Neue Studie: Ozean-Wassertemperatur steuert den CO₂-Gehalt

Cap Allon

Einer neuen Studie des unabhängigen Forschers Dai Ato zufolge sind menschliche Aktivitäten NICHT die Hauptursache für den Anstieg des CO2-Gehalts in der Atmosphäre.

Durch die Anwendung einer multivariaten Analyse auf Daten aus den Jahren von 1959 bis 2022 widerspricht Ato der von der etablierten Klimawissenschaft verbreiteten Ansicht, dass die Meerestemperatur (SST) der dominierende Faktor für den atmosphärischen CO₂-Gehalt ist, während die menschlichen Emissionen eine vernachlässigbare Rolle spielen.

Für seine Analyse verwendet Ato öffentlich zugängliche Daten von Quellen wie NOAA, NASA, dem britischen Hadley Centre und der University of Alabama in Huntsville (UAH) sowie CO₂-Emissionsdaten von der Internationalen Energieagentur (IEA) und Our World in Data (OWID). Mithilfe einer multiplen linearen Regressionsanalyse weist er eine nahezu perfekte Korrelation zwischen der SST und den atmosphärischen CO₂-Werten nach, wobei die Korrelationskoeffizienten nahe bei 0,9995 liegen. Die Vorhersagekraft der SST bei der Bestimmung der CO₂-Konzentrationen ist so stark, dass die Modelle die Werte mit nur geringen Abweichungen genau vorhersagen können, z. B. mit einem Unterschied von nur 1,45 ppm im Jahr 2022.

Im krassen Gegensatz zum Narrativ argumentiert Ato, dass die menschlichen CO₂-Emissionen nicht wesentlich zum jährlichen Anstieg des atmosphärischen CO₂ beitragen, wenn die SST berücksichtigt wird. Seine Studie legt nahe, dass die menschlichen Emissionen im Vergleich zum natürlichen CO₂-Austausch zwischen dem Ozean und der Atmosphäre vernachlässigbar sind, wird dieser Austausch doch in erster Linie durch Temperaturschwankungen bestimmt.

In der Studie werden auch Zweifel an der historischen Rekonstruktion der atmosphärischen CO₂-Konzentration geäußert, insbesondere an den aus Eiskerndaten abgeleiteten Werten. Ato stellt die weit verbreitete Annahme in Frage, dass der CO₂-Gehalt in der vorindustriellen Zeit stabil bei etwa 280 ppm lag, und argumentiert, dass diese Zahl wahrscheinlich stark unterschätzt wird, vielleicht um etwa 30-50 %. Er stützt sich dabei auf die Arbeit von Zbigniew Jaworowski, der auf Probleme wie Gasdiffusion und Verunreinigung hinweist, welche die gemessenen Konzentrationen senken könnten. Jaworowski ist der Ansicht, dass die Verdichtung des Eises und der allmähliche Verschluss von Luftblasen kurzfristige Schwankungen glätten und so einen falschen Eindruck von den CO₂-Werten der Vergangenheit vermitteln könnten.

Darauf aufbauend verweist Ato auch auf chemische Messungen aus dem frühen 20. Jahrhundert, die häufig höhere CO₂-Konzentrationen ergaben als die Eiskerndaten vermuten lassen, was darauf hindeutet, dass die historischen CO₂-Werte möglicherweise variabler und manchmal deutlich höher waren als derzeit angenommen. Dies bedroht einen Grundpfeiler der AGW-Hypothese und deutet darauf hin, dass die oft zitierte vorindustrielle CO₂-Basislinie falsch sein könnte.

Um die vollständige Studie von Ato zu lesen, klicken Sie hier (frei zugänglich)

Link: https://electroverse.substack.com/p/uks-coolest-summer-since-2015-first?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




PBS* und das falsche Narrativ vom „langsamen Sterben“ der Korallenriffe

*PBS: ein Nachrichten-Portal

David Shormann

Korallenriffe gehören zu den auffallendsten Orten der Schöpfung. Sauberes und klares blaues Wasser, graziöse Wale und Meeresschildkröten, Schwärme von schillernden Fischen und faszinierende Korallen. Wir können uns an Korallenriffen nicht sattsehen und schmücken unsere Wände mit Gemälden und Fotos. Salzwasseraquarien gibt es in vielen Haushalten, Restaurants und Unternehmen auf der ganzen Welt.

Natürlich wollen wir all das Gute und Schöne schützen. Verantwortungsbewusstsein liegt in unserer DNA. Wenn wir eine Bedrohung wahrnehmen, können unsere Emotionen hochgehen. Leider wissen das auch ruchlose Menschen über uns. Menschen, deren Ziele mehr mit globaler Macht und Kontrolle zu tun haben als mit dem Schutz von Korallenriffen. Sie zapfen unsere Emotionen an, indem sie Drohungen fabrizieren, indem sie ein Stückchen Wahrheit mit futuristischen Untergangsszenarien vermischen, die uns in ständiger Angst halten sollen, dass wir verlieren könnten, was wir lieben, wenn sich die Dinge nicht nach ihrem Plan ändern.

Nehmen wir zum Beispiel den PBS-Nachrichtenbeitrag mit dem Titel [übersetzt] „Naturschützer ergreifen drastische Maßnahmen, um Korallenriffe vor dem Klimawandel zu retten“. Das Anfang des Jahres veröffentlichte Video beginnt mit der falschen Behauptung, dass die Korallenriffe auf der ganzen Welt „langsam absterben“. Das Video zeigt dann Mitglieder der Coral Restoration Foundation in Florida, die sich darum bemühen, eine künstliche Korallenanlage zu retten, die sie gerade angelegt hatten. Berichten zufolge gaben sich die Mitglieder gegenseitig „Raum zum Trauern“ um die abgestorbenen Korallen.

Die Wahrheit war, dass die Korallen in der Tat starben und das Wasser heiß war. Optimale Temperaturen für Korallen liegen im Bereich von 23 bis 29°C. Zu diesem Zeitpunkt, im Juli 2023, lagen die Wassertemperaturen in der Korallenaufzuchtstation etwas über 30°C.

Doch diese kleine Wahrheit ist eingebettet in einen Schwarm von Lügen. Wie zum Beispiel der Titel der Story. Oder die Behauptung des Erzählers, dass die Wassertemperatur in der nahe gelegenen Manatee Bay 38°C erreichte und dies die „höchste jemals auf der Erde aufgezeichnete Meerestemperatur“ sein könnte. Zunächst einmal ist die Manatee Bay kein „Ozean“, sondern ein flaches, halb umschlossenes Gewässer. Höchstwahrscheinlich wurde diese Temperatur an einem Nachmittag in einem sehr flachen (etwa 15 cm tief) und stagnierenden Teil der Bucht gemessen, der sich nicht in der Nähe eines Korallenriffs befindet.

Später in der Geschichte erwähnt der Erzähler leise, dass die Korallen im Oktober in das Aufzuchtgebiet zurückgebracht wurden. Das Ereignis „Klimawandel“, das die Abkühlung des Wassers verursacht hat, wird nicht erwähnt. Warum wurde die natürliche Erwärmung im Sommer mit dem „Klimawandel“ in Verbindung gebracht, die Abkühlung im Herbst jedoch nicht? Für Medien wie PBS ist eine Abkühlung kein „Klimawandel“. Nur überdurchschnittliche Sommertemperaturen und gefälschte 38°C „Ozean“-Temperaturmessungen passen in das Narrativ.

Nachdem die Bedrohung durch den „Klimawandel“ durch den Herbst und Winter abgewendet wurde, wechselt die PBS-Story zu einer noch schrecklicheren und ebenso falschen Bedrohung: dem totalen Zusammenbruch aller Korallenriffe überall. FALLS so etwas Katastrophales tatsächlich passieren würde, wären wir ebenfalls alle tot, aber das ist Nebensache.

Hier kommt Mary Hagedorn vom Smithosonian ins Spiel, die ein Projekt zur Kryokonservierung von Korallen leitet. Hagedorn arbeitet für das größtenteils vom Steuerzahler finanzierte Smithsonian auf der Coconut Island in Hawaii. Sie sagt, sie wolle Korallen für künftige Generationen bewahren, und daran ist nichts auszusetzen. Überall auf der Welt gibt es „Samenbanken“ zur Erhaltung von Pflanzenarten. In ähnlicher Weise hofft Hagedorn, ein kostengünstiges und reproduzierbares System zu entwickeln, um weltweit „Korallenbanken“ anzulegen.

Während die Gründe für die Lagerung von Korallenfragmenten in flüssigem Stickstoff eher der wissenschaftlichen Fantasie entspringen, könnten die aus Projekten wie diesem gewonnenen Erkenntnisse auch in anderen Bereichen wie der Medizin oder in der realen Naturschutzarbeit von Nutzen sein, um einem Riff zu helfen, sich nach Schäden durch einen Hurrikan schneller zu erholen.

Seltsamerweise endet das PBS-Video mit einer Schlagzeile, die besagt, dass es im Atlantik ein Korallenriff in 180 bis 914 m Wassertiefe gibt, das dreimal so groß ist wie der Yellowstone-Nationalpark! Moment, Sie haben uns gerade gesagt, dass Korallenriffe langsam absterben, und jetzt sagen Sie, dass es ein riesiges, sehr lebendiges Korallenriff in den tiefen und kalten Ozeanen gibt?

Normalerweise brauchen Korallen Sonnenlicht, um die symbiotischen Zooxanthellen-Algen zu ernähren, die zwischen ihnen leben. Diese Algen geben den Korallen ihre Farbe und verlassen sie, wenn sie gestresst sind, wodurch die Korallen leuchtend rosa bis weiß werden, daher der Begriff „Korallenbleiche“. Offenbar überleben diese Tiefseekorallen auch ohne die Zooxanthellen.

Haben Sie das mit der Korallenbleiche mitbekommen? Sie kann bei Flachwasserkorallen ein Stressindikator sein, aber sie bedeutet nicht, dass sie tot sind. Der PBS-Beitrag erwähnt dies kurz und geht dann ebenso schnell weiter, denn „Korallenbleiche“ ist ein beängstigender Begriff, der mit dem falschen Narrativ des „Klimawandels“ verbunden bleiben muss, verursacht durch das aus fossilen Brennstoffen erzeugte CO.

Der Missbrauch der natürlich vorkommenden Korallenbleiche ist unter den Untergangs-Propheten Legion. Ein gutes Beispiel ist das John Brewer Reef, ein Teil des Great Barrier Reef in Australien. Ein berühmtes Foto aus dem Jahr 2022 in The Guardian zeigt eine größtenteils gebleichte Koralle nahe der Riffoberfläche. „Der Gedanke daran ist deprimierend“, sagt Dr. Terry Hughes, der 2017 Hauptautor eines Artikels in der Fachzeitschrift Nature war, der das falsche Narrativ ‚Korallenbleiche ist globale Erwärmung‘ bestätigt.

Zum Glück gibt es Menschen, denen Fakten wichtig sind, wie Dr. Jennifer Marohasy, eine leitende Mitarbeiterin des in Melbourne ansässigen Think-Tanks Institute of Public Affairs. Nur ein Jahr nach dem Artikel im Guardian fuhr Marohasy mit ihrer 50-jährigen Meereserfahrung zum John-Brewer-Riff, um den inzwischen berühmten Korallenfleck zu untersuchen. Wie Sie in diesem Video sehen können, geht es dem Korallenfleck und den meisten Korallen am John Brewer Reef gut.

Anstatt sich über unbeweisbare Weltuntergangsphantasien aufzuregen, überprüfen echte Wissenschaftler wie Marohasy die Behauptungen der Unkenrufer, indem sie einfach die reale Welt beobachten. Und die reale Welt erzählt eine andere, eine viel positivere Geschichte! Die Realität sieht so aus, dass Korallen in einer rauen und sehr wechselhaften Umgebung leben und mit vielen Belastungen umgehen können. Ja, wir können den Korallenriffen schlimme Dinge antun, wie diese Idioten aus China, die angeblich ein Korallenriff mit Zyanid vergiftet haben, nur damit philippinische Fischer es nicht nutzen können. Wir müssen die Korallenriffe gut betreuen und unsere Bemühungen ständig neu bewerten, um das beste Gleichgewicht zwischen zu viel Schutz und zu wenig Erhaltung zu finden.

Link: https://cornwallalliance.org/pbs-and-the-false-narrative-of-slowly-dying-coral-reefs/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Eindeutige Daten: Meeresströme verlangsamen sich nicht

Cap Allon

Das Strömungssystem der Ozeane, die Tiefseezirkulation, spielt eine entscheidende Rolle bei der Verteilung der Wärme über den Globus und bewegt das Wasser in einem bekannten Muster. Dieser Prozess wird durch eine Kombination aus Temperaturunterschieden, dem Wind zwischen den Polen und dem Äquator sowie Schwankungen des Salzgehalts in den verschiedenen Teilen des Ozeans angetrieben.

Kälteres, salzigeres Wasser ist dichter und sinkt ab, während wärmeres Wasser näher an der Oberfläche bleibt. Wenn das Wasser in den nördlichen Ozeanregionen abkühlt, sinkt es ab und zieht wärmeres Wasser aus den Äquatorregionen in die Arktis, wodurch ein kontinuierlicher Mischeffekt entsteht.

Dieses Strömungssystem verbindet alle Ozeane in einem immerwährenden Kreislauf:

Wie Meeresströmungen die Wärmeverteilung auf der Welt beeinflussen [NOAA].

Seit Jahren behaupten Möchtegern-Wissenschaftler und Klimaaktivisten gleichermaßen, dass die globale Erwärmung zu einer Verlangsamung der weltweiten Meeresströmungen führt. Unter Berufung auf Computermodell-Simulationen wurde behauptet, dass diese Verlangsamung eine Reihe apokalyptischer Ereignisse auslösen würde, wie z. B. die Verwüstung afrikanischer und indischer Anbauregionen aufgrund veränderter Niederschlagsmuster, die Aufladung atlantischer Wirbelstürme und sogar eine weitere kleine Eiszeit – nebst dem unsäglichen Elend, das dies verursachen würde:

Seit 2019 wird in zahlreichen Stellungnahmen und Studien behauptet, dass sich die Fließgeschwindigkeit der Meeresströmungen auf den niedrigsten Stand seit 1600 Jahren verlangsamt hat.

Jüngste, auf realen Messungen beruhende wissenschaftliche Untersuchungen widersprechen jedoch diesen Behauptungen. Sie zeigen, dass die Meeresströmungen wahrscheinlich im gleichen Zeitraum beschleunigt wurden, in dem Aktivisten-Wissenschaftler behaupteten, dass die globale Erwärmung ihre Verlangsamung verursacht.

Diese Diskrepanz macht deutlich, dass es in der wissenschaftlichen Gemeinschaft keine Einigkeit darüber gibt, ob sich die Meeresströmungen beschleunigen oder verlangsamen. Trotz dieser ungeklärten wissenschaftlichen Situation wird in den Medien weiterhin blindlings die Vorstellung verbreitet, dass der Mensch für die beobachteten Veränderungen verantwortlich ist, wobei sogar die Möglichkeit natürlicher Schwankungen im Klimasystem der Erde ignoriert wird.

Als man glaubte, die Meeresströmungen würden sich verlangsamen, wurde die Öffentlichkeit vor einer drohenden Katastrophe gewarnt. Jetzt, da sich die Meeresströmungen nachweislich beschleunigt haben, wird dies unser Ende herbeiführen. Dies ist ein weiterer Beweis dafür, dass die Propaganda unabhängig von den klimatischen Bedingungen standhaft bleiben werden: „Der menschliche Wohlstand muss zurückgedrängt werden“.

Die AGW-Partei versucht, alle Wetterereignisse als „Klimakrise“ zu verkaufen, von Hitzewellen bis zu Kaltluft-Einbrüchen, von Dürren bis zu Überschwemmungen, anstatt die logischere Erklärung anzuerkennen: Das Klima der Erde und in diesem Fall die Meeresströmungen befinden sich in ständigem Fluss, angetrieben durch natürliche Faktoren. Von Hitze bis Kälte, von Regen bis Dürre – Mutter Natur hat das Sagen.

Link: https://electroverse.substack.com/p/arizona-sees-august-snow-europe-forecast?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Anmerkung: Die verlinkten Artikel sind frei zugänglich.

 




Warum erwärmt sich die Insel Helgoland im gesamten Sommer?

Eine Ergänzung zur Diskussion im Artikel: Ozeane kühlen sich rasant ab

Matthias Baritz, Josef Kowatsch

Im o.g. Artikel wurde eine Grafik der Temperaturen von Helgoland gezeigt. Hier wurde irreführenderweise ein Vergleich eines Parabelfits mit Geradenfit gefordert. Dies führt natürlich zu einer Verfälschung der Fakten. Hier nun eine mögliche Erklärung, warum es auf Helgoland im Sommer ab 1988 wärmer wird, davor aber leicht kälter.

Entscheidend ist, dass Helgoland eine kleine Insel mitten in der Nordsee ist, zig Kilometer entfernt vom Festland, der Verdacht liegt nahe, dass die Wassertemperaturen auch sehr stark mitbestimmend sind.

Deswegen haben wir im folgenden Artikel die Wassertemperaturen in die Betrachtung mit aufgenommen, konkret die Sommertemperaturen der Wetterstation mit der Grafik der Wassertemperaturen über den Sommer verglichen

Das nächste Bild zeigt Helgoland, mitten im Meer:

Helgoland, wasserumschlungen, Bild: Wikipedia

Aus den Daten der DWD-Wetterstation Helgoland entwickelt, sieht die Grafik für den Sommer seit 1953 so aus:

Abb.1: Temperaturtrendgeraden für Helgoland, Originaldaten des DWD, oben in grau die T-max Temperaturen, die nachmittags gemessen werden.

Man erkennt deutlich, dass die Erwärmung erst 1988 begann. Davor kühlte es leicht ab, wobei die Nächte gleich blieben. (unwesentlich erwärmten.) Die ganze Diskussion in den Kommentaren…

Wo ist aber die von ihnen immer wieder beschworene Wärmeinsel neben Helgoland?
Wo ist das trockengelegte Land neben Helgoland ?
Wo ist der Temperatursprung im Diagramm ?

könnte man schon als lächerlich bezeichnen, wenn man sich die Lage dieser DWD Station anschaut. Hier ist der Einfluss der Umgebung natürlich das Meer, bzw. die Nordsee. Daher habe ich zwei Grafiken erstellt, die die Entwicklung der Oberflächentemperatur der Nordsee zeigt:

Abb. 2: Wassertemperatur der Nordsee (52N-60N, 0E-10E)

Und in der nächsten Grafik die Nordsee in unmittelbarer Umgebung der Insel

Abb. 3: Wassertemperatur der Nordsee (54N-55N, 7E-8E) Quelle: https://climatereanalyzer.org/ Korrelationskoeffizient 0,53!

Man sieht hier, dass das Temperaturverhalten bei Helgoland und das der Nordsee sehr stark ähnelt. Es ist offensichtlich, dass auf Helgoland der Einfluss der Nordsee eine entscheidende Rolle spielen muss.

Zugleich sind die beiden letzten Grafiken überraschend und werfen neue Fragen auf. Die Wassertemperaturen haben einen ähnlichen Sommerverlauf wie die gesamte Klimazone Deutschland:

Abb. 4: Sommertemperaturverlauf von Deutschland: fallende Trendgerade bis 1987, nach einem Sprung 87/88 dann steigende Trendgerade Korrelationskoeffizient 0,57!

Die Frage an dieser Stelle: Warum erwärmte sich die Nordsee erst ab 1988? Warum gab es davor sogar eine leichte Abkühlung? Wie passt das zu der Temperaturentwicklung von Helgoland, die ja die gleichen Trendgeraden hat (bis 1987 leicht fallend, T-Sprung und dann steigend)? Und Helgoland wieder einen ähnlichen Temperaturverlauf hat wie die restlichen 2000 deutschen Wetterstationen

Wie hängst das alles mit allem zusammen?

Wie anfangs schon erwähnt, soll dies nur eine Ergänzung zur Diskussion im o.g. Artikel sein.

Matthias Baritz, Naturschützer und Naturwissenschaftler

Josef Kowatsch, Naturschützer und Klimaforscher

 




Der August wird in Deutschland erst seit 1988 wärmer

Eine Erwärmung durch Kohlendioxid ist nicht nachweisbar.

Von Josef Kowatsch, Matthias Baritz

  • Zunehmender Wärmeinseleffekt durch Bebauung und Flächenversieglungen, Austrocknung der Landschaft und geänderte Großwetterlagen-Häufigkeiten bestimmen die Augusterwärmung
  • Die Klimahysterie basierend auf CO₂ ist völlig unbegründet und falsch.
  • Kohlendioxid ist ein lebensnotwendiges Gas, wir brauchen mehr und nicht weniger

Mit 19,9°C war der August 2024 laut DWD im Mittel seiner 2000 Wetterstationen über dem Schnitt der Vergleichsperiode 1991 bis 2020. Der Niederschlag lag etwas unter dem Schnitt und die Sonnenstunden deutlich darüber, siehe Grafiken 3, weiter unten.

Nach dem unterkühlten Juni kam der Sommer erst in der 2.Julihälfte in Schwung und legte Ende August erst richtig zu. Allerdings wurden nirgendwo neue Temperaturrekorde gemessen, genauso wie im letzten Jahr.

Uns interessiert mehr: Wie ist dieser August 2024 in einem längeren Zeitraum einzuordnen? Lassen wir deshalb Grafiken von Zeitreihen sprechen.

Zunächst die August-Temperaturen seit 1892, also seit 132 Jahren

Man muss wissen, das Startjahr der DWD-Reihen um 1881 lag in einem Kälteloch, einer Kaltperiode, was die Stationen mit weiter zurückgehenden Reihen wie die vom Hohenpeißenberg oder Berlin/Tempelhof deutlich zeigen. Zu Zeiten Schillers und Goethes war der August wärmer als um 1881. Beginnen wir also mit 1898, dem Ende der Kaltperiode. Die deutsche Augusttemperaturkurve zeigt 2 auffallende Temperaturzeitintervalle

Grafik 1: Die eigentliche Klimaerwärmung beim Monat August begann erst 1988

Wir erkennen 4 Zeitintervalle bei Monat August in den DWD-Reihen.

  1. Leichte Erwärmung bis etwa 1940, leichte Abkühlung bis 1987
  2. Insgesamt jedoch 90 Jahre lang nahezu gleich bleibende Augusttemperaturen
  3. Plötzlicher Temperatursprung von 1987 auf 1988
  4. Starke Weitererwärmung seit 1988

Besser ist der erste Graphikteil erkennbar, wenn man ihn erst ab 1942 beginnen lässt.

Grafik 2: von 1942 bis 1987, also 45 Jahre lang zeigen die Temperaturen des Deutschen Wetterdienstes sogar eine Temperaturabkühlung. Erst 1987/88 erfolgte eine Temperaturwende in Deutschland: einen Temperatursprung mit anschließender starker Weitererwärmung

Ergebnis: Die Klimaerwärmung beim Sommermonat August begann erst 1987/88.

Wo bleibt die CO₂- Erwärmungswirkung?

Anhand dieser Augustgrafik ist bereits bewiesen, dass CO₂ keinen oder kaum einen Einfluss auf die Temperaturentwicklung hat. Das jährlich steigende CO₂ kann nicht 90 Jahre lang unwirksam sein, dann mit dem Jahr 1988, aufgeschreckt durch die Gründung des Weltklimarates plötzlich aufwachen und bis heute seine erwärmende Wirkung verstärkt entfalten, als müsste es die 90 Jahre davor nachholen und auf Befehl des Weltklimarates überholen.

Solche Gaseigenschaften gibt es nicht!!!

Und wie trickst der DWD und die Medien und alle Treibhausanhänger bei den Grafiken?

Die CO₂-Treibhausüberzeugten zeichnen eine durchgehende Trendlinie seit 1881 und kommen laut Trendlinie dann zu 2 Grad Erwärmung, das soll für die Treibhauskirche der automatische Beweis sein, dass CO₂ der alleinige Verursacher wäre, wobei der DWD acht Werte der ersten 20 Jahre nachträglich kälter gemacht hat. Man unterschlägt das 45 Jahre andauernde Kälter werden im letzten Jahrhundert. Man unterschlägt auch die Befürchtungen damaliger Klimaforscher, die Erde könnte sich weiter abkühlen

Anmerkung: Diese DWD-Temperaturdaten aus Grafik 1 und 2 sind nicht wärmeinselbereinigt. Die Temperaturen 2024 sind heute mit ganz anderen Wetterstationen an wärmeren Plätzen und mit ganz anderen Messgeräten und Messmethoden ermittelt als die Daten der kälteren Wetterstationen im Kaiserreich.

Als grober Anhaltspunkt: Wäre Deutschland so geblieben wie 1881 mit den damaligen Wetterstationen an den kälteren Standorten, dann würden die heurigen 20°C damals mit etwa 18,5 Grad ermittelt worden sein. Wir nennen diese Spanne den Wärmeinseleffekt (WI) in den deutschen Temperaturreihen oder auch den notwendigen Korrekturfaktor für Vergleiche. Im Vergleich zu den im Jahre 1881 ermittelten 16,5 C für das Kaiserreich, bleibt aber immer noch eine beachtliche Erwärmung, die auf natürliche Erwärmungsursachen zurück zu führen ist. (Begründung später)

Diese Wärmeinsel-Erwärmung ist eine reale Zusatzwärme, wir Menschen wohnen in den wachsenden Wärmeinseln, und da wurde es eben wärmer, aber ein Teil der 2 Grad ist auch nur eine statistische Erhöhung des Schnittes durch kältere Stationen stilllegen und an wärmeren Standorten neu aufmachen. Diese statistischen Erwärmungstricks sind hier beschrieben und hier bewiesen.

Wir arbeiten im folgenden Artikel mit den Originaltemperaturen des Deutschen Wetterdienstes und erklären die Gründe für das Wärmer werden ab 1988.

Der Klimawandel hat viele Ursachen, natürliche und anthropogene

Der Klimasprung von 1987 auf 1988 siehe Grafik 2 um 1,2 Grad hat natürliche Gründe: Die Änderung der Großwetterlagen, eine Umstellung von Nord/West auf mediterrane Einflüsse, NOA, AMO und andere natürliche wetterbestimmende Faktoren für Mitteleuropa. Der Temperatursprung wurde in Holland in dieser wissenschaftlichen Arbeit genauer verfolgt und beschrieben.

Die starke Weitererwärmung des DWD-August nach dem Temperatursprung 1988

Die 0,35 Grad/Jahrzehnt an August-Weitererwärmung haben menschengemachte und natürliche Gründe. Der menschengemachte Anteil ist zunehmend. Gründe des anthropogenen Anteiles sind die voranschreitende Zerstörung der Natur durch Überbauung und Flächenversiegelung, siehe Versiegelungszähler. Stand bei Redaktionsschluss: 50 826 km²

Und die Austrocknung der Landschaft durch Überbauung, sowie großflächige Trockenlegungen. Selbst die freie Fläche in Wald und Flur, Wiesen und Feldern wurden seit Jahrzehnten großflächig trockengelegt, damit nach einem Starkregen anderntags sofort die industrielle Land- und Forstwirtschaft wieder betrieben werden kann. Die Folgen: Plötzliches Hochwasser. Exemplarisch hier beschrieben.

Aber auch: Nach mehreren heißen Tagen geht die kühlende Wirkung des Bodens und der Vegetation in Wald und Flur verloren, obwohl die Augustniederschläge und die Sonnenstunden seit 1988 fast gleich geblieben sind. Siehe Grafiken 3ff und Erkennungsbild zu Beginn.

Merke: Der Mensch trocknet Deutschlands Böden aus und nicht der CO₂-Klimawandel

Weitere Gründe der anthropogenen Erwärmung, insbesondere die Erwärmung durch PV-Anlagen und WKA-sind hier beschrieben.

Sonnenstunden und Niederschläge beim DWD-August seit 1988

Kurz: Sonnenstunden ausgeglichen, Niederschläge leicht zunehmend

Grafik 3: Die Sonnenstunden lagen 2024 über dem Schnitt, die Niederschläge deutlich darunter aber mit 80% des Durchschnitts von 1991-2020 noch im Normalbereich

Ergebnis: Trotz leicht zunehmender Niederschläge seit 1988 trocknen die Böden in Deutschland aus. Grund ist die allgemeine Landschaftstrockenlegung in Deutschland, verursacht durch die Menschen und die Politik. Obwohl die Gewitter und deren Heftigkeit nicht zugenommen haben, führen die im August üblichen Gewitter meist zu lokal sintflutartigen kurzen Überschwemmungen. Die Regenmengen können – wie etwa vor 50 Jahren- nicht mehr aufgenommen werden und allmählich in der freien Fläche versickern.

Die unterschiedlichen Tag/Nachtemperaturen der DWD-Stationen

Leider bietet der DWD keinen Gesamtschnitt seiner über 2000 Wetterstationen seit 1988 an, wir können nur Einzelstationen in unzähligen Arbeitsstunden zusammenfassen und auswerten.

In den Grafiken ist die obere graue Linie der Tagesverlauf, gemessen in Tmax (Monatsdurchschnitt aller täglichen Tmax)

Grafik 4: oben in grau die tagsüber gemessenen Tmax, unten in blau die nächtlichen TMin-Temperaturen, dazwischen der 24-Stunden Tagesschnitt. 31 Werte von jeder der 541 DWD Stationen ergeben je einen Augustmonatspunkt für das betreffende Jahr.

Ergebnisse der Tag/Nachtvergleiche

Die Temperaturschere zwischen Tag und Nacht geht bei den DWD-Stationen seit 1988 auseinander. Die Tage werden beim Monat August erkennbar wärmer, die Nächte erwärmen sich nur moderat, man vergleiche die Regressionslinien.

Damit gilt auch für den August: Die starke Augusterwärmung seit 1988 fand in Deutschland tagsüber statt. Das beweist den starken Einfluss der Wärmeinselwirkung, zunehmende Wärmeinselflächen in Deutschland, die anthropogene Ursachen haben.

Wir verweisen hier auf unseren Artikel über die menschenverursachten Gründe der Erwärmung seit 1988: https://eike-klima-energie.eu/2024/08/26/der-anthropogene-anteil-an-der-klimaerwaermung-seit-1988-in-mitteleuropa/

Und als Einzelstation Düsseldorf

Düsseldorf aus 2 Gründen, zum einen nimmt der ARD-Wetterfrosch Carsten Schwanke gerne Düsseldorf, (die Station ist am Flughafen), wenn er ein Klimaphänomen erklären will, zum anderen, weil bei RTL-Düsseldorf der bezahlte „Treibhaus-Klimaexperte“ Christian Häckl angestellt ist, mit seiner Behauptung, die nächtlichen Temperaturen würden durch den CO₂-Treibhauseffekt stärker steigen als die am Tage.

Die Grafik von Düsseldorf zeigt, es ist genau umgekehrt

Grafik 5: DWD-Wetterstation Düsseldorf, obere graue Grafik sind die am Tage gemessenen Tmax Temperaturen. Man betrachte die Steigungsformeln der 3 Kennlinien

Ergebnis 1: die nächtlichen (blauen) Tmin Temperaturen steigen seit 1988 überhaupt nicht. Nur die tagsüber gemessenen T-max Temperaturen nehmen leicht zu. Die Temperaturreihen des DWD beweisen auch bei Düsseldorf, dass die Messungen des Deutschen Wetterdienstes was ganz anderes zeigen als die Häckl-Treibhaustheorie besagt. Was ganz anderes? Ja, nämlich genau das Gegenteil

Wieso wird in der CO₂-Literatur dieser Häckl-Treibhaustheorie nicht heftigst widersprochen? Antwort: Weil niemand die Aussagen überprüft, und der Deutsche Wetterdienst verfügt zwar über die Daten, nimmt selbst jedoch keine Auswertungen vor so wie wir.

Deswegen ist diese Grafik 3 und Grafik 4 ein Novum. Solche Grafiken mit den drei Temperaturerfassungen findet man nirgends in der Treibhausliteraur, weil sie auf breiter Front zeigen, dass eine mögliche CO₂-Einwirkung völlig unbedeutend ist, falls es überhaupt eine gibt.

Und die EIKE-Leser? Wir sind gespannt auf die Kommentare, besonders auf die Kommentare der Treibhauserwärmungsvertreter.

Ergebnis 2: Manche DWD-Wetterstationen haben sich nachts gar nicht weiter erwärmt. Vor allem die ländlichen zeigen nachts bisweilen sogar ein Kälter werden, dazu einige Beispiele von DWD-Wetterstationen.

Grafik 6a: Augsburg, leichte Erwärmung nur am Tag, nachts gleich bleibend

Grafik 6b: Gießen, tagsüber leichte Erwärmung. Die Nachttemperaturen sind sogar fallend. Insgesamt keine Augusterwärmung bei dieser DWD-Wetterstation

Grafik 6c: Großstadt Hamburg, nachts keine Erwärmung, leichte Tendenz zu fallend. Augusterwärmung nur am Tage. Die Wetterstation steht ebenfalls am Flughafen wie Düsseldorf

Grafik 6d: ländlich, Station steht umgeben von Wiesen, bei Memmingen kühlen die Augustnächste sogar deutlich ab.

Ergebnisse der Tag/Nachtvergleiche

  1. Der völlig unterschiedliche Verlauf der Tag/Nachtemperaturen in Deutschland zeigt, dass CO₂ überhaupt keine erkennbare Wirkung hat.
  2. Würde wie die Klimahysterie behauptet, Kohlendioxid der alleinige Temperaturtreiber sein, dann müssten bei allen DWD-Wetterstationen der Tages- und Nachttemperaturverlauf dieselben Steigungsformeln aufweisen.
  3. Alle bedeutet streng genommen, dass alle 2000 DWD Stationen ein- und dieselbe Steigungsformeln für Tag/Nacht und für den Schnitt (brauner Graph) haben müssten, nämlich Y= 0,035 C/Jahr seit 1988
  4. Das ist überhaupt nicht der Fall. Jede DWD-Wetterstation hat je nach Standortverhältnissen und Umgebung ihren eigenen Verlauf mit einer eigenen Steigungsformel.
  5. Diese vielen Grafikbeweise anhand der Daten des Deutschen Wetterdienstes zeigen erneut, dass CO₂ allerhöchstens in homöopathischen Dosen wirken kann.

Gesamt: Das Klima wandelt sich immer, der stets verschiedene Augustverlauf der Grafiken allein schon in Deutschland zeigt: CO₂ hat daran keinen erkennbaren Anteil

Und was behauptet die politische Treibhauskirche? z.B. das Umweltbundesamt?

Sie erklärt den starken Temperaturanstieg in Mitteleuropa nur mit CO₂, wobei der Hauptanteil der CO₂-Zunahme vom Mensch verursacht sein soll. U.a. hier.

Zitat: „Unterschiedliche Simulationsrechnungen ergeben übereinstimmend, dass der größte Teil der globalen Erwärmung seit Mitte des 20. Jahrhunderts durch den beobachteten Anstieg der anthropogenen Treibhausgaskonzentrationen verursacht wurde.“

Aha, Simulationsrechnungen`!!! Warum nicht gleich Kinderbuchmärchen? Frage: Wie wärs mit dem wissenschaftlichen Vergleich von T-max/T-min Temperaturgrafiken seit 1988 oder gar noch früher? Wir stellen diese kostenlos zur Verfügung.

Die Frage muss gestellt sein und verlangt eine Antwort von den CO₂-Erwärmungs-simulationsrechnern: Wirkt etwa CO₂ im August nur tagsüber erwärmend und nachts sogar leicht abkühlend? Niemals kann CO₂ der Haupttreiber der Erwärmung seit 1988 sein.

Zusammenfassung:

1.) Die Augusttemperaturen variieren an allen Betrachtungsorten Deutschlands von Jahr zu Jahr. Die Gründe sind die unzähligen natürlichen und sich ständig ändernden Einflüsse auf das Wetter und das Klima.

2.) Daneben übt der Mensch einen konstanten zusätzlichen Einfluss durch die Schaffung immer neuer zusätzlicher Wärmeinseleffekte aus. Bei manchen Stationen mehr, bei anderen weniger. Deshalb auch die unterschiedlichen Formeln der Regressionslinien selbst benachbarter Stationen. Das ist beim Vergleich der Wetterstationen Hof an der sächsischen Grenze und Amtsberg/Sachsen der Fall.

Grafik 7: Augustverlauf der beiden benachbarten Wetterstationen.

3.) Wie die Grafiken des Artikels zeigen, bewirken die jährlich weltweiten CO₂-Zunahmen entweder gar nichts oder nichts Erkennbares, denn sonst könnten die Nachttemperaturen nicht fallen. CO₂ kann am Tage auch im August nicht erwärmend und nachts abkühlend wirken.

4.) Weniger Nord-, dafür mehr Süd- und Hochdruckwetterlagen tragen ganz wesentlich zur wärmeren Durchschnittstemperatur eines Monates bei. Und das war beim August 2024 der Fall. Es handelt sich um natürliche Einflussfaktoren auf das Wetter und Klima

Damit ist die Definition der UN von Klimawandel falsch: Die behauptet nämlich, dass die CO₂-Zunahme der alleinige Temperaturtreiber wäre und die Zunahme wiederum sei hauptsächlich menschenverursacht. Noch verwerflicher ist die derzeitige Klimapolitik der Bundesregierung, die ein klimaunwirksames Gas bekämpfen will und dabei unsere Demokratie, unsere Wirtschaft und unseren Wohlstand ruiniert und nebenbei die Natur und Umwelt zerstört.

Fazit: Es wird Zeit, dass endlich Umwelt- und Naturschutz in den Mittelpunkt des politischen Handelns gerückt werden, saubere Luft, genügend Trinkwasser zu verträgliche Preisen und gesunde Nahrungsmittel sind menschliche Grundrechte. Eine CO₂-Klimaabgabe taugt zu gar nichts, auf alle Fälle nicht dem Klima. Es handelt sich um ein Geschäftsmodell, das dem Sündenablasshandelsmodell der Kirche im Mittelalter nachempfunden ist. Neben den oben beschriebenen Gründen, abgeleitet aus den Grafiken, weshalb CO₂ nicht an der gemessenen August-Erwärmung seit 1988 schuld sein kann, sollen noch vier weitere Gründe genannt werden.

  1. Es gibt keinen Versuch, der die Klimasensitivität von CO₂ auch nur annähernd bestimmen kann. Behauptet werden 2° bis 4,5°C Erwärmung. Jeder Versuch liefert Null oder das Ergebnis verschwindet im Rauschen der Messfehler.
  2. Es gibt auch keinerlei technisches Anwendungsbeispiel, bei welchem wir Menschen uns den behaupteten CO₂-Treibhauseffekt positiv zunutze machen könnten.
  3. Schon bei der Elite der deutschen Physiker wie Einstein, Heisenberg, Hahn, Planck spielte der CO₂-Treibhauseffekt keine Rolle. Er existierte für sie schlichtweg nicht, obwohl die Hypothese dazu schon Jahrzehnte zuvor entwickelte wurde.
  4. Wir sind weit entfernt von einer bevorstehenden Klimakatastrophe oder gar Klimaverbrennung der Erde. Die Leute der letzten Generation sind durch die Angstpropaganda fehlgeleitete junge Menschen.

Folgende Grafik sollte auf alle Leser, insbesondere auf die Klimaangstgläubige der grünen Anhängerschaft, auf die Leute der Letzten Generation beruhigend wirken:

Grafik 7: Augustverlauf der beiden benachbarten Wetterstationen.

Grafik 8: Einordnung der gegenwärtigen Temperaturen, Vergleich mit anderen Zeitepochen. Von einer Klimakatastrophe oder Erdverbrennung sind wir weit entfernt.

Der leichte Anstieg der globalen Temperaturen lässt sich leicht mit einer Albedoverringerung der Erdoberfläche in den letzten Jahrzehnten erklären, gemessen von Satelliten. Eben eine stete Beseitigung von grünen Vegetationsflächen, eine stete Zunahme der Flächenversiegelungen.

Grundforderung von uns Natur- und Umweltschützern: Die bewusst geplante und regierungsgewollte CO₂-Klimaangstmacherei in Deutschland muss eingestellt werden.

Was gegen heiße Sommertage hilft haben wir hier beschrieben. Unsere Vorschläge sollten schnellstens von der Politik umgesetzt werden, denn sie helfen wirklich gegen die Augusterwärmung tagsüber und sind zugleich angewandte Natur- und Umweltpolitik.

Wir brauchen mehr CO₂ in der Atmosphäre

Eine positive Eigenschaft hat die CO₂-Zunahme in der Atmosphäre. Es ist das notwendige Wachstums- und Düngemittel aller Pflanzen, mehr CO₂ führt zu einem beschleunigten Wachstum, steigert die Hektarerträge und bekämpft somit den Hunger in der Welt. Ohne Kohlendioxid wäre die Erde kahl wie der Mond. Das Leben auf der Erde braucht Wasser, Sauerstoff, ausreichend Kohlendioxid und eine angenehm milde Temperatur. Der optimale CO₂-gehalt der Atmosphäre liegt bei 800 bis 1200ppm. Das Leben auf der Erde braucht mehr und nicht weniger CO₂ in der Luft.

Josef Kowatsch, Naturbeobachter und unabhängiger, weil unbezahlter Klimaforscher

Matthias Baritz, Naturschützer und neutraler Kimaforscher.