Entdeckung eines systematischen Fehlers bei Wetterstationen: Neue Analyse stellt bisherige Klimadaten in Frage

Moritz Büsing

Im Zuge meiner langjährigen Beobachtungen der Klimaforschung und der Analyse von Berichten des IPCC und anderer Institutionen ist mir ein potenzieller Fehler bei der Auswertung von Wetterstationsdaten aufgefallen. Dieser Fehler, der auf die Homogenisierung von Messwerten zurückzuführen ist, könnte etwa die Hälfte der bisher dokumentierten Klimaerwärmung erklären.

Widersprüche in den Klimadaten

Seit Jahrzehnten verfolge ich die Entwicklungen in der Klimaforschung und habe zahlreiche Berichte des IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) und anderer wissenschaftlicher Institutionen studiert. Dabei fiel mir ein bedeutender Trend auf: Die Abkühlungsphase zwischen den 1940er und 1960er Jahren, die in älteren Berichten klar erkennbar war, wurde in neueren Darstellungen immer flacher. Zudem verwandelte sich das Temperaturplateau von 1998 bis 2015 in einen ansteigenden Trend.

Diese Beobachtungen veranlassten mich, auch die absoluten globalen Mitteltemperaturen (nicht die Anomalie), wie sie in den Berichten des IPCC festgehalten wurden, genauer zu untersuchen. Als ich die Anomalie-Kurven entsprechend den damalig jeweils aktuellen absoluten Temperaturwerten verschob, stellte ich fest, dass die Vergangenheit in den neueren Kurven kälter dargestellt wurde als in älteren Versionen. Dies deutet darauf hin, dass ein Teil der festgestellten Erwärmung nicht auf reale Temperaturanstiege, sondern auf eine nachträgliche Abkühlung der Vergangenheit zurückzuführen ist.

Ursachen für die verzerrten Temperaturdaten

Nach eingehender Analyse wurde klar, dass der Hauptgrund für diese Diskrepanz in der Art und Weise liegt, wie Temperaturdaten von Wetterstationen bearbeitet und homogenisiert werden. Die amerikanische Behörde NOAA (National Oceanic and Atmospheric Administration) und das Goddard Institute for Space Studies (GISS) der NASA stellen umfangreiche Daten und Quellcodes zur Verfügung, was eine detaillierte Überprüfung ermöglichte.

Ein zentraler Prozess in der Datenauswertung ist die Homogenisierung, bei der Wetterstationsdaten so angepasst werden, dass klimafremde Einflüsse herausgefiltert werden. Dazu gehören vor allem Temperatursprünge durch Standortwechsel der Messstationen, Änderungen der Messinstrumente oder der Messmethoden. In den 80er und 90er Jahren wurde die Homogenisierungen von Experten manuell durchgeführt. Als Grundlage dienten vor allem die Protokolle der Messstationen. Die Homogenisierungen werden heutzutage größtenteils automatisiert basierend auf statischen Analysen benachbarter Wetterstationen durchgeführt, was die Verarbeitung von mehr Datenquellen ermöglicht, für welche keine Protokolle vorliegen. Insgesamt führte dies aber auch zu immer mehr Homogenisierungsanpassungen, sowohl insgesamt als auch pro Wetterstation. Die Sprünge wurden bei allen diesen Methoden auf die gleiche Weise „korrigiert“: Alle Messdaten vor einem Sprung wurden so verschoben, dass der Sprung geglättet wird.

Hier entdeckte ich den entscheidenden Fehler: Die Annahme, dass Temperatursprünge immer dauerhaft sind, obwohl sie in vielen Fällen nur temporär auftreten. Ein Beispiel hierfür ist die Alterung der weißen Farbe an den Wetterstationen. Neu gestrichene Stationen absorbieren weniger Sonnenstrahlung und Wärmestrahlung als ältere, verschmutzte Stationen, was zu einem schleichenden Anstieg der gemessenen Temperaturen führt. Dieser Effekt ist klein, wird aber durch die wiederholte Anwendung der Homogenisierung über die Jahre hinweg mehrfach aufaddiert und führt zu einer Überschätzung der Erwärmung.

Quantifizierung der Alterungseffekte

In der Literatur konnte ich leider wenig zu den Alterungseffekten finden. Die wenigen Daten die vorlagen erlaubten es nicht umfangreiche statistische Bewertungen zu machen und globale Korrekturen durchzuführen.

Daher extrahierte ich die Alterungseffekte aus den Datensätzen der Wetterstationen welche NOAA bereitstellte. Dies war möglich, weil die Alterung nicht mit konstanter Geschwindigkeit erfolgt. In den ersten ein bis zwei Jahren passiert wenig (Ausbleicheffekte, chemische Pufferung), dann verläuft die Alterung für ein paar Jahre schneller bis sie ein Plateau erreicht. Hier sind die Alterungseffekte zunächst gesättigt. Erst nach vielen Jahren setzt sich die Alterung wieder fort, wenn schwerere Schäden auftreten. Z.B. wenn die Farbe anfängt abzuplatzen. Das Plateau kann daher als Referenz verwendet werden, um die erhöhte Erwärmung in den anderen Zeitbereichen zu bestimmen. Auf Grund der hohen Streuung der Messwerte und auch der Trends der Messwerte ist diese Auswertung nicht bei einzelnen Wetterstationen möglich, sondern es müssen die Daten von tausenden Wetterstationen ausgewertet werden, um statistisch signifikante Ergebnisse zu erzielen.

Auswirkungen auf die globale Erwärmung

Mit den so bestimmten Alterungskurven konnte ich die Temperaturdaten korrigieren. Die Temperaturdaten habe ich dann mit dem GISTEMP Programm ausgewertet, um globale Temperaturkurven zu erhalten, welche mit den offiziellen Kurven von GISS vergleichbar sind. Das Ergebnis: Die tatsächliche Erwärmung zwischen den Jahrzehnten 1880-1890 und 2010-2020 beträgt etwa 0,83°C (mit einem 95%-Konfidenzintervall von 0,46°C bis 1,19°C), anstelle der bisher angenommenen 1,43°C. Eine weniger konservative Schätzung deutet sogar auf eine Erwärmung von nur 0,41°C hin.

Vergleich mit Satellitendaten

Ich verglich diese Temperaturkurven mit den Satellitendaten der University of Alabama in Huntsville (UAH). Dabei stellte sich heraus, dass die korrigierten Daten viel besser mit den Satellitenmessungen übereinstimmen als die ursprünglichen Werte. Die maximalen Korrekturen, die ich vorgenommen habe, korrelieren am besten mit den Satellitendaten, während die mittleren Schätzungen immer noch eine zu hohe Erwärmung zeigen.

Reduzierte Rolle von CO₂

Ein weiterer wichtiger Befund betrifft die Korrelation zwischen der CO₂-Konzentration (genauer: LOG₂ (CO₂) ) und den rekonstruierten globalen Temperaturen. Die ursprünglichen GISTEMP-Daten zeigten einen hohen Determinationskoeffizienten von 92% zwischen der CO₂-Konzentration und den globalen Temperaturen. Nach meiner Korrektur sank der Determinationskoeffizient jedoch auf 73% und bei der weniger konservativen Schätzung sogar auf 36%. Der Determinationskoeffizient ist ein statistischer Wert, welcher quantifiziert, wie viel von der Veränderung einer Datenreihe mit einer anderen Datenreihe vorhersagbar ist.

Dies bedeutet, dass der Einfluss von CO₂ auf die globale Erwärmung möglicherweise deutlich geringer ist als in vielen wissenschaftlichen Berichten und den Medien dargestellt wird. Während CO₂ nach wie vor eine Rolle spielt, deuten meine Ergebnisse darauf hin, dass es nicht der alleinige oder dominierende Faktor ist.

Widerstände bei der Veröffentlichung

Meine Ergebnisse habe ich in einem wissenschaftlichen Artikel zusammengefasst, der im Journal Science of Climate Change veröffentlicht wurde (kostenloser Download, ohne Bezahlschranke, ohne Anmeldung):

https://scienceofclimatechange.org/moritz-busing-systematic-error-in-global-temperatures-due-to-weather-station-ageing/

Es war jedoch schwierig, dieses Paper zu veröffentlichen. Sechs wissenschaftliche Zeitschriften lehnten es ab, mein Manuskript auch nur zu begutachten. Auch Anfragen bei Wissenschaftlern von NOAA, GISS und mehreren deutschen Universitäten blieben unbeantwortet. Diese Reaktionen deuten darauf hin, dass es Widerstand gegenüber wissenschaftlichen Ergebnissen gibt, die dem gängigen politischen Narrativ widersprechen.

Fazit

Meine Analyse zeigt, dass ein erheblicher Teil der bisher gemessenen globalen Erwärmung durch die Art und Weise, wie Wetterstationsdaten verarbeitet werden, beeinflusst ist. Diese Entdeckung könnte zu einer Neubewertung der tatsächlichen Klimaveränderungen führen und wichtige Konsequenzen für die zukünftige Klimapolitik haben. Eine kritische und präzise Auswertung der vorhandenen Daten ist unerlässlich, um die tatsächlichen klimatischen Entwicklungen besser zu verstehen.

PS:

Dies ist eine verkürzte Darstellung meiner Analyse. Manche der Verkürzungen sind ungenau. Im verlinkten wissenschaftlichen Artikel wird die Analyse ausführlicher beschrieben. Ich bitte vor voreiliger Kritik, diesen Text zu lesen, welchen ich bewusst in möglichst normaler Sprache gehalten habe.

Ich habe auch den Python-Quellcode meiner Analysesoftware veröffentlicht.

Es wurde hier nur ein Aspekt im Detail analysiert und korrigiert, und alles andere bei der offiziellen Methodik belassen. Das heißt nicht, dass ich die Methodik nach der die Temperaturen gemittelt werden und die vielen anderen Datenmanipulationen gut heiße. Ich schließe mich auch nicht der Obsession mit Temperaturanomalien an, sondern halte Niederschläge, Windgeschwindigkeiten (Konvektion) und absolute Temperaturen für viel wichtiger. Denn diese bestimmen die Aktivität von Flora und Fauna, sowie die klimarelevanten Naturkatastrophen.

Ich freue mich darauf Ihre Kommentare und konstruktive Kritik zu lesen!

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Autor: Moritz Büsing studierte an der TU München Luft- und Raumfahrt. Danach Arbeit bei Airbus Helicopters in Donauwörth an der Rotor-Analyse und -Entwicklung. Danach Wechsel in die Hubschrauber-Vorentwicklung und Wettbewerbsanalyse. Nach Ende der Arbeit dort Wechsel zum chinesischen Startup Autoflight am Standort Augsburg und Arbeit als Ingenieur an der Entwicklung eines Batterie-elektrischen Senkrechtstarters mit dem Ziel, dieses als Lufttaxi einzusetzen. Derzeit Arbeit an einem ähnlichen Projekt für LODD in Abu Dhabi.

 




Globale Net-Zero-Bemühungen haben einen Nickel-Boom ausgelöst, der die Regenwälder und Korallenriffe Indonesiens zerstört

Olivia Cook

Indonesien, der größte Nickelproduzent der Welt, steht im Mittelpunkt eines globalen Wettlaufs um dieses wichtige Metall, der zu einer massiven Zerstörung der Regenwälder und Korallenriffe des Landes führt.

Nickel ist ein entscheidender Bestandteil von Batterien für Elektrofahrzeuge, und die Nachfrage danach ist im Zuge der weltweiten Abkehr von fossilen Brennstoffen stark gestiegen. Doch unter der Oberfläche dieser boomenden Industrie verbirgt sich eine Geschichte von Umweltzerstörung und sozialem Aufruhr, die Gemeinden und Ökosysteme umgestaltet.

In Indonesien hat der Nickelabbau ein noch nie dagewesenes Ausmaß angenommen. Auf das Land entfallen inzwischen 15 Prozent der weltweiten lateritischen Nickelvorkommen, bei denen es sich in der Regel um geringwertige, oberflächennahe Lagerstätten handelt.

Die Internationale Energieagentur prognostiziert bis 2030 einen Anstieg der weltweiten Nickelnachfrage um 65 Prozent, der vor allem auf die Zunahme von Elektrofahrzeugen zurückzuführen ist. Indonesien hat sich als wichtiger Akteur auf dem Nickelmarkt positioniert.

Dieses Bestreben, Nickel nutzbar zu machen, hat massive Investitionen von globalen Unternehmen angezogen. Allein in den letzten drei Jahren hat Indonesien mit großen Unternehmen wie Foxconn, Hyundai und LG Verträge in Höhe von über 15 Mrd. USD über die Lieferung von Nickel für Batterien und die Produktion von Elektrofahrzeugen abgeschlossen.

Dieser Kapitalzufluss hat zum Bau großer Nickelhütten und Verarbeitungsanlagen geführt, insbesondere des Indonesia Morowali Industrial Park auf der Insel Sulawesi. Die neue Nickelschmelze ist eine riesige Anlage, die jährlich 13 Millionen Tonnen Nickelerz verarbeiten kann.

Die Umwandlung von Sulawesi – einer Insel, die für ihre atemberaubenden Korallenriffe und prähistorischen Höhlenmalereien bekannt ist – in ein industrielles Zentrum ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie schnell sich lokale Landschaften unter dem Druck der globalen Nettonachfrage verändern können.

Ausweitung des Nickelabbaus schadet der Umwelt und der menschlichen Gesundheit

Die Umweltauswirkungen des Nickelabbaus sind gravierend. Anlagen wie PT Obsidian Stainless Steel in Sulawesi arbeiten rund um die Uhr und stoßen Schadstoffe in die Luft aus. Zu den freigesetzten Schadstoffen gehören Schwefeldioxid, Stickoxide und Kohleasche – Partikel, die feiner als Strandsand sind. (Zum Thema: Der Abbau von „grüner Energie“ verschmutzt Flüsse und Ackerland in einem unhaltbaren Tempo, so dass 23 Millionen Menschen giftigen Abfällen ausgesetzt sind).

Die Verschmutzung geht über die Luftqualität hinaus. Die Fischer sehen sich zunehmend schlechteren Bedingungen gegenüber, da die Nickelverschmutzung die Gewässer beeinträchtigt, auf die sie angewiesen sind. Die einst reichen Fischgründe sind jetzt trüb, die Fischbestände schwinden und die Fische wandern aus den verschmutzten Gebieten ab.

Aiwi, ein 78-jähriger lokaler Fischer, beschreibt die Auswirkungen. „Es gibt hier keine Fische mehr“, sagte er und fügte hinzu, dass die Kinder in seinem Dorf aufgrund der starken Luftverschmutzung an Atemproblemen leiden.

Die durch den Nickelabbau verursachte Umweltzerstörung ist enorm. Große Waldflächen werden gerodet, um Platz für den Abbau zu schaffen, und Tagebaue werden in die Erde gegraben. Diese Abholzung destabilisiert das Land und macht es anfälliger für Erosion und Überschwemmungen. Allein im Jahr 2022 kam es in Südost-Sulawesi zu mindestens 21 Überschwemmungen und Schlammlawinen, deutlich mehr als die zwei bis drei Überschwemmungen pro Jahr, die vor Beginn des Bergbaubooms verzeichnet wurden.

Außerdem wurden Flüsse und Bäche mit Schwermetallen und anderen Schadstoffen verseucht, was sowohl das Leben im Wasser als auch die menschliche Gesundheit beeinträchtigt. Die örtliche Bevölkerung muss mit den Folgen dieser Umweltauswirkungen fertig werden und steht vor Herausforderungen wie zerstörtem Land und verschmutztem Wasser.

Der Boom des Nickelbergbaus in Indonesien führt uns die Problematik des globalen Übergangs zu saubereren Energiequellen deutlich vor Augen. Während die Umstellung auf Elektrofahrzeuge und erneuerbare Energien als entscheidend für die Verringerung der Treibhausgasemissionen gilt, müssen die damit verbundenen ökologischen und sozialen Auswirkungen unbedingt angegangen werden. Dazu gehört die Einführung strengerer Umweltvorschriften, um wichtige Ökosysteme zu erhalten und massive Umweltverschmutzung zu verhindern.

Hier ein kurzer Clip über eine große Versammlung in Belgrad, Serbien, wo man gegen ein Lithiumabbauprojekt protestiert, das massive Umweltschäden in einer Region im Nordwesten Serbiens verursachen könnte:

 

Der Clip stammt von hier: Cynthia’s Pursuit of Truth channel on Brighteon.com.

Weitere Artikel zum Thema:

Mining for “clean energy” minerals has left more than 23 million people exposed to TOXIC WASTE in their water, environment.

STUDY: Deep-sea mining for EV metals can slash ocean animal populations in half.

Car companies are expanding into the lithium mining business to secure their supplies for EV manufacturing.

GREEN SHORTAGE: Lack of lithium preventing Indonesia from becoming a global hub for EVs.

Cobalt market notes highest supply jump on record as Indonesia becomes biggest global source outside of Africa.

Link: https://climate.news/2024-09-11-net-zero-nickel-boom-destroying-indonesia-rainforests.html

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




EU-Landwirte protestieren gegen die Bedrohung der grünsten Landschaften durch die Umweltpolitik

Vijay Jayaraj

Die malerischen Landschaften Europas mit ihren ausgedehnten Feldern und Weiden sind seit langem Teil der agrarischen Identität des Kontinents. Doch eine Welle von Bauernprotesten hat diese friedliche Szene unterbrochen und sich bis in die Städte ausgebreitet.

Von den sanften Hügeln Frankreichs bis zu den windgepeitschten Ebenen Polens sind die Landwirte mit ihren Traktoren auf die Straße gegangen, vereint im Kampf gegen die Bedrohung ihrer Lebensgrundlagen. Letzte Woche blockierten Tausende von französischen Landwirten Straßen in den Außenbezirken von Paris, was als „Belagerung von Paris“ bezeichnet wurde. Die 800.000 Einwohner zählende Stadt Toulouse war aufgrund der Proteste vom Rest Frankreichs abgeschnitten.

Auch in Städten in Belgien, Irland, Polen, Rumänien, Lettland, Litauen, den Niederlanden und Deutschland haben Landwirte Straßen blockiert und gezielte Proteste an öffentlichen Gebäuden durchgeführt. Traktorenkonvois, Straßenblockaden und leidenschaftliche Reden spiegeln die tiefe Frustration der Landwirte über die Versuche wider, die Anbauflächen zu verkleinern und den Einsatz von Düngemitteln zu verbieten.

In dieser Woche weitete sich der Protest auf Spanien und Griechenland aus. Spanische Landwirte blockierten Autobahnen und den Zugang zu Häfen. Griechische Landwirte luden als Zeichen des Protests Äpfel und Maronen in der Stadt Thessaloniki ab. Inzwischen haben sich Landwirte in den meisten EU-Staaten dem Protest angeschlossen.

Das primäre politische Ziel der Landwirte ist das so genannte Farm to Fork-Programm, mit dem der Einsatz von Pestiziden halbiert, der Einsatz von Düngemitteln reduziert, die landwirtschaftlichen Flächen um mindestens 10 % verringert und die Umstellung von 25 % der landwirtschaftlichen Flächen in der Europäischen Union auf rein ökologischen Landbau vorgeschrieben werden soll. Die Initiative sieht auch die Streichung von Subventionen für Agrardiesel vor, der in Traktoren und Maschinen verwendet wird.

Die Landwirte argumentieren, dass all diese Maßnahmen ihren Lebensunterhalt gefährden, die Wettbewerbsfähigkeit des EU-Agrarsektors gegenüber Märkten außerhalb der EU beeinträchtigen und das reiche landwirtschaftliche Erbe untergraben, welches die europäischen Gesellschaften seit Jahrhunderten geprägt hat.

In dieser Woche weitete sich der Protest auf Spanien und Griechenland aus. Spanische Landwirte blockierten Autobahnen und den Zugang zu Häfen. Griechische Landwirte luden als Zeichen des Protests Äpfel und Maronen in der Stadt Thessaloniki ab. Inzwischen haben sich Landwirte in den meisten EU-Staaten dem Protest angeschlossen.

Das primäre politische Ziel der Landwirte ist das so genannte Farm to Fork-Programm, mit dem der Einsatz von Pestiziden halbiert, der Einsatz von Düngemitteln reduziert, die landwirtschaftlichen Flächen um mindestens 10 % verringert und die Umstellung von 25 % der landwirtschaftlichen Flächen in der Europäischen Union auf rein ökologischen Landbau vorgeschrieben werden soll. Die Initiative sieht auch die Streichung von Subventionen für Agrardiesel vor, der in Traktoren und Maschinen verwendet wird.

Die Landwirte argumentieren, dass all diese Maßnahmen ihren Lebensunterhalt gefährden, die Wettbewerbsfähigkeit des EU-Agrarsektors gegenüber Märkten außerhalb der EU beeinträchtigen und das reiche landwirtschaftliche Erbe untergraben, welches die europäischen Gesellschaften seit Jahrhunderten geprägt hat.

Die Bauernverbände haben ein gutes Argument, und zwar ein sehr gutes. Eine Verringerung des Düngemitteleinsatzes würde bedeuten, dass mehr Land für die Landwirtschaft genutzt werden müsste, aber die grüne Politik der EU zielt darauf ab, die landwirtschaftliche Nutzfläche zu verringern. Dies kommt einem erzwungenen landwirtschaftlichen Selbstmord gleich, der Hunger, Tod und den Zusammenbruch der Gesellschaft zur Folge hat.

Aufgeschreckt durch diese Proteste und um die Landwirte zu beschwichtigen, kündigte die Präsidentin der EU-Kommission Ursula von der Leyen Anfang dieser Woche kleinere Zugeständnisse bei ihrem Farm to Fork-Programm an. Obwohl die Medien dies als Erfolg für die Landwirte feierten, sind die Zugeständnisse zu unbedeutend und nur vorübergehende Maßnahmen, um die kontinentweiten Proteste zu beenden.

In ihrer Rede am Dienstag machte EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen schockierenderweise den russischen Präsidenten Wladimir Putin und den Klimawandel für die Proteste der Landwirte verantwortlich, obwohl der Hauptgrund für die Proteste der Landwirte die Politik der EU-Kommission war, die sie selbst beaufsichtigt. Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass die EU-Präsidentin nicht direkt von den Menschen in der EU gewählt wird, aber mit der Autorität ausgestattet wurde, Millionen von Europäern lebensverändernde und landwirtschaftszerstörende Maßnahmen aufzuerlegen.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Thomas O’Reilly von der in Brüssel ansässigen Organisation „The European Conservative“ sagt: „Unabhängig von der Rhetorik der Kommission (EU) ist der Green Deal das Herzstück der EU-Klimapolitik, und nichts, was sie kampflos aufgeben wird. Genauso wenig wie die europäischen Landwirte, die um ihr Leben kämpfen“.

Mit anderen Worten: Der Kampf geht über die unmittelbare Nutzung von Land und Düngemitteln hinaus und betrifft auch das Wohlergehen künftiger Generationen. Farm to Fork wird erst dann gelöst sein, wenn die Programme Green Deal und Net Zero beendet sind.

Die europäische Agrarkrise ist eine Warnung an die Bürger anderer Regierungen, die ähnliche Maßnahmen für die landwirtschaftliche Produktion ergreifen wollen, um eine nicht existierende Klimakrise abzuwenden. Sogenannte grüne Politik würde die grünsten Landschaften unserer Welt zerstören, zerschlägt diese doch den Traum der einfachen Menschen von einem menschenwürdigen Leben mit Zugang zu den grundlegenden Dingen des Lebens.

Vijay Jayaraj is a Research Associate at the CO2 Coalition, Arlington, Virginia. He holds a master’s degree in environmental sciences from the University of East Anglia, U.K. 

This piece originally appeared at TownHall.com and has been republished here with permisison.

Link: https://cornwallalliance.org/eu-farmers-protest-green-policies-threat-to-greenest-lands/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Oh nein! „Westantarktischer Eisschild könnte bis zum Jahr 2300 verschwinden“

Anthony Watts

Aus der Abteilung „Wir haben das alles schon einmal gehört“ und der Abteilung für modellierte, nicht überprüfbare Vorhersagen des Dartmouth College kommt diese abgedroschene Schreckensmeldung:

Von Dartmouth geleitete Studie stellt 16 Modelle für eine verfeinerte Prognose des Eisverlusts bis zum Jahr 2300 zusammen.

Eine von Dartmouth geleitete Studie von mehr als 50 Klimawissenschaftlern aus aller Welt liefert die erste klare Prognose darüber, wie Kohlenstoffemissionen den Verlust eines großen Teils des antarktischen Eisschildes in den nächsten 300 Jahren verursachen könnten.

Die Zukunft der Gletscher der Antarktis nach 2100 wird ungewiss, wenn man die bestehenden Eisschildmodelle einzeln betrachtet, berichten die Forscher in der Zeitschrift Earth’s Future. Sie kombinierten die Daten von 16 Eisschildmodellen und stellten fest, dass die Prognosen insgesamt darin übereinstimmen, dass der Eisverlust in der Antarktis bis zum 21. Jahrhundert zunehmen wird, wenn auch allmählich, selbst bei den derzeitigen Kohlenstoffemissionen.

Diese Übereinstimmung bricht jedoch nach 2100 ab, so die Forscher. Die Modelle sagen voraus, dass sich das Eis in den meisten westlichen Becken der Antarktis unter den derzeitigen Emissionen rasch zurückzieht. Bis zum Jahr 2200 könnten die schmelzenden Gletscher den globalen Meeresspiegel bis zu 167 cm steigen lassen. Einige der numerischen Experimente des Teams prognostizierten einen nahezu vollständigen Zusammenbruch des westantarktischen Eisschildes bis zum Jahr 2300.

„Wenn man mit politischen Entscheidungsträgern und Interessenvertretern über den Anstieg des Meeresspiegels spricht, konzentrieren sie sich meist darauf, was bis zum Jahr 2100 passieren wird. Darüber hinaus gibt es nur sehr wenige Studien“, sagt Hélène Seroussi, Erstautorin der Studie und außerordentliche Professorin an der Thayer School of Engineering in Dartmouth.

„Unsere Studie liefert die längerfristigen Prognosen, die bisher fehlten“, sagt sie. „Die Ergebnisse zeigen, dass sich die langfristigen Auswirkungen für die Regionen, die am stärksten vom Meeresspiegelanstieg betroffen sind, nach 2100 noch verstärken werden.“

Die Forscher haben modelliert, wie sich der Eisschild der Antarktis unter Szenarien mit hohen und niedrigen Emissionen bis zum Jahr 2300 entwickeln würde, sagt Mathieu Morlighem, Professor für Geowissenschaften in Dartmouth und Mitautor der Studie. Der ehemalige Dartmouth-Ingenieur Jake Twarog (24) ist ebenfalls Mitautor der Studie und hat als Student daran mitgewirkt.

„Während die derzeitigen Kohlenstoffemissionen nur einen bescheidenen Einfluss auf die Modellprojektionen für dieses Jahrhundert haben, nimmt der Unterschied zwischen dem Beitrag von Szenarien mit hohen und niedrigen Emissionen zum Meeresspiegelanstieg nach 2100 stark zu“, sagt Morlighem. „Diese Ergebnisse bestätigen, dass es entscheidend ist, die Kohlenstoffemissionen jetzt zu reduzieren, um künftige Generationen zu schützen“.

Der Zeitpunkt, zu dem die Gletscher der Antarktis mit dem Rückzug beginnen würden, variierte je nach dem von den Forschern verwendeten Eisströmungsmodell, sagt Seroussi. Aber die Geschwindigkeit, mit der große Rückzüge stattfanden, sobald ein schneller Eisverlust begann, war bei allen Modellen gleich.

„Alle Modelle stimmen darin überein, dass diese großen Veränderungen, wenn sie erst einmal begonnen haben, durch nichts aufgehalten oder verlangsamt werden können. Mehrere Becken in der Westantarktis könnten vor dem Jahr 2200 vollständig zusammenbrechen“, sagt Seroussi. „Der genaue Zeitpunkt eines solchen Zusammenbruchs ist nicht bekannt und hängt von den künftigen Treibhausgasemissionen ab, so dass wir schnell genug reagieren müssen, um die Emissionen zu reduzieren, bevor die großen Becken verloren gehen.“

Die Studie könnte zu weiteren Gemeinschaftsmodellen führen, die Wissenschaftler nutzen können, um die Unterschiede in den Prognosen für Regionen mit erheblichen Modellierungsunsicherheiten oder für den grönländischen Eisschild zu verstehen und zu beseitigen, so Seroussi. Die Forschungs- und Computerressourcen können dann auf die Untersuchung der Ergebnisse konzentriert werden, die diese verschiedenen Modelle als am wahrscheinlichsten vorhersagen.

„Wir lernen von der Gemeinschaft der Wissenschaftler, was passieren wird“, sagt Seroussi. „Diese Zusammenarbeit bedeutet, dass wir eine bessere, solidere Einschätzung der Unsicherheit haben und sehen können, wo unsere Modelle übereinstimmen und wo sie nicht übereinstimmen, so dass wir wissen, worauf wir unsere zukünftige Forschung konzentrieren müssen.“

Link: https://wattsupwiththat.com/2024/09/25/oh-noes-west-antarctic-ice-sheet-may-disappear-by-2300/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Medien bestätigen: Es ist nicht anomal warm auf der Erde, vielmehr befindet sich diese in der kühlsten Periode der letzten 485 Millionen Jahre

Anthony Watts

Kürzlich wurde in vielen Medien eine neue wissenschaftliche Studie mit dem Titel „A 485-million years history of Earth’s surface temperature“ (Eine 485 Millionen Jahre alte Geschichte der Temperatur der Erde) als Beweis dafür dargestellt, dass der derzeitige bescheidene Temperaturanstieg der letzten 150 Jahre katastrophale Folgen haben wird. Die Daten und das angewandte Verfahren deuten stark darauf hin, dass solche Behauptungen falsch sind.

So zitierte die Washington Post (WaPo) in ihrer Berichterstattung einen der Autoren der Studie mit den Worten:

Zu keinem Zeitpunkt in den fast einer halben Milliarde Jahren, die Judd und ihre Kollegen analysiert haben, hat sich die Erde so schnell verändert wie jetzt, fügte sie hinzu: „Was wir jetzt tun, ist genauso beispiellos wie der Einschlag eines massiven Asteroiden auf der Erde.“

Wie absurd. Erstens, ein Weltuntergangsereignis aus dem Weltraum hat nichts mit der sanften Erwärmung zu tun, die wir im letzten Jahrhundert erlebt haben.

Zweitens lässt sich anhand der Proxydaten, auf die sich ihre Forschung beschränkte, nicht feststellen, ob die Geschwindigkeit, mit der die Temperaturveränderungen in der Vergangenheit auftraten, schneller, langsamer oder ähnlich den derzeitigen war.

Bloomberg schrieb in seinem Artikel „We Just Got a Wake-Up Call From the Time Before Dinosaurs“ [etwa: Wir haben gerade einen Weckruf aus der Zeit vor den Dinosauriern erhalten] folgendes: „Die Erde hat schon früher Perioden eines schnellen Klimawandels erlebt. Sie alle führten zu einem Massensterben.“ Die Schlussfolgerung ist, dass wir uns auf dem gleichen Weg befinden wie die Dinosaurier, die ironischerweise durch „einen massiven Asteroiden, der in die Erde einschlug“, beendet wurden.

Die Tech News titelten: 500 Millionen Jahre Klimageschichte sagen uns, dass eine Katastrophe bevorsteht.

All diese Medien sagen für unsere unmittelbare Zukunft aufgrund des Klimawandels Unheil voraus, ignorieren dabei aber völlig das größere Bild, das die Studie zeichnet. Am wichtigsten ist, dass die Studie selbst keine Vorhersagen über künftiges Unheil aufgrund des Klimawandels macht; solche düsteren Vorhersagen werden ausschließlich von den Medien erfunden.

Was in der von WaPo zur Verfügung gestellten Grafik und der Grafik in der eigentlichen Studie (Abbildung 1, siehe unten) klar ersichtlich ist, aber von den Medien ignoriert wenn nicht gar geleugnet wird, ist die Tatsache, dass die Erde heute so kühl ist wie seit 485 Millionen Jahren nicht mehr. Darüber hinaus haben die Medien die Tatsache völlig ignoriert, dass die großen Temperaturschwankungen im Laufe der Geschichte lange vor dem Auftauchen des Menschen und der industriellen Revolution stattfanden.

Abbildung 1: Temperaturverlauf im Phanerozoikum. Mit PhanDA rekonstruierte globale mittlere Temperaturen für die letzten 485 Millionen Jahre. Die schwarze Linie zeigt den Median, die Schattierung entspricht dem Ensemble-Perzentil. Blaue Rechtecke zeigen die maximale Ausdehnung des Eises in Breitengraden, und orange gestrichelte Linien (Fischsymbole) zeigen den Zeitpunkt der fünf großen Massenaussterben des Phanerozoikums. Die von A. Watts hinzugefügte blaue horizontale Linie zeigt, dass die Gegenwart die niedrigste globale Temperatur in der gesamten 485 Millionen Jahre alten Geschichte aufweist. Quelle: Abbildung 2 aus „A 485-million-year history of Earth’s surface temperature“ (Eine 485-Millionen-Jahre-Geschichte der Erdtemperatur)

Man beachte die blaue Linie in Abbildung 1 (hinzugefügt), die zeigt, dass den Daten zufolge die Gegenwart die kühlste in der 485-Millionen-Jahre-Geschichte der Temperatur ist.

Doch irgendwie ist dies den Medien entgangen. WaPo konzentriert sich ganz auf den kleinen Ausschlag ganz am Ende des Diagramms, mit ihrer eigenen vergrößerten Version, siehe unten:

WaPo ignoriert völlig die Beweise in den vorgelegten Forschungsarbeiten, wie z. B. das kürzlich vom Heartland Institute durchgeführte Projekt zu Oberflächenstationen, das zeigt, dass der städtische Wärmeinseleffekt und die schlechte Platzierung von Temperaturstationen, die zur Messung der Temperaturen verwendet werden und aus denen langfristige Trenddaten gewonnen werden, für bis zu 50 Prozent der jüngsten Erwärmung verantwortlich sein könnten, während der Rest wahrscheinlich teilweise oder ganz natürlichen Ursprungs ist.

Dann schlägt WaPo den obligatorischen „Klimakrisen“-Alarm und schreibt:

Der Planet erwärmt sich schon seit 20.000 Jahren, aber die vom Menschen verursachten Emissionen der letzten Jahrhunderte haben die Erwärmung auf ein noch nie dagewesenes Niveau gebracht.

Ohne rasche Maßnahmen zur Eindämmung der Treibhausgasemissionen, so die Wissenschaftler, könnten die globalen Temperaturen bis zum Ende des Jahrhunderts fast 17 Grad Celsius erreichen – ein Wert, der seit dem Miozän vor mehr als 5 Millionen Jahren nicht mehr erreicht wurde.

Das ist Unsinn! Wir befinden uns nicht in einem „noch nie dagewesenes Niveau“. Die Grafik selbst beweist das, ebenso wie andere Teile des WaPo-Artikels, wie z.B.: „An seinem heißesten Punkt, so die Studie, erreichte die durchschnittliche Temperatur der Erde 36 Grad Celsius – weit höher als die historischen 14,98°C, die der Planet letztes Jahr erreichte.“

Natürlich gab es diesen Höchstwert von 36°C schon lange vor der Existenz des Menschen, was darauf hindeutet, dass sich der Planet in der Vergangenheit aufgrund völlig natürlicher Faktoren dramatisch erwärmt und abgekühlt hat, ohne dass der Mensch irgendeinen Beitrag dazu geleistet hätte. Um es klar zu sagen: WaPo zitiert keine Daten oder Theorien, und schon gar nichts in der Studie deutet darauf hin, dass menschliche CO2-Emissionen zu den in der Vergangenheit erreichten Höchstwerten führen könnten. Ein Anstieg um 1,5 oder 2 Grad Celsius ist nicht gefährlich und bringt die Welt sicherlich nicht von den derzeitigen 14,98℃ auf die 36℃, die die WaPo diskutiert, um ihre Leser zu erschrecken.

Diese Passage aus dem WaPo-Artikel kommt zu dem ehrlichen Schluss, dass die Erde im Laufe ihrer geologischen Geschichte tendenziell wärmer war als heute:

Die Studie macht auch deutlich, dass die Bedingungen, an die sich der Mensch gewöhnt hat, ganz anders sind als die, die in der Geschichte unseres Planeten geherrscht haben. Der Studie zufolge lagen die Durchschnittstemperaturen während des größten Teils des Phanerozoikums über 22 °C mit wenig oder gar keinem Eis an den Polen. Nur 13 Prozent der Zeit herrschte ein kühles Klima – einschließlich unseres heutigen Klimas.

Daher ist es durchaus möglich, dass die Erde zu einem „Treibhausklima“ zurückkehren wird, ohne dass der Mensch irgendetwas dazu beiträgt.

Es ist klar, dass die Medien diese wissenschaftliche Studie, die keinerlei alarmierende Behauptungen aufstellt, in ein Instrument verwandeln wollten, um ihren irrigen Standpunkt zu untermauern, dass die Welt derzeit mit einer vom Menschen verursachten „Klimakrise“ konfrontiert ist. Die Daten zeigen jedoch eindeutig, dass sich die Erdtemperatur und das Klima in den verschiedenen Regionen der Erde in der Vergangenheit radikal verändert haben, dass die gegenwärtigen Temperaturen viel niedriger sind als die Norm für den größten Teil der Erdgeschichte und dass die Menschen zu verschiedenen Zeitpunkten in der Geschichte sowohl niedrigere als auch höhere Temperaturen erlebt haben, als wir sie jetzt erleben.

Es ist eine Schande, aber nicht unerwartet, dass die Mainstream-Medien Berichte wie diese zu etwas Beängstigendem verdrehen. Ein solches Verhalten ist nicht nur unehrlich, sondern verwerflich.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Originally published on Climate Realism

Anthony Watts is a senior fellow for environment and climate at The Heartland Institute. Watts has been in the weather business both in front of, and behind the camera as an on-air television meteorologist since 1978, and currently does daily radio forecasts. He has created weather graphics presentation systems for television, specialized weather instrumentation, as well as co-authored peer-reviewed papers on climate issues. He operates the most viewed website in the world on climate, the award-winning website wattsupwiththat.com.

Link: https://wattsupwiththat.com/2024/09/25/media-confirms-the-earth-is-not-abnormally-warm-rather-it-is-in-its-coldest-period-in-485-million-years/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE