Internationale Regulierungsbehörde: Kalifornisches Stromnetz ist von Energie-Engpässen bedroht

Kenneth Schrupp

Anmerkung des Übersetzers: Die Energie-Engpässe sind sicher nicht auf Kalifornien beschränkt, und an Stelle dieses US-Staates kann hier natürlich auch Deutschland stehen. Interessant ist aber, dass es Energie-Vollpfosten nicht nur hierzulande gibt. – Ende Anmerkung

Einführung der Redaktion: Anmerkung der Redaktion: Kalifornien ist seit langem das Aushängeschild für schlechte Energiepolitik. Seine politischen und regulatorischen Reaktionen auf den Klimawandel haben dazu beigetragen, dass die Energiepreise in Kalifornien höher sind als in jedem anderen Bundesstaat außer Hawaii, und dass Stromausfälle und Blackouts in Kalifornien jeden Sommer zum Alltag gehören. Da der Bundesstaat die Menschen zum Kauf von Elektrofahrzeugen und -geräten ermutigt und diese in naher Zukunft sogar verbindlich vorschreibt, sieht er sich regelmäßig gezwungen, die Besitzer von Elektrofahrzeugen zu bitten, ihre Fahrzeuge zu bestimmten Zeiten nicht aufzuladen, damit die Lichter nicht ausgehen. Der folgende Gastbeitrag zeigt, dass Heartland nicht die einzige Organisation ist, die die unhaltbare Situation der Stromversorgung in Kalifornien erkannt hat.

In einer kürzlich erschienenen Studie hat das Heartland Institute die Probleme aufgezeigt, mit denen die Versorgungsunternehmen bei der Einführung von Netto-Null-Emissionszielen konfrontiert sind und von denen sie sich einige selbst geschaffen haben. Kalifornien ist ein Vorbote dessen, was kommen wird, wenn die Versorgungsunternehmen den Kampf gegen den Klimawandel weiterhin für wichtiger halten als die Bereitstellung von einsatzfähiger, zuverlässiger und erschwinglicher Energie. Die kalifornischen Versorger haben diese Wahl nicht, da ihre Entscheidungen über die Energieversorgung von den progressiven Gesetzgebern und Regulierungsbehörden des Bundesstaates bestimmt werden. Der Rest der Nation muss es jedoch Kalifornien nicht nachmachen.

(The Center Square) – Eine internationale Regulierungsbehörde warnte davor, dass das kalifornische Stromnetz im Jahr 2029 von Energieengpässen bedroht sein könnte. Sie wies darauf hin, dass die zunehmende Elektrifizierung von Gebäuden und Verkehrsmitteln zu einem starken Anstieg der Energienachfrage führt, während die zuverlässige Grundversorgung aus Erdgas durch weniger zuverlässige Solarenergie ersetzt wird.

„Das Nachfragewachstum und die geplanten Stilllegungen von Stromerzeugern führen dazu, dass in den kommenden Jahren wieder Risiken für die Energieversorgung entstehen“, schreibt die North American Electric Reliability Corporation, eine von der [US-]Bundesregierung eingesetzte internationale Regulierungsbehörde für das Stromnetz, in ihrem jüngsten Bericht zur Netzzuverlässigkeit. „Mit einem Ressourcen-Portfolio mit einer beträchtliche Menge an Solarmodulen besteht das Risiko von Versorgungsengpässen in den Abendstunden des Sommers, wenn die Nachfrage hoch und die Solarleistung gering ist.“

Der NERC-Bericht stellt fest, dass das Netz, das den größten Teil Kaliforniens sowie Teile Nevadas und Baja Mexicos abdeckt, zwar neue Energie aus Solarenergie und Batterien erhält, dass aber die Stilllegung von Erdgaskraftwerken, die zu jeder Tageszeit und unabhängig vom Wetter laufen können, zu Engpässen führen könnte.

„Die Analyse geht von einem prognostizierten Nachfragewachstum von 3,5 GW, einem beträchtlichen Zuwachs an Ressourcen (4,6 GW an Solar-PV, 7,6 GW an Batterien und 0,8 GW an erdgasbefeuerter Stromerzeugung, die aus repowerten Kohleblöcken in Utah importiert wird) und der Stilllegung von über 3 GW an gasbefeuerter Stromerzeugung aus“, so NERC weiter. „Da die Nachfrage steigt und der Ressourcenmix zunehmend variabel wird, kann es zu Versorgungsengpässen kommen.“

Dem Bericht zufolge wird die Region nach 2034 nicht über genügend Reservekapazitäten oberhalb der Referenzspanne verfügen, d. h. der Menge an überschüssiger Stromerzeugung, die über die Spitzennachfrage hinaus verfügbar ist, um einen zuverlässigen Betrieb zu gewährleisten, sofern keine neuen geplanten Ressourcen hinzugefügt werden. Der Bericht besagt auch, dass die Region im Jahr 2029 mehr Energie aus anderen Regionen importieren muss, wenn die neuen Ressourcen nicht rechtzeitig in Betrieb genommen werden, was ein Problem darstellen könnte, wenn andere Regionen ebenfalls mit der Umstellung auf intermittierende Energien zu kämpfen haben.

„Es wird erwartet, dass die Spitzenstunde der gesamten internen Nachfrage von etwa 56,4 GW im Jahr 2024 auf 69,1 GW im Jahr 2034 steigen wird, was einem Lastwachstum von 22,5 % über den Prognosehorizont entspricht“, schrieb NERC. „Der Transport und die Elektrifizierung von Gebäuden sind die Haupttreiber des Nachfragewachstums“.

Laut dem Bericht ist es in Kalifornien am wahrscheinlichsten, dass es im September zwischen 17 und 20 Uhr zu Netzproblemen kommt, wenn die Sonne nicht so viel Energie liefert, die Nachfrage aber immer noch hoch ist.

Laut einer Berkeley-Studie muss Kalifornien 20 Milliarden Dollar für die Aufrüstung seines Übertragungsnetzes ausgeben, um Elektrofahrzeuge mit Strom versorgen zu können – eine Zahl, die weitere Aufrüstungen durch die Elektrifizierung von Gebäuden nicht einschließt. 2026 müssen die meisten neuen Parkplätze in Wohngebieten mit Ladestationen für Elektrofahrzeuge ausgestattet sein, und 2035 müssen alle neuen Fahrzeuge im Staat emissionsfrei sein.

Eine große Runde von Netzverbesserungen wird durch ein Darlehen des Energieministeriums in Höhe von 15 Mrd. USD an Pacific Gas and Electric – das 19 Millionen Kalifornier oder etwa die Hälfte der Bevölkerung des Bundesstaates versorgt – für die Modernisierung von Übertragungssystemen, Batteriespeichern und Wasserkraftwerken ermöglicht. Nach Angaben der California Public Utilities Commission, die die kalifornischen Versorgungsunternehmen beaufsichtigt, hat PGE die Energiepreise zwischen Januar 2014 und 2024 um 127 % erhöht.

Mit PGE-Tarifen, die derzeit bei 40 Cent pro Kilowattstunde liegen, werden sie bald den Break-even-Punkt von 50 Cent pro Kilowattstunde erreichen, wenn es mehr kostet, ein Tesla Model 3 mit Elektronen zu fahren, als einen Toyota Camry mit Benzin zu fahren.

Originally posted at The Center Square, reposted with permission.

Link: https://climaterealism.com/2024/12/international-regulatory-authority-says-california-grid-at-risk-of-energy-shortfalls/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Kompensationen für die Zerstörung von Lebensräumen durch „erneuerbare Energien“ sind nichts weiter als Ablasshandel

David Wojick

In der Welt der „erneuerbaren“ Energien zeichnet sich eine schlechte Idee ab, nämlich die, dass Projekte sich von der Zerstörung natürlicher Lebensräume freikaufen können. Die Wind- und Solarprojekte zerstören nach wie vor die natürlichen Lebensräume, auf denen sie gebaut werden, aber sie finanzieren einen Zauberstab, der angeblich irgendwo anders neue, kompensierende Lebensräume schafft. Das stimmt nicht ganz.

Der Trugschluss ist, dass jeder Hektar in Amerika bereits einen Lebensraum hat. Man kann den Lebensraum eines Hektars von einer Form in eine andere verwandeln, aber keinen neuen schaffen. Es ist ein Nullsummenspiel.

Es gibt ein seit langem bestehendes, hoch spezialisiertes Ausgleichsprogramm für die Entwicklung, das diesen Punkt verdeutlicht. Es handelt sich um den Schutz von Feuchtgebieten gemäß Abschnitt 404 des Clean Water Act. Feuchtgebiete gelten als so besonders, dass das Auffüllen eines solchen Gebietes durch die Schaffung eines solchen an anderer Stelle ausgeglichen werden kann.

Wenn man jedoch trockenes Land in Feuchtgebiete umwandelt, hat man den Lebensraum des trockenen Landes zerstört. Der Umfang der Lebensraumzerstörung wird also nicht verringert, sondern nur der Umfang der Zerstörung von Feuchtgebieten.

Der angebliche Ausgleich für die Zerstörung von Lebensräumen durch „erneuerbare“ Energien hat nichts mit dem Programm 404 gemein. Der Entwickler „erneuerbarer“ Energien zahlt einfach dafür, dass an anderer Stelle Lebensraum geschaffen wird, was unmöglich ist. Diese Programme werden oft als Biodiversitätsausgleich bezeichnet, was sich gut anhört.

Im Rahmen eines solchen Programms könnte irgendwo ein Lebensraum geschaffen werden, der dem durch das Projekt für „erneuerbare“ Energien zerstörten Lebensraum entspricht, was jedoch die Zerstörung des vorhandenen Lebensraums am Kompensationsstandort erfordert. So wird zum Beispiel ein Wald durch die Zerstörung einer Wiese geschaffen. Oder umgekehrt: Abholzung eines Waldes, um eine Wiese zu schaffen. Dies könnte sogar die Zerstörung von Ackerland bedeuten.

Das ist ganz klar Unsinn. Es handelt sich um eine Art Ablasshandel, das heißt, man bezahlt für eine Sünde, in diesem Fall die Sünde der Lebensraumzerstörung. Denn Solar- und Windenergie zerstören mit Sicherheit den Lebensraum, auf dem sie entwickelt werden.

Noch schlimmer wird es bei der Offshore-Windkraft, die tatsächlich vorgeschlagen wurde. Nehmen wir an, eine 100 Quadratmeilen große Offshore-Windkraftanlage zerstört ein maritimes Habitat. Es gibt keine Möglichkeit, an anderer Stelle ein gleichwertiges Habitat zu schaffen. Habitate werden gefunden, nicht gemacht.

Diese Unmöglichkeit der Offshore-Windkompensation ist auch nicht auf die Fischerei beschränkt. Es ist davon auszugehen, dass Windturbinen Nachlaufeffekte erzeugen, welche die Produktivität der abwärts gelegenen maritimen Nahrungsgründe verringern. Diese Verarmung kann sich auf die gesamte lokale Nahrungskette negativ auswirken. Wir können nicht einfach woanders hingehen und die Produktivität erhöhen.

Schwimmende Windkraftanlagen sind in dieser Hinsicht sogar noch schlimmer. Eine Reihe von riesigen schwimmenden Turbinen erfordert ein riesiges Unterwassernetz von Verankerungsleinen. Dieses Netz könnte die größeren Meerestiere einfach ausschließen und ihren Lebensraum unbewohnbar machen.

Das bringt uns zu dem wahrscheinlich schlimmsten Fall, wenn es um die Unmöglichkeit geht, die Zerstörung von Lebensräumen an Land oder im Meer auszugleichen. Es handelt sich um gefährdete Arten, die am Standort der erneuerbaren Energien leben. Wenn ihr Lebensraum durch die Erschließung zerstört wird, kann man sie nicht einfach an einen anderen, weit entfernten, neu erschlossenen Standort umsiedeln. Ebenso wenig kann man einen weit entfernten Lebensraum schaffen und erwarten, dass sie dorthin kommen.

Die zerstörerischen Auswirkungen von Windkraftanlagen auf den Lebensraum gefährdeter Arten sind daher der schlimmste aller Fälle. Dies gilt insbesondere für die jüngste Verpachtung von Standorten für schwimmende Windkraftanlagen vor Maine und Massachusetts im Golf von Maine.Der Golf von Maine ist als kritischer Lebensraum für den vom Aussterben bedrohten Nordatlantischen Glattwal ausgewiesen. Der Verlust an kritischem Lebensraum durch die Erschließung schwimmender Windkraftanlagen kann nicht ausgeglichen werden, Punkt.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die angeblichen Kompensationen für die Zerstörung von Lebensräumen durch die Entwicklung „erneuerbarer“ Energien nur die Fiktion schaffen, dass die Zerstörung in Ordnung ist. Wie beim Ablasshandel wurde die Sünde bezahlt, aber nur auf dem Papier.

Link: https://www.cfact.org/2024/12/27/habitat-destruction-offsets-for-renewables-are-just-indulgences/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Klima-Alarmisten propagieren den Kollaps der AMOC UND des Grönland-Eises

Eric Worrall

Ein Doppelschlag? Das Wetter wird rekordverdächtig kalt werden und das Eis schmelzen. Siehe diesen Artikel mit dem Titel [übersetzt] „Klimawandel ist das Schlimmste. Hier sehen Sie, wie schlimm es dieses Jahr geworden ist. Die verheerenden Folgen des Klimawandels rücken immer näher.“

Auszug:

Aber einige der beängstigendsten Nachrichten über den Planeten sind nicht das, was in diesem Jahr passiert ist, sondern vielmehr das, was passieren könnte, wenn wir nicht aufhören, Kohlenstoff in die Atmosphäre zu blasen. Eine im Juni veröffentlichte Studie legt nahe, dass ökologische Kipp-Punkte – wie der Zusammenbruch des Grönland-Eisschildes und die Umwandlung des Amazonas-Regenwaldes in Savanne – in nur 15 Jahren erreicht werden könnten, wenn der Klimawandel nicht kontrolliert wird.

Im Oktober warnten Wissenschaftler in einem offenen Brief vor der Gefahr, die vom Zusammenbruch einer wichtigen atlantischen Strömung ausgeht. Darin forderten die Forscher die politischen Entscheidungsträger auf, sich mit der Bedrohung durch die schwächer werdende atlantische meridionale Umwälzzirkulation (AMOC) zu befassen – ein riesiges ozeanisches Förderband, das Wärme in die nördliche Hemisphäre transportiert und dessen Zusammenbruch zu einem Temperatursturz in Europa führen könnte.

[Alle Hervorhebungen im Original]

Meine Frage: Wie können ein Zusammenbruch des grönländischen Eisschildes und eine Abschwächung der AMOC gleichzeitig auftreten?

Wenn die AMOC sich abschwächt, würde dies nicht die Wärmezufuhr nach Grönland bremsen?

Ich habe die Studie ausfindig gemacht, die angeblich den Zusammenbruch des grönländischen Eisschildes vorhersagt. Die Studie scheint etwas weniger eindeutig zu sein, als Live Science sie darstellt. In der Studie wird der Zusammenbruch des grönländischen Eisschildes als eines von mehreren unberechenbaren Klimaereignissen genannt, die nach Ansicht der Autoren irgendwann zwischen 2035 und 2047 eintreten könnten, aber es wird kein konkretes Datum für diesen Zusammenbruch genannt.

Dann betrachte man diesen Report in Nature Sustainability Band 6, Seiten 1331–1342 (2023). Der Titel [übersetzt} „Früherer Zusammenbruch der Ökosysteme des Anthropozäns durch mehrere schnellere und stärkere Faktoren“. Autoren:

Simon WillcockGregory S. CooperJohn Addy & John A. Dearing 

Abstract

Eine große Sorge für die Ökosysteme der Welt ist die Möglichkeit eines Zusammenbruchs, wenn sich Landschaften und die von ihnen getragenen Gesellschaften abrupt verändern. Die zunehmende Belastung, die steigende Häufigkeit von Extremereignissen und die stärkeren Wechselwirkungen zwischen den Systemen deuten darauf hin, dass herkömmliche Modellierungsansätze, die auf inkrementellen Veränderungen einer einzelnen Belastung beruhen, schlechte Schätzungen der Auswirkungen von Klima und menschlichen Aktivitäten auf Ökosysteme liefern. Wir führen Experimente mit vier Modellen durch, die abrupte Veränderungen der Fischerei in der Chilika-Lagune, der Gemeinschaft auf den Osterinseln, des Waldsterbens und der Wasserqualität von Seen simulieren – Ökosysteme, die eine Reihe von anthropogenen Interaktionen aufweisen. Zusammenbrüche treten bei zunehmendem Primärstress früher auf, aber zusätzliche Belastungen und/oder die Einbeziehung von Rauschen in allen vier Modellen bringen die Zusammenbrüche wesentlich näher an den heutigen Stand heran (~38-81 %). Wir erörtern die Folgen für die weitere Forschung und die Notwendigkeit für die Menschheit, auf Anzeichen dafür zu achten, dass sich Ökosysteme noch schneller verschlechtern als bisher angenommen.

Ein weiteres Problem ist, dass die Behauptung eines bevorstehenden Zusammenbruchs der AMOC und eines bevorstehenden Zusammenbruchs des Grönland- Eisschildes zur gleichen Zeit widersprüchlich erscheint. Wenn sich die Tropen überhitzen sollen, würde ein heißerer Tropengürtel sicherlich die AMOC-Pumpe stärken, indem er die Temperaturdifferenz erhöht, die für den Antrieb des Wärmemotors zur Verfügung steht, unabhängig von etwaigen Problemen mit dem Salzgehalt am kalten Ende des Motors. Eine sich verlangsamende AMOC dürfte jedoch die Wärmezufuhr nach Grönland verlangsamen, was die Schmelzrate verringern dürfte.

Selbst wenn ein Zusammenbruch der AMOC gleichzeitig mit einer großen Eisschmelze in Grönland eintreten sollte, wie schnell soll dann der Kilometer dicke Eisschild schmelzen?

Ich habe vor einer Woche zu viel Milch gekauft und deshalb eine 3,4-Liter-Plastikflasche mit Milch in den Gefrierschrank gestellt. Gestern habe ich die Milch aus dem Gefrierschrank geholt. Die Milch stand gestern den ganzen Tag auf meiner Küchentheke, aber es ist immer noch ein großer Eisklumpen darin. In meinem Haus ist es ziemlich warm, die Klimaanlage hat mit dem heißen subtropischen australischen Sommer zu kämpfen. Natürlich gebe ich der globalen Erwärmung die Schuld, es war absolut nicht meine Schuld, dass ich nicht in eine größere Klimaanlage investiert habe.

Natürlich würde diese Milch viel schneller schmelzen, wenn ich die Flasche unter einen Warmwasserstrahl halten würde, aber wenn die AMOC zusammenbricht, wird die Zufuhr von „warmem“ Wasser nach Grönland reduziert.

Natürlich müssen wir noch lange warten, um zu sehen, ob diese Vorhersagen zutreffen. Der obigen Studie zufolge sollen Katastrophen wie der Zusammenbruch des grönländischen Eisschilds nicht vor 2035 bis 2047 eintreten.

Ein aufgeschobenes Startdatum ist in der Klimawissenschaft nichts Neues, die Klimakatastrophe ist ein bisschen wie die Kernfusion, immer 10+ Jahre in der Zukunft, außer wenn man versucht, eine aktuelle fotogene Wetterkatastrophe hochzujubeln.

Wissenschaftler, die sich mit einer zu aggressiven Vorhersage der Eisschmelze die Finger verbrennen, scheinen in der Regel die Gnade zu haben, sich zurückzuziehen oder anderweitig in den Hintergrund zu treten; oder, wenn sie weiterspielen wollen, neigen sie dazu, das Datum ihrer aktualisierten Katastrophenvorhersage in sichere Entfernung in die Zukunft zu verschieben.

Professor Peter Wadhams dürfte kaum auf seine eigenen Meereis-Vorhersagen wetten

Erinnern Sie sich noch an die berühmte Aussage von Professor Peter Wadhams im September 2012, dass das arktische Meereis innerhalb von vier Jahren verschwinden würde? Eine weitere Vorhersage machte er 2013, als er sagte, dass das arktische Meereis aufgrund des „Methan-Notstands“ innerhalb von zwei Jahren verschwinden würde. … Mehr

Link: https://wattsupwiththat.com/2024/12/28/climate-alarmists-push-amoc-collapse-and-greenland-ice-collapse/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Dürren im Südwesten der USA

Andy May

In diesem Beitrag geht es zwar um ein Gebiet weit weg von uns, aber das Ganze steht inhaltlich symptomatisch für die Abwegigkeit des Alarmismus’. A. d. Übers.

Geschichten über die derzeitige katastrophale Dürre im Westen der USA sind stark übertrieben (mit Verlaub, Mark Twain). Der Westen der USA liegt zwar aufgrund seiner Lage von Natur aus in einer Zone mit anhaltend hohem atmosphärischem Druck und wenig Regen, aber die derzeitigen Dürrebedingungen in der Region sind im historischen Vergleich moderat. Dieser Beitrag ist im Wesentlichen eine Aktualisierung von zwei früheren Beiträgen von Anthony Watts hier und hier. Watts‘ Beiträge haben sich im Laufe der Zeit eindrucksvoll bestätigt. Es ist erstaunlich, wie oft der „Konsens“ alte, entlarvte Mythen recycelt.

Wir sollten unterscheiden zwischen meteorologischen Dürren, bei denen es sich um einen langfristigen Niederschlagsrückgang handelt (IPCC AR6 WGI, Seiten 1157 & 1760), verursacht durch anhaltend hohen Luftdruck, und landwirtschaftlichen Dürren, bei denen es sich um eine Verringerung der Bodenfeuchtigkeit und einen geringeren Durchfluss in den Wasserläufen handelt (auch als hydrologische Dürre bezeichnet). Die meteorologische Dürre ist ein klimatisches Phänomen, und die landwirtschaftliche Dürre ist nur zum Teil meteorologisch, da sie durch Bewässerung, Dämme und andere vom Menschen verursachte Veränderungen der Entwässerungssysteme, die den Abfluss von wertvollem Süßwasser in die Ozeane verringern sollen, gemildert werden kann. In diesem Beitrag geht es um die meteorologische Dürre und langfristige Dürrezyklen.

Wüsten kommen in zwei Bereichen rund um die Erde vor. Auf der Nordhalbkugel liegen sie etwa zwischen 20° und 40° Nord. Das Band der Wüsten der nördlichen Hemisphäre umfasst einen kleinen Teil des nordamerikanischen Südwestens, wie in Abbildung 1 dargestellt (Cherlet, et al., 2018). Die Krümmung des Bandes ist auf die nördliche Position und Krümmung der ITCZ oder innertropischen Konvergenzzone zurückzuführen.

Die ITCZ ist der klimatologische Äquator, der sich ständig von seiner südlichen Position während des Winters auf der Nordhalbkugel zu seiner Sommerposition im hohen Norden und dann wieder zurück bewegt. Da die Sonne zur Mittagszeit lokal in der ITCZ immer direkt über dem Himmel steht, ist die Verdunstung immer maximal. Der Wasserdampf, dichter als trockene Luft, steigt mit der Konvektion auf. In einer bestimmten Höhe kondensiert er zu Wolken und Niederschlag. Nördlich und südlich der ITCZ sinkt die Luft ab, wodurch sich alle Wolken auflösen und die Wüstenbildung gefördert wird.

[Beschrieben wird hier die sog. Hadley-Zirkulation. Der Absatz wurde nicht wörtlich übersetzt, sondern der synoptischen Grundlage angepasst. A. d. Übers.]

Abbildung 1. Karte der weltweiten Wüsten anhand des Ariditätsindexes, einem Maß für Trockenheit. Echte Wüsten sind in hellerem Gelb dargestellt. Quelle: The World Atlas of Desertification (Weltatlas der Wüstenbildung).

Der Zeitpunkt der Trockenheit im Südwesten der USA wird hauptsächlich durch ENSO (El Niño & La Niña) gesteuert und durch den ~22-jährigen Hale-Sonnenzyklus, den ~100-jährigen Feynman-Sonnenzyklus, die ~67-jährige AMO (die atlantische multidekadische Oszillation) und die pazifische dekadische Oszillation beeinflusst (Mitchell, Stockton, & Meko). Siehe hierzu auch Jiang, et al. 2019 (Jiang, Yu, & Acharya, 2019) hier. Abbildung 2 zeigt das ausgewertete Gebiet, und Abbildung 3 ist eine Bewertung von Klima-Proxies im Westen der kontinentalen USA.

Abbildung 3 zeigt den prozentualen Anteil der Dürre im Westen der Vereinigten Staaten. Als Maß für die Trockenheit wird der Palmer Drought Severity Index (PDSI) verwendet (Palmer, 1965). PDSI-Werte von weniger als -1 werden in der Abbildung als Trockenheit betrachtet. Wayne Palmer entwickelte den Index, der seinen Namen trägt. Er ist ein Maß dafür, wie ungewöhnlich trocken oder feucht ein Gebiet im Vergleich zu seinem langfristigen Durchschnittsklima ist. Eine Beschreibung der PDSI-Berechnung und eine Übersicht finden Sie hier (Heddinghaus & Sabol, 1991).

Abbildung 2. Die untersuchte Region. Die Dürre im Westen der USA ist in Abbildung 2 eingezeichnet. Quelle: (Cook, Seager, Cane, & Stahle, 2007).

Der PDSI ist objektiv und vermeidet Argumente, die sich auf die Auswirkungen der Dürre stützen, wie z. B. verringerte Wasserführung in Flüssen (hydrologische Dürre), verringerte Bodenfeuchtigkeit, die sich auf die Ernten auswirkt (landwirtschaftliche Dürre), oder die Auswirkungen auf die Wirtschaft. Die wirtschaftlichen Auswirkungen von Dürre können durch meteorologische Dürre verursacht werden oder auf eine Entwicklung (oder Zersiedelung) zurückzuführen sein, die auf einem Bedarf an mehr Wasser beruht als in dem Gebiet verfügbar ist.

Der Palmer-Index basiert auf Aufzeichnungen von Niederschlag und Temperatur sowie einem einfachen Angebots- und Nachfragemodell der Bodenfeuchtigkeit. Er ist über kurze Zeiträume nicht sehr aussagekräftig, kann aber langfristige Bedingungen (viele Monate oder Jahre) recht gut beschreiben. Der Index reicht von -10 bis 10, wobei negative Zahlen auf eine abnehmende Bodenfeuchtigkeit (Dürre) und positive Zahlen auf feuchte Bedingungen hinweisen. Null ist neutral oder „normal“, wie aus historischen Aufzeichnungen hervorgeht. Einer der Vorteile des PDSI besteht darin, dass er weit verbreitet ist und Werte (entweder aus instrumentellen Messwerten oder aus Klimaproxies) über lange Zeiträume und für viele Gebiete vorliegen. In Abbildung 3 sind die Dürregebiete im Westen der USA seit 800 n. Chr. dargestellt. Die Schwere der Dürre ist nicht nur eine Funktion des PDSI, sondern auch der Größe des betroffenen Gebiets und der Dauer des Niederschlagsdefizits. Die Daten, die zur Erstellung des Index‘ in Abbildung 3 vor der instrumentellen Ära verwendet wurden, stammen größtenteils aus Baumringproxies (Cook, Seager, Cane, & Stahle, 2007).

Abbildung 3. Proxy-Dürreaufzeichnungen seit 800 n. Chr.. Dargestellt ist der prozentuale Anteil der Fläche, die von Dürre betroffen ist (PDSI< -1). Das zwanzigste Jahrhundert bis 2003 ist gelb schattiert. Die durchschnittliche Dürrefläche von 900 bis 1300 ist als rote Linie und die durchschnittliche Dürrefläche des 20. Jahrhunderts als blaue Linie dargestellt. Von 900 bis 1300 herrschte in einem viel größeren Gebiet als heute Trockenheit. Quelle (Cook, Seager, Cane, & Stahle, 2007).

Im Vergleich zum Beginn der Kleinen Eiszeit um 1300 n. Chr. sind die derzeitigen Dürrebedingungen im Westen der USA moderat. Es kann aber noch viel schlimmer werden als die heutigen Bedingungen. Matthew Bekker und Kollegen (Bekker, DeRose, Buckley, Kjelgren, & Gill, 2014) weisen in ihrer Studie der Baumringe um den Weber River in Utah darauf hin:

Während der instrumentelle Zeitraum des 20. Jahrhunderts mehrere einzelne extreme Trockenjahre enthält, war es das Jahrhundert mit den wenigsten derartigen Jahren in der gesamten [576-jährigen] Rekonstruktion. Ausgedehnte Dürren waren in Dauer, Ausmaß und Intensität vor der instrumentellen Aufzeichnung schwerwiegender, einschließlich der am längsten andauernden Dürre der Aufzeichnungen, die sich über 16 Jahre von 1703 bis 1718 erstreckte.

Die meisten trockenen Jahre um den Weber River traten in den 1400er und 1500er Jahren auf, lange bevor die menschlichen CO₂-Emissionen und andere menschliche Aktivitäten von Bedeutung waren. Im 20. Jahrhundert gab es mehrere Dürreperioden, und die schlimmste Dürreperiode ereignete sich um das Jahr 1934, wie in Abbildung 4 dargestellt:

Abbildung 4. Dürreperioden in den USA im 20. Jahrhundert. Die Farben geben den Palmer Drought Severity Index (PDSI) an, wobei lila und rot für extreme oder schwere Dürre und grün für mäßig bis extrem feucht stehen. Quelle: (Cook, Seager, Cane, & Stahle, 2007).

Unter Verwendung der gleichen Kriterien und des gleichen Farbschemas zeigt Abbildung 5 den Palmer-Drought-Severity-Index für die Vereinigten Staaten im Juli 2019:

Abbildung 5. Der Palmer-Drought-Severity-Index für Juli 2019 nach den gleichen Kriterien wie in Abbildung 4.

Im Gegensatz zu den in Abbildung 4 dargestellten Dürrejahren ist das Jahr 2019 im größten Teil des Landes relativ normal bis feucht, wie in Abbildung 5 dargestellt. Nur im südlichen New Mexico (rot) und im äußersten Nordwesten herrscht große Trockenheit.

Abbildung 6 zeigt die Bedingungen im Dezember 2024. Die Big Bend-Region in Südtexas ist das einzige große Gebiet mit außergewöhnlicher (tiefrot) oder schwerer Dürre (rot), die anderen Gebiete sind klein. Heute steht das Land viel besser da als 1934.

Abbildung 6. Dürreregionen im Dezember 2024. Außergewöhnliche Trockenheit ist in Dunkelrot und extreme Trockenheit in Rot dargestellt. Dieses Maß ist vergleichbar mit dem in Abbildung 4 verwendeten Palmer Drought Severity Index (PSDI), allerdings mit höherer Auflösung und kürzerem Zeitraum. Rot und Dunkelrot auf dieser Karte entsprechen der Farbe Violett in Abbildung 4. Quelle: NOAA und NIDIS.

Die Dürre im Südwesten kam und ging immer in halbperiodischen Abständen, normalerweise in Zyklen von etwa 22 Jahren und einem längeren Zyklus von etwa 100 Jahren. Als die Pike-Expedition 1806-1807 den Südwesten durchquerte, war es extrem trocken und trug zur Entstehung des Mythos der „Großen Amerikanischen Wüste“ bei. Später, in den 1870er Jahren, als die ersten transkontinentalen Eisenbahnen gebaut wurden, war es feuchter, und die Menschen nannten es den „Garten der Great Plains [der Großen Ebenen]“. (Cook, Seager, Cane, & Stahle, 2007). Die historische Perspektive ist wichtig.

Dürreperioden können schnell beginnen und enden, vor allem in dürreanfälligen Gebieten wie dem amerikanischen Südwesten. Es ist schwierig, die Dürre in einem Gebiet mit statischen Karten zu beschreiben. Eine Animation des PDSI über den USA über einen ausgewählten Zeitraum findet man hier. Insbesondere bei der Interpretation von Nachrichten bzgl. Dürren kann diese Seite helfen, den Überblick zu behalten.

Teile des Südwestens scheinen immer von Dürre betroffen zu sein, aber die trockenen Gebiete wechseln häufig. 2009 bis 2010 waren gute Jahre, gefolgt von einer Dürre in den Jahren 2011-2014. 2015 bis 2017 waren ziemlich gut, 2018 war trocken und 2019 bis Mitte 2020 war gut. Mitte 2020 wurde es dann trocken, und jetzt gibt es Anzeichen dafür, dass es wieder besser wird, außer im Big Bend in Texas und im südlichen New Mexico. Das Fazit ist, dass der amerikanische Südwesten zwar ein dürreanfälliges Gebiet ist, die Dürre aber kommt und geht und ist viel weniger schwerwiegend ist als in der Vergangenheit, insbesondere zwischen 900 und 1300 n. Chr.

Download the bibliography here.

Link: https://andymaypetrophysicist.com/2024/12/27/drought-in-the-southwestern-u-s/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Noch weitere Anhaltspunkte für vorsichtigen Optimismus bzgl. des Endes der grünen Energie-Phantasterei

Francis Menton, MANHATTAN CONTRARIAN

In meinem vorigen Beitrag [in deutscher Übersetzung hier] habe ich auf einen wichtigen Grund für den Optimismus hingewiesen, dass sich die grüne Energie-Phantasterei dem Ende zuneigt: Das erste Land, Deutschland, hat offenbar begonnen, gegen die grüne Energie-„Wand“ zu stoßen. Obwohl Deutschland nie auch nur 50 % seiner Stromerzeugung aus Wind- und Sonnenenergie erreicht hat, ist seine Fähigkeit, seine grünen Energieträume fortzusetzen, ins Stocken geraten: Die Strompreise sind in die Höhe geschnellt, das verarbeitende Gewerbe wurde ernsthaft geschwächt, die Wirtschaft befindet sich in der Rezession, und vor kurzem ist die Regierung gestürzt, welche die grüne Energie propagiert. Das gescheiterte Beispiel dieses Landes steht nun für andere zur Nachahmung und zur Vermeidung.

[Hervorhebungen vom Übersetzer. Wann werden unsere werten Medien diesen Tatsachen Rechnung tragen?]

Und wenn ich mir die Entwicklungen seit der Wahl [in den USA] anschaue, sehe ich eine Reihe anderer Gründe, die meinen vorsichtigen Optimismus bestärken. Vielleicht liegt es daran, dass sich das politische Umfeld verändert hat, vielleicht aber auch daran, dass einige Menschen zu erkennen beginnen, dass man die Gesetze der Physik nicht überlisten kann; und vielleicht ist es auch beides. Hier einige Beispiele:

Banken und Investmenthäuser verlassen „Netto-Null-Allianzen“

In einem Beitrag vom Sonnabend fragte William Bell: „Wer genau hindert die Bewohner der Dritten Welt daran, Holz, Holzkohle, Kohle, Erdölderivate und/oder Erdgas als Brennstoff zu verwenden und mit welchen Mitteln?“ Offensichtlich sind Herrn Bell und vielleicht auch vielen anderen die vielen „Allianzen“ von Banken und Investoren nicht bekannt, die versuchen, fossile Brennstoffe mit Investitionskapital auszuhungern und so die Länder der Dritten Welt (und alle anderen) daran zu hindern, sie weiterhin zu nutzen. Die meisten dieser Gruppen werden in irgendeiner Weise von der UNO geleitet und beaufsichtigt. Beispiele für diese Gruppen sind die Net Zero Banking Alliance („Bank-led, UN-convened“), die Net Zero Asset Managers Initiative und Climate Action 100+. Ich bin sicher, dass ich sie nicht alle aufgezählt habe. Die Mitglieder sind oder waren ein „Who’s who“ der größten Banken und Investmentfirmen der Welt.

The Center Square berichtet am 20. Dezember, dass zwei ziemlich bedeutende Banken, Goldman Sachs und Wells Fargo, gerade aus der NZBA ausgetreten sind:

Nicht lange nach den Parlamentswahlen und innerhalb von zwei Wochen haben zwei große Finanzinstitute die Net Zero Banking Alliance (NZBA) der Vereinten Nationen verlassen. Dies, nachdem sie vor drei Jahren beigetreten waren und sich verpflichtet hatten, für ihre Plattformen, Produkte und Systeme ESG-Standards (Environmental Social Governance) zu fordern.

Justizausschuss des Repräsentantenhauses veröffentlicht Bericht, in dem große Vermögensverwalter beschuldigt werden, ein „Klimakartell“ zu betreiben

Am 13. Dezember veröffentlichte der Justizausschuss des Repräsentantenhauses einen Bericht mit dem Titel „Sustainability Shakedown: How a Climate Cartel of Money Managers Colluded to Take Over the Board of America’s Largest Energy Company“ [etwa: Erpressung in Sachen Nachhaltigkeit: Wie ein Klimakartell von Geldmanagern zusammenarbeitete, um den Vorstand von Amerikas größtem Energieunternehmen zu übernehmen]. Der Bericht dokumentiert den Prozess, durch den das Bündnis Climate Action 100+, „ermutigt“ durch die Ermutigung der Biden/Harris- Regierung, die Ersetzung von drei Vorstandsmitgliedern von Exxon im Mai 2021 orchestrierte. Die geheimen Absprachen der größten Investmentfirmen und deren Bevollmächtigter werden als „Kartell“ beschrieben, das eindeutig gegen die Kartellgesetze verstößt.

Staatsanwälte roter Bundesstaaten* verklagen Investmentfirmen wegen Kartellrechtsverstößen, weil sie sich in „Klimafragen“ abgesprochen haben

[*rot = von den Republikanern regierte US-Staaten]

Vielleicht ist es Zufall, aber kurz vor der Veröffentlichung des Berichts des Justizausschusses wurde am 27. November von elf Staatsanwälten roter Bundesstaaten unter der Leitung von Ken Paxton aus Texas eine Kartellklage eingereicht, in der den Akteuren der Investmentbranche ein abgestimmtes Verhalten bei der Durchsetzung von „Klima“- und anderen „ESG“-Zielen vorgeworfen wird. Zu den Angeklagten gehören die drei größten Vermögensverwalter, Vanguard, BlackRock und State Street. Aus Bloomberg Law, 27. November:

BlackRock Inc., Vanguard Group Inc. und State Street Corp. wurden von einer Gruppe von Bundesstaaten unter der Führung von Texas verklagt, weil sie angeblich gegen das Kartellrecht verstoßen haben, indem sie durch ihre Investitionen die Strompreise in die Höhe getrieben haben. Dies ist die bisher aufsehenerregendste Klage gegen die angeschlagene ESG-Branche. Der texanische Generalstaatsanwalt Ken Paxton und 10 weitere Staaten behaupten, dass die Geldmanager im Rahmen ihrer grünen Agenda ihre Marktmacht und ihre Mitgliedschaft in Klimagruppen kombiniert haben, um die Kohleproduzenten unter Druck zu setzen, ihre Produktion zu drosseln.

TotalEnergies unterbricht [die Errichtung eines] großen Windparks in den Gewässern vor New York und New Jersey

Ebenfalls am 27. November gab der französische Energieriese TotalEnergies bekannt, dass er sein großes Offshore-Windprojekt Attentive Energy im Atlantik vor New York und New Jersey „auf Eis legt“. In seiner Ankündigung der „Pause“ führte der Vorstandsvorsitzende von TotalEnergies die Maßnahme ausdrücklich auf die zu erwartende Politik der neuen Trump-Regierung zurück. Aus Offshore, 27. November:

TotalEnergies hat Berichten zufolge die Entwicklung des Windparks Attentive Energy, den es vor der Küste von New York und New Jersey bauen wollte, pausiert, sagte CEO Patrick Pouyanne am Dienstag auf einer Konferenz der Energiebranche in London. „Ich habe beschlossen, das Projekt auf Eis zu legen“, sagte Patrick Pouyanne, CEO von TotalEnergies, laut Berichten von Bloomberg und Reuters auf dem Energy Intelligence Forum. Die Entscheidung ist eines der ersten greifbaren Anzeichen für einen Investitionsstopp in erneuerbare Energiequellen aufgrund der zu erwartenden Politik der neuen Trump-Regierung. Trump hat versprochen, die Entwicklung der Offshore-Windenergie „am ersten Tag“ seiner nächsten Amtszeit ab Januar 2025 zu stoppen.

Die neue Trump- Regierung ist noch fast einen Monat von ihrem Amtsantritt entfernt, aber schon jetzt hat die Hoffnung auf ihre Ankunft den positiven Effekt, dass einige der Parasiten in ihr Versteck getrieben werden.

Es gibt noch viele weitere solche positiven Entwicklungen da draußen. Ich werde sehen, ob ich bis zum Jahresende noch ein paar mehr zusammenstellen kann. In der Zwischenzeit bin ich so hoffnungsvoll wie nie zuvor, dass der Grüne-Energie-Wahnsinn nachlässt.

Link: https://wattsupwiththat.com/2024/12/25/more-reasons-for-cautious-optimism-about-the-demise-of-the-green-energy-fantasy/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE