Waldbrände werden weniger. Trotzdem führt der Klimawandel zur Verstärkung, sofern man die Daten geeignet auswählt

Helmut Kuntz

Im Januar des vergangenen Jahres ereignete sich in Kalifornien ein verheerendes Buschfeuer. Wie inzwischen unisono üblich, wurde dieses Ereignis dem zunehmenden, schlimmen Klimawandel zugeschrieben. Um zu zeigen, wie solche Zuordnungen durchgeführt werden und wie hemmungslos man die Daten dafür „zurechtbiegt“, anbei (wieder) etwas Information dazu.

Dieser Teil Kaliforniens brennt regelmässig…

…aber wegen des Klimawandels immer schlimmer:

Bild 1

Bild 2

Inzwischen ist bekannt geworden, dass in Kalifornien schlimmste Behördenversäumnisse (massive Besiedlung extrem gefährdeter Zonen, bis zu leeren Löschwasserspeichern und Reduzierung der Feuerwehr, Verbot einer feuerreduzierenden Waldbewirtschaftung, Funken-schlagende (nicht abgeschaltete) Strom-Freileitungen und auch geradezu irre Brandstiftung (Abbrennen von Feuerwerkskörpern und Lagerfeuer im Buschland) vorlagen.
Eine zusätzliche Ironie der Klimageschichte ist, dass ausgerechnet das gewünschte Klima die dortigen Buschfeuer begünstigt (hat). Es hat dort die letzten Jahre verstärkt geregnet und damit die Vegetation gefördert. Sofern man diese nicht entfernt (was man dort wegen GRÜNer Vorgaben nicht darf) ist es genau dies, was die Auswirkungen von Buschfeuern zusätzlich verstärkt:

Bild 3

Bild 4

Wie aber auch bei uns, Beispiel Ahrtalflut oder die Flut in Valenzia, weisen Behörden Versäumnisse, gar so etwas wie Schuld, erst einmal vehement von sich und verweisen als „Beleg“ auf den Klimawandel.

Wie schlimm wütet der Klimawandel

Anbei eine Grafik (Bild 5), welche das „schlimme Wüten“ des Klimawandels visualisiert.

Nicht unerwähnt soll bleiben, dass diese Grafik höchst umstritten ist, aber trotzdem allgemein verwendet wird. Bei der Kritik tut sich vor allem das Potsdamer PIK („Fließbandfertiger für Klimahysterie“) hervor, ohne jedoch alternativ eine „richtigere“ Darstellung zu liefern.

Bild 5 Anm.: Die Grafik zeigt 10jahres-Mittelwerte. Datenquelle: EM-DAT. Hinweis: Den Extremwert von 1931 verursachten Fluten in China

„Spasseshalber“ diese Darstellung erweitert um eine Vorschau bis zum Jahr 2050:

Bild 5.1 Vom Autor um eine Zukunftsprojektion der Klimawandelopfer im gleichen Maßstab (Quelle: statista) ergänztes Bild 5.

Nun zeigen die Bilder 5 und 5.1 absolute Zahlen.
Relativiert man die Absolutwerte (und glaubt den Angaben von Statista), so hat der von statista im Jahrzehnt 2050 projizierte Mortalitätswert von innerhalb einem Jahrzehnt 14,5 Millionen am „Klimawandel“ Verstorbenen weltweit einen Anteil an der sonstigen Mortalität von weniger als 2 %. Man beachte aber, dass dies ein Absolutwert ist, der auch die „Opfer“, welche ohne den Klimawandel versterben werden, beinhaltet.

Eine andere Darstellung (Bild 5.2), allerdings auf Einzeljahre bezogen, zeigt einen „Klimamortalitätsanteil“ der im Jahr 2021 insgesamt Verstorbenen von kleiner 0,4 %. Berücksichtigt man, dass es solche Wettermortalitäten schon immer gab, also nur eine Steigerung dem ominösen Klimawandel zugeschrieben werden darf, dann kommt man bestimmt auf anteilige unter 0,2 … 0,1 % und „degradiert“ das „Klimawandelproblem“ damit auf das, was es ist, ein reines Nebenthema.
Noch niedriger werden die Mortalitätsanteile, wenn man beachtet, dass die Kältemortalität zwischen 5 … 10 Mal höher ist, als die durch Wärme, bedeutet, dass mehr Wärme insgesamt zu wesentlich weniger „Hot or cold exposure“ führt.

Bild 5.2 Anteile von Todesursachen im Jahr 2021. Vom Autor ergänzt

Auch für die weltweiten Ernteerträge scheint (nicht nur) der Klimawandel ein wahrer Segen zu sein.

Bild 6 Rahlf, Thomas (Ed.) (2015) : Deutschland in Daten. Zeitreihen zur Historischen Statistik, Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn

Bild 7 Wikipedia

Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft (BMLUK), Österreich: Zwischen 1963 und 2023 wuchs die Weltbevölkerung um das 2,5-fache, während sich die Erntemenge von Weizen, Reis und Mais mehr als vervierfachte.

Fazit

Man muss wirklich lange suchen, um einen signifikanten, negativen Einfluss des Klimawandels zu finden. Deshalb findet auch das IPCC keinen wirklichen, sondern vermutet ihn.

Waldbrände in den USA

Vorab: Die SZ veröffentlichte einen Artikel mit einer Grafik zu Waldbränden weltweit. Leider ist der Artikel dazu hinter einer Bezahlschranke:

Bild 8 SZ, globale Waldbrand-Flächengrafik von 1900 – 2020

Bild 9

Bild 10 Annual values of the U.S. Heat Wave Index, from 1895 to 2020. These data cover the contiguous 48 states.

Bild 11 Historical Fire Regime Patterns in the Southwestern United States [4]

Die Grafiken zu den USA nun zusammengefasst, um einen zeitlichen Verlaufsüberblick zu erhalten:

Bild 12 Vom Autor erstellte Zusammenfassung der vorherigen Bilder zur Gesamtdarstellung der Wildfeuerthematik in den USA im längeren, historischen Kontext.

Welche Temperatur ist beeinflussend?

In der Attributionsstudie [1] wird in den Berechnungen pauschal die weltweite Globaltemperatur angezogen. Nun sind die Wildfeuer in Los Angeles aber ein doch recht lokal begrenztes Ereignis. Wie weit die lokale Temperatur von der globalen abweichen kann, zeigt der vergleichende Temperaturverlauf im Yosemite-Nationalpark.
Man muss sich beim Bild 13 fragen, ob die sture Verwendung der Globaltemperatur nicht einen (mehr als) erheblichen Fehler zur Folge haben könnte:

Bild 13 Vom Autor (im gleichen Maßstab) übereinandergelegter Temperaturverlauf der Globaltemperatur (rot) und der lokalen vom Yosemite-Nationalpark [4] (blau)

Attributionsstudie zum Wildfeuer im Jan.2025 in Los Angeles

Inzwischen erscheinen nach größeren Extremwetterereignissen öfters schon kurz danach Studien, die „Belegen“, dass der ominöse Klimawandel daran seinen schlimmen Einfluss zeigte. Eine solche „Belegstudie“ (Attributinsstudie) wollen wir uns diesmal wieder ansehen.

Die Attributionsstudie [1]: Climate change increased the likelihood of wildfire disaster in highly exposed Los Angeles area Report finalised: January 28th 2025, ermittelte bezüglich dem letzjährigen Brandereignis die folgenden Aussagen:
(deepl-Übersetzung) Betrachtet man die Wetterbeobachtungen, so ist unter den heutigen Klimabedingungen mit einer globalen Erwärmung von 1,3 °C gegenüber dem vorindustriellen Niveau davon auszugehen, dass die extremen Bedingungen des Fire Weather Index (FWI), die die Brände in Los Angeles ausgelöst haben, durchschnittlich einmal in 17 Jahren auftreten werden.
Im Vergleich zu einem um 1,3 °C kühleren Klima bedeutet dies eine Erhöhung der Wahrscheinlichkeit um etwa 35 % und eine Zunahme der Intensität des FWI um etwa 6 %.
Dieser Trend ist jedoch nicht linear, da die Bedingungen für einen hohen FWI in den letzten Jahrzehnten schneller zugenommen haben.

Sichtung dieser Attributionsstudie

Begriffe:
FWI: Fire Weather Index
FWI1X: Peak daily January FWI (Fire Weather Index)
OND: Zeitraum von Oktober bis Dezember
LOESS smoother: nicht-parametrisches statistisches Verfahren zur Glättung von Datenreihen in Streudiagrammen, um Trends und komplexe Beziehungen ohne starre Modellannahmen sichtbar zu machen.

Attributionsstudien lassen sich nur bewerten, wenn Information über die Urdaten und dem zur Auswertung angezogenen Zeitraum vorliegen. Bei dieser Studie ist das der Fall.

Beobachtete Trends

Das folgende Bild 14 zeigt den (rücksimulierten) Verlauf des FWI1X (Peak daily January FWI (Fire Weather Index)) von 1940 bis zum Ereignis im Januar 2025. Erkennbar tritt ein Ereigniswert wie letztes Jahr öfter auf.

Man beachte, dass die Attributionsstudie zur Auswertung nur den Zeitraum von 1950 bis Jan, 2025 betrachtet. Im Bild 12 (und den vorhergehenden Einzelbildern) kann man überdeutlich sehen, dass die Einschränkung auf diesen Zeitraum mit Sicherheit wenig, bis keine wirkliche Aussage bezüglich eines „Klimawandeleinflusses“ zulässt. Die Studienautoren hat das nicht gestört.

Bild 14 [1] Figure 3.1 Teilbild. Verlauf des FWI1x über die Zeit. Mit Ergänzungen durch den Autor

Anhand der Daten von Bild 14 und dem Verlauf der Globaltemperatur berechnet die Studie nun den Temperatureinfluss auf den Fire-Index FWI1x.

Nun das Bild 15. Es zeigt die Abhängigkeit des Feuerindex von der Globaltemperatur, dargestellt durch Ereigniswerte.
Es benötigt (mehr als) sehr viel Phantasie und vor allem eine vollkommen hemmungslos angewandte Statistik, um aus den zwei (vom Autor) gekennzeichneten „Datenhaufen“ einen den Fireindex verstärkenden Einfluss durch höhere Temperatur herauszulesen. Der Studie gelingt das problemlos.

Bild 15 [1] Figure 3.1 Teilbild. Abhängigkeit des FWI1x von der Globaltemperatur. Mit Ergänzungen durch den Autor

Das Ergebnis als Grafik nun in Bild 16.
Auch bei dieser Grafik würde man fragen, ob überhaupt ein statistisch signifikanter Unterschied zwischen den (stur berechneten) zwei Mittelwertverläufen besteht und warum ausgerechnet um den Ereigniswert die Urdaten so weit vom Mittelwert abweichen.

Bild 16 [1] Figure 3.2 Teilbild. Vom Autor ergänzt

Erklärung zu Bild 16 [1] (deepl-Übersetzung): Abbildung 3.2: Erwartete Returnlevel in FWI1X über der Untersuchungsregion im Klima von 2025 (rote Linien) und in einem kontrafaktischem Klima (blaue Linie), geschätzt anhand des statistischen Modells. Die schattierten Bereiche stellen 95 %-Konfidenzintervalle dar, die mittels Bootstrapping-Verfahren ermittelt wurden. Die rosa Linie zeigt den Spitzenwert von FWI im Januar 2025. Die roten und blauen Markierungen auf der x-Achse geben die geschätzte Wiederkehrhäufigkeit für den 8. Januar im Klima von 2025 und im kontrafaktischen Klima an.
(a) Das kontrafaktische Klima ist 1,3 °C kühler als 2025, hat jedoch den mittleren ENSO-Zustand von Oktober bis Dezember 2024;
(b) das kontrafaktische Klima hat die GMST von 2025 und einen neutralen ENSO-Zustand (OND Niño3.4 ist auf Null festgelegt).

Die Daten aus den Grafiken (wie von Bild 16) sind dann in einer Tabelle (Bild 17) zusammengefasst:
(deepl-Übersetzung) [1]: Der beobachtete maximale tägliche FWI zwischen dem 1. und 15. Januar 2025 (die zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Dokuments verfügbaren Daten) trat am 8. Januar auf. Die geschätzte Wiederkehrperiode sowie die Veränderungen in der Intensität und Wahrscheinlichkeit dieses Ereignisses sind in Tabelle 3.1 zusammengefasst.

Der FWI-Wert vom 8. Januar 2025 war ungewöhnlich, aber nicht beispiellos, mit einer geschätzten Wiederkehrperiode von 17 Jahren unter den aktuellen klimatischen Bedingungen und unter den aktuellen ENSO-Bedingungen. Dem Modell zufolge haben sowohl die globale Erwärmung als auch der vorangegangene ENSO-Zustand die Intensität des FWI1X im Januar um 5–6 % erhöht und die Wahrscheinlichkeit, ähnlich extreme FWI1X-Werte zu beobachten, um 30–35 % erhöht, obwohl die Unsicherheit hinsichtlich des Beitrags der globalen Erwärmung etwas höher ist. Die Trends bei GMST und ENSO sind statistisch unabhängig (mit einem Pearson-Korrelationskoeffizienten von -0,06), sodass sich diese Effekte gegenseitig verstärken: Ähnlich extreme FWI1X-Werte treten nun mit einer um 75 % höheren Wahrscheinlichkeit auf als in einer neutralen ENSO-Phase und in einem vorindustriellen Klima und sind um etwa 12 % intensiver

Bild 17 [1] Tabelle 3.1: Zusammenfassung der Ergebnisse des angepassten Modells für FWI1X. Wiederkehrperiode von 2025 FWI1X-Maximum im Klima von 2025; Wahrscheinlichkeitsverhältnis, absolute Veränderung von FWI1X und prozentuale Veränderung von FWI1X im Zusammenhang mit einer globalen Erwärmung um 1,3 °C (GMST) und mit La Niña-Bedingungen im OND 2024 (detrended Niño-Index von -1,16) im Vergleich zu neutralen Bedingungen. Hellorange zeigt einen bestmöglichen Anstieg von FWI1X an, während dunkelorange einen statistisch signifikanten Anstieg von FWI1X anzeigt.

Gemessene Wirklichkeit und Simulationen

In [5] ist eine Grafik hinterlegt welche zeigt, wie extrem die gemessene Wirklichkeit von Klimasimulationen abweichen kann. Leider werden auf solcher Basis die politischen Entscheidungen getroffen:

Bild 18 Vergleich der gemessenen Trockenheit und der klimasimulierten. Vom Autor ergänzt

Erklärung zu Bild 18 [4]: FIG. 2. (a) Area fraction of the continental United States and Mexico experiencing drought conditions (PDSI ,22) calculated from observations and raw model output. The light gray curves are individual model realizations. (b) As in (a) except for extreme drought conditions (PDSI ,24).

Fazit

Jeder Leser möge sich nun selbst ein Bild darüber machen, was von solchen Studien zu halten ist. Der Autor hat für EIKE inzwischen mehrere gesichtet und kam fast immer zu einem ähnlichen Ergebnis.

Das wundert (zumindest den Autor) auch nicht.
Sieht man die oft ellenlange Liste der Studienbeteiligten durch (hier 25 Autoren), fällt auf, dass fast immer auch eine Friederike Otto, Centre for Environmental Policy, Imperial College, London, UK, gelistet ist.
Frau Prof. Dr. Friederike Otto arbeitet am Grantham Institute Climate Change and the Environment des Imperial College London und ist Gründerin der World Weather Attribution Initiative (WWA) und ist derzeit wohl weltweit die Leitfigur und Treiberin für Attributionsstudien.
Allerdings ist sie keinesfalls neutral, sondern eine ausgewiesene Klimaaktivistin. Das muss man akzeptieren, denn von der Klimahysterie hängt ihre Reputation ab.

Dürre(n) in Deutschland

Im Frühjahr letzten Jahres erlebten Teile von Norddeutschland eine extreme Dürre. Selbstverständlich wurde auch diese von „Klimaexperten“ sofort dem Klimawandel zugeschrieben:

Bild 19 Meldung des NDR

Bild 20 Meldung des Spiegel

Dazu soll allerdings der DWD einmal gelobt werden.

Während der DWD mit seiner Ahrtal-Attributionsstudie damals eine reine Gefälligkeitsstudie ablieferte (um Merkels damals vor Ort spontan getätigte Aussage pflichtschuldigst zu bestätigen) [Link] EIKE, 19.07.2022: Wenn historisch belegte Fluten statistisch gar nicht vorgekommen sein können, wird es das Ergebnis einer Attributionsstudie sein, hat der DWD zur extremen Frühjahrstrockenheit 2025 in Norddeutschland nun eine weitere Attributionsstudie erstellt: DWD Attributionsstudie zum Niederschlagsdefizit in Norddeutschland im Frühjahr 2025

Und in dieser kommt der DWD zur Schlussfolgerung: … Die Ergebnisse zeigen keine signifikante Änderung der Wahrscheinlichkeit und der Intensität vergleichbarer Trockenperioden durch die bisherige globale Erwärmung um 1,3 °C. Auch bei einer zukünftigen Erwärmung auf eine 2 °C Erwärmung (0,7 °C wärmer als aktuell) zeigen die Berechnungen keine signifikante Änderung in der Wahrscheinlichkeit und der Intensität einer solchen Frühjahrstrockenheit. Der Einfluss des Klimawandels auf die ausbleibenden Niederschläge lässt sich daher mit der vorliegenden Methodik nicht quantifizieren.

Leider fand der Autor keine Aussagen der letztes Frühjahr bezüglich des Klimawandeleinflusses so sicheren Experten zur nun gegenteiligen DWD-Feststellung.

Aber es findet sich ja auch keine Entschuldigung des Prof. Lesch bezüglich seiner Aussage vom Jahr 2019: „Sie müssen sich nicht mal mehr warm anziehen im Winter, so warm wird’s.“, wobei eine Aussage von ihm noch schlimmer ist: „Der Klimawandel ist ausgeforscht“.

Quellen

[1] Climate change increased the likelihood of wildfire disaster in highly exposed Los Angeles area Report finalised: January 28th 2025
[2] Waldbrände in Kalifornien und Südeuropa – eine Folge des Klimawandels? – EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie
[3] DWD Attributionsstudie zum Niederschlagsdefizit in Norddeutschland im Frühjahr 2025
[4] Range Magazine winter 2017/2018, Jim Steele: Wildfires Separating Demagoguery from the Science




Die Unterdrückung von Dissens bzgl. Klimawandel kann nicht verhindern, dass sich die Realität durchsetzt.

Francis Menton, THE MANHATTAN CONTRARIAN

Hier in den USA hat die zweite Trump-Regierung die Reihe verrückter Energiepolitik weitgehend gestoppt, die unter dem Banner der „Bekämpfung des Klimawandels“ marschiert. Das Gleiche gilt jedoch nicht für viele andere Länder mit fortgeschrittener Wirtschaft, beispielsweise Deutschland, Australien und Großbritannien.

Betrachten wir Großbritannien. Bei den Wahlen 2024 verschafften die Wähler der linken Labour-Partei eine große parlamentarische Mehrheit. Die daraus hervorgegangene Regierung hat die Politik der Netto-Null-Emissionen, der Unterdrückung fossiler Brennstoffe und der Energieerzeugung aus „erneuerbaren Energien“ noch verstärkt. Überzeugt von ihrer eigenen Richtigkeit und sogar Gerechtigkeit, versucht die Regierung, alle abweichenden Meinungen zu ihrer Politik zum Schweigen zu bringen, indem sie Meinungsverschiedenheiten als „Fehlinformationen“ oder „Klimaleugnung“ bezeichnet.

In der tatsächlichen Energieerzeugung setzt sich jedoch weiterhin die Realität durch.

In einer Kolumne vom 9. Januar bei Net Zero Watch [NZW] berichtet Andrew Montford über die neuesten Methoden der britischen Regierung, Gruppendenken durchzusetzen und Klimakritiker zum Schweigen zu bringen. (Vollständige Offenlegung: Ich bin Mitglied des Vorstands der amerikanischen Tochtergesellschaft von NZW.) Der Titel der Kolumne lautet [übersetzt] „Die Possen der Klima-Clique”. Anscheinend hat das Parlament eine Gruppe namens „Energy Security and Net Zero Select Committee“ (Ausschuss für Energiesicherheit und Netto-Null) gebildet, und dieser Ausschuss führt eine Reihe von Anhörungen mit dem Titel „Unterstützung der Energiewende“ durch. Andrews Zusammenfassung:

Es ist genau das, was man erwarten würde – eine Reihe prominenter Mitglieder der grünen Bewegung, ohne dass auch nur eine einzige abweichende Meinung zu hören ist, weder unter den Zeugen noch unter den Ausschussmitgliedern. Das ist keine Überraschung – die meisten Sonderausschüsse sind einfach choreografierte Bühnenshows, die sorgfältig darauf ausgelegt sind, bestimmte Narrative aufrechtzuerhalten und unbequeme Wahrheiten zu unterdrücken.

Montford listet Zeugen aus zwei kürzlich durchgeführten Anhörungen auf, die alle Mitglieder dessen sind, was er als „eng verbundene Clique” von Klimapanikmachern bezeichnet:

• Angharad Hopkinson, politische Aktivistin bei Greenpeace

• Lorraine Whitmarsh vom Zentrum für Klimawandel und sozialen Wandel

• Stephanie Draper, Klimaaktivistin

• Roger Harrabin, ehemaliger Energie- und Umweltanalyst bei der BBC

• Bob Ward, PR-Beauftragter am Grantham Research Institute on Climate Change

• Rebecca Willis, ehemalige Mitarbeiterin der Green Alliance und jetzt Wissenschaftlerin an der Lancaster University.

Montfords Folgerung:

Wo auch immer man hinschaut – von Universitäten über Akademien bis hin zu den Mainstream-Medien – wurden abweichende Meinungen komplett ausgeblendet und Gegenargumente kategorisch abgelehnt. Das ist der Grund, warum wir uns in dieser katastrophalen wirtschaftlichen Lage befinden.

Aber dann gibt es noch die Realität. Vielleicht ist noch erinnerlich, dass der große britische Ölkonzern, der damals „British Petroleum“ hieß, Anfang der 2000er Jahre seinen Namen in BP änderte und eine große Umfirmierung unter dem Slogan „Beyond Petroleum“ startete. Fast zwei Jahrzehnte später, im Jahr 2020, beschloss BP, obwohl es immer noch im Ölgeschäft tätig war, seinen Einstieg in die Energiewende zu verdoppeln. Das war die Zeit des „Woke“-Maximums. Aus Forbes, 4. August 2020:

In heute Morgen veröffentlichten Details hat das in London ansässige Unternehmen BP eine Reihe von Zielen für 2030 festgelegt. Das Unternehmen plant, seine Öl- und Gasproduktion bis 2030 um 40 % zu reduzieren, von derzeit rund 2,6 Millionen Barrel pro Tag; seine Investitionen in erneuerbare Energien zu erhöhen, mit dem Ziel, bis 2030 eine Erzeugungskapazität von 50 Gigawatt zu erreichen, gegenüber 2,5 Gigawatt im letzten Jahr; und die Anzahl der eigenen Ladestationen für Elektrofahrzeuge von 7.500 auf 70.000 zu erhöhen. Außerdem hat das Unternehmen zugesagt, keine weiteren Ölförderaktivitäten in Ländern durchzuführen, in denen es noch keine Upstream-Aktivitäten betreibt.

Damals äußerten Einige Skepsis gegenüber den Plänen von BP, aber Analysten stellten fest, dass die Ziele ausreichend detailliert und konkret waren, um zu zeigen, dass es BP „ernst damit war“:

In einer Mitteilung von Analysten von Sankey Research hieß es, dass Skeptiker zwar generell Recht hätten, „ein ‚Greenwashing‘ zu vermuten“, dass jedoch „der Umfang und die Reichweite dieser Ziele beeindruckend“ seien. Die lange Liste konkreter Maßnahmen in dem neuen Plan von BP zeige, dass BP es ernst meine. Das Unternehmen sei sich bewusst, dass die heute vorgestellten Ziele von Investoren und Umweltschützern genutzt werden würden, um das Unternehmen in zehn Jahren zur Rechenschaft zu ziehen.

Fünfeinhalb Jahre später, aber noch weit vor 2030, sieht es so aus, als hätte der große Umstieg von BP auf erneuerbare Energien nicht funktioniert. Das Wall Street Journal veröffentlichte am 14. Januar einen Artikel, der still und leise auf Seite B3 versteckt war und über das Debakel von BP berichtete. Die Überschrift lautet „BP Flags $5 Billion Write-Down of Low-Carbon Business.” [BP meldet Abschreibung in Höhe von 5 Milliarden Dollar für sein Geschäft mit kohlenstoffarmen Technologien] Auszug:

BP gab bekannt, dass es den Wert seines Geschäftsbereichs für Gas und kohlenstoffarme Energien bis zu 5 Milliarden US-Dollar abschreiben werde. Dies ist die Folge einer unglücklichen Entscheidung für den Einstieg in den Bereich der erneuerbaren Energien, wodurch das Unternehmen zum am wenigsten profitablen der großen Ölkonzerne wurde. Das in London ansässige Unternehmen befindet sich derzeit in einer frühen Phase der Umstrukturierung, mit der es zu seinen Wurzeln zurückkehren will: der Öl- und Gasförderung. BP hat seine Investitionen in Aktivitäten zur Energiewende zurückgefahren, sich aus einigen Projekten im Bereich erneuerbare Energien zurückgezogen und Pläne zur drastischen Reduzierung seiner Öl- und Gasproduktion aufgegeben.

Im Rahmen der Neuausrichtung holt BP einen neuen CEO an Bord und entlässt die Personen, die das Unternehmen in die katastrophale Richtung des „Kampfes gegen den Klimawandel” gelenkt haben:

Im vergangenen Monat ernannte BP Meg O’Neill zu seiner nächsten Chefin, eine Außenstehende, die als Verfechterin fossiler Brennstoffe gilt. … BP hat ein neues Führungsteam eingesetzt, das diejenigen ersetzt, die mit dem kostspieligen Vorstoß in den Bereich der erneuerbaren Energien in Verbindung stehen.

Montford von NZW betrachtet das Gesamtbild und stellt fest, dass die Mitglieder des britischen Parlaments das Spiel rapide verlieren, obwohl sie weiterhin in der Lage sind, ihre Opposition zum Schweigen zu bringen:

Nach den Ereignissen in der Ukraine und Venezuela und dem Austritt der USA sowohl aus der UN-Klimarahmenkonvention als auch aus dem IPCC ist klar, dass sich die Welt sehr schnell weiterentwickelt. Vor diesem Hintergrund kann die Untersuchung des Sonderausschusses als letzter Hurra-Auftritt einer sterbenden Bewegung angesehen werden.

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/01/19/suppressing-climate-dissent-cannot-prevent-reality-from-asserting-itself/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Die NYT geht voll auf Hexerei und zitiert einen Wissenschaftler, der behauptet, Trump werde schlechtes Wetter verursachen!

CLIMATE DEPOT admin

Trumps Treibhausgas-Emissionen werden Trumps Hitzewellen, Trumps Dürren, Trumps Überschwemmungen und Trumps Waldbrände verursachen.“

Das stammt aus diesem Artikel in der New York Times NYT von Lisa Friedman

Auszug:

In den letzten Tagen hat seine Regierung jede Möglichkeit einer globalen Zusammenarbeit im Umweltbereich zunichte gemacht. Gleichzeitig sendet sie die Botschaft aus, dass sie möchte, dass die Welt mit fossilen Brennstoffen aus Amerika überschwemmt wird, ungeachtet der Konsequenzen.

Unter Präsident Trump sind die Vereinigten Staaten das einzige Land, das sein Versprechen gebrochen hat, die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen. Wissenschaftler sagen, dass diese Maßnahmen den globalen Kampf erschweren werden.

„Die Emissionen werden höher sein“, warnte Justin S. Mankin, Associate Professor am Dartmouth College, der sich mit Klimavariabilität befasst. „Trumps Treibhausgasemissionen werden Trumps Hitzewellen, Trumps Dürren, Trumps Überschwemmungen und Trumps Waldbrände verursachen.“

„Die Wissenschaft sagt eindeutig, dass jede Maßnahme zählt und jede Tonne Kohlenstoff zählt“, sagte Katharine Hayhoe, Klimawissenschaftlerin und Professorin an der Texas Tech University. „Für jede Tonne Kohlenstoff, die wir produzieren, müssen wir einen Preis zahlen, und dieser Preis wird zu unserer globalen Verschuldung hinzugerechnet.“

Deutsche Übersetzung siehe oben!

Das schlechte Wetter/Hurrikane Trump und/oder der „globalen Erwärmung” anzulasten ist ein Rückfall in mittelalterliche Hexenjagd – Buchauszug

Haben wir seit dem Mittelalter Fortschritte gemacht?

Wussten Sie schon?

Während der Kleinen Eiszeit nahmen Hexenverfolgungen zu.

Die Azteken hatten gegenüber unseren Klimaexperten einen Vorteil: Sie erkannten, dass die Sonne für die globale Erwärmung verantwortlich war.

Ein Professor der Universität von Cincinnati machte die globale Erwärmung für den Aufstieg Hitlers verantwortlich.

Der emeritierte Physikprofessor William Happer von der Princeton University zog 2017 Parallelen zu den heutigen Behauptungen über den vom Menschen verursachten Klimawandel. „Ich sehe keinen großen Unterschied zwischen dem Konsens über den Klimawandel und dem Konsens über Hexen. Bei den Hexenprozessen in Salem waren die Richter in Harvard ausgebildet worden. Das war angeblich zu 100 Prozent Wissenschaft. Die ein oder zwei Personen, die sagten, es gäbe keine Hexen, wurden sofort gehängt. Viel hat sich seitdem nicht geändert“, witzelte Happer.

[Anmerkung: Laut den Richtern des Hexenprozesses von Salem: „Fünf der neun Richter hatten Harvard besucht, obwohl nur William Stoughton, Samuel Sewall und Nathaniel Saltonstall einen Abschluss hatten.“ Am 27. Mai 1692 ernannte Sir William Phips, der neu ernannte königliche Gouverneur der Massachusetts Bay Colony, neun der führenden Richter der Kolonie zu Richtern des neu geschaffenen Court of Oyer and Terminer. Als Phips am 14. Mai von London nach Boston segelte, saßen bereits 38 Menschen wegen Hexerei im Gefängnis, und die Anschuldigungen und Verhaftungen nahmen täglich zu. Eine der ersten Amtshandlungen des Gouverneurs war die Einrichtung dieses Sondergerichts, um die wachsende Krise zu bewältigen … Gouverneur Phips wählte sorgfältig Männer aus, die er als „Personen von höchster Umsicht“ bezeichnete … Alle neun waren Mitglieder des Gouverneursrats, und die meisten von ihnen hatten viele Jahre als Richter gedient. Viele hatten sogar in Gremien gesessen, die frühere Hexenprozesse verhandelt hatten.]

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/01/19/nyt-goes-full-witchcraft-cites-an-academic-declaring

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Kältereport Nr. 4 / 2026

Meldungen vom 19. Januar 2025:

USA: Gewaltiger arktischer Einbruch erwartet

Alaska erlebt einen der kältesten Winter seit über einem Jahrhundert, gefolgt von den USA südlich von Kanada.

Wie letzte Woche erwähnt, lagen die Temperaturen in Fairbanks vom 13. Dezember bis zum 16. Januar unter -19 °C – eine anhaltende Kälteperiode, wie sie seit Beginn der Wetteraufzeichnungen vor über 100 Jahren (seit 1918) nicht mehr beobachtet worden ist.

Dieses arktische Reservoir destabilisiert sich, und seine Kälte wird nun nach Süden in die CONUS übergreifen, was sich zu dem schwersten Wintereinbruch seit Jahrzehnten entwickeln dürfte.

Die Modelle stimmen darin überein, dass es sich um ein großes, lang anhaltendes Ereignis handelt, das an diesem Wochenende beginnt und sich bis zur letzten Januarwoche verstärkt.

Im Mittleren Westen und in der Region der Großen Seen werden Tiefsttemperaturen zwischen -34 °C und -37 °C vorhergesagt, wobei es in Teilen von Minnesota und Wisconsin bis Samstag, dem 24. Januar, stellenweise bis zu -40 °C kalt werden soll.

Mehrere hochauflösende Modelle simulieren sogar noch niedrigere Temperaturen.

In Grand Rapids sinken die Temperaturen laut einigen Prognosen auf fast -35 °C, was den bisherigen Kälterekord der Stadt um etwa 4 °C unterbieten würde.

Diese Erwartung wird noch ausführlich behandelt. Ich beschränke mich hier aber im Wesentlichen auf die tatsächlich eingetretenen Ereignisse. Sollten diese so eintreffen wie hier angedeutet, wird Cap Allon sicher dazu noch etwas schreiben. A. d. Übers.

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Östliches Russland: Schneehöhen bis zur vierten Etage

Der stärkste Schneefall seit Beginn der Aufzeichnungen vor 147 Jahren setzt sich im Osten Russlands fort.

Die Einwohner von Kamtschatka bezeichnen ihn als „Schnee-Apokalypse“, sind doch ganze Städte unter riesigen Schneeverwehungen verschwunden:

Cap Allon postet in seinen Bulletins viele Videos wie dieses hier. Anders als bei YouTube gibt es dazu keinen Link, so dass hier nur die Abbildung gezeigt werden kann. A. d. Übers.

Da der Schnee bis zur Höhe des vierten Stockwerks gestiegen ist, Fahrzeuge verschüttet und die Infrastruktur lahmgelegt hat, wurde der Notstand ausgerufen.

Das Ereignis komprimiert die Schneemengen von mehreren Monaten auf wenige Tage und ist damit der extremste Schneefall seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1879. Die Aufräumarbeiten werden immens sein, aber zumindest haben die Kinder ihren Spaß.

Der tiefe Schnee auf dem Boden verstärkt die Abkühlung der Oberfläche, während die Luft nach Süden drängt – bis in die Mongolei und darüber hinaus…

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Selbst in den hiesigen MSM hat dieser Vorgang Eingang gefunden – ebenso wie auswärts. Im „Daily Caller“ beispielsweise findet sich das hier:

Schwerster Schneesturm auf der Halbinsel Kamtschatka (Russland) seit 60 Jahren

Andrew Powell Sport- und Wetter-Blogger

Auf der russischen Halbinsel Kamtschatka sind nach dem stärksten Schneesturm seit 60 Jahren Gebäudeeingänge blockiert und Autos verschüttet.

Der stärkste Schneefall seit sechs Jahrzehnten hat die russische Halbinsel Kamtschatka im Fernen Osten unter einer Schneedecke begraben. Dies führte zu riesigen, mehrere Meter hohen Schneeverwehungen, die Gebäudeeingänge versperrten und Fahrzeuge unter sich begruben, wie Bilder von Reuters und Wetterstationen dokumentieren.

An bestimmten Orten fielen allein in der ersten Januarhälfte mehr als 2 Meter Schnee, nachdem im Dezember bereits unglaubliche 3,6 Meter gefallen waren, wie Daten der Messstationen zeigen.

„Ich habe vor, morgen einen Spaziergang durch die Stadt zu machen, obwohl mein Auto leider seit einem Monat in einer Schneewehe feststeckt“, sagte die Fotografin Lydmila Moskvicheva laut Reuters, die in Petropawlowsk-Kamtschatski lebt, einer Hafenstadt, die 6800 km von Moskau entfernt liegt.

Aufnahmen in russischen Medien zeigten Menschen, die auf hoch aufragenden Schneeverwehungen spazieren gingen, die bis zur Höhe der Ampeln reichten, während riesige Schneehaufen die Straßen säumten.

Einige Einwohner sprangen sogar aus Spaß von den hohen Verwehungen herunter, um sich inmitten der hohen Schneedecke zu vergnügen.

Link: https://dailycaller.com/2026/01/19/russia-kamchatka-peninsula-blocked-entrances-buried-cars-snowstorm-60-years/

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Asien gefriert

Eine massive Kältewelle hält Ostasien fest im Griff, sorgt in der Mongolei für Rekordtiefstwerte und breitet sich westlich bis nach Kasachstan und nach Osten über Nordchina und Japan aus.

In Bayan-Uul in der mongolischen Provinz Zavkhan sank die Temperatur am Wochenende auf -49,9 °C, in Gandan Huryee auf -49,6 °C und in Tsetsen Uul auf -48 °C.

In Gandan Huryee wurde es später -51,1 °C kalt und lag damit nur 0,7 °C unter seinem Monatsrekord und weniger als 1,7 °C unter dem 1969 aufgestellten nationalen Rekord der Mongolei.

Im Westen breitete sich die Kälte bis nach Kasachstan aus, wo in Zyryanovsk mit -47,9 °C eine außergewöhnlich niedrige Temperatur gemessen wurde.

Noch weiter westlich, im Norden des Irak, fielen in der Nähe von Erbil mindestens 150 cm Schnee – für den Irak eine außergewöhnliche Menge.

Auch diese Angabe wird mit einem kurzen Video wie oben untermauert. A. d. Übers.

Die gleiche arktische Luft drang auch nach Osten bis in den Norden Chinas vor.

Am Wochenende fielen im Westen Pekings selbst in städtischen Gebieten, darunter im Bezirk Shijingshan, rund 20 cm Schnee – die stärksten Schneefälle im Stadtzentrum Pekings seit Januar 2010.

In Japan sank die Temperatur in Rikubetsu auf Hokkaido auf -30,4 °C, was selbst für nordjapanische Verhältnisse ein extremer Wert ist.

Für die neue Woche wird eine weitere Abkühlung vorhergesagt.

Link: https://electroverse.substack.com/p/us-forecast-full-blown-arctic-outbreak?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Eine Meldung vom 20. Januar 2026:

China: Starke Schneefälle in den zentralen Gebieten

Zentralchina erlebt derzeit den stärksten Schneefall des Winters, wodurch sich die Lage auf den Energiemärkten sofort verschärft hat.

Die Schneehöhe in Henan nähert sich am Dienstagmorgen 30 cm – starker Schneefall in einer der am dichtesten besiedelten Provinzen Chinas, der die Kälte an der Oberfläche festhält und den Heizbedarf stark steigen lässt.

Infolgedessen sind die inländischen LNG-Preise stark gestiegen.

Die Behörden haben Frostwarnungen herausgegeben, weil die Kälte weiter zunimmt und voraussichtlich bis in den Februar hinein anhalten wird.

Link: https://electroverse.substack.com/p/snow-hits-central-china-global-cooling?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 21. Januar 2026:

Kanada, USA: Arktische Kälte im Norden, massiver Eisregen im Süden

Eine arktische Festloands-Luftmasse strömt derzeit aus Kanada nach Süden und wird bis zum Ende der Woche einen Großteil der Vereinigten Staaten erfassen, wodurch weite Teile des Landes von einer der schwersten Kältewellen der letzten Jahrzehnte heimgesucht werden.

Die arktische Luft konzentriert sich derzeit über dem Mittleren Westen und den Großen Seen, bevor sie nach Texas und in den Südosten vordringt.

Die Temperaturen in weiten Teilen des Landes werden 20 bis 30 °C (K) unter den Normwerten für Ende Januar liegen.

In den nördlichen Ebenen und im oberen Mittleren Westen sind Temperaturen von fast -30 °C wahrscheinlich, wobei Luft mit einer Temperatur von -40 °C aus Kanada nach Süden vordringt.

Aufgrund dieser Vorhersage sind die Preise für Erdgas in den USA (seit Montag) um erhebliche 49 % gestiegen.

Der Kälteeinbruch in den USA hat zwar eingesetzt, aber Cap Allon beschreibt hier nur, dass es laut Vorhersage noch schlimmer kommen wird. Da er nur über die USA schreibt, werden diese Ausführungen hier nicht übernommen. Wenn es wirklich so kommt, dann bringt Allon darüber sicher noch mehr. A. d. Übers.

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China: Auch dort Rekord-Kälte

Am 20. Januar fegte eine Rekord-Kältewelle über China hinweg, wobei sich Schnee in Städten wie Nanjing und Wuhan sammelte.

Leider sieht das auch im Original etwas unübersichtlich aus. Die Temperaturangaben kann man aber erkennen. A. d. Übers.

Drei seit langem bestehende Messstationen verzeichneten neue Tiefstwerte für Januar, während zwei weitere ihre bisherigen tiefsten Höchstwerte für Januar brachen.

Der herausragende Wert wurde in Linxi in der Inneren Mongolei gemessen, wo die Temperaturen auf -33,1 °C fielen und damit den seit 1952 bestehenden Tiefstwert der Messstation brachen.

Landwirte setzen Drohnen ein, um Eis und Schnee von den Dächern ihrer Gewächshäuser zu entfernen.

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Japan: Starke Schneefälle

Im Norden Japans fallen derzeit große Schneemengen.

Laut der JMA erreichte die Schneemenge innerhalb von 24 Stunden bis Mittwochmorgen in Uonuma, Niigata, 44 cm und in Sukayu, Aomori, 60 cm. Die Schneehöhe in Sukayu Onsen, ebenfalls in Aomori, ist mittlerweile auf 420 cm gestiegen:

Die Verkehrsbeeinträchtigungen nehmen zu, da anhaltende Schneefälle die bereits schneebedeckten Regionen überfordern.

Die Kälte war ebenso bemerkenswert. In Morioka sank die Temperatur auf -20,2 °C, einer der niedrigsten Werte seit Jahren, während sogar Tokio die Kälte zu spüren bekam und die Temperatur in Hachioji auf 0,5 °C fiel.

Am Donnerstag wird weitere kalte Luft erwartet, weil ein klassisches Winterdruckmuster weiterhin bestehen bleibt. Wettervorhersagen gehen davon aus, dass dieses Wetter mindestens bis zum 25. Januar anhält, sodass es im ganzen Land weiterhin zu Schneefall kommt und die Temperaturen niedrig bleiben.

Link: https://electroverse.substack.com/p/severe-arctic-freeze-and-southern?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 22. Januar 2026:

USA: Zwei arktische Kältewellen nacheinander

Das ECMWF prognostiziert weiterhin ein anhaltendes arktisches Wetterphänomen für die Vereinigten Staaten, mit Temperaturen unter null Grad [Fahrenheit ≅ -18°C!] für etwa 102 Millionen Menschen, etwas mehr als 30 % der US-Bevölkerung, bis Anfang nächster Woche.

Das Modell zeigt nun eine Reihe schwerer Winterereignisse: einen ersten Schlag an diesem Wochenende, dann einen zweiten arktischen Kälteeinbruch mit Höhepunkt vom 29. bis 31. Januar, gefolgt von einer noch stärkeren dritten Welle um den 2. bis 4. Februar. Dies ist kein kurzer Kälteeinbruch, sondern ein anhaltender arktischer Zustrom.

Die neuesten Prognosen des ECMWF deuten darauf hin, dass etwa 250 Millionen Amerikaner von einem massiven Wintersturm betroffen sein werden, der mit einem ausgedehnten kanadischen Kältepool zusammenhängt. Das Ereignis tritt am späten Freitag (23. Januar) mit Eisregen über Texas ein, gefolgt von einem raschen Kälteeinbruch, wenn arktische Luft nach Süden strömt.

Die Eisbildung erstreckt sich über Little Rock und entlang der Interstate 40 bis nach Carolina, während die Schneefälle im Norden über das Ohio River Valley, den mittleren Atlantik einschließlich Washington D.C. und weiter über New York City bis nach New England stark zunehmen.

Die Energiemärkte reagieren bereits heftig.

Die US-Erdgas-Futures sind auf den höchsten Stand seit 2022 gestiegen, weil die niedrigen Temperaturen die Produktion bedrohen und gleichzeitig die Nachfrage nach Heizenergie sprunghaft steigt:

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Mittelmeer bis zum Kaukasus: Ungewöhnliche Schneefälle

Schnee zieht über das Mittelmeer und den Kaukasus hinweg – bis in ungewöhnlich niedrige Breitengrade…

Griechenland

Ausgehend von Nordgriechenland breitete sich der Schnee über Mazedonien und Epirus aus, wobei Schneefälle in der Umgebung von Grevena, Florina, Kozani, Veria und Vovousa gemeldet wurden. Seltener Schnee fiel auch in den Höhenlagen um Thessaloniki, darunter auf dem Berg Chortiatis.

Die Kälte drang dann bis nach Thessalien vor, wo sich nicht nur in den umliegenden Hügeln, sondern auch in der Stadt Trikala selbst Schnee ansammelte.

Höhere Schneemengen wurden in der Nähe von Karditsa und Kalabaka gemeldet.

Die stärksten Schneefälle wurden in Zentralgriechenland registriert, wo in den höher gelegenen Gebieten in der Nähe von Mouzaki mehr als 30 cm Schnee fielen.

Auch Teile von Phokis und Phthiotis, Gebiete, in denen es während der winterlichen Kälteperioden normalerweise regnet, wurden von Schnee heimgesucht.

Weiter südlich erreichte der Schnee den Peloponnes, einschließlich der höher gelegenen Gebiete von Achaia. Sogar Attika war betroffen – was angesichts seines mediterranen Küstenklimas selten vorkommt.

Sizilien

Starker Schneefall hat die oberen Hänge des Ätna unter einer bis zu 3 Meter hohen Schneedecke begraben. Infolgedessen sind die Zugangswege unterbrochen und die höher gelegenen Routen gesperrt.

Türkei

Weiter östlich haben sich die Straßen in Istanbul in Eisbahnen verwandelt. In Çatak in Van machen die Dörfer Kamtschatka Konkurrenz: Die Häuser sind verschüttet, und die Bewohner müssen Tunnel graben, um ihre Nachbarn zu erreichen.

Aserbaidschan

Weiter östlich hat starker Schneefall Aserbaidschan unter einer Schneedecke begraben, wobei im Dorf Digoli extreme Schneemengen gemeldet wurden.

Die Schneehöhen haben einen Meter überschritten und die kleine Siedlung in den Talysch-Bergen völlig eingeschlossen.

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Südkorea: Außerordentliche Kälte

Südkorea erlebt den dritten Tag in Folge Temperaturen unter dem Gefierpunkt. Im Landkreis Cheorwon in der Provinz Gangwon wurde laut Daten der koreanischen Wetterbehörde in Imnam-myeon mit -24,4 °C die niedrigste Lufttemperatur des Landes gemessen.

An anderen Orten erreichten die Tiefsttemperaturen am Morgen -18,8 °C in Daegwallyeong, -17,3 °C in Chuncheon, -17,9 °C in Paju und -13,2 °C in Seoul. In Incheon sank die Temperatur auf -12,5 °C und in Daejeon auf -12,2 °C – allesamt 5 bis 7 °C unter dem Normalwert.

Diese Kaltluft zog auf ihrem Weg natürlich auch über Nordkorea hinweg, aber von dort hört man ja nichts. Man kann nur spekulieren, wie sehr die dortige Bevölkerung unter der Kälte leidet. A. d. Übers.

Hantangang (Hantan-Fluss) gefrorener Flussweg in Cheorwon.

Die Tagestemperaturen werden mindestens bis zum Wochenende im größten Teil des Landes unter dem Gefrierpunkt verharren.

Link: https://electroverse.substack.com/p/back-to-back-arctic-blasts-for-us?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 23. Januar 2026:

Nordindien: Schneemassen in den Bergen

Starker Schneefall hat das Leben in ganz Kaschmir lahmgelegt, wobei in einigen Gebieten 152 cm Schnee gemeldet wurden.

Im Karnah-Tal im Bezirk Kupwara ist die Schneegrenze unter 1.000 m gesunken – ein seltenes Ereignis für den Seemari-Teetwal-Gürtel, der normalerweise schneefrei bleibt. Die Schneemenge betrug mehr als 5 cm – das erste Mal seit 2005.

Muzaffarabad, auf etwa 740 m ü. NN, verzeichnete heute den ersten Schneefall seit zehn Jahren.

Die Schneefälle in Kaschmir waren außergewöhnlich stark, so dass die höher gelegenen Gebiete unter einer dicken Schneedecke begraben wurden.

Heerpora und die umliegenden Gebiete in Shopian sind ebenfalls tief verschneit, die Zufahrtswege sind stark beeinträchtigt und das normale Leben ist zum Erliegen gekommen.

Der Schnee hat auch den Betrieb am Flughafen Srinagar mit zahlreichen Flugausfällen beeinträchtigt.

Die Höhe und die Persistenz der Schneedecke sowie die ungewöhnlich niedrige Schneefallgrenze deuten auf eine anhaltende Kälteperiode hin, die tief in den westlichen Himalaya hineinreicht. Und es wird noch mehr kommen.

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Osteuropa: Tiefkühlung

Vom 11. bis 20. Januar kam es in Osteuropa zu einer ausgeprägten Kälteanomalie.

In weiten Teilen von Belarus lagen die Durchschnittstemperaturen bis 10 °C unter dem Normalwert für den Zeitraum 1991–2020, wobei die Hauptstadt Minsk sieben Tage in Folge Temperaturen unter -20 °C und damit den kältesten Januar seit 2010 verzeichnete:

Im benachbarten Lettland lag die Temperatur 8,1 °C unter dem Normalwert:

In der Slowakei lag die Temperatur durchschnittlich 5 bis 6 °C unter dem Normalwert:

Es muss natürlich „der Dekade“ heißen.

Über Osteuropa herrscht anhaltend arktisches Wetter, und auch für Februar ist kaum eine Entspannung in Sicht.

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Wird fortgesetzt mit Kältereport Nr. 5 / 2026

Redaktionsschluss für diesen Report: 23. Januar 2026

Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE




25 Jahre mit Klima-Daten zeigen keine Zunahme von Wetterkatastrophen

Dr. Matthew Wielicki

In diesem Artikel untersucht Dr. Matthew Wielicki offizielle Katastrophendaten aus den letzten 25 Jahren, die trotz steigender CO₂-Werte und Rekordtemperaturen keinen Anstieg extremer Wetterereignisse weltweit zeigen. Die Analyse untersucht, was die Klimadaten offenbaren und warum sie die vorherrschenden Klima-Narrative in Frage stellen.

Seit Jahrzehnten basiert die Mär der Klimakrise auf einer einzigen, emotional starken Behauptung:

Mit der Erwärmung des Planeten werden extreme Wetterereignisse häufiger und intensiver auftreten.

Diese Idee kam nicht aus dem Nichts. Sie wurde von Regierungen, internationalen Institutionen, wissenschaftlichen Gremien und großen Medien oft wörtlich wiederholt. Sie wurde zur Grundlage, um eine moderate Erwärmung zu einer existenziellen Notlage umzudeuten.

Extreme Wetterereignisse waren kein Nebeneffekt. Sie waren der Beweis.

Deshalb ist die folgende Abbildung so wichtig.

Der Datensatz, den die Klima-Alarmisten nutzten … bis dieser aufgehört hatte mitzuspielen

Die obige Grafik zeigt die weltweite Anzahl klimabedingter Katastrophen, darunter Dürren, Überschwemmungen, Stürme, Waldbrände und extreme Temperaturereignisse, zusammengestellt vom Centre for Research on the Epidemiology of Disasters (CRED) in Brüssel.

Diese Datenbank ist unter dem Namen EM-DAT (Emergency Events Database) bekannt.

Sie ist nicht unbekannt. EM-DAT wurde bereits von folgenden Institutionen genutzt:

• Die Vereinten Nationen

• Die Weltorganisation für Meteorologie

• Nichtregierungsorganisationen und Versicherer

• Klimaforscher und IPCC-nahe Studien

Jahrelang wurde regelmäßig darauf verwiesen, dass der Klimawandel bereits zu einer Zunahme extremer Wetterereignisse führe.

Doch siehe da, seit vorläufige Daten für 2025 vorliegen, ist dieses Argument hinfällig.

Was diese Institutionen tatsächlich geltend machen

Um das Ausmaß dieser Diskrepanz zu verstehen, muss man sich unbedingt ansehen, was maßgebliche Institutionen ausdrücklich als notwendig erachten:

Der sechste Sachstandsbericht des IPCC stellt fest:

„Jede zukünftige Erwärmung wird das Auftreten extremer Wetterereignisse verstärken … Die Häufigkeit und Intensität extremer Ereignisse wird mit der Erwärmung erheblich zunehmen.“

Die NASA bekräftigt diese Botschaft eindeutig:

„Rekordverdächtige Hitzewellen, Überschwemmungen, Dürren, Waldbrände und Hurrikane treten immer häufiger und intensiver auf.“

Die Website Climate.gov der NOAA informiert die Öffentlichkeit:

„Es wird davon ausgegangen, dass extreme Wetterereignisse infolge des Klimawandels zunehmen werden.“

Und die Vereinten Nationen erklären unverblümt:

„Der Klimawandel hat zu einer Zunahme der Häufigkeit und Intensität extremer Wetterereignisse geführt.“

Das ist keine subtile Sprache.

Das ist keine vorsichtige oder zurückhaltende Formulierung.

Das ist das Rückgrat der Botschaften zur „Klimakrise“.

Vergleichen Sie nun diese Behauptungen mit den Daten.

Was Beobachtungen und Messungen stattdessen zeigen

In den letzten 25 Jahren … denselben 25 Jahren, in denen:

• das atmosphärische CO₂ seinen höchsten Stand in der Geschichte der Menschheit erreichte

• die globalen Temperaturen auf angebliche Rekordhöhen stiegen

• die Klimapolitik dramatisch ausgeweitet wurde

Die Zahl der globalen klimabedingten Katastrophen hat nicht zugenommen.

Sie ist unverändert geblieben.

Und im Jahr 2025, dem Jahr nach den höchsten CO₂-Konzentrationen und einigen der höchsten globalen Temperaturen seit Beginn der Aufzeichnungen, ist die Gesamtzahl der Katastrophen niedriger als jemals zuvor im letzten Vierteljahrhundert.

Ja, die Daten für 2025 sind vorläufig. EM-DAT hat eine geringe Meldeverzögerung, insbesondere bei Ereignissen gegen Ende des Kalenderjahres. Geringfügige Aufwärtskorrekturen sind möglich.

Aber keine realistische Korrektur macht 2025 zu einem Rekordjahr für Katastrophen. Das Signal ist nicht subtil. Der Trend kehrt sich nicht um.

Wenn die Erwärmung zu einer Häufung extremer Wetterereignisse führen würde, müsste dies genau hier zu beobachten sein.

Das ist jedoch mitnichten der Fall.

Das aufschlussreichste Detail: Extrem-Temperaturen

Ein Detail in den Daten für 2025 verdient besondere Aufmerksamkeit.

Weltweit verzeichnete EM-DAT im Jahr 2025 nur eine einzige Katastrophe aufgrund extremer Temperaturen.

Eine einzige.

Das ist bemerkenswert, wenn man bedenkt, wie oft uns erzählt wird, dass Hitzewellen überall gleichzeitig allgegenwärtig, beispiellos und zunehmend tödlich sind.

EM-DAT zählt keine warmen Tage oder unangenehmen Sommer. Es zählt dokumentierte Katastrophenereignisse, die bestimmte Schwellenwerte hinsichtlich Auswirkungen, Vertreibung oder Sterblichkeit erreichen.

Wenn Hitzewellen außer Kontrolle geraten würden, müsste diese Kategorie stark steigen.

Das ist jedoch mitnichten der Fall.

Warum Temperaturen niemals das wirkliche Problem waren

Fast niemand hat jemals behauptet, dass ein etwas wärmerer Planet als 1850 von Natur aus gefährlich sei.

Die Mitte des 19. Jahrhunderts war für die Menschheit eine außergewöhnlich kalte, instabile und ungesunde Zeit, die durch geringere landwirtschaftliche Produktivität, weit verbreitete Krankheiten und geopolitische Unruhen gekennzeichnet war. Eine Rückkehr zu den Temperaturen von 1850 würde das Wohlergehen der Menschen nicht verbessern.

Was die Erwärmung „gefährlich” machte, so wurde uns gesagt, waren die positiven Rückkopplungen:

• Häufigere Stürme

• Intensivere Überschwemmungen

• Verschärfte Dürren

• Eskalierende Waldbrände

• Zunehmende Hitzekatastrophen

Extreme Wetterereignisse waren Ereignisse, durch welche die Erwärmung zu einer Krise wurde.

Und diese Ereignisse zeigen sich in den Daten nicht.

Die Erzählung hält sich dennoch hartnäckig.

Warum also hält sich die Krisenrhetorik weiterhin?

Weil: Sobald eine Erzählung institutionalisiert ist, hängt sie nicht mehr von der Bestätigung durch Beobachtungen ab. Sie hängt von Wiederholung, Autorität und moralischer Einordnung ab.

Als EM-DAT den Alarmismus zu stützen schien, wurde es ständig zitiert.

Jetzt, wo dies nicht mehr der Fall ist, wird es stillschweigend ignoriert.

So verhält sich gesunde Wissenschaft nicht.

Das Problem mit den eindeutigen Beweisen

Nach 25 Jahren steigender Emissionen und Rekordhitze ist die Katastrophenwelle nie eingetreten, die einen globalen Notstand rechtfertigen sollte.

Das bedeutet nicht, dass es kein Wetter mehr gibt.

Es bedeutet nicht, dass Anpassungen nicht notwendig sind.

Und es bedeutet nicht, dass sich das Klima nicht mehr verändert.

Es bedeutet, dass die Krisenrhetorik ihren eigenen empirischen Test nicht besteht.

Und das sollte zu einer Neubewertung führen … nicht zu einer Verdopplung der Anstrengungen.

Abschließende Gedanken

Wenn extreme Wetterereignisse nicht zunehmen, bricht die Rechtfertigung für eine permanente Notfallpolitik zusammen.

Angst war immer der Treibstoff.

Katastrophen waren immer der Beweis.

Ohne sie verliert die Klimakrise ihre Grundlage.

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This free article was previously published on Irrational Fear.

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Dr. Matthew Wielicki is Earth science professor-in-exile, climate and cultural realist, political orphan, pluralist, husband, father, friend, optimist, Irrational Fear Substack. Dr Matthew Wielicki also appears in the documentary Climate: The Movie on Clintel’s YouTube channel.

Link: https://clintel.org/25-years-of-climate-data-show-no-increase-in-weather-disasters/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE