Rückzug von Trump aus UN-Klimaverträgen: Warum das UNFCCC nicht mehr funktioniert

Stephen Eule

Hier erklärt der Autor, warum der Austritt von Präsident Trump aus dem UNFCCC-Klimaschutzabkommen gerechtfertigt ist und warum der globale Klimaprozess grundlegend gescheitert ist.

Rückzug aus einem gescheiterten Klimaschutz-Abkommen

Die Entscheidung von Präsident Trump, die USA aus dem Rahmenübereinkommen der Vereinten Nationen über Klimaänderungen (UNFCCC) zurückzuziehen, war längst überfällig.

Der Vertrag, der von Präsident George Bush unterzeichnet und im Oktober 1992 vom Senat einstimmig ratifiziert worden war, hat zum Ziel, „gefährliche menschliche Eingriffe in das Klimasystem“ zu vermeiden, indem die größtenteils aus der Energieerzeugung stammenden Treibhausgasemissione begrenzt werden.

Die strukturellen Mängel der UNFCCC von Anfang an

Von Anfang an war die UNFCCC ein unüberschaubares Durcheinander. Während die aus dem Vertrag hervorgegangenen Dokumente – das Kyoto-Protokoll, das Kopenhagener Abkommen und das Pariser Abkommen – im Mittelpunkt des konservativen Zorns standen, verstärken diese Vereinbarungen lediglich die vielen Mängel der UNFCCC. Sie spielt Entwicklungsländer gegen Industrieländer aus, weckt unrealistische Erwartungen, fördert bürokratische „Lösungen“ und ist Geldverschwendung.

Ein Vertrag, eingefroren in der Politik des Jahres 1992

Die UNFCCC sieht eine klare und feste Arbeitsteilung zwischen Industrie- und Entwicklungsländern vor, die auf den Grundsätzen der „gemeinsamen, aber unterschiedlichen Verantwortlichkeiten“ und der „historischen Verantwortung“ basiert. In der Praxis bedeutet dies, dass Entwicklungsländer nur wenige Verpflichtungen haben und ihre Maßnahmen weitgehend von der finanziellen Unterstützung durch die Industrieländer abhängig sind.

Die Konvention reflektiert jedoch die Welt vor drei Jahrzehnten, aber nicht die heutige Welt. Die Unterzeichner haben nicht berücksichtigt, dass die Entwicklungsländer nicht für immer arm bleiben würden.

Bedenken Sie, dass Chinas Wirtschaft seit 1992 um mehr als 1.000 % gewachsen ist und seine Emissionen um mehr als 250 % gestiegen sind. Das Land ist heute die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt und der größte Emittent von Treibhausgasen. Dennoch gilt es in den Augen der UNFCCC immer noch als „Entwicklungsland“.

China ist kein Einzelfall. Auch Singapur, Südkorea, Saudi-Arabien und Katar sind in der UNFCCC als Entwicklungsländer eingestuft. Es gibt keine Möglichkeit, ihren Status im Rahmen des Vertrags zu ändern.

Warum Entwicklungsländer die Energiewende ablehnen

Arme Länder machen einfach mit. Sie haben wenig Interesse daran, sich mit dem Klimawandel zu befassen, und geben zu Recht dem wirtschaftlichen Fortschritt und der Beseitigung der Armut Vorrang vor dem Klima. Sie sind mehr als glücklich, den Fortschritt mit Kohlenwasserstoff-Brennstoffen voranzutreiben.

Tatsächlich hat sich die viel gepriesene „Energiewende” – das versprochene Ergebnis des Vertrags – als Illusion erwiesen. Daten der Internationalen Energieagentur zeigen, dass der weltweite Energiebedarf seit 1992 um beeindruckende 76 % gestiegen ist. Im gleichen Zeitraum ist die Menge der pro verbrauchter Energieeinheit ausgestoßenen Kohlenstoffemissionen nur um 3 % zurückgegangen, was zu einem Anstieg der CO2-Emissionen aus dem Energiesektor um 71 % geführt hat.

Dennoch haben weltweit etwa drei Viertel einer Milliarde Menschen keinen Zugang zu ausreichender Elektrizität, dem besten Indikator für das Wohlergehen einer Nation. Kohle wird insbesondere in Asien und Teilen Afrikas noch viele Jahre lang der bevorzugte Brennstoff für die Stromerzeugung bleiben. Wohlhabende Volkswirtschaften sind saubere Volkswirtschaften.

Ökologischer Anschein und Unklarheiten im Pariser Abkommen

Täuschung und Greenwashing sind auch in der UNFCCC weit verbreitet. Nehmen wir das Pariser Abkommen. Es fordert, den Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur auf „deutlich unter 2 °C über dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen und Anstrengungen zu unternehmen, um den Temperaturanstieg auf 1,5 °C zu begrenzen“. Obwohl der Vertrag nicht definiert, was diese Temperaturziele für die globalen Emissionen bedeuten, sagt die UNO nun, dass sie bedeuten, dass „die Emissionen bis 2030 um 45 % reduziert werden müssen und bis 2050 Netto-Null erreichen müssen”, worauf sich die Vertragsparteien nicht geeinigt haben.

Tatsächlich lehnten die Vertragsparteien Entwürfe für konkrete Emissionsziele und Zeitpläne ausdrücklich ab, einschließlich Netto-Null-Emissionen bis 2050, weil sie genau wussten, dass ein solches Ziel unerreichbar war. Die Formulierungen zum Thema Temperatur im Vertrag sind nichts anderes als ein grüner Rorschach-Test.

Klimanotstands-Rhetorik versus institutionelle Lähmung

Im Widerspruch zu den Behauptungen einer Klimakrise arbeitet die UNFCCC im Schneckentempo – nicht, dass die Ergebnisse das Warten wert wären. So dauerte es beispielsweise neun Jahre, bis sich die Vertragsparteien auf einen Wortlaut zur Umsetzung der Bestimmungen des Pariser Abkommens zum internationalen Emissionshandel einigen konnten. Die gleichen Vertragsparteien drängen auch auf eine Senkung der globalen Emissionen um 40 bis 45 % in fünf Jahren. Wer will hier wen auf den Arm nehmen?

COP-Gipfeltreffen: Ideologie, Symbolik und politische Überreaktionen

Darüber hinaus müssen die USA bei jeder jährlichen „COP“-Konferenz extravaganten finanziellen Forderungen, Bestrebungen zur Schwächung des Schutzes geistigen Eigentums, Forderungen nach Klimareparationen, Aufrufen zur Beendigung des Fleischkonsums und anderen unsinnigen Ideen widerstehen.

Ein Eingeständnis politischer Absichten, nicht ökologischer Notwendigkeiten

Die vielleicht überzeugendste Begründung für einen Abschied von der UNFCCC lieferte jedoch Christiana Figueres, die während der Pariser Verhandlungen als Exekutivsekretärin der UNFCCC fungierte, als sie in einem Moment der Offenheit sagte: „Dies ist das erste Mal in der Geschichte der Menschheit, dass wir uns bewusst die Aufgabe stellen, … das seit mindestens 150 Jahren, seit der industriellen Revolution, vorherrschende Modell der wirtschaftlichen Entwicklung zu ändern.“ Das ist nicht das, was Präsident Bush unterzeichnet hat und was der Senat ratifiziert hat.

Warum der Austritt aus der UNFCCC den strategischen Interessen Amerikas dient

Die USA haben viel zu viel politisches und finanzielles Kapital in einen Prozess investiert, der für die Bewältigung des angeblichen Klimaproblems ungeeignet ist und oft den Interessen und Werten der USA zuwiderläuft. In einer Zeit, in der sich die USA mit China ein Wettrennen um künstliche Intelligenz liefern – ein Wettbewerb, der durch den Zugang zu erschwinglicher und zuverlässiger Energie geprägt ist –, ist die UNFCCC eine teure Ablenkung.

Es ist gut, dass wir aus dem Rennen sind.

This opinion piece was previously published on realclearenergy.org.

Stephen Eule is a visiting fellow at the National Center for Energy Analytics. He’s an energy sector expert, known for his work at the intersection of energy security, climate change, and technological innovation.

Link: https://clintel.org/trump-withdraws-from-un-climate-treaty-why-the-unfccc-no-longer-works/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE




Wie der „Stillstand“ der globalen Erwärmung ausradiert wurde

Cap Allon

Anfang der 2000er Jahre prognostizierten Klimamodelle eine stetige Erwärmung. Als die Realität davon abwich, wurden die Daten geändert.

Unter Verwendung von HadCRUT3, einem der damals wichtigsten globalen Datensätze, war kein Jahr nach dem El-Niño-Höhepunkt 1998 wärmer als 1998 selbst, und zwar bis zum Jahr 2014. Diese Diskrepanz zwischen Prognosen und Beobachtungen wurde als „Pause” oder „Hiatus” bekannt.

Die Reaktion auf diese Diskrepanz bestand nicht darin, die Modelle zu überarbeiten, sondern die Daten.

Als die gemessenen Temperaturen nicht wie prognostiziert stiegen, ging man davon aus, dass die Aufzeichnungen unvollständig waren. Die Lösung bestand darin, sie neu zu erstellen. HadCRUT3 wurde durch HadCRUT4 ersetzt, zusammen mit einer Reihe methodischer Änderungen, wodurch die jüngsten Temperaturen systematisch nach oben und die früheren nach unten korrigiert worden sind.

Es wurden mehr Wetterstationen in der Arktis hinzugefügt, der sich am schnellsten erwärmenden Region der Erde, wodurch deren Einfluss auf den globalen Durchschnitt stieg. Gleichzeitig wurden einige Stationen in Regionen mit schwacher Erwärmung oder sogar Abkühlung, darunter Teile Südamerikas, entfernt oder weniger stark gewichtet. Die Meerestemperaturen wurden neu berechnet, wobei ältere Schiffsmessungen angepasst und die Einbeziehung von Bojendaten geändert wurden, was zu höheren aktuellen Meerestemperaturen im Vergleich zur Vergangenheit führte.

Die Homogenisierungs-Verfahren wurden auf Land- und Meeresaufzeichnungen ausgeweitet. Diese Algorithmen sollen nicht-klimatische Einflüsse wie Stationsverlegungen oder Instrumentenwechsel korrigieren, aber ihre Nettoauswirkung war konsistent: Frühere Temperaturen wurden gesenkt und spätere Temperaturen angehoben, wodurch der langfristige Trend steiler wurde. Große Gebiete mit spärlichen oder keinen direkten Messungen, insbesondere in der Arktis, wurden dann mit statistischen Schätzungen auf der Grundlage von Daten aus der Umgebung aufgefüllt, wodurch Regionen, in denen es keine Thermometer gab, effektiv Temperaturen zugewiesen wurden.

Entscheidend ist, dass diese Änderungen nicht nur neue Messungen für die Zukunft betrafen. Mit jeder Aktualisierung wurden auch die vergangenen Temperaturen revidiert. Sie wurden wiederholt nach oben korrigiert, wodurch sich die Lücke zwischen Beobachtungen und Modellprognosen allmählich schloss und der flache Abschnitt, der die Pause definiert hatte, verschwunden ist.

Die „Pause” verschwand nicht, weil Klimamodelle die zukünftige Erwärmung erfolgreich vorhergesagt hatten. Sie verschwand, weil die Beobachtungsdaten geändert wurden, um sie besser an die Modelle anzupassen. Die Modelle wurden als feststehend behandelt. Die Messungen wurden als anpassbar behandelt. Die Klimaille kehrte die wissenschaftliche Methode um.

Link: https://electroverse.substack.com/p/back-to-back-arctic-blasts-for-us?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Die Eliten des World Economic Forums sollten sich auf die Ökonomie konzentrieren und nicht auf den Klimawandel

Linnea Lueken

Ein kürzlich erschienener Artikel bei Climate Change News, der sich mit dem Treffen des Weltwirtschaftsforums (WEF) 2026 in Davos in der Schweiz befasst, äußert die Sorge, dass der Klimawandel für die teilnehmenden globalen Eliten keine hohe Priorität mehr hat, versucht aber gleichzeitig, die Leser zu beruhigen, dass das Thema nicht vollständig verschwunden ist. Es stimmt, dass der Klimawandel auf der Liste der Anliegen der Eliten nach unten rutscht, aber das ist keine schlechte Sache. Die Interessen der Teilnehmer sind nach wie vor weit entfernt von den Interessen der Durchschnittsbürger, die am stärksten von den in Davos diskutierten und vorangetriebenen politischen Maßnahmen betroffen sind.

Der Artikel mit dem Titel [übersetzt] „Vor Davos rutscht das Klima auf der Liste der dringenden Anliegen der globalen Elite nach unten“ wurde vor Beginn der Veranstaltung in Davos am 19. Januar verfasst und konzentriert sich auf eine Umfrage, die vom WEF im Rahmen seiner Global Risks Perception Survey unter „Experten“ und Führungskräften im Vorfeld des Treffens durchgeführt worden war. Die Umfrage ergab, dass in diesem Jahr zum ersten Mal seit Jahren „Klimawandel, Umweltverschmutzung und Verlust der Artenvielfalt in der internationalen Rangliste der kurzfristigen Anliegen hochrangiger Wirtschaftsführer, Wissenschaftler und Politiker nach unten gerutscht sind“, weil sich die Prioritäten zunehmend auf „wirtschaftliche Risiken wie geoökonomische Konfrontationen, Konjunkturabschwünge, Inflation und das Platzen von Vermögensblasen“ verlagert haben. (Siehe die folgende Grafik vom WEF:).

Angesichts der Tatsache, dass es sich um das Weltwirtschaftsforum handelt, hätte diese Verschiebung gar nicht erst notwendig sein dürfen, da wirtschaftliche Probleme für diese Eliten immer oberste Priorität haben sollten. Die Wirtschaft ist für die Menschen im Alltag ein ständiges Thema, während der Klimawandel nur eine untergeordnete Rolle spielt.

Umfragen in den Vereinigten Staaten und Europa zeigen, dass Klimapolitik, die sich auf wirtschaftliche Chancen auswirken würde, wie beispielsweise CO2-Steuern oder das Verbot von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor, weitgehend unpopulär ist und dass andere Themen einen höheren Stellenwert haben.

Ipsos, ein häufig vom WEF beauftragtes Marktforschungsunternehmen berichtet in seiner jährlichen Umfrage „What Worries the World?“ (Was beunruhigt die Welt?), dass der Klimawandel kaum unter den Top 10 der Themen rangiert, die die meisten Menschen weltweit beschäftigen. (siehe Grafik unten):

Kriminalität und Gewalt stehen an erster Stelle, und sogar Einwanderung rangiert noch vor dem Klimawandel. Im Gegensatz dazu schafften es weder diese Themen noch andere, die laut Umfrage der Durchschnittsbürger ihnen mehr Sorgen bereiten als der Klimawandel, unter die Top 10 der wichtigsten Anliegen in der Davoser Umfrage – es sei denn, man zählt die vage Kategorie „soziale Polarisierung” dazu:

In Umfragen, die sich speziell mit Umweltfragen befassen, ist Umweltverschmutzung für den Durchschnittsbürger eines der wichtigsten Umweltprobleme, während sie für die Teilnehmer des Weltwirtschaftsforums in Davos an letzter Stelle steht. Klimabezogene Themen hingegen sind für die Elite das wichtigste Anliegen – eine exakte Umkehrung der Prioritäten des Durchschnittsbürgers.

Der Direktor des klimaalarmistischen PIK Johan Rockström versicherte den Lesern, dass „sich Prioritäten verschieben, was aber nicht bedeutet, dass sie nicht miteinander verbunden sind“ und dass „die Verringerung von Ungleichheit auch bedeutet, Energie auf möglichst kostengünstige Weise bereitzustellen – und das geschieht mit erneuerbaren Energien“.

Das ist natürlich Unsinn, aber eine häufige Behauptung von Befürwortern erneuerbarer Energien und Klimaalarmisten. Wenn erneuerbare Energien wie Wind und Sonne billig wären, müssten sie nicht durch staatliche Subventionen und Sonderhilfen seitens globaler Banken gestützt werden. Außerdem wären die Energiepreise in Ländern, die am stärksten in erneuerbare Energien investiert haben, nicht höher und würden nicht schneller steigen als in Staaten und Ländern, die nach wie vor hauptsächlich auf traditionelle Energiequellen wie Kohle, Wasserkraft, Erdgas und Kernkraft setzen. Rockström spricht möglicherweise von Biomasse, die oft als erneuerbare Energiequelle eingestuft wird, aber die Verbrennung von Holz und Tierdung als Brennstoff zum Kochen und zur Energiegewinnung ist in den meisten Teilen der Welt nicht positiv zu bewerten.

Tatsächlich zeigen Daten, dass fossile Brennstoffe selbst mit staatlichen Subventionen, die Wind- und Solarenergie einen Vorsprung verschaffen, die günstigsten Energiequellen sind. Am günstigsten ist Erdgas, und diese Ressourcen sind auch die zuverlässigsten, da sie unter Bedingungen funktionieren, unter denen Wind- und Solarenergie versagen.

Dieser Artikel und die ihm zugrunde liegende Umfrage unterstreichen die Tatsache, dass die globalen Eliten wirklich keinen Bezug zu den Sorgen der übrigen Bevölkerung und zur Realität haben. Wissenschaftliche Daten zeigen, dass der Klimawandel keine existenzielle Bedrohung darstellt, weder für die Menschheit noch für den Planeten, was sogar Bill Gates, ebenfalls ein Mitglied der Elite, kürzlich bestätigt hat.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Climate Change News und das WEF sollten sich daran halten und erkennen, dass ihre Anliegen nicht die Bedürfnisse der Menschen reflektieren, die sie eigentlich vertreten sollten. Diese Wirtschaftsführer und Politiker haben einen übermäßigen Einfluss auf den Rest von uns, und es ist besorgniserregend, dass ihre Prioritäten seit langem so weit von den Bedürfnissen und Prioritäten der großen Mehrheit der Menschheit entfernt sind und dies offenbar auch weiterhin bleiben.

Linnea Lueken is a Research Fellow with the Arthur B. Robinson Center on Climate and Environmental Policy. While she was an intern with The Heartland Institute in 2018, she co-authored a Heartland Institute Policy Brief „Debunking Four Persistent Myths About Hydraulic Fracturing.“

Link: https://climaterealism.com/2026/01/world-economic-forum-elites-should-not-focus-on-climate-but-economics-climate-change-news/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Tatsächlich gibt es Schnipsel davon auch in den hiesigen MSM. In Die Welt liest man dazu:

Die Welt: Trump kritisierte anschließend grüne Energie-Quellen. In Deutschland habe die Stromproduktion um 22 Prozent abgenommen,  (gegen 2017) sagte er. Das sei nicht die Schuld des aktuellen Kanzlers, sondern der Vorgängerregierungen. Merz mache einen guten Job, sagt Trump, ohne den Namen des deutschen Regierungschefs zu nennen. 

Windkraftanlagen seien „Verlierer“, sie seien hässlich. „Dumme Menschen“ würden sie kaufen. „Je mehr Windmühlen ein Land hat, desto mehr Geld verliert es und desto schlechter geht es ihnen.“ Er setze auf Ölvorkommen. Die USA machen sich ernsthafte Sorgen um die Zukunft Europas. „Sie zerstören sich selbst in Europa“.

Und auch ein YouTube-Video gibt es dazu.

 




Neue Studie: Der Meeresspiegel stieg während der römischen Warmzeit 20 Mal so schnell wie derzeit.

Kenneth Richard

„Während der letzten 6.000 Jahre wechselten sich wiederholte, meterweise, schnelle (<300 Jahre) Anstiege mit meterweisen Rückgängen ab … interpretiert als global.“ – Higgs, 2026

Eine neue Studie stützt sich auf Ausgrabungsfunde (Mauerruinen, Münzen, Keramik) und kommt zu dem Schluss, dass der Meeresspiegelanstieg (SLR) zwischen 430 und 500 n. Chr. in Südengland innerhalb von etwa 70 Jahren ~4 m betrug (60 mm/Jahr oder das 20-fache der heutigen Rate von 3 mm/Jahr).

Vor etwa 1500 bis 2000 Jahren, zeitgleich mit der Römischen Warmzeit, lag der Meeresspiegel 3 m höher als heute. Folglich lagen die Küsten zu dieser Zeit 1,5 bis 3 km weiter landeinwärts als heute.

Der Meeresspiegel sank ähnlich schnell (zum Beispiel um etwa 2 m in weniger als 100 Jahren). Tatsächlich „fanden Dutzende von Autoren weitere Belege für Schwankungen des Meeresspiegels im Holozän bis zu 5 m“.

Diese Meeresspiegelanstiegsraten waren absolut oder eustatisch (aufgrund der Wasserbelastung durch geschmolzene Eisschilde), und die Schwankungen waren wahrscheinlich globaler Natur. Ähnliche Meeresspiegelanstiegsraten von mehreren Metern pro Jahrhundert traten in diesem Zeitraum in Neuseeland, Frankreich, Brasilien und Florida (USA) auf.

Image Source: Higgs, 2026

In deutscher Übersetzung:

Einer Studie aus dem Jahr 2024 zufolge war der Meeresspiegel vor 8200 Jahren weltweit innerhalb von nur 140 Jahren um 6,5 Meter gestiegen. Das sind 470 Zentimeter pro Jahrhundert oder 4,7 Zentimeter pro Jahr, und das in einer Zeit, in welcher der CO₂-Gehalt angeblich „sicher” und konstant bei 260 ppm lag.

Image Source: Nunn et al., 2024

In deutscher Übersetzung:

The net melt of the Greenland ice sheet (GIS) is thought to have been the largest contributor to sea level rise in recent decades. But, to put the GIS change in context, the entire ice sheet melt contribution to sea level rise was just 1.2 total centimeters from 1992-2020 (Simonsen et al., 2021).

Es wird angenommen, dass die Nettoschmelze des grönländischen Eisschildes (GIS) in den letzten Jahrzehnten den größten Beitrag zum Anstieg des Meeresspiegels geleistet hat. Um die Veränderung des GIS jedoch in einen Zusammenhang zu setzen, betrug der Beitrag der gesamten Eisschmelze zum Anstieg des Meeresspiegels zwischen 1992 und 2020 insgesamt nur 1,2 Zentimeter (Simonsen et al., 2021).

Image Source: Simonsen et al., 2021

In deutscher Übersetzung:

Link: https://notrickszone.com/2026/01/23/new-study-sea-levels-rose-20-times-the-modern-rate-during-the-roman-warm-period/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Deutschlands Erdgaskrise spitzt sich zu … Ein Speicherstandort fast leer … Regierung schweigt

Pierre Gosselin

[Alle Hervorhebungen im Original. A. d. Übers.]

Deutschlands Umstellung auf grüne Energie hat sich zu einem echten Albtraum entwickelt.

Es ist mitten im Winter, und schon ist das erste Heizgasspeicherlager in Deutschland fast leer, nämlich nur noch zu 6 % gefüllt!

Deutschland muss verzweifelt auf ein warmes Februarwunder hoffen, wenn das Land eine Energiekatastrophe und den Ausnahmezustand vermeiden will.

Derzeit besteht keine Gefahr für Privathaushalte, da deren Versorgung gesichert ist. Die Risiken bestehen jedoch für die Industrie. Sollten die Speicherstände auf ein noch gefährlicheres Niveau sinken, wäre die energieintensive Industrie gezwungen, den Betrieb einzustellen – ein Schritt, der die ohnehin schon angeschlagene deutsche Wirtschaft weiter schwächen würde.

Bayerische Gasspeicherstände auf kritischem Tiefstand

Nirgendwo ist die Lage so kritisch wie im südlichen Bundesland Bayern. Apollo News beschreibt [auf Deutsch!] eine besorgniserregende Situation in Bezug auf die bayerischen Erdgasspeicher, deren Füllstände derzeit deutlich unter den gesetzlichen Anforderungen liegen.

Während die Bundesregierung für die bayerischen Speicher (aufgrund ihrer strategischen Bedeutung für Süddeutschland) einen Füllstand von 40 % bis zum 1. Februar vorschreibt, liegt der tatsächliche Durchschnitt in Bayern derzeit bei nur 25 %.

Nur zu 6% gefüllt – also praktisch leer!

Besonders dramatisch ist die Lage am Speicherstandort Wolfersberg, der zu weniger als 6 % gefüllt und damit praktisch leer ist. Auch andere Standorte wie Inzenham-West (unter 19 %) und Bayerns größte Anlage Breitbrunn (ca. 20 %) liegen weit unter dem Zielwert.

Deutschlandweit sinkt der Füllstand unter 38 %

In ganz Deutschland ist die Lage kaum besser. Der Gesamtfüllstand der Speicher ist unter 38 % gefallen. Laut dem „Erdgas-Notfallplan” werden Füllstände unter 40 % offiziell als „kritisch” eingestuft. Dennoch schweigen die deutsche Regierung und die Medien weiterhin zu diesem Thema, was nur Verschwörungstheorien Vorschub leistet. Es gibt Berichte, dass die Regierung die Aktualisierung der Speicherfüllstände eingestellt hat.

Industriezentren stehen vor Stilllegungen

Da sich die größten Speicheranlagen Deutschlands im Norden (Niedersachsen/Nordrhein-Westfalen) befinden, sind die Standorte in Oberbayern (die etwa ein Achtel der Gesamtkapazität ausmachen) für die Versorgung der Industriezentren in Süddeutschland von entscheidender Bedeutung.

Im benachbarten Österreich sind die Speicherstände mit etwa 50 % weiterhin deutlich höher.

Link: https://notrickszone.com/2026/01/25/germanys-natural-gas-crisis-escalates-one-storage-site-near-empty-government-silent/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE