USA: diesjährige Hitzerekorde nicht vergleichbar mit denjenigen vor 90 Jahren in der „Dust Bowl“-Ära

Larry Hamlin

Im Jahr 2024 werden die maximalen Sommertemperaturen in den USA trotz des rekordverdächtigen Wahljahr-Hypes der Klima-Alarmisten nicht die Werte erreichen, die vor 90 Jahren in der Dust-Bowl-Ära erreicht worden waren.

Die NOAA hat ihre Höchsttemperaturen für den Sommer 2024 (Juni bis August) für die USA zwischen Kanada und Mexiko veröffentlicht (siehe unten), aus denen eindeutig hervorgeht, dass die höchsten in den USA gemessenen Sommertemperaturen nach wie vor in der Dust-Bowl-Ära der 1930er Jahre herrschten:

Dieses Ergebnis ist trotz mehr als vier Jahrzehnten gescheiterter Klima-Alarmismus-Propaganda-Behauptungen zustande gekommen, mit denen falsche, politisch motivierte Pläne propagiert wurden, die Billionen von Dollar vergeudeten, weil sie fälschlicherweise behaupteten, wir stündenvor einem (wie wir jetzt sehen können) eindeutig nicht existierenden „Klima-Notstand“.

Die Daten der NOAA zu den maximalen Sommertemperaturen in den USA (siehe unten) zeigen deutlich, dass das Jahrzehnt der 1930er Jahre die höchsten gemessenen Sommertemperaturen aufweist, wobei diese Ergebnisse durch das natürliche Klimaverhalten bedingt sind:

Darüber hinaus hat die NOAA ihre Daten zu den maximalen Temperaturanomalien bis August 2024 veröffentlicht (siehe unten), aus denen eindeutig hervorgeht, dass diese Messungen für den Zeitraum von 2005 bis August 2024 keinen konsistenten Aufwärtstrend erkennen lassen. Diese Daten stützen nicht die falschen politischen Behauptungen der Alarmisten über einen „Klima-Notstand“.

Darüber hinaus zeigen die regionalen US-Höchsttemperaturdaten der NOAA für alle 9 Regionen, dass diese Regionen im Sommer 2024 keinen Temperaturrekord aufstellten:

Klimaalarmisten haben behauptet, dass die diesjährige Hurrikansaison eine der stärksten sein wird, die es je gegeben hat. Diese Behauptung wird durch die neuesten Hurrikanergebnisse (siehe unten) des Datenzentrums für tropische Stürme der Colorado State University nicht bestätigt:

Die Daten zeigen, dass der gesamte globale ACE-Wert für die gesamte nördliche Hemisphäre nur etwa 2/3 des gemessenen 30-jährigen Durchschnitts beträgt. Auch hier ist der politische Hype der Klimaalarmisten im Wahljahr unbegründet.

Wie üblich ist der Medienhype der Klimaalarmisten falsch und wird nicht durch Messdaten gestützt.

In der Tat werden solche hochrelevanten Daten verheimlicht, ignoriert und völlig falsch dargestellt, um rein politischen Zwecken der Klimaalarmisten zu dienen – mit erhöhter Täuschung in diesem Wahljahr.

Link: https://wattsupwiththat.com/2024/09/11/year-2024-contiguous-u-s-maximum-summer-temperatures-fail-to-reach-levels-achieved-90-years-ago-in-the-dust-bowl-era-despite-climate-alarmists-record-high-election-year-hype/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Überraschende Wissenschaft – so etwas wie saubere Energie gibt es nicht

CERES-Team

Akribische Forschungsarbeit stellt Umweltauswirkungen und Machbarkeit der Umstellung auf „grüne Energie“ in Frage

Eine neue, in der Fachzeitschrift Energies veröffentlichte Studie eines irisch-amerikanischen Forscherteams, zu dem auch CERES-Forscher gehören, wirft überraschende und beunruhigende Fragen zur Machbarkeit und zu den Umweltauswirkungen des Übergangs zu erneuerbaren Energiequellen auf. Die Sorge um den Klimawandel hat zu massiven Investitionen in neue „grüne Energie“-Politik geführt, mit der die Treibhausgasemissionen und andere Umweltauswirkungen der fossilen Brennstoffindustrie verringert werden sollen. In den acht Jahren von 2011 bis 2018 wurden weltweit 3.660 Milliarden US-Dollar für Klimaschutzprojekte ausgegeben. Insgesamt 55 % dieser Summe wurden für Solar- und Windenergie ausgegeben, während nur 5 % für die Anpassung an die Auswirkungen extremer Wetterereignisse verwendet worden sind.

Überraschende Auswirkungen auf die Umwelt

Die Forscher fanden heraus, dass erneuerbare Energiequellen manchmal zu Problemen beitragen, die sie eigentlich lösen sollten. So hat eine Reihe internationaler Studien ergeben, dass sowohl Wind- als auch Solarparks selbst einen lokalen Klimawandel verursachen. Windparks erhöhen die Temperatur des Bodens unter ihnen, und diese Erwärmung führt dazu, dass die Bodenmikroben mehr Kohlendioxid freisetzen. Ironischerweise reduziert die Windenergie zwar teilweise die menschlichen „Kohlenstoffemissionen“, erhöht aber gleichzeitig die „Kohlenstoffemissionen“ aus natürlichen Quellen.

Fotos, die zwei verschiedene Arten von „Nachlaufeffekten“ bei Offshore-Windparks vor der Küste Dänemarks zeigen. (a) Das Foto von Christian Steiness zeigt den Nachlaufeffekt von kalter, feuchter Luft, die über eine wärmere Meeresoberfläche strömt, adaptiert aus Abbildung 2 von Hasager et al. (2013), reproduziert unter der Creative Commons Lizenz CC BY 3.0. (b) Das Foto von Bel Air Aviation Denmark – Helicopter Services zeigt den Nachlaufeffekt von warmer, feuchter Luft, die über eine kühlere Meeresoberfläche strömt, angepasst an Abbildung 2 von Hasager et al. (2017). Wiedergegeben unter der Creative-Commons-Copyright-Lizenz CC BY 4.0.

Grüne Energietechnologien erfordern eine 10-fache Steigerung der Mineralienförderung im Vergleich zu Strom aus fossilen Brennstoffen. Um nur 50 Millionen der geschätzten 1,3 Milliarden Autos auf der Welt durch Elektrofahrzeuge zu ersetzen, müsste die jährliche Weltproduktion von Kobalt, Neodym und Lithium mehr als verdoppelt und mehr als die Hälfte der derzeitigen jährlichen Weltkupferproduktion verbraucht werden.

Solar- und Windkraftanlagen benötigen außerdem die 100-fache Landfläche im Vergleich zur Stromerzeugung aus fossilen Brennstoffen, und die daraus resultierenden Veränderungen in der Landnutzung können verheerende Auswirkungen auf die biologische Vielfalt haben. Die Auswirkungen der Bioenergie auf die biologische Vielfalt sind noch schlimmer, und die zunehmende Verwendung von Pflanzen wie Palmöl für Biokraftstoffe trägt bereits zur Zerstörung von Regenwäldern und anderen natürlichen Lebensräumen bei.

Erstaunliche finanzielle Auswirkungen

Überraschenderweise fielen mehr als die Hälfte (55 %) aller globalen Klimaausgaben in den Jahren 2011-2018 auf Solar- und Windenergie – insgesamt 2.000 Milliarden US-Dollar. Trotzdem machten Wind- und Solarenergie im Jahr 2018 nur 3 % des Weltenergieverbrauchs aus, während die fossilen Brennstoffe (Öl, Kohle und Gas) zusammen 85 % ausmachten. Dies wirft die dringende Frage auf, was es kosten würde, den Übergang zu 100 % erneuerbaren Energien zu schaffen, wie einige Forscher vorschlagen.

Coilín ÓhAiseadha, Hauptautor der Studie, erklärt: „Es hat die Welt 2 Billionen Dollar gekostet, den Anteil der durch Sonnen- und Windenergie erzeugten Energie von einem halben Prozent auf drei Prozent zu erhöhen, und es hat acht Jahre gedauert, dies zu erreichen. Was würde es kosten, diesen Anteil auf 100 % zu erhöhen? Und wie lange würde das dauern?“

Weltenergieverbrauch nach Quellen, 2018. Daten von BP (2019).

Schwierige technische Herausforderungen

Ingenieure haben schon immer gewusst, dass große Solar- und Windparks mit dem so genannten „Intermittenzproblem“ zu kämpfen haben. Im Gegensatz zu konventionellen Stromerzeugungsquellen, die kontinuierlich und zuverlässig rund um die Uhr Energie liefern, produzieren Wind- und Solarparks nur dann Strom, wenn Wind weht oder die Sonne scheint.

„Der Durchschnittshaushalt erwartet, dass seine Kühl- und Gefriergeräte ununterbrochen laufen und dass er das Licht nach Bedarf ein- und ausschalten kann. Die Befürworter von Wind- und Solarenergie müssen zugeben, dass sie nicht in der Lage sind, diese Art der kontinuierlichen und bedarfsgerechten Stromversorgung auf nationaler Ebene zu gewährleisten, an die moderne Gesellschaften gewöhnt sind“, sagt Dr. Ronan Connolly, Mitverfasser der neuen Studie.

Das Problem lässt sich nicht einfach durch groß angelegte Batteriespeicher lösen, denn dazu wären riesige Batterien erforderlich, die viele Hektar Land bedecken. Tesla hat eine große Batterie zur Stabilisierung des Netzes in Südaustralien gebaut. Sie hat eine Kapazität von 100 MW/129 MWh und bedeckt eine Fläche von einem Hektar Land. In einer der in dieser neuen Studie untersuchten Arbeiten wird geschätzt, dass der kanadische Bundesstaat Alberta bei einer Umstellung von Kohle auf erneuerbare Energien unter Verwendung von Erdgas und Batteriespeichern als Back-up 100 dieser Großbatterien benötigen würde, um den Spitzenbedarf zu decken.

Einige Forscher haben vorgeschlagen, dass die Schwankungen in der Energieerzeugung durch den Bau kontinentaler Stromübertragungsnetze ausgeglichen werden können, z. B. durch ein Netz, das Windparks im Nordwesten Europas mit Solarparks im Südosten verbindet, doch dies erfordert massive Investitionen. Es wird wahrscheinlich zu Engpässen führen, wenn die Kapazität der Verbindungsleitungen unzureichend ist, und es beseitigt nicht die grundlegende Anfälligkeit für Sonnen- und Windflauten, die tagelang andauern können.

Am schlimmsten trifft es die Ärmsten

Eine Reihe von Studien aus Europa, den USA und China zeigt, dass Kohlenstoffsteuern in der Regel die ärmsten Haushalte und die Landbevölkerung am stärksten belasten.

Obwohl die Hauptmotivation für grüne Energiepolitik die Sorge um den Klimawandel ist, wurden nur 5 % der Ausgaben für den Klimaschutz für die Klimaanpassung verwendet. Zur Klimaanpassung gehört auch die Unterstützung der Entwicklungsländer bei der Bewältigung extremer Wetterereignisse wie Wirbelstürme. Die Notwendigkeit, Infrastrukturen zur Klimaanpassung und Notfallsysteme aufzubauen, kann mit der Notwendigkeit, die Treibhausgasemissionen zu reduzieren, in Konflikt geraten, da fossile Brennstoffe in der Regel die am leichtesten verfügbare Quelle für billige Energie für die Entwicklung sind.

Im Hinblick auf indigene Völker wird in der Überprüfung hervorgehoben, dass alle Energietechnologien schwerwiegende Auswirkungen auf lokale Gemeinschaften haben können, insbesondere wenn diese nicht ordnungsgemäß konsultiert werden. Der Abbau von Kobalt, das für die Herstellung von Batterien für Elektrofahrzeuge benötigt wird, hat schwerwiegende Auswirkungen auf die Gesundheit von Frauen und Kindern in den Bergbaugemeinden, wo der Abbau oft in unregulierten, kleinen, „handwerklichen“ Minen erfolgt. Für die Gewinnung von Lithium, das auch für die Herstellung von Batterien für Elektrofahrzeuge benötigt wird, werden große Mengen Wasser benötigt, was zu Umweltverschmutzung und Süßwasserknappheit in den lokalen Gemeinden führen kann.

Coilín ÓhAiseadha, der Hauptautor der Studie, weist darauf hin: „Über den Konflikt zwischen dem Stamm der Standing Rock Sioux und der Dakota Access Pipeline wurde weltweit berichtet, aber was ist mit den Auswirkungen des Kobaltabbaus auf indigene Völker in der Demokratischen Republik Kongo und was mit den Auswirkungen der Lithiumgewinnung auf die Völker der Atacama-Wüste? Erinnern Sie sich an den Slogan, den sie in Standing Rock skandierten? Mni Wiconi! Wasser ist Leben! Nun, das gilt sowohl für die Standing Rock Sioux, die sich Sorgen machen, dass ein Ölteppich den Fluss verschmutzt, als auch für die Menschen in der Atacama-Wüste, die sich Sorgen machen, dass der Lithiumabbau ihr Grundwasser verschmutzt.“

Überblick über die Studie

Der Bericht, veröffentlicht am 16. September in einer Sonderausgabe der Zeitschrift Energies, umfasst 39 Seiten mit 14 farbigen Abbildungen und zwei Tabellen, in denen die Aufschlüsselung der Ausgaben für den Klimawandel sowie die Vor- und Nachteile der verschiedenen Optionen – Wind, Sonne, Wasser, Kernkraft, fossile Brennstoffe, Bioenergie, Gezeiten und Erdwärme – ausführlich dargestellt werden. Für die Auswertung durchsuchten die Forscher akribisch Hunderte von Forschungsarbeiten, die in der gesamten englischsprachigen Welt in einer Vielzahl von Bereichen wie Technik, Umwelt, Energie und Klimapolitik veröffentlicht worden waren. Der Abschlussbericht enthält Verweise auf 255 Forschungsarbeiten, die alle diese Bereiche abdecken, und schließt mit einer Tabelle, in der die Vor- und Nachteile der verschiedenen Energietechnologien zusammengefasst sind. Die Mitglieder des Forschungsteams waren in der Republik Irland, in Nordirland und in den Vereinigten Staaten ansässig.

Der Bericht wurde als Open-Access-Peer-Review-Paper veröffentlicht und kann unter der folgenden URL kostenlos heruntergeladen werden: https://www.mdpi.com/1996-1073/13/18/4839.

Die vollständige Zitierung lautet wie folgt: ÓhAiseadha, C.; Quinn, G.; Connolly, R.; Connolly, M.; Soon, W. Energy and Climate Policy-An Evaluation of Global Climate Change Expenditure 2011-2018. Energies 2020, 13, 4839 (hier)

Link: https://www.ceres-science.com/post/no-such-thing-as-clean-energy

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Wissenschaftliche Studie: 96% aller politischen Maßnahmen bzgl. Klima sind Geldverschwendung

Jo Nova

Endlich, 15 Jahre und eine Billion Dollar zu spät, spricht George Monbiot aus, was Skeptiker schon die ganze Zeit gesagt haben. Nahezu jedes einzelne Programm zur Verringerung des Kohlenstoffausstoßes ist ein nutzloses Machwerk, das die Illusion erweckt, dass die Regierung etwas tut. Er nennt es „perceptionware“.

In der Zeitschrift Science wurde eine neue Studie veröffentlicht, die zeigt, dass in den letzten 25 Jahren kaum 4 % der klimapolitischen Maßnahmen in 41 Ländern einen wirklichen Unterschied gemacht haben. Und mit „echtem Unterschied“ meinen wir die Verringerung eines nützlichen Düngemittels. Es ist also gut, dass 96 % der Maßnahmen gescheitert sind, aber es ist eine Tragödie, dass anständigen Menschen eben mit diesen Maßnahmen tausend Milliarden Dollar gestohlen wurden.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Auf jeden Fall sieht Monbiot schließlich die Spitze des Eisbergs der Gaunerei und der Bestechung, erkennt aber nicht seine eigene Rolle darin, erkennt nicht, dass die gleichen Fehler von Journalisten wie ihm auch in der Welt der Wissenschaft versagt haben, wo 96 % der Arbeiten nichts erreicht haben, was sie sich vorgenommen hatten – wie die Vorhersage des Klimas. Die Klimawissenschaft dreht sich seit fünfzig Jahren im Kreis, schafft Wahrnehmungen, schafft es aber nicht, das Klima zu verstehen, aber George hat es nicht bemerkt.

Monbiot hat nicht einmal den offensichtlichen Sprung gewagt: Wo waren die Grünen, die Leute, die angeblich die Klügsten waren und sich am meisten sorgten? Die meisten dieser Versäumnisse bei der Kohlenstoffreduzierung waren für jeden offensichtlich, der einen Taschenrechner besitzt. Könnte es sein, George, dass die Grünen die Dummen waren, die in ihrem eigenen Wahrnehmungsspiel gefangen waren, die vorgaben, sich um CO2 zu kümmern, um ihre Freunde auf Dinnerpartys zu beeindrucken, sich aber in Wirklichkeit nicht darum scherten? Oder noch schlimmer: Könnte es sein, dass einige Grüne von Industrien und ausländischen Ländern gekauft wurden, die vom CO2-Schwindel profitieren?

Wer hat sich für die Armen, die Arbeiter und die Steuerzahler eingesetzt, die über den Tisch gezogen wurden – nur die Skeptiker!

Von 1500 globalen klimapolitischen Maßnahmen haben nur 63 wirklich funktioniert. Das ist es, was uns der grüne Schwindel gebracht hat – George Monbiot, The Guardian

„Große Pläne, von denen viele von den Regierungen unterstützt werden, geben sich als positive Maßnahmen für die Umwelt aus. Sie sollten abgelehnt werden“

Lassen Sie uns über Perceptionware sprechen. Perceptionware ist eine Technologie, deren Hauptzweck darin besteht, den Eindruck zu erwecken, etwas zu tun…

Monbiot konzentriert sich auf die endlose Phantasterei, die das Streben nach Biokraftstoff für Fluggesellschaften darstellt:

…das vielleicht deutlichste Beispiel für Perceptionware ist die wiederholte Vorstellung von Mumbo-Jumbo-Jets in den letzten 25 Jahren. Während dieses Zeitraums haben Unternehmen, die fossile Brennstoffe und Fluggesellschaften einsetzen, Prototypen von umweltfreundlichen Flugzeugen oder Prototypen von umweltfreundlichen Kraftstoffen angekündigt, von denen keiner eine nennenswerte Verringerung der Emissionen bewirkt hat oder in den meisten Fällen überhaupt zustande gekommen ist. Ihre einzige Wirkung bestand bisher darin, den Unternehmen zu helfen, gesetzliche Maßnahmen zu vermeiden.

Jetzt macht er sich Sorgen, dass die Armen verhungern, weil wir ihre Lebensmittel verbrennen und Wälder abholzen, damit wir nach Bali fliegen können:

Aber was soll’s, diese Erkenntnis ist jetzt auch Labour-Politik. Das Scheitern ist einkalkuliert. Selbst mit Beschränkungen bei den Rohstoffen, die verwendet werden dürfen, wird jeder nennenswerte Einsatz von Biokraftstoffen für die Luftfahrt die Gesamtnachfrage erhöhen, was entweder bedeutet, dass landwirtschaftliche Kulturen dem menschlichen Verzehr entzogen werden, was die Lebensmittelpreise in die Höhe treibt und somit den Hunger in der Welt vergrößert, oder dass wilde Ökosysteme zerstört werden, um Platz für die landwirtschaftliche Expansion zu schaffen.

George hat immer noch nicht erkannt, dass die Wurzel des Problems Big Government selbst ist. Auf dem irrsinnigen Biokraftstoffmarkt war es die Regierung, die „den Gewinner“ ausgewählt und entschieden hat, dass wir Lebensmittel verbrennen sollten, um die Welt zu retten, und nicht der freie Markt. Wer hätte gedacht, dass energiereiche pflanzliche Stoffe auch das sein würden, was die Menschen essen wollen?

Was die Verwendung von Abfällen angeht, so wird dieses Versprechen immer wieder als Rechtfertigung für katastrophale Maßnahmen herangezogen. Biodiesel sollte aus gebrauchtem Speiseöl hergestellt werden, aber sobald die Produktion stieg, wurde stattdessen neues Palmöl verwendet. Biomasse-Verbrennungsanlagen sollten forstwirtschaftliche Abfälle verwerten, doch schon bald wurden ganze Bäume und in einigen Fällen sogar ganze Wälder abgeholzt. Biogas wurde aus Abwässern und Lebensmittelabfällen hergestellt, aber die Betreiber entdeckten schnell, dass sie mit speziellen Pflanzen wie Mais und Kartoffeln mehr produzieren konnten. Und warum? Weil Abfälle im Allgemeinen einen geringen Energiegehalt haben, unbeständig und teuer in der Verarbeitung sind. Schon jetzt herrscht ein intensiver Wettbewerb um den kleinen Teil der Abfälle, der kommerziell nutzbar sein könnte, da die Unternehmen auf der Jagd nach Kohlenstoffzahlungen sind: Das geht so weit, dass frisches Palmöl als Altöl verkauft wird, da dies eine höhere Prämie einbringt.

Das staatlich finanzierte Wissenschaftsmonopol hat eine Scheinkrise geschaffen, von der sich Parasiten ernähren konnten, und er ist überrascht, dass die Parasiten zum Abendessen erschienen sind.

Wo waren all unsere Klimaexperten, George, während 25 Jahre an Geld und Zeit verschwendet wurden? Wollten sie die Welt retten oder nicht, oder waren sie zu dumm oder zu ängstlich, das Offensichtliche auszusprechen?

REFERENCE

Stechemesser et al (2024) Climate policies that achieved major emission reductions: Global evidence from two decades, Science, 22 Aug 2024, Vol 385, Issue 6711,pp. 884-892, DOI: 10.1126/science.adl6547

Link: https://joannenova.com.au/2024/09/96-of-climate-policies-are-a-waste-of-money-says-science-paper/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




„Verwöhnte Gören“: Greenpeace-Mitbegründer unterstützt die Kampagne eines Pipeline-Unternehmers zur Bestrafung seiner alten Gruppe

Nick Pope, DAILY CALLER

Eines der Gründungsmitglieder von Greenpeace sagte der Daily Caller News Foundation, er hoffe, dass Greenpeace USA einen Prozess verliert, der die Existenz der Gruppe bedroht.

Patrick Moore, der noch 2007 auf der Greenpeace-Website als einer der ursprünglichen Gründer gelistet war, bevor die Organisation versuchte, sich von ihm zu distanzieren, würde es begrüßen, wenn Greenpeace USA die massive Klage eines Unternehmens namens Energy Transfer gegen die Gruppe verlieren würde, sagte er dem DCNF. Das Unternehmen fordert 300 Millionen Dollar Schadenersatz von Greenpeace USA in einer Klage in North Dakota, in der behauptet wird, dass die Gruppe oder ihre Organisationen große Proteste gegen die Dakota Access Pipeline von Energy Transfer angestiftet, verschiedene Angriffe finanziert haben, die dem Projekt schaden sollten, und eine Verleumdungskampagne gegen das Unternehmen und seine Entwicklung inszeniert haben.

„Sie müssen sich mit der wahren Wissenschaft auseinandersetzen…. Sie ignorieren massiv wichtige Fakten und erfinden dann Lügen, um sie zu ersetzen. Ja, ich hoffe, dass sie daraus eine Lehre ziehen werden“, sagte Moore dem DCNF in Bezug auf seine alte Gruppe und die Klage, die ihr bevorsteht. „In der Wissenschaft geht es um die Wahrheit, und dann entscheidet man über die Politik. Diese Leute entscheiden persönlich über die Politik, und dann lügen sie über die zugrunde liegenden wissenschaftlichen Aspekte. Sie haben die Wissenschaft in weiten Teilen der Welt, vor allem in der westlichen Welt, völlig verfälscht … sie sind so etwas wie verwöhnte Gören geworden, würde ich sagen, und sie haben keine gute Wissenschaft.“ (Damit im Zusammenhang: Öko-Aktivist, der Stonehenge verwüstet hat erzählt, dass er von amerikanischen Brüdern, die „Öl“ rufen, schikaniert worden ist)

Greenpeace USA „würde es sicherlich verdienen“, die Klage zu verlieren, sagte Moore dem DCNF. „Sie versuchen im Grunde, die Transportmittel und so viele andere Dinge zu zerstören. Es besteht kein Zweifel daran, dass Pipelines der sicherste Weg sind, um Flüssigkeiten zu transportieren, insbesondere brennbare Flüssigkeiten. Das steht einfach außer Frage.“

Moore spielte nach Angaben von Greenpeace eine „bedeutende Rolle“ im kanadischen Zweig von Greenpeace, verließ die Organisation aber 1986, weil er sie für zu radikal hielt. Obwohl er noch 2007 als Gründer genannt wurde, hat Greenpeace jetzt eine ganze Website eingerichtet, um zu erklären, dass Moore die Organisation nicht repräsentiert und kein Gründungsmitglied ist.

Der milliardenschwere Vorstandsvorsitzende von Energy Transfer, Kelcy Warren, steht hinter der Klage des Unternehmens, berichtete das Wall Street Journal am Sonntag. Warren, der einmal sagte, dass grüne Aktivisten „aus dem Genpool entfernt werden“ sollten, sieht in den Klimaaktivisten eine erhebliche Bedrohung für die Energieindustrie und hat erklärt, dass er sich nicht scheut, sie ob der Probleme zu verfolgen, die sie dem Unternehmen und der Dakota Access Pipeline bereitet haben,.

In der Zwischenzeit haben sich einige führende Vertreter von Greenpeace USA intern darüber gestritten, welche Art von Vergleich mit dem Unternehmen akzeptabel wäre, so das WSJ. Doch selbst wenn Energy Transfer die Klage gewinnt, dürfte es schwierig sein, Strafen gegen die zentrale Koordinierungsstelle von Greenpeace in den Niederlanden durchzusetzen, da diese Einrichtung keine Vermögenswerte in den USA besitzt.

Vertreter von Greenpeace USA reagierten nicht sofort auf eine Bitte um Stellungnahme.

Link: https://wattsupwiththat.com/2024/09/11/spoiled-brats-greenpeace-co-founder-supports-pipeline-tycoons-campaign-to-punish-his-old-group/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Überflutung in Südeuropa, Östereich und Polen! Katastrophe oder normal? Oder: Was ist ein 5b-Tief?

Von Christian Freuer und Michael Limburg

Das 5b-Tief: Es ist eine sehr seltene, aber stets katastrophenträchtige Wetterlage. Dabei liegt über dem Mittelmeer ein Tiefdruckgebiet. Es schaufelt feuchtwarme Mittelmeerluft auf Kaltluft über Deutschland. Das Mittelmeer kann wegen seiner Wärme sehr viel Feuchtigkeit liefern. Außerdem verlagert sich ein solches Tief nur sehr langsam. Es regnet also besonders lange besonders stark. Diese Wetterlage ist wie gesagt recht selten und tritt hauptsächlich bei starken Temperaturgegensätzen auf, wie sie bei eine allmählichen Abkühlung der Erde zu erwarten sind. Wie im Übrigen auch vor 22 Jahren in Österreich.

5b-Tiefs treten am häufigsten im Frühjahr und Herbst, seltener im Sommer und sehr selten im Winter auf. Das Elbe-Hochwasser im August 2002 und auch der Schneesturm „Daisy“ im Januar 2010 entstanden bei einer solchen Wetterlage. Die Bezeichnung geht auf eine Klassifizierung in den fünfziger Jahren des 20. Jahrhunderts zurück, die aber mit Ausnahme dieser einen Bezeichnung nicht mehr gebräuchlich ist.

Das „Jahrtausendhochwasser“ war übrigens im Jahre 1342 aufgetreten und ist unter dem Begriff „Magdalenenflut“ in die Geschichte eingegangen.

Zur aktuellen Lage: Das Problem ist nicht eine immer wieder mal auftretende Wetterlage wie diese jetzt, sondern liegt ganz woanders. Mit diesen Wetterlagen muss man im Mittel alle 2 bis 3 Jahre rechnen, und es ist fahrlässig, sich darauf nicht vorzubereiten. Genau das war aber offenbar hier der Fall.

Der österreichische Wetterdienst ZAMG [Zentralanstalt für Meteorologie und Geophysik] sagt zwar in seinem Klimamonitoring, der August sei der „heißeste“ seit Beginn der Messungen gewesen, während bisher der September „zu kalt“ gewesen sei.

Doch die starken Niederschläge in Südeuropa, Österreich und Polen sind eindeutig dem Wetter zuzuordnen. Klima Änderungen, und die gibt es nur lokal, weil Klima eben nur lokal definiert ist,  brauchen eben mehr als 30 Jahre, manche fordern sogar 60 Jahre. Nur Stefan Rahmstorf und die Grünen sehen das wie stets anders. Für die ist jedes Wetter eine Folge – nicht Ursache – des Klimawandels. Das ist Ursache und Wirkungsumkehr. Aber Logik war noch nie Sache der Grünen.

Und das alles ist schlimm, für manche Menschen sogar sehr schlimm, aber eben nur Wetter, gegen das man sich schützen muss – und kann! Und viele Landräte oder vergl. Posten werden sich nun wundern, wohin sie all das viele Geld der Vergangenheit ausgegeben haben, nur nicht in die Reparatur, oder Neuaufschüttung von Wehren, Dämmen, Brücken und Wasserauslaufstrecken bei sich zuhaus. Und das rächt sich jetzt.

Ebenso wie sie in der Eifel das Klima verantwortlich gemachte haben, obwohl niemand der klar bei Sinne ist, dort gebaut haben dürfte, oder in Augsburg, als der Damm einzubrechen drohte, der aber von Ratten und Mäusen total zerlöchert war, wurde der Reparaturantrag, wenn der überhaupt gestellt worden ist, immer wieder zurück gestellt, oder bspw, der Einsturz der Carolabrücke in Dresden, alles das ist verfehlte oder gar vorsätzliche Negativpolitik zum Schaden der Bewohner.

Ist das nun noch normal?

Ja, natürlich!

Ist das menschengemacht!

Ja, das auch! Denn vor dem Wetter kann man sich nicht schützen, das kommt wie es kommt, aber vor den Schäden, die dabei an Leben und Material entstehen, dagegen kann man sich schützen. Und die sind alle miteinander menschgemacht.

Noch ein wenig zur Historie: Die oben erwähnte „Magdalenenflut“ war mit ziemlicher Sicherheit einer ähnlichen Wetterlage geschuldet, allerdings offenbar in noch viel stärkerem Ausmaß.

Vielleicht waren es auch mehrere derartige Ereignisse. Hier sticht der Oktober des Jahres 1974 hervor, als von Monatsmitte bis zum 1. November gleich 4 (vier!) dieser 5b-Tiefs in Deutschland aktiv waren. Im Nordosten Deutschlands, genauer in Berlin, wartete der Oktober mit einer Regenmenge von 308 Prozent auf (dreihundertacht!), und wenn das letzte Tief dieser Serie nicht schon in den November gefallen wäre, hätte die Prozentzahl über 400 Prozent erreicht. In einer der statistisch gesehen trockensten Gegenden Deutschlands ist das schon sehr erheblich – und hat zum ersten und letzten, zum einzigen gravierenden Hochwasser der Havel geführt. Ich kann mich noch gut daran erinnern, welche teils gehässigen Kommentare durch die lokalen Berliner Zeitungen gingen, als die ganzen Wassergrundstücke der Superreichen im Ortsteil Kladow unter Wasser standen. Eine weitere Besonderheit: Schon die alten Römer bezeichneten Brandenburg als eine „Streusandbüchse“, denn unter einer dünnen Humusschicht reichte feinster weißgelber Sand bis in eine Tiefe von 50 m. Daher ist es noch mehr besonders, wenn dieser Boden am Ende so durchfeuchtet war, dass er die letzten Regenfälle gar nicht mehr aufnehmen konnte.

Eine Wetterkarte vom 22. Oktober 1974 zeigt das erste der Serie:

Wetterlage über Mitteleuropa am 22. Oktober 1972, 06 Uhr UTC (= 07 MEZ). Quelle: Berliner Wetterkarte e. V.

Unter dem Strich:

5b-Wetterlagen sind weder ungewöhnlich noch treten sie einmalig auf – wenngleich auch nicht in jedem Jahr. Aber etwas ganz Neues sind sie natürlich nicht!