Klimapolitik = Wohlstands-Umverteilung

Cap Allon

Die Daten sind eindeutig: Trotz der Milliarden, die seit dem Pariser Abkommen ausgegeben wurden, hat sich die globale Dekarbonisierungsrate kaum verbessert und ist von 1,98 % auf 1,99 % gestiegen.

Um das Ziel zu erreichen, die CO₂-Emissionen bis 2050 um 80 % zu reduzieren, müsste die Welt ihre Dekarbonisierungsrate auf 8,1 % erhöhen – weit entfernt von dem, wo wir heute stehen. Ich behaupte jedoch, dass dies nie das Ziel war.

Wohin fließt unser Geld?

Die in die Klimapolitik geflossenen Gelder der Steuerzahler tragen offensichtlich so gut wie nichts zur Lösung der ausgerufenen Umweltkrise bei. Stattdessen kommen diese Maßnahmen den Eliten zugute. Wohlhabende Unternehmen und Industrien erhalten, oft unter dem Deckmantel grüner Initiativen, erhebliche Subventionen und staatliche Unterstützung, während die Mittel- und Unterschicht die Hauptlast durch höhere Steuern, steigende Energiekosten und Arbeitsplatzverluste in traditionellen Sektoren zu tragen hat.

Das System ist darauf ausgerichtet, den Status quo aufrechtzuerhalten, indem es die ohnehin schon Reichen bereichert und denjenigen, die bereits an der Macht sind, mehr Macht verleiht. Die Politik hält diese Umverteilung des Reichtums aufrecht, während sie im Hinblick auf den ökologischen Fortschritt nichts bringt.

Letztendlich hat diese Politik nichts mit der Rettung des Planeten zu tun – es geht um Kontrolle. Die Zentralisierung von Macht und Reichtum durch die Klimapolitik offenbart ein System, dem es mehr um wirtschaftliche Dominanz als um Dekarbonisierung geht.

Am frustrierendsten ist jedoch, dass die verblendeten Farbwerfer / „Klimakleber“ etc. unter uns weiterhin ihre eigene allmähliche Versklavung unterstützen!

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Link: https://electroverse.substack.com/p/challenging-mainstream-climate-absurdities?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Die Absurditäten der Mainstream-Klima-Behauptungen hinterfragt

Cap Allon

Hockeystick-Grafiken, die einen starken Anstieg der Temperaturen in jüngster Zeit darstellen, sind zu einem zentralen Instrument zur Förderung des Klima-Alarmismus‘ geworden. Die jüngste Behauptung, die letzten 12 Monate seien die wärmsten seit 150.000 Jahren gewesen, ist nachweislich absurd.

Im IPCC-Bericht von 1990 räumten die Wissenschaftler ein, dass es auf der Erde vor etwa 5000 Jahren, während des holozänen Maximums, deutlich wärmer war als heute.

Mehrere Quellen aus den frühen 1990er Jahren belegen dies.

Hier ist eine weitere:

„Holmes‘ Principles of Physical Geology“ 4. Auflage (1993)

In den späten 1990er Jahren hatte sich die Vergangenheit dramatisch verändert, nicht zuletzt dank der Um-Formulierungen von Michael Mann.

Werfen Sie einen Blick auf den dritten IPCC-Bewertungsbericht von 2001 (Kapitel 2, Seite 134), der seine neue Temperaturrekonstruktion auf Manns erfundenen „Hockeystick“ stützt:

Die Arbeit von Mann et al. aus dem Jahr 1998 wurde jedoch bei ihrer Veröffentlichung weithin verspottet, und das aus gutem Grund. Der angesehene amerikanische Statistiker, Professor Edward J. Wegman war einer der ersten, der Manns Methodik und Ergebnisse analysierte. Er kam zu folgendem Schluss:

„Insgesamt ist unser Ausschuss der Ansicht, dass Manns Einschätzungen, dass das Jahrzehnt der 1990er Jahre das wärmste Jahrzehnt des Jahrtausends war und dass 1998 das wärmste Jahr des Jahrtausends war, durch seine Analyse nicht gestützt werden können.“

Oha!

Noch wichtiger ist jedoch, dass die Beweise gegen eine abrupte Erwärmung in den 1990er Jahren weit über die vernichtenden Kritiken der Fachkollegen hinausgehen.

Nach Angaben des Geologischen Dienstes von Norwegen war der Arktische Ozean vor 6.000-7.000 Jahren regelmäßig eisfrei. Im Gegensatz dazu entspricht die derzeitige Meereismenge fast dem 30-jährigen Durchschnitt, und die Arktis ist selbst im Hochsommer nicht einmal annähernd eisfrei.

Das Meereis hat sich als stabil erwiesen, und die Eisbärenpopulation wächst recht schnell. In Kanada und Grönland gibt es in diesem Sommer sogar so viele Bären, dass die Einheimischen sie aus Sicherheitsgründen abschießen müssen.

Ein weiteres Indiz: Vor 5.000 Jahren wuchsen die Bäume viel weiter nördlich als in ihrem heutigen Verbreitungsgebiet. Ein 5.000 Jahre alter Baumstumpf in der Nähe des Arktischen Ozeans in Kanada zeigt, dass die nächsten Bäume einst 80 bis 100 km weiter nördlich standen. In Russland reichten die Wälder zwischen 9.000 und 7.000 Jahren bis zur arktischen Küste. Fazit: Während des holozänen Optimums muss es wärmer gewesen sein als heute.

Die Baumgrenze stieg auch in höhere Lagen, was auf ein wärmeres Gebirgsklima schließen lässt.

Ausgehend vom Baumwachstum lagen die Temperaturen vor 5.000 Jahren wahrscheinlich um 2 °C höher als heute. Der Historiker Hubert Lamb hat diese Erwärmung in Climate History in the Modern World dokumentiert und gezeigt, wie wärmere Perioden zu blühenden Zivilisationen führten. In China, so Lamb, waren die durchschnittlichen Jahrestemperaturen um 2 °C höher und die Temperaturen im Winter um 5 °C höher als heute.

Die Zivilisationen blühten während dieser warmen Perioden auf, insbesondere in Europa und China, und hatten während der kälteren Zeiten zu kämpfen. Das wichtigste Ergebnis ist klar: Vor 5.000 Jahren war es auf der Erde deutlich wärmer, was die Zuverlässigkeit der modernen Hockeyschläger-Diagramme in Frage stellt.

Die IPCC-Grafiken von 1990, die das holozäne Maximum zeigten, sind weitaus genauer als die nachfolgenden.

Bevor Michael Mann vor 25 Jahren die Klimageschichte umschrieb, zeigten die Daten, dass es auf der Erde wärmer war, wenn der CO₂-Gehalt niedriger war – ein direkter Widerspruch zu der Behauptung, dass Kohlendioxid die globalen Temperaturen kontrolliert. Der Hockeystick wurde eingeführt, weil er zeigte, dass die Temperaturen in die Höhe schossen, als der CO₂-Gehalt 300 Teile pro Million überstieg. Aber Absurdität erzeugt Absurdität, und auf der Grundlage des Hockeysticks folgt, dass die letzten 12 Monate die wärmsten seit 150.000 Jahren waren.

Obwohl die Daten etwas anderes besagen, muss der Zug der katastrophalen anthropogenen globalen Erwärmung weiterfahren, ohne dass ein Rückzieher gemacht werden darf.

Ich schließe mit einem treffenden Zitat von Holmes (verantwortlich für die zweite Grafik in diesem Artikel):

„In der jüngsten Vergangenheit gab es dramatische und grundlegende Veränderungen des Klimas und der Umwelt, die die gesamte Erde von den höchsten Bergen bis zum Grund der tiefsten Ozeane betrafen. Darüber hinaus haben sich viele dieser Veränderungen mit überraschender Geschwindigkeit vollzogen. Auch wenn sich die Umwelt der Erde jetzt als Reaktion auf menschliche Aktivitäten verändert, würden rasche und dramatische Veränderungen in der Umwelt auch ohne sie ganz natürlich auftreten.“

Link: https://electroverse.substack.com/p/challenging-mainstream-climate-absurdities?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Laien-Versuche, einen Nobelpreisträger zu diffamieren

Sabine Hossenfelder – „Die peinlichen Ideen eines Nobelpreisträgers“ im Visier John F. Clauser

Clintel-Mitglieder haben Interesse an detaillierten und verbindlichen Antworten auf die Kritik an Dr. Clausers jüngstem Vortrag in Wien bekundet. Wir haben ein Memorandum vorbereitet, das die Quelle der Kritikpunkte nicht namentlich nennt, sondern auf sie wissenschaftlich eingeht, und zwar einen nach dem anderen. Dem Memorandum beigefügt ist ein Vermerk von mir, der die Ausführungen von Dr. Clauser während seines Vortrags ausführlich zusammenfasst. – Viscount Monckton of Brenchley

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Von: Jim Simpson, Moderator, Climate & Energy Realists of Five Dock(A Saltbush Shed meeting place! Clintel Partner)

Ich gehe davon aus, dass Clintel bereits damit vertraut ist (vor nur 6 Tagen), mit freundlicher Genehmigung von Sabine Hossenfelder, auf die ich heute auf YouTube gestoßen bin:

Climate Change is a Myth“ — A Nobel Prize Winner’s Embarrassing Ideas – YouTube

Es scheint, dass Hossenfelder über BrilliantEngineering.com kommerzielle Mittel erhält.

Ich stelle außerdem fest, dass sie gegen Ende ihrer Präsentation ausdrücklich die Unterstützung anerkannter Klimakatastrophenforscher wie Gavin Schmidt, Graeme Stephens und Tim Palmer bei der Vorbereitung anerkennt und die Zuschauer ermutigt, weitere Informationen auf der „Disproof“-Website namens Science and climate – YouTube zu suchen, die es wert ist, überprüft zu werden.

Hossenfelder sagt: „Ich habe mich durch einen 80-minütigen Vortrag des Nobelpreisträgers John F. Clauser gequält, damit Sie das nicht tun müssen. Er nennt den Klimawandel einen ‚Mythos‘ und besteht darauf, dass Klimawissenschaftler ‚unehrlich‘ und ‚ahnungslos‘ sind. Es ist offen gesagt peinlich. Er fährt damit fort, obwohl ihm die Klimawissenschaftler mehrfach gesagt haben, dass dies trivialerweise falsch ist. Ich möchte dies hier veröffentlichen, damit jeder, der Fragen dazu hat, eine einfache Möglichkeit hat, sie zu beantworten. Sie können sich den gesamten Vortrag hier ansehen“.

Falls noch nicht geschehen, denke ich, dass es Aufmerksamkeit und eine Widerlegung durch diejenigen in unseren Reihen verdient, die über das entsprechende wissenschaftliche Fachwissen verfügen.

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Wie oben erwähnt hat Lord Monckton bereits eine ausführliche Erwiderung dazu verfasst:

[https://eike-klima-energie.eu/wp-content/uploads/2024/08/clauser-ddp.pdf„]

Der gesamte Mailaustausch kann hier nachvollzogen werden:

Mail

Zusammengestellt von Christian Freuer für das EIKE

 




Kältereport Nr. 32 / 2024

Christian Freuer

Vorbemerkung: Seit dem letzten Kältereport ist nun weit mehr als eine Woche vergangen. Cap Allon postet zwar weiterhin werktags seine Bulletins, aber explizite Kaltmeldungen hatte er weniger zu verkünden. Dafür geht er zunehmend dazu über, Hintergrund-Informationen zu verbreiten. Fast alle davon sind so interessant, dass sie einer separaten Übersetzung würdig sind.

Meldungen über akute Kalt-Etreignisse gibt es aber natürlich auch, wenngleich nicht mehr so viele wie in den vorigen Monaten. Schwerpunkt dabei: der Winter auf der Südhemisphäre. Hier kommt also eine Auflistung derselben:

Meldungen vom 8. August 2024:

Sommer-Schneefall am Khardungla Pass (Nordindien)

Am Mittwochnachmittag wurde auf dem Khardungla-Pass Neuschnee registriert.
Örtlichen Berichten zufolge haben sich auf dem Pass in der Region Ladakh in den indischen Bundesstaaten Jammu und Kaschmir ein zehn Zentimeter seltener Sommerschnee angesammelt, und es ist noch mehr zu erwarten.

„Nein, das ist kein Scherz“, schreibt Kashmir Weather auf X.

„Indien brennt“, so lautete der Eindruck, den die etablierten Medien in den letzten Monaten vermittelten.

Dem ist aber nicht so:

Im Norden schneit es zum Beispiel…

Link: https://electroverse.substack.com/p/summer-snowfall-at-khardungla-pass?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 12. August 2024:

Rekord-Kälte in Brasilien

Große Teile Südamerikas, darunter auch Brasilien, werden von einer intensiven Kältewelle heimgesucht, welche die Temperatur zu Rekordwerten treibt.

Eine ausgeprägte polare Luftmasse, die Chile, Argentinien, Uruguay, Paraguay und Bolivien überquert hat, ist in die südlichen Regionen Brasiliens eingedrungen und hat zu rekordtiefen Temperaturen, verbreitetem Frost und sogar seltenem Schneefall in Gebieten geführt, die an solche Bedingungen nicht gewöhnt sind.

Die Kälte war sogar in São Paulo zu spüren, wo die Stadt, die normalerweise auch im Winter mild ist, die niedrigsten Temperaturen seit Jahren verzeichnete.

Am 11. August 2024 wurde im Großraum São Paulo an der Station Mirante de Santana ein Tiefstwert von 7 Grad Celsius gemessen, was den kältesten Augustmorgen seit 13 Jahren bedeutete. In anderen Teilen der Stadt sanken die Temperaturen sogar noch weiter, in Marsilac wurden 4,3°C gemessen.

Die anhaltende Kältewelle hat das tägliche Leben nicht nur in São Paulo, sondern im gesamten Süden und Südosten gestört. Heizungsanlagen, die in dieser Region oft unnötig sind, werden nun in großem Umfang in Schulen und Unternehmen eingesetzt, was den Energiebedarf in die Höhe treibt.

Die Kälte erweist sich in diesen südlichen Regionen als besonders hart, da es in Städten wie São Joaquim und Porto Alegre zu Frost kommt. Laut MetSul Meteorologia soll es hier mit -7 °C und mehr noch kälter werden.

Nach Angaben von MetSul sind in diesen Gebieten verbreitet Frost und sogar Schneefall zu erwarten – ein seltenes Ereignis in Brasilien.

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Antarktis wieder bis –70°C kalt

Nach einer kurzen, aber viel beachteten Wärmewelle sind die Temperaturen an der Station Wostok in der Antarktis wieder auf die für sie typischen niedrigen Werte gesunken. Am 12. August sank die Temperatur auf einen extremen Tiefstwert von -70,1°C

Die jüngste Wärmewelle, die in den Medien große Aufmerksamkeit erregte, ließ die Temperaturen vorübergehend über den Durchschnitt steigen. Dies war jedoch nur von kurzer Dauer, und die aktuelle Temperatur markiert eine rasche Rückkehr zum Status quo.

In Verbindung mit dem Temperaturrückgang hat sich das Meereis rund um den Kontinent in den letzten Wochen deutlich ausgedehnt.

Vom 27. Juli bis zum 10. August – dem letzten Datenpunkt – hat die antarktische Meereisausdehnung um fast 1,5 Mio. km² zugenommen (von 14,492 Mio. km² auf 15,955 Mio. km²) und nähert sich damit rasch dem Niveau der 1980er Jahre:

Medien, die auf die Vermittlung der Wahrheit ausgerichtet sind, würden jetzt über die Erholung des Meereises und die rasche Rückkehr zu extremer Kälte informieren. Medien, die dies nicht tun, offenbaren nur ihre Voreingenommenheit und ihre Agenda.

Der flüchtige Charakter der „Hitzewelle“ und die anschließende Rückkehr zur tiefen Kälte machen deutlich, wie wichtig es ist, kurzfristige Klimaereignisse in den breiteren Rahmen langfristiger Trends einzuordnen, was die Alarmisten täglich behaupten.

Während die jüngsten positiven Anomalien dazu beigetragen haben, das Narrativ voranzutreiben, bleibt der Gesamttrend in der Antarktis ein unangenehmer: abkühlende Temperaturen und zunehmendes Meereis – wie schon seit Jahrzehnten, seit Beginn der zuverlässigen Überwachung.

Trotz erheblicher Schwankungen ist der Trend (für das Eis der südlichen Hemisphäre) steigend:

Link: https://electroverse.substack.com/p/deadly-polar-bear-attack-highlights?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 14. August 2024:

Kälte-Rekorde in den USA gebrochen

Ungewöhnlich niedrige Temperaturen waren in der vergangenen Woche in weiten Teilen der USA zu verzeichnen.

Nach inoffiziellen Aufzeichnungen von coolwx.com wurden in den letzten Tagen eine Reihe neuer täglicher Kälterekorde aufgestellt, vor allem am 9. und 10. August:

Dies wird sogar von der NOAA bestätigt, die in den letzten 7 Tagen tägliche Kälterekorde verzeichnete, welche die täglichen Wärmerekorde übertrafen.

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Weiterhin Frost in Südamerika – Kaffeepreise betroffen

Die zweite Augustwoche hat in weiten Teilen Südamerikas unerbittliche Kälte gebracht, und es wurden Rekorde gebrochen.

Polare Luft ist bis in den Norden Brasiliens vorgedrungen, unter anderem in den Bundesstaat Rio Grande do Sul. Nach Angaben des brasilianischen Instituts für Meteorologie (Inmet) droht diesen ohnehin schon kühlen Regionen nun ein weiterer Temperatursturz mit hartem Frost.

Ein Wirbelsturm vor der Küste verschärft das Problem, indem er heftige antarktische Winde über weite Teile des südamerikanischen Kontinents umleitet. Infolgedessen sinkt die Temperatur weiter, bis auf -6°C in Santa Catarina (bis jetzt).

In vielen Regionen – auch in Rio de Janeiro – wurden bereits die tiefsten Temperaturen seit über einem Jahrzehnt gemessen.

Die Temperaturen werden im Laufe dieser Woche allmählich steigen, aber die Kälte wird anhalten, warnt Inmet.

Diese Bedingungen wirken sich auf den Agrarsektor aus und treiben die Preise für Arabica-Kaffee um etwa 7 % in die Höhe, da Frostschäden in wichtigen brasilianischen Anbauregionen befürchtet werden. Zwar haben die jüngsten Fröste keine weitreichenden Schäden an wichtigen Kulturen wie Zuckerrohr, Kaffee oder Getreide verursacht, doch die Bedrohung durch den zunehmenden Frost lässt die Händler nervös werden und das Wetter genau beobachten.

Nach der kurzen Erwärmung, die für den weiteren Verlauf der Woche erwartet wird, soll nach den neuesten GFS-Läufen (siehe unten) am 20. August eine weitere Luftmasse aus der Antarktis nach Argentinien zurückkehren und bis zum 23. August den Kontinent hinauf nach Südbrasilien ziehen.

Damit sind weitere Rekorde zu erwarten.

Link: https://electroverse.substack.com/p/low-temperature-records-fall-in-us?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 16. August 2024:

Antarktis meldet -75,5°C, Meereis wächst rapide

Am 14. August 2024 erreichten die Temperaturen in der Antarktis extreme Tiefstwerte: Dome Fuji AWS registrierte -73,5 °C und Wostok -75,5 °C.

Parallel zu der anomalen Kälte hat sich das antarktische Meereis im Vergleich zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres um 1,5 Millionen Quadratkilometer vergrößert – eine Fläche, die mehr als doppelt so groß ist wie Texas. Vor allem um die antarktische Halbinsel herum ist die Meereisbedeckung auf oder nahe an einem Rekordhoch, was in krassem Gegensatz zu dem unaufhörlichen Klima-Geschrei des Mainstreams steht.

Trotz dieser enormen Zunahme haben Medien wie die BBC geschwiegen und sich stattdessen auf Erzählungen konzentriert, die die Theorie des vom Menschen verursachten Klimawandels stützen, anstatt objektiv über die Wahrheit zu berichten, was eigentlich ihr Auftrag ist.

Während die von der AGW-Partei finanzierten Klimamodelle das Verschwinden des Eises aufgrund des menschlichen Wohlstands vorhersagen, zeigt der diesjährige Anstieg in der Antarktis die fatalen Fehler in diesen Annahmen. Das Verhalten des Polareises, insbesondere des Meereises um die Antarktis, ist viel komplexer und variabler, als die Presse und die Klimaaktivisten wahrhaben wollen.

Allein in den letzten Wochen haben sich die Dinge stark verändert, und die Ausdehnung des Meereises hat sich nach einer Verlangsamung Ende Juli wieder dem Niveau der 1980er Jahre angenähert:

Diese Welle wird nicht die Aufmerksamkeit erregen, die sie verlangt.

Fakten und eine ehrliche Berichterstattung würden die AGW-Theorie im Handumdrehen zerschlagen.

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Winter in Neuseeland ist noch lange nicht vorbei

Eine Phase milderen Wetters hatte auf einen frühen Frühling in Neuseeland hingedeutet, aber ein sich abzeichnender Kälteeinbruch wird diese Hoffnungen zunichte machen, insbesondere auf der Südinsel.

In Otago und Southland zum Beispiel sind die Temperaturen in dieser Woche bereits stark gesunken, und eine Verschärfung ist absehbar. Für Dunedin wird eine Temperatur von 2°C vorhergesagt, für Mosgiel -1°C und für das Landesinnere von Otago und Southland -2°C.

Der Meteorologe des MetService, Mmathapelo Makgabutlane, rät den Bewohnern, sich auf die kommende Kälte vorzubereiten und empfiehlt, die Brennholzvorräte aufzufüllen, bevor der Frost am Wochenende einsetzt.

Mehr dazu wie üblich beim Eintreten der Prognose.

Link: https://electroverse.substack.com/p/antarctica-registers-755c-1039f-sea?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Und schon ist die Kälte eingetreten – Meldungen vom 20. August 2024:

Starke Schneefälle auf der Südinsel Neuseelands

Starker Schneefall hat auf der neuseeländischen Südinsel zu weitreichenden Behinderungen geführt, wichtige Autobahnen gesperrt und Fahrzeuge eingeschlossen, als die eisigen Bedingungen anhielten.

In der Region Canterbury saßen Autos in Castle Hill und Lake Lyndon fest, und die Polizei rief die Menschen dazu auf, die Straßen zu meiden.

Auf der Autobahn 73 türmte sich der Schnee, so dass sie zwischen Otira und Springfield gesperrt werden musste und die Fahrer unter gefährlichen Bedingungen festsaßen. In der Nähe von Porters Skifield saßen die Menschen ebenfalls fest und warteten stundenlang, bis örtliche Freiwillige eintrafen, um Schutz zu bieten.

In North Canterbury fiel der Schnee sogar bis auf Meereshöhe, ebenso wie in Gebieten wie Southland, Clutha und Fiordland.

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Rekordkälte im Sommer an den Großen Seen, im Nordosten und in Südkanada

Eine kühle Luftmasse hat sich in Indiana und Ohio festgesetzt und bringt vielen Menschen einen ersten Vorgeschmack auf den Herbst. Im Osten zieht eine ausgedehnte Kaltfront über New York und Ontario hinweg und schafft die Voraussetzungen für eine kalte, möglicherweise rekordverdächtige Woche.

In Fort Wayne wird in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch ein Tiefstwert von 8 °C erwartet, was nur ein Grad unter dem Rekord-Tiefstwert vom 21. August liegt, der derzeit von 1950 und 1908 gehalten wird. Der durchschnittliche Tiefstwert für diese Jahreszeit liegt bei 16°C. Historisch gesehen gibt es in dieser Gegend bis Ende September keine Tiefstwerte unter 10 Grad. Wir sind also über einen Monat früher dran als geplant mit diesen niedrigen Temperaturen.

In Buffalo steht derweil eine ähnliche Abkühlung bevor, mit einem vorhergesagten Höchstwert von nur 18°C am Dienstag. Dies würde den Rekord für den niedrigsten Tageshöchstwert aus dem Jahr 1940 einstellen. Die polare Kälte wird sich als hartnäckig erweisen und die Temperatur weit unter der August-Norm halten.

Die Kälte wird auch Kentucky und Michigan erfassen. Die morgendlichen Tiefstwerte auf der Oberen Halbinsel zum Beispiel sehen fast frostig aus:

Zur Orientierung: 60°F ≈ 15°C; 50°F ≈ 10°C; 40°F ≈ 4°C

Weiter nördlich, im Cottage Country, werden die Tageshöchstwertezwischen 10 und 19 Grad liegen, und die nächtlichen Tiefstwerte könnten bis 10 °C sinken, was möglicherweise Rekorde brechen und sicherlich einige Bewohner dazu veranlassen wird, ihre Heizung einzuschalten – im Sommer.

Dieses für die Jahreszeit ungewöhnlich kühle Wetter ist Teil eines umfassenderen Musters, das weite Teile der Region der Großen Seen und des Nordostens betrifft. Bis hinunter zum Mississippi und Alabama werden sie die Kälte zu spüren bekommen.

Link: https://electroverse.substack.com/p/heavy-snow-hits-new-zealands-south?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Wird fortgesetzt mit Kältereport Nr. 33 / 2024

Redaktionsschluss für diesen Report: 20. August 2024

Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE




Die wahren Kosten von Bidens Besessenheit bzgl. EVs

Duggan Flanakin

Zwei Monate nach Beginn seiner Präsidentschaft kündigte Joe Biden einen 2-Billionen-Dollar-Infrastrukturplan an, der 174 Milliarden Dollar an Zuschüssen, Subventionen und anderen Zahlungen enthielt, um die Amerikaner zum Umstieg auf batterieelektrische Fahrzeuge (BEVs) zu bewegen. Seit dieser ersten „Investition“ wurden weitere Milliarden und Abermilliarden in das zunehmend erfolglose Unterfangen gesteckt, Autokäufer zum Umstieg zu bewegen oder zu überreden.

Diese enormen Ausgaben haben zusammen mit den COVID- und Kriegsgeldern die Staatsverschuldung so weit in die Höhe getrieben, dass 76 % der Einkommenssteuern allein für die Zahlung der Zinsen auf diese Schulden benötigt werden. Viele befürchten, dass die Wirtschaft des Landes aufgrund der verschwenderischen Ausgaben am Rande des Zusammenbruchs steht.

Der Fehler liegt in dem Konzept, dass die Regierung es am besten weiß. Nichts beweist diese Tautologie mehr als die Fülle von Alternativen zu BEVs – darunter eine Vielzahl von wasserstoffbetriebenen Motoren und ein neuer selbstdrehender Motor – die auf der Weltbühne auftauchen. Keine davon wurde mit massiven Subventionen „gesegnet“, und keine würde ein stark subventioniertes landesweites Ladestationsnetz erfordern.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Es mag für einige überraschend sein, aber selbst die New York Times stellte 2021 die Weisheit von Bidens kühnem BEV-Sprung in Frage. Niraj Chokshi schrieb, dass die 174 Milliarden Dollar „möglicherweise nicht ausreichen, um die meisten Amerikaner zu Elektrofahrzeugen zu bewegen“.

Chokshi bezweifelte, dass „staatliche Großzügigkeit“, die lediglich einen Teil der Kosten für ein BEV vom Käufer auf die Allgemeinheit verlagert, die Verbraucher von den Vorteilen von Elektrofahrzeugen überzeugen würde. Dass Biden dann auf kurzfristige Vorschriften für eine Technologie zurückgriff, die sich noch nicht bewährt hat, „bestätigt nur Chokshis Beobachtung“.

Chokshis Bericht machte deutlich, dass die 15.000 Dollar teure EV-Batterie und ihr ständiger Aufladebedarf die größten Hindernisse für die öffentliche Akzeptanz dessen bleiben würden, was damals als „einziger“ Weg in eine saubere Energiezukunft angesehen wurde. Von der Unterstützung anderer kohlenstoffarmer oder kohlenstofffreier Motorentechnologien war weder auf dem Capitol Hill noch in den Medien die Rede.

Doch heute ist klar, dass mehrere Unternehmen bereits an der Entwicklung von Alternativen zu einem Fahrzeug arbeiteten, das fast jeden Tag aufgeladen werden muss. Das mag für die Wohlhabenden, die in ihren Garagen und Haushalten zwei Ladeanschlüsse haben, bequem genug sein, ist aber für alle anderen ziemlich schwierig und zeitaufwendig.

In einem kürzlich erschienenen Artikel wurde erwähnt, dass Stellantis 6 Milliarden Dollar in den Bau einer Generation von Motoren investiert, die mit Benzin oder brasilianischem Ethanol betrieben und mit Plug-in-Hybridtechnologie kombiniert werden können. Kohler Engines hat letztes Jahr einen KDH-Wasserstoff-Verbrennungsmotor vorgestellt, und auch BMW, Toyota, Triton EV, Hyundai sowie viele andere Automobilhersteller bauen mit Wasserstoff betriebene Verbrennungsmotoren.

Trotz des staatlichen Drängens auf eine „Einheitslösung“ für das vermeintliche Problem der Kohlendioxidemissionen haben diese und andere Autohersteller aus Gründen, die sie vielleicht für sich behalten, nicht subventionierte Alternativen entwickelt. Haben sie „gewusst“, dass sich BEV niemals allgemein durchsetzen würden?

Erst diese Woche wurde in einem neuen Bericht ein Flüssigstickstoffmotor vorgestellt, der auf Forschungsergebnissen der Universität Washington aus den 1990er Jahren beruht und selbst mit einem 100-Gallonen-Stickstofftank billiger und leichter als das BEV ist. Der Betrieb ähnelt dem eines dampfbetriebenen Motors und erzeugt keine Schadstoffe. Die Betankung an bestehenden Benzin- und Dieseltankstellen dauert nur wenige Minuten.

Der Prototyp des Flüssigstickstoffmotors ist noch lange nicht straßentauglich, wurde aber wie andere Alternativen zu netzabhängigen Plug-Ins im Bundeshaushalt als mögliche Lösung ignoriert. Und wie alle anderen alternativen Motoren ist er nicht auf einen von China kontrollierten Lithiummarkt angewiesen.

Die „Weisheit“ aus Washington bestand lange Zeit darin, eine rein elektrische Fahrzeugflotte zu schaffen, die vollständig von einem Stromnetz abhängig ist, das heute am Rande des Zusammenbruchs steht, da Grundlastkraftwerke zu Gunsten von intermittierender Wind- und Solarstromerzeugung abgeschaltet werden. Eine im Jahr 2021 veröffentlichte Studie des Oak Ridge National Laboratory (ORNL) machte jedoch deutlich, dass mehrere Wege zu sauberer verbrennenden Fahrzeugen ein weitaus besserer Ansatz sind.

Der ORNL-Wissenschaftler David Cullen erklärte: „Wasserstoff-Brennstoffzellen sind ideal für die Lkw-Branche, da die Betankungszeit und die Reichweite mit denen von benzinbetriebenen (bzw. dieselbetriebenen) Lkw vergleichbar und die Fahrtrouten vorhersehbar sind, was die Hürde für die Entwicklung einer Betankungs-Infrastruktur senkt.“

Das ORNL stellte fest, dass Wasserstoff-Brennstoffzellen (oder jeder andere Wasserstoffmotor) eine höhere Energiemenge pro Masseneinheit enthalten als eine Lithiumbatterie oder Dieselkraftstoff. Mehr Energie bei geringerem Gewicht ist Gold wert für die Lkw-Branche, die ein Viertel des gesamten Kraftstoffverbrauchs in den USA ausmacht und dabei nur 10 % der gesamten Fahrzeugkilometer zurücklegt.

Wasserstoff wäre wahrscheinlich eine ebenso gute Wahl für andere schwere Fahrzeuge, einschließlich Schulbusse, aber die Biden- Regierung hat enorme Subventionen für BEV-Schulbusse zur Verfügung gestellt, oft mit weniger als zufriedenstellenden Ergebnissen (trotz glühender Befürwortung durch den Vizepräsidenten).

Der Landkreis Montgomery County in Maryland ist landesweit der größte Käufer von elektrischen Schulbussen. Bis Dezember 2023 wurden 326 Busse für 168 Millionen Dollar bestellt, ausgeliefert oder in Betrieb genommen. Das Office of Inspector General des Bezirks berichtet jedoch, dass der überstürzte Umstieg auf BEV-Busse „zu verschwenderischen Ausgaben in Millionenhöhe geführt hat“, die zum Teil durch verspätete Lieferungen und Wartungsprobleme verursacht wurden.

Von Februar 2022 bis März 2024 fielen diese BEV-Busse 280 Mal aus, wobei die Reparaturen durchschnittlich 13 Tage dauerten. Im vergangenen Oktober sah sich die Schulbehörde gezwungen, 90 Dieselbusse zu kaufen, um die Ausfälle der BEV-Busse zu kompensieren.

Landesweit fahren über 90 % der mehr als 21 Millionen Schüler mit Dieselbussen, die meisten anderen mit Propangas. Weniger als 1% der Kinder fahren heute mit BEV-Bussen, und viele der 12.000 „zugesagten“ BEV-Busse sind noch nicht einsatzbereit. Trotz milliardenschwerer staatlicher Zuschüsse könnten mit Wasserstoff betriebene Busse wahrscheinlich viel schneller geliefert werden, sind in der Anschaffung wahrscheinlich billiger und könnten im täglichen Betrieb viel zuverlässiger sein.

Zwei Drittel der „zugesagten“ BEV-Busse wurden durch das EPA-Programm für saubere Schulbusse finanziert, das im Jahr 2022 mehr als 900 Millionen Dollar für fast 2.300 Busse in 365 Schulbezirken bewilligte. Im darauffolgenden Jahr gab die EPA eine weitere Milliarde Dollar für weitere 2.700 BEV-Busse in 270 Schulbezirken aus, und in einer dritten Runde wurden weitere 900 Millionen Dollar für 3.177 BEV-Busse in 500 Bezirken bereitgestellt.

Der Abschieds-Schlag der Biden- Regierung beinhaltet eine weitere Runde der Finanzierung des Programms für saubere Schulbusse zusammen mit dem neuen EPA-Zuschussprogramm für saubere schwere Nutzfahrzeuge, das sich an Müllwagen, Kipper, Kübelwagen, Nutzfahrzeuge und andere Kastenwagen richtet. Schulbusse erhalten die größten Zuschüsse aus diesem 1-Milliarden-Dollar-Paket. Biden hat den Wasserstoffherstellern nachträglich ein paar Milliarden zukommen lassen, aber nur wenig oder gar nichts zur Förderung von Wasserstoffmotoren getan.

Hat die Bundesregierung überhaupt einen genauen Kosten- und Leistungsvergleich zwischen den verschiedenen emissionsarmen und emissionsfreien Motoren angestellt, die bereits auf dem Markt oder in der Erprobung sind? Haben Beamte der Regierung sich mit Autoherstellern in aller Welt beraten, um zu erfahren, warum sie nicht-BEV-Motoren entwickeln?

Oder gibt es einen anderen Grund dafür, dass die Biden- Regierung, für die Vizepräsident Harris ein wichtiger Fürsprecher für den batterieelektrischen Schulbus war, alles auf eine Technologie setzt, die so stark von China kontrolliert wird?

This piece originally appeared at RealClearEnergy.org and has been republished here with permission.

Link: https://cornwallalliance.org/2024/08/the-true-cost-of-bidens-bet-on-bevs/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE