Kälte tötet — Eine neue groß angelegte US-Studie bringt kältere Monate mit einer 20-mal höheren Zahl an Todesfällen im Vergleich zu wärmeren Monaten

Joanne Nova

Forscher beobachteten 80 % der US-Bevölkerung über zwei Jahrzehnte hinweg und stellten fest, dass niedrige Temperaturen zu sage und schreibe 800.000 Todesfällen beitrugen, während hohe Temperaturen nur mit 2.000 Todesfällen in Verbindung gebracht wurden.

Sie untersuchten monatliche Temperaturdaten an 819 Orten in den gesamten USA. Anschließend verglichen sie diese mit den kardiovaskulären Sterberaten und stellten fest, dass die Zahl der überzähligen Todesfälle „ziemlich erheblich“ ist.

In kalten Perioden verengen sich unsere Blutgefäße, um den Wärmeverlust zu verringern, weshalb unsere Haut bei kälterem Wetter etwas bläulicher oder blasser aussieht. Doch schon eine geringe Verringerung des Volumens lässt unseren Blutdruck steigen. Es überrascht daher nicht, dass kältere Monate im Vergleich zu milderen Perioden mit deutlich höheren Sterberaten durch Herzinfarkte, Schlaganfälle und koronare Herzkrankheiten in Verbindung stehen. Da die Bevölkerung altert und Nierenerkrankungen sowie Diabetes zunehmen, wird die Zahl der Todesfälle steigen.

Fast jeder Dollar, den wir in die Prävention von Hitzetoten investieren, wird letztendlich mehr Menschen das Leben kosten als er rettet. Es ist an der Zeit, dass die Klimaministerien alle Maßnahmen zur Senkung der globalen Temperatur mit genaueren Kostenberechnungen untermauern. Wir wollen Zahlen sehen, und in den kalten Monaten brauchen die Menschen günstiges Öl oder Gas, um sich warm zu halten.

Schaut euch die Form dieser Kurve an. Wow!

Die Zahl der Todesfälle aufgrund von Kälte übersteigt die Zahl der Todesfälle aufgrund von Hitze bei weitem. (MMT = monatliche Durchschnittstemperatur)

Die ideale Temperatur für den Homo sapiens – zumindest um einen Herz-Kreislauf-Tod zu vermeiden – liegt offenbar bei 23 °C.

USA: Kaltes Wetter wird mit 40.000 zusätzlichen Todesfällen durch Herzerkrankungen pro Jahr in Verbindung gebracht.

ScienceDaily – Link

Der Zusammenhang folgte einer einseitigen U-förmigen Kurve: Sowohl extreme Hitze als auch extreme Kälte erhöhten das Sterberisiko, doch war der Effekt auf der Kälteseite deutlich stärker. Die Forscher schätzen, dass niedrige Temperaturen im Untersuchungszeitraum jährlich zu etwa 40.000 zusätzlichen kardiovaskulären Todesfällen beitrugen (etwa 6,3 % aller kardiovaskulären Todesfälle), was über zwei Jahrzehnte hinweg insgesamt rund 800.000 Todesfälle ergab. Im Vergleich dazu wurden hohe Temperaturen mit etwa 2.000 zusätzlichen Todesfällen pro Jahr (etwa 0,33 % aller kardiovaskulären Todesfälle) in Verbindung gebracht, was im gleichen Zeitraum etwa 40.000 Todesfällen entspricht.

Planung im Hinblick auf Klima- und Gesundheitsrisiken

Die Ergebnisse legen nahe, dass Gemeinden bei der Vorbereitung auf klimabedingte Gesundheitsrisiken den Gefahren von Kälte mehr Beachtung schenken sollten.

„Wir neigen dazu, uns auf die hitzebedingten Auswirkungen des Klimawandels zu konzentrieren, doch zum Klimawandel gehört auch extreme Kälte. Wir brauchen nicht nur Maßnahmen zur Eindämmung von Hitze, sondern auch Maßnahmen zur Eindämmung von Kälte“, sagte er.

Aktualisierung: Die Studie misst Außentemperaturen und keine Innentemperaturen und berücksichtigt keine Extremwerte; andere Studien zu Innentemperaturen zeigen jedoch ebenfalls eine stark einseitige Sterblichkeitskurve, so dass der Durchschnitt der Außentemperaturen gewissermaßen als Indikator für niedrigere Innentemperaturen dient – insbesondere in ärmeren Haushalten.

Ein wesentlicher Störfaktor in dieser Untersuchung ist, dass auch der Vitamin-D3-Spiegel und die Exposition gegenüber dem wohltuenden Infrarotstrahlen der Sonne im Winter eingeschränkt sind. In gewisser Weise ist die monatliche Temperatur ein Indikator für die Sonnenexposition und den Vitamin-D3-Spiegel. Daher könnten einige der kältebedingten Todesfälle leicht durch eine Erhöhung des Vitamin-D3-Spiegels verhindert werden, obwohl sich für die Infrarotstrahlung kein so einfacher Ersatz findet – es sei denn, die Menschen verbringen im Winter mittags mehr Zeit im Freien.

REFERENZ

Pedro Rafael Vieira de Oliveira Salerno et al (2026) Cardiovascular disease mortality attributable to monthly non-optimal temperature in the United States: a county-level analysis. American Journal of Preventive Cardiology, 2026; 101514 DOI: 10.1016/j.ajpc.2026.101514

This article originally appeared at JoNova

Link: https://www.cfact.org/2026/04/12/cold-kills-new-huge-us-study-links-colder-months-to-20-times-as-many-deaths-as-warmer-ones/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Der anhaltende Niedergang in der weltweiten Medienlandschaft im Bereich Agitprop lässt nichts Gutes für die künftige Unterstützung der Netto-Null-Ziele erwarten

Chris Morrison, THE DAILY SCEPTIC

Jahrzehntelange sorgfältige Indoktrinierung von unkritischen Journalisten, die darauf abzielte, einen nicht existierenden Klimanotstand zu schüren, hat den dramatischen, anhaltenden Rückgang der Berichte in den Mainstream-Medien, welche die Net-Zero-Fantasie stützen, nicht aufhalten können. Im vergangenen Jahr war weltweit ein Rückgang der klimabezogenen Berichte um 14 % im Vergleich zu 2024 zu verzeichnen, einem Jahr, in dem diese bereits um 38 % unter dem Höhepunkt der Greta-Hysterie im Jahr 2021 lagen. Vielleicht sind einst vertrauensvolle Konsumenten nur noch eine gewisse Zeit bereit, identischen, narrativ getriebenen Unsinn zu lesen, geschweige denn dafür zu bezahlen – Unsinn, der oft so einseitig ist, dass er eine Beleidigung der Intelligenz darstellt. Beweisstück Nr. 1: der Klassiker der BBC vom Oktober 2023 – Der Klimawandel könnte den Geschmack von Bier verschlechtern.

Die stärksten Rückgänge im Jahr 2025 waren in Afrika, im Nahen Osten und in Nordamerika zu verzeichnen. Interessanterweise folgte auf das gescheiterte COP30-Treffen in Brasilien im November 2025 im darauffolgenden Monat ein drastischer Einbruch der Berichterstattung in Lateinamerika (-61 %), Ozeanien (-52 %) und der Europäischen Union (-41 %). Eine Phase privater Trauer scheint der leidgeprüften Öffentlichkeit eine gnädige Pause von der unerbittlichen Kakophonie der Klimakatastrophen-Prophezeiungen verschafft zu haben.

Der jüngste Jahresbericht des „Media and Climate Change Observatory“ (MeCCO) an der University of Colorado Boulder enthält Informationen über den anhaltenden Rückgang der Berichterstattung zu Klimawandel und globaler Erwärmung. Um zu diesen neuesten Erkenntnissen zu gelangen, hat MeCCO das Volumen der Klimaberichterstattung in Zeitungen, Nachrichtenagenturen, Radio und Fernsehen in 59 Ländern und sieben Regionen erfasst. Die Arbeit soll seit 2004 auf einer einheitlichen Methodik basieren. Die nachstehende Grafik zeigt deutlich die Spitzenwerte der Greta-Hysterie zu Beginn des aktuellen Jahrzehnts sowie den früheren Gore-Schwindel, der auf die Veröffentlichung seines Films „Eine unbequeme Wahrheit“ folgte.

Journalismus-Studiengänge an Universitäten bieten zwar oft Lehrveranstaltungen zum Thema Klima an, doch die Aussichten für angehende Studierende, welche die Welt für „Netto-Null“-Fanatiker sicher machen wollen, sehen nicht gut aus. „The Guardian“ kann nur begrenzt etwas bewirken, doch in Großbritannien ging die Berichterstattung in den zwölf Monaten bis November 2025 um 34 % zurück. In den USA haben die Entlassungen mit voller Wucht begonnen. Im vergangenen Jahr haben neue Führungskräfte bei CBS News den Großteil des Teams für die Klimakrise entlassen. Jüngsten Berichten zufolge wurden inzwischen alle Mitarbeiter des Klimaredaktionsteams entlassen. Im Februar 2026 hat die Washington Post 14 Stellen für Klimajournalisten gestrichen, so dass nur noch fünf Journalisten übrig blieben.

Das vergangene Jahr war eine schwere Zeit für die Klima-Propagandisten, die größtenteils von Milliardären des „Green Blob“ finanziert werden, welche gesellschaftliche Umwälzungen anstreben, indem sie modernen (und sich entwickelnden) Industrieländern lebenswichtige Kohlenwasserstoffe vorenthalten. Geformte Journalisten, die in den narrativgesteuerten Mainstream-Medien arbeiten, gelten als Schlüssel dazu, die Angst vor der erfundenen Klimakrise zu schüren. Eine der ersten Lektionen, die nützlichen Idioten und Panikmachern beigebracht wird ist, dass die Meinung „gesichert“ sei – oft fälschlicherweise als Theorie bezeichnet – wonach der Mensch für den größten Teil, wenn nicht sogar für den gesamten jüngsten Klimawandel verantwortlich ist,. Die Uninteressierten werden nicht dazu ermutigt zu fragen, ob dies die erste wissenschaftliche Meinung ist, die als gesichert erklärt worden ist, oder zumindest die erste seit die römischen Päpste der Antike ex cathedra über diese Angelegenheiten entschieden haben.

In UK ist der National Council for the Training of Journalists (NCTJ) eine angesehene, branchennahe gemeinnützige Organisation, die seit den 1950er Jahren tätig ist. Doch ihre Schulungen zum Klimawandel sind lächerlich. In welchen anderen Bereichen der investigativen Berichterstattung werden Journalisten dazu angehalten, sich auf einen angeblichen „Konsens“ zu verlassen, und dazu ermuntert, alternative Standpunkte nicht zu veröffentlichen? Man könnte sich fragen: Gibt es einen schnelleren Weg, den Autor durch ein KI-Tool zu ersetzen? Finanziert von der Google News Initiative (GNI) bietet der NCTJ einen kostenlosen E-Learning-Kurs zur Berichterstattung über den Klimawandel an. Wie bei allen Indoktrinationsveranstaltungen zur Klimawissenschaft gibt es eine Warnung davor, „falsche Ausgewogenheit“ zu vermeiden. In der Praxis bedeutet dies, skeptischen Wissenschaftlern, die Meinungen nach dem altbewährten Verfahren der wissenschaftlichen Falsifikation untersuchen, die Öffentlichkeit zu verweigern.

GNI ist ein wichtiger Geldgeber für die Bemühungen, abweichende Meinungen zum Klimawandel zum Schweigen zu bringen. Eine der wichtigsten eingesetzten Waffen sind sogenannte „Faktenprüfer“, die nach den Erfahrungen des Daily Sceptic kaum mehr tun, als unbequeme wissenschaftliche Erkenntnisse mit voreingenommenen Behauptungen über „Fehlinformationen“ anzugreifen. Die Diskussion der zugrunde liegenden Wissenschaft scheint keine Priorität zu haben; vielmehr sind die negativen Urteile hilfreich, um Werbeanzeigen zu stornieren und die Wirkung in den sozialen Medien zu verringern.

In Großbritannien ist GNI ein Geldgeber des Reuters Institute for the Study of Journalism. Bis vor kurzem führte diese Einrichtung im Rahmen ihres Oxford Climate Journalism Network (OCJN) einen sechsmonatigen Ausbildungskurs für Klimajournalisten durch. Der Kurs wurde zudem in erheblichem Maße vom ehemaligen Finanzchef von Extinction Rebellion Sir Christopher Hohn finanziell unterstützt und hat über einen Zeitraum von vier Jahren rund 800 Journalisten aus 80 Ländern aufgenommen. Leider hat diese Indoktrinationsstation Ende letzten Jahres ihre Pforten geschlossen. Der Flaggschiff-Onlinekurs wird den Teilnehmern keine Aufgaben mehr stellen, in denen sie einen Nachrichtenartikel verfassen sollen, der erklärt, warum Mangos dieses Jahr aufgrund des Klimawandels weniger schmackhaft sind. Wir können nur hoffen, dass ähnliche Einschränkungen nun auch für andere klimabedrohte Lebensmittel gelten.

Es scheint, als hätte die Welt genug von Clickbait und zentral verordnetem Klimageschwätz, das viel zu lange als unwissenschaftliche Grundlage für die „Netto-Null“-Fantasie gedient hat. Durch pseudowissenschaftliche Manipulationen konnten manipulierte Computermodelle schlagzeilenträchtige „Kipp-Punkte“ des Weltuntergangs vorhersagen und dazu beitragen, dass sich die unhinterfragte Lüge in der breiten Öffentlichkeit verbreitete, wonach extreme Wetterereignisse immer schlimmer werden würden. Positive Nachrichten wie die umfassende „Begrünung“ der Erde werden ignoriert, während die entscheidende Rolle des Lebensgases Kohlendioxid hierbei heruntergespielt wird. Das gilt nicht zuletzt für SciLine, eine vom Green Blob finanzierte Initiative, die mit der Association for the Advancement of Science verbunden ist, dem Herausgeber von Science. „In vielen Fällen begünstigt CO₂ Unkraut gegenüber Nutzpflanzen überproportional und verursacht damit mehr Probleme für die Landwirtschaft“, heißt es hilfreich in ihrem Leitfaden für Journalisten.

Chris Morrison is the Daily Sceptic’s Environment Editor. Follow him on X.

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/04/14/continuing-slump-in-global-media-climate-agitprop-bodes-ill-for-future-net-zero-support/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Kohle – der Brennstoff, den wir ignorieren, aber nicht ersetzen können

Dr. Lars Schernikau

Energieökonom, Rohstoffhändler, Autor (aktuelles Buch: „Die Unbequeme Wahrheiten … über Strom und die Energie der Zukunft“)

Weitere Informationen, darunter der vollständige Blogbeitrag zum Thema Kohle mit dem Titel Dank Kohle bleibt das Licht an…erleben wir gerade eine „neue“ Renaissance der Kohle?, ist hier zufinden www.unpopular-truth.com in Deutsch und Englisch

Seit Jahren schon wird Kohle wie ein Auslaufmodell behandelt … ein Schimpfwort, von dem uns gesagt wurde, es würde im Zuge der „Energiewende“ still und leise verschwinden.

Und dennoch hier sind wir … Der weltweite Kohleverbrauch ist keineswegs zurückgegangen, ganz im Gegenteil: Er ist von rund 6 Milliarden Tonnen im Jahr 2008 (als ich mein erstes Buch über Kohle, „The Renaissance of Steam Coal“, schrieb) auf heute etwa 9 Milliarden Tonnen gestiegen. Nicht zu vergessen der Seehandel, der sich fast verdoppelt hat! Die Frage ist also nicht, ob die Kohle verschwindet, wie man uns gesagt hat, sondern ob wir dieses nützliche schwarze Gestein von vornherein falsch eingeschätzt haben.

Unsere materielle Welt funktioniert dank etwas, vor dem wir zurückschrecken…

Wir glauben gerne, dass wir mit all unseren Geräten, Apps, KI und Cloud-Speichern in einer „sauberen“ digitalen Welt leben, aber unsere physische Welt ist nicht verschwunden und sollte in dieser Überlegung ebenfalls berücksichtigt werden.

Stahl, Zement, Metalle, Düngemittel … so viele Elemente, die für den Aufbau unseres modernen Lebens notwendig sind, das nach wie vor direkt oder indirekt stark von Kohle abhängt.

Wusstest du, dass etwa ein Drittel der gesamten Kohle nicht zur Stromerzeugung, sondern in der Industrie verbraucht wird? Berücksichtigt man den Stromverbrauch für industrielle Zwecke, wird tatsächlich mehr als die Hälfte der weltweiten Kohle von der Industrie verbraucht, um unseren Alltag aufrechtzuerhalten:Stahlproduktion,

  • Zementherstellung,
  • Chemikalien und Düngemittel,
  • industrielle Hochtemperaturwärme (die übrigens auch zur Herstellung von Silikon für die allseits beliebten Solarmodule verwendet wird 😉), und so weiter und so fort.

Nimmt man die Kohle aus diesem System heraus, verliert man nicht nur Strom, sondern auch die Möglichkeit, unsere physische Umwelt zu gestalten und zu verbessern.

Die überraschende Tatsache in Bezug auf Strom ist, dass immer noch mehr als ein Drittel des weltweiten Stroms aus Kohle gewonnen wird … nicht, weil Kohle gerade im Trend liegt, sondern weil sie funktioniert, „demokratisch“ ist und so verdammt günstig

Werfen wir einen Blick auf die Gründe für diese Aussage:

  • Kohlekraftwerke sind nicht wetterabhängig. Sie stellen ihren Betrieb nicht ein, wenn der Wind nicht weht oder die Sonne nicht scheint
  • Kohle birgt keine Explosionsgefahr; man kann Brennstoff für mehrere Monate im eigenen Garten lagern, ohne dass komplexe Lagersysteme oder Versorgungsanlagen erforderlich sind, und sie ist in reichlich vorhandenen Mengen verfügbar, ohne dass eine einzelne Region das Angebot monopolisiert
  • Kohlekraftwerke stehen einfach da und verrichten still und zuverlässig ihre Arbeit – kostengünstig, Stunde für Stunde, Jahr für Jahr, Jahrzehnt für Jahrzehnt
  • und ein modernes Kohlekraftwerk kann weniger lokalen Feinstaub ausstoßen als eine stark befahrene Kreuzung!

Das ist auch der Grund, warum Kohle immer wieder auftaucht, wenn Energiesysteme unter Druck geraten – selbst in Ländern, die behaupten, sich davon abgewendet zu haben.

Die wichtige Rolle der Kohle

Jedes Jahr entnimmt die Menschheit der Erde etwa 110 Milliarden Tonnen Rohstoffe, wobei etwa 9 Milliarden Tonnen davon aus Kohle bestehen.

Fast die Hälfte des weltweiten Seeverkehrs besteht lediglich darin, Energieträger wie Öl, Gas und Kohle von einem Ort zum anderen zu transportieren. Kohle ist kein Nischen-Brennstoff … mit einer jährlichen Produktionsmenge von 1,5 Milliarden Tonnen ist Kohle einer der wichtigsten Treiber der Weltwirtschaft.

Ich nehme an, ihr habt schon mal das Argument gehört, dass „wir nicht ewig Kohle abbauen können“, und ja, das stimmt, aber die Kohle-Reserven werden uns so schnell nicht ausgehen! Davon sind wir noch weit entfernt, tausende von Jahren!

Je nachdem, wie man es betrachtet, hat die Welt:

  • über 100 Jahre nachgewiesene Reserven und
  • Gesamtressourcen, die wir heute bereits kennen und die Tausende von Jahren reichen würden – 20- bis 30-mal mehr als bei Erdgas, Erdöl oder Uran
  • Kohle ist geografisch weit verbreitet, was bedeutet, dass sie nicht so einfach kontrolliert, unterbrochen oder „abgeschaltet“ werden kann. Aus Sicht der Energiesicherheit ist das von großer Bedeutung!

Abbildung 1: Kohle hält über 3.000 Jahre

Abbildung 2: Weltweite Kohleproduktion

In der Zwischenzeit dreht sich die Welt weiter

Während China weiterhin in großem Umfang Kohlekraftwerke baut, plant Indien eine erhebliche Steigerung der Stromerzeugung aus Kohle, und Südostasien setzt für sein Wachstum auf Kohle.

Selbst die USA überdenken derzeit die Rolle der Kohle für die Stabilität ihrer Stromnetze.

Wie sieht es also in Europa aus? Sobald die Stromnetze unter Druck geraten, greifen sie dort immer noch auf Kohle zurück

In solchen Krisenzeiten haben nicht nur Indien, Japan, die Philippinen und die USA, sondern sogar Italien wieder auf Kohle zurückgegriffen (Details mit allen Sourcen hier: Dank Kohle bleibt das Licht an…erleben wir gerade eine „neue“ Renaissance der Kohle?,)

Also, wie sieht die Sache nun wirklich aus?

In meinem Blogbeitrag – Dank Kohle bleibt das Licht an… (link) – geht es nicht darum, für oder gegen irgendetwas zu sein.

Es geht darum, die Realität der Kohle zu verstehen, und zwar, dass Kohle:

  • fest in industriellen Systemen verankert ist
  • strukturell mit der Stromversorgungssicherheit verbunden und dafür verantwortlich ist sowie
  • nach wie vor von zentraler Bedeutung für das globale Wachstum und die wirtschaftliche Entwicklung ist

Die eigentliche Frage dreht sich nicht darum, ob Kohle genutzt wird … sondern darum, ob wir tatsächlich verstehen, was es bedeuten würde, Kohle zu ersetzen

Wenn ihr denkt, Kohle gehöre der Vergangenheit an … dann überseht ihr das Gesamtbild, das weitaus komplexer und relevanter ist, als die meisten Schlagzeilen es vermuten lassen.

Die vollständige Aufschlüsselung, die Daten und die Analyse auf Systemebene findest du in meinem ausführlichen Blogbeitrag:
Dank Kohle bleibt das Licht an…erleben wir gerade eine „neue“ Renaissance der Kohle?”

Wenn ihr mehr über die chemischen und physikalischen Eigenschaften von Kohle erfahren möchtet, solltet ihr euch unbedingt ein Exemplar meines Buches „Schernikaus Kohlehandbuch“ besorgen, das als gedruckte Ausgabe oder als E-Book bei Amazon oder in Ihrer bevorzugten Buchhandlung erhältlich ist.

In meinem nächsten Blogartikel rechne ich aus, warum lokale Braunkohle in Deutschland weiterhin ökonomisch bei Weitem der günstigste Weg bleibt, Strom zu erzeugen (hier anmelden).




Behauptungen bzgl. „untergehender Inseln“ gehen unter

Cap Allon

Bereits im Jahr 2003 nahm die Entwicklung Gestalt an.

Eine interne E-Mail zwischen einem Klimaberater aus dem Pazifikraum und einem Beamten der britischen Umweltbehörde zeigt, dass Computersimulationen genutzt wurden, um die Auswirkungen des Meeresspiegelanstiegs auf kleine Inselstaaten zu prognostizieren. Das Ergebnis für Malé auf den Malediven war eindeutig:

„…ein erheblicher Landverlust bis 2030 und das Verschwinden der Insel bis zum Jahr 2100.“

Das Verfahren war sehr grob. Man nahm eine topografische Karte, überlagerte sie mit dem prognostizierten Anstieg des Meeresspiegels und zog die Landfläche ab. Fertig. Der Sedimenttransport wurde nicht berücksichtigt. Ebenso wenig wie das Riffwachstum oder die Dynamik der Küstenlinie.

Die Behörden gingen von einer statischen Karte aus, die langsam überflutet wurde.

Zwei Jahrzehnte später liegen die realen Daten vor. Und – Überraschung! – sie stimmen nicht mit dem Modell überein.

Von den Malediven, Tuvalu und anderen tief liegenden Atollstaaten sind die Inseln nicht verschwunden. Die meisten sind stabil geblieben, und viele sind gewachsen.

Studien zeigen, dass in den letzten fünfzig Jahren bei einer großen Stichprobe von Inseln die Akkumulation gegenüber der Erosion überwog. Dies sind keine festen Landmassen. Es handelt sich um dynamische Systeme, die ständig durch Wellen, Strömungen und Sedimentzufuhr neu geformt werden.

Das war kein kleiner Fehler. Die gesamte Prämisse war fehlerhaft. Frühe Prognosen behandelten Koralleninseln wie starre Blöcke und ignorierten dabei die Prozesse, die sie entstehen lassen und erhalten.

Und doch nährten genau diese Annahmen jahrelang Schlagzeilen, politischen Druck und öffentliche Ängste – Inseln am Abgrund, Kulturen, die kurz vor dem Verschwinden stehen, Nationen, die sich auf eine Umsiedlung vorbereiten.

Das ist nicht eingetreten.

Und es geht nicht nur um Koralleninseln.

Weltweit verschwindet Land nicht unter steigenden Meeren. Die Daten zeigen genau das Gegenteil.

Satellitenanalysen, welche die Küstenlinien der letzten Jahrzehnte vergleichen, zeigen einen Nettozuwachs an Landfläche. Eine bedeutende Studie bringt es auf den Punkt: Die Küstenregionen gewannen rund 33.700 km² Land hinzu, während etwa 20.135 km² an das Wasser verloren gingen.

Die Welt wird also nicht stetig vom Wasser verschlungen – anders als behauptet.

Link: https://electroverse.substack.com/p/canadian-rockies-still-reloading?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Die linksextremen Umwelt-Terroristen werden niemals zugeben, was Wind und Solar alles zerstören

Vijay Jayaraj

Mehrere Studien von Biologen und Ornithologen schlagen Alarm hinsichtlich der Auswirkungen, die sogenannte umweltfreundliche Technologien auf Vögel und andere Wildtiere haben. Viele alternative Energien grundsätzlich befürwortende Forscher geben mittlerweile vor, dass Wind- und Solarenergie harmlos seien.

Das Problem beginnt bei der Energiedichte. Um den gleichen zuverlässigen Strom wie ein Erdgas- oder Kernkraftwerk zu erzeugen, benötigen Wind- und Solaranlagen Tausende Hektar zusätzliche Fläche. Das ist keine Ideologie. Das ist Physik. Doch in der Eile, willkürliche „Netto-Null“-Ziele zu erreichen, wird die Umwelt zerstört, obwohl sie doch angeblich geschützt werden soll.

Auch die Mojave-Wüstenschildkröte, eine uralte Überlebenskünstlerin unter rauen Bedingungen, verliert den Kampf gegen den Solarboom.

Wind- und Solaranlagen töten Wildtiere, zerstückeln Lebensräume, stören Ökosysteme und hinterlassen ökologische Verwüstungen, die weit über das hinausgehen, was die grüne Lobby zugeben möchte. Politiker und finanzstarke Umwelt-NGOs verkaufen Wind- und Solarenergie nach wie vor als Retter der Natur. Die Daten zeigen jedoch etwas ganz anderes: Diese Projekte verdrängen Wildtiere nicht nur. Sie töten sie im industriellen Maßstab.

[Hervorhebungen vom Übersetzer]

Eine schockierende Untersuchung ergab, dass sich Wind- und Solarparks weltweit mit 2.310 bedrohten Amphibien-, Vogel-, Säugetier- und Reptilienarten überschneiden, was 36 % der weltweit bedrohten Arten entspricht. Die grüne Utopie wird auf den Gräbern der Schwachen errichtet.

Eine weitere Studie ergab, dass 2.206 in Betrieb befindliche Anlagen für erneuerbare Energien 886 Schutzgebiete, 749 wichtige Biodiversitätsgebiete und 40 einzigartige Wildnisgebiete geschädigt haben. Forscher gehen davon aus, dass sich dieser Fußabdruck um weitere 30 % vergrößern wird, weil immer mehr Naturreservate industrialisiert werden.

Eine Auswertung von 84 begutachteten Studien zu Onshore-Windkraftanlagen dokumentierte 160 Fälle von Artenverdrängung, wobei Vögel, Fledermäuse und verschiedene Säugetiere betroffen waren.

Für den Steinadler wird der Preis in Todesfällen gemessen. Im Westen der Vereinigten Staaten haben sich die dokumentierten Todesfälle zwischen 2013 und 2024 mehr als verdoppelt und sind von 110 auf 270 gestiegen.

Eine Untersuchung von 42 afrikanischen Raubvogelarten ergab einen Rückgang um 88 % über einen Zeitraum von 20 bis 40 Jahren und identifizierte Windparks als einen der Hauptfaktoren. In China fiel der Boom der Windenergie mit einem Rückgang der gesamten Vogelpopulationen um fast 10 % nach dem Bau von Windparks zusammen. Im Landkreis Changdao, einer wichtigen Zugroute für 330 Vogelarten, berichteten lokale Gemeinden von rückläufigen Vogelpopulationen und vermehrter Schädlingsaktivität. In einem erstaunlichen Eingeständnis des Scheiterns ließen die Behörden 80 Windkraftanlagen abreißen, um das Ökosystem zu retten.

Solarenergie bringt ihre eigenen Schäden mit sich. Jüngste Forschungsergebnisse zeigen, dass großflächige Solaranlagen in feuchten Regionen einen fast vollständigen Zusammenbruch der Vegetation auslösen können. Die Solarmodule blockieren das Sonnenlicht, verändern das Mikroklima und destabilisieren den Boden. Wenn die Wurzeln verschwinden, bricht auch das Fundament des Ökosystems zusammen.

In Wüsten-Ökosystemen stören Solaranlagen die Wachstumszyklen der Pflanzen und schaden den Mikroorganismen, welche die Wüste am Leben erhalten. In China hat der Ausbau der Photovoltaik mehr als 5000 km² landwirtschaftliches, sandiges und grasbewachsenes Gelände fragmentiert und degradiert.

Der Ausbau der Solarenergie verringert zudem den Artenreichtum in intakten Landschaften. Umzäunungen schaffen Barrieren, die Tiere einschließen und den für gesunde Populationen notwendigen Genfluss blockieren.

Allein in den Vereinigten Staaten verursacht die Solarenergie Schätzungen zufolge jedes Jahr zwischen 37.800 und 138.600 Vogelsterben. Ein Grund dafür ist der „Seeneffekt“: Aus der Luft ähneln riesige Felder von Solarmodulen einer Wasserfläche.

Eine Studie aus Polen bestätigte diesen Effekt und zeigte, dass Photovoltaik-Anlagen Wasservögel aufgrund ihrer wasserähnlichen Spiegelungen anziehen. Die Vögel fliegen in der Erwartung eines Sees hinab und prallen stattdessen gegen glühend heißes Glas. Die Forscher identifizierten an sechs Standorten 70 gefährdete Vogelarten, wobei sich das höchste Kollisionsrisiko auf einen Umkreis von 200 Metern um die Anlagen konzentrierte.

Auch die Mojave-Wüstenschildkröte, eine uralte Überlebenskünstlerin unter rauen Bedingungen, ist dem Solarboom zum Opfer gefallen. Von 2004 bis 2014 sank ihr Bestand um 39 %. Solarprojekte im industriellen Maßstab haben rund 40.000 Hektar ihres Lebensraums zerstört. Wir verdrängen eine Art, die seit Millionen von Jahren in der Mojave-Wüste lebt, um Platz für Solarmodule zu schaffen, die in 20 Jahren veraltet sein werden.

Die rücksichtslose Ausweitung von Energieprojekten mit geringer Dichte in wertvolle Ökosysteme muss aufhören. Der grüne Wandel ist rot gefärbt vom Blut der Lebewesen, die wir eigentlich schützen sollten.

[Hervorhebung vom, Übersetzer]

This piece originally appeared at TheBlaze.com and has been republished here with permission.

Author

Vijay Jayaraj is a Research Associate at the CO2 Coalition, Arlington, VA and writes frequently for the Cornwall Alliance. He holds a master’s degree in environmental sciences from the University of East Anglia, UK, and resides in India.

Link: https://cornwallalliance.org/the-environmental-left-will-not-admit-what-wind-and-solar-destroy-2/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE