Kurzbeiträge zu neuen Forschungsergebnissen – Ausgabe 5 / 2024

Einführung des Übersetzers: Hier also die nächste Ausgabe dieser Kurzmeldungen. Diesmal geht es um die Reduktion der Wetterstationen und um einen in der Antarktis abgebrochenen Eisberg – ein Ereignis, dass tatsächlich auch in deutschen Medien erwähnt worden ist.

Meldung vom 9. Dezember 2024:

Weniger Wetterstationen

In den letzten Jahrzehnten musste die Meteorologie aufgrund von Haushalts- und Betriebskürzungen erhebliche Rückschläge hinnehmen, was zu einem deutlichen Rückgang der Infrastruktur für die Wetterbeobachtung führte.

Während des Kalten Krieges waren etwa 1000 RAOB-Wetterballonstandorte (Radiosondenbeobachtung) in Betrieb, die wichtige atmosphärische Daten über Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Druck und Windgeschwindigkeit/-richtung lieferten. Heute ist diese Zahl auf etwa 700 Sondierungen pro Tag geschrumpft – ein irritierender Rückgang in einer Zeit, in der extreme Wetterereignisse angeblich immer häufiger auftreten.

Die Abschaffung von Wetterstationen auf Schiffen hat dieses Problem noch verschlimmert, sind doch dadurch große Datenlücken über den Ozeanen entstanden. Diese einst strategisch positionierten Schiffe sammelten wichtige atmosphärische und ozeanografische Daten in Regionen, in denen Beobachtungen von Land aus unmöglich waren. So waren beispielsweise in der deutschen Nord- und Ostsee regelmäßig zehn bemannte Wetterschiffe im Einsatz. In den späten 1980er Jahren war diese Zahl auf nur noch zwei automatisierte Stationen gesunken. Die Automatisierung brachte zwar eine gewisse Effizienz und Kostenersparnis, aber auch erhebliche Schwachstellen mit sich. Diese Systeme fallen oft wochenlang aus und hinterlassen kritische Lücken in der Datenerfassung.

Historische Aufzeichnungen zeigen, dass vor diesen Reduzierungen ein Temperaturrückgang von 0,1 °C pro Jahrzehnt beobachtet worden war.

Seit den späten 1990er Jahren ist auch die Zahl der Temperaturstationen des USHCN (U.S. Historical Climatology Network) stark zurückgegangen – von konstant ≈1200 zwischen 1930 und 1996 auf nur noch 830 im Jahr 2020, Tendenz weiter fallend.

Seltsamerweise liefern viele stillgelegte Stationen weiterhin „Phantomdaten“, welche die NOAA in ihre Berichte einbezieht. Laut dem Meteorologen John Shewchuk generierte die NOAA bis 2020 für über 40 % der USHCN-Stationen gefälschte Temperaturdaten, die oft mit einem „E“ für „Schätzung“ [estimate] gekennzeichnet waren. Mehr dazu hier.

Die Genauigkeit der meteorologischen Vorhersage hängt von der Qualität und Quantität der Beobachtungsdaten ab. Selbst die fortschrittlichsten Computermodelle können unzureichende oder unzuverlässige Daten nicht kompensieren. „Wir befinden uns in einem Klimanotstand“, behaupten die Akademiker des Establishments, doch die Billionen von Dollar, die durch dieses Narrativ generiert werden, fließen nicht in die Identifizierung und Quantifizierung des Problems, sondern eher in verschwenderische Subventionen, großartige Abmilderungsprogramme und atemberaubende Auszahlungen an „arme Entwicklungsländer“ wie China…

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Link: https://electroverse.substack.com/p/russia-in-the-freezer-india-chills?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldung vom 17. Dezember 2024:

In den Alarmisten-Portalen taucht heute (17. 12.) diese Meldung auf. Gut, dass Cap Allon das gleich wieder gerade rückt:

Die Wahrheit über den Eisberg A-68

2017 brach der Eisberg A-68 vom Larsen-C-Schelfeis in der Antarktis ab, und die üblichen Verdächtigen gaben blindlings dem Klimawandel die Schuld:

Nun, eine neue Studie, veröffentlicht in der Zeitschrift Geophysical Research Letters (MacKie et al., 2024), widerlegt diese Darstellung endgültig.

Die Studie analysierte 47 Jahre lang Satellitendaten und kam zu dem Schluss, dass extreme Kalbungsereignisse wie A-68 Teil eines natürlichen Zyklus‘ von Gletschervorstoß und -rückzug sind – und kein Beweis für eine Instabilität des Schelfeises.

In ihren eigenen Worten:

„Extreme Kalbungsereignisse sollten nicht automatisch als Anzeichen für eine Instabilität des Schelfeises interpretiert werden, sondern stellen vielmehr den natürlichen Zyklus von Vorstoß und Rückzug der Kalbungsfront dar.“

Wichtigste Ergebnisse:

– Kein Aufwärtstrend bei der Größe antarktischer Eisberg-Kalbungen seit 1973.

– Der Abbruch von A-68? Statistisch unauffällig.

– Auch weitaus größere Kalbungen könnten auftreten, ohne dass der Klimawandel die Ursache wäre.

Tatsächlich belegen paläoklimatische Daten all dies, wobei während des gesamten Holozäns weitaus größere Kalbungsereignisse auftraten (Bentley et al., 2005).

Die etablierten Medien werden darüber natürlich nie berichten, was einmal mehr zeigt, dass sie ihre Agenda über die Fakten stellen.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Die ganze Studie findet man hier (ohne Zahlschranke).

Link: https://electroverse.substack.com/p/bhopal-breaks-58-year-record-vostok?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE




Windenergie in Europa ist eine „S…-Situation“, sagt ein Minister.

Cap Allon

Europas Energieprobleme geraten außer Kontrolle – eine vorhersehbare Katastrophe, die durch kurzsichtige politische Entscheidungen und ein übermäßiges Vertrauen in Wind- und Solarenergie ausgelöst worden ist.

[Hervorhebung im Original]

Während das kalte Winterwetter und die gefürchtete Dunkelflaute* den Kontinent im Griff haben, schießen die Strompreise in die Höhe.

[*Der Terminus „Dunkelflaute“ steht tatsächlich so im Original! In Klammern hat Cap Allon die Übersetzung („wind drought“) hinzugefügt. A. d. Übers.]

Die Südnorweger, die es gewohnt sind, 0,18 € pro kWh zu zahlen, mussten letzte Woche einen Preisanstieg auf über 1,12 € pro kWh hinnehmen. In Südschweden kostet eine 10-minütige Dusche jetzt 2,65 €.

Die Windenergie stagniert, so dass diese hoch aufragenden Monstrositäten noch nutzloser sind als sonst.

Die deutsche Windkraftleistung sank auf 2,8 Gigawatt, weit entfernt von den üblichen 19 Gigawatt, die zu dieser Jahreszeit erwartet werden (Montel Analytics). Die Auswirkungen haben Deutschland gezwungen, Kohlekraftwerke hochzufahren und Strom aus Frankreich zu importieren. In der vergangenen Woche stiegen die deutschen Großhandelspreise auf enorme 936 € pro Megawattstunde – den höchsten Stand seit 18 Jahren -, da die Windturbinen stillstanden, die Solarenergie unter dem düsteren Dezemberhimmel so gut wie nichts produzierte und das gesamte Netz am Abgrund stand.

Die Industrie ist am stärksten betroffen. Da die Energiekosten die Gewinnspannen zunichte machen, waren mehrere deutsche Hersteller gezwungen, ihren Betrieb einzustellen – darunter auch Unternehmen, die auf eine über hundertjährige Geschichte zurückblicken können. Das sächsische Elektrostahlwerk Feralpi ist zum Stillstand gekommen, und die Geschäftsführer bezeichnen die Situation als unhaltbar. „Schlimm ist nicht einmal ansatzweise das richtige Wort“, fügen sie hinzu.

Die deutsche Industrie, einst das Rückgrat der europäischen Wirtschaft, bricht unter der Last einer idiotischen, selbstmörderischen Energiepolitik zusammen, für die kein vernünftiger Mensch gestimmt hat.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Für die Verbraucher ist die Lage ebenso deprimierend. Der norwegische Stromversorger Tibber warnt die norwegischen Haushalte, sich auf Preissteigerungen bis 400 % einzustellen. Der norwegische Energieminister Terje Aasland wurde sehr deutlich und brachte die Situation auf den Punkt: „Es ist eine absolut besch… Situation.“

Norwegen, ein Wasserkraftgigant, importiert immer noch 10 % seines Stromes aus dem windarmen Europa und findet sich nun in diesem Chaos wieder. Beide Regierungsparteien schwören nun, die Energieverbindungen mit Dänemark und dem Kontinent bis 2026 zu kappen, und versprechen, billigem Strom im eigenen Land den Vorrang zu geben – so wie sie es jahrzehntelang taten, bevor sie der fehlgeleiteten „Rettet den Planeten“-Ideologie erlagen.

Auch in Schwedens Regierung brodelt es, und Premierminister Ulf Kristersson ist aufgewacht: „Hätten wir nicht die Hälfte der Kernkraftwerke abgeschaltet, hätten wir diese Probleme nicht. Das ist wahr und muss gesagt werden.“ Die vorherige sozialdemokratisch-grüne Koalition hat in ihrem ideologischen Eifer mehrere Reaktoren zwischen 2019 und 2020 abgeschaltet. Diese Clowns sollten vor Gericht gestellt werden.

Die schwedische Energieministerin Ebba Busch richtete ihre Wut gegen Deutschland: „Ich bin wütend auf die Deutschen“, sagte sie gegenüber SVT. Die Entscheidung Deutschlands, seine Atomkraftwerke zu schließen – die im April 2022 in der Abschaltung der letzten Reaktoren gipfelte – hatte katastrophale Auswirkungen auf den gesamten Kontinent. „Sie haben eine Entscheidung für ihr Land getroffen… aber sie hatte sehr ernste Konsequenzen.“ Wenn die deutsche Windenergieproduktion ins Stocken gerät, wird schwedischer Strom abgezapft, um die Lücke zu füllen, was das heimische Angebot drückt und die Preise in die Höhe treibt.

Wind, Sonne und Wunschdenken reichen nicht aus – nicht mit der derzeitigen Technik. Es hat sich gezeigt, dass Ideologie die Lichter nicht am Leuchten hält. Die Länder wählen den Weg des selbstverschuldeten Ruins – sie setzen ihre Energiestabilität zugunsten eines unzuverlässigen Netzes aufs Spiel.

Schweden ist endlich ein Licht aufgegangen, und die schwedische Regierung plant nun den Bau von 10 neuen Kernreaktoren. Auch Norwegen ist endlich aufgewacht. Wie lange wird es dauern, bis die anderen Länder nachziehen? Wie viele Fabriken müssen stillgelegt werden, wie wütend müssen wir Bürger werden, bevor unsere korrupten Oberherren auf 180 gehen?

Link: https://electroverse.substack.com/p/bhopal-breaks-58-year-record-vostok?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Anmerkung des Übersetzers: Ist es nicht ein furchtbares Armutszeugnis für die Medienlandschaft hierzulande, dass man für solche Meldungen auswärtige Quellen anzapfen muss?!




Magnetfeld der Erde: Sich verschiebende Pole und eine fragile Zukunft

Cap Allon

Das Magnetfeld der Erde, ein wichtiger Schutzschild, unterliegt erheblichen Veränderungen. Diese Verschiebung, die durch eine mögliche Umkehrung der Magnetpole gekennzeichnet ist, hat weitreichende Auswirkungen auf das Leben auf der Erde und unsere technische Infrastruktur.

Im Gegensatz zu den geographischen Polen sind die Magnetpole dynamisch; sie können sich abschwächen und verstärken, sie können sich sogar umkehren oder „umkippen“ – ein Prozess, der sich über Tausende von Jahren hinzieht.

„Das Magnetfeld unseres Planeten wird nicht nur schwächer, sondern verschiebt sich auch“, erklärt Brian Keating, Professor für Physik an der UC San Diego, in einem kürzlich veröffentlichten Video. „Das ist in der Erdgeschichte zwar schon mehrfach vorgekommen, aber die derzeitige Geschwindigkeit der Veränderung hat für Aufsehen gesorgt.“

Das Magnetfeld ist die erste Verteidigungslinie der Erde gegen schädliche solare und kosmische Strahlung. Bei einer Polverschiebung wird diese Schutzbarriere jedoch geschwächt, so dass mehr Strahlung auf die Oberfläche des Planeten eindringen kann.

„Dies könnte das Krebsrisiko erhöhen und möglicherweise zu genetischen Veränderungen in Organismen führen“, sagt Keating.

Neben den biologischen Auswirkungen sind auch die technischen Systeme gefährdet. Satelliten, insbesondere solche in niedriger Erdumlaufbahn, sind der Sonnenstrahlung direkt ausgesetzt. „Ein geschwächtes Magnetfeld könnte GPS, Telekommunikationssysteme und sogar Stromnetze stören“, fährt Keating fort und betont die Zerbrechlichkeit der modernen Technologie.

Eine großflächige, zeitgleiche Sonneneruption, ähnlich dem Carrington-Ereignis, würde sich heute als katastrophal erweisen – ein Worst-Case-Szenario, das wahrscheinlich zu lang anhaltenden Stromausfällen und weltweiter Panik führen würde. Das Carrington-Ereignis, eine starke Sonneneruption im Jahr 1859, verursachte nur minimale Schäden, da es damals noch keine elektronische Infrastruktur gab. Heute würde die Situation ganz anders aussehen.

„Ein Ereignis vom Ausmaß eines Carrington-Ereignisses könnte Satelliten außer Gefecht setzen, Kommunikationsnetze unterbrechen und Stromnetze weltweit lahm legen“, warnt Keating und verweist auf fehlende Präventivmaßnahmen: „Es gibt einfache, kosteneffiziente Lösungen zum Schutz von Stromtransformatoren, aber diese werden von den Energieversorgern und politischen Entscheidungsträgern nicht in großem Umfang umgesetzt.“

Es gibt auch mögliche ökologische Auswirkungen. Zugvogelarten wie Vögel, Schildkröten und Fische, die zur Navigation auf das Magnetfeld der Erde angewiesen sind, könnten desorientiert werden. Es liegt nahe, dass sich dies kaskadenartig auf die Ökosysteme auswirken und die Nahrungsketten und die Artenvielfalt stören könnte.

Keating schlussfolgert: „Die Verschiebung des Erdmagnetfelds mag zwar wie Science-Fiction klingen, aber in Wirklichkeit haben wir das schon einmal erlebt und müssen uns auf die Auswirkungen auf unsere moderne Welt vorbereiten. … Wissenschaftler müssen diese Veränderungen weiterhin beobachten – nicht in Panik, sondern mit Vorsicht und Weitsicht.“

Um Keatings prägnantes 6-minütiges Video zu sehen, klicken Sie bitte unten.

Zumindest ist es gut zu sehen, dass dieses Thema ein breiteres Publikum erreicht.

Link: https://electroverse.substack.com/p/winter-weather-grips-us-india-reels?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Heiße Tage im Death Valley: Den Temperaturwerten kann und sollte man nicht trauen

Dr. Roy W. Spencer, Ph. D.

Zusammenfassung

– Frühere Untersuchungen haben gezeigt, dass die im Death Valley National Park (DVNP) aufgezeichneten Temperaturen an sehr heißen Tagen eine merkwürdige Wärmeverzerrung aufweisen, möglicherweise aufgrund von Instrumentenmängeln oder der Nähe zu Montagevorrichtungen und anderen, vom Menschen geschaffenen Strukturen.

– Hier wird anhand von Daten aus den Sommern von 21 Jahren (Juni, Juli, August) gezeigt, dass es im DVNP viel mehr Tage gibt, an denen die Temperaturen viel höher sind als an der nahegelegenen Station Stovepipe Wells, als wenn es in Stovepipe Wells heißer ist als im DVNP.

– Diese Beweise deuten darauf hin, dass die für den Death Valley National Park gemeldeten heißen Sommer-Tagestemperaturen potenziell große Verzerrungen aufweisen und nur zu Unterhaltungszwecken verwendet werden sollten.

Bei der weiteren Untersuchung des Weltrekords für die höchste Temperatur von 56,7 Grad Celsius, der am 10. Juli 1913 auf der Greenland Ranch, der heutigen Station des Death Valley National Park, gemessen wurde, stellen wir ein merkwürdiges Verhalten bei den jüngsten Sommertemperaturen fest. (Das Bulletin of the American Meteorological Society [BAMS] hat meinen Vorschlag für einen BAMS-Artikel angenommen, in dem nachgewiesen wird, dass der Weltrekord von 56.7°C der Weltrekord um 4 bis 5 Grad Celsius höher war als der tatsächliche Wert an diesem Tag [10. Juli 1913]).

Frühere Arbeiten über Hitze-Exzesse im Death Valley

Der Wetter-Prognostiker und Sturmjäger Bill Reid hat im Laufe der Jahre ausführlich über die Beweise gegen den Weltrekord von 56,7 Grad Celsius gebloggt. Ein guter Anfang ist sein jüngster Beitrag (Teil 6), der sich mit dem Vorarbeiter der Greenland Ranch befasst, welcher die übermäßig hohen Temperaturmessungen in der ersten Julihälfte 1913 durchführte. Bill hat sich bereit erklärt, gemeinsam mit John Christy und mir die BAMS-Studie zu verfassen.

Außerdem wurde in den Jahren 2021 und 2022 ein Experiment mit verschiedenen Temperaturmessgeräten durchgeführt, die neben der DVNP-Wetterstation aufgestellt wurden. Dabei zeigte sich, dass der „offizielle“ DVNP-Sensor an dem rekordverdächtig heißen Tag des 9. Juli 2021 (54,4 Grad Celsius) Temperaturen anzeigte, die einige Grad höher waren als die der anderen Instrumente (AMS-Konferenzposter hier). Das Foto in Abb. 1 zeigt, dass das DVNP-Instrument älterer Bauart (das nicht angesaugt wird) neben einer Vielzahl von Metallstrukturen und einem kleinen Solarpaneel montiert ist.

Abb. 1 Wetterstation im Death Valley National Park mit zusätzlichen Instrumenten, die von Dirk Baker (Campbell Scientific, Inc.) und Mitforschern hinzugefügt wurden, um sie mit den „offiziellen“ Temperaturmesswerten in den Jahren 2021 und 2022 zu vergleichen. (Die Abbildung wurde dieser AMS-Konferenzpräsentation entnommen).

Bei der Versuchsanordnung in Abb. 1 wurden mehrere Temperatursensoren verwendet, einige mit angesaugten Schilden, andere ohne Ansaugung. Die in der Präsentation auf der AMS-Konferenz gezeigten Daten lassen mich vermuten, dass der fast rekordverdächtige Wert von 54,4°C am 9. Juli 2021 um 2 Grad Celsius zu hoch war, was zum Teil auf die nicht aspirierte Konstruktion des Sensors zurückzuführen ist. Es gab eine zusätzliche Warm-Verzerrung, die auf die gesamte in Abb. 1 zu sehende Montagestruktur zurückzuführen sein könnte, einschließlich eines kleinen Solarpaneels neben dem Sensor der DVNP-Station.

Mehr Beweise: DVNP vs. Kamin-Brunnen-Temperaturen in Bohrlöchern

In den letzten 21 Jahren gab es zwei Stationen im Death Valley: die DVNP-Station neben dem Furnace Creek Visitors Center und eine CRN-Station (Climate Reference Network) in Stovepipe Wells, 29 km nordwestlich der DVNP-Station.

Abb. 2 zeigt einen Vergleich der täglichen Höchsttemperaturen (Tmax), die an diesen beiden Stationen für jeden Tag im Juni, Juli und August in allen Jahren von 2004 bis 2024 aufgezeichnet worden sind:

Abb. 2. Vergleich der täglichen Höchsttemperaturen (Tmax), die in Stovepipe Wells und im Death Valley National Park für alle Tage im Juni, Juli und August in den Jahren 2004 bis 2024 gemessen worden sind. Die gestrichelte rote Linie stellt den mittleren Unterschied zwischen den beiden Stationen dar (1 Grad C, DVNP wärmer als Stovepipe Wells). Graue Linien verbinden die Tage in chronologischer Reihenfolge.

Der Median der Tmax-Unterschiede zwischen diesen 2 Stationen beträgt 1 deg. C (DVNP ist wärmer, dargestellt durch die gestrichelte rote Linie), während der durchschnittliche Unterschied 1,3 Grad beträgt. Der erwartete Unterschied allein aufgrund der Höhe beträgt 0,7 deg. C (die DVNP-Station liegt 84 m tiefer als Stovepipe Wells).

Man beachte in Abb. 2, dass es links der gestrichelten roten Linie mehr Ausreißer zu geben scheint als rechts. Das heißt, es gibt mehr Tage, an denen DVNP viel wärmer ist als Stovepipe Wells, als es Tage gibt, an denen Stovepipe Wells viel wärmer ist als die DVNP-Station.

Dies lässt sich besser erkennen, wenn wir die Häufigkeitsverteilung dieser Stationsunterschiede betrachten, bereinigt um den 1 deg. C Medianunterschied zwischen den Stationen (Abb. 3):

Abb. 3. Häufigkeitsverteilungen der Anzahl der Tage, an denen eine Station im Death Valley heißer ist als die andere. Dies ist nach der Verschiebung der Verteilungen, um einen Unterschied von 1 deg. C Unterschied in ihrem Median zu berücksichtigen.

Wie aus Abb. 3 hervorgeht, hat die DVNP-Station viel mehr Tage, an denen es heißer ist als Stovepipe Wells, als Stovepipe Wells Tage hat, die heißer sind als die DVNP-Station. In der Kategorie 2 bis 3 deg. C heißer als die DVNP-Station ist, beträgt der Unterschied das Zweifache, in der Kategorie von 3 bis 5 deg. C heißer Kategorie ist der Unterschied 3-fach, und für 6 deg. C oder mehr beträgt der Unterschied das 7,8-fache.

Dies deutet darauf hin, dass mit den Messgeräten im Death Valley National Park selbst oder mit der unmittelbaren Umgebung des Temperatursensors etwas nicht stimmt, was dazu führt, dass manche Tage als zu heiß eingestuft werden. Bill Reid, der sich eingehend mit diesem Thema befasst hat vermutet, dass an Tagen mit wenig Wind ein übermäßiger Wärmestau am DVNP-Thermometer-Standort auftritt, und zwar sowohl in der allgemeinen Umgebung der Messgeräte als auch aufgrund der nicht-aspirierten Konstruktion des dort verwendeten Temperatursensors.

Der Unterschied in der Exposition an der DVNP-Station und Stovepipe Wells ist in Abb. 4 dargestellt:

Abb. 4. Google Earth-Bilder der Station Stovepipe Wells (oben) und der Station Death Valley N.P. (unten), die Stationen sind rot eingekreist. Das eingefügte Foto oben zeigt die Station des Stovepipe Wells Climate Reference Network, mit freundlicher Genehmigung von William T. Reid. Die Ost-West-Entfernung zwischen diesen Bildern beträgt etwas mehr als 500 m.

Wie in Abb. 4 zu sehen ist, ist die Station im Death Valley N.P. ziemlich dicht bebaut, mit Parkplätzen, einem gepflasterten Campingplatz, dem Besucherzentrum, Sonnenkollektoren (schwarz) und Bäumen direkt im Süden. Der Standort Stovepipe Wells ist fast unbebaut und hat keine Vegetation. Es ist möglich, dass die Strukturen und Bäume südlich der DVNP-Station bei der im Sommer vorherrschenden Südwindströmung zu einer Stagnation der Luftströmung um den Temperatursensor führen.

Schlussfolgerungen

Die hier vorgelegten Beweise sowie die zuvor von Bill Reid, Dirk Baker und anderen vorgelegten Beweise deuten darauf hin, dass man sich bei den Temperaturen im Death Valley National Park nicht auf genaue Tageswerte verlassen sollte und dass die dortigen rekordverdächtigen Temperaturen zu hoch sind. Die Gründe für die Verzerrungen sind nicht offensichtlich, aber die Anzeichen deuten auf eine schlechte Belüftung des Sensors während des Tages hin, wenn sich verschiedene Strukturen in der Umgebung aufheizen: sei es die Abschirmung des Sensors selbst, seine Trägerstruktur oder verschiedene, von Menschenhand geschaffene Objekte rund um den Stationsstandort. Es ist auch möglich, dass die Bäume und andere Strukturen südlich der Station die Luftströmung einschränken, was den effektiven konvektiven Wärmetransport weg von der durch die Sonne aufgeheizten Wüstenoberfläche weiter reduziert.

Meiner Meinung nach sollten für die „offiziellen“ Temperaturen im Death Valley die Daten der Stovepipe Wells-Station verwendet werden, die von den modernsten Instrumenten des Klimareferenznetzes stammen. Der traditionelle Standort in der Nähe des Besucherzentrums des Death Valley National Park sollte nur zu Unterhaltungszwecken genutzt werden.

Vielleicht sollte der National Park Service die Einrichtung einer weiteren CRN-Station in Erwägung ziehen; ein guter Standort wäre etwa 1,6 km südwestlich der derzeitigen Station, weit entfernt vom Touristengebiet Furnace Creek.

Link: https://wattsupwiththat.com/2024/12/14/hot-death-valley-days-dont-trust-those-temperatures/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Warum konzentriert sich das US-Verteidigungs-Ministerium auf den Kampf gegen Klimawandel?

Chris Talgo

Angesichts der Lage in der Ukraine und im Nahen Osten sowie des Aufstiegs Chinas zum Hauptgegner der USA würde man annehmen, dass das Verteidigungsministerium alle Hände voll zu tun hat, um reale Bedrohungen der nationalen Sicherheit der USA zu bekämpfen. Man sollte auch annehmen, dass das Verteidigungsministerium angesichts der angespannten geopolitischen Lage seine wertvollen Ressourcen darauf verwendet, künftige Bedrohungen zu identifizieren, die buchstäblich eine existenzielle Gefahr für die Sicherheit der Vereinigten Staaten darstellen.

Der Klimawandel stellt derzeit keine Bedrohung für die nationale Sicherheit der USA dar. Die Führung des Verteidigungsministeriums ist jedoch anderer Meinung. Tatsächlich ist man dort der Ansicht, dass die Klimakrise eine „nationale Sicherheitspriorität“ darstellt.

Am 11. Dezember gab das Verteidigungsministerium bekannt, dass es sehr besorgt über den Klimawandel in Afrika ist, da „klimatisch belastete Gebiete eine Rekrutierungsmöglichkeit für terroristische Gruppen darstellen“. Dementsprechend erklärte das Verteidigungsministerium: „Die Folgen der Untätigkeit in Bezug auf das Klima werden schwerwiegend sein, und unsere Verbündeten und Partner werden dadurch vor wachsende Sicherheitsherausforderungen gestellt.“

Tragischerweise ist dies nur das jüngste Beispiel dafür, dass das Verteidigungsministerium bei der Bekämpfung des Klimawandels auf Abwege gerät.

Noch besorgniserregender ist, dass dies Teil einer viel größeren Bemühung ist, den Hauptschwerpunkt des Militärs der Nation von der Verhinderung realer Bedrohungen auf die Eindämmung der nicht existierenden Bedrohung durch den Klimawandel zu verlagern.

Im September 2021 veröffentlichte das Verteidigungsministerium seinen Klima-Anpassungsplan, in dem es heißt: „Das Verteidigungsministerium (DOD) hat den Klimawandel als kritisches nationales Sicherheitsproblem, als Bedrohungsmultiplikator und als wichtigste Managementherausforderung identifiziert… [und] muss mutige Schritte unternehmen, um die Anpassung zu beschleunigen und die negativen Auswirkungen des Klimawandels zu reduzieren.“ Wie erwartet, beschreibt der 32-seitige Plan bis ins kleinste Detail, wie das Verteidigungsministerium „die Anpassung an den Klimawandel und die Widerstandsfähigkeit gegen den Klimawandel in die Programme der Behörden, die Verwaltung von Immobilien, öffentlichen Ländereien und Gewässern sowie Finanzdienstleistungen integrieren muss.“

Einen Monat später veröffentlichte das Verteidigungsministerium seine Klimarisiko-Analyse, in der es heißt: „Der Klimawandel verändert das geostrategische, operative und taktische Umfeld mit erheblichen Auswirkungen auf die nationale Sicherheit und Verteidigung der USA. Steigende Temperaturen, veränderte Niederschlagsmuster und häufigere, intensivere und unvorhersehbare extreme Wetterbedingungen, die durch den Klimawandel verursacht werden, verschärfen bestehende Risiken und schaffen neue Sicherheitsherausforderungen für die Interessen der USA.“

Kurz darauf gab das Verteidigungsministerium bekannt, dass die U.S. Army, die U.S. Navy und die U.S. Air Force „Aktionspläne“ zur Eindämmung der so genannten Klimakrise erstellt haben. Hier ist ein kurzer Auszug aus dem Aktionsplan der Navy: „Das Ministerium muss seine Treibhausgasemissionen reduzieren und Treibhausgase aus der Atmosphäre abziehen, Ökosysteme stabilisieren und als Unternehmen die Verpflichtung der Nation erfüllen, bis 2050 Netto-Null-Emissionen zu erreichen.“

Falls Sie sich fragen, haben sich auch die beiden anderen Zweige des Militärs im Rahmen ihrer Aktionspläne dazu verpflichtet, bis 2050 „netto null“ zu sein.

Dass sich das Verteidigungsministerium auf die Bekämpfung des Klimawandels konzentriert, anstatt die nationale Sicherheit der USA als oberste Priorität zu betrachten, ist natürlich ein Verdienst der Regierung Biden.

Wie Verteidigungsminister Lloyd Austin schrieb: „Am 27. Januar 2021 erließ Präsident Biden die Exekutivverordnung 14008, Tackling the Climate Crisis at Home and Abroad, die die Politik der Regierung dahingehend festlegt, dass Klimaüberlegungen ein wesentliches Element der US-Außenpolitik und der nationalen Sicherheit sein werden.“

Glücklicherweise wird die Biden-Regierung bald nicht mehr existieren. Im Gegensatz zu Biden versteht der designierte Präsident Donald Trump, dass die Aufmerksamkeit des US-Militärs auf den Schutz der Nation vor realistischen Bedrohungen gerichtet sein sollte, anstatt auf die Reduzierung des Kohlenstoff-Fußabdrucks.

Im Jahr 2017 strich Trump den Begriff „Klimawandel“ aus der Liste der weltweiten Bedrohungen in seiner Nationalen Sicherheitsstrategie. Stattdessen machte Trump deutlich, dass sich seine Regierung auf Russland, China und andere Nationalstaaten konzentrieren würde, die eine kritische Gefahr für die Interessen der USA darstellen.

Außerdem zeigte Trump mit dem Finger auf frühere Präsidenten, die „amerikanische Energie unter Verschluss“ hielten, während er erklärte, dass er „eine Zukunft der amerikanischen Energiedominanz und -autarkie“ anstrebe.

Während Trumps erster Amtszeit wurde die amerikanische Energiedominanz erreicht, da die Vereinigten Staaten zum ersten Mal seit 75 Jahren Nettoexporteur von Öl wurden. Leider wurde ein Großteil dieses Fortschritts durch Biden zunichte gemacht, der „eine gesamtstaatliche Anstrengung“ zur Bekämpfung des Klimawandels mobilisierte.

Doch was Biden rückgängig gemacht hat, kann Trump wiederherstellen. Wenn Trump am 20. Januar 2025 ins Oval Office zurückkehrt, wird er alles in seiner Macht Stehende tun, um sicherzustellen, dass sich das US-Militär ausschließlich auf den Schutz der nationalen Sicherheit der Vereinigten Staaten konzentriert. Er wird auch den amerikanischen Energiesektor ankurbeln, wie er es während seiner ersten Amtszeit getan hat, was die Hegemonie der USA weiter festigen wird. Die Zeiten, in denen sich das Verteidigungsministerium mit der Bekämpfung des Wetters beschäftigte, sind vorbei. In Zukunft werden die Vereinigten Staaten und die Welt im Allgemeinen sicherer sein.

Chris Talgo is editorial director at The Heartland Institute.

Originally posted at American Thinker

Link: https://wattsupwiththat.com/2024/12/14/why-is-the-dod-focused-on-fighting-climate-change/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE