Kurzbeiträge zu neuen Forschungsergebnissen – Ausgabe 1 / 2025

Einführung des Übersetzers: Hier also weitere Beiträge aus den Wetter-Bulletins von Cap Allon, in denen es aber nicht um aktuelle Vorgänge geht. Der erste Beitrag befasst sich mit betrügerischen Daten, im zweiten Beitrag geht es um Ideologie vs. Energie-Sicherheit.

3. Januar 2025

Zu frisierten Daten in UK:

Falsche Daten

Die Jahrestemperaturen in UK sind das zweite Jahr in Folge gesunken:

Das Met Office verweist mit Nachdruck auf einen „unablässigen Aufwärtstrend bei den Durchschnittstemperaturen“. Dieser Trend wird jedoch ohne Fehlermargen dargestellt, eine entscheidende Unterlassung, die Zweifel an der statistischen Genauigkeit der Analyse aufkommen lässt.

Ein Hauptproblem liegt in der schlechten Platzierung der Wetterstationen, die kürzlich von Paul Homewood auf notalotofpeopleknowthat.com [frei zugänglich] diskutiert worden ist. Gemäß den WMO-Standards sind Standorte der Klassen 4 und 5 – die 77,9 % des Netzes in UK ausmachen – mit Unsicherheiten bis zu 2 °C bzw. 5 °C behaftet.

Im Durchschnitt könnten die offiziellen Temperaturmessungen in UK bis zu 2,5 °C zu hoch sein. Im Gegensatz zu Fehlern in anderen Bereichen, die sich letztendlich gegenseitig ausgleichen können, führen schlechte Thermometerstandorte zu einer ständigen Überhöhung der Temperaturwerte.

Das Problem wird noch verschärft, wenn man versucht, moderne Messwerte mit historischen Daten zu vergleichen. Es gibt keine Dokumentation über die Qualität der Standorte von Stationen aus früheren Jahrzehnten, was die Analyse langfristiger Trends unzuverlässig macht. Wenn wir eine plausible Fehlerspanne von 1°C einkalkulieren, sind die aktuellen Temperaturen statistisch nicht mit denen des frühen 20. Jahrhunderts vergleichbar.

Das Met Office weigert sich schlichtweg, die Auswirkungen der städtischen Wärmeinsel (UHI) zu berücksichtigen, welche die Temperaturen an städtischen Standorten künstlich in die Höhe treiben.

Ohne die fatalen, die Wärme übertreibenden Probleme mit seinem Netzwerk und die Auslassung von Fehlermargen sind die Behauptungen des Met Office über Rekordtemperaturen und Klimatrends weit davon entfernt, wissenschaftlich definitiv zu sein.

Auch die Behauptung der Behörde, sie könne die Temperaturen in UK auf das Hundertstel eines Grades genau berechnen, ist nachweislich absurd.

Link: https://electroverse.substack.com/p/uk-shivers-at-133c-8f-flawed-data?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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9. Januar 2025

Im Zuge einer prognostizierten extremen Kältewelle in UK macht sich Cap Allon Gedanken über die Energieversorgung von UK. Seine Ausführungen sollen hier übersetzt werden, denn m. E. Ist nicht von der Hand zu weisen, dass es bei uns ähnlich zugehen könnte – und dass es hierzulande nie mehr zu extremer Kälte kommen wird, glauben sowieso nur die Leugner des wahren Klimawandels aus dem AGW-Bereich.

Ideologie ist höher als Energiesicherheit

Die eisigen Temperaturen am Mittwoch haben das eklatante Scheitern der Energiepolitik in UK offenbart. Die Haushalte mussten stündlich Millionen von Pfund zahlen, um die Stromerzeugung aus Gas zu erhöhen, während Wind- und Solarenergie fast völlig zum Erliegen kamen.

Der Nationale Energiesystembetreiber (NESO) versuchte verzweifelt, Stromausfälle zu vermeiden und zahlte 1,8 Millionen Pfund pro Stunde an Rye House und 2 Millionen Pfund pro Stunde an Gasanlagen in Nordwales. In der Zwischenzeit füllten teure Importe aus dem Ausland die Lücken, die durch die Abhängigkeit Großbritanniens von unzuverlässigen erneuerbaren Energien entstanden waren.

Diese Krise ist das unvermeidliche Ergebnis der Anbiederung an grüne Ideologen, die Netto-Null-Phantasien über alles andere stellen.

In UK gibt es keine Kohlekraftwerke mehr, Gas wird weiterhin verteufelt und gedrosselt, Kernkraft ebenso, und das Netz ist infolgedessen total geschwächt – und das alles, während Politiker ein „sauberes Netz“ bis 2030 anpreisen. Der gestrige Realitätscheck: Gas lieferte 55 % des nationalen Stroms, während die Windenergie mit knapp 8 % und die Solarenergie mit etwa 1 % kaum ins Gewicht fielen.

Die finanziellen Kosten dieser Inkompetenz werden direkt von der Allgemeinheit getragen. Die Notzahlungen der NESO werden die ohnehin schon hohen Energierechnungen noch weiter in die Höhe treiben, setzen doch die Politiker weiterhin blindlings auf ihre Netto-Null-Obsession.

Großbritannien braucht keine weiteren hohlen Klimaziele – es braucht zuverlässige, erschwingliche Energie, das Rückgrat jeder florierenden Wirtschaft. Das bedeutet, dass wieder in Kohle, Gas und Kernkraft investiert werden muss. Doch leider ist dieser rückgratlose, kontrollsüchtige Clown am Ruder:

Hier bringt Cap Allon ein Foto von Ed Milliband, dem Energieminister. Wegen unklaren Copyrights (Getty Images) kann es hier nicht übernommen werden. Aber den Kommentar von Allon zu dem Foto, den kann man bringen:

Ed Miliband, Minister für Energiesicherheit und Netto-Nullenergie – seufz! – hat eingeräumt, dass bestehende Gaskraftwerke für Zeiten mit geringem Wind-/Solarenergieangebot beibehalten werden müssen.

Link: https://electroverse.substack.com/p/uk-braces-for-20c-4f-ideology-above?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE




Michael Mann nach langwierigem Rechtsstreit verurteilt, über 530.000 Dollar zu zahlen

Cap Allon

Nach 13 Jahren gerichtlicher Auseinandersetzungen wurde Michael E. Mann, der für sein absurdes „Hockeyschläger“-Klimamodell und allgemeine Verschleierungstaktiken bekannt ist, zur Zahlung von 530.820,21 Dollar an Anwaltsgebühren und Kosten an National Review verurteilt.

Dies ist der erste Fall, in dem Mann dazu verurteilt wurde, die finanzielle Verantwortung für seinen langwierigen Rechtsstreit mit Kritikern zu übernehmen.

Hintergrund

Mann reichte 2012 eine Klage gegen Mark Steyn, National Review und das Competitive Enterprise Institute (CEI) wegen Verleumdung aufgrund von Kritik an seiner Klimaforschung ein. Die Beklagten beantragten zunächst die Abweisung der Klage aufgrund der Anti-SLAPP-Bestimmungen (Strategic Lawsuit Against Public Participation), die die freie Meinungsäußerung in Angelegenheiten von öffentlichem Interesse schützen sollen. Der Antrag wurde jedoch von Richterin Natalia Combs-Greene abgelehnt, die aufgrund ihrer mangelnden Erfahrung mit komplexen Fällen das Verfahren verzögerte. Ein zweiter Richter bestätigte die Entscheidung, wodurch der Fall weiter verzögert wurde.

Steyn, der unbedingt weitermachen und seinen Namen reinwaschen wollte, beantragte ein von seinen Mitangeklagten getrenntes Verfahren, die bis zum Obersten Gerichtshof der USA Berufung einlegten. Mann lehnte dies ab, wodurch sich der Fall über Jahre hinzog. Während dieser Zeit erreichte National Review, dass zwei Klagen gegen sie in der Berufungsinstanz abgewiesen wurden, und zog sich schließlich nach der Offenlegung der Beweise aus dem Fall zurück, da es an einer Abstimmung mit Steyn mangelte. CEI zog sich ebenfalls zurück und überließ Steyn und Rand Simberg (dem ehemaligen Autor von CEI) den Kampf gegen Mann allein.

„Eine Schande für den Berufsstand“ Die Wissenschaftler der Welt, in ihren eigenen Worten, über Michael E. Mann, seinen Hockeyschläger und ihren Schaden für die Wissenschaft Band I [Zusammengestellt und herausgegeben von Mark Steyn]

Jüngste Entwicklungen

Im Januar 2024 kam es zur Verhandlung zwischen Steyn und Simberg, bei der mehrere wichtige Anträge gestellt wurden. Unter anderem verlangte Mann unter Berufung auf Anti-SLAPP-Bestimmungen Anwaltskosten von Steyn. In der Zwischenzeit stellte National Review einen Gegenantrag auf Erstattung ihrer Anwaltskosten nach demselben Gesetz.

In dieser Woche erließ der DC Superior Court zwei Urteile:

1. Manns Antrag auf Erstattung der Anwaltskosten von Steyn wurde abgelehnt.

2. Mann wurde angewiesen, National Review über eine halbe Million Dollar an Anwaltskosten zu zahlen.

Implikationen

Die Urteile stellen eine bedeutende Veränderung in einem Fall dar, der oft als Beispiel für „lawfare“ kritisiert wird – der Einsatz von Rechtsmitteln zur Unterdrückung der öffentlichen Debatte. Nach der amerikanischen Regel tragen die Kläger im Allgemeinen ihre eigenen Prozesskosten, es sei denn, es gelten Ausnahmen wie die Anti-SLAPP-Gesetze.

Mit diesem Beschluss wird Mann zum ersten Mal für die finanziellen Kosten seiner Klage zur Rechenschaft gezogen.

Schwebende Verfahren

Mehrere Anträge nach der Verhandlung sind noch nicht entschieden, darunter:
– Steyns Antrag auf Herabsetzung des Strafschadensersatzes in Höhe von 1 Million Dollar, der seiner Meinung nach verfassungswidrig ist.

– Ein Antrag auf ein neues Verfahren aufgrund von Manns angeblicher Präsentation falscher Daten vor den Geschworenen.

– Ein Antrag auf Sanktionen gegen Mann wegen der Vorlage der umstrittenen Beweise.

Dieser Fall unterstreicht die ätzende Natur von Michael Manns Taktik, die Gerichte zu instrumentalisieren, um seine Kritiker zum Schweigen zu bringen, während er sich seit über einem Jahrzehnt der Verantwortung entzieht. Die Frage, wer seinen kostspieligen juristischen Kreuzzug finanziert hat, bleibt ebenfalls unbeantwortet und wirft einen Schatten auf die Integrität seiner Beweggründe. Waren es ideologisch ausgerichtete Spender, zwielichtige Gönner oder etwas anderes?

Trotz seines scheinheiligen Auftretens als „Verteidiger der Wissenschaft“ entlarven Manns Handlungen ihn als kleinlichen, prozesssüchtigen Opportunisten, dem es mehr darum geht, abweichende Meinungen zum Schweigen zu bringen und seinen aufgeblasenen, von den Medien aufgebauten Ruf zu bewahren, als sich an einem wissenschaftlichen Diskurs zu beteiligen.
Dieses Urteil zwingt ihn endlich dazu, einen Teil der finanziellen Last seiner Rachekampagne zu tragen.

Zuerst verlor Michael Mann seinen Prozess gegen Dr. Tim Ball, und jetzt scheint er auch seinen Prozess gegen Mark Steyn zu verlieren – einen Mann, der durch den Prozess am Boden zerstört wurde und seither im Rollstuhl sitzt.

Mann kann das Gummiband der Realität nicht dehnen, ohne dass es irgendwann zurückschnappt.

Link: https://electroverse.substack.com/p/kashmirs-cold-kills-record-freeze?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)

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Zum gleichen Vorgang gibt es auch einen Beitrag auf WUWT, dessen Übersetzung püberprüft werden kann und der deswegen hier angefügt wird:

ENDLICH muss Mann zahlen…

Anthony Watts

Wie SteynOnline.com kürzlich berichtete, wurde Michael E. Mann, der für seine umstrittene „Hockeyschläger“-Grafik und sein Auftreten als Rechtsverdreher bekannt ist, dazu verurteilt, persönlich zu den Gerichtskosten seines langwierigen Prozesses gegen Mark Steyn, National Review und das Competitive Enterprise Institute (CEI) beizutragen. Dieser Fall, der vor über einem Jahrzehnt eingeleitet wurde, hat aufgrund seiner Auswirkungen auf die Meinungsfreiheit und die wissenschaftliche Debatte große Aufmerksamkeit erregt.

Ursprünglich hatte Mann ausgesagt, dass er seine Klagen nicht persönlich finanziert hatte, so dass die Quellen seiner finanziellen Unterstützung unklar blieben. Zu Beginn des Verfahrens wurde ein Anti-SLAPP-Antrag – der darauf abzielt, Klagen zu verhindern, die darauf abzielen, den öffentlichen Diskurs zum Schweigen zu bringen – von Richterin Natalia Combs-Greene abgelehnt, deren Hauptfachwissen in Streitigkeiten zwischen Vermietern und Mietern liegt. Diese Entscheidung wurde von einem späteren Richter bestätigt, was die Bemühungen der Verteidigung erschwerte.

Um eine Lösung zu finden, plädierte Steyn für einen sofortigen Prozess, um seinen Namen reinzuwaschen, reichte Gegenklagen ein und beantragte die Trennung von seinen Mitangeklagten. Mann widersetzte sich jedoch diesem Schritt, was zu einer Aussetzung des Verfahrens führte, während das Berufungsverfahren bis zum Obersten Gerichtshof der USA ging. Während dieser Zeit veröffentlichte Steyn eine Zusammenstellung von Kritiken von über 100 Wissenschaftlern, die Manns Arbeit, insbesondere die Methodik hinter dem „Hockeyschläger“-Diagramm, in Frage stellten.

Im Laufe der Zeit konnte National Review erreichen, dass einige Anklagen in der Berufungsinstanz abgewiesen und die übrigen Anklagen nach einer Untersuchung fallen gelassen wurden. Obwohl National Review beträchtliche Mittel von Unterstützern aufbrachte, um Steyn zu verteidigen, distanzierte sich das Blatt schließlich und gab an, Steyn habe unabhängig gehandelt. Auch CEI zog sich mit ähnlichen Argumenten aus dem Verfahren zurück und überließ Steyn und CEI-Autor Rand Simberg das Feld allein.

Schließlich reichte National Review einen Antrag auf teilweise Erstattung der Anwaltskosten von Mann gemäß dem Anti-SLAPP-Gesetz ein. Das jüngste Urteil, das Mann dazu verpflichtet, einen Teil der finanziellen Belastung persönlich zu tragen, stellt eine kleine, aber bedeutende Wende in dem langwierigen Rechtsstreit dar. Ich begrüße dieses Urteil sehr!

Aber aufgrund der Vorgeschichte wird er wahrscheinlich versuchen, sich aus der Sache herauszuwinden, wie er es nach dem verlorenen Rechtsstreit mit Dr. Tim Ball getan hat. Mann hat in der Vergangenheit dreimal verloren, jetzt ist es das vierte Mal.

Link: https://wattsupwiththat.com/2025/01/09/mann-finally-has-to-pay/

Beides Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE




Ist Windenergie billiger als Gas?

Paul Homewood, NOT A LOT OF PEOPLE KNOW THAT

OFFSHORE-WINDENERGIE VS. GAS?

Was ist billiger – Offshore-Windenergie oder Gas?

Wir scheinen uns immer im Kreis zu drehen, wenn wir diese Frage diskutieren! Politiker und die Windkraftlobby beziehen sich immer auf die offiziellen, zuletzt vom BEIS im Jahr 2023 veröffentlichten Kosten und beziehen dabei oft unehrlicherweise die Kohlenstoffpreise in die Kosten der Gasverstromung ein, obwohl es sich dabei um eine STEUER und nicht um KOSTEN handelt.

Andere weisen darauf hin, dass man nicht einfach die nivellierten Kosten vergleichen kann, da sie die indirekten Kosten nicht berücksichtigen, die mit intermittierenden erneuerbaren Energien verbunden sind, insbesondere die Notwendigkeit, für Standby-Kapazitäten zu zahlen.

Der einzig gültige Vergleich besteht darin, die GESAMTKOSTEN der Windenergie mit den BRENNSTOFFKOSTEN von GuD-Kraftwerken zu vergleichen. Letztere müssen natürlich auch im Standby-Betrieb vollständig bemannt und gewartet werden, so dass diese Kosten im Wesentlichen fix sind. Die einzigen zusätzlichen Kosten, die bei der Stromerzeugung anfallen, sind die Kosten für den Brennstoff selbst.

Die folgende Analyse basiert vollständig auf den Annahmen, die in dem oben erwähnten BEIS-Bericht über die Stromerzeugungskosten verwendet wurden, sowie auf anderen offiziellen Daten.

Im Jahr 2023 lieferte die Gaskraft 101 TWh, ein Drittel des gesamten Stroms in Großbritannien.

Die jüngsten mittleren Prognosen der Regierung für den Gaspreis liegen bei etwa 70 Pence/Therm, das sind 24 £/MWh. Bei einer Brennstoffeffizienz von 53 % entspricht dies 45 £/MWh erzeugter Elektrizität oder 4,5 Mrd. £ pro Jahr.

Kommen wir nun zur Offshore-Windenergie.

Die BEIS-Kostenberechnungen gehen von Kapitalkosten in Höhe von £ 2.200/kW aus – das ist das obere Ende der Spanne, was angesichts des massiven Anstiegs der in der CfD-Auktion vom letzten Sommer angebotenen Preise realistischer ist. Um 101 TWh zu erzeugen, bräuchten wir 26 GW an neuen Offshore-Windkapazitäten, was mehr ist, als wir derzeit haben. Das ergibt Gesamtkapitalkosten von 57 Milliarden Pfund.

Hinzu kommen die Betriebskosten der Offshore-Windenergie, die das BEIS auf 19 Pfund/MWh schätzt.

Über eine Lebensdauer von fünfzehn Jahren belaufen sich die Betriebs- und Kapitalkosten also auf 86 Milliarden Pfund. Die Kosten für Erdgas zur Erzeugung der gleichen Strommenge würden sich im gleichen Zeitraum auf 67 Mrd. £ belaufen.

Selbst dann sind die Kosten für die Windenergie zu niedrig angesetzt, denn wir sollten die Kosten für den Netzausbau hinzurechnen, die auf über 100 Milliarden Pfund geschätzt werden, oder zumindest den entsprechenden Anteil für die zusätzlichen 26 GW.

Wir wissen, dass die bereits im Netz befindliche Windenergie erheblich mehr kostet als die optimistischen Berechnungen des BEIS. Aber selbst wenn man diese für neue Windparks zugrunde legt, ist klar, dass GuD-Anlagen viel billiger sind.

Link: https://wattsupwiththat.com/2025/01/07/is-wind-power-cheaper-than-gas/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




„Mysteriöser Vulkan“ identifiziert, der die globalen Temperaturen 1831 um fast 1 Grad Celsius senkte

Leslie EastmanLegal Insurrection

Wenn ich über den Klimawandel schreibe, weise ich oft darauf hin, dass Vulkane erhebliche Auswirkungen auf das globale Klima haben können.

Vor kurzem wurde ein neues Beispiel aufgedeckt: Ein „mysteriöser Vulkan“, der 1831 ausbrach und das Klima der Erde erheblich abkühlte, wurde schließlich als Zavaritskii auf der Insel Simushir identifiziert, die zum Archipel der Kurilen zwischen Russland und Japan gehört.

Diese Eruption war eine der stärksten des 19. Jahrhunderts und setzte enorme Mengen an Schwefeldioxid in die Stratosphäre frei. Diese Emissionen führten zu einem Rückgang der jährlichen Durchschnittstemperaturen der nördlichen Hemisphäre um etwa ein Grad Celsius.

Die Herausforderung bei der Lokalisierung des Vulkans war seine abgelegenen Lage.

Während das Jahr dieses historischen Ausbruchs bekannt war, war der Ort des Vulkans nicht bekannt. Forscher haben dieses Rätsel vor kurzem gelöst, indem sie Eisbohrkerne in Grönland entnommen und durch die Schichten der Kerne in die Vergangenheit geblickt haben, um Schwefelisotope, Aschekörner und winzige vulkanische Glasscherben zu untersuchen, die zwischen 1831 und 1834 abgelagert worden waren.

Mithilfe von Geochemie, radioaktiver Datierung und Computermodellierung, um die Flugbahnen der Partikel zu kartieren, konnten die Wissenschaftler den Ausbruch von 1831 mit einem Inselvulkan im nordwestlichen Pazifik in Verbindung bringen, wie sie am Montag in der Zeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences berichteten.

Vor den Erkenntnissen der Wissenschaftler war der letzte bekannte Ausbruch des Zavaritskii im Jahr 800 v. Chr. erfolgt.

„Bei vielen Vulkanen auf der Erde, vor allem in abgelegenen Gebieten, wissen wir nur sehr wenig über ihre Eruptionsgeschichte“, sagte der Hauptautor der Studie, Dr. William Hutchison, ein leitender Forscher an der School of Earth and Environmental Sciences der Universität St. Andrews in UK.

„Zavaritskii befindet sich auf einer extrem abgelegenen Insel zwischen Japan und Russland. Niemand lebt dort, und die historischen Aufzeichnungen beschränken sich auf eine Handvoll Tagebücher von Schiffen, die diese Inseln alle paar Jahre passierten“, so Hutchison in einer E-Mail an CNN.

Um den Vulkan zu finden, verglichen die Forscher die Chemie mikroskopisch kleiner Aschesplitter aus Eisbohrkernen in Grönland mit Proben aus der Zavaritskii Caldera. Sie stellten eine perfekte Übereinstimmung fest.

„Die Suche nach der Übereinstimmung hat lange gedauert und erforderte eine intensive Zusammenarbeit mit Kollegen aus Japan und Russland, die uns Proben schickten, die vor Jahrzehnten von diesen entlegenen Vulkanen gesammelt worden waren“, sagt Hutchison.

„Der Moment im Labor, als wir die beiden Aschen zusammen analysierten, eine aus dem Vulkan und eine aus dem Eiskern, war ein echter Heureka-Moment. Ich konnte nicht glauben, dass die Zahlen identisch waren. Danach habe ich viel Zeit damit verbracht, das Alter und die Größe des Ausbruchs in den Aufzeichnungen der Kurilen zu erforschen, um mich wirklich davon zu überzeugen, dass die Übereinstimmung echt war.“

In der Zwischenzeit hat die jüngste vulkanische Aktivität am Berg Dofan in Äthiopien große Besorgnis ausgelöst und zu Evakuierungen in der Umgebung geführt.

Hunderte von Menschen in einem ländlichen Teil Äthiopiens, 165 km nordöstlich der Hauptstadt Addis Abeba, haben ihre Häuser in Panik verlassen, da ein nahe gelegener Vulkan Anzeichen eines möglichen Ausbruchs gezeigt hat, sagte ein örtlicher Chef dem BBC-Dienst Afaan Oromoo.

Der Rauch, der am Donnerstag gegen 17:00 Uhr Ortszeit (14:00 Uhr GMT) vom Berg Dofan aufstieg, „reicht sehr hoch“, sagte Sultan Kemil.

In einem Video, das das Äthiopische Geologische Institut auf seiner Facebook-Seite veröffentlicht hat, sind Dampf und Trümmer zu sehen, die aus dem Berg schießen.

In den letzten Wochen gab es mehr als ein Dutzend seismische Ereignisse im Awash Fentale – einem erdbebengefährdeten Gebiet in der äthiopischen Region Afar.

Die seismische Aktivität ist Teil der laufenden geologischen Prozesse im Great Rift Valley, wo neue ozeanische Kruste entsteht.

Ich persönlich bin gespannt, wie die Öko-Aktivisten das Rifting mit den SUVs in Verbindung bringen.

Link: https://wattsupwiththat.com/2025/01/05/mystery-volcano-that-lowered-global-temperatures-nearly-2-degrees-fahrenheit-in-1831-identified/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Das neue DWD-Temperatur-Rekordjahr 2024, Teil 2

 

Josef Kowatsch, Matthias Baritz

Die letzten 10 Jahre waren in Deutschland warme angenehme Jahre, die wir alle genossen haben. Das abgelaufene Jahr gibt der Deutsche Wetterdienst mit 10,9°C als absolutes Rekordjahr an, seit Beginn seiner Aufzeichnungen.

Im Teil 1 haben wir beschrieben, dass die Erwärmung erst 1987/88 begann und auch nur tagsüber, der Hauptgrund der Erwärmung war die Zunahme der Sonnenstunden und der Sonnenintensität aufgrund der sauberer gewordenen Luft.

In diesem Teil 2 wollen wir nun weitere Gründe für die Erwärmung ab 1987/88 beschreiben und zugleich die DWD-Temperaturreihen bereinigen, denn die vom DWD ermittelten Daten darf man ohne Korrekturfaktor nicht direkt mit früher vergleichen, denn seit den Zeiten des Kaiserreiches hat sich vieles durch uns Menschen wärmend verändert. Deutschland ist inzwischen ein ganz anderes Land. Wenn man also wissen will, wie hoch der natürliche Erwärmungsanteil ist, so muss man den zusätzlich vom Menschen erzeugten Anteil mit einem Korrekturfaktor herausrechnen.

Was die plötzliche erwärmende Änderung des Klimas ab 1987 in Mittel- und Westeuropa herbeiführte, das haben wir öfters schon beschrieben.

In aller Kürze nochmals wiederholt: Zeitraum 1987/88 bis heute

(In Kürze, weil es zu jedem Einzelpunkt von uns oder von anderen Autoren in den letzten Jahren ausführliche Artikel gab.)

1a) Laut DWD die Zunahme der Sonnenstunden seit 1988 und wegen det wirkenden Luftreinhaltemaßnahmen die Zunahme der Strahlungsintensität, siehe hier.

Abb.1: Von 1951 bis 1987 nahmen die Sonnenstunden in Deutschland stark ab, dann erfolgte ein Sprung auf ein höheres Niveau, ab 1988 nehmen die Sonnenstunden bis heute stark zu.

1b) Sonnenstunden und Bewölkung sind umgekehrt korrelierend. Weniger Bewölkung bedeutet dann tagsüber eine stärkere Erwärmung und nachts eine stärkere Auskühlung. Natürlich unter der Annahme, dass auch nachts die Bewölkung gesunken ist.

2) Die Umstellung der Luftzufuhr von NW auf SW-Wetterlagen, also auf vermehrt südliche Windrichtungen in ganz Mittel- und Westeuropa, damit könnte man den Temperatursprung 87/88 erklären, bzw. die plötzliche Änderung der Trendlinien.

3) Der Niederschlag, allerdings gab es kaum Änderungen in den letzten 80 Jahren. Trotzdem wurde Deutschland trockener, die Grundwasserspiegel sind gesunken. (Erklärung weiter unten) Zunächst die Niederschlagsgrafik.

Abb.2: Laut DWD nahm der Niederschlag bis 1987 40 Jahre lang leicht zu, und ab 1988 bis heute nimmt er leicht ab. Trotzdem wurde das Land in den letzten 75 Jahren trockener, aufgrund der ständigen von uns gewollten und planmäßig durchgeführten Trockenlegungen von Feld, Wald, Wiesen und Fluren. Der Niederschlag wird beschleunigt abgeleitet ins Meer und fehlt dem Grundwasser. Der Bodenkörper Deutschlands wird trockener. Den deutschen Landschaften geht die sommerliche Kühlung durch Verdunstung verloren. Das führt zu einer zunehmenden sommerlichen Versteppung.

4) Stetige Zunahme der Wärmeinselflächen (WI) in Deutschland, dazu gehören:

4a) Die ständige weitere Bodenversiegelung und Asphaltierung einstiger Grünflächen, die Städte und Gemeinden fressen sich in die grüne einst kühlende nicht trockengelegte Landschaft hinein – derzeit 60 ha je Tag in Deutschland, siehe Versiegelungszähler, Stand: etwa 51 000 km2 von 358 000 km2, tägliche Zunahme etwa 45 ha. (Zähler derzeit nicht erreichbar)

4b) Die ständige flächendeckende Trockenlegung Deutschlands in Feld, Wald, Wiesen und Fluren durch Drainagen und Entwässerungsgräben. Das Wasser der einst viel nässeren deutschen Sumpf-Landschaften landet im Meer, ein tatsächlicher Grund für den Meeresspiegelanstieg. Damit wird Deutschland im Sommer zu einer Steppe. Es fehlt zunehmend die kühlende Verdunstung an heißen Sommertagen. Insbesondere die T-Max tagsüber steigen kontinuierlich. Die gesetzlichen Luftreinhaltemaßnahmen seit 40 Jahren verstärken diesen Prozess der Erwärmung tagsüber, weil die Sonnenstrahlung energiereicher ist.

5) Die AMO-Warmphase, die aber auch zyklisch ein Ende finden wird.

6) Laut DWD und dem Physikochemiker Dr. Hans Rolf Dübal die Abnahme der Bewölkungsdichte, siehe hier

7) Die Verringerung der Albedo seit 30 Jahren, dadurch wird weniger Sonnenenergie ins Weltall reflektiert.

8) Die statistische Erwärmung der DWD Temperaturreihen durch Stationentausch. (Das dazugehörige Video ist nicht mehr aufrufbar)

9) Die gänzliche neue Erfassungsmethode der Tagestemperatur – Wetterhütte und Mannheimer Stunden seit 2000 allmählich abgeschafft- die digitale Einheit muss nun frei und ganztägig in der Sonne stehen mit einer genormten Abschirmung. Näheres hier

Und ohne die Zunahme der Wärmeinseln um die DWD-Stationen – siehe Versiegelungszähler – wäre die Erwärmung vor allem seit 1988 bis heute viel moderater ausgefallen:

Was heißt viel moderater? Um wieviel weniger? Wir haben in der Gruppe versucht, all die verschiedenen wärmer machenden Effekte, die Verlegung der Stationen, die Änderung der Tagestemperaturerfassung, die Messmethodenänderung aus den DWD-Temperaturreihen ab 1988 herauszurechnen,- das wären die obigen Punkte 4a, 4b, 8 und 9 und teilweise 1. Die von anthropogenen Einflüssen bereinigte Erwärmungskurve würde dann vermutlich so verlaufen, in grün:

Abb. 3a: Die grüne Kurve soll die wirkliche Erwärmung Deutschlands seit 1988 darstellen, unter der Voraussetzung, wenn Deutschland so unverändert geblieben wäre wie 1988, aber auch alle Wetterstationen noch dort stehen würden, wo sie standen und immer noch mit der englischen Wetterhütte nach der alten Messmethode die Temperaturen erfasst worden wären.

Beachte: Der Temperatursprung war von 1987 auf 1988, die Grafik 3a beginnt also nach dem Sprung und zeigt nur die Weitererwärmungen seit 1988, einmal nach den DWD-Originaldaten und die grüne von uns bereinigte Reihe.

Man sieht: auch der grüne Verlauf zeigt eine deutliche Erwärmung seit 1988

Raimund Leistenschneider hat versucht für all die Veränderungen im deutschen Stationsnetz einen Korrekturfaktor zu ermitteln und danach die DWD-Reihen seit Anbeginn neu zu berechnen. Von 1881 bis heute beträgt dieser Korrekturfaktor 1,4°C.

Die grüne Verlaufslinie soll die korrigierten Deutschlandtemperaturen seit 1881 anzeigen. Der rote Graph ist der vom DWD veröffentlichte. Anstatt dem polynomen Verlauf zeichnet der DWD eine durchgehende Steigungslinie seit 1881 bis 2024 (hier). Damit wird der Laie, deren es unter den Lesern viele gibt, getäuscht, die vom DWD verwendete Trendgerade suggeriert einen gleichmäßigen Anstieg.

Abb. 3b: Der grüne Verlauf soll die reale und natürliche Temperaturentwicklung für das heutige Deutschland angeben. Sie will nur die immerwährenden Klimaänderungen berücksichtigen, ohne menschliche Veränderungen. Also wenn Deutschland so geblieben wäre, wie es 1881 war, mit denselben Wetterstationen wie damals, denselben Messmethoden, derselben Einwohnerdichte und demselben Wohlstand. Also das Kaiserreich unverändert in die heutige Zeit versetzt. Dann wäre der grüne Verlauf richtig.

Auswertung: Die grüne Verlaufskurve zeigt nach 1987 gleichfalls die starke Erwärmung, jedoch nicht ganz so stark im Anstieg wie die vom DWD erhobenen und oft geänderten Messerfassungsmethoden.

Und: 2024 wäre gar nicht das wärmste Jahr, sondern gleich warm wie 1934.

Zusätzlich: mit Temperatursprung sieht der Verlauf so aus: Beachte, der Temperatursprung wäre 1987/88 bei der korrigierten grünen Temperaturreihe genauso vorhanden.

Abb. 3c. Die grüne Kurve gibt den Verlauf der nach R. Leistenschneider korrigierten DWD-Temperaturreihen wider. Wäre Deutschland so unverändert geblieben wie 1881, dann hätten nur die natürlichen Einflüsse auf das Klima in Mitteleuropa gewirkt. Diese natürliche Änderung will der grüne Verlauf nachzeichnen

Gibt es eine solche Wetterstation in Deutschland, die all diese Bedingungen erfüllt wie unsere grüne Regressionslinie aus Grafik 2 und als WI-frei einzustufen wäre? Können wir den Verlauf überprüfen? Antwort Nein. So eine Wetterstation gibt es in ganz Deutschland nicht und schon gar nicht ab 1881.

Jedoch für den kürzeren Zeitraum, ab 1988, dem Beginn der Klimaerwärmung können wir auf Stationen zurückgreifen, die sich weniger verändert haben.

z.B. die Privatstation Amtsberg am Fuße des Erzgebirges. Diese Station steht noch so wie 1982 aufgestellt, die Temperaturen werden weiter in der Wetterhütte im Garten des Stationsleiters gemessen, allerdings inzwischen digital. Und der kleine Teilort Dittersdorf hat sich auch kaum verändert.

Abb. 4: Die real gemessene Temperaturentwicklung von Amtsberg (blauer Verlauf) bestätigt die grüne korrigierte DWD-Kurve von Abb. 3a. Natürlich ist das Beispiel nur eine Wetterstation und dazu noch eine Privatstation. Aber der Richtung der Aussage dürfte stimmen, zumal andere WI-arme Stationen wie Netzstall, Gießen, Memmingen, die Aussagen bestätigen.

Weiteres Beispiel unterschiedlicher WI-effekte: DWD-Stationen Gießen und Frankfurt

Abb. 5: Die DWD-Wetterstation am Frankfurter Flughafen erwärmt sich stärker seit 1988 als die DWD-Station bei Gießen. Wichtig ist aber: Auch die WI-arme Station Gießen wurde seit 1988 wärmer.

Zusammenfassend lässt sich feststellen:

Die Erwärmung begann in Deutschland erst 1987 mit einem Temperatursprung und der anschließend starken Weitererwärmung. Diese Weitererwärmung fand bei allen DWD-Stationen jedoch hauptsächlich tagsüber statt.

Gießen: Erwärmung moderater, aber die Nächte wurden bei dieser DWD-Wetterstation sogar leicht kälter.

Abb. 6: Die Wärmeinselarme Wetterstation Gießen zeigt nachts seit 1988 sogar eine leichte Abkühlung.

Tagsüber wärmer aufgrund der Sonnenstundenzunahme und der höheren Strahlungsintensität. Nachts höhere Ausstrahlung. Allerdings nehmen die Sonnenstunden um Gießen laut DWD-Erhebungen seit 1988 viel weniger zu als im Rest von Deutschland.

Aus all den vielen genannten Gründen scheidet Kohlendioxid als Haupttreiber der Erwärmung in den letzten 140 Jahren aus.

Anmerkung: Wir bestreiten nicht die IR-Absorption und Emission mancher Moleküle, aber die DWD-Reihen widerlegen den behaupteten starken CO₂-Erwärmungsanteil. Falls CO₂ erwärmend wirken sollte, dann höchstens in minimalsten homöopathischen Dosen, die in den Grafiken nicht auffindbar sind.

In anderen Artikel haben wir gezeigt, dass diese Erwärmung tagsüber auch noch vorwiegend in den Sommermonaten bis in den Früh-Herbst hinein stattfand.

Wir haben anhand der Daten des Deutschen Wetterdienstes gezeigt: Keinesfalls hat Kohlendioxid diesen wärmenden Klimawandel ab 1987 bewirkt!!!

Die neun von uns genannten Ursachen haben in der Summe die 2 Grad Erwärmung ab 1987 bis heute bewirkt. Dabei ist es vollkommen egal, ob es den Temperatursprung gab oder nur eine starke Richtungsänderung des Temperaturverlaufes.

Diese Erkenntnis von uns unbezahlten und deshalb neutralen Klimawissenschaftlern erklären den Klimawandel somit ganz anders als die teuerst vom Steuerzahler bezahlten Klimahysteriker vom PIK Potsdam und all die von unserem Geld lebenden CO₂-Angstmacher der Medien.

Ein kleiner Ausflug zur DWD-Wetterstation Neumayer in der Antarktis.

Da diese Wetterstation einerseits WI-frei ist, andererseits aber auch die natürlich Umstellung der Wetterlagen von nördlichen auf vermehrt südliche Richtungen mit Sonnenstundenzunahme nicht mitgemacht hat, (wie auch?) zeigt diese Wetterstation auch einen gänzlich anderen Verlauf seit 1988 als die mittel- und westeuropäischen Wetterstationen.

Abb.7: Die DWD-Wetterstation Neumayer in der Antarktis zeigt keinerlei Erwärmung seit 1988. Der Schnitt der Jahrestemperaturen liegt bei etwa -16°C. Allerdings waren die letzten 3 Jahre etwas wärmer, wärmer heißt weniger als – 16 Grad. Trotzdem wird bei solcher Kälte kein Antarktiseis wegschmelzen. Dabei liegt die Station am Rande des Kontinents, bereits auf dem Schelfeis. Die Stationen weiter dem Pol zu sind natürlich wesentlich kälter.

Zwei Grundforderungen von uns Natur- und Umweltschützern:

Die werbe- und geschäftsmäßig geplante und von der Regierung gewollte CO-Klima-Angstmache vor einer angeblichen Erdüberhitzung und Lebensbedrohung muss sofort eingestellt werden.

Wir sind deshalb gegen teure technische CO-Reduzierungsmaßnahmen, die dem Klima nichts nützen, sondern der Natur und Umwelt oft zusätzlich schaden. Wir lehnen auch jede Luftbesprühung aus Flugzeugen mit weißen Chemikalien-Staubwolken ab, um die Sonneneinstrahlung zu reflektieren und die Albedo wieder zu vergrößern. (Vorschlag aus den USA)

Was man gegen heiße Sommertage und gegen die Trockenlegung Deutschlands vorgehen sollte, haben wir hier in 15 Punkten beschrieben.

Aber diese Hilfsmaßnahmen, die tatsächlich helfen würden, würden der CO-Treibhaustheorie widersprechen, deshalb entscheidet sich die Politik lieber für die teure CO-Bodenverpressung oder CO₂ aus der Luft ausfiltern und andere vollkommen sinnlose und teure CO₂-Reduzierungsmaßnahmen. Unsere Vorschläge im obigen link würden nicht nur helfen, sondern wären zugleich ein Beitrag zum Naturschutz, die Vielfalt der Arten und die Ökologie der Landschaft würde sich wesentlich verbessern.

Kohlendioxid ist Leben, Kohlendioxid ist Schöpfung.

Wir Menschen wie auch Tiere und Pflanzen bestehen neben einigen anorganischen Komponenten aus unzähligen und ganz unterschiedlichen organischen Molekülen, die in hochkomplexer Weise interagieren als läge dem ein göttlicher Bauplan zugrunde. Sämtliche organische Verbindungen basieren dabei auf Kohlenstoff. Und jedes einzelne dieser C-atome stammt letztlich von dem Spurengas CO₂!!! Leider viel zu wenig vorhanden, nur 420 ppm in der Luft, das ist zu wenig CO₂ für eine optimale Lebensentfaltung auf diesem Planeten. Es muss erstaunen, dass diese relative geringe CO₂-Konzentration in der Luft überhaupt ausreicht, soviel pflanzliche Biomasse zu erzeugen. Tatsächlich müssen sich Pflanzen einige Tricks einfallen lassen, um ausreichend CO₂ bei der Fotosynthese zu kriegen. Die meisten Pflanzen sind C-3 Pflanzen, bei denen hängt die Bindung von einem Enzym namens Rubisco ab. Sie haben gelernt, sich mit weniger CO₂ zurecht zu finden.

Wir brauchen mehr CO₂ in der Atmosphäre!

CO₂

Eine positive Eigenschaft hat die CO-Zunahme der Atmosphäre. Es ist das notwendige Wachstums- und Düngemittel aller Pflanzen, mehr CO führt zu einem beschleunigten Wachstum, steigert die Hektarerträge und bekämpft somit den Hunger in der Welt. Ohne Kohlendioxid wäre die Erde kahl wie der Mond. Das Leben auf der Erde braucht Wasser, Sauerstoff, ausreichend Kohlendioxid und eine angenehm milde Temperatur. Der optimale CO-gehalt der Atmosphäre liegt etwa bei 800 bis 1000ppm, das sind 0,1%. Das ist auch die Konzentration in den Gewächshäusern für den Gemüseanbau. Nicht nur für das Pflanzenwachstum, also auch für uns eine Art Wohlfühlfaktor. Von dieser Idealkonzentration sind wir derzeit weit entfernt. Das Leben auf der Erde braucht mehr und nicht weniger CO in der Luft. Untersuchungen der NASA bestätigen dies (auch hier) Und vor allem dieser Versuchsbeweis.

Das Leben auf dem Raumschiff Erde ist auf Kohlenstoff aufgebaut und CO₂ ist das gasförmige Transportmittel, um den Wachstumsmotor Kohlenstoff zu transportieren. Wer CO₂ verteufelt und vermindern will, versündigt sich gegen die Schöpfung dieses Planeten. CO₂ ist kein Klimakiller, wer das behauptet, versündigt sich an der Schöpfung. Und solchen Falschaussagen müssen wir offensiv entgegentreten. Wir wollen keine Schöpfungszerstörer auf diesem Planeten dulden.

Es wird Zeit, dass endlich Natur- und Umweltschutz in den Mittelpunkt des politischen Handelns gerückt werden und nicht das teure Geschäftsmodell Klimaschutz, das keinerlei Klima schützt, sondern über gesteuerte Panik- und Angstmache auf unser Geld zielt. Gegen die Terrorgruppe „letzte Generation“ muss mit allen gesetzlichen Mitteln vorgegangen werden, da in der Gruppe keine Natur- und Umweltschützer sind, sondern bezahlte Chaos-Anstifter. Abzocke ohne Gegenleistung nennt man das Geschäftsmodell, das ähnlich wie das Sündenablassmodell der Kirche im Mittelalter funktioniert, nur raffinierter und duchdachter. Ausführlich hier beschrieben.

Diesem Geschäftsmodell Treibhauskirche, der Zerstörung der Schöpfung auf der Erde müssen wir vereint und offensiv entgegenwirken. Es gibt überhaupt keinen Klimanotstand, dieser ist erfunden. Wir verweisen auf das neue Buch von Axel Bojanowski, in welchem am Schluss gut der Aufstieg der Klimalobby mit all ihren Seilschaften beschrieben wird, deren Angst machende Behauptungen nichts mehr mit Wissenschaft zu tun haben obwohl man sich auf die alimentierte CO₂-Klimawissenschaft beruft. Wir müssen mithelfen, diesem schlimmen, vor allem in den letzten 10 Jahren entstandenem Klimakartell ein Ende zu bereiten.

Es wird Zeit, dass endlich Natur- und Umweltschutz in den Mittelpunkt des politischen Handelns gestellt werden und nicht das Geschäftsmodell Klimaschutz. Letztlich geht es um die Bewahrung unserer Demokratie und die Erhaltung Deutschlands so, wie wir unseren Staat kennen. Diesem Ablasshandelsmodell CO₂-Klimalüge muss ein Ende bereitet werden!

Josef Kowatsch, Naturbeobachter, aktiver Naturschützer, unabhängiger, weil unbezahlter Klimaforscher

Matthias Baritz, Naturwissenschaftler und Umweltschützer.

Anhang: Als Antwort auf einige Kommentare hier als Beispiel die Reihen der Insel Helgoland:

dwd Helgoland Eike