt. In diesem Zusammenhang noch einmal der Hinweis, dass es sich hierbei ausschließlich um Wetter und nicht um Klima handelt!

Meldungen vom 24. März 2025:

Türkei: starke Schneefälle

Für die Jahreszeit ungewöhnlich starker Schneefall hat Zentralanatolien und die Osttürkei heimgesucht.

Mehr als 900 Reisende saßen in der Nacht zum Freitag auf den Autobahnen zwischen Kayseri und Malatya, Gürün und Göksun fest – Strecken, die normalerweise im Frühjahr frei sind. Rettungsmannschaften arbeiteten während des Sturms, um die Eingeschlossenen zu erreichen und in Sicherheit zu bringen.

In der Provinz Sivas erzwangen Schneestürme die Sperrung der Autobahn Sivas-Gürün. Trotz der Sperrung wurden die Rettungskräfte zu vier separaten Verkehrsunfällen gerufen. Auch eine vermisste Person konnte im Schnee aufgefunden werden.

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Albanien: Ernten durch Kälte gefährdet

Bittere Kälte und heftige Schneefälle haben Korça in Albanien heimgesucht und stellen eine ernste Bedrohung für die Obstkulturen dar, kurz vor Beginn der Vegetationsperiode. Die Temperaturen fielen bis auf -6 °C, was für Mandeln, Pfirsiche, Aprikosen und insbesondere früh blühende Kirschsorten ein Alarmsignal ist.

Arben Hysolli von der Landwirtschaftsdirektion in Korça sagt, die Schäden könnten groß sein, hängen aber von einer Reihe von Faktoren ab. Hilfreich. Eine offizielle Bewertung wird für Anfang der Woche erwartet.

„Dieser späte Schneefall und der starke Temperaturabfall kamen plötzlich“, erklärte Hysolli. „Die Auswirkungen sind je nach Kultur und Sorte unterschiedlich, aber die Frühblüher sind am anfälligsten.“

Laut Hysolli werden extreme Kälteereignisse aufgrund der globalen Erwärmung immer häufiger – ja, das hat er gesagt: „Um die Wahrheit zu sagen, hat die Häufigkeit von extremen Wetterbedingungen wie diesen aufgrund der globalen Erwärmung zugenommen. Daher sind die Landwirte manchmal nicht auf diese Situationen vorbereitet.“

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Jordanien: Erster Frühjahrs-Schnee seit fast drei Jahrzehnten

In Jordanien gab es während des heiligen Monats Ramadan erhebliche Schneefälle – ein Phänomen, das seit fast 30 Jahren nicht mehr beobachtet worden war. Dieses seltene Ereignis fiel mit der Frühlings-Tagundnachtgleiche zusammen, die den Beginn des Frühlings ankündigt.

Auf den nördlichen Berggipfeln, vor allem in den Gouvernements Jerash und Ajloun, einschließlich der Region Ras Munif, sammelte sich Schnee an.

Als sich die Kälte intensivierte, dehnte sich der Schnee auf einige Gipfel des zentralen Hochlands aus und umfasste Gebiete in Balqa und bestimmte hoch gelegene Stadtteile im Westen Ammans, wie Khalda und Tlaa Al-Ali.

Schnee ist in Jordanien selten und beschränkt sich in den Wintermonaten normalerweise auf die Hochlandregionen. Diese Schneefälle Ende März sind fast beispiellos.

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Kanada: British Columbia im Schnee versunken

Der März hat den Bergen von British Columbia einen kräftigen Wintereinbruch beschert. Auf dem Mt. Seymour sind über Nacht mehr als 40 cm Neuschnee gefallen, und ähnliche Mengen wurden auf der Brohm Ridge bei Whistler und auf dem Mt. Washington gemeldet, wo 30 cm gefallen sind.

Damit erhöht sich die Gesamt-Schneedecke des Monats auf 343 cm, was bedeutet, dass der März 2025 der bisher schneereichste Monat des Winters und auch der schneereichste März seit dem rekordverdächtigen Monat 2017 war, in dem 683 cm fielen.

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Japan: Ungewöhnlich kühl in manchen Gebieten

Während einige Teile Japans in letzter Zeit ein wenig Frühlingswärme genossen haben, ist in Okinawa ungewöhnliche Kälte eingezogen.

Ein seltener Kälteeinbruch am Wochenende ließ die Temperaturen in vielen Regionen sinken, auch im sonst so milden Okinawa. Nach Angaben der Japanischen Meteorologischen Agentur (JMA) wurden an zwei Messstationen neue Rekordtiefstwerte für diesen Monat gemessen.

Dabei handelt es sich um Moriyama, wo ein Tiefstwert von 9,4 °C gemessen wurde, der den bisherigen März-Rekord von 12 °C vom 1. März 2016 übertraf, und um Kita-Daito, das mit 9,7 °C den bisherigen März-Rekord von 9,9 °C vom 5. März 2004 unterbot.

Anmerkung: Die erwähnten bisherigen Rekorde waren Anfang März aufgetreten, während diese neuen Rekorde zum Ende des Monats verzeichnet wurden.

Diese Werte sind signifikant für Okinawa, wo die Temperaturen zu dieser Jahreszeit normalerweise weitaus höher liegen.

Mit Blick auf die Zukunft hat die JMA gesagt, dass Japan eine hohe Wahrscheinlichkeit für unterdurchschnittliche Temperaturen in den Frühlingsmonaten hat.

Link: https://electroverse.substack.com/p/heavy-snow-batters-turkey-albanian?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 25. März 2025:

Andorra: Starker Frühjahrs-Schneefall

In Andorra hat es in diesem Frühjahr heftig geschneit, was ideale Bedingungen für das Skifahren in der Nachsaison bietet. Am Montagabend wurde El Tarter von starkem Schneefall heimgesucht.

Die Temperaturen schwanken dabei zwischen -2°C und 4°C, und es ist weiterer Schnee vorhergesagt.

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Japan: Kirschblüte in Tokio kommt spät

Die berühmte Kirschblütensaison in Tokio hat offiziell begonnen. Am 24. März gab die Japanische Meteorologische Agentur (JMA) bekannt, dass die Sakura-Bäume in der Stadt ihre Blütezeit erreicht haben.

Die diesjährige Blüte hat vier Tage später als im Durchschnitt der letzten Jahre, aber fünf Tage früher als im letzten Jahr eingesetzt.

Graphik: Temperaturanomalien in verschiedenen Regionen Japans in den ersten drei Monaten des Jahres 2025

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Meldungen vom 26. März 2025:

USA: Frühjarhs-Frost steht bevor

Der Schweregrad ist noch ungewiss, aber ein letzter Kälteeinbruch könnte sich anschicken, die Vereinigten Staaten zu erfassen.

Wie die aktuelle GFS-Temperaturanomaliekarte zeigt, steht ein Kälteeinbruch in weiten Teilen der mittleren und östlichen USA bevor. Die Temperaturen werden vom Mittleren Westen bis zum Südosten der USA deutlich unter die jahreszeitlichen Werte sinken.

Meteorologen haben auf ein kürzlich aufgetretenes Sudden Stratospheric Warming (SSW) als mögliche Ursache hingewiesen. SSW-Ereignisse treten auf, wenn sich die polare Stratosphäre schnell erwärmt, wodurch der Polarwirbel oft unterbrochen wird und kalte arktische Luft nach Süden in die mittleren Breiten strömt.

Zwar führt nicht jede SSW zu extremer Kälte, aber der Zeitpunkt dieses jüngsten Temperaturabfalls stimmt gut mit den erwarteten Auswirkungen eines solchen Vorgangs überein.

Alles andere in diesem Abschnitt ist Vorhersage – also abwarten. A. d. Übers.]

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Nordhemisphäre: Historische Schneemasse

Nach den neuesten Zahlen von GlobSnow SWE v1.3 hat die Schneemasse der nördlichen Hemisphäre mit 3450 Gigatonnen (Stand: 23. März) ein Rekordniveau erreicht. Das ist nicht nur überdurchschnittlich, sondern liegt auch 700 Gigatonnen über dem Durchschnitt der Jahre 1982-2012.

Die Ausdehnung mag in dieser Saison durchschnittlich sein, aber die Masse ist rekordverdächtig hoch:

Andere Quellen bestätigen:

– Die NOAA hat eine ungewöhnlich hohe Schneedecke in ganz Nordamerika bestätigt.

Copernicus meldet große Schneeverwehungen in ganz Eurasien.

– Laut Rutgers Global Snow Lab gehört der März 2025 zu den fünf schneereichsten Monaten seit 1967.

Aber klar – erzählen Sie uns noch einmal, dass Kinder nicht wissen werden, was Schnee ist.
Die Realität sieht so aus: Das Klimasystem ist weitaus komplexer als die hübschen, unheilverkündenden Prognosen, mit denen uns das Klimatariat versorgt. Was wir erleben, ist kälter, schneereicher und von der Norm abweichend.

Einschub des Übersetzers hierzu: Es war in einem der vorherigen Kältereports schon einmal ein Thema, sei aber hier wiederholt – auch vor dem Hintergrund des berechtigten Hinweises von Kommentator Marvin Müller, dass Autor Cap Allon manchmal etwas durcheinander bringt: Die Schnee-MASSE mag ja rekordverdächtig sein [sofern obige Graphik korrekt ist], aber die AUSDEHNUNG der Schneedecke auf der NH ist es sicherlich nicht:

Interpretation: Dort, wo der Schnee noch liegt, hat es besonders stark/viel geschneit. Einen generellen Trend kann man daraus aber wohl nicht ableiten. – Ende Einschub.

Link: https://electroverse.substack.com/p/spring-freeze-for-the-us-historic?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 27. März 2025:

USA: Starke Frühjahrs-Schneefälle in Teilen der USA

Der Winter ist noch nicht vorbei. Eine Reihe von Stürmen sucht die Vereinigten Staaten von Küste zu Küste mit Kälte und Schnee heim.

Hier werden diverse Regionen in den USA und auch Kanada namentlich aufgezählt, die allesamt enorme Frühjahrs-Schneemassen verzeichnen. Besondere Schwerpunkte sind im Westen die Sierra Nevada und nördlich davon die Rocky Mountains, im Osten sind es die Neuengland-Staaten und die Pocono Mountains, eine mitteleuropäisch anmutende Mittelgebirgsregion.

Die winterlichen Bedingungen herrschen aber ausschließlich nur in der Nordhälfte der USA und in Kanada. Im Süden der USA hat bereits sommerlich warm anmutende Witterung eingesetzt, doch ist gerade das Frühjahr die Jahreszeit in Nordamerika, in welcher die stärksten Temperaturgegensätze auftreten.

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Norwegen: Ebenfalls sehr viel Schnee

Norwegens Wasserkraftreservoirs sind aufgrund der beeindruckenden Schneefälle ungewöhnlich voll.

Der Statkraft-Hydrologe Gaute Lappegaard sagte, im Norden des Landes liege eine sehr hohe Schneedecke, während der Süden „Schnee mit hohem Wassergehalt“ erhalte – eine gute Nachricht für den Energiesektor, da dies eine gleichmäßige Auffüllung der Reservoirs gewährleistet.

Es wird erwartet, dass der Schnee im Süden allmählich schmilzt, was das Hochwasserrisiko senkt und Statkraft eine bessere Kontrolle über die Zuflüsse in die Reservoirs und die Stromerzeugung ermöglicht. Die Regulierungsbehörde NVE meldet überdurchschnittlich hohe Wasserstände in den Reservoirs, darunter Rekordwerte im Norden.

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Japan: Immer noch Rekord-Schneemassen

Der japanische Tengendai Kogen hat mit 7,9 m die höchste Schneedecke der Welt, während Hakuba und Niseko weiterhin außergewöhnliche Bedingungen in der Nachsaison bieten. Auch in Hokkaido ist Neuschnee im Anmarsch.

Während die Frühlingssonne für viele schon da ist, ist die Schneedecke in Japan nach wie vor immens.

Hakuba ist immer noch unter 5,8 m begraben, und seine oberen Hänge wurden kürzlich aus Sicherheitsgründen geschlossen. Trotz der steigenden Tagestemperaturen sind die meisten Skigebiete nach wie vor fast voll in Betrieb.

Weiter nördlich hält sich Hokkaido mit klassischen Frost-Tau-Zyklen und nächtlichen Tiefstwerten weit unter dem Gefrierpunkt. Die Basis in Niseko liegt bei 370 cm und ist weiterhin zu 100 % geöffnet. In der Zwischenzeit hat der Tengendai Kogen in Yamagata seine Schneehöhe auf einen neuen Saisonhöchststand von 7,9 m erhöht und ist damit die höchste Schneebasis der Welt.

Die kalten Bedingungen werden in Hokkaido weiter anhalten, wobei täglich weitere 10 cm Neuschnee fallen werden. Nachtfrost wird die Pulverqualität erhalten.

Link: https://electroverse.substack.com/p/heavy-spring-snow-sweeping-the-us?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 28. März 2025:

Kanada: Jetzt auch März-Schneesturm in Manitoba

Ein Wintersturm ist über Manitoba hinweggefegt und hat in Winnipeg und Umgebung heftige Schneefälle verursacht.

Der Sturm brachte in Teilen der Stadt bis zu 20 cm Neuschnee und läutete damit die Rückkehr des Winters ein.

Die Bewohner wurden von schneebedeckten Straßen, eingeschränkter Sicht und vereisten Fahrbahnen geweckt, woraufhin Environment Canada und die örtlichen Behörden Warnungen aussprachen. Während die städtischen Mitarbeiter mit der Räumung der Straßen beschäftigt sind, wird für das Wochenende weiterer Schnee erwartet.

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Antarktis: Temperatur nähert sich der –70°C-Marke

Die Antarktis hat einen neuen saisonalen Tiefstwert erreicht und nähert sich der Marke von -70°C. Am 27. März meldete Vostok -69,1°C, während Dome Fuji AWS mit -69,4°C diesem Wert noch etwas näher kam.

Diese Messwerte markieren die bisher niedrigsten Temperaturen der Saison, durchweg anomal tiefe Werte.

Link: https://electroverse.substack.com/p/march-snows-hit-manitoba-antarctica?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Wird fortgesetzt mit Kältereport Nr. 14 / 2025

Redaktionsschluss für diesen Report: 28. März 2025

Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE




Quantifizierung der medialen Gehirnwäsche von Wetter = Klima

Anthony Watts

Von der University of Michigan und der Abteilung für verdrehte Klimawissenschaften, denn seinen Arzt nach Unwettern zu fragen, ist das Dümmste, was man überhaupt tun kann. Und zum x-ten Mal: WETTER IST KEIN KLIMA!

Wetterkatastrophen beeinflussen die Ansichten älterer Erwachsener über Klima und Gesundheit

Menschen über 50, die kürzlich ein extremes Wetterereignis erlebt haben, äußern sich weitaus häufiger besorgt über die Auswirkungen des Klimawandels auf ihre Gesundheit.

Fast 3 von 4 älteren Amerikanern haben in den letzten zwei Jahren mindestens ein extremes Wetterereignis erlebt, so eine neue Umfrage der University of Michigan. Und das Erleben eines solchen Ereignisses scheint einen großen Einfluss darauf zu haben, wie sie die möglichen Auswirkungen des Klimawandels auf ihre Gesundheit sehen.

Die neuen Ergebnisse einer nationalen Umfrage bzgl. gesundem Altern zeigen, dass 59 % der über 50-Jährigen sich Sorgen darüber machen, wie sich der Klimawandel auf ihre Gesundheit auswirken könnte.

Der Prozentsatz derer, die sich besorgt äußerten, war sogar noch höher bei denjenigen, die kürzlich eine Wetterkatastrophe wie einen Flächenbrand, extreme Hitze, einen schweren Sturm oder einen Stromausfall von mehr als einem Tag erlebt hatten. Insgesamt äußerten sich 70 % derjenigen, die in den letzten zwei Jahren mindestens ein solches Ereignis erlebt hatten, besorgt über den Klimawandel und ihre Gesundheit, verglichen mit 26 % derjenigen, die ein solches Ereignis nicht erlebt hatten.

Andere Gruppen älterer Erwachsener gaben ebenfalls häufiger an, dass sie über die Auswirkungen des Klimawandels auf ihre Gesundheit besorgt sind, darunter Frauen, Personen, die über eine mittelmäßige oder schlechte psychische Gesundheit berichten, und Personen, die in städtischen Gebieten leben.

Allerdings hatten nur 6 % der über 50-Jährigen mit einem Gesundheitsdienstleister darüber gesprochen, wie sich extreme Wetterereignisse auf ihre Gesundheit auswirken könnten und wie sie sich darauf vorbereiten oder schützen können.

Diese Erkenntnis legt nahe, dass ältere Erwachsene ihre Ärzte und andere Gesundheitsdienstleister verstärkt zu Fragen wie dem Schutz ihrer Lungen vor dem Rauch von Waldbränden, der Vorbereitung auf längere Unterbrechungen der Medikamentenversorgung oder der Stromversorgung ihrer medizinischen Geräte oder der Suche nach Kühlzentren, Wärmestationen und Notunterkünften in ihrer Gemeinde befragen sollten.

„Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass wir mehr älteren Menschen helfen müssen, die Auswirkungen von Waldbränden, Wirbelstürmen, Tornados, extremen Hitzewellen, Winterstürmen und anderen Katastrophen zu verstehen und sich darauf vorzubereiten, vor allem, wenn es um Medikamente, medizinische Versorgung, Strom und den Zugang zur Pflege geht, die durch solche Notfälle beeinträchtigt werden können“, sagt Sue Anne Bell, Ph.D., FNP-BC, Krankenschwester und Professorin an der U-M School of Nursing, die mit dem Umfrageteam zusammengearbeitet hat. Bell ist auf die Untersuchung der Auswirkungen von Katastrophen und Notfällen im Bereich der öffentlichen Gesundheit bei älteren Erwachsenen spezialisiert.

Die Umfrage ist am U-M Institute for Healthcare Policy and Innovation angesiedelt und wird von Michigan Medicine, dem akademischen medizinischen Zentrum der U-M, unterstützt.

Zusätzlich zum nationalen Umfragebericht hat das Team Daten für Erwachsene im Alter von 50 Jahren und älter in Michigan im Vergleich zu denen in anderen Bundesstaaten zusammengestellt; eine interaktive Datenvisualisierung ist hier verfügbar. Ein Artikel, der die Ergebnisse aus Michigan zusammenfasst, ist hier verfügbar.

Die Umfrage wurde im August 2024 durchgeführt, also vor einigen der extremsten klimabedingten Katastrophen des vergangenen Jahres, wie dem Hurrikan Helene im September – dem tödlichsten Hurrikan, der die USA seit Hurrikan Katrina im Jahr 2005 heimsuchte – und den Waldbränden in der Region Los Angeles im Januar 2025.

Insgesamt lagen die Jahre 2023 und 2024 bei der Zahl der Wetter- und Klimakatastrophen mit Kosten von mehr als einer Milliarde Dollar fast gleichauf, und die Zahl der Katastrophen dieses Ausmaßes hat im Laufe der Lebenszeit der heutigen älteren Erwachsenen zugenommen.

Neben der Sorge um ihre eigene Gesundheit geben 74 % der Menschen über 50 an, dass sie sich Sorgen über die möglichen Auswirkungen des Klimawandels auf die Gesundheit künftiger Generationen machen. Darunter sind 43 %, die sagen, dass sie sehr besorgt sind, und 31 %, die etwas besorgt sind.

Diejenigen älteren Erwachsenen, die in den letzten zwei Jahren eine Wetterkatastrophe erlebt haben, äußerten sich eher besorgt über künftige Generationen: 83 % von ihnen gaben an, dass sie besorgt sind, verglichen mit 45 % derjenigen, die keine Wetterkatastrophe erlebt hatten.

Extreme Hitze war das häufigste extreme Wetterereignis, das die Befragten erlebten: 63 % gaben an, in den letzten zwei Jahren mindestens eine größere Hitzewelle erlebt zu haben. Schlechte Luftqualität aufgrund von Waldbrandrauch war mit 35 % die zweithäufigste Ursache, und 31 % der Befragten waren von einem schweren Sturm betroffen. Länger andauernde Stromausfälle (länger als einen Tag) waren mit 13 % am häufigsten; Stromausfälle können auch durch andere Faktoren als extreme Wetterbedingungen verursacht werden.

In der Umfrage wurden ältere Erwachsene auch gefragt, welche möglichen künftigen Auswirkungen des Klimawandels sie am meisten beunruhigen. Die am häufigsten genannte potenzielle Auswirkung war die Zunahme extremer Hitzeperioden (70 %), dicht gefolgt von Luftverschmutzung und schlechter Luftqualität (69 %), dem Verlust grundlegender Infrastrukturen wie Strom und Wasser (68 %), häufigeren schweren Stürmen (68 %) und Veränderungen bei Infektionskrankheiten (66 %).

„Diese Art von Ereignissen kann sich direkt auf die Gesundheit älterer Erwachsener auswirken – zum Beispiel können Menschen mit Asthma und anderen Lungenkrankheiten durch den Rauch von Waldbränden Atemprobleme bekommen, medizinische Geräte zu Hause können durch Stromausfälle beeinträchtigt werden, und ältere Erwachsene sind anfälliger für extreme Hitze und Kälte“, sagt Umfragedirektor Jeffrey Kullgren, M.D., M.P.H., M.S., ein Hausarzt am VA Ann Arbor Healthcare System und außerordentlicher Professor für Innere Medizin an der U-M.

„Aber es gibt auch indirekte Auswirkungen, wie z. B. psychischer Stress, fehlender Zugang zu Medikamenten und medizinischer Versorgung und in extremen Fällen die Unfähigkeit, sicher zu evakuieren oder eine Unterkunft zu finden“, fügt er hinzu.

Bell merkt an: „Die Planung und Vorbereitung auf Notfälle ist besonders wichtig für Menschen mit komplexen Gesundheitsproblemen und Behinderungen, die ihren regulären Gesundheitsdienstleister um Rat fragen und sich bei ihren lokalen und staatlichen Notfallvorsorgebehörden informieren sollten.“

Umfrageteilnehmer, die von einem Gesundheitsproblem oder einer Behinderung berichten, die ihre täglichen Aktivitäten einschränkt, gaben etwas häufiger als andere ältere Erwachsene an, dass sie mit einem Gesundheitsdienstleister darüber gesprochen haben, wie sie sich auf einen klimabedingten Notfall vorbereiten können (8 % gegenüber 5 %). Von allen älteren Erwachsenen, die solche Gespräche geführt hatten, hatten 64 % mindestens eine Maßnahme zur Vorbereitung ergriffen.

Die Website Ready.gov der US-Regierung bietet Informationen darüber, wie man sich auf extreme Wetterereignisse und andere Notfälle vorbereiten und mit ihnen umgehen kann.

Bell hat bereits mit dem Umfrageteam zusammengearbeitet, um zu untersuchen, was ältere Erwachsene getan haben, um sich auf Notfälle vorzubereiten; lesen Sie den Bericht hier.

Die Umfrageergebnisse stammen aus einer landesweit repräsentativen Umfrage, die von NORC an der University of Chicago für das IHPI durchgeführt und im August 2024 online und per Telefon unter 3 486 Erwachsenen im Alter von 50 bis 94 Jahren in den USA durchgeführt wurde. Lesen Sie frühere Berichte der National Poll on Healthy Aging und über die Methodik der Umfrage.

Link: https://wattsupwiththat.com/2025/03/24/groan-quantifying-the-media-brainwashing-of-weatherclimate/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Neue Studie: Der jüngste „beispiellose“ Rückgang der Wolkendecke treibt den Klimawandel der Gegenwart (und der Vergangenheit)

Kenneth Richard

„Der Anstieg der absorbierten Sonnenstrahlung ist in erster Linie auf natürliche Schwankungen der Bewölkung und der Oberflächenalbedo zurückzuführen, die in den letzten zwei Jahrzehnten die Hauptantriebsfaktoren für den Energiefluss über der Atmosphäre waren.“ – Diodato et al., 2025

Es wird allgemein angenommen, dass die von Satelliten beobachtete (CERES) Verringerung der Albedo der Wolkendecke zu einem Anstieg der von den Ozeanen der Erde absorbierten Sonnenstrahlung geführt hat. Dieser zunehmende Trend der absorbierten Sonnenstrahlung (ASR) erklärt den globalen Temperaturanstieg nach 2000 (Dübal und Vahrenholt, 2021; Loeb et al., 2021; Stephens et al., 2022; Koutsoyiannis et al., 2023; Loeb et al., 2024; Nikolov und Zeller, 2024).

Und nun haben Wissenschaftler in zwei neuen Studien (Diodato et al., 2024 und Diodato et al., 2025) damit begonnen, Rekonstruktionen der Wolkenbedeckung über dem Mittelmeerraum zu erstellen, die sich bis in die mittelalterliche Warmzeit (970 n. Chr.) zurückverfolgen lassen.

Die Autoren weisen darauf hin, dass ihre Rekonstruktionen der Wolkenbedeckung möglicherweise nicht nur für diese Region repräsentativ sind, da sie ein Produkt großräumiger Prozesse sind, die „über geografische Grenzen hinausgehen“. Mit anderen Worten: Was in der Mittelmeerregion geschieht, kann durchaus globale Auswirkungen haben.

Ihre Rekonstruktionen deuten darauf hin, dass der moderne Trend der abnehmenden Bewölkung nicht erst seit dem Jahr 2000 zu beobachten ist, sondern mit Ausnahme eines kurzen Anstiegs zwischen 1945 und 1980 (der mit einem globalen Abkühlungstrend zusammenfiel) bereits seit über 200 Jahren anhält. Der „Wendepunkt“ war 1815-1818, nach dem Ausbruch des Mount Tambora. Seit diesem Zeitpunkt ist die Bewölkung sprunghaft zurückgegangen, was von der mehrdekadischen Variabilität abweicht.

Die Autoren schlagen vor, dass zu den „dominanten“ Faktoren, die mit dem Erwärmungstrend nach 1800 in Verbindung stehen, der solare Antrieb, der vulkanische Antrieb und die mehrdekadische atlantische Oszillation gehören (Diodato et al., 2024).

Mit anderen Worten, die heutige Erwärmung sowie die Klimaveränderungen der Vergangenheit sind möglicherweise „in erster Linie auf natürliche Schwankungen der Bewölkung und der Oberflächenalbedo zurückzuführen, die als Hauptantriebsfaktoren dienten“ (Diodato et al., 2025).

Quelle: Diodato et al., 2024Link: https://notrickszone.com/2025/03/25/new-study-recent-unprecedented-cloud-cover-decline-driving-modern-and-past-climate-change/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Manipulation der Klima-Historie, um sie passend zur aktuellen Propaganda zu machen

Cap Allon

In einer eidesstattlichen Aussage vor dem US-Senat im Jahr 2006 enthüllte der Geophysiker Dr. David Deming eine E-Mail, die er von einem prominenten Klimawissenschaftler erhalten hatte: „Wir müssen die mittelalterliche Warmzeit loswerden“.

[Link ist frei zugänglich! A. d. Übers.]

Ein führender Forscher in der Klimawissenschaft schlug nicht vor, die Daten erneut zu prüfen. Er verlangte, dass sie gelöscht werden – weil sie im Widerspruch zur Darstellung der gefährlichen, vom Menschen verursachten globalen Erwärmung stehen.

Die mittelalterliche Warmzeit (MWP), die etwa von 1000 bis 1300 n. Chr. dauerte, war eine Zeit bemerkenswerter globaler Wärme – Jahrhunderte vor der Industrialisierung mit ihren Emissionen. Ernten gediehen, Bevölkerungen wuchsen und Zivilisationen blühten auf. Doch für die Verfechter des Dogmas, wonach die heutige Erwärmung beispiellos und gefährlich ist und in erster Linie vom Menschen verursacht wird, gilt die MWP als unbequeme Tatsache.

Dr. Deming hatte Forschungsergebnisse veröffentlicht, die auf der Grundlage von Bohrlochdaten eine Erwärmung von etwa 1°C in Nordamerika während des letzten Jahrhunderts zeigten. Die Wissenschaft war solide und unumstritten. Doch als ein Journalist von NPR ihn um ein Interview bat, stellte er eine Bedingung: Er musste sagen, dass die Erwärmung durch menschliche Aktivitäten verursacht wurde. Deming lehnte ab. Der Journalist legte auf. Kurz darauf traf die E-Mail ein – die schändliche Aufforderung, die mittelalterliche Warmzeit aus der Geschichte zu streichen.

Und genau das ist geschehen.

Im Jahre 1999 veröffentlichten Michael Mann und seine Kollegen die so genannte „Hockeyschläger“-Grafik – eine Temperatur-Rekonstruktion, die ein konstantes Klima für 900 Jahre zeigt, gefolgt von einem starken Anstieg im 20. Jahrhundert. Die MWP war aus den Aufzeichnungen gestrichen worden. Es spielt keine Rolle, dass dies im Widerspruch zu über hundert früheren Studien und Proxydatensätzen stand. Es ist auch egal, dass es sich um eine radikale Revision des historischen Wissens handelte. Das Schaubild stützte die offizielle Darstellung, und so wurde es von den Medien, den Regierungen und dem IPCC in großem Stil übernommen.

Die Wissenschaft verlangt eine genaue Prüfung, Wiederholung und Transparenz. Doch nichts davon ist hier geschehen. Stattdessen wurden Daten beiseite geschoben, abweichende Meinungen zum Schweigen gebracht und ein globales Dogma auf einer künstlichen Grundlage aufgebaut.

Heute wird jeder Sturm, jede Dürre, jede Überschwemmung und jedes Feuer auf den Klimawandel geschoben. Der Kontext spielt keine Rolle. Ohne Rücksicht auf die Vergangenheit. Die Öffentlichkeit wurde in Panik versetzt – und jeder Versuch, Nuancen einzubringen oder Fragen aufzuwerfen, wird mit Anfeindungen beantwortet.

Die Wahrheit ist: Das Klima der Erde hat sich immer verändert. Warmzeiten wie die MWP waren keine Katastrophen – sie waren Zeiten des menschlichen Aufblühens. Wärme ist gut. Kälteperioden, wie die darauf folgende Kleine Eiszeit, brachten Hungersnöte, Krankheiten und sozialen Zusammenbruch.

Die vergessene Aussage von Dr. Deming aus dem Jahr 2006 war eine Warnung vor dem Zusammenbruch der wissenschaftlichen Integrität. Und seitdem ist alles nur noch schlimmer geworden. Wenn Forscher sich verschwören, um unbequeme Beweise „loszuwerden“, betreiben sie keine Wissenschaft mehr. Sie korrumpieren sie, um einer Agenda zu dienen. Und die Kosten für diese Täuschung könnten sich als katastrophaler erweisen als alles, was das Klima uns jemals bescheren könnte.

Link: https://electroverse.substack.com/p/spring-snow-blankets-andorras-slopes?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE